Beschwerde an das Albert Einstein Institut

von Jocelyne Lopez

Nachstehend der Text einer Beschwerde per E-Mail vom 06.10.10 von Frau Jocelyne Lopez an das Albert Einstein Institut in Potsdam – mit Kopie an die Bundesministerin für Bildung und Forschung – die bis jetzt nicht beantwortet wurde:

 

Von Jocelyne Lopez
An die Direktoren des Albert Einstein Instituts /
Max Planck Gesellschaft für Gravitationsphysik, Potsdam-Golm
Prof. Gerhard Huisken, Prof. Hermann Nicolai, Prof. Bernard Schutz
Kopie: Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung
Datum 06.10.10
Betr. : Beschwerde

Sehr geehrter Herr Prof. Huisken,
Sehr geehrter Herr Prof. Nicolai,
Sehr geehrter Herr Prof. Schutz,

Ich möchte Sie über eine Auseinandersetzung im Internet mit einem Ihrer Mitarbeiter vom Albert Einstein Institut in Potsdam informieren, die eine aus meiner Sicht mir gegenüber unzumutbare Entwicklung in den letzten Monaten genommen hat, da mir unterschwellig mit gerichtlichen Folgen von Ihrem Mitarbeiter gedroht wurde.

Kurz zum Sachverhalt meiner Beschwerde:

  • Im Jahr 2007 habe ich als naturwissenschaftlich interessierte Bürgerin die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Annette Schavan, um die Benennung eines Ansprechpartners zur Klärung des wissenschaftlichen Meinungsstreits um die Kritik der Speziellen Relativitätstheorie gebeten. Mir wurde von der Ministerin das Albert Einstein Institut in Potsdam genannt,
    siehe hier: Mai 2007 – Antwort vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Im Jahr 2008 habe ich an die Stelle „Einstein Online“ vom Albert Einstein Institut Potsdam ohne Nennung eines Ansprechpartners eine E-Mail-Anfrage mit einem Gedankenexperiment gerichtet, die vordergründig auf die Klärung der stark umstrittenen Natur der Längenkontraktion in der Speziellen Relativitätstheorie abzielte. Eine Antwort erhielt ich von Ihrem Mitarbeiter Dr. Markus Pössel, wobei sich anschließend über ca. 6 Monate eine Korrespondenz entwickelte, die ich in meinem Blog und in verschiedenen Internetforen zeitnah zur Diskussion gestellt habe, da diese Aufklärung ein Anliegen der Allgemeinheit darstellt und nachweislich ein sehr hoher Gespräch- und Klärungsbedarf für diese Frage in der Öffentlichkeit bestand,
    siehe hier: Kompletter Austauch mit Dr. Markus Pössel  
  • Im Jahr 2010 habe ich an diese Korrespondenz wieder angeknüpft, um weitere Rückfragen zur Längenkontraktion zu klären, da es sich in der Zwischenzeit bei weiteren regen Forendiskussionen ergeben hatte, dass die Aufklärung von Dr. Markus Pössel nicht eindeutig genug war um die Natur der Längenkontraktion in der Speziellen Relativitätstheorie zu verstehen und um seine Auslegung der Theorie unmissverständlich zu interpretieren – ein Umstand, der sogar unter namhaften Befürwortern der Speziellen Relativitätstheorie seit 100 Jahren auch dokumentiert ist, die verschiedene Varianten der Natur der Längenkontraktion vertreten. Nach anfänglicher Zusage zur Wiederaufnahme des Austausches bracht jedoch Dr. Markus Pössel abrupt die Korrespondenz ab, äußerte mir gegenüber ohne Quellenangaben und ohne ausreichende Begründungen schwere Vorwürfe der Sinnesentstellung und Reißen von Zitaten aus dem Zusammenhang in der Korrespondenz aus dem Jahre 2008, sowie auch undeutliche und schlecht nachvollziehbare Vorwürfe der Verletzung seiner Urheberrechte.
    Siehe hier im Internet die verschiedenen Vorwürfe von Dr. Markus Pössel mir gegenüber, sowie meine entsprechenden Stellungnahmen:
    Dr. Markus Pössel bricht die Korrespondenz ab
    Fristsetzung durch Dr. Markus Pössel
    Dr. Markus Pössel präzisiert seine Gründe für den Abbruch der Korrespondenz
    Ich habe zur Fristsetzung von Dr. Markus Pössel nichts hinzuzufügen
  • Die Fristsetzung, die mir Dr. Pössel gesetzt hat, ist zwar ohne jegliche Auswirkung und ohne jegliche weitere Information von irgendeiner Seite verstrichen, jedoch werden Sie verstehen können, dass ich so einen ungewöhnlichen Sachverhalt nicht kommentarlos ad acta legen kann: Eine solche Reaktion von Ihrem Mitarbeiter halte ich nicht nur für hochgradig unfair und für völlig unangemessen, sondern sogar für eine regelrechte Zumutung: Es hat für mich eindeutig den Beigeschmack von einem Einschüchterungsversuch. So kann man meiner Meinung nach nicht mit naturwissenschaftlich interessierten Bürgern und Steuerzahlern umgehen, die sich an öffentliche Stellen mit der Bitte um Klärung eines fachlichen Sachverhaltes über die Vermittlung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wenden. Entweder sind Sie der Meinung, dass ich mich gegenüber Ihrem Institut und Ihrem Mitarbeiter eines rechtlich relevanten Fehlverhaltens schuldig gemacht habe (Sinnentstellungen und Entfremdung von Zitaten oder Verletzung von Urheberrechten) und ich bin bereit, mich vor Gericht dafür zu verantworten und selbstverständlich die Belehrung und das Urteil der Richter zu akzeptieren, oder ich erwarte von Ihnen, dass Sie diese Auseinandersetzung aus Ihrer Sicht fachlich und sachlich schlichten, da der Konflikt eindeutig in der Ausübung des Amtes Ihres Mitarbeiters entstanden ist.

Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir eine veröffentlichungsfähige Stellungnahme zur Schlichtung dieser Auseinandersetzung und zur Deeskalation der Angelegenheit zukommen lassen würden – auch diese Beschwerde habe ich im Internet veröffentlicht, da dieser Sachverhalt weiterhin ein Anliegen der Allgemeinheit darstellt. Das wäre auf jeden Fall im Sinne einer fairen und sachgerechten Kommunikation mit der Öffentlichkeit, im Sinne einer Normalisierung des Umgangs Ihres Instituts mit den Kritikern der Theorie und auch im Sinne eines wissenschaftlichen Wissenstransfers sehr wünschenswert.

Dafür bedanke ich mich im voraus und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez

7 Antworten zu “Beschwerde an das Albert Einstein Institut”

  1. Jocelyne Lopez

    Ich habe gestern eine Mahnung zu meiner Beschwerde vom 06.10.10 geschrieben, siehe hier: Mahnung zu meiner Beschwerde an das Albert Einstein Institut

    Insbesondere mache ich auf die Anfrage von Peter Ripota über die verschiedenen Interpretationen der Längenkontraktion selbst unter den Autoren der Relativistik aufmerksam.

    Was besagt es über eine etablierte Theorie, wenn solche Autoren-Widersprüche existieren und nicht ausgeräumt werden? Darf man zum Beispiel den Kritikern und den kritischen naturwissenschaftlichen interessierten Bürgern vorhalten – wie Dr. Markus Pössel und nahezu alle Anhänger der Relativitätstheorie in den Medien es systematisch tun – sie hätten ja die Theorie nicht verstanden oder sie hätten sie gründlich missverstanden oder sie seien Spinner und destruktive Querulanten („cranks“), wenn im Lager der Relativisten selbst solche Widersprüche immer noch bestehen?

    Was besagt es über die Durchsetzung der Theorie, wenn solche Missverständnisse über Kernfragen nicht ausgeräumt werden? Könnte es auch sein, dass die einzige Chance der Theorieanhänger zur Rettung ihrer Lieblingstheorie ausgerechnet die Pflege von Missverständnissen ist? Angesicht des Schweigens des Albert Einstein Instituts bei Bitten um Klärung liegt diese Vermutung nahe.

    Auch der kritische Autor Dr. Wolfgang Herrig stellt in seinem 13. Brief aus meiner Mühle im Chronologs vom Spektrum der Wissenswchaft wichtigen Überlegungen über den Umgang mit der Kritik in der theoretischen Physik zur Diskussion, z.B.:

    Es gibt eine ganze Schar hauptberuflicher Literaturkritiker, deren einzige Aufgabe das Kritisieren ist. In der Naturphilosophie (heute meist Physik oder Theoretische Physik genannt) ist das auffälligerweise nicht so. Kritik ist nicht etablierter Bestandteil des Systems, und das ist als ausgesprochener Rückschritt zu werten.

    […]

    Was man stattdessen findet ist aber eine Kultur des Verschweigens und der sprachlichen Unschärfe, über die man sich normalerweise keine Rechenschaft ablegt.

    […]

    Wie man findet oder wie es scheint, ist die sprachliche Unschärfe an solchen Stellen im Text keineswegs zufällig. Sprache dient seit jeher in allen menschlichen Bereichen, auch und gerade in der Naturphilosophie, sowohl zur Erklärung des Gewollten als auch zur Verschleierung des Unerwünschten. Keine Mathematik der Welt kann daran etwas ändern.

    (Dr. Wolfgang Herrig)

    Die sprachlichen Undeutlichkeiten und Widersprüchlichkeiten über die Natur der Längenkontraktion in der Speziellen Relativitätstheorie (z.B. „sie ist wahr, aber nicht wirklich wahr“…) sind bei den Autoren der Relativistik reichlich dokumentiert. Pflegt etwa das Albert Einstein Institut auch systematisch durch Schweigen oder durch sprachliche Unschärfe die Verschleierung des Unerwünschten? Will etwa das Albert Einstein Institut diese Strategie als Unverständnis einer genialen Theorie durch die Kritiker und die Öffentlichkeit verkaufen?

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  2. Helmut Hille

    Die ganze Theorie ist sprachlich auf Unschärfe gegründet, wie ich in WEGE DES DENKENS u.a. im Text I/B15 „Haben wir Einsteins „Prinzip der Relativität“ schon wirklich verstanden?“ dargelegt habe. Deshalb ist sie auch beliebig interpretierbar, weshalb es auch keine eindeutigen Antworten geben kann. Aller geistiger Niedergang zeigt sich zuerst am falschen Gebrauch der Begriffe. Wer Raum und Zeit und alle übrigen von Menschen gesetzten Messgrößen und ihren Einheiten für physikalische Gegenstände hält, die durch äußere Umstände veränderbar sind, weiß überhaupt nicht, von was er redet. Wie will man da verständliche Antworten erwarten? Fatal ist, dass die relativistische Sichtweise die Axt an die Wurzel der technischen Zivilisation legt, die auf verlässliche Maßeinheiten gründet, die überall auf dem Erdball und ob auf Bergen oder Tälern oder im Orbit gelten müssen. Wer das bestreitet, um sein materialistisches Weltbild zu rechtfertigen, das Geistiges und vom Geist Gesetztes nicht gelten lassen will, ist ein Feind der ganzen Zivilisation. Das muss man so klar sagen und sagen dürfen.
    Helmut Hille

  3. Helmut Hille

    Hier ein fast beliebiger Abschnitt aus meinem zuvor genannten Text:

    „Schon Aristoteles hatte erkannt, dass eine Bewegung im leeren Raum mangels Bezugspunkten nicht vorstellbar ist, weshalb er sich ja die Existenz eines Äthers ausgedacht hatte, den nachzuweisen jedoch „mißlungen“ war, wie Einstein wusste. Trotzdem meinte Einstein, man könne von einer Geschwindigkeit im „leeren Raum“ reden, sah jedoch selbst, dass dies mit dem Prinzip der Relativität, d.h. mit der Nichtexistenz eines absoluten Bezugs, „unverträglich“ ist, was er jedoch gleichzeitig nur für „scheinbar“ hielt, damit wieder alles in Frage stellend. Die SRT gründet also auf zwei Voraussetzungen, die sowohl in sich als auch untereinander widersprüchlich sind, und der Hoffnung, diese Widersprüche auflösen zu können. Doch wie Aristoteles ebenfalls schon wusste, müssen Prämissen widerspruchsfrei sein, soll aus ihnen nicht Beliebiges gefolgert werden können. Einstein aber liebte es, mit Widersprüchlichen zu argumentieren, hielt sich so beliebige Schlussfolgerungen offen, weshalb umgekehrt seine Argumente die unterschiedlichsten Interpretationen erlauben, von denen ich hier einige Beispiele gebe. Ja, ja, „raffiniert ist der Herrgott“ – aber Einstein war es eben auch. Und das Raffinierteste dabei ist, dass man Relativisten nicht auf eine Interpretation von Einsteins vieldeutigen Aussagen festlegen kann: bringt man eine Deutung ins Wanken, zaubern sie schwups eine andere aus dem Hut. Und wenn diese den Argumenten wiederum nicht standhält, dann hat man eben Einstein noch immer nicht richtig verstanden, der ja etwas ganz anderes gemeint hätte (das man aber für sich behält). Und so geht es ohne Ergebnis im Kreise herum. Es ist, als wolle man einen Pudding an die Wand nageln. Dabei gibt es zwei Fraktionen unter den Einsteinanhängern: die eine sagt, es ist so, wie Einstein gesagt hätte, die andere sagt (schon etwas vorsichtiger oder auf dem Rückzug) es scheint nur so. Und überhaupt wäre man sowieso zu dumm, um Einstein begreifen zu können, so die Seiten vertauschend. Was auch charakteristisch ist, dass sich seine Anhängern nie an Einsteins ständiger Gleichsetzung von materiellen Gegenständen mit physikalischen Größen, z.B. von Uhr und Zeit und dem Hilfsmittel Koordinatensystem stoßen, von dem es noch dazu „ruhende“ und „bewegte“ geben soll, obgleich es „Ruhe“ und „Bewegung“ toter Körper ja nur relativ zu Koordinaten-/Bezugssystemen geben kann. Wie also kann man ohne Koordinatensysteme von der „Ruhe“ und der „Bewegung“ der Koordinatensysteme selber wissen, sekundäre Eigenschaften, die bei Einstein noch dazu entscheidend sind?

  4. Dr. Dinglinger, Günter

    Unter dem Titel „Relativitätstheorie: Ein Jahrhundertirrtum“ habe ich in der oben genannten Website eine detaillierte Kritik veröffentlicht. Ebenso etwas ausführlicher eine Besprechung der beiden Vorträge von A. Einstein, die im Vieweg Verlag erschienen waren
    Mit freundlichem Gruß
    Günter Dinglinger

  5. Dr. Dinglinger, Günter

    Sehr geehrte Frau Lopez,

    beim „googlen“ bin ich auf Ihre Beschwerde an das AEInstitut gestossen.
    Ich glaube nicht, dass Sie in dieser Sache weiter gekommen sind. Das würde
    sich auch mit meinen Erfahrungen mit anderen Instituten decken:Es werden häufig die abstrusesten Experimente mitsamt „Beweisen“ bezgl. der RT veröffentlicht. Kritische Anschreiben dazu werden grundsätzlich nicht oder unsachlich beantwortet. Argumente können deshalb nie ausgetauscht werden.

    Ich kann z. B. verfolgen, dass meine beiden Websites zwar besucht werden, jedoch kaum Stellung dazu bezogen wird. Allerdings musste ich schon einige Beschimpfungen einstecken: „Wie kann man nur A.E. und seine Theorie bezweifeln, wo doch so viele an ihn, unser Idol, glauben. Wer so etwas tut, muss zur Lachnummer werden.“

    Dieses Diskussionsniveau offenbart die ganze verletzte Eitelkeit der Einstein-Adepten, die nicht wahrhaben können, dass sie einem Physik-Scharlatan aufgesessen sind. Lieber wird weiterhin abgeschrieben.

    Wir können das jetzt gut betrachten an den jüngsten Plagiatsfällen, wo grundsätzlich der Plagiator schwere Schuld auf sich geladen hat, Referent und Coreferent aber zunächst Bestnoten verteilen und später die Promotion aberkennen. Der hochdotierte „Experte“ hat halt immer Recht! Welcher „Dödel“ in Verlagen und Redaktionen wagt da zu widersprechen. Da ist die Veröffentlichung von E. Dänikens Produkten oder Aliens-Sichtungen problemloser.

    Mit herzlichem Gruss
    Günter Dinglinger

  6. Dr. Dinglinger, Günter

    unter anderen ist die Fehleinschätzung des Lichtcharakters durch Einstein einer der gravierendsten logischen und methodischen Fehlern im Zusammenhang mit der Entwicklung seiner Relativitätstheorie. Dazu im Einzelnen:
    1. Licht ist kein Objekt. Licht ist ein individuelles Signal vom momentanen Zustand eines emittierenden Objekts (z. B. Stern oder Spiegel), das in schneller Folge (Frequenz je nach Temperatur) von dessen Oberfläche radial nach allen Richtungen (sofern das möglich ist) und linear ausgesandt wird.
    2. Licht kann nur von einem Detektor registriert werden, der auf dem geraden Weg von diesem Licht getroffen wird. Vorbeifliegendes Licht kann nicht bemerkt werden und ist damit irrelevant. Dennoch muss dieses Licht den Raum durcheilen.
    3. Licht ist kein Strahl im üblichen Sinn (z. B. Wasserstrahl). Sobald ein Lichtpuls (Quant, Photon, etc.) das emittierende Objekt verlassen hat, rast er radial und linear in den Raum. Er behält seine eingeschlagene Richtung und Geschwindigkeit c im Vakuum (dichteres Medium vermag die Geschwindigkeit zu dämpfen).
    4. Lichtpulse haben eine äusserst geringe Masse und können von gewaltigen Massen (Sonne) abgelenkt werden.Das hat jedoch nichts mit einer Krümmung eines Lichtstrahls zu tun.
    5. Die Relativitätstheorie sagt, dass im Universum nur relative Geschwindigkeiten registriert werden können. Es ist also einerlei, ob sich der Beobachter oder das Beobachtungsobjekt absolut bewegt. Nur die relative Annäherung beider oder deren relative Distanzierung ist interessant. Es kann also davon ausgegangen werden, dass das emittierende Objekt ruht und die Lichtpulse dort stets in Lichtgeschwindigkeit dessen Oberfläche verlassen. Der eventuelle Beobachter wird in jedem Fall (Flucht- oder Kollisionskurs) die ihn in Lichtgeschwindigkeit treffenden Pulse in größeren oder kleineren Abständen (Rotlicht- oder Blaulichtverschiebung) empfangen.
    6. Der vorangehende Absatz 5 verbietet Addition oder Subtraktion von Licht- und Objektgeschwindigkeit. Ganz abgesehen davon ist die Lichtgeschwindigkeit eine Grenzgeschwindigkeit, was eine Addition ohnehin illusorisch machen würde.
    7. Aus den genannten Gründen (Punkt 1 bis 6) darf Licht und Lichtgeschwindigkeit kaum (oder nie) mit Objektgeschwindigkeit und deren Richtung mathematisch gleichbehandelt werden.
    8. Lichtpulse, die von einem Beobachter ausgehen, können (s. Punkt 8) von diesem nie eingeholt werden.
    9. Es ist falsch, das Alter von Objekten (Individuen, etc.) mit der Zeit gleichzusetzen, in der sich Positionen ändern. Das Alter schreitet unaufhaltsam in der Richtung höheren Alters fort, ohne beeinflusst werden zu können. Positionen können sich in jeder Richtung (x, y und z) in zu messenden Zeitabschnitten gewollt oder ungewollt verändern. Positionen können berechnet werden, Vergangenheit und Zukunft in Bezug auf Alterung ist nicht mehr oder noch nicht kalkulierbar. Beispiel: Die Rotationen von Himmelskörpern sind bei Kenntnis einiger Parameter berechenbar. Über Vergangenheit und Zukunft eines Sternsystems kann im Großen-Ganzen nur spekuliert werden. Insofern ist die Auffassung MINKOWSKIs, bzw. sein (Raumzeit-)Diagramm eine Fehlentwicklung, die nicht besser wird, weil die gesamte Wissenschaft sie nachbetet.
    In meiner Website habe ich diesen Kommentar mit reichlicher Literaturangabe untermauert.
    Mit freundlichem Gruss
    Günter Dinglinger

  7. Dr. Dinglinger, Günter

    Sehr geehrte Frau Lopez,
    anliegend zwei Briefe an Zeitschriften-Redaktionen mit meinen Kommentaren zu neuesten Forschungsergebnissen und zur diesjährigen Physik-Preisverleihung. Wie üblich wird man davonn keine Kenntnis nehmen.
    Mit freundlichem Gruss G. Dinglinger

    Betr. DIE ZEIT NR. 40, 29.09.2011, S.40 „Das LSD der Teilchenphysik“
    Rheinische Post, 24.09.2011, S A7 „Relativitätstheorie widerlegt?“

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    irgendwann wird sich herausstellen, dass nicht nur Guttenberg und Koch-Mehrin mit falschen Karten fespielt haben, sondern auch renommierte Institute ohne ernsthafte Prüfung Sensationsmeldungen herausposaunen, die später als Manipulationen aufgedeckt werden, um Subventionensgelder abzukassieren.

    Es ist erstaunlich dass die Physiker des CERN glauben, allein durch die Messung einer minimal höheren Geschwindigkeit als der Lichtgeschwindigkeit, Einsteins Relativitätstheorie (R.T.) sei widerlegt und nunmehr Makulatur.

    Dagegen hat Einstein behauptet, dass Licht sich in allen, von Wissenschaftlern festgelegten Koordinatensystemen mit der gleichen Lichtgeschwindigkeit c fortbewegt. Man könnte also folgern, dass die Lichtgeschwindigkeit noch höher sein dürfte und immer noch mit c bezeichnet wäre. Ein ähnliches Problem hat man mit der s. g. Hubble-Konstante, die in den letzten Jahrzehnten immer wieder nach oben korrigiert werden musste.

    Einstein spricht aber auch vom Beobachten. Die Lichtsignale müssen also gesehen werden können. Das ist aber bei Neutrinos nicht der Fall!

    Was aber viel schwerwiegender und auch ärgerlich ist: Einstein setzt den Charakter des Lichtes oder seiner Geschwindigkeit c mit dem Charakter der emittierenden Objekte und deren Geschwindigkeit v gleich, ja versucht überdies, beide Geschwindigkeiten zu addieren oder zu subtrahieren (s. dazu A. Einstein, Über die spezielle und die allgemeine R. T., Vieweg, 23. Aufl. 1988/1997, S. 12).

    Es ist vielmehr so, dass die R. T. zunächst darauf aufbaut (hierzu s. Lorentz-Transformationen), emittierende Objekte bewegen sich auf den Beobachter zu (v: positiv) oder entfernen sich von ihm (v: negativ), während die Signale von dort sich stets auf den Beobachter zu bewegen (c: nur positiv). Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen verlässt Einstein diese Linie und versucht die Situation auch von der Seite zu betrachten, also vorbeifliegende Objekte zu betrachten. Dieser Ansatz muss scheitern, denn seine Berechnungen können sich laufend ändernde Geschwindigkeiten v nicht erfassen.

    Einstein begeht diese logischen Fehler nicht allein, sondern übernimmt sie von Lorentz ( s. o. Veröffentl. v. Einstein, § 11). Er übernimmt letztendlich auch dessen falschen Relativitätsfaktor gamma = (1 – v^2/c^2)^-0,5.
    Richtig wäre dagegen der bekannte Doppler-Faktor gamma = (1 – v/c).

    Ganz unverständlich ist Einsteins spätere Operation einer Reihenentwicklung seiner Gammafunktion. Er streicht bei der Reihe die letzten Glieder (s. Veröffentl. v. Einstein, § 15) nach dem dritten Glied, weil er meint, diese vernachlässigen zu können, wenn v^2/c^2 sehr klein gegen 1 wäre. Die R. T. soll aber gerade bei v^2/c^2 nahezu 1 gelten. Ansonsten kann ja die Newtonsche Mechanik gelten.
    Es wird immer wieder behauptet, dass unzählige Beweise die R. T. bestätigen. Bei genauem Hinsehen können jedoch die Beweise auch durch andere Theorien (Kreiseltheorie und Merkur oder Licht als Masse und Ablenkung durch Sonne) erbracht werden, oder sie sind manipuliert (Uhrenvergleich, Vorbeiflug, etc.).

    Wie bei nahezu allen derartigen Veröffentlichungen so auch bei den beiden zitierten Aufsätzen darf die Spekulation bezüglich Zeitreisen nicht fehlen, weil so etwas die Aufmerksamkeit des Publikums stark anregt.

    Neutrinos durchdringen jede Masse. Welchen Antrieb stellt man sich vor, der den Schub von Neutrinos nur in eine Richtung ermöglicht? Ähnlich ist es mit Beschleunigung durch Licht. Es müsste schon ein Kernfusionsreaktor an Bord des bewussten Fahrzeugs sein. Auf keinen Fall kann ein Raumfahrzeug von Jetzt auf Nu seine Endgeschwindigkeit besitzen. Die Beschleunigung auf Endgeschwindigkeit wird ziemlich lange einwirken müssen mit der Konsequenz eines riesigen Energievorrats an Bord. Da Neutrinos nicht sichtbar sind, wird ein entsprechender Raumfahrer kaum Gelegenheit haben, Beobachtungen zu machen. Selbst Raumfahrer mit Lichtgeschwindigkeit werden nichts Interessantes sehen können (Zukunft sowieso nicht und Vergangenheit kaum, denn die Energiedichte nimmt mit dem Quadrat der Entfernung vom Objekt ab).

    Zur Postulierung eines gekrümmten Raumes muss folgendes kritisch angemerkt werden:
    Dabei spielt das Minkowski-Diagramm eine wichtige Rolle. Allerdings wird hier ebenfalls ein fataler logischer Fehler begangen, indem man das Alter eines Gesamtsystems mit der Zeit gleichsetzt, die ein Signal zur Überbrückung großer Entfernungen benötigt (s. A. Einstein, Grundzüge der Relativitätstheorie, Vieweg, 6. U. 8. Aufl. 1990, S. 40 ff.).

    Mit freundlichem Gruß
    G.Dinglinger

    Betr. DIE ZEIT NR. 41, 6.10.2011, S.41 „Mehr, als das Auge sehen kann“

    Sehr geehrter Herr Schnabel,

    Die Laureaten des Nobelpreises Perlmutter, Schmidt und Riess sind zwar in der Lage äußerst genaue Messungen an fernen Gestirnen vorzunehmen, aber nicht bereit, die seltsamen Ergebnisse auch im Rückblick auf die verwendeten Grundlagen, nämlich die Einsteinsche Relativitätstheorie und die Deutungen Hubbles zu überprüfen. (Zwischenfrage: Warum sollten sie, wenn alle Welt diese Theorien nachbetet, ohne offenbar diese überhaupt, geschweige kritisch gelesen zu haben?).

    Auch die drei Preisträger haben nur das Licht messen können, das sie direkt auf dem geraden Wege erreicht hat. Ein emittierendes Objekt entlässt jedoch Licht radial nach allen Seiten. Folglich erreicht den Beobachter nur ein kleiner Bruchteil seiner (des Objektes) Lichtenergie. Der restlich emittierte Anteil, selbst unmittelbar an den Fernrohren „vorbeifliegendes Licht“, ist auch für die Fernrohre der Astronome nicht sichtbar.

    Da muss es erlaubt, ja dringend geboten sein, Einstein zu hinterfragen, was ihn veranlasst hat, Licht wie einen vorbeifahrenden Eisenbahnwaggon oder ein vorbeifliegendes Flugzeug zu charakterisieren? Bei der Entwicklung seines Relativitätsfaktors (gamma) tut er so, als könne er einem „Lichtstrahl“ hinterher schauen. Das Ergebnis (Berechnung mittels des Satzes von Pythagoras) weist das Glied (1 – v^2/c^2) auf. Das muss ganz offensichtlich falsch sein, denn man kann nur v = – 1*c < v = 0 < v = + 1*c einsetzen. Die Lichtgeschwindigkeit ist stets + c. Jedoch ist (1 – v2/c2) = 0 sowohl für v = – 1*c als auch v = + 1*c. Das ist aber völlig unlogisch und man wundert sich, dass diese Überlegung Einsteins die Wissenschaft so beeindruckt hat.

    Einstein hat selbst eine Korrektur angebracht, indem er einen relativistischen Doppler-Effekt eingeführt hat, der Hubble dazu gebracht hat, die Ausdehnung des Universums anzunehmen.

    Wenn aber schon Einstein und mit ihm Hubble zu dubiosen Ergebnissen gekommen sind, sollten die Preisträger zumindest diese Einwände überprüfen und sich fragen, ob die Rotlichtverschiebung nicht auf Ausdehnung des Universums beruht, sondern eventuell die von ihnen ins Spiel gebrachte "Dunkle Masse" oder vielleicht auch im All vagabundierende (nicht auf Objekte fallende) Lichtteilchen die Energie des gemessenen Lichts geschwächt hat und somit für seine Rotverschiebung verantwortlich ist.

    Da die Wissenschaftler und das Preiskomitee ohnehin die meisten Fragen offen gelassen haben, sollte man sich nicht genieren, auch die hier gestellten Fragen zu beantworten.

    Mit freundlichem Gruß
    G.Dinglinger

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