Die Partner unseres Projekts und die Freiheit des Internets

von G.O. Mueller

Eine Leseprobe aus dem Kapitel 9 (Mai 2009) der Forschungsgruppe G. O. Mueller „Das Gedankenexperiment“:

Die Partner unseres Projekts und die Freiheit des Internets

Im Dezember 2003 hatte das Forschungsprojekt entschieden, unter strikter Wahrung seiner Anonymität die Druckdateien der Dokumentation von 2001 im Internet zum freien Herunterladen anzubieten. Zu diesem Zweck wurde die CDROM an drei prominente Kritiker mit eigenem Internetauftritt versandt: an Herrn Regierungsdirektor a. D.
Ekkehard Friebe (München), an Frau Gertrude Walton (Winchester) und an Herrn Professor Umberto Bartocci (Perugia).

Trotz der anonymen Herkunft der Dokumentation haben alle drei Adressaten zu unserer großen Überraschung positiv reagiert und die Dokumentation seither auf ihren Internetseiten zum Herunterladen angeboten. Damit hatte das Projekt den entscheidenden Schritt ins Internet getan, ohne selbst als Betreiber einer Internetseite auftreten zu müssen, was aus Gründen der strikten Anonymität nicht möglich gewesen wäre.

Die nächste und noch größere Überraschung bereitete unserem Projekt Herr Friebe, der für die Dokumentation in Internetforen warb und sich 2004 aus freien Stücken zum Interessenvertreter unseres Forschungsprojekts in der Öffentlichkeit erklärte. Er ist von der Notwendigkeit des Projekts überzeugt und unterstützt es tatkräftig, bei gleichzeitiger Wahrung unserer Anonymität. Seine Entscheidung für eine vorbehaltlose Förderung aller bisherigen Veröffentlichungen unseres Forschungsprojekts hat dem Projekt eine starke Präsenz im Internet verschafft. Erst die neu zu schreibende Geschichte der Physik in Deutschland wird seinen selbstlosen Einsatz und seine Verdienste für die Kritik der beiden Relativitätstheorien würdigen können.

Im Jahr 2004 meldete sich im Internet Frau Jocelyne Lopez als Partnerin von Herrn Friebe zu Wort und setzte sich ebenfalls aus freien Stücken vorbehaltlos für die Information über die Dokumentation und die anderen Veröffentlichungen des Forschungsprojekts ein. Seit 2005 stehen Herr Friebe und Frau Lopez als erklärte und öffentlich identifizierte Unterstützer und Ansprechpartner des Forschungsprojekts zur Verfügung. Herr Friebe und Frau Lopez werden seither im Briefkopf des Forschungsprojekts als Partner genannt. Sie übernehmen dankenswerterweise die Übermittlung von Mitteilungen an das anonyme Projekt und haben durch ihre Auftritte in vielen Internetforen nicht nur entscheidend zum Gedankenaustausch mit dem Projekt beigetragen, sondern überhaupt den großen Erfolg des Projekts im Internet bewirkt.

Dabei haben sie die auch im Internet und dort besonders haßerfüllt betriebene Hetze der Relativitäts-Gläubigen gegen jegliche Kritik der Relativitätstheorien mit persönlicher Verunglimpfung der Kritiker über sich ergehen lassen müssen.

Immerhin haben sich einige Theorieanhänger veranlaßt gesehen, mit “Alpha Centauri” ein Gegenforum zum Auftritt von G. O. Mueller, Friebe und Lopez zu eröffnen. Damit haben Relativisten erstmals seit 1922 sich wieder zu einer Erwiderung auf die Kritik veranlaßt ihre Erwiderung bisher jedoch ganz überwiegend als Haßtiraden und Verhöhnung der Kritiker gestaltet, die nach der alten Relativistenlesart nur zu dumm sind, um die Großartigkeit der Theorien zu begreifen und zu würdigen.

Die Existenz des Gegenforums ist unter zwei Gesichtspunkten auch positiv zu sehen. Erstens durchbrechen die dort aktiven “Relativisten” die bisherige reine Zensur- und Boykott-Strategie des konsequenten Schweigens und Verschweigens der akademischen Physik-Machthaber gegenüber jeglicher Kritik. Das ist ein Erfolg, der nur dem unermüdlichen, tatkräftigen Wirken unserer Partner im Internet zu verdanken ist.

Zweitens gibt es im Gegenforum – und auch in anderen Foren – erste Versuche, sich mit den Ergebnissen der Dokumentation auseinanderzusetzen. Diese Entwicklung ist sehr zu begrüßen.

Bisher beschränken sich die Theorieanhänger allerdings darauf, einige Punkte des Fehlerkatalogs unserer Dokumentation (Kapitel 2) zu kritisieren und zu erwidern, Dabei erlauben sich die bisherigen Stellungnahmen noch manche Schwächen:

(1) Sie verkennen den Übersichtscharakter des Fehlerkatalogs, der nur die bisher aus den kritischen Veröffentlichungen erhobenen Kritikpunkte grob-systematisch vermittelt und zu den kritischen Veröffentlichungen hinführen soll, sie selbst jedoch keinesfalls ersetzt. Eine wirkliche Erwiderung auf die Kritikpunkte müßte sich daher auf die originalen Veröffentlichungen der Kritiker beziehen, nicht auf die von G. O. Mueller gelieferten sehr kurzen Referate. Wie soll ein Referat von einer Druckseite die Ergebnisse von meist mehreren Veröffentlichungen anders als summarisch wiedergeben und dabei nicht unscharf werden?

(2) Leider gehen die bisherigen Stellungnahmen nicht den richtigen Weg zu den Originalarbeiten der Kritiker, sondern reiben sich nur an den summarischen Referattexten des Kapitels 2. Bisher ist die Scheu der “Relativisten”, sich den Originalarbeiten der Kritiker zu stellen, durchgängig und anscheinend unüberwindbar.

(3) Zur Widerlegung der Kritik bemühen die Stellungnahmen nur Wiederholungen der bekannten Behauptungen der Relativistik als endgültige Wahrheiten. Damit können sie aber höchstens sich selbst trösten, jedoch die Kritik nicht ausräumen. Insbesondere servieren sie die altbekannten angeblichen Experiment-Ergebnisse, als habe die Kritik diese angeblichen Ergebnisse nicht schon längst als reine Propagandalügen enthüllt: darauf würde man gern eine Entgegnung hören. Man wird abwarten müssen, bis diese Leute den Mut finden, wirklich auf die Kritik zu antworten.

(4) In ganz seltenen Fällen scheinen die Stellungnahmen sogar auf Originalarbeiten der Kritiker eingehen zu wollen, bringen dann aber leider doch nur persönliche Verunglimpfungen gegen die Autoren vor.

(5) Im eklatanten Gegensatz zur Scheu vor den kritischen Originalarbeiten entwickeln die Autoren ein merkwürdig leidenschaftliches Interesse daran, die Aufdeckung der Identität von G.O. Mueller zu fordern und zu betreiben. Anscheinend glauben sie, daß eine Aufdeckung der Identität des Urhebers der Dokumentation sie von einer Beschäftigung mit den nachgewiesenen 3789 kritischen Veröffentlichungen auf irgendeine magische Weise entbinden würde. So lange sie die Identität der Projektmitarbeiter nicht kennen, können sie nicht auf die Personen ablenken: damit kommt ihnen einer ihrer alten Tricks abhanden, ein richtiges Mißgeschick für die armen Relativisten!

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Siehe auch in diesem Blog aus dem Kapitel 9 „Das Gedankenexperiment“:

Das Gehalt schleppen sie weg, die Verantwortung lassen sie liegen
Die Versorgung der Bibliotheken und die Zensur
Relativitätstheorie: Das Watergate der Physik
Ein Mengengerüst über die Betroffenen der Relativitäts-Katastrophe
Eine Ehrenrettung und optimistische Perspektive

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