Zum angeblichen Beweis von Effekten der SRT und ART übertragen die Relativisten Ergebnisse der Teilchen-Physik auf die Makro-Welt

von G.O. Mueller

Aus der Dokumentation von G.O. Mueller Kapitel 2 – Fehlerkatalog
Q: Methodik / Fehler Nr. 6 (English Version…):

Zum angeblichen Beweis von Effekten der SRT und ART übertragen die Relativisten Ergebnisse der Teilchen-Physik auf die Makro-Welt

In der Physik gehört es zu den allgemein anerkannten Grundsätzen, daß Vorstellungen der Makrophysik (z.B. die Keplerschen Gesetze) nicht auf Vorgänge der Mikrophysik der Teilchen übertragen werden dürfen (z.B. nicht auf die um den Atomkern kreisenden
Elektronen).

Die Relativisten verstoßen gegen diese Erkenntnis, wenn sie behaupten, empirische Befunde aus der Mikrophysik bewiesen die kinematischen oder dynamischen Effekte der Kinematik Albert Einsteins. Beispiele: Müonen-Zerfall; Kernspaltung.

Galeczki/ Marquardt 1997 (S. 140-145) demonstrieren die Unzulässigkeit derartiger Übertragungen an folgendem Beispiel: Die Apparatur von Kaufmann (1901, 1902, 1906) benutzt schnelle Elektronen aus einer Beta-Strahlungsquelle und untersucht ihre Bewegungen in einem elektrischen Feld zwischen zwei Kondensatorplatten und einem dazu senkrechten Magnetfeld: „diese Apparatur hat offensichtlich nichts mit den wechselwirkungsfreien Inertialsystemen eines SRT-Beobachters gemein.“

Alle derartigen Beweisbehauptungen, die mit unzulässigen Übertragungen zwischen Teilchen-Physik und Makro-Welt arbeiten, sind daher ungültig.

Dieser Fehler ist ein weiteres Beispiel für die Widersprüchlichkeiten, in denen sich die Relativisten mit Vorliebe bewegen: sie verstoßen ständig sowohl gegen ihre eigenen, angeblich heiligen Prinzipien (Relativität; Reziprozität und Symmetrie; C-Konstanz) und die daraus abgeleiteten großartigen Folgerungen (keine Gleichzeitigkeit zwischen bewegten Systemen) als auch gegen allgemein geltende Grundsätze der Physik (keine Kinematik ohne Dynamik; keine Übertragungen zwischen Mikro- und Makro-Physik).

Galeczki/Marquardt 1997.

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2 Antworten zu “Zum angeblichen Beweis von Effekten der SRT und ART übertragen die Relativisten Ergebnisse der Teilchen-Physik auf die Makro-Welt”

  1. Peter Rösch

    Ich erinnere mich, wie ein Relativist in einem Diskussionsforum die Relativitätstheorie heranzog, um die Farbe des Goldes zu erklären. Er berief sich dabei auf ein Chemiebuch.

  2. Helmut Hille

    Es entsteht ja gleich die Frage, woher wir ohne konstante und zuverlässige Messmittel einerseits von ihrer eigenen Nichtkonstanz, andererseits von der ehernen Konstanz der Lichtgeschwindigkeit wissen können??? Eine solche Theorie erledigt sich von selbst. Und wenn Raum und Zeit sich angeblich immer strecken, dehnen und stauchen müssten, um diese Konstanz anzeigen zu können, so kann es sich nur um eine vorgegaukelte Scheinkonstanz handeln. Denn eine echten Konstanz bedarf keiner solchen Verrenkungen. Doch warum sollten Raum und Zeit bzw. die Messmittel so was Blödes tun? Das kann doch nur ihre Liebe zu Einstein sein!