Peter Ripota – Neues Buch: „Einsteins einmalige Einsichten“

Ein neues Buch des Physikers und Wissenschaftsautors Peter Ripota für naturwissenschaftlich und historisch interessierten Menschen – ich verspreche wie immer bei dem Autor eine spannende Lektüre und leicht zugängliche wissenschaftliche Erkenntnisse, auch für Physiklaien. Peter Ripota ist ein begnadeter Aufklärer und nimmt jedem Leser etwaige Berührungsängste mit der Relativitätstheorie. Nach der Lektüre kann man sich nur wundern, wieso diese „einmaligen“ Einsichten überhaupt als Wissenschaft durchgesetzt werden konnten….

 

Peter Ripota – Einsteins einmalige Einsichten:
Die Relativitätstheorien und wie es dazu kam
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Sind die Relativitätstheorien Einsteins tausendmal bestätigt und Grundlage der modernen Physik – oder ungeprüfte Chimären voll innerer Widersprüche? War Einstein das größte Genie des 20. Jahrhunderts – oder ein „Abschreiber“, ein Plagiator? Stimmt das Bild Einsteins als stiller, bescheidener, gütiger und stets hilfsbereiter Gelehrter – oder war er ein Macho-Schwein und Vernichter von Existenzen? Und warum haben sich seine Theorien so ins öffentliche Bewusstsein eingegraben, obwohl sie kaum jemand wirklich begreift? Diese und andere Fragen beantwortet das Buch.

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7 Antworten zu “Peter Ripota – Neues Buch: „Einsteins einmalige Einsichten“”

  1. Werner Schneider

    Hallo –

    Frage mich nur, wie kann man sich darauf versteigen, einen alten
    toten Berufsphysiker, wie A.Einstein, den keiner von uns wirklich
    persönlich kennt, nach allen Regeln der Akademischen Fliegenbein-Zählerei madig und unappetitlich zu machen?

    Gibt es wirklich so viele Leser, die das interessiert und dass die sog.
    Relativitäts-Theorie mit den Jahren nur noch wenig Bedeutung hat, ist
    doch schon fast Allgemeingut.
    Was die Leute mit Professoren Titel in ihren isolierten Elfenbeintürmen sich so zusammenreimen ist ohnehin den wenigsten Lesern verständlich.
    Um was geht es also wirklich?

    Mit freundlichem Gruss

    W.Schneider

  2. Jocelyne Lopez

    Es geht u.a. zum Beispiel aktuell um unseren heutigen Blog-Eintrag:
    Umstrittenes LIGO-Experiment: Physiker bezweifeln Nachweis von Gravitationswellen

  3. Rudi

    Und was für eine Rolle spielt dabei sein Privatleben? Und wenn er ein „Plagiator“ ist, was bedeutet dies denn für die Relativitätstheorie? Ich denke, solch eine Argumentation ist eher „unter der Gürtellinie“.

  4. Jocelyne Lopez

    @ Rudi – Nr. 04

    Vielleicht ist es Ihnen noch nicht aufgefallen, dass ein biographisches Teil bei fast allen Büchern über berühmte Autoren gehört. Es gibt sogar auch eine Vielzahl von rein biographischen Büchern über Albert Einstein. Würden Sie auch dann fragen, was „sein Privatleben“ für eine Rolle spielt?

    Hochwahrscheinlich haben Sie keine einzige Zeile aus diesem Buch gelesen, sonst würden Sie nicht behaupten, es ist „eher unter der Gürtellinie“. Glauben Sie mir, es ist überhaupt nicht der Fall und auch nicht die Art des Autors Peter Ripota.

    Ich glaube, Sie sollten erst einmal das Buch lesen, bevor Sie es kommentieren, das wäre angebracht. 🙂

  5. Rudi

    @Lopez

    Interessant. Man muß also das Buch lesen, bevor man sich ein Urteil erlaubt. Selbst die Ankündigung deutet mit Formulierungen wie „Macho-Schwein“ doch auf gewisse Tendenzen hin. Oder ist das eine Werbemasche,indem man mit solchen reisserischen Begriffen die Kunden anlockt?

  6. Jocelyne Lopez

    @ Rudi Nr. 5

    Doch, es ist schon angebracht, ein Buch zu lesen, bevor man es kommentiert bzw. sich ein Urteil erlaubt. Hätten Sie nämlich das Buch gelesen, würden Sie wissen, dass die Formulierung „Macho-Schwein“ nicht von Peter Ripota stammt, sondern von der schwedischen Zeitung EXPRESSEN vom 26.7.1993.

    Hier zu Ihrer Information die entsprechende Leseprobe aus dem Buch, Kapitel Einstein, der Mensch, Seiten 235-236:

    Beginnen wir mit Einstein, der Macho?

    Am 31.12.1999 wurde Einstein von der Zeitschrift Time zur „Person des Jahrhunderts“ erklärt und entsprechend gefeiert. Hier einige Ausschnitte aus den Lobeshymnen:

    … erster unter den Giganten des Jahrhunderts … größtes Genie … Symbol für alle Wissenschaftler … größer Denker … Schutzpatron abgelenkter Schulkinder (!). Usw.

    Die schwedische Zeitung DAGENS NYHETER schrieb am 11.7.1923 über ihn:

    Sein Gesichts hätte das eines Musikers oder Dichters sein können. Welche Stimme dieser Mann besitzt! Sanft, mild, einschmeichelnd. Man könnte glauben, dass er ein Gedicht von Heine zitiert, während er in Wirklichkeit die verwickeltsten Hypothesen darlegt.

    Siebzig Jahre später sah das Urteil einer anderen schwedischen Zeitung schon ganz anders aus. Am 26.7.1993 schrieb der EXPRESSEN über ihn:

    Albert Einstein: ein männliches Macho-Schwein. Zuallererst war er ein unsympathischer Mann, der seine Frauen unglücklich machte, hauptsächlich an „vulgären Frauen“ interessiert war, ein Sexbesessener, der sich nicht um seine Kinder kümmerte und sich niemals wusch.

    Sehen Sie, Rudi, es ist schon angebracht das Buch zu lesen bevor Sie dem Autor Peter Ripota „gewisse Tendenzen“ unterstellen, sowie „eine Werbemasche, indem man mit solchen reisserischen Begriffen die Kunden anlockt“, das ist dann voll daneben. Peter Ripota ist nämlich ein Autor, der extrem recherchierte Texten mit sicher belegten Quellen schreibt, jedoch stets mit einem angenehmen und zivilen Schreibstil, auch mit feinem Humor, er ist ein sachkundiger und talentierter Autor, sowie auch ein vornehmer Mensch.

    Sie sollten also lieber das Buch lesen bevor Sie darüber sprechen, es lohnt sich ohnehin, zumal auch Ihr Steckenpferd (der Doppler-Effekt) dort behandelt wird (Seite 77).

    Ich bin nämlich nicht besonders motiviert, für Sie die entsprechenden Ausschnitte aus dem Buch abzutippen, ich hoffe auf Ihr Verständnis. 🙂

  7. Nicht von Bedeutung

    @Rudi:
    Interessant. Man muß also das Buch lesen, bevor man sich ein Urteil erlaubt.

    Ist das etwa kein gültiges Argument, wenn es von Kritikern kommt? Wie oft bekommen Kritiker gesagt, sie sollen hier da und dort lesen, um mitreden zu können?
    Es ist wie es ist. Um sich ein Urteil zu erlauben, muss man informiert sein.

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