Skandal Relativitätstheorie: Aufruf zur Mitarbeit

von Jocelyne Lopez

Wie ich es in meinem Blog-Eintrag Skandal Relativitätstheorie: Die Journalisten sind nur Papageien des Mainstreams  dargelegt habe, bin ich der Meinung, dass man von den Medien zur Aufdeckung des Skandals Relativitätstheorie nichts erwarten kann.  Bleibt also nur der öffentliche Bereich: Für uns ist nur der Staat greifbar,  der die Relativitätstheorie kritiklos im öffentlichen Bildungs- und Forschungssystem tradiert.

Auch geht es hier um Geld, um sehr viel Geld, um gut dotierte Posten, um geldbringende Karriere, um Milliarden von Forschungsgeldern. Auch hier geht es vordergründig um Geld, mit dem Unterschied,
dass es sich um unser Geld handelt, um das Geld der Steuerzahler, und dass wir gesetzlich als  Souverän und Geldgeber ein Wort zu sagen haben, wie und wozu es ausgegeben wird. Auch hier ist es mühsam, sehr mühsam, weil auch der Staat sich nicht gerne von den Bürgern vorschreiben lässt, wie er unser Geld auszugeben hat. Jeder einzelne Bürger hat jedoch gemäß geltenden Gesetzen im Öffentlichen Recht die Möglichkeit, den Staat zu Rechenschaft zu ziehen, jeder einzelne Bürger.

Das haben wir zum Beispiel schon bei zwei Vorgängen eingeleitet:

Petition beim Bundestag wegen Datenmanipulation Hafele-Keating

Petition beim Bundestag wegen Interpretation des CERN-Neutrinoexperiments

Eine ganze Menge von anderen Aktionen nach dieser Systematik des öffentlichen Rechts sind möglich und könnten auch eingeleitet werden, sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene.

Picken wir uns zum Beispiel einen der Verstöße gegen das Grundgesetz durch den Staat heraus, die wir im folgenden Blog-Beitrag aufgelistet haben: Skandal Relativitätstheorie: Der Staat verstößt massiv gegen das Grundgesetz:.

Bonner Kommentar zum Grundgesetz Art. 5 Abs. 3 „Wissenschaftsfreiheit“:

Der Wissenschaftler muss das eigene Forschungsresultat zum bisherigen Stand der Erkenntnisse in Bezug setzen und sich zumindest ansatzweise mit Gegenpositionen auseinandersetzen. Indem von einem bloßen Versuch der Wahrheitsermittlung die Rede ist, wird die prinzipielle Unabgeschlossenheit jeder wissenschaftlichen Erkenntnis unterstrichen. Das Verfassungsgericht verfährt bei der Anwendung dieser Kriterien sehr großzügig (”weit zu verstehende(r) Wissenschaftsbegriff”) und spricht einem Werk die Wissenschaftlichkeit nur dann ab, wenn “es nicht auf Wahrheitserkenntnis gerichtet ist, sondern vorgefaßten Meinungen und Ergebnissen lediglich den Anschein wissenschaftlicher Gewinnung oder Nachweisbarkeit verleiht”. Indiz dafür ist “die systematische Ausblendung von Fakten, Quellen, Ansichten und Ergebnissen, die die Auffassung des Autors in Frage stellen.

Eine mögliche Aktion von einem einzelnen Bürger zur Umsetzung dieser Bestimmung durch den Staat könnte zum Beispiel in der groben Linie wie folgt aussehen:

Man schreibt den Kulturminister seines Bundeslandes an und bittet ihn im Rahmen des Informations-freiheitsgesetzes um Mitteilung, ob diese gesetzliche Bestimmung des Art. 5 Abs. 3 in der Universität X bei der Vermittlung der Relativitätstheorie respektiert und umgesetzt wird, und zwar ganz konkret:

– Welche Fakten, Quellen, Ansichten und Ergebnisse als Gegenpositionen zur Relativitätstheorie werden den Studenten im Unterricht zur Verfügung gestellt und zur Auseinandersetzung mit Gegenpositionen vermittelt?

Nennt der Minister keine verwendeten kritischen Quellen in dieser Uni, entweder weil er nicht antwortet oder weil keine Quellen zu Gegenpositionen zur Relativitätstheorie verwendet werden, liegt der Beweis eines gesetzwidrigen Verhaltens des Staates vor. Man kann dann die im Öffentlichen Recht vorgesehenen rechtlichen Mittel einsetzen, zum Beispiel Strafanzeige an die Staatsanwaltschaft und Petition beim Landesparlament (bis hin zum Europäischen Gerichtshof, wo die Instanzen im Öffentlichen Recht enden), um das Kulturministerium zu zwingen, die notwendigen Maßnahmen in dieser Uni zu ergreifen, damit das Grundgesetz respektiert und umgesetzt wird.

Wenn ein Leser unserer Webseite Lust hat, so eine Aktion einzuleiten und durchzuziehen, stehe ich gerne mit unseren bisherigen Erfahrungen unterstützend und beratend zur Seite: Es gibt zwar ein paar Regel, die man bei dem Umgang mit Behörden unbedingt beachten muss, aber grundsätzlich ist das rechtliche Vorgehen gegen gesetzwidriges Verhalten von staatlichen Einrichtungen bürgerfreundlich: keine besonderen Fachkenntnisse, keine tiefgreifenden Rechtskenntnisse, keine besondere Form, keine Gebühren, keine Anwaltspflicht. Das einzige, was man reichlich mitbringen muss, ist: Viel Geduld und viel Durchhaltensvermögen! Man ist für ein paar Jahre damit beschäftigt, aber es ist konstruktiver und erfolgsversprechender als unendlich in Foren und Blogs über die Relativitätstheorie zu sprechen, bis man alt und grau ist.

Um eine solche Aktion durchzuziehen braucht man nicht nur Geduld und Durchhaltensvermögen, sondern muss man auch in Deutschland leben und bereit sein, mit seiner echten bürgerlichen Identität aufzutreten.

Wie gesagt, ich bin gerne bereit im Öffentlichen Recht zu beraten und die Aktion im Hintergrund zu begleiten – ich habe 2012 eine Crash-Ausbildung im Öffentlichen Recht absolviert. Anders als im Privatrecht gibt es hier kein Regressrisiko: Entweder hat man Erfolg oder hat man keinen, sonst kann nichts passieren, Zivilcourage ist nicht strafbar. Wenn man allerdings eine Karriere als Beamter anstrebt, sollte man davon Abstand nehmen, ist schon klar… 😉

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8 Antworten zu “Skandal Relativitätstheorie: Aufruf zur Mitarbeit”

  1. Peter Ingelheim

    Sehr geehrte Frau Lopez,
    daß die Vertreter der etablierten Wissenschaften sich zunehmend in die Richtung entwickeln, wie es auch die katholische Kirche in ihrer Geschichte tat, nämlich daß Kritiker verteufelt, lächerlich gemacht oder sogar verfolgt werden, sieht man nicht nur in der Physik. Auch die Klimakundler sind so eine Mafia, die ihre Wahrheiten mit dem Argument verteidigen, daß 95% der Klimakundler die identische Meinung verträten.
    Daß aber die Klimakunde erst dann entstand als mit Ende des kalten Krieges die großen amerikanischen Forschungslabore des Militärs wie Lawrence Livermore und ähnliche ihre Aufgaben verloren, halten sie bewußt unter der Decke.
    Welche große Entdeckung oder Erfindung ist denn von der mit staatlichen Forschungsmillionen finanzierten Naturwissenschaft innerhalb der letzten 30 Jahre erbracht worden. Die Dinge, die die Welt verändert haben, wurden von Kleinunternehmen und Start -Up – Unternehmen geschaffen. Man sollte die Vertreter von Großforschungseinrichtungen zwingen aus ihrem Elfenbeinturm rauszukommen und dem Steuerzahler in Form einer Kosten – Nutzen – Rechnung ihre Daseinsberechtigung nachzuweisen!
    Die Relativitätstheorie ist zwar auch eine große Senke für Forschungsgelder, insgesamt sollte aber der gesamte öffentliche Forschungsbereich auf den Prüfstand. Mir scheint die Klimakunde mit ihrem Angstszenario mindestens ebenso dubios wie die Relativitätstheorie!

    Mit herzlichem Gruß

    Peter Ingelheim

  2. Kate

    Liebe Jocelyne,

    so kennst und praktizierst du es bestimmt ebenso: Um zu überzeugen, ist es in erster Linie, wie ich lernte, wichtig, den Nutzen für beide Seiten heraus zu stellen und die Nachteile für beide Seiten, falls nicht auf den Vorschlag von der anderen Seite eingegangen werden würde. Diese Nachteile ausräumen zu wollen ist dann leichter gegeben. Und abschließend ist es wichtig, eine Vision zu formulieren, mit welcher die angesprochene Seite, sich begeisternd identifizieren kann.

    Ganz wichtig auch, so weit wie möglich Negativbewertungen egal wen oder was betreffend zu vermeiden, allein den Nutzen wieder und wieder raus zu stellen und sich nicht einmal ein Hauch von gefühlter Opferrolle anmerken lassen bzw. diese nicht als Einstellung zu pflegen, weil das sofort in Stimme, Modulation und Gestik zu erkennen wäre.
    Vorschuss-Vertrauen, auch wenn noch so schwer oder man sich naiv dabei vorkommt, in die Gegenüber-Seite dahingehend zu setzen, dass man ihr aufrichtig vernünftige Einsicht zutraut, wird vom Gegenüber wahr genommen und nicht selten mit überraschend positivem Ausgang honoriert.

    Was mich betrifft, wüsste ich gerne eine kurze Zusammenfassung in der Form einer kleinen Liste einzusehen, auf der die 3 eurer Meinung nacht wichtigsten Nachteile und 3 Nutzen, auch in Zahlen und Beträgen aufgeführt sind, für die Bevölkerung in unserem Land, aber auch in anderen, die durch die in Verbindung mit den gesellschaftlichen Auswirkungen durch die Relativitätstheorie gegeben sind.
    Dann wüsste ich gerne, wie die Welt aussehe gemäß der Vision der Gegner der Relativitätstheorie.
    Welche Nachteile in Zahlen ausgedrückt und welche Fakten ergeben sich für die Wirtschaft, wenn unzählige Arbeitspätze in der Forschung verloren gehen oder passiere erfreulicherweise sogar eher das Gegenteil, weil neue Forschungswege betreten werden?

    Wahrscheinlich werde ich aber viele meiner Fragen mehr als gut beantwortet finden, sobald ich in den Artikeln und Beiträgen dieser Seiten demnächst zu lesen beginne 🙂

    Herzlichst

    Kate

  3. Jocelyne Lopez

    Liebe Kate,

    Du schreibst: „so kennst und praktizierst du es bestimmt ebenso: Um zu überzeugen, ist es in erster Linie, wie ich lernte, wichtig, den Nutzen für beide Seiten heraus zu stellen und die Nachteile für beide Seiten, falls nicht auf den Vorschlag von der anderen Seite eingegangen werden würde. Diese Nachteile ausräumen zu wollen ist dann leichter gegeben.“

    Ich kann Deine Haltung sehr gut verstehen und auch beipflichten, weil es auch meine Haltung war, als ich vor 10 Jahren aus rein persönlichem Interesse als Physiklaie angefangen habe, in Foren die Spezielle Relativitätstheorie zu hinterfragen, weil mir irgendetwas daran logisch nicht in Ordnung schien. Auch bei mir war mein anfänglicher Denkansatz die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit, und zwar die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zu allen bewegten Beobachtern. Das ist doch logisch unmöglich, völlig unmöglich, das sagt uns allein unser Verstand und unsere persönliche Erfahrung der Welt. Ich wollte es sachlich als Physiklaie diskutieren, musste jedoch schnell feststellen, dass eine sachliche Diskussion über die Hinterfragung der Speziellen Relativitätstheorie in der Öffentlichkeit grundsätzlich nicht möglich ist, egal mit welchem Denkansatz, einfach nicht möglich: Entweder wird nicht auf skeptische Einwände eingegangen, oder man wird beschimpft, verunglimpft und in den Dreck gezogen. Ich verweise auf meinen Blog-Eintrag aus dem Jahre 2007: Wie ich zur Kritik der Relativitätstheorie kam.

    Deshalb komme ich gleich auf Deine Schlußbemerkung:

    „Wahrscheinlich werde ich aber viele meiner Fragen mehr als gut beantwortet finden, sobald ich in den Artikeln und Beiträgen dieser Seiten demnächst zu lesen beginne 🙂

    Ja, Deine Fragen werden beantwortet, wenn auch Du mit dem Schock konfrontiert wirst, womit ich konfrontiert wurde, und zwar, dass eine Hinterfragung der Relativitätstheorie nicht wissenschaftlich geschehen kann, weil die Spezielle Relativitätstheorie keine Wissenschaft ist, sie ist ein Betrug: Ein geistiger, wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Betrug. Und einen Betrug kann man nicht mit überzeugenden wissenschaftlichen Argumenten begegnen und ausräumen. Das ist nicht möglich.

    Deshalb verweise ich Dich gleich als Einstiegslektüre in unserem Blog auf die Vorstellung des Projekts G.O. Mueller, das ich mit Ekkehard Friebe vertrete und mich die Augen über die Spezielle Relativitätstheorie geöffnet hat: GOM-Projekt Relativitätstheorie

    Wenn Du erst einmal den Schock überstanden hast, den ich vor 10 Jahren beim Kennenlernen des Projekts G.O. Mueller erlitten habe, und zwar, dass die Spezielle Relativitätstheorie ein Betrug und ein Skandal von noch nicht vorgekommender Dimension in der Geschichte der Wissenschaft ist, dann kannst Du Dir wahrscheinlich eine Vision für die Zukunft vorstellen: Die theoretische Physik kann nur Fortschritte machen, wenn dieser Betrug aufgedeckt wird, wenn diese unsinnige Theorie komplett ad acta ins Archiv der Wissenschaftsgeschichte gelegt wird und wenn wir aus dieser 100-jährigen Sackgasse rauskommen. Die gesellschaftliche Beseitigung dieser Theorie wird nicht das Ende der theoretischen Physik sein, eine sehr schöne Wissenschaft, sondern wird ihren erfolgsversprechenden Neuanfang. Ich bewundere die Wissenschaft, die echte Wissenschaft. 🙂

    Liebe Grüße
    Jocelyne Lopez

  4. Kate

    Liebe Jocelyne,

    ich dachte mir, dass das ungefähr dein Werdegang war, dass auch du so eingestellt warst und im Laufe der Zeit ganz anders zu reagieren du dich gezwungen fühltest.

    Auch das kann ich wiederum verstehen.

    Dennoch erhalte ich mir meinen Optimismus und den Glauben daran, dass ein Großteil dessen, was schief läuft und von Lüge und Schein durchzogen ist, großteils auf Missverständnissen beruht. Sie sie so mächtig, vor allem, weil das Wesen von ihnen ja genau darin besteht, sie nicht zu durchschauen, sonst wären es ja keine.

    Die Befürworter der Relativitätstheorie sind zum großen Teil voll überzeugt, weil ihr eigenes Gehirn es ihnen gestattet, Logik darin zu erkennen. Den Rest blenden sie aus und sie benötigen vor allem ein Geländer, an dem sie sich durchs Leben oder hoch auf der Karriereleiter festhalten können.

    So viel Selbstbetrug ist abstoßend, klar das ist es. Selbstbetrug deshalb, weil das Vergewissern ganz abgelehnt wird. Sie vergewissern sich nicht, wenn du ihnen damit kommst, dass die Relativitätstheorie falsch und in Wirklichkeit nur auf dem Stand einer Hypothese anzusehen ist.

    Solche Leute fühlen sich dann wie ein Tier in die Enge getrieben, wenn sie beschließen würden, sich zu vergewissern.
    Das ist bestimmt feige, charakterlos und sonst noch alles.

    Aber. Ich mag keine Abers, aber diesmal doch: Sobald solche Geister das Wesen eines „anderen Lagers“ wittern, also verbunden mit Feindschaft, Fingerzeig, Kopfschütteln, potentiell auch beste Argumente, dann machen sie doch noch mehr zu.

    Es ist leichter, mit Humor, Gelassenheit und ein wenig Zuversicht in diese eigene Vorgehensweise, an den Speck ran zu gehen.

    Ich glaube, viel mehr Menschen als früher zweifeln längst an der Relativitätstheorie. Ich kriege das dauernd mit, freue mich dann und wundere mich.
    Somit haben all diese Professoren und Wissenschaftler ihre Leute zu hause, wie Kinder, Enkel, Schwestern, Brüder, Tanten, Nachbarn usw. unter denen bestimmt der Eine oder Andere ihnen ins Gesicht sagt, was sie von der Relativitätstheorie halten, nämlich nichts. Und viele kamen zu dieser Überzeugung bestimmt aufgrund dieser Arbeit hier, die wie das Auflockern eines Bodens wirkt.

    Solche Sätze und Gegenargumente von den eigenen Verwandten und Bekannten werden nicht vergessen von den dogmatischen Damen und Herren Wissenschaftler, sie wirken in ihnen irgendwie weiter.

    Somit habt ihr hier wahrscheinlich schon ganz schön viel erreicht. Und ihr könnt es euch erlauben, einen wunderbar auf Augenhöhe gehaltenen Austausch zu führen, auf der Grundlage der Sozialen Kompetenzregeln. Die Zeit und die Sprache im Internet hat sich unwahrscheinlich geändert. Vieles ist sogar als edel zu bezeichnen. Vieles auch zugegeben als derb. Besonders in Wissenschaftsforen empfinde ich es derb. Ich gab ja auch schon einiges dort „zum Besten“.
    Dennoch bleibe ich dabei, meine Kommentaren zwar gewürzt aber ohne Fingerzeit zu formulieren oder Abwertung, egal wie abwertend die sich teils benehmen. Immer sind dann welche drunter, die denen die Meinung sagen und mich quasi automatisch verteidigen.

    Es tut fast weh, aber ich kann drüber stehen, denn sie blamieren sich doch eigentlich nur.

    Jetzt habe ich gemerkt, dass hier ein sehr sauberer Ton herrscht, also gar nicht provozierend usw.
    Doch es ist immer (nachhaltig) gut, wenn auch nach draußen, wo es um Behördenkontakt und Öffentlichkeitsarbeit ect. geht, die wunderbaren Kompetenzregeln stets zu beachten. Dadurch beschämt man manchmal wie nebenbei die Angesprochenen, doch provoziert sie nicht in eine Richtung, dass sie noch mehr zu machen.

    Sollte ich in deinen Augen zu naiv eingestellt sein, so will ich das nicht bestreiten. Doch diese Naivität will ich mir bewahren. Gleichzeitig aber dennoch ein wenig davon ablegen, das gebe ich zu.

    Liebe Grüße
    Kate

  5. Peter Ingelheim

    @ Kate
    Sie bringen es nur zum Teil auf den Punkt. Sicherlich haben die Meisten, die sich für die SRT begeisterten und ihr ihr Forscherleben widmeten, ehrlich geglaubt, daß sie richtig ist. Aber glauben Sie, daß einer der 10 – 15 Jahre der SRT sein Forscherleben gewidmet hat und dafür Forschungsgelder erhält, zuzugeben wird, daß er erkannt hat, daß sie Quatsch ist.
    Dazu ein Erlebnis aus meinem Berufsleben. Auf einer technischen Tagung hatte ich einen Vortrag zu einem völlig neuartigen Lösungskonzept für ein technisches Problem eingereicht, mit dem die auf diesem Gebiet arbeitenden Firmen den Markt anderen Firmen hätten überlassen müssen. Vor meinem Vortrag wurde ich vom Moderator mit den Worten vorgestellt:
    „Und nun wird uns Herr I. eine Lösung vorstellen, bei der all die Probleme deren Lösungskonzepte wir heute diskutiert haben, gar nicht erst auftauchen! Ich fürchte nur, daß Herr I. nach seinem Vortrag der bestgehasste Mann im Saale sein wird“ Und dem war wirklich so.
    Wir hatten sogar ein funktionierendes Modell zur Tagung mitgebracht, aber keiner der Betroffenen wollte sich damit auseinandersetzen! Man sägt nicht gern am Ast auf dem man sitzt!

  6. Jocelyne Lopez

    Liebe Kate,

    Du schreibst:

    „ich dachte mir, dass das ungefähr dein Werdegang war, dass auch du so eingestellt warst und im Laufe der Zeit ganz anders zu reagieren du dich gezwungen fühltest.
    Auch das kann ich wiederum verstehen.

    Dennoch erhalte ich mir meinen Optimismus und den Glauben daran, dass ein Großteil dessen, was schief läuft und von Lüge und Schein durchzogen ist, großteils auf Missverständnissen beruht. Sie sie so mächtig, vor allem, weil das Wesen von ihnen ja genau darin besteht, sie nicht zu durchschauen, sonst wären es ja keine. […] Sollte ich in deinen Augen zu naiv eingestellt sein, so will ich das nicht bestreiten. Doch diese Naivität will ich mir bewahren.“

    Optimismus und auch Naivität sollen Dir gegönnt werden, auf jeden Fall! Erfahrungen sind nie 1:1 zwischen den Menschen übertragbar, jeder muss im Leben seine eigenen Erfahrungen selbst machen, schon ab dem Zeitpunkt, wo er geboren wird. Wären sie übertragbar, wäre die Menschheit wahrscheinlich viel weiter…

    In diesem Sinne verweise ich auch auf eine optimistische Einstellung des GOM-Projekts:
    Eine Ehrenrettung und optimistische Perspektive

    und gebe Dir auch auf Deinen Weg Gedichte weiter, die meinen Weg begleitet haben und noch begleiten, und in unserem Blog veröffentlicht wurden:

    Mut – Zenetti, Texte der Zuversicht:

    Was keiner wagt, das sollt ihr wagen
    Was keiner sagt, das sagt heraus
    Was keiner denkt, das wagt zu denken
    Was keiner ausführt, das führt aus.

    Wenn keiner ja sagt, sollt ihr’s sagen,
    Wenn keiner nein sagt, sagt doch nein.
    Wenn alle zweifeln, wagt zu glauben.
    Wenn alle mittun, steht allein.

    Wo alle loben, habt Bedenken.
    Wo alle spotten, spottet nicht.
    Wo alle geizen, wagt zu schenken.
    Wo alles dunkel ist, macht Licht.

    und

    Am Arm der Zeit, Baltasar Gracian:

    In allem geht stets die Lüge voran,
    die Dummköpfe hinter sich ziehend
    am Seil ihrer unheilbaren Gemeinheit;
    die Wahrheit aber kommt immer zuletzt,
    langsam heranhinkend
    am Arm der Zeit.

    und

    Wolfgang Goethe:

    „Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns herum immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht nur von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten.“

    In diesem Sinne, liebe Grüße 🙂
    Jocelyne Lopez

  7. Peter Ingelheim

    @ Jocelyne Lopez

    Gut zu Ihrer Spruchsammlung passt auch von Mahatma GHANDI;
    Erst negieren Sie Dich,
    Dann versuchen sie Dich lächerlich zu machen,
    dann bekämpfen sie Dich
    und damit hast Du gewonnen!

    Gruß
    Peter Ingelheim

  8. Kate

    @Jocelyne
    Sehr tief gehende Gedanken gut motivierende Anstöße 🙂

    @Peter Ingelheim
    Das kannte ich noch nicht. Gewaltig: „und damit hast du gewonnen!“