Die Relativitätstheorie ist ein konfuses und inkonsistentes Patchwork von Äther-Hypothesen

Im Blog Die Einstein-Mafioso-Challenge von Prof. Heinrich Päs in der wissenschaftlichen Diskussionsplattform SciLogs/Sprektrum der Wissenschaft wurde die Spezielle Relativitätstheorie hinterfragt und es hat sich ein umfangreicher Meinungsaustausch zwischen Diskutanten daraus entwickelt (zum heutigen Tag 640 Kommentare), der nach anfänglicher Löschung von kritischen Auffassungen nicht mehr von Herrn Päs zensiert wurde.
Nachstehend eine kurze Zusammenfassung meiner in dieser Diskussion vorgetragenen Hauptargumente über die Inkonsistenz, die Widersprüchlichkeit und die Nutzlosigkeit der SRT:

 

1. Die SRT ist ein äußerst konfuses und verstricktes Patchwork von verschiedenen Äther-Hypothesen, insbesondere von Hendrik Lorentz (Lorentzfaktor, Lorentztransformation) und von Henri Poincaré (Relativitätsprinzip), die in der SRT inkonsistent vermischt und durcheinander gebracht wurden, vor allem durch die Voraussetzung Einsteins der geradlinigen, gleichförmigen Bewegung von Objekten in einem leeren und kräftefreien Raum – wobei ein solcher Raum im ganzen Universum nicht existiert.

2. Die Lorentztransformation ist dadurch in der Relativitätstheorie ein Fremdkörper, da die Lorentzkontraktion in der SRT nicht materiell ist, physikalisch nicht existiert und dadurch logischerweise zu keinen physikalischen Auswirkungen und zu keinen gültigen Messungen in der Realität führen kann. Die SRT ist dadurch sowohl überflüssig, als auch nicht falsifizierbar und experimentell nicht gültig nachprüfbar.

3. Die Voraussagen Einsteins über die Messung von verschiedenen Längen von bewegten Objekten sind widersprüchlich und inkohärent:

– Einstein selbst beschreibt einzig die Messung der Längen von bewegten Objekten durch Austausch eines Lichtssignals zwischen zwei zueinander ruhenden Beobachtern nach dem Prinzip des Laser-Abstandsmeßgeräts (siehe hier). Seine Voraussage, dass verschiedene Länge hier gemessen werden, teilt er weder qualitativ noch quantitativ mit (wir wissen nur selbst von Erkenntnissen außerhalb der SRT, dass man hier verschiedene Längen misst, weil die Lichtgeschwindigkeit nicht konstant ist, sondern variable).

– Einstein übernimmt unbedacht die Messung der Längen von bewegten Objekten durch Austausch von Lichtsignalen zwischen zwei zueinander bewegten Beobachtern aus der Lorentztransformation. Die Übernahme dieser Meßanordnung und ihrer quantifizierten Meßergebnisse ist für die SRT inkonsistent, da Einstein diese Meßergebnisse als nicht real ansieht (Schein). Alle Experimente, die den Lorentzfaktor bzw. die Lorentztransformation bestätigt haben sollten, bestätigen dementsprechend nicht die SRT, sondern die Äthertheorie von Hendrix Lorentz – die SRT wird im Gegenteil durch diese Experimente widerlegt.

4. Alle Theorien und Modellen der Einstein-Physik (ART, Urknalltheorie, Schwarze Löcher, Gravitationswellen usw.), die auf der Längenkontraktion, der Zeitdilatation und derer Mathematisierung mit der „Raumzeit“ beruhen, sind dementsprechend inkonsistent, inkohärent, nicht real, nicht falsifizierbar und experimentell nicht nachprüfbar im Sinne der SRT.

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NB: Es ist ganz offensichtlich, dass der völlig inkonsistente Artikel von Albert Einstein „Zur Elektrodynamik bewegter Körper“ (bekannt als Spezielle Relativitätstheorie) vor seiner Veröffentlichung 1905 in der renommierten Zeitschrift von Max Planck „Annalen der Physik“ nicht seriös geprüft wurde. Eine plausibel Erklärung dafür liefert nach umfangreichen Recherchen der Historiker Peter Rösch, siehe hier:
Am Ende der Einstein Story – EINSTEIN – EIN FAKE

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22 Antworten zu “Die Relativitätstheorie ist ein konfuses und inkonsistentes Patchwork von Äther-Hypothesen”

  1. Luitpold Mayr

    Dass die spezielle Relativitätstheorie nutzlos und überflüssig ist, ergibt sich auch aus folgender Überlegung, die viele andere schon vor mir angestellt haben:
    Wenn in jedem System aus Sicht eines jeden anderen Systems die Zeit um denselben Faktor langsamer verläuft, so folgt daraus, dass in allen Systemen die Zeit gleich verläuft.
    Aber einfache Verstandeslogik war noch nie gefragt, weder bei den Relativisten noch bei den Massenmedien, welche die Theorie hochgejubelt haben. Um einfache Scheineffekte zu beschreiben, bedarf es keiner komplizierten und schwer durchschaubaren Theorie, die in der grotesken Idee von Zeitreisen gipfelt. Wie kann das heute noch Stand der Wissenschaft sein?

  2. Luitpold Mayr

    Einsteins ganzer § 2 ist missverständlich. Bemerkenswert ist zum Beispiel, dass das Prinzip der konstanten Lichtgeschwindigkeit hier noch nicht denselben Inhalt hat wie in der heute gängigen Deutung der speziellen Relativitätstheorie. Nach Einsteins Definition bedeutet das PKL lediglich, dass die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Licht unabhängig vom Bewegungszustand der Lichtquelle ist.

    Bemerkenswert ist auch, dass Einstein für sein Gedankenexperiment in § 2 offenkundig einen stationären Äther voraussetzt. Aber das mag beabsichtigt sein. Denn nach Einsteins Zeitverständnis (siehe § 1, die Zeit hängt von Uhren ab) ist Zeit immer relativ, egal ob mit oder ohne Äther (siehe nächster Absatz).

    Vor allem ist bemerkenswert, wie Einstein in § 2 die Relativität der Gleichzeitigkeit begründet. Die Relativität beruht auf wechselnden Lichtlaufzeiten zwischen Uhren und Beobachtern. Also ist die Relativität offenkundig nur ein Scheineffekt?

    Letzteres bestreitet die relativistische Lehre, indem sie auf § 3 verweist. Dort beruht die Relativität angeblich auf einer allgemeinen mathematischen Beziehung zwischen unterschiedlich bewegten Systemen. Doch auch hier ist die Relativität abhängig von Lichtlaufzeiten und effektiven Lichtgeschwindigkeiten.

  3. Rolf Llindhorst

    Rolf Lindhorst
    20.März 2018

    Immerhin hat Einstein selbst seine kuriosen Einfälle als solche bezeichnet. Sie sind erst durch die Medien und einigen Wissenschaftlern als ernstzunehmende Theorien hochgejubelt worden. Anstatt Einstein zu kritisieren, sollte man ihn als Erfinder solcher Ideen bewundern und die sich daraus bis heute entwickelnden Theorien nicht ernst nehmen.

  4. Jocelyne Lopez

    Ich habe einen Austausch aus der Diskussion „Die Einstein-Mafioso-Challenge“ zwischen einem Teilnehmer und mir heute in meinem Blog wiedergegeben: Hätten meine Gedanken Einstein gefallen?

  5. Rolf Llindhorst

    Rolf Lindhorst
    24.März 2o18
    Ernstzunehmende Wissenschaftler sollten sich von exotischen Ideen distanzieren. Die Erde war nie flach und nie Mittelpunkt der Welt.
    Ob man in Zukunft Schwarze Löcher und Parallelwelten noch ernst nimmt, kann heute niemand wissen. Auch ob das Licht aus Teilchen oder Wellen oder aus beiden besteht, kann ein Laie nicht entscheiden, solange sich Wissenschaftler nicht darüber einig sind. Wenn man aber die Skizzen betrachtet, in denen eine Lichtkrümmung dargestellt wird müsste jeder Architekt, technischer Zeichner usw. die hieraus resultierenden Aussagen machen können:
    Wenn es also eine Lichtkrümmung durch ein Schwarzes Loch gibt, dann würden Sterne sichtbar, die sich hinter dem Schwarzen Loch befinden. Diese Sterne müssten verzerrt sichtbar sein. Ein direkt hinter dem S.L. befindlicher Stern würde zu einem Ring verzerrt werden. In genügendem Abstand neben dem dem S.L. befindliche Sterne würden im ursprünglichem Zustand sichtbar bleiben.
    Soviel kurz zusammengefasst. Selbst von Wissenschaftlern werden diese einfachen Folgen verschieden interpretiert und unkritisch voneinander abgeschrieben. Wie soll man sich da als Laie noch zurechtfinden?

  6. OStR Ing. Wiss. Peter Rösch

    Herr Lindhorst,
    die Zielrichtung Ihrer Ausführungen ist mir offen gestanden nicht klar. Zumal Sie mit allerlei Unklarheiten arbeiten: Wie definieren Sie in dem Zusammenhang „Wissenschaftler“? Wie „Laie“? Und wieso soll ein „Laie“ nicht darüber befinden können, ob 3 + 1 = 3 oder nicht doch 3 + 1 = 4, „solange sich Wissenschaftler nicht darüber einig sind“?
    In Ihren Ausführungen zum „Schwarzen Loch“ beschreiben Sie Merkmale, die durchaus von den Schwarze-Loch-Vertretern und damit von der Offizialwissenschaft angeführt werden.
    Sagen Sie doch bitte klipp und klar, worin der Neuigkeitswert Ihrer Ausführungen oder deren Zielrichtung bestehen soll, sonst gibt es hier meines Erachtens nichts weiter dazu zu sagen.

  7. Jocelyne Lopez

    Ich finde auch sehr fragwürdig, dass man „Laien“ nicht zutrauen könne, die Grundaussagen der Relativitätstheorie zu verstehen und auch zu kritisieren. Diese Grundaussagen sind nämlich überhaupt nicht schwierig zu verstehen (wenn man von ihrer mathematischen Beschreibung absieht), und jedermann, sogar jedes Kind, ist in der Lage mit gesundem Menschenverstand sie zu verstehen und zu reflektieren, so wie auch ihre Absurdität zu erkennen.

    Ich möchte hier als Beispiel einen ganz neuen Austausch aus der im Artikel verlinkten Diskussion von Prof. Heinrich Päs „Die Einstein-Mafioso-Challenge“ anführen, wobei dieser Austausch – wie übrigens eine ganze Menge von Kommentaren – von Prof. Päs gelöscht wurde. Prof. Päs ist ein bis jetzt beispielloser Fall von extremer Zensur und erweist sich als völlig überfordert mit der Führung eines Blogs über wissenschaftliche Kommunikation.

    Hinweis dazu: Der Teilnehmer, der unter dem Pseudonym „Herr Senf“ (Manuel Krüger) schreibt, gibt sich seit 15 Jahren im Internet als fachkundiger Kenner und Experte der Relativitätstheorie aus.
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    24.03.2018 – Zitat Dr. Wolfgang Engelhardt:

    @ Herr Senf:

    Diesen Dada-Satz: „Shoemaker ist auseinandergefallen, weil die Zeitdilatation zwischen den Weltlinien der nicht frei fallenden Massepunkte zu groß wurde, hat man sich also getrennt.“ sollten Sie sich einrahmen lassen.
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    24.03.2018 – Zitat Rudi Knoth:

    Da muss ich Ihnen mal zustimmen. Woher soll denn auch bei zusammen sich bewegenden Objekten eine Zeitdilatation entstehen? Dieser Effekt ist mit einfach Gravitation von Newton zu erklären.
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    25.03.2018 – Zitat Herr Senf:

    Weil die Füße typischerweise jünger sind als der Kopf 😉 die befinden sich an 2 verschiedenen Orten.
    Erklärt sich mit der Gravitation nach Einstein, nicht Newton.
    .

    So jetzt meine Frage an Sie, Herr Lindhorst: Ich weiß nicht, ob Sie Physiker oder Physiklaie sind, aber was würde Ihnen als Physiklaie bzw. mit gesundem Menschenverstand zu der Aussage einfallen, dass gemäß Relativitätstheorie „die Füße jünger sind als der Kopf“? Halten Sie diese Aussage für zutreffend und nachvollziehbar?

  8. Rolf Llindhorst

    Herr Rösch,
    bevor Sie oder ich, je nach unseren Fähigkeiten, etwas in Worte fassen, müssen wir das, was wir ausrücken wollen, irgendwie wahrnehmen.
    Als Beispiel möchte ich einen Sonnenaufgang schildern, der von einem Schäfer in der Lüneburger Heide und einem Astrophysiker aus Garching beobachtet wird. Obwohl beide den gleichen Sonnenaufgang sehen, werden die Beschreibungen unterschiedlich ausfallen.
    Auch Einsteins Relativitätstheorie muss, bevor sie in Worte oder Formeln gefasst wird, visuell vorhanden sein. Das gilt auch für die Anhänger oder Gegner von Schwarzen Löchern.
    Hiermit möchte ich aufzeigen, dass schon in dieser Vision Einsteins Fehler liegen. Ob das neu ist? Ich weis es nicht. Es scheint aber einigen wortreichen Schreibern entgangen zu sein.

  9. Rolf Llindhorst

    Frau Lopez,
    ich bin Laie mit einem guten Vorstellungsvermögen und halte die gesamte Relativitätstheorie für Unsinn und freue mich, dass auch Sie und fast alle Schreiber hier die gleiche Meinung vertreten. Wie ich an Herrn Rösch geschrieben habe, halte ich die Theorie schon bevor sie In Worte oder Formeln gefasst wurde für Quatsch. Gerne möchte ich Ihnen ein paar Skizzen senden, die dieses belegen, aber meine Kenntnisse über den Umgang mit einem Computer sind leider sehr begrenzt. Vielleicht geben Sie mir hierzu ein paar Tipps?

  10. Jocelyne Lopez

    @ Rolf Lindhorst Nr. 9

    Leider kann ich Ihnen keine Tipps für die Darstellung von Skizzen in unserem Blog geben, die Software unterstützt es nicht.

    Ich meine aber, dass Sie ohnehin nicht ohne Worten darstellen können, was Sie an der Relativitätstheorie „Quatsch“ finden. Die Kommunikation in einer Diskussion besteht nun mal aus Worten und Sie dürfen auch Ihren Gesprächspartnern einen guten Vorstellungsvermögen unterstellen. 😉

    Außerdem ist hier das Thema speziell die Lorentztransformation bzw. die Messung der Länge eines bewegten Objektes durch zwei zueinander bewegten Beobachter, sprich das Thema ist die Längenkontraktion und die Zeitdilatation in der SRT. Haben Sie eine persönliche Vorstellung darüber, warum sie unsinnig sind?

  11. Rolf Llindhorst

    Frau Lopez,
    meine persönliche Vorstellung über die Zeitdilatation und der Längenkontraktion ist doch irrelevant. Sie setzen bei mir voraus, dass ich die SRT ernst nehme. Ich halte es aber mit Herrn Luitpold Mayr, der Zeitreisen für grotesk hält Ich bin der Meinung, dass alles was in naher oder entfernter Vergangenheit geschehen ist, nicht mehr zu ändern ist. Wenn ich mich dennoch auf die Spielchen einlasse, und versuche nachträglich etwas zu ändern, entstehen nur paradoxe Situationen.
    Bekanntes Beispiel, was wäre, wenn die Geburt Hitlers verhindert worden wäre: Würden dann alle Gefallenen Soldaten und alle KZ-Opfer noch Leben sein?
    In meinem Lebenslauf: Könnte ich den Tod meiner Eltern noch ändern?
    Oder wenn ich mit einem Hammer auf meinen Daumen schlage, könnte ich den Schmerz verschwinden lassen?
    Nehmen Sie mal Ihren Lebenslauf, können Sie irgend etwas Unangenehmes ungeschehen machen?
    Bei diesen Überlegungen fällt mir eine wichtige Frage an Sie ein:
    Wie schnell bewegen wir uns von der Vergangenheit in die Gegenwart?
    Kann man hier noch von Geschwindigkeit (wie Lichtgeschwindigkeit) sprechen?
    Kann man diese Geschwindigkeiten überhaupt miteinander vergleichen?
    Entschuldigen Sie, das sind jetzt mehr Fragen als Antworten.
    Aber wortgewandt, wie Sie sind, werden Sie, wie ich hoffe, etwas finden.

  12. OStR Ing. Wiss. Peter Rösch

    @Lindhorst Nr. 11

    Herr Lindhorst, solche Fragen, die Sie stellen, finden man zuhauf wieder- und wiederwiedergekäut in der relativistischen Literatur, die ja oft genug auch den Anspruch auf philosophische Tiefgründigkeit erheben will. Es handelt sich um Scheinprobleme.

    Sie führen deshalb auch nicht weiter, sondern lenken nur ab von den glasklaren Verstößen der Einsteinanhänger mit ihrer gedanklich durchseuchten Entourage gegen ansonsten unangefochtene und auch unanfechtbare denkerische, physikalische, mathematische Regeln.

    Auf dem Erkenntnisstand der Gegenwart bleibt in Sachen Relativitätstheorie doch nur die Frage: Wie konnte die Welt in dieser Weise irregeführt werden?

  13. Gerd Termathe

    @Jocelyne Lopez
    Sie schreiben in der Einleitung:

    „Im Blog Die Einstein-Mafioso-Challenge von Prof. Heinrich Päs in der wissenschaftlichen Diskussionsplattform SciLogs/Sprektrum der Wissenschaft wurde die Spezielle Relativitätstheorie hinterfragt und es hat sich ein umfangreicher Meinungsaustausch zwischen Diskutanten daraus entwickelt (zum heutigen Tag 640 Kommentare), der nach anfänglicher Löschung von kritischen Auffassungen nicht mehr von Herrn Päs zensiert wurde.“

    Am heutigen Tag finden sich in dem Blog von Heinrich Päs nur noch 605 Kommentare, es wird also entgegen ihrer Annahme weiterhin fleißig gelöscht, darunter auch mein ausgesprochen sachlicher Beitrag vom 28. März 2018:

    (— Beginn des Beitrags —)
    Zitat Heinrich Päs (27. März 2018 @ 20:01):
    „Ich würde sagen Theorien inklusive der SRT sind falsifizierbar. Zum Versuch der Falsifikation muss die Theorie natürlich mit den Anfangs- und Randbedingungen der konkreten experimentellen Situation gefüttert werden.“

    Zur Falsifikation der SRT bedarf es keines experimentellen Nachweises, es genügen die Annahmen, die in ihrer Herleitung gemacht werden.

    In der Herleitung geht es um den Abstand zwischen zwei sich bewegenden Objekten (x‘), deren Ort in Abhängigkeit von der Zeit durch x=ct bzw. vt beschrieben wird.
    Für den Abstand ergibt sich nach den bekannten Rechenregeln der elementaren Mathematik (d.h. die, nach der 1+1 gleich 2 ist):
    x’= ct-vt = x-vt = x-(v/c)ct = (1-v/c)x,
    bzw., nach x aufgelöst,
    x = x’/(1-v/c).
    (siehe dazu auch Einsteins eigenes Bild:
    http://einsteinpapers.press.princeton.edu/vol6-doc/474)

    Unter der Annahme (!) der Invarianz der Lichtgeschwindigkeit (Relativitätsprinzip) müsste jedoch, wie Einstein richtig erkennt, aus Symmetriegründen für den Abstand folgender Ansatz gültig sein:
    x‘ = gamma(1-v/c)x und
    x = gamma(1+v/c)x‘,
    woraus dann sein Ergebnis, Lorentzfaktor oder auch „relativistische Wurzel“ genannt,
    gamma = 1/Wurzel(1-v^2/c^2)
    folgt.

    Man braucht keine verschiedenen Bezugssysteme oder Koordinatentransformationen, um zu erkennen, dass bereits der Ansatz im Widerspruch zum bereits bekannten Ergebnis der elementaren Mathematik (s.o.) steht und damit, wie auch der noch folgende Rest der SRT, falsch ist.

    Im nachfolgenden Bild (für v=0.8c) sind die Verhältnisse noch einmal dargestellt:
    https://c.1und1.de/@519542296413215474/ZASxU4bhRi2oqLHCFXnjfg
    (— Ende des Beitrags —)

    Grundlagenforschung besteht offensichtlich nur noch darin, zu erforschen, wie die Grundlagen (hier: der SRT) mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln vertuscht werden können.

    Dazu unsere Bundesphysikerin (Merkel / FOCUS-Interview 08.09.2017):
    „Es verändert die Meinungsbildung in der Gesellschaft, wenn jeder nur noch Teilinformationen bekommt und uns so etwas wie ein gemeinsames Fundament von Wissen und Fakten fehlt, auf dem wir unsere Meinungen bilden.“

  14. Rolf Llindhorst

    Herr Rösch, klarer kann man die Situation nicht beschreiben. Meine Fragen führen nicht weiter. Ich wünsche Ihnen und Frau Lopez viel Erfolg bei Ihrem Vorhaben. Mir freundlichen Grüßen. Rolf Lindhorst.

  15. OStR Ing. Wiss. Peter Rösch

    @Gerd Termathe Nr. 13

    Was Sie anführen, steht in Abbildung 5 unter

    http://www.kritik-relativitaetstheorie.de/Anhaenge/Roesch-Einstein-Fake.pdf

    Im korrekten Buchstabenrechnen kann unmöglich a = b/c und zugleich b = a/c sein. Auf diesem Rechenfehler fußt das Formelwerk der Relativitätstheorie.

    Es gibt jedoch einen noch ursprünglicheren Fehler. Er besteht in der Verwendung des Terms c + v in den Formeln der Relativitätstheorie. Was soll c + v in der Relativitätstheorie bedeuten?

    Brief Felix Klein an Arnold Sommerfeld, 20. November 1907:
    ***Lindemann geht mir außerordentlich nahe. Das Resultat wäre also, daß Lindemann mangels geeigneter physikalischer Anschauung sich auf das bloße Rechnen verläßt und da in Folge gehäufter Rechenfehler in die Irre geht! Bei der zweifellos von Hause aus außerordentlich hohen Begabung von Lindemann ein tragisches Ende.***
    https://sommerfeld.userweb.mwn.de/KurzFass/00309.html

  16. Luitpold Mayr

    In § 3 von Einsteins Text wird die Verwirrung gegenüber dem oben erwähnten § 2 noch gesteigert. Das Licht längs der y- und z-Achse des bewegten Koordinatensystems hat „vom ruhenden System aus betrachtet“ stets die Geschwindigkeit V¯c²-v² (Seite 899). Unklar ist, ob es einen Beobachter gibt oder der Lichtstrahl mathematisch zwischen den Systemen transformiert wird. So oder so ist Einsteins Aussage falsch, denn das Ergebnis lautet in beiden Fällen V¯c²+v². Die Größe V¯c²-v² stammt aus der Mathematik zum Michelson-Morley-Versuch, wo die Verhältnisse wegen der Annahme eines ruhenden Äthers anders liegen.

    Ein weiterer Fehler: Der Lichtstrahl in Bewegungsrichtung des bewegten Systems auf der x-Achse bewegt sich „im ruhenden System gemessen“ mit der Geschwindigkeit c-v (Seite 899/900). Hier wird wenigstens klar gesagt, dass der Lichtstrahl vom einen ins andere System transformiert wird. Aber das Ergebnis ist falsch. Richtig wäre c+v. Der Wert c-v gilt wiederum im MM-Versuch für den Lichtstrahl in Bewegungsrichtung.

    Noch ein Hinweis, den ich bisher in der Kritik der SRT nicht gefunden habe. Einstein erklärt auf Seite 898, noch bevor er zu rechnen anfängt, das ruhende und das bewegte Koordinatensystem willkürlich zu je einer eigenen Zeitzone mit synchronisierten Uhren. Durch diesen „Trick“ werden Lichtquelle und Beobachter scheinbar abgeschafft bzw. das bewegte System als Ganzes wird mathematisch zu Lichtquelle gemacht und das ruhende System als Ganzes zum Beobachter. Die schwerwiegende Folge: Dadurch spielt es – jedenfalls hinsichtlich der Zeit – keine Rolle mehr, an welcher Position genau sich Lichtquelle und Beobachter befinden. Ob sich der Beobachter konkret auf die Lichtquelle zu bewegt oder sich wegbewegt ist egal, in jedem Fall gilt für ihn nur eine Zeit. Diese Konsequenz erwähnt Einstein auf Seite 899: „Es ist zu bemerken, dass wir statt des Koordinatenursprunges jeden anderen Punkt als Ausgangspunkt des Lichtstrahles hätten wählen können…“

    Von meiner Seite ist zu bemerken, dass es in der Natur keine Zeitzonen mit synchronisierten Uhren gibt. Zeitzonen sind zivilisationstechnische Einrichtungen, um einheitliche Termine, Fahrpläne usw. festlegen zu können.

  17. OStR Ing. Wiss. Peter Rösch

    @Luitpold Mayr Nr. 16

    Näheres siehe Adler, Friedrich: Ortszeit, Systemzeit, Zonenzeit und das ausgezeichnete System der Elektrodynamik. Wien 1920

  18. Luitpold Mayr

    @ Peter Rösch Nr. 17
    Danke, Herr Rösch. Ihr Archiv scheint unerschöpflich. Und immer „gewusst wo“!

  19. Gerd Termathe

    ***********
    Oops, griechische Buchstaben gehen nicht, hier das ganze nochmal mit ausgeschriebenen griechischen Buchstaben:
    ***********

    @OStR Ing. Wiss. Peter Rösch Nr. 15

    Sie schreiben:
    „Was Sie anführen, steht in Abbildung 5 unter
    http://www.kritik-relativitaetstheorie.de/Anhaenge/Roesch-Einstein-Fake.pdf
    (dort steht delta_t’= gamma*delta_t und delta_t= gamma*delta_t‘)

    Dem möchte ich ganz entschieden widersprechen.
    Zwischen dem, was ich anführe, und dem, was dort in Abb. 5 steht, liegen noch eine ganze Reihe von weiteren, fehlerhaften Rechenschritten.

    Ich wollte darauf hinweisen, dass der Lorentzfaktor bereits bei den Vorüberlegungen aus Symmetriegründen eingeführt wird, noch bevor Koordinatentransformationen oder Konstanz der Lichtgeschwindigkeit in die Rechnung einfließen.

    Letztendlich besteht die SRT nur aus einer einzigen Gleichung:
    x’=ct-vt, dem Abstand zwischen 2 bewegten punktförmigen Objekten am Ort ct bzw. vt zum Zeitpunkt t.

    Mit der Abkürzung x=ct und der Annahme x’=ct‘ und dem „Korrekturfaktor“ gamma wird diese Gleichung zu x’=gamma(x-vt) verfälscht. Durch Umformungen mit x=ct und x’=ct‘ erhält man daraus
    x’=gamma(1-v/c)x
    t’=gamma(1-v/c)t bzw. t’=gamma(t-vx/c^2),
    was Lorentztransformation genannt wird und als allgemeingültige Transformation für beliebige Paare (x,t) deklariert wird.

    Erst die -natürlich falsche, da x=ct vorausgesetzt war- Anwendung der Transformation auf Fälle, wo x ungleich ct ist, führt zu dem, was in der Abb. 5 steht.

  20. OStR Ing. Wiss. Peter Rösch

    Herr Termathe,
    mag sein, dass Sie was anderes meinen. Aber mir ist Ihre Darstellung offen gestanden schon wieder zu vielzeilig und zu kompliziert, mir geht es um Dinge, die man mit einfachstem bürgerlichen Rechnen und möglichst auf den ersten Blick einordnen kann.

  21. Gerd Termathe

    Herr Rösch,
    der erste grundlegende Fehler der SRT ist der Glaube, dass es eine Mathematik in dieser Welt gibt, die aus einer von Natur aus relativen Größe wie Geschwindigkeit, die nur in Verbindung mit einem Bezugssystem Sinn macht, eine absolute Größe machen könnte.

    Und selbst wenn die Lichtgeschwindigkeit eine besondere Geschwindigkeit wäre, könnte man sie natürlich nicht zu einer „normalen“ Geschwindigkeit hinzuaddieren („Äpfel und Birnen…“).

  22. OStR Ing. Wiss. Peter Rösch

    @Gerd Termathe Nr. 21

    Das sehe ich genau wie Sie. Die SRT beruht auf dem Term c + v: sowohl in der Bezugnahme auf eine angeblich konstante Lichtgeschwindigkeit, die doch immer nur über die Toleranz c +/- v angebbar ist, als auch in den grundlegenden mathematischen Ansätzen, dessen Berechtigung ebendiese SRT aber dann als ihr Ergebnis widerlegt. Das ist schlicht und einfach ein sogenannter Selbst- oder innerer Widerspruch. Wie Wilhelm Wien es ausdrückte: Die SRT entzieht sich selbst den Boden. – Das ist doch eigentlich schon alles. Und mehr ist da auch nicht.