Die Richtungsabhängigkeit der Uhren nach der Relativitätstheorie – Ein Zug-Paradoxon

von Erich Wanek

aus einem Vortrag bei der GFWP am 30. Sept. 2006 über
die Lorentz-Transformation und die Abhängigkeit der Uhrzeit
von der Bewegungsrichtung

  

 

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4 Antworten zu “Die Richtungsabhängigkeit der Uhren nach der Relativitätstheorie – Ein Zug-Paradoxon”

  1. Luitpold Mayr

    Ein echtes „Paradoxon“ widerspricht der normalen Erwartung, findet aber bei genauer Analyse trotzdem eine sinnvolle Erklärung. Könnte es sein, dass das hier geschilderte „Paradoxon“ ebenso wie andere aus der Relativitätstheorie folgenden „Paradoxa“ schlicht und einfach die paradoxe (unsinnige)Konsequenz aus einer unlogischen Theorie ist? Auch das Uhrenparadoxon ist kein wirkliches Paradoxon, sondern die paradoxe Konsequenz einer aus unlogischen Voraussetzungen und unlogischen Schlussfolgerungen bestehtenden Theorie. Um die Theorie zu retten, beschönigte Paul Langevin 1911 die paradoxe Konsequenz als „Paradoxon“.

  2. Klaus Badke

    Sehr geehrter Herr Dr. Wanek,

    ein Paradoxon kann ich nicht erkennen.

    Sie schreiben: “ …… dies aber nur unter der Voraussetzung, daß t vor der Lichtquelle mit 1 +v/c und nach der Lichtquelle mit 1 -v/c transformiert wird, …“
    Dieses t ist doch die Zeitspanne, die aus Sicht eines am Bahnsteig ruhenden Beobachters R gemessen wird, zum einen die Zeitspanne t, die das Licht benötigt, um von L2 zum Beobachter B zu gelangen und zum anderen die Zeitspanne t, die das Licht benötigt um von L1 zum Beobachter B zu gelangen. Diese beiden Zeitspannen t (sie seien mit t2 und t1 benannt) sind aber unterschiedlich, denn zum einen eilt B der Lichtquelle L2 entgegen , zum anderen entfernt sich B von L1. Aus Sicht von R sind diese unterschiedlichen Laufzeiten durchaus plausibel.
    Nehmen wir z. B. an, aus Sicht von B werde gleichzeitig zu einem Zeitpunkt t’o jeweils von L1 und L2 ein Lichtstrahl ausgesandt. Zu diesem Zeitpunkt seien aus Sicht von B die Abstände L1-B und L2-B gleich. Dann sind auch die Laufzeiten t’ für die Strecke L1-B und L2-B aus B-Sicht übereinstimmend. Für R sind diese Laufzeiten unterschiedlich. Aus R-Sicht ist die Laufzeit t2 für die Strecke L2-B kürzer als die Laufzeit t1 für die Strecke L1-B. Folglich muss, um auf den gleichen Wert t’ zu gelangen, t2 mit einem größeren Wert transformiert werden als t1.

    Mit freundlichem Gruß
    Klaus Badke

  3. Helmut Hille

    Wenn man – wie auch Einstein – von der Gleichberechtigung aller Inertialsysteme ausgeht, kann es gar keine relativistischen Systeme geben, deren Maße und Messgrößen von einer Zufallsgeschwindigkeit zu anderen Systemen abhängen, ganz abgesehen davon, dass dies sowieso eine absurde Annahme wäre. Die Natur bezieht sich nicht. Bezüge kann immer nur ein Beobachter herstellen.

    Die Zeit ist ein Maß der Dauer und keine quasimaterielle Sache. Uhren sind das Hilfsmittel der Messung,, die uns international festgelegte Zeitpunkte geben, aus deren Differenz wir die Dauer eines Ereignisses ermitteln können. Das ist alles, was man über Zeit und Uhren wissen muss!

  4. Helmut Hille

    Alle Inertialsysteme sind gleichberechtigt, weil ihre Bewegung oder Ruhe nur im Kopf des vergleichenden Beobachters existiert. Darum gilt Newtons 1. Axiom unabhängig davon, ob wir Objekte als ruhend oder bewegt einstufen. Hätte Einstein wenigstens dieses eine Axiom verstanden, hätte es keine RT gegeben. Aber Einstein hat eigentlich gar nichts verstanden, weshalb er sich eine eigene Physik ausdenken musste, mit der er alles auf die Erwartung hin schön rechnet.

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