Kritik der Relativitätstheorie – eine Problemauflösung?

von Lorenz Schauer

Aus der Webseite von Lorenz Schauer:
Kritik der Relativitätstheorie – eine Problemauflösung?

Albert Einstein: „Nur wer nichts sucht, ist vor Irrtum sicher“.

Hypothese: In ruhenden Bezugssystemen laufen Physikalische Ereignisse genau so ab wie in mit gleichförmiger Geschwindigkeit bewegten (gemäß Seite 1 der Ausarbeitung). Eine experimentelle Überprüfung dieser Hypothese setzt die Vergleichbarkeit der Messergebnisse von beiden Systemen voraus.

Wenn in dem einen System die Länge eines Stabes zu 4 m, im anderen zu 6 m gemessen wird, dann wäre die Hypothese dadurch bereits widerlegt. Gleiche Maßstäbe in beiden Systemen sind damit die Voraussetzung für Ablehnung oder Verifizierung der Hypothese. Für die gesuchte Transformation ist damit Maßstabsinvarianz erforderlich. Nicht maßstabsinvariante Transformationen widerlegen von vornherein den Grundgedanken des Vorhabens.

Die Relativitätstheorie ist deshalb für das ganze Vorhaben unbrauchbar, selbst wenn Sie Forminvarianz erzeugt. Sie verkündet die Erkenntnis einer Maßstabsänderung und zerstört dabei unbemerkt die Vergleichsbasis als Grundlage für das eigentliche Problem (siehe Hypothese). Einstein war auf die LT fixiert wie auf ein nicht veränderbares physikalisches Gesetz. Wenn er überhaupt die Maßstabsänderung (von der er niemals explizit spricht!) als Ursache der Verkürzung des Stabes erkannt hat, hätte er die LT ablehnen müssen (und zwar aus vielerlei Gründen!), obwohl sie Forminvarianz erzeugte, um nach einer Transformation zu suchen (wie wir) mit Konstanz der Lichtgeschwindigkeit, Forminvarianz und Maßstabsinvarianz. Ob es dabei eine Transformation gibt, welche die 3 Kriterien für alle Gesetze (und damit auch für falsche Gesetze) bewerkstelligt, sei dahingestellt.

Als Physiker hat er es nicht geschafft, eine Sache (die LT), die wie ein physikalisches Gesetz aussieht, aber keines ist, einfach zu ändern. Ein geändertes physikalisches Gesetz wird normalerweise falsch werden, eine geänderte Transformation erzeugt dagegen lediglich eine neue Transformation. Hat Einstein die Veränderbarkeit der LT nicht erkannt? Er hat nicht bemerkt, daß die Grundhypothese seines Problems bereits durch die maßstabsvariante LT widerlegt wird.

Ein verborgener logischer Fehler war die Ursache für den Irrweg in die Relativitätstheorie!

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7 Antworten zu “Kritik der Relativitätstheorie – eine Problemauflösung?”

  1. Wolfgang Lange

    Endlich gibt es eine wissenschaftliche Bestätigung.

    Herr Schauer hat auf seine Art meine Vermutung auf der Web-Seite wwlange.de voll bestätigt. Somit gibt es mindestens zwei gleichwertige Aussagen:
    1. Herr Schauer (logisch)
    2. Herr Lange (mathematisch)

    Der Fehler der Lorentz-Transformation liegt in einer falschen Berechnung bei Lorentz „Versuch einer Theorie der electrischen und optischen Erscheinungen in bewegten Körpern“ S. 35, § 19.

    Ich suche dringend einen Befürworter oder Kritiker meiner Auffassung.

    Dr.-Ing. Wolfgang Lange
    wwlange.de

  2. Bernhard Berger

    Ok, ich habe das PDF nicht ganz gelesen da es mir dann doch zu lange war.

    Jedoch habe ich eine Idee, das ‚c‘ in der LT ist doch die ‚Signalausbreitungsgeschwindigkeit‘. In Bezug zum Lichtstrahl eben die Lichtgeschwindigkeit.
    Wird nun die Geschwindigkeit des ‚bewegten‘ Inertialsystems größer als die ‚Signalausbreitungsgeschwindigkeit‘, dann befindet sich das Licht nicht mehr ‚innerhalb‘ des Inertialsystems – das bedeutet, dass das Objekt aus dem Messbereich verschwindet.

    Die LT ist also nur für ‚Signalausbreitungsgeschwindigkeiten‘ = Lichtgeschwindigkeit anwendbar! Also nur für das Licht oder Elektromagnetische Wellen/Felder.
    Aber, im Minkowsi-Raum ist ‚jede beliebige‘ Signalausbreitungsgeschwindigkeit darstellbar! Ist die LT richtig, so muss sie für „jede“ Signalausbreitungsgeschwindigkeit anwendbar sein!
    Das bedeutet, dass sie auch bei einer Tranformation mit einer ‚Signalausbreitungsgeschwindigkeit‘ gleich dem Schall funktionieren muss.
    Setzt man nun in der LT c = 300m/s (Schall) so kollabiert die LT sobald das Inertialsystem die Schallgeschwindigkeit überschreitet.

    JEDOCH, wenn c = Schallgeschwindigkeit gesetzt wird, wird die LT überprüfbar! Denn nun kann die LT anhand des ‚bekannte‘ Verhaltens der Schallwellen überprüft werden.
    Die scheinbare Deformation müsste im selben Maße erfolgen sobald das Inertialsystem (Überschall Jet) die Schallgeschwindigkeit erreicht!

    Die ‚Ergebnisse‘ der LT sind also vollkommen abhängig von der zugrunde gelegten ‚Referenz‘-Signalausbreitungs-Geschwindigkeit!

    Haha, … , welch ein Irrsinn

  3. Bernhard Berger

    Nachsatz:

    Es ist klar, dass wenn in der LT c = Schallgeschwindigkeit gesetzt wird, dass dann als „Signalträger“ auch nur der Schall verwedet werden darf.

    Beispiel:

    Für die Transformation des Lichtes eines Blitzes muss für c die Lichtgeschwindigkeit eingesetzt werden weil sich das Blitzlicht mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet.

    Für die Transformation des Donners eines Blitzes muss für c die Schallgeschwindigkeit eingesetzt werden weil sich der Donner mit Schallgeschwindigkeit ausbreitet.

    Ein Ereignis, das zwei verschiedene Wellen mit verschiedenen Ausbreitungsgeschwindigkeiten aussendet kann im Minkowski-Raum problemlos gleichzeitig dargestellt werden. Jedoch nicht in der LT! Die LT kann nur EINE Form der Signalausbreitungsgeschwindigkeit berücksichtigen, nämlich die des Lichts. Um mit der LT eine Schallwelle Transformieren zu können ‚MUSS‘ für ‚c‘ die Schallgeschwindigkeit als ‚Referenz‘-Geschwindigkeit eingesetzt werden. Wenn man das nicht tut, so wäre es das Selbe als wenn man im Minkoski-Raum für die Schallgeschwindigkeit eines Ereignisses eine Gerade mit dem selben Winkel wie für die Lichtgeschwindigkeit verwenden würde.

    Wenn man diese Erkenntnis nun auf die LT anwedet, so hat man ein Ereignis das zwei verschiedene Formen von Signalen (Signalträgern) (Licht/Schall) aussendet.

    Der Stab würde sich also bei Verwendung der Schallgeschwindigkeit als Refernzgeschwindigkeit viel früher Deformieren als bei Verwendung der Lichtgeschwindigkeit als Refenz-Geschwindigkeit.

    Dieses Unterschiedliche Verhalten der LT, je nach Verwendung der Signal-Ausbreitungs-Geschwindigkeit beweist doch, dass sie speziell ‚konstruiert‘ wurde!

    Da aber die Ergebnisse abhängig sind von der verwendeten Referenz-Geschwindigkeit, ist auch eine Stab-Verkürzung abhängig von eben dieser Refenz-Geschwindigkeit und das bedeut doch, dass die LT kompletter Irrsinn ist.

  4. Bernhard Berger

    hallole,

    ich habe soeben eine interessante Seite gefunden:

    http://science.oesterreich1.com/modules.php?name=News&file=article&sid=10

    Nach dieser Seite entwickelte nicht Lorentz sondern Einstein die „Lorentz-Transformation“!

    Wenn das stimmt, dann ist jede Beweisführung für die SRT mit der LT ein Witz! Denn das würde bedeuten, dass die SRT mit der ART/SRT bewiesen werden soll. Also ein „Selbstbeweis“

    Es wird immer verrückter je mehr ich mich mit diesem Thema beschäftige. Kaum zu glauben, wie viele solchen mist glauben.

  5. Wolfgang Lange

    Herr Berger,
    den Minkowski-Raum sollten Sie vergessen. Bei Minkowski sind x,y,z und t alle gleichwertig, aber in der klassischen Physik ist jedes Feld (Schall, Rauch und Licht) eine Funktion f(t,x(t),y(t),z(t)). Natürlich können Sie die LT für den Schall und den Blitz anwenden. Dafür steht dann v als Geschwindigkeit des Beobachters und c einmal für Schall und einmal für Licht. Und da es Überschall gibt, gibt es auch Überlichtgeschwindigkeit!!!
    Außerdem sagte der gute Minkowski, die LT sei ein Geschenk des Himmels, und damit war sie für Ihn nur eine Sache der mathematischen Spielerei.
    Einstein hat selbst behauptet, er hätte die beiden wesentlichen Schriften von Lorentz gekannt. Also nichts mit Ihrer Quelle und Reihenfolge.

  6. Bernhard Berger

    Hallole,

    @Lange
    Hallo Herr Lange, das hab ich mir auch schon gedacht, soeben lese ich das Buch „Requiem für die Spezielle Relativität“. Danach ist die LT eine Erfindung von Lorentz.

    Zum Thema Minkowski-Raum:
    Das prinzip des Minkowski-Raums gefällt mir sehr gut, weil damit die „Signallaufzeiten“ gut dargestellt werden können. Was jedoch falsch ist, ist , dass es im Minkowski-Diagramm keine „Bezugsweltlinie“ zu geben scheint. Aber die Abstände immer nur zu „einer“ Bezugsweltlinie „richtig“ sind, die erstens „gerade“ und zweitens „senkrecht“ sein muss. Außerdem geht Minkowski in seinem Raum-Zeit Diagramm von einer, im ganzen Universum, gleich verlaufenden Zeit aus. Denn ohne eine im ganzen Universum gleichen Zeit macht es keinen Sinn. Das Minkowski-Raum-Zeit Modell benötigt, damit es überhaupt funktionieren kann das Raummodel nach Euiklid. Ist somit nicht mit der SRT vereinbar. (Nach meiner Meinung)

    Zum Thema LT:
    Mir scheint, dass in der LT ein prizipieller Denk-Fehler steckt. Hab diesen aber noch nicht gefunden was wohl daran liegt, dass ich mich damit noch nicht intensiv auseinandergesetzt habe. Wenn im Minkowski-Raum-Zeit-Diagramm das selbe Ereignis mit 2 Beobachtern(Weltlinien) wie in der LT dargestellt, so stimmen die Ergebnisse nicht überein was sie aber müssten! Im Minkowski-Raum-Zeit-Diagramm ist es möglich jede nur immer erdenkliche Signalausbreitungsgeschwindigkeit als auch jede nur immer denkbare Bewegungsgeschwinidigkeit eines Systems einzuzeichnen und die Zeiten zu berechnen wann wer was sieht.
    Jedoch nicht so in der Lorentz-Transformation, diese Transformation benötigt eine „Referenz-Geschwindigkeit“ für eine Transformation, bei Lichtsignalen ist dies eben die Lichtgeschwindigkeit. Wenn nun ein Inertialsystem(Meßsystem) das den Lichtstrahl mißt ‚ruht‘, dann wird wohl richtig gemessen. Bewegt sich nun das Inertialsystem auf den Lichtstrahl zu, so ist eine korrekte Messung nicht mehr gegeben, es sei den man korrigiert das Meßergebnis um die Bewegung des Meßsystems. Die LT kollabiert sobald die Geschwindigkeit des Inertialsystems schneller ist als die Signalausbreitungsgeschwindigkeit des Signalsenders.
    Um zu verdeutlichen, dass in der LT ein Denkfehler steckt möchte ich ein Beispiel geben: Gesetzt den Fall, ein Inertialsystem bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit auf einen Signalgeber zu welcher alle 3 Sekunden einen Lichtblitz von 1 Sekunde dauer aussendet. Das Inertialsystem ist genau 10 Lichtsekunden vom Signalsender entfernt als der Signalsender einen Lichtimpuls sendet. Nach welcher zeit ’sieht‘ das Inertialsystem den Lichtimpuls und wie lange dauert dieser?
    Genau nach 5 Sekunden ’sieht‘ das Inertialsystem den Lichtimpuls für eine Dauer von 0.5 Sekunden.
    Warum? Weil das Inertialsystem die selbe Geschwindigkeit hat wie das Licht und beide die Hälfte der Strecke zurück gelegt haben wenn sie sichtreffen.

    Nach der LT ’sieht‘ das Inertialsystem den Lichtimpuls aber Sofort! Was aber falsch ist!, denn um den lichtimpuls ’sofort‘ zu sehen müsste das Inertialsystem die Strecke zum Signalsender in einem Augenblick zurücklegen.

    Ergo: in der LT steckt ein logischer Fehler!

    Und mir scheint, dass eben dieser logische Fehler (den ich aber nicht bennenen kann) erst zu dem ganzen schlamassel der sich „SRT“ nennt geführt hat. Und dies erinnert mich an den ‚Geradstreckenverleger‘ der durch eine Überberwertung zur ‚Hohlwelt-Theorie‘ geführt hat.

    Und nun noch ein paar Worte zu dem was sich neuerdings „Inertialsystem“ nennt. Wer immer sich das ausgedacht hat, es ist überflüssig! Und dient wohl nur zur Verwirrung als es tatsächlich einen Nutzwert hat. Jedes noch so einfache Koordinaten-System muss, seit einführung des Inertialsystems, ein Inertialsystem sein obwohl es kein Koordinaten-System geben kann das die hohen Anforderungen für ein Inertial-System erfüllen könnte!

    Das einzigste ‚System‘ in welchem es ein ‚echtes‘ ‚Inertial-System‘ gibt(!) ist eine ‚Computer-Simulation‘!

    Das beste ist wohl man verabschiedet sich davon! Und kehrt zurück zur Vernunft!

  7. Bernhard Berger

    Hallole,

    ich habe da noch eine anmerkung zu meinem letzten Post.

    Ich glaube der Autor der Webseite http://science.oesterreich1.com/modules.php?name=News&file=article&sid=10 hat recht, das die LT nich tvon Lorentz stammt!

    Begründung:

    Ich habe mir ein Herleitung im Internet angesehen und in dieser wird die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit als gegeben vorausgesetzt! Und das ist eine Hypothese Einsteins!

    Wenn also die bekannte LT aus der Feder Einsteins ist, dann sind Beweise mit der LT so zu werten wie bei Münchhausen der sich selbst mit seinem eigenem Arm am Kopf packte und aus dem Sumpf zog!

    LT SRT bedingen sich gegenseitig! Keines kann ohne das andere sein!

    Gruß Bernhard