On the transverse emission and propagation of light from moving sources

von Don Johnson

On the transverse emission and propagation of light from moving sources
Don Johnson
In: Galilean electrodynamics. 16. 2005, Nr. 1, S. 12-16.

Die Forschungsgruppe G.O. Mueller referiert in der Ergänzung des Kapitels 4 ihrer Doku-mentation diese Arbeit von Don Johnson:

Stellt die Interpretation der Sternlicht-Aberration von Oliver Lodge in seiner 1893 erschienenen Arbeit „Aberration problems. A discussion concerning the motion of the ether
near the Earth, and concerning the connexion between ether and gross matter; with some new experiments“ der Darstellung in der heutigen SRT-Literatur gegenüber. Dabei geht es um die „transverse propagation„, die Lichtabstrahlung von einer bewegten Quelle rechtwinklig (quer) zur Bewegungsrichtung der Quelle; Lodge nimmt an, daß die Bewegung der Quelle die Richtung des seitlich abgestrahlten Lichts nicht beeinflußt; das instantan, also sofort mit Lichtgeschwindigkeit abgetrahlte Photon behält die Bewegungsrichtung bei.

Die SRT-Darstellungen verwenden dagegen im Modell der „Lichtuhr“ von der Lichtquelle schräg zurück und voraus laufende Lichtstrahlen um zu zeigen, daß die Lichtstrahlen der bewegten „Lichtuhr“ auf derselben Abstandsstrecke zwischen den Reflektoren längere Wege zur Reflektionsebene zurücklegen müssen, was als Beweis für die Zeitdilatation bezeichnet wird.

Diskutiert das „null result“ des Michelson-Morley-Versuches und späterer Experimente zum Nachweis der Anisotropie des Lichts (Cedarholm/Townes); ferner Bradleys Sternlicht-Aberration.

Kommt zu dem Ergebnis (S.16): (1) Das SRT-Gedankenexperiment zur Begründung von Zeitdilatation und Relativität der Bewegung enthält einen logischen Mangel. Das rechtfertigt neue Bemühungen um Nachweise für absolute Bewegungen. – (2) „… the physics community has in many other ways acknowledged that SRT, as traditionally presented, has been somewhat misleading. For example, Frank Wilczek of the Institute for Advanced Studies in Princeton, has cast Einstein’s celebrated dismissal of the ether in a new light. In the January 1999 issue of „Physics today“, Wilczek refers to the long discredited ether hypothesis.

He says that there is „a myth, repeated in many popular presentations and textbooks, that Albert Einstein swept it into the dustbin of history.“ [10] He argues that the truth of the matter is more nearly the opposite – that Einstein „first purified, and then enthroned, the ether concept … At present, renamed and thinly disguised, it dominates the accepted laws of physics.“ Thus, in both the experimental and theoretical arenas, mainstream physics has already implicitly signaled a willingsness to depart from strict adherence to traditional SRT.“

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