Peter K. Herzig: Die neue Relativitätstheorie – Das Ende aller Diskussionen

DIE NEUE RELATIVITÄTSTHEORIE
Das Ende aller Diskussionen

Peter K. Herzig

Verlag Haag+Herchen, 06/2019

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Klappentext des Buches:

Seit gut 100 Jahren gibt es einen tiefen Konflikt zwischen Vertretern und Kritikern der Speziellen Relativitäts-Theorie, was durch tausende Veröffentlichungen zum Thema eindrucksvoll belegt wird. Das hier vorliegende Buch klärt auf wissenschaftlicher Basis die Sachlage, untermauert mittels Beweisen leicht verständlich die Ausführungen und beendet damit alle Diskussionen. Die gängige Lehrmeinung wird hier somit mit Folgen für die Astrophysik widerlegt. Erstmals wird die wahre physikalische Ursache der verschiedenen Meinungen zur SRT ohne Mathematik allgemein verständlich dargelegt und daraus wird das einzig mögliche Fazit gezogen.

Der Autor Peter K. Herzig ist studierter Naturwissenschaftler und war in leitenden Stellungen in der Schweizer Industrie tätig, am längsten im größten Elektro-Konzern der Welt.

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18 Antworten zu “Peter K. Herzig: Die neue Relativitätstheorie – Das Ende aller Diskussionen”

  1. András Bálint

    @ Peter K. Herzig

    Es tut mir für Sie Leid, dass eben die RelativistInnen das Buch nicht kaufen werden.
    Nämlich, die kennen seit gut 100 Jahren die Wahrheit, ebenso wie Sie oder wir!

    András Bálint

  2. Jocelyne Lopez

    @ András Bálint:

    Es ist zu begrüßen, dass eine neue kritische Veröffentlichung erschienen ist, zumal das Buch von Peter Herzig sich mit grundlegenden Überlegungen beschäftigt, wie zum Beispiel mit dem Begriff der Lichtgeschwidigkeit, die auf gar keinen Fall absolut sein kein, sondern immer relativ zu einem Mess- oder Bezugsort – weshalb man auch keine Geschwidigkeit in einem leeren Raum messen oder definieren kann.

  3. Peter Herzig

    Deswegen ist es nicht einfach, die tiefere Ursache der Kritik an der Speziellen Relativitätstheorie (SRT)zu erkennen, weil alle Leute glauben, dass Geschwindigkeit gleich Geschwindigkeit sei. In der SRT wird ein anderer Begriff für Geschwindigkeit benutzt als in der Physik, was für Unstimmigkeiten sorgt.

  4. Jocelyne Lopez

    Ich stimme die Anmerkung von Peter Herzig über sein Buch in einer privaten e-Mail völlig zu:

    „Den Vertretern und Kritikern der SRT ist nicht bewusst, dass sie in gutem Glauben verschiedene Begriffe für die Geschwindigkeit benutzen: Die physikalische Definitions der RELATIVEN Geschwindigkeit (Seite 11) und die mit dem Postulat erfundene ABSOLUTE Geschwindigkeit (Seite 19), die physikalisch ungültig ist.“

    Mir war allerdings immer bewußt, dass die Festsetzung einer absoluten Geschwindigkeit c mit einem willkürlichen Wert physikalisch ungültig ist. Dadurch sind auch alle Distanzberechnungen in der Kosmologie falsch!

  5. Luitpold Mayr

    Die konstante Lichtgeschwindigkeit ist der Punkt, an dem die meisten denkenden Menschen – auch wenn sie sich nicht näher mit der Sache befassen – Zweifel an der Relativitätstheorie bekommen. Wenn sich ein Beobachter zur Licht- oder Funkquelle hinbewegt, dann ist die Signalgeschwindigkeit relativ zum Beobachter größer als c. Entfernt sich der Beobachter, so ist die effektive Signalgeschwindigkeit kleiner als c. Auf dieser Überlegung beruht auch die Mathematik zum Michelson-Morley-Experiment. Dieses Experiment wiederum ist nach Meinung vieler Theoretiker grundlegend für Einsteins spezielle Relativität. Oder woher sonst stammt der Wert V¯c²-v² bei Einstein?

  6. Rudi Knoth

    @Luitpold Mayr 12. Juli 2019 um 12:06

    Auf dieser Überlegung beruht auch die Mathematik zum Michelson-Morley-Experiment. Dieses Experiment wiederum ist nach Meinung vieler Theoretiker grundlegend für Einsteins spezielle Relativität.

    Und nach dieser Mathematik sollte sich daher ein Effekt beim Drehen des Interferometers zeigen, was nicht der Fall war. IM Werk von 1905 hatte dies Einstein nicht direkt erwähnt, es ist aber schon recht anschaulich und einfach zu verstehen.

    Gruss
    Rudi Knoth

  7. Frank Wappler

    Peter Herzig schrieb (10. Juli 2019 um 05:47):
    > […] In der SRT wird ein anderer Begriff für Geschwindigkeit benutzt

    Anlass den Begriff bzw. die Messgröße „Geschwindigkeit“ der (S)RT zu repetieren; nämlich:

    (Durchschnitts-)Geschwindigkeit

    – eines bestimmten Beteiligten (insbesondere eines „Projektils“), oder wahrgenommenen Signals, oder ggf. nachträglich korrelierter Wahrnehmungen (z.B. einer bestimmten „Phase einer wellenförmigen Anregung“)

    – bzgl. zweier bestimmter (i.A. verschiedener) durchwegs gegenüber ruhender Beteiligter („Streckenenden“; insbesondere „Startblock“ und „Ziellinie“)

    als das Verhältnis aus

    Distanz der beiden gegenüber ruhenden „Streckenenden“ („Startblock“ und „Ziellinie“) voneinander, und der entsprechenden

    Belegungs-Dauer der Strecke durch das (Objekt, Signal, …), was die beiden Streckenden passierte (bzw. „was den beiden Streckenden passierte“);
    d.h. konkret der Dauer des Startblocks von dessen „Abfahrts“-Anzeige bis zu dessen Anzeige gleichzeitig zur entsprechenden „Ankunfts“-Anzeige der Ziellinie,
    bzw. gleichermaßen der Dauer der Ziellinie von deren Anzeige gleichzeitig zur „Abfahrts“-Anzeige des Startblocks bis zu deren entsprechender „Ankunfts“-Anzeige.

    Dabei ist (natürlich) zu beachten, dass

    (1) zur Feststellung, ob gegebene Beteiligte durchwegs gegenüber einander ruhten, oder nicht, insbesondere die Fronten (also jeweils die allerersten Wahrnehmungen) der gegenseitig ausgetauschten Signale von Bedeutung sind (Stichwort: „tetrahedral-oktahedrale Ping-Koinzidenz-Gitter“); und ebenso zur Feststellung von Gleichzeitigkeit (oder ansonsten: Ungleichzeitigkeit) von Anzeigen gegenüber einander ruhender Beteiligter (vgl. Einsteins Definition 1916/17),

    (2) jedem Paar von (durchwegs) gegenüber einander ruhenden Beteiligten der Wert ihrer „Distanz“ voneinander als „c/2 Pingdauer“ zugeschrieben wird
    (d.h. „chronometrische Distanzdefinition“; wobei das ausdrücklich von „Null“ verschiedene Symbol „c“ zunächst allein dazu dient, um Distanz-Werte formal bzw. dimensional von Dauer-Werten zu unterscheiden),
    und folglich

    (3) sofern sich ein Wert der Geschwindigkeit einer Signalfront, die jeweils vom „Startblock“ ausgehend zur „Ziellinie“ signalisiert wurde, überhaupt ermitteln lässt, dieser zwangsläufig, ausnahmslos und schlicht jeweils als „c“ erhalten wird.

    > als in der Physik […]

    … höchstens sofern andernfalls überhaupt von Physik die Rede sein könnte.

  8. Peter Herzig

    Es gibt zwei Arten von Licht-Geschwindigkeit: Die atomar bedingte konstante Emissions-Geschwindigkeit der Licht-Quelle (Seite 41) und die variable Raum-Geschwindigkeit (c + v), wobei v die helio-zentrische Geschwindigkeit der Licht-Quelle ist (Seite 46). Es geht um eine differenzierte Betrachtungsweise.

  9. Rudi Knoth

    @Peter Herzig 13. Juli 2019 um 02:21

    Genaugenommen sind Geschwindigkeiten wie c+v oder c-v „berechnete“ Geschwindigkeiten zur Berechnung der Zeit, in der das Licht ein bewegtes Objekt erreicht. Der Unterschied zwischen Einstein und Galilei ist, daß im Koordinatensystem, in dem das Objekt ruht, die Geschwindigkeit, mit der sich das Licht bewegt bei Galilei ebenfalls c+v oder c-v beträgt und bei Einstein gleich c ist.

    Gruss
    Rudi Knoth

  10. Luitpold Mayr

    zu Rudi Knoth, Nr. 6
    Eine sichere Erklärung für das Michelson-Morley-Experiment gibt es m. E. bis heute nicht. Teilweise Mitführung des Äthers durch die Erde (Michelson)? Physische Kontraktion bewegter Körper (Fitzgerald und Lorentz)? Mitführung des Lichtes in bewegten Systemen (Einstein)? Dazu noch einzelne weniger bekannte Theorien, die später entstanden sind.

    Interessant und wichtig ist der Hinweis von Peter Herzig, dass „Lichtgeschwindigkeit“ unterschiedliche Bedeutungen hat. Das gilt übrigens auch allgemein für den Begriff der Geschwindigkeit.

  11. Peter Herzig

    Zu Luitpold Mayr:
    Für das MM-Experiment gibt es eine verblüffend einfache, aber für Vertreter der SRT unerwünschte Erklärung, weil sie die SRT widerlegt: Das c ist nicht raum-, sondern quell-konstant (Seite 43). Die beiden Herren MM konnten keine Abweichung von c messen, weil sich die Licht-Quelle bei allen ihren Messungen mitbewegt hat. Bis heute konnte kein Licht-Äther experimentell gefunden werden, denn es gibt keinen (Seite 34).

  12. Rudi Knoth

    @Peter Herzig 14. Juli 2019 um 05:16

    Also die Emissionstheorie. Wie geht das dann mit den relativistischen Dopplereffekt?

    Gruss
    Rudi Knoth

  13. Peter Herzig

    Herr Rudi Knoth, ohne Träger- oder Ausbreitungs-Medium gibt es keinen Doppler-Effekt bei Licht (Seite 35 ff).

  14. Rudi Knoth

    @Peter Herzig 15. Juli 2019 um 04:59

    Dann muß es wohl einen Äther geben, denn es gibt den Dopplereffekt bei EM-Wellen. Hörbar etwa bei Amateurfunksatelliten, und sichbar etwa im Experiment von Ives und Stilwell.

    Gruss
    Rudi Knoth

  15. Peter Herzig

    Wenn man die Licht-Geschwindigkeit (im Raum c + v) als variabel annimmt, dann kann dies dieselben Erscheinungen hervorrufen, als gäbe es einen Doppler Effekt. Die Licht-Wellen schieben sich aber nicht zusammen, oder ziehen sich nicht auseinander (Doppler-Effekt), sondern das Licht wird schneller oder langsamer, wodurch mehr oder weniger Licht-Wellen auf den Empfänger „prasseln“. Im leeren Raum können sich keine Licht-Wellen zusammenschieben oder auseinenderziehen, denn das würde einen Energie-Zuwachs oder eine Abnahme bedeuten (Gesetz: Korrelation Frequenz und Energie). Der leere Raum kann keine Energie abgeben oder aufnehmen, denn wohin sollte die Energie gehen, oder woher sollte sie kommen ? Es geht darum, ob man die jahrelangen Arbeiten von Michelson & Morley akzeptiert oder nicht. Die fortschrittliche Erklärung mancher Experimente beruht auf einer variablen Lichtgeschgwindigkeit, was bisher wegen des SRT-Postulates ABSOLUT TABU war. Einige Experimente müssen uminterpretiert werden und die Aufgabe des Postulates hat Folgen für die Astrophysik (Seite 50).

  16. Rudi Knoth

    Peter Herzig 16. Juli 2019 um 16:15

    Gehe ich recht in der Annahme, daß dann für den Dopplereffekt gilt:

    fe = fs * (1+ v/c)?

    Dann haben Sie aber ein Problem, denn das Experiment von Ives und Stilwell spricht dagegen.

    Denn dann wurde für die Bewegung Quelle zu Empfänger gelten:

    fe1 = fs * (1 + v/c)

    Für die Bewegung Quellle weg vom Empfänger:

    fe2 = fs * (1- v/c).

    Dann heisst dies

    fe1 * fe2 = fs **2 * (1- (v/c)**2)

    Gemessen wurde aber

    fe1 * fe2 = fs**2.

    Gruss
    Rudi Knoth

  17. Peter Herzig

    Siehe Kommentar Nr. 11: Ohne Ausbreitungs- oder Träger-Medium gibt es beim Licht keinen Doppler-Effekt, daher ergeben Rechnungen mit dem Doppler-Effekt keinen Sinn.

  18. Rudi Knoth

    @Peter Herzig 17. Juli 2019 um 07:09

    Das ist meiner Meinung nach falsch. Auch In Ihrer Emissionstheorie gibt es dann einen Dopplereffekt, wie in Antwort #15 beschrieben. Jetzt leugnen Sie sogar dies und auch das Ergebnis von durchgeführten Experimenten.

    Gruss
    Rudi Knoth

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