Die Petition über die Prüfung des Betrugsfalls Hafele-Keating wurde vom Bundestag abgelehnt

von Jocelyne Lopez

Ich verweise  auf unsere Bemühungen seit April 2013, eine amtliche Prüfung der Vorwürfe der Datenmanipulation beim berühmten Experiment Hafele-Keating aus dem Jahre 1972 zu bewirken, das im öffentlichen Bildung- und Forschungssystem als Bestätigung der Speziellen Relativitätstheorie anerkannt und gelehrt wird. Wir sind dabei, wie es natürlich vor dem Hintergrund der offiziellen Stellung der Relativitätstheorie als  nicht hinterfragbare Staatstheorie  auch zu erwarten war, mit dem Widerstand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung konfrontiert worden, das sich unübersehbar dagegen sträubt, diesen Sachverhalt prüfen zu lassen und bis jetzt konsequent mauert – was zur Einreichung einer Petition beim Deutschen Bundestag am 19.08.2013 geführt hat, siehe:

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Anfrage an die Bundesministerin Johanna Wanka wegen Datenmanipulation beim Experiment Hafele & Keating

Petition beim Bundestag vom 19.08.13 wegen Datenmanipulation beim Experiment Hafele/Keating

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Neue Entwicklung:

Über meine Petition hat der Bundestag nach mehr als einem Jahr jetzt entschieden: Das Petitionsverfahren wurde abgeschlossen, siehe:

9.10.2014 – Ablehnung des Bundestages, eine amtliche Prüfung der Vorwürfe der Datenmanipulation beim Experiment Hafele-Keating zur veranlassen

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Wir werden über neue Entwicklungen berichten.

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Siehe auch in diesem Kontext:

Petition beim Deutschen Bundestag wegen Betrugsfall Hafele-Keating: Die Bundesministerin Johanna Wanka lehnt die Zuständigkeit ab 

Bundesministerin Johanna Wanka mauert bei der Prüfung von Datenmanipulationsvorwürfen beim Experiment Hafele-Keating

Betrugsfall Hafele-Keating: Bundesministerin Johanna Wanka stellt sich quer

Betrugsfall Hafele-Keating: Skurrile Gebührenerhebung durch das Bundesministerium der Johanna Wanka

Betrugsfall Hafele-Keating: Es soll in der Bundesrepublik Deutschland keine Möglichkeit geben, die Vorwürfe der Datenmanipulation prüfen zu lassen

Whistleblowing über den Betrugsfall Hafele-Keating: Mein Beitrag von 30 Euro an Ministerin Johanna Wanka

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9 Antworten zu “Die Petition über die Prüfung des Betrugsfalls Hafele-Keating wurde vom Bundestag abgelehnt”

  1. Jocelyne Lopez

    Dieser Beschluss des Bundestages ist eine bodenlose Frechheit.

    Eine Verhöhnung der Bürger, der Schüler, der Studenten, der Lehrbeauftragte, der Forscher, der Steuerzahler, der interessierten Öffentlichkeit und der Verfassung. Der Staat hat per Grundgesetz Art. 7 die Aufsicht über das gesamte Schulwesen. Es ist grobfahrlässig und verfassungswidrig, dass er Inhalte lehren lässt, die unter dem dringenden Verdacht stehen, Manipulationen zu sein.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  2. Klaus Badke

    Hallo Frau Lopez,

    die Beschlussempfehlung des Petitionsausschusses verweist u.a. auf aktuellere Experimente 1976/77 und 2010, die die Ergebnisse von
    Hafele-Keating bestätigten. Wie stehen Sie denn dazu?

    mit freundlichem Gruß
    Klaus Badke

  3. Jocelyne Lopez

    Hallo Herr Badke,

    Ich stehe dazu, wie man meiner Meinung nach nur dazu stehen kann:

    Die Ausrede, dass andere Experimente durchgeführt wurden, die diese Ergebnisse bestätigen, befreit nicht das HK-Experiment von den Vorwürfen der Datenmanipulation!

    Wenn es wirklich zutrifft, und dafür gibt es sogar ein nachträgliches Zugeständnis der beiden Experimentatoren selbst, dass Hafele und Keating die Uhren manuell „korrigiert“ haben – und nicht zu wenig – weil sie nicht die zur Bestätigung der SRT erwünschten Werte anzeigten, dann ist es ein klarer Fall: Es ist glatte Datenmanipulation und die Ergebnisse sind null und nichtig. Das Experiment darf auf gar keinen Fall vom Staat als gültig gelehrt werden! Das wäre dann Betrug durch den Staat.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  4. Peter Rösch

    Es ist sogar so: Wenn das aufgrund einer Manipulation gewonnene Ergebnis betragsmäßig die Theorie bestätigt, dann bedeutet das: das unmanipulierte Ergebnis widerlegt die Theorie.

    Entspricht das Ergebnis von 2010 dem manipulieren Ergebnis von 1977, dann ist auch 2010 eine Widerlegung.

    Jedoch dürfen die Experimente nicht nur vom betragsmäßigen Ergebnis aus beurteilt werden; grundsätzlicher ist die Frage, ob die Experimente überhaupt bedingungsmäßig auf die Theorie passen, und da hält die Versuchskonstruktion Hafele-Keating von vornherein nicht!

  5. Jocelyne Lopez

    Zitat Peter Rösch:

    „Es ist sogar so: Wenn das aufgrund einer Manipulation gewonnene Ergebnis betragsmäßig die Theorie bestätigt, dann bedeutet das: das unmanipulierte Ergebnis widerlegt die Theorie.

    Entspricht das Ergebnis von 2010 dem manipulieren Ergebnis von 1977, dann ist auch 2010 eine Widerlegung.“

    Sehr logisch argumentiert und sehr prägnant formuliert!

    Nicht das Experiment von 2010 wurde hier zur Prüfung vorgelegt: seine Ergebnisse kennt im Detail hier kein Mensch, dementsprechend kann kein Mensch sie in Detail prüfen, das Experiment ist nicht Bestandteil der Beschwerde, sondern das berühmte Experiment von Hafele und Keating von 1972 wurde zur Prüfung vorgelegt, und zwar mit ganz detaillierten und hochpräzisen Angaben der manuellen Datenmanipulation durch die von dem irischen Whistleblower A.G. Kelly vorgelegten eigenen Protokolle von Hafele und Keating!

    Der Versuch der Abgeordneten des Bundestages, von dem monierten Experiment mit bekannten, hoch präzisen angegebenen Ergebnissen abzulenken und auf unbekannte, pauschale Ergebnisse eines anderen Experiments hinzuweisen, ist aus meiner Sicht das typische Verhalten von jemandem, der einen Betrug decken will: Die Manipulation bei dem vorgelegten Experiment ist zu ersichtlich, schnell versuchen, die Aufmerksamkeit auf ein zweites Experiment zu lenken, das die Abgeordnete nicht kennen und auch nicht zu kennen haben!

    Es stinkt hier zum Himmel, dass der Bundestag einen Betrug decken und Whisteblower abwimmeln will.

    Das Heranziehen eines anderen Experiments als „Beweis“ für die Richtigkeit der manipulierten Ergebnisse von Hafele-Keating und als Begründung der Ablehnung einer Prüfung der Vorwürfe, würde ein Gericht als nicht zulässig erklären: Ein anderes Experiment ist nicht Bestandsteil des Streites. Weder der Bundestag noch ein Gericht sind ohnehin befugt, Bewertungen über die Richtigkeit oder die Falschheit einer Theorie abzugeben. Die Abgeordnete wurden auch nicht von uns darum gebeten, die wissenschaftliche Prüfung eines Experiments ist hier nicht zulässig.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  6. HG.Hildebrandt

    Kritik ist ein wissenschaftlicher Grundsatz

    Vielleicht ist das Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE) dem Einen oder Anderen bekannt. Dieses Institut hinterfragt den Mainstream „Erderwärmung“ kritisch. Folgender Link:

    http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/eike-8-ikek-klimafakten-was-wurde-gemessen-von-prof-dr-friedrich-karl-ewert/

    Der Vortragende Prof. Dr. Ewert geht zum Abschluss auf den eigentümlichen Umstand ein, dass die von ihm genutzten Daten so nicht mehr bei der NASA GISS (Goddard Institute for Space Studies) zur Verfügung stehen, sondern ganz offensichtlich den theoretischen Predictionen angepasst wurden.

    Eine parallele Feststellung machte ich bei den Datenerhebungen zu meinen Untersuchungen. Die Daten der Particle Data Group (PDG) werden immer weiter im Sinne der von der Mehrheit für richtig befundenen Theorien transformiert. Weitere gleichgelagerte Fälle können benannt werden.

    Sehr geehrte Frau Lopez, das von Ihnen so vehement und zu Recht kritisierte Problem der Datenmanipulation bzw. des Zurückhaltens von Daten ist in der Wissenschaft offensichtlich kein Einzelfall. Dass einzelne Wissenschaftler es mit der Wahrheit nicht so genau nahmen und nehmen, ist ja hinlänglich bekannt. Jedoch in diesem Umfang und dieser Relevanz erreicht es eine wissenschaftsfeindliche Dimension. Hier werden offensichtlich sehr eigennützige Ziele verfolgt.

    An dieser Stelle kann man eigentlich nur kritisch sagen: Und sie bewegt sich doch!

  7. Jocelyne Lopez

    Zitat HG.Hildebrandt:

    […] “Dass einzelne Wissenschaftler es mit der Wahrheit nicht so genau nahmen und nehmen, ist ja hinlänglich bekannt. Jedoch in diesem Umfang und dieser Relevanz erreicht es eine wissenschaftsfeindliche Dimension. Hier werden offensichtlich sehr eigennützige Ziele verfolgt.“ […]

    Ja, dass einzelne Wissenschaftler es mit der Wahrheit nicht so genau nahmen und nehmen ist hinlänglich bekannt, und man darf davon ausgehen, dass es dementsprechend auch dem Staat, der gemäß Grundgesetz Art. 7 (1) die Aufsicht über das gesamte Schulwesen hat, hinlänglich bekannt sein muss.

    Ausgerechnet dem Bundesministerium für Bildung und Forschung sollte es auch aufgrund eines in der jüngsten Vergangenheit berühmten Fall von wissenschaftlicher Unredlichkeit im eigenen Haus ganz genau bekannt sein: Aufgrund von Hinweisen eines anonymen Whistleblower musste die Vorgängerin der amtierenden Bundesministerin Johanna Wanka, die ehemalige Bundesministerin Annette Schavan, zurücktreten, und ihr wurde auch vor Gericht den Doktortitel aberkannt.

    Bezeichnend ist hier, dass wir schon 2009, zu einer Zeit wo Annette Schavan amtierende Bundesministerin war, sie wiederholt auf gravierende Unstimmigkeiten bei der offiziellen Interpretation der Speziellen Relativitätstheorie und bei der massiven Unterdrückung der Kritik dieser Theorie im öffentlichen Bildungs- und Forschungssystem aufmerksam gemacht haben. Ihre einzige Handlung: Untätig bleiben.

    Bezeichnend ist auch, dass wir 2010, zu der Zeit, wo Annette Schavan noch amtierende Bundesministerin war, das Bundesministerium für Bildung und Forschung auf den dringenden Verdacht von Datenmanipulation bei dem Experiment Hafele-Keating aufmerksam gemacht haben. Einzige Tätigkeit: Schweigen.

    2014 machen wir die jetzt amtierende Bundesministerin für Bildung und Forschung Johanna Wanka erneut auf den dringenden Verdacht von Datenmanipulation beim Experiment Hafele-Keating aufmerksam. Einzige Tätigkeit: Ich soll 30 Euro Gebühr für die Auskunft bezahlen, dass sie sich als verfassungsmäßig angeordnete Aufsicht des gesamten Bildungswesens nicht dafür zuständig und verantwortlich erklärt und dass keiner in der ganzen Bundesrepublik Deutschland dafür zuständig und verantwortlich sei. Punkt, fertig, aus.

    Soll wissenschaftliche Unredlichkeit bzw. Deckung von wissenschaftlicher Unredlichkeit Tradition im ehrwürdigen Haus des Bundesministeriums für Bildung und Forschung werden?

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  8. Lobbyismus: abgeordnetenwatch.de verklagt den Deutschen Bundestag | Blog - Jocelyne Lopez

    […] Die Petition über die Prüfung des Betrugsfalls Hafele-Keating wurde vom Bundestag abgelehnt […]

  9. Uwe Kraft

    Jetzt weiss ich warum das BmBF so dermassen Übermenschlich auf meine Frage nach der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit in allen Raumrichtungen insbesondere der Vertikalen ca. Oktober 2014 reagiert hat. Dies ist anscheinend nie nachvollzogen worden, sondern wird immer mit der rechtmässigkeit der Theorien „bewiesen“. Da auf diese Konstante soviel extrapoliert wird, ist es wirklich seltsam.
    MfG Uwe Kraft