Umstrittenes LIGO-Experiment: Physiker bezweifeln Nachweis von Gravitationswellen

Aktueller Artikel vom 3.11.2018 von Andreas Müller im Online-Portal GreWi: Physiker bezweifeln Nachweis von Gravitationswellen

Kopenhagen (Dänemark) – Gekrönt vom Nobelpreis für Physik 2017 sorgte der erste Nachweis sogenannter Gravitationswellen im September 2015 und dessen Veröffentlichung 2016 (…GreWi berichtete) für eine Wissenschaftssensation. Jetzt aber bezweifeln Physiker von des renommierten Niels Bohr Institut in Kopenhagen, dass das gemessene Signal überhaupt von Gravitationswellen stammt„. Weiterlesen…

Bereits vor mehr als 2 Jahren hat in Deutschland der Physiker Dr. Wolfgang Engelhardt den Nachweis von Gravitationswellen mit dem LIGO-Experiment in Frage gestellt. Seine Bemühungen, die Antwort von konkreten Fragen über Unstimmigkeiten in der Gewinnung und der Publikation der Meßdaten vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert Einstein Institut) zu erhalten sind bis jetzt fehlgeschlagen, siehe nähere Informationen in einer Online-Petition, die zurzeit von 1512 Unterstützern unterschrieben wurde: Prof. Karsten Danzmann, beantworten Sie bitte 3 Fragen über das LIGO Experiment!

Das Albert Einstein Institut verweigert strikt die Beantwortung der gestellten Fragen, trotz einer Bürgeranfrage nach Informationsfreiheitgesetz und Einschaltung eines Rechtsanwalts.

Weitere Wissenschaftler aus Deutschland, Griechenland, Schweden, Australien, China, USA und Indien bezweifeln ebenfalls den Nachweis von Gravitationswellen mit dem LIGO-Experiment.

6 Antworten zu “Umstrittenes LIGO-Experiment: Physiker bezweifeln Nachweis von Gravitationswellen”

  1. Jocelyne Lopez

    Bereits vor der Verleihung des Nobelpreises wurde das Nobelpreiskomittee darüber informiert und gewarnt, dass die veröffentlichten Meßdaten nicht den Nachweis der Entdeckung einer Gravitationswelle dokumentieren:

    Juni 2016 – Dr. Wolfgang Engelhardt – ehemaliger Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik in Garching
    Open Letter to the Nobelcommittee for Physics 2016

    Januar 2017 – Dr. Wolfgang Engelhardt
    Second Open Letter to the Nobelcommittee for Physics

    sowie

    Dezember 2017 – Demetris Christopoulos – National and Kapodistrian University of Athens
    My deepest disappointment for Nobel Prize Physics 2017

  2. Joachim Blechle

    Die Äquivalenz von träger und schwerer Masse wurde experimentell belegt.
    Demnach muss die Theorie der Gravitation auch die gleichgeartete Theorie der Trägheit mit enthalten, deren Funktionieren gleichartig beschreiben.
    Das drängt sich mir jedenfalls regelrecht auf.
    Weder passt aber Hix zur Welle noch umgekehrt die Welle zu Hix.
    Solange diese Gleichartigkeit nicht gegeben ist oder hergestellt werden kann, darf mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass Hix und die Welle Fakes sind.

  3. Nicht von Bedeutung

    Merken Sie sich folgenden Satz:
    „Jede Fliege, die aus unmittelbarer Nähe auf die LIGO-Spiegel spuckt, würde die selben Resultate erzielen, wie zwei kollidierende Schwarze Löcher in 1,3 Mrd Lichtjahren Entfernung.“ 😉

  4. Wolfgang Engelhardt

    Die „Gravitationswelle“ GW150914 vom 15. September 2015 war keineswegs die erste ihrer Art. Fünf Jahre vorher hatte das LIGO-Team GW100916 „entdeckt“, allerdings mit einem Verfallsdatum, das schon im März 2011 endete, siehe https://www.ligo.org/news/blind-injection.php. Diese amüsante Geschichte ist wenig bekannt aber wert, hier in ihren wesentlichen Zügen zitiert zu werden:

    What kind of merger?

    Mergers of black holes and/or neutron stars are very rare, but they can come in many shapes and sizes. What were the masses of the two stars? If one was significantly less than 3 solar masses, it could be a neutron star, not a black hole, and this is an important distinction to astrophysicists. Whether black holes or neutron stars, they might be expected to be spinning; can this be determined from the signal? And where, precisely is the system located on the sky, and at what distance?

    All told, there are fifteen parameters that can be extracted from the signals at the LIGO and Virgo detectors, and several different teams of scientists were able to measure them. The result, however, depended on the waveform models used, and the most realistic models were also the most complex.

    Documenting the „Evidence“:

    The scientists gathered all this information together in a paper entitled „Evidence for the Direct Detection of Gravitational Waves from a Black Hole Binary Coalescence“. (Coalescence refers to the inspiral of the two stars, their merger into a single perturbed black hole, and the „ringdown“ into a final quiet black hole, all through the emission of gravitational waves). A second paper described the parameter estimation procedures and results. A third summarized the search for binary coalescence and the overall results (only one event was observed above the background noise).

    Material was prepared for the open release of data relevant to this event, and a whole suite of resources for education and public outreach was assembled. The event was renamed „GW100916“, for the year, month and date that it was recorded.

    Opening the envelope:

    An independent „Detection Committee“ reviewed and double-checked all of this work, and reported their findings to the two collaborations. Everyone voted on whether the work, and all the documentation, was sufficient to announce the first detection; the result was a unanimous „yes“. The Blind Injection Envelope was opened on March 14, 2011 at a joint meeting of the LIGO Scientific Collaboration and the Virgo Collaboration in Arcadia, CA. There were 300 people in the room and another 100 connecting through a video teleconference. The envelope was opened — and there was the event: it was a blind injection, not the first direct detection of gravitational waves.

    .

    Was lernen wir daraus?

    1) Ab 2007 verfügte man bereits über Rauschkurven, die es möglich erscheinen ließen, Gravitationswellen zu messen, denn sonst hätte sich das LIGO-Team nicht an die Auswertung und Analyse der Signale gemacht.

    2) Ein Team von ca. tausend Wissenschaftlern konnte vom Management hinter die Fichte geführt werden und kam nach halbjähriger Prüfung zu dem einhelligen Schluss, die erste Gravitationswelle direkt gemessen zu haben.

    3) Zwischen 2007 und 2015 hat der Kosmos beharrlich geschwiegen, oder keinen Blick durch das „neue Fenster ins All“ erlaubt. Das Upgrade, welches 2015 fertiggestellt war, hatte nämlich nur eine Verbesserung der Rauschkurven um einen Faktor 3 gebracht, so dass spätere Signale mit einem SNR von 30 auch mit SNR 10 gut zu messen gewesen wären.

    4) Im September 2015 war es endlich so weit, dass man die Geldgeber mit einer Welle beliefern konnte, wobei aber auch das Team nicht wissen konnte, ob sie echt oder gefälscht war. Dann ging es Schlag auf Schlag: Insgesamt wurden inzwischen sechs Ereignisse gefunden, die ausreichten, den Nobelpreis zu sichern.

    Es hätte eine sehr einleuchtende Methode gegeben nachzuweisen, dass man tatsächlich die Breite eines Menschenhaars mit einem Zollstock von vier Lichtjahren Länge vermessen kann (darauf kommt man, wenn man Spiegelauslenkung und Interferometer-Arm mit 10^13 hochskaliert). Diese Methode besteht in der Eichung, die im „discovery paper“ beschrieben ist: Man simuliert eine GW indem man 10 Spiegelauslenkungen von 1 Attometer während 0.15 Sekunden mit Hilfe des calibration-Lasers durch Strahlungsdruck erzeugt und misst gleichzeitig den zugehörigen Detektor-output. Auf diese Weise erhält man eine Eichkurve mit deren Hilfe man aus einem gemessenen Detektorsignal auf die Stärke einer erzeugenden GW schließen kann.

    Nur leider gibt es eine solche Eichkurve gar nicht, wie Herr Danzmann mir versichert: https://www.kritik-relativitaetstheorie.de/Anhaenge/Anfrage%20LIGO-Experiment.pdf, Dokument #13. So arbeitet man also mit ungeeichten Instrumenten, findet immer wieder mal ein Osterei, das man selbst im Gras versteckt hat, und verkündet fröhlich der Welt einen neuen Blick ins Weltall, der nur Eingeweihten zugänglich ist, während nicht mal das Forscherteam wissen kann, was echt und was fake ist.

    Ein Gutes hat diese Pseudo-Experimentalphysik. Nach dem großen Getöns, das man veranstaltet hat, muss man nun pro Haushaltsjahr eine, besser zwei GW’s fälschen, damit die Geldquellen weiter sprudeln. Es fällt mir schwer, mir vorzustellen, dass dies auf Dauer gut geht. Ich muss allerdings einschränken, dass ich mir auch nicht vorstellen konnte, wie sehr exakte Wissenschaft, die mein geliebter Beruf war, entarten kann.

  5. Nicht von Bedeutung

    @Wolfgang Engelhardt:
    Mir stellen sich bei dem ganzen GW-Gedöns ganz andere Fragen, als nur die, die die Durchführung betreffen.

    1. Wie sind Gravitationswellen eigentlich definiert? Eine Welle auf einem Gummituch, welches die Raumzeit darstellt? Wie ist dann diese Raumzeit definiert? Ist sie stofflich, damit sie überhaupt Wellen schlagen kann? Dann müsste man sie ja einfangen können, um Experimente damit machen zu können. Wäre sie nicht stofflich, kann sie auch keine Wellen schlagen, womit man wieder bei der Eingangsfrage wär.

    2. Wie geht das Messen von Gravitationswellen vor sich? Man sieht in der Ferne, wie zwei Schwarze Löcher kollidieren und dann baut man ein Gerät dazu, um evtl. Auswirkungen davon zu erfassen? Dann müsste sich Gravitation sehr viel langsamer ausbreiten, als Licht und man müsste die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Gravitation kennen, um festzustellen, ob sich ein Gerät wie LIGO überhaupt lohnt zu errichten, denn immerhin hat man ja nur begrenzt Zeit. Ist es nicht wahrscheinlicher, dass man LIGO baute, um zu verblüffen? Man hat irgendwas gemessen, sagt, dass da zwei Schwarze Löcher kollidiert sind und holt sich frohlockend den Nobelpreis? Wo sind die Schwarzen Löcher heute? Dazu suche man sich einen beliebigen Ort im sichtbaren Universum und sagt: „Dort waren sie.“ Nur leider hätte man bei der Suche danach festgestellt, dass es im Universum zahlreiche Objekte gibt, die und das in verhältnismäßig unmittelbarer Nähe, miteinander kollidieren – wieso misst man davon nichts?

    Bereits der gesunde Menschenverstand widerlegt die Messung von Gravitationswellen, finden Sie nicht? Und wenn man als Kritiker Theorien hat, die dem Gesunden Menschenverstand entsprangen, glauben die Wissenschaftler einem kein Wort – was kann man denn nun dagegen tun?

  6. Jocelyne Lopez

    @ Nicht von Bedeutung Nr. 5 : „Mir stellen sich bei dem ganzen GW-Gedöns ganz andere Fragen, als nur die, die die Durchführung betreffen. […] Bereits der gesunde Menschenverstand widerlegt die Messung von Gravitationswellen, finden Sie nicht? Und wenn man als Kritiker Theorien hat, die dem Gesunden Menschenverstand entsprangen, glauben die Wissenschaftler einem kein Wort – was kann man denn nun dagegen tun?“

    .
    Ich erlaube mir erst einmal diese Frage zu beantworten: Man kann nichts dagegen tun, und zwar seit 100 Jahren, denn diese Einwände bestehen quasi seit Veröffentlichung der SRT 1905: Die ersten kritischen Argumente von renommierten und etablierten Wissenschaftlern datieren bereits von 1908 und sind ungebrochen weltweit vorgetragen worden. Diese Umstände wurden erstmalig und einmalig mit der Dokumentation der Forschungsgruppe G.O. Mueller ab 2004 im Internet bekannt gegeben. Man kann nichts dagegen tun, es ist eine Ausnahmesituation in der Wissenschaft seit dem Mittelalter, das ist eine festbetonierte Ideologie auf allen gesellschaftliche Ebenen: Im Bildung- und Forschungssystem, im Verwaltungsapparat, im politischen System, in der Wirtschaft, in den Medien. Man kann mit Argumenten nichts tun. Es findet offiziell keine wissenschaftliche Debatte über die Einstein-Physik statt, absolut keine. Die Kritik wird systematisch ignoriert, unterdrückt und zensiert, kein einziger kritischer Einwand wurde seit 100 Jahren argumentativ ausgeräumt, kein einziger. Man argumentiert gegen eine Mauer, das ist die Strategie des Schweigens. Es ist einfach nicht möglich im normalen Wissenschaftsbetrieb die Einstein-Physik in Frage zu stellen.

    Die einzige Chance, die sich anbietet, die Einstein-Physik offiziell zu hinterfragen, ist das relativ neue Informationsfreiheitsgesetz. Man kann aber das Informationsfreiheitsgesetz im Bereich der Wissenschaft auf gar keinen Fall in Anspruch nehmen, um vor Gericht wissenschaftliche Argumente auszutauschen: Eine wissenschaftliche Diskussion vor Gericht ist nicht zulässig, kein Gericht kann und darf entscheiden, ob ein Argument oder Gegenargument zutreffend ist, geschweige denn zu entscheiden, ob eine Theorie gültig oder ungültig ist. Das ist nicht zulässig, eine umstrittene Theorie kann nicht vor Gericht vorgetragen bzw. geklärt werden, jegliche Diskussion ist vor Gericht unzulässig. Dafür kann man aber ein umstrittenes Experiment klären lassen, denn ein Experiment ist keine Theorie, sondern Fakten. Es handelt sich bei umstrittenen Experimenten um technische Unstimmigkeiten bei der Gewinnung und der Interpretation von Meßdaten, die wiederum indirekt die Theorie in Frage stellen.

    Das Informationsfreiheitgesetz ist zurzeit die einzige Chance bekannt zu machen, dass die Einstein-Physik nicht den Status einer bestens bestätigten Theorie hat, dass sie keine sichere Erkenntnisse darstellt, sondern dass diese Physik lediglich aus unbestätigten Hypothesen und unverbindlichen Denkmodellen besteht. Mehr kann man zurzeit nicht tun.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Erlaubter XHTML-Code: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>