Albert Einsteins SRT und ART werden mit anschaulichen Objekten und anschauenden Beobachtern und ihren angeblichen Beobachtungen entwickelt

von G.O. Mueller

Aus der Dokumentation von G.O. Mueller Kapitel 2 – Fehlerkatalog
Q: Methodik / Fehler Nr. 10 (English Version…):

Albert Einsteins SRT und ART werden mit anschaulichen Objekten und anschauenden Beobachtern und ihren angeblichen Beobachtungen entwickelt; die Forderungen von Kritikern nach Anschaulichkeit der behaupteten Effekte wird dagegen abgewiesen

Die Frage der Anschaulichkeit ist besonders in den ersten Jahrzehnten der Theorie
eingehend diskutiert worden. Urspünglich hat Albert Einstein gut positivistisch behauptet, nur beobachtbare Daten dürften in die Theorie eingehen, und später hat er das Gegenteil behauptet.

Die Herleitung seiner Theorien beruht jedenfalls auf reiner, geradezu extremer Anschaulichkeit, in der sogar Dinge als materielle Realität beschrieben werden, die es konkret überhaupt nicht gibt, sondern nur auf dem Papier: z.B. Koordinatensysteme. Die Herleitung stützt sich ständig auf das, was Beobachter angeblich haben (Uhren und Metermaße), sehen und tun (Lichtsignale aussenden und empfangene registrieren; Uhren und Metermaße ablesen).

Dementsprechend haben die Kritiker die Unanschaulichkeit der angeblichen Effekte wie Längenkontraktion, Zeitdilatation, Zwillingsverjüngung oder -alterung und insbesondere von Minkowskis vierdimensionaler Geometrie und darin der angeblichen vierten Dimension der Zeit gerügt und als Argumente gegen die Theorie gewertet.

Auf diese Kritik pflegen die Relativisten noch heute die Forderung nach Anschaulichkeit als primitiv oder laienhaft oder unangemessen oder unwissenschaftlich abzuwehren und verweisen auf die hohe Mathematik, die alles auch ohne Anschaulichkeit beweise.

Es besteht ein methodischer Widerspruch zwischen dem Versuch der Relativisten, in der Herleitung der Theorie das Publikum durch größte Anschaulichkeit auch von nichtexistenten Dingen zu überzeugen, dagegen später, wenn sie Anschaulichkeit nicht mehr liefern können, die Forderung nach Anschaulichkeit zu diskreditieren und sich in den Schatten der Mathematik zu retten. Gelegentlich sichern sich Relativisten noch besser dadurch ab, daß sie die grundsätzliche Nichtbeobachtbarkeit eines Effekts behaupten, wie z.B. für die Längenkontraktion geschehen.

Die Relativistik behauptet grundsätzlich alle gefundenen (und auch die wieder schnell geänderten) mathematischen Beziehungen (Gleichungen) als physikalische Realität Die als „Mathematismus“ kritisierte Handlungsweise ist von Albert Einstein praktiziert worden und bis heute ein charakteristisches Kennzeichen der Relativistik geblieben.

Diese Handlungsweise verkennt die unbedingte Notwendigkeit zuerst zu prüfen, ob eine von der mathematischen Beziehung suggerierte physikalische Bedeutung überhaupt erfüllt ist: es ist nämlich, wohl zum grenzenlosen Erstaunen aller Relativisten, durchaus möglich, daß eine gefundene mathematische Beziehung keinen physikalischen Sachverhalt quantitativ beschreibt – qualitativ könnte sie ihn ohnehin nicht beschreiben.

Den schönsten Beweis, daß nicht jede mathematische Beziehung einen physikalischen Sachverhalt quantitativ beschreibt, liefern die Physiker selbst, wenn sie flinke Reparaturen an ihrer Mathematik vornehmen, hier einen Proportionalitätsfaktor hinzufügen, dort einen Summanden auf Null setzen, damit er herausfällt; oder auch einfach alles Quadrieren und anschließend die Wurzel ziehen, aber nur eine Wurzel (die einem gerade paßt) weiterverwenden (so wird man unangenehme Vorzeichen los); und vielleicht auch einmal heimlich durch Null dividieren (weil nicht alle merken werden, daß ein voluminöser Bruch gerade im richtigen Augenblick im Nenner einen Nullwert erhält), und dann die besonderen Leckerbissen hervorzaubern. Von den fortgeschritteneren Techniken wie z.B. der Renormierung muß hier glücklicherweise nicht die Rede sein, sie kommen in der Speziellen Relativitätstheorie nicht vor.

So wird in der Physik ständig vernachlässigt, extrapoliert und mathematisch tapfer geschneidert, bis der Rock paßt: wogegen überhaupt nichts einzuwenden wäre, wenn die Relativisten nicht anschließend blinde Gläubigkeit und Anbetung allein für einen „Heiligen Rock“ verlangten, der nur durch mathematische Manipulationen zustandegekommen ist, die keinerlei physikalische Wirklichkeit verbürgen.

Mit bloßer Mathematik kommen sie den Kritikern nicht davon: die Relativisten müssen sich schon die Mühe machen, die physikalische Realität ihrer Relativitäten nachzuweisen, und nur im Erfolgsfall wären sie vor Kritik sicher. Der Erfolgsfall ist für die Kinetik bisher noch nicht eingetreten; und die Effekte der Dynamik sind entweder keine relativen (Masse-Energie) oder nachweislich nur mathematische Konstrukte (Masse-Geschwindigkeit).

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11 Antworten zu “Albert Einsteins SRT und ART werden mit anschaulichen Objekten und anschauenden Beobachtern und ihren angeblichen Beobachtungen entwickelt”

  1. Helmut Hille

    Dazu kann man nur Gotthard Barth zitieren:
    „Das größte Problem der theoretischen Physik sind nicht Einsteins Theorien, die Raumzeitrelativierung, die Krümmung von Raum und Licht, die Zwillinge. Das völlig Unbegreifliche ist, daß dieser Dilettantismus und Unsinn die ganze Welt erobern konnte. Ganz allgemein sehen wir eine Abwendung vom aufklärenden Rationalismus des 19. Jahrhunderts hin zu mythisch-magischem Dunkel…“ (Gotthard Barth 1913 – 1996)
    RT ist Religionsersatz. Einstein nannte sich selbst einen „gläubigen Physiker“, dem infolge seines Autismus auch alles Geistige und Seelische physikalischer Natur war, weshalb alle Naturalisten ihn preisen und sich auf ihn berufen. Hier wird der Mensch um alles Menschliche beraubt und um das, was seine Würde ausmacht: die Fähigkeit Verantwortung zu übernehmen.

  2. Roland

    Beziehungen, welche durch korrekte Anwendung der Mathematik auf die Physik sichtbar werden, müssen auch in der Realität sichtbar werden.

    Die Betonung liegt auf korrekt. Einsteins mathematisches Geschwurbel ist aber nicht korrekt und dies ist sehr leicht beweisbar und damit entlarven sich sowohl die ART als auch die SRT als Hirngespinste. Und auch andere beliebte „Theorien“ z.B. in der Quantenphysik. Man könnte sogar sagen, keine Theorie auf keinem Gebiet, welche heutzutage geleert wird, ist mehr als nur ein Hirngespinst.

    Wir sind von einem Meer von Lügnern oder Idioten umgeben und die allgemeine Dummheit ist noch grenzenloser, als jeder Dummkopf es sich vorstellen kann.

    Ich gebe mir schon gar nicht mehr die Mühe, in fünf Zeilen all diese Deppentheorien zu widerlegen und noch weniger, die elementaren Volksschulfehler aufzuzeigen. Weil es niemand versteht.

    Auch das habe ich zwischenzeitlich verstanden, weshalb auf klare beweisende Darstellungen nicht eingegangen wird und dies nicht angenommen wird. Nicht weil man zu blöde ist. Sondern weil man mit zum System der Lügner gehört!

    Ich rede hier auch von den „Kritikern“. Beide Seiten werden machen mit und gehören zum System. Die Kritiker übernehmen nur die Aufgabe, die Kritik lächerlich zu machen und echte Kritik zu kontrollieren.

    Dann wird nämlich entweder ganz schnell zugemüllt oder man geht in der Tagesordnung weiter und „übersieht“ den wesentlichen Punkt!

    Beweis? „100 Autoren gegen Einstein“ oder so ähnlich. Eine echte Müllschrift, wo auch „Psychologen“ das Wort ergreifen! Nicht anders verhält es sich mit dem Projekt GOM. Da sinds wohl schon über 3000 Autoren, welche nur fein säuberlich kategorisierten Müll produzieren.

    Für die mathematische Widerlegung dieser obigen Deppentheorie genügt ein einziger Buchstabe:

    c = 3e8 Pm/s

    Das „P“ bedeutet „Verhalten gemäß der Definition im 2. Postulat Einsteins“. Diese zusätzliche Einheit ist zwingend notwendig, weil für das Licht ein anderes Verhalten gefordert wird als es normalerweise vom logischen Hausfrauenverstand zu erwarten wäre. Das „P“ ist genauso eine Abkürzung für den Definitionsinhalt wie das „m“ oder die „s“ stellvertretend für deren Definition steht. Das „P“ bedeutet dann ungefähr „unveränderlich“ oder eben so wie es im 2. Postulat beschrieben wird.

    Damit erweisen sich aber sämtliche Formeln Einsteins als mathematischer Unsinn, bei dem links und rechts vom Gleichheitszeichen nicht mehr dieselben Einheiten auftauchen und damit ist die Deppentheorie bereits komplett widerlegt!

    3 Bananen = 17 Müllhaufen

    Dies entspricht dem wahren Bedeutungsinhalt der RT! Das „P“ bekommt man aus den Gleichungen nicht mehr weg und deshalb steht da Müll da. Da muß nicht mehr diskutiert werden.

    Man kann jedoch den Müll auch bereinigen. Eine nähere Analyse zeigt nämlich, unter welchen Umständen die Gleichungen Einsteins mathematisch richtig sind. Trotz des „P“, welches in den Gleichungen immer noch vorhanden ist.

    Die Einheitenanalyse zeigt dann, daß „P“ eine reine Zahl sein muß und diese Zahl muß den Wert oo haben.

    In der Tat. Dann stimmen alle Gleichungen und sogar der Inhalt des 2. Postulats ist physikalisch und logisch richtig. Das Gesamtergebnis kann sich auch sehen lassen. Es bleibt Newton pur übrig.

    Newtons Hauptaxiom ist Aktionskraft = Reaktionskraft

    Normalerweise bedeutet ein Axiom eine Erkenntnis auf allertiefster logischer Ebene. Am Axiom angekommen hört die „Warum-Fragerei“ auf. Und deshalb wird von den Meisten behauptet, ein Axiom könne nicht bewiesen werden. Das ist Unsinn. Die Richtigkeit von Aktio = Reaktio kann sogar physikalisch bewiesen werden und dies mit weitestreichenden Folgen.

    Aktio = Reaktio bedingt nämlich in der weiteren Schlußfolgerung unbedingte Gleichzeitigkeit der auftretenden Kräfte. Die Gleichung kann nämlich nicht wahr sein, wenn die Reaktionskraft erst am nächsten Tag oder nächstes Jahr oder eine Attosekunde später auftreten würde.

    Dies bedeutet, wenn jemals irgendeine Aktionskraft beobachtet wurde, muß das Axiom auch wahr sein. Und dies bedeutet, die Kraftwirkungsgeschwindigkeit eines Kraftfeldes muß unendlich schnell sein.

    Der deutsche Schmied hat mit seinem Hammer Einstein erschlagen!

  3. Peter Rösch

    **Urspünglich hat Albert Einstein gut positivistisch behauptet, nur beobachtbare Daten dürften in die Theorie eingehen, und später hat er das Gegenteil behauptet.**

    Die Wende kam exakt am 1.11.11 des vorigen Jahrhunderts auf der eigens einberufenen Solvay-Konferenz in der Männeken-Pi-Stadt, als Einstein – der sich wegen eines (fachlich völlig deplazierten!) Konferenzteilnehmers mit Namen Lindemann hatte anlocken lassen – vom Machschen Lager der idealistischen Positivisten abtrünnig und ins staatsprotestantische Lager Plancks gewechselt wurde. Curie und Wien, die – zumindest erstere widerwillig – kollaboriert hatten, wurden daraufhin mit nur unklar begründeten Nobelpreisen bedacht, der sperrige Poincaré dagegen, der alle Hintergründe kannte, mußte bald abtreten. – Was folgte war eine ideologische Neuinterpretation der Relativitätslehre, womit zugleich die andauernde wissenschaftstheoretische Verwirrung um die Theorie begann.

  4. Helmut Hille

    Der anonyme „Roland“ schreibt u.a.:
    „Beweis? “100 Autoren gegen Einstein” oder so ähnlich. Eine echte Müllschrift, wo auch “Psychologen” das Wort ergreifen! Nicht anders verhält es sich mit dem Projekt GOM. Da sinds wohl schon über 3000 Autoren, welche nur fein säuberlich kategorisierten Müll produzieren.“

    Liebe Frau Lopez, das zielt doch voll auf Sie und alle, die sich mit der RT ernsthaft auseinandersetzen. Also auch auf mich. Ich kann das nicht hinnehmen. Unter dem Deckmantel, auch ein Kritiker der RT zu sein, werden diese abgekanzelt. Und hier wird es noch abgedruckt.

    Richtig jedoch ist, was Roland zu Newton und seinem 3. Axiom sagt. Ob jedoch das „p“ das hergibt, was behauptet wird, möge man prüfen. Aber bedenklich ist, dass danach die RT gerechtfertigt dasteht: „In der Tat. Dann stimmen alle Gleichungen und sogar der Inhalt des 2. Postulats ist physikalisch und logisch richtig. Das Gesamtergebnis kann sich auch sehen lassen. Es bleibt Newton pur übrig.“ Das ist dann doch wohl eher ein Einsteinlob.

  5. Helmut Hille

    Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen, sehr gern würde ich Einstein loben, wenn es dazu Anlässe gibt. So bin ich z.B. mit seinen selbstkritischen Aussagen „in lichten Augenblick“ voll einverstanden. Und er beginnt oft richtig, wenn er was schreibt. Aber dabei bleibt es eben nicht, weil er das zuerst richtig geschriebene übernommen hat, ohne es zu verstehen. Erinnern möchte ich an seinen Vierzeiler (Biographie v. Jürgen Neffe):
    „Manchmal denk in all dem Glück,
    ich im lichten Augenblick:
    bist verrückt du etwa selber,
    oder sind die anderen Kälber?“

  6. Roland

    Sehr geehrter Herr Hille,

    „Liebe Frau Lopez, das zielt doch voll auf Sie und alle, die sich mit der RT ernsthaft auseinandersetzen. Also auch auf mich. Ich kann das nicht hinnehmen. Unter dem Deckmantel, auch ein Kritiker der RT zu sein, werden diese abgekanzelt. Und hier wird es noch abgedruckt.“

    Spielt es eine Rolle für die RT, worauf dies abzielt? Sehen Sie sich durch meine Aussagen gekränkt, weil sie sich betroffen fühlen?

    Dann widerlegen Sie doch einfach meine Aussagen. Und zwar mit Physik und Mathematik und ohne psychologische Erwägungen!

    „Richtig jedoch ist, was Roland zu Newton und seinem 3. Axiom sagt.“

    Na also. Und damit widerlegt man Einstein im direkten Experiment („Schmied“). Da bedarf es bereits keiner weiteren Analyse mehr, da damit die Lichtgeschwindigkeit als Grenzgeschwindigkeit aller Kraftfeldwirkungen widerlegt ist und gleichzeitig der neue Grenzwert für die Wirkungsgeschwindigkeit „unendlich schnell“ lauten muß, oder eben instantan.

    „Ob jedoch das “p” das hergibt, was behauptet wird, möge man prüfen.“

    Dies geht bereits aus der Einheitenlogik hervor, da jede Einheit mit ihrer Definition identisch ist und umgekehrt. Wenn es für eine Definition (2. Postulat) noch keine Einheit gibt, muß sie eben geschaffen werden („P“). Das ist zwingend.

    „Aber bedenklich ist, dass danach die RT gerechtfertigt dasteht: “In der Tat. Dann stimmen alle Gleichungen und sogar der Inhalt des 2. Postulats ist physikalisch und logisch richtig. Das Gesamtergebnis kann sich auch sehen lassen. Es bleibt Newton pur übrig.” Das ist dann doch wohl eher ein Einsteinlob.“

    Das 2. Postulat ist genau dann richtig, wenn, wie eben oben bereits angedeutet, dieses „P“ auf seine Bedeutung mathematisch analysiert wird. Dann kommt zunächst heraus, daß „P“ die Bedeutung einer reinen Zahl haben muß. Ansonsten gehen die Gleichungen einheitenmäßig nicht auf und es würde immer noch mathematischer Unsinn dastehen! Im zweiten Schritt stellt sich weiter noch heraus, daß diese reine Zahl den Wert unendlich ( 1/0 ) haben muß.

    P hat also die Bedeutung eines Faktors mit dem Wert oo und daher ist die wirksame Grenzgeschwindigkeit oo x c.

    Und jeder Beobachter, der diese wirksame Grenzgeschwindigkeit, egal in welchem Bewegungszustand sich Beobachter oder Sender befinden, messen wird, wird den Wert „unendlich schnell“ messen 🙂

    Das 2. Postulat ist damit voll erfüllt 🙂

    Aus dem Einsteinschen Formelgeschwurbel bleiben dann haufenweise Nullterme übrig, da 1/Pc immer Null ist. Egal, ob der Unsinn 1 oder 7 mal quadriert wurde. Wenn man all diese additiven Nullterme wegläßt, bleibt der olle Newton übrig. Weil Newton + 0*Einstein^2 + 0*Enstein^4 + 0*Einstein^27 = Newton.

    Die Erfindungshöhe Einsteins mit seinem qualitativ richtigem Postulat ergibt eben quantitativ gesehen die Erfindung dessen, was man in den Kölner Schule Kaygasse Nummer Null seit 1938 schon immer gewußt hat: Dreimal Null ist Null is Null.

    Ihnen, Herr Hille, gebührt die Ehre, der erste Kritiker zu sein, dem meine Worte überhaupt aufgefallen sind und der sie ernst genommen hat! Das bedeutet, Sie gehören nicht zum angesprochenen Kreis 🙂

  7. Roland

    „Mit bloßer Mathematik kommen sie den Kritikern nicht davon: die Relativisten müssen sich schon die Mühe machen, die physikalische Realität ihrer Relativitäten nachzuweisen, und nur im Erfolgsfall wären sie vor Kritik sicher. “

    Diese Erwartungshaltung ist ein gewaltiger Fehler der Kritiker und deshalb nehme ich sie auch nicht ernst.

    Als Kritiker widerlegt man die Relativitätstheorie mit ihren eigenen Formeln, indem man einen gravierenden Widerspruch zur Realität aufzeigt. Aber dies vermochten die bisherigen Kritiker eben nicht.

    Nach Einstein kann man sehr einfach das maximale Erdalter berechnen. Dazu benötigt man nur die Aussagen zur gravitativ bedingten Zeitdilatation. Der Vorteil dabei ist der, daß hierbei Geschwindigkeiten keine Rolle spielen. Aber das Gravitationsfeld!

    Das maximal mögliche Erdalter kann aus der gravitativen Zeitdilatation bestimmt werden, wofür der Großmeister auch eine Formel angegeben hat.

    Aus Wikipedia erfahren wir dazu:

    tau = t * (1+phi/c²) und phi = g*h

    tau ist die auf einer Höhe verstrichenen Zeit und t ist die auf einer anderen Höhe verstrichene Zeit. Aus t kann demnach berechnet werden, wie groß tau ist.

    phi entspricht hierbei der Lageenergiedifferenz zwischen den beiden unterschiedlichen Höhen (potentielle Energie), wobei die Höhendifferenz h beträgt. g ist die Erdbeschleunigung, welche für Erdbodennähe als konstant angesetzt werden kann.

    Der Grundgedanke bei der Altersbestimmung ist hierbei der, daß die maximale Fallgeschwindigkeit eines Stückchens keinesfalls die Lichtgeschwindigkeit überschreiten kann. Das ist der Weisheit letztes Dogma.

    Das weiß man also. Nun braucht man sich nur noch auszurechnen, wie groß das Erdalter sein muß, damit das Dogma auch eingehalten wird.

    Aus dem Zusammenhang Albert Einsteins folgt dann:

    tau = t * (1+g*h/c²)

    Daraus die Zeit am Erdboden tau(o) bei Höhe 0:
    tau(o) = t * (1+g*0/c²)

    Und in der Höhe h folgt dann die Zeit tau(h)
    tau(h) = t * (1+g*h/c²)

    Die Zeitdifferenz dtau zwischen diesen beiden Höhen beträgt demnach
    dtau = tau(h) – tau(0)

    und bei Einsetzen der entsprechenden Formeln
    dtau = t * (1+g*h/c²) – t * (1+g*0/c²)

    dtau = t * ( (1+g*h/c²) – 1)

    erhält man schließlich
    dtau = t * (g*h/c²)

    oder ausgedrückt in Zeitunterschied je Höhendifferenz dtau/h
    dtau/h = t * g/c²

    oder allgemein differentiell Zeitunterschied dtau je Höhendifferenz dh, also s/m :
    dtau/dh = t * g/c²

    Und der Kehrwert davon ist dann eine Geschwindigkeit m/s und heißt also dh/dtau:
    dh/dtau = 1/ (t * g/c²)

    Diese Geschwindigkeit können wir Grenzgeschwindigkeit nennen und daher ist wgrenz
    wgrenz = 1/ (t * g/c²)

    Aus diesem Zusammenhang kann auch die Zeit ermittelt werden, wie lange das Gravitationsfeld schon gewirkt haben muß, damit diese Grenzgeschwindigkeit erhalten wird. Man erkennt, je kleiner die Grenzgeschwindigkeit wird, desto längere muß die Gravitation gewirkt haben:
    t = 1 / (wgrenz * g/c²)

    etwas umgestellt:
    t = c²/(wgrenz * g)

    und nun ersetzen wir wgrenz durch die Dogmengeschwindigkeit c und erhalten eine wirklich sehr einfache Formel:
    t = c/g

    Die Lichtgeschwindigkeit c hat den Wert 299792458 m/s und die Erdbeschleunigung g hat den Wert 9,80665 m/s² und daher beträgt das maximal mögliche Erdalter:
    t = 299792458 m/s / 9,80665 m/s²

    Und das ist dann
    t = 30 570 323 s

    Oder leichter merkbar:

    t ~ knapp 1 Jahr

    Damit wissen wir zwar exakt, wie groß das maximale Erdalter gemäß Einstein ist, aber für einen gewöhnlichen Stein, welcher auf der Erde herumliegt muß das anders betrachtet werden. Dessen Schwerebeschleunigung muß man sozusagen erst durch Wiegen und Vermessen mit dem Zollstock bestimmen!

    Wenn ich einen kugelrunden Stein mit 1 m Radius finde welcher eine gewogene Masse von 10000 kg hat, wird der eine Schwerebeschleunigung an seiner Oberfläche von G*m/r² haben, wobei G die Gravitationskonstante G=6,67e-11 m³/kgs² ist.

    g für diesen Stein berechnet sich dann zu 6,67e-7 und sein Alter kann daher maximal t=c/g= ca. 14 Mio Jahre sein. Für ein Sandkorn mit r=1 mm ergibt die selbe Rechnung ein maximales Alter von ca. 14 Mrd. Jahre.

    Das ist auch logisch, da ein Fertigprodukt auch niemals älter sein kann als die Einzelbestandteile, aus denen das Endprodukt zusammengestzt ist 🙂

    Wo das Irrenhaus stand, aus dem Einstein vor 107 Jahren entsprungen ist und seine Weisheit der Welt verkündet hat, konnte von den anderen heute lebenden theoretischen Psychiatern und Physikern, welche vor 20-100 Jahren ebenfalls einem Irrenhaus entsprungen sein müssen, noch nicht ermittelt werden, weil die Erde bekanntermaßen erst knapp ein Jahr alt sein kann.

    Für das Licht, welches mit der Grenzgeschwindigkeit c auf die Erde fällt, vergeht bei einem Erdalter von knapp 1 Jahr in der Tat die „Eigenzeit“ 0. Wenn es nämlich schneller reisen würde, würde es sich in die Vergangenheit bewegen.

    Und wenn die Erde gar 5 Milliarden Jahre alt wäre, dürfte das Licht nicht schneller als mit 6 cm/s zur Erde fallen. Ansonsten reist es in die Vergangenheit! Dies gilt natürlich auch für jeden herunterfallenden Stein oder einen Regentropfen oder wenn man zu schnell die Treppe hinuntergeht. All dies entspräche einer Reise in die Vergangenheit.

    Auch die Astrophysiker bekommen für das maximale Sonnenalter einen vergleichsweise hochpräzisen Anhaltswert: 12,65 Tage mit einer Toleranz von maximal +0 und -12,65 Tagen! 🙂

    Nun habe ich im letzten Beitrag begründet, weshalb die Einheit der Grenzgeschwindigkeit Pm/s lauten muß bzw. wgrenz unendlich schnell sein muß.

    Mit demselben Formalismus kommt dann für das maximale Erdalter der glaubhaftere Wert wgrenz/g = oo heraus!

  8. Helmut Hille

    Ich bin betroffen aber nicht gekränkt, schon weil ich das nie bin.
    Ich habe die SRT auf vielfache Weise widerlegt, z.B. schon durch die Frage, woher man ohne im Prinzip konstante Messmittel etwas von ihrer Relativität wissen kann bzw. von der ehernen Konstanz der Lichtgeschwindigkeit. Wenn Raum und Zeit sich immer wieder dehnen, stauchen und verbiegen müssen (aus Liebe zu Einstein?), dann hat man es eben nur mit einer Scheinkonstanz zu tun, denn bei einer echten müssten sie es nicht (abgesehen davon, dass sie nur Ordnungsmuster unseres Denkens sind!).

    Die SRT kann weder bewiesen noch widerlegt werden, weil sie nichts Physikalisches zum Gegenstand hat. Weder gibt es eine Sache Raum, Zeit und Masse usw., noch das Licht. Lichteindrücke scheinen im Kopf des Beobachters auf, wenn elektromagnetische Wellen/Teilchen auf sein Sehorgan treffen. Und „Ruhe“ und „Bewegung“ sind rein metaphorische Beschreibungen von Eindrücken, die auf Unbelebtes nicht zutreffen. Unbelebtes verharrt von sich aus nur in seinem Zustand bzw. will sich bei Einwirkung in diesem erhalten (Newton 1. Axiom). Es hat weder Bewegungsorgane noch Ruhebedürfnisse. Die ganze RT ist nur eine Sprachschluderei, abseits der Realität.

    Ansonsten haben Sie sich mit der „Berechnung“ des Erdalters doch wohl nur einen Scherz geleistet. Mit Einstein ist eben alles möglich – wie bewiesen – nur nichts Vernünftiges!

    Aber Sie wissen sicher auch, dass ich Einstein da keinen Vorwurf mache. Als Autist konnte er nicht anders, er hat nur geraten: „Ich habe die Gesetzlichkeiten der Welt auf wild spekulativen Weg zu erhaschen versucht.“ (1944 an Born)

  9. Roland

    Sehr geehrter Herr Hille,

    ich bin etwas erstaunt darüber, daß Sie a) sagen, die SRT könne man nicht widerlegen und b) meinen, daß meine Erdaltersberechnung ein Schrez sei.

    Sie belieben wohl zu scherzen, Herr Hille?

    Wie glauben Sie denn, wie man einen Unsinn widerlegt? Indem man wohl nach Ihrer werten Meinung beweist, daß es kein Unsinn ist und der Unsinnssager Autist ist?

    Nein, auf ein solches Niveau begebe ich mich nicht bzw. habe das nicht nötig. Ich zeige nämlich anhand der formalen Aussagen des Unsinnbehaupters, daß Unsinn herauskommt. Egal, ob er Autist oder straßenkehrender Physiker ist! Er gibt Formeln und Definitionen an und damit kann man arbeiten und weitere Schlußfolgerungen ziehen. Es kommt dabei nicht darauf an, ob der Autor diese Schlußfolgerungen gesagt hat oder nicht sondern nur darauf, daß die Schlußfolgerungen aus der Mathematik/Physik des bereits Offenbarten resultieren.

    Und wenn die Schlußfolgerungen mit der Realität kollidieren, sind eben die Voraussetzungen falsch gewesen und nicht die resultierenden lustigen Schlußfolgerungen! Und damit sind die Voraussetzungen, also die ART oder die SRT, bereits als Unsinn bewiesen!

    Das maximale Erdalter mit knapp 1 Jahr ist eben ein Unsinn, welcher aus dem Unsinn Einsteins folgt. Zumindest wenn man den mathematischen Grundfehler mit der falschen Einheit einmal außer Acht läßt.

    Ansonsten könnte man dank des grundsätzlichen Einheitenfehlers aufgrund der Definition im 2. Postulat bei der Lichtgeschwindigkeit überhaupt nichts Lustiges rechnen, weil man 3 Äpfel und 5 Liter Bier grundsätzlich nicht addieren kann. Einheitenfehler.

    […] moderiert wegen zu rauem Umgangston.

    Der Beweis geling letztlich immer nur durch Vergleich mit einer Realität und das Erdalter ist eben eine Realität und bei diesem Vergleich ergibt sich eben ein nicht überwindbarer Widerspruch.

    […] moderiert wegen zu rauem Umgangston.

    “ Weder gibt es eine Sache Raum, Zeit und Masse usw., noch das Licht. Lichteindrücke scheinen im Kopf des Beobachters auf, wenn elektromagnetische Wellen/Teilchen auf sein Sehorgan treffen.“

    Dann lassen Sie mal das Licht eines 1 kW Lasers Eindruck auf Ihre Augen machen. Dann können Sie vielleicht die Realität des Lichts noch etwas besser erkennen. Anschließend nehmen Sie bitteschön einmal einen Hammer und schlagen den kräftig auf Ihren Daumen. Dann erahnen Sie vielleicht sogar die Realität von Masse!

    Obwohl dies sich mit dem ersten Lichteindruck bereits erübrigt hat, da Licht ebenfalls nur etwas schneller bewegte Masse ist.

    „Mit Einstein ist eben alles möglich – wie bewiesen – nur nichts Vernünftiges!“

    Mit Einstein ist überhaupt nichts möglich. Würde der Einstein-Gültig-Schalter umgelegt, gäbe es eine Mikrosekunde später die Welt nicht mehr. Sie wäre bereits explodiert. Dies ist die physikalische Konsequenz aus einer Wirkungsgeschwindigkeit mit nur Lichtgeschwindigkeit.

    Einsteins Relativitätstheorie ist durch die Tatsache des 2. Postulats bereits widerlegt, wo er eine Grenzgeschwindigkeitsbehauptung für Licht aufgestellt hat. Und damit muß die Lichtgeschwindigkeit mit einer Zusatzeinheit versehen werden, welche dieser Definition im Postulat entspricht. Und damit ist die SRT+ART mathematisch komplett wegen Einheitenkollission widerlegt.

  10. Helmut Hille

    Werter Herr Roland,
    ich kann nur hoffen, dass Sie Einsteins Gleichungen richtig benutzt haben, um sie zu widerlegen. Dann Gratulation! Doch bleibe ich bei meiner Auffassung, dass die SRT weder „bewiesen“ noch widerlegt werden kann, weil es ihre Objekte physikalisch gar nicht gibt – Raum und Zeit sind einerseits Erkenntnisordnungen, andererseits gehören sie noch zu den Messgrößen (Maß der Länge und Maß der Dauer), die geistige Setzungen sind, in Normblättern und Konventionen existierend – und die angeblich so entscheidenden Eigenschaften „Ruhe“ und „Bewegung“ sind am Lebendigen geschulte metaphorische Wertungen, die auf Physikalisches in seiner natürlichen Passivität einfach nicht zutreffen.
    Es mag verdienstvoll sein, dass Sie die Gleichungen, wie Sie glauben, ad absurdum geführt haben, aber wichtiger ist es noch, den geistigen Niedergang, der mit der ganzen RT verbunden ist, herauszustellen und die Menschen aufzuklären, dass sie wieder verstehen, was Realität und was Phantasie ist. Einstein: „Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“

  11. Helmut Hille

    Roland:
    „Dann lassen Sie mal das Licht eines 1 kW Lasers Eindruck auf Ihre Augen machen. Dann können Sie vielleicht die Realität des Lichts noch etwas besser erkennen. Anschließend nehmen Sie bitteschön einmal einen Hammer und schlagen den kräftig auf Ihren Daumen. Dann erahnen Sie vielleicht sogar die Realität von Masse!“
    Die Realität des Lichtes ist die elektromagnetische Welle, die einen Lichteindruck im Kopf des Beobachters erzeugt.
    Die Masse ist als Messgröße das Maß der Trägheit, aus der wir auf die Menge der widerstehenden Materie schließen. Die Realität ist hier auch die Materie. Wer nicht zwischen Messgrößen und Realität unterscheiden kann oder will, weiß dann gar nicht, von was er redet.