Das Relativitätsprinzip, der gekrümmte RAUM und die gedehnte ZEIT

von Harald Sommer

Aus der Homepage von Harald Sommer:

Kann Einsteins Relativitätstheorie falsifiziert werden?

Alles was es gibt, kann gemessen werden und Max Planck hat gesagt, „Wirklichkeit ist, was messbar ist“, also ist alles was messbar ist Wirklichkeit und was nicht messbar ist, das ist nach Albert Einstein „nicht vorhanden“. Jedoch glauben ist leicht, aber beweisen ist schwierig und eine Theorie ist erst bewiesen, wenn alle Hypothesen experimentell oder durch Messung der Parameter endgültig bestätigt oder widerlegt sind. Sind sie
gemessen, dann ist die Theorie verifiziert oder falsifiziert und ist von da an keine Theorie mehr, sondern entweder ein Naturgesetz, eine brauchbare Wahrheit oder ein historischer Irrtum – und wenn eine Theorie mit einem Naturgesetz nicht kompatibel ist, dann ist entweder das Naturgesetz oder die Theorie falsch! Eine dritte Möglichkeit gibt es nicht. Albert Einsteins Relativitäts-Theorie ist nach über hundert Jahren immernoch eine Theorie – aber immernoch kein Relativitäts-Gesetz. WARUM?

Es gibt eine bestechend einfache Definition des Relativitätsprinzips. Sie stammt von Einstein selbst: „Es gibt keine Möglichkeit, gleichmässige (absolute) Geschwindigkeit zu messen.“ Auf diesem „Grundpostulat der theoretischen Physik des zwanzigsten Jahrhunderts“ basiert nicht nur seine Relativitätstheorie, sondern die Grundlage der theoretischen Physik des zwanzigsten Jahrhunderts überhaupt. Diese Theorie sagt, dass alles was sich bewegt, sich zu allem übrigen, das sich auch bewegt, „relativ“ verhält und damit meinte Einstein, dass es keinen absolut ruhenden, d.h. keinen Archimedischen „ausgezeichneten Punkt“ im Raum gibt, an dem man die gleichmässige Geschwindigkeit von etwas, zum Beispiel die immernoch unbekannte lineare Eigengeschwindigkeit von Erde und Milchstrase festmachen, d.h. messen kann. Dieses Manko hat A.Einstein zum Grund-Postulat seiner Relativitäts-Theorie, dem Relativitätsprinzip erhoben: „Niemand kann gleichmässige Geschwindigkeit messen“. ABER – der höchste Richter über jede physikalische Theorie ist das Experiment und man hat doch schon lange vor und auch nach Einstein mit zahlreichen überzeugenden physikalischen Experimenten eine gleichmässige Geschwindigkeit erfolgreich und endgültig gemessen und zwar die gleichmässigste aller Geschwindigkeiten überhaupt – die invariante, konstante Lichtgeschwindigkeit c ! Wie verträgt sich diese Tatsache mit Einsteins These: „Niemand kann gleichmässige Geschwindigkeit messen“ ? Er selbst nannte die längst exakt gemessene, invariante, gleichmässige Lichtgeschwindigkeit eine „Universale Naturkonstante“, denn nur sie ist DIE durch nichts und niemand zu übertreffende absolute Höchstgeschwindigkeit in der Natur. Sie ist die einzige existierende Referenzgeschwindigkeit mit der man alle gleichmässigen Bewegungen von Körpern im Raum (Kosmos) vergleichen kann – und muß, denn vergleichen ist nur ein anderes Wort für messen – und messen ist in der Physik ein anderes Wort für beweisen, denn so lautet das Naturgesetz: und daraus folgt, man kann JEDE Licht-Quelle im Universum beschleunigen – aber nicht deren Licht! Die universale Naturkonstante c ist der einzige existierende invariante Maßstab für Zeit, Raum und Bewegung, weil von allen in der Natur möglichen Bewegungsgeschwindigkeiten nur das Licht in gleicher Zeit immer den gleichen Weg – und den gleichen Weg immer in der gleichen Zeit zurücklegt. Das bedeutet, jede unbekannte endliche Geschwindigkeit steht zu jeder bekannten endlichen Geschwindigkeit entweder als Vielfaches oder als Bruch in einem festen mathematischen Verhältnis und wenn eine von beiden so genau bekannt ist, wie die endliche Lichtgeschwindigkeit, dann ist damit jede andere Geschwindigkeit vergleichbar und wenn man auch nur eine einzige gleichmässige Bewegung messen kann, dann hat man entweder ein Problem mit der Relativitätstheorie – oder mit dem Licht, denn die Lichtgeschwindigkeit ist eine – die einzige ! gleichmässige Geschwindigkeit in der Natur – und man kann – und man hat sie gemessen! Diese Tatsache steht in krassem Widerspruch zu Einsteins These, denn jedes einzelne der zahlreichen Experimente mit denen man die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichts je gemessen hat, ist mit seiner allgemein bekannten Definition des Relativitätsprinzips „Niemand kann gleichmässige Geschwindigkeit messen“, grundsätzlich UNVEREINBAR.

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Siehe auch aus der Homepage von Harald Sommer:

Das Relativitätsprinzip und Einsteins Bahnhofproblem
Gibt es den Archimedischen Punkt?
Neues vom UR-Knall 
Ist Gleichzeitigkeit möglich/unmöglich ? 
Was kann das Licht – und was kann es nicht? 
Warum das M/M-Experiment scheitern musste
Fünf Artikel zum Thema
Bewegt sich der RAUM ?

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