Schein und Sein: Albert Einstein 1905 wechselt in seinen Aussagen über Längenkontraktion und Zeitdilatation mehrfach zwischen „scheint“ und „ist“

von G.O. Mueller

Aus der Dokumentation von G.O. Mueller Kapitel 2 – Fehlerkatalog
P: Erkenntnistheorie / Fehler Nr. 4 (English Version…):

Schein und Sein: Albert Einstein 1905 wechselt in seinen Aussagen über Längenkontraktion und Zeitdilatation mehrfach zwischen „scheint“ und „ist“ und pflanzt seiner Theorie damit einen Grundwiderspruch ein

Damit trägt Albert Einstein selbst eine Unbestimmtheit in die Theorie, die weder er selbst noch einer seiner maßgeblichen Anhänger jemals ausgeschaltet hat. Die Kritik hat beide
Möglichkeiten A (= Anschein) und R (= Realität) widerlegt: (A) wenn die Effekte nur „scheinbar“ sein sollen, so könnten sie nicht gleichzeitig als real behauptet werden; (R) wenn die Effekte „real“ sein sollen, so können sie nicht nachgewiesen und auch keine Ursachen angegeben werden.

Der Grundwiderspruch wird in den Darstellungen oft thematisiert und dann, nach Geschmack der Autoren, durch selbstherrliche Entscheidung aus der Welt geschafft. Damit ergeben sich unter den Relativisten zunächst zwei, dann drei deutlich getrennte Gruppen:

Die A-Gruppe (Anschein) besteht auf voller Symmetrie der Inertialsysteme, damit auf voller Reziprozität der Effekte (Längenkontraktion, Zeitdilatation), die deshalb in den stets betrachteten zwei Systemen gleichzeitig auftreten und folglich „nicht real“ sein können.

Diese A-Gruppe kann sich auf Albert Einsteins eigene Aussagen 1905 berufen; (S. 895):  „Die Gesetze … sind unabhängig davon, auf welches von zwei relativ zueinander in gleichförmiger Translationsbewegung befindlichen Koordinatensystemen diese Zustandänderungen bezogen werden.“ (S. 903): „Es ist klar, daß die gleichen Resultate von im „ruhenden“ System ruhenden Körpern gelten, welche von einem gleichförmig bewegten System aus betrachtet werden.“ Außerdem spricht Albert Einstein bei den Effekten mehrmals von „erscheint“ oder „vom ruhenden System aus betrachtet„. Folglich sind die beiden genannten Effekte nur scheinbare, und nach dem Zusammentreffen beider Systeme sind Längenkontraktion und Zeitdilatation wieder verschwunden, Metermaße und Uhren stimmen wieder überein.

Die Symmetrie und Reziprozität werden von manchen mißtrauischen Autoren als so wesentlich beurteilt, daß sie die Reziprozität ausdrücklich als ein zusätzliches Prinzip formulieren, damit es niemand übersehen kann. Diese Autoren können dann das Uhren-/Zwillingsparadoxon nicht mehr akzeptieren und wählen einen von zwei Wegen: entweder bestreiten sie den Effekt (womit sie aus der Orthodoxie der Relativistik ausscheren) oder sie erwähnen ihn vornehmerweise überhaupt nicht (womit sie durch Schweigen weiterhin ihre Rechtgläubigkeit bewahren); beide Alternativen innerhalb von (A) hindern ihre Vetreter nicht daran, sich als gläubige Anhänger der Theorie zu erklären; es gibt aber auch Autoren, die mit dieser Alternative ihren Abschied von der Relativistik nehmen und auf die Seite der Kritiker wechseln: prominentes Beispiel Herbert Dingle.

Die R-Gruppe (Realität) erklärt die beiden Effekte (Längenkontraktion, Zeitdilatation) für real und kann sich dabei auf Albert Einstein selbst berufen (1905, S. 904): „Befinden sich in A zwei synchron gehende Uhren und bewegt man die eine derselben auf einer geschlossenen Kurve mit konstanter Geschwindigkeit, bis sie wieder nach A zurückkommt, … so geht die letztere Uhr bei ihrer Ankunft in A gegenüber der unbewegt gebliebenen um [Formel] nach.“

Diese Behauptung der Realität durch Albert Einstein selbst ist unzweifelhaft und unbedingt ausgesprochen. Autoren dieser Gruppe sehen nur die Schwierigkeit, den Rundflug der bewegten Uhr als inertiale Bewegung zu rechtfertigen (nicht geradlinig, durch Richtungsänderungen nicht unbeschleunigt): sie wollen deshalb den „Fehler“ Albert Einsteins von 1905 „verbessern“ durch die Behauptung, daß die reale Zeitdifferenz durch eben diese inertiale Bewegung entsteht, wovon Albert Einstein kein Wort sagt; seine Theorie wird also ohne sein Zutun und gegen ihn berichtigt und gerechtfertigt. Damit wird die Fehlerhaftigkeit der Theorie in diesem Punkt durch die Relativisten selbst bestätigt, wofür die Kritiker sehr dankbar sein müssen.

Manche Autoren erklären diesen 1905 geschilderten Vorgang wegen der auftretenden Beschleunigung im Nachhinein als einen Fall für die Allgmeine Relativitätstheorie von 1916. Damit weisen sie Albert Einstein einen gravierenderen kategorialen Fehler nach, daß er nämlich die Unzulässigkeit des Vorgang in seiner Theorie von 1905 überhaupt nicht erkannt hat.

Ferner hat sich eine nicht unbedeutende „A/R-Gruppe“ von Autoren herausgebildet, die in ihren Darlegungen mit der A-Alternative anfangen und dann irgendwann elegant zur R-Alternative übergehen, ohne es selbst ihrem Publikum mitzuteilen, vielleicht sogar ohne es selbst zu bemerken. Diese Leute haben es natürlich bequem: sie gewinnen ihr Publikum mit der harmlosen und von jedem gutgläubigen Leser leicht nachvollziehbaren A-Alternative und überrumpeln ihn plötzlich mit den wunderbaren realen Effekten und einer Erklärung nach der R-Alternative. Dieser Schritt ist für den fachkundigen Leser eigentlich leicht zu erkennen; der fachfremde Leser aber hat gewöhnlich kaum eine Chance, da seine Gutgläubigkeit der Relativistik einen Vertrauensvorschuß gibt und er sich die wahre Sachlage nicht vorstellen kann, sie nicht einmal glauben würde.

Unerläßlich ist der Hinweis darauf, daß nicht alle Autoren der Relativistik im Laufe der Jahre ihre Position durchhalten, sondern ändern, was jedermanns gutes Recht ist: manche ändern aber ihre Auffassung, auch ohne ihre Leser auf Änderungen ihrer Position gegenüber ihren früheren Veröffentlichungen hinzuweisen. Bevor man über die Position eines Relativistik-Autors diskutiert, sollte man sich deshalb vorher vergewissern, daß man sich auf dieselbe Veröffentlichung bezieht.

Die Kritiker haben wiederholt eine Bereinigung des Grundwiderspruchs der Speziellen Relativitätstheorie eingefordert, so z.B. H. C. Browne 1922: Er bezieht sich auf widersprüchliche Aussagen über die Diskussion mit Einstein in Paris im April 1922 über das Zwillingsparadoxon. Bergson behauptet, das Paradoxon sei eine zwingende Folge der Theorie; und Nordmann behauptet, es sei eine nicht von Einstein herzuleitende Fiktion. Beide beziehen sich auf angebliche Aussagen von Einstein; Browne fordert eine Aufklärung dieses Widerspruchs. Daran scheint die Relativistik jedoch seit 8 Jahrzehnten kein Interesse zu haben: im Gegenteil, je mehr Widersprüche, um so mehr Theorieversionen, und entsprechend viele Ausreden sind verfügbar gegenüber den Kritikern.

Manchen Autoren der Relativistik ist der Grundwiderspruch Albert Einsteins derart unangenehm und genierlich, daß sie sehr merkwürdige Wege wählen, um ihn aus der Welt zu schaffen: die einen bestreiten einfach ausdrücklich, daß Albert Einstein überhaupt widersprüchliche Aussagen gemacht habe, und erklären die von ihnen gewählte Alternative als die einzig vorhandene Lösung; die anderen erklären den entstandenen Eindruck eines Widerspruchs als „sinnlos“, und wollen ihn durch besonders kluge Erklärungen aus der Welt schaffen: hierhin gehört auch die berühmte „Wurstscheibe“ von Max Born (seit 1. Aufl. 1920, S. 183, bis zur letzten Aufl. 1969, S. 219), der die möglichen verschieden schrägen Schnitte durch eine Wurst einfachheitshalber alle für gleichermaßen real erklärt und damit das Problem gelöst zu haben glaubt, nach dem Motto: jeder darf sich eine Scheibe nach Belieben schneiden – und jede Scheibe ist doch real? Womit allerdings die anstehende Frage überhaupt nicht geklärt ist. Die „Wurstscheibe“ von Max Born bestätigt, wenn man sie ernst nehmen will, nur den generellen Relativismus-Vorwurf gegen die Theorie, macht die Sache also nur noch schlimmer.

Autoren der A-Gruppe (Symmetrie, Reziprozität, Anschein der Effekte): H. Dingle; Nordmann; Sexl 1978.

Autoren der R-Gruppe (Asymmetrie, keine Reziprozität, Realität der Effekte): Langevin; McCrea; Rindler: Essential relativity.

Autoren der A/R-Gruppe (alle denkbaren Varianten vermischt): Albert Einstein; Born.

AE 1905. – Browne, H. C.: Einstein’s paradox. In: Nature. London. Vol. 110. 1922, Nr. 2768, 18. Nov., S. 668-669. – Born, Max: Die Relativitätstheorie Einsteins : mit 143 Abb. / Max Born; unter Mitarb. v. Walter Biem. Unveränd. Nachdr. d. 5.Aufl.. Berlin usw.: Springer, 1969. 328 S. (Heidelberger Taschenbücher. 1.) 1. Aufl. 1920.

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21 Antworten zu “Schein und Sein: Albert Einstein 1905 wechselt in seinen Aussagen über Längenkontraktion und Zeitdilatation mehrfach zwischen „scheint“ und „ist“”

  1. Helmut Hille

    gleichsinnig heißt es bei mir (in WEGE DES DENKENS Datei I/B15):
    Schon Aristoteles hatte erkannt, dass eine Bewegung im leeren Raum mangels Bezugspunkten nicht vorstellbar ist, weshalb er sich ja die Existenz eines Äthers ausgedacht hatte, den nachzuweisen jedoch „mißlungen“ war, wie Einstein wusste. Trotzdem meinte Einstein, man könne von einer Geschwindigkeit im „leeren Raum“ reden, sah jedoch selbst, daß dies mit dem Prinzip der Relativität, d.h. mit der Nichtexistenz eines absoluten Bezugs, „unverträglich“ ist, was er jedoch gleichzeitig nur für „scheinbar“ hielt, damit wieder alles in Frage stellend. Die SRT gründet also auf zwei Voraussetzungen, die sowohl in sich als auch untereinander widersprüchlich sind, und der Hoffnung, diese Widersprüche auflösen zu können. Doch wie Aristoteles ebenfalls schon wusste, müssen Prämissen widerspruchsfrei sein, soll aus ihnen nicht Beliebiges gefolgert werden können. Einstein aber liebte es, mit Widersprüchlichen zu argumentieren, hielt sich so beliebige Schlussfolgerungen offen, weshalb umgekehrt seine Argumente die unterschiedlichsten Interpretationen erlauben, von denen ich hier einige Beispiele gebe. Ja, ja, „raffiniert ist der Herrgott“ – aber Einstein war es eben auch. Und das Raffinierteste dabei ist, dass man Relativisten nicht auf eine Interpretation von Einsteins vieldeutigen Aussagen festlegen kann: bringt man eine Deutung ins Wanken, zaubern sie schwups eine andere aus dem Hut. Und wenn diese den Argumenten wiederum nicht standhält, dann hat man eben Einstein noch immer nicht richtig verstanden, der ja etwas ganz anderes gemeint hätte (das man aber für sich behält). Und so geht es ohne Ergebnis im Kreise herum. Es ist, als wolle man einen Pudding an die Wand nageln. Dabei gibt es zwei Fraktionen unter den Einsteinanhängern: die eine sagt, es ist so, wie Einstein gesagt hätte, die andere sagt (schon etwas vorsichtiger oder auf dem Rückzug) es scheint nur so. Und überhaupt wäre man sowieso zu dumm, um Einstein begreifen zu können, so die Seiten vertauschend. Was auch charakteristisch ist, dass sich seine Anhängern nie an Einsteins ständiger Gleichsetzung von materiellen Gegenständen mit physikalischen Größen, z.B. von Uhr und Zeit und dem Hilfsmittel Koordinatensystem stoßen, von dem es noch dazu „ruhende“ und „bewegte“ geben soll, obgleich es „Ruhe“ und „Bewegung“ toter Körper ja nur relativ zu Koordinaten-/Bezugssystemen geben kann. Wie kann man also ohne Koordinatensysteme von der „Ruhe“ und der „Bewegung“ der Koordinatensysteme selber wissen, sekundäre Eigenschaften, die noch dazu bei Einstein entscheidend sind?

    Die RT gründet auf Sprachschluderei und mangelnden Unterscheidungsvermögen. Sie kann weder bewiesen noch widerlegt werden, ist sie doch ein rein sprachliches Konstrukt ohne realen Bezug.

  2. Luitpold Mayr

    Den Analysen von G.O.Mueller und Helmut Hille ist zuzustimmen. Deshalb sollte man zumindest für den zentralen Inhalt des Puddings, nämlich die Zeitdilatation, Eindeutigkeit einfordern.
    Wenn die Zeitdilatation nur ein Scheineffekt ist, so ist die spezielle Relativität überflüssig, ein Witz um den Rest der Welt an der Nase herumzuführen.
    Wenn die Zeitdilatation ein wirklicher Effekt ist, so ist die spezielle Relativität ebenfalls ein Witz, um die Welt an der Nase herumzuführen. Anders kann man eine Theorie nicht bezeichnen, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nicht unterscheidet und aus diesem Grund Zeitreisen verspricht.

  3. Bernhardt B, Husen

    Der Herr Luitpold Mayr schreibt:

    „…..Anders kann man eine Theorie nicht bezeichnen, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nicht unterscheidet und aus diesem Grund Zeitreisen verspricht.“

    Es ist zum verzweifeln, die Kritik jagt dahin aber nicht einer von Ihnen, meine Herren, denkt daran das gerade um blödsinnige Zeitreisen zu vermeiden, der Lorentz-Faktor eine unumgängliche Notwendigkeit ist. Mit Überlichtgeschwindigkeiten wäre es zum Beispiel möglich Sie zu benachrichtigen das jemand mit einer Laser-Waffe auf Sie zielt, so dass Sie die Möglichkeit haben in Deckung zu gehen. Was wir sehen geschieht um die Laufzeit des Lichtes früher als wir es sehen, die Ursache kommt immer vor der Wirkung. Das die Zeit für einen Reisenden mit licht-naher Geschwindigkeit langsamer verläuft ist ein Effekt des Lorentzfaktors, hat aber nichts mit einer Zeitreise zu tun, denn die Zeit auf der Erde, oder wo immer, vergeht mit der gewohnten Geschwindigkeit. Die Einsteinsche Deutung dieses Effektes aber ist Blödsinn, denn selbst wenn der Reisende mit Lichtgeschwindigkeit reisen KÖNNTE, bedeutet es nicht das unendlich lange Zeit auf der Erde vergeht und der Reisende bei seine Rückkehr zur Erde diese in ferner Zukunft erreicht. Hier liegt der Blödsinn begraben, die falsch Anwendung des Lorentz-Faktors ! Wenn der Reisende also mit Lichtgeschwindigkeit, hin und zurück, ein Jahr lang unterwegs war, ist auf der Erde nur ein Jahr vergangen und nicht unendlich lange Zeit (!!!), denn solange braucht das Licht, sowie der Reisende um diese Strecke zu bewältigen. Für den Reisenden selbst aber stand die Zeit still während des Fluges und er hat das Gefühl die Erde nur ganz kurz verlassen zu haben. „Kurz“ bezieht also sich auf die Zeit die er braucht um von Null auf Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen bzw. abzubremsen. Das meine Herren ist die RICHTIGE Anwendung des Lorentzfaktors !

    Die Ableitung des Lorentzfaktors aber geschieht mit drei Geschwindigkeiten und präsentieren somit das Gesetz von Pythagoras:

    1. Die Lichtgeschwindigkeit (Hypotenuse)
    2. Die Zeitgeschwindigkeit (Kathete oder Ankathete)
    3. Die Objektgeschwindigkeit (Kathete oder Ankathete)

    Es ist also ausgeschlossen das der Lorentzfaktor auf die Masse angewendet werden kann, denn Diese ist nicht an der Ableitung beteiligt. Die Masse sowie die kinetische Energie gehen also nicht gegen unendlich !!

    freundlichst
    Bernhardt B. Husen

  4. Helmut Hille

    Die Zeit ist und bleibt ein Maß der Dauer, vom Menschen gesetzt, und ihre Einheit, die Sekunde, gilt absolut. Nur dadurch ist es möglich verbindliche Angaben zu Zeitpunkten bzw. zur Dauer von Ereignissen zu machen. Was gibt es daran nicht zu verstehen???
    Die Gegenwart ist kein Teil der Zeit, darum hat sie auf einer Zeitskala die Ausdehnung Null. Das hatte selbst Einstein begriffen.
    Jede Bewegung und ihre Geschwindigkeit ergibt sich nur, wenn man sie zu einem als „ruhend“ definierten Bezugspunkt vergleicht. Eine Geschwindigkeit zu nichts als Allaussage ist völlig sinnlos, d.h. nicht nachvollziehbar.
    Das Gesetz von Pythagoras ist ein rein mathematisches, das nichts über Reales befinden kann, wie ja auch dargelegt wurde.
    „Masse“ ist das Maß der Trägheit einer Materie, wenn auf sie eingewirkt wird. Auch ihre Einheit gilt absolut.
    Der falsche Sprachgebrauch ist als Grundfehler der Relativitätstheorie nicht behebbar, denn mit seiner Behebung würde auch ihre ganze verfehlte Argumentation und somit sie selbst verschwinden. Fangen wir also an, sachlich richtig zu sprechen!

  5. Luitpold Mayr

    Lieber Bernhard B. Husen,
    Wir stimmen in wichtigen Punkten überein: Zeitreisen sind Blödsinn. Alles was geschieht, sehen wir erst später, weil die Lichtlaufzeit zwischen Wirklichkeit und Beobachtung liegt. Die Ursache kommt vor der Wirkung.

    Doch hat die Zeit eine (noch dazu variable)Geschwindigkeit? Nein, die Zeit verläuft nicht mit einer bestimmten Geschwindigkeit, sondern sie ist der Maßstab für Geschwindigkeit. Die Zeit verläuft nicht nur in sich gleichmäßig, sondern es gibt nur eine Zeit, die überall die selbe ist. Wenn die Zeit in unterschiedlich bewegten Systemen unterschiedlich verläuft, so sind Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nicht zu unterscheiden. Das ist doch die absurde Position von Einstein. Der Lorentzfaktor ist als mathematische Tatsache nicht zu bezweifeln, aber er sagt nichts darüber aus, ob das physikalische Szenarium von Lorentz oder von Einstein richtig ist, oder ob beide schief liegen.

  6. Bernhardt B, Husen

    Lieber Luitpold Mayr

    Die Realität der Wirkung des Lorentz Faktors, so wie ich es oben beschrieben habe, unterscheidet sehr wohl zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, soweit ich es sehe. Der Lorentzfaktor erst, ist die Garantie das Zeitreisen unmöglich sind, wenn man von der Zeitreise absieht die wir alle machen mit 60 Minuten pro Stunde in die Zukunft. Bedenken Sie bitte das dieser Effekt darüber hinaus so klein ist das er normalerweise nicht beachtet werden braucht und der Herr Hille braucht auch nicht nervös zu sein das unserem erdachten Meßsystem messbar nachweisbare Schäden zugeführt werden. Der menschliche Traum jemals Raumschiffe zu bauen, die auch nur annähernd die Lichtgeschwindigkeit und damit große Werte des Lorentzfaktors erreichen können, ist eine ewig verbleibende Utopie. Wenn Sie ein wenig mit der Raketengleichung jonglieren werden Sie sehr schnell einsehen müssen das die Lichtgeschwindigkeit als Reisegeschwindigkeit realistisch und technisch unerreichbar ist und bleibt. Wenn der Herr Hille aber meint es sei nur eine Frage der Beschleunigungszeit, mit zum Beispiel einem Ionenantrieb, die Lichtgeschwindigkeit sogar mehrfach zu überschreiten, dann nur weil er nie eine Berechnung dieser Situation durchführt hat, sondern meint das seine dogmatische Philosophie allein das Problem lösen kann. Wenn ein Raumschiff aber endlich die Lichtgeschwindigkeit aus irgend einem Grunde erreichen sollte… ja dann ist die Existenz des Raumschiffes und der Besatzung ihrem Ende begegnet, weil die Masse zu Energie wurde und Energie bewegt sich wie das Licht, kugelförmig nach allen Seiten. Herr Hille aber hat die etwas exotische Überzeugung das ein Raumschiff mit Licht- oder Überlicht-Geschwindigkeit fliegen kann, wieder abbremst und die Reise ist beendet… die Reise endet aber beim Erreichen der Lichtgeschwindigkeit, der Existenz der Masse ist somit eine Grenze gesetzt !

    Mit Hinblick auf die Definition der Zeit, Herr Mayr, kann ich nicht mit Ihnen einig werden und wie schon mehrmals gesagt: der Lorentzfaktor zeigt sich beim Massenkollaps, berechnet mit Newtonschen Gleichungen ! Leider beachtet niemand meine diesbezüglichen Bemerkungen… möchte eigentlich gerne mal wissen warum!

    @ Lieber Herr Helmut Hille

    Sie schreiben so schön:

    „Das Gesetz von Pythagoras ist ein rein mathematisches, das nichts über Reales befinden kann, wie ja auch dargelegt wurde.“

    Na so was, wer hat denn das dargelegt …wenn ich ein rechtwinkliges Dreieck aus Holz baue und Kathete und Ankatheten sind 3 Meter und 4 Meter, ja dann weiß ich genau das die Realität der Hypotenuse eine Länge von 5 Metern gibt. Sie wiederholen nur Gesagtes endlos und meinen das Gesagtes dabei richtiger wird ?

    Es ist richtig das es unmöglich „scheint“ (bis wir besseres wissen) zu messen ob ein Raumschiff in einem masselosen Universum sich bewegt oder nicht, denn es existiert ja keine uns bekannte Möglichkeit eine vergleichende Messung zu machen, aber… wenn Sie wissen das Sie die eine Hälfte der Masse eines Raumschiffes aus dem Heck rausgeschossenen haben, mit irgendeiner Geschwindigkeit, dann wissen Sie auch dass das Raumschiff sich mit einer berechenbaren Geschwindigkeit in die entgegengesetzte Richtung bewegt, selbst wenn Sie es nicht messen können ! Abgesehen davon gibt es kein masseloses Universum. Sie aber postulieren das:

    “ Eine Geschwindigkeit zu nichts als Allaussage ist völlig sinnlos, d.h. nicht nachvollziehbar.“

    …wie gesagt, ob Sie es messen können oder nicht, in oben genanntem Beispiel WISSEN Sie (hoffentlich) das Ihr Raumschiff einen Impuls erhalten hat und mit dem Impuls eine Geschwindigkeit, messbar oder nicht. Hat ein Gegenstand im absolut leeren Raums jedoch nie einen Impuls erhalten… und es auch nicht erhalten haben kann, weil es eben die einzige Masse im leeren Universum ist, ja dann bewegt diese Masse sich gar nicht, weil im leeren Universum keine Kräfte wirken können.

    In unserem Universum jedoch können wir an Hand der sogenannten Hintergrundstrahlung eine Bewegung erkennen, denn in Flugrichtung ist diese Strahlung dann blau-verschoben und rot-verschoben in entgegengesetzter Richtung, nur das diese Verschiebungen sehr klein sind, bei kleinen Geschwindigkeiten, was eine genaue Messung natürlich erschwert, im Prinzip aber möglich ist.

    Dann schreiben Sie:

    „“Masse” ist das Maß der Trägheit einer Materie, wenn auf sie eingewirkt wird. Auch ihre Einheit gilt absolut.“

    Ich nehme an Sie haben inzwischen bemerkt das ich die Massenzunahme bei Annäherung an die Lichtgeschwindigkeit strikt abweise. Das Gleiche gilt der Längenkontraktion in Flugrichtung. Was wirklich passiert ist ein Kollaps aller drei Dimensionen der Masse und deshalb notiert man ein Herabsetzen der Beschleunigung der Partikel in Beschleuniger Experimenten. Der Kopplungsfaktor vom beschleunigenden Feld zum Partikel wird zunehmend kleiner, was erhöhte Energiezufuhr verlangt um größere Geschwindigkeiten zu erzielen. Diese Erscheinung aber sieht man als Beweis des Massenzuwachses !! Auch für Sie möchte ich wiederholen: …der Lorentzfaktor zeigt sich beim Massenkollaps, berechnet mit Newtonschen Gleichungen ! Leider beachtet niemand meine diesbezüglichen Bemerkungen…

    Ich möchte Sie darauf aufmerksam machen das ich keinesfalls exotischen Gedanken verfallen bin, meine Aussagen bezüglich der Zeit (Lorentzfaktor) sind basiert auf ganz klare Beziehungen der Newtonschen Theorie. Diese Theorie ist mathematisch fundiert und wird gebraucht für ganz präzise Manöver, die es unseren Sonden erlaubt zB. gezielte Landungen auf dem Mars zu machen… die gleiche Mathematik zeigt uns den Lorentzfaktor ganz eindeutig beim Kollaps der Masse einer Sonne. Glauben Sie, ich erzähle nur von meinen Illusionen ? Ich versuche zu berichten was ich ganz eindeutig beschreiben kann auf Basis der klassischen Physik allein. Die offizielle Physik aber hat vor vielen Jahren schon aufgegeben die klassische Physik ernst zu nehmen. Das Resultat kennen Sie ja… absolutes Chaos und blödsinnige Theorien die jeder Vernunft widersprechen. Aber ich muss Ihnen leider sagen das Ihre Einwände (und die anderer Kritiker) gegen den Lorentz-Faktor ebenfalls unsinnig sind. Ihre Bemerkungen, das Physiker nicht wissen was messen heißt, ist von Ihrer Seite zu hören fast eine saftige Beleidigung, mein lieber Herr Hille, mit einem ganzen Leben hinter mir mit Messungen aller Art am laufenden Band kann ich nur sagen das Sie nicht wissen was „messen“ eigentlich ist, was würden Sie sagen wenn ich Ihnen erzähle das Sie nicht wissen was philosophieren ist ? Denn irgend etwas in Ihrer Philosophie läuft hier schief, es scheint mir u.a.das Sie die Kausalität nicht sehr ernst nehmen. Genau so wie Sie die Mathematik nicht ernst nehmen, wenn diese sich über physikalische Größen „ausspricht“… die Newtonsche Theorie ist aber mathematisch begründet, dh. Sie können die mathematischen Beziehungen der Gravitationstheorie nicht als richtig ansehen in einem Falle und als falsch abweisen im nächsten Falle, nur weil es Ihnen persönlich absurd erscheint.

    Die Mathematik der Gravitation gilt unter allen Umständen, der Grund das sie in einigen Fällen zu versagen scheint liegt in einer kleinen Unvollständigkeit im Grenzfalle der homogenen Masse. Man übersieht dass die Summe der Atomvolumen kleiner als das totale Volumen der Masse ist und im genannten Grenzfall ist es wichtig präzise Formeln zu brauchen, meint aber dass es kein Problem sei die Masse als Kontinuum anzusehen (d.h. Dichte mal Volumen). Der einzige Unterschied zwischen Newtons alter Theorie und meiner Änderung der gleichen, ist also das ich die Masse als das definiere was sie ist: eine Anzahl von Atomen mit einem bestimmtem Radius. Der Radius dieser Masse ist dann definiert durch eine Funktion von Anzahl der Atome und deren Radius. Angewendet auf eine homogene Masse aus Eisen, geben die geänderte Gravitationstheorie sowie die unveränderte Theorie vollkommen numerisch identische Resultate… aber als Nebengewinn ist die Gravitationskonstante berechenbar geworden und das mit einer Genauigkeit oder besser Abweichung von 0,159… Promille ! Durch dieses äußerst einfache Manöver, ist die Gravitationstheorie jetzt mit der Theorie des Wasserstoffatoms von Niels Bohr verbunden. Eine Tatsache die ich erst viel später bemerkte, gleichzeitig wurde es möglich zu sehen das die Max Planck Konstante nicht eine selbstständige Konstante ist, sondern von einer Gleichung präsentiert ist, die aus bekannten Konstanten besteht. Ich berechne somit die Spektral-Linien mit einer Gleichung ganz ohne die Plancksche Konstante. Das wird natürlich nur als eine Manipulation meinerseits angesehen, selbst wenn ich sagen muss das meine persönliche Intelligenz mich keinesfalls in die Lage versetzt eine Theorie so zu manipulieren, das sie plötzlich berechenbare Resultate für alle Atome zeigt, die unsere Gala- und Show-Physiker immer noch messen müssen. Mehr als 12 Jahre ist es her, das ich diese Sachen fand und mit jedem Tag der vergeblichen Argumentation wird die Sache mir mehr und mehr unangenehm. …es hört sowieso niemand darauf, also was soll es noch. Wenn unsere Physiker nicht bald vom Wege abweichen werden Sie nur mit Fantasiegebilden arbeiten die sie als Theorie bezeichnen. Ich sage Ihnen, das die Quantentheorie sowie die Gravitationstheorie nicht richtig erkannt sind. Und ich sage Ihnen auch ganz großschnäuzig prahlend, weil es mir mittlerweile gleichgültig ist was man von mir denkt: Ich habe die Lösung nach der man so vergeblich sucht. Und JETZT dürfen Sie mich auslachen…

    Mit freundlichen Grüssen
    Bernhardt B. Husen

  7. Helmut Hille

    Es ist mir unmöglich, alles was Sie schreiben zu lesen, weil es mir dann schlecht werden würde. Da wo ich Sie bestätige, machen Sie mir heftige Vorwürfe. Und der Antrieb im Raum hat eben gar nichts mit der Lichtgeschwindigkeit (relativ zu was???) zu tun, sondern nur mit der vorhandenen Energie! Nur das ist Wissenschaft und Physik!!! Alles andere ist Einsteinsches Geschwätz, d.h. ohne Sachverstand abgegeben. Lieber Herr Hussen, Sie sollten sich auf Seiten von Einsteinbewunderern tummeln und nicht bei Einsteinkritikern, die Sie sowieso nicht verstehen. Nichts für ungut!
    Helmut Hille

  8. Helmut Hille

    Solange jemand nicht begreift, dass physikalische Messgrößen keine physikalischen Gegenstände sind, sollte er sich lieber von der Physik als Wissenschaft fernhalten. Und wer Newton kleinredet, hat ihn nicht verstanden und sollte lieber schweigen. Das wäre klug.

  9. Helmut Hille

    Herr Hussen schreibt:
    „Der menschliche Traum jemals Raumschiffe zu bauen, die auch nur annähernd die Lichtgeschwindigkeit und damit große Werte des Lorentzfaktors erreichen können, ist eine ewig verbleibende Utopie.
    Wenn Sie ein wenig mit der Raketengleichung jonglieren werden Sie sehr schnell einsehen müssen das die Lichtgeschwindigkeit als Reisegeschwindigkeit realistisch und technisch unerreichbar ist und bleibt.“ Auch alles was darauf folgt ist ebenfalls Einsteinscher Geist, wo nicht zwischen einer nur für den Beobachter existierenden Geschwindigkeit und einer realen, beobachterunabhängigen Beschleunigung unterschieden wird (was ja eben den Unterschied zwischen Schein und Sein ausmacht!) Wo Kraft (Raketenantrieb) etwas bewirkt geschieht es real und kann von keiner Grenze, die nur Köpfen existiert, verhindert werden. Das eben ist Kausalität! Und immer, wenn ich wem widerspreche, wird das gleich als „dogmatische Philosophie“ oder „als Glaube“ (Berger) abgetan, ebenfalls eine Einsteinsche Methode, der ja Sachargumente nicht verstand.
    „Ich versuche zu berichten was ich ganz eindeutig beschreiben kann auf Basis der klassischen Physik allein.“ Na also, bleiben Sie dabei und reden nicht von Massen und unerreichbarer Lichtgeschwindigkeit. Jede Geschwindigkeit existiert nur zu einem Messpunkt, den sich ein Beobachter setzt. Er kann diesen auch wechseln, dann ist eben „seine“ Geschwindigkeit eine andere, weshalb aus solchen subjektiven Werten nicht auf reale Verhältnisse geschlossen werden kann. Und Lorentz hat seine Faktor nur ersonnen, um die MM-Messungen zu hintertreiben. Aber erst Einstein hatte die Chuzpe zu sagen das ist so.
    Wenn Sie wissen wollen, was ich über „messen“ sagen, dann lesen Sie auf WEGE DES DENKENS die Texte I/A6 u. 7, über Kausalität I/A9. Wenn Sie über beides woanders was Besseres gelesen haben, dann teilen Sie es mir bitte mit.

  10. Bernhardt B, Husen

    @ Helmut Hille

    Ich habe auch gar nicht damit gerechnet das Sie mich verstehen würden, sie sind nicht einmal imstande zu lesen was ich schreibe (wie Sie auch selbst zugeben), denn ich habe den Newton keinesfalls „kleingeredet“, ganz im Gegenteil… aber ich habe von einer Unvollständigkeit im Grenzfalle der homogenen Masse gesprochen, denn zu Newtons Zeit hatte man noch kein konkretes Wissen über die Atome, also konnte Newton aus guten Gründen nicht an diese Möglichkeit denken. Meine durchaus logische Erklärung diesbezüglich übergehen Sie aber elegant um dann wieder eine Kritik in die Diskussion zu werfen, die wie der Inhalt einer Dose Bohnen immer der Gleiche ist. Sie reichen der konstruktiven Kritik der Relativitätstheorie keine helfende Hand indem Sie dafür sorgen diese Seite durch Ihre Kommentare unseriös zu machen.

    Dann schreiben Sie weinend:

    „Da wo ich Sie bestätige, machen Sie mir heftige Vorwürfe.“

    Sie haben mich bestätigt ??? Na so was, wie, wo und wann ?

    Was mich erschüttert bei Ihren Aussagen, ist die ständige Wiederholung der gleichen Worte ohne auch nur einmal zuzuhören und der Sache mal ein paar Gedanken zu geben. Sie kritisieren nicht Einstein, Sie scheinen ihn zu verachten, ja zu hassen… ist das ein persönliches Vendetta ? Falls „Ja“… schärfen Sie doch bitte Ihre „Waffen“ bevor Sie das nächste Mal „zuschlagen“.

    mit freundlichen Grüßen
    Bernhardt B. Husen

  11. Jocelyne Lopez

    Moderationshinweis:

    Der Umgangston zwischen den Teilnehmern Bernhardt B. Husen und Helmut Hille wird mir langsam zu rau. Mir ist bewußt, dass eine solche unsinnige Theorie wie die Spezielle Relativitätstheorie zu heftigen und hitzigen Auseinandersetzungen führen muss, egal welcher Ansatz gerade behandelt wird, es läßt sich kaum vermeiden: Jeder Ansatz führt ja letztendlich zu den unannehmbaren Grundlagen dieser vermeintlichen „wissenschaftlichen“ Theorie, die komplett zu entsorgen ist, und zwar völlig unabhängig davon, ob als Alternativansatz die Lorenztsche Äthertheorie bzw. der Lorentzfaktor als annehmbar betrachtet werden kann. Die Grundlagen der Speziellen Relativitätstheorie sind Makulatur, so daß die komplette Theorie selbst ad acta zu legen ist, sie ist definitiv nicht zu retten.

    Ich gebe zu beachten, dass unser Blog in erster Linie eine Diskussionsplattform zur Kritik der Einsteinschen Theorie bietet, ein Umstand, der seit Jahrzehnten zusammen mit dem MAHAG-Forum die einzige Möglichkeit im deutschsprachigen Raum darstellt, die offizielle Lehrmeinung im Dialog öffentlich zu kritisieren. Die Rechtsfertigung der Lorentzschen Äthertheorie bzw. des Lorentzfaktors leistet keinen Beitrag zur Kritik der Speziellen Relativitätstheorie und ist insofern in unserer Diskussionsplattform zum heutigen Stand der brachialen Durchsetzung der Mainstream-Meinung völlig kontraproduktiv.

    Ich werde ab sofort keine Beiträge mehr freischalten, die vom Umgangston grenzwertig sind und persönliche Angriffe beinhalten. Ich bitte um Verständnis.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  12. Bernhardt B, Husen

    @ Helmut Hille

    Citat: „Und Lorentz hat seine Faktor nur ersonnen, um die MM-Messungen zu hintertreiben.“

    Sie hören mir ja nachweislich nicht zu… mehrere Male schon hab ich gesagt: der Lorentzfaktor, wo und wie immer Lorentz den gefunden haben mag… ergibt sich aus Newtons Gleichungen !

  13. Stefan Miller

    Der Ursprung wissenschaftlicher Theorien liegt immer darin, daß ein Phänomen wahrgenommen wird und der Wissenschaftler versucht eine Erklärung dafür zu liefern. Die Erklärung ermöglicht Voraussagen, die überprüft werden können. Wenn diese nicht zutreffen, dann muß die Theorie überarbeitet oder aufgegeben werden. Es ist also immer möglich zu sagen, was passieren muß, damit die Theorie widerlegt wird. So lange alle Voraussagen zutreffen, gilt die Theorie als bestätigt. Nicht bewiesen, wohl gemerkt. Das ist die Struktur einer echten wissenschaftlichen Theorie nach Karl Popper. Die Relativitätstheorie hat jedoch anders begonnen, als eine mathematische Spielerei, ohne daß das ihr zugrunde legendes Phänomen je beobachtet werden konnte. Seit damals versucht man genau das: das passende Phänomen zu finden, um die Theorie damit zu BEWEISEN. Genau darin liegt der Hund begraben. Erstens kann man eine Theorie nicht beweisen, Zweitens fehlt bei der Relativitätstheorie immer noch das passende Phänomen. Und drittens, ohne das Phänomen kann man keine Voraussagen überprüfen, um die Theorie zu stützen oder zu widerlegen. Also ist diese Theorie nicht wissenschaftlich und auch nicht notwendig. Sie wird aber hartnäckig verteidigt und ihre „Leugner“ mit aller Macht bekämpft. Cui Bono?

  14. Herbert Sommer

    @ Jocelyne Lopez

    Mein Beifall zu Ihrem Moderationshinweis !

    Da es sich in diesem Blog eigentlich um die Kritik der Einsteinschen Relativitätstheorie handeln soll, möchte ich hier auf einige ihrer Denkfehler und inneren Widersprüche hinweisen.

    Also, nach der Reihenfolge, in der diese Mängel in Einsteins Arbeit von 1905 auftreten:

    1. Es stimmt gar nicht, dass nur relative Bewegungen eine physikalische Bedeutung haben. Das Gegenteil ist wahr: Nur absolute Bewegungen relativ zum Raum haben physikalische Bedeutung. Ein 1.000 Tonnen schwerer Zementblock und ein Sandkorn können sowohl durch einen Impuls auf den Block, als auch durch einen Impuls auf das Sandkorn, in der gleichen relativen Bewegung versetzt werden. Der jeweilige Kraft- und Energieaufwand ist jedoch in beiden Fällen physikalisch ganz verschieden.

    2. Die Bewegung einer Feldkraftquelle verändert das statische Kraftfeld und erzeugt ein magnetisches Impulsfeld. Die Bewegung einer kleinen Probeladung verändert dagegen nicht merklich das Feld, sondern ändert ihre eigene Potentialenergie. Es handelt sich um zwei physikalisch ganz verschiedene Umstände bei einer gleichen relativen Bewegung.

    3. Die optischen und elektromagnetischen Messungen deuten nicht darauf hin, dass es nur relative Bewegungen gibt, sondern im Gegenteil, wie z.B, beim Michelson-Versuch, dass gerade nur die physikalische Kontraktion des Interferometers durch seine absolute Bewegung relativ zum Raum das Null-Resultat erklären kann und damit diese wirkliche Bewegung der Erde gerade durch das sonst nicht erklärbare Null-Ergebnis der Messung glänzend bestätigt.

    4. Die beiden Postulate der Theorie sind keine durch Einstein genial erdachte Prinzipien, sondern von anderen Wissenschaftlern früher experimentell festgestellte Tatsachen.

    5. Im zweiten Postulat gibt Einstein unbewusst zu, dass es ein ausgezeichnetes Bezugsystem gibt, nämlich den Raum, in dem sich das Licht, unabhängig von der Quelle, wie eine Welle, immer und in alle Richtungen mit der gleichen Geschwindigkeit relativ zu diesem Raum als Ausbreitungsmedium fortpflanzt. Dadurch widerspricht sich selbst die Theorie der relativen Bewegungen und der Nichtexistenz eines ausgezeichneten Bezugsystems.

    6. Anschliessend merkt Einstein, weil er nicht dumm ist, dass er das Relativitätsprinzip des ersten Postulats und seinen klaren Widerspruch zum zweiten Postulat der Lichtausbreitung irgendwie doch erklären muss und führt als Erklärung die Spekulation von Poincaré über die Ortszeit von Lorentz an, nämlich, dass alle Beobachter die gleiche relative Lichtgeschwindigkeit messen, weil sie ihre Uhren, unter der Annahme ihrer absoluten Ruhe im absoluten Raum, mit demselben Licht koordinieren, dessen Geschwindigkeit sie ja eigentlich messen wollen. Also, Unsinn.

    7. Diese unsinnige Begründung des Relativitätsprinzips, die Einstein willkürlich als Deffinition der Gleichzeitigkeit festsetzt, widerspricht nochmals seine Theorie, indem er zugibt, dass die so koordinierten Uhren bei den verschiedenen Beobachtern auch verschiedene Gleichzeitigkeiten ergeben, weil sie ja auch gegenüber dem Licht verschiedene Relativgeschwindigkeiten haben. Wunderbar! Alle relativistischen Erscheinungen, bei der kosmischen Strahlung, Atomspaltung, Kernverschmelzung, Teilchenbeschleunigern, Interferometer-Messergebnisse usw. haben danach eine ganz einfache Erklärung: Die Ursache ist eine falsche Uhrensynchronisierung durch unbegabte Beobachter!

    8. Diese Erklärung ist aber nicht nur lächerlich und widersprüchlich, sondern auch ungenügend zur beabsichtigten Rechtfertigung des Relativitätsprinzips, da die verschiedenen Beobachter jederzeit ihre fehlerhaft synchronisierten Uhren zusammenbringen und durch Vergleich ihrer unterschiedlichen Uhranzeigen, ihre jeweiligen Geschwindigkeiten relativ zum Licht erfahren können. Damit dies aber nicht geschieht, müsste sich der Gang der bewegten Uhren bei dieser Zusammenführung so ändern, dass die Unterschiede ihrer Zeitanzeigen sich dadurch genau ausgleichen . Aber das ist ja Lorentz und nicht Einstein.

    Die Ursachenbeschreibung von Einstein ist inkonsistent. Nur die Erklärung von Lorentz stellt die bisher einzige konstruktive Theorie des relativistischen Geschehens in der Physik dar. Und da Einstein, wegen seiner Missachtung des Raumes als ausgezeichnetes Bezugsystem , darauf verzichtet, stellt seine unvollständige Theorie eigentlich nur den zweiten Teil der Lorentz-SRT dar, in dem die gegenseitig symmetrischen, scheinbaren Konsequenzen der asymmetrischen, wirklichen Unterschiede als “korrespondierende Zustände” beschrieben werden

    9. Das sogenannte Uhrenparadoxon ist ein leichtsinniger Irrtum von Einstein, der unbemerkt die Lorentzgleichung unter der Annahme eines ausgezeichneten Bezugsystems anwendet, seine Behauptung der Relativbewegungen dabei vollkommen vergisst und ganz unbesorgt sich daran macht, bei der Trennung von zwei Uhren zu unterscheiden, welche von beiden sich tatsächlich hin- und herbewegt, wobei die relative Bewegung für beide Uhren doch immer die gleiche ist.

    10. Die allgemeine ART erklärt nicht die Equivalenz von träger und schwerer Masse, sondern bedient sich dieser experimentell ermittelten Tatsache, um damit das Relativitätsprinzip auf beschleunigte Bezugsysteme zu erweitern. In der ersten Ausgabe seiner ART gibt Einstein in einer Fussnote zu, dass er den physikalischen, und Marcel Grossmann den mathematischen Teil des Beitrags, unabhängig voneinander, bearbeitet haben. In den folgenden Ausgaben verschwand diese Anmerkung und die Danksagung an seinen Freund vollständig. In der Tat stellt aber der mathematischeTeil von Marcel Grossmann den wirklichen, wissenschaftlichen Inhalt der ART.

    Das sind nur die auffälligsten Mängel einer Theorie, die immer noch, trotz zunehmender Kritik, als eine der grössten Leistungen des menschlichen Geistes über alle Massen verherrlicht wird.
    Kaum zu glauben.

    Und schliesslich dürfen wir nicht vergessen, dass fünfzehn Jahre später, in seiner Rede in der Leidener Universität, sogar Einstein selbst seine eigene Theorie mit der Behauptung widerlegte, dass es doch einen absolut unbeweglichen Äther in einem absoluten Raum existieren muss, denn ohne diesen Äther würde es auch keinen Raum und keine Materie existieren. Wunderbar!

    Hier irrte er wieder: Es gibt keinen Äther, wohl aber einen absoluten Raum ohne Äther, nämlich den Weltraum.

    Mit freundlichen Grüssen.
    Herbert Sommer

  15. Helmut Hille

    Bernhard B. Husen:
    Citat: “Und Lorentz hat seine Faktor nur ersonnen, um die MM-Messungen zu hintertreiben.”

    Sie hören mir ja nachweislich nicht zu… mehrere Male schon hab ich gesagt: der Lorentzfaktor, wo und wie immer Lorentz den gefunden haben mag… ergibt sich aus Newtons Gleichungen !

    Das kann gar nicht sein, dass die Relativierung räumlicher und zeitlicher Maßeinheiten irgendetwas mit Newton zu tun hat. Ganz im Gegenteil ging es ihn darum, dass Maßeinheiten absolut gelten, weshalb er sie auch (wenn ach etwas missverständlich) so nannte. – Jedermann kann wissen, dass Einsteins Vordenker nur ein Gegenargument gegen die unverstandenen Messungen von Michelson und Morley suchten, wo dann Einstein die Chupze hatte zu sagen, die Gleichungen gelten, weil man natürlich auch Ergebnisse schön rechnen kann, indem man die Maßeinheiten nach Wunsch relativiert. Doch mit Physik hat das nichts zu tun, sondern nur mit Wunschdenken.

  16. Helmut Hille

    Bezüge ergeben sich immer NUR durch menschliche Setzungen, selbst bei einem absoluten Raum oder der Hintergrundstrahlung. Das Geniale bei Newton war eben, dass er die sich dadurch ergebende relative und subjektive Geschwindigkeit mit seiner Mathematik verschwinden ließ und nur mit der Geschwindigkeitsänderung arbeitet, als Zeichen einer objektiv einwirkenden und realen Kraft, was seiner Dynamik die zeitlose Gültigkeit sichert. Irgendeine Realität brauchte er dazu nicht, während Einstein sich Scheinerklärungen ausdachte, um seine Theorie wie Physik aussehen zu lassen. Das gilt es zu begreifen!!!

    Lorentz/Einstein sind da nur ein Ersatznewton, indem bei Erreichen von c die Größe v ebenfalls verschwindet. Sie meinten aber das v entscheidend wäre – aber nur für die Berechnung, um den Denkfehler wie bei Newton ebenfalls verschwinden zu lassen. Hier wurde Mathematik mit Physik verwechselt, wie auch in vorhergehenden Kommentaren anerkannt wurde.

  17. Helmut Hille

    Es heißt:
    „und schliesslich dürfen wir nicht vergessen, dass fünfzehn Jahre später, in seiner Rede in der Leidener Universität, sogar Einstein selbst seine eigene Theorie mit der Behauptung widerlegte, dass es doch einen absolut unbeweglichen Äther in einem absoluten Raum existieren muss, denn ohne diesen Äther würde es auch keinen Raum und keine Materie existieren. Wunderbar!“ –

    Auch das sind entbehrliche Annahmen wie alles bei Einstein, denn es existiert nur die Materie mit ihren Kern-, Schwer- und Fliehkräften. „Raum“ ist nur die Ordnung des Neben-, Über- und Hintereinanders des menschlichen Unterscheidungsvermögen. Mehr ist nicht feststellbar und mehr zu sagen ist nicht nötig! (Zeit ist die Ordnung des Nacheinanders, die uns vom Gedächtnis geschenkt wird. Aber außerhalb des Kopfes gibt es nichts, was man die Zeit nennen könnte! Da sind alle Dinge in einem „Ewigen Nun“, wie die Mystiker sagen, da die Gegenwart kein Teil der Zeit ist.) Ich reiche hier noch ein Einsteinzitat nach.

  18. Helmut Hille

    Hier aus „Einsteins Frage nach der Gegenwart“ (WEGE DES DENKENS, Datei II/2):
    In seiner Biographie „Mein Weg in die Philosophie“ (Reclam Bd. 8844) schildert der Wissenschaftsphilosoph Rudolf Carnap (1891-1970) u. a. Gespräche mit Albert Einstein (1879-1955), die er während seines Aufenthaltes in Princeton in den Jahren 1952 bis 1954, also in Einsteins letzten Lebensjahren, mit ihm führte. Von den mit Einstein besprochene Fragen erwähnt Carnap als erste die nach der Gegenwart, die Einstein in der Welt des Physikers vermisse:

    „Einmal sagte Einstein, das Problem des Jetzt beunruhige ihn ernsthaft. Er erklärte dazu, daß das Erlebnis des Jetzt etwas Besonderes für den Menschen bedeute, etwas wesentlich anderes als Vergangenheit und Zukunft; doch dieser so wichtige Unterschied zeige sich nicht in der Physik und könne dort auch nicht auftauchen. Daß dieses Erlebnis von der Wissenschaft nicht erfaßt werden kann, bedeute ihm einen schmerzlichen, aber unausweichlichen Verzicht. … es gäbe etwas Wesentliches am Jetzt, das einfach außerhalb der Reichweite der Wissenschaft liege.“

    Indem Einstein ganz richtig feststellte, daß das Jetzt „etwas wesentlich anderes als Vergangenheit und Zukunft“ ist, hatte er im Grunde auch schon klar gemacht, warum dieser so wichtige Unterschied sich in der Physik nicht zeigen kann. Wenn wir Vergangenheit und Zukunft als Richtungen auf der Zeitskala verstehen, dann kann die Gegenwart kein Teil der Zeit sein, weil sie – als die Schnittstelle von Vergangenheit und Zukunft – auf der Zeitskala die Ausdehnung Null hat, also quantitativ dort gar nicht existiert. Daher ist es kein Wunder, daß sie in der Physik auch nicht auftauchen kann. Während man als Physiker daher denken müßte, das Jetzt habe ein verschwindendes Dasein, macht man als Mensch ganz im Gegenteil die Erfahrung, daß das Jetzt überhaupt nicht aufhört. Ja, wenn man es genau bedenkt, ist und wirkt man eigentlich immer und nur in einem gegenwärtigen Jetzt, nie jedoch in der Vergangenheit oder Zukunft, außer in Gedanken oder in utopischen Zeitreisen…

    „Wer nur Physik versteht, versteht auch die nicht recht.“ (frei nach Lichtenberg)
    „Jeder Physiker hat eine Philosophie. Und wer meint keine zu haben, hat in der Regel eine besonders schlechte.“ (C.F.v.Weizsäcker)

  19. Helmut Hille

    Um meine Stellung zur Person Einstein zu verdeutlichen, hier der Schluss meines posthumen Briefes an Albert Einstein vom 15. Mai 2006 (WEGE, Datei I/B8a, Essay 12):

    „Lieber Albert, sei mir bitte also nicht gram, dass ich die Fehler Deines Denkens so schonungslos dargestellt habe. Inzwischen verstehe ich den Hintersinn Deiner Worte, der Dir selbst verschlossen blieb, spontan ohne Mühe, als wären sie von mir. Ja, vielleicht bin ich so überhaupt Dein Gewissen, das sich meldet. Oder zumindest bin ich Dein Anwalt gegen den Missbrauch Deiner Person und Deiner “Vermutungen”. Die Menschheit ist heute so groß und mächtig, dass sie sich Naivitäten und Schönfärbereien nicht mehr leisten kann. Sie konnte es ja schon in der Zeit nicht, als Du noch unter uns weiltest. Die schrecklichen Folgen eines unangepassten Denkens für die ganze Welt hast Du ja selbst zweimal erlebt (die Weltkriege und der Holocaust). Angesichts der anhaltenden atomaren wie der fundamentalistischen Bedrohung der gesamten Zivilisation müssen wir den Fakten ganz klar ins Auge sehen und dürfen vor allem die Rolle des Menschen und die mit ihr verbundene Verantwortung, so auch für den selbst verschuldeten Klimawandel, in keiner Weise herunterreden. Das dürfte ja auch ganz in Deinem Sinne sein, auch wenn Du Dich, im Gegensatz dazu, in der Physik immer als erbarmungsloser Determinist aufgeführt hast. Heute wissen wir ja, warum. Darum sei Dir verziehen.

    „Die Menschen sind eine schlechte Erfindung“ hast Du von ihnen enttäuscht gesagt. Aber wir gehören nun mal dazu und müssen versuchen, mit den Unzulänglichkeiten der Menschen zu leben. Und so will auch ich dazu beitragen, dass sie erkennen, dass es keine absoluten Wahrheiten gibt, die es rechtfertigen, anderen Menschen zu schaden und die Physik in die Sackgasse zu führen. Alle Wahrheiten sind relativ zu den Erkenntnismitteln. Ja, lieber Albert, hier wäre das Wort „relativ“ aus Deinem Munde angebracht und segensreich gewesen.

    Der Dalai Lama ist immer dann am heitersten bis zum Lachen, wenn er den Kern seiner buddhistischen Lehre vorträgt, denn er weiß, dass auch dieser weise Kern nur eine Wahrheit für uns und keine absolute Wahrheit ist. Und ebenso sollte Wissenschaft sein: unverkrampft um ihre Bedingungen und Grenzen wissend, die Möglichkeit des Scheiterns im Auge behaltend und dieses ggf. als eine neue Chance sehend – bei aller Ernsthaftigkeit eine fröhliche Wissenschaft eben. Auch Du hast in der Öffentlichkeit viel gelacht. Vielleicht wolltest Du uns damit zeigen oder hast es zumindest so gefühlt, dass wir alles nicht zu ernst nehmen sollten, was Du so von Dir gibst, wenn der Tag lang ist. Inzwischen fehlt uns Dein Lachen und die Physiker nehmen Deine Lehren tierisch ernst und werfen teure Forschungsgelder zum Fenster hinaus, nur um irgendwie trickreich „beweisen“ zu können, dass ihr „Genie“ natürlich wie immer Recht hat, denn sie fühlen sich ohne einen solchen Übervater wie Dich hilflos und verlassen. So hat sich die Situation ergeben, die mich zum langen Nachdenken über die Lage der Physik gebracht hat. Du aber hattest selbst Deine Zweifel und im Brief an Jugendfreund Solovine auf „Humor und Bescheidung“ gesetzt. Mögen diese zutiefst menschlichen Tugenden in der von Dir geliebten Physik wieder zum Tragen kommen.

    Ich wünsche Deiner Seele Frieden und werde ganz sicher weiterhin viel an Dich denken, bleiben doch die unzähligen Verkehrtheiten, die Du in die Welt gesetzt hast, meine größte Herausforderung, während Du selbst mir kein Rätsel mehr bist.

    Heilbronn, den 15. Mai 2006

    Dein Dich verehrender Helmut Hille

    (Dieser Brief ist mir am Morgen des 15. Mai einfach so im Ganzen in einem Stück aus der Seele geflossen, ohne dass ich mich danach korrigieren musste.)

  20. Bernhardt B. Husen

    @ Helmut Hille (17. August 2013 um 14:33)

    Citat:

    „Das kann gar nicht sein, dass die Relativierung räumlicher und zeitlicher Maßeinheiten irgendetwas mit Newton zu tun hat. Ganz im Gegenteil ging es ihn darum, dass Maßeinheiten absolut gelten, weshalb er sie auch (wenn ach etwas missverständlich) so nannte.“

    Sie hören mir immer noch nicht zu, ich habe ganz klar gemacht das es nur Zeit ist die beeinflusst wird, darüber hinaus erfährt die Masse einen Kollaps der drei räumlichen Dimensionen, etwas das ebenfalls aus Newtons Gleichungen hervorgeht. Ob es Newton jetzt um das Eine oder Andere ging, hat nichts mit dem Faktum zu tun das seine Gleichungen dieses zeigen !!!

    Das heißt dann, nur weil Sie, Helmut Hille, meinen das es nicht sein kann, das die Mathematik hinter Newtons Gleichungen Ihnen gehorcht ? Ich möchte Sie stark darauf aufmerksam machen das simple Ableitungen der Newtonschen Gleichungen immer noch die Realitäten zeigen, die selben Realitäten die es uns erlauben ganz gezielt andere Planeten mit unseren Sonden zu erreichen ! In der gleichen Weise sind alle Ableitungen von zum Beispiels Simon Ohms Gesetz absolut gültig. Und zu allerletzt ist es hoffentlich nicht nötig einmal mehr zu betonen, das ich keinesfalls Einsteins Theorien unterstütze.

    Der Kollaps der Massen Dimensionen ist fälschlich mit der Längenverkürzung sowie mit dem Massenzuwachs verwechselt worden, aber dieser Kollaps geht aus Newtons Gleichungen hervor, ob es Ihnen nun gefällt oder nicht.

    Glauben Sie wirklich das ich hier versuche Blödsinn zu verbreiten ? Ich habe keine Ergebnisse „schöngerechnet“, sondern habe die Mathematik geprüft und gefunden was man seit Einsteins Bühnenauftritt nicht mehr untersucht hat… jetzt war ja die „Wahrheit“ gefunden, wie man heute noch felsenfest glaubt. Das Sie sich aber auf die Zehenspitzen stellen, nur weil Sie meinen das Problem mit Worten allein lösen zu können, ist mir ein wenig zu selbstsicher. Und mathematische Beweise können Sie ohne weiteres abweisen, selbst wenn die Mathematik der Newtonschen Theorie als richtig, aber im Grenzfalle der homogenen Masse als unvollständig angesehen werden muss.

    Ich werde mich nicht weiter, scheinbar vergeblich, über dieses Thema auslassen…

  21. Helmut Hille

    Nicht die Zeit als Maß der Dauer kann beeinflusst werden, denn sie ist eine rein geistig gesetzte Größe. Nur Vorgänge in Zeit und Raum sind beeinflussbar, z.B. durch Änderung ihrer Randbedingungen oder durch Kollisionen.
    „Masse“ ist das Maß der Trägheit, also ebenfalls eine geistig gesetzte Größe, kann also keinen Kollaps erfahren. Das können nur reale Dinge, also auch keine Dimensionen, die nur Ordnungen unseres Geistes sind, nämlich die Ordnungen des Neben-, Über- und Hintereinanders, in die wir Erscheinungen zerlegen.
    Wenn wir zutreffend sprechen, verschwinden die ganzen Probleme. die uns Einstein in seiner Sprachschluderei hinterlassen hat.
    „Schöngerechnet“ haben sich Lorentz, Einstein u.a. das unerwünschte Ergebnis der MM-Messungen, weil sie es nicht verstanden haben. Wenn man an Maßeinheiten herummanipuliert, kann man jedes Wunschergebnis erreichen. Nur mit Wissenschaft hat das nichts zu tun, die auf Redlichkeit angewiesen ist.