Peter K. Herzig: Die neue Relativitätstheorie – Das Ende aller Diskussionen

DIE NEUE RELATIVITÄTSTHEORIE
Das Ende aller Diskussionen

Peter K. Herzig

Verlag Haag+Herchen, 06/2019

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Klappentext des Buches:

Seit gut 100 Jahren gibt es einen tiefen Konflikt zwischen Vertretern und Kritikern der Speziellen Relativitäts-Theorie, was durch tausende Veröffentlichungen zum Thema eindrucksvoll belegt wird. Das hier vorliegende Buch klärt auf wissenschaftlicher Basis die Sachlage, untermauert mittels Beweisen leicht verständlich die Ausführungen und beendet damit alle Diskussionen. Die gängige Lehrmeinung wird hier somit mit Folgen für die Astrophysik widerlegt. Erstmals wird die wahre physikalische Ursache der verschiedenen Meinungen zur SRT ohne Mathematik allgemein verständlich dargelegt und daraus wird das einzig mögliche Fazit gezogen.

Der Autor Peter K. Herzig ist studierter Naturwissenschaftler und war in leitenden Stellungen in der Schweizer Industrie tätig, am längsten im größten Elektro-Konzern der Welt.

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74 Antworten zu “Peter K. Herzig: Die neue Relativitätstheorie – Das Ende aller Diskussionen”

  1. András Bálint

    @ Peter K. Herzig

    Es tut mir für Sie Leid, dass eben die RelativistInnen das Buch nicht kaufen werden.
    Nämlich, die kennen seit gut 100 Jahren die Wahrheit, ebenso wie Sie oder wir!

    András Bálint

  2. Jocelyne Lopez

    @ András Bálint:

    Es ist zu begrüßen, dass eine neue kritische Veröffentlichung erschienen ist, zumal das Buch von Peter Herzig sich mit grundlegenden Überlegungen beschäftigt, wie zum Beispiel mit dem Begriff der Lichtgeschwidigkeit, die auf gar keinen Fall absolut sein kein, sondern immer relativ zu einem Mess- oder Bezugsort – weshalb man auch keine Geschwidigkeit in einem leeren Raum messen oder definieren kann.

  3. Peter Herzig

    Deswegen ist es nicht einfach, die tiefere Ursache der Kritik an der Speziellen Relativitätstheorie (SRT)zu erkennen, weil alle Leute glauben, dass Geschwindigkeit gleich Geschwindigkeit sei. In der SRT wird ein anderer Begriff für Geschwindigkeit benutzt als in der Physik, was für Unstimmigkeiten sorgt.

  4. Jocelyne Lopez

    Ich stimme die Anmerkung von Peter Herzig über sein Buch in einer privaten e-Mail völlig zu:

    „Den Vertretern und Kritikern der SRT ist nicht bewusst, dass sie in gutem Glauben verschiedene Begriffe für die Geschwindigkeit benutzen: Die physikalische Definitions der RELATIVEN Geschwindigkeit (Seite 11) und die mit dem Postulat erfundene ABSOLUTE Geschwindigkeit (Seite 19), die physikalisch ungültig ist.“

    Mir war allerdings immer bewußt, dass die Festsetzung einer absoluten Geschwindigkeit c mit einem willkürlichen Wert physikalisch ungültig ist. Dadurch sind auch alle Distanzberechnungen in der Kosmologie falsch!

  5. Luitpold Mayr

    Die konstante Lichtgeschwindigkeit ist der Punkt, an dem die meisten denkenden Menschen – auch wenn sie sich nicht näher mit der Sache befassen – Zweifel an der Relativitätstheorie bekommen. Wenn sich ein Beobachter zur Licht- oder Funkquelle hinbewegt, dann ist die Signalgeschwindigkeit relativ zum Beobachter größer als c. Entfernt sich der Beobachter, so ist die effektive Signalgeschwindigkeit kleiner als c. Auf dieser Überlegung beruht auch die Mathematik zum Michelson-Morley-Experiment. Dieses Experiment wiederum ist nach Meinung vieler Theoretiker grundlegend für Einsteins spezielle Relativität. Oder woher sonst stammt der Wert V¯c²-v² bei Einstein?

  6. Rudi Knoth

    @Luitpold Mayr 12. Juli 2019 um 12:06

    Auf dieser Überlegung beruht auch die Mathematik zum Michelson-Morley-Experiment. Dieses Experiment wiederum ist nach Meinung vieler Theoretiker grundlegend für Einsteins spezielle Relativität.

    Und nach dieser Mathematik sollte sich daher ein Effekt beim Drehen des Interferometers zeigen, was nicht der Fall war. IM Werk von 1905 hatte dies Einstein nicht direkt erwähnt, es ist aber schon recht anschaulich und einfach zu verstehen.

    Gruss
    Rudi Knoth

  7. Frank Wappler

    Peter Herzig schrieb (10. Juli 2019 um 05:47):
    > […] In der SRT wird ein anderer Begriff für Geschwindigkeit benutzt

    Anlass den Begriff bzw. die Messgröße „Geschwindigkeit“ der (S)RT zu repetieren; nämlich:

    (Durchschnitts-)Geschwindigkeit

    – eines bestimmten Beteiligten (insbesondere eines „Projektils“), oder wahrgenommenen Signals, oder ggf. nachträglich korrelierter Wahrnehmungen (z.B. einer bestimmten „Phase einer wellenförmigen Anregung“)

    – bzgl. zweier bestimmter (i.A. verschiedener) durchwegs gegenüber ruhender Beteiligter („Streckenenden“; insbesondere „Startblock“ und „Ziellinie“)

    als das Verhältnis aus

    Distanz der beiden gegenüber ruhenden „Streckenenden“ („Startblock“ und „Ziellinie“) voneinander, und der entsprechenden

    Belegungs-Dauer der Strecke durch das (Objekt, Signal, …), was die beiden Streckenden passierte (bzw. „was den beiden Streckenden passierte“);
    d.h. konkret der Dauer des Startblocks von dessen „Abfahrts“-Anzeige bis zu dessen Anzeige gleichzeitig zur entsprechenden „Ankunfts“-Anzeige der Ziellinie,
    bzw. gleichermaßen der Dauer der Ziellinie von deren Anzeige gleichzeitig zur „Abfahrts“-Anzeige des Startblocks bis zu deren entsprechender „Ankunfts“-Anzeige.

    Dabei ist (natürlich) zu beachten, dass

    (1) zur Feststellung, ob gegebene Beteiligte durchwegs gegenüber einander ruhten, oder nicht, insbesondere die Fronten (also jeweils die allerersten Wahrnehmungen) der gegenseitig ausgetauschten Signale von Bedeutung sind (Stichwort: „tetrahedral-oktahedrale Ping-Koinzidenz-Gitter“); und ebenso zur Feststellung von Gleichzeitigkeit (oder ansonsten: Ungleichzeitigkeit) von Anzeigen gegenüber einander ruhender Beteiligter (vgl. Einsteins Definition 1916/17),

    (2) jedem Paar von (durchwegs) gegenüber einander ruhenden Beteiligten der Wert ihrer „Distanz“ voneinander als „c/2 Pingdauer“ zugeschrieben wird
    (d.h. „chronometrische Distanzdefinition“; wobei das ausdrücklich von „Null“ verschiedene Symbol „c“ zunächst allein dazu dient, um Distanz-Werte formal bzw. dimensional von Dauer-Werten zu unterscheiden),
    und folglich

    (3) sofern sich ein Wert der Geschwindigkeit einer Signalfront, die jeweils vom „Startblock“ ausgehend zur „Ziellinie“ signalisiert wurde, überhaupt ermitteln lässt, dieser zwangsläufig, ausnahmslos und schlicht jeweils als „c“ erhalten wird.

    > als in der Physik […]

    … höchstens sofern andernfalls überhaupt von Physik die Rede sein könnte.

  8. Peter Herzig

    Es gibt zwei Arten von Licht-Geschwindigkeit: Die atomar bedingte konstante Emissions-Geschwindigkeit der Licht-Quelle (Seite 41) und die variable Raum-Geschwindigkeit (c + v), wobei v die helio-zentrische Geschwindigkeit der Licht-Quelle ist (Seite 46). Es geht um eine differenzierte Betrachtungsweise.

  9. Rudi Knoth

    @Peter Herzig 13. Juli 2019 um 02:21

    Genaugenommen sind Geschwindigkeiten wie c+v oder c-v „berechnete“ Geschwindigkeiten zur Berechnung der Zeit, in der das Licht ein bewegtes Objekt erreicht. Der Unterschied zwischen Einstein und Galilei ist, daß im Koordinatensystem, in dem das Objekt ruht, die Geschwindigkeit, mit der sich das Licht bewegt bei Galilei ebenfalls c+v oder c-v beträgt und bei Einstein gleich c ist.

    Gruss
    Rudi Knoth

  10. Luitpold Mayr

    zu Rudi Knoth, Nr. 6
    Eine sichere Erklärung für das Michelson-Morley-Experiment gibt es m. E. bis heute nicht. Teilweise Mitführung des Äthers durch die Erde (Michelson)? Physische Kontraktion bewegter Körper (Fitzgerald und Lorentz)? Mitführung des Lichtes in bewegten Systemen (Einstein)? Dazu noch einzelne weniger bekannte Theorien, die später entstanden sind.

    Interessant und wichtig ist der Hinweis von Peter Herzig, dass „Lichtgeschwindigkeit“ unterschiedliche Bedeutungen hat. Das gilt übrigens auch allgemein für den Begriff der Geschwindigkeit.

  11. Peter Herzig

    Zu Luitpold Mayr:
    Für das MM-Experiment gibt es eine verblüffend einfache, aber für Vertreter der SRT unerwünschte Erklärung, weil sie die SRT widerlegt: Das c ist nicht raum-, sondern quell-konstant (Seite 43). Die beiden Herren MM konnten keine Abweichung von c messen, weil sich die Licht-Quelle bei allen ihren Messungen mitbewegt hat. Bis heute konnte kein Licht-Äther experimentell gefunden werden, denn es gibt keinen (Seite 34).

  12. Rudi Knoth

    @Peter Herzig 14. Juli 2019 um 05:16

    Also die Emissionstheorie. Wie geht das dann mit den relativistischen Dopplereffekt?

    Gruss
    Rudi Knoth

  13. Peter Herzig

    Herr Rudi Knoth, ohne Träger- oder Ausbreitungs-Medium gibt es keinen Doppler-Effekt bei Licht (Seite 35 ff).

  14. Rudi Knoth

    @Peter Herzig 15. Juli 2019 um 04:59

    Dann muß es wohl einen Äther geben, denn es gibt den Dopplereffekt bei EM-Wellen. Hörbar etwa bei Amateurfunksatelliten, und sichbar etwa im Experiment von Ives und Stilwell.

    Gruss
    Rudi Knoth

  15. Peter Herzig

    Wenn man die Licht-Geschwindigkeit (im Raum c + v) als variabel annimmt, dann kann dies dieselben Erscheinungen hervorrufen, als gäbe es einen Doppler Effekt. Die Licht-Wellen schieben sich aber nicht zusammen, oder ziehen sich nicht auseinander (Doppler-Effekt), sondern das Licht wird schneller oder langsamer, wodurch mehr oder weniger Licht-Wellen auf den Empfänger „prasseln“. Im leeren Raum können sich keine Licht-Wellen zusammenschieben oder auseinenderziehen, denn das würde einen Energie-Zuwachs oder eine Abnahme bedeuten (Gesetz: Korrelation Frequenz und Energie). Der leere Raum kann keine Energie abgeben oder aufnehmen, denn wohin sollte die Energie gehen, oder woher sollte sie kommen ? Es geht darum, ob man die jahrelangen Arbeiten von Michelson & Morley akzeptiert oder nicht. Die fortschrittliche Erklärung mancher Experimente beruht auf einer variablen Lichtgeschgwindigkeit, was bisher wegen des SRT-Postulates ABSOLUT TABU war. Einige Experimente müssen uminterpretiert werden und die Aufgabe des Postulates hat Folgen für die Astrophysik (Seite 50).

  16. Rudi Knoth

    Peter Herzig 16. Juli 2019 um 16:15

    Gehe ich recht in der Annahme, daß dann für den Dopplereffekt gilt:

    fe = fs * (1+ v/c)?

    Dann haben Sie aber ein Problem, denn das Experiment von Ives und Stilwell spricht dagegen.

    Denn dann wurde für die Bewegung Quelle zu Empfänger gelten:

    fe1 = fs * (1 + v/c)

    Für die Bewegung Quellle weg vom Empfänger:

    fe2 = fs * (1- v/c).

    Dann heisst dies

    fe1 * fe2 = fs **2 * (1- (v/c)**2)

    Gemessen wurde aber

    fe1 * fe2 = fs**2.

    Gruss
    Rudi Knoth

  17. Peter Herzig

    Siehe Kommentar Nr. 11: Ohne Ausbreitungs- oder Träger-Medium gibt es beim Licht keinen Doppler-Effekt, daher ergeben Rechnungen mit dem Doppler-Effekt keinen Sinn.

  18. Rudi Knoth

    @Peter Herzig 17. Juli 2019 um 07:09

    Das ist meiner Meinung nach falsch. Auch In Ihrer Emissionstheorie gibt es dann einen Dopplereffekt, wie in Antwort #15 beschrieben. Jetzt leugnen Sie sogar dies und auch das Ergebnis von durchgeführten Experimenten.

    Gruss
    Rudi Knoth

  19. Luitpold Mayr

    Die durch Peter Herzig vorgestellte Theorie zeigt was wirklich relativ ist, nämlich Bewegung und Geschwindigkeit. Dies gilt für jede Geschwindigkeit, auch die von Licht. Die Theorie vermeidet die willkürliche Relativierung des Zeitmaßes sowie die absurde Idee von Zeitreisen und kann daher wegweisend für die Zukunft sein.

  20. Rudi Knoth

    @Luitpold Mayr 19. Juli 2019 um 07:50

    Wie steht dann trotzdem mit dem relativistischen Dopplereffekt, der experimentell bestätigt wurde? Aus diesem folgt, daß ein bewegtes Ion mit einer niedrigeren Frequenz empfangen wird oder mit einer niedrigeren Frequenz in Resonanz gerät als ein ruhendes Ion.

    Zeitreisen vor allem „rückwärts“ sind nach der SRT nicht möglich.

    Gruss
    Rudi Knoth

  21. Peter Herzig

    Herr Luitpold Mayr, Ihre Sätze finde ich einfach nur brillant, dem ist nichts hinzuzufügen.

  22. Luitpold Mayr

    @Rudi Knoth, Nr.20

    Der relativistische Dopplereffekt (falls es so etwas überhaupt geben sollte) ist kein Beweis für die SRT, weil die Zeit nicht relativ ist. Raum und Zeit sind keine gummiartigen physikalischen Dinge, deren Eigenschaften man experimentell untersuchen und bestätigen kann. Raum und Zeit sind feste Maßsysteme.

    Damit erübrigt sich auch jede Diskussion über Zeitreisen, ob sie nun vorwärts oder auch rückwärts, nur mit der SRT oder unter Zuhilfenahme der ART möglich sein sollen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Luitpold Mayr

  23. Peter Herzig

    Aus physikalischer Sicht ist die Abstraktion Zeit der natürliche Ablauf der Natur-Gesetze. Weil die Natur-Gesetze nicht veränderbar sind, ist es die Zeit auch nicht.

  24. Rudi Knoth

    @Luitpold Mayr 19. Juli 2019 um 20:05

    Der relativistische Dopplereffekt (falls es so etwas überhaupt geben sollte) ist kein Beweis für die SRT, weil die Zeit nicht relativ ist.

    Der relativistische Dopplereffekt wurde experimentell bestätigt (Ives und Stilwell). Dies ist auch eine nach de SRT bekannte Aussage.

    Gruss
    Rudi Knoth

  25. András Bálint

    24. @Rudi Knoth
    Der relativistische Dopplereffekt wurde experimentell bestätigt (Ives und Stilwell). Dies ist auch eine nach de SRT bekannte Aussage.

    Die relativistische Raumkrümmung wurde schon 1919 experimentell bestätigt (mit den modernen Schätzungen, u.a. von Sir Arthur Stanley Eddington).
    Wenn dies nicht stimmt, so stimmt die ganze Theoretische Physik nicht mehr und die Schätzungen von Ives und Stilwell verschwinden wie Schatten-Fetzen…

    YouTube: https://youtu.be/rQtvn_A2lrE

    Wie Ives und Stilwell zuverlässig etwas bestätigten, so kann ich sogar mit der Einsteinschen BLAUEN RAUMZEIT viel, viel besser, ALLES bestätigen!

    YouTube: https://youtu.be/tgEpChjphUo

    Gruss

  26. Luitpold Mayr

    zu Andras Balint, Nr. 25

    Die Raumkrümmung ist ein treffliches Beispiel für relativistische Irrtümer. Schon Newton war im 17. Jahrhundert überzeugt, dass ein Lichtstrahl durch die Schwerkraft abgelenkt wird. Johann Georg Soldner hat die Lichtablenkung durch die Schwerkraft der Sonne um das Jahr 1802 herum ausgerechnet. Dann kommt Einstein, stellt mit seinem realitätsfremden Denken alles auf den Kopf und sagt: Nein, der Raum wird durch die Schwerkraft gekrümmt, der Lichtstrahl läuft gerade im gekrümmten Raum!

    Eddington glaubt, auf Fotoaufnahmen Abweichungen in der Position von Sternen zu sehen, Abweichungen die so gering sind, dass man sie bloßem Auge nicht erkennen kann. Und alle rufen: Das ist der Beweis für die Raumkrümmung!

    Wer das alles nicht ernst nimmt, dem wird entgegengehalten: Erstens hat Newton geglaubt, dass Licht eine Teilchenstrahlung ist, der arme Tor kann also gar nicht mitreden. Zweitens hat Einstein die Lichtablenkung viel genauer berechnet als das mit Newtons Gesetzen möglich ist, das ist ein weiterer Beweis für die Raumkrümmung. Und drittens gibt es ja in der Mathematik seit dem 19. Jahrhundert gekrümmte Räume, also ist der Raum gekrümmt.

    Was der Relativismus nicht verstehen kann oder will:
    Der Raum ist ein abstraktes dreidimensional-geradliniges Koordinatensystem, mit dem die Natur (genauer: die Evolution) unseren Verstand ausgestattet hat, damit wir uns besser in der Welt zurechtfinden. Der große Immanuel Kant hat abstrakter formuliert: Raum (und Zeit) sind die angeborenen Grundlagen unseres Denkens und Erkennens. Und dann kommt Einstein und macht aus dem Raum einen gummiartigen physikalischen Gegenstand. Ein beängstigender geistiger Niedergang.

  27. Rudi Knoth

    @András Bálint 20. Juli 2019 um 11:06

    Die relativistische Raumkrümmung wurde schon 1919 experimentell bestätigt (mit den modernen Schätzungen, u.a. von Sir Arthur Stanley Eddington).
    Wenn dies nicht stimmt, so stimmt die ganze Theoretische Physik nicht mehr und die Schätzungen von Ives und Stilwell verschwinden wie Schatten-Fetzen…

    Dies waren aber keine „Schätzungen“ sondern Ergebnisse von Experimenten. Wollen Sie allen Ernstes dies auch noch als falsch erklären?

    Gruss
    Rudi Knoth
    Rudi Knoth

  28. Luitpold Mayr

    Ergänzung zu Nr. 26

    Vielleicht empfinden manche das Wort „geistiger Niedergang“ entweder als zu hart oder zu allgemein. Ich möchte konkreter sagen: Ein bemerkenswerter Rückschritt an Erkenntnis und Wissen.

  29. Jocelyne Lopez

    @ Rudi Knoth Nr. 27 an András Bálint: “ Dies waren aber keine „Schätzungen“ sondern Ergebnisse von Experimenten. Wollen Sie allen Ernstes dies auch noch als falsch erklären?“
    .

    Herr Knoth, es wurde schon längst nachgewiesen, dass die Beobachtungen der Sonnenfinsternis 1919 von Eddington Fälschungen, Datenmanipulationen und Betrug waren – dies wurde aber nicht in den Massenmedien kommuniziert und korrigiert, natürlich… Es würde Zeit, Herr Knoth, dass Sie zumindest die Fakten über die Experimente zur Kenntnis nehmen und wahrnehmen, wenn Sie schon sämtliche kritische Argumente gegen die Theorie völlig ignorieren. 🙁

    Siehe zum Beispiel in unserem Blog:

    Fehlerkatalog G.O. Mueller, M: Allgemeine Relativitätstheorie / Fehler Nr. 6 –
    Die von Albert Einstein behauptete Lichtablenkung durch Gravitationskräfte soll durch die Beobachtungen der Sonnenfinsternis 1919 bestätigt worden sein

    Oder

    Manipulation der Ergebnisse der Sonnenfinsternis von 1919

    oder

    Fehlerkatalog G.O. Mueller, M: Allgemeine Relativitätstheorie / Fehler Nr. 5 –
    Die von Albert Einstein behauptete Lichtablenkung durch Gravitationskräfte soll eine wesentliche Leistung seiner Allgemeinen Relativitätstheorie sein

  30. Rudi Knoth

    @Jocelyne Lopez 21. Juli 2019 um 13:18

    Ich sprach vor allem von dem Experiment von Ives und Stilwell, das wohl von keinem „Kritiker“ vom Ergebnis her angezweifelt wird. Es hat auch nichts mit der gravitativen Lichtablenkung zu tun.

    Gruss
    Rudi Knoth

  31. András Bálint

    27 @ Rudi Knoth

    ORIGINAL GOOGLE:
    http://rsta.royalsocietypublishing.org/content/373/2039/20140287
    Übersetzung GOOGLE:
    https://translate.google.at/translate?hl=de&sl=en&u=http://rsta.royalsocietypublishing.org/content/373/2039/20140287&prev=search

    Zitate:
    Dieser Kommentar wurde geschrieben, um den 350. Jahrestag der Zeitschrift Philosophical Transactions of the Royal Society zu feiern.

    Diese modernen * Schätzungen * bestätigten die Ergebnisse der 1919-Analyse der 4-Zoll-Platten mit 1,90 ± 0,11 Bogensekunden.

    Die MODERNEN SCHÄTZUNGEN! – bestätigen! – DIE ANALYSE!
    WAS MAN KLAR SIEHT, DAZU BRAUCHT MAN KEINE ANALYSE UND KEINE SCHÄTZUNGEN!

    Rudi Knoth: Dies waren aber keine „Schätzungen“ sondern Ergebnisse von Experimenten. Wollen Sie allen Ernstes dies auch noch als falsch erklären?

    Ich habe die obigen Links in meinem Film angegeben. Bitte zuerst lesen, Ihre Spaß-Trickserei verbiete ich mir!

    Gruß

  32. Jocelyne Lopez

    @ Rudi Knoth, Nr. 30: „Ich sprach vor allem von dem Experiment von Ives und Stilwell, das wohl von keinem „Kritiker“ vom Ergebnis her angezweifelt wird. Es hat auch nichts mit der gravitativen Lichtablenkung zu tun.“
    .

    Herr Knoth, mehrere Teilnehmer sind auf Ihre Lieblinginterpretation des Experiments von Ives und Stilwell hier in unserem Blog und bei SciLogs eingegangen. Sie nehmen das alles nicht zu Kenntnis und servieren das Experiment immer wieder und immer wieder, als ob Sie blind und taub wären und darüber nie etwas gehört und gelesen hätten. Sie und die anderen Relativisten sind extrem ermüdend… 🙁

  33. Rudi Knoth

    @Jocelyne Lopez 21. Juli 2019 um 19:49

    Nun ja, Sie betrachten diese Interpretation als falsch. Aber nach meiner Meinung folgt aus dem relativistischen Dopplereffekt, daß etwa der „bewegte“ Sender mit einer höheren Frequenz in seinem „Ruhesystem“ sendet als im Ruhesystem des Empfängers gemessen wird.

    Gruss
    Rudi Knoth

  34. András Bálint

    33. Rudi Knoth 22. Juli 2019 um 07:32

    @Jocelyne Lopez 21. Juli 2019 um 19:49 – „Nun ja, Sie betrachten diese Interpretation als falsch. Aber nach meiner Meinung folgt aus dem relativistischen Dopplereffekt, daß etwa der „bewegte“ Sender mit einer höheren Frequenz in seinem „Ruhesystem“ sendet als im Ruhesystem des Empfängers gemessen wird.“

    @ Jocelyne Lopez
    Liebe Frau Lopez, wir sollten das was unter Anführungszeichen steht, als HEILMETODE betrachten und dementsprechend Herrn Knoth Recht geben: „…folgt aus dem relativistischen Dopplereffekt, daß etwa der „bewegte“ Sender mit einer höheren Frequenz in seinem „Ruhesystem“ sendet als im Ruhesystem des Empfängers gemessen wird.“

    Es ist schon seit Jahrtausenden und Jahrhunderten, auch laut Julius Caesar und Napoleon, ein unabänderliches Faktum, nun ja!

    Gruß

  35. Rudi Knoth

    @András Bálint 22. Juli 2019 um 10:54

    Bei Bedarf kann ich es ja vorrechnen. Es gibt von mir auch eine Herleitung der Lorentztransformation aus dem Dopplereffekt.

    Gruss
    Rudi Knoth

  36. Peter Herzig

    Herr Luitpold Mayr zu Ihrem Kommentar Nr. 10 :

    Gemäß Postulat der SRT ist die Licht-Geschwindigkeit ÜBERALL c, auch in einem bewegten Raumschiff. Dieses Raumschiff bewege sich mit v. Wenn c konstant ist, dann addiert sich das v dazu, sodass helio-zentrisch die LG = (c + v) ist. Weil es das gemäß Postulat nicht sein darf, muss die LG um dieses v abnehmen, damit die LG konstant bleibt.

    Die Idee der Versuche von M & M war, dass man diese Verkleinerung der LG c um das v der Erde auf der Erde messen können muss … sofern das Postulat gültig ist. Man konnte jedoch bis heute keine Abweichung vom c feststellen, weil die LG von der Geschwindigkeit der Quelle abhängt und nicht vom Raum. Man konnte und kann also immer nur dieselbe LG c messen, weil sich die Licht-Quelle mit der Mess-Anordnung mitbewegt ! Dass die LG c quell-konstant und nicht raum-konstant ist, das darf man bis heute nicht gelten lassen, denn mit (c + v) ist die LG variabel, was dem Postulat widerspricht und das AUS für die SRT bedeutet.

  37. András Bálint

    36. Peter Herzig
    24. Juli 2019 um 10:07

    @ Herzig
    „… weil die LG (Licht-Geschwindigkeit) von der Geschwindigkeit der Quelle abhängt und nicht vom Raum. Man konnte und kann also immer nur dieselbe LG c messen, weil sich die Licht-Quelle mit der Mess-Anordnung mitbewegt!“

    Also wenn wir einen hochempfindlichen Wagen mit einer eingebauten Lichtquelle laufen lassen und das Licht später einschalten, müssen die Messgeräte plötzlich eine Geschwindigkeits- Verminderung zeigen, weil die Lichtquelle das aufgetauchte Licht vor sich mit schieben, beziehungsweise hinter sich mit ziehen muss?

    Gruß

  38. Rudi Knoth

    @Peter Herzig 24. Juli 2019 um 10:07

    Wie sieht es dann nach Ihrer Meinung aus, wenn sich der Empfänger mit 99% der Lichtgeschwindigkeit dem Sender nähert (oder umgekehrt). Dann müsste nach Ihrem Ansatz dieser die doppelte Sendefrequenz empfangen. Experimente zeigen aber eine wesentlich höhere Frequenz (Boterman).

    Gruss
    Rudi Knoth

  39. Peter Herzig

    Herr Andras Balint, die helio-zentrische LG im Raum ist die Summe der konstanten Emissions-Geschwindigkeit c und der Geschwindigkeit der Licht-Quelle v, also LG = (c +- v). Da schiebt und zieht nichts, sondern es addiert / subtrahiert sich das v.

  40. @wi_bue2

    Sehr geehrte Frau Lopez,

    bei dem folgenden Beitrag handelt es sich um eine Alternative zu der bekannten LG,

    welche Sie ja wohl auch nicht akzeptieren.

    Möglicherweise gefällt Ihnen u. a. die neue Physik?

    M. f. G.

    W. Bülten

    =

    Der Reihenfolge nach:

    Die Verwendung der LG (299 792,458 km-s ist in die Jahre gekommen. Sie wurde für

    den Wert von 1 E-photon, 1 Lichtquant und 1 Hertz benutzt, nämlich: 4,135 667 661 . . . eV.

    Der Kehrwert der LG * 10 wurde als Wellenlänge von 1 hz (Hertz) festgelegt.

    Sie beträgt aber korrekt (1/3) * Phi, nämlich 3 und wird auch so angewandt:

    3 / 0,7145 hz (blau) * 100 = 419,87 nm.

    Die Zahl (1/3) * Phi (1,047 197 551 . . .), hat eine besondere Bedeutung:

    Sie wird eingesetzt als neue Zeitkonstante – t – und heißt: L-EsN (L = Länge).

    > Mit EsN wurde die neu definierte Teilchenwelle (String) tituliert.

    Multipliziert man – t – mit 295 038,333 . . . Impulse – p -, erhält man eine Wegstrecke

    von w-EsN = 308 963,412 km-s.

    Um auf das reduzierte Plancksche Wirkungsquantum zu kommen, muss in diesem Fall

    die bekannte Einsteinformel in E= mw2 (m=0) geändert werden, denn:

    1 / (w-EsN / 100 000)2 * 10 = E-EsN = 1,047 576 855 . . . eV.

    Das ist die Basis für die Berechnung des reduzierten Planckschen Wirkungsquantum

    und entsprechend weiter danach der Wert für E-photon, Lichtquant und Hertz (s. o.).

    Man muss feststellen:

    1) Das sichtbare Licht hat mit LG = c nichts zu tun, sondern beruht auf das Prinzip:

    1 hz (Hertz) = 3 / Frequenz = Wellenlänge. Wird die Wellenlänge verringert, erhöht sich

    die Frequenz und umgekehrt. Für Schallwellen gilt das ebenso.

    2) Die Raumzeitkrümmung beginnt bereits mit der Weiterentwicklung des E-EsN.

    3) Die Zeitkonstante hat nur eine Richtung, kein zurück und wirkt im Universum

    kontinuierlich in Richtung aller 3 Dimensionen.

    Diese Erkenntnisse werden in den Artikeln: http://www.4-e-inigkeit.info/Raum-Zeit.htm

    und EsN-Recherche.htm vermittelt.

    24.07.2019 W. B.

    ?

  41. Peter Herzig

    Herr Andras Balint, es gilt die verschiedenen Stand-Orte geo-zentrisch und helio-zentrisch zu unterscheiden. Fliegt ein Raumschiff mit v, dann ist die LG dort (c + v). Gemäß Postulat darf es aber KEINE Über-LG geben. NUR bei Gültigkeit des Postulates bleibt nichts anderes übrig, als dass sich die LG verringetr: LG = ( (c+v) – v ) = c. Das muss man auf der Erde messen können. Damit haben schon M & M die SRT empirisch widerlegt, was die Vertreter der SRT bis heute nicht wahrhaben wollen.

  42. Peter Herzig

    Rudi Knoth, Natürlich ergibt sich eine höhere Empfangs-Frequenz, weil Ihre – mir unterstellte – Rechnung nicht stimmt. Sie sollten mal mein Buch lesen, ohne dafür Werbung zu machen. Ich habe es als ein Neben-Produkt aus Idealismus geschrieben, ich verdiene so gut wie nichts daran. Es geht mir darum, dass wir aus dieser SRT-Sackgasse endlich heraus kommen.

  43. Jocelyne Lopez

    Zitat wi_bue2 – Nr. 40: “Die Verwendung der LG (299 792,458 km-s ist in die Jahre gekommen. Sie wurde für den Wert von 1 E-photon, 1 Lichtquant und 1 Hertz benutzt, nämlich: 4,135 667 661 . . . eV.“
    .

    Die Verwendung des Werts der LG mit 299 792,458 km/s ist mitnichten in die Jahre bekommen – sie wird es nie werden, es sei denn man setzt eine neue Maßeinheit per Konvention fest.

    Eine Maßeinheit hat nämlich keine physikalische, sondern einzig eine administrative Bedeutung. Es hat überhaupt keine physikalische Bedeutung die LG mit irgendeinem Wert als Maßeinheit zu benutzen, man kann einen beliebigen Wert dafür verwenden, es würde genauso gut den Dienst als Maßeinheit erfüllen (wobei es eine ganz dumme Idee war, die LG als Maßeinheit zu erklären).

    Der Wert der LG wurde wie jede Maßeinheit willkürlich per Konvention festgesetzt, hier 1983 per internationalem administrativem Beschluß, siehe meinen Beitrag Nr. 2315 vom 16. Mai in einer Nachbach-Diskussion in diesem Blog

    Man hätte genauso gut einen Wert von 315.300 km/s festsetzen können (Louis Fizeau, 1849) oder von 300.140 km/s (Michelson, 1878), das hätte genauso keine physikalische Bedeutung gehabt.

    Eine ganze Menge von Physikern – die Relativisten vorneweg – verstehen einfach nicht das Prinzip einer Maßeinheit. Das ist ein ganz seltsames Phänomen, das für mich jedenfalls absolut unverständlich ist, weil dieses Prinzip so einfach und so trivial ist, dass man es in der Grundschule in einer einzigen Lektion beigebracht bekommt und auch problemlos verstehen kann. Zumindest habe ich es persönlich in der Grundschule in Frankreich beigebracht bekommen, vielleicht lehrt man das Prinzip einer Maßeinheit in Deutschland nicht oder nicht mehr (das würde mich auch nicht wundern), denn anders kann ich mir nicht erklären, dass zum Beispiel studierte Relativisten wie Joachim Schulz oder Markus Pössel absolut nicht verstehen was eine Maßeinheit ist und darüber endlos verwirrtes bzw. völlig irrelevantes Zeug bei SciLogs erzählen.

    Der Unsinn der Relativitätstheorie ist nämlich auch großteils darauf zurück zu führen, dass die Relativisten gar keine Ahnung vom Prinzip einer Maßeinheit haben, wozu sie festgesetzt wird und warum der Wert einer Maßeinheit völlig willkürlich ist bzw. keine physikalische sondern einzig eine gesellschaftliche Bedeutung hat.

    Über das Prinzip und die Bedeutung von Maßeinheiten empfehle ich zum Beispiel die Arbeiten der Kritiker

    Georges Bourbaki – Die Hin-Krieger: Einstein und die Metrik von Raum und Zeit

    Helmut Hille – Messen als Erkenntnisakt

  44. András Bálint

    41. Peter Herzig
    25. Juli 2019 um 05:13

    „Fliegt ein Raumschiff mit v, dann ist die LG dort (c + v).“

    Wenn das Licht sich mit der Raumschiff -Lichtquelle gemeinsam fortbewegt, so aus der Raumschiff –Lichtquelle in der Richtung zur Seite, weil es für den nächsten Lichtstrahl wegen des mithaltenden vorherigen Lichtstrahls dort keinen Platz mehr gibt, ist – nur ein einziger Lichtstrahl – ewig – genügend?

    Ist dieses Phänomen das Addieren oder das Subtrahieren?

    Das Licht hat Masse?

    Oder wie kann es sich plötzlich zur Lichtquellen-Geschwindigkeit beschleunigen?
    Ja, ja!
    „Da schiebt und zieht nichts, sondern es addiert / subtrahiert sich das v.“

    Ja, ja! Mir nichts dir nichts: Ohne sichtbare oder messbare Lichtstärken Vermehrung oder Verminderung, bis zum Überlichtknall?

    Ist das die alte oder die neue Relativitätstheorie?

    Gruß

  45. Peter Herzig

    Herr Andras Balint, um die Sache nicht zu mathematisch zu machen, habe ich den Abstrahl-Winkel als null angenommen, das Licht bewegt sich also in Bewegungs-Richtung. Die Licht-Quelle ist der Ursprung des Lichtes, so wie bei Ihrer Lampe daheim, daher bewegt sich die LG immer mit der Licht-Quelle mit. Das ist ja ein Unterschied zur SRT, wo der leere Raum die LG angeblich bestimmt und fixiert. Im leeren Raum ist aber kein Mess-Ort für die LG vorhanden, also kann die LG nicht gemessen, sondern nur als konstantes c im Raum behauptet werden.

  46. Luitpold Mayr

    an Rudi Knoth:

    Weil Sie dauernd vom Doppler-Effekt erzählen, habe ich versucht, dazu mehr im Internet zu erfahren. Nun hätte ich dazu noch eine Frage an Sie.

    Auf einer Internetseite wird behauptet, der Dopplereffekt betreffe Schallwellen. Wenn es um Licht geht, dann spreche man vom relativistischen Dopplereffekt. Das halte ich für eine Falschinformation, denn die Überlegungen von Christian Doppler bezogen sich m. W. zuerst auf Lichtwellen.

    Meine Frage: Darf ich annehmen, dass Sie den transversalen Dopplereffekt meinen, und dass das von Ihnen zitierte Experiment den transversalen Dopplereffekt zeigt?

    2.

  47. András Bálint

    45. Peter Herzig
    25. Juli 2019 um 14:49

    „Herr Andras Balint, um die Sache nicht zu mathematisch zu machen, habe ich den Abstrahl-Winkel als null angenommen, das Licht bewegt sich also in Bewegungs-Richtung. Die Licht-Quelle ist der Ursprung des Lichtes, so wie bei Ihrer Lampe daheim, daher bewegt sich die LG immer mit der Licht-Quelle mit. Das ist ja ein Unterschied zur SRT, wo der leere Raum die LG angeblich bestimmt und fixiert. Im leeren Raum ist aber kein Mess-Ort für die LG vorhanden, also kann die LG nicht gemessen, sondern nur als konstantes c im Raum behauptet werden.“

    Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich weiß schon alles!

    Man nimmt also eine unbewegliche Lampe zuhause so, dass alle Abstrahl-Winkel auf null eingestellt sind – sowieso, alle abstrahl winkel sind, in kugelsymmetrischer Ausdehnung, Zero – daher bewegt sich die LG immer mit der Licht-Quelle mit.

    Aha, selbstverständlich – nicht das Licht sondern das Lichtgeschwindigkeit hat eine Masse!
    Start!
    Nichts!
    Pech!
    Das Zimmer ist leer! Der leere Raum die LG bestimmt und fixiert, aber kein Mess-Ort für die LG, sondern das Ende aller Diskussionen!

    Gruß

  48. Luitpold Mayr

    zu Peter Herzig, Nr. 36

    Danke für Ihre Erläuterung. Ob die Lichtgeschwindigkeit durch die Bewegung der Lichtquelle beeinflusst wird, ist ja ein alter Streitpunkt, den ich nicht entscheiden kann.

    Aber wir sind uns einig, dass Einsteins Prinzip der konstanten Lichtgeschwindigkeit logisch und mathematisch ein Unding ist. Seine Anhänger sagen allerdings: Das Licht verhält sich eben nicht so logisch, wie wir es gern hätten.

    Mein Ansatz ist ein anderer, nämlich ein philosophischer. Über das Wesen von Raum und Zeit tappt die Menschheit seit der griechischen Antike mehr oder weniger im Dunkel, wovon leider der Relativismus profitiert. Newton, Leibniz, Kant, jeder dieser großen Denker hat einen Teil der Wahrheit erkannt. Ich stütze mich auf die Erkenntnis von Helmut Hille (der übrigens, es ist noch gar nicht so lange her, hier in diesem Forum diskutiert und kommentiert hat): Die Zeit ist das Maß der Dauer (und der Geschwindigkeit). Das ist eine rationale und realistische Auffassung, die von vornherein die Relativierung von Maßeinheiten als ein sinnloses Vorhaben begreift. Diese Auffassung stützt sich auf die in der Tradition von Kant stehende Philosophie, auf die evolutionäre Erkenntnistheorie sowie namhafte Experten für das Maßwesen. Die Auffassung, dass Raum und Zeit Maßsysteme sind, stützt sich bei manchen auch auf Newton, was allerdings den Mut zu einer unkonventionellen Interpretation der schwer verständlichen und widersprüchlich erscheinenden Aussagen Newtons über Raum und Zeit voraussetzt.

  49. Rudi Knoth

    @Luitpold Mayr 25. Juli 2019 um 15:16

    Auf einer Internetseite wird behauptet, der Dopplereffekt betreffe Schallwellen. Wenn es um Licht geht, dann spreche man vom relativistischen Dopplereffekt. Das halte ich für eine Falschinformation, denn die Überlegungen von Christian Doppler bezogen sich m. W. zuerst auf Lichtwellen.

    Der Dopplereffekt betrifft Licht- und Schallwellen. Der Dopplereffekt für Schallwellen ist etwas, was man etwa auf RTL übermorgen selber hören kann (Formel 1).

    Meine Frage: Darf ich annehmen, dass Sie den transversalen Dopplereffekt meinen, und dass das von Ihnen zitierte Experiment den transversalen Dopplereffekt zeigt?

    Nein es ist der longitudinale Dopplereffekt, in dem Quelle und Empfänger sich relativ zueinander bewegen. Der transversale Dopplereffekt tritt dann auf, wenn etwa der Empfänger sich senkrecht zur Ausbreitungsrichtung bewegt.

    Gruss
    Rudi Knoth

  50. Luitpold Mayr

    @Rudi Knoth, nr. 49

    Ich lese da etwas anderes im Internet. Das Ives-Stilwell-Experiment war das erste Experiment, mit dem der transversale Dopplereffekt nachgewiesen werden konnte. Egal. Auch in Wikipedia steht mancher Mist, oder vielleicht verstehe ich da etwas falsch.

    Ives war übrigens ein Gegner der Relativitätstheorie.

    Worauf ich eigentlich hinaus will: Ich halte es für einen Irrweg, wenn die Physik in Experimente eine metaphysische Idee hineindeutet, nämlich die Zeitdehnung. Die Physik weiß vieles nicht. Sie weiß vor allem nicht, was Raum und Zeit sind. Sie sollte daher nicht so tun, als könne sie die ganze Welt erklären, und das alternativlos.

    Was wissenschaftliche Wahrheit ist, wird durch Denkkollektive bestimmt, hat Ludwig Fleck (1896-1961) sinngemäß gesagt.

  51. Rudi Knoth

    @Luitpold Mayr 26. Juli 2019 um 14:01

    Im deutschen WIKIPEDIA steht im Kapitel „Durchführung“:

    Ives verzichtete darauf, den durch die Zeitdilatation verursachten transversalen Dopplereffekt

    im rechten Winkel zur Bewegungsrichtung der Kanalstrahlen zu beobachten, da ein Einfluss des longitudinalen Dopplereffekts kaum auszuschließen war.

    Weiter unten steht noch ein späteres Experiment, daß den transversalen Dopplereffekt nachgewiesen hat:

    Mößbauer-Rotor-Experiment
    Relativistischer Dopplereffekt

    Das Kündig-Experiment (1963). Ein 57Fe Mößbauerabsorber wurde 9,3 cm entfernt von der Achse eines ultrazentrifugalen Rotors, und eine 57Co-Quelle wurde in der Mitte des Rotors auf einem Piezoelektrischen Transformator (PZT) montiert. Während der Rotation verloren Quelle und Absorber ihre Resonanz. Die Quelle wurde dabei zusätzlich relativ zum Absorber in Bewegung versetzt, sodass sie sich abwechselnd entfernte und annäherte.
    Ein genauerer Nachweis des relativistischen Dopplereffekts gelang in den 1960ern mit den Mößbauer-Rotor-Experimenten.

    Gruss
    Rudi Knoth

  52. Rudi Knoth

    @Luitpold Mayr 26. Juli 2019 um 14:01

    Nachtrag zu meinem letzten Kommentar:

    Worauf ich eigentlich hinaus will: Ich halte es für einen Irrweg, wenn die Physik in Experimente eine metaphysische Idee hineindeutet, nämlich die Zeitdehnung.

    Der Begriff „Zeitdilatation“ ist in der Tat irreführend. Er würe sogar mit dem Relativitätsprinzip nicht vereinbar sein. Der Beobachter“, der sich mit der „bewegten Uhr“ bewegt stell ja umgekehrt eine kürzere Zeitdauer fest.

    Gruss
    Rudi Knoth

  53. Luitpold Mayr

    @ Rudi Knoth

    Man kann mit physikalischen Experimenten physikalische Theorien bestätigen oder widerlegen – nicht aber eine metaphysische Idee wie die relative Zeit. Außerhalb des Verstandes gibt es keine Zeit.

  54. András Bálint

    https://www.derstandard.at/story/2000103615579/das-himmelsereignis-das-die-physik-revolutionierte

    „Erst am 9. Dezember 1919 berichtete die „Neue Freie Presse“ unter der Überschrift „Kleine Chronik“ über „Das Relativitätsprinzip Einstein (sic!) und die letzte Sonnenfinsternis“, meldete aber noch leichte Zweifel an.
    Albert Einstein selbst bezeichnete die enthusiastische Berichterstattung über das Experiment in einem Brief aus diesen Tagen etwas abfällig als „Gegacker der auffliegenden Zeitungsenten“.

  55. Peter Herzig

    Alle relativistischen Effekte beruhen auf der Behauptung (Postulat), die Licht-Geschwindigkeit c sei eine nicht veränderliche, absolute Naturkonstante. Daraus leitet sich u. a. die Zeit-Dilatation durch die „Licht-Uhr“ ab: Wäre die LG variabel, dann würde sich an der „Zeit“ nichts ändern. Dass die LG absolut konstant und unveränderlich sei, das lässt sich leicht widerlegen. Misst man die LG auf der Erde in Bahn-Richtung und quer dazu, dann ist die LG in beiden Fällen ganz genau gleich. Das dürfte aber nicht sein, würde das Postulat stimmen, denn die LG ist in Bahn-Richtung das c plus die Geschwindigkeit der Erde v, also (c + v). Würde das Postulat stimmen, dann müsste die LG in Bahn-Richtung (c – v) sein. Das c müsste also kleiner werden, ansonsten hätten wir Über-LG, nämlich ein um die Geschwindigkeit der Erde vergrößertes c. Die Versuche beweisen, dass wir tatsächlich die Über-LG (c + v) in Bahn-Richtung haben, eine Unter-LG entgegen der Bahn-Bewegung der Erde. Die LG ist im Raum nicht konstant, daran gibt es nichts zu rütteln. Im Buch bringe ich noch zwei weitere Beweise, dass die gesamte SRT nicht stimmt, im Volksmund: ein Unsinn ist.

  56. vimal

    zu 2.)jocelyn lopez

    ich denke dass genau dies der ausgangspunkt aller überlegungen sein sollte:

    es ist nicht möglich eine geschwindigkeit relativ zum leeren raum zu definieren!

    das ist der dreh- und angel-punkt !

  57. vimal

    zu 3.) peter herzig

    wie definiert sich der unterschied in den begriffen von geschwindigkeit ihrer ansicht nach?

  58. vimal

    zu 4. und 5.)

    ich stimme mit den hierin gemachten aussagen überein.

    die blauverschiebung des lichtes,frequenzerhöhung ergibt sich aus der erhöhten relativgeschwindigkeit c+v.das ist in sich konsistent und ohne widersprüche.

    die rt will aber eine erhöhung der frequenz ohne erhöhung der relativgeschwindigkeit , also c=konstant,dadurch erklären,dass ja das entgegenkommen des beobachters die frequenz verkürze.
    das entgegenkommen des beobachters bedeutet aber entweder eine erhöhung von c oder aber es müsste c vorher schon gebremst worden sein,also c-v, damit (c-v)+v wieder c feststellbar sein könnte.
    daraus folgt,dass egal wie man es betrachten will c=konstant nicht der fall sein kann.und somit sind die aussagen der rt widersprüchlich!

  59. Peter Herzig

    vimal: Physikalisch ist die Geschwindigkeit als relativ bezogen auf ihren Mess-Ort definiert. In der SRT ist die Licht-Geschwindigkeit als ohne Mess-Ort „absolut“ und unveränderlich angenommen. Einen derartigen Begriff für die Geschwindigkeit gibt es physikalisch nicht, dieser Geschwindigkeits-Begriff ist bloß erfunden und behauptet (postuliert). Die SRT konnte sich so lange halten, weil viele Leute bis hin zu Hochschul-Professoren in den physikalischen Grund-Begriffen nicht ganz sattelfest sind. Es ist halt sehr viel interessanter, über die sensationellen „relativistischen Effekte“ zu fantasieren, als über „zu einfache“ Begriffe nachzudenken. Mich würde es freuen, wenn man mir einen Irrtum im Buch aufzeigen würde.

  60. Peter

    Die Einsteinphysik ist offenbar zu einer Religion geworden. Auch in den Religionen geht es darum, absurde Vorstellungen um jeden Preis zu zementieren.
    An den Reaktionen der „Relativisten“ ist mit erschreckender Klarheit zu erkennen, daß ihre Überzeugung von der Richtigkeit der Relativitätstheorien ebenso unkorrigierbar ist wie die Überzeugung eines Gläubigen von der Existenz Gottes.
    So lobenswert dieses Buch ist, so aussichslos ist das Unterfangen, die Relativitätstheorie zu beenden (die Relativisten würden natürlich einwerfen, daß das ja deshalb nicht passieren könne, weil sie ja längst bewiesen sei).
    Selbt in diesem Forum erlebt man ja schon, wie Dialoge mit einem Relativisten ablaufen. Es heißt immer wieder „aber diese Quelle XY bestätigt doch die Relativitätstheorie“ , offenbar kann nicht sein, was nicht sein darf.

    Fazit : Ich glaube nicht, das dieses Buch etwas ausrichten wird, die Kritik der Relativitätstheorie war über 100 Jahre lange erfolglos. Leider sehe ich keinen Grund, warum sich das ändern sollte.

    P.S. Die Zerstörung der Alexandrinischen Bibliothek vernichtete praktisch das gesamte damalige Wissen.
    Nicht viel anders ist das mit der „modernen Physik“ : Ziel ist offenbar die restlose Vernichtung der über Jahrhunderte hinweg mühsam erarbeiteten Aufklärung. Mit erschreckendem Erfolg !

  61. Dr. Andreas Gimsa

    Das könnte in dem Zusammenhang auch interessant sein:
    https://youtu.be/TLSdLR7xLPA

  62. Peter Herzig

    Peter: Die Anhänger der Speziellen Relativitätstheorie sind nicht dumm und nicht unbelehrbar, sondern sie denken richtig, aber mit ungültigen Vorstellungen. Deshalb bringe ich im Buch ganz einfach beginnend die physikalisch zutreffenden Begriffe. Herr Einstein hat derartig gepfuscht, dass er in der SRT einen physikalisch ungültigen Begriff für die Geschwindigkeit verwendet. Auf eine solche Idee kommen die Leute gar nicht. Noch ein Irrtum ist, dass die LG ein Natur-Gesetz des RAUMES sei, sodass die LG auch als Grenzgeschwindigkeit für alle materiellen Objekte gelte. Die neue Sichtweise ist, dass die LG ATOMAR von der Quelle erzeugt und nicht vom Raum bestimmt wird. Dazu ein Beispiel. Die LG in Bahnrichtung der Erde und quer dazu ist gemäß Michelson & Morley dieselbe. Daraus folgt, dass die LG von der Erde „mitgenommen“ wird und sich zur Erd-Geschwindigkeit dazu addiert, also im Raum nicht konstant sein kann. Wäre die LG im Raum konstant, dann müsste man auf der Erde eine Reduktion der LG messen, denn die LG ließe sich nicht um 30 km/sec beschleunigen, sondern würde konstant bleiben. Man muss sich die Mühe machen, die Sache von den Grundlagen her anzugehen. Dass viele Relativisten gar nicht bereit sind, sich aufklären zu lassen, da haben Sie recht, aber man muss Geduld haben.

  63. Dr. Andreas Gimsa

    In Bezug auf welches Objekt sollte sich denn Ihrer Meinung nach die Vakuumlichtgeschwindigkeit ändern? Es ist doch erstmal egal, ob die Lichtquelle auf einer angenommen ruhenden oder bewegten Bezugsmasse sitzt. Von beiden Massen aus wird bezogen auf die eigene Lichtquelle dieselbe Lichtgeschwindigkeit gemessen. Und das ist das Entscheidende für die Beurteilung ob und in welchem Maße sich der Zeitfluss, die Länge in Bewegungsrichtung und die Masse für ein bewegtes Objekt gegenüber der Bezugsmasse ändern.

  64. Jocelyne Lopez

    Zitat Dr. Andreas Gimsa: „In Bezug auf welches Objekt sollte sich denn Ihrer Meinung nach die Vakuumlichtgeschwindigkeit ändern?“
    .

    Ich sehe es persönlich so:

    Erstens: Eine Geschwindigkeit ist eine Meßgröße und sie kann nie invariant sein, denn sie ist die Relation zwischen den zwei variablen Meßgrößen Weg und Zeitdauer (Basiseinheit m/s). Sie kann also nie invariant sein, denn variable Meßgrößen variieren eben, logisch. 😉

    Zweitens: Die Geschwindigkeit des Lichts im Vakuum ändert sich grundsätzlich nach der Geschwindigkeit des Beobachters (in einem Medium allerdings auch). Wenn der Beobachter sich zum Beispiel entgegen des Lichtstrahls bewegt, addiert sich seine Geschwindigkeit v_Beobachter zur Geschwindigkeit des Lichts, es gilt c + v_Beobachter. Wenn der Beobachter sich vom Lichtstrahl wegbewegt, substrahiert sich seine Geschwindigkeit v_Beobachter von der Geschwindigkeit des Lichts, es gilt c – v_Beobachter. Es gibt keine invariante Lichtgeschwindigkeit, weder im Vakuum noch in einem Medium. Eine Geschwindigkeit ist per Definition beobachterabhängig, denn eine Geschwindigkeit kann nicht ohne Beobachter gemessen werden, logisch.

    Drittens: Man darf die Hypothese aufstellen, dass die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum (allerdings auch in einem Medium) nicht nur ohnehin grundsätzlich von der Geschwindigkeit des Beobachters abhängt (siehe oben), sondern auch gleichzeitig von der Geschwindigkeit der Quelle. Es darf angenommen werden, dass die Lichtquelle zum Zeitpunkt der Emission dem Lichtstrahl ihre Geschwindigkeit überträgt (sie „schubst“ ihn), und dass der Lichtstrahl sobald er sich von der Quelle löst sich freilaufend mit c + v_Quelle von der Quelle wegbewegt. Bei dieser Hypothese ist die Lichtgeschwindigkeit abhängig von der Geschwindigkeit der Quelle UND ohnehin von der Geschwindigkeit des Beobachters, der sie misst (siehe oben). Hier gilt c + v_Quelle und c +/- v_Beobachter. Im Vakuum genauso wie in einem Medium.

    Viertens: Man darf auch die Hypothese aufstellen, dass die Lichtgeschwindigkeit in einem Medium nicht von der Geschwindigkeit der Quelle abhängig ist, sondern dass der Lichtstrahl sofort die Übertragungsgeschwindigkeit des Mediums übernimmt wenn er sich von der Quelle löst. Hier gilt also c konstant relativ zur Quelle und c +/- v_Beobachter.

    Mein Fazit:

    1. Auf gar keinen Fall kann die Lichtgeschwindigkeit unabhängig von der Geschwindigkeit des Beobachters sein, es ist meßtechnisch nicht möglich, denn es existiert keine Geschwindigkeitsmessung ohne Beobachter. Es gilt immer c +/- v_Beobachter, egal ob im Vakuum oder in einem Medium.

    2. Je nach Hypothese darf man annehmen, dass die Lichtgeschwindigkeit nicht einzig von der Geschwindigkeit des Beobachters abhängig ist, sondern gleichzeitig auch von der Geschwindigkeit der Quelle.

  65. Dr. Andreas Gimsa

    Ja, ja, Frau Lopez, Sie sprechen v.a. von Materie, ich von Licht.
    Eigentlich hatte ich Herrn Herzig angesprochen.

  66. Peter Herzig

    Dr. Gimsa: Die LG ist im leeren Raum konstant, aber nicht immer gleich c. Weil die Licht-Quelle der Ursprung (Entstehungs-Ort) des Lichtes ist, ist die LG daran gebunden. Kein Problem bei einer Lampe, weil sie einen entsprechenden Schatten wirft. Die LG ist also nicht wie in der SRT raum-abhängig, sondern quelle-abhängig – von dort stammt ja das Licht und der Raum ist neutral und ohne Einfluss. Nach dem Additions-Gesetz für Geschwindigkeiten ist die LG im Raum (c + v), v ist die Geschwindigkeit der Quelle – helio-zentrisch bezogen auf ein von der Erde unabhängiges Raumschiff. Die Definition der Geschwindigkeit in der Physik ist keine Auffassung und keine Hypothese, sondern wissenschaftlich verbindlich.

  67. Dr. Andreas Gimsa

    Sorry, das verstehe ich nicht.

  68. Jocelyne Lopez

    Zitat Dr. Andreas Gimsa: „Ja, ja, Frau Lopez, Sie sprechen v.a. von Materie, ich von Licht. “
    .

    Herr Dr. Gimsa, ich spreche von der Meßgröße „Geschwindigkeit“, und Sie sprachen davon auch, mit Verlaub.

    Und die Meßgröße „Geschwindigkeit“ hat mit Materie nichts zu tun, bitte nicht alle Messungen durcheinanderbringen. Bei der Messung einer Geschwindigkeit spielt es nämlich überhaupt keine Rolle was sich bewegt, ob etwas Materielles oder Immaterielles, ob etwas blitzschnell oder etwas extrem langsam, das ist völlig irrelevant. Sonst hätte man zum Beispiel nicht messen und festsetzen können, dass das Licht sich mit 299 792 458 m/s ausbreitet, oder? Messvorgänge muss man schon konkret nachvollziehen können und sie auch nicht alle durcheinanderbringen, mit Verlaub Herr Dr. Gimsa.

  69. Peter Herzig

    Dr. Gimsa: Ich kann hier nicht mit ein paar Sätzen ein ganzes Buch bringen, das schrittweise auf die relevanten physikalischen Begriffe aufbaut.

  70. Peter Herzig

    Im Buch weise ich nach und belege, dass das raum-abhängige Postulat (unphysikalisch ohne Bezugs-Ort !) im leeren Raum ungültig ist, weil sich zur konstanten Emissions-Geschwindigkeit c die Geschwindigkeit der Licht-Quelle dazu addiert. Sieht man sich die Herleitung der „relativistischen Effekte“ genauer an, dann sieht man, dass ALLE auf der Gültigkeit des Postulates basieren. Nur das Postulat verzögert bei der Licht-Uhr die Licht-Geschwindigkeit und führt zur Verlangsamung der Licht-Uhr, also zur Zeit-Dilatation. Lässt man das Postulat als ungültig weg, dann gibt es keine Zeit-Dilatation, weil die horizontale Geschwindigkeit des Inertial-Systems die Licht-Geschwindigkeit genau in man Maße zunehmen lässt, dass die Licht-Uhr ohne „relativistischen Effekt“ konstant und gleich weiter läuft. Das führt zu einer LG > c, was gemäß Postulat tabu ist. Daraus folgt das etwas sensationelle Ergebnis, dass sich die Vertreter der SRT alle die „relativistischen Effekte“ (Zeit-Dilatation, Längen-Verkürzung und Massen-Zunahme) mit dem ungültigen „Dogma“ des Postulates selber erschaffen haben. Im leeren Raum ist die Licht-Geschwindigkeit unbegrenzt variabel, der Raum ist neutral und begrenzt nichts. Wir müssen aus dieser seit hundert Jahren bestehenden Sackgasse des Postulates durch neue Einsichten heraus kommen.

  71. Peter

    @Peter Herzig

    Wir werden aber aus dieser Sackgasse nicht heurauskommen, zumindest wird es nicht möglich sein, die Aufagbe der Relativitätstheorie durchzusetzen. Warum ? Ganz einfach, Logik ist ganz offensichlich out. Das sieht man wieder an der neuesten Abzocke der Bürger , die arglos wie ein Baby auch noch für eine bessere Umwelt demonstrierten.

    Jetzt bekommen wir alle die Quittung für diese wenig weitsichtigen Demonstrationen : neue Steuern zugunsten des Klimas, wäre es nicht so maßlos traurig, könnte man über diesen Unsinn laut lachen.

    Wohlgemerkt : CO2 wird für das Desaster ebenfalls verantworltlich gemacht, nicht etwa nur die Erderwärmung.

    Das „Konzept“ ist wie schon immer :

    – Ängste schüren (etwas läuft aus dem Ruder)
    – die Bevölkerung verantwortlich dafür machen
    – mit Steuern gegensteuern (Achtung, Wortspiel!)
    – Abzocke der Bürger

    Was ich damit sagen will : nicht die Natur formt die „Wissenschaften“ (die diesen Namen längst nicht mehr verdient haben), sondern machtbesessene skrupellose Politiker, die zum Wohle der Umwelt auch schon einmal die Menschheit opfern. Frei nach dem Motto : Auch wenn es mal keine Menschen mehr geben wird (oder alle in der Gosse landen) – Hauptsache, die Umwelt ist intakt.

    Es ist reichlich naiv , unter solchen Umständen einen Umsturz in Sachen Relativitätstheorie für möglich zu halten.

    P.S. In der heutigen „Wer weiß denn sowas“ – Folge gab es auch wieder eine Frage über das Foto eines schwarzen Lochs. Es wird immer deutlicher, daß die Propaganda mit allen Mitteln voangetrieben wird. Der Kampf gegen den Irrationalismus ist leider endgültig verloren.

  72. András Bálint

    @ Peter
    „Der Kampf gegen den Irrationalismus ist leider endgültig verloren.“
    (Peter)
    Nana, Peter!
    „Man kann einen Mann vernichten, aber nicht besiegen.“
    (Hemingway)
    „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“
    (Einstein)
    Ich mag Zitate nicht, weil wer viel zitiert, der keine eigenen Gedanken hat.
    Ein heißer Tipp:
    WIR SOLLEN (MÜSSEN) EINSTEIN ALS „HILFSARBEITER“ ARRANGIEREN!
    András Bálint

  73. Luitpold Mayr

    @ Peter, Nr. 71
    Das Bedauern über den Sieg des Irrationalismus ist nachvollziehbar. Doch wir Relativitätskritiker sollten den Einstein-Anhängern keinesfalls die billige Möglichkeit an die Hand geben, uns mit den Kritikern des Klimahype in einen Topf zu werfen.

    Die Irrationalität liegt nun einmal in der Natur des Menschen, wie der Blick auf die Geschichte (insbesondere auch des 20. Jahrhunderts) und auf die Gegenwart zeigt. Von der Wissenschaft würde man eigentlich erwarten, dass sie ein Hort der Wahrheit ist. Sie ist es aber nur zum Teil, weil im Wissenschaftsbetrieb auch nur Menschen am Werk sind mit ihren Interessen, Schwächen und Grenzen.

    „Was eine wissenschaftliche Wahrheit ist, wird durch Denk-Kollektive bestimmt.“(Ludwig Fleck). Das ist realistisch, wenn man auf die Wissenschaftsgeschichte und die Gegenwart schaut. Aber es darf nicht das letzte Wort sein, sonst würden wir jede Hoffnung auf Aufklärung und Wahrheit aufgeben. Die Wahrheit setzt sich oft nur langsam durch, das kann länger als ein Menschenleben dauern und es gibt immer wieder Rückschläge. „Wissenschaft besteht darin, Irrtümer loszuwerden.“ (Karl Popper).

  74. little Louis

    @ „Luitpold Mayr“ und
    @ „Peter“

    und zum Folgenden:

    „..Die Irrationalität liegt nun einmal in der Natur des Menschen, wie der Blick auf die Geschichte (insbesondere auch des 20. Jahrhunderts) und auf die Gegenwart zeigt. Von der Wissenschaft würde man eigentlich erwarten, dass sie ein Hort der Wahrheit ist. Sie ist es aber nur zum Teil, weil im Wissenschaftsbetrieb auch nur Menschen am Werk sind mit ihren Interessen, Schwächen und Grenzen….“ (Zitatende)

    Sorry, aber ich halte es selbst wieder für etwas irrational (oder auch nur etwas zu naiv) , davon auzugehen, dass die „Kebekraft“ (eventuell) falscher Theorien allein auf der (relativen) Dummheit bzw. Irrationalität eier Mehrheit „DER MENSCHEN“ beruht.

    Die meisten Techniker , Handwerker , Finanzbeamten, Juristen oder Theologen denken per se nicht irrational, sondern durchaus überwiegend technisch rational. Ansonsten würden sie tagtäglich in ihrem Beruf scheitern.

    Das Problem des „Falschdenkens“ entsteht erstens durch interesssengeleitete Falschinformation. Das heißt mit propagandistischer „Fütterung“ durch falsche Grundannahmen (Prämissen),die so geformt werden, dass es der steuernden Interessegruppe ins Konzept passt.

    Zweitens durch einen bewusst erzeugten Konformitätsdruck des Denkens.
    Meistens über irgend eine Angstschiene. Das bewirkt , dass selbst rational denkende Menschen entweder bewusst oder unbewusst gezwungen werden, zustimmend mit dem kopf zu nicken, selbst wenn sie etwas (rational) als Unsinn erkannt haben.

    Das ist eine uralte Methode, die Menschen beim „Dogma “ zu halten:
    Zum Beispiel (!) lernt jeder in einer (dogmatischen) katholischen Familie aufgewachsen schon als Kind, dass er nicken muss, wenn man ihne fragt, ob die Hostie sich wrklich in (reales)Fleisch und Blut des Herrn verwandelt – selbst wenn es den Vorgang nicht verstehen kann.
    Und als Erwachsener nickt es weiter, weil es gelernt hat, dass es nicht darauf ankommt, was WAHR ist, sondern was die Gemeinschaft als wahr vorgibt bzw. öffentlich zu sagen verlangt.
    Und dass die Gruppenkonformität der Zweck der ganzen veranstaltung ist und nicht die (austaschbaren) (theologischen) Inhalte.

    Das Problem ist also nicht die (angebliche) Irrationalität DER MENSCHEN,sondern die gruppenegoistische und durchaus zweckrationale, aber unetschische Manipulation DER MENSCHEN durch eine relativ kleine Wissens- und Machtelite innerhalb der Menschheit.

    Und man darf deswegen durchaus vermuten, dass wissenschaftliche Dogmatisierungen nicht naturgegeben über uns kommen, sondern wahrscheinlich irgendwelche (Macht- oder Finanz-) Interessenlagen bedienen.

    Das ist alles nicht neu und wurde von philosophischen Wissenschaftstheoretikern wie Thomas Kuhn, Paul Feyeraben und deren Epigonen schon vor vielen Jahrzehnten ausführlich dargelegt.

    Aber trotzdem wird es von der Mainstreamwissenschaft (und der „Mainstreamgesellschaft“) nur (wenn überhaupt) als „heißes Eisen“ angefasst.

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