Anschreiben von G.O. Mueller an die Kultusverwaltungen der Bundesländer vom Oktober 2002

von G.O. Mueller

Nachstehend Text des Anschreibens vom Oktober 2002 zur Versendung der Dokumentation der Forschungsgruppe G.O. Mueller an die Kultusverwaltungen der Bundesländer über 95 Jahre weltweite Kritik der Speziellen Relativitätstheorie:.

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit erlauben wir uns, Sie mit unserer obengenannten Dokumentation bekanntzumachen, in der wir mehrere der Öffentlichkeit bis heute nicht bekannte Sachverhalte nachweisen:

1. Erstmals wird nachgewiesen, daß auf dem Gebiet der theoretischen Physik seit 1922 in Deutschland die Freiheit der Wissenschaft abgeschafft worden ist durch die Unterdrückung und Verleumdung der Kritik der Speziellen Relativitätstheorie durch die akademische Physik bis zum heutigen Tage. Damit hat die Physik einen Traditionsbruch begangen, indem sie die Öffentlichkeit nicht mehr sachlich informiert, sondern über den wahren Status der Theorie täuscht. Dieses Ereignis und der daran sich anschließende Zustand sind – merkwürdigerweise – bis heute von keinem Wissenschaftssoziologen oder -historiker oder Wissenschaftsjournalisten bemerkt und daher der Öffentlichkeit nicht vermittelt worden.
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2. Die Vertreter der Relativistik behaupten, eine Kritik der Theorie gebe es nicht. Diese Behauptung widerlegen wir mit der Dokumentation von ca. 2900 kritischen Veröffentlichungen. Dabei handelt es sich erst um einen Teil der in unserem Forschungsprojekt bearbeiteten Quellen, deren Darstellung in den künftigen Textversionen erweitert werden soll.
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3. Unsere Dokumentation weist erstmals nach, daß die seit 1908 bis zum heutigen Tage starke Tradition der Theoriekritik durch die konsequente Unterdrückung und Verleumdung jeglicher Kritik der Öffentlichkeit nicht bekannt und die vorgetragene Kritik nicht ausgeräumt worden ist: daher wird die Spezielle Relativitätstheorie dem Publikum unzutreffenderweise als eine bestbestätigte Theorie dargestellt, was sie offensichtlich erst nach erfolgreicher Widerlegung der vorgetragenen Kritik beanspruchen könnte. Unsere Dokumentation weist in Kap. 2 ca. 130 Theoriefehler nach, die von den Relativisten nicht einmal diskutiert worden sind, weil sie die Rezeption der kritischen Veröffentlichungen verhindert haben. Was nicht diskutiert worden ist, kann nicht widerlegt worden sein.
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4. Die offiziell bisher vorgetragene Geschichte der theoretischen Physik als ein triumphaler Sieg der Relativitätstheorien, insbesondere der Speziellen Relativitätstheorie, steht in krassem Widerspruch zu den Befunden unserer Dokumentation:

– das angebliche „Nullergebnis“ des Michelson-Morley-Versuchs zur Ätherdrift und seiner Wiederholungen hat es nach Ausweis der Quellen nie gegeben, womit die Grundannahme der Theorie hinfällig wird;

– die Schlußfolgerungen der Theorie führen zu inneren Widersprüchen;

– die behaupteten experimentellen Beweise haben keinerlei Bedeutung, z. B. weil (1) im Atomuhrentransport von Hafele/Keating die Uhren von den Experimentatoren – nach ihrem eigenen Bericht – von Hand nachjustiert worden sind, weil (2) die berühmte Formel zur Masse-Energie-Beziehung (e=mc²) keinerlei relativistische Bedeutung hat und bereits vor 1905 von anderen Forschern gefunden wurde, damit von der Speziellen Relativitätstheorie unabhängig ist und für diese nichts beweisen kann, und weil (3) für die angebliche Längenkontraktion nicht einmal die Relativisten selbst eine experimentelle Bestätigung behaupten.

Wenn die Relativisten diese Einwände nicht ausräumen können, sind alle weitergehenden Spekulationen gegenstandslos. Eine bedeutende Entwicklungslinie der Physikgeschichte muß dann neu geschrieben werden.
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5. Mit unserer Dokumentation wird gezeigt, daß seit 1922 in der akademischen Lehre, in den populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen und in den Schulbüchern eine völlig unkritische Rezeption der Propaganda der Relativistik organisiert wird, reiner Personenkult mit Devotionalienhandel und Triumphjubel. Das Physik-Establishment unterdrückt unter Mißbrauch aller Machtmittel und durch ungehemmte Verleumdung jegliche Kritik der Theorie. Die Wissenschaftsgeschichte und speziell die Physikgeschichte wollen von diesem skandalösen Vorgang und nun schon acht Jahrzehnte andauernden Zustand nichts bemerkt haben.

Wenn es dem unvoreingenommenen Leser schon ziemlich unwahrscheinlich erscheinen muß, daß eine Theorie hundert Jahre lang nicht ernsthaft kritisiert worden sein soll, so müßte eine angeblich kritisch vorgehende Wissenschaftsgeschichte schon längst den offensichtlich unkritischen Umgang mit der angeblich objektiven Naturwissenschaft untersucht haben. Nun käme noch die Untersuchung hinzu, welche Kräfte die Wissenschaftsgeschichte bisher gehindert haben, ihrer Aufgabe nachzugehen.

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Ziel und Zweck unserer Dokumentation ist es, die seit 80 Jahren verhinderte öffentliche Diskussion zu veranlassen und die Wiedereinführung der Wissenschaftsfreiheit auf dem Gebiet der theoretischen Physik zu erreichen; diese Wissenschaftsfreiheit soll übrigens seit der Geltung des Grundgesetzes in der Bundesrepublik Deutschland als ein Grundrecht verankert sein, steht für die Physik allerdings nur auf dem Papier.

Wir bitten Sie höflichst, die Stichhaltigkeit unserer Dokumentation nachzuprüfen und bei einem positiven Ergebnis der Nachprüfung die in unserer Dokumentation ans Tageslicht beförderte Problematik zu bewerten. Wir sind der Überzeugung, daß in einer demokratisch verfaßten und pluralistisch organisierten Gesellschaft ein grundgesetzlich verankertes Recht wie die Wissenschaftsfreiheit in allen Fachgebieten der akademischen Wissenschaft verwirklicht werden muß. Nur infreier und kritischer Diskussion ist ein Fortschritt möglich; jede dogmatische Unterdrückung der Kritik ist unrechtmäßig und schadet der Wissenschaft durch Verhinderung z. B. der Wiederholung bestimmter Versuche und der Durchführung neuer Versuche, weil sie den Interessen der Machthaber der Physik schaden könnten.

Wir sehen für das zuständige Ministerium, wenn seine Prüfung unserer Dokumentation eine Bestätigung ergibt, aufgrund seiner Rechtsaufsicht folgenden Handlungsbedarf.
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1. Einholung von Stellungnahmen der akademischen Institutionen des Landes zu den von unserer Dokumentation aufgeworfenen kritischen Fragen.
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2. Angesichts der Tatsache, daß die akademische Physik ganz überwiegend aus Steuermitteln finanziert wird und ein großer Teil der Mitarbeiter im Beamtenstatus tätig ist, müßte geklärt werden, warum diejenigen, die qua Amt zur Befolgung des Grundgesetzes und damit zur Sicherung der Wissenschaftsfreiheit verpflichtet sind, vorsätzlich das Gegenteil getan und die Wissenschaftsfreiheit auf dem Gebiet der theoretischen Physik abgeschafft haben.
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3. Maßnahmen zur Wiedereinführung der Wissenschaftsfreiheit in dem besagten Fachgebiet durch Organisation öffentlicher und akademischer Lehrveranstaltungen zur Kritik der Relativitätstheorien, zur Geschichte der Unterdrückung und Verleumdung der Kritik über acht Jahrzehnte.
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4. Bereitstellung von Sondermitteln insbesondere für die Institutsbibliotheken, deren Bestände nach unserem Eindruck „klinisch rein“ von kritischen Veröffentlichungen sind, zur Anschaffung von kritischer Literatur, sowohl der bedeutendsten älteren Werke über das Antiquariat als auch der neuesten Monographien und Zeitschriften, damit die Studierenden überhaupt real zur Auseinandersetzung mit der Kritik in die Lage versetzt werden. Hierzu hoffen wir mit den künftigen erweiterten Textversionen unserer Dokumentation eine noch bessere Handreichung zu geben.
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5. Revision der Lehrpläne für die höheren Schulen, in denen schon die angehenden Abiturienten in den entsprechenden Leistungskursen genau ausrechnen müssen, um wie viele Jahre jünger der weltraumreisende Zwilling zu seinem auf der Erde zurückgebliebenen Zwillingsbruder zurückkehrt. Wenn zu selbständigem und kritischem Denken erzogen werden soll, zum mündigen Bürger also, dann gehört die rationale Auseinandersetzung mit der Kritik unbedingt dazu. Bisher taucht sie in den Lehrplänen und den Schulbüchern nicht auf.
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6. Forschungsaufträge an die Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftssoziologie über die Frage, wie es zum Traditionsbruch 1922 kommen und warum er acht Jahrzehnte andauern konnte; und vielleicht auch darüber, warum niemand etwas bemerkt haben will.
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7. Information der Öffentlichkeit über den Skandal von 80 Jahren Unterdrückung der Wissenschafts-freiheit, einschließlich einer selbstkritischen Stellungnahme dazu, warum die rechtsaufsichtsführenden Instanzen nicht schon längst eingegriffen haben.
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8. Eine öffentliche Bitte um Entschuldigung gegenüber allen verstorbenen und noch lebenden Kritikern für das erlittene Unrecht.

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Die von der Öffentlichkeit unbemerkt gebliebene Abschaffung der Wissenschaftsfreiheit auf dem Felde der theoretischen Physik und das Andauern dieses Zustands über viele Jahrzehnte müßten eigentlich auf großes Interesse stoßen in einer Gesellschaft, die sich gerade mit wissenschaftspolitischen Fragen von einiger Tragweite beschäftigt und sogar vorgibt, in den Naturwissenschaften ethische Gesichtspunkte zu bedenken. Vielleicht sind aus der Ethik der Physiker in den letzten 80 Jahren nicht uninteressante Schlüsse zu ziehen auf die Art und Weise, wie Naturwissenschaftler die Öffentlichkeit behandeln, wenn sie sich unkontrolliert fühlen können.

Angesichts der Machtverhältnisse in der akademischen Physik und der eingesetzten Methoden der Unterdrückung und Diffamierung jeglicher Kritik ziehen wir es vor, im Hintergrund zu bleiben. Der beliebten Strategie der Relativisten, von der Kritik der Theorie diffamierend auf die Personen der Kritiker abzulenken, soll keine Gelegenheit geboten werden.

Die vorliegende Dokumentation geht mit gleichlautenden Begleitschreiben auch an die zuständigen Ministerien der anderen Bundesländer. Bei Bedarf, der uns auf dem im Vorwort angegebenen Weg durch Kleinanzeige in der FAZ mitgeteilt werden kann, werden wir Sie gern über die bisher erfolgte Versendung der Dokumentation an Institutionen der Bundespolitik, Redaktionen von Zeitungen und Zeitschriften, Funk- und Fernsehredaktionen, prominente Publizisten und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens der Bundesrepublik informieren.

Wir wollen durch die Versendung unserer Dokumentation als Geschenk dafür sorgen, daß niemand, der öffentlich direkte Verantwortung oder mittelbar eine Mitverantwortung trägt, später auf Unkenntnis plädieren kann. und versuchen herauszufinden, wie lange in dieser Bundesrepublik die massive Unterdrückung der Wissenschaftsfreiheit in dem Teilgebiet der theoretischen Physik noch funktionieren wird. Erst mit der Wiedereinführung der Wissenschaftsfreiheit wird unser Forschungsprojekt sein Ziel erreicht haben.

Über die Verfügbarkeit unserer Dokumentation in den wissenschaftlichen Bibliotheken informiert eine der beiden Anlagen.

Mit den besten Wünschen für Ihre Arbeit und
mit freundlichen Grüßen (bis zur Wiedereinführung der Wissenschaftsfreiheit: unbekannterweise)
G. O. Mueller

 

in: SRT-Forschungsbericht – Erster Tätigkeitsbericht des Forschungsprojekts
„95 Jahre Kritik der Speziellen Relativitätstheorie (1908-2003)“ – November 2003

 

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Siehe auch in diesem Blog: Vermittlung der Kritik der Speziellen Relativitätstheorie im Bildungssystem: Auseinandersetzung mit Behörden

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3 Antworten zu “Anschreiben von G.O. Mueller an die Kultusverwaltungen der Bundesländer vom Oktober 2002”

  1. Bernhard Berger

    Hm,

    das war 2003 und nun haben wir das Jahr 2012. Gibt es irgendwelche Erfolge?

  2. Jocelyne Lopez

    Nein, auf der wissenschaftlichen Ebene gibt es leider keine Erfolge, außer, dass die Existenz einer ungebrochenen Tradition der Kritik der Relativitätstheorie jetzt zumindest im Medium Internet von der Öffentlichkeit vermehrt wahrgenommen worden ist, siehe zum Beispiel: Nachweis 6: Das grosse Interesse des Publikums an der Theoriekritik

    Die Akademische Physik schweigt dagegen weiterhin und weigert sich hartnäckig, sich einem wissenschaftlichen Meinungsstreit zu stellen – auch auf der internationalen Ebene, siehe zum Beispiel die Unterschriftenaktion über eine einheitliche Lösung des Zwillingsparadoxons, die von ca. 150 Wissenschaftlern aus der ganzen Welt unterschrieben wurde: Mainstream-Antworte auf die Unterschriftenaktion Zwillingsparadoxon aus den USA

    Auf der wissenschaftlichen Ebene ist also die Situation nach wie vor komplett eingefahren, es bewegt sich seit mehr als 80 Jahren absolut nichts.

    Es bleibt folglich nur der Weg des öffentlichen Rechts im Rahmen des Verdachts auf Verstöße gegen das Grundgesetz: Art. 5 Abs. 3 GG „Wissenschaftsfreiheit“ wegen Ausblendung und Unterdrückung der Kritik der Speziellen Relativitätstheorie aus Forschung und Lehre und Art. 1 Abs. 1 GG wegen systematischer Verleumdung und Diffamierung der Privatpersonen der Kritiker als Antisemiten, Rassisten und Nazis.

    Der Weg durch die Instanzen könnte hier sein

    – Verwaltungsgericht, Oberverwaltungsgericht, Bundesverwaltungsgericht, Bundesverfassungsgericht, Europäischer Gerichtshof

    oder auch

    – Staatsanwaltschaft, Oberstaatsanwaltschaft, Bundesstaatsanwaltschaft, Europäischer Gerichtshof

    Der Weg über die Judikative ist also auch extrem langwierig und mühsam, aber es gibt seit mehr als 80 Jahren erfahrungsgemäß keine andere Lösung, die theoretische Physik zu sanieren und einen normalen Wissenschaftsbetrieb wieder herzustellen. Ich zitiere hier Juraexperte: Was sagen die Jura-Experten zur rechtlichen Untersuchung von „Lug und Trug“ in den Wissenschaften?:

    Die Aufklärung wissenschaftlichen Fehlverhalten durch die Wissenschaft selbst erfolgt primär im Rahmen von Ombuds- und Untersuchungsverfahren. Dahinter steht die Erkenntnis, die der Wissenschaftshistoriker Michael Hagner treffend auf den Punkt gebracht hat: „Die soziokulturelle Brisanz von Betrug und Fälschung besteht schlicht darin, dass wenn die Naturwissenschaften dieses Problem nicht in absehbarer Zeit von innen heraus lösen können, dann werden es andere für sie tun“.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  3. Bernhard Berger

    Hallo,

    ich habe versucht die Autoren im Wikipedia zu bewegen ihren Artikel zum Zwillingsparadoxon „neutral“ zu verfassen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Zwillingsparadoxon

    Absatz: „Artikel ist immer noch nicht neutral formuliert“

    ist eventuell interessant zu lesen. Des weiteren habe ich eine Anfrage für einen alterntiven Artikel gestell:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Relevanzcheck

    Absatz: „Zwillingsparadoxon“

    Macht euch eure Gedanken!