Relativitätstheorie: Geschichtsfälschung mit der angeblich antisemitisch motivierten Kritik

von Jocelyne Lopez

Ich verweise auf den Eintrag vom 25.09.2013 in diesem Blog Die Relativitätstheorie: Eine wissenschaftliche Massensuggestion, sowie auf die dortigen Kommentare über die im Bildungssystem und in den Medien dargestellte und verbreitete angebliche antisemitische Motivation der Kritiker der Relativitätstheorie.

Die Untersuchung von Ernst Gehrcke aus dem Jahre 1924 macht das Phänomen der Durchsetzung der Relativitätstheorie schon ab 1920 durch die Massenmedien als wissenschaftliche Massensuggestion ersichtlich, was allerdings auch von Einstein selbst bestätigt und moniert (z.B. mit dem Ausdruck “psychopathologisch”) sowie von ihm
verachtet wurde, zum Beispiel mit solchen menschenverachtenden Äußerungen gegenüber der interessierten Öffentlichkeit:

“Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein”

“Schämen sollen sich die Menschen, die sich gedankenlos der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst.”

Interessant finde ich, dass bis heute noch, 89 Jahre später, genau die gleichen Umstände und Merkmale immer noch vorhanden und zu beobachten sind und sich sogar noch gesteigert haben, was das Internet als Spiegel der Gesellschaft ganz besonders ersichtlich macht:

- Massive mediale Verbreitung der Relativitätstheorie für alle Schichten der Bevölkerung – ab Kindergartenalter.

- Psychopathologische Züge im Verhalten der brennenden Anhänger der Relativitätstheorie im Internet, überwiegend anonym und mit eindeutigen Verhaltensstörungen, Erregungszuständen und sogar kriminelle Energie (einzeln oder vernetzt, siehe zum Beispiel den anonymen Internetpranger RelativKritisch/Alpha Centauri).

- Verachtung der naturwissenschaftlich interessierten Laien im Sinne der Einstein-Zitate und Elitismus-Denken.

Diese Macht der Medien, heute als sogenannte “vierte Gewalt” bezeichnet, funktioniert heutzutage genauso wie zur Zeit von Gehrcke und manipuliert gewollt oder ungewollt die öffentliche Meinung, egal bei welcher Thematik.

Die Manipulation der öffentlichen Meinung durch die Mediengewalt wirkt sich nicht nur durch den Trick der völligen Ausblendung der Kritik aus, sondern auch durch einen weiteren Trick, der in der Rezension des Gehrcke-Buches durch G.O. Mueller kurz angesprochen wurde, und zwar die offene Disqualifizierung und Diffamierung der Personen der Kritiker in der Öffentlichkeit:

(3) Die Kritiker halten das Medienspektakel für eine gezielte und aus dem Hintergrund von den Relativisten gesteuerte Kampagne zur Durchsetzung der Theorie und zugleich zur Diffamierung jeglicher Kritik als unverständig, altmodisch und nur aus Neid und Antisemitismus motiviert.”

Die Kritiker wurden also schon 1924 in der Öffentlichkeit als persönlich unqualifiziert und als unfähig dargestellt, die Genialität der Relativitätstheorie überhaupt zu verstehen, und als reine Querulanten oder Ewiggestriger abgestempelt – also schon als “cranks” bzw. “crackpots”, was bis heute noch in den Medien, einschließlich massiv im Internet, von den Anhängern der Relativitätstheorie gepflegt wird.

Dazu zum Beispiel die Äußerungen des Mainstream-FAZ-Wissenschaftsjournalisten Ulf von Rauchhaupt 2001, noch 77 Jahre nach Erscheinung des Gehrcke-Buchs:

“Nun stellt man Einstein nicht leichtfertig in Frage. Zweifel an der Relativitätstheorie gelten unter Physikern als unseriös. Sie ist eine der am besten überprüften Theorien überhaupt – und zugleich beliebte Zielscheibe von Spinnern.

Sein Mainstream-Kollege Dr. Markus Pössel, Spezialist für die Öffentlichkeitsarbeit am Albert Einstein Institut, pflegte noch bis vor kurzem anstatt “Spinner” die englische Bezeichnung “crank“.

Auch die Mainstream-Historikerin Milena Wazeck stellt 2009 in ihrem Buch über die “Einsteins-Gegner” die Kritiker der Theorie als unfähig dar, sie zu verstehen und die Revolution des menschlichen Denkens überhaupt mitzumachen und zu verkraften, bevor sie alle auf einmal spurlos verschwunden sind, wie der Schwedische Kritiker Claes Johnson es hervorgehoben hat: Where Have All Einstein Opponents Gone?

Über den 3. Trick der Manipulation der öffentlichen Meinung durch die Medienmacht, um die Kritiker in der Öffentlichkeit auszuschalten und mundtot zu machen, den verleumderischen Antisemitismus-Vorwurf zur Abwehr von Kritik, könnte man allerdings auch ein paar Bücher schreiben… Ernst Gehrcke, der in seinem ganzen Leben nie eine einzige antisemitische Zeile geschrieben hat, ist natürlich auch als ein der bedeutsamen Kritiker der frühen Stunden Opfer dieser Strategie geworden, die heute noch eingesetzt wird, wie jeder weiß.

Es gab jedoch schon zur Lebzeit Einsteins vor und während dem „psychopathologischen“ Medienrummel über die Relativitätstheorie ab den 20igen Jahren zahlreiche hochqualifizierte Wissenschaftler, die die Spezielle Relativitätstheorie kritisiert haben, darunter auch zahlreiche jüdische Wissenschaftler – einige davon haben wir in unserer Webseite „Kritische Stimmen zur Relativitätstheorie“ schon vorgestellt, zum Beispiel:

1909 – Paul Ehrenfest
1911 – Paul Bernays
1912 – Max Abraham
1916 – Friedrich Kottler
1920 – Ludwik Silberstein
1920 – Albert Michelson
1920 – Melchior Palágyi
1922 – Henri Bergson
1925 – Oskar Kraus
1926 – Ernst Marcus
1928 – Emanuel Lasker
1931 – Hans Israel
1934 – Salomo Friedlaender

… und viele, viele Anderen.

Kann mir jemand erklären, warum die Kritik dieser jüdischen Wissenschaftler bei der medialen Vermarktung der Relativitätstheorie der Öffentlichkeit vorenthalten wurde, bis heute noch?

Kann mir jemand erklären, warum diese jüdischen Wissenschaftler als „Gegner Einsteins“ pauschal als unseriös und antisemitisch von dem Max Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte eingestuft werden?

Wenn das nicht Geschichtsfälschung ist, was ist das?

 

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Siehe in diesem Gesamtkontext:

Ernst Gehrcke: Kritik der Relativitätstheorie

Der verleumderische Antisemitismus-Vorwurf zur Abwehr von Kritik

Milena Wazeck und “der bräunliche Sumpf der Physik

Ansprache an Prof. Dr. Jürgen Renn wegen Milena Wazeck und Kritik der Relativitätstheorie 

Wissenschaftsjournalismus à la Ulf von Rauchhaupt: Spinner

Das Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte und Geschichtsfälschung

Der Terror der Anhänger der Relativitätstheorie

Vermittlung der Kritik der Speziellen Relativitätstheorie im Bildungssystem: Auseinandersetzung mit Behörden

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3 Antworten zu “Relativitätstheorie: Geschichtsfälschung mit der angeblich antisemitisch motivierten Kritik”

  1. Helmut Hille

    Eine Theorie die nicht hinterfragt werden darf ist ein Glaube. Und da ein Glaube selten über gute Argumente verfügt, gilt es in der Biographie von Kritikern nach abwertenden Kriterien zu suchen, um sie unglaubwürdig zu machen. Dabei hätten Einsteinanhänger allen Grund, das zu unterlassen, ist ihr Meister doch selbst persönlich höchst angreifbar. Doch weil es Kritikern um die Wissenschaft geht, kümmern sie sich zu wenig um diese dunklen Seiten Einsteins, der aufgrund seines Autismus kaum über Mitgefühl verfügte, was z.B. seinen Sohn Eduard zur Verzweiflung trieb und er als Patient dritter Klasse in der Irrenanstalt Burghölzli bei Zürich endete. Seine Frauen hatte er alle betrogen, ein von ihm mit einer farbigen Barfrau gezeugtes Kind musste sein Sohn Hans-Albert als Adoptivkind aufziehen, das von ihrem Vater nichts wusste. Kein Wunder, dass es da ein Buch über die geheimen Leben des Albert Einsteins gibt. Aber selbst in der so positiven Biographie von Jürgen Neffe kam dieser nicht um die Feststellung herum, dass Einstein privat “ein Kotzbrocken” war.

  2. Die Betrügereien in der Relativitätstheorie haben ihren Ursprung im öffentlichen Bildungssystem | Blog - Jocelyne Lopez

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  3. Die Spezielle Relativitätstheorie wurde schon 1909 durch einen Freund Einsteins widerlegt | Blog - Jocelyne Lopez

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