Der Urknall – die anerkannteste wissenschaftliche These?

von Peter Ripota

Aus der Webseite von Peter Ripota „Mythen der Wissenschaft„:

Der Urknall – die anerkannteste wissenschaftliche These?

Die Urknall-Hypothese besagt: Unsere Welt entstand in einem winzigen Augenblick aus dem Nichts vor 13,7 Milliarden Jahren (es können auch 8,9 Milliarden oder 17,5 Milliarden Jahre gewesen sein. War ja niemand dabei). Die These ist heute allgemein anerkannte Meinung aller ernsthaften Astronomen. Boshafte Zungen meinen, sie wäre keine auf Fakten gestützte Hypothese, sondern ein Dogma.

Fakt ist: Die Aussagen der Urknall-Hypothese widersprechen zum Teil eklatant den allseits sichtbaren Fakten – und zudem der Logik, dem gesunden Menschenverstand und den geheiligten Urprinzipien der Physiker. Wer sie anzweifelt hat seine Karriere als Wissenschaftler beendet. Fehlt nur noch der Scheiterhaufen.

18 Antworten zu “Der Urknall – die anerkannteste wissenschaftliche These?”

  1. Helmut Hille

    Hier aus einer alternativen Sicht:
    Das Universum
    Das Universum ist ohne Grenzen in Raum und Zeit. (Was sollte ihm Grenzen setzen?)
    In ihm gibt es unzählige Kosmen, so wie es in einem Kosmos unzählige Galaxien gibt.
    Kosmen gehen aus einer Megaexplosion zusammenströmender Materie hervor (sog. Big Bang eines Kosmos).
    Auslöser der Megaexplosion ist nach heutiger Kenntnis Antimaterie, die sich bei ausreichender Verdichtung bildet.
    (Hierzu muss die Materie m.E. weder totale Homogenität erreicht haben – enthielte also schon die Keime der neuen Galaxien -, noch auf einen extrem kleinen Radius verdichtet gewesen sein, was die inflationäre Phase erübrigt.)
    In der Megaexplosion wird alle betroffene Materie zu einer neuen Einheit verschränkt.
    Verschränkungen eingehen zu können, ist eine allgemeine Eigenschaft der Materie.
    Verschränkte Einheiten, gleich ob Teilchen oder Kosmos, reagieren als ein Ganzes unabhängig von Raum und Zeit (Nichtlokalität).
    Sie sind sich nicht „fern“ sondern eines – wir sehen sie nur so.
    Die Anfangsverschränkung gibt sich als Schwerkraft zu erkennen, die alle Teile der neuen Einheit zueinander hinstreben lässt.
    (aus „Mein Weltbild/Meine Kosmologie“ auf WEGE DES DENKENS)

  2. Helmut Hille

    Wer immer die Dynamik des Kosmos bestreitet, einschließlich einer Art „Urknall“, wird keine Erklärung für die herrschende kosmische Fliehkraft haben, die zu leugnen nun wirklich lächerlich wäre. Ohne die Fliehkräfte wären schon alle Himmelskörper durch die Schwerkraft „am untersten Punkt“ zusammengeklumpt, während wir überall große und im intergalaktischen Raum sich vergrößernde Zwischenräume beobachten können. Mein kosmologisches Weltbild entspricht dem Satz von der Erhaltung der Energie und kommt ohne Hypothesen aus, außer der, dass unser Kosmos eine von vielen ist, was ich eine vernünftige, unsere Sicht erweiternde Annahme halte.

  3. Helmut Hille

    Ripota:
    „2) Warum nimmt die Explosionsgeschwindigkeit mit der Entfernung zu?
    Bei jeder Explosion nimmt die Kraft, welche die Teile ursprünglich weggeschleudert hat, allmählich ab, und die Teilchen werden langsamer.“
    Falsch: Es gilt der Satz von der Erhaltung der Energie. Ohne ein bremsendes Medium bleibt jede Kraft erhalten.
    „Dazu trägt auch die Schwerkraft bei, die im Explosionszentrum natürlich stärker wirkt als außen, weil am Ort des Explosionsherdes mehr Masse konzentriert ist als außen.“
    Richtig! Und weil es so ist nimmt die Expansion zu. Daher falsch:
    „Beim Urknall war es angeblich genau umgekehrt: Je weiter ein Teilchen (eine Galaxis) vom Explosionsherd entfernt ist, desto schneller wird sie. Aber: Woher nimmt sie denn die Energie dafür?“
    Antwort:
    Sie ist bei der Explosion entstanden und wird durch die ebenfalls bei der Explosion entstandene Schwerkraft (Verschränkung aller Materie) in Grenzen gehalten. Daher ist es unvermeidlich, dass sich der Kosmos immer schneller ausdehnt. Das sind ganz einfache und völlig logische Überlegungen. Was gibt es daran nicht zu verstehen???

  4. Helmut Hille

    Nicht jeder, der Einstein kritisiert, sagt automatisch gleich etwas Richtiges. Einerseits liegt das Problem sehr viel tiefer, als die Kritiker annehmen, andererseits kann man Einstein mit einem einzigen Satz widerlegen, wie hier auch schon gezeigt habe. Sogar mit seinem eigenen. Aber er ist da kein verlässlicher Zeuge, weil er gern auch immer das Gegenteil behauptet hat. Woher kam das?
    S. 41 der Einsteinbiographie von Jürgen Neffe:
    Max Brod, der Einstein in seiner Prager Zeit in einem jüdischen Intellektuellen-Salon kennenlernte, ihn als Vorlage für seine Keplerstudie nehmend: „Er war von einer „Beharrlichkeit sondergleichen die ihn nach außen hin völlig absperrte, ihn unverletzlich, aber auch für alles, was nicht seine Wissenschaft betraf, aufnahmeunfähig machte.“ Weiter:
    „Der größere wichtigere Teil seines Lebens spielte sich unbewusst ab und zwar im wahrsten Sinne des Wortes unzugänglich für andere wie für ihn selbst. Absicht dürfe ihm dabei aber nicht unterstellt werden, war er doch im strengsten Sinne des Wortes: unzurechnungsfähig, unverantwortlich für all das, was er tat.“ Neffe gleich anschließend dazu: „Keine zeitgenössische Beschreibung zeichnet Einstein schärfer.“

  5. Helmut Hille

    Einstein dazu passend in einem Brief an Max Born:
    „Ich habe die Gesetzlichkeiten der Welt, auf wild-spekulativen Weg zu erhaschen versucht.“ Und das ist der Kronzeuge vieler Physiker!
    Unter den Blinden ist der Einäugige König, unter den Physikern der Blindeste von allen.

  6. Peter Rösch

    Die Abbildung zeigt den Mathematiker Ferdinand Lindemann Ende September 1905, wie er mit der Relativitätstheorie aus dem Nichts eine neue Welt schafft. Man feierte da nicht nur auffallenderweise ausgerechnet das Michelsfest, sondern auch das jüdische Fest zur Erschaffung der Welt namens Rosch Haschana („Haupt des Jahres“, Neujahrsfest), nach der jüdischen Zeitrechnung begann jetzt das Jahr 5.666. Die Assoziation ist klar, Newton schuf sein Weltbild 1.666 christlicher Zeitrechnung ebenfalls unter Umständen von wahrhaft biblischer Metaphorik ( . . . ein Apfel fiel vom Baum!). In beiden Fällen war dann jeweils vom „Wunderjahr“ (Annus mirabilis) die Rede; jedoch war mit der 666 auch der Verwirrer und Antichrist gegenwärtig. Der neutestamentarisch glaubende Newton war übrigens an einem Weihnachtstag zur Welt gekommen, zum Datum von Christi Geburt. Da kam Lindemann dieser Gegensatz gerade recht, daß der zweckmäßig vorgeschobene alttestamentarische Einstein an dem von der Kabbala für Gott reservierten Tag, dem Pi-Day 3/14, geboren ward. – Kein Wunder, daß die Physik schließlich zu einer Glaubensangelegenheit geworden ist!

  7. Bernhard Berger

    Auch ich bin kein Freund der Urknall-Hypothese, weil sie widersinnig ist.
    Sie ist „flach“ und ohne „tiefe“ wie so viele Theorien unausgegoren sind.

    Wenn ich es richtig verstanden habe, gründet die Urknall-Hypothese auf der Expansions-Hypothese des Universums und die gründet auf der Rotverschiebungs-Hypothese des Sternen Lichtes und das gründet wiederum auf der Licht-Hypothese und der Hypothese der Fixen Lichtgeschwindigkeit.

    Wenn die Rotverschiebungs-Hypothese richtig wäre, dann würde sich unser Sonnensystem in der Mitte des Universums befinden weil die selbe „Rotverschiebung“ in „allen“ Richtungen gemessen wird.

    Dass wir aber nicht das Zentrum des Universums sind wird wohl jedem einleuchten. Also kann mit der Rotverschiebungs-Hypothese = Expansion des Universums etwas nicht stimmen.

    Was wäre, wenn das Sternenlicht schneller wäre als unser Sonnenlicht? Würde es da nicht ebenfalls als „rotverschoben“ gesehen werden? Und warum sollte das Sternenlicht nicht schneller sein können? Etwa wegen der Lorentz-Transformation und dann nicht mehr funktioniert?

    Es gibt im Grunde keinen Grund das Universum als „endlich“ und als „gekrümmt“ mit einem Masseschwerpunkt versehen anzusehen.
    Im Gegenteil, ein endloses lineares Universum ist die einzige widerspruchsfreie Interpretation.

    Warum „sehen“ wir mit den Teleskopen entfernet Welten? Weil das Licht oder eben auch die Radio und sonstige Signale bei uns angekommen sind. Und was ist mit dem Licht von Welten die bei uns noch nicht angekommen sind? Oder möchte im Ernst jemand behaupten dass alle Lichter, Signal der Welten im Universum bei uns angekommen wären?

    Wir „sehen“ mit unseren Messinstrumenten nur das was bei uns abgekommen ist. Und das was noch nicht angekommen ist, das „sehen“ wir auch nicht. Also können wir auch nicht sagen, dass wir „alles“ „gesehen“ hätten.

    In meinen Augen verhält sich die Naturwissenschaft sehr Arrogant bzw. Anmaßend.

    Mir kommt es so vor, als würde das Relativistische Weltbild nur einem einzigem Zweck dienen. Nämlich der „Relativierung“ des „Seins“ selbst. Denn mit dieser Theorie gibt es nichts Absolutes mehr alles ist relativ! Auch der Raum (Universum) wird relativiert wie auch die Zeit relativiert wird.

    Die Urknall-Idee vergisst, dass es solange man in „Zeitfolgen“ denkt es auch eine Zeit „VOR“ dem Urknall gegeben haben muss! Und was war dann vor dem Urknall? NICHTS! Kein Raum? Keine Materie? Keine Kraft? Keine Energie? Und schon entdeckt man dass mit der Urknall-Idee was nicht stimmen kann.

    Besser wäre es man würde nicht in „Zeitfolgen“ denken, denn nimmt man die Zeit weg, so bleibt nur noch das blanke Zeitlose Sein des Universums mit allem was enthalten ist. Dann stellt sich nämlich nicht mehr die Frage nach dem Anfang sondern nach dem warum. Warum gibt es Materie im Universum. Und da gefällt mir die Quintessenz-Hypothese sehr gut. Denn diese benötigt keinen Anfang und ist auch kein Widerspruch zum Energie-Erhaltungssatz.

    Grüße Bernhard

  8. Stefan Miller

    ein endliches Universum hat nur ein Zentrum. In einem unendlichen Universum ist jeder Punkt das Zentrum. Gäbe es einen Urknall, dann würde sämtliche Materie sich statistisch gesehen voneinander entfernen. Die Andromeda-Galaxie, die man auch leicht mit einem Fernglass in der Nähe des Cassiopeia Sternbildes finden kann (die große Spitze zeigt auf die Andromeda) steuert aber auf unsere Galaxie zu. Das alleine widerspricht schon dem Urknall. Das Problem ist der Begriff der Unendlichkeit. Es läßt sich nur mathematisch erfassen. Ich empfehle hierzu die Überlegungen von Peter Plichta zu der mathematischen Natur des Universums und der Naturgesetze.

  9. Helmut Hille

    Bernhard:
    Die Urknall-Idee vergisst, dass es solange man in “Zeitfolgen” denkt es auch eine Zeit “VOR” dem Urknall gegeben haben muss! Und was war dann vor dem Urknall? NICHTS! Kein Raum? Keine Materie? Keine Kraft? Keine Energie? Und schon entdeckt man dass mit der Urknall-Idee was nicht stimmen kann.“
    Nach dem Grundsatz von der Erhaltung der Energie, den zu beachten für die Physik zwingend ist, ist der sog. Urknall – besser Big Bang – nur das Durchgangsstadium einer zusammenströmenden Materie, die bei starker Verdichtung Antimaterie erzeugt, die eben zum Big Bang führt. Dieser ist zur Erklärung der ungeheuren kosmischen Fliehkräfte unverzichtbar. Es gibt da für den Big Bang keinen Ersatz. Außerdem ist er die Ursache der Schwerkraft durch die Verschränkung aller beteiligten Materie, die dadurch Eines geworden ist, weshalb alle Teile des Kosmos zueinander hinstreben wollen, jedoch von der Fliehkraft darin gehindert werden. Was gibt es daran nicht zu verstehen??? Mit Geschmacksurteilen kommen wir da nicht weiter. Nur die Beachtung des Energieerhaltungssatzes und die Berücksichtigung der gesicherten Befunde ergeben eine solide Kosmologie. Der gegliederte Kosmos ist der größtmögliche Beweis, den es je für eine These geben kann.

  10. Bernhard Berger

    @Herr Miller,

    ich stimme ihnen zu, dass der Begriff „unendlich“ ein Problem darstellt. Jedoch lässt sich die Unendlichkeit überhaupt nicht „erfassen“; auch mathematisch nicht!

    Gruß Bernhard

  11. Bernhard Berger

    Hallo Helmut,

    also, in meinen Augen wurde mit dem Urknall die versucht die Entstehung des Universums zu erklären.

    Antimaterie ist eine „Vermutung“ und die Urknall-Idee ist immer noch eine Idee – und sonst nichts.

    Jedoch gewinne ich den Eindruck, dass sich viele so verhalten als wäre die Urknall-„Idee“ eine „Tatsache“.

    Woher soll den die Fliehkraft kommen? Ist Fliehkraft doch nur eine „Scheinkraft“ hervorgerufen durch die „Anziehungskraft“ einer Kraftquelle auf ein Objekt das sich eigentlich geradlinig vorwärts bewegen will und durch die „Gravitation“ eines Körpers in seinem geradem Fluge gehindert wird. Das sind also 2 Kraft-Vektoren und über das Kräfte Paralogramm kann man mit der ganz normalen Mathematik ausrechnen wo der Körper hinfliegen wird.

    Fliehkraft setzt also zwei Dinge voraus 1. eine statische Kraftquelle und 2. einen Körper der um diese Kraftquelle rotiert.

    In der Urknall-Idee ist aber „alle“ Materie als „Energie“ in einem Punkt vereint. Und weil es modern war musste der „Raum“ selbst ebenfalls in diesem Punkt verein gewesen sein. Könne man den Durchmesser dieser hypothetischen Kugel messen so würde man einen Durchmesser von NULL „0“ Meter messen.

    Alles im Universum soll inklusive der Raumes auf einem einzigem Punkt konzentriert gewesen sein. Die Materie ist in diesem Punkt als Materie nicht existent sondern nur als „Energie“. Und diese Gesamtenergie soll nun aus welchen Gründen auch immer „Explodieren“ ohne zu bedenken, dass dieser Energie-Punkt laut Beschreibung einem gigantischem „schwarzen“ Loches entspricht. Aber so rettet sich die NW, die Gravitation existiert in diesem Zustand ja noch nicht. Sie soll sich erst während der „Explosion“ entwickeln.

    Was wird dabei nicht beachtet? Energie ist nichts das aus sich selbst existieren könnte. Energie ist „Wirkung“ nämlich die Wirkung von Elementen im Universum die Interagieren. Wenn es also keine „Körper“ gibt woher sollte dann eine Interaktion kommen? Bzw. woher sollte dann die für den Urknall benötigte Energie herkommen! So Energie fraglos die Wirkung der Interaktionen von Atomen ist?!

    Weiter, während der Explosion sollen nun alle Elemente des Universums entstanden sein einschließlich des Raumes selbst. So aber der Raum als „Objekt“ sich „ausdehnen“ soll, dann benötigt der „Raum“ selbst einen „Hyper-Raum“ in welchem er sich ausdehnen könnte.

    Kratzer im Schnee – oder Spuren eines Hasen im Schnee? Wie lange bleiben die denn sichtbar? Und dennoch will man Milliarden von Jahren nach der Urknall-Idee die Spuren der Higgs-Teilchen als „Kratzer“ im Raum finden und zwar in einem Teilchenbeschleuniger welcher mit nichten ein Inertialsystem ist.

    Klar muss ein „endliches“ Universum rotieren, denn sonst würde alle Materie auf den gemeinsamem Schwerpunkt (Gravitationszentrum) zustreben – was wiederum ein Widerspruch in sich ist. Denn die Energie der Urknall-Idee wäre groß genug dass sich die hypothetische Raumblase bis in alle Ewigkeit ausdehnen würde – eine Rotation wäre nicht nötig. Außer wenn man die „Energie“ des Urknalls als „endlich“ ansieht, dann bräuchte man eine Rotation, damit die hypothetische Raumblase nicht wieder implodiert.

    Wenn man die Urknall-Idee mit dem Expandierendem Raum, welcher für seine Expansion einen hyperraum benötigt, mit dem Raum nach Euklid vergleicht, ist die „alt“ Raumvorstellung besser.

    Die Urknall-Idee braucht immer mehr „Pflaster“ um nicht auseinander zu fallen. Die alte Raum-Vorstellung von Euklid braucht kein Pflaster, denn sie enthält keine Widersprüche.

    In der theoretischen Physik, macht man immer nur „Gedanken-Experimente“ – also Experimente in Gedanken – also eigentlich keine Experimente! Sondern nur „Gedanken“. Gedanken = Idee!

    Der eigentliche Skandal ist, dass es möglich wurde reine Gedanken (Ideen) als Theorien aufzunehmen und diese im Laufe der Zeit sogar als „noch“ nicht bewiesene Tatsachen anzusehen. So reden viel zu viele von der Urknall-Idee als wäre es eine bereits vollständig nachgewiesene Tatsache.

    Die Urknall-Idee baut auf der Raumexpansions_Idee (Rotverschiebung des Lichts) auf. Und diese wiederum auf der Vorstellung, dass das Licht sich maximal mit ca. 300000km/s bewegt.

    Woher wie man denn das so genau? Wie schnell Sternenlicht wirklich ist? Vielleicht ist es deutsch schneller als 300000km/s?! Ist die Lichtgeschwindigkeit des Licht doch abhängig von der Dichte des Medium das es durchfliegt. Und hat der interstellare Sternen-Raum die gleiche „Dichte“ wie unser Sonnensystem? Oder könnte es eventuell so sein, dass ein Sonnensystem, wie die Erde die Luft, ein Gaswolke geringerer Dichte „mitzieht“ (Äther) eine Galaxie entsprechen eine noch dünnere Wolke. Das würde doch bedeuten, dass ein Lichtstrahl einer entfernen Sternes im interstellarem Raum eine weitaus höhere Lichtgeschwindigkeit haben könnte?! Und beim durchdringen des Raumes einer Galaxie in folge der höheren „Gasdichte“ „ausgebremst“ werden würde. Analog würde natürlich die Geschwindigkeit des Lichtstrahls abnahmen je dichter die „Gase“ in den Systemen werden würde.

    Würde sich dadurch die „Wellen-Länge“ – ich denke es wäre besser „Impulsabstand“ zu verwenden – nicht immer mehr verkürzen je dichter die „mitgezogenen“ Gase eines Systems werden? wäre dann unser Licht gegenüber dem Sternenlicht dann nicht „blau“ verschoben?
    Aber man will ja unbedingt mit der Rotverschiebung ein expandierendes Universum haben – alternativen ausgeschlossen –

    Gruß Bernhard

  12. Helmut Hille

    So viel ich weiß, entsteht bei sehr hohen Energien wie in einem Colider auch immer Antimaterie. Wikipedia: „Antiteilchen und auch Antimaterie-Atome lassen sich in Paarbildungsreaktionen mittels Teilchenbeschleunigern erzeugen.“ Antimateire ist also keine Vermutung. Sie wird sogar in der Medizin eingesetzt. Du solltest aufhören, Dir etwas herbeizuphilosophieren. Sagt man statt „Urknall“ richtig BIG BANG, gibt es kein Problem, wie ich dargelegt habe. Wenn etwas real ist, dann ist es die Fliehkraft. Schleudere einen festen Gegenstand und lasse die Schnur dann los, dann wirst Du sehen, wie real die Fliehkraft ist. Du liebst halt das Statische, das Dein Denken leitet. Doch in der Welt gibt es nichts Statisches – alles ist Dynamik! Man muss halt bereit sein, die Fakten anzuerkennen.
    Gruß!
    Helmut

  13. Helmut Hille

    Heute denkt man, dass „Beim Urknall“ Materie und Antimaterie „entstanden“ ist und man wundert sich, dass sie sich nicht restlos gegenseitig vernichtet haben. Doch in meiner Sicht führte die durch die Verdichtung entstandene Antimaterie zum Big Bang der Materie, während die Energie der Antimaterie sich in die Explosionskraft/Fliehkraft verwandelte. Mal so ins Unreine gesprochen. Es gilt halt immer der Satz von der Erhaltung der Energie. Und nur wenn er berücksichtigt wird, haben wir es mit Physik als Wissenschaft zu tun. Der sog. „Urknall“ ist daher keine – wie Du, lieber Bernhard, richtig vermutest.

  14. Bernhard Berger

    Lieber Helmut,

    gesetzt den Fall dass der Weltraum endlos wäre? Was spricht dagegen? Nichts! Würde das gegen den Energie-Erhaltungssatz sprechen? Nein! Sondern ihn bestätigen.

    Die Idee des Urknalls entspringst auch aus der Suche nach einen Anfang; einem Anfang des „Seins“. „Anfang“ beinhaltet aber eine Zeitfolge. Aber was ist Zeit? Zeit ist doch nur eine Element unseres Gehirnes! Nur wie Menschen verbinden die Änderungen im Universum mit dem Begriff Zeit! Natürlich möchte ich die Zeit nicht weg philosophieren – sondern darauf hinweisen, dass es für den Raum und den darin enthaltenen Objekten keine Zeit gibt.
    Natürlich gibt es eine zeit für uns Menschen, wir werden immer älter und vergehen nach einer bestimmten Zeit. Aber, was ist mit den Atome, Elektronen, Protonen, Quarks und all den Dingen die bestehen doch weiterhin, diesen ist es egal was Zeit ist. Eventuell verändern sie sich auch nach vielen Milliarden von Jahren. Haben sie dann Zeit – nun nach unserer Zeit Vorstellung „Ja“, Aber wie sieht denn unsere Zeit Vorstellung real in der Natur aus? Wo ist die Dimension Zeit? Es gibt sie nirgends im ganzen Universum. Sondern nur in unserem Kopf!

    Gesetzt den Fall, das Universum wäre ohne Zeit? was würde das für den Urknall bedeuten? Es würde ihm vernichten! Und was würde das für die klassische Raum-Vorstellung nach Euklid bedeuten? Nichts, es würde ihn nicht im geringsten kratzen.

    Aber egal, eine gute Raum-Zeit-Vorstellung die keine Widersprüche in sich birgt muss gegen eine andere die viele Widersprüche in sich birgt ersetzt werden. Warum?

    Was spricht gegen die Quintessenz-Theorie welche im Grunde eine Alternative zur Urknall-Theorie ist?

    Die Urknall-Theorie sind in meinen Augen ebenso wie die Schwarze-Loch-Theorie und die Relativitäts-Theorie von Zeit und Raum Produkte der Fantasie.

    Es war 1985 oder 1986 da lauschte ich einer Radiosendung zu, in welcher eben die Raumkrümmung des „Universums“ Thema war. Ein Sprecher der NW hat damals zugegeben, dass in den Berechnungen des Universums Fehler gab. Da kamen, so sprach er, jüngere Forscher auf die Idee die Formel so umzustellen, mit Grundlage eines unendlichen Raums nach Euklid. Und, so sprach er, waren die Fehler verschwunden. Darauf meinte der Reporter, dass dann ja der Raum ungekrümmt und somit endlos wäre? Aber nein, das kann(darf) nicht sein, das ist unmöglich! Warum meinte der Reporter, was wäre denn so schlimm daran. Der NW-Sprecher meinte dann „wenn das Universum unendlich wäre, was wäre dann der Mensch!“. Des weiteren, meinte der NW-Sprecher, dass in der NW so lange eine „Theorie“ als wahr angesehen wird, bis einer kommt und beweist dass sie nicht wahr ist! So oder so ähnlich war der Inhalt der Radiosendung.

    Ist das das Problem, dass der NW ein endloses Universum einfach zu groß ist? Und dass der Mensch in einem endlosem Universum einfach nur „unbedeutend“ wäre?

    Was kümmert es das Universum was sich die unbedeutende Menschheit auf dem Atom „Erde“ so alles ausdenkt?

    Warten wir es ab, all diese fantastischen Ideen wie Urknall, Raum-Zeit Verkrümmungen, Strings, schwarzen Löschern werden sich in der Menschheitsgeschichte in Luft auflösen.

    Mathematik ist aber ein schlechter Berater.

    Gruß Bernhard

  15. Helmut Hille

    Lieber Bernhard,

    zum Thema Zeit must Du mir nun wirklich nicht etwas sagen wollen, aber was Du sagst ist richtig. Aber las einfach den von der Kirche eingeschleusten Begriff „Urknall“ weg und sage Big Bang, dann verschwinden einfach die Probleme, mit denen du Dich abmühst. Und natürlich ist das Universum unendlich, auch in der Zeit, und unser Kosmos darin wahrscheinlich nur einer von vielen. Ansonsten schließe ich mich Deinen Hoffnungen an.

    Für ein endloses Universum kann der Mensch nicht noch unbedeutender sein als für den riesigen Kosmos, dessen Grenzen wir nicht kennen, er sowieso schon ist.

    Einsteins Raumkrümmung ist ein Rückfall in das mythische Denken, das mit starken Bildern anstelle rationaler Argumente arbeitet. Aber Raum und Zeit sind nur Ordnungsmuster unseres Denkens, dass die EINE Realität aufspaltet, um sie handhaben zu können. Wer sein Verstehen nicht versteht, versteht letztlich gar nichts.

    Gruß Helmut

  16. Bernhard Berger

    Lieber Helmut,

    ich gebe dir in vielem Recht, aber nicht in allem.

    So existieren „Raum“ und „Zeit“ real! Und als Ordnungs-Muster können sie nur dienen weil sie „real“ existieren.

    Die Zeit existiert real, aber nicht auf eine weise dass man darin Spazieren gehen könne oder dass ein Teil des gesamten Raumes eine „Eigenzeit“ haben könne.

    Aber interessant ist es dennoch über „Raum“ und „Zeit“ und deren Eigenschaften nachzudenken.

    So wird erkennbar, dass die „Zeit“ nur dadurch zu erkennen ist, idem man „Veränderungen“ „vergleicht“. Also keine direkte Wahrnehmung der „Zeit“ oder des „Zeit-Flusses“ sondern ein indirektes erkennen der Zeit durch den Verlauf der Veränderungen.

    Das selbe gilt für den realen Raum. Auch dieser ist direkt nicht erkennbar sondern nur indirekt durch die darin enthaltenen Objekte und ihren räumlichen Ausdehnungen.

    Weder den Raum noch die Zeit kann man direkt messen – indirekt schon. Jedoch sagt das fehlen von Objekten nicht aus, dass es darum keinen raum mehr gäbe. Im Gegenteil, der Raum ist Grundbedingung für die Existenz aller Objekte. Und wie verhält es sich mit der Zeit? Ist Raum ohne zeit denkbar? Ja, der Raum für sich alleine benötigt keine Zeit – damit hat der Raum selbst werde einen Anfang noch eine Ende und das in doppeltem Sinne räumlich wie zeitlich.

    Das Problem ist nun dies, dass einige versuchen den Raum als „Objekt“ zu betrachten was der Raum eben nicht ist. Er ist zwar ein „logisches“ aber mitnichten ein „physisches“ Objekt weil er physisch nicht existiert sondern nur Geistig existiert. Das selbe gilt auch für die Zeit, sie ist kein physisches Objekt aber ein Geistiges schon. Und weil die beiden rein geistige Elemente die Grundlage für die naturmäßigen Elemente sind, sind es auch scheinbar natürliche Elemente. Den Raum und die Zeit können wir zwar als „Seiend“ erkennen aber niemals direkt „greifen“. Natürliche, real physisch existierende Elemente wie etwa einen Tisch können wird „(be)greifen“, wir könne n auch zum Mars oder Jupiter oder noch weiter hinaus fliegen, aber wir werden niemals den Raum selbst „(be)greifen“ können und noch weniger die Zeit.

    Der Irrsinn ist meiner Meinung nach der, dass viele meinen sie können mit dem Raum und der Zeit verfahren wie mit einem Tisch!

    In vielen Filmen wird das bestens dargestellt wovon die Wissenschaft träumt. Nämlich vom Träume den Raum „verbiegen“ und die Zeit „anhalten“ zu können.

    In den verschiedenen Religionen nennt man solche Laute durchgeknallte Fanatiker. Aber in der Wissenschaft ist ja alles seriös. Wirklich?!

    Gruß Bernhard

  17. HG.Hildebrandt

    Raum und Zeit sind eben keine objektiv existierenden, gegebenen Größen, in denen sich das Universum bewegt!

    Raum und Zeit (oder der Eindruck davon) entstehen erst mit dem Vorhandensein materieller oder besser: tatsächlich existierender Objekte. Die einsteinsche Annahme, dass der Raum und die Zeit präformiert sind und von der stoffliche Materie überformt werden, ist falsch (Einstein hat das Pferd von hinten aufgezäumt). Raum und Zeit entstehen erst im Ergebnis von Existenz, Entwicklung und Bewegung der real existierenden materiellen Objekte. Seien es die Himmelskörper, an denen Raum und Zeit am anschaulichsten und unsere Vorstellungen prägend erkennbar werden. Seien es die Teilchen der Mikrokosmos, deren Umwandlungsprozesse erkennen lassen, dass Zeit eine durch strukturelle, räumliche und energetische, zeitliche Dimension determiniert ist.

  18. Helmut Hille

    Nur soviel:
    Die Natur/Realität ist EINE! Erst der Mensch spaltet sie zu seinem Verständnis in Kategorien. Der Eindruck von Zeitlichen wird ihm durch sein Gedächtnis ermöglicht. Der Eindruck von Räumlichen wird ihm durch sein Stereosehen und -hören ermöglicht. „Raum“ ist jedoch gerade immer dort, wo nichts ist, wo Dingen und Aktivitäten „Raum“ gegeben wird. Was gibt es daran nicht zu verstehen?
    Es ist jedoch richtig, wie HG.Hildebrandt schreibt, dass erst etwas existieren muss incl. dem Gehirn, um die genannten Eindrücke gewinnen zu können. Aber unbelebte Dinge „bewegen“ sich nicht, sie haben weder Bewegungsorgane noch einen Bewegungswillen. Sie verharren von sich aus in ihrem Zustand – das ist die sachliche Beschreibung nach Newton.