Das Unbehagen des Lehrers an der Relativitätstheorie

von

Das Unbehagen des Lehrers an der Relativitätstheorie
Peter Rösch
Online-Zeitschrift F-NEWS – 27. März 2026

Abstract: Der Aufsatz geht von einem kritischen Standpunkt aus der Frage nach, wie es kommen kann, dass sich eine vielfach als unverständlich empfundene Theorie dennoch zu einem wissenschaftsbetrieblichen Fundament mit größter Popularität entwickeln kann. Es werden erst einige ungelöste Verstehensprobleme aus dem Schulunterricht analysiert, um dann einen in der Wissenschaftsforschung bisher unbeschrittenen Klärungsweg anzudeuten.

Teacher’s discomfort with the theory of relativity

Stellen Sie sich vor, Sie kommen in die Situation, als Schullehrer einen Vortrag über Einsteins Relativitätstheorie ausarbeiten zu sollen. Dabei haben Sie natürlich kein Labor und kein geeignetes Experimentalgerät zur Verfügung und auch keine wissenschaftliche Bibliothek, sondern bestenfalls einige Schulbücher und das Antiquariat um die Ecke, mit einer Reihe preiswerter alter Physikbücher. Und außerdem ist Ihnen noch die Erinnerung an zahlreiche nachdienstliche Gespräche auf dem Nachhauseweg im Eisenbahnabteil lebendig, zum Beispiel die Diskussionen mit einem Elektroingenieur von Mercedes-Benz und einem ebenso kritischen Architekten vom Regierungspräsidium Stuttgart, welche das didaktische Können des Physiklehrers schon sehr auf die Probe stellen können.

Zumal wenn Ihnen bewusst ist, dass es nach einer Information des österreichischen Lehrbuchautors Roman Sexl nur zwölf Menschen auf der Welt geben soll, welche die Einsteinsche Relativitätstheorie verstehen. Versetzen Sie sich in die Situation! […]

Den kompletten Artikel lesen…

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Siehe auch vom Autor Peter Rösch in diesem Blog:.

Am Ende der Einstein Story EINSTEIN – EIN FAKE

„Ich war Einstein“

Einsteins Goldhelm: Wer ist’s? Das Geheimnis der Nobelphysiker

Mythos Relativitätstheorie

Die Einstein-Fälschung

Das Phantom aus der Mathematik

29 Antworten zu “Das Unbehagen des Lehrers an der Relativitätstheorie”

  1. Trappmann, Peter

    Es geht nicht darum, die Relativitätstheorie zu verstehen, sondern ihre Grundlagen zu widerlegen. Hierzu ist in kleinen Schritten vorzugehen, indem zunächst nicht der Begriff ‚Relativitätstheorie‘, sondern die Thematik der ‚speziellen Relativitätstheorie‘ betrachtet wird. Hiermit halbieren wir den Wust und finden den Kardinalfehler. Natürlich gehört auch ein gewisses Wissen dazu, um zu erkennen, dass dieser Fehler im kognitiven Bereich – also im Widerspiegelungsprozess EINSTEINs verankert ist. Wer sich hiermit befasst wird an Hand bestimmter von EINSTEIN gewählter Begriffe finden, an welcher Stelle falsch gefolgert wurde. Zu dieser Thematik ist bisher – trotz psychologischer und philosophischer Beiträge – kaum etwas gesagt worden. Der Autor wird hierzu noch publizieren.

  2. OStR Ing.-Wiss. Peter Rösch

    Herr Trappmann, dieser Komplex wurde in der Schrift: Christoph von Mettenheim: „Popper versus Einstein“: Mohr Siebeck 1998, zumindest angerissen. Chr v. Mettenheim ist überraschenderweise Jurist.

  3. Raymond Weber

    Zum Konflikt mit der Algebra.
    Geschwindigkeiten kann man nicht addieren wie ganze Zahlen.
    Wird z.B. ein Photon von einer Lichtquelle in y-Richtung ausgestrahlt und die Quelle bewegt sich im Labo mit einer Geschwindigkeit v in x-Richtung, dann addieren sich beide Geschwindigkeiten, aber v + c ist falsch! Im Labo bewegt sich das Photon unter einem Winkel < 90° (bezüglich der x-Achse). Dies nennt man Aberration. Auch die Energie des Photons ändert und wird grösser. Dies nennt man Doppler Effekt. Beide Effekte kann man messen.

  4. Jocelyne Lopez

    @ Raymond Weber

    So viel ich weiß ist die Aberration der Beweis, dass die Lichtgeschwindigkeit abhängig von der Bewegung des Beobachters ist, es gilt c + v_Beobachter und nicht c=konstant. Die Lichtablenkung wurde bereits 1728 von dem Astronom James Bradley beschrieben, siehe zum Beispiel hier: Über die Lichtgeschwindigkeit in bewegten Systemen

  5. Raymond Weber

    @ Jocelyne Lopez
    Nach den Feldgleichungen von Maxwell (~1865) ist die Lichtgeschwindigkeit c im Vakuum eine Naturkonstante; hängt weder vom Beobachter noch von der Lichtquelle ab. Einerseits konnte James Bradley das im 18. Jahrhundert nicht wissen, andererseits reichte für ihn die klassische Physik aus, um seine Messungen am Stern Gamma Draconis zu deuten. Die klassische Addition c + v gilt als genügend gute Näherung, weil v nicht relativistisch ist (v = 29,8 km/s << c).

  6. Jocelyne Lopez

    Zitat Raymond Weber:
    Die klassische Addition c + v gilt als genügend gute Näherung…

    Die klassische Addition c+v gilt in der modernen Physik mitnichten als „gute Näherung“, sondern spätestens seit Georges Sagnac (bereits 1913!!) als international anerkanntes expermimentelles Ergebnis: In rotierenden Systemen gilt nachgewiesen c+/-v (v_Beobachter), wobei es nur rotierende Systeme im Universum gibt. Die Lichtgeschwindigkeit ist nachweislich abhängig von der Geschwindigkeit des Beobachters. Siehe zum Beispiel hier: A Propos Sagnac

    Sogar anlässlich des CERN Neutrino Experiments 2011 musste das deutsche nationale Metrologieinstitut PTB nach Einreichung einer Bürgeranfrage zugeben, dass es für dieses Experiment die Uhren nicht nach Einstein c=contant sondern nach Sagnac c+/-v synchronisiert hat, siehe hier:
    Erfolg! Nach Einleitung eines Klageverfahrens nach Informationsfreiheitsgesetz beantwortet die Behörde PTB eine entscheidende Frage über das Opera-Cern-Neutrinoexperiment

  7. Raymond Weber

    Falls die Geschwindigkeit v etwas mehr als 10% der Lichtgeschwindigkeit c beträgt, dann ist c + v immer als relativistische Addition zu betrachten und man erhält c + v = c (im Vakuum). Eine Additionsregel, welche eine grössere Geschwindigkeit als c ergibt findet man in keinem Physikbuch.

  8. Jocelyne Lopez

    @ Raymond Weber:
    Zitat: „Eine Additionsregel, welche eine grössere Geschwindigkeit als c ergibt findet man in keinem Physikbuch.“

    Diese Additionsregel findet man dafür zwangsläufig in allen Mathe- und Algebra-Büchern… Wer sie in Frage stellt, stellt die Grundrechenarten und die Algebra in Frage und zerstört damit unwiderbringlich das Fundament der Mathematik.

  9. Luitpold Mayr

    Wer de RT kritisiert, dem bleibt es nicht erspart, sich mit Details dieser Theorie zu befassen. Wenn ich trotzdem einen Schritt zurücktrete, des besseren Überblicks wegen, dann fallen mir grundsätzliche Fragen ein.
    – Was hat die Lichtgeschwindigkeit überhaupt mit dem „Verlauf der Zeit“ zu tun? Nichts, gar nichts. Aber die Lichtgeschwindigkeit spielt bei Einstein eine zentrale Rolle, weil die RT auf subjektiven Sinneseindrücken (hier: durch Lichtstrahlen) aufbaut. Viele Jahre später hat Einstein diesen Subjektivismus in der Physik entschieden abgelehnt.

    – Wann wird die theoretische Physik verstehen, dass Zeit kein gummiartiger physikalischer Gegenstand, sondern ein linearer Maßstab im Verstand ist, an dem wir Dauer und Geschwindigkeit messen?

    -Welchen Sinn macht es, Maßeinheiten (hier: Sekunden) variabel zu machen? Damit zerstört die Physik ihre eigenen Grundlagen.

  10. Raymond Weber

    @ Jocelyne Lopez
    Jetzt sind wir wieder bei meiner ursprünglichen Bemerkung angekommen: Geschwindigkeiten sind halt vektorielle Grössen und lassen sich nicht wie ganze Zahlen addieren (besonders wenn die Geschwindigkeiten relativistisch sind). Damit habe ich aber die Additionsregel der gewöhnlichen Zahlen nicht in Frage gestellt.

  11. Jocelyne Lopez

    @ Raymond Weber
    Geschwindigkeiten sind keine „vektoriellen Größen“, sondern sind definiert nach einer ganz einfachen Formel, die wir alle in der Grundschule gelernt haben und nichts mit Vektoren zu tun hat: Strecke / Zeit (Dauer). Ganz einfach.

    Auch Einstein legt ausdrücklich im Text seiner SRT im 2. Postulat die Lichtgeschwindigkeit nach dieser Formel fest, die er auch in der Grundschule gelernt hat, Sie dürfen es gern im Originaltext nachprüfen:

    Zitat A. Einstein:
    Lichtgeschwindigkeit = Lichtweg / Zeitdauer

    So wird auch eine Geschwindigkeit gemessen: Messung der Strecke (Maßeinheit Meter) und Messung der Zeitdauer (Maßeinheit Sekunde). Von Vektoren ist nicht die Rede.

  12. Raymond Weber

    @ Jocelyne Lopez
    Wenn Sie behauten, Geschwindigkeiten seien keine vektorielle Grössen, dann haben Sie nichts von Physik verstanden. Sorry.

  13. Jocelyne Lopez

    @ Raymond Weber
    Wenn Sie negieren, dass in der klassischen und auch in der modernen Physik eine Geschwindigkeit nach der einfachen Formel Strecke / Zeitdauer definiert und gemessen wird (auch von Albert Einstein selbst im Text seiner SRT 1905, 2. Postulat, Seite 895, siehe zum Beispiel hier), dann negieren Sie sowohl die klassische als auch die moderne und experimentale Physik, sorry.

  14. Jocelyne Lopez

    Zitat Luitpold Mayr :
    – Was hat die Lichtgeschwindigkeit überhaupt mit dem „Verlauf der Zeit“ zu tun? Nichts, gar nichts. Aber die Lichtgeschwindigkeit spielt bei Einstein eine zentrale Rolle, weil die RT auf subjektiven Sinneseindrücken (hier: durch Lichtstrahlen) aufbaut. Viele Jahre später hat Einstein diesen Subjektivismus in der Physik entschieden abgelehnt. […]

    Die Lichtgeschwindigkeit hat in der Tat nichts zu tun mit dem „Verlauf der Zeit“, sondern einzig mit der ganz konkreten experimentellen Messung einer Dauer mit einer Uhr und einer invariablen, per Konvention festgesetzten Maßeinheit. Es gibt definitiv keine „lange Sekunde“ oder „kurze Sekunde“, es kann sie in der Physik nicht geben, diese Vorstellung zerstört in der Tat die Grundlage der Physik als messende Wissenschaft. Hier gilt aus meiner Sicht uneingeschränkt Ihre Ausführungen:
    „Wann wird die theoretische Physik verstehen, dass Zeit kein gummiartiger physikalischer Gegenstand, sondern ein linearer Maßstab im Verstand ist, an dem wir Dauer und Geschwindigkeit messen?
    -Welchen Sinn macht es, Maßeinheiten (hier: Sekunden) variabel zu machen? Damit zerstört die Physik ihre eigenen Grundlagen.

    Dass Einstein mit seiner SRT 1905 die objektive Messung einer Dauer in der Physik mit der subjektiven Wahrnehmung einer Dauer durch die Menschen ganz naiv verwechselt, wird von seinem folgenden Zitat bewiesen:

    Zitat Albert Einstein: “Wenn man zwei Stunden lang mit einem Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität.“

    Dieses Phänomen der Subjektivität der Wahrnehmung der Zeit durch die Menschen ist keine Entdeckung und auch lange nicht eine Genialität in der Geschichte der Menschheit, das ist im Gegenteil eine Banalität: Jeder hat sie schon seit seiner Geburt überall auf der Welt unzählige Male erlebt. Dieses Phänomen hat nichts in der Physik zu suchen, höchstens in der Philosophie, der Psychologie oder der Neurologie. Die Relativität der Zeit ist keine Physik und auch überhaupt keine spannende Angelegenheit.

  15. OStR Ing.-Wiss. Peter Rösch

    @Luitpold Mayer. „gummiartig“: Bereits Johann Marinsek hat auf in der Relativitätstheorie verwirrend gepflegte Kategorien-Fehler hingewiesen.
    @Raymond Weber: Offenbar haben Sie keine Erfahrung mit vektoriellen Größen (gerichtete Größen, „Pfeilgeometrie“), sonst wäre Ihnen die Kollinearität bewusst, die eine algebraische Addution verlangt. — Aus welcher Beobachtung schließen Sie eigentlich, oder weisen Sie nach, dass Lichtgeschwindigkeit unter den beobachtbaren Geschwindigkeiten eine Sonderrolle einnimmt?

  16. Raymond Weber

    @ OStR Ing.-Wiss. Peter Rösch
    Hier ein konkretes Beispiel zu meiner ursprünglichen Bemerkung: Geschwindigkeiten kann man nicht wie ganze Zahlen addieren.
    Ein neutrales Pion zerfällt meistens in 2 Photonen, welche im Ruhesystem des Pions entgegengesetzte Richtung haben. Dies sei die y-Richtung. Geschwindigkeit der Photonen: +c bzw. –c.
    Im Labosystem bewege sich das Pion mit der Geschwindigkeit v = 0,5c in x-Richtung.
    Jetzt sollen Sie die Geschwindigkeit (Betrag und Richtung) eines dieser Photonen im Labo berechnen. Welche Geschwindigkeit erhalten Sie (mit oder ohne algebraische Addition)?
    Die Lichtgeschwindigkeit nimmt eine Sonderrolle ein, weil der Betrag c eine Naturkonstante ist. Das hat nicht Einstein erfunden, das geht aus den elektromagnetischen Feldgleichungen von Maxwell hervor. Diese Differentialgleichungen beruhen auf Beobachtungen und Messungen aus der Experimentalphysik.

  17. Jocelyne Lopez

    Zitat Raymond Weber:

    Die Lichtgeschwindigkeit nimmt eine Sonderrolle ein, weil der Betrag c eine Naturkonstante ist. Das hat nicht Einstein erfunden, das geht aus den elektromagnetischen Feldgleichungen von Maxwell hervor.

    Maxwell hat m.W. keine Experimente zum Nachweis der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit durchgeführt, seine Gleichungen waren von mathematischer und theoretischer Natur.
    Auch Einstein hat nie Experimente zum Nachweis der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit durchgeführt, es ist bei einem Postulat und bei Gedankenexperimenten geblieben. Im Gegensatz zu Ihrer Aussage weiter oben „Die klassische Addition c + v gilt als genügend gute Näherung“ kann man also sagen: Die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit gilt (in unserer Alltagsdimension) als genügend gute Näherung. In der Makro- bzw. Mikrodimension ist sie falsch und führt zu erheblichen Fehlmessungen und Fehlschlüssen..

    Zitat Raymond Weber:

    Ein neutrales Pion zerfällt meistens in 2 Photonen, welche im Ruhesystem des Pions entgegengesetzte Richtung haben. Dies sei die y-Richtung. Geschwindigkeit der Photonen: +c bzw. –c. Im Labosystem bewege sich das Pion mit der Geschwindigkeit v = 0,5c in x-Richtung.

    Das Design der modernen Experimente zur Prüfung der Relativitätstheorie beruht ohnehin immer auf einem Denkfehler und erlaubt keine zuverlässigen Meßergebnisse bzw. ist immer ad hoc konzipiert, um die Relativitätstheorie zu bestätigen. Experimente mit Pionen sind z.B. überhaupt nicht geeignet, das Postulat der Konstanz von c zu beweisen, das Design des Experiments erlaubt diese Messung nicht.

    Bei diesem Experiment kann man nicht die Grundaussage der Relativitätstheorie prüfen, wonach bei zwei relativ zueinander bewegten Objekten beide Objekte nicht gleich berechtigt sind bzw. bei einem der Objekte die „Zeit“ langsamer läuft (Zwillingsparadoxon). Denn um das zu prüfen, müsste man nicht nur die „Lebensdauer“ der Pionen aus dem All messen, die auf den Beobachter auf der Erde zurasen, sondern andersrum die Lebensdauer des Beobachters messen, der auf die Pionen zurast. Und das tut dieses Experiment ganz bestimmt nicht, hier kann nicht geprüft werden, ob sich die Lebensdauer des Beobachters entsprechend erhöht hat. Das Design des Experiments ist nicht dafür geeignet, die Relativitätstheorie zu prüfen.

    Zum Beispiel auch bei dem berühmten Experiment von Hafele und Keating 1972, das bis heute noch als eine triumphale Bestätigung der Relativitätstheorie gilt, wo das Design völlig ungeeignet war und wo noch dazu die Daten der Uhren von den Experimentatoren grob gefälscht bzw. manuell korrigiert wurden, weil sie nicht die Voraussagen der Relativitätstheorie zeigten, siehe zum Beispiel hier: Manipulation der Ergebnisse des berühmten Experiments Hafele/Keating

    Das Design der Teilchenbeschleuniger ist auch ad hoc gewählt, um die Relativitätstheorie bzw. die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zu „bestätigen“ (nach dem Prinzip: Eine Karre kann nicht schneller sein, als das Pferd, das sie zieht). Auch die GPS-Navigatoren bestätigen nicht die Relativitätstheorie: die Uhren zeigen ständig Abweichungen, die von den Kontrollstationen manuell korrigiert bzw. fortlaufend neu synchronisiert werden. Die Relativitätstheorie spielt keine Rolle bei der GPS-Technologie, sogar die NASA navigiert nach Newton.

    Die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit ist und bleibt ein experimentell unbestätigtes Postulat. Einstein selbst sagte bei den späten Interferometer Messungen von Dayton C. Miller 1925/27 (die die Konstanz der LG widerlegt haben):

    Zitat Albert Einstein (Zeitschrift Science, 1925):
    „Wenn Dr. Millers Ergebnisse bestätigt werden sollten, dann fällt die spezielle Relativitätstheorie und mit ihr die allgemeine Theorie in ihrer jetzigen Form. Das Experiment ist der oberste Richter (Experiment is the supreme judge).

  18. OStR Ing.-Wiss. Peter Rösch

    „Die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit ist und bleibt ein experimentell unbestätigtes Postulat.“ (Jocelyne Lopez, ein Satz von geradezu klassischem Format) — Zumal alle Lichtgeschwindigkeitsmessungen mit einer meßtechnischen Toleranz angegeben werden, was wiederum die normale algebraische Addierbarkeit der Werte voraussetzt.

  19. Raymond Weber

    @Jocelyne Lopez
    Sie verfälschen meine Aussagen, indem Sie nur Teilausschnitte zitieren. Warum tun Sie das?
    Ich hatte auch geschrieben, dass Maxwell’s Differentialgleichungen auf Beobachtungen und Messungen (Experimentalphysik) beruhen. Er hat die Experimente dazu halt nicht selbst ausgeführt, was unwesentlich ist. Niemand hat einen Fehler in den Gleichungen nachweisen können. Damit war der Beweis erbracht: c ist eine Naturkonstante. Von nun an galt es über die Konsequenzen nachzudenken. Zwei Physiker setzten sich ins Rampenlicht: Lorentz und Einstein.
    Heute ist es offiziell: c ist eine Naturkonstante. Die Längeneinheit (1 m) ist 1983 über die Lichtgeschwindigkeit festgelegt worden (auch gesetzlich).
    „Die klassische Addition c + v gilt als genügend gute Näherung“ ist auch nur ein Teil meiner Aussage. Ich hatte hinzugefügt: weil hier v = 29,8 km/s << c. Diese Aussage war auf James Bradley bezogen, dem eine einfache klassische Berechnung genügte. Damals (18. Jahrhundert) war noch nicht viel über die Lichtgeschwindigkeit gewusst.
    Elementarteilchen eignen sich sehr gut zur Überprüfung der Relativitätstheorie. Wenn ein neutrales Pion in zwei Photonen zerfällt, dann verschwindet die Masse des Pions. Durch Messung der Energie dieser Photonen und Awendung der Relativitätstheorie hat man die Masse des Pions (vor dem Zerfall) bestimmen könen. Mit der klassischen Physik kann man das nicht (nach der klassischen Physik bleiben die Massen erhalten).
    Dayton C. Miller hat nicht die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit widerlegt. Ähnlich wie Michelson wollte er mit seinem Interferometer einen Äther nachweisen, was aber nicht bestätigt werden konnte.

  20. Jocelyne Lopez

    Zitat Raymond Weber:

    Sie verfälschen meine Aussagen, indem Sie nur Teilausschnitte zitieren. Warum tun Sie das?
    Ich hatte auch geschrieben, dass Maxwell’s Differentialgleichungen auf Beobachtungen und Messungen (Experimentalphysik) beruhen. Er hat die Experimente dazu halt nicht selbst ausgeführt, was unwesentlich ist. Niemand hat einen Fehler in den Gleichungen nachweisen können. Damit war der Beweis erbracht: c ist eine Naturkonstante. Von nun an galt es über die Konsequenzen nachzudenken.

    Ich sehe nicht, dass auf eine Teilaussage einzugehen eine „Verfälschung“ von Aussagen sei… Ihre Unterstellung der Verfälschung von Aussagen finde ich unbegründet und unfair. 🙁 Warum tun Sie das?

    Ich habe lediglich hervorgehoben – und auch begründet, dass Ihre eindeutige und unmissverständliche Aussage „c ist eine Naturkonstante“ nicht experimentell nachgewiesen wurde, weder zu Lebzeiten Einsteins noch bis heute. Die Lichtgeschwindigkeit wurde bei offiziell anerkannten Meßversuchen nie als konstant gemessen, sondern 1983 willkürlich auf einen bestimmten Wert eingefroren und per administrativem Beschluß als konstant festgesetzt, siehe folgende kleine Auflistung der Historik der Versuche:

    1600 – kein Ergebnis (Galileo Galilei, Stoppuhr)
    1676 – 214.000 km/s Ole Römer, astronomische Beobachtungen
    1728 – 295.000 km/s James Bradley, astronomische Beobachtungen
    1849 – 315.300 km/s Louis Fizeau,
    1862 – 298.000 km/s Foucault
    1878 – 300.140 km/s Michelson
    1879 – 299.910 km/s Michelson
    1881 – 299.810 km/s Newcomb
    1882 – 299.860 km/s Newcomb
    1882 – 299.853 km/s Michelson
    1885 – 299.860 km/s Newcomb
    1902 – 299.901 km/s Henri Perrotin
    1927 – 299.796 km/s Michelson,
    1924 – 299.802 km/s Michelson
    1926 – 299.798 km/s Michelson
    1932 – 299.774 km/s Pease/Pearson
    1956 – 299.792,7 km/s Wadley
    1956 – 299.791,9 km/s Rank
    1956 – 299.792,4 km/s Edge
    1956 – 299.792,2 km/s Edge
    1957 – 299.792,6 km/s Wadley
    1958 – 299.792,5 km/s Froome
    1960 – 299.792,6 km/s Kolibayev
    1966 – 299.792,44 km/s Karolus
    1967 – 299.792,56 km/s Simkin
    1967 – 299.792,50 km/s Grosse
    1972 – 299.792.462 m/s Bay,Luther,White
    1972 – 299.792.460 m/s NBS (Boulder)
    1973 – 299.792.457,4 m/s Evenson et. al.
    1973 – 299.792.458 m/s NRC, NBS
    1974 – 299.792.459 m/s Blaney
    1978 – 299.792.458,8 m/s Woods
    1979 – 299.792.458,1 m/s Baird
    1983 – 299.792.458,6 m/s NBS

    1983 Administrative Festlegung der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit, anläßlich der 17. Generalversammlung für Masse und Gewicht auf den Wert 299.792.458 m/s

    Das ist lediglich eine willkürliche administrative Festlegung der absoluten konstanten Lichtgeschwindigkeit und eine neue Definition der Maßeinheit „Meter“ (kürzer als den vorherigen Urmeter). Nach der neuen Eichung des Meters nach der Lichtgeschwindigkeit können bzw. dürfen keine neuen Versuche zur Messung der LG stattfinden.

    Dafür wurde die Abhängigkeit der LG zur Geschwindigkeit des Beobachters international anerkannt experimentell nachgewiesen, wie gesagt allein schon seit 1913 durch Sagnac, neuerdings durch das CERN Neutrinoexperiment, siehe weiter oben.

    Sowohl Michelson als auch Morley und Miller haben durch ihre umfangreichen Interferometer-Messungen eine Abweichung der LG je nach Richtung nachgewiesen, siehe in diesen Blog zahlreiche Nachweise über ihre Messungen unter den Suchworten „Michelson, Morley und Miller“: https://www.kritik-relativitaetstheorie.de/?s=michelson%2C+morley%2C+miller

  21. Jocelyne Lopez

    Zitat Peter Rösch:

    „Die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit ist und bleibt ein experimentell unbestätigtes Postulat.“ (Jocelyne Lopez, ein Satz von geradezu klassischem Format) — Zumal alle Lichtgeschwindigkeitsmessungen mit einer meßtechnischen Toleranz angegeben werden, was wiederum die normale algebraische Addierbarkeit der Werte voraussetzt.

    Das Postulat der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zerstört die Grundlage der Algebra und der Mathematik, die auf die Grundrechenarten basiert bzw. eben die Addierbarkeit der Werte voraussetzt.

    Man merkt es meiner Meinung nach am Besten, wenn man die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit mit der einfachsten mathematischen Formulierung beschreibt: die Mathematik ist ja eine Sprache und die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit lässt sich am einfachsten so beschreiben: c + v = c

    Man merkt sofort, dass diese Gleichung mathematisch ungültig und unzulässig ist, wenn v einen Wert größer als Null hat, denn wenn v > als 0 ist, dann ist die Gleichung mathematisch unmöglich, von der Art 3+2=3 !!

    Die Konstanz der LG ist also mathematisch nur möglich, wenn v=0, d.h. wenn der Beobachter die Geschwindigkeit v=0 hat, spricht wenn er relativ zum Licht ruht: 3+0=3.

    Die relativistische Geschwindigkeitsaddition soll nämlich die Annahme der Speziellen Relativitätstheorie beschreiben, dass die Lichtgeschwindigkeit immer denselben Betrag c hat, unabhängig von der Geschwindigkeit v des Beobachters, so wie man es auch aus einer algebraischen Umformung der Formel besser erkennen kann:

    (c + v) / (1 + c*v/c²) = c
    c(c+v)/c(1 + c*v/c²) = c
    c(c+v)/(c + v) = c
    c = c

    Dabei wird jedoch in der relativistischen Geschwindigkeitsaddition gleich die Voraussetzung versteckt eingebaut, dass die Geschwindigkeit v des Beobachters 0 beträgt (es handelt sich also um einen ruhenden Beobachter), wie man es wiederum aus einer algebraischen Umformung der Formel auch besser erkennen kann:

    c+v =(c+v)/(1+c*v/c²)
    1= 1/ (1+c*v/c²)
    1+c*v/c² = 1
    c*v/c²=0
    v=0

    Die relativistische Geschwindigkeitsaddition ist physikalisch und algebraisch unhaltbar und unvertretbar, bzw. sie ist lediglich eine Tautologie (c = c) oder (0 = 0) bei einer undefinierten Bewegung des Beobachters (v = 0). Der Ausdruck (c+v) in der relativistischen Geschwindigkeitsaddition steht mathematisch unmissverständlich für die Addition von zwei Messgrößen, das Zeichen + in der Mathematik ist eindeutig und nicht interpretationsfähig, wie alle Operatoren. Den Ausdruck (c+v) kann man nur arithmetisch ausrechnen. Es handelt sich jedoch dabei um eine Addition von c mit 0.

    Die relativistische Geschwindigkeitsaddition ist eine Mogelpackung, man braucht sich nicht die Mühe geben, sie mit Meßwerten auszurechnen, das kann man sich getrost sparen, sie „schluckt“ radikal und stillschweigend alle gemessenen und eingesetzten Werte von Beobachtern auf nimmer wiedersehen und ergibt immer nur als Ergebnis den offiziell per Konvention 1983 festgesetzen Wert von c. Praktisch.

    Hier zitiert aus dem gemeinsamen Buch „Requiem für die Spezielle Relativität“ (Seite 66) der beiden Physiker Georg Galeczki und Peter Marquardt“:

    Transformationen als Gaukler

    Der Zirkus der Mathematik hält einige Taschenspielertricks bereit, die sich nicht leicht durchschauen lassen und oft für bare Physik genommen werden. Theimer (1977) zitiert Melchior Palágyi: „Mathematik schützt vor Torheit nicht“. Und was dabei herauskommt, ist Mathematismus, zur Formel erstarrte Pseudo-Physik.

  22. Luitpold Mayr

    Das muss man sich einmal bildlich vorstellen: In Bezug auf jeden Beobachter, gleich ob er sich auf die Lichtquelle zu bewegt oder sich davon entfernt, soll die effektive Lichtgeschwindigkeit stets denselben Wert c haben. Ein logisches und mathematisches Unding. Einsteins Mathematik verschleiert diesen Sachverhalt, indem sie den Beobachter (scheinbar!) abschafft und sagt, die Lichtgeschwindigkeit sei in Bezug auf unterschiedlich bewegte Koordinatensysteme stets gleich.

    Ich möchte hier noch meinen Post Nr. 9 kurz erläutern. Warum kann es keinen Zusammenhang zwischen Lichtgeschwindigkeit und relativer Zeit geben? Weil das Licht ein Teil der materiellen, physikalischen Welt ist. Dagegen ist uns die Zeit als Maßstab angeboren und daher ein Teil der abstrakten Verstandeswelt. Da gibt keinen gegenseitigen Einfluss.

    Dasselbe haben sehr viele in der Tradition von Immanuel Kant stehenden Philosophen schon in den 1920er und 1930er Jahren gegen die RT eingewandt, nur mit etwas anderen Worten. Dass Raum und Zeit als angeborene Kategorien unseres Denkens und Erkennens nicht relativ sein können, das konnten und wollten Einstein und Co. nicht verstehen.

  23. Jocelyne Lopez

    Zitat Luitpold Mayr:

    „Das muss man sich einmal bildlich vorstellen: In Bezug auf jeden Beobachter, gleich ob er sich auf die Lichtquelle zu bewegt oder sich davon entfernt, soll die effektive Lichtgeschwindigkeit stets denselben Wert c haben. Ein logisches und mathematisches Unding.“

    Ein weiteres mathematische und logische Unding als Folge dieser ungültigen Grundannahme der Konstanz der LG zum Beobachter wurde zum Beispiel sehr frühzeitig von dem anerkannten Physiker und Freund Einsteins Paul Ehrenfest bereits 1909 (!!!) herausgearbeitet: Ehrenfest hatte ein unlösbares Paradoxon entdeckt und herausgearbeitet, das ebenfalls das logische Denken jedes Menschen hochgradig verprellt, und das man vielleicht für Physiklaien so veranschaulichen kann:  Gemäß Annahmen der Speziellen Relativitätstheorie wird der Umfang eines drehenden Rades kleiner, wobei der Radius des Rades unverändert bleibt!! siehe z.B. hier: Das Ehrenfest-Paradoxon widerlegt die Relativitätstheorie

    Die Spezielle Relativitätstheorie ist eine Zumutung und eine Blamage für die Mathematik und hätte bereits kurz nach ihrer Veröffentlichung 1905 ad acta gelegt werden müssen.

  24. OStR Ing.-Wiss. Peter Rösch

    Wobei Ehrfenfest hier noch den interessanten Gedanken eröffnet, die RT einmal versuchsweise auf kreisbewegungen anzuwenden und damit ein weiteres großes Feld ekennbar pseudophysikalischer Abstrusitäten ebnet.

  25. Jocelyne Lopez

    Zitat Luitpold Mayr:

    „Das muss man sich einmal bildlich vorstellen: In Bezug auf jeden Beobachter, gleich ob er sich auf die Lichtquelle zu bewegt oder sich davon entfernt, soll die effektive Lichtgeschwindigkeit stets denselben Wert c haben. Ein logisches und mathematisches Unding.“

    Dies ist auch ein physikalisches Unding, denn alle Messungen der Lichtgeschwindigkeit bzw. alle Messungen mit der Lichtgeschwindigkeit werden zwangsläufig durch einen bewegten Beobachter (=Meßinstrumente) vorgenommen, anders geht es nicht, es kann keinen zum Licht ruhenden Beobachter geben, die Geschwindigkeit des Beobachters v=0, wie sie in der relativistischen Geschwindigkeitsaddition versteckt verlangt wird, kann es meßtechnisch nicht geben. Denn alle Messungen werden auf der Erde vorgenommen und die Erde dreht sich nun mal unaufhörlich, auch während einer Messung, sie nimmt ja keine Rücksicht darauf… Wenn also ein Lichtsignal an A gesendet wurde, hat sich die Erde ein Stück gedreht, wenn das Signal an B ankommt, entweder +v oder -v je nach Richtung der Messung (zum Beispiel bei dem CERN Neutrino Experiment auf der Messstrecke von 800 km zwischen den beiden Messstationen in Italien und Schweiz), sowie auch übrigens je nach Jahreszeiten wegen Rotation der Erde um die Sonne (das hat zum Beispiel Dayton C. Miller mit seinen Interferometermessungen Mitte der zwanziger Jahren bei verschiedenen Jahreszeiten gemessen), siehe z.B. hier in der Webpräsenz des Experimentators und Nobelspreissträgers Maurice Allais

    Es gibt übrigens nur rotierende Systeme im Universum, alles kreist und dreht sich, die Erde, die Sonne, die Sterne, die Galaxien, alles… Die ominöse „gleichförmige geradlinige Translationsbewegung“ des Postulats der SRT der Konstanz der LG existiert nicht in der realen physikalischen Welt, das ist eine Fiktion.

    Die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zum Beobachter ist ein logisches, mathematisches und physikalisches Unding. Ich würde sogar sagen, das ist ein gigantisches Fake in der Physik, das finde ich schier unfassbar. 🙁 🙁 🙁

  26. Raymond Weber

    @Jocelyne Lopez
    Nach Galilei sind alle Inertialsysteme äquivalent. Jeder Beobachter ist in seinem Bezugssystem in Ruhe und sieht die andern Systeme in Bewegung. Dieses Prinzip hat Einstein übernommen (1. Postulat). Wenn Sie schreiben v + c = c, dann ist v nicht die Geschwindigkeit des Beobachters (der ist ja in Ruhe in seinem Bezugssystem) sondern die Geschwindigkeit der Lichtquelle im Bezugssystem des Beobachters. Das c links ist die Lichtgeschwindikeit im Bezugssystem der Quelle. Die Operation + ergibt die Lichtgeschwindigkeit c im Bezugssystem des Beobachters. Bedeutung: die Lichtgeschwindigkeit ist unabhängig vom Bezugssystem. Aber die vorige Addition bedeuted nicht: v = 0.
    Zur Addition von relativistischen Geschwindigkeiten:
    Ihr Beispiel ist allerdings einSonderfall. Hier ein anderes Beispiel:
    Eine Kugel fliege, in einem Zug, mit der Geschwidigkeit v1 von A nach B. Der Zug bewege sich bezüglich den Schienen mir der Geschwindigkeit v2. Streckeposten, mit synchronisierten Uhren, messen die Geschwindigkeit v der Kugel im Bezugssystem der Schienen. Obwohl sie sich in Ruhe befinden wird nichts verschluckt.
    Bessere Schreibweise: v [+] c = c und allgemein v = v1 [+] v2 . Dies bedeuted, dass v1 und v2 nach einer besonderen Regel addiert werden. Deshalb schreibe ich das Pluszeichen in Klammern. Diese Regel lautet:
    v = (v1 +v2) / (1 + v1*v2/c^2).
    (Brüche werden ja auch nach einer besoderen Regel addiert. Man kann nicht einfach Zähler und Nenner addieren).
    Wenn man nun beide Seiten mit der Naturkostanten c dividiert, dann kürzen sich die Einheiten weg und man erhält reine Zahlen welche alle im Intervall [-1; +1] liegen.
    a [+] b = (a + b)/(1+a*b).
    Beispiel: a = v1/c = 1/2 und b = v2/c = 2/3 ergibt die Summe v/c = 7/8 < 1.
    Wichtig: die Summe ist wieder eine Zahl aus dem Intervall [-1; +1]. So kann man Geschwindigkeiten beständig weiter addieren.
    Die Operation [+] ist sinnlos, wenn man andere Zahlen benützt. Beispiel: 2 [+] 2 = 0,8.
    An dieser Addition ist auch von der Mathematik her nichts auszusetzen.
    Einstein hat seine Theorie auf der klassischen Physik von Galilei und Maxwell aufgebaut. Seine Theorie enthält keine Widersprüche. Sie ist eine Erweiterung der klassischen Physik. Wer aber Galilei anzweifelt und Maxwell verwirft, der kann auch Einstein nicht verstehen.

  27. OStR Ing.-Wiss. Peter Rösch

    R. Weber: Dunkel ist der Rede Sinn. Was wollen Sie denn nun genau sagen?Halten Sie sich doch einfach an das, was Sie (vielleicht) in der Grundschule gelernt haben, z.B. 2 + 2 = 4 – nicht: 0,8 – und schon lösen sich Ihre Schwierigkeiten und Umständlichkeiten in Luft auf. Oder zählen Sie an Ihren Fingern ab, wenn Sie die Grundschule schon vergessen haben. Nur eine (!) Hand nötig :))

  28. Jocelyne Lopez

    Raymond Weber :

    „Nach Galilei sind alle Inertialsysteme äquivalent. Jeder Beobachter ist in seinem Bezugssystem in Ruhe und sieht die andern Systeme in Bewegung. Dieses Prinzip hat Einstein übernommen (1. Postulat). Wenn Sie schreiben v + c = c, dann ist v nicht die Geschwindigkeit des Beobachters (der ist ja in Ruhe in seinem Bezugssystem) sondern die Geschwindigkeit der Lichtquelle im Bezugssystem des Beobachters. Das c links ist die Lichtgeschwindikeit im Bezugssystem der Quelle. Die Operation + ergibt die Lichtgeschwindigkeit c im Bezugssystem des Beobachters. Bedeutung: die Lichtgeschwindigkeit ist unabhängig vom Bezugssystem. Aber die vorige Addition bedeuted nicht: v = 0. “

    Erst einmal vorausgeschickt: Es handelt sich bei diesem Problem nicht um das 1. Postulat nach Gallilei, das unangetastet seine Gültigkeit beibehält, sondern um das 2. Postulat, das einzig von Einstein „verbrochen“ wurde…

    Wie Einstein verwechseln Sie sowohl theoretisch als auch meßtechnisch die Geschwindigkeit der Quelle und die Geschwindigkeit des Beobachters, die jedoch zwei verschiedene Paar Schuhe und auf keinen Fall zu verwechseln sind! In der einfachsten Formulierung der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit c + v = c muss man also zwangsläufig klar definieren, ob mit der Buchstabe „v“ die Geschwindigkeit der Quelle oder die Geschwindigkeit des Beobachters gemeint ist, also zwischen v_Beobachter und v_Quelle klar unterscheiden. Sie verstehen wohl, dass die Geschwindigkeit v nicht gleichzeitig zwei verschiedene Geschwindigkeiten darstellen kann und dass mit einer Messung sich nicht gleichzeitig zwei Geschwindigkeiten messen lassen, oder? Beide Geschwindigkeiten zusammen kann die Buchstabe „v“ nicht darstellen, das ist sowohl physikalisch als messtechnisch, mathematisch und logisch ausgeschlossen.

    Diese gravierende Verwechselung liegt an Einstein selbst in der Formulierung seines 2. Postulats, das einzig die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit relativ zur Quelle annimmt:

    Zitat Einstein, SRT 1905, 2. Postulat, Seite 895 :

    2. Jeder Lichtstrahl bewegt sich im „ruhenden“ Koordinatensystem mit der bestimmten Geschwindigkeit V, unabhängig davon, ob dieser Lichtstrahl von einem ruhenden oder bewegten Körper emittiert ist.

    Einstein postuliert also einzig in seinem 2. Postulat die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit relativ zur Quelle, von Beobachter ist gar keine Rede!

    Die Konstanz der LG relativ zum Beobachter kommt im Originaltext außerhalb des Postulats ganz unauffällig und beiläufig, wie aus Versehen, das hat die Forschungsgruppe G.O. Mueller hervorgehoben, siehe hier: Alle Beobachter sollen dieselbe Lichtgeschwindigkeit messen

    Zitat G.O. Mueller :

    Bei Albert Einstein (Albert Einstein 1905, S. 891) ist von den beliebig verschieden bewegten Beobachtern nicht ausdrücklich die Rede; versteckt sind sie in den„Koordinatensystemen„, für die „die gleichen elektrodynamischen und optischen Gesetze gelten“ (Albert Einstein 1905, S. 891). Er folgert also seine absolute Lichtgeschwindigkeit nicht aus empirischen Messungen, sondern aus der Geltung derselben Gesetze in allen inertialen Systemen. Weitere Aussagen finden sich S. 899 („auch im bewegten System gemessen„) und S. 900-901 („im bewegten System gemessen … falls dies im ruhenden System der Fall ist„).

    Aus dieser verhängnisvollen mentalen Konfusion bzw. Gleichsetzung zwischen Quelle und Beobachter folgt die ganze Hinfälligkeit der kompletten Theorie, sowohl physikalisch, messtechnisch als auch mathematisch und logisch.

    Denn die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit relativ zur Quelle darf widerspruchsfrei angenommen werden, sie ist zulässig denn sie ist nämlich physikalisch, logisch und mathematisch durchaus möglich:

    Die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit relativ zur Quelle bedeutet physikalisch und messtechnisch folgende zwei Hypothesen:

    – Der Lichtstrahl übernimmt die Geschwindigkeit der Quelle zum Zeitpunkt der Emission, wenn er sich von der Quelle löst, und breitet sich dann im Raum mit einer Geschwindigkeit c + v_Quelle aus (man könnte sich vorstellen, dass die Quelle den Lichtstrahl zum Zeitpunkt der Emission „schubst“). Es handelt sich um die ballistische Ausbreitung des Lichts im Raum der Emissionstheorien (Photonen als Teilchen). Eine Quelle hat immer eine eigene Geschwindigkeit v>0, sowohl bei Messungen auf der Erde als auch aus dem All, so dass v=0 nicht möglich ist und somit eine Konstanz der LG relativ zur Quelle physikalisch und mathematisch ausgeschlossen ist, es gilt die mathematische Addition c + v_Quelle (=undefiniert).

    – Der Lichtstrahl übernimmt nicht die Geschwindigkeit der Quelle wenn er sich von der Quelle löst und breitet sich sofort aus mit einer konstanten Geschwindigkeit in einem leeren, ruhenden Raum, unabhängig von der Geschwindigkeit der Quelle. Dies ist also nur möglich, wenn die Erde in einem leeren, ruhenden Raum sich bewegt, der keinen Widerstand zur Ausbreitung leistet, dies schließt also die Existenz eines Äthers aus, wie es ursprünglich in der SRT von Einstein auch angenommen wurde.
    Der Widerspruch: Licht breitet sich hier bei dieser Hypothese nicht ballistisch als Teilchen aus, sondern als Welle, wobei keine Welle sich ohne Träger ausbreiten kann… 🙁 Weshalb Einstein auch 1920 den Äther wieder eingeführt hat, den er 1905 ausgeschlossen hatte, womit er seine Theorie selbst widerlegt.

  29. OStR Ing.-Wiss. Peter Rösch

    Wobei zu ergänzen ist, dass Albert Abraham Michelson grundsätzlich vom Einfluss eines lichtübertragenden und -regulierenden Äthers ausgegangen ist, für ihn war es nur die Frage, ob dieser Äther sich nach den Vorstellungen von Fresnel oder sich nach denen von Stokes verhält (hierzu: Starke, Hermann: Experimentelle Elektrizitätslehre,Leipzig und Berlin 1910, S. 643). Dass Michelson mit seinem Versuch im Ergebnis gegen den Fresnellschen Äther entschied, wurde dann verfälschend dahin umgedeutet, dass es überhaupt keinen Äther gebe. Schon im frühesten Stadium wurde also in der physikalischen Interpretation verbogen, betrogen und vertuscht. Lügengeschichte von A bis Z, bis weit hinein in Schul- und Hochschul-Lehrbücher. !!

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