Relativitätstheorie und mathematische Magie

von Heinrich Quiring

Relativitätstheorie und mathematische Magie [Teil I]
Heinrich Quiring

In: Deutsche Hochschullehrer-Zeitung. 8, 1960, Nr. 1, S. 16-19

Der Name des Verfassers wird erst in der Fortsetzung genannt: Nr. 3, S. 16-18: Die Paradoxien der Relativitätstheorie.

Das GOM-Projekt referiert stichwortartig in seiner Dokumentation diese Arbeit von Heinrich Quiring:
 

– Die Mathematik ist keine Erfahrungswissenschaft; ihre Gesetze stammen aus der reinen Anschauung; deshalb ist es unzulässig, die Physik auf die Mathematik zu gründen, wie es in der theoretischen Physik geschieht. Die Physik ist eine Erfahrungswissenschaft und stützt sich auf die Anschaulichkeit: die Begriffe „Anschauung“ und „Anschaulichkeit“ werden von den Relativitätstheorie-Theoretikern ständig verwechselt. Durch rein mathematische Operationen kann kein wirklicher physikalischer Gewinn erzielt werden. Auf diesem Irrtum beruht die Spezielle Relativitätstheorie.

– Referiert kritische Argumente von Uller 1921, Driesch 1924, Bridgman 1933, Vahlen 1942 (S. 16-17).

– Weiterer zentraler Fehler ist die Behauptung der C-Konstanz als „absolute Weltkonstante“ (S. 17); dadurch werden die Dauer von Vorgängen und die Länge von Strecken abhängig gemacht von einer Relativgeschwindigkeit des Beobachters; im Widerspruch dazu beruhen jedoch sämtliche Meßinstrumente und ausgeführte Messungen auf der Annahme von abolutem Raum und absoluter Zeit. Referiert Kritik von Teichmann 1942, Vogtherr 1955, Soddy 1954.

– Die Herrscher der theoretischen Physik haben einen Dogmatismus mit Einparteiendiktatur aufgebaut, der jeden Kritiker diffamiert und unter den Druck von Sanktionen setzt: „Vorwurf der Rückständigkeit oder Minderwertigkeit“, Verurteilung zum „akademischen Tod“ oder dessen „niedere Abart … vollständiges Totschweigen“ (S. 19). Diese Diktatur beruht auf der Angst vor der „kommenden Entlarvung“.

–  Wichtig ist der Hinweis auf die Einparteiendiktatur und die Bedrohung der Kritiker mit Sanktionen, um jede Kritik zu ersticken. Hat für die Wissenschaftshistoriker und -soziologen, die bis heute nichts bemerkt haben, Nachrichtenwert: Quiring hat ihnen schon 1960 eine Fundgrube zur Erforschung angeboten, die sie seit Jahrzehnten erfolgreich meiden, weil Kloaken nichts Einladendes an sich haben und natürlich auch diese Forschung von den Relativisten mit Sanktionen bedroht wird.

– Gibt übrigens für Soddys Lindauer Vortrag von 1954 schon zwei Quellen an. [NB: Siehe in diesem Blog: Die Kritik des Nobelpreisträgers Frederick Soddy wird unterdrückt]

 

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Siehe auch in diesem Blog: Die Mathematiker haben kläglich versagt

 

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