The time concept in special relativity

von José Alvarez López  

The time concept in special relativity
José Alvarez López 
 

Cordoba (Argentinien): Ed. Scientia 1956. 29 S. – Abe-Books.com 

Die Forschungsgruppe G.O. Mueller referiert stichworthaltig in ihrer Dokumentation Über die absolute Größe der Speziellen Relativitätstheorie (Textversion 2.1 – Juni 2004) diese Arbeit von José Alvarez López:


Widmung (S. 1): Albert Einstein in memoriam. – Der Text ist ein Kapitel aus einer unveröffentlichten Arbeit mit dem Titel: The principle of variational homogeneity. Nennt eine span. Ausg. 1953.    

Pref.: „The discovery – through the analysis by means of Lie’s C(4) Group – of the existence, in relativistic treatments, of two signs for the direction of time circulation… Demonstration that the sign of time in Minkowski’s interval runs counter-clock wise when referred to real physical time.“ Die Analyse des Problems beschleunigter Uhren „leads us to a system of two equations with three unknowns. This is the same as saying that the problem of the indeterminacy of factor l in Michelson-Morley and Kennedy-Thorndike experiences was not overcome by Ives-Stillwell and Otting experiments.“  

 – Kritisiert bei mehreren Autoren der Relativistik die unerklärte Verwendung verschiedener Gleichungen, unmotivierten Wechsel der Beobachterperspektiven, widersprüchliche Folgerungen.  

– Das Uhrenparadoxon ist ungelöst: „the so-called „clock paradoxes“ were never superated by relativity theory“ (S. 8). Erörtert 3 mögliche verschiedene Definitionen der Uhr (S. 16-17); wählt eine bestimmte Definition für seine weitere Erörterung; die volle Symmetrie führt zu reziproken Urteilen der beiden Beobachter und damit zum Widerspruch; Einstein und Tolman wollten es durch die Allgemeine Relativitätstheorie  als gelöst behaupten; „It is difficult to explain how [it] has been possible that for forty years almost all physicists have accepted this true sophism …“ (S.17); Ives hat anstelle der Allgemeinen Relativitätstheorie  weitere Uhren eingeführt; Mikhail hat bewiesen, daß das Uhrenparadoxon innerhalb von Allgemeiner Relativitätstheorie nicht gelöst werden kann; Milne hat erklärt, es gebe kein Uhrenparadoxon; auch nach McCrea hat das Uhrenparadoxon nie existiert: McCrea verwendet jedoch eine angebliche LORTF, die im Gegensatz zur Speziellen Relativitätstheorie steht.  

Das Uhrenparadoxon zwingt zur Lösung des „ambivalent relativistic concept of time“ (S. 19). Ergebnis: bisher unerkannter Grund des ungelösten Uhrenparadoxon ist „the existence – in the physical world – of an inner difference between space and time coordinates“ (S. 23).  

_ Einer der wenigen Versuche, durch Definitionen der Uhr die Grundlagen der Theorie zu prüfen. Sehr behutsame und genaue Analyse deckt bis dato nicht thematisierte Widersprüche auf (S. 23), insbesondere bei der Verwendung einer negativen Zeit (S. 28), und führt zu fundamentaler Kritik des Zeitbegriffs der Theorie. 

 

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