Time travel and backward causation

von Joseph Wayne Smith

Time travel and backward causation 
Joseph Wayne Smith

In: Cogito. 3. 1985, S. 57-67

Die Forschungsgruppe G.O. Mueller referiert stichworthaltig in ihrer Dokumentation Über die absolute Größe der Speziellen Relativitätstheorie (Textversion 2.1 – Juni 2004) diese Arbeit von Joseph Wayne Smith:

K. Gödel hat 1949 aus den Feldgleichungen der Allgemeinen Relativitätstheorie eine Struktur der Zeit abgeleitet, die es einem Beobachter erlaubt, „to travel into any region of the past, present, and future, and back again, exactly as it is possible in other worlds to travel to distant parts of space“ (S. 57). H. Stein hat 1970 die Richtigkeit von Gödels Folgerung überzeugend bestätigt.

Darauf gründet Smith seine Analyse: wenn die Zeitreisen-Folgerung aus der Allgemeinen Relativitätstheorie folgt, und wenn die Zeitreisen-Konzeption zu Widersprüchen führt, dann sprechen diese Widersprüche gegen die Allgemeine Relativitätstheorie.

– Mehrere Autoren haben die offensichtlichen Widersprüche zu „Paradoxa“ erklärt und als reale Befunde behauptet.

Beispiel 1: Jemand reist in das Jahr 1921 zurück und erschießt seinen Großvater, der 1957 an Herzversagen gestorben ist.

Beispiel 2: Feynmans Positron, das ein in der Zeit rückwärts reisendes Elektron ist.

Beispiel 3: Nerlichs zeitlich rückwärts wirkende Ursache, gegründet auf ein „Gedanken-Experiment“. Smith analysiert die Begründungen und weist in jedem Fall Denkfehler nach, die gegen die Allgemeine Relativitätstheorie sprechen. 

Auch in der Allgemeinen Relativitätstheorie werden die Widersprüche von den Verfechtern der Theorie beschönigend „Paradoxa“ genannt. Darin liegt eine echte Kontinuität zwischen beiden Theorien.

Die Widerlegung der Zeitstruktur der Allgemeinen Relativitätstheorie ist – für Relativisten – zugleich eine Kritik der Speziellen Relativitätstheorie.

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2 Antworten zu “Time travel and backward causation”

  1. Bernhardt B. Husen

    Gedanken über Zeitreisen, in andere Richtungen als wie täglich erlebt: mit rasenden 60 Minuten pro Stunde in die Zukunft… sind reine Zeitverschwendung und zeugen nur vom Nicht-Verständnis der ganzen Sache.

  2. Bernhard Berger

    Zeitreisen sind nach meiner bescheidenen Meinung das Folgeprodukt der Minkowski Raumzeit. Wo anscheinend die Zeit als 4. Raumkoordinate (IS) angesehen wird.
    Jedoch, müsste dann auch jeder Raumzeitpunkt real parallel existieren so wie alle Raum-Punkte im 3-Dimensionalem Raum real parallel existieren!
    Wenn man also in die Vergangenheit reisen wollte, so müsste diese real parallel zur Gegenwart existieren. Und was für die Vergangenheit gilt muss auch für die Zukunft gelten.
    Es leuchtet wohl jedem ein, dass das Irrsinn ist. Also gibt es keine real existierende Vergangenheit und Zukunft sondern nur die real existierende Gegenwart und den 3-Dimensionale Raum in der Gegenwart. Und damit hat der Raum nur 3 und nicht 4 Dimensionen und das falsifiziert im Grunde die Idee des 4 Dimensionalen Inertialsystems (x,y,z,t) und den darauf aufbauenden Ideen (ART/SRT)