Ungelöste Probleme der Physik

von Günther Wehr

Ungelöste Probleme der Physik
Einführung der „Krümmungsbeschleunigung“ in die klassische Mechanik
Günther Wehr
Verlag Haag und Herchen, Frankfurt am Main 1999 – Amazon

Rückseite:

Isaac Newton stellte 1687 in den „Mathematischen Prinzipien der Naturlehre“ die Grundgleichung der Dynamik auf. Rund zweihundert Jahre später traten bei
 Beschleunigungs- Experimenten von Ladungsteilchen in elektrischen und magne-tischen Feldern Bewegungsprobleme auf, die zu dieser Zeit mit der Newtonschen Grundgleichung nicht so ohne weiteres zu lösen waren. Aufgrund dessen sowie aufgrund der Ergebnisse des berühmten Michelson-Experimentes wurden die von Newton geschaffenen Grundlagen der Mechanik durch die von Albert Einstein begründete Spezielle Relativitätstheorie „abgewandelt“. Trotz dieser „Modifikation“ sind im Falle geschwindigkeitsabhängiger Massen und Potentiale immer noch gewisse Probleme geblieben, die bis heute nicht gelöst werden konnten. Erst die formale Definition der jetzt festgestellten und nachgewiesenen Existenz der „Krümmungs-beschleunigung“ ermöglicht es, die zur Zeit noch „ungelösten Probleme der Physik“ in voller Übereinstimmung zwischen Experiment und Theorie zu lösen.

Günther Wehr, geboren 1925, machte 1946 nach Rückkehr aus Kriegsgefangenschsft sein Abitur. Nach dem Studium an der Technischen Hochschule Aachen plante er im Namen eines Kessel- und Anlagenbau-Unternehmens Eigenkraft-Anlagen. Ab 1956 war er im Bereich der Energie- und Kraftwerkstechnik tätig. Sein Interesse galt vor jeher den Naturwissenschaften und Problemen der klassischen Mechanik.

Vorwort:

Bei einer Studie über spezielle Bewegungen freier Teilchen in Kraftfeldern ergab sich rein zufällig eine Feststellung, die sich Jahre später als äußerst gravierend für die klassische Mechanik erweisen sollte. Aus der zunächst auf zwei Heftseiten stehenden Überlegung kristallisierte sich ein bisher unbekannter Beschleunigungsvektor in der Darstellung natürlicher Koordinaten heraus. Ganz unerwartet war ein weiterer „Baustein“ der klassischen Mechanik gefunden worden, der eine seit jeher bestehende, aber die ganze Zeit über unbemerkt gebliebene Definitionslücke in den Grundlagen der klassischen Mechanik schließen konnte. Die vektorielle Addition dieses neuen Vektors mit der üblichen Kreisbahnbeschleunigung bildete die momentane Normal-beschleunigung, sodaß auch in der normalen Richtung integrierbare Bewegungs-gleichungen hingeschrieben werden konnten. Diese Möglichkeit erwies sich als ein Ergebnis von größerer Tragweite und zwar sowohl für die Newtonsche als auch für die relativistische Mechanik. Die mit dem neuen Vektor zu formulierende Grundgleichung konnte insbesondere im Falle geschwindigkeisabhängiger Massen und Normalkraft-beträge Bewegungsorobleme lösen, die bisher überhaupt nicht zu lösen waren.

Die Konfrontierung der neuen Erkenntnisse mit dem Experiment sorgte bald für eine weitere Überraschung: Zur Zeit noch bestehende Diskrepanzen auf relativistischem Gebiet konnten bei Einführung des neuen Vektors, der den Namen „Krümmungs-beschleunigung“ erhielt, mit einem Mal ausgeräumt werden. In der relativistischen Mechanik notwendig gewordene Definitionen wie die richtungsbezogene longitudinale und transversale Masse konnten bei Einführung der Krümmungsbeschleunigung aufgegeben werden. Das Problem der bisher in der relativistischen Mechanik auftretenden Richtungsverschiedenheit von beschleunigender Kraft und Beschleuni-gung gab es mit einem Mal nicht mehr.

Alles dies und vor allem die wiedergefundene Universalität der vor rund einhundert Jahren zur phänomenologischen Theorie herunterdegradierten Newtonschen Mechanik haben mich veranlaßt, die formale Definition der Krümmungsbeschleunigung ausführlich herzuleiten und die wichtigsten Ergebnisse und Konsequenzen, die mit der Einführung der Krümmungsbeschleunigung gefunden worden sind, in einer Minigra-phie zusammenzustellen. Im Hinblick darauf, daß es zum einen um die Schließung einer seit langer Zeit bestehenden, aber erst jetzt bemerkten Definitionslücke in den elementaren Grundlagen der klassischen Mechanik geht und, daß es zum andern darum geht, einen breiten Kreis naturwissenschaftlich interessierter Personen ein leichtes Verstehen dieser neuen Erkenntnisse zu ermöglichen, ist eine einfache und leicht verständliche mathematische Darstellungsweise gewählt worden.

Danken möchte ich an dieser Stelle den Wissenschaftlern, deren oft harte, zum Teil aber auch berechtigte Kritik meiner zur Begutachtung eingereichten Arbeiten mit dazu beigetragen hat, den Existenznachweis der „Krümmungsbeschleunigung“ in der vorliegenden steng wissenschaftlichen Form herbeizuführen, sodaß jetzt die formale Definition der Krümmungsbeschleunigung, ebenfalls wie die formale Definition der Kreisbahnbeschleunigung, ihren festen Platz in den elementaren Grundlagen der klassischen Mechanik gefunden hat.

Dezember 1998
Günther Wehr

Eine Antwort zu “Ungelöste Probleme der Physik”

  1. Werner Schneider

    Hallo allerseits –

    Bin durch Zufall auf den Begriff „Krümmungsbeschleunigung“ gestossen.
    Einen ähnlichen Begriff: den „Gleit -oder Schleifimpuls auf gekrümmter Bahn“ habe ich seit einiger Zeit von der Kreisbewegung entlehnt.

    Gibt es dazu genauere Aussagen?
    Das Buch von Günther Wehr wäre vielleicht eine Stütze.

    MfG
    W.Schneider