Eine Revision der Einsteinschen Revision

von Paul Lorenzen

Eine Revision der Einsteinschen Revision
Paul Lorenzen

In: Philosophia naturalis. Meisenheim. 16. 1977, H. 4, S. 383-391.
Abgedruckt in: Protophysik und Relativitätstheorie. Hrsg.: J. Pfarr. 1981, S. 107-125.

Kurzrezension der Forschungsgruppe G.O. Mueller in der Dokumentation der kritischen Veröffentlichungen – Kap. 4:

Auszug aus einer Abhandlung von Ingo Tessmann –  in Kritik und Fortführung der Einsteinschen Theorie, Technische Universität Hamburg-Harburg TUHH 6/9/2003:

[…] „Im Anschluß an Weinberg hat der konstruktive Mathematiker und Philosoph Paul Lorenzen 1976 eine Revision der Einsteinschen Revision gefordert und 1978 in seiner Theorie der technischen und politischen Vernunft veröffentlicht. Nach Lorenzen wird durch die ART nicht die Geometrie der Kosmologie revidiert, sondern die Gravitationstheorie. D.h. die Gravitationsfelder der ART sind keine (physischen) Kraftfelder, sondern bloß (theoretische) Transformationsvorschriften; die zu jedem Punkt angeben, durch welche Koordinatentransformation man lokal ein Inertialsystem erhält. Die Geometrie folgt dabei aus dem Äquivalenzprinzip und nicht umgekehrt wie bei Einstein. Auch die ART ist damit keine (klassische) Seinslehre mehr, wie von Einstein intendiert, sondern konstruktive Erkenntnistheorie wie schon die positivistische QM Heisenbergs. Offen bleibt dabei allerdings die Frage, warum die Transformationen überhaupt möglich sind …“

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Eine Antwort zu “Eine Revision der Einsteinschen Revision”

  1. Wolfgang Lange

    „… Offen bleibt dabei allerdings die Frage, warum die Transformationen überhaupt möglich sind …”

    Die Transformation ist möglich, weil die Wellentheorie eine retadierte und ein aversierte Lösung hat. Das äußert sich in dem Minuszeichen des d’Alembertschen Operators. Und aus

    (V-v)(V+v)

    wurde durch Lorentz

    V²-v²=V²[sqrt(1-v²/V²)]²

    Das ist der ganze Zauber an dem Betrug. Schön verbrähmt und kaum zu finden.
    Ich beanspruche das Copyright für das Auffinden.
    W.Lange