Nach Albert Einstein soll die Längenkontraktion bei relativen Geschwindigkeiten in der Größenordnung der Lichtgeschwindigkeit bis zur Schrumpfung des Körpers „in flächenhafte Gebilde“ gehen

von G.O. Mueller

Aus der Dokumentation von G.O. Mueller Kapitel 2 – Fehlerkatalog
E: Bewegung / Fehler Nr. 14 (English Version…):

Nach Albert Einstein soll die Längenkontraktion bei relativen Geschwindigkeiten in der Größenordnung der Lichtgeschwindigkeit bis zur Schrumpfung des Körpers „in flächenhafte Gebilde“ gehen

Die Schrumpfung durch Längenkontraktion zu „flächenhaften Gebilden“ nach AE 1905 (S. 903) wird in manchen Texten der Relativisten auch als „Abplattung“ bezeichnet. Im
Grenzfall des Erreichens der Lichtgeschwindigkeit sollte jeder ponderable Körper ausdrücklich bis zu einer Fläche schrumpfen, wovor ihn nur die Schwierigkeit bewahrt, diese Geschwindigkeit je zu erreichen.

Für diejenigen unter den Autoren der Relativistik, die die Effekte der Kinematik (Längenkontraktion, Zeitdilatation) für real erklären (die überwiegende Mehrheit der Autoren), besteht ein zusätzlicher Erklärungsbedarf durch die Frage, wie sie bei Schrumpfung eines ponderablen Körpers (fast) zu einer Scheibe den Verbleib der Materie erklären wollen: irgendwo muß sie sich verstecken, da von einer Vernichtung oder Umwandlung der Materie hier noch nicht die Rede ist.

Die von den verschiedenen Autoren gewählten Erklärungsmöglichkeiten für die Längenkontraktion als realer Effekt variieren, vgl. Fehler E 12: (1) elastische Veränderung des Körpers (M. v. Laue); (2) „Folgeerscheinung eines Umstandes“ oder „Begleitumstand der Tatsache der Bewegung“ (M. Born), nämlich der relativen Geschwindigkeit zwischen zwei Systemen ; (3) ursachenfreier (akausaler), unerklärter Effekt (A. Einstein). Diese Erklärungen reichen jedoch für den Fall der Abflachung (fast) zu einer Scheibe und den Verbleib der Materie nicht aus.

Der Fall ist durch die Beobachtungen von Galaxien mit Fluchtgeschwindigkeiten relativ zur Erde in der Größenordnung von 50 % der Lichtgeschwindigkeit konkret gegeben und wird noch konkreter, wenn man zwei derartige Galaxien betrachtet, die sich in entgegengesetzten Richtungen von der Erde entfernen, so daß sich die relative Geschwindigkeit zwischen den beiden Galaxien verdoppeln kann; die Frage, welches Additionsgesetz für relative Geschwindigkeiten angewandt wird, hat auf die Größenordnung der resultierenden Geschwindigkeit keinen Einfluß.

Ohne eine plausible, widerspruchsfreie Erklärung muß bei Schrumpfung in flächenhafte Gebilde der Verbleib der Materie als mysteriöses, wunderbares „Verschwinden“ gelten und wäre eigens erklärungsbedürftig.

Daß Albert Einsteins Theorien zur Mystifizierung der Naturvorgänge führen und den zu beobachtenden Einbruch des Irrationalismus in vielen Bereichen des geistigen Lebens fördern, ist seit Minkowskis Erklärung der kinematischen Effekte als „Geschenk von oben“ und die Umkehrung der Ereignisfolgen durch Albert Einstein selbst (als Konsequenz seiner angeblichen Relativierung der Gleichzeitigkeit) eindeutig dokumentiert durch die Berge von Science Fiction und von esoterischer Literatur, die sich bei ihren Zeitreisen ausdrücklich auf die Relativitätstheorie berufen.

Es wäre interessant zu erfahren, ob die Werke der Science Fiction und der Esoterik auch schon das zauberhafte Verschwinden von Materie durch hohe relative Geschwindigkeit des Beobachters entdeckt haben – und natürlich im Gegenzug auch das ebenso zauberhafte Entstehen (Wiederauftauchen?) von Materie bei Verringerung der relativen Geschwindigkeit des Beobachters. Vielleicht ließe sich der Effekt (in beiden Richtungen) sogar verknüpfen mit dem „fluktuierenden Vakuum“ der Quantenmechanik oder gar mit der Erklärung des „Massendefekts“ der Kosmologie?

AE 1905.

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17 Antworten zu “Nach Albert Einstein soll die Längenkontraktion bei relativen Geschwindigkeiten in der Größenordnung der Lichtgeschwindigkeit bis zur Schrumpfung des Körpers „in flächenhafte Gebilde“ gehen”

  1. Helmut Hille

    Der EINDRUCK von Bewegung entsteht erst dadurch, dass ein Beobachter ein Objekt in Beziehung zu einem anderen setzt bzw. (stillschweigend) zu sich selbst (weil er das so gewohnt ist). Ein solcher nur im Kopf des Beobachters existierender EINDRUCK kann natürlich physikalisch nichts bewirken. Ob etwas beobachtet wird oder nicht – für sich und von sich aus verharrt es nur in seinem Zustand (Newton 1. Axiom). Newton dachte von der Sache her, hatte also Sachverstand. Einstein als Autist hatte keinen. Mangels Empathiefähigkeit konnte er sich nicht in sein Gegenüber hineinversetzen, gleich ob Person oder Objekt. So schloss er von sich auf anderes, machte keine Unterschied zwischen Unbelebten und Belebten. Daher ist RT Biologismus/Anthropologie, aber eben keine Physik. Wer nur Physik versteht, versteht auch die nicht recht.

    Bei G.O. Mueller vermisse ich solche Überlegungen, die den Kern des Irrtums aufzeigen.

  2. Gerhard Klose

    Nach meiner Ansicht führte die damalige (um 1900) falsche Auslegung(Interpretation) der Michelson und Morley Lichtinterferenz-Messungen mit dem Null-Ergebnis ( keine Interferenzstreifen), also keine Erdbewegung durch den damals angenommenen ruhenden Lichtäther(E/H-Wellen-Medium) zur mathematischen Trickserei der sogenannten Lorenztransformation (Stauchungen durch den Ätherwind an der Einrichtung zur Interferenz-Messung).

    Dass der Lichtäther Masse sein könnte und im Bereich der Erde wie ein Halo durch die starke Anziehung mitgenommen wird, darauf sind die damaligen und sogar heutigen etablierten Koryphäen
    nicht gekommen. Aber heute gibt es viele sogenannte Dissidenten-so einer wie ich- die klar und deutlich sagen: Der Lichtäther ist die heute noch gesuchte DUNKLE-MATERIE die nur aus Elektronen und Positronen besteht und das ganze Weltsystem zusammenhält und uns das Leben schenkt durch die phänomenale Übertragung der E/H-Wellen (Sonnenstrahlen). Da ist hier an erster Stelle
    Prof. MENAHEM SIMHONY mit seiner EPOLA- Theorie( ELEKTRO/POSITRON/GITTER) zu nennen.
    Siehe http://www.epola.org.
    Weiteres siehe einfach in Google Zeile: gerhard klose positron

    Gerhard Klose
    E-Mail: dh5ox@d-klose

  3. Peter Rösch

    Mit Bezugnahme auf Karamanolis schreibt Karl Brinkmann zu der Vorstellung einer Versuchspersonen, die sich mit „relativistischer Geschwindigkeit“ bewegt: Sie „nähme, ungeschmälert weiterlebend, nicht wahr, daß sie als ‚unendlich dünne‘ Scheibe tot wäre; das täte jedoch der ruhende Beobachter. Es darf gelacht werden. – “
    (Brinkmann, Karl: Grundfehler der Relativitätstheorie, S. 158)

  4. Peter Rösch

    Ein Weiteres. Oft wird ja den Kritikern der Relativitätstheorie gegenüber spöttisch bemerkt: „Ja, und die Erde ist eine Scheibe.“ Es tritt betretenes Schweigen ein, wenn der Kritiker dann aufklärt, daß genau dies die Aussage der Relativtätstheorie ist, und zwar für die von einem fernen Gestirn aus beobachtete, relativbewegte Erde.

  5. Peter Rösch

    Ergänzung zu oben, 3.: Im Prinzip führt Brinkmann genau das an einem plastischen Beispiel aus, was unter 1. Helmut Hille sagt.

  6. Luitpold Mayr

    In der relativistischen Literatur werden die relativistischen Effekte sehr unterschiedlich gesehen. Sie werden bezeichnet als wahr, aber nicht wirklich/real/nicht physikalisch real/Scheineffekte/das Ergebnis der Relativität von Gleichzeitigkeit/Messeffekte/perspektivische Effekte/mathematische Effekte.
    Schlussfolgerung: Sie glauben an mathematische Formeln, ohne sich über deren physikalische Bedeutung im Klaren zu sein. Jeder kann sich die Theorie nach eigenem Geschmack zurecht legen, trotzdem sind sich alle einig.
    Wäre die Längenkontraktion nach der speziellen Relativitätstheorie ein wirklicher Effekt, so bleibt die Theorie die Antwort auf die Frage schuldig, in welchem Maße ein bewegter Körper physikalisch, also materiell verkürzt wird. Ein bewegter Körper hat in Bezug auf unterschiedlich bewegte Systeme bzw. Beobachter unterschiedliche Geschwindigkeiten. Folglich hat jeder feste Körper gleichzeitig viele unterschiedliche Geschwindigkeiten. Welche Geschwindigkeit ist nun maßgeblich für die physikalische Schrumpfung des Körpers?

  7. Helmut Hille

    Ein solcher Körper hat für sich überhaupt keine Geschwindigkeit und damit auch keine Probleme mit ihr. Der EINDRUCK von Bewegung und damit ihrer Geschwindigkeit entsteht erst, wenn ein Beobachter ein Objekt in Beziehung zu einem anderen setzt und verschwindet mit der Beobachtung. Macht man sich das klar, dann erkennt man die RT als eine Chimäre.

  8. Peter Rösch

    Es drängt sich die Frage auf, ob ein Körper im Sinne der Relativitätstheorie mit sich selbst identisch sein kann. – Also, ein Körper, der allein aufgrund einer wahrgenommenen Bewegung verflacht, hat dann ja wohl z. B. eine andere Dichte – d. h. ein wesentliches Merkmal seiner stofflichen Identität geht verloren.

  9. Luitpold Mayr

    Zu Helmut Hille (Nr.7):
    Wenn Bewegung relativ ist, so können wir keinem Körper (besser allgemein: keinem System) eine nach Richtung und Größe absolute Geschwindigkeit zuordnen. Trotzdem meine ich, dass Bewegung nicht von Beobachtern abhängt. Die physikalische (materielle) Wirklichkeit existiert auch ohne Beobachter. Ein Merkmal dieser Wirklichkeit besteht m.E. darin, dass alles in Bewegung ist.

  10. Luitpold Mayr

    Um die Verwirrung perfekt zu machen, wird Einsteins relativistische Längenverkürzung häufig als Lorentz-Kontraktion bezeichnet. Die Lorentz-Kontraktion ist aber eindeutig eine physikalische (materielle) Kontraktion fester Körper in Bewegungsrichtung, wobei die Theorie von Lorentz von einem Äther als absolutem Bezugssystem ausgeht. Dagegen bleibt bei Einsteins relativistischer Längenverkürzung völlig offen, worum es physikalisch geht. Hier werden ja nicht nur feste Körper, sondern alle Wegstrecken in Bewegungsrichtung verkürzt. Deshalb auch das Rätselraten von Einsteins Epigonen über den Charakter der Relativitätseffekte (siehe mein Kommentar oben, Nr. 6). Deshalb auch vielfach die Erklärung, es handle sich bei der Längenkontraktion um einen Messeffekt, der auf der Relativität von Gleichzeitigkeit beruht (z.B. Westphal).
    Einstein selbst hat wohl alles für physikalische Wirklichkeit gehalten, was mathematisch in sich stimmig ist. Doch in der mathematischen Phantasie lässt sich vieles ausrechnen, was mit der physikalischen Wirklichkeit nichts zu tun hat.

  11. Helmut Hille

    zu Luitpold Mayr (Nr. 9)
    „Ein Merkmal dieser Wirklichkeit besteht m.E. darin, dass alles in Bewegung ist.“
    Bewegung gibt es nur für einen vergleichenden Beobachter. Die Dinge selbst und für sich verharren (von sich aus) nur in ihrem Zustand bzw. wollen sich in diesen erhalten, wenn auf sie eingewirkt wird. Das ist ihr objektiver Zustand, wie ihn Newton in seinem 1. Axiom beschrieb, was Grundlage der ganzen Physik ist. Ihre „Bewegung“ ist ein nur EINDRUCK, wenn der Zustand von einem Beobachter zu einem anderen Objekt in Beziehung gesetzt und zu verschiedenen Zeitpunkten verglichen wird. Es ist also eine Leistung des Gedächtnisses. Das sich klar zu machen, kann doch nicht zu schwer sein. Es sei denn es mangelt einen an Selbstwahrnehmung und man ist nicht fähig, sich in die Natur eines unbelebten Objekts hineinzuversetzen. (Das ist dann ein Fall von Autismus.)

  12. Luitpold Mayr

    Mir geht es nicht um eine philosophische und physikalische Grundlagendiskussion über die Aspekte von Bewegung.

    Noch einmal: Die Theorie von Hendrik Lorentz setzt ein absolutes Bezugssystem und somit Absolutgeschwindigkeiten voraus. Deshalb kann für jede Geschwindigkeit das Maß der materiellen Längenkontraktion eines bewegten Körpers angegeben werden.
    Im Unterschied dazu geht die spezielle Relativitätstheorie von Relativgeschwindigkeiten aus, deren Größe nur in Bezug auf andere bewegte Systeme angegeben werden kann. Daraus folgt, dass jedem bewegten Körper oder System gleichzeitig eine unbegrenzte Vielzahl von Geschwindigkeiten zuzuordnen ist. Daher gibt es keine bevorzugte Geschwindigkeit, nach welcher sich eine reale (materielle) Kontraktion richten könnte. Daher ist ausgeschlossen, dass die relativistische Längenkontraktion ein realer, materieller Effekt ist.(Einstein betrachtet immer nur zwei Systeme und kommt dadurch zu einer bestimmten Relativgeschwindigkeit!)

    Möglicher Weise ist diese Erkenntnis gar nicht neu, sondern schlummert längst in den Tiefen der GOM-Dokumentation – ich weiß es nicht.

  13. Helmut Hille

    Lieber Herr Mayr,
    ich danke für Ihre Klarstellung, die ich für absolut richtig halte und die ich schon lange selber vertrete. Relativisten beschränken sich immer nur auf 2 relativ zueinander „bewegte“ Körper, die aber bereits auch gegeneinander vertauschbar sind, denn jeder dieser unbeschleunigten Körper befindet sich nämlich im gleichen Zustand, nämlich den des Verharrens (Newton 1. Axiom). Abgesehen davon ist die Sicht einer Abhängigkeit von Abmessungen von einer Geschwindigkeit, die ein Beobachter taxiert, der größte Kinderquatsch der Weltgeschichte. Alle sollten sich schämen, die das auch noch verteidigen. Und alle sollten froh sein, dass das nicht so ist.

  14. Luitpold Mayr

    Lieber Herr Hille,
    es freut mich dass wir das unwesentliche Missverständnis ausräumen konnten und in der Einschätzung der SRT übereinstimmen.

  15. Helmut Hille

    Hätte man z.B. in Neuguinea einen bisher unbekannten steinzeitlichen Volksstamm entdeckt, der solche Auffassungen wie Einstein vertritt, dass durch bloße Taxierung sich Dinge in ihren Abmessungen verändern, was ja schlimmer wie Aberglauben ist, hätte man das als Beweis einer besonderen geistigen Rückständigkeit gewertet, es sei denn, man hängt dem relativistischen Glauben an, wo man das dann für hohe Weisheit gehalten hätte.

  16. Rolf Lindhorst

    Zu Luipold Mayr Nr.9
    Lieber Herr Mayr,
    ohne Beobachter gibt es weder Richtung, Geschwindigkeit noch Größe. Ohne Beobachter gibt es garnichts. Wer, außer einem Beobachter, sollte in der physikalischen Wirklichkeit sonst eine Bewegung wahrnehmen?

  17. Helmut Hille

    Jeder bestimmte Zustand ist durch einen Beobachter bestimmt. Da gibt es niemand, der ihm das abnimmt. Die Natur ist EINE, weiß nichts von Raum und Zeit und entfaltet sich nach ihren Möglichkeiten. Objektiv bewegt sind Lebewesen, wenn sie zumeist willentlich ihre Bewegungsorgane nutzen, was mit Energieverbrauch verbunden ist. Das alles kann man von unbelebten Dingen nicht sagen, bzw. ist dann eine rein metaphorische Redeweise, die man in der Wissenschaft ablegen sollte, will man denn einen Sachverhalt sachlich richtig beschreiben. Sonst ist alle Wissenschaft vergebens.