Nova explicação do universo: teoria fotonica

von António José Bernardes de Miranda

Nova explicação do universo: teoria fotonica
António José Bernardes de Miranda

Coimbra: Depositaria „Coimbra Editora“ 1943. 644 Seiten
S. 639-642: Nota sobre a interpretação do resultado das experiencias de Michelson e Morley.

Die Forschungsgruppe G.O. Mueller referiert in der Ergänzung des Kapitels 4 ihrer Dokumentation diese Arbeit von Antonio José Bernardes de Miranda:

Referiert die Interferometer-Versuche seit 1882 bis 1927 mit ihren stets „negativem“ Ergebnis, für alle Richtungen und für alle Jahreszeiten. Daraus wurde der Schluß gezogen, daß die Erde im angenommenen Äther ruht. Die Physiker haben daraus den Schluß gezogen, daß die Geschwindigkeit des Lichts unabhängig ist von der Bewegung der Lichtquelle.

Referiert die Lorentz-Kontraktion und die von Albert Einstein angenommene Ursache, daß die Kontraktion keine Materialeigenschaft sei, sondern eine metrische Eigenschaft des physikalischen Raumes; daraus habe Einstein das Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit relativ zu allen Referenzsystemen abgeleitet. Um die Inkompatibilität zwischen dem Additionsgsetz für Geschwindigkeiten und seiner C-Konstanz zu beseitigen, habe Einstein die Begriffe von Raum und Zeit mit den Lorentz-Transformationen verändert.

Vor Aufstellung der Speziellen Relativitätstheorie hatte man angenommen, daß zwei parallel in derselben Richtung laufende Lichtstrahlen relativ zueinander die Geschwindigkeit Null und zwei in entgegengesetzten Richtungen laufende Strahlen relativ zueinander die Geschwindigkeit 2C hätten. Nach der Relativitätstheorie hätten die beiden Strahlen relativ zueinander stets die Geschwindigkeit C, unabhängig davon, ob sie beide in derselben Richtung oder in entgegengesetzten Richtungen laufen.

Wenn man es für unwahrscheinlich hält, daß die Materie die Eigenschaft hat, abhängig von der Geschwindigkeit zu kontrahieren, dann erscheint es auch nicht wahrscheinlicher, daß jedes inertiale System (cada móvel em movimento rectilineo e uniforme) einen eigenen Raum und eine eigene Zeit hat, abhängig von der Geschwindigkeit, womit man gewissermaßem dem Raum und der Zeit die wunderbare Eigenschaft zusprechen würde, die man nicht der Materie zuspricht, nämlich sich zu kontrahieren und zu dilatieren in Abhängigkeit von der Bewegung des Systems.

Das Prinzip der C-Konstanz im Sinne der Relativitätstheorie wäre nur dann richtig, wenn C unendlich groß wäre. Da C im Vakuum aber endlich ist und es auch in der Relativitätstheorie sein soll, ist dieses Prinzip unakzeptabel (S. 640). Hält ein begrenztes Konstanzprinzip für möglich, nämlich die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit relativ zum Äther (S. 641). Erklärt auf der Grundlage seines vorgeschlagenen begrenzten Konstanzprinzips das Negativ-Ergebnis des Michelson-Morley-Versuches.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.