Am Ende der Einstein Story EINSTEIN – EIN FAKE

von Peter Rösch

Der Wissenschaftshistoriker und Kenner Einsteins Max Jammer sagte einst: „Was eigentlich Physik ist, kann nur historisch verstanden werden“. Dieser Maxime hat sich der Physiklehrer und Wissenschaftshistoriker Peter Rösch zu eigen gemacht und über Jahrzehnten durch akribische Recherchen die historischen Umstände der Entstehung der Relativitätstheorie im Jahre 1905 erforscht. Das Ergebnis dieser einmaligen Forschung ist zugleich plausibel und faszinierend und führt zu einem neuen Blick auf diese Jahrhunderttheorie: Albert Einstein ist nicht der Autor der ihm zugeschriebenen Schrift „Zur Elektrodynamik bewegter Körper“, bekannt unter dem Namen „Relativitätstheorie“. Einstein ist ein Fake:

Am Ende der Einstein Story  EINSTEIN – EIN FAKE
Herkunft der Relativitätstheorie – Einstein, Achwoherdenn!

7 Antworten zu “Am Ende der Einstein Story EINSTEIN – EIN FAKE”

  1. Joachim Blechle

    Nach Blechle ist das Größte, was die Menschheit hervor gebracht hat, Ignoranz und Egoismus.
    In dem Zusammenhang muss betont werden, dass Geschichtsfälschungen (und alles, was damit in Zusammenhang zu bringen ist) fester Bestandteil der menschlichen Kulturgesellschaft waren, sind und auch bleiben werden.
    Frau Lopez verwies in Kommentar 31 des Letzten Beitrages auf einen Artikel, der die Zustände in der Forschungslandschaft charakterisiert. Wenn man das mal genauer untersucht, muss man einschätzen, die Wirklichkeit übertrifft das dort Geschriebene bei Weitem. (s. auch Peter Ripota)
    Fakt ist aber auch, nicht alle Wissenschaftler richten sich nach der RT. Anscheinend spielt z. B die vielfach bekräftigte Lichtablenkung durch die Gravitation bei der Entfernungsbestimmung von Sternen, insbesondre bei dem Projekt Gaia, welches Anfang 2014 damit begann, Messungen an etwa 1 Milliarde Sternen durchzuführen, keine Rolle. Seltsam!?
    Bei allem, was über die Relativitätstheorie gesagt wird, drängt sich mir auf, dass es weitere Gründe gibt, sie als das genialste physikalische Werk aller Zeiten zu propagieren.
    Frage: Zu welchen wissenschaftlichen Ergebnissen könnte die Menschheit kommen, wenn es die RT nicht gäbe?
    Mit freundlichen Grüßen
    Joachim Blechle

  2. Heribert Schmidt

    Anscheinend spielt z. B die vielfach bekräftigte Lichtablenkung durch die Gravitation bei der Entfernungsbestimmung von Sternen, insbesondre bei dem Projekt Gaia, welches Anfang 2014 damit begann, Messungen an etwa 1 Milliarde Sternen durchzuführen, keine Rolle. Seltsam!?
    Haben Sie dafür eine Quelle? Können Sie mir das entsprechende Paper nennen, aus dem Sie diese Information entnehmen?
    Gaia bei der Auswertung der Gaia-Daten wurde sehrwohl die RT verwendet siehe z. B. arXiv:1509.06868, 1709.08976, 1709.05329, 1710.04657 usw…

  3. Joachim Blechle

    Mehrere Anmerkungen zu Herrn Schmidt.
    1. Man sollte nicht alles glauben, was in offiziellen Forschungsberichten steht, schon gar nicht, wenn es um Forschungsprojekte handelt, die mit sehr viel Steuermitteln finanziert werden, der Beweisführung von überalterten Theorien dienen sollen und vor allem keinen praktischen Nutzen haben.
    2. Die Ermittlung der Entfernung von Sternen erfolgt – da schaut man einfach mal in ein Lehrbuch – nach der Parallaxenmethode! Wurde da eine gravitative Lichtablenkung berücksichtigt? Antwort: Nein!
    3. Mir sind aus der Arbeit der Astronomen, die heute nicht mehr mit ganz so preiswerten Fernrohren arbeiten wie 1919, keine Berichte bekannt, die die gravitative Lichtablenkung nachvollziehbar thematisieren. Heute könnte man die Beweisführung mit erheblich höherer Genauigkeit durchführen.
    4. Trotzdem stützt man sich immer wieder, wenn es um die ART geht, auf die Messung im Jahr 1919. In einem der Beiträge in diesem Blog wurde angemerkt, dass die federführende Universität in England, die Aussage über die bei der Sonnenfinsternis gemessene Lichtablenkung zurück gezogen hat.
    5. Geradeauch in Regionen der Milchstraße, in denen uns die Sterne sehr dicht gepackt erscheinen, müsste das dazu führen, dass die Sterne scheinbar sprunghaft ständig ihre Positionen ändern.
    Auch bedürfte es nicht zwingend einer Sonnenfinsternis um die geringen Positionsänderungen von Sternen in der Nähe der Sonne mit höchster Genauigkeit festzustellen.
    Das müsste z. B. auf den Fotos der Astronomen nachweisbar sein.
    Ist es das?
    6. Im Rahmen des Projektes Gaia werden etwa 1 Mrd. Sterne der Milchstraße katalogisiert. Das sind so grob über den Daumen gepeilt bei 300 Mrd. Sternen der Michstraße 0,3 % aller Sterne.
    Wenn ich mich recht erinnere, habe ich vor einiger Zeit mal jemand gefragt, der sich dort auskennt. Die überaus erschöpfende Antwort zur Thematik Lichtablenkung war: Wir machen erst mal und werden dann sehen.
    Wie darf das wohl verstanden werden?
    7. Formal die Aussage zu treffen, das mit der Lichtablenkung wurde berechnet und berücksichtigt, wird sich unter den herrschenden Umständen nicht vermeiden lassen. Und wer will schon die mit Hochleistungsrechnern durchgeführten Berechnungen nachrechnen.
    8. Entweder oder:
    Entweder kann man die Sterne so katalogisieren oder es gibt die gravitative Lichtablenkung.
    Beides geht nicht!
    9. Offen bleiben die entdeckten Lichtablenkungen außerhalb der Milchstraße.
    10. Was kann noch kommen?
    Wenn die Geologen das Projekt Gaia für sich entdecken, werden sie früher oder später mit der Katalogisierung der Sandkörner in der Wüste anfangen.
    11. Die ART ist funktional falsch. Wenn sie funktional richtig wäre, könnte sie sowohl die Gravitation als auch die Trägheit erklären. Das kann sie nicht. Forscher haben eindeutig die Äquivalenz von träger und schwerer Masse nachgewiesen. Deshalb muss es dafür auch eine einheitliche Theorie geben. Und auch mit Higgs lässt sich auch die Gravitation nicht erklären.
    12. Die Aufgabe von Physikern ist es nach meiner Ansicht vor allem, handhabbare Werkzeuge – also Grundlagen für Berechnungen zu schaffen. Sie können wohl die Bahnverschiebungen des Merkurs berechnen. Verstanden haben sie die Gravitation (Trägheit und Schwere) bisher jedenfalls nicht.
    Mit freundlichen Grüßen
    Joachim Blechle

  4. Heribert Schmidt

    Vielen Dank für Ihre Antwort!

    Leider haben Sie wieder eine ganze Menge an Behauptungen herangetragen, ohne jedoch eine einzige wissenschaftliche Quelle zu nennen. Vielmehr sind Ihre Aussagen eher (subjektive) Meinungen, intuitive / qualitative Überlegungen oder etwas, was Sie irgendwo gehört bzw. gelesen haben. Formale Belege / Rechnungen / Beweise können Sie nicht anführen.

    Viele Ihrer Aussagen sind nur Halbwahrheiten, hier einige Beispiele:

    Punkt 2: Die Abstandmessung von Sternen durch die Parallaxenmethode funktioniert nur für Entfernung strong lensing). Sterne sind bei weitem nicht dicht genug um solche sichtbaren Effekte hervorzurufen.

    Punkt 6: Quelle?

    ….

    Punkt 11: Warum ist die ART falsch, wenn sie die Trägheit nicht erklärt? Sie kann doch trotzdem eine korrekte Beschreibung der Gravitation angeben.

    Punkt 12: „Verstanden haben sie die Gravitation (Trägheit und Schwere) bisher jedenfalls nicht.“ Nein, Sie haben die Physik nicht verstanden. Der Begriff „erklären“ / „verstehen“ heißt – stark vereinfacht – im Zusammenhang mit Physik, ein mathematisches Modell zu entwickeln, welches falsifizierbar ist, und dieses Modell anschließend durch Experimente zu testen. Eine physikalische Theorie ist niemals verifizierbar (siehe Popper…). Die ART wurde bisher erfolgreich getestet und somit bestätigt, jedoch nicht als endgültige richtige Theorie verifiziert.

    Es steht Ihnen natürlich frei, ein Experiment durchzuführen, welches die ART widerlegt.

  5. Heribert Schmidt

    Ein Teil meines Beitrags wurde nicht richtig gespeichert (ich habe ein kleiner-Zeichen benutzt, dies wurde als HTML-Code erkannt….):

    Punkt 2: Die Abstandmessung von Sternen durch die Parallaxenmethode funktioniert nur für Entfernung KLEINER 1 kpc. Für größere Entfernungen werden andere Methoden verwendet (Standardkerzen… usw.). Die Frage ist, wie groß der Gravitationslinseneffekt im Verhältnis zu Messfehlern ist. Ist der Gravitationslinseneffekt kleiner als andere Störeffekte / Messfehler, kann er vernachlässigt werden.

    Punkt 3: suchen Sie mal auf arxiv.org nach „Weak gravitational lensing“, „Strong gravitational lensing“, „Microlensing“, „Femptolensing“. Dann werden Sie sehen, dass es zahlreiche Paper zu dem Thema Gravitationslinsen gibt. – Ob Sie diese verstehen oder nicht, ist natürlich eine andere Sache.

    Punkt 5: „5. Gerade auch in Regionen der Milchstraße, in denen uns die Sterne sehr dicht gepackt erscheinen, müsste das dazu führen, dass die Sterne scheinbar sprunghaft ständig ihre Positionen ändern.“
    – Haben Sie das ausgerechnet oder ist das eine rein intuitive Überlegung? Der Gravitationslinseneffekt ist schwächer als Sie denken. Solche starken Lichtablenkungen kommen nur durch schwarze Löcher zustande (siehe strong lensing). Sterne sind bei weitem nicht dicht genug um solche sichtbaren Effekte hervorzurufen.

  6. Alwin Bruno

    zu: „gravitative Lichtablenkung“

    Vor einiger Zeit informierte Ludwig Combrinck über seine bevorstehende Replikation der Messung von (IIRC) Eddinton 1919 & U. Texas 1973. Combrinck plante die 2015 Eclipse Ny Alsesund Svalbard, und für seinen Kontroll-Vergleich dieselbe Koordinate 6 Monate später (seine Email auf meine Frage).

    Warum auch immer hat „man“ ihm kurz davor das Projekt zusammengestrichen (ich weiss nicht w.). Das Projekt von Combrink ist in folgender Übersicht aufgeführt,
    – dpg-physik.de/dpg/pbh/aktuelles/pdf/Peron.pdf

  7. Joachim Blechle

    Hallo Herr Schmidt,
    selbst denken ist gefragt! Es geht nicht zwingend darum, wissenschaftliche Berichte oder irgendwelche niedergeschriebenen Weisheiten zu zitieren.
    Mir kommt es immer auf die primäre Beachtung und exakte Würdigung der materiellen Befunde an.
    Damit befasse ich mich. Und dort lasse ich keine Luft ran!!!
    Tun Sie bitte mal einige einfache Dinge (oder / und lassen sie vor Ihrem geistigen Auge passieren):
    1. Setzen Sie sich vor verschiedene Uhren
    2. Setzen Sie sich auf eine Waage
    3. Lassen Sie sich beschleunigen / abbremsen
    4. Lassen Sie sich fallen
    und überlegen Sie sich, was passiert.
    Wenn Sie das getan haben, können wir gern mal uns darüber verständigen, was da passiert.
    Was da passiert wird mit ganz einfachen, verbalen Beschreibungen wiedergegeben. Keine komplizierte Physik und Mathematik.
    Und wenn wir das getan haben, vorausgesetzt, sie wollen das auch und die Frau Lopez hat nichts dagegen, setzen wir den Weg zur Erkenntnis fort und schauen mal auf das Verhältnis zwischen materiellen Befund und Physik/Mathematik.
    Ich beginne mal mit der 1. Aussage zum Thema Uhr.
    Das Universum existiert. Erkenntnisstand: 1,0 – oberste Stufe (Spitze) der Erkenntnispyramide
    Anmerkung dazu:
    Es gibt nur eine Alternative zur Existenz – die Nichtexistenz!
    In die oberste Stufe / Spitze der Erkenntnispyramide passen nur die zwei Aussagen: Universum und Existenz.
    Die Aussagen zur Uhr brauchen wir nun mal, wenn es um die RT/SRT/ART geht.
    Sie sind dran (vorausgesetzt Sie wollen)!
    Mit freundlichen Grüßen
    Joachim Blechle

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