To see uniform motion without outside reference

von Jaroslav Kopernicky

To see uniform motion without outside reference
Jaroslav J. Kopernicky

In: Galilean electrodynamics. 16. 2005, Nr. 4, S. 78-79.

Die Forschungsgruppe G.O. Mueller referiert in der Ergänzung des Kapitels 4 ihrer Dokumentation diese Arbeit von Jaroslav Kopernicky: 

Referiert als Ergebnis des Hafele-Keating-Experiments (Science 177. 1972, S. 166-170), die Uhr auf der Ost-Route sei langsamer gegangen, die Uhr auf der West-Route sei schneller gegangen als die geostationäre Referenzuhr.

Interpretiert das Ergebnis: da sich die Erde nach Osten dreht, habe sich die Bewegung der Uhr auf der Ost-Route zu der Bewegung der Erdoberfläche addiert, und die dadurch schneller bewegte Uhr sei langsamer gegangen; die Bewegung der Uhr auf der West-Route habe die Ostdrehung der Erdoberfläche überlagert, damit die Uhr verlangsamt und sie deshalb schneller gehen lassen. Leitet aus diesem Effekt die Möglichkeit ab, „uniform motion“ (ohne diesen Begriff näher zu bestimmen) eines Systems allein aus dem Gang von zweckmäßig angeordneten Uhren zu erkennen, ohne Bezugnahme auf einen Ort oder Punkt außerhalb des Systems: diese Möglichkeit ist stets bestritten worden.

Wendet die Anordnung von Hafele-Keating auf das rotierende System der Erde an: eine Referenz-Uhr am Pol, und zwei Uhren auf dem Äquator, die sich genau gegenüberliegen, z. B. auf den Meridianen 0 und 180.

Verlangt identische Betriebsbedingungen für alle drei Uhren (Temperatur, Luftdruck) und Korrekturen für die Gravitationsunterschiede und die „inertial differences between the polar and equatorial positions„. Die Bestimmung der Erdgeschwindigkeit auf ihrer Bahn um die Sonne soll aus den Gangunterschieden der beiden Uhren auf dem Äquator gewonnen werden, wenn die Uhren in Mitternachts- und Mittagsposition stehen: für die Uhr in Mitternachtsposition addieren sich die Erdgeschwindigkeit auf der Ekliptik und die Rotations-geschwindigkeit aus der Erddrehung; für die Uhr in Mittagsposition erfolgen die beiden Bewegungen in gegensätzlichen Richtungen, die Uhr wird langsamer als mit Erdgeschwindigkeit bewegt. Die Uhren sind verschieden schnell bewegt und weisen folglich einen Gangunterschied auf, aus dem die Bewegung der Erde und die Richtung dieser Bewegung erkannt werden können.

Für die Anwendung dieses Verfahrens auf andere bewegte Körper (Auto, Boot) soll eine transportable rotierende Scheibe verwendet werden, die auf die Achse eines Motors montiert wird, der über eine sehr präzise Drehzahlsteuerung verfügt. Die drei Uhren werden wieder im Zentrum der Scheibe und am Rand gegenüberliegend montiert. Die Ablesung der Uhren erfolgt über Funk, so daß die Ganggeschwindigkeiten aller drei Uhren in jedem Augenblick angezeigt und verglichen werden können.

Zur Bestimmung der Bewegung wird die Scheibe in Rotation versetzt. Wenn sich der Körper (Auto, Boot) gleichförmig bewegt, werden sich die Bewegungen der rotierenden Uhren mit der gesuchten Bewegung überlagern und Gangunterschiede aufweisen, die die Bewegung anzeigen. Aus der Position der Uhren beim Maximum des Gangunterschieds kann die Richtung der Bewegung bestimmt werden.

Der maximale Gangunterschied kann beobachtet werden, wenn die Rotationsgeschwindigkeit der Uhren genau der Geschwindigkeit des Körpers entspricht. Da die Rotationsgeschwindigkeit der Uhren bekannt ist, ist damit auch die Geschwindigkeit des Körpers ermittelt.

Nennt sein Gerät „Mobiloscope“, „that is able to indicate the uniform or accelerated movement of the system, its velocity and direction to the observer, without the outside reference point.“ Da das Mobiloscope vollkommen mit dem Hafele-Keating-Exp. übereinstimmt, stellen beide ein unvermeidbares Problem für die Spezielle Relativitätstheorie dar: wenn das Mobiloscope-Experiment gelingt, dann wird Albert Einsteins Behauptung über die Unmöglichkeit der Erkenntnis einer absoluten Bewegung widerlegt; wenn es mißlingt, dann wird die relativistische Voraussage eines Einflusses von Bewegungen auf die Uhren hinfällig. 

_ Scheint auch noch 2005 die Ergebnisse des Hafele/Keating-Experiments unkritisch zu akzeptieren, und erlaubt sich gewisse Unklarheiten in seiner Darstellung (uniform motion; inertial differences; the uniform or accelerated movement of the system), um die Idee des „Mobiloscope“ ohne größere Umstände zu entwickeln und die Theorie vor die doppelte Alternative des Scheiterns zu stellen. So gewitzt hat nur selten jemand die Relativisten mit ihren angeblichen eigenen Experimentergebnissen konfrontiert. Der Bau von Mobiloskopen (deutsche Schreibung) sollte öffentlich gefördert werden.

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