Die Synchronisierung von Uhren wird in der Relativistik stets nur mit der Methode des reflektierten Lichtstrahls vorgenommen

von G.O. Mueller

Aus der Dokumentation von G.O. Mueller Kapitel 2 – Fehlerkatalog: Zeit / Fehler D 4 (English Version…):

Die Synchronisierung von Uhren über den Nahbereich der absolut gültigen Gleichzeitigkeit hinaus wird in der Relativistik stets nur mit der Methode des reflektierten Lichtstrahls vorgenommen

Die Methode des Lichtstrahls ist in der Speziellen Relativitätstheorie mit mehreren
Problemen verbunden:

(1) man kennt die Ein-Weg-Geschwindigkeit nicht;

(2) das Postulat einer C-Konstanz ist bei Albert Einstein (S. 892) nur eine unbegründete Annahme, zum „Prinzip“ geadelt, und

(3) das Postulat der absoluten C-Konstanz gegenüber beliebig bewegten Beobachtern ist ein Widerspruch zum Relativitätsprinzip und nicht nur nicht bestätigt, sondern durch die Laufzeitunterschiede in Interferometerexperimenten klar widerlegt;

(4) selbst Albert Einstein wendet widersprüchliche Verfahren zur Synchronisierung an (einmal mit gemittelter Laufzeit über Hin- und Rückweg, einmal mit unterschiedlichen Annahmen für beide Wege).

Daher schlagen Kritiker andere Verfahren vor, die Gleichzeitigkeit über die von Albert Einstein behauptete Nah-Grenze zu vermitteln:

(1) Severi 1924 schlägt eine unendliche Reihe nebeneinander aufgestellter Uhren mit jeweils einem Beobachter vor, so daß die Gleichzeitigkeit der Zeigerstände allmählich fortschreitend über große Strecken vermittelt werden kann;

(2) Frau Garavaldi (eine der wenigen Frauen unter den Kritikern) führt 1950 zu den immer zwei Bezugssystemen (Koordinatensystemen) der Relativisten ein drittes Bezugssystem mit Beobachter ein, der sich als ruhend annimmt (was jedes Inertialsystem tun darf) und die Symmetrie der Uhrensynchronisierung (also der Gleichzeitigkeit) wiederherstellt. Es gibt auch noch andere Ansätze zur Abhilfe: so z.B.

(3) die Synchronisierung durch Schallwellen, deren Ausbreitungsgeschwindigkeit für jedes Medium ermittelt werden kann und keinen widersprüchlichen Relativierungen unterliegt; ferner

(4) der langsame Uhrentransport, über den es in der Literatur noch keine Einhelligkeit zu geben scheint.

Diese Vorschläge einer Vermittlung der Gleichzeitigkeit auf beliebige Punkte im Raum sind von den Relativisten durchaus richtig als massive Kritik verstanden und folglich unterdrückt worden. – Galeczki / Marquardt 1997 (S.136) bringen einen weiteren „Kritiker“ ins Spiel: „Bereits Newton hat ein Synchronisationsverfahren für Uhren vorgeschlagen, die sich an den Endpunkten der zu messenden Strecke befinden, welches frei ist vom „Gleichzeitigkeitsparadoxder Speziellen Relativitätstheorie und welches eine nachprüfbare Eigenschaft des Signalüberträgers voraussetzt: Die Uhren werden auf einer Achse befestigt und von der Mitte aus synchronisiert.“

Ein schönes Beispiel für den Nachweis, daß die Relativitätstheorien zum großen Teil nur aus erfundenen Problemen bestehen, und daß die Relativisten wahrheitswidrig behaupten, nur ihre Theorien könnten die Probleme lösen. Die Wahrheit ist, daß man ohne diese haltlosen Theorien die meisten Probleme nicht hätte und deshalb auch keine Lösung benötigte.

In Abwandlung eines berühmten Diktums: Die Spezielle Relativitätstheorie ist die Krankheit, für deren Therapie sie sich hält.

AE 1905. – Severi, Francesco: Riduzione dei principii di relatività ai loro elementi logici e psicologici. In: Accademia dei Lincei. Cl. di sc. fis., mat. e nat. Rendiconti. Ser. 5, vol. 33. 1924, T. 1, S. 429-435. – Garavaldi, Orestina: A proposito di alcune recenti obbiezioni contro la relatività einsteiniana. In: Accademia dei Lincei. Cl. di sc. fis., mat. e nat. Rendiconti. Ser. 8, vol. 8. 1950, T. 1, S. 226-228.

 

Eine Antwort zu “Die Synchronisierung von Uhren wird in der Relativistik stets nur mit der Methode des reflektierten Lichtstrahls vorgenommen”

  1. Bernhard Berger

    Hallo,

    für die Uhrensynchronisation von Satelitenuren gibt es noch eine weitere Möglichkeit.

    Auf meiner HP habe ich unter dem Link http://www.sci.physics.gtkx.de/blog/Zeit/Zeit.html dargestellt, dass unsere Zeitmessung im Grunde nur ein Vergleich zu einer Refernz-Veränderung ist und dass die Master- oder alles bestimmende Referenzveränderung die Erdrotation ist. Die Zeit ist also eine logische Definition!

    Nun das neue noch nie dagewesene Synchronisationsverfahren von Sateliten-Uhren:

    Sateliten könnten anhand ihres uneingeschängten Blicks auf das Universum und der Sonne, Erde, Mond als auch den anderen Planeten ihre Position in der Geostationären Umlaufbahn exakt berechnen.

    Ist diese Position errechnet, ist es möglich anhand des Winkels der Erde zur Sonne usw. die korrekte Weltzeit WEZ zu errechnen.

    Die Genauigkeit der Berechnung wäre abhängig von der Güte der verwendeten Optik und Auflößung der Sensoren (CCD).

    Jeder einzelne Satelit würde unabhängig von physischen einflüssen die selbe Zeit errechnen. Eine einfache Quarzuhr würde ausreichen zur speicherung der Berechnung bis zur Neuberechnung.

    Im Grunde würden die Sateliten nur die Uhr die sich Erde nennt ablesen!