Ein All ohne Knall

von Gerhard Josten

Ein All ohne Knall
Gerhard Josten

Verlag shaker media

Kurzbeschreibung

Seit Kurzem ist das Buch “Ein All ohne Knall”, herausgegeben von Gerhard Josten, auf dem Markt.

Geht der Ursprung des Weltalls auf den Urknall zurück? Haben wir es hier tatsächlich mit einer phänomenalen Entdeckung der Wissenschaft zu tun? Oder handelt es sich um ein modernes Märchen?

Gerhard Josten beschäftigt sich in seinem Buch mit der Theorie des Urknalls und insbesondere auch der Frage, welche Bedeutung der noch völlig ungeklärten Natur des Lichts bei der Beurteilung der himmlischen Lichter zukommt. Der 73-jährige Schachhistoriker will nicht hinnehmen, dass die moderne These des Urknalls die Weite des Alls begrenzt. Vergleichbar mit den nahezu unzähligen Varianten, die das Schachspiel auszeichnen, ist für den Autor die Unendlichkeit eine der wesentlichen Eigenschaften des Alls.

In einer Sammlung von Beiträgen befassen sich etliche Co-Autoren mit der Frage, ob es einen Urknall gab und ob beispielsweise in dessen Gefolge eine zweite Erde im All existieren könnte. Völlig unterschiedliche und teils widersprüchliche Ansichten der Verfasser weisen auf die Vielzahl der möglichen Meinungen innerhalb des wissenschaftlichen Diskurses hin.

Im Mittelpunkt des Buches steht der Austausch des Herausgebers mit dem Philosophen Dietmar Odilo Paul und dem Psychologen Prof. Erich Kasten. Neben einer Diskussion über die offenen Fragen der Weltraumforschung versuchen die Gesprächspartner, der Faszination der Menschen für das Weltall näher zu kommen. Gerhard Josten selbst schreibt ein übermäßiges Interesse am All einer Flucht vor den oft unerkannten und unendlichen vielen, wunderschönen Seiten unseres Heimatplaneten zu.

Im ersten Teil dieses Buchs wird ein modernes Märchen oder eine wissenschaftliche Erfindung namens „Urknall“ vorgestellt, mit der das Weltall geboren worden sein soll. Dabei spielt die noch völlig ungeklärte Natur des Lichts eine Hauptrolle. Darüber hinaus werden Antworten auf die Frage gesucht, ob es eine zweite Erde im All geben könnte. Zu diesen Themen äußert sich im zweiten Teil des Buchs eine große Anzahl von Co-Autoren mit oft sehr widersprüchlichen Auffassungen und Bekenntnissen.

Den inhaltlichen Schwerpunkt des Buchs bildet der dritte Teil, in dem ein Gedankenaustausch mit einem Philosophen und einem Psychologen zu den noch offenen Fragen der Weltraumforschung geführt und dabei insbesondere der Frage nachgegangen wird, aus welchen Gründen sich Menschen mit dem unendlichen und fernen All befassen.

Gerhard Josten, Jahrgang 1938, kann sich mit der modernen These des Urknalls nicht anfreunden, weil sie das All scheinbar der Unendlichkeit beraubt. Schon in seiner Schulzeit ließ er sich vom ansteckenden Virus der Unendlichkeit befallen, als er mit der Infinitesimalrechnung in Berührung kam. Hinzu kam später sein Hobby Schach, dessen Varianten nahezu unendlich sind.

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