Wissenschaftstheorie und Relativitätstheorie

von Borislaw Wankow

Wissenschaftstheorie und Relativitätstheorie
Eine kritische Untersuchung der philosophischen
Grundlagen der Relativitätstheorie
Borislaw Wankow
(Sofia)
in: Zeitschrift TABVLA RASA – Ausgabe 43 – April 2011

Es gibt keine Eigenschaft der Welt, die man vom Standpunkt des gesunden Menschenverstandes aus nicht begreifen könnte. (Josif Smulski, russischer Physiker)

 

Zusammenfassung

Die Relativitätstheorie gilt als Inbegriff einer genialen und wohletablierten wissenschaftlichen Theorie sowie als Grundlage der modernen Physik. Dennoch stand sie von Anbeginn im Kreuzfeuer der Kritik namhafter Wissenschaftler. In der Abhandlung wird die Auffassung vertreten, daß entgegen der landläufigen Meinung keine eindeutigen Beweise für die Richtigkeit der Relativitätstheorie (RT), wohl hingegen eine Reihe von Belegen für ihre Falschheit existieren. Es werden die philosophischen Gründe für die vermutete Falschheit der RT untersucht. Einsteins wissenschaftstheoretische Ansichten und Methodik werden dabei kritisch beleuchtet. Abschließend werden die wichtigsten Konsequenzen aus der Falschheit der Relativitätstheorie dargelegt.

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5 Antworten zu “Wissenschaftstheorie und Relativitätstheorie”

  1. Bernhard Berger

    Ein sehr interesannter Artikel.

    Zu meiner Überraschung taucht die in Fragestellung der Zeit an sich auf. http://www.sci.physics.gtkx.de/blog/Zeit/Zeit.blog

  2. Wolfgang Lange

    Bei der Auseinandersetzung mit der RT ermangelt es seit Beginn an einer gründlichen Analyse der Lorentz-Transformation(LT). Einstein stellte eine fragwürdige DGL auf, zog sich aber bald auf die LT zurück. Lorentz entwickelte die Transformation nach Vorlage der Maxwellschen Theorie. Aus einer linearen mathematisch-physikalischen Theorie eine nichtlineare SRT zu entwickeln, muss jedem vernünftigen Wissenschaftler zu denken geben. Jeder Ingenieur kommt ohne Einstein aber nicht ohne Newton aus.

    Ich analysiere gerade Maxwell, Hertz, Helmholtz und Lorentz. Der Fehler liegt bereits 1892 bei Lorentz, der eine Gleichung von Maxwell im wahrsten Sinne „verballhornte“. Gegen besseres Wissen hat Lorentz die substantielle Ableitung (Eulersche Reisegleichung) falsch angewendet. Der Schlüssel liegt in den abhängigen Variablen x(t),y(t),z(z) und der unabhängigen Variablen (dem Parameter)t. Es gibt keine zwei Zeiten und keinen vierdimesionalen Raum.

    Ich erkläre jeden angesehenen Physiker, der in einem Lehrbuch die klassische Physik gleichberechtigt mit der relativistischen Physik seinen Studenten vermittelt, als unehrlich. Er steht auf der gleichen Stufe wie jeder Guru.

  3. Bernhard Berger

    @Wolfgang Lange
    31. August 2012 um 00:03

    Mir kommt die Lorentz-Transformation sehr suspekt vor. Nur muss ich zu meiner Schande zugeben, dass ich mich mit dieser noch nicht intensiv auseinander gesetzt habe. Jedoch möchte ich bemerken dass aus meiner laienhaften Perspektive ein entscheidender ‚Denkfehler’ enthalten sein muss und dass dieser in dem Postulat „Das Licht ist in allen Inertialsystemen gleich schnell“ zu finden ist. Dieses Postulat, so kommt es mir vor, ist des Irrtums Kern!

    Wenn man nun betrachtet, dass ein Inertialsystem ein ‚imaginäres’ (Produkt des Geistes) Koordinatensystem ist und im Grunde kein einziges real Existierendes Objekt als in sich physikalisch abgeschlossenes System betrachtet werden kann, ist die ganze Lorentz-Transformation im Grunde eine reine Fiktion. Denn wenn die Vermutung dass das Licht in allen Inertialsystemen gleich schnell sein soll wahr wäre, dann wäre das ‚physische’ Licht Abhängig vom ‚imaginärem’ Inertialsystem und dass das vollkommener Blödsinn ist dürfte doch jedem einleuchten.

    Wenn sich nun 2 Inertialsysteme ‚relativ’ zu einander bewegen, und die Vermutung dass das Licht in beiden Inertialsystemen gleich schnell ist, dann ist das Licht ‚relativ’ zum anderem Inertialsystem ungleich c! Wenn ich aber dennoch c’ = c annehmen muss das durch eine andere Dimension kompensiert werden damit die Gleichung wieder stimmt. m = Meter, so wird aus c’ = c –> m’/t’ = m/t –> t’ != t

    Daraus resultiert, entweder ist
    t’ = t und c’ != c oder
    c’ = c und t’ != t

    Und aus t’ != t ist wohl die ganze SRT abgeleitet.

    Aber das ist nur meine laienhafte Perspektive

  4. Wolfgang Lange

    @ Bernhard Berger
    Die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum ist unabhängig von jedem System. Das Problem darin ist, dass Sie das Licht im Vakuum als einzelne Impulse ansehen müssen, die ohne einen Anfangsimpuls in jeder Richtung dieselbe Geschwindigkeit haben. Bei der Bewegung startet der nächste Lichtimpuls an einem anderen Ort, wodurch er bis zum Zielort einen anderen Lichtweg zurücklegen muss. Dadurch ist der Doppler-Effekt bedingt, und ein Sinussignal aus unendlich vielen Einzelimpulsen wird zusammengedrängt oder gedehnt ankommen. Das zusammen erscheint uns dann als unterschiedliche Geschwindigkeit, was es aber nicht ist.
    Beobachten Sie bei geringer Windgeschwindigkeit ein Flugzeug oder einen Hubschrauber. Dann erkennen Sie vielleicht die Wirkungsweise. Die SRT leugnet die Gleichartigkeit des Doppler-Effektes.
    Ein Inertialsystem ist kein Spuk, es gilt aber auch für Nichtinertialsysteme wie die Erde. Maxwell hatte den Finger drauf, aber Lorentz hat sich schlicht verrechnet, und die Herren Professoren haben es entweder nicht bemerkt oder trauen sich nicht. Einstein hat seinen Fehler sicher erkannt, steckte uns allen aber die Zunge entgegen.
    Als Laie haben Sie kaum eine Chance, allein den Knoten zu lösen. Selbst ausgebufften SRT-Gegnern scheint es an mathematischen Kenntnissen oder Interesse zu fehlen. Das zeigen auch in den Jahrzehnten fast alle Diskussionen.

  5. Bernhard Berger

    Wolfgang Lange,

    als „Insider“ verliert man manchmal den „Überblick“. Damit meine ich, dass man als Insider oft den Tunnelblick hat. „Tunnelblick“ kommt aus der Komic-Serie Superman. Oder beim Schach „sehen“ die „Beobachter“ des Spiels auch oft mehr als die Spieler. Damit will ich sagen, dass man als „Laie“ die Sache mit dem notwendigem „Abstand“ betrachten kann den die „Experten“ anscheinend verloren haben. Sie sind zu dicht darauf oder im Detail gefangen.

    Und was das Licht betrifft, so sucht man sich scheinbar DIE Eigenschaften heraus die im Moment besser passen. Wenn das Licht-Teilchen (Photon) Emittiert wurde, bewegt es sich gleichförmig, geradlinig durch den Raum bis es mit einem Atom Interagieren kann. Die Entfernung spielt dabei keine Rolle.
    Der Doppler-Effekt ist mir nicht nur bekannt, sondern ich weis auch wie er funktioniert! Und in wieweit dieser in Bezug zum Licht angewendet werden kann hängt von der zu Grunde gelegten Licht-Theorie ab. Der Doppler-Effekt hat keinen Einfluss auf die Geschwindigkeit des Objektes sondern auf die Frequenz! Hätte der Doppler-Effekt einen Einfluss auf die Geschwindigkeit des Photons, so würde das bedeuten, dass sich das Photon mit der Geschwindigkeit „c“ + „v“ des Emittierenden Objektes hätte! Einstein behautet aber dass das „nicht“ der fall wäre! Das das Photon sich unabhängig von der Bewegung der Lichtquelle ausbreitet! Wenn also Einstein recht hat, dann hat die Bewegung der Licht emittierenden Quelle keinen Einfluss auf die Bewegung des Photons. Wenn also eine Lichtquelle in einer bestimmten Frequenz Photonen erzeugt, so würde sich bei einer Bewegung der Lichtquelle der Abstand der Photonen ändern – also die Frequenz – aber nicht die Bewegung des Photons. Die Lichtgeschwindigkeit würde somit unverändert bleiben!

    Ein Inertialsystem ist in meinen Augen ein ziemlicher Unsinn! Da wird ein imaginärer Raum mit einem realem Raum gleich gesetzt. So bewegt sich laut Einstein ein Lichtstrahl „IN“ einem Inertialsystem. Man beachte das Wort „IN“! Was immer sich Einstein dabei gedacht haben mag, ein Lichtstrahl kann sich nicht „IN“ einem Inertialsystem befinden! Eine Aufziehmaus kann sich auch nicht real „IN“ einer „gedachten“ Schachtel befinden!

    Aber der Lichtstrahl kann sich „IN“ einem physischem Raum befinden zum Beispiel in dem physischem Raum unseres Sonnensystems und diesem „physischem“ Raum kann man ein imaginäres (gedachtes) Koordinatensystem inklusive Nullpunkt (Bezugspunkt) als Messgrundlage zuordnen. Eine Messung ohne Wertesystem (Koordinaten) ist nicht möglich!
    Für die Messung der Geschwindigkeit des Lichtes ist also eine Messgrundlage zwingend erforderlich – ohne geht es nicht – und diese Messgrundlage ist ein Koordinatensystem.

    Das physische Licht bewegt sich also immer „IM“ physischem Raum und niemals in imaginären Koordinatensystemen die nur zu Messzwecken benötigt werden. Das Licht interessiert sich also nicht für die imaginären Inertialsysteme! Die Lorentz-Transformation ist somit eine pure mathematische Spielerei ohne jeden Bezug zur Realität.

    PS:
    Ich muss nicht kochen können um herauszufinden ob einen Suppe versalzen ist 🙂