Blog von Markus Pössel: Messung des Zwillingsparadoxons mit nur eine Uhr

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Ich bin vor 3 Tagen in einer Diskussion im Blog-Artikel von Markus Pössel bei SciLogs „Physik-Nobelpreis für die Gravitationswellenjäger!“ eingestiegen, um nach Anregung eines Teilnehmers ein eigenes Gedankenexperiment auf der Grundlage des Zwillingsparadoxons zur Diskussion zu stellen, und zwar die Messung dieses Paradoxons mit nur einer Uhr, siehe:

 

 

Jocelyne Lopez – 11. Oktober 2017 – 14:24 Uhr

@ Frank Wappler:

Ich schließe mich auch ganz Ihrer zugrunde gelegten sprachlichen Konvention an, dass man in der Physik bzw. Experimentalphysik nicht von Messung der „Zeit“ sprechen sollte, sondern von Messung einer „Dauer“. Der undefinierte bzw. nicht einheitlich definierbare Begriff „Zeit“ verursacht eine Menge endlose Verwirrungen, was nicht passieren kann, wenn man den geeigneten Begriff „Dauer“ benutzt.

Ich habe zum Beispiel vor ein paar Jahren ein Gedankenexperiment vorgeschlagen, das meiner Meinung nach die „Zeitdilatation“ bei dem Zwillingsparadoxon widerlegt, einzig durch Zugrundenlegen des Begriffs „Dauer“:

Es reicht dazu beim Zwillingsparadoxon eine andere Meßmethode zu verwenden und die Trennung der Zwillinge mit nur einer einzigen Uhr zu messen um festzustellen, dass sie bei der Wiedervereinigung nach der Trennung ganz genau gleichaltrig sind:

Beide Zwillinge stoppen die Uhr gleichzeitig, indem ein Zwilling den Finger auf dem Startknopf legt und der andere Zwilling durch Druck auf dem Finger seines Bruders die Uhr startet, so daß sie genau gleichzeitig die Uhr zum Start durch ein einziges Signal gebracht haben. Dann fliegt Zwilling B gleich auf Reise. Wenn er zurückkommt, stoppen beide wieder gleichzeitig die Uhr nach derselben Methode, ein Finger auf dem anderen. Die Dauer der Reise kann man an der Uhr ablesen. Die Reise hat also mit dieser Messmethode genauso lange gedauert für beide Zwillinge, die Uhr zeigt die gemeinsame Dauer der Trennung (wobei es auch logischerweise nur eine einzige Dauer bei einer Trennung geben kann), beide treffen sich ganz genau gleichaltrig wieder. Diese Meßmethode widerlegt experimentell die Zeitdilatation und löst das Zwillingsparadoxon. Das ist auch im Sinne Einsteins, der gesagt hat: “Die Zeit ist, was die Uhr anzeigt“.

Wie aussagekräftig ist denn eine Meßmethode mit zwei Uhren zur Messung der “Zeit“ und was ist sie denn Wert, wenn sie mit einer anderen Messmethode widerlegt werden kann? Sollen etwa biologische Vorgänge wie die Alterung sich nach der Meßmethode richten? Das ist doch völlig absurd, oder?

mfg
Jocelyne Lopez

 

Es folgte ein reger Austausch u.a. zwischen Markus Pössel und mir, wobei er sich sehr wenig erfreut über meine vorgeschlagene Meßmethode zeigte, denn sie löst meiner Meinung nach das Zwillingsparadoxon im Sinne der klassischen Physik: Die Zwillinge treffen sich nach der Trennung gleichaltrig wieder, es existiert weder eine „Zeitdilatation“ noch eine „Längenkontraktion, wie es in der Speziellen Relativitätstheorie behauptet bzw. dazu berechnet wird (und folglich auch nicht eine „Raumzeit“, die auf der Grundlage von Zeitdilation und Längenkontraktion mathematisch hineingerechnet wird).

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44 Antworten zu “Blog von Markus Pössel: Messung des Zwillingsparadoxons mit nur eine Uhr”

  1. dieter thiessen

    Hallo, Frau Jocelyne Lopez!

    Wie ich feststelle , gehen Sie immer von den sogenannten Experimenten aus.
    Ich habe mich mit den Gedankengängen des Herrn Einstein beschäftigt.
    Daraus ist mein Buch ,Kritik der speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie, entstanden.
    Wenn Sie Interesse haben, mein Buch zu lesen, lasse ich es Ihnen
    zukommen.
    Als Geschenk für Ihr Arbeit, die Sie unermüdlich gegen diese wissenschaftliche Scharlatane leisten.
    Mit diesem Buch sollen Sie gestärkt werden und Ihre Kritik grundsätslicher werden, denn diese Theorien sind ein Angriff gegen den Materialismus.
    Mit freundlichen Grüssen: D.Thiessen

  2. Luitpold Mayr

    Das Zwillingsparadoxon lässt sich nicht widerlegen, indem man nur EINE Uhr verwendet. Es ist schon klar: wenn es nur EINE Uhr gibt, dann gibt es nur EINE Zeit, die man ablesen kann. Aber die Relativitätstheorie sagt doch, dass in unterschiedlich bewegten Systemen die Zeit unterschiedlich verläuft, dass somit unterschiedlich bewegte Uhren unterschiedlich gehen.

    Dieser auf wechselnden Lichtlaufzeiten zwischen bewegter Uhr und ruhendem Beobachter beruhende Scheineffekt soll aber laut Einstein und der Mehrzahl seiner Anhänger ein realer, physikalischer Effekt sein. Aus diesem Grund gilt nach wie vor der Satz des Franzosen Paul Langevin (1872 – 1946) aus dem Jahr 1911:
    „Es ist logisch und tatsächlich ausgeschlossen, dass von zwei Uhren jede gegenüber der anderen nachgeht.“
    Um diese einfache Widerlegung der RT zu verschleiern, wurde der Begriff des Uhrenparadoxons erfunden und dann auch in Form des Zwillingsparadoxons dargestellt. Ein Paradoxon ist eine auf den ersten Blick unglaubwürdige Aussage, für die es aber bei genauerem Hinsehen eine logische Erklärung gibt. Seit Einstein suchen die Relativisten vergeblich nach der logischen Erklärung in mehreren Dutzend Versionen. Seit einigen Jahren versucht man das Zwillingsparadoxon mit Hilfe von Weltlinien (Stichwort: Minkowski-Diagramme, Raumzeit) zu erklären. Weil das kaum jemand versteht, ist die relativistische Welt vorläufig noch in Ordnung.

  3. Peter K. Herzig

    Alle diese Überlegungen bringen nichts, weil sie nur auf Details einer falschen Hypothese, nämlich der Speziellen RelTheo, eingehen. Ich habe einen nur 13-seitigen Artikel verfasst, welcher die SRT völlig anders als bisher üblich aufrollt und sie mit nicht widerlegbaren Beweisen als nicht auf die Realität zutreffend nachweist. Wenn man meinen Artikel gelesen hat, dann kann man sich alle diese Details inklusive komplizierter Mathematik ersparen und versteht wirklich, warum aus einem ganz einfachen Grund die SRT nicht gültig ist. Einstein hat nur einen einzigen grundlegenden Fehler gemacht, alles andere sind Folgen daraus. Eine Universität von Weltruf konnte nichts widerlegen, aber ich musste Stillschweigen über ihren Namen versprechen. Es geht um das Ansehen der theoretischen Physiker, die ihren Ruf und ihr Ansehen nicht ruinieren lassen wollen, weil die Öffentlichkeit seit hundert Jahren zum Narren gehalten wird. So einfach ist auch das: Die Futterkrippe ist am allerwichtigsten. Menschlich verständlich, aber es blockiert den wiss. Fortschritt: Es gibt Über-Licht-Geschwindigkeit und im Artikel ist auch erklärt, wie UFOs dann ohne äussere Bezugs-Punkte navigieren. Dazu beschreibe ich einen Versuch, der die SRT mit realen, unwiderlegbaren Ergebnissen killt. Ich suche ein wiss. Institut, das diesen Versuch macht, es wird in die Geschichte der Physik eingehen, weil sich Pro und Kontra zur RT dann durch einen empirischen Beweis erledigt hat.

  4. Peter K. Herzig

    Es ergeben sich für die Theoretische Physik viel wichtigere neue Forschungs-Möglichkeiten als der veraltete Einstein. Ich will den Feld-Antrieb für Raum-Schiffe. Der bisherige chemische Antrieb, dass ein materielles System von hinten vorwärts geschubst wird, ist entsetzlich primitiv und für die Raumfahrt völlig ungeeignet. Das reicht kaum zum Mars.

    Die Zukunft sieht anders aus. Wenn sich ein Projektil, sagen wir eine Pistolen-Kugel, mit 2 000 m/sec vorwärts bewegt – woher „weiss“ das Geschoss, wo und wie hat es gespeichert, wie schnell es sich in welche Richtung zu bewegen hat ? Ganz klar, dass sich gegenüber seinem Ruhe-Zustand etwas geändert haben muss. Zwar die kinetische Energie, aber irgendetwas muss sich auf atomarer Ebene verändert haben. Hat man das heraus gefunden, dann kann man ein Raum-Schiff dramatisch schneller als bisher und auf Über-Licht-Geschwindigkeit ganzheitlich beschleunigen, indem man die materielle Struktur direkt verändert. Es gibt UFOs, irgendwie müssen sie dieses Problem gelöst haben. Genau so, wie es ausserirdisches Leben gibt, genau so muss es Zivilisationen geben, die uns hunderttausende Jahre in der Wissenswchaft voraus sind.

  5. Jocelyne Lopez

    Zitat Luitpold Mayr: „Das Zwillingsparadoxon lässt sich nicht widerlegen, indem man nur EINE Uhr verwendet. Es ist schon klar: wenn es nur EINE Uhr gibt, dann gibt es nur EINE Zeit, die man ablesen kann. Aber die Relativitätstheorie sagt doch, dass in unterschiedlich bewegten Systemen die Zeit unterschiedlich verläuft, dass somit unterschiedlich bewegte Uhren unterschiedlich gehen.“

    Erst einmal vorweg: Die Relativitätstheorie lässt sich überhaupt nicht widerlegen, mit keinem Ansatz, aus dem guten Grund, weil die Relativitätstheorie in der Wissenschaft keine Theorie ist, sondern hat sie in der Wissenschaft den Status eines Dogmas. Und ein Dogma lässt sich bekanntlich nicht widerlegen;)

    Mein Ansatz war also nicht, das Zwillingsparadoxon als heilige Schrift des Dogmas zu hinterfragen (es ist sinnlos und es ist mir klar, dass es sinnlos ist), sondern die experimentelle Messung des Zwillingsparadoxons zu hinterfragen. Ein Experiment kann man nämlich immer hinterfragen und Markus Pössel hat auch die Hinterfragung des Experiments als Diskussionsgrundlage in seinem Blog angenommen, über eine Vielzahl von Beiträgen hinweg.

    Ich habe zuletzt folgende Problematik dargelegt bzw. folgenden Konsens Herrn Pössel im Rahmen der Experimentalphysik vorgeschlagen:

    Ich schlage also erst einmal einen Kompromiss im Rahmen der Experimentalphysik vor:

    1. Es ist nicht falsch, die Dauer der Trennung der Zwillinge mit zwei Uhren zu messen. Diese Messmethode ist gültig und darf angewandt werden.

    2. Es ist nicht falsch, die Dauer der Trennung der Zwillinge mit einer Uhr zu messen. Diese Messmethode ist gültig und darf angewandt werden.

    Auf der Basis dieses Konsenses darf ich jetzt Zahlenbeispiele aufstellen, wenn man die Dauer der Trennung jeweils mit diesen beiden Messmethoden misst und vergleicht:

    – Die Dauer der Trennung der Zwillinge, gemessen mit einer einzigen Uhr, beträgt meinetwegen 50 Jahre, sowohl für den ruhenden Zwilling A als auch für den bewegten Zwilling B. Dieses Meßergebnis ist als gültig und belastbar anzusehen, für beide Zwillinge.

    – Die Dauer der Trennung der Zwillinge, gemessen mit zwei Uhren, beträgt meinetwegen für den ruhenden Zwilling A 50 Jahre und für den bewegten Zwilling B 30 Jahre. Dieses Meßergebnis ist als gültig und belastbar anzusehen, für beide Zwillinge.

    Wenn ich aber die Ergebnisse dieser beiden gültigen und belastbaren Messungen vergleiche, habe ich ein riesen Problem mit der Logik und der Mathematik:

    Die jeweils gültig und belastbar gemessene Dauer der Trennung für den bewegten Zwilling B beträgt sowohl 50 als auch 30 Jahre. Anders formuliert ergibt sich die ungültige und unakzeptable Gleichung 50=30.

    Markus Pössel hat zu diesem logischen Widerspruch der experimentellen Durchführung dieses Paradoxons bis jetzt keine Stellung genommen.

  6. Peter K. Herzig

    Frau Lopez, das alles ist ein Streit um des Kaisers Bart. Weil die SRT ungültig ist, erübrigen sich alle solchen Diskussionen um Details. Lesen Sie bitte meinen vorherigen Beitrag. Ohne einen einfachen EXPERIMENTELLEN Beweis, an dem niemand vorbei kommen kann, dass die SRT ungültig ist, sind Sie auf verlorenem Posten. Kein theoretischer Physiker ist derart dumm, sich den hochbezahlten Futter-Napf und Job freiwillig kaputt machen zu lassen. Schliesslich ist die RT offizielle Lehr-Meinung; mal überlegen, was das bedeutet, da gehen die meisten Männchen lieber kein Risiko um ihren Job ein. Deshalb ist auch die von Ihnen befürwortete gerichtliche Klage gegen Anhänger der RT völlig sinnlos. Bitte seien Sie lieb, lassen Sie sich etwas von mir sagen und unterstützen Sie mich: Helfen Sie mir, dass wir einen für jeden Laien verständlichen physikalischen Versuch hinkriegen. Ohne jeglichen Bluff mit abstrakter Mathematik.
    Onwohl ein solcher Versuch einfach ist, wird er offiziell nicht gemacht, weil man die Öffentlichkeit um der Sensation verrückter Effekte wegen seit hundert Jahren belogen hat. Wer das nicht glaubt, der hat keine Ahnung von Politik in allen Bereichen unseres Lebens.

    Frau Lopez: Wer macht das von mir vorgeschlagene Experiment ? Müssen wir das Geld dafür privat sammeln ? Ohne einem realen Versuch und nur mit noch so schlauem Blahblah kommen wir nicht weiter, bitte verstehen Sie das.

  7. Frank Wappler

    Jocelyne Lopez schrieb (13. Oktober 2017):
    > Ich bin vor 3 Tagen in einer Diskussion im Blog-Artikel von Markus Pössel bei SciLogs „Physik-Nobelpreis für die Gravitationswellenjäger!“ eingestiegen, um nach Anregung eines Teilnehmers ein eigenes Gedankenexperiment auf der Grundlage des Zwillingsparadoxons zur Diskussion zu stellen […]

    Und dort schließlich (19. Oktober 2017 @ 14:43):
    > Ich finde auch äußerst befremdlich, dass eine rege Diskussion über die SRT/ Zwillingsparadoxon plötzlich unterbunden wird […] Ich lade Sie [Frank Wappler] ein, sowie ggfs. andere an dieser Diskussion über das Zwillingparadoxon interessierten Leser, diese Diskussion im Blog „Kritische Stimmen zur Relativitätstheorie“ fortzusetzen

    Vielen Dank für die Einladung.
    (Es mag erinnerlich sein, dass ich mich schon vor ein paar Jahren hier an einigen Diskussionen beteiligt hatte; ohne ausdrückliche Einladung, aber durchaus ebenfalls zunächst in Reaktion auf Kommentare in Markus Pössels SciLog.)

    Und eigentlich war ich der Meinung, dass ich meinen (immerhin insgesamt 9) direkten Kommentar-Beiträgen zu unserer Korrespondenz auf der genannten SciLogs-Seite kaum Wesentliches hinzufügen könnte. Aber „dann“:

    Das!

    (Das kann doch wohl nicht wahr sein !? Besteht denn immer noch nicht mal Verständnis und Einvernehmen darüber, was mit „Ereignis“ gemeint ist; also einem Begriff, auf dem laut Wikipedia:[[Ereignis#Relativitätstheorie]] „die gesamte Beschreibung der Realität fußt“ ?? …

    Gut vorstellbar, dass eine derartige Enthüllung, die die Oberflächlichkeit der Beschäftigung mit dem Thema offenbart, Enttäuschung, Frustration und Aussichtslosigkeit bei denen auslöst, die den Begriff als selbstverständlich benutzt und stets und ständig damit argumentiert haben.)

    Wir müssen uns also vor allem darüber verständigen, was mit einem Ereignis gemeint ist.
    (Ich bestehe natürlich nicht darauf, ausgerechnet dieses bestimmte Wort dafür zu benutzen, um zu benennen was ich damit meine bzw. was meinem Verständnis nach im Allgemeinen damit gemeint ist. Aber ich müsste mich immerhin im Wortgebrauch umgewöhnen, also eine andere Sprache lernen und nutzen, falls ich ein anderes Wort dafür benutzen müsste.)

    Ein einzelnes Ereignis versteht sich also (zum Zwecke der Erläuterung bzw. Diskussion von Zwillings-Experimenten im Rahmen der RT) jeweils vollständig und eindeutig definiert bzw. beschrieben als „wer daran zusammen/koinzident teilnahm (also auch demnach: wer daran nicht teilnahm)“;
    wobei [[Transivität]] erfüllt ist
    (d.h. falls A und B zusammen/koinzident an einem bestimmten Ereignis teilnahmen,
    und ebenso B und C zusammen/koinzident an diesem bestimmten Ereignis teilnahmen, dann gilt zwangsläufig, dass auch A und C zusammen/koinzident an diesem bestimmten Ereignis teilnahmen)
    und ein einzelnes Ereignis deshalb (in diesem Sinne) ohne (nenneswerte) „zeitliche oder räumliche Ausdehnung“ ist.

    Besonders relevant bei „Zwillings-Experimenten“ sind zwei, deutlich voneinander unterscheidbare Ereignisse:

    – das Ereignis des „Verabschiedens“, des „Einander-Verlassens“ bzw. des „allerletzten Beisammen-Seins vorm Auseinandergehen“ der beiden Zwillinge, und

    – das Ereignis des „Wieder-Begrüßens“, der „(ersten) Wieder-Zusammentreffens“ bzw. der „(ersten) Wieder-Begegnung (und sei’s auch nur im Vorübergehen)“ der beiden Zwillinge.

    Wenn man (pingeligerweise, wie ich) darauf achtet, dass Ereignisse jeweils vollständig und eindeutig allein dadurch definiert bzw. beschrieben sein sollen, wer daran teilnahm, dann sollten der Vollständigkeit halber noch weitere Beteiligte an jeweils nur einem dieser beiden Ereignisse benennen; z.B.

    – die „Eltern der Zwillinge“ als zusätzliche Beteiligte an der „Verabschiedung“, und

    – der „Grabstein der Eltern der Zwillinge“ als zusätzlicher Beteiligter am „Wieder-Treffen“.

    „Ein Zwillings-Experiment-Versuch insgesamt“ („das gesamte Getrennt-Sein“, „die Trennung„) besteht folglich aus

    – dem „Verabschiedungs“-Ereignis („am Anfang des Versuchs“),

    – dem „Wieder-Treffen“-Ereignis („zum Schluss des Versuchs“),

    – und (mindestens) zwei „Prozess-Strängen“ (die „Bahn“ des einen Zwillings, und die „Bahn“ des anderen, jeweils von „Verabschiedungs“-Ereignis bis „Wieder-Treffen“-Ereignis), die ihrerseits jeweils aus zahlreichen Ereignissen bestehen, und die keine Ereignisse gemeinsam haben (abgesehen von „Verabschiedungs“-Ereignis und „Wieder-Treffen“-Ereignis).

    So weit, so schön?
    (Wenn man sich auf mehr Vorwissen verlassen könnte, hätte mein Kommentar zu diesem grundsätzlichen Thema sicher kürzer sein können …)

    p.s.
    Schön, dass hier der „Erlaubte XHTML-Code“ dokumentiert ist. Gibt es eine „Sandbox-Seite“ zum Ausprobieren? (wenn schon keine Kommentar-Vorschau …)

  8. Jocelyne Lopez

    Zitat Luitpold Mayr: „Das Zwillingsparadoxon lässt sich nicht widerlegen, indem man nur EINE Uhr verwendet. Es ist schon klar: wenn es nur EINE Uhr gibt, dann gibt es nur EINE Zeit, die man ablesen kann. Aber die Relativitätstheorie sagt doch, dass in unterschiedlich bewegten Systemen die Zeit unterschiedlich verläuft, dass somit unterschiedlich bewegte Uhren unterschiedlich gehen.“

    Der Alterungsunterschied zwischen den beiden Zwillingen wird in der SRT in der Tat dadurch erklärt, dass bewegte Uhren langsamer laufen.

    Wir führen jetzt 3 verschiedenen Messungen mit 3 verschiedenen Messmethoden durch, wobei wir darüber einig sind, dass alle Meßergebnisse jeweils gültig und belastbar sind:

    1. Messung der Dauer der Trennung mit zwei Uhren (gemäß SRT):
    50 Jahre gemäß unbewegter Uhr von Zwilling A
    30 Jahre gemäß bewegter Uhr von Zwilling B

    2. Messung der Dauer der Trennung mit einer einzigen Uhr, die bei Zwilling A unbewegt bleibt:
    50 Jahre für beide Zwillinge

    3. Messung der Dauer der Trennung mit einer einzigen Uhr, die vom Zwilling B mitgeführt wird:
    30 Jahre für beide Zwillinge.

    Wenn man diese 3 Messungen mit belastbaren Meßergebnissen vergleicht, ergibt sich:

    Die Dauer der Trennung für beide Zwillinge beträgt 50 Jahre
    Die Dauer der Trennung für beide Zwillinge beträgt 30 Jahre
    Die Dauer der Trennung für Zwilling B beträgt sowohl 50 Jahre als auch 30 Jahre
    Die Dauer der Trennung für Zwilling A beträgt sowohl 50 Jahre als auch 30 Jahre

    Ganz schön widersprüchliche gültige Meßergebnisse für dasselbe Ereigniss…

  9. Jocelyne Lopez

    Zitat Peter K. Herzig: „Frau Lopez: Wer macht das von mir vorgeschlagene Experiment ? Müssen wir das Geld dafür privat sammeln ? Ohne einem realen Versuch und nur mit noch so schlauem Blahblah kommen wir nicht weiter, bitte verstehen Sie das.

    Herr Herzig, ich kann Ihnen zur Durchführung Ihres Experiments leider überhaupt nicht helfen, es ist völlig unrealistisch, dass man Geld dafür privat sammeln könnte und es ist ebenfalls völlig unrealistisch zu hoffen, dass es etwas nutzen würde. Es gibt schon viele Experimente, die die Relativitätstheorie widerlegen, sie werden nicht anerkannt, keine Chance. Dafür werden Experimente ohne Aussagekraft und sogar mit Manipulation von Daten mit Milliarden von Steuergeldern durchgeführt und als triumphale experimentelle Bestätigung der Relativitätstheorie mit gigantischen Marketing-Mitteln verkauft. Kritiker haben keine Chance mit eigenen Experimenten, absolut keine Chance.

  10. Jocelyne Lopez

    Zitat Frank Wappler: „p.s. Schön, dass hier der „Erlaubte XHTML-Code“ dokumentiert ist. Gibt es eine „Sandbox-Seite“ zum Ausprobieren? (wenn schon keine Kommentar-Vorschau …)

    Erst einmal vorweg: Der erlaubte Formatierungs-Code in unserem Blog ist leider nicht derjenige, der in der Anweisung für Kommentatoren angeführt ist… Der Code für Kursiv und Fett ist jeweils dergleiche wie in den Blogs von ScienceLogs, jedoch muss man sie manuell einfügen: b in eckigen Klammern für Fett, i in eckigen Klammern für kursiv.

    Wenn Kommentatoren jedoch Fehler dabei machen, korrigiere ich diese Formatierungsfehler selbst vor oder kurz nach der Freigabe des Kommentars, wie ich es in diesem Fall für Ihren obigen Beitrag getan habe.

    Leider gibt es iunserem Blog keine Vorschau und auch keine Sandbox-Seite zum Probieren, und auch keine Möglichkeiten, mathematische Formel darzustellen.

    Zitat Frank Wappler: „Wir müssen uns also vor allem darüber verständigen, was mit einem Ereignis gemeint ist. (Ich bestehe natürlich nicht darauf, ausgerechnet dieses bestimmte Wort dafür zu benutzen, um zu benennen was ich damit meine bzw. was meinem Verständnis nach im Allgemeinen damit gemeint ist. Aber ich müsste mich immerhin im Wortgebrauch umgewöhnen, also eine andere Sprache lernen und nutzen, falls ich ein anderes Wort dafür benutzen müsste.)

    Ich verwende immer das Wort „Ereignis“ in der deutschen Sprache wie dieses Wort z.B. im Duden erläutert wird:

    besonderer, nicht alltäglicher Vorgang, Vorfall; Geschehnis
    Beispiele
    •ein trauriges, bedeutendes, historisches Ereignis
    •das Konzert war ein Ereignis (etwas ganz Besonderes) für unsere Stadt

    Ein Ereignis kann also durchaus eine zeitliche Dehnung haben und ist nicht gleichzusetzen mit dem Begriff „Zeitpunkt„, wie es zu erkennen ist mit dem Beispiel „Konzert“ oder mit einem historischen Ereignis (z.B. ein Krieg). Ich benutze immer im Zwillingsparadoxon den Begriff „Ereignis“ zur Bezeichnung der gesamten Dauer der Trennung der Zwillinge (bzw. der Reise des Zwillings B, was sich in diesem Fall zeitlich überdeckt), wie es auch von anderen Lesern verwendet und problemlos verstanden wird.

    Dieses Ereignis „Trennung“ (oder meinetwegen „Reise“) ist definiert durch nur zwei Zeitpunkte (es gibt keine Unterteilung):

    Zeitpunkt t1 der Trennung der Zwillinge bzw. Start der Uhr/Uhren
    Zeitpunkt t2 des Widerzusammentreffens der Zwillinge bzw. Stopp der Uhr/Uhren

    Andere Zeitpunkte als t1 und t2, die gemessen werden und gemessen werden können, gibt es im Zwillingsparadoxon nicht. Was den Zwillingen während der Trennung oder Zeugen der Trennung widerfahren ist, kann nicht von der Uhr / den Uhren erfasst werden, das geben sie nicht her.

  11. Jocelyne Lopez

    Herr Wappler, da Sie in unserem Blog eingestiegen sind, habe ich hier die Gelegenheit meine Antwort auf einen Kommentar von Ihnen über die Prüfung der Genauigkeit von Atomuhren im Blog von Markus Pössel zu posten, die er nicht freigeschalten wollte:

    Zitat Frank Wappler:“ Markus Pössel: „P.S.: Die deutlich genaueren Atomuhren dürften sich auf die üblichen Ensemblevergleiche beziehen.“ Frank Wappler: Dass das unzureichend zur Beurteilung von “Richtigkeit” ist, wurde bekanntlich schon Louis Essen unterbreitet …

    Auch G.O. Mueller zitiert in seiner Dokumentation den „Vater der Atomuhren“ und Kritiker der SRT Louis Essen, der entsetzt war, was die Experimentatoren Hafele-Keating mit „seinen“ Uhren angestellt haben, siehe: Der Atomuhren-Transport von Hafele / Keating 1972 soll eine Zeitverzögerung bewiesen haben

    Unabhängig von der Kritik von Louis Essen ist es aktenkundig, dass auch noch dazu die Meßdaten von den Experimentatoren Hafele und Keating gezielt manipuliert wurden, indem drastische manuelle „Korrekturen“ vorgenommen wurden, damit die Meßergebnisse mit den Vorhersagen der SRT übereinstimmen: Der irische Autor A. G. Kelly hat Einsicht in den Originalprotokollen des Experiments gehabt und hat mit seiner Arbeit „Hafele & Keating tests: Keating: did they prove anything?“ (die in der Dokumentation von G.O. Mueller verlinkt ist) genau dokumentiert, welche „Korrekturen“ manuell vorgenommen wurden. Hafele und Keating haben sogar nach der Publikation zugegeben, dass sie manuelle Korrekturen vorgenommen haben.
    Siehe G.O. Mueller: Manipulation der Ergebnisse des berühmten Experiments Hafele/Keating

  12. Peter K. Herzig

    Frau Lopez, es gibt kein Experiment, das direkt das Postulat der RT widerlegt. Es handelt sich immer um Interpretationen, die man auch anders erklären kann. Bekanntes Beispiel sind die Doppel-Sterne. Ich habe 4 Briefe an Gaßner / Lesch (München) geschrieben: nicht mal eine Antwort. Solche Leute, welche den Unsinn vom Einstein vertreten, wissen genau, warum sie zu rein sachlichen Anfragen schweigen. Der Gaßner geniert sich nicht, von einem Doppler-Effekt bei Licht zu sprechen, obwohl längst bewiesen ist, dass es kein Träger-Medium für Licht gibt (falsche Äther-Hypothese). Diesen seinen Vortrag habe ich aufgezeichnet, damit er seine Inkompetenz nicht abstreiten kann.

    Seit hundert Jahren wird gegen die RT protestiert und es hat nichts genutzt. Man muss doch mal zur Einsicht kommen, dass man anders vorgehen muss, nämlich mit einem einfachen Experiment, das jeder Laie versteht. Dieses Experiment macht jedoch bis jetzt kein Institut, weil es beweisen würde, wie die Öffentlichkeit von Scharlatanen zum Narren gehalten wird. Viele theoretische Physiker sind nur Papageien, die mit Mathe garnierten Unsinn auswendig gelernt haben, aber deren Intelligenz dabei zu null geschrumpft ist.

    Sogar die Lorentz-Transformation ist falsch und Bluff. Man glaubt es nicht: Dazu musste ich nur die Formel mit einem Compi 18-stellig für die meisten v auszurechnen. Bei 100 000 km/sec eines Raum-Schiffes schrumpft die Licht-Geschwindigkeit durch die angebliche Zeit-Dilatation auf 282 622 km/sec. Beim Austritt in den Raum gilt diese Geschwindigkeit plus / minus die Geschwindigkeit des Raum-Schiffes, das ergibt nie das Postulat c = const. Samt dem Energie-Satz stimmt das alles von vorne bis hinten nicht, alles Scharlatanerie.

    Ich sage Ihnen, Frau Lopez, woher dieser Unsinn mit der RT kommt. Zur Zeit von Einstein hat man die Licht-Geschwindigkeit (LG) zwischen fester Quelle und festem Empfänger gemessen. Einstein hat das unzulässig auf den Raum verallgemeinert, was falsch ist, denn dort haben alle Objekte eine relative Geschwindigkeit zueinander. Im Raum gilt für das Licht (c + – v), wobei v die Objekt-Geschwindigkeit ist. Diesen Irrtum vom Einstein begreifen die Anhänger der RT nicht. Dabei ist schon rein logisch klar, dass das Postulat c = const falsch ist, denn es gibt im Raum keinen Null-Punkt der Geschwindigkeit von dem aus man c messen könnte. Das c gilt immer nur auf die Licht-Quelle bezogen, es ist keine Eigenschaft des Raumes, wie Einstein mit dem Postulat falsch behauptet hat.

    Wie unfähig manche Physiker sind, das zeigt folgendes. Die Erde bewegt sich mit v = 30 km/sec durch den Raum. Es ist empirisch bewiesen, dass die LG auf der Erde überall konstant ist. Also hat das Licht auf der Erde von einem Raum-Schiff aus gesehen die Geschwindigkeit (c + v), also Über-Licht-Geschwindigkeit, was allein schon das Postulat und damit die RT widerlegt. In meinem Artikel zeige ich, wie der Licht-Kreisel von Sagnac funktioniert: mit Veränderungen der LG. Tausende Licht-Kreisel in Flugzeugen und Schiffen kümmern sich nicht um das falsche Postulat vom Einstein. Mit dem offiziellen Wegfall der RT steht einiges auf dem Spiel, in der Astronomie müssen Entfernungen neu berechnet werden, denn die LG ist im Raum eben nicht konstant.

    Vielleicht nutzt es, wenn man jedem theoretischen Physiker, welcher die RT vertritt, ins Gesicht sagt, dass er entweder fachlich völlig unfähig, oder ein frecher Lügner ist. Ich lasse mich jedenfalls nicht zum Narren halten.

    Noch ein Wort zum Zwillings-Paradoxon. Paradoxon ist der vornehme Ausdruck für einen nicht überbrückbaren Widerspruch, also für Unsinn. Es handelt sich um einen Zeit-Konflikt: man kann nicht mit einer Uhr eine andere Zeit importieren. Weil das Postulat falsch ist, treffen auch alle Überlegungen daraus nicht zu, es kommt zu zahlreichen Ungereimtheiten und Widersprüchen in der RT. Niemand ist zu dumm, um die RT zu verstehen, sondern Unsinn kann niemand verstehen.

  13. Peter K. Herzig

    Herr Luitpold Mayr, stellen Sie sich bitte folgendes vor:
    Auf ein rotes Raum-Schiff fliegen mehrere Raum-Schiffe mit verschiedenen Geschwindigkeiten gleichzeitig zu. Wir haben dann verschiedene Relativ-Geschwindigkeiten v zwischen dem roten und den anderen Raum-Schiffen.

    Dies bedeutet gemäss der Lorentz-Formel in der RT, dass verschiedene „relativistische Effekte“ im roten Raum-Schiff GLEICHZEITIG auftreten. Wir haben also eine „spukhafte Fern-Wirkung“ je nachdem, von welchem Raum-Schiff aus man die relativen Geschwindigkeiten des roten misst.

    Merken Sie, welcher Blödsinn die RT ist ? Der Grund für solchen Unsinn ist, dass Einstein bewährte Grund-Begriffe der Physik einfach ignoriert hat.

    In der Definition der Geschwindigkeit ist der Mess-Ort enthalten, also von wo aus eine Geschwindigkeit gemessen wird. Dieser Mess-Ort wird bei der Koordinaten-Transformation weggelassen. Man geht davon aus, dass man im Alltag auch keinen Mess-Ort braucht, denn es sind alle Geschwindigkeiten eh immer auf den Erd-Boden bezogen.

    Sie stehen auf einem mit + 20 km/h fahrenden Last-Wagen und werfen einen Ball mit + 10 km/h in Fahrt-Richtung. Vom Erd-Boden aus hat der Ball die Geschwindigkeit + 20 km/h + 10 km/h = + 30 km/h. Vom Last-Wagen aus hat der Ball + 10 km/h, der Erd-Boden – 20 km/h. Vom Ball aus gemessen hat der Last-Wagen – 10, der Erd-Boden – 30 km/h. Merken Sie, wie wichtig der Bezugs-Ort der Geschwindigkeit ist ? In der RT gibt es keinen Bezugs-Ort für die Licht-Geschwindigkeit, den hat Einstein mit dem Postulat weg-gepfuscht. Im Raum herrscht die LG c ohne Bezugs-Ort, was physikalisch ungültig ist. Das ist wie ein „Abstand von keinem Ort“, ein solcher Abstand ist sinn-los.

  14. Jocelyne Lopez

    Zitat Peter K. Herzig: „In der Definition der Geschwindigkeit ist der Mess-Ort enthalten, also von wo aus eine Geschwindigkeit gemessen wird. Dieser Mess-Ort wird bei der Koordinaten-Transformation weggelassen.“

    Dies ist auch aus meiner Sicht der Grund, warum man bei der Messung des Zwillingsparadoxons solche unakzeptablen Widersprüche für die Dauer der Trennung mit einer Uhr oder zwei Uhren erzielt: Die Koordinaten-Transformation bei der Messung mit zwei Uhren ist völlig falsch aufgebaut! Und zwar sowohl was den Standort als auch was die Zeitpunkte der Messung angeht.

    Mit der Messung mit zwei Uhren werden Koordinaten eingeführt, die in diesem Paradoxon nicht vorkommen: Es gibt nämlich nur einen Standort der Messung bei diesem Paradoxon, und zwar den Standort X, wo die Zwillinge die Uhr / die Uhren starten und stoppen.

    Bei der Messung mit zwei Uhren wird kurzerhand ein zweiter Standort Y der Messung eingeführt. Wo soll sich bitte dieser zweite Standort Y befinden? Das ist doch ein und derselbe Standort wie der Standort X. Es ist also falsch, einen 2. Standort Y einzuführen, hier gilt: X = Y

    Dasselbe gilt für die Zeitpunkte: Bei dieser Messung gibt es nur zwei Zeitpunkte: Zeitpunkt t1 (Start der Uhr/Uhren) und Zeitpunkt t2 (Stopp der Uhr/Uhren). Bei der Transformation wird aber mit 4 Zeitpunkten gerechnet, man führt kurzerhand zwei zusätzliche Zeitpunkte (t1′ und t2′) ein, die nicht existieren bzw. sich genau mit t1 und t2 überdecken, denn die Zwillinge starten und stoppen gleichzeitig die Uhr/Uhren!

    Die Transformation (das „gestrichene System“) ist völlig falsch aufgebaut: sie ist so aufgebaut, als ob man zwei verschiedenen Trennungen bzw. zwei verschiedenen Reisen messen würde, obwohl es nur eine Trennung bzw. nur eine Reise gibt, die logischerweise durch nur einen Standort als auch nur zwei Zeitpunkte definiert ist und definiert werden kann.

    Der unakzeptabel Widerspruch der Dauer der Trennung mit einer Uhr oder mit zwei Uhren liegt an einer falsch aufgebauten Transformation. Nimmt man für die Transformation korrekterweise nur einen gemeinsamen Standort X und gemeinsame Zeitpunkte t1 und t2, lösen sich die Widersprüche, man erhält den gleichen Wert der Trennung.

  15. OStR Ing. Wiss. Peter Rösch

    Vielleicht sollte man sich auch mal darauf besinnen, daß ein Experiment zur Verifikation der Zeitdilatation in Betrachtungsweise der Relativitätstheorie niemals stattgefunden hat – angeblich nachgewiesen wurde der Uhrennachgang bei Bewegung, mithin bei Transport durch Gravitations- und Magnetfeld. Nie nachgewiesen wurde der Reverseffekt, d. h. der behauptete Uhrennachgang aus Sicht des Transportguts.
    Das Zwillingsparadoxon ist ein reines Gedankenspiel, das aber völlig aussichtslos ist. Seine mathematische Formulierung gemäß den relativistisch interpretierten Lorentztransformationen hat die Struktur „a = b / c“ und „b = a / c“. Das entspricht dem oben von Mayr herangezogenen Langevin-Zitat. – Langevin hatte übrigens was mit der Curie, aus deren „Stall“ Georges Sagnac mit seinem relativitätstheoriekritischen Experiment entstammt. – Auf der Solvay-Konferenz 1911 wurde die Curie dann in Richtung Einstein (in Wahrheit Planck-Lager) umgedreht und erhielt kurz darauf ihren zweiten Nobelpreis, dessen Motivation bis heute nicht recht geklärt ist.
    Die Frage ist, warum das Relativitätsmärchen bei so einfacher Durchschaubarkeit überhaupt Fuß fassen und sich durchsetzen konnte. Das Futternapf-Argument, was Herr Herzig anführt, greift nicht, weil es erst nach Etablierung des Märchens ansetzt. Wie aber kam es zur Etablierung? Wie kann es sein, daß ein Pössel, ein Schulz im Brustton der Überzeugung völlig verqueres Zeug, mitunter auch in größter Selbstverständlichkeit gewissenlose Ausreden, Unüberprüfbares, ja Lügen auftischen und noch dafür bezahlt werden? Welche Tradition wurde hier wann und warum und von welcher Macht begründet und durchgesetzt? – Man vergesse auch nicht: Die Einstein-Lehre war bereits wenige Wochen nach ihrem Auftauchen in den „Annalen“ experimentell widerlegt, Versuch von Kaufmann. – Das ist das eigentliche Rätsel, denn ein physikalisches gibt es dabei nicht! Und die Lösung kann also nur im außerphysikalischen gefunden werden. Da muß man aber geistig etwas beweglicher sein, als es die meisten „Einsteinkritiker“ zu sein vermögen. In der Tat.

  16. Peter K. Herzig

    Herr OstR. Ing. Wiss. Peter Rösch, Die Physik ist für Laien ein meist ziemlich langweiliges Zeug, ist ja alles tote Materie auch noch mit Mathe dazu. Ursache, warum die RT zur offiziellen Lehr-Meinung geworden ist, sehe ich im Journalismus: Die angeblichen „relativistischen Effekte“ haben die Fantasie angeregt und beflügelt. Einstein wird ja heute noch gelegentlich als „Genie des Jahrhunderts“ hochstilisiert. Den Journalisten ist alles recht, Hauptsache es füllt die Seiten und interessiert die Leser. Ohne die spektakulären und unglaublichen Effekte wäre die RT unbeachtet geblieben.

    Ich mache mir die Sache recht einfach: Die Physik ist eine exakte Wissenschaft, also genügt ein fundamentaler Widerspruch, dann ab in den Mist-Kübel damit. Schon lange haben wir die Situation, dass Studenten in der RT ausgebildet werden. Diese haben nicht die Zeit alles im Detail nachzuprüfen, auch denken manche, die Sache sei eben viel zu schwierig zu verstehen.

    Die Messungen der LG damals zu Zeiten Einsteins waren ein SPEZIAL-FALL, weil mit fester Licht-Quelle und festem Empfänger, die Geschwindigkeit zwischen beiden war v = null. Der eigentliche Pfusch Einsteins besteht darin, dass er diesen Spezial-Fall mit dem Postulat methodisch und physikalisch nicht zulässig auf den freien Raum verallgemeinert hat. Jeder begreift, dass die Geschwindigkeiten zwischen Objekten im Raum eben nicht null sind. Also ist die RT grundsätzlich falsch, weil das Postulat c = const nur auf der Erde, aber im Raum nicht gültig ist. Sind Quelle und Empfänger am Erd-Boden fixiert, dann ist c = const überhaupt kein physikalischer Grund für eine RT, sondern eine rein technische Sache der Fixierung.

    Die Fach-Leute damals wussten das, daher hat man den Licht-Äther eingeführt, was sich als falsch heraus gestellt hat. Dann hat Einstein, um sein Ansehen zu retten, die Formel der Lorentz-Transformation gebastelt. Diese ist auch nicht haltbar.

    Zum zirkularen gibt es auch den linearen Sagnac-Effekt. Beide beweisen, dass die RT nicht stimmt, aber das ist für Laien zu kompliziert und daher für Journalisten völlig uninteressant.

    Wir brauchen einen einfachen experimentellen Versuch, der beweist, dass es Über- und Unter-LG gibt. Nur das Prinzip: Man befestige an der Peripherie eines Rades von einem Meter Durchmesser einen Laser und lenke das Licht zusammen mit einem stationären Laser auf einen Spiegel in 10 km Entfernung. Lässt man das Rad mit 6’000 U/min vorwärts und rückwärts laufen, dann hat man Über- und Unter-LG im Vergleich zum stationären Laser. Ich habe ausgerechnet, dass dies mit einem modernen Oszilloskop so signifikant machbar ist, dass es als Beweis taugt: Es ergeben sich + – 10 Nano-Sekunden Differenz (1e-9 sec). Heute misst man die LG ja schon in Schul-Versuchen mit 10 m Abstand des Spiegels.

    An diesem Versuchs-Ergebnis kommt niemand mehr vorbei. Wichtig ist, dass jeder Laie die Versuchs-Anordnung begreift: Darauf kommt es an. Die Journalisten werden das dann aufgreifen, denn die üblichen Beweise – z.B. die Hohl-Leiter vom Thim / Linz – sind viel zu kompliziert. Je einfacher der Versuch, umso weniger widerlegbar. Es muss für Laien verständlich sein, dann greifen die Journalisten das auf: Die RT eindeutig widerlegt – eine Sensation ! * lache *

    In meinem Artikel schreibe ich: Wer diesen Versuch macht, der wird in die Geschichte der Physik und der Astronomie eingehen.

  17. OStR Ing. Wiss. Peter Rösch

    Herr Herzig,
    Ihr Versuch basiert auf der Annahme einer ballistischen Lichtausbreitung. Nur dann könnte er einen Effekt zeigen. Es gibt historische Physikversuche, welche diese Annahme widerlegen. Das Licht breitet sich als Welle aus und ist wie eine solche unabhängig von der Quellengeschwindigkeit.
    Interessant wäre der umgekehrte Versuch, mit welcher Geschwindigkeit nimmt ein bewegter Empfänger das Licht auf? Das entspräche der Frage, ob es einen Unterschied in der Eintreffgeschwindigkeit macht, auf eine Lichtquelle zuzugehen oder sich von ihr zu entfernen.
    Solche Versuche scheiterten laut Lehrbuch Grimsehl bisher an der erforderlichen Präzision.

  18. Jocelyne Lopez

    Zitat Peter Rösch: „Interessant wäre der umgekehrte Versuch, mit welcher Geschwindigkeit nimmt ein bewegter Empfänger das Licht auf? Das entspräche der Frage, ob es einen Unterschied in der Eintreffgeschwindigkeit macht, auf eine Lichtquelle zuzugehen oder sich von ihr zu entfernen. Solche Versuche scheiterten laut Lehrbuch Grimsehl bisher an der erforderlichen Präzision.“

    Ich verstehe es so, dass dieser „umgekehrte Versuch“ die beobachterabhängige Geschwindigkeit des Lichts prüfen sollte. Habe ich es richtig verstanden? Wahrscheinlich nicht

    Wenn aber doch richtig verstanden, dann hat Sagnac schon 1911 experimentell nachgewiesen, dass das Licht beobachterabhängig ist, sprich das c +/- v gilt.

  19. OStR Ing. Wiss. Peter Rösch

    Schon richtig verstanden, Jocelyne. – Beim Sagnac-Experiment, Vorläufer Harress-Experiment, gibt es aber die Ausrede, daß es sich nicht auf Linear-, sondern auf Zirkularbewegungen bezieht. – Zur angeblichen Bestätigung der RT in Zyklotrons werden die Zirkularbewegungen jedoch dann wieder gerne akzeptiert.

  20. Jocelyne Lopez

    Man könnte aber meiner Meinung nach auch argumentieren, dass alle Messungen der Lichtgeschwindigkeit quasi auf eine „Zirkularbewegung“ zurückzuführen sind, in dem Sinne, dass das Licht immer als Mehrweg- oder Zweiwegmessung zwischen Spiegeln mit einer einzigen Uhr gemessen wurde, also eine Hin-und-Zurück Bewegung (ähnlich wie im Zwillingsparadoxon), so daß man nicht ermitteln kann, ob das Licht schneller oder langsamer in einer Richtung läuft oder nicht.

    Die Lichtgeschwindigkeit kann also nur gemittelt aus der Hin-und-Zurück-Strecke ermittelt werden. Eine lineare Einwegmessung des Lichts ist m.W. nicht experimentell durchgeführt worden und würde wohl auch an der Genauigkeit scheitern, oder?

  21. Gerd Termathe

    @ Peter K. Herzig:
    Dass es Über- und Unter-LG gibt, ist ja schon seit Ende des letzten Jahrhunderts mit dem GPS experimentell bewiesen. Man denke dabei vor allem an die Relativgeschwindigkeit zwischen Satellit und Empfänger, die sich daraus ergibt, dass sich der Empfänger typischerweise in der Nähe der Erdoberfläche und nicht im Erdmittelpunkt befindet (Größenordnung +/- 1km/s). Relativisten pflegen diese Geschwindigkeit, die, wenn sie nicht richtig berücksichtigt wird, während der Signallaufzeit zu Entfernungs-Abweichungen von etwa +/- 70m führen würde, völlig zu unterschlagen.
    Entfernung ist eine Funktion der Zeit. Die Entfernung zum Empfangszeitpunkt des GPS-Signals berechnet sich aus der Differenz Empfangszeitpunkt-Sendezeitpunkt multipliziert mit der Lichtgeschwindigkeit c. Das setzt voraus, dass sich das GPS-Signal mit der Geschwindigkeit c plus der Geschwindigkeit des Senders ausbreitet, der Sender bewegt sich ja während der Signallaufzeit weiter.

    Im Grunde beruht die SRT auf einer einfachen Rechenaufgabe mit den Entfernungen zwischen drei Punkten auf einer Geraden: einer im Koordinaten-Ursprung, die anderen beiden mit der Geschwindigkeit c (x=ct) bzw. v (vt, mit v<c) in gleichförmiger und gleichgerichteter Bewegung. Der Abstand zwischen den beiden sich bewegenden Punkten, den Einstein verwirrenderweise x' nennt, beträgt dann natürlich, zu einem beliebigen Zeitpunkt t, x'=ct-vt und nicht, wie Einstein uns Glauben machen will, x'=gamma*(ct-vt) (s. dazu auch http://gsjournal.net/Science-Journals/Research%20Papers/View/6724, zur Beachtung empfehle ich dort insbesondere die Wege-Diagramme). Ausgerechnet dieser Unsinns-Faktor, der Lorentzfaktor gamma, findet sich dann in allen relativistischen Berechnungen wieder.

    @Jocelyne Lopez
    Der Mittelwert zweier Geschwindigkeiten c+v und c-v bei gleicher zurückgelegter Wegstrecke beträgt c(1-v2/c2). Genau mit dieser Überlegung wollte man mit dem Michelson-Morley-Interferometer den Äther nachweisen, mit dem Ergebnis, dass es keinen gibt.
    (Stellen Sie sich vor, Sie fahren mit dem Auto eine Strecke von 150km, auf dem Hinweg mit 50km/h (100-50) und auf dem Rückweg mit 150km/h (100+50). Als Mittelwert ergibt sich dann 300km/4h=75km/h.)

  22. Jocelyne Lopez

    Zitat Gerd Termathe: „Der Abstand zwischen den beiden sich bewegenden Punkten, den Einstein verwirrenderweise x‘ nennt, beträgt dann natürlich, zu einem beliebigen Zeitpunkt t, x’=ct-vt und nicht, wie Einstein uns Glauben machen will, x’=gamma*(ct-vt) (s. dazu auch http://gsjournal.net/Science-Journals/Research%20Papers/View/6724, zur Beachtung empfehle ich dort insbesondere die Wege-Diagramme). Ausgerechnet dieser Unsinns-Faktor, der Lorentzfaktor gamma, findet sich dann in allen relativistischen Berechnungen wieder.“

    Lorentz hatte als Hypothese aufgestellt, dass sich die im Äther bewegenden Objekte aufgrund des Widerstandes des Äthers in Bewegungsrichtung materiell verkürzen. Diese Hypothese ist zulässig.

    Einstein hat jedoch die Längenkontraktion von Lorentz übernommen, ohne seine Prämisse der Existenz eines Äthers. Diese Übernahme ist nicht zulässig, denn was soll bitte der Widerstand sein, der die materielle Verkürzung der Objekte bewirkt? Die Annahme einer Längenkontraktion ohne Äther ist logisch bzw. rational nicht haltbar, Wirkung ohne Ursache. Einstein erklärt auch nicht, was die Verkürzung der Objekte im Vakuum bewirken kann. Nur Minkowski hat nachträglich eine peinliche Erklärung gebracht, echt peinlich, zitiert von G.O. Mueller: Die Längenkontraktion soll „ein Geschenk von oben“ sein! Siehe hier: Nach Minkowski soll die Längenkontraktion „ein Geschenk von oben“ sein

    Der Lorentzfaktor hat nichts zu suchen in den Berechnungen der SRT, er ist dort eine unzulässige Fiktion.

  23. Joachim Blechle

    Etwas zum Nachdenken:
    Nach der SRT ist die Zeit das, was man von der Uhr abliest. Formell macht der Physiker nichts falsch, wenn er die Zeit dadurch misst, dass er die Uhr abliest. Aber weder zeigt die Uhr die Zeit an – schon gar nicht misst die Uhr die Zeit! Zeit ist etwas fiktives, also Angenommenes – für die menschliche Gesellschaft Unentbehrliches, nicht Ersetzbares im Alltagsgebrauch und schon gar nicht in der Physik.
    Dem Ablesen der Uhr- das erfolgt bei mehreren Uhren, um einen Vergleich zu erhalten, immer gleichzeitig(!) – geht das Zählen des der Uhr integrierten Zählwerkes mit dem Ergebnis „n“ voraus und dem Zählwerk voraus kommt noch der Taktgeber. Das ist im Sinne der exakten Würdigung des materiellen Befundes zwingend zu beachten. Jede Zeitansage basiert auf dem gezählten Takt des Taktgebers. Im Alltag sind meist mehrere davon kombiniert.
    Und der Taktgeber taktet unter unterschiedlichen relevanten physikalischen Bedingungen unterschiedlich schnell.
    Es darf deshalb als gegeben angenommen werden, dass synchronisierte Atomuhren, nachdem sie in unterschiedliche relevante physikalische Bedingungen versetzt worden sind(z.B. Atomuhren durch Beschleunigung), ein unterschiedliches „n“ liefern.
    Das wäre dann, sofern relevant, auch die Ursache für das langsamere Altern des einen Zwillings.
    Es gilt:
    Die physische Existenz in der Bewegung ist die Grundlage für die physikalische Bewegung in der Zeit.
    Mit freundlichen Grüßen
    Joachim Blechle

  24. OStR Ing. Wiss. Peter Rösch

    Zitat Jocelyne Lopez,20.: „Eine lineare Einwegmessung des Lichts ist m.W. nicht experimentell durchgeführt worden und würde wohl auch an der Genauigkeit scheitern, oder?“
    Soviel ich weiß, handelt es sich bei der Nimtzschen Superluminal-Messung am Physikalischen Institut II der Universität Köln um eine Einwegmessung.
    Mir ist die Fixierung der Lichtgeschwindigkeitsmessungen als „Zweiweg-Messungen“ nicht plausibel, auch wenn Galeczki / Marquardt stets darauf beharrten. Vielleicht ging es dabei in Wahrheit um Diskreditierung der Nimtz-Versuche aus persönlichen Gründen.

  25. Gerd Termathe

    Zitat Jocelyne Lopez:
    „Der Lorentzfaktor hat nichts zu suchen in den Berechnungen der SRT, er ist dort eine unzulässige Fiktion.“

    … und hat auch rein gar nichts mit Einsteins Postulaten zu tun, er dient lediglich als Tarnung, um von dem restlichen Unsinn abzulenken, und liefert darüber hinaus noch einen variablen Faktor, der zwischen 1 und unendlich liegt. Tatsächlich erhält Einstein den Lorentz-Faktor aus dem falschen „Korrektur-Ansatz“ x’=gamma(1-v/c)x, x=gamma(1+v/c)x‘.

    Was bedeutet nun eigentlich x=ct?
    Die Gleichung beschreibt nun weder „das Licht“ (Einstein), noch einen Lichtstrahl, sondern lediglich den Ort für einen einzigen Punkt eines Lichtstrahls, und zwar genau den einen Punkt, der zum Zeitpunkt t=0 den Ursprung des Koordinatensystem (x=0) durchläuft. Nur für diesen einen Punkt gilt natürlich auch die direkte Proportionalität zwischen Ort (x) und Zeit (t), für einen anderen Punkt desselben Lichstrahls (z.B. durch x = c(t-T) = ct-cT beschrieben) gilt diese selbstredend nicht.

    Einsetzen von x=ct bzw. t=x/c an verschiedenen Stellen derselben Gleichung
    x’= x-vt = ct-vt = (1-v/c)ct = (1-v/c)x = c(1-v/c)t = c(t-vx/c2)
    liefert dann die Beziehungen, die aus den Formeln der Lorentz-Transformation bekannt sind.

    Diese Beziehungen, die natürlich ausschließlich nur für den einen oben beschriebenen Lichtpunkt (x=ct) gelten, benutzt Einstein in völliger Ignoranz von Mathematik und Physik für alle möglichen anderen Ereignisse, reichert sie an mit dem Postulat von der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit und erhält damit dann die Unzahl der bekannten Nobel-Preis-honorierten Unsinns-Resultate.

  26. Peter K. Herzig

    2011 ist CERN / Genf mit einem „internen Schock“ an die Öffentlichkeit getreten: an Neutrinos hatte man Über-Licht-Geschwindigkeit gemessen. Wie schnell, das sagte man nicht, denn diese ist unglaublich und man wollte sich nicht vielleicht öffentlich blamieren: Gemäss Frau Dr. Edda Gschwendtner, Physikerin am CERN, ist die Strecke von Genf nach Gran Sasso / Italy in 53 Nano-Sekunden (53 e-9 sec) zurückgelegt worden. Das ist eine Strecke von 731 km und 278 m, was eine 46-fache Licht-Geschwindigkeit ergibt. Das kann jeder mit dem Taschen-Rechner ausrechnen.

    Weil man in Ehrfurcht vor dem veralteten Einstein und vor in die Theorie abgehobenen theoretischen Physiker zunächst unbedingt an einen Mess-Fehler glauben wollte, ist diese Messung mit geänderter Versuchs-Anordnung wiederholt worden: dasselbe Ergebnis. Jede Messung ist hundertfach wiederholt worden. Man hat alle Apparate überprüft und verzweifelt nach einem Mess-Fehler gesucht. Jetzt will man woanders und von anderen Physiker eine ähnliche Messung wiederholen lassen, damit eventuell nicht erkannte Mess-Fehler möglichst ausgeschlossen werden.

    Wer meine 4 (vier) verschiedenen (!)Beweise für die Ungültigkeit des Postulates gelesen hat, den kann das nicht überraschen. Die Licht-Geschwindigkeit ist nach oben unbegrenzt und nach unten gibt es auch stehende Licht-Wellen. Die offizielle theoretische Physik verwechselt die konstante Emissions-Geschwindigkeit c mit der tatsächlichen Licht-Geschwindigkeit (c + v) im Raum. Eine unglaubliche wiss. Schlamperei.

    Dazu ein Wiss.-Journalist: „Die Licht-Geschwindigkeit ist der Eckstein der Relativitäts-Theorie. Nimmt man ihn weg, dann bricht alles zusammen.“ Vor dieser ungeheuren Blamage in der Öffentlichkeit, hundert Jahre lang etwas Falsches vertreten zu haben, davor haben theoretische Physiker Existenz-Angst, das muss man rein menschlich verstehen. Man wird sich fragen müssen, was diese eigentlich an wirklich Nützlichem treiben. Ab einem gewissen Punkt gibt es einen „point of no return“, die Theoretische Physik muss der empirischen Experimental-Physik unterstellt werden. Nur die Realität zählt, alles andere sind nützliche oder nutzlose Hirn-Gespinste.

    Ich stehe mit CERN in Verbindung. Mal sehen, ob meine Darlegungen aufgegriffen werden, denn es handelt sich um keinen Mess-Fehler in derartiger Grössen-Ordnung. Selbst wenn die Neutrinos zehn mal langsamer wären, wäre das immer noch viel zu schnell.

  27. Gerd Termathe

    @Peter K. Herzig
    Nichts für ungut, aber bitte werfen Sie doch mal als erstes ihren Taschenrechner weit weg und schauen sich als zweites die fraglichen Daten des Experiments noch einmal an. Es ging darum, dass der Neutrino-Strahl angeblich ca. 50-60ns zu früh angekommen war, d.h. einige zehn Millionstel der Lichtgeschwindigkeit zu schnell.

  28. Peter K. Herzig

    KORREKTUR: Neutrinos brauchen für die angegebene Strecke nicht 53 nsec, sondern die Neutrinos seien um diesen Betrag zu schnell gewesen. Also wesentlich kleinere Über-Licht-Geschwindigkeit. Inzwischen hat CERN jegliche Über-Licht-Geschwindigkeit dementiert. Der verantwortliche Sprecher dieses Experimentes, Antonio Ereditato, hat die Konsequenzen gezogen und ist zurück getreten. Fazit: Man kennt sich nicht mehr aus. Am CERN beschäftigte Physiker offensichtlich selber nicht.

    Es bleibt nur das von mir vorgeschlagene Experiment übrig, alles andere ist zu kompliziert und zu sehr ausleg- und interpretierbar. Je einfacher, umso kritikfester.

  29. Peter K. Herzig

    Herr Gerd Termathe, Die Lorentz-Formel ist nichts Physikalisches, sondern das Postulat ist damals heftig kritisiert worden, sodass sich Einstein eine Rechtfertigung einfallen lassen musste. Schliesslich hat sein Ansehen auf dem Spiel gestanden. Er konnte nicht verkünden: „Sorry, ich produziere fundamentale Irrtümer, mit dem Postulat ist alles falsch.“

    Wegen der Zeit-Dilatation wird die LG in einem mit 100’000 km/sec fliegenden Raum-Schiff lamgsamer (282’622 km/sec). Nachdem gemäss Postulat die LG im Raum immer c ist, müsste beim Austritt des Lichtes in den Raum, also ohne die Verlangsamung der Zeit im Raum-Schiff, wieder c heraus kommen. Ich habe alle Geschwindigkeiten eines Raum-Schiffes 18-stellig durchrechnen lassen: der Lorentz-Faktor ist ausser bei v=0 bei allen Geschwindigkeiten physikalisch falsch, der Fehler wird rasch umso grösser, je höher die Geschwindigkeit v ist.

    Haben verschieden schnelle Raum-Schiffe gegenüber einem anderen Raum-Schiff RS unterschiedliche Geschwindigkeiten v1, v2, v3, v4, …, dann müssten in dem Raum-Schiff RS unterschiedliche „relativistische Effekte“ GLEICHZEITIG auftreten. Das ist weder gleichzeitig, noch als „spukhafte Fern-Wirkung“ möglich. Der Lorentz-Faktor ist ein unmögliches PARADOXON, im Volksmund: ein völliger Unsinn.

    Es soll mir niemand erzählen, dass dies und anderes kein theoretischer Physiker gemerkt hat, es geht um etwas ganz anderes: Man kann und darf nicht zugeben, dass man seit hundert Jahren die Öffentlichkeit zum Narren gehalten und die Journalisten belogen hat. Es ist auch klar, warum Lesch und Gaßner (München) auf keine sachlichen Anfragen antworten: Weil man fachlich nichts dagegen sagen kann, will man lieber schweigen.

    Ich habe inzwischen 5 Beweise beisammen, warum das Postulat nicht gültig, die gesamte RT ein hypothetischer, bloss ausgedachter Unsinn ist.

  30. Peter K. Herzig

    Liebe Frau Lopez, ich habe heraus gefunden, dass es in NORDRHEIN-WESTFALEN ein „Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung“ gibt. Die aus meiner Sicht beste Vorgangsweise ist, dort mit Unterlagen einen FORSCHUNGS-ANTRAG zu stellen um das von mir vorgeschlagene Experiment durchzuführen. Ich kann das vom Ausland her nicht machen.

    Man kann sachliche Argumente nicht ignorieren, ansonsten folgt eine Verwaltungs-Beschwerde mit politischen und journalistischen Folgen. Wir müssen weg von den theoretischen Physiker, denn nur diese mauern. Die Chefin dort ist eine Juristin und für solche Sachen zuständig.

    Was meinen Sie dazu ?

  31. Jocelyne Lopez

    @ Peter K. Herzig

    Ich halte es für absolut hoffnungslos.
    Der Wissenschaftsbetrieb ist als Lobbyismus-System organisiert, es gibt absolut keine Chance für Wissenschaftler, die dieser Lobby nicht angehören, einen Forschungsauftrag zu bekommen, absolut keine Chance. Es gibt auch keine politischen oder journalistischen Folgen, absolut keine.

    Hier zur Information ein Artikel über die lobbyartige Organisation des Wissenschaftsbetriebes:

    Die freie Wissenschaft ist bedroht – Fördert die mächtige Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Ideenklau und die Selbstbedienung? Transparenz ist für sie ein Fremdwort. Dieses Monopol ist bedenklich.

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/forschung-und-lehre/kritik-an-der-dfg-die-freie-wissenschaft-ist-bedroht-11497511.html

  32. Rolf Llindhorst

    Auch wenn das Zwillingsparadoxon ein reines Gedankenspiel ist, sollte man den Zwillingen etwas mehr Realität geben.
    Sie leben seit ihrer Geburt in unserer Umwelt, werden bei jeder Drehung der Erde um sich selbst einen Tag, bei jeder Drehung der Erde um die Sonne ein Jahr älter.
    Sie atmen, essen und schlafen im gleichen Rhythmus. Jetzt trennen sie sich in unserem Gedankenspiel. Der eine bleibt bei seinen Gewohnheiten. Gibt der andere seine irdischen Gewohnheiten auf? Kann er das, wenn er seinen Körper erhalten will?
    Ist an meinen laienhaften Gedankengängen etwas falsch?
    Auf eine Antwort der Fachleute hofft
    Rolf Lindhorst

  33. Heribert Schmidt

    Ob der sich entfernende Zwilling seine Gewohnheiten aufgibt oder nicht, ist für die Rechnung und Theorie irrelevant. Statt zweier Zwillinge könnte man auch einfach zwei Uhren nehmen. Eine Uhr lässt man auf der Erde und schickt man mit einer Rakete ins Weltall. Wenn Sie bei den beiden Zwillingen bleiben wollen, können Sie sich vorstellen, dass beide Zwillinge weiterhin ihren Gewohnheiten nachgehen, nur das für den sich von der Erde entfernenden Zwilling die Zeit relativ zur Erdzeit langsamer vergeht.

    Aber das eigentliche scheinbare Paradox ist nicht etwa, dass die Zwillinge am Ende unterschiedlich alt sind, sondern viel mehr dass man unter der Annahme einer linearen Bewegung auch sagen könnte, dass der sich von der Erde entfernende Zwilling ruht und sich die Erde mit dem anderen Zwilling sich von ihm wegbewegt. In diesem Fall müsste der Erdzwilling am Ende jünger sein, als der Zwilling in der Rakete. Dies ist das eigentliche Paradox und NICHT das unterschiedliche Alter der Zwillinge am Ende der Reise. Die Altersdifferenz ist zwar unintuitiv, aber innerhalb der Theorie konsistent.

  34. Peter K. Herzig

    Herr Heribert Schmidt, Ihre Überlegungen sind richtig, auch kann man keine verschiedenen Zeiten „importieren“, das ergäbe einen Zeit-Konflikt. Das Wort Paradoxon ist ja ein vornehmer Ausdruck für Unsinn.

    Sie befinden sich in einem Raum-Schiff und schauen auf die Erde, die sich mit 30’000 km/sec auf ihrer Bahn um die Sonne bewegt. Jetzt zündet dort jemand eine Taschen-Lampe in Bahn-Richtung an, deren Licht sich mit 300’000 km/sec fort bewegt. Das Licht bewegt sich also mit 300’000 km/sec plus 30’000 km/sec = 330’000 km/sec durch den Raum.

    Jedem Laien zeigt alleine dieser Beweis, dass das Postulat von Einstein falsch ist, denn zahllose Messungen auf der Erde beweisen diese Über-Licht-Geschwindigkeit, ansonsten müsste sich ja das Licht um 30’000 km/sec verlangsamen, wenn es der Raum gemäss Postulat auf 300’000 km/sec fixieren würde.

    Sind die theoretischen Physiker bodenlos dumm ? Nein, es handelt sich um die Vermeidung und Unterdrückung des riesigen Skandals, wenn man offiziell anerkennen würde, dass Journalisten, die Öffentlichkeit und die Politiker zum Narren gehalten und belogen werden. Man könnte sich fragen, was treiben Theoretiker ohne Experimente zur Verifizierung von Hypothesen ? Fantasieren sie wie Einstein nur an Schreibtischen vor sich hin und verbraten mit hohen Salären nutzlos oder sogar irreführend Steuergelder ?

    Die absolute Konstanz der LG ist ein DOGMA der Theoretiker-Lobby. Am CERN / Genf ist in zwei geänderten Versuchs-Serien eindeutig Über-Licht-Geschwindigkeit von Neutrinos nachgewiesen worden. Das Resultat: Der Leiter der OPERA-Gruppe (170 Mitarbeiter, alle unfähig ?), Prof. Dr. Antonio Ereditato, musste zurück treten. Das darf es einfach nicht geben, dass „Fach-Leute“, welche einfachste Grund-Begriffe nicht beherrschen, hundert Jahre lang theoretischen Unsinn verzapft haben.

  35. Heribert Schmidt

    „Peter K. Herzig“ Sie befinden sich in einem Raum-Schiff und schauen auf die Erde, die sich mit 30’000 km/sec auf ihrer Bahn um die Sonne bewegt. Jetzt zündet dort jemand eine Taschen-Lampe in Bahn-Richtung an, deren Licht sich mit 300’000 km/sec fort bewegt. Das Licht bewegt sich also mit 300’000 km/sec plus 30’000 km/sec = 330’000 km/sec durch den Raum.

    Jedem Laien zeigt alleine dieser Beweis, dass das Postulat von Einstein falsch ist
    Dies ist kein Beweis, wie Sie es nennen, sondern zeigt lediglich, dass Sie die Relativitätstheorie nicht verstanden haben. Sie haben die Geschwindigkeiten einfach addiert. In der nicht-relativistischen Physik ist dies erlaubt (Fachbegriff dafür ist Galileitransformation). In der relativistischen Physik dürfen Sie die beiden Geschwindigkeiten nicht einfach addieren, da es keine absolute Zeit gibt.

    Die Konstanz der LG ist kein „DOGMA der Theoretiker-Lobby“, sondern ein Postulat. In der Physik gibt es noch viele weitere solcher Annahmen z. B. das Hamiltonsche Prinzip in der analytischen Mechanik, SU(3)xSU(2)xU(1)-Invarianz in der Teilchenphysik usw.

    Sind Sie Verschwörungstheoretiker? – Dann kann ich als Physiker Ihnen leider auch nicht weiterhelfen.

  36. Jocelyne Lopez

    Zitat Heribert Schmidt: „Sind Sie Verschwörungstheoretiker? – Dann kann ich als Physiker Ihnen leider auch nicht weiterhelfen.“

    Herr Schmidt, ich bitte Sie, keine herabsetzenden ad hominem Äußerungen über Teilnehmer zu tätigen, sie werden in unserem Blog nicht geduldet.
    Vielen Dank.

    Jocelyne Lopez

  37. Rolf Llindhorst

    Innerhalb einer Theorie stimmt natürlich alles.
    Ob ein Zwilling oder sonst was am Ende der Reise Altersdifferenzen aufweisen, lässt sich auch in einem Paradoxon nur feststellen, wenn man zum Schluss die verschiedenen Ergebnisse miteinander vergleicht. Dazu müsste man ein zweites Treffen veranstalten. Auch Gedankenspiele haben Regeln.

  38. Peter

    Ich glaube auch nicht, dass das Experiment einen Zweck hätte! Daher sollte fafür auch kein Geld gesammelt werden! Das wäre den Menschen gegenüber äusserst unfair, die womöglich noch über ihre reale Situation hinaus „spenden“ würden, weil sie sich eine Befreiung erhoffen, die sowieso nie stattfinden wird.

    Noch bitterer als die Erkenntnis, wie ohnmächtig man angesichts dieser diabolischen Maschinerie ist, ist aber, dass ich mittlerweile gar nicht mehr weiss, was in der Physik eigentlich noch verlaesslich ist. Schliesslich gibt es ja auch Behauptungen, dass es die Elementarladungen gar nicht gäbe, oder dass Quantencomputer unmöglich sind, andere Quellen aber behaupten, sie würde es bereits geben usw. usw.

    Welch eine trostlose Welt der Physik, die doch eigentlich klären sollte, was möglich ist und was nicht. Ich war lange fasziniert von der Physik – bis ich begriffen habe, dass es offenbar nicht um das Voranbringen des Wissens geht. Das Buch von Carl Sagan „Unser Kosmos“ habe ich als Kind „verschlungen“ und hielt es fuer ein grossartiges wissenschaftliches Werk!

    Ein Jammer, so enttäuscht zu werden!

  39. Heribert Schmidt

    Zitat: „Noch bitterer als die Erkenntnis, wie ohnmächtig man angesichts dieser diabolischen Maschinerie ist, ist aber, dass ich mittlerweile gar nicht mehr weiss, was in der Physik eigentlich noch verlaesslich ist. Schliesslich gibt es ja auch Behauptungen, dass es die Elementarladungen gar nicht gäbe, oder dass Quantencomputer unmöglich sind, andere Quellen aber behaupten, sie würde es bereits geben usw. usw.“

    Behauptungen gibt es viele. Die Frage ist aber, ob es für dieses Behauptungen auch wirklich wissenschaftliche Belege gibt oder ob es nur pseudowissenschaftliches Gerede ist. Wo haben Sie denn gelesen, dass es die Elementarladungen nicht gebe? Von dieser Behauptung habe ich noch nie was gehört.

    Bei dem Quantencomputern ist das „Problem“, dass der Begriff „Quantencomputer“ nicht eindeutig definiert ist. Es gibt verschiedene Auffassungen, was ein Quantencomputer ist und dem entsprechend auch verschiedene Ansichten, ob so etwas geben kann. Quanten Computing ist Gegenstand der aktuellen Forschung. Insofern ist es normal, dass hier noch viele Fragen ungeklärt sind. Deshalb verstehe ich nicht, warum dieses Beispiel Sie „ohnmächtig“ macht… Die Grundlagen der

    Ich finde es übrigens interessant, dass einige „Hobby-Physiker/innen“ die spezielle Relativitätstheorie kritisieren, aber z.B. nicht die Maxwell-Gleichungen, die relativistische Quantenmechanik, QFT (z. B. Quantenelektrodynamik, Quantenchromodynamik), das Standardmodell der Teilchenphysik, Kosmologie… Die genannten Felder der Physik bauen alle auf der SRT auf und liefern Vorhersagen, die wunderbar mit experimentellen Ergebnissen übereinstimmen. Manche Experimente könnten Sie mit „relativ“ wenig Aufwand sogar selbst durchführen (wenn Sie sich die nötigen Geräte / Apparaturen kaufen / bauen) und so sehen, dass die Ergebnisse der Wissenschaft Physik keineswegs Lügen sind.

  40. Reiner Bergner

    Kommentar 39, Heribert Schmidt

    „Ich finde es übrigens interessant, dass einige „Hobby-Physiker/innen“ die spezielle Relativitätstheorie kritisieren, aber z.B. nicht die Maxwell-Gleichungen, die relativistische Quantenmechanik, QFT (z. B. Quantenelektrodynamik, Quantenchromodynamik), das Standardmodell der Teilchenphysik, Kosmologie… Die genannten Felder der Physik bauen alle auf der SRT auf und liefern Vorhersagen, die wunderbar mit experimentellen Ergebnissen übereinstimmen. Manche Experimente könnten Sie mit „relativ“ wenig Aufwand sogar selbst durchführen (wenn Sie sich die nötigen Geräte / Apparaturen kaufen / bauen) und so sehen, dass die Ergebnisse der Wissenschaft Physik keineswegs Lügen sind.“

    Sehr geehrter Herr Schmidt,
    wenn die SRT/ART fällt dann fallen alle Theorien die auf die SRT/ART aufbauen. Die RT ist die Wurzel allen Übels und die muss zuerst ausgerissen werden. Welche Vorhersagen liefern denn die SRT und ART? Soweit ich weiß, dehnen sie nur die Zeit und kürzen die Längen. Welche Experimente kann ich selbst durchführen um die Ergebnisse der Wissenschaft (SRT/ART sind keine Wissenschaft) zu überprüfen?
    Die SRT/ART sind nur Gedankenexperimente die vor über einhundert Jahren gemacht wurden und seitdem hundertfach widerlegt worden sind. Selbst ich habe mit einem einfachen Gedankenexperiment die SRT widerlegt. Sie fragen sich: Wie? Na machen Sie doch mal das Gedankenexperiment mit Drillingen statt Zwillingen. Die Erde ruht, ein Drilling auf der Erde, ein Drilling fliegt weg mit 0,5c, ein Drilling fliegt weg mit 0,8c. Die Länge des Reisewegs in Lichtjahren dürfen Sie bestimmen. Was macht die Erde und nach welchem bewegten Drilling soll der ruhende Drilling sich mit dem Altern richten?

    Im Voraus vielen Dank für Ihre Bemühungen

    Reiner Bergner

  41. Peter

    Die Behauptung mit der Elementarladung taucht in dem Buch „Die lukrativen Lügen der Wissenschaft“ von Johannes Jürgenson auf. Ein Quantencomputer soll nicht definiert sein ? Statt mit gewöhnlchen Bits arbeitet ein Quantencomputer mit sogenannten Q-bits, die die Verschränkung der Quantenmechanik ausnutzen und so ungeheure Geschwindigkeiten ermöglichen sollen. Das geht bis hin zur Behauptung, dass man damit effizient riesige Zahlen in ihre Primfaktoren zerlegen kann (Unter dem Stichwort Shor-Algorithmus kann man das nachlesen).

    Natürlich habe ich auch von den Kritikern der Relativitätstheorie schon abentuerliche Behauptungen gehört. Auf die Frage, nach welchem Raumschiff man sich richten soll, wenn zwei Raumschiffe mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten von einem wegfliegen, um seine Masse zu berechnen, hat mir jedoch noch niemand eine einleuchtende Antwort geben können. Der Hinweis, dass man dazu nur die einschlägige Literatur bemühen muss (die Standardantwort) hilft da nicht weiter.

    A propos : Was ist eigentlich mit der Webseite von Josef Braunstein passiert ? Ich kann sie nicht mehr finden. Hat da die Zensur auch schon zugeschlagen, oder hat es Herr Braunstein vorgezogen, die Seite zu löschen, bevor er Ärger bekommt ?

  42. Heribert Schmidt

    Hallo Herr Bergner,

    wenn alle auf der SRT/ART aufbauenden Theorien fallen, warum stimmen dann Experimente mit Voraussagen dieser angeblich falschen Theorien überein? Solche Experimente sind indirekt auch eine Bestätigung (jedoch kein Beweis) der SRT/ART. Behaupten Sie jetzt, dass alle physikalischen Experimente aus den letzten z. B. 50 Jahren falsch waren?

    „Welche Vorhersagen liefern denn die SRT und ART? Soweit ich weiß, dehnen sie nur die Zeit und kürzen die Längen.“

    Das ist eine Simplifizierung, die man so nur in populärwissenschaftlicher Literatur findet. Längenkontraktion und Zeitdilatation werden gerne als Beispiel gebracht, weil sie recht einfach sind und auch dem Laien Unterschiede zwischen nicht-rel. und relativistischer Physik veranschaulichhen. Hören Sie sich eine Vorlesung über SRT an einer Universität an! Dann werden Sie merken, dass SRT / ART viel mehr ist als Längenkontraktion und Zeitdilatation.

    Einfach Experimente sind z. B. den Doppelspaltversuch, Atomspektren, Natrium-doppel-D-Linie, Michelson-Interferometer. Solche ähnlichen Experimente macht man an der Uni in den ersten Semestern. Für die Durchführung zu Hause müsste man sich natürlich schon einige Aparate/Geräte anschaffen, aber die Durchführung an sich ist einfach.

    „SRT/ART sind keine Wissenschaft“ => Wie kommen Sie darauf? Wie definieren Sie den Begriff „Wissenschaft“?

    Ihr Gedankenexperiment hat einen Denkfehler: Um das Alter der Zwillinge/Drillinge zu vergleichen, müssen sie zur Erde zurückkehren. Somit müssen sie ihre Bewegungsrichtung umdrehen, d.h. sie erfahren eine Beschleunigung und befinden sich nicht mehr in gleichwertigen Inertialsystemen. Die SRT gilt nur für Inertialsysteme, d.h. sie darf hier nicht angewendet werden. Das ist übrigens auch die Auflösung des Zwillings“paradoxons“, das eigentlich kein Paradoxon ist. Ob Sie Zwillinge, Drillinge oder 42-linge nehmen, spielt dabei keine Rolle. Ihre Aussage zeigt nur, dass Sie das sogenannte „Paradoxon“ nicht verstanden haben.

    Viele Grüße
    Heribert Schmidt

  43. Heribert Schmidt

    „Ein Quantencomputer soll nicht definiert sein ? Statt mit gewöhnlchen Bits arbeitet ein Quantencomputer mit sogenannten Q-bits, die die Verschränkung der Quantenmechanik ausnutzen und so ungeheure Geschwindigkeiten ermöglichen sollen. Das geht bis hin zur Behauptung, dass man damit effizient riesige Zahlen in ihre Primfaktoren zerlegen kann (Unter dem Stichwort Shor-Algorithmus kann man das nachlesen).“

    So einfach ist das nicht. Ein „Quantencomputer“ ist erst mal nur ein Computer, der Quantenmechanik benutzt. Verschränkung ist nur ein Beispiel für einen Quanteneffekt, den man benutzen könnte. Es gibt auch viele andere Ansätze. Suchen Sie mal nach „adiabatic quantum computing“, „D-Wave Systems“, „Topological quantum computer“ und „One-way quantum computer“. Dann werden Sie sehen, dass es nicht den EINEN Quantencomputer gibt, sondern eine Vielzahl verschiedener Ansätze. Der adiabatische Quantencomputer wurde bereits umgesetzt, für den Shor-Algorithmus ist er jedoch nicht geeignet.

  44. Reiner Bergner

    Kommentar 42 Heribert Schmidt 22. Dezember 2017 um 01:30

    Hallo Herr Schmidt,

    „wenn alle auf der SRT/ART aufbauenden Theorien fallen, warum stimmen dann Experimente mit Voraussagen dieser angeblich falschen Theorien überein?“

    Mir ist noch kein einziges Experiment bekannt welches die Theorie bestätigt.

    „Solche Experimente sind indirekt auch eine Bestätigung (jedoch kein Beweis) der SRT/ART. Behaupten Sie jetzt, dass alle physikalischen Experimente aus den letzten z. B. 50 Jahren falsch waren?“

    Sie dürfen nicht „alle physikalische Experimente“ mit relativistischen Gedankenexperimente und realen physikalische Experimente durcheinander bringen. Trotzdem behaupte ich, dass die relativistischen Experimente bis heute nicht das Papier wert sind auf dem sie verewigt wurden. Von der Materialverschwendung will ich gar nicht erst reden.

    „Welche Vorhersagen liefern denn die SRT und ART? Soweit ich weiß, dehnen sie nur die Zeit und kürzen die Längen.“
    Das ist eine Simplifizierung, die man so nur in populärwissenschaftlicher Literatur findet. Längenkontraktion und Zeitdilatation werden gerne als Beispiel gebracht, weil sie recht einfach sind und auch dem Laien Unterschiede zwischen nicht-rel. und relativistischer Physik veranschaulichhen [sic].“

    Es ist keine Vereinfachung der RT. Zitat aus dem Vorwort „Einführung in die spezielle Relativitätstheorie“ Horst Schäflein (Hrsg.) (1979) S. 5: „Die von A. Einstein begründete Relativitätstheorie führte zu einer grundlegenden Veränderung der Anschauung von Raum und Zeit …“

    Zitat aus „Relativitätstheorie aktuell“ Teubner Studienbücher Physik, E. Schmutzer, (1996), S. 90: „Bald nach der Erkenntnis der Zeitdilatation wurde folgendes Paradoxon…“

    Die Längenkontraktion sowie die Zeitdilatation sind also nur primitive Beispiele für den Laien damit er auch am Glorienschein teilhaben darf und kann.

    Noch ein Zitat: https://de.wikipedia.org/wiki/Relativit%C3%A4tstheorie „Die Relativitätstheorie befasst sich mit der Struktur von Raum und Zeit sowie mit dem Wesen der Gravitation.“

    Für mich ergibt sich nach Ihrer Anschauung, dass die Wissenschaftler, die sich mit der SRT/ART beschäftigen und seit über hundert Jahren Experimente zur Bestätigung veranstalten, das diese Laien sind. Tut mir leid kommt so rüber.

    „Hören Sie sich eine Vorlesung über SRT an einer Universität an! Dann werden Sie merken, dass SRT / ART viel mehr ist als Längenkontraktion und Zeitdilatation.“

    Ich gehe in eine Vorlesung über SRT/ART an einer Universität, wenn sie sich auch mit der Kritik an der SRT/ART beschäftigen oder zumindest zulassen

    „Einfach Experimente sind z. B. den Doppelspaltversuch, Atomspektren, Natrium-doppel-D-Linie, Michelson-Interferometer. Solche ähnlichen Experimente macht man an der Uni in den ersten Semestern. Für die Durchführung zu Hause müsste man sich natürlich schon einige Aparate/Geräte [sic] anschaffen, aber die Durchführung an sich ist einfach.“

    Um den Kommentar nicht zu lang werden zu lassen greife ich nur das MME heraus. Das MME wurde NUR zum Nachweis eines hypothetischen Äthers ersonnen und gebaut. Hat mit der SRT/ART nichts zu tun. Und glauben Sie mir ich kann auch die anderen Punkte zerpflücken.

    „SRT/ART sind keine Wissenschaft“ => Wie kommen Sie darauf? Wie definieren Sie den Begriff „Wissenschaft“?“

    Die Wissenschaft ist eine Wissenschaft die mit Wissen Wissen schafft.

    „Ihr Gedankenexperiment hat einen Denkfehler: Um das Alter der Zwillinge/Drillinge zu vergleichen, müssen sie zur Erde zurückkehren. Somit müssen sie ihre Bewegungsrichtung umdrehen, d.h. sie erfahren eine Beschleunigung und befinden sich nicht mehr in gleichwertigen Inertialsystemen. Die SRT gilt nur für Inertialsysteme, d.h. sie darf hier nicht angewendet werden. Das ist übrigens auch die Auflösung des Zwillings“paradoxons“, das eigentlich kein Paradoxon ist. Ob Sie Zwillinge, Drillinge oder 42-linge nehmen, spielt dabei keine Rolle. Ihre Aussage zeigt nur, dass Sie das sogenannte „Paradoxon“ nicht verstanden haben.“

    „MEIN“ Gedankenexperiment ist es nicht es ist nur eine Fortführung der Gedankenexperimente Einsteins. Leider ist es auch kein Denkfehler da in zahlreicher Literatur der Vorschlag kommt, dass die Umkehr außer Acht gelassen werden soll um die Rechnerei zu vereinfachen. Es geht dabei nur um die bessere Anschaulichkeit wie schön doch die SRT/ART funktioniert.

    Zitat aus: „Einsteins Ideen“ Banesh Hoffmann, (1997) S. 153; …wenn man sich die Umkehrung der Flugrichtung des Raumschiffes sehr abrupt vorstellt: Nehmen wir beispielsweise an, die 180-Grad-Wendung werde in 30 Sekunden vollzogen…

    Stellvertretend für die Vereinfachung der SRT/ART für die ahnungslosen Laien möchte ich hier noch eine Examensarbeit vorstellen: „Methoden zur Messung der Lichtgeschwindigkeit und Aspekte zur Konstanz der Lichtgeschwindigkeit“ von Birgit Bender, (1995) speziell Seite 98 und folgende – Die Zeitdilatation.

    Viele Grüße

    Reiner Bergner