Begründung der relativistischen Effekte

Angesichts der völligen Uneinigkeit der Autoren über Anschein oder Realität der Effekte bleibt nur die genaue Prüfung ihrer Herleitung in der Theorie. Damit befindet sich der mißtrauische Leser im Zentrum des Problems.

Die Theorie nimmt ihren Anlaß aus angeblich vorliegenden Befunden von Experimenten, vor allem aus dem Michelson-Morley-Versuch: eine Nachprüfung ergibt jedoch ganz andere Befunde. Die Theorie stellt als Voraussetzungen starke Behauptungen über Sachverhalte auf: sie kann diese Behauptungen nicht beweisen, nicht einmal die Wahrscheinlichkeit der Behauptungen plausibel machen. 

Aus den angeblichen Befunden und den aufgestellten Behauptungen entwickelt die Theorie Schlußfolgerungen: dabei macht sie Fehler, überwiegend zweierlei Art, nämlich zirkuläre Beweisgänge (die also das zu Beweisende bereits in den Voraussetzungen enthalten und deshalb nichts beweisen) und widersprüchliche Aussagen. 

Auf die Frage nach Beobachtungen und experimentellen Befunden, die die Behauptungen und Schlüsse der Theorie beweisen, führen die Vertreter der Theorie Experimente an, deren Ergebnisse verschiedene Mängel aufweisen: entweder sind die Ergebnisse aus reinem Wunschdenken entsprungen und manipuliert, oder die Interpretation der Ergebnisse ist unklar und kontrovers, oder die Ergebnisse haben mit den Behauptungen der Theorie nichts zu tun, oder die Ergebnisse können ohne die Theorie auf verschiedene Weisen erklärt werden und stützen nicht nur eine einzige der möglichen Erklärungen. 

Nach Entdeckung dieser Sachverhalte weiß der Leser, daß das Selbstverständnis der Relativisten reine Propaganda ist und die euphorische Wahrnehmung der Theorie in der Öffentlichkeit jeder Grundlage entbehrt. Der eklatante Widerspruch zwischen der rauschenden Propaganda und den alarmierenden Befunden an den Fundamenten der Theorie ist eine Herausforderung für jeden halbwegs intelligenten Menschen. Die Sache verspricht interessanter zu werden als gedacht.

G.O. Mueller

Aus der Dokumentation Über die absolute Größe der Speziellen Relativitätstheorie” – Kapitel 1 – Einleitung (S. 4)

2 Antworten zu “Begründung der relativistischen Effekte”

  1. Jocelyne Lopez

    Zitat G.O. Mueller:

    Auf die Frage nach Beobachtungen und experimentellen Befunden, die die Behauptungen und Schlüsse der Theorie beweisen, führen die Vertreter der Theorie Experimente an, deren Ergebnisse verschiedene Mängel aufweisen: entweder sind die Ergebnisse aus reinem Wunschdenken entsprungen und manipuliert, oder die Interpretation der Ergebnisse ist unklar und kontrovers, oder die Ergebnisse haben mit den Behauptungen der Theorie nichts zu tun, oder die Ergebnisse können ohne die Theorie auf verschiedene Weisen erklärt werden und stützen nicht nur eine einzige der möglichen Erklärungen.“

    Diese ernüchternde Erfahrung habe ich auch mit der vermeintlichen experimentellen Bestätigung der Kernaussage der Speziellen Relativitätstheorie machen müssen, wonach die Lichtgeschwindigkeit gemäß Postulat Einsteins konstant zu allen bewegten Beobachtern sei.

    Ein Experte der Relativitätstheorie, Prof. Bernard Schutz, Direktor am Max Planck Institut für Gravitationsphysik / Albert Einstein Institut in Potsdam hat anlässlich der direkten Nachfrage eines Forensteilnehmers ausgesagt, dass die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zu bewegten Beobachtern durch das berühmte Experiment von Michelson und Morley (1881 und 1887) nachgewiesen sei, siehe hier:

    „There are many direct tests of the speed of light. The M-M experiment is more than a test of the aether, it is a quantitative test of the independence of the speed of light on the speed of the measuring system, ie of the observer.“ (Prof. Bernard Schutz)

    Das MM-Experiment ist jedoch m.E. nicht geeignet, die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zum bewegten Beobachter nachzuweisen: In diesem Experiment war die Meßanordnung stationär (Lichtquelle und Beobachter ruhten zueinander) und dadurch, dass die Messung des Lichtstrahls eine Zweiwegmessung hin- und zurück war, hebt sich die Eigenbewegung der Erde auf.

    Dieses Wunschdenken der Vertreter der Theorie führt also zu einer Fehlinterpretation des Experiments und zu einer Irreführung der Schüler und Studenten im öffentlichen Bildungssystem, sowie auch des interessierten Publikums in den Medien.

    Jocelyne Lopez

  2. Hartwig Thim

    Die Erdbewegung hebt sich nicht ganz auf, sie wird nur unmessbar klein, weil die gemittelte Hin- und Her-Lichtgeschwindigkeit c‘ den
    Wert c‘ = c(1-u²/c²) mit u = 370km/s n Richtung Sternbild Löwe annimmt, und zwar in allen Richtungen, weshalb das MM-Interferometer ein Null-Resultat ergibt.
    Das war Einstein’s Irrtum: er schloss aus diesem Nullresultat, dass die Einweg-Lichtgeschwindigkeit in allen Richtungen c beträgt und baute auf diesem Fehlschluss die Spezielle Relativitätstheorie auf.
    Es war aber eben die Zweiwege-Lichtgeschwindigkeit c‘, die isotop ist (auf der Erde und in allen anderen Inertialsystemen).
    Dieses Wunschdenken hat leider auch viel Geld gekostet (CERN) und kostet noch immer viel Geld!
    Hartwig Thim