Beschwerde an Angela Merkel über das Bundeswirtschaftsministerium wegen Verstößen gegen geltende Gesetze

von Jocelyne Lopez

Ich verweise auf meine Petition vom 11.08.2013 beim deutschen Bundestag über die mangelhafte und fehlerhafte Beantwortung meiner Bürgeranfrage zur schlüssigen und widerspruchsfreien Interpretation des CERN-Neutrinoexperiments durch die Bundesbehörde PTB (Physikalisch-Technische Bundesanstalt) bzw. durch ihre Aufsichtsbehörde, das Bundeswirtschaftsministerium:

CERN-Neutrinoexperiment: Petition beim Deutschen Bundestag vom 11.08.2013

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Nach fast einem Jahr Bearbeitungszeit erhielt ich vom Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags eine Ablehnung meiner Petition, mit der Begründung, dass der Petitionsausschuß kein Fehlverhalten der Behörde PTB bzw. ihrer Aufsichtbehörde BMWi bei der Beantwortung meiner Bürgeranfrage feststellen konnte:

07.07.14 – Ablehnung der Petition beim Deutschen Bundestag wegen Beantwortung einer Bürgeranfrage über das CERN-Neutrinoexperiment durch die Behörde PTB

Am 01.08.2014 habe ich Widerspruch und Beschwerde gegen die Ablehnung meiner Petition bei der Präsidentin des Petitionsausschusses eingereicht, da hinreichend zu belegen ist, dass Fehlverhalten dieser Behörden in vielfacher Hinsicht durch die mangelhafte und fehlerhafte Beantwortung meiner Bürgeranfrage sehr wohl festzustellen seien, und zwar eklatante Verstöße gegen das Grundgesetz Art. 5 Abs. 3 „Wissenschaftsfreiheit“, siehe:

01.08.2014 – Widerspruch und Beschwerde wegen Duldung durch den Bundestag von Verstößen gegen das Grundgesetz der Behörde PTB beim CERN-Neutrinoexperiment

Ich habe um eine erneute Prüfung meiner Petition durch den Petitionsausschuss gebeten.

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.Nachstehend eine neue Entwicklung:

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Ich erhielt am 05.08.2014 eine Mitteilung des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages, wonach eine erneute Prüfung meiner Petition nicht möglich sei:

05.08.2014 – Zurückweisung einer erneuten Prüfung meiner Petition

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Ich habe heute an die Bundeskanzlerin Angela Merkel im Bundeskanzleramt in Berlin eine Beschwerde  über das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel) wegen Vorwürfen der Verstöße gegen das Grundgesetzt Art. 5 Abs. 3 „Wissenschaftsfreiheit“ und gegen das Informationsfreiheitsgesetz eingereicht:

02.09.2014 – Beschwerde an die Bundeskanzlerin Angela Merkel über das Bundeswirtschaftsministerium wegen Vorwürfen der Verstöße gegen geltende Gesetze

03.11.2014 – Erinnerung an meine Beschwerde an Angela Merkel

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Ich werde über weitere Entwicklungen berichten.

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60 Antworten zu “Beschwerde an Angela Merkel über das Bundeswirtschaftsministerium wegen Verstößen gegen geltende Gesetze”

  1. Beschwerde an Angela Merkel wegen Missachtung von Gesetzen und Rechten der Bürger beim CERN-Neutrinoexperiment | Blog - Jocelyne Lopez

    […] 02.09.2014 – Beschwerde an die Bundeskanzlerin Angela Merkel über das Bundeswirtschaftsministeriu… […]

  2. Willy Foerster

    Erlauben Sie mir eine Bemerkung:
    Angela Merkel gehört zum Stande der Berufspolitiker, die kaum Interesse daran haben kritische Bemerkungen, und mögen sie noch so wahr wie beweiswürdig sein, zu kommentieren, denn – und das wissen anscheinend die wenigsten – müssen diese eingesetzten „Politiker“ funktionieren wie die meisten Wissenschaftler, die mehr Scholastiker ähneln als kritisch beobachtende Intellektuelle.
    Meiner Meinung nach hat sich seit über 30 Generation kaum etwas verändert. Somit wird der Sprung in eine vierte oder fünfte Dimention verhindert bleiben.
    Freundliche Grüße

  3. Jocelyne Lopez

    Sehr geehrter Herr Foerster,

    Sie haben hier übersehen, dass ich in dieser Beschwerde mit keinem Wort die Bundeskanzlerin darum gebeten habe, Stellung zu kritischen – oder auch unkritischen – Aussagen über die Relativitätstheorie zu nehmen, obwohl sie zufälligerweise selbst Physikerin ist. Die persönlichen Auffassungen der Bundeskanzlerin auf der fachlichen Ebene sind nämlich hier nicht von Belang und überhaupt nicht gefragt – sie soll allerdings vor nicht zu langer Zeit in einer Fernsehsendung sinngemäß ausgesagt haben, ihr wurde zwar die Relativitätstheorie im Studium vermittelt, jedoch sei sie jetzt völlig unfähig zu erklären, wie diese Theorie zu verstehen ist.

    Es geht bei dieser Beschwerde einzig darum, dass die Bundeskanzlerin über den beklagten Missstand Stellung nehmen muss, dass Organen der Exekutive (die PTB und ihre Aufsichtsbehörde, das Bundeswirtschaftsministerium), die ihr gesetzlich untergeordnet sind, unmittelbar geltende Bestimmungen des Grundgesetzes Art. 5 Abs. 3 „Wissenschaftsfreiheit“ missachten und somit die Grundrechte aller Bürger und Steuerzahler in der Bundesrepublik Deutschland gravierend verletzen. Sie ist aus ihrer Verantwortung und Zuständigkeit heraus als Regierungschefin und höchste Kontrollinstanz der Exekutive nicht nur verpflichtet, über diesen verfassungsrelevanten Vorgang Stellung zu nehmen, sondern auch ermächtigt, die konkreten Maßnahmen zur Wiedererstellung der Rechtskonformität zu veranlassen, worum ich in meiner Beschwerde gebeten habe.

    Darf ich fragen, wie Sie zu der beklagten Missachtung der Bestimmungen des Art. 5 Abs. 3 Grundgesetz „Wissenschaftsfreiheit“ im staatlich kontrollierten Bildungs- und Forschungssystem hinsichtlich der Relativitätstheorie persönlich stehen?

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  4. Tierversuche: Die staatlich geförderte Forschung ist fest in den Händen von wirtschaftlichen Lobbies | Blog - Jocelyne Lopez

    […] zur Herbeiführung der Transparenz im Bereich der Tierversuche [allerdings auch im Bereich der theoretischen Physik] folgender Umstand besonders […]

  5. Jürgen Gerwing

    Sehr geehrte Frau Lopez, sehr geehrter Herr Friebe,
    ich wollte nur auf die Seite von Joachims Quantenwelt
    aufmerksam machen.
    Unter dem Artikel „Nicht Geschwindigkeit macht die Zeit“ trugen
    die Beteiligten mit ihren eigenen Argumenten dazu bei, dass jetzt
    eindeutig bewiesen werden kann, dass weder Quantenelektrodynamik noch
    Spezielle Relativitätstheorie richtig sind.
    Die bisherigen Verfechter der Reletivitätstheorien, unter anderem
    auch Herr Joachim Schulz, sind über ihre eigenen Argumente gestolpert. Sie sind sprachlos, weil sie ihre eigene Einsicht nicht widerlegen können.
    Mit freundlichem Gruß
    Jürgen Gerwing

  6. Jürgen Gerwing

    Sehr geehrte Frau Lopez, sehr geehrter Herr Friebe,
    es folgt eine

    Berichtigung zu meiner Mail vom 19.10.2014 um 12.43 Uhr
    Der Artikel von Joachim Schulz lautet richtig :
    „Nicht Beschleunigung macht die Zeit“ Inhaltlich macht das natürlich keinen Unterschied.
    Ich bitte trotzdem um Entschuldigung
    Mit freundlichen Grüßen
    Jürgen Gerwing

  7. Jürgen Gerwing

    Argumentationshilfen

    Nun ist ja bekannt, dass sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung nicht an fachlichen
    Diskussionen über wissenschaftliche Modelle und Theorien beteiligen will, aber immerhin als Mit-Herausgeber von „Welt der Physik“ neben der Deutschen Physikalischen Gesellschaft für diesen offensichtlichen Verbreitung von Unsinn verantwortlich zeichent.

    Einsteinansatz :
    Kinetische Energie + Austrittsarbeit = Arbeit
    m/2 v² + WA = hf

    hf oder eV = Joule = Work = W. Ist das richtig oder nicht? Nur um diese Frage geht es.
    Natürlich ist das richtig!
    Trotzdem:
    Energie = Arbeit = Masse * Lichtgeschwindigkeit
    E = hf = mc²

    Dieser Unsinn wird in „Welt der Physik/Cern“ mit Steuergeldern finanziert.

    Das Buch des Physikers Dr. Alexander Uzicker „The Higgs Fake“ behandelt noch ein anderes Thema.

    Immerhin ist das mit 99,9% iger Wahrscheinlichkeit gefundene Higgs-Boson von der Pressekonferenz am 4.12.2012 beim LHC des CERN nach 2 Jahren auf ein „Mögliches- Könnte- Sein-Higgs Boson“ geschrumpft.

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung blockt in dieser Frage ab und verweist auf die Deutsche Physikalische Gesellschaft.
    Die Deutsche physikalische Gesellschaft hält es nicht einmal füt notwendig, zu antworten.
    Sie fühlt sich durch ihren Status sehr sicher:

    Unter Umständen kann ein Richter verstehen, was die Wissenschaft – aus welchen Gründen auch immer- nicht verstehen will :

    Die kinetische Energie des abgeschossenen Pfeils m/2 v² + seine potentielle innere Energie eV leisten Arbeit im getroffenem Ziel.

    Im Ziel wird so Leistung erzeugt, die Metall durchschlägt (schmilzt)
    E kin + Epot = Energie * Resonanzfrequenz Ziel = Leistung
    Pfeil m/2 v² + hf Bindungsenergie Pfeil = hf (Arbeit) * Resonanz mechanisches Pfeil-Ziel
    E = hf ist nicht = mc²
    mit freundlichem Gruß
    Jüren Gerwing

  8. Luitpold Mayr

    Zum Nr. 4 (staatliche Forschungsförderung fest in der Hand der Lobby):

    Das im Beitrag von J.Lopez gezeigte Video mit dem damaligen Gesundheitsminister ist sehr aufschlussreich. Mit bemerkenswerter Offenheit stellt Horst Seehofer den Einfluss von Interessenvertretern auf die Gesundheitspolitik fest. Entsprechendes gilt sicher auch für andere Bereiche wie die Wissenschaftspolitik. Die Physik hat überhaupt kein Interesse daran, ihre Grundlagentheorien kritisch zu überdenken. Vielmehr gilt es, das Image der Physik als Superwissenschaft aufrecht zu erhalten, obwohl die Relativität der Zeit der größte wissenschaftliche Unsinn des 20. Jahrhunderts ist.
    Man lernt daraus, dass in der Demokratie auch ein Minister nicht allmächtig ist. Wer keine Rücksicht auf einflussreiche Gruppen und Interessen nimmt, gleich ob sie lautstark in den Medien oder etwas leiser im Hintergrund wirken, wird nicht wiedergewählt. Aber wollen wir das nicht alle so?

  9. Jocelyne Lopez

    Zitat Jürgen Gerwing:

    “Unter Umständen kann ein Richter verstehen, was die Wissenschaft – aus welchen Gründen auch immer- nicht verstehen will :

    Die kinetische Energie des abgeschossenen Pfeils m/2 v² + seine potentielle innere Energie eV leisten Arbeit im getroffenem Ziel. […]“

    Ob ein Richter es verstehen würde oder nicht spielt hier absolut keine Rolle: Ein Richter wird nie im Leben eine fachliche Bewertung über Aussagen einer Theorie abgeben, nie im Leben. Auch wenn er zufälligerweise dazu fachlich qualifiziert wäre, wird er es nicht tun, nie im Leben, weil er es nicht darf: Die Richtigkeit oder Falschheit einer Theorie kann und darf nicht richterlich versiegelt werden.

    Ein Richter würde einzig eine Bewertung über die Stichhaltigkeit unserer Vorwürfe des Verstoßes gegen das Grundgesetz Art. 5 Abs. 3 „Wissenschaftsfreiheit“ bei der amtlichen Interpretation und Kommunikation der Ergebnisse des CERN-Neutrinoexperiments bewerten und darüber ein Urteil fällen, und zwar hier gemäß Ausführungen des Bonner Kommentar zum Grundgesetz „Wissenschaftsfreiheit“, die ich in meiner Petition angeführt habe:

    “Die Förderung der Wissenschaft durch den Staat muß dem Gebot meinungsneutraler Wissenschaftspflege entsprechen;” [Hervorhebung durch J. Lopez]

    “Die Wissenschaftsfreiheit zwingt nicht zuletzt dazu, die Vielfalt der wissenschaftlichen Ansätze im Sinne eines Wissenschaftspluralismus mit dem darin liegende Innovationspotential zu respektieren, zu schützen und zu fördern; für den Staat führt dies zu einem Gebot der Nicht-Identifikation;” [Hervorhebung durch J. Lopez]“

    “Ebenso wenig darf die Anerkennung durch die Scientific Community (allein) entscheidend sein”

    “Der Wissenschaftsbegriff darf nicht dazu dienen, richtige von falschenLehrmeinungen und Forschungsergebnissen zu unterscheiden (Irrtumsoffenheit als heuristisches Prinzip)” [Hervorhebung in der Quelle]

    “Die Wissenschaftsfreiheit ist mehr als ein Spezialfall der Meinungsfreiheit des beamteten Hochschullehrers“. [Hervorhebung in der Quelle]

    “Der Wissenschaftler muss das eigene Forschungsresultat zumbisherigen Stand der Erkenntnisse in Bezug setzen und sich zumindest ansatzweise mit Gegenpositionen auseinandersetzen. Indem von einembloßen Versuch der Wahrheitsermittlung die Rede ist, wird die prinzipielle Unabgeschlossenheit jeder wissenschaftlichen Erkenntnis unterstrichen. Das Verfassungsgericht verfährt bei der Anwendung dieser Kriterien sehr großzügig (”weit zu verstehende(r) Wissenschaftsbegriff”) und spricht einem Werk die Wissenschaftlichkeit nur dann ab, wenn “es nicht auf Wahrheitserkenntnis gerichtet ist, sondern vorgefaßten Meinungen und Ergebnissen lediglich den Anschein wissenschaftlicher Gewinnung oder Nachweisbarkeit verleiht”. Indiz dafür ist “die systematische Ausblendung von Fakten, Quellen, Ansichten und Ergebnissen, die die Auffassung des Autors in Frage stellen.”

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  10. Jocelyne Lopez

    Zitat Luitpold Mayr:

    “Das im Beitrag von J.Lopez gezeigte Video mit dem damaligen Gesundheitsminister ist sehr aufschlussreich. Mit bemerkenswerter Offenheit stellt Horst Seehofer den Einfluss von Interessenvertretern auf die Gesundheitspolitik fest. Entsprechendes gilt sicher auch für andere Bereiche wie die Wissenschaftspolitik. Die Physik hat überhaupt kein Interesse daran, ihre Grundlagentheorien kritisch zu überdenken. […] Man lernt daraus, dass in der Demokratie auch ein Minister nicht allmächtig ist. Wer keine Rücksicht auf einflussreiche Gruppen und Interessen nimmt, gleich ob sie lautstark in den Medien oder etwas leiser im Hintergrund wirken, wird nicht wiedergewählt. “

    Eine Botschaft der Zuversicht ist immerhin in meinem o.g. Beitrag über die von damaligem Gesundheitsminister Horst Seehofer offen zugegebene Macht der Lobbies enthalten:

    “Ermutigend ist jedoch dabei, dass der Staat als Macht der Exekutive sinnvolle strukturelle Veränderungen in drei weiteren Bundesländern doch durchsetzen konnte: Die für die Genehmigung von Primatenversuchen in der Hirnforschung in Berlin, München und Bremen zuständigen Behörden haben die verantwortungsbewusste Entscheidung getroffen, diese sinnlosen Versuche nicht mehr zu genehmigen. Respekt.“

    Es zeigt sich also, dass der Widerstand und der Druck der Öffentlichkeit doch zu Erfolgen führen: Einzelne Behörden fangen an, die Gesetzgebung zu berücksichtigen, trotz Druck der Lobbies. Wenn die Zeit für die Durchsetzung der Gerechtigkeit reif ist, dann ist die Zeit reif… 😉 Hier möchte ich eine Durchhalteparole von unserem Ausbilder im Öffentlichen Recht wiedergeben: Wir sollen immer daran denken, dass wir einen Koloss zu bewegen haben, dass aber auch Kolosse sich bewegen lassen:

    In Gedenken an den Tierschützer und Tierrechtler Gerhard Oesterreich

    und auch von G.O. Mueller:

    Am Arm der Zeit

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  11. Wolfgang Lange

    Sehr geehrter Herr Gerwing.

    danke für Ihren interessanten Beitrag. Gibt es zu Ihrem Beitrag deutschsprachige Quellen?

    Nach meinen bisherigen Untersuchungen zur Elektrodynamik in der ART von 1916 ist das vollkommen klassische Physik bis auf die dort nicht verwiesenen Längenkontraktion und Zeitdilatation.

    Einsteins etwas konfuse Mathematik der ART scheint genauso nur klassische Physik zu sein. Ich untersuche gerade in meinem Blog
    http://www.wwlange.de
    die Mathematik der Relativitätstheorien und lade Interessenten zu einer Diskussion ein.

    Mit freundlichen Grüßen!
    Wolfgang Lange

  12. Peter Rösch

    Herr Mayr (8.) spricht sehr richtig den mittlerweile in sämtlichen lebensweltlichen Bereichen wahrheitsdestruktiv agierenden Lobbyismus an. Er ist im Politischen meist recht eindeutig zu verorten, da die Lobbies sich je nach Interessenlage an und in bestimmten Parteien zu schaffen machen. Auch im Gesundheitswesen können Insider jeweils recht leicht identifizieren, welcher Ecke diese oder jene Unsinnsmaßnahme zu „verdanken“ ist.
    Die Physik ist jedoch so durchwuchert, und das Denken so sehr von grundauf verdorben, daß die Lokalisierung der Lobbyquelle nicht so einfach ist. Es ist eine wohl zu Kaisers Zeiten begründete und seither tradierte verinnerlichte Angst – die Relativitätstheorie geht auf damalige skrupellose Lagerkämpfe zurück, die auch von ungeklärten Todesfällen begleitet sind – die unter den Physikern Denkblockaden verursacht.
    Wir müssen uns auf den Sammelpunkt konzentrieren, an dem sich der ganze diffuse Einstein-Lobbyismus als Kondensat niederschlägt. Wo ist das? – Es sind die Schulbücher! Die Schulbücher sind das volkserzieherische Transportmittel für jedes noch so absonderliche Gedankengut. Was dort verhandelt wird, ist von höherem Ort legitimiert und wird nicht hinterfragt. In Baden-Württemberg gibt es gerade heftige Kämpfe um einen „Bildungsplan“. Die kontrahierenden Parteien – grünrote Landesregierung einerseits, AfD und christliche Verbände andererseits – wissen genau: ist dieser Lehrplan geschrieben und herausgegeben, werden dann auch die Schulbücher daran ausgerichtet, und dann gibt es kein Zurück mehr. Was da drin steht ist geheiligt, und kann inhaltlich ja auch per Notenzwang durchgesetzt werden (im Falle des Bildungsplans geht es um sexuelle Praktiken und Perversionen als Bildungsinhalt, ja tatsächlich! Es gibt anscheinend schon im Vorgriff Rechenbücher, in deren Textaufgaben es um miteinander verehelichte Männer und „ihr“ Kind geht).
    Der direkte Weg zur Bekämpfung der Relativitätstheorie ist diese Sammelstelle der Lobbyisten, die Schulbücher. Gelingt es, den dort verbreiteten physikalischen Schwachsinn und ihren (übrigens von mir inzwischen weitgehend geklärten) historischen Untergrund ins öffentliche Bewußtsein zu bringen, wird das die Relativitätstheorie und ihre Apostel ganz einfach austrocknen.

  13. Jocelyne Lopez

    Im Bereich der Vermittlung der Relativitätstheorie in den Universitäten und im Bereich der Forschung besteht der harte Kern des Lobbyismus meiner Meinung nach und erfahrungsgemäß aus folgenden Institutionen, die auch stark miteinander verstrickt sind:

    – Max Planck Institute (in erster Linie Albert Einstein Institut, extrem ideologisch eingestellt, das die Deutungshoheit über die Relativitätstheorie besitzt, d.h. über die gesamte theoretische Physik und die Astronomie, sowie auch Max Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte),

    – Deutsche Physikalische Gesellschaft und

    – Deutsche Forschungsgemeinschaft (die die Steuermittel verteilt).

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  14. Peter Rösch

    Richtig, Jocelyne, das sind jedenfalls relativistische Endemiegebiete – für Deutschland und die Wissenschaftsszenerie.
    Darüberhinaus ist die Relativitätstheorie jedoch selbsttragend geworden, d. h. sie ist soweit in den Volksaberglauben eingedrungen, daß die Ausschaltung der genannten Institute kaum auffallen würde. Viele Bereiche außerhalb der Physik berufen sich auf Einstein: Philosophie, Politik, Erziehungswissenschaft, . . .
    Es handelt sich ja auch um kein spezifisches deutsches Phänomen; den Einsteinismus finden wir ebenso in Frankreich, Japan, den USA . . .
    Wo die eigentlichen Wurzeln sind, konnte bisher keiner so recht sagen. Sie liegen jedenfalls in tiefen Schichten der menschlichen und gesellschaftlcihen Befindlichkeit. Für mich ist aufgrund historischer Ergebnisse klargeworden, daß diese Verbreitung in gegenseitigem Hochschaukeln gleichermaßen über das international verflochtene Protestantentum wie über die Sozialistische Internationale erfolgte. Keine dieser Organisationen ist per Physik zu packen. Auch die Protestantin und Sozialistin Merkel behauptet ja (sozusagen im Doppelpack), daß sie die Relativitätstheorie verstanden habe – diese also verständlich sei – merkt aber als Physikerin zugleich, daß das gar nicht möglich ist; und sagte dann im gleichen Atemzug, daß sie die Relativitätstheorie aber nicht erklären könne.
    Ergo: Das Einschießen auf die genannten Institute greift zu kurz. Sie sind Folge, aber nicht Ursache der Malaise. Was strategisch nottut ist, die Kommunikationswege in die Öffentlichkeit zu stören. Das versuchte G. O. Müller über die direkte Ansprache von Journalisten, Politikern etc. Die Öffentlichkeit kriegte davon gar nichts mit. Sie wird umschwenken, wenn der Informationsfluß über die Schulbücher nicht mehr da ist, wenn die Einstein-Kapitel rausgeflogen sind . . .

  15. Hubertus Gottschalk

    Sehr geehrte Frau Lopez,

    Sie schrieben:

    Es zeigt sich also, dass der Widerstand und der Druck der Öffentlichkeit doch zu Erfolgen führen: Einzelne Behörden fangen an, die Gesetzgebung zu berücksichtigen, trotz Druck der Lobbies.

    Von welchem Druck der Öffentlichkeit sprechen Sie hier?

    Ein solcher ist mir nicht bekannt, ich verfolgte jede Art der Kritik schon über viele Jahre, in Bezug zur RT ist doch festzustellen, dass es da keine Resonanz in der Öffentlichkeit gibt. Versuchen Sie doch mal eine Demo dazu zu organisieren. Wenn wir da ehrlich sind wissen doch über 95 % der Öffentlichkeit überhaupt nichts mit der RT anzufangen.

    Die Menschen haben andere Sorgen, streiken die Schaffner oder die Piloten, kommt der IS bis nach Europa, sind meine Kinder noch sicher vor diesen Verführern, muss ich das Internet sperren, was ist in unserem Essen – Genfood? Was bedeutet die Umweltverschmutzung und die Klimaveränderung für das Leben meiner Enkel? Und sind die Renten sicher, was ist mit der Pflege wenn man alt ist und nicht mehr selber für sich sorgen?

    Die Öffentlichkeit ist damit schon sehr ausgelastet und bewegen kann da oft nur Mitleid die Menge. Ein Film wie wir Fleisch industriell produzieren erregt sehr viel mehr Interesse als Fragen zur RT. Auch ist die SRT heute keine große Nummer mehr, sie beschreibt einen recht kleinen Teil in der Natur, man hat sie mit der QT verheiratet, da leistet sie so ihren Dienst und das soweit auch recht gut. Aber wenn ich 100 Bekannte frage die beruflich nicht mit Physik zu tun haben, habe ich doch Glück, wenn einer mehr als den Namen der SRT kennt.

    Die Initiative von Herrn Mueller bestätigt das leider auch, in all den Jahren konnte keine ernsthafte Community aufgebaut werden, im deutschsprachigem Raum gibt es da ein paar handvoll Einzelkämpfer, neben Ihrem zu begrüßenden Angebot dieses Blogs habe ich nur ein dubioses Forum gefunden, kennen Sie vermutlich, dort wird aber ohne jedes Niveau verbal aufeinander eingeprügelt, nach ein paar Beiträgen habe ich mir das Lesen dort gespart und auch auf eine Anmeldung verzichtet. Ich muss mich nicht als Depp beschimpfen lassen, nur weil ich mir eine eigene freie Sichtweise auf die Natur erlaube.

    Und schaue ich hier in den Blog, da ist die Resonanz doch auch mehr als Bescheiden, viel Ihrer Arbeit wird nicht mit einem einzigen Kommentar gewürdigt. Ich persönlich halte den Weg so die Öffentlichkeit zu erreichen für aussichtslos und gescheitert, es sei denn man will es noch mal 100 Jahre so weiter versuchen.

    Zeit für einen Strategiewechsel würde ich sagen.

    Auf dem Rechtswege wird da so auch nichts zu bewegen sein, schon gar nicht wenn sich Laien (nicht werten gemeint) sich dem annehmen. Sehen Sie, die SRT tut keinem offensichtlich weh, gibt kein Blut und keine Bilder davon. Und die Öffentlichkeit ist mit Elend in der Welt konfrontiert, schrecklicher als man sich es heute in dieser Zeit hätte denken können. Unschuldigen Menschen wird der Kopf abgeschnitten und das in HD gefilmt ins Internet gestellt. Und da kommt die Kritik an der SRT so einfach nicht gegen an.

    Wenn wir da erschlagende Kritiker hätten, echte Gewalt, Blut und Tote, gefolterte Physiker die gezwungen wurden die SRT zu lehren, dann würde die Öffentlichkeit wohl ein Auge riskieren, aber so?

    Und Kritik wird nur dann ernst genommen, wenn das was kritisiert wird auch verstanden ist, wie wollen Sie den Menschen die SRT soweit vermitteln, dass diese sich eigenständig dazu ein Urteil bilden können? Ich habe hier den Dialog gesucht, versucht eine gemeinsame Basis aufzubauen, Sorge zu tragen, dass nicht jeder nur seine eigenen Ziele verfolgt. Und auch das zum Teil noch fehlende Verständnis bei der klassischen Physik zu vermitteln, es ist nicht hilfreich, wenn man der Kritik elementare Fehler beim Verständnis der Newtonschen Gesetze nachweisen kann.

    Einstein schrieb einst, ein nachgewiesener Fehler würde reichen, diesen Einen zu finden sollte unser aller gemeinsames Ziel sein. Solange jeder sein eigenes Süppchen kocht und die Kritiker nicht geeint sind, werden sie nicht mehr bewegen können, als die letzten 100 Jahre.
    .
    .
    Mit freundlichen Grüßen

    Hubertus Gottschalk

  16. Wolfgang Lange

    Sehr geehrter Herr Gottschalk,

    Sie sprechen mir aus dem Herzen. Leider war unser Kontakt abgebrochen, und ich konnte sie nicht per e-Mail erreichen. Ich würde gerne mit Ihnen in Kontakt kommen. Ihr Angebot zu einer besseren web-Seite zu kommen, konnte ich wegen bekannter Ursachen bis jetzt nicht annehmen. Inzwischen habe ich einen eigenen Versuch gestartet. In Nr.11 habe ich bereits Reklame dafür gemacht. Es wäre nett, wenn Sie mich kontaktieren würden.

    Als Elektrotechniker betreibe ich die Kritik an der SRT über die Elektrodynamik, woher sie auch kommt. Die so verschmähte ART hat mich erst auf den richtigen Weg gewiesen, und es ist doch symptomatisch, dass Einstein 1905 sich neben der Gravitation auch der Elektrodynamik zuwandte, sie aber in seinem Buch „Grundzüge der Relativitätstheorie“ von 1922 nicht erwähnte.

    Es geht nicht um Weltrevolution sondern was hat es mit der Längenkontraktion und der Zeitdilatation auf sich.

    Mit freundlichen Grüßen!

    Wolfgang Lange

  17. Jocelyne Lopez

    Zitat Hubertus Gottschalk:

    “Und schaue ich hier in den Blog, da ist die Resonanz doch auch mehr als Bescheiden, viel Ihrer Arbeit wird nicht mit einem einzigen Kommentar gewürdigt. Ich persönlich halte den Weg so die Öffentlichkeit zu erreichen für aussichtslos und gescheitert, es sei denn man will es noch mal 100 Jahre so weiter versuchen.

    Zeit für einen Strategiewechsel würde ich sagen.

    Auf dem Rechtswege wird da so auch nichts zu bewegen sein, schon gar nicht wenn sich Laien (nicht werten gemeint) sich dem annehmen. […]

    Einstein schrieb einst, ein nachgewiesener Fehler würde reichen, diesen Einen zu finden sollte unser aller gemeinsames Ziel sein. Solange jeder sein eigenes Süppchen kocht und die Kritiker nicht geeint sind, werden sie nicht mehr bewegen können, als die letzten 100 Jahre.

    Sie irren sich gewaltig, Herr Gottschalk, wenn Sie meinen, dass man nur einen einzigen Fehler der Theorie nachzuweisen bräuchte, um etwas in der Blockade zu bewegen, Sie irren sich gewaltig. Seit 100 Jahren haben Tausende von hochkarätigen und hochqualifizierten Wissenschaftlern überall in der Welt – darunter etliche Nobelpreisträger – eine Menge von Fehlern der Theorie herausgearbeitet, bei allen möglichen Ansätzen: Physik, Mathematik, Erkenntnistheorie, Logik, Philosophie, Experimentalphysik. Das Forschungsprojekt G.O. Mueller hat 130 Fehler der Theorie mit Quellen dokumentiert, sorgfältig und mundgerecht nach Sachgebiet geordnet, Sie brauchen nur einen Blick in seinem Fehlerkatalog zu werfen und sich einen Fehler auszusuchen: G.O. Mueller – Fehler-Katalog

    Wenn Sie glauben, dass diese Tausende von hochqualifizierten kritischen Autoren überall in der Welt seit 100 Jahren die Theorie nicht verstanden haben, glaube ich wiederum, dass es anmaßend von Ihnen ist, mit Verlaub. Und wenn Sie glauben, Sie werden in diesem Blog durch kontroverse Diskussionen einen neuen, noch nicht entdeckten Fehler der Theorie finden, der sie zu Fall bringen könnte, glaube ich, dass Sie dafür viel zu spät kommen und auch ein bisschen naiv sind, mit Verlaub.

    Aber ja, Sie haben Recht, es ist Zeit für einen Strategiewechsel.

    Und zwar ist es Zeit, das Fachgebiet der Physik zu verlassen, wo nichts zu bewegen ist, rein gar nichts. Es ist Zeit die Strategie aufzugeben, einen Fehler in der Theorie herauszuarbeiten: Diese Strategie wurde seit 100 Jahren breitgetreten und ist völlig erfolglos geblieben: Kein Fehler wird anerkannt, kein Einwand wird wahrgenommen, alles wird ignoriert, zensiert, unterdrückt, disqualifiziert, diskriminiert. Diese Strategie ist völlig erfolglos und sie wird es auch weitere 100 Jahre bleiben, Herr Gottschalk. Es wundert mich, dass die Kritiker und Interessierte es nicht einsehen können und in Endlosschleife unter sich in Blogs und Diskussionsforen die Fehler der Theorie bis zum Überdruss wiederkauen, als ob es etwas Neues wäre.

    Ja, es ist Zeit für einen Strategiewechsel. Es ist Zeit, die Physik, die Physiker, die Mathematiker, die Erkenntnistheoretiker, die Politiker, die Medien, die endlosen Diskussionen und die Öffentlichkeit links liegen zu lassen und einzig die Richter zu fragen: Was halten Sie von der Missachtung der sinnvollen Bestimmungen des Grundgesetzes Art. 5 Abs. 3 „Wissenschaftsfreiheit“ im öffentlichen Bildungs- und Forschungssystem?

    Nur diese Strategie kann Bewegung in der Blockade bringen, nur diese Strategie kann die theoretische Physik aus der 100jährigen Sackgasse rausholen.

    Wenn die Richter erkennen, dass es weder rechtmäßig, noch vernünftig, noch verantwortungsbewusst ist, eine Theorie kritiklos als einzige Wahrheit über Generationen von Schülern und Studenten lehren zu lassen, dann ist der entschiedene Schritt aus der Sackgasse getan. Wenn die Kritik der Theorie und wenn Altenativmodelle offiziell in Schulen und Universitäten gelehrt werden dürfen bzw. gelehrt werden müssen, ist die Relativitätstheorie tot: Kein einziger Schüler und kein einziger Student ist so stumpfsinnig, dass er noch diese Theorie ernst nehmen würde, wenn er die Kritik kennenlernt.

    Wenn die Kritik der Theorie in Schulen und Universitäten offiziell eingeführt wird, löst sich das Problem im Selbstgang, innerhalb einer einzigen Generation: Etablierte Verlage würden kritische Bücher drucken, kritische Bücher könnten als Schulbücher den Schülern und Studenten empfohlen werden, sowie in allen Uni-Bibliotheken zu finden sein, kritische Autoren könnten zu Gastvorträgen bei Seminaren eingeladen werden, kritische Thesen würden von der etablierten wissenschaftlichen Presse behandelt werden, Experimente von Kritikern würden in den Unis vorgestellt, vorgeführt oder wiederholt werden, die öffentliche Diffamierung und die Hetze gegen die Privatperson von Kritikern würde verpönt sein und aufhören. Die theoretische Physik würde sich auf einmal im Selbstgang sanieren und ein normaler wissenschaftlicher Betrieb sich von allein einstellen. Das Problem der Unterdrückung der Kritik der Relativitätstheorie und der Disqualifizierung und Diffamierung ihrer Kritiker ist also äußerst einfach und kostengünstig zu lösen: Das Thema muss lediglich in den Unis „freigegeben“ werden. Innerhalb einer einzigen Generation ist die Theorie tot und darf im Archiv der Wissenschaftsgeschichte abgelegt werden.

    Zitat Hubertus Gottschalk:

    “ Von welchem Druck der Öffentlichkeit sprechen Sie hier? Ein solcher ist mir nicht bekannt, ich verfolgte jede Art der Kritik schon über viele Jahre, in Bezug zur RT ist doch festzustellen, dass es da keine Resonanz in der Öffentlichkeit gibt. Versuchen Sie doch mal eine Demo dazu zu organisieren. Wenn wir da ehrlich sind wissen doch über 95 % der Öffentlichkeit überhaupt nichts mit der RT anzufangen.

    Doch, die Relativitätstheorie hat eine extrem starke Resonanz in der Öffentlichkeit. Ich greife hier den zutreffenden Ausdruck „Einsteinismus“ von Peter Rösch auf, der für sich spricht. Die Relativitätstheorie hat sogar die extrem lukrative Industrie der Science-Fiction und der Esoterik über Jahrzehnte bis heute noch genährt, sie ist ein Marketing-Produkt. Allerdings dient sie zunehmend der Belustigung der Öffentlichkeit, wie zum Beispiel dieses YouTube Video es dokumentiert:
    Riss im Raum-Zeit-Kontinuum – Lady Kracher

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  18. Jocelyne Lopez

    Zitat Hubertus Gottschalk:

    “ Von welchem Druck der Öffentlichkeit sprechen Sie hier? Ein solcher ist mir nicht bekannt, ich verfolgte jede Art der Kritik schon über viele Jahre, in Bezug zur RT ist doch festzustellen, dass es da keine Resonanz in der Öffentlichkeit gibt. Versuchen Sie doch mal eine Demo dazu zu organisieren. Wenn wir da ehrlich sind wissen doch über 95 % der Öffentlichkeit überhaupt nichts mit der RT anzufangen.

    Doch, Herr Gottschalk, die breite Öffentlichkeit weiß schon mit der Relativitätstheorie etwas anzufangen, und zwar: sie lacht über sie.

    Hier ein weiteres Beispiel als Gegensteuerung der institutionalisierten Hirnwäsche von Wikipedia im Punkto Relativitätstheorie: Stupidedia – Relativitätstheorie

    Satire ist auch traditionell in allen Kulturen eine sehr aufschlussreiche und wirksame Art des Wiederstandes der Bürger, viel mehr auf jeden Fall als Demos, die nur für eine extrem geringe Anzahl der Bürger (die Aktivisten) repräsentativ sein können. Eine Großdemo gegen Tierversuche kann zum Beispiel höchstens 2000 oder 3000 Aktivisten auf die Beine bringen, dabei haben sich nach neuesten Umfragen um die 80% der Bürger Deutschlands und Europas gegen Tierversuche ausgesprochen, also Millionen und Abermillionen. Das Verhältnis des Widerstandes der Bevölkerung täuscht also bei Demos gewaltig. Es täuscht bei Satiren nicht.

    Sogar im Bereich der Physik selbst ist die Relativitätstheorie so gut wie tot und wird nur künstlich durch Millionen von Steuergeldern für Marketing am Tropf erhalten, wie ein Gründungsdirektor des Albert Einstein Instituts anläßlich des „Einstein-Jahrs 2005“ es selbst in der Öffentlichkeit bitter zugibt:

    Prof. Dr. Hermann Nicolai:
    Kein Nährboden für Einsteins Nachfolger? Theoretische Physik in Deutschland – einige Anmerkungen zum Einstein-Jahr

    Finden Sie richtig, Herr Gottschalk, dass die Verantwortliche der Exekutive und der Legislative, einschließlich der Regierungschefin Angela Merkel, eine Karteileiche der Wissenschaft Jahr für Jahr mit Millionen von Steuergeldern zuschütten? Läuft Ihrer Meinung nach alles richtig im staatlichen Bildungs- und Forschungssystem? Oder ist doch nur Lobbyismus hier am Werk?

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  19. Hubertus Gottschalk

    Sehr geehrter Herr Lange,

    ich hatte vor Kurzem damit begonnen eine Diskussionsplattform einzurichten und bin nun inzwischen soweit diese hier allgemein anzubieten. Ein Forum bietet einfach viel mehr Möglichkeiten als ein Blog. Wobei ich anerkenne, dass Ihr Blog schon sehr ordentlich ausschaut. Ich lade Sie und jeden anderen nun zu einer Diskussion über die Relativitätstheorie ein:

    http://relativitaetstheorie.freeforums.org/

    Einzig die Stelle um den Begrüßungstext nach eigenen Wunsch anzupassen finde ich zurzeit nicht wieder. Da die Software für das Forum recht umfangreich ist, wird es vermutlich hin und wieder noch ein paar kleinere Probleme geben, aber der Grundstein ist nun gelegt.
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    Mit freundlichen Grüßen

    Hubertus Gottschalk

    (Die offenen Beiträge an mich beantworte hier selbstverständlich noch, dauert aber wegen dem Umfang einwenig)

  20. Wolfgang Lange

    Sehr geehrter Herr Gottschalk,

    Ihr Kommentar ist offensichtlich so geschaltet, dass ich in Ihrem Forum lande. Momentan möchte ich nur an einer Stelle gegen die EDV kämpfen, komme aber gerne auf Ihr Angebot zurück. Wir sollten uns per e-Mail austauschen, um beide Web-Seiten ordentlich hinzukriegen.

    Mit freundlichen Grüßen!

    Wolfgang Lange

  21. Peter Rösch

    Jocelynes Ausführungen unter 18. fügen sich lückenlos in mein per historischer Forschung zustandegekommenes Ergebnis, daß es sich bei der Relativitätstheorie um etwas „von oben“ Verordnetes handelt, und daß Einstein eine dem Volk vorgesetzte synthetische Geniegestalt ist.

    Wer immer noch von „dem Fehler der Relativitätstheorie“, den es noch zu entdecken gelte, faselt, der hat die wesentlichen Entwicklungen der letzten Jahre verschlafen. Ja, da ist Hubertus freilich nicht der einzige: Dieser Aberglaube an „den Fehler“ beseelt auch den einen oder anderen aus der einstigen GFWP-Schar, und, da sie’s nicht begriffen haben oder als eingeschleuste U-Boote auch gar nicht begreifen wollen, diskutieren sie noch heute . . .

    „Diskussionsplattformen“, zumal weitere, sind so überflüssig wie ein Kropf. Im Unterschied zu einem solchen aber auch noch ein lächerliches Zeugnis des Unverstandes. Wer heute noch meint, er müsse über „Fehler Einsteins“ diskutieren, ist einfach lächerlich. Solche „Kritiker“ sind nicht besser als Relativisten, sogar schlechter, weil sie dem Fortschritt in der Angelegenheit in Wahrheit hinderlich sind. Sie vermitteln in ihrer Beschränktheit den falschen Eindruck, als gäbe es da noch was zu diskutieren. Und immer wieder und wieder. Was soll das?

    Ich schließe mich im wesentlichen der Argumentation Jocelynes an. Es bleiben von der ganzen Angelegenheit nur noch Forderungen, die es nach den Regeln von Rechtssicherheit und Gerechtigkeit durchzusetzen gilt. Ich persönlich mache das Anliegen an der Forderung fest, daß Schulbücher einstweilen jedenfalls auch die Gegenposition ausreichend zu beleuchten haben, und daß sie keine „didaktisch geschickten“ Umgehungen fahren dürfen, wie etwa das Ignorieren oder Falschdarstellen des Zwillingsparadoxons. Ich habe kein Schulbuch gefunden, das auch nur ansatzweise darauf oder auf die fachlich-historischen Auseinadersetzungen darüber eingeht!

    Richtig ist die Auffassung, daß die Relativitätstheorie gegenwärtig nur als ein kleiner Teil eines riesigen betrügerischen und lügnerischen Konglomerats ist, von dem wir alltäglich über die Massenmedien umgeben werden, und das die Öffentlichkeit immer mehr verstört. Die Spirale dreht sich immer schneller: Klima- und Energiewendenlüge, Facharbeitermangellüge, Asyllüge, Ukraine-Lügen, Ebola-Lügen, und und und.

    Bedeutsam wird die Relativitätstheorie dann allerdings wieder, wenn wir sie aufgrund des in den letzten Jahren Entdeckten und Geklärten als das begreifen, was sie tatsächlich ist: Als d i e Blaupause schlechthin für staatliche Eingriffe in die Wahrheit.

    Sie ist das Dokument der ungeheuerlichen Vergewaltigung des wahrhaftigen und wissenschaftlichen Geistes durch Politik und Medien. Und als Solches trotz allem und bei all den uns umgebenden sonstigen Malaisen von höchster Bedeutung.

    Am Umgang mit dieser über ein Jahrhundert hinweg so erfolgreichen, aber jetzt entlarvten regierungsamtlichen Zentrallüge werden wir alle gemessen werden, ob hier oder anderswo. Denken Sie darüber nach!

  22. Wolfgang Lange

    DANKE FÜR DIE BELEIDIGUNG!!!

    Wer immer noch von “dem Fehler der Relativitätstheorie”, den es noch zu entdecken gelte, faselt, der hat die wesentlichen Entwicklungen der letzten Jahre verschlafen. Ja, da ist Hubertus freilich nicht der einzige: Dieser Aberglaube an “den Fehler” beseelt auch den einen oder anderen aus der einstigen GFWP-Schar, und, da sie’s nicht begriffen haben oder als eingeschleuste U-Boote auch gar nicht begreifen wollen, diskutieren sie noch heute . . .

  23. Jocelyne Lopez

    Zugegeben, Herr Lange, die Tonlage von Peter Rösch ist mir auch zu rau… 🙁

    Ich erinnere jedoch an meinen Kommentaren vor ein paar Tagen in einer anderen Diskussion zur Rechtslage, die in gewissenmaßen mit endlosen fachlichen Austauschen missbraucht wurde:

    http://www.kritik-relativitaetstheorie.de/2014/08/cern-neutrinoexperiment-beschwerde-beim-bundestag-wegen-duldung-von-verstoessen-gegen-das-grundgesetz-durch-die-behoerde-ptb/#comment-6591

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  24. Hubertus Gottschalk

    Herr Rösch,

    Sie schrieben:

    Wer immer noch von “dem Fehler der Relativitätstheorie”, den es noch zu entdecken gelte, faselt, der hat die wesentlichen Entwicklungen der letzten Jahre verschlafen. Ja, da ist Hubertus freilich nicht der einzige: Dieser Aberglaube an “den Fehler” beseelt auch den einen oder anderen aus der einstigen GFWP-Schar, und, da sie’s nicht begriffen haben oder als eingeschleuste U-Boote auch gar nicht begreifen wollen, diskutieren sie noch heute . . .

    Sie müssen Geschriebenes schon richtig verstehen, ich hatte hier schon mehrfach erklärt, einen Fehler selber in der Theorie, eben ein mathematischer Widerspruch zum Beispiel, gibt es nicht und wird darum auch nicht zu finden sein. [… gelöscht von Jocelyne Lopez – Bitte keine fachlichen Diskussionen, sie sind hier völlig off-topic! ]

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    “Diskussionsplattformen”, zumal weitere, sind so überflüssig wie ein Kropf.

    Ihre Meinung hin oder her, es bleibt nur Ihre Meinung, schauen Sie mal in die Welt, erkennen Sie, es gibt neben der Ihren auch noch eine Menge anderer. Was die Kritik nicht braucht ist Arroganz, gibt aber immer welche, die meinen über den Dingen zu stehen und weiter als andere zu blicken und auf diese herab. Aber irren ist eben auch nur menschlich.
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    Im Unterschied zu einem solchen aber auch noch ein lächerliches Zeugnis des Unverstandes. Wer heute noch meint, er müsse über “Fehler Einsteins” diskutieren, ist einfach lächerlich. Solche “Kritiker” sind nicht besser als Relativisten, sogar schlechter, weil sie dem Fortschritt in der Angelegenheit in Wahrheit hinderlich sind. Sie vermitteln in ihrer Beschränktheit den falschen Eindruck, als gäbe es da noch was zu diskutieren. Und immer wieder und wieder. Was soll das?

    Ihr Beitrag ist ein Konglomerat an Unverschämtheiten, Sie nennen mich lächerlich und beschränkt?

    Es ist schon sehr anmaßend, dass Sie meinen den richtigen Eindruck erkennen zu können, welchen Fortschritt können Sie den vorweisen?
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    Ich schließe mich im wesentlichen der Argumentation Jocelynes an. Es bleiben von der ganzen Angelegenheit nur noch Forderungen, die es nach den Regeln von Rechtssicherheit und Gerechtigkeit durchzusetzen gilt.

    Vergebliches Mühen, zeigt die Erfahrung über viele Jahre. Wollen Sie es vor die UNO bringen? Es geht nicht nur um Deutschland, die SRT ist Basis in allen Universitäten auf der Welt. Deutschland wird da nie einen Alleingang unternehmen. Ich bin mir in dem Punkt sehr sicher, auf dem Rechtswege werden Sie nichts erreichen, nicht solange die Fakten zweifelsfrei belegt sind. Aber fordern Sie ruhig weiter 100 Jahre, … – Da kann auch Herr Mueller noch 4.000 kritische Beiträge in seinem Katalog aufnehmen, es wird nichts ändern. Weniger ist eben oft mal mehr. Ein klar beschriebenes Experiment, welche reproduzierbar Ergebnisse liefert, welche im Widerspruch zur SRT stehen reicht hingegen aber aus. Dieses gilt es zu finden und ich weiß, dass die Wissenschaft an einem neuen Experiment zur Widerlegung der SRT arbeitet. Es werden dazu Satelliten ins All gebracht, die dort entsprechende Messungen durchführen werden. Die Genauigkeit der Messgeräte wird alles bisherige übertreffen.

    [… gelöscht von Jocelyne Lopez: Bitte keine fachlichen Diskussionen, sie sind hier off-Topic! ]

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    Ich persönlich mache das Anliegen an der Forderung fest, daß Schulbücher einstweilen jedenfalls auch die Gegenposition ausreichend zu beleuchten haben, und daß sie keine “didaktisch geschickten” Umgehungen fahren dürfen, wie etwa das Ignorieren oder Falschdarstellen des Zwillingsparadoxons. Ich habe kein Schulbuch gefunden, das auch nur ansatzweise darauf oder auf die fachlich-historischen Auseinandersetzungen darüber eingeht!

    Welche Gegenposition? Was genau meinen Sie? Herrn Mueller der sich nicht wagt öffentlich Kritik zu üben, der meint er müsste sich verstecken? Wann hat der das letzte Mal was publiziert? Wo ist die Community, wo? Wo ist diese ominöse Öffentlichkeit, die angeblich großes Interesse an der Kritik der SRT haben soll?

    Wer oder was soll denn da was bewegen, gehen Sie mal in die Welt, erzählen Sie ihre Sichtweise zu den Schulbüchern, ich sage Ihnen heute schon, wenn Sie nicht mehr als Behauptungen in den Händen halten, werden Sie auch in 20 Jahren noch durch die Welt ziehen. Ein gewisses Auftreten und öffentliches Publizieren erleichtert es anderen Kreisen ein schlechtes Licht auf die Kritik zu werfen. Ihre Aussagen tragen dazu bei, vielen Dank.

    Sie sind nicht in der Position altes Porzellan zerschlagen zu können. Sie haben nämlich keine neuen Gefäße zum Anbieten.

    Was soll in den Büchern stehen, die SRT ist falsch, alles Lug und Betrug, warum sie aber den nicht linearen Zuwachs an kinetischer Energie richtig berechnen kann und warum es klassisch eben nicht geht, wissen Sie auch nicht. Nehmen Sie den Menschen die Bedienungsleitung ohne etwas neues und funktionierendes anzubieten, werden Sie scheitern.

    Oder so, nehmen Sie die Kartoffeln vom Tisch, sollten Sie diese durch eine ebenso nahrhafte Alternative ersetzen können, sonst hungern die Leute und bekommen die Soße nicht vom Teller.
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    Richtig ist die Auffassung, daß die Relativitätstheorie gegenwärtig nur als ein kleiner Teil eines riesigen betrügerischen und lügnerischen Konglomerats ist, von dem wir alltäglich über die Massenmedien umgeben werden, und das die Öffentlichkeit immer mehr verstört.

    Welche Öffentlichkeit Herr Rösch? Wo ist da wer verstört, woher wissen Sie das überhaupt? Haben Sie da repräsentative Umfragen zu? Oder denken Sie sich das einfach nur so?
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    Die Spirale dreht sich immer schneller: Klima- und Energiewendenlüge, Facharbeitermangellüge, Asyllüge, Ukraine-Lügen, Ebola-Lügen, und und und. Bedeutsam wird die Relativitätstheorie dann allerdings wieder, wenn wir sie aufgrund des in den letzten Jahren Entdeckten und Geklärten als das begreifen, was sie tatsächlich ist: Als d i e Blaupause schlechthin für staatliche Eingriffe in die Wahrheit. Sie ist das Dokument der ungeheuerlichen Vergewaltigung des wahrhaftigen und wissenschaftlichen Geistes durch Politik und Medien. Und als Solches trotz allem und bei all den uns umgebenden sonstigen Malaisen von höchster Bedeutung. Am Umgang mit dieser über ein Jahrhundert hinweg so erfolgreichen, aber jetzt entlarvten regierungsamtlichen Zentrallüge werden wir alle gemessen werden, ob hier oder anderswo. Denken Sie darüber nach!

    Und Sie glauben Denken alleine hilft? Dann denken Sie mal weitere 100 Jahre nach, ich versuche dann lieber aktiv zu Handeln, und Reden und Diskutieren ist immer noch besser, als Krieg, und Sie Herr Rösch bedienen sich einem recht heftigen Vokabulars. Wer von Kampf spricht, hat sich schon klar positioniert, wer Andere so angreift wird Widerstand erzeugen und sicher kein Verständnis oder Zuspruch dort finden, wo er nötig wäre. Es ist sicher klug den Polizisten und den Richter so richtig zu beschimpfen, wird bei einer Verhandlung sicher hilfreich sein.

    Ein Zitat von Newton mal auf dem Weg:

    Für einen guten und edlen Menschen ist nicht nur die Liebe des Nächsten eine heilige Pflicht, sondern auch die Barmherzigkeit gegen vernunftlose Geschöpfe.

    Als gläubiger Christ kann ich Ihre verbalen Attacken und Angriffe nicht gutheißen und werte diese auch als absolut kontraproduktiv und der guten Sache nicht als hilfreich. Ganz im Gegenteil, das verbale Gepolter fällt negativ auf die ganze Kritik zurück. Mögen die Wissenschaftler sich verrannt haben, mögen es auch Vernunftlose sein, mit Beschimpfungen als Lügner und Betrüger werden Sie da nichts bewegen.

    Newton wusste nicht nur in der Physik zu glänzen:

    Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken.
    Takt ist die Kunst, einen Erfolg zu erzielen, ohne sich einen Feind zu machen.

    Darüber könnten Sie auch mal nachdenken Herr Rösch.
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    Hubertus Gottschalk

  25. Peter Rösch

    Selbstverständlich gibt es glasklare Logikbrüche und mathematische Widersprüche. Man braucht deshalb „den Fehler“ nicht zu finden, weil die Fehler schon aufgedeckt sind. Diskussionen darüber sind nurmehr Zeitverschwendung.

    Denn es geht nicht um Meinungen, sondern um naturwissenschaftliche, logische und mathematische Fakten, untersuch- und testbar nach den allgemeingültigen Denkregeln. Allgemeingültig heißt, auch auf die „Einstein-Physik“ anzuwenden.

    Wer diese Denkregeln nicht beherrscht oder nicht anerkennen, aber in der Physik mitreden will, ist fallentsprechend bemitleidenswert oder lächerlich.

    Und da gibt es noch die pathologischen Wahrheitsleugner, die können nicht anders. Denen zeigt man im Zoo beispielsweise ein Rhinozeros, und die sagen dann: Dieses Tier gibt es nicht, denn es hat ein Horn, und Einhörner sind, das habe ich gelesen: Fabelwesen!

    So kommen mir die Einsteinvergötterer vor, die sich übrigens auch in erheblicher Zahl unter die „Kritiker“ gemischt haben. Ihre devoten Gedankensprünge dominieren tatsächlich die schulische und akademische Lehre. Die Studenten haben aber ein natürliches und gesetzliches Recht auf frische Luft, und dieses Recht muß geltend gemacht werden – sobald das Fenster aufgeht, wird ein Sturm durchblasen, da bleibt kein Stein auf dem anderen.

    Man merkt da jetzt schon was, man muß nur empfindsam sein. Im Jahre 2014 gab es kein einziges Mainstreammedium, das Ende September – es jährte sich wieder einmal die Veröffentlichung der „Einsteinschen Relativitätstheorie“ – irgendwie darauf eingegangen wäre. In früheren Jahren sah man zu dieser Zeit überall Einstein-Konterfeis und las man große Berichte über „seine“ geniale Theorie. 2014: Nichts.

    Offenbar erkennt man bereits, daß „Einstein“ nichts anderes ist als eine hundertjährige Sackgassengeschichte. Wer heute in Naturwissenschaft und Technik mit Neuem aufwarten will, muß einen großen Bogen um die Relativitätstheorie machen, die niemals – niemals! in der ganzen Geschichte – etwas Neues gebracht hat. Außer hinderlichen Gedankenspinnereien (das hat schon vor dem Ersten Weltkrieg übrigens Ernst Mach zugegeben und so ähnlich ausgedrückt).

    Die Öffentlichkeit ist in den letzten Jahren, sensibilisiert durch hemmungslose und primitive Lügen in den Medien (Irak, Libyen, Frühlingsgeschichten, Friedensnobelpreise, Währungsprobleme, . . . ) kritischer geworden. Der Wandel vom Stimmvieh zu einem veränderten staatsbürgerlichen Selbstverständnis ist am Aufkommen neuer Parteien mit undogmatischen Programminhalten deutlich zu erkennen.

    Wo man endlich bemerkt, daß man bis zum Bauchnabel im Sumpf steckt, erwacht endlich Kampfgeist. Man sieht sich in guter Gesellschaft: Auch Jesus hat die Pharisäer, die Heuchler und Gottesverkäufer und Irrlehrer nicht mehr ertragen. Da war die Zeit des Diskutierens und der falschen Rücksichtnahmen auf einmal vorbei!

    3 + 1 = 4, stimmt’s? Oder meinen Sie, 3 + 1 = 5? Entscheiden Sie sich! „Zweierlei Maß sind dem Herrn ein Greuel!“ steht in der Bibel. Das steht als Motto in Schödler’s Buch der Natur von 1846. Gott ist eben kein Schalk!

    PR

  26. Jocelyne Lopez

    Zitat Hubertus Gottschalk:

    “Ich bin mir in dem Punkt sehr sicher, auf dem Rechtswege werden Sie nichts erreichen, nicht solange die Fakten zweifelsfrei belegt sind.“

    Haben Sie überhaupt die Thematik dieses Artikels wahrgenommen? Es geht darum zu belegen, dass der Staat im öffentlichen Bildungs- und Forschungssystem gegen Bestimmungen des Grundgesetzes Art. 5 Abs. 3 verstößt und damit die Grundrechte aller Bürger verletzt. Um diese Fakten handelt es sich in diesem Blog-Artikel, und sie sind zweifelsfrei belegt.

    Sind Sie nun persönlich der Meinung, dass der Staat im Gegenteil richtig handelt, dass alles so wie es ist in Ordnung sei und bleiben sollte und dass wir deswegen auf dem Rechtsweg nicht erreichen werden?

    Könnten Sie Ihre persönliche Position dazu klar mitteilen?

    Zitat Hubertus Gottschalk:

    „Es ist sicher klug den Polizisten und den Richter so richtig zu beschimpfen, wird bei einer Verhandlung sicher hilfreich sein.

    Wer hat hier wo „den Polizisten und den Richter“ beschimpft? Wir wollen im Gegenteil den Richter fragen, was er davon hält, dass die Bestimmungen des Grundgesetzes Art. 5 Abs. 3 im öffentlichen Bildungs- und Forschungssystem missachtet werden. Was ist dabei in Ihren Augen eine „Beschimpfung“? Ist es vielleicht aus Ihrer Sicht unverschämt, dass Bürger sich an Richter wenden wollen, um beklagte Missstände zu prüfen und darüber Recht zu sprechen? Können Sie Ihre Gedanken hier klarstellen?

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  27. Wolfgang Lange

    Frau Lopez,

    Thema verfehlt, FÜNF, setzen!

  28. Jocelyne Lopez

    Zitat Wolfgang Lange

    „Frau Lopez, Thema verfehlt, FÜNF, setzen!“

    Nach diesem unsachlichen Kommentar bitte ich Sie, sehr geehrter Herr Lange, diese Diskussion endgültig zu verlassen und Ihr „Thema“ der Öffentlichkeit anderweitig vorzustellen.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  29. Jocelyne Lopez

    #14 – Zitat Peter Rösch:

    […] „Es handelt sich ja auch um kein spezifisches deutsches Phänomen; den Einsteinismus finden wir ebenso in Frankreich, Japan, den USA …

    Wo die eigentlichen Wurzeln sind, konnte bisher keiner so recht sagen. Sie liegen jedenfalls in tiefen Schichten der menschlichen und gesellschaftlichen Befindlichkeit.“

    Ich glaube nicht, dass die Wurzeln des „Einsteinismus“ in komplexen menschlichen und gesellschaftlichen Mechanismen zu suchen sind, sondern dass das Phänomen eine ganz einfache Erklärung hat: Geld.
    Wo es viel Geld zu verdienen ist, braucht man keine andere Motivation, nirgendwo in der Welt.

    Einstein ist ein typisches Marketing-Produkt der Nachkriegszeit. Die Medien verdienen wohl Summen in Milliardenhöhe sowohl direkt durch die Vermarktung seiner Person, als auch indirekt durch die Science-Fiction und Esoterik-Industrie, sowie auch durch das natürliche Wissensbedürfnis der Öffentlichkeit.

    Die wissenschaftlichen Marketing-Spezialisten, die die Medien beliefern, rekrutieren sich meiner Meinung nach in wenigen wissenschaftlichen Hochburgen, wie zum Beispiel Max Planck Instituten. Ich kann mir zum Beispiel gut vorstellen, dass das Buch von Jürgen Renn als Direktor des Max Planck Instituts für Wissenschaftsgeschichte „Einstein Ingenieur des Universums – 100 Autoren für Einstein“ die Marketing-Spezialisten der Relativitätstheorie auflistet, die die Medien beliefern und in der Öffentlichkeit die Schleppe tragen, die gar nicht da ist.

    Noch vor ein paar Jahren fand sich sogar der preisgeehrte Erfinder von „Einstein online“ zur amtlichen Aufklärung der Öffentlichkeit beim MPI-Albert Einstein Institut, Dr. Markus Pössel, nicht zu schade, um in einem TV-Interview todernst über die Möglichkeit von Zeitreisen zu erzählen: Projekt Zukunft – Studiogast: Markus Pössel – [Der Link zu diesem unsäglichen Interview ist allerdings nicht mehr gültig – nanu, schämt man sich inzwischen?]

    Nicht nur die Medien verdienen sich eine goldene Nase mit der Vermarktung Einsteins und seiner Theorie, sondern auch natürlich die amtliche Lobby der theoretischen Physik, die sich die Millionen von Steuergeldern für Bildung und Forschung Jahr für Jahr krallt. Allein die Feierlichkeiten des „Einstein-Jahr 2005“ haben den Steuerzahlern 10 Millionen Euro gekostet. Nicht zu sprechen von den Millionen von Steuergeldern zur Finanzierung von neuen Experimenten, die eine Theorie noch einmal bestätigen wollen, die schon lange einwandfrei bestätigt wurde…

    Man braucht nicht allzu komplizierte Motivationen zu suchen, wenn es wo viel Geld zu verdienen ist. Das sagte auch ein angesehener Insider des wissenschaftlichen Betriebs, der Nobelpreisträger Karl Popper am Ende seines Lebens: Die Physik in der Sackgasse?

    Zitat Sir Karl Popper:

    “Wir Intellektuellen haben schauerliche Dinge gemacht, wir sind eine große Gefahr. Wir bilden uns viel ein – wir wissen nicht, wie wenig wir wissen. Und wir Intellektuellen sind nicht nur anmaßend, sondern auch bestechlich.

    […]

    Ich bin ein begeisterter Anhänger der Wissenschaft. Physik und Biologie sind für mich großartige Wissenschaften, und ich halte die meisten Physiker und Biologen für sehr gescheit und gewissenhaft. Aber: Sie stehen unter Druck. Diesen Druck gibt es erst seit dem zweiten Weltkrieg, seitdem so viel Geld für die Wissenschaft ausgegeben wird.“

    Und das sagt auch ein anderer Insider und Nobelpreisträger: Der Urknall ist nur Marketing

    Mit der Relativitätstheorie geht es lange nicht mehr um Wissenschaft, sondern nur um Geld.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  30. Hubertus Gottschalk

    Sehr geehrte Frau Lopez,

    vermutlich ist Ihnen nicht bewusst, wo und wann und vor allem in welchem Kontext der Begriff „Einsteinismus“ geprägt wurde und wer dann bestimmte Physiker als Einsteinisten verunglimpfte. Lesen Sie doch bitte dazu mal diesen Artikel:

    MARXISMUS – Rebellion der Natur PHILOSOPHIE

    Seit 1908 glaubten Kommunisten, was ihnen Lenin damals prophezeit hatte:

    „Die moderne Physik liegt in Geburtswehen. Sie ist dabei, den dialektischen Materialismus zu gebären.“

    Jetzt, nach 58 Jahren, bekennt DDR Philosoph Herbert Hörz, 33, Professor für philosophische Probleme der modernen Naturwissenschaften an der Ost-Berliner Humboldt-Universität, daß man an ein Phantom geglaubt habe. Anlass für dase Abschwören des falschen Glaubens ist der 65. Geburtstag eines der bedeutendsten Wegbereiter der modernen Physik, des Münchner Professors und Direktors des Max-Planck-Instituts für Physik und Astrophysik, Werner Heisenberg, am Montag dieser Woche.
    Als Präsent für den Jubilar veröffentlichte der Ost-Berliner Verlag der Wissenschaften das Hörz -Werk „Werner Heisenberg und die Philosophie“. Bemerkenswerteste Feststellung des Autors: „Die Engelssche Dialektik“ reicht für eine Deutung der modernen Physik nicht mehr aus.

    Fast drei Jahrzehnte lang galt der jetzt durch die Ostberliner Laudatio geehrte Heisenberg in der gesamten kommunistischen Weltkirche als „physikalischer Idealist“. Seine Anhänger und Schüler – wie der Philosoph und Physiker Carl Friedrich von Weizsäcker – wurden als „Heisenbergisten“ verketzert. Heisenberg, mit 25 Jahren Professor in Leipzig und als jüngster deutscher Physiker 1932, damals 31 Jahre alt, mit dem Nobelpreis ausgezeichnet, hatte gemeinsam mit den Physikern Max Born und Pascual Jordan die Quantenmechanik entwickelt und die nach ihm benannte „Unbestimmtheitsrelation“ aufgestellt.

    Danach ist es physikalisch unmöglich, gleichzeitig Ort und Impuls zum Beispiel eines Elektrons mit absoluter Genauigkeit zu bestimmen. Aus dieser Feststellung zog Heisenberg den Schluss, dass auch der zukünftige Zustand des Elektrons nicht exakt vorausgesagt werden kann und somit das Kausalgesetz der klassischen Physik, wonach „der zukünftige Zustand sich eindeutig aus denn gegenwärtigen ergibt“ (Heisenberg), in der Atomphysik keine Geltung hat. Aber gerade auf der eindeutigen Bestimmtheit allen Naturgeschehens, dem sogenannten Determinismus, waren die klassische Physik und in ihrem Gefolge philosophische Systeme wie der Positivismus, der Empirismus und vor allem der Materialismus aufgebaut.

    So proklamierte Lenin die „auf dem Determinismus aufgebaute Weltanschauung“ des dialektischen Materialismus, die allein „eine strenge und richtige Bewertung“ menschlichen Verhaltens gestatte und schließlich verhindere, „dass alles mögliche auf den freien Willen abgewälzt wird“. Willensfreiheit, so dekretierte Lenin, sei „eine unsinnige Fabel“.
    Durch Heisenbergs Demontage des Determinismus wurde, so DDR-Denker Hörz, „an weltanschaulichen Grundpositionen gerüttelt, die mancher für unerschütterlich gehalten hatte“. Denn die Tatsache; daß im atomaren Bereich der Determinismus seine Gültigkeit verloren hatte, stellte auch seine bislang unter Marxisten unangefochtene Autorität im politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereich in Frage.

    Damit waren Heisenbergs physikalische Entdeckungen für den dialektischen Materialismus suspekt geworden.

    Sowjet-Diktator Stalin verbot seinen Genossen Wissenschaftlern alle Kontakte zu den nun als „Einsteinisten“ oder „Bohristen“ (nach dem dänischen Physiker Niels Bohr) klassifizierten westlichen Physikern.

    Gleichwohl konnten die sowjetischen Naturwissenschaftler angesichts der Erfolge westlicher Physiker nach dem Zweiten Weltkrieg und der praktischen Bedeutung, die die Physik im atomaren Wettstreit hatte, die Erkenntnisse Heisenbergs und die sich daran anschließenden Entdeckungen nicht ignorieren. Nach Stalins Tod und seinem posthumen Sturz auf dem XX. Parteitag der Kommunistischen Partei der Sowjet-Union forderten die Sowjet-Physiker auch gleich die Aufhebung ihrer ideologischen Bevormundung. So verlieh der russische Forscher W. A. Fock auf einem Kongreß 1958 der Rebellion der Natur gegen den marxistischen Determinismus Ausdruck: „Der Natur gerade die deterministische Form der Gesetzmäßigkeit aufzuzwingen und allen Tatsachen zum Trotz darauf zu verzichten, ihre allgemeine Wahrscheinlichkeitsform anzuerkennen – das bedeutet von irgendwelchen Dogmen auszugehen, aber nicht von den Eigenschaften der Natur selbst.“

    Ermuntert durch die ketzerischen Ansichten aus dem wissenschaftlichen Lager des großen Bruders, wagten auch DDR-Physiker und -Philosophen, Zweifel am Dogma des Determinismus zu äußern. Mit Hilfe abstruser denkerischer Kraftakte versuchten sie, wie zum Beispiel der Leipziger Professor Gerhard Heber, zwar die Kausalität zu retten, aber dafür den lästigen Determinismus in den Hintergrund zu schieben, indem sie zwischen Kausalität und Determinismus ausdrücklich unterschieden und für Naturvorgänge das Kausalprinzip, nicht aber ihre Determiniertheit postulierten. Unterscheidungen dieser Art wurden freilich rasch als Formalismus verurteilt, und der Jenaer Philosoph Helmut Korch stellte noch 1961 nachdrücklich fest: „Der Determinismus verkörpert“ ein „notwendiges Prinzip“ der materialistischen Weltauffassung.

    Mit ihrem starren Festhalten an marxistischen Dogmen gerieten die DDR Physiker und Philosophen unversehens auch in der marxistischen Welt in die Isolierung. Ideologische Wandlungen im Weltkommunismus, vertreten durch das Pariser ZK-Mitglied Roger Garaudy („Der Marxismus integriert die wunderbare Wirklichkeit der Gemeinschaft der Heiligen“), und den Florentiner Philosophie-Professor und engagierten Marxisten Cesare Luporini („Es wäre eine Torheit, als Marxist leugnen zu wollen, daß in der Realität ein Mysterium vorhanden ist“), stellten den bislang gepriesenen Alleinseligmachungs -Anspruch des dialektischen Materialismus in Frage.

    Zudem mussten Ulbrichts Ideologiewächter, wollten sie die Entwicklung der modernen Physik in der DDR nicht vollends unter das erstrebte Weltniveau abfallen lassen, den Naturwissenschaftlern gewisse Freiheiten einräumen, die schließlich nicht ohne Folgen für die Ideologie blieben. So fordert Autor Hörz am Ende etwas gequält, der Kommunismus müsse nun angesichts Heisenbergs „eine philosophische Position aufbauen, die einerseits den Ergebnissen der modernen Physik Rechnung trägt und andererseits idealistische Forderungen ausschließt“.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46415363.html

    Bei der Wahl von „Kampfbegriffen“ sollte man deren Hintergrund schon kennen, ich gehe natürlich davon aus, dass Sie den Begriff einfach nur von Herr Rösch so übernommen haben, und dessen Ursprung so nicht kannten. Wer in der DDR gelebt hat und sich mit den Dingen beschäftigt, sollte aber den Hintergrund kennen. Es hat einen guten Grund, wenn ich gegen die Vermischung von Wissenschaft und Politik bin, wie eben auch der Vermischung von Religion und Politik. Fanatismus hat in der Physik einfach nichts verloren und bemächtigen sich Politiker solcher Begriffe und wildern auf fremden Terrain, dann steht meist fanatischer Eifer dahinter.

    Deutschland ist vereint, der Marxismus überall gescheitert, die Physik von solchen Dogmen zum Glück befreit, doch gibt es noch immer Menschen, die werden bei solchen Begriffen wie „Einsteinnismus“ hellhörig. Das Einmischen der Politik und das Verfolgen eigener Ziele dabei hat die Physiker der DDR von der restlichen Welt zum Teil isoliert, der Staat hat solche Dinge nicht vorzugeben.

    Darum wird sich ganz sicher auch der Staat jetzt nicht einmischen und „Partei“ ergreifen, die Wissenschaft ist frei und wird frei bleiben. Was an den Universitäten unterrichtet wird obliegt nicht der Entscheidungsgewalt des Staates und das ist auch gut so. Es gilt also weiterhin einfach nur ein Experiment zu finden, welche im Widerspruch zur SRT steht, dann wird die SRT auch fallen, nicht weil es wer fordert und glaubt er könne den Staat hier ein direktes Eingreifen abverlangen.

    Die Antworten auf Ihre Beiträge mit den Fragen an mich sind in Arbeit, werde ich auch hier zeitnah veröffentlichten.
    .
    .
    Mit freundlichen Grüßen

    Hubertus Gottschalk

  31. Jocelyne Lopez

    Zitat Hubertus Gottschalk:

    vermutlich ist Ihnen nicht bewusst, wo und wann und vor allem in welchem Kontext der Begriff „Einsteinismus“ geprägt wurde und wer dann bestimmte Physiker als Einsteinisten verunglimpfte. […] Bei der Wahl von „Kampfbegriffen“ sollte man deren Hintergrund schon kennen, ich gehe natürlich davon aus, dass Sie den Begriff einfach nur von Herr Rösch so übernommen haben, und dessen Ursprung so nicht kannten.“

    Ich habe in der Tat den Begriff „Einsteinismus“ von Peter Rösch übernommen, ohne auf etwaige politische Hintergründe dieses Begriffs Bezug zu nehmen, weil Begriffe mit Endung „ismus“ im allgemeinen Sprachgebrauch ein beobachtetes Phänomen neutral bezeichnen, ohne Hinweis auf die Ursprüngen bzw. auf die Erklärungen dieses Phänomens. So hätte man auch zum Beispiel hier den Begriff „Einstein-Kult“ gebrauchen könnte, was eben wie von Peter Rösch richtig dargelegt wurde, kein ausschließliches deutsches Phänomen ist, sondern sich weltweit etabliert hat.

    Ihre Ausführungen über die historischen und politischen Umstände der Rezeption der Relativitätstheorie in der DDR schließen also nicht meine Überlegungen aus, dass es sich mit der Durchsetzung der Relativitätstheorie seit Ende des 2. Weltkrieges um eine gigantische Marketing-Angelegenheit handelt. Es geht schon lange nicht mehr um Wissenschaft, sondern um Geld, es geht um die Milliarde der Steuerzahler und der Verbraucher.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  32. Jocelyne Lopez

    Auszüge aus der gelungenen Satire der Relativitätstheorie von Stupidedia im Stil der Enzyklopädie Wikipedia:

    Zukunftsvision

    Die theoretische Physik will verstärkt auf die Dogmenbildung setzen. Ähnlich wie bei einer Impfung, welche bestimmte Krankheiten verhindern könnte, soll nun die Dogmenbildung bereits zu einem Zeitpunkt erfolgen, wo die Gedankenperihelierung aufgrund fehlender Erfahrung nicht einsetzen wird. Bisher hatte man durch Jugendbücher, wie etwa „Onkel Albert und die Nussschale“, schon einige Erfolge erringen können, jedoch setzt dies bereits die Lesefähigkeit voraus. Hierdurch kann ein gewisser Erfahrungsschatz grundsätzlich nicht mehr ausgeschlossen werden. Die neue Idee gleicht einem genialem Schachzug, welcher auch bei den bekannten Religionen schon Jahrhunderte lang erprobt ist!

    Idee

    Man verlegt einfach die Dogmenbildung auf frühestes Kindesalter, d. h. als Bildungsstätten stellt man sich Kindergärten und als qualifiziertes Ausbildungspersonal die Kindergärtnerinnen vor. Werbeslogan hierfür: Wissen muss für den Kindergarten produziert werden.

    Den heranwachsenden zukünftigen Studenten der theoretischen Physik ist der Glaube an die Relativitätstheorie dann bereits fest im Hirn verankert und jedes Paradoxon wird als Selbstverständlich betrachtet werden, weil es gar nicht mehr als solches erkannt werden kann.

    Die Zukunftsidee von Stupidedia, die Dogmenbildung auf frühestes Kindesalter zu verlegen, ist schon im staatlich kontrollierten Schulwesen einigen eifrigen Marketing-Spezialisten eingefallen (Kinder sind ja bekanntlich in der Branche begehrte Verbraucher), zum Beispiel:

    Schon Grundschüler im zarten Alter von 5 Jahren werden aufgefordert, sich am Geniekult zu beteiligen:

    Malwettbewerb zum 100. Jahrestag von Einsteins Relativitätstheorie „Schüler malen Einstein“
    finanziert durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

    Oder auch außerhalb der Schule für ehrgeizige, geblendete Eltern, die nicht ahnen, dass sie ihren Sprösslingen hanebüchenen Unsinn servieren:

    Wie man mit einem Schokoriegel die Lichtgeschwindigkeit misst und andere nützliche Experimente für den Hausgebrauch
    Mick O’ Hare, Fischer-Verlag, 2009

    Mit Einstein im Fahrstuhl
    Jürgen Teichmann, Arena Verlag
    Entstanden in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Museum.

    Bilderbuch Einstein mit der Geige
    2005, Peter Tille (Autor), Manfred Bofinger (Illustrator)

    So baut man eine Zeitmaschine – Eine Gebrauchsanweisung
    Paul Davies, Piper-Verlag, 2004

    Tja, wie sagt es noch Stupidedia? „Es könnte zwar nicht mehr zu den gefürchteten Hirnverbrennungen führen, aber die notwendige gedankliche Höchstleistung im Relativitätszentrum wäre auch nicht mehr möglich, da vom Resthirn zu viel Energie absorbiert wird.“ 🙂

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  33. Peter Rösch

    Die Bezeichnung „Einsteinismus“ (jeder Beobachter der Szene weiß, was gemeint ist) dürfte in Anlehnung an den Begriff „Machismus“, wie Friedrich Adler vor 1920 ihn gebrauchte, eingeführt worden sein. Der Machismus war gegenüber dem Marxismus-Leninismus übrigens die erklärte „bourgeoise“ Feindideologie, da dieser auf materialistischen Theoriemodellen, jener auf idealistischen beruhte.

    Noch etwas zu Heisenberg: Die Karriere dieser physikalischen Knalltüte beruhte auf einem Gespräch in München mit Ferdinand Lindemann, dessen Verlauf er schilderte, den Inhalt er jedoch unterschlug. Weil ein – wie sich später herausstellte: erfundener – Hund (im Zusammenhang Reminiszenz an Mephisto, „des Pudels Kern“??) angeblich zu laut bellte und Lindemanns Rede deshalb unverständlich blieb. – Es war dann Lindemanns Feind Sommerfeld, der dafür sorgte, daß Heisenberg das ihm mitgeteilte Wissen für sich behielt. Aus dem Heisenbergschen Umkreis kamen später dann solche Geschichtsmanipulateure wie Armin Hermann.

  34. Jocelyne Lopez

    Peter Rösch machte 2009 auf eine Physik-Aufgabe aus einem Schulbuch für das Physik-Unterricht (Metzler Physik – 1989, Seite 294) aufmerksam:

    8/43: Ist es möglich, mit einem 15 langen Panzer einen 10 m breiten Graben mit einer Geschwindigkeit von v = 0,8 c zu überqueren? Aus der Sicht des Panzerfahrers ist der Graben auf 6 m kontrahiert, und die Mitte des Panzers, dort sei der Schwerpunkt, steht noch fest auf der einen Seiten, wenn die Vorderkante des Panzers die andere Grabenseite erreicht. Aus der Sich der Verteidiger ist der Panzer auf 9 m kontrahiert. Er schwebt also einen Moment frei in der Luft und müsste in den Graben fallen! Wie löst sich dieser Widerspruch?

    Lösung:

    Dieses Problem wurde von W. Rindler 1961 aufgeworfen (Am. J. Phys. 29, 365 (1961)). Natürlich fällt der Panzer in den Graben, da er aus der Sicht der Verteidiger für einen Moment frei schwebt. Wie erklärt sich dieser Sachverhalt aus der Sicht des Panzerfahrers? Mit der Lorentz-Transformation zeigt Rindler, dass sich der Panzer in dem kontrahierten Panzer biegt. Anschaulich hilft hier ein Minkowski-Diagramm. In der Abbildung sind das Ruhsystem I des Panzers und das relativ dazu nach links bewegte System I’ des Grabens gezeichnet. Wir betrachten das Ereignis E (t = 0; die Panzerspitze fährt über den Grabenrand) und nehmen an, die zwischenmolekularen Kräfte im Panzer übertragen sich mit Lichtgeschwindigkeit. Nach 16 2/3 Sekunden hat erst ein Drittel des Panzers Kenntnis von dem Ereignis E und nur dieses Drittel kann demnach Kräfte Ausüben und den über dem Graben befindlichen Teil halten. Das Diagramm zeigt, dass sich bereits 80% dieses Drittels über den Graben befindet. Der Panzer kann demnach nicht starr bleiben, sondern biegt sich von Anfang an (parabelförmig) in den Graben.

    Ich habe die Lösung dieser Schulaufgabe zwar sofort gefunden, aber möglicherweise hat bei mir dabei die von Stupidedia beschriebene, gefürchtete kreisbahnähnliche Perihelierung meiner Gehirnareale angesetzt, die zu einer Hirnverbrennung führen kann, die jedoch schon zuvor bei dem Planeten Merkur von der Relativitätstheorie mit bewundernswerter Hochgenauigkeit vorausgesagt wurde.

    Meine Lösung der Panzer-Aufgabe – sie ist ganz einfach, man braucht sich nur ganz genau an die schriftlichen Vorgaben zu halten, das geht wie folgt:

    1) Wenn ein „Drittel des Panzers“ plötzlich „Kenntnis von dem Ereignis“ nimmt, kann es natürlich nicht untätig bleiben, ist klar. Ihr würdet auch nicht als Drittel eines Menschen dabei untätig bleiben, warum sollte es also ein Panzer tun, oder?

    2) Also mobilisiert das erste Drittel des Panzers seine zwischenmolekularen Kräfte und schickt sie mit fast Lichtgeschwindigkeit zu den zwei letzten Dritteln, die noch keine Ahnung von nix haben.

    3) Wenn schon 80% des ersten Drittels sich über dem Graben befinden, dann können die 20% der zwei anderen Drittel nicht untätig bleiben, zumal sie mit großer Besorgnis von der Notsituation der zwischenmolekularen Verhältnisse des ersten Drittels mit fast Lichtgeschwindigkeit Kenntnis genommen haben. Die sind ja solidarisch mit dem ersten Drittel, versteht sich von selbst. Ihr würdet auch solidarisch mit Eurem ersten Drittel sein, wenn es in eine zwischenmolekulare Notsituation gerät, oder nicht? Also bitte.

    4) Also entscheiden die zwei letzte Drittel des Panzers einstimmig, dass der ganze Panzer in dieser Notsituation unmöglich starr bleiben darf, was fatal für alle 3 Drittel zusammen und für die Relativitätstheorie wäre.

    5) Die drei solidarische Drittel des Panzers biegen sich also „von Anfang an“, also noch bevor sie alle drei „Kenntnis vom Ereignis“ genommen haben (man merke hier den rettenden Einsatz des Rückwärtslaufs der Zeit, der schon anderswo einwandfrei von der Relativitätstheorie nachgewiesen wurde) schön „parabelförmig“ (man merke hier den rettenden Einsatz von Parabeln bzw. Zauberkräften, die auch von der Relativitätstheorie anderswo nachgewiesen wurden) und biegen sich elegant in den 6 m bzw. 9 m breiten Graben, der die ganze Zeit gar keine Ahnung von dem Verkürzungsdrama der 3/3 des Panzers, der 3/3 des Panzerfahrers und der 3/3 des Verteidigers und auch nicht von den Veränderungen der 3/3 seiner eigenen Breite hatte und ganz brav mit seinen 3/3 die ganze Zeit verantwortungslos 10 m breit geblieben ist.

    6) So erklärt man mit der Relativitätstheorie für jeden nachvollziehbar, wie ein 15 m langer Panzer in einem 10 m breiten Graben fällt, elegant mathematisch parabelförmig verbogen.

    Alles klar?

    Ich kann nur hoffen, dass die angesetzte Verbrennung meiner Gehirnareale um mein Relativitätszentrum nicht irreversible ist, aber es wäre ja eigentlich nur meine Schuld, Ekkehard Friebe hatte mich ja auch ganz am Anfang meiner Beschäftigung mit der Relativitätstheorie vor 10 Jahren davor gewarnt: Führt der Glauben an Einsteins Relativitätstheorie zu einer gewissen Art geistiger Invalidät?

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  35. Hubertus Gottschalk

    Sehr geehrte Frau Lopez,

    mir ist unverständlich, warum Sie auf der einen Seite Teile aus meinen Beitrag mit dem Hinweis: „gelöscht von Jocelyne Lopez: Bitte keine fachlichen Diskussionen, sie sind hier off-Topic“streichen, welche nicht mal lang waren, hier ungekürzt nachzulesen:

    http://relativitaetstheorie.freeforums.org/post12.html#p12 (Entfernte Textteil rot hervorgehoben)

    aber nun selber hier das Thema fachlich aufgreifen und das Panzerbeispiel beschreiben, ich vermute mal, Sie wollen es hier nur stehen haben, aber auf keinen Fall dann eine Antwort dazu bekommen. Wirkt irgendwie inkonsistent, es scheint das Sie sich da nicht an Ihre eigenen Vorgaben halten. Sie schreiben nun einen langen Beitrag der ganz sicher fachlicher ist, als das was Sie mir aus meinem Beitrag an Herrn Rösch gelöscht haben.

    Mit freundlichen Grüßen

    Hubertus Gottschalk

  36. Hubertus Gottschalk

    Sehr geehrte Frau Lopez,

    eventuell halten Sie Stupidedia für ein sachliches Wiki und haben übersehen, dass es ein Spaßprojekt und Satire ist, wegen Beleidigungen mussten dort auch schon einige Artikel entfernt werden. Lesen Sie dazu bitte:

    In der Stupidedia existieren aktuell (Stand: 30. Juni 2014) 22.680 Artikel. Täglich kommen durchschnittlich etwa ein bis zwei neue Artikel dazu, alle bestehenden Artikel sind kategorisiert. In der Stupidedia werden Begriffe in erster Linie in einer humoristischen oder satirischen Form dargestellt.

    Ungeachtet der Tatsache, dass es sich bei der Stupidedia um ein „Spaßprojekt“ handelt, wurden eindeutige Regeln definiert, welche die Autoren auf die Art des gewünschten beziehungsweise unerwünschten Inhalts aufmerksam machen sollen.

    Vor allem Artikel, die unliebsame Personen des öffentlichen Lebens oder Prominente zum Thema haben, sind mitunter beleidigend; beispielsweise werden Artikel über derartige Personen in der Kategorie Kotzbrocken oder Dumm wie Scheiße gesammelt.

    Teilweise mussten Stupidedia-Artikel wegen Beschwerde der betroffenen Personen entfernt werden. So wurden die Artikel über Bushido, Jan van Helsing, Michel Friedman, Heino, Dolly Buster, Nanu Nana, den Friesischer Rundfunk, die Partei Graue Panther, die Volksgruppe der Zigeuner oder Tine Wittler gesperrt.

    In zahlreichen Artikeln finden sich ein oder mehrere Bilder, die häufig mit satirischen Kommentaren versehen sind. Diese Bilder konnten in den ersten Jahren extern in die Artikel eingebunden oder von beliebigen Quellen entnommen und anschließend hochgeladen werden. Inzwischen müssen sämtliche hochgeladenen Bilder in der Stupidedia mit Quellenangaben und den zugehörigen Lizenzen versehen werden, um Schadensersatzforderungen zu vermeiden. Externes Einbinden ist nicht mehr erlaubt und grundsätzlich technisch nicht mehr möglich. Die Stupidedia besitzt weiterhin eine eigene ALS-Lizenz (Autorenlizenz für die Stupidedia), die von Usern für eigene Werke verwendet werden kann und nur deren Verwendung innerhalb der Enzyklopädie und außerhalb mit Genehmigung des Erstellers zulässt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Stupidedia

    Die Quelle ist mehr als fragwürdig und ganz sicher nicht seriös, die Kritik sollte sich nicht auf solche Spaßprojekte stützen oder auf satirische Aussagen zurückgreifen. Zumindest die Artikel von dort nicht so zitieren, als wären sie ernsthaft gemeint.
    .
    .
    Mit freundlichen Grüßen

    Hubertus Gottschalk

  37. Jocelyne Lopez

    Sehr geehrter Herr Gottschalk,

    wenn Sie nichts von der Bedeutung der Satire als anerkanntes Instrument der Gesellschaftskritik in allen Kulturen wissen, können Sie sich zum Beispiel bei Wikipedia darüber informieren: Satire

    Die Satire ist auch vom Grundgesetz durch das Recht auf Meinungsfreiheit geschützt, sie wird dort als künstlerische Freiheit behandelt. Politiker und Entscheidungsträger des öffentlichen Lebens können sich nicht gegen die Satire der Bürger auf dem Weg des Privatrechts schützen wollen: Sie müssen sie sich gefallen lassen.

    Wenn zum Beispiel Angela Merkel bei jedem Fall, wo sie in den Medien karikaturiert und beleidigt wird, privatrechtlich klagen würde, würde sie und die Gerichte keine Zeit mehr haben, etwas Anderes zu tun – davon abgesehen, dass sie die Prozesse verlieren würde.

    Ich kenne nur einen Fall, wo ein hochangesiedelter Politiker einen Journalisten mit Privatklage gedroht hat, und zwar Altbundeskanzler Helmut Kohl bei einem Nazi-Vergleich.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  38. Hubertus Gottschalk

    Sehr geehrte Frau Lopez,

    mir ist selbstverständlich Satire als Ausdrucksform von Kritik bekannt, Ihre Beiträge ließen für mich aber nicht (klar) erkennen, dass Sie das satirisch meinten. Und wie auch immer Sie diese Texte dort bewerten, unter guter Satire verstehe ich schon Beiträge mit mehr Niveau, das ist doch dort mehr albern und recht flach gehalten. Dazu ein Beispiel:

    Wie A. Einstein auf diese skurrile Idee kam:

    Es war am 17. Dezember 1902 als Klein-Einstein gerade auf der Toilette saß und da kam ihm plötzlich die Erleuchtung.

    Ihm fiel auf, dass die schnelleren Spermien eine längere Lebenszeit zu haben schienen, dies brachte Klein-Einstein auf eine geni(t)ale Idee! Um diese zu beweisen führte er einen körperlich und geistig sehr anstrengenden Test durch.

    Er öffnete dazu seinen Hodensack und schnürte jedem Spermium eine 24-Karat-Rolex um. Dann ejakulierte er ein weiteres Mal. Dabei unterteilte er die Spermien in drei Kategorien:

    Die Franzosé bewegten sich mit rund 1 km/h (annähernd Dunkelgeschwindigkeit), und starben recht schnell.

    Die Mittelschnellen bewegten sich mit 20 000 km/s und hatten ein wenig länger zu leben.

    Die Ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz furchtbar Schnellen bewegten sich mit 99,9% der Lichtgeschwindigkeit, also mit ca. 299 700 km/s und lebten verdammt lange, wie er an der Rolex-Uhr leicht ablesen konnte.

    http://www.stupidedia.org/stupi/Relativit%C3%A4tstheorie#Wie_A._Einstein_auf_diese_skurrile_Idee_kam

    Witzig finde ich solche Beiträge nicht und auch Satire verstehe ich anders, aber gut, Humor ist wie Geschmack eine Sache wo die Meinungen weit auseinander gehen, wenn Sie das mit den Spermien Einsteins nun witzig und geschmackvoll finden und darüber gar lachen oder schmunzeln können, ist das natürlich legitim und alleine Ihre Sache. Ich hingegen finde das:

    „Er öffnete dazu seinen Hodensack und schnürte jedem Spermium eine 24-Karat-Rolex um. Dann ejakulierte er ein weiteres Mal.“

    peinlich, niveaulos und ganz im Ernst geschmacklos. Wollte Sie auch nur darauf hinweisen, dass diese Seite eben kein ernsthaftes Wiki ist. Es findet sich da sicher eine bessere Satire, als der Text über ein ejakulierenden Einstein, der seine Spermien mit einer Rolex beglückt.
    .
    .
    Mit freundlichen Grüßen

    Hubertus Gottschalk

  39. Jocelyne Lopez

    Was Sie persönlich witzig finden oder auch nicht, Herr Gottschalk, ist nun mal Ihre persönliche Empfindung und kann nicht maßgebend für die 37.954 Leser zugrunde gelegt werden, die die Relativitätstheorie-Seite von Stupipedia aufgerufen haben, oder für die mehreren Tausende von Lesern, die unsere Blog-Artikel aufrufen. Dementsprechend erübrigen sich Ihre Spekulationen darüber.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  40. lumpnenstrumpf

    lumpnenstrumpf
    lumpi.@doof.de
    IP 91.51.93.247

    blöde kuh!!

  41. Jocelyne Lopez

    Eine Information am Rande dieses Artikels, da auch bei meiner Bürgeranfrage über das CERN-Neutrinoexperiment die Behörde PTB mit Erhebung von Gebühren im Rahmen des Informationsfreiheitgesetzes gedroht hatte:

    Informationsfreiheitsgesetz: Erfolg vor Gericht gegen die Behörde LANUV NRW!

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  42. Hubertus Gottschalk

    Sehr geehrte Frau Lopez,

    was meinen Sie wie oft die Seite zur Relativitätstheorie bei Wikipedia aufgerufen wurde, vermutlich haben auch Sie da mal geschaut, stimmen Sie und alle Leser der Seite den Aussagen dort zu?

    Wenn eine Seite noch nicht gelesen wurde, weiß ja auch keiner was dort steht, jeder Aufruf wird aber gezählt. Sie können nicht davon ausgehen, dass jeder Aufruf auch einem Zuspruch gleich kommt.

    Und ich spekuliere nicht, ich habe mich nur als Kritiker von solcher Form der Kritik deutlich distanziert. Kritik darf gerne auch humorvoll sein und auch satirisch, aber nicht geschmacklos und schon widerlich und ekelhaft. Der Artikel auf Stupipedia ist widerlich, bedarf da doch keiner Diskussion.

    Und bitte nehmen Sie doch meine Kritik nicht persönlich, Sie wirken ein wenig vergnatzt, meine Aussage war nur rein sachlicher Natur, wollte Ihnen da sicher nicht zu Nahe treten. Mir liegt als Kritiker eben auch viel an dem Bild das die Kritik an der SRT in der Öffentlichkeit bietet, ich gehe davon aus, dass Sie selber auch Wert auf Qualität legen und ein gewisses Niveau achten wollen.
    .
    .
    Mit freundlichen Grüßen

    Hubertus Gottschalk

  43. Jocelyne Lopez

    Zitat Hubertus Gottschalk:

    “Und ich spekuliere nicht, ich habe mich nur als Kritiker von solcher Form der Kritik deutlich distanziert. Kritik darf gerne auch humorvoll sein und auch satirisch, aber nicht geschmacklos und schon widerlich und ekelhaft. Der Artikel auf Stupipedia ist widerlich, bedarf da doch keiner Diskussion.

    Ja, das sagten Sie schon mehrmals. Ihre Meinung haben wir schon alle zur Kenntnis nehmen dürfen, mehrmals. Damit ist also in der Tat schon alles gesagt und es bedarf keiner weiteren Diskussion.

    Bitte lassen Sie jetzt die Thematik dieses Artikels auf die Untersuchung der Bedeutung der Satire als Gesellschaftskritik nicht ausufern, nachdem Sie sie auf die fachliche Untersuchung der Relativitätstheorie ausufern lassen wollen. Ich bitte um Ihr Verständnis.

    Dafür wäre eher Ihre versprochene persönliche Position zum Thema dieses Artikels fällig, siehe meine Frage im Kommentar Nr. 18:

    „Finden Sie richtig, Herr Gottschalk, dass die Verantwortliche der Exekutive und der Legislative, einschließlich der Regierungschefin Angela Merkel, eine Karteileiche der Wissenschaft Jahr für Jahr mit Millionen von Steuergeldern zuschütten? Läuft Ihrer Meinung nach alles richtig im staatlichen Bildungs- und Forschungssystem? Oder ist doch nur Lobbyismus hier am Werk?“

    A propos Ausuferung der Thematik im fachlichen Gebiet:

    Anmerkung der Moderation:

    Was bezwecken Sie genau mit der Einrichtung Ihres neuen Forums „Relativitätstheorie“, das Sie weiter oben verlinkt haben und bis jetzt durch Übernahme von Originalbeiträgen von Teilnehmern unserer Diskussion lediglich eine Spiegelung unseres Blogs darstellt? Möchten Sie dort ein Monolog über die fachliche Untersuchung der Relativitätstheorie führen, mit Teilnehmern, die dort nicht vertreten sind?

    http://relativitaetstheorie.freeforums.org/post12.html#p12

    Ich möchte Sie bitten, sehr geehrter Herr Gottschalk, da dort Beiträge von namentlich genannten Teilnehmern unseres Blogs ungefragt übernommen wurden, Ihr Forum mit einem gültigen Impressum zu versehen. Oder habe ich ein Impressum übersehen?

    Wie Sie es sehr wahrscheinlich wissen, werden nämlich anonym geführte Internet-Plattformen seit Jahren dazu genutzt, anonyme Figuren aus dem Internet zu ermuntern, die Privatperson von Kritikern der Relativitätstheorie namentlich anzugreifen, zu beleidigen bzw. gravierend zu verleumden.

    Unsere Diskussion wird nämlich von solchen Figuren seit Anfang an zeitnah verfolgt, wie Sie es aus einem von mir freigeschalteten Spam-Beitrag weiter oben erkennen können. Auch wurde kürzlich im MAHAG-Forum für Ihr neu eingerichtetes Forum durch einen notorischen Stalker und Mobber aus dieser illegalen Szene geworben („Herr Senf“).

    Das sind keine guten Voraussetzungen für eine sachliche und faire fachliche Diskussion, werden Sie wohl einsehen, sodass ich Sie darum bitte, sehr geehrter Herr Gottschalk (ist übrigens „Hubertus Gottschalk“ Ihr bürgerlicher Name oder ein Pseudonym?) Ihr Forum mit einem gültigen Impressum zu versehen oder darauf zu verzichten, ungefragte Teilnehmer unseres Blogs dort namentlich zu erwähnen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  44. Peter Rösch

    Ich hab‘ da jetzt auch mal reingeschaut, in dieses Gottschalk-Forum. Es sind genau solche sich dort betätigenden Wirrköpfe, welche die Kritik an Einstein und der Relativitätstheorie jahrzehntelang in Mißkredit gebracht haben. Sie wissen nicht, was sie wollen, nicht wie sie’s wollen, sie haben nichts verstanden und nichts anzubieten. Sie wollen nach meinem Eindruck einfach nur wichtig mittun und schwätzen.

  45. Jocelyne Lopez

    # 44 – Peter Rösch:

    Was ich als sehr unangenehm bei der Einrichtung dieses neuen Forums finde, ist, dass Herr Gottschalk ohne jeglichen Link und sogar ohne jeglichen Hinweis, einfach Originalbeiträge von Teilnehmern unserer Diskussion in seinem Forum reinkopiert, so daß Leser dieses Forums zwangläufig denken müssen, dass diese Teilnehmer sich dort registriert haben und persönlich in diesem Forum anwesend sind, was überhaupt nicht der Fall ist. Das gleicht einer Täuschung der Leser, was allerdings schon in anderen Foren dieser Art in der Vergangenheit mal praktiziert wurde: Ich wurde zum Beispiel schon mal ohne mein Wissen in einem Forum „zwangsregistriert“, mit einem Foto von mir als Avatarbild und mit Kopie von Beiträgen, die ich dort selbst nie reingestellt hatte…

    Ich hatte schon Herrn Gottschalk eindeutig signalisiert, dass ich b.a.w. kein Gesprächsbedarf mehr an fachliche Diskussionen über die Relativitätstheorie habe, weder in unserem Blog noch woanders, und Sie, Peter, hatten es auch eindeutig signalisiert. Das gehört sich einfach nicht, Teilnehmer indirekt zwingen zu wollen, sich an eine Thematik zu beteiligen, wenn sie daran kein Interesse haben. Austausche setzen gegenseitiges Interesse voraus, Herr Gottschalk möchte es einfach zur Kenntnis nehmen und akzeptieren. Ob Wolfgang Lange Interesse hat, sich persönlich an fachliche Diskussionen im neuen Forum „Relativitätstheorie“ zu beteiligen ist seine Sache, man kann ihn jedoch durch eine Art „Zwangsregistrierung“ meiner Meinung nach nicht dazu auffordern, zumal Herr Lange seine privaten Kontaktdaten für Interessierte hier veröffentlicht hat.

    Was ich jedoch am unangenehmsten bei der Einrichtung eines Forums über die Kritik der Relativitätstheorie ohne gültiges Impressum finde, ist, dass eine solche Konstruktion erfahrungsgemäß nicht dazu dienen soll, sich fachlich über diese Theorie auszutauschen, sondern in erster Linie dafür gedacht ist, ungehemmt die Person der Kritiker der Relativitätstheorie anzugreifen bzw. angreifen zu lassen – wobei die Betroffene aufgrund der Anonymität der Angreifer bzw. des ständigen Wechsels ihrer Pseudonymen in dieser gezielt geschaffenen rechtsfreien Zone zum Schutz ihrer Persönlichkeitsrechte machtlos sind. Das erleben wir zu genügen seit 8 Jahren mit den vernetzten Internet-Prangern „RelativKritisch / Esowatch-Psiram“. 🙁

    Herr Friebe und ich möchten deshalb als Verantwortliche für den Schutz der Persönlichkeitsrechte aller Teilnehmer unseres Blogs dafür sorgen, dass die ungefragte Übertragung ihrer Beiträge in einem fremden, anonym geführten Forum nicht dafür missbraucht wird, sie als Privatpersonen anzugreifen bzw. angreifen zu lassen. Wie gesagt agieren schon im Hintergrund einige dieser Figuren in unserem Blog, ein notorischer Mobber und Stalker aus dem Netzwerk „RelativKritisch“ hat schon für das neue Forum von Herrn Gottschalk geworben, und ich bin mir auch nicht sicher, ob der Name „Hubertus Gottschalk“ eine echte Identität oder ein Pseudonym ohne Rechtsgrundlage ist – ich tendiere zurzeit für letzteres.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  46. Hubertus Gottschalk

    Sehr geehrte Frau Lopez,

    Sie schrieben:

    Ja, das sagten Sie schon mehrmals. Ihre Meinung haben wir schon alle zur Kenntnis nehmen dürfen, mehrmals. Damit ist also in der Tat schon alles gesagt und es bedarf keiner weiteren Diskussion. Bitte lassen Sie jetzt die Thematik dieses Artikels auf die Untersuchung der Bedeutung der Satire als Gesellschaftskritik nicht ausufern, nachdem Sie sie auf die fachliche Untersuchung der Relativitätstheorie ausufern lassen wollen. Ich bitte um Ihr Verständnis.

    Meinungen gehen nicht immer gleiche Wege, Sie meinen es wäre nun alles gesagt, ich erlaube mir dazu eine andere eigene und eben freie Meinung, werden Sie sicherlich verstehen und tolerieren. Mag es für Sie ein fachliches Ausufern sein, für mich ist es das nicht. Was bitte versuchen Sie denn mit Herr Mueller zu erreichen, warum werden viele tausende kritische Schriften mit vermeintlichen Fehlern der SRT gesammelt, wenn es keine fachliche Untersuchung dazu geben soll?

    Ein fachliche Auseinandersetzung macht ganz sicher mehr Sinn als über Einsteins Sperma geschmacklose Scherze zu reißen, nicht jeder schluckt einfach alles, als Kritiker liegt es mir sehr am Herzen, dass die Kritik seriös bleibt und durch solch fragwürdige Aktionen eben kein schlechtes Licht auf alle Kritiker fällt. Auch weil Sie sich hier in Ihrem Blog den Lesern und der Öffentlichkeit so präsentieren, als würden sie für alle Kritiker sprechen oder denen vorstehen. So ist es ja nun ganz sicher nicht, bedarf da auch wen mit mehr fachlicher Kompetenz.
    .
    .

    Dafür wäre eher Ihre versprochene persönliche Position zum Thema dieses Artikels fällig, siehe meine Frage im Kommentar Nr. 18:

    “Finden Sie richtig, Herr Gottschalk, dass die Verantwortliche der Exekutive und der Legislative, einschließlich der Regierungschefin Angela Merkel, eine Karteileiche der Wissenschaft Jahr für Jahr mit Millionen von Steuergeldern zuschütten? Läuft Ihrer Meinung nach alles richtig im staatlichen Bildungs- und Forschungssystem? Oder ist doch nur Lobbyismus hier am Werk?”

    Ich habe auch ein Privatleben und nehme mir für Antworten die Zeit die ich für eine Vernünftige eben brauche, vorab aber sei gesagt:

    Ihre Ausdrucksweise lässt sehr zu wünschen übrig, an Herrn Rösch reicht es noch nicht heran, aber sachlich liest sich anders. Ich möchte sachlich punkten und nicht durch Rabulistik, Sie mögen da eine Karteileiche erkennen, viele Physiker und Studenten der Physik sehen das anders, teilen Ihre Meinung dazu sicher nicht. Beifall und Zustimmung haben ich in Ihrem Blog von dieser Seite jedenfalls bisher nicht entdecken können. Versuche Sie doch einfach weniger emotional und mehr sachlich an das Thema zu gehen, so schaffen Sie nur unnötig neue Fronten. Lobbyeismus findet sich in allen Bereichen, die Gelder für die Forschung an der SRT sind inzwischen zum Glück nur noch marginal im Vergleich zu anderen Forschungsprojekten. Nennen Sie doch konkrete Zahlen, wenn Sie von „Millionen“ schreiben ist das so nicht zu verifizieren. Wer hat wann wie viel für was genau bekommen? Haben Sie da Zahlen zu?
    .
    .

    Was bezwecken Sie genau mit der Einrichtung Ihres neuen Forums „Relativitätstheorie“, das Sie weiter oben verlinkt haben und bis jetzt durch Übernahme von Originalbeiträgen von Teilnehmern unserer Diskussion lediglich eine Spiegelung unseres Blogs darstellt? Möchten Sie dort ein Monolog über die fachliche Untersuchung der Relativitätstheorie führen, mit Teilnehmern, die dort nicht vertreten sind?

    Schauen Sie bitte sorgfältiger hin Frau Lopez, es gibt dort einige Fäden die sich sachlich und fachlich mit Fragen zur SRT beschäftigen und nur ein kleiner Teil beinhaltet Antworten an Kommentatoren dieses Blogs hier. Die Beiträge von Ihnen hier sind zum größten Teil Monologe, selten gibt es dazu Kommentare, viele haben nicht einen. Auch zitieren Sie Personen die an anderen Orten im Internet was geschrieben haben, das ist wie Sie wissen ein übliches Prozedere. Und all die Personen die Sie ungefragt hier im Blog zitieren antworten hier auch nicht, oder hat sich Frau Merkel schon hier geäußert, habe ich was übersehen?

    Und im Forum werden nicht einfach Teile aus Antworten geschnitten, nur weil diese wem nicht genehm sind. Eine Zensur wie in Ihrem Blog findet dort nicht statt.

    Zweck des Forum ist es der Kritik eine seriöse Diskussionsplattform zu stellen und Ihren Blog damit nicht unnötig zu belasten, Sie haben ja recht deutlich zum Ausdruck gebracht, dass Sie lieber Klagen anstatt Diskutieren wollen. Sehen Sie es doch als ein neues alternatives Angebot – seriöse Kritik kann es nicht genug geben, oder? Es gab hier einige Kritiker, die gerne sachlich weiter über Fragen zur SRT diskutiert hätten, Sie haben mehrfach solch interessanten Diskussion einfach abgewürgt, warum? Warum unterbinden Sie sachliche Diskussion unter Kritikern?
    .
    .

    http://relativitaetstheorie.freeforums.org/post12.html#p12

    Ich möchte Sie bitten, sehr geehrter Herr Gottschalk, da dort Beiträge von namentlich genannten Teilnehmern unseres Blogs ungefragt übernommen wurden, Ihr Forum mit einem gültigen Impressum zu versehen. Oder habe ich ein Impressum übersehen?

    Dazu besteht kein Grund, wenn wer hier ein Problem oder Fragen dazu hat, kann er mich ja anschreiben. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass die jeden Teilnehmer aus anderen Foren und Blogs gefragt haben, ob Sie seine Beiträge übernehmen dürfen, oder haben Sie? Und Sie finden in dem Forum keine Beleidigungen von Personen, hier im Blog ausschaut es da ja anders aus, Herrn Rösch lassen Sie da ja viel durchgehen.

    Es gibt auch keine Rechtsgrundlage die es einem untersagen würde, Beiträge aus anderen Foren zu zitieren, wenn Sie glauben da eine solche zu kennen, nennen Sie mir diese doch bitte.
    .
    .

    Wie Sie es sehr wahrscheinlich wissen, werden nämlich anonym geführte Internet-Plattformen seit Jahren dazu genutzt, anonyme Figuren aus dem Internet zu ermuntern, die Privatperson von Kritikern der Relativitätstheorie namentlich anzugreifen, zu beleidigen bzw. gravierend zu verleumden.

    Genau und das wollen Sie doch nicht noch unterstützen oder? Als seriöser Kritiker mit fachlichem Hintergrund muss auch ich meine Familie und meine Person schützen, oder wollen Sie meine Familie dieser Gefahr aussetzen? Schützt sich nicht auch Herr Mueller seit Jahren durch Anonymität? Also seriöser Kritiker steht mir sicher ein gleiches Recht zu. In dem Forum gibt es keine Rechtsverstöße und das soll auch so bleiben.
    .
    .

    Unsere Diskussion wird nämlich von solchen Figuren seit Anfang an zeitnah verfolgt, wie Sie es aus einem von mir freigeschalteten Spam-Beitrag weiter oben erkennen können. Auch wurde kürzlich im MAHAG-Forum für Ihr neu eingerichtetes Forum durch einen notorischen Stalker und Mobber aus dieser illegalen Szene geworben („Herr Senf“).

    Ich habe vor einiger Zeit mal ein Blick in dieses besagte Forum geworfen, es hat sich nicht gelohnt. Irgendwelche obskure Pseudonyme ohne fachlichen Hintergrund beleidigen sich unentwegt, scheint mir da eine Wettbewerb zu sein. Und zu der von Ihnen genannten Person kann ich nichts sagen, unter diesem Namen wurde weder gemobbt noch gestalkt oder in einer anderen Forum kontaktiert. Aber Sie bestätigen mir damit nochmals die Gefahr, auch Ziel solcher Angriffe werden zu können. Darum sollte man als Kritiker sich als Person schon zu schützen wissen.
    .
    .

    Das sind keine guten Voraussetzungen für eine sachliche und faire fachliche Diskussion, werden Sie wohl einsehen, sodass ich Sie darum bitte, sehr geehrter Herr Gottschalk (ist übrigens „Hubertus Gottschalk“ Ihr bürgerlicher Name oder ein Pseudonym?) Ihr Forum mit einem gültigen Impressum zu versehen oder darauf zu verzichten, ungefragte Teilnehmer unseres Blogs dort namentlich zu erwähnen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

    Was ich einsehe oder auch nicht überlassen Sie getrost mir Frau Lopez, Ihre Meinung dazu in allen Ehren, das Forum erfüllt rechtlich alle Anforderungen und wen ich zitiere oder nicht obliegt nicht Ihrer Obhut.

    Dieser Beitrag ist auch hier im Original nachzulesen:
    http://relativitaetstheorie.freeforums.org/post24.html#p24
    .
    .
    Mit freundlichen Grüßen

    Hubertus Gottschalk

  47. Hubertus Gottschalk

    Herr Rösch,

    Sie schrieben:

    Ich hab’ da jetzt auch mal reingeschaut, in dieses Gottschalk-Forum. Es sind genau solche sich dort betätigenden Wirrköpfe, welche die Kritik an Einstein und der Relativitätstheorie jahrzehntelang in Mißkredit gebracht haben. Sie wissen nicht, was sie wollen, nicht wie sie’s wollen, sie haben nichts verstanden und nichts anzubieten. Sie wollen nach meinem Eindruck einfach nur wichtig mittun und schwätzen.

    Wie von Ihnen nicht anders erwartet, beleidigen Sie einfach weiter die Menschen, die sich eine eigenen und andere Meinung zu den Dingen erlauben und nicht wie Sie den Weg der Diffamierung und Beleidigung einschlagen wollen. Bisher sind vier Teilnehmer dort registriert, Herr Lange, Little Simon und heute hat sich noch ein fb… angemeldet, das könnte ein Bot oder ein Werbeaccount sein, der Name wirkt generisch.

    Im Gegensatz zu Ihnen Herr Rösch wird in dem Forum sachlich und fachlich zum Thema diskutiert werden und auf Beschimpfungen von Physiker und anderer Personen wird ebenso verzichtet, wie das Verbreiten von Verschwörung-Hypothesen im Bereich der Wissenschaften.

    Ich finde es schon bezeichnend wie sie hier sich einfach so erlauben den Teilnehmern dort schon zu unterstellen, sie hätten nichts verstanden und nichts anzubieten, was haben Sie denn bitteschön anzubieten? Und dann schießen Sie weiter und unterstellen als Motivation Wichtigtun und Schwätzen. Ihr Eindruck in allen Ehren, meiner ist, Sie haben weder Anstand noch Benehmen gelernt. Beiträge wie der „Satirische“ von Frau Lopez bringen die Kritik sicherlich mehr in Misskredit als eine fachliche und seriöse Auseinandersetzung mit der SRT.

    Dieser Beitrag ist auch hier im Original nachzulesen:
    http://relativitaetstheorie.freeforums.org/post25.html#p25

    Hubertus Gottschalk

  48. Hubertus Gottschalk

    Sehr geehrte Frau Lopez,

    Sie schrieben:

    Was ich als sehr unangenehm bei der Einrichtung dieses neuen Forums finde, ist, dass Herr Gottschalk ohne jeglichen Link und sogar ohne jeglichen Hinweis, einfach Originalbeiträge von Teilnehmern unserer Diskussion in seinem Forum reinkopiert, so daß Leser dieses Forums zwangläufig denken müssen, dass diese Teilnehmer sich dort registriert haben und persönlich in diesem Forum anwesend sind, was überhaupt nicht der Fall ist. Das gleicht einer Täuschung der Leser, was allerdings schon in anderen Foren dieser Art in der Vergangenheit mal praktiziert wurde: Ich wurde zum Beispiel schon mal ohne mein Wissen in einem Forum „zwangsregistriert“, mit einem Foto von mir als Avatarbild und mit Kopie von Beiträgen, die ich dort selbst nie reingestellt hatte…

    Das ist nicht wahr, ich hatte in den Beiträgen deutlich die Quellen genannt und verlinkt und nun dieses noch einmal geprüft und in zwei Beiträgen noch deutlicher gemacht.
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    Ich hatte schon Herrn Gottschalk eindeutig signalisiert, dass ich b.a.w. kein Gesprächsbedarf mehr an fachliche Diskussionen über die Relativitätstheorie habe, weder in unserem Blog noch woanders, und Sie, Peter, hatten es auch eindeutig signalisiert.

    An einem fachlicher Diskussion mit Ihnen habe ich ebenfalls kein Bedarf, es soll ja fachlich und nicht satirisch sein, fürs Erstere fehlt Ihnen offenkundig die Kompetenz.
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    Das gehört sich einfach nicht, Teilnehmer indirekt zwingen zu wollen, sich an eine Thematik zu beteiligen, wenn sie daran kein Interesse haben. Austausche setzen gegenseitiges Interesse voraus, Herr Gottschalk möchte es einfach zur Kenntnis nehmen und akzeptieren. Ob Wolfgang Lange Interesse hat, sich persönlich an fachliche Diskussionen im neuen Forum „Relativitätstheorie“ zu beteiligen ist seine Sache, man kann ihn jedoch durch eine Art „Zwangsregistrierung“ meiner Meinung nach nicht dazu auffordern, zumal Herr Lange seine privaten Kontaktdaten für Interessierte hier veröffentlicht hat.

    Es wird ganz sicher niemand gezwungen, oder zwingen Sie die Kommentatoren in Ihrem Blog eine Mailadresse anzugeben? Im Forum wird zurzeit ein Gastzugang eingerichtet, jeder kann dann ohne sich registrieren zu müssen einen Beitrag schreiben, natürlich muss dieser dann wie in Ihrem Blog durch den Betreiber erst freigeschaltet werden.
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    Was ich jedoch am unangenehmsten bei der Einrichtung eines Forums über die Kritik der Relativitätstheorie ohne gültiges Impressum finde, ist, dass eine solche Konstruktion erfahrungsgemäß nicht dazu dienen soll, sich fachlich über diese Theorie auszutauschen, sondern in erster Linie dafür gedacht ist, ungehemmt die Person der Kritiker der Relativitätstheorie anzugreifen bzw. angreifen zu lassen – wobei die Betroffene aufgrund der Anonymität der Angreifer bzw. des ständigen Wechsels ihrer Pseudonymen in dieser gezielt geschaffenen rechtsfreien Zone zum Schutz ihrer Persönlichkeitsrechte machtlos sind. Das erleben wir zu genügen seit 8 Jahren mit den vernetzten Internet-Prangern „RelativKritisch / Esowatch-Psiram“. 🙁

    Unangenehm sind Ihre Spekulationen und Unterstellungen, Angriffe auf Personen und Beleidigungen sowie auch Unterstellungen finden sich in Ihrem Blog zuhauf, in dem von mir betriebenen Forum werden Sie solche nicht finden. Auch verzichten wir dort auf geschmacklose „Satire“ – diese widerwärtige Form der Kritik bleibt weiter Ihnen und Ihrem Blog überlassen. Viel Erfolg.
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    Herr Friebe und ich möchten deshalb als Verantwortliche für den Schutz der Persönlichkeitsrechte aller Teilnehmer unseres Blogs dafür sorgen, dass die ungefragte Übertragung ihrer Beiträge in einem fremden, anonym geführten Forum nicht dafür missbraucht wird, sie als Privatpersonen anzugreifen bzw. angreifen zu lassen. Wie gesagt agieren schon im Hintergrund einige dieser Figuren in unserem Blog, ein notorischer Mobber und Stalker aus dem Netzwerk „RelativKritisch“ hat schon für das neue Forum von Herrn Gottschalk geworben, und ich bin mir auch nicht sicher, ob der Name „Hubertus Gottschalk“ eine echte Identität oder ein Pseudonym ohne Rechtsgrundlage ist – ich tendiere zurzeit für letzteres.

    Und weiter spekulieren Sie im Negativen, mein Name ist mein Name und davon abgesehen ist es im Internet eines jeden Recht auch anonym seine Meinung frei zu schreiben, das ist nicht verwerflich sondern Standard. Eher die Ausnahme ist es in Blogs und Foren mit dem Klarnamen aufzutreten, eben auch weil das die Gefahr mit sich bringt, persönlich angegriffen und belästigt zu werden. Nebenbei sei noch erwähnt, Herr Mueller tritt nur als Pseudonym auf, auch er ist keine echte Identität, wer kann schon wissen, wer sich dahinter versteckt und wie weit er nur erfunden und ausgedacht ist? Angeblich bleibt er ja aus Schutz anonym, dieses Recht steht dann auch anderen zu.

    Dieser Beitrag ist im Original auch hier nachzulesen:
    http://relativitaetstheorie.freeforums.org/post26.html#p26
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    Hubertus Gottschalk

  49. Jocelyne Lopez

    Zitat Hubertus Gottschalk:

    Und weiter spekulieren Sie im Negativen, mein Name ist mein Name und davon abgesehen ist es im Internet eines jeden Recht auch anonym seine Meinung frei zu schreiben, das ist nicht verwerflich sondern Standard. Eher die Ausnahme ist es in Blogs und Foren mit dem Klarnamen aufzutreten, eben auch weil das die Gefahr mit sich bringt, persönlich angegriffen und belästigt zu werden. Nebenbei sei noch erwähnt, Herr Mueller tritt nur als Pseudonym auf, auch er ist keine echte Identität, wer kann schon wissen, wer sich dahinter versteckt und wie weit er nur erfunden und ausgedacht ist? Angeblich bleibt er ja aus Schutz anonym, dieses Recht steht dann auch anderen zu.“

    Daraus entnehme ich, wie ich es schon vermutet habe, dass „Hubertus Gottschalk“ ein Pseudonym ist. Dieses Recht steht Ihnen in der Tat selbstverständlich zu, das gewähren wir grundsätzlich allen Interessierten in unserem Blog.

    Es ist in der Tat richtig, dass der Gebrauch von Pseudonymen im Internet als Schutz seiner eigenen Person vor Angriffen von anderen anonymen Personen dienen kann. Andersrum wird erfahrungsgemäß der Gebrauch von Pseudonymen leider auch als Schutz vor der rechtlichen Haftung eingesetzt, und zwar bei Angriffen auf Personen, die wiederum nicht anonym auftreten, wie zum Beispiel Herr Friebe, Peter Rösch oder ich – das erleben wir wie gesagt leider seit 8 Jahren massiv mit den Internet-Prangern ohne gültiges Impressum des Netzwerks „RelativKritisch – Esowatch-Psiram“.

    Und wir bleiben dabei, dass die Spiegelung von Beiträgen von Teilnehmern aus unserem Blog in einer Plattform, die ohne gültiges Impressum eingerichtet ist, äußerst unangenehm ist, zumal es sich anbahnt, dass Mobber und Stalker aus dem Netzwerk „RelativKritisch – Esowatch-Psiram“ sich daran beteiligen bzw. beteiligen könnten, erfahrungsgemäß hemmungslos auch unter Mehrfach-Pseudonymen, ohne dass wir Einfluß auf die dortige Moderation nehmen können. Und es geht bei diesem Netzwerk nicht lediglich um einen rauen Ton, wie es bei manchen hitzigen Diskussionen oder manchen Teilnehmern überall im Internet gelegentlich passieren kann, sondern um ganz harte Bandagen, die schon vor Gericht als gravierende Verletzung von Persönlichkeitsrechten angesehen wurden – es gibt noch darüber laufende Gerichtsverfahren.

    Vor diesem ernsten Hintergrund möchte ich Sie ausdrücklich bitten, sehr geehrter Herr Gottschalk, unsere Diskussion zu verlassen und Ihr Gesprächsbedarf über die fachliche Untersuchung der Relativitätstheorie oder meinetwegen über die Bewertung der Satire der Relativitätstheorie von Stupidedia jetzt auf Ihr eigenes Forum zu verlagern. Wir haben Ihnen als Gastgeber seit mehreren Monaten in unserem Blog ausgiebig Gelegenheit gegeben, Ihre Ansichten zu veröffentlichen, jetzt wo Sie technisch die Möglichkeit geschaffen haben, es selbst auf einer eigenen Plattform mit interessierten und aus Ihrer Sicht fachlich kompetenten Teilnehmern zu tun, wird es für Sie keine große Entbehrung sein, auf die Veröffentlichung Ihrer Auffassungen in unserem Blog zu verzichten.

    Viel Spaß, viel Erfolg und viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  50. Jocelyne Lopez

    Eine Information über die Thematik dieses Blog-Artikels:

    Ich habe heute eine Erinnerung an meine Beschwerde von 02.09.2014 an Frau Angela Merkel gerichtet:

    03.11.2014 – Erinnerung an meine Beschwerde an Angela Merkel wegen CERN-Neutrino-Experiment

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  51. G.O. Mueller

    G.O. Mueller – Stellungnahme im Blog KRITISCHE STIMMEN

    Unter Pseudonym veröffentlichen wir seit 2001 unsere Dokumentation zur Kritik der beiden Relativitätstheorien. Im Netz melden wir uns nur über die beiden Interessenvertreter unseres Projekts, Herrn Friebe und Frau Lopez, zu Wort. So viel zur Klarstellung an die Adresse jener, die am GOM-Projekt irgendwie Anstoß nehmen wollen, was jedem freisteht.

    Wir halten die Nachweise der Unrichtigkeit der SRT und der meisten ihrer Fehler von Anfang an, also seit 1905, für geliefert. Eine weitere Suche nach einem Fehler erübrigt sich.

    Das Problem ist die Tatsache, daß eine haltlose Theorie von den akademischen Erfindern, den Geldgebern in der Politik, dem Bildungswesen und den Medien seit 100 Jahren als die größte Erkenntnis der Menschheit propagiert und der Öffentlichkeit per Gehirnwäsche aufgezwungen wird. Wir nennen das, polemisch zugespitzt, damit es jeder versteht: Sozio-Physik. Eine Physik, die nicht auf Erkenntnissen aus dem Studium der Wirklichkeit beruht, sondern auf Phantasien und den Machtinstrumenten der Gesellschaft zu ihrer Durchsetzung.

    Warum ist das ein Problem? Weil diese Tatsache der Gehirnwäsche im Gegensatz steht zur grundgesetzlich garantierten Freiheit der Wissenschaft. Dieser Gegensatz ist also heute, 13 Jahre nach Start der Veröffentlichung des GOM-Projekts, das aktuelle, entscheidende Thema. Hinter diese Erkenntnis kommt niemand zurück.

    Wer sich bis zu der Erkenntnis des Gegensatzes zwischen Freiheit und Gehirnwäsche vorangearbeitet hat, wird sich nicht zurück in die Suche nach einem Theoriefehler locken lassen. Er wird daran arbeiten herauszufinden,

    1. wer den Gegensatz aufgebaut hat,
    2. wie er konstruiert werden konnte,
    3. wie er seit 100 Jahren aufrechterhalten werden konnte und
    4. wie dieser Gegensatz aufgebrochen und abgebaut werden kann.

    Wir sind über diese 4 Aspekte des Gegensatzes zu folgenden Erkenntissen gekommen und schlagen vor, darüber zu diskutieren.

    1. Der Gegensatz ist von denen aufgebaut worden, die mit der Gehirnwäsche begonnen haben. Nach einem kleinen Vorläufer 1915 ist der entscheidende Schlag die betrügerische Präsentation der Beobachtungsergebnise der Sonnenfinsternis von 1919 ohne unabhängige Kontrolle als Bestätigung der ART und die betrügerische Umbuchung dieses Triumphs auf das Konto der SRT sowie die Fütterung der Massenmedien mit den Triumph-Gefühlen über mehrere Jahre hin.

    Der Betrug von 1919 wird inzwischen sogar von Relativisten zugegeben, aber nicht so richtig bedauert, weil es ein „richtiger“ Betrug war, der durch spätere „Bestätigungen“ sozusagen gerechtfertigt worden ist. Soviel zur Denke von Relativisten. Es bedeutet: erforderlichenfalls wird weiter betrogen. Sie tun nichts anderes.

    2. Die Konstruktion des Gegensatzes erfolgte wie in jeder Sekte oder Religion nach dem Prinzip: die Gläubigen sind gut, die Ungläubigen sind Ketzer. Die Ketzer wurden nicht ermordet, sondern nur sozial zu Unpersonen gemacht: ihre Kritik wurde verschwiegen, unterdrückt, möglichst verhindert, lächerlich gemacht; die Kritiker als Spinner ausgegrenzt, isoliert.

    Ein tapferer Relativist (Arzeliès) wollte die Kritiker eigentlich in die Nervenheilanstalt eingewiesen sehen.

    3. Die Aufrechterhaltung des Gegensatzes durch die Gehirnwäsche gelang durch das, was man früher Autoritäten und Seilschaften und heute Vernetzung nennt. Eine Schlüsselstellung gewannen die Medien, da sie die Informierung die Öffentlichkeit über den Zustand dieses Gegensatzes verhindert haben. Dieser Zustand dauert heute, nach 100 Jahren, an, gut abgeschirmt vor der Öffentlichkeit.

    4. Das Aufbrechen des Gegensatzes ist die aktuelle Aufgabe. Sie muß sich als Werkzeug das seit 1949 geltende Grundgesetz nehmen, mit dem Artikel 5 über die Freiheit der Wissenschaft.

    In der Allgemeinheit herrscht die Auffassung, dieser Artikel sei nur zum Schutz der Wissenschaft vor dem Staat eingerichtet worden. Die Allgemeinheit rechnet deshalb nicht mit zwei Möglichkeiten:

    4.1 Daß innerhalb einer Disziplin die Mehrheit die Macht ergreift und die Minderheit hinauswirft.
    4.2 Daß die Usurpatoren einer Disziplin und ihre politischen Kontrolleure miteinander paktieren.

    Beides ist eingetreten. Da die Medien die Informierung der Öffentlichkeit verhindern, ahnt die Öffentlichkeit nichts, ist arglos und glaubt und staunt über die Triumphe, ohne zu wissen, daß es Triumphe nur in der Phantasie sind.

    Die Auffassung, es gehe nur um die Freiheit vor Staatseingriffen, kann sich nicht auf den Artikel 5 stützen. Dort ist von den möglichen Gegnern der Freiheit gar nicht die Rede. Wie jedes Gesetz ist auch das Grundgesetz der Interpretation bedürftig: die findet in Kommentaren und Gerichtsurteilen statt. Also haben wir den Bonner Kommentar zum Grundgesetz, den umfangreichsten seiner Art, herangezogen: er besagt im Kern, daß der Staat die Freiheit der Wissenschaft sichern muß, gegen jeden Versuch der Einschränkung oder Abschaffung dieser Freiheit. Der Staat muß die Möglichkeit der Vielfalt der Diskussion ermöglichen.

    Wir haben in unserem Schreiben an die 639 Mitglieder der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer v. 5.3.2008 die entscheidenden Passagen aus dem Bonner Kommentar zitiert; Frau Lopez hat wiederholt auf die Kernsätze dieses Kommentars hingewiesen.

    Nur der Grundgesetz-Kommentar befreit uns von der speziellen, irrigen Auffassung der Allgemeinheit und kann uns damit von der Gehirnwäsche befreien. Frau Lopez hat in ihren Eingaben wiederholt die Kernsätze des Kommentars zitiert und ihre Adressaten um eine Stellungnahme gebeten, wie sie zu diesen Kernsätzen stehen.

    Frau Lopez hat darauf nie eine Antwort erhalten. Die Adressaten wissen, daß der Bonner Kommentar in seiner Interpretation zu Artikel 5 nicht wesentlich von anderen Kommentaren abweicht. Sie wissen also, daß die Kernsätze des Bonner Kommentars die herrschende Meinung der Rechtswissenschaft darstellen.

    Deshalb wagen sie es einerseits nicht, diese Kernsätze zu bestreiten.
    Und sie wagen es andererseits nicht, diese Kernsätze anzuerkennen, weil dann die Gehirnwäsche beendet werden müßte.

    Also herrscht in der Frage der Kernsätze des Bonner Kommentars ein dröhnendes Schweigen von allen Adressaten unserer Eingaben: Behörden, Ministerien, Parlamente, Bundeskanzler und Bundeskanzlerinnen.

    Solange das dröhnende Schweigen aufrechterhalten wird, besteht keine Möglichkeit, auf dem Rechtsweg die Gehirnwäsche zu beenden. Die einzigen Institutionen, die sich bisher dem dröhnenden Schweigen über die Kernsätze zum Artikel 5 nicht angeschlossen haben, sind die Gerichte. Damit ist unser Weg vorgezeichnet, uns von der Sozio-Physik und ihrer Gehirnwäsche zu befreien.

    Wir sehen den Stellungnahmen der Blogteilnehmer mit Interesse entgegen.

  52. Helmut Hille

    Relativitätstheorie ist eine Kriegserklärung an alle
    Relativisten sind mit Einstein überzeugt: „Gesunder Menschenverstand (Sachverstand, Vernunft) ist eine Sammlung von Vorurteilen“, die abzulegen sind. Vernunftresistenz ist so Programm. Für sie ist alles materiell, relativ und beliebig. Eine ganz und gar kulturlose und zutiefst inhumane Sicht. Trotz der Ablehnung des gesunden Menschenverstandes wird von ihnen aber sofort ein biederer Hausverstand bemüht, der sich was „nicht vorstellen kann“, wenn es z.B. gilt erwiesene aber unerwünschte Fakten wie instantane Wirkungen beim Tunneln und bei Verschränkungen in Abrede zu stellen. Man will ja partout nicht klüger werden, was man ja bereits durch Michelsons Nullmessungen nicht wollte, weshalb sie mit erfundenen Entitäten umgedeutet wurde. Einsteins nichtwürfelnder Gott steht dabei für geistigen Stillstand von Ewigkeit zu Ewigkeit. Daher halten Relativisten ihnen widersprechende Ergebnisse und Sichtweisen unbesehen für „Hypothesen, die niemand braucht“. Doch wohin steuert eine hochtechnisierte Gesellschaft, wenn selbst ihrer sogenannten Intelligenz nicht nur jedes Grundverständnis für wissenschaftliches Denken abgeht, sondern wenn sie es auch noch massiv bekämpft und unterdrückt und Fakten einfach nicht zur Kenntnis nehmen will? Wir sehen ja schon heute: eine den Geist verachtende Welt wird real geistlos. Ja, diese Zivilisation wird überhaupt verschwinden, wenn von ihren Eliten bzw. die, die dafür gehalten werden, weiterhin Sachverstand verachtet und der Eigenwert des Geistigen geleugnet wird. Und da wollen wir in Unkenntnis der Ursache dieser Gefahr ewig so weiter machen und sogar immer jüngere Schul- und Vorschulkinder* „im Namen der Wissenschaft“, die längst eine Machenschaft ist, immer nachdrücklicher mit dem Relativismusvirus ihren gesunden Menschenverstand rauben, um einen leicht zu lenkenden Menschentyp ohne Verstand und Sachverstand heranzuziehen, der auch den Politikern gelegen kommt? Dieser offensive Relativismus, der z.B. aktuell (2012) mit dem Zeitthema alle Medien nutzt, ist eine Kriegserklärung an alle, weil durch die Leugnung geistiger Messgrößen und Werte, auf denen unser Verstehen und Handeln und nicht zuletzt unser Selbstverständnis beruht, jeder bis in sein innerstes Menschsein betroffen ist. Und wie wollen wir ohne die verachtete Vernunft die Zukunft meistern? Der Westen predigt zwar aller Welt die Menschenrechte und die Würde des Menschen, aber mit der Relativitätstheorie exportiert er eine zu hoher Weisheit verklärte Menschen- und Vernunftverachtung, die sowohl seine eigene Position schwächt, als auch den Fortschritt in der theoretischen Physik seit Jahrzehnten blockiert, was allein schon ein Grund wäre, mit ihr kritisch umzugehen, auch angesichts dessen, dass die von Einstein bekämpfte Quantenphysik immer erfolgreicher wird und letztlich die Einsteinsche Physik ablösen kann, sobald man sich das getraut. Das ist heute keine Frage des Wissens sondern der Zivilcourage.
    *dazu gibt es das Buch „Albert Einstein und die Relativitätstheorie für Vorschulkinder“ von Peter Tille und die TV-Sendung „Disneys kleine Einsteins“ auf S-RTL

  53. Jocelyne Lopez

    Drei Hinweise, da im Hintergrund die Frage gestellt wurde, ob Angela Merkel hier überhaupt ermächtigt ist, etwas zu tun:

    1. Es handelt sich bei einer Beschwerde um ein im Grundgesetz vorgesehenes Rechtsinstrument, und zwar im § 17 GG „Petitionsrecht“:

    Jedermann hat das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden.“

    2. Angela Merkel ist als Regierungschefin die oberste Hierarchie der Exekutive auf Bundesebene, sprich die oberste Hierarchie aller Bundesbehörden, sprich die oberste Hierarchie der Bundesbehörde Physikalisch-Technische Bundesanstalt. Angela Merkel ist also der Boss der PTB.

    3. Angela Merkel ist dabei an die Gesetze und an ihre Umsetzung gemäß Art. 20 GG gebunden. Verweigert sie die Umsetzung von Gesetzen nach Kenntnisnahme einer Missachtung, ist sie direkt verantwortlich. Auch im Bonner Kommentar zum Art. 5 Abs. 3 „Wissenschaftsfreiheit“ wird ausdrücklich auf die unmittelbare Bindung aller Staatsorganen an die Gesetzgebung über die Wissenschaftsfreiheit hingewiesen, wie ich es auch in diesem Kontext mehrmals zitiert habe:

    Bonner Kommentar zum Grundgesetz Art. 5 § 3 „Wissenschaftsfreiheit“:

    “Alle Gewalten in Bund und Ländern, auch der Bundespräsident […] haben die Grundrechte unmittelbar zu beachten, also nicht etwa erst in ihrer Vermittlung durch das vom Gesetzgeber geschaffene einfache Recht. “ [Hervorhebung in der Quelle]

    “Gebunden sind alle staatlichen Organe in Bund und Ländern wie auch die Träger mittelbarer Staatsgewalt […], insbesondere die Gemeinden, auch die berufsständischen Kammern […], alle Selbstverwaltungseinrichtungen, soweit sie hoheitliche Gewalt ausüben.” [Hervorhebungen in der Quelle]

    Angela Merkel ist also per Grundgesetz nicht nur ermächtigt, sondern verpflichtet, die Einhaltung und Umsetzung von geltenden Gesetzen zu veranlassen.

    In diesem konkreten Fall habe ich sie aufgefordert, folgende Maßnahmen zur Wiedererstellung der Rechtskonformität direkt zu veranlassen, die einfach und ohne weiteren Aufwand oder Kosten vorzunehmen sind:

    1. dass die von mir gestellte, maßgebliche Frage beantwortet wird: Sind für die Umrechnung (Synchronisierung) der Satellitenzeit auf die terrestrischen Uhren die Lorentztransformationen der Speziellen Relativitätstheorie oder der Sagnac-Effekt angewendet worden? Jeder erkennt nämlich, dass bei Annahme verschiedener Effekte auch verschiedene Ergebnisse herauskommen. Eine Behörde, die eine solche Frage nicht beantworten will oder nicht beantworten kann, blamiert sich vor aller Öffentlichkeit und verletzt die Bürgerrechte.

    2. dass die offizielle Kommunikation der Ergebnisse des CERN-Neutrinoexperiments an alle betroffenen öffentlichen Stellen im Bildungs und Forschungssystem, sowie an die Öffentlichkeit und die Presse dahingehend korrigiert wird, dass im Diskurs der Wissenschaften auch andere Interpretationen als nur eine Bestätigung der Relativitätstheorie erlaubt sind, sowie dass Theorien und Modelle weltweit existieren, die zur widerspruchsfreien Auswertung der Messwerte und zur schlüssigen Interpretation der Ergebnisse herangezogen werden dürfen,

    3. dass Publikationen aus der kritischen Literatur in die Bibliothek des CERN offiziell aufgenommen werden, die Gegenpositionen zur Verwendung der Lorentztransformation, des Sagnac-Effekts und der GPS-Technologie im Rahmen des CERN-Neutrinoexperiments vertreten,

    4. dass für das vom Petitionsausschuss in seinem Bescheid als maßgeblich benannte „Wissenschaftssystem“ eine klare rechtliche Grundlage nachgewiesen oder aber das neue Konstrukt eines „Wissenschaftssystems“ künftig nicht weiter als Argument gegenüber dem Bürger verwendet wird; denn im Grundgesetz gibt es kein Konstrukt „Wissenschaftssystem“, sondern nur die Wissenschaft durch und in Forschung und Lehre. Das konstruierte „System“ scheint nur den Zweck zu haben, eine Beteiligung der interessierten Bürger am wissenschaftlichen Diskurs abzuwehren.

    5. dass die zwei interne, nicht veröffentliche Mitteilungen über die Reparatur des Aufbaus (offizielles Fazit „lockerer Stecker“ als Ursache der Überlichtgeschwindigkeit) nach der ersten Messung im September 2011, die bis jetzt der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind, mir aushändigt werden und in der Bibliothek des CERN aufgenommen werden, siehe Link: “Anomalien“ der Neutrino-Anomalie am CERN im September 2011 – Eine kritische Nachuntersuchung. Die Reparatur des Aufbaus wurde mir zwar von der PTB als „vollständig geklärt“ dargestellt (Zitat vom 28.06.2012: „Nach Reparatur ihres Aufbaus kann das nun auch OPERA bestätigen — das ursprüngliche Problem ist also vollständig geklärt, und in dieser Hinsicht ist die Welt wieder in Ordnung“), jedoch bestehen hier im Gegenteil erhebliche Unklarheiten für Wissenschaftler aus der Öffentlichkeit, die ausgeräumt werden müssen.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  54. Jocelyne Lopez

    Ich komme auf die verbindliche Vorgabe des Grundgesetzes zurück:

    Bonner Kommentar zum Grundgesetz Art. 5 § 3 „Wissenschaftsfreiheit“:

    Alle Gewalten in Bund und Ländern, auch der Bundespräsident […] haben die Grundrechte unmittelbar zu beachten, also nicht etwa erst in ihrer Vermittlung durch das vom Gesetzgeber geschaffene einfache Recht.“ [Hervorhebung von J. Lopez]

    Dies bedeutet, dass Angela Merkel gemäß Grundgesetz selbst unmittelbar für die Wiederherstellung der Rechtskonformität zuständig und verantwortlich ist. Sie darf zum Beispiel nicht auf meine Beschwerde antworten, ich solle bitte erst einmal klagen bzw. dies oder jenes tun. Sie muss selbst unmittelbar handeln.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  55. Luitpold Mayr

    Die Kritik der Relativitätstheorie scheitert u.a. daran, dass kein Wissenschaftshistoriker, kein akademischer Philosoph, kein Physiker seine berufliche Zukunft verbauen will, indem er sich mit der allein zulässigen Meinung anlegt. Die einflussreichen Strippenzieher in der Physik und ihre Verbündeten im Wissenschaftsbetrieb, in den Ministerien, in den Medien und in anderen Schaltstellen haben es geschafft, dass die Gesellschaft den Irrtum der relativen Zeit als unumstößliche Wahrheit hinnimmt. Auch die immer nach Sensationen und Skandalen lechzende Presse glaubt an die Wissenschaft (schließlich können tausende von Physikern nicht irren, und außerdem eignen sich so großartige Dinge wie relative Zeit, Urknall, schwarze Löcher und Paralleluniversen immer dazu, die Seiten oder die Sendezeit zu füllen und damit dem Bildungsauftrag nachzukommen).

    Angesichts dieser Situation kann man schon eine neue Strategie für die Kritik, z. B. rechtliche Möglichkeiten, überlegen. Es kann nicht sein, dass der Staat auf Dauer hinnimmt und durch einseitige finanzielle Förderung den Zustand zementiert, dass eine seit hundert Jahren widerlegte philosophisch-physikalische Grundlagentheorie, auf der ein ganzes Gebäude wissenschaftlicher Ideologie beruht, zur alleinherrschenden Wahrheit gemacht wird. Allerdings warne ich davor, sich den Rechtsweg zu einfach vorzustellen. Ohne juristisches Spezialwissen, sprich teure Anwälte, wird nicht viel zu erreichen sein.

  56. Jocelyne Lopez

    Zitat Luitpold Mayr:

    Allerdings warne ich davor, sich den Rechtsweg zu einfach vorzustellen. Ohne juristisches Spezialwissen, sprich teure Anwälte, wird nicht viel zu erreichen sein.“

    Die Rechtsinstrumente, die gemäß Grundgesetz jedem einzelnen Bürger zur Verfügung stehen, sind grundsätzlich ohne Rechtsanwaltszwang einsetzbar: Beschwerden, Widersprüchen zu amtlichen Antworten, Petitionen bei Parlamenten, Strafanzeigen, Forderung der Erhebung der öffentlichen Klage auf den Dienstweg der Staatsanwaltschaften. Auch über die Form der Darlegung und Einreichung des Sachverhalts gibt es keine strengen juristischen Vorschriften, sie sind weitgehend frei und die Gerichtsbarkeit ist dabei grundsätzlich bürgerfreundlich: Die Gerichte berücksichtigen, dass ein Bürger nicht ein vollständiges Jurastudium absolvieren muss, um seine Rechte in Anspruch nehmen zu können.

    Unser Ausbilder im Öffentlichen Recht im Bereich des Einklagens von Tierrechten betonnte zum Beispiel uns gegenüber als juristischen Laien ausdrücklich: Man darf sich formelle oder gar juristisch bedingte Fehler leisten und nicht davor gehemmt werden und von vorneherein Angst haben, dass sie zwangsläufig zum Scheitern vor Gericht führen könnten. Die Gerichte sollen detailliert das Recht sprechen, nicht wir. Auch wird von jedem Gericht berücksichtigt, dass jeder Bürger im Rahmen seiner individuellen Ausdrucksmöglichkeiten, seien sie auch mangelhaft, ein Recht darauf hat, gehört zu werden.

    Jede angesprochene öffentliche Stelle ist ohnehin durch Rechtsbehelfsbelehrung verpflichtet, den Bürger zu orientieren und einen formellen Fehler zu korrigieren, wie zum Beispiel die richtige zuständige Stelle für das Anliegen zu nennen, falls sie vom Bürger nicht richtig angesprochen wurde. Beim Einklagen von Grundrechten ist die Gerichtsbarkeit ohnehin grundsätzlich bürgerfreundlich – je näher an das Bundesverfassungsgericht, desto bürgerfreundlicher. Auch beim Einreichen einer Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht sind die Bedingungen bürgerfreundlich: Es gibt keine Zulassungs- und Gerichtskosten, sowie auch keinen Rechtsanwaltszwang, es dürfen dabei grundsätzlich sich das Gericht und der Bürger allein gegenüberstehen.

    Möglicherweise ist in der Tat die Einschaltung eines Rechtsanwalts dabei nützlich bzw. empfohlen. Sie könnte aber nicht zwangsläufig für den Erfolg maßgeblich sein: Man kann dabei hoffen, dass es für die Verfassungsrichter als Sympathieträger empfunden wird, wenn ein einfacher Bürger seine Rechte allein verteidigt, wer weiß? Hier möchte ich immer an die Durchhalteparole unseres Ausbilders Gerhard Oesterreich denken: Wir sollen immer daran denken, dass wir einen Koloss zu bewegen haben, dass aber auch Kolosse sich bewegen lassen… 😉

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  57. Jocelyne Lopez

    Nachtrag:

    Zitat Luitpold Mayr:

    Allerdings warne ich davor, sich den Rechtsweg zu einfach vorzustellen. Ohne juristisches Spezialwissen, sprich teure Anwälte, wird nicht viel zu erreichen sein.“

    Wie oben schon dargelegt wurde, ist der Rechtsweg zur Verteidigung seiner Grundrechte für jeden Bürger gesetzlich als weitgehend kostenfrei vorgesehen worden – was in einem Rechtsstaat auch nachvollziehbar ist.

    Das Bundesverfassungsgericht setzt aber als Bedingung zur Einreichung einer Verfassungsbeschwerde, dass der Bürger den Rechtsweg zur Behebung der von ihm beklagten Missstände ausgeschöpft hat und erfolglos geblieben ist, sonst wird die Beschwerde nicht zugelassen.

    Der Rechtsweg für den Bürger besteht wie oben dargelegt worden aus dem Einsatz der verschiedenen Rechtsinstrumente, die jedem Bürger im öffentlichen Recht zustehen: Beschwerden, Petitionen, Strafanzeigen, Aufforderung zur Erhebung der öffentlichen Klage durch die Staatsanwaltschaften. Deshalb ist es erforderlich, die mühsame Systematik der Ausschöpfung des Rechtsweges vorab durchzuziehen.

    Im Fall der Vorwürfe der Verstöße gegen das Grundgesetz durch die Bundesbehörde PTB im Rahmen des CERN-Neutrinoexperiments, haben wir schon mehrere Rechtsinstrumente eingesetzt:

    – Bürgeranfrage an die Behörde PTB nach Informationsfreiheitsgesetz,

    – Beschwerden und Widersprüche an die PTB wegen ihren mangelhaften Antworten auf unsere Bürgeranfrage,

    – Fachaufsichtsbeschwerde an die Aufsichtsbehörde der PTB, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie,

    – Petition beim Deutschen Bundestag als zuständige Legislative und Kontrollinstanz der PTB,

    – sowie zuletzt Beschwerde an die Bundeskanzlerin Angela Merkel als oberste Hierarchie der Bundesbehörde PTB.

    Sollte die Bundeskanzlerin auf die Beschwerde nur Blabla oder gar nichts antworten und keine Maßnahmen zur Wiederherstellung der Rechtskonformität veranlassen – wovon auszugehen ist – wäre dann der nächste Schritt zur Ausschöpfung des Rechtsweges eine Strafanzeige gegen die Behörde PTB wegen Vorwürfen der Verstöße gegen das Grundgesetz Art. 5 § 3 zu erstatten und die Erhebung der öffentlichen Klage vor dem zuständigen Verwaltungsgericht zur gerichtlichen Prüfung der Stichhaltigkeit unserer Vorwürfe zu fordern.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  58. Jocelyne Lopez

    Es wurde im Hintergrund das Problem aufgeworfen, dass die Rechtswissenschaft extrem kompliziert und für die meisten Menschen kaum nachvollziehbar sei.

    Es ist sicherlich richtig, dass die Rechtswissenschaft sehr kompliziert und oft sogar kaum durchforstbar verschachtelt ist, wenn man sich mit einzelnen Regelungen beschäftigen muss.

    In ihren Grundlagen ist jedoch die Rechtswissenschaft sehr gut nachvollziehbar, weil jeder Mensch schon als Kind ein intuitives Gefühl für Recht und Unrecht hat – genauso wie jeder Mensch schon als Kind auch ein intuitives Gefühl für die physikalischen Gesetze der Natur hat.

    Jeder Mensch kann also allein intuitiv empfinden, dass die Bestimmungen des Grundgesetzes zum Schutz der Wissenschaftsfreiheit, die ich aus dem Bonner Kommentar zum Grundgesetz Art. 5 § 3 zitiert habe, sinnvoll, vernünftig und verantwortungsbewusst sind. Es macht schon Sinn, sie für Menschen und Wissenschaft umzusetzen. Das wissen natürlich auch die Relativisten, die Entscheidungsträger und die Politiker, deshalb schweigen sie darüber.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  59. Jocelyne Lopez

    # 57 – Zitat Jocelyne Lopez:

    Im Fall der Vorwürfe der Verstöße gegen das Grundgesetz durch die Bundesbehörde PTB im Rahmen des CERN-Neutrinoexperiments, haben wir schon mehrere Rechtsinstrumente eingesetzt:

    – Bürgeranfrage an die Behörde PTB nach Informationsfreiheitsgesetz,

    – Beschwerden und Widersprüche an die PTB wegen ihren mangelhaften Antworten auf unsere Bürgeranfrage,

    – Fachaufsichtsbeschwerde an die Aufsichtsbehörde der PTB, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie,

    – Petition beim Deutschen Bundestag als zuständige Legislative und Kontrollinstanz der PTB,

    – sowie zuletzt Beschwerde an die Bundeskanzlerin Angela Merkel als oberste Hierarchie der Bundesbehörde PTB.

    Sollte die Bundeskanzlerin auf die Beschwerde nur Blabla oder gar nichts antworten und keine Maßnahmen zur Wiederherstellung der Rechtskonformität veranlassen – wovon auszugehen ist – wäre dann der nächste Schritt zur Ausschöpfung des Rechtsweges eine Strafanzeige gegen die Behörde PTB wegen Vorwürfen der Verstöße gegen das Grundgesetz Art. 5 § 3 zu erstatten und die Erhebung der öffentlichen Klage vor dem zuständigen Verwaltungsgericht zur gerichtlichen Prüfung der Stichhaltigkeit unserer Vorwürfe zu fordern.“

    Es ist wie gesagt davon auszugehen, dass die Bundeskanzlerin auf die Beschwerde nicht reagieren wird – höchstens nur Blabla und hoch wahrscheinlich nicht mal das.

    Der nächste Schritt zur Ausschöpfung des Rechtsweges zu einer Verfassungsbeschwerde wäre dann die Erstattung einer Strafanzeige gegen die Behörde PTB wegen Vorwürfen des Verstoßes gegen GG Art. 5 § 3.

    Auch dieser Schritt wird mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit erfolglos bleiben: Die Staatsanwaltschaft wird unsere Strafanzeige mit der Begründung einstellen, dass keine Anhaltspunkte für eine verfolgbare Straftat vorlägen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Auch die Staatsanwaltschaften auf den Dienstweg bis zum Bundesministerium der Justiz werden diese Begründung beharrlich schleppen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Eine Staatsanwaltschaft erhebt nie die öffentliche Klage im Interesse der Allgemeinheit gegen eine Behörde, nie. Ist so. Das ist zwar tiefgründig verfassungswidrig, aber es ist so.

    Den Grund dafür hat mir Ekkehard Friebe kürzlich mit einem Spruch gegeben, den ich noch nicht kannte, der aber in aller Knappheit die Umstände beschreibt: Es ist ja bekannt, dass die Staatsanwaltschaften da sind, um den Staat vor den Bürgern zu schützen.

    Das Mechanismus ist auch nachvollziehbar: Nicht die Wähler sind in erster Linie für die Politiker wichtig, sondern über die Wähler die Kontrolle der Exekutive, also die Kontrolle der Behörden, weil sie dadurch die konkreten Möglichkeiten haben, ihre Politik umzusetzen. Die Behörden sind ja konkret die Instrumente der Regierungen, um alle Maßnahmen zur Umsetzung ihrer Politik vorzunehmen. Dafür brauchen die Regierungen notfalls eine Immunisierung gegen Recht und Gesetz, die ihnen von den Staatsanwaltschaften jederzeit gewährt wird: die Regierungen kontrollieren ja auch die Staatsanwaltschaften als Organe der Exekutive. Einzig die Gerichte stehen nicht unter der Kontrolle der Regierungen, deshalb ist es für sie wichtig, den Bürgern den Weg zu den Richtern zu versperren.

    Dieses Mechanismus habe ich versucht zu beschreiben anläßlich einer Erfahrung im Bereich des Einklagens von Tierrechten:

    Das Zombie-Parlament des Landes Nordrhein-Westfalen: Die zweite

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  60. Jocelyne Lopez

    Wie gesagt wird die Regierungschefin Angela Merkel unsere Beschwerde nach § 17 GG wegen Vorwürfen der Verstöße gegen das Grundgesetz durch die Bundesbehörde PTB als höchste Hierarchie der Exekutive auf Bundesebene, also als höchste Hierarchie der Behörde PTB, hochwahrscheinlich ignorieren.

    Wie gesagt, ist es auch hochwahrscheinlich, dass eine Strafanzeige gegen die Behörde PTB von den Staatsanwaltschaften im lückenlosen Dienstweg bis zum Bundesjustizministerium mit der Begründung eingestellt wird, dass keine Anhaltspunkte für eine verfolgbare Straftat vorlägen. Im Bereich des Einklagens von Tierrechten hat sogar eine Staatsanwaltschaft eine ganz originelle, zusätzliche Begründung zur Einstellung unserer Strafanzeige gegen eine Behörde erfunden, damit es besser sitzt: Die Staatsanwaltschaften seien nicht zuständig für die strafrechtliche Verfolgung von Behörden. Wie bitte? Wer soll sonst für die strafrechtliche Verfolgung von Behörden zuständig sein, wenn nicht die Staatsanwaltschaften? Das hat man uns allerdings nicht gesagt… Siehe:

    Wieso ist die Behörde LANUV NRW strafrechtlich nicht verfolgbar?

    Also kann man grundsätzlich keine Abhilfe von der Exekutive bei Gesetzverstößen durch Behörden erwarten: weder von der höchsten Hierarchie der Staatsanwaltschaften als Organe der Exekutive (Justizministerien) noch von der höchsten Hierarchie aller Organe der Exekutive (Regierungschefs).

    Jedoch hat uns die Erfahrung im Bereich des Einklagens von Tierrechten gezeigt, dass man auch keine Abhilfe von der Legislative als erste Macht in einem Rechtsstaat erwarten kann.

    Die Legislative ist als legitimierte Volksvertretung gemäß Art. 20 GG der Boss der Exekutive und ihre Kontrollinstanz, sie hat jeden einzelnen Bürger als Souverän in einem Rechtsstaat zu vertreten, seine Interessen wahrzunehmen und seine Grundrechte zu schützen und zu garantieren. Die Legislative ist der Exekutive übergeordnet, sie hat das Sagen über die Exekutive, im Klartext ist die Legislative gemäß Grundgesetz ermächtigt, der Exekutive im Namen des Volkes zu zeigen, wo es längst geht:

    Grundgesetz Art. 20 (2)

    Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.“

    Eine ernüchternde Erfahrung im Bereich des Einklagens von Tierrechten hat uns jedoch gezeigt, dass diese verfassungsmäßige Grundordnung bei Verstößen gegen geltende Gesetze durch Behörden nicht funktioniert: Auch die Legislative setzt das ungesprochene Gebot durch, dass Behörden bei Vorwürfen des Verstoßes gegen geltende Gesetze von den Staatsanwaltschaften nicht zu belangen seien. In einem Fall von begründeten Vorwürfen der Verstöße gegen das Tierschutzgesetz §§ 1, 7 und 8 durch die Behörde LANUV NRW hat das Landesparlament Nordrhein-Westfalen über alle politischen Fraktionen im Rahmen einer Petition entschieden, dass die Einstellung unserer Strafanzeige durch die Staatsanwaltschaften völlig in Ordnung sei und keine Maßnahmen vom Parlament angebracht seien, siehe:

    Das Zombie-Parlament des Landes Nordrhein-Westfalen

    Interessant ist auch zu beobachten, wie einzelne persönlich angesprochenen Landesabgeordnete aller im Parlament vertretenen politischen Fraktionen ihre Entscheidung gerechtfertigt haben…

    Das Zombie-Parlament des Landes Nordrhein-Westfalen: Die dritte

    Als Fazit könnte man ziehen: Bei Verstößen gegen geltende Gesetze durch Behörden kann man sich sowohl die Exekutive als auch die Legislative knicken. Man kann hier nur auf die Verfassungsrichter hoffen.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

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