Der Verriß – Wissenschaftler behaupten Einsteins Relativitätstheorie ist falsch!

von Peter Ripota

Der Verriß – Wissenschaftler behaupten Einsteins Relativitätstheorie ist falsch!
Peter Ripota

In P.M. Magazin, Ausgabe Nr. 10 vom 19.09.1997, S. 58-63

Die Geschichte der Relativitätstheorie ist ein Krimi. Der Tatbestand: falsche »Beweise«, unterdrückte Gegenbeweise – und Schlamperei unter dem Deckmantel der Wissenschaft. Von Peter Ripota

Albert Einstein gehört zu den größten Genies der Geschichte, und die Spezielle Relativitätstheorie ist eine der größten Errungenschaften der Wissenschaft: So denken die meisten Menschen, so dachten auch wir. Jetzt könnten wir alle zum Umdenken gezwungen sein, denn Forscher behaupten: Die Relativitätstheorie ist falsch, das Genie hat sich geirrt. Anlaß zur Neubewertung des Einsteinschen Konstrukts ist ein Buch der Physiker Georg Galeczki und Peter Marquardt , das alle kritischen Einwände gegen die Relativitätstheorie bündelt. Sein Untertitel nimmt die Schlußfolgerung vorweg: »Relativität ist passé.« Diese Wissenschaftskritik liest sich wie ein Krimi. Darin geht es um falsche »Beweise« der Relativitätstheorie, um unterdrückte Gegenbeweise und Schlamperei unter dem Deckmantel der Wissenschaft. Die Handlung des Krimis beginnt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit der von James Clerk Maxwell und Heinrich Hertz formulierten Theorie des Lichts und der elektromagnetischen Wellen. Danach ist Licht eine Wellenerscheinung. Allerdings brauchen Wellen ein Medium, in dem sie »schwimmen« können. Dieses Medium mußte – so die Vorstellung der Wissenschaftler – das ganze Universum ausfüllen. Man nannte es Äther. Die Frage war: Bewegt sich der Äther relativ zur Erde (bzw. die Erde relativ zu ihm), oder steht er still, und wie kann man das messen?

Weiterlesen…

 

Siehe auch über diesen Artikel von Peter Ripota:

Über uns

G.O. Mueller: 1997 – Ein “Requiem für die Spezielle Relativität“

Jonathan Tennenbaum: Für die Menschenrechte der Relativitätskritiker

 

——————————————————————-
Siehe auch vom Autor Peter Ripota in diesem Blog:

Der Urknall – die anerkannteste wissenschaftliche These?
Antwort von Dr. Markus Pössel an Peter Ripota

Das Gartenzaun-Paradoxon
Das Ehrenfestsche Paradoxon
Mythen der Wissenschaft – Teil 1: Die Relativitätstheorien
Symmetrien: Wie sie die Wissenschaft bereichern und den Fortschritt behindern
“zwei wirkliche Kerle” (Artikel zum Buch von Daniela Wünsch)
Zu Guttenbergs Vorgänger
Scheiben im All
Schneller als Licht?
Das Schwarze Loch in den Köpfen der Physiker

Peter Ripota: Lorentzkontraktion

.

5 Antworten zu “Der Verriß – Wissenschaftler behaupten Einsteins Relativitätstheorie ist falsch!”

  1. Berndt Barkholz

    Alles schön und gut, aber die Dummheit nimmt scheinbar kein Ende…

    Elektromagnetische Wellen brauchen kein Medium um „Wellen zu schlagen“… der überaus materialistische Ausdruck „Welle“ ist vollkommen fehl am Platze, nur (meist flüssige) Massen schlagen Wellen und nur mit Hilfe der Gravitationskraft oder Spannkraft einer Saite… es ist ein Ausdruck der übernommen wurde weil elektromagnetische Wellen eben auch eine „Wellenlänge“ haben. Es besteht also eine gewisse Ähnlichkeit zur physischen (Wasser) Masse-Welle, das ist alles ! Oder will man jetzt zum Beispiel sagen das der Grund dafür, das gleiche magnetische (elektrische) Pole sich abstoßen, in der Komprimierung des Äthers zu finden ist ?? Na dann mal wieder gute Nacht für weitere 100 Jahre…

  2. Peter Rösch

    Man kann den Artikel Ripotas in seiner Bedeutung gar nicht hoch genug veranschlagen. Tatsächlich hat dieser PM-Beitrag das Tor zur neuen Ära der Wissenschaftskritik aufgestoßen, was letztlich in die Entstehung der GFWP und die anhaltende Aktivität beim Projekt G.O. Mueller mündete. Das wichtige Buch „Requiem . . “ von Galeczki und Marquardt ist durch Peter Ripotas Aufsatz überhaupt erst bekannt geworden – ihm und dem damaligen Chefredakteur, es war meiner Erinnerung nach Sprado, gebührt noch heute Anerkennung und Dank!

    Wenige Monate vor dem Erscheinen des PM-Heftes hatte mir ein Professor Armin Hermann noch bedeutet, daß Kritik an Einsteins Lehre unseriös und chancenlos sei, und an einem wissenschaftshistorischen Institut nichts verloren habe. Manche meinen das bis heute, aber in dieser Sicherheit wie damals wiegen sie sich nicht mehr . . .

  3. Bernhard Berger

    Wie glaubwürdig ist eigentlich eine Wissenschaft wenn „Einspruch, Wiederrede oder Kritik“ an einer Theorie oder besser Idee „verboten“ ist?

    Als Schüler und später Lehrling hatte ich eine sehr hohe Meinung von der Wissenschaft. Bis ich in einem Magazin den Unsinn mit den zwei Uhren las. Häh? „Was schreiben die da führ einen Blödsinn?“ dachte ich mir damals.

    Nun, alle machen mit und so „sieht“ man wie in vielen science fiction filmen versucht wird die SRT „wahr“ zu filmen. Da wird versucht den Menschen die SRT zu veranschaulichen und was noch viel schlimmer ist, es wird so getan als wäre das eine Tatsache! Und wenn man widerspricht, dann hat man davon ja keine Ahnung. Auch reale Physiker haben dann plötzlich keine Ahnung mehr von ihrem Fach! Und Einsteins Kollegen die es wagten die SRT zu kritisierten waren dann wie viele andere „Vollidioten“? So singen viel zu viel das „Lied“ das da vorgegeben wurde nach nur um nicht als „Idiot“ dazustehen.

    Es wird postuliert, dass das die am besten bewiesene Theorie überhaupt wäre. Und warum heißt es dann nicht der „Satz des Einstein“ wenn von der Lichtgeschwindigkeit die Rede ist?!

    Eine tolle Wissenschaft!

    Ist es nicht so, dass das höchste bestreben der Wissenschaft sein soll die Natur zu Erforschung wie sie _IST_?!

    Und soll Widerspruch, Kritik doch das verhindern, was in Sache SRT/ART geschehen ist!

  4. Bernhard Berger

    Nachtrag,

    in meinen Augen stellen sich die Verantwortlichen der Herausforderung zu Klärung der Relativitätstheorie nicht! Warum nicht? Haben sie eventuell Angst zu verlieren?

    Ich denke, eine öffentliche Diskussion wo sich die besten Kritiker und die besten Befürworter gegenseitig ihre Argumente und Gegenargumente um die Köpfe schlagen würde wohl zu Gunsten der Kritiker ausgehen.

    Denn in meinen Augen haben die Befürworter außer Ihrer LT und ihren Postulaten wie toll das alles ist nichts zu bieten

  5. Joachim Meyer

    „Wissenschaftlich überholt zu werden, ist nicht nur unser aller Schicksal, sondern unser aller Zweck.“
    (Max Weber)