Masse und Geschwindigkeit

von Helmut Hille

Text aus der Webseite WEGE DES DENKENS von Helmut Hille:

Masse und Geschwindigkeit

Die Behauptung von Relativisten, Teilchenbeschleuniger würden „beweisen“, dass die Lichtgeschwindigkeit nicht überschritten werden kann, ist so unredlich wie verfehlt, da selbstverständlich keine antreibende Kraft, wie langsam oder schnell sie auch immer sei und was ihre Natur ist, in der Lage ist, über ihre eigene Geschwindigkeit hinaus ein Objekt zu beschleunigen – natürlich auch nicht das elektromagnetische Feld ein
Teilchen im Synchrotron. Mit zunehmendem Tempo des Teilchens wird einfach die Wechselwirkung zwischen Feld und Teilchen immer schwächer, bis sie in der Nähe der Lichtgeschwindigkeit ganz abbricht, weil Feld und Teilchen wechselwirkungslos nebeneinander her laufen. Es kann zwar etwas, was von außen angetrieben wird, nicht schneller werden als die antreibende Kraft selbst – das ist natürlich richtig und bedarf keiner Erklärung! -, nimmt man aber die treibende Kraft einfach mit, z.B. in einer Ionenrakete ein elektrisches Feld als Antriebsquelle, dann verschwindet die von Einstein wie ein Gottesurteil verkündete angebliche Nichtüberschreitbarkeit der Lichtgeschwindigkeit und ermöglicht eine Weltraumfahrt, die diesen Namen verdient. (s. I/C4)“

„Masse“ ist ein Maß der Trägheit, die bei Wechselwirkungen von Objekten aufscheint, und keine Sache. Laufen Objekte gleich schnell hinter- oder nebeneinander her, können sie nicht mehr miteinander wechselwirken. Ihre Masse ist dann nicht unendlich sondern null. Wo solche Argumente nichts fruchten, da fehlt es an Sachverstand, d.h. da fehlt die Fähigkeit, von der Sache her zu denken. So jemand sollte sich von den Naturwissenschaften fernhalten.

Einsteins Lehre blockiert nicht nur den geistigen Fortschritt, sondern auch den technologischen. Sie ist der Versuch, alle geistigen Qualitäten und Werte als materielle Gegebenheiten hinzustellen und ist damit zutiefst inhuman, was für mich ihr größter Fehler ist, für den der Autist Einstein aber nichts kann, da es ihm an Selbsterkenntnis und Empathie mangelte, weshalb es für ihn keine Rolle des Beobachters gab. Und dieser Schwachsinn im medizinischem Sinne soll nun unbedingt gerechtfertigt dastehen, indem man im CERN „beweisen“ will, dass die Messgröße Trägheit wie auch Raum (Maß der Länge) und Zeit (Maß der Dauer) keine geistigen Größen sondern physikalische Objekte sind.

(Text in Datei I/B11a von WEGE DES DENKENS und auch an anderer Stelle)

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Siehe auch vom Autor in diesem Blog:

Rezension des Buches Requiem für die Spezielle Relativität
Die Erfindung der sinnfreien Rede
Ist Sachverstand von Übel? Sind kritisch Denkende geisteskrank?
10 Millionen Euro für das Feiern einer unsinnigen Theorie!
Was heißt “relativieren”?

3 Antworten zu “Masse und Geschwindigkeit”

  1. Dr. Wolfgang Engelhardt

    Soweit sich Herr Hille auf das Synchrotron bezieht, ist die folgende Behauptung sicher nicht richtig: „Mit zunehmendem Tempo des Teilchens wird einfach die Wechselwirkung zwischen Feld und Teilchen immer schwächer, bis sie in der Nähe der Lichtgeschwindigkeit ganz abbricht, weil Feld und Teilchen wechselwirkungslos nebeneinander her laufen.“

    Die Wechselwirkung der Teilchen mit dem quasistationären elektrischen Feld in den Beschleunigungsstrecken ist unabhängig von der Geschwindigkeit der Teilchen. Auch wenn diese 99,9999999985% der Lichtgeschwindigkeit erreicht haben (Petra), nehmen sie bei jedem Durchlauf erneut einen festen Betrag von Energie auf (Ladung x Potentialdifferenz).

    Wäre es so, wie Herr Hille schreibt, dann könnten mit vergleichsweise bescheidenen Beschleunigungsspannungen von etlichen 100 kV nicht Teilchenenergien von vielen Milliarden Elektronenvolt erreicht werden. Letzteres gelingt nur, indem man die Teilchen sehr häufig die Beschleunigungsstrecken durchlaufen lässt, wobei sie immer wieder mit den gleichen Feldern unabhängig von ihrer Geschwindigkeit wechselwirken. Eine auch für den Laien verständliche Darstellung des elektrischen Beschleunigungsmechanismus findet sich hier: http://www.physik.uni-mainz.de/lehramt/lehrsystem/tour/TourFra9.html

    Wolfgang Engelhardt

  2. Peter Rösch

    . . . und eine noch viel bessere Betrachtung in

    http://ichwareinstein.skeptikos.org/ich_war_einstein.pdf,

    Kapitel H – Äther macht träge.

  3. Helmut Hille

    Lieber Dr. Engelhardt,
    das mag ja richtig sein, was Sie da schreiben. Aber 1. sollte mein Hinweis nur als Beispiel dienen, dass nichts und niemand etwas über die Geschwindigkeit der Ursache hinaus beschleunigen kann, weil dies eine Wirkung ohne Ursache wäre, und 2. bleibt auch hier die Tatsache, das die Geschwindigkeit des Feldes nur knapp erreicht werden kann. Herr Engelhardt, sie sollten mal den Sinn solcher Hinweise bedenken und nicht einfach nur Recht haben wollen. So unterstützen Sie nur die Relativisten mit ihrem verqueren Weltbild.