Kritik der Relativitätstheorie: Wikipedia hinkt hinterher

von G.O. Mueller

Die Forschungsgruppe G.O. Mueller berichtet in seinem Artikel 10 Thesen zum Grund-recht der Freiheit der Wissenschaft und in ihrem Brief über die Wissenschaftsfreiheit an 639 Staatsrechtslehrer vom März 2008, der auch in den Katalog der Bibliothek des Bundesverfassungsgerichts augenommen wurde, über die Unterdrückung der Kritik der Relativitätstheorie in der etablierten Physikgemeinde sowie in der von Adepten der Relativitätstheorie beherrschten Wikipedia:

Nachweis 4: Nichtbeantwortung der kritischen Argumentationen

Erstmals wird – als Folge des Ausschlusses der Kritik (Nachweis 2) und der Gleich-schaltung der veröffentlichten Meinung (Nachweis 3) – indirekt auch die Nichtbeantwortung der kritischen Argumentationen demonstriert, die die Kritiker in ihren Veröffentlichungen vorgetragen haben. Die Demonstration erfolgt in mehrfacher Weise.

A. Zum einen haben mehrere Kritiker die direkte Auseinandersetzung mit der akademischen Physik gesucht und um Antworten auf ihre kritischen Arbeiten gebeten, können jedoch nur über strikte Verweigerungen von seiten des Physik-Establishments berichten.

Unterstützt wird dieser Befund durch Vorgänge in den letzten Jahren. Auf seiner Homepage berichtet z. B. Dr. Christoph v. Mettenheim über seinen erfolglosen Versuch, im Jahr 2005 mehrere physikalische Institute zu einer Diskussion über seine auf der Homepage veröffentlichte Kritik der Speziellen Relativitätstheorie zu bewegen.

B. Bei einiger Kenntnis der kritischen Arbeiten muß man als sicher annehmen, daß die Kritiker in ihren Arbeiten jede in der akademischen Fachliteratur eventuell anzutreffende Auseinandersetzung mit ihrer Kritik begierig aufgegriffen und diskutiert hätten. Ein solcher Vorgang ist uns bisher nicht bekannt geworden.

C. Die Theorievertreter selbst machen aus ihrer grundsätzlichen Verweigerung jeglicher Diskussionen mit den Kritikern übrigens gar kein Geheimnis.

Die von den rechtgläubigen Physikern beherrschte Wikipedia z. B. hat die Kritik der Theorie in einen eigenen Artikel ausquartiert (als ob die Kritik einer Theorie mit der Theorie gar nichts zu tun hätte), damit die Kritik im Theorie-Artikel nicht stört (Stand: 18.12.07):

Artikel “Kritik an der Relativitätstheorie

Darin heißt es: “Wissenschaftliche Kritik an der Relativitätstheorie Albert Einsteins wurde vor allem in den Jahren nach ihrer Veröffentlichung geäußert. Die Theorien der damaligen Gegner der Theorie werden in der wissen-schaftlichen Fachwelt heute nicht mehr diskutiert.”

Der Artikel strickt an der offiziellen Legende der akademischen “wissenschaftlichen Physik”. Demnach gab es nur “damalige” Kritiker, die Kritiker waren immer “Gegner”, und die Gegner vertraten immer nur eigene Theorien, und die “werden … heute nicht mehr diskutiert.” Dieser semantische Mummenschanz will dem Leser suggerieren:

- wissenschaftliche Kritik hat es nur früher mal gegeben; ist widerlegt durch die GOM-Dokumentation;

- die Kritik bestand immer nur aus gegnerischen Theorien; ist widerlegt durch die GOM-Dokumentation, da auch viele kritische Autoren die Theorie grundsätzlich akzeptieren und nur bestimmte Aussagen der Theorie kritisieren;

- die damaligen Theorien werden nicht mehr diskutiert; andere proprietäre Theorien der Kritiker sind überhaupt keine Kritik und die Frage ihrer Diskussion ist hier nur eine Desinformation;

- Kritik der Theorie, die heute zu diskutieren wäre, scheint es nicht zu geben; ist widerlegt durch die GOM-Dokumentation.

Weiter heißt es in dem Wikipedia-Artikel dann doch in schöner Offenheit und mit dem seltenen Eingeständnis sogar der “Existenz” von “Kritiken”:

Übereinstimmend beklagen sich Anti-Relativisten daher über eine systematische Anfeindung und einen Ausschluss aus der wissenschaftlichen Diskussion.”

“Aufgrund der vielen experimentellen Erfolge und Bestätigungen der Relativitätstheorie werden die Kritiken der Antirelativisten in der wissenschaftlichen Fachwelt heute nicht mehr Ernst genommen.

Die Kritiken werden nicht in anerkannten Fachjournalen, sondern nur noch in Privat-Verlagen oder Internet-Seiten veröffentlicht. Beispiele dafür sind Theimer (1977) und Galeczki/Marquardt (1997).

Quod erat demonstrandum. Das einzige Argument gegen Theimer und Galeczki/Marquardt ist also der “Privat-Verlag”! Der Ausschluß und die Nicht-Diskussion werden hier stolz als Stärke der “Wissenschaft” und Irrelevanz der Kritik propagiert und sollen das Publikum von solchen kritischen Machwerken abschrecken.

 

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Anmerkungen der Redaktion:

Der Wikipedia-Artikel ist inzwischen völlig neu bearbeitet worden und wird wohl fortlaufend überarbeitet (zum Beispiel erst vor 4 Tagen  noch aktualisiert…) und liefert jetzt – immerhin! – 42 kritische Veröffentlichungen: wir gratulieren!

Wir erinnern jedoch vor diesem Hintergrund: allein die Version Juni 2004 der Dokumentation von G.O. Mueller dokumentiert 3789 kritische Veröffentlichungen! Das Forum und der Blog von Ekkehard Friebe sowie auch der Blog Jocelyne Lopez stellen auch seit ein paar Jahren wohl mehr als Tausend von zusätzlichen kritischen Autoren bzw. kritischen Veröffentlichungen vor. Wikipedia kommt also mit der bloßen Auflistung von 42 kritischen Veröffentlichungen nur sehr langsam auf den Weg einer angemessenen Information der Öffentlichkeit über die weltweite Kritik der Relativitätstheorie seit über 100 Jahren, sie hinkt ganz schön hinterher und es bleibt ihr eine gewaltige Menge an Informationen nachzuholen und an die Öffentlichkeit weiterzugeben.

Die Dokumentation von G.O. Mueller wird im Wikipedia-Artikel über die Kritik an der Relativitivitätstheorie nicht erwähnt, obwohl sie seit 2001 das weltweit umfangreichste Nachschlagewerk über die Kritik dieser Theorie darstellt: das wäre wohl für Wikipedia einfach zu viel auf einmal. Aber in 10 Jahren könnte es schon anders aussehen. Obwohl hier ein gewisser Gag zu entdecken ist: Am Ende des Wikipedia-Artikels in der Linkliste wird der völlig off-topic HEISE-Artikel von Christian Gapp über die Evolutionstheorie “Die relativen Dinosaurier-hasser” (??) verlinkt, der wiederum das GOM-Projekt und seine Interessenvertreter Ekkehard Friebe und Jocelyne Lopez explizit erwähnt und verlinkt, siehe hierzu der Blog-Artikel: Die Denkstrukturen und die kommunikative Strategie des guten Christian Gapp. Die linientreuen Wikipedia-Autoren der akademischen Physik können sich schon nicht mehr erlauben, das GOM-Projekt komplett zu ignorieren – die Dokumentation wird immerhin schon von knapp 60 Universitätsbibliotheken katalogisiert und ist auch im Internet sehr verbreitet.

 

2 Antworten zu “Kritik der Relativitätstheorie: Wikipedia hinkt hinterher”

  1. Bernhard Berger

    Das Internet ist groß und (noch) eine freie Plattform in der man veröffentlichen kann was man will solange man nicht gegen geltendes Recht verstößt.

    Wenn die NW alle Kritik an der ART/SRT ignoriert, wäre es vielleicht an der Zeit die NW zu ignorieren und einfach die eigenen ‚Ansichten’ im Internet zu veröffentliche. So wie es schon viele tun.

    Irgendwann muss sich die NW der Herausforderung stellen und die Richtigkeit der ART/SRT beweisen oder sie fallen lassen.

  2. Dirk Dornbusch

    Die ART/SRT Anhänger fürchten die Wahrheit die selbst ein Albert Einstein begriff. Nämlich die: das sobald jemand kommt und die Behauptung( die Bedeutung von Theorie) faktisch wiederlegt sie in Bezug ihrer Erhabenheit an wert verlieren und dementsprechend nicht mehr finanziert werden.

    P.S.
    E ist faktisch vorgegeben
    m ist faktisch vorgegeben
    c wird als Konstante beschrieben.
    Fakt ist: c ist von der Ausdehnung des Universums in Abhängigkeit.
    Kommt man zu diesen Sachverhalt, kann man auch die Frage stellen: ob sich hinter c nicht eine andere Deutungsform verbirgt?
    In deren verlauf die Formel, die letztendlich die Grundlage der Theorie ist, eine vollkommende andere Aussage bekommt.
    Fallbeispiel: definiert man c als ein Faktor, mit der sich Felder zu Geschwindigkeit des Lichts fortbewegen, ergibt sich daraus, das die Aussage der Formel korrigiert werden müsste zu: Energie ist gleich die Masse mal den Feldern, die sich mit der Geschwindigkeit des Lichts zum Quadrat ausbreiten.
    Womit sich der Umstand ergibt: das die Formel den Energiewert eines Körpers errechnet.
    Woraus sich wiederum der Umstand ergibt, das es höchstwahrscheinlich Felder gibt: die schneller als das Licht sind.
    Und Fakt ist: Felder werden in der heutigen Zeit all zu gern Fehlerhaft dargestellt von Wissenschaftler!

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