Mathias Hüfner – Moderne Astrophysik trifft auf Ingenieurwissenschaften – Zur Reformation der Physik, 2019

von Mathias Hüfner

Moderne Astrophysik trifft auf
Ingenieurwissenschaften
Zur Reformation der Physik

Mathias Hüfner

Verlag Book on Demand, 1. Auflage 2019

 

 

Texklappen:

Der Autor hat von 1964 bis 1970 in Leipzig Physik studiert. Er diplomierte am Institut für Radioaktive Isotope. Anschließend arbeitete er bis 1978 bei Carl Zeiss Jena in der Abteilung Analysemesstechnik an der Entwicklung der Lasermikrospektralanalyse.
Dort war sein Hauptgebiet die Softwareentwicklung für die Auswertung der Spektraldaten. Infolge von Umstrukturierungen des Werkes sah er für sich keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr und so verließ er über einen Umweg das Werk und begann seine Tätigkeit als Assistent an der damaligen Sektion Technologie der Friedrich-Schiller-Universität in Jena im Bereich Kybernetik und Versuchsplanung.
Nebenbei studierte er Nichtnumerische Mathematik, Informatik und andere Ingenieurwissenschaften und promovierte 1983 auf diesem Gebiet.
Nach der Wende wurde die Sektion Technologie schrittweise abgewickelt. Eine kurze Beschäftigung an der Sektion Mathematik in der Bildverarbeitung auf einer  Drittmittelstelle bereitete den Übergang in die Arbeitslosigkeit vor. Mehrere Umschulungsprogramme gaben neue Einblicke in die Geoinformatik und die Systemadministration von Computernetzen ohne jedoch auf eine Chance, wieder in ein dauerhaftes Beschäftigungsverhältnis zu kommen.
So blieb nur eine freiberufliche Lehrtätigkeit, der der Autor bis zur Erreichung der Altersrente im Jahr 2008 nachging. Danach begann er mit seinen Studien der Astrophysik und knüpfte weltweite Kontakte. Für ostdeutsche Wissenschaftler, die auf die damalige Sowjetunion ausgerichtet waren, gab es jedoch die Hürde der englischen Sprache.
Diese Sprache autodidaktisch zu erlernen, dienten dem Autor die Bücher der Kinderbuchreihe des Harry Potter von J.K. Rowling, die ihre Bücher aus einer ähnlichen sozialen Situation entwickelte. Der Autor begann mit der Übersetzung einiger Arbeiten von Paul Marmet, einem 2005 verstorbenen kanadischen Wissenschaftler auf dem Gebiet der Elektronenspektroskopie, der bis 1999 Professor an der Universität in Ottawa lehrte und wegen seiner Ideen in Ungnade fiel und in Heimarbeit seine Studien fortsetzte. Diese Tatsache entfachte die Neugier des Autors. Ging es doch Galileo Galilei vor etwa 450 Jahren ebenso. Sollte sich die Welt in dieser Zeit nicht geändert haben? Das war für den Autor Ansporn auf diesem Weg weiter zu forschen.
So entstand aus diesen beiden Aktivitäten die Idee zur Website mugglebibliothek.de. Aus dem dort gesammelten Material entstand das vorliegende Buch.

 

Das Buch entwickelt ausgehend von der Philosophie ein neues Verständnis der physikalischen Welt und zeigt die logischen Widersprüche der Urknalltheorie auf. Es wird das Verhältnis von Beobachter und Beobachtungsgegenstand im Dialog mit der Natur diskutiert.
Es werden die theoretischen Ideen hinter der Mathematik der physikalischen Theorien aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erklärt, die zur Urknallhypothese des Priesters Lemaître geführt haben.
Diese Hypothese wurde durch die praktischen Ergebnisse der Raumfahrt schon in der zweiten Hälfte des 20.Jahrhunderts widerlegt. Trotzdem wurden in der Neuzeit noch mit enormen finanziellen Mitteln angebliche Beweise für die Richtigkeit dieser Theorien der Öffentlichkeit präsentiert und mit mehreren Nobelpreisen geehrt.
Welche politischen Mechanismen mögen dahinter stecken und welche Rolle spielt dabei die Religion?
Ist die Moderne Physik wirklich die Magd der Theologie, wie es Papst Pius X. in seiner Enzyklika von 1907 gegen die Moderne gefordert hat?
Auf der Grundlage des physikalischen Maßsystems werden die Grundlagen der Physik erläutert und die Beziehung zwischen dem Maß und dem zu messenden Gegenstand betrachtet. Dabei fällt auf, dass wir Kräfte nur nach Stärke und Richtung, aber nicht nach Qualitäten unterscheiden können, was die Unterscheidung in vier Grundkräfte sehr zweifelhaft erscheinen lässt. So wird die Ursache der Kraft zwischen positiver und negativer Ladung der Elementarteilchen gesehen. Das vereinfacht das physikalische Weltbild unter Verzicht auf Symmetrie auf ein elektrodynamisches Bild.
Aus den scheinbar feststehenden Lichtquellen des Kosmos schließen wir auf ihre elektromagnetische Natur und so werden Elektrodynamik und Optik, sowie die Plasmaphysik zur Grundlage dieses neuen intergalaktischen Weltbildes, während die gravitativen Einflüsse nur innerhalb eines heliozentrischen Weltbildes ihre Berechtigung haben.
Die Ingenieurwissenschaften haben auf dem Gebiet der Kosmologie seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts große Fortschritte gemacht. Ein pragmatisches Weltbild auf elektromagnetischer Grundlage kann bereits viele entdeckte Erscheinungen aus den Daten der Raumfahrt erklären, die für die konventionelle heliozentrische Weltsicht der Astrophysiker höchst rätselhaft erscheinen und mittels einer Reihe von exotischen Konstrukten, wie Schwarzen Löchern und Neutronensternen, Dunkler Materie und Dunkler Energie erklärt werden.
Das Buch stützt sich dabei auf über zweihundert zumeist primäre Literaturquellen. Es setzt ein Grundwissen in Mathematik und Physik voraus, wie es an Gymnasien vermittelt wird.
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Siehe auch vom Autor in diesem Blog:
Von Magiern, E=mc2 und vom Kosmos

sowie Mathias Hüfner auf Facebook:
Physik und Astronomie.

 

34 Antworten zu “Mathias Hüfner – Moderne Astrophysik trifft auf Ingenieurwissenschaften – Zur Reformation der Physik, 2019”

  1. András Bálint

    András Bálint

    100 Jahre: EINSTEIN der AUSGETRICKSTE!

    Eventuell mit Google Chrome abrufen

    SONNENFINSTERNIS 1919, BREXIT 1979 – Einstein-Forschung: Österreich an der Spitze!
    https://youtu.be/rQtvn_A2lrE

    Eddingtons prickelndes Sexual-Leben mit der eigenen Mutter und Schwester. 1 Beweis-Foto ohne Sterne! Das Royal Greenwich Observatory widerlegte die Einstein-Lüge schon 1979. Wo 1 Meter 0 Meter ist! Zeitmessen ohne Uhr! Die Ziegen-Hütten-Observatorien. Sommerset Maugham, der meist gelesene Autor in der englischen Sprache: „Kotzen Sie sich ruhig selbst an!“
    Alkohol Konsum ist nicht verboten!
    (Praktische Theoretische Physik -seit 2015,
    Gründer: András Bálint, der Schäfer)

    „EINSTEIN-THEORETISCH“ N°1 / ÖSTERREICH um 1999 – die Binär-Gravitationswellen-Entdeckungen.
    https://youtu.be/mfNpLOYFcb0
    EINSTEIN der AUSGETRICKSTE! Alles was „EINSTEIN-THEORETISCH“ ist, ist heilig und sakrosankt! In den Jahren um 1999 – die ersten CHINESISCH-ÖSTERREICHISCHEN Binär-Gravitationswellen-Entdeckungen. Forderung für das Österreichische „EHRENKREUZ I. Rang“ für die echte Modernisierung unseres Lebens mit einem BÖSENDORFER Klavier-Observatorium. Die drei Affen und die drei WissenschaftlerInnen. … Bescheid wissen auch die JuristInnen – teils von den OBERSTEN GERICHTSHÖFEN (D und A und CH).
    Alter schwedischer Spruch: „Die Toten können sich nicht im Grab wälzen, deswegen kannst du den Toten in die Augen spucken“. Die „???????? ??????“ Zeiten. „Rückwirkung der Gravitation auf sich selbst“! Denk an den KÄFIG!
    Der Autor, der Österreichische Staatsbürger András Bálint, ist, mit mehr als 40 Jahren Dienstzeiten Mindestpensionsbezieher inklusive Sozialzuschuss, er bekommt jährlich 440.-EURO WENIGER Pension als ein/e ordentliche/r ÖsterreicherIn, weil Ungarn nur 12 Monatsgehälter zahlt. András Bálint machte in seinen Pensionszeiten, bis jetzt 60 halbstündige KünstlerInnen Portrait-Filme EHRENAMTLICH(!) im OKTO TV, davon wurden 13 in Gesellschaft mit den von Steuergeldern finanzierten ORF 2, ZDF, ATV, usw. in „Der Standard – Switchlist“ als AUSGEZEICHNETE-FILMKUNST eingestuft und empfohlen.

    Am 15.04.2019 veröffentlicht
    „Einstein Theoretisch“ N° 02
    Schwarzes Loch, die sieben (7) neuen Sensation-Fotos! / Österreich an der Spitze!
    https://youtu.be/nC6-hIz3W6s
    Wir haben viel bessere Konditionen als das „Event Horizon -Teleskopnetzwerk (EHT)“, so konnten wir in dieser gigantischen Entfernung – (in fünfmal 24 Stunden!!!) – sieben (7) Schwarze Löcher Foto-Bilder anfertigen! Unser weitestes Schwarzes Loch Foto haben wir aus 220 Millionen Lichtjahren Entfernung gemacht. Freilich die runden „Schwarzen Löcher“ bleiben dunkel, aber die Akkretionsgürtel erscheinen in großer Vielfalt, die sind die glühenden Gase und Partikeln in enorm hohen Temperaturen je nach der Art oder der Menge des Materials. Diese sind die vielfarbigen sichtbaren elektromagnetischen Strahlungen in allen Wellenlängenbereichen des Spektrums!

    KALB-Loch: Das GEHEIMNISSVOLLSTE neunte (9.) Schwarze Loch Foto!/ ÖSTERREICH an der SPITZE!
    „Einstein Theoretisch“ N° 03
    https://youtu.be/1yD4-OKouQU
    Am 26.04.2019 veröffentlicht
    „Einstein Theoretisch“ N° 03 *** Die Menschheit ist in Gefahr! Ein aus dem Mutter-Schwarzes-Loch geborenes „Kalb-Loch“ nähert sich uns mit Lichtgeschwindigkeit! Die „BLAUE RAUMZEIT“ wurde von Einstein 1902,1907,1911 und später auch mehrmals von ihm erwähnt!

    András Bálint

  2. Luitpold Mayr

    Am Schluss des Beitrags wird auf den Link verwiesen „Von Magiern, E=mc2 und vom Kosmos. Dort steht ein Schlüsselsatz Über die spezielle RT: „…dass man durch den Wechsel des Beobachterstandorts, was eine mathematische Transformation darstellt, zwar ein anderes Bild von der Welt bekommt, aber eben nur ein Bild und keine andere Welt. Physikalisch hat sich nichts geändert.“

    Der Philosoph Karl Popper spricht im Zusammenhang mit der RT vom „Einbruch des Subjektivismus in die Physik, der allerdings schon vor Einstein begonnen hat“. Popper spielt hier auf die subjektivistische Erkenntnistheorie des Philosophen und Physikers Ernst Mach an. Mach war das Vorbild des jungen Einstein, und in der SRT hat Einstein konsequent die erkenntnistheoretischen Prinzipien von Mach angewandt „(Die Beobachtung ist unsere einzige Wirklichkeit“), allerdings ohne ein Wort darüber zu verlieren. Auf dieser Erkenntnistheorie beruht Einsteins subjektivistische Definition von Zeit und Gleichzeitigkeit sowie die auf andere Weise nicht nachvollziehbare Behauptung, eine bewegte Uhr gehe nicht scheinbar, sondern wirklich nach.

    Dazu muss man allerdings wissen, dass nach heutiger Doktrin die RT angeblich nichts mit einer bestimmten Weltanschauung zu tun hat, sondern eine rein physikalische Theorie ist, die mit dem Prinzip der konstanten Lichtgeschwindigkeit steht und fällt. Diese geschichtsfälschende Doktrin verfolgt m.E. zwei Ziele:

    – die RT soll immun gemacht werden gegen philosophische Argumente. Keineswegs beschreibt die RT Scheineffekte, sondern sie beschreibt angeblich beobachterunabhängige Effekte, die mathematisch bewiesen sind

    – die Relativisten können den Zeitpunkt frei entscheiden, wann sie die RT ohne Imageverlust aufgeben wollen. Man braucht dazu nur ein Experiment, durch welches das PKL widerlegt wird. Einen Probelauf gab es schon 2014, als Neutrinos schneller als c gemessen wurden, was sofort als Weltsensation verkündet wurde („Einstein widerlegt!“). Kurz darauf folgte das Dementi. Ich denke dass einige Physiker damals die Botschaft verstanden haben: Die RT ist nicht mehr lange zu halten, überlegt euch, wie wir die Welt danach erklären.

  3. András Bálint

    100 Jahre: EINSTEIN der AUSGETRICKSTE!
    NEU – Pawlow und der Ochse
    https://youtu.be/2EBsrjZBoz4

    András Bálint

  4. Rudi Knoth

    @Luitpold Mayr 10. Mai 2019 um 08:01

    Der Philosoph Karl Popper spricht im Zusammenhang mit der RT vom „Einbruch des Subjektivismus in die Physik, der allerdings schon vor Einstein begonnen hat“. Popper spielt hier auf die subjektivistische Erkenntnistheorie des Philosophen und Physikers Ernst Mach an.

    Die Quantenphysik geht da noch weiter. Dort ändert die Messung sogar Eigenschaften eines Objektes. Genaugenommen sind es Eigenschaftspaare wie Ort und Impuls (Unschärferelation).

    – die RT soll immun gemacht werden gegen philosophische Argumente. Keineswegs beschreibt die RT Scheineffekte, sondern sie beschreibt angeblich beobachterunabhängige Effekte, die mathematisch bewiesen sind

    So sehe ich das nicht. Die Messgrössen sind abhängig vom Beobachter/Koordinatensystem.

    – die Relativisten können den Zeitpunkt frei entscheiden, wann sie die RT ohne Imageverlust aufgeben wollen. Man braucht dazu nur ein Experiment, durch welches das PKL widerlegt wird. Einen Probelauf gab es schon 2014, als Neutrinos schneller als c gemessen wurden, was sofort als Weltsensation verkündet wurde („Einstein widerlegt!“).

    Das waren aber nicht die „Relativisten“. Man suchte schon nach Fehlerquellen und wurde auch fündig.

  5. Jocelyne Lopez

    Zitat Luitpold Mayr: „ – die RT soll immun gemacht werden gegen philosophische Argumente. Keineswegs beschreibt die RT Scheineffekte, sondern sie beschreibt angeblich beobachterunabhängige Effekte, die mathematisch bewiesen sind

    Zitat Rudi Knoth: “So sehe ich das nicht. Die Messgrössen sind abhängig vom Beobachter/Koordinatensystem.“
    .

    So ist es aber: Vergessen Sie bitte nicht, dass die SRT die Lichtgeschwindigkeit als konstant postuliert, und zwar unabhängig von der Geschwindigkeit des Beobachters. Die Konstanz der LG wird einzig durch die Lorentztransformation (Längenkontraktion + Zeitdilatation) mathematisch „bewiesen“.

  6. Rudi Knoth

    @Jocelyne Lopez 12. Mai 2019 um 10:25

    So ist es aber: Vergessen Sie bitte nicht, dass die SRT die Lichtgeschwindigkeit als konstant postuliert, und zwar unabhängig von der Geschwindigkeit des Beobachters. Die Konstanz der LG wird einzig durch die Lorentztransformation (Längenkontraktion + Zeitdilatation) mathematisch „bewiesen“.

    Umgekehrt. Aus den Postulaten von Einstein folgt die Lorentztransformation und daraus dann (Längenkontraktion + Zeitdilatation).

  7. Jocelyne Lopez

    @ Rudi Knoth

    Was soll umgekehrt sein? Einstein postuliert die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit unabhängig vom Beobachter, das steht fest und ist auch nicht strittig.

    Die Längenkontraktion und die Zeitdilation sind lediglich die mathematische Beschreibung dieses Postulats: Um die LG konstant zu bekommen (LG = Lichtweg / Zeitdauer), werden mathematisch den Lichtweg kürzer gemacht (Längenkontraktion) und die Zeitdauer länger (Zeitdilatation).

  8. Rudi Knoth

    @Jocelyne Lopez 12. Mai 2019 um 14:30

    Die Längenkontraktion und die Zeitdilation sind lediglich die mathematische Beschreibung dieses Postulats: Um die LG konstant zu bekommen (LG = Lichtweg / Zeitdauer), werden mathematisch den Lichtweg kürzer gemacht (Längenkontraktion) und die Zeitdauer länger (Zeitdilatation).

    Nicht ganz. Etwa die Transformation von Woldemar Voigt ergibt auch eine konstante Lichtgeschwindigkeit ohne ZD und LK.

  9. Jocelyne Lopez

    @ Rudi Knoth

    Mathematisch kann man eben alles beschreiben. Bewiesen wird dabei nichts, denn Mathematik hat nur für ihren eigenen Formalismus Beweiskraft.

    Halten Sie immer noch an den Unsinn Einstein-Physik, Herr Knoth, Ihr Glauben ist ja unverwüstlich. 😉

  10. Rudi Knoth

    Wie werden in dem Buch Pulsare erklärt? Denn dies waren die Objekte, die man dann später als Neutronensterne bezeichnete.

  11. Luitpold Mayr

    @ Rudi Knoth, Nr. 4

    „Die Messgrößen sind abhängig vom Beobachter/Koordinatensystem.“

    Das wird kein vernünftiger Mensch bestreiten. Dann sind wir uns doch in diesem Punkt einig. Aber steht nicht hinter den unterschiedlichen Messgrößen der unterschiedlich positionierten Bobachter eine einzige physikalische Wirklichkeit, anders gesagt eine einheitliche Natur?

    „Das waren nicht die Relativisten. Man suchte schon nach Fehlerquellen und wurde auch fündig.“

    Klar ist „die Relativisten“ eine Vereinfachung. Ich meine hier die Vordenker, die den Takt für die theoretische Physik vorgeben, im konkreten Fall die Führungskräfte des CERN (wobei die natürlich auch nicht immer einer Meinung sind). War es nicht auffällig, dass aufgrund eines Experiments bzw. einer Messreihe kurzfristig eine eilige Pressekonferenz anberaumt wurde, in der die Welt auf das mögliche Ende der RT eingestimmt wurde? Vorhersehbar und wohl beabsichtigt: am nächsten Tag entsprechende Schlagzeilen auf Seite 1 in der gesamten Weltpresse. Wer macht den sowas, wen er von der RT absolut überzeugt ist?

  12. Rudi Knoth

    @Luitpold Mayr 12. Mai 2019 um 18:26

    Das wird kein vernünftiger Mensch bestreiten. Dann sind wir uns doch in diesem Punkt einig. Aber steht nicht hinter den unterschiedlichen Messgrößen der unterschiedlich positionierten Bobachter eine einzige physikalische Wirklichkeit, anders gesagt eine einheitliche Natur?

    Das wäre im Falle der SRT das „Ruhesystem“ eines Objektes.

    War es nicht auffällig, dass aufgrund eines Experiments bzw. einer Messreihe kurzfristig eine eilige Pressekonferenz anberaumt wurde, in der die Welt auf das mögliche Ende der RT eingestimmt wurde? Vorhersehbar und wohl beabsichtigt: am nächsten Tag entsprechende Schlagzeilen auf Seite 1 in der gesamten Weltpresse. Wer macht den sowas, wen er von der RT absolut überzeugt ist?

    Ich habe die Sache anders in Erinnerung. Die Messungen der Zeiten dienten wohl eher der Zuordnung von Ereignissen in CERN und Grand Sasso. Und es soll wohl eher eine Anfrage an andere Forscher gewesen sein.

  13. Gerd Termathe

    @Rudi Knoth 12. Mai 2019 um 14:34
    [JL: Die Längenkontraktion und die Zeitdilation sind lediglich die mathematische Beschreibung dieses Postulats: Um die LG konstant zu bekommen (LG = Lichtweg / Zeitdauer), werden mathematisch den Lichtweg kürzer gemacht (Längenkontraktion) und die Zeitdauer länger (Zeitdilatation).]

    „Nicht ganz. Etwa die Transformation von Woldemar Voigt ergibt auch eine konstante Lichtgeschwindigkeit ohne ZD und LK.“

    Was heißt hier „nicht ganz“? Bei der LT wird natürlich der Lichtweg proportional zur Zeitdauer verlängert oder verkürzt, sonst kann die Lichtgeschwindigkeit überhaupt nicht konstant sein. Einstein pflegte die Dinge zur Verwirrung immer etwas verdreht darzustellen.

    Dazu passend die jüngste Meldung:
    60.000 von 27.000 (in Worten: sechzigtausend von siebenundzwanzigtausend) Abiturienten haben sich in einer gemeinsamen Aktion über zu schwere Mathe-Aufgaben beschwert.

    Der Witz daran ist unser „Bildungs“-System!

    Ich wette mit Ihnen, dass 0 (keiner) von 27.000 Abiturienten weiß, wie man einen Vektor v (eine Richtung) und einem Vektor c (alle Richtungen) addiert, worauf (der Unkenntnis davon) letztendlich die ganze Relativitätstheorie basiert.

  14. Rudi Knoth

    Noch ein Punkt zum Thema Astrophysik. Die „Schwarzen Löcher“ also Materie, die so dich gepackt ist, daß die Fluchtgeschwindigkeit am Rande der Materieansammlung grösser als die Lichtgeschwindigkeit ist, wurde schon in der „klassischen“ Physik vor 200 Jahren berechnet. DAs Ergebnis stimmt sogar mit dem relativistischen Schwarzschildradius überein. Wie wird das denn gesehen?

  15. Rudi Knoth

    @Gerd Termathe 13. Mai 2019 um 01:23

    Was heißt hier „nicht ganz“? Bei der LT wird natürlich der Lichtweg proportional zur Zeitdauer verlängert oder verkürzt, sonst kann die Lichtgeschwindigkeit überhaupt nicht konstant sein. Einstein pflegte die Dinge zur Verwirrung immer etwas verdreht darzustellen.

    Ich schrieb auch von der Transformation von Woldemar Voigt. UN der tritt der Faktor Gamme in den Transformationen von x und t nicht auf. Allerdings für y und z um die Invarianz der LG zu bekommen.

  16. Jocelyne Lopez

    Zitat Rudi Knoth: “Noch ein Punkt zum Thema Astrophysik. Die „Schwarzen Löcher“ also Materie, die so dich gepackt ist, daß die Fluchtgeschwindigkeit am Rande der Materieansammlung grösser als die Lichtgeschwindigkeit ist, wurde schon in der „klassischen“ Physik vor 200 Jahren berechnet. DAs Ergebnis stimmt sogar mit dem relativistischen Schwarzschildradius überein. Wie wird das denn gesehen?“
    .

    Gesehen hat zumindest Albert Einstein selbst die Schwarze Löcher als unmöglich… Wenn es für Sie keine gute, qualifizierte und zuverlässige Quelle ist, dann weiß ich nicht, welche Quellen es sind… 😉

    Der Physiker und Kritiker Peter Ripota berichtet über die Auffassung Einsteins über Schwarze Löcher in seinem Buch Reise ins Ungewisse – Gravitationswellen und Schwarze Löcher. Darin findet man zum Beispiel diese eher unbekannten Zitate von Albert Einstein:

    „Ich habe schon wieder was verbrochen in der Gravitationstheorie, was mich ein wenig in Gefahr setzt, in einem Tollhaus interniert zu werden“ – Albert Einstein: Brief an Paul Ehrenfest, 4. Februar 1917

    Und als er sich im Jahre 1939 mathematisch mit der Bewegung von Sternen in einem Kugelsternhaufen beschäftigte, kam Albert Einstein zu dem Schluss:

    „Das wesentliche Ergebnis dieser Untersuchung ist ein klares Verständnis dafür, warum die „Schwarzschild-Singularitäten“ (ursprünglicher Name für „Schwarze Löcher“) in der physikalischen Realität nicht existieren.“

    Weiterhin berichtet Peter Ripota in diesem Buch, Seite 86:

    Zitat Peter Ripota:

    Nun denn: Transversale Wellen (und das sind Gravitationswellen auch) brauchen ein Medium von gewissen Steiftigkeit. Sagte ich ‚gewisser‘? Es muss richtig hart, kompakt, steif und unerschütterlich sein. Florian Freistetter (Anmerkung von Jocelyne Lopez: Florian Freistetter ist Astronom und ein ultraorthodoxer und dogmatischer Relativist aus den ultraorthodoxen Science-Blogs) sagte dazu:

    Zitat Florian Freistetter

    „Die Raumzeit ist eben nicht das dehnbare Gummituch,als die sie in Veranschaulichungen immer präsentiert wird. Der Elastizitätsmodul (das ist ein Maß dafür, wie stark sich ein Objekt Verformungen widersetzt) von Gummi beträgt 0,1 Gigapascal. Ein Stück Holz hat einen Wert von 10 GPa. Bei stahl sind es 200 GPa; bei Diamant 1200 GPa. Das ist schon ziemlich viel – aber nichts im Vergleich zur Raumzeit. Die hat einen Elastizitätsmodul von 10^(24) Gigapascal! Die Raumzeit ist verdammt starr und deswegen muss man ja auch mit kollidieren schwarzen Löchern und explodierende Sternen auf sie einschlagen, damit sich überhaupt etwa tut.“

    Was heißt: Sollte es Gravitationswellen geben – und es muss sie geben, schließlich wurde für ihre Entdeckung ein Nobelpreis ausgebot – dann muss das Weltall von einer Substanz erfüllt sein, die 10^(21)-mal härter ist als Diamant. Wieso merken wir nichts davon?

    Was sagen Sie dazu, Herr Knoth, oder wollen Sie die Auffassungen von Einstein selbst weiter ignorieren?

  17. Rudi Knoth

    @Jocelyne Lopez 13. Mai 2019 um 10:35

    Was sie Singularität angeht, gibt es auch heute Zweifel auch unter Physikern. Auch Stephen Hawking hatte gewisse Zweifel.

    Zum Thema Gravitatiosnwellen. Diese sollen ja auch bei kollidierenden Neutronensternen bemerkt worden sein.

  18. Gerd Termathe

    @Rudi Knoth 13. Mai 2019 um 10:11
    „Ich schrieb auch von der Transformation von Woldemar Voigt. UN der tritt der Faktor Gamme in den Transformationen von x und t nicht auf. Allerdings für y und z um die Invarianz der LG zu bekommen.“

    Halten Sie mich für blöd? Was Sie mit „nicht ganz“ umschreiben ist genau das Gegenteil von dem, was im Text von Jocelyne Lopez steht.

    Damit ist auch der „geniale Geheimcode“ von Einsteins SRT entschlüsselt:
    Wir müssen nur die ganzen Aussagen und Begriffe in ihr Gegenteil umkehren, um zu verstehen, worum es in der SRT geht. Hier das Codebuch dazu (unvollständig):

    Längenkontraktion/Zeitdilation:
    Ist der Lichtweg länger, ist auch die dafür benötigte Zeit länger.

    Bewegte Uhren gehen langsamer:
    Wenn ein Vorgang ein kürzere Zeit benötigt, läuft er schneller ab.
    Wenn ein Vorgang ein längere Zeit benötigt, läuft er langsamer ab (s.o.).

    Konstanz der Lichtgeschwindigkeit:
    Die Lichtgeschwindigkeit ist eine Absolutgeschwindigkeit, wenn man den Ort der Quelle mit einbezieht (Weg von der Quelle zum Ziel pro Zeiteinheit)

    Beobachter im Nullpunkt:
    Der Beobachter ist weit entfernt vom Nullpunkt (zeitlich und räumlich).

    Bewegter Beobachter/bewegtes Koordinatensystem:
    Die Lichtquelle(!) bewegt sich.

    Die Lichtquelle bewegt sich parallel zur Beobachtungsrichtung:
    Die Lichtquelle bewegt sich senkrecht zur Beobachtungsrichtung, damit benötigt man für die Berechnung den Satz des Pythagoras.

    Relativitätstheorie:
    Eine Transformation ist keine eigenständige Theorie, sondern eine Umrechnungsvorschrift (z.B. von einer Theorie in eine andere).

    Robert S. Shankland berichtet von einem Gespräch mit Einstein:
    „Er [Einstein] fuhr fort, dass die experimentellen Resultate, die ihn am meisten beeinflusst hatten, die Beobachtungen der stellaren Aberration und Fizeaus Messungen zur Lichtgeschwindigkeit in bewegtem Wasser waren. „Diese waren ausreichend“, sagte er.“

    Damit ist klar, dass es sich bei der „Relativitätstheorie“ um eine Umrechnungformel von der Äthertheorie in die Emissionstheorie handelt, wie im Bild in der oberen Hälfte gezeigt, und die stellare Aberration erklären sollte:
    https://c.1und1.de/@519542296413215474/8WyL7odqQQOpZDN6pPvNig

    Den Lorentzfaktor erhält man aus dem Satz des Pythagoras.

    Das Problem dabei:
    Es gibt nichts zum Umrechnen. Die Äthertheorie ist ja falsch.

  19. Jocelyne Lopez

    Zitat Gerd Termathe: “Damit ist auch der „geniale Geheimcode“ von Einsteins SRT entschlüsselt: Wir müssen nur die ganzen Aussagen und Begriffe in ihr Gegenteil umkehren, um zu verstehen, worum es in der SRT geht. Hier das Codebuch dazu (unvollständig): […]
    .

    Mir ist auch oft das befremdliche Gefühl gekommen, dass in der Relativitätstheorie die Welt „umgekehrt“ erlebt bzw. beschrieben wird, das ist irgendwie seltsam. Das wird meiner Meinung nach ziemlich deutlich veranschaulicht durch den genialen Spruch eines Teilnehmers vor vielen Jahren in einem Forum, der wohl auch das seltsame „Umgekehrt-Gefühl“ der Relativitätstheorie empfunden hat: „Ist die Banane krumm oder der Raum drumrum?„ 😉

    Wie kann es sein, dass man die Welt „umgekehrt“ empfindet und beschreibt, ein bisschen so wie das Negativ eines Fotos?

    Auf jeden Fall kann wahrscheinlich nur ein ganz kleiner „Fehler“ solche drastische Umkehrungseffekte verursachen, hier wahrscheinlich der Fehler der absoluten Konstanz der Lichtgeschwindigkeit – und die Welt steht Kopf.

  20. Rudi Knoth

    @Gerd Termathe 14. Mai 2019 um 01:53

    Sie verstehen mein Kommentar nicht. Ich schrieb von der Transformation von Woldemar Voigt, in der aber die LG auch invariant ist.

    @all

    Wie steht es denn um Fragen der Astrophysik (Neutronensterne, schwarze Löcher)?

    Gruss
    Rudi Knoth

  21. Luitpold Mayr

    @ Jocelyne Lopez, Nr.19

    Beide Relativitätstheorien Einsteins beruhen darauf, dass sie grundlegende Prinzipien des Denkens auf den Kopf stellen.

    1. Geschwindigkeit hängt von der Zeit ab, in der eine Strecke zurückgelegt wird (Mathematische Formel v = s/t)

    Spezielle Relativität: Die Zeit hängt von der Geschwindigkeit ab und ist daher relativ.

    2. Ein Lichtstrahl wird durch die Schwerkraft der Sonne (vermutlich) gekrümmt (Die Berechnung erfolgte 1801 durch den bayerischen Astronomen, Mathematiker und Landvermesser Johann Georg Soldner).

    Allgemeine Relativität: Der Raum wird durch die Schwerkraft gekrümmt. Der gerade Lichtstrahl läuft durch den gekrümmten Raum.

    Vielleicht hat Einstein eine Neigung zu solchen gedanklichen Verdrehungen gehabt und dann gemerkt, dass man daraus auch neue Theorien machen kann?

  22. Gerd Termathe

    @Rudi Knoth 14. Mai 2019 um 08:04
    „Sie verstehen mein Kommentar nicht. Ich schrieb von der Transformation von Woldemar Voigt, in der aber die LG auch invariant ist.“

    Auch bei der Transformation von Woldemar Voigt kann die LG nur dann invariant sein, wenn Lichtweg und Lichtlaufzeit direkt proportional zueinander sind. Was Sie mit „nicht ganz“ umschrieben haben, war das genaue Gegenteil davon, nämlich umgekehrte Proportionalität.

    „Wie steht es denn um Fragen der Astrophysik (Neutronensterne, schwarze Löcher)?“

    Sie versuchen wieder mal vom Thema abzulenken.

  23. Rudi Knoth

    @Gerd Termathe 14. Mai 2019 um 17:44

    Auch bei der Transformation von Woldemar Voigt kann die LG nur dann invariant sein, wenn Lichtweg und Lichtlaufzeit direkt proportional zueinander sind. Was Sie mit „nicht ganz“ umschrieben haben, war das genaue Gegenteil davon, nämlich umgekehrte Proportionalität.

    Nun dann transformieren Sie mal x=ct mit der Transformation von Lorentz oder Voigt. Sie werden x’=ct‘ erhalten.

    „Wie steht es denn um Fragen der Astrophysik (Neutronensterne, schwarze Löcher)?“

    Sie versuchen wieder mal vom Thema abzulenken.

    Das Thema des Buches ist aber Astrophysik.

  24. Gerd Termathe

    @Rudi Knoth 14. Mai 2019 um 18:46
    „Nun dann transformieren Sie mal x=ct mit der Transformation von Lorentz oder Voigt. Sie werden x’=ct‘ erhalten.“

    Das habe ich doch schon längst getan (s. das Bild im Beitrag Nr.18). Haben Sie sich das Bild nicht angeschaut, oder können Sie solche Bilder gar nicht lesen? Das sieht doch schon ein Blinder, dass nach der Emissionstheorie (rechts oben, x’=ct‘) der Lichtweg und damit auch die Lichtlaufzeit länger ist als nach der Äthertheorie (links oben, x=ct).

    „Wie steht es denn um Fragen der Astrophysik (Neutronensterne, schwarze Löcher)?“

    Warum so weit in die Ferne schweifen, wenn es viel nähere Objekte gibt, z.B. teleskopische Doppelsterne?

    Dem Bild unten rechts kann man entnehmen, dass man nach der Emissionstheorie teleskopische Doppelsterne genau dann am weitesten voneinander entfernt sieht, wenn sie zum Aussendezeitpunkt des Lichts in Wirklichkeit hintereinder standen. Außerdem sieht man sie viel weiter voneinander entfernt, als sie tatsächlich sind.

    Was war jetzt genau die Frage?

  25. Luitpold Mayr

    Ergänzung zu Nr. 21

    Was uns an der RT so befremdet, ist die mathematische Verformung von Raum und Zeit. Raum und Zeit sind keine physikalischen Dinge und keine Eigenschaften der Materie. Sie sind, wie man seit Immanuel Kant weiß, angeborene Formen unseres Denkens und Erkennens.

    Deshalb kann der Raum nicht durch Schwerkraft gekrümmt werden. Wir verorten die Dinge der Außenwelt in einem gedachten dreidimensional-geradlinigen Koordinatensystem und orientieren uns dadurch in der Welt.

    Die Zeit ist das Maß für den Abstand zwischen Ereignissen. Es ist völlig sinnlos, das Zeitmaß zu relativieren, weil mit variablen Sekunden gemessene Größen nicht miteinander vergleichbar sind. Einsteins abwegige Zeitmanipulation dient einzig dem Zweck, die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit mathematisch zu „beweisen“. (Und umgekehrt soll aus der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit folgen, dass die Zeit relativ ist, das bedingt sich bei Einstein gegenseitig).

    Gerd Termathe hat in Anlehnung an Einsteins Rechenkünste den satirischen mathematischen Beweis dafür erbracht, dass alle Prozentsätze dieselbe konstante Größe haben. Man lernt daraus: Was mathematisch korrekt ist, muss nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmen. Selbst wenn Einsteins schwer durchschaubare Rechnerei mathematisch korrekt wäre – gekrümmter Raum und relative Zeit sind trotzdem Unsinn.

  26. Rudi Knoth

    @Gerd Termathe 15. Mai 2019 um 02:14

    Das habe ich doch schon längst getan (s. das Bild im Beitrag Nr.18). Haben Sie sich das Bild nicht angeschaut, oder können Sie solche Bilder gar nicht lesen? Das sieht doch schon ein Blinder, dass nach der Emissionstheorie (rechts oben, x’=ct‘) der Lichtweg und damit auch die Lichtlaufzeit länger ist als nach der Äthertheorie (links oben, x=ct).

    Ich fragte nach dem Ergebnis aus den Transformationen. Das sollte doch nicht so schwer sein, sie hinzuschreiben.

    Was war jetzt genau die Frage?

    Es ging um Fragestellungen aus der Astrophysik und der Astronomie. Eventuell die Frage, was Gravitation ist. Denn darum soll das Buch handeln.

  27. Rudi Knoth

    @uitpold Mayr 15. Mai 2019 um 08:14

    Einsteins abwegige Zeitmanipulation dient einzig dem Zweck, die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit mathematisch zu „beweisen“. (Und umgekehrt soll aus der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit folgen, dass die Zeit relativ ist, das bedingt sich bei Einstein gegenseitig).

    Das stimmt nicht. Zu Beginn seiner Überlegungen hat er die beiden Postulate „Relativitätsprinzip“ und „Invarianz der Lichtgeschwindigkeit“ aufgestellt. Daraus wurde dann die Relativität der Zeit hergeleitet.

    Gerd Termathe hat in Anlehnung an Einsteins Rechenkünste den satirischen mathematischen Beweis dafür erbracht, dass alle Prozentsätze dieselbe konstante Größe haben. Man lernt daraus: Was mathematisch korrekt ist, muss nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmen. Selbst wenn Einsteins schwer durchschaubare Rechnerei mathematisch korrekt wäre – gekrümmter Raum und relative Zeit sind trotzdem Unsinn.

    Dann erklären Sie mal den relativistischen Dopplereffekt und dessen experimentelle Bestätigungen (Ives und Stilwell).

  28. Luitpold Mayr

    @Rudi Knoth, Nr. 27

    Einstein erwähnt in der Einleitung zu seinem Text von 1905 seine beiden physikalischen Hauptpostulate. Bevor er später darauf zurückkommt, definiert er zunächst einmal in §1 und §2 Zeit und Gleichzeitigkeit in aller Ausführlichkeit. Hierbei macht er Zeit und Gleichzeitigkeit von den Sinneswahrnehmungen unterschiedlicher Beobachter abhängig. Zusätzlich wird Zeit als abhängig vom Stand der Uhren beschrieben. Damit sind Zeit und Gleichzeitigkeit bereits per Definition relativ, ohne dass es dafür irgend einer weiteren Herleitung bedarf. Im mathematischen Teil, § 3, versucht Einstein lediglich die Regel aufzuzeigen, nach der sich die Relativität richtet, nämlich den Lorentzfaktor.

    Ohne die relativistischen Definitionen Einsteins von Zeit und Gleichzeitigkeit könnte von Relativität nicht die Rede sein.

    Dopplereffekt: Er bezieht sich, wie Sie wissen, ursprünglich auf Schallwellen. Geht es um optische Wellen, so spricht man auch vom relativistischen Dopplereffekt, wenn die Zeitdehnung einbezogen wird. Ob die Zeitdehnung hier zurecht berücksichtigt wird, kann ich aus dem Handgelenk nicht beurteilen.

    Allerdings bin ich skeptisch. Wer an die Relativitätstheorie glaubt, wird jedes halbwegs dafür geeignete Experiment als Bestätigung der Theorie werten. Dass die Deutung eines Experiments oder einer Beobachtung ganz von der Theorie abhängt, darüber wurde bereits in der Vergangenheit auf dieser Webseite diskutiert.

  29. Gerd Termathe

    @Rudi Knoth 15. Mai 2019 um 09:21
    „Ich fragte nach dem Ergebnis aus den Transformationen. Das sollte doch nicht so schwer sein, sie hinzuschreiben.“

    Dies hier ist ein Diskussionsforum. Versuchen sie’s mal bei 11880.

    „Es ging um Fragestellungen aus der Astrophysik und der Astronomie. Eventuell die Frage, was Gravitation ist. Denn darum soll das Buch handeln.“

    Für einen diplomierten Physiker sind mir Ihre Fragen zu dumm.
    „Dumm fragen“ kenne ich nur als Synomym für „ausspionieren“.

  30. Rudi Knoth

    @Luitpold Mayr 15. Mai 2019 um 15:57

    Zu meinem „Steckenpferd“ Dopplereffekt:

    Der „relativistische“ Dopplereffekt kann aus dem Dopplereffekt beim Radar (z.B. berechnet im Ruhesystem des Radargerätes) und dem Relativitätsprinzip hergeleitet werden. Er ist dann fe=fs*sqrt((1+c/v)/(1-v/c)). Durch Erweitern mit dem Nenner erhält man den Dopplereffekt eines bewegten Senders mit einer verringerten Sendefrequenz.

    Allerdings bin ich skeptisch. Wer an die Relativitätstheorie glaubt, wird jedes halbwegs dafür geeignete Experiment als Bestätigung der Theorie werten. Dass die Deutung eines Experiments oder einer Beobachtung ganz von der Theorie abhängt, darüber wurde bereits in der Vergangenheit auf dieser Webseite diskutiert.

    Nun Ives und Stilwell glaubten nicht an die RT. Deren Theorie war die von Lorentz. Trotzdem passte das Ergebnis zu den Voraussagen beider Theorien.

  31. Rudi Knoth

    @Gerd Termathe 15. Mai 2019 um 23:56

    Für einen diplomierten Physiker sind mir Ihre Fragen zu dumm.
    „Dumm fragen“ kenne ich nur als Synomym für „ausspionieren“.

    Es interessiert mich einfach, was das Buch zu diesen Themen sagt. Oder sind SRT und ART auch Themen dieses Werkes?

  32. Luitpold Mayr

    @Rudi Knoth, Nr.30

    Das habe ich schon vermutet, dass der Dopplereffekt Ihr Steckenpferd ist. Wie Sie sagen, passt das Ergebnis von Ives und Stilwell zur Theorie von Lorentz ebenso wie zur RT. (Wie ich oben sagte, die Deutung eines Experiments hängt von der Theorie ab). Sind Sie nun Neo-Lorentzianer oder „Einsteinianer“?

  33. Luitpold Mayr

    Zu Nr. 32

    Lieber Herr Knoth,
    auf Ihre ganz sachliche Feststellung hin, dass das Versuchsergebnis sich mit beiden Theorien – Lorentz und Einstein – verträgt, war meine Frage etwas unpassend. Ich will Sie nicht in eine bestimmte Schublade einordnen. Tut mir leid.
    Mit freundlichen Grüßen
    Luitpold Mayr

  34. Dr. Hüfner, Mathias

    Danke für die vielen Diskussionsbeiträge, schöner wäre es allerdings, Sie hätten das Buch erst gelesen und dann diskutiert.

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