Das Unbehagen des Lehrers an der Relativitätstheorie

von

Das Unbehagen des Lehrers an der Relativitätstheorie
Peter Rösch
Online-Zeitschrift F-NEWS – 27. März 2026

Abstract: Der Aufsatz geht von einem kritischen Standpunkt aus der Frage nach, wie es kommen kann, dass sich eine vielfach als unverständlich empfundene Theorie dennoch zu einem wissenschaftsbetrieblichen Fundament mit größter Popularität entwickeln kann. Es werden erst einige ungelöste Verstehensprobleme aus dem Schulunterricht analysiert, um dann einen in der Wissenschaftsforschung bisher unbeschrittenen Klärungsweg anzudeuten.

Teacher’s discomfort with the theory of relativity

Stellen Sie sich vor, Sie kommen in die Situation, als Schullehrer einen Vortrag über Einsteins Relativitätstheorie ausarbeiten zu sollen. Dabei haben Sie natürlich kein Labor und kein geeignetes Experimentalgerät zur Verfügung und auch keine wissenschaftliche Bibliothek, sondern bestenfalls einige Schulbücher und das Antiquariat um die Ecke, mit einer Reihe preiswerter alter Physikbücher. Und außerdem ist Ihnen noch die Erinnerung an zahlreiche nachdienstliche Gespräche auf dem Nachhauseweg im Eisenbahnabteil lebendig, zum Beispiel die Diskussionen mit einem Elektroingenieur von Mercedes-Benz und einem ebenso kritischen Architekten vom Regierungspräsidium Stuttgart, welche das didaktische Können des Physiklehrers schon sehr auf die Probe stellen können.

Zumal wenn Ihnen bewusst ist, dass es nach einer Information des österreichischen Lehrbuchautors Roman Sexl nur zwölf Menschen auf der Welt geben soll, welche die Einsteinsche Relativitätstheorie verstehen. Versetzen Sie sich in die Situation! […]

Den kompletten Artikel lesen…

.

——————————————–

Siehe auch vom Autor Peter Rösch in diesem Blog:.

Am Ende der Einstein Story EINSTEIN – EIN FAKE

„Ich war Einstein“

Einsteins Goldhelm: Wer ist’s? Das Geheimnis der Nobelphysiker

Mythos Relativitätstheorie

Die Einstein-Fälschung

Das Phantom aus der Mathematik

6 Antworten zu “Das Unbehagen des Lehrers an der Relativitätstheorie”

  1. Trappmann, Peter

    Es geht nicht darum, die Relativitätstheorie zu verstehen, sondern ihre Grundlagen zu widerlegen. Hierzu ist in kleinen Schritten vorzugehen, indem zunächst nicht der Begriff ‚Relativitätstheorie‘, sondern die Thematik der ‚speziellen Relativitätstheorie‘ betrachtet wird. Hiermit halbieren wir den Wust und finden den Kardinalfehler. Natürlich gehört auch ein gewisses Wissen dazu, um zu erkennen, dass dieser Fehler im kognitiven Bereich – also im Widerspiegelungsprozess EINSTEINs verankert ist. Wer sich hiermit befasst wird an Hand bestimmter von EINSTEIN gewählter Begriffe finden, an welcher Stelle falsch gefolgert wurde. Zu dieser Thematik ist bisher – trotz psychologischer und philosophischer Beiträge – kaum etwas gesagt worden. Der Autor wird hierzu noch publizieren.

  2. OStR Ing.-Wiss. Peter Rösch

    Herr Trappmann, dieser Komplex wurde in der Schrift: Christoph von Mettenheim: „Popper versus Einstein“: Mohr Siebeck 1998, zumindest angerissen. Chr v. Mettenheim ist überraschenderweise Jurist.

  3. Raymond Weber

    Zum Konflikt mit der Algebra.
    Geschwindigkeiten kann man nicht addieren wie ganze Zahlen.
    Wird z.B. ein Photon von einer Lichtquelle in y-Richtung ausgestrahlt und die Quelle bewegt sich im Labo mit einer Geschwindigkeit v in x-Richtung, dann addieren sich beide Geschwindigkeiten, aber v + c ist falsch! Im Labo bewegt sich das Photon unter einem Winkel < 90° (bezüglich der x-Achse). Dies nennt man Aberration. Auch die Energie des Photons ändert und wird grösser. Dies nennt man Doppler Effekt. Beide Effekte kann man messen.

  4. Jocelyne Lopez

    @ Raymond Weber

    So viel ich weiß ist die Aberration der Beweis, dass die Lichtgeschwindigkeit abhängig von der Bewegung des Beobachters ist, es gilt c + v_Beobachter und nicht c=konstant. Die Lichtablenkung wurde bereits 1728 von dem Astronom James Bradley beschrieben, siehe zum Beispiel hier: Über die Lichtgeschwindigkeit in bewegten Systemen

  5. Raymond Weber

    @ Jocelyne Lopez
    Nach den Feldgleichungen von Maxwell (~1865) ist die Lichtgeschwindigkeit c im Vakuum eine Naturkonstante; hängt weder vom Beobachter noch von der Lichtquelle ab. Einerseits konnte James Bradley das im 18. Jahrhundert nicht wissen, andererseits reichte für ihn die klassische Physik aus, um seine Messungen am Stern Gamma Draconis zu deuten. Die klassische Addition c + v gilt als genügend gute Näherung, weil v nicht relativistisch ist (v = 29,8 km/s << c).

  6. Jocelyne Lopez

    Zitat Raymond Weber:
    Die klassische Addition c + v gilt als genügend gute Näherung…

    Die klassische Addition c+v gilt in der modernen Physik mitnichten als „gute Näherung“, sondern spätestens seit Georges Sagnac (bereits 1913!!) als international anerkanntes expermimentelles Ergebnis: In rotierenden Systemen gilt nachgewiesen c+/-v (v_Beobachter), wobei es nur rotierende Systeme im Universum gibt. Die Lichtgeschwindigkeit ist nachweislich abhängig von der Geschwindigkeit des Beobachters. Siehe zum Beispiel hier: A Propos Sagnac

    Sogar anlässlich des CERN Neutrino Experiments 2011 musste das deutsche nationale Metrologieinstitut PTB nach Einreichung einer Bürgeranfrage zugeben, dass es für dieses Experiment die Uhren nicht nach Einstein c=contant sondern nach Sagnac c+/-v synchronisiert hat, siehe hier:
    Erfolg! Nach Einleitung eines Klageverfahrens nach Informationsfreiheitsgesetz beantwortet die Behörde PTB eine entscheidende Frage über das Opera-Cern-Neutrinoexperiment

Hinterlassen Sie eine Antwort

Erlaubter XHTML-Code: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>