Unzensierte Diskussion über die Kritik der Relativitätstheorie nach der Vertreibung aus den SciLogs/Spektrum der Wissenschaft

Seit ihrer Gründung vor 11 Jahren verhindert die angeblich freie populär-wissenschaftliche Diskussionsplattform SciLogs / Spektrum der Wissenschaft jegliche Hinterfragung der Relativitätstheorie mit verschiedenen unredlichen Mitteln gegen kritische Kommentatoren: Beleidigungen, Herabsetzungen, Disqualifizierung, üble Nachrede, Diffamierung, Löschungen von kritischen Beiträgen und von Links zur kritischen Literatur, willkürliche Schließung von Diskussionen, willkürliche Sperrungen von kritischen Teilnehmern.
Über die einzelnen SciLogs-Blogger, die diese äußert unwissenschaftliche Strategie der Redaktion umsetzen, wird in unserem Nachbarblog Dirk Freyling über den modernen Zensurbetrieb berichtet.

Der nachstehende Kommentarbereich hat sich als einen unzensierten und freien Meinungsaustausch über die Kritik der Relativitätstheorie für Teilnehmer entwickelt, die aus den unpraktikablen und unzumutbaren Blogs von SciLogs vertrieben wurden.

2.135 Antworten zu “Unzensierte Diskussion über die Kritik der Relativitätstheorie nach der Vertreibung aus den SciLogs/Spektrum der Wissenschaft”

  1. Nicht von Bedeutung

    Wieso braucht es überhaupt immer ganze Bücher, um hinter das Wesen der Zeit zu kommen?
    Man muss sich nur klar machen, dass Zeit nur ein Konzept ist, mit dem sich Zeitspannen, in denen sich physikalische Vorgänge abspielen, quantitativ beziffern lassen. Die Zeit vergeht Instantframe für Instantframe auch ohne dieses Konzept und man braucht nicht zu glauben, dass man jemals das „Heute“ aus „diese Woche“ entfernen und in „nächste Woche“ einbauen kann. Zeit lässt sich nicht messen, sondern allenfalls relativ über Vergleiche bemessen.

    Sehen Sie – ich brauchte kein Buch, sondern nur einen recht kurzen Absatz.

  2. Jocelyne Lopez

    @ Nicht von Bedeutung

    Man braucht ganze Bücher, weil die Kritik der Einstein-Physik seit 100 Jahren sowohl in den Universitäten als auch in den Medien streng zensiert wird.

    Das dürfte Ihnen schmerzlich bewusst sein, Nicht von Bedeutung, denn auch ganz aktuell werden sowohl Ihre kurzen als auch Ihre längen Absätze zum Beispiel bei der Diskussionsplattform SciLogs / Spektrum der Wissenschaft gelöscht. 😉

    Hier verweise ich zum Beispiel auf Goethe: Man muss das Wahre immer wiederholen…

  3. Luitpold Mayr

    Zunächst möchte ich einen allgemeinen Hinweis anbringen. Ich hatte Jocelyne Lopez vor längerer Zeit gebeten, mein Buch auf dieser Webseite vorzustellen. Leider habe ich es versäumt, J.L. über den aktuellen Stand zu informieren. Voraussichtlich im Januar 2019 wird nämlich eine Neuauflage des Buches erscheinen unter dem Titel „Was ist Zeit und ist sie relativ?“. Andererseits ist es kein Beinbruch falls jemand die alte Fassung kauft oder gekauft hat, weil die wesentlichen Inhalte bezüglich Theorie der Zeit und Relativitätskritik unverändert bleiben.

  4. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez

    „denn … ganz aktuell werden sowohl Ihre kurzen als auch Ihre längen Absätze … gelöscht.“

    Das ist so nicht ganz richtig. Es werden nur Beiträge gelöscht, die nach Herrn Schulz Meinung nicht zum Blog-Thema passen. Herr Schulz konnte mir inzwischen glaubhaft versichern, dass er bereits mehr Beiträge vom Krüger gelöscht hat, als von mir und das wird zukünftig auch so weitergehen, weil ich Herrn Schulz inzwischen anscheinend davon überzeugen konnte, mehr von der RT zu verstehen, als es unseren Pappenheimern lieb ist. Sogar Yukterez im Mahag ist inzwischen beunruhigend ruhig.

  5. Jocelyne Lopez

    @ Nicht von Bedeutung Nr. 4

    Ich mache im Gegenteil die Erfahrung, dass Joachim Schulz in seinen Physikblogs weiterhin grundlos und kommentarlos meine Kommentare löscht, obwohl sie on-topic sind und von anderen Kommentatoren auch angesprochen werden.

    Zum Beispiel nachstehender Kommentar von mir wurde mehrmals von Joachim Schulz kommentarlos gelöscht. Warum?

    Stimmt es, dass bewegte Menschen sich in Bewegungsrichtung verkürzen (Längenkontraktion) und langsamer altern (Zeitdilatation)? Veranschaulicht durch das weltberühmte „Zwillingsparadoxon“.

    Antwort:

    Es ist bereits naturwissenschaftlich erkannt, dass wir uns alle seit dem Tag unserer Geburt dynamisch durch den Kosmos mit Lichtgeschwindigkeit und sogar Überlichtgeschwindigkeit in diversen Bewegungsrichtungen bewegen und … nichts passiert von den Vorhersagen der Relativitätstheorie: Weder altern wir langsamer, noch verkürzen wir uns in Bewegungsrichtungen.

    Auch bewegt sich die Erde mit allen ihrer Inhalten seit Milliarden von Jahren dynamisch durch den Kosmos mit Lichtgeschwindigkeit und sogar Überlichtgeschwindigkeit und nichts passiert von den Vorhersagen der Relativitätstheorie: Weder „altert“ die Erde und alle ihrer Inhalte langsamer, noch verkürzt sie sich in Bewegungsrichtungen. Denn wenn es nach den Berechnungen der SRT so wäre, wäre die Erde seit Milliarden von Jahren dynamischer Bewegung mit c durch den Kosmos so geschrumpft, dass sie zu einem unsichtbaren Materieteilchen verschwunden wäre, mit allen ihrer Inhalten. Wenn es so wäre, wie von der Relativitätstheorie vorausgesagt, würde das Universum mit allen seiner Inhalte nicht existieren, und wir wären alle nicht da, um darüber zu diskutieren. 😉

  6. Luitpold Mayr

    @ Nicht von Bedeutung Nr.1
    Da Sie für sich eine Antwort auf die Frage nach dem Wesen der Zeit gefunden haben, halten Sie Bücher zu diesem Thema anscheinend für überflüssig. Allerdings glaube ich nicht, dass Sie mit drei kurzen Sätzen ohne Begründung und Erläuterung jemanden überzeugen können, der sich ernsthaft mit dem Thema befasst.
    Theorien und Bücher über die Zeit sind notwendig, weil die Zeitkonzepte von Newton, Leibniz und Kant keinen dauerhaften Bestand hatten und weil das relativistische Konzept ein Irrweg ist. Meines Wissens gilt in der akademischen Wissenschaft der Zeitbegriff nach wie vor als ungeklärt. Der viele Unsinn, den man über die sog. physikalische Zeit lesen kann, bestätigt diesen Eindruck.

  7. Luitpold Mayr

    @ Jocelyne Lopez, Nr. 2
    „Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns herum immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht nur von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten.“
    Danke, Frau Lopez, für das Zitat dieser treffenden Worte von Goethe, die von zeitloser Gültigkeit sind.

  8. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyn Lopez:
    Der Grund für die Löschung ist jener, dass Sie in jedem Thema unmittelbar auf die Relativitätstheorie mit all ihren Aspekten zu sprechen kommen. Die RT ist jedoch ein breitgefächertes Thema, welches sich über relativistischen Doppler-Effekt, Längenkontraktion, Zeitdilatation usw. erstreckt. Wenn man also in Themen über ZD die LK kritisiert, ohne dabei ein einziges mal auf die ZD zu sprechen zu kommen, hat dieser Beitrag nicht mehr viel mit dem Thema ZD zu tun – das ist Alles. Aber gerade beim Thema ZD ist es schwierig nicht auch über die LK zu reden, wie Herr Schulz inzwischen wohl auch schmerzlich einräumen muss, sonst wären dort jede Menge mehr Beiträge verschwunden. Er selbst kam ja im Blog selber auch nicht umhin, über die LK schreiben zu müssen. Ihre Beiträge enthalten vermutlich zu viel Allgemeinkritik an der RT, die man überall anbringen kann, wo es um LK, ZD, relativistischen Doppler u.Ä. geht.

  9. Jocelyne Lopez

    @ Nicht von Bedeutung Nr. 8

    Der Grund für die Löschungen in den Blogs von Joachim Schulz bei SciLogs liegt einfach an Zensur und Hilflosigkeit. Soeben hat er auch wieder einen Kahlschlag bei den Kommentaren in seiner letzten Diskussion veranstaltet und mehr als die Hälfte gelöscht (einschließlich Kommentaren von Ihnen): von 112 auf 49 Kommentaren.

    Wenn Sie aber glauben, dass Ihnen, Nicht von Bedeutung, gelungen ist, Joachim Schulz oder irgendeinen Blogger der Mainstream-Physik mit irgendeinem Argument in Ihren Kommentaren überzeugt zu haben, dann sind Sie einfach naiv… 😉

    Joachim Schulz und die anderen Physikblogger bei SciLogs wollen auch gar nicht von der Relevanz der kritischen Hinterfragung der Einstein-Physik überzeugt werden, und schon gar nicht eine faire wissenschaftliche Debatte führen und ermöglichen, und schon gar nicht Aufklärung betreiben. Sie sind da, um die Leserschaft zu vernebeln und irrezuführen, und zwar auf strenger Anweisung der Redaktion von SciLogs/Spektrum der Wissenschaft als Sprachrohr der Mainstream-Physik.

  10. Nicht von Bedeutung

    @Luitpold Mayr:
    Ich bin mir nicht sicher, ob meine Antwort nur für mich passt – fakt ist, dass man einen wissenschaftlichen Konsenz über Zeit finden muss. MMn hat Zeit nur ein Wesen – sie vergeht. Dabei stellt sich nicht die Frage, ob Zeit existiert, sondern allenfalls wie sie existiert – nämlich ideell als Konzept und das bedeutet, dass Zeit weder etwas Objektives noch gar etwas Materielles vorzuweisen hat. Zeit ist auch keine Bewegung, denn im Gegensatz zur Zeit hat Bewegung schon mal etwas Objektives an sich. Deswegen stellt sich auch nicht die Frage, ob wir – evtl. mit Lichtgeschwindigkeit – in bzw. durch die Zeit bewegen, denn man bewegt sich allenfalls mit ihr. Zeit ist ganau nur das, was man daraus macht und wenn man artig zwischen Zeit und Zeitmessung unterscheidet, wird man feststellen, dass sich Zeit nur sehr unzuverlässig, mit anderen Worten gar nicht wirklich messen lässt – kein Wunder, dass sich Wissenschaftler über das Wesen einer in irgendeiner Form objektiv oder gar materiell gewordenen Zeit uneinig sind.
    Außerdem liest man nicht nur viel Unsinn über die Zeit, man treibt auch Unsinn damit. Man definiert z.B. Strecken über die Zeit und die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum, wobei die Vakuumlichtgeschwindigkeit hier nicht mal das Problem ist. Das eigentliche Problem ist, dass Strecken auf die Art zu ihren eigenen „Krankheiten“ – z.B. Abhängigkeit von Druck und Temperatur – auch noch die „Krankheiten“ der Zeit – Abhänigkeit von Gravitation und Bewegung – erbt. Was also muss man zuerst (wieder) ändern, wenn man hinter „das Wesen der Zeit“ kommen will?

  11. Jocelyne Lopez

    @ Nicht von Bedeutung Nr. 8 : „Der Grund für die Löschung ist jener, dass Sie in jedem Thema unmittelbar auf die Relativitätstheorie mit all ihren Aspekten zu sprechen kommen.“

    NB: Zur Information über die Zensur-Politik bei Scilogs:

    Über die SciLogs-Blogger, die sich der Anweisung der Redaktion beugen, keine kritische Hinterfragung der Einstein-Physik zu dulden bzw. unter normalen Bedingungen zu ermöglichen, habe ich aufgrund meiner 10-jährigen Erfahrung der Diskussionsplattform Scilogs/Spektrum der Wissenschaft kürzlich detaillierter berichtet, und zwar im letzten Blog von Prof. Helmut Wicht über seine profane Engelserscheinung am Seziertisch, siehe hier meinen Kommentar vom 2. Dezember 2018 um 8:33 Uhr.

    Ich werde jedoch demnächst dieses Problem der Zensur und der gezielten Verhinderung von sachlichen und zivilen Austauschen über die Einstein-Physik gesondert in unserem Blog thematisieren.

  12. Albrecht Storz

    nichtvonbedeutung

    was spielen Sie eigentlich für eine Rolle? Sie verteidigen Herr Schulz‘ Zensurorgien (und es ist Zensur, wenn immer ganz bestimmte Gedanken unterdrückt werden), andererseits generieren Sie sich als ein Mensch mit einer gewissen Kompetenz in RT und als Kritiker dieser, ohne irgendwo etwas konsistent dagegen vorbringen zu können oder zu wollen. Sind Sie ein Strohmann?

  13. Jochim Blechle

    Ich hatte mal zum Thema „Zeit“ folgenden Beitrag geschrieben:

    Interessant, was da alles irgendwo geschrieben steht:
    Nachdem Albert Einstein schon vor fünfzig Jahren deutlich machte, dass nach seiner Überzeugung als Physiker Zeit nur eine Illusion sei, scheint sich diese Erkenntnis einem Bericht des Wissenschaftsjournals „bild der wissenschaften“ zufolge (Heft 1 / 2008) jetzt zunehmenden auch bei den heutigen Physikern durchzusetzen. Bislang wurde Einsteins Zeitillusion von den meisten Physikern nur als ein mentaler Ausrutscher des Meisters angesehen. Das ist umso erstaunlicher, als es sich hierbei um eine direkte Konsequenz der speziellen Relativitätstheorie handelt. Auszug aus „bild der wissenschaften“: „…Dieser Fluss der Zeit ist uns sehr vertraut und zugleich äußerst rätselhaft – aber trotzdem wohl eine blanke Illusion. Denn immer mehr Physiker und Philosophen kommen zu dem Schluss, dass es die Zeit objektiv überhaupt nicht gibt.“

    Wenn es die Zeit gibt es objektiv nicht gibt, worüber reden wir dann eigentlich?
    Mir fehlt eine abschließende Definition der Zeit und mich wundert immer wieder, dass man dazu nicht in der Lage ist.
    Das dürfte man hier schon erwarten!!!!
    Letztendlich gibt es auch wegen der fehlenden Zeitdefinition immer noch extrem gescheite Leute, die darüber nachdenken, wie sie ihre seit Jahren tote Großmutter noch erschießen können, bevor diese Kinder geboren hat.
    Ein Wissenschaftsskandal vom Allerfeinsten ist das!!!!!
    ________________

    Man kann „Zeit“ in einem Satz allumfassend definieren, vorausgesetzt man begreift, was „Zeit“ eigentlich ist.
    Eine umfassende/allgemeingültige Definition empfehle ich auch L.M.

    Zur „Zeit“ gibt es keine brauchbare Alternative. Der Begriff „Zeit“ hat sich als solcher dermaßen tief in den Köpfen verankert, dass er dort nicht mehr entfernt werden kann. Schon gar nicht bei den Physikern, denen mit der verselbstständigten und vergegenständlichten „Zeit“ ein gut handhabbares „Werkzeug“ zur Verfügung steht – was sie aber eben nur in Ausnahmefällen begreifen.

    Deswegen helfen da auch keine dicken Bücher, egal wie gut (oder schlecht) sie sind.
    Entweder man will es selbst begreifen, da können Bücher durchaus hilfreich sein.
    Oder man lässt es sein, weil man es- aus welchen Gründen auch immer – nicht will und bleibt bei Agitation und Propaganda.

  14. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez: einschließlich Kommentaren von Ihnen

    Ja, das ist sein gutes Recht – ich habe nichts dagegen. Bei Einigen, die er von mir gelöscht hat, habe ich sogar damit gerechnet. Das ist aber keine Zensur – kann es nicht aein, weil sachlichere Kritik ja nicht gelöscht wird. Sachlich ist dabei dass, was Herr Schulz als sachlich empfindet.

    Wenn Sie aber glauben, dass Ihnen, Nicht von Bedeutung, gelungen ist, Joachim Schulz oder irgendeinen Blogger der Mainstream-Physik mit irgendeinem Argument in Ihren Kommentaren überzeugt zu haben, dann sind Sie einfach naiv

    Es geht nicht in erster Linie darum, jemanden von seinen Ansichten zu überzeugen oder für seine Ansichten zu missionieren – es geht viel mehr darum, Probleme unbefangen logisch zu erfassen und seine Ansichten darüber zu teilen. Dann wird es Leute geben, die diesen Ansichten folgen können und Leute, die es halt nicht können. Auf der einen Seite gibt es Studenten, die stur den ganzen Unsinn pauken, den sie vorgesetzt bekommen und auf der anderen Seiten nur wenige, die wagen, das gepaukte auch zu hinterfragen. Die, die nicht studieren, können sich ganz unbefangen eine Meinung bilden und die Probleme aus anderen Blickwinkeln betrachten, was zu Lösungswegen, wie den Meinen führt. Wenn man diese Dinge nicht ebenso unbefangen betrachtet oder betrachten kann, weil man von etwas Anderem überzeugt ist, wird man es nicht verstehen und zu Letzteren gehört z.B. auch M. Krüger.
    Einerseits sehe ich, dass Herr Schulz sehr viel mehr vom Krüger als von mir gelöscht hat und andererseits hat er Krüger auch direkt mitgeteilt, dass ich seiner Ansicht nach mehr von der RT verstanden habe, als Krüger. Zumindest ist Herr Schulz einer der wenigen – um nicht zu sagen zur Zeit der Einzige – der sachliche Kritik überhaupt zulässt. Eine die RT zersetzende Kommunikation ist mit 0815-Mainstream-Lemmingen und/oder Inquisitoren der Einsteinschen Lichtkirche eh‘ nicht möglich, aber Herr Schulz gehört meiner Ansicht nach, nicht wirklich dazu.
    Und weil letztendlich überall so viel zu Lesen ist, von dem kaum einer weiß, was davon Unsinn ist und was nicht, muss man halt mal damit anfangen, nachzudenken, welche Argumente logisch und plausibel sind und welche nicht. Die Floskeln, wo habe man das gelesen oder wo wird das (schriftlich) belegt, sind nicht ausschlaggebend – da kann man Bücher schreiben, so viel man will.

    Und noch etwas. Am allerwenigsten bringt es etwas, wenn sich „Kritiker“ gegenseitig auch noch zerfleischen, wie z.B. Ernst, Kurt, Harald, All, McDaniel77, Jan, Rafael Haumann und noch Andere vom Mahag oder ViaVeto. Es kann nicht jeder exzellenter sein, als alle Anderen. Ich erhebe keinen Anspruch, als Einziger richtig zu liegen, dass soll jeder, der sich dazu in der Lage sieht, selbst nachvollziehen.

  15. Nicht von Bedeutung

    @Albrecht Storz:
    Ich betrachte die Löschung mancher Beiträge nicht als Zensur. Meine kritischen Gedanken unterdrückt Herr Schulz ja auch nicht.
    Was heißt eigentlich
    ohne irgendwo etwas konsistent dagegen vorbringen zu können oder zu wollen
    Was wäre denn für Sie denn konsistent? Etwa dass zu einer offensichtlichen, durch H&K bestätigten Zeitdilatation zwingend eine Längenkontraktion gehört? Nö – ist nicht der Fall. Vor dem Flug gingen die Uhren synchron, nach dem Flug nicht mehr. Für Strecken jedoch gilt stets vor dem Flug ist nach dem Flug. Folglich geschieht während einer Bewegung nur etwas mit den Uhren, nicht aber mit den Strecken. Wer das nicht einsieht, sollte, wie es Herr Schulz jüngst vorschlug, seine Hausaufgaben machen.

  16. Jocelyne Lopez

    @ Nicht von Bedeutung Nr. 14 und Nr. 15

    Wenn Sie die Löschorgien des Herrn Schulz in seinen Blogs nicht als Zensur betrachten und es Ihnen auch nichts ausmacht, wenn er Ihre eigenen Beiträge löscht, würde ich empfehlen, dass Sie im Blog von Joachim Schulz zum Vortragen Ihrer Gedanken und Überlegungen bleiben.

    Hier bei uns ist es eher gedacht als ein Platz für die Kommentatoren, die darüber zu recht frustriert sind, von Joachim Schulz mit seinem speziellen „Hausrecht“ gelöscht, herabgesetzt, disqualifiziert und herauskomplimentiert zu werden.

    Außerdem ist unser Blog auch nicht der Platz, um hier die endlosen postpubertären Polemiken aus dem Internet zu übertragen (Mahag und ViaVeto???), wie Sie es leider auf SciLogs getan haben. Auf diesem Niveau soll unser Blog nicht geführt werden.

  17. Jocelyne Lopez

    @ Joachim Blechle – Nr. 13 „ Mir fehlt eine abschließende Definition der Zeit und mich wundert immer wieder, dass man dazu nicht in der Lage ist.
    Letztendlich gibt es auch wegen der fehlenden Zeitdefinition immer noch extrem gescheite Leute, die darüber nachdenken, wie sie ihre seit Jahren tote Großmutter noch erschießen können, bevor diese Kinder geboren hat.

    .

    Ich habe eine ganz pragmatische und brauchbare Definition der „Zeit“ für die Physik vorgeschlagen – die allerdings im SciLogs Physikblog von Joachim Schulz über die Zeitdilatation gelöscht wurde.

    Und zwar ist die „Zeit“ in der Physik meiner Meinung nach ganz gut definiert mit dem Begriff „Zeitdauer“, den sogar Einstein selbst in seiner SRT verwendet hat.

    Der Begriff „Zeitdauer“ ist nämlich von jedermann verständlich, sowohl im Alltag als auch in der Physik:

    Eine Zeitdauer ist der zeitliche Abstand zwischen zwei Ereignissen.

    Und es kann nur eine einzige Zeitdauer zwischen zwei Ereignissen geben, sodaß es völlig unsinnig ist von einer „Zeitdilatation“ zu sprechen. 🙁

  18. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    „Auf diesem Niveau soll unser Blog nicht geführt werden.

    Dann muss ich gleich mal fragen, auf welchem Niveau denn dann? Schwebt es Ihnen vor, dass hier Jeder zu allem was ihr hier produziert, ja und Amen sagt? Dann seid ihr ja nicht besser, als die Leute, die ihr kritisiert. Prinzipiell würde dann ja auch ich hier zu den Kritisierten gehören – aber das ich zu den Kritisierten gehöre, ist ja nichts Neues für mich. Jeder ist von sich aus halt exzellenter als alle anderen.

    Und was heisst eigentlich postpubertäre Polemik? Man könnte glatt annehmen, dass Herr Schulz Ihre und Herrn Storz Beiträge auch nur als postpubertäre Polemik empfindet und sie deswegen löscht – tatsächlich löscht er aber nur, wie gesagt, was seiner Meinung nach nicht zum Thema passt. Auf SciLogs habe ich mich nur gegen die postpubertäre Polemik vom Krüger gewehrt und all dies wurde gelöscht, was wohl auch verständlich ist.

    Btw. was wollen Sie denn dagegen tun, wenn ich mich hier genauso verhalte, wie auch bei SciLogs? Mich sperren? Dann wären Sie ein weiteres mal nicht besser, als jene, die Sie kritisieren. Nur leider sperren Sie sich auf die Art auch gegen jegliche Vermittlingsversuche.

  19. little Louis

    @ N.VB. und zu:
    ..Zeit ist auch keine Bewegung, denn im Gegensatz zur Zeit hat Bewegung schon mal etwas Objektives an sich. „ (Zitatende)

    Es wird (philosophisch) schon lange darüber diskutiert, ob die Frage, was etwas „eigentlich“ sei nicht sinnlos oder irgendwie ohne Belang ist.

    Es ist aber nun mal realphysikalisch so, dass Zeitabläufe (irgndwie) immer mit Bewegungsabläufen „verbacken“ zu sein scheinen.
    Zum Beispiel vergeht für Systeme (oder Strukturen) irgendwelcher Art vermutlich (zumindest für sie selbst ) keine zeit, solange alle Systembewegungen absolut eingefroren sind.
    Das betrifft zum beispiel die Erosion eines Felsen. Haben Sie in diesen etwas „codiert“ und absolut nicht bewegt oder ändert sich mehr an dessen „System“ bzw . dessen Struktur, dann ist nicht nur der Fels, sondern auch Ihre Codierung Quasi „zeitlos“ . Das das bis in alle Ewigkeit. Zumindest in eine Ewigkeit der Bewegungslosigkeit. Für den Fels und ihren Code existiert dann kein „Zeitablauf“ mehr.

    Also muss „Zeit “ doch auch etwas Grundlegendes mit Bewegung zu tun haben,

    Zum Schulz- Blog:

    Er löscht Sie vermutlich nur deswegen nicht, weil sie ihm die Zeitdilatation nicht wegnehmen wollen. (-:

  20. Jocelyne Lopez

    @ Nicht von Bedeutung – Nr. 18: „Btw. was wollen Sie denn dagegen tun, wenn ich mich hier genauso verhalte, wie auch bei SciLogs? Mich sperren? Dann wären Sie ein weiteres mal nicht besser, als jene, die Sie kritisieren. Nur leider sperren Sie sich auf die Art auch gegen jegliche Vermittlingsversuche.“
    .
    Ich stelle seit nahezu 15 Jahren im Internet die Kritik der Speziellen Relativitätstheorie vor, und zwar sowohl direkt durch Vermittlung der kritischen Arbeiten der unzähligen Kritiker weltweit seit 100 Jahren (wie zum Beispiel hier in diesem Blog-Artikel mit den Arbeiten von Luitpold Mayr), als auch durch mit eigenen Worten formulierten kritischen Argumenten.

    Ich vermittle die Kritik der Speziellen Relativitätstheorie seit 15 Jahren im Internet, so gut ich kann und so viel ich dazu zugelassen werde ohne zensiert zu werden. Wenn Sie es besser können, tue Sie es. 😉

  21. little Louis

    @ N.v. B
    Ich bin mir fast sicher, dass Schulz meinen Kommentar auch dann löscht, wenn ich einfach einen Text von Ihnen, den er vorgestern zugelassen hat, per c&p übernehme und unter meinem nick erneut bei ihm poste.
    Aber leider kann ich das Experiment jetzt nicht mehr durchführen, weil er (und seine Helfershelfer ) hier verrmutlich mitlesen und das Experiment in dem Moment „verbrennt“, wenn J.L diesen Kommentar hier online stellt.

    Von mir löscht er inzwische zeitnah alles, sogar Kommentare, die sich auf aktuelle Spektrum- Artikel zur verifikation der Rts beziehen.
    Ich habe mir die Mühe gemacht in den letzten beide Tagen die Mühe gemacht, nach dem Erscheinen der meisten Kommentare im Kommentarverlauf eine „Sicherung des letzten teils des Verlaufs abzuspeichern. Viele gelöschte Kommentare haben sich auf vorherige Texte von Ihnen bezogen.Und bei weitem nicht alle lagen außerhalb der Blogthematik.

    Aber allmählich habe ich (wieder mal) „die Schnauze voll. Und das ist das Ziel der Herren bei silogs. Wird sich aber irgeneinmal für den Verlag „rächen“. Da bin ich fast (!) sicher.
    Und nur nebenbei:
    Auch Macron hat geglaubt, er könne die „Meinung“ seiner Untertanen mit sehr viel Geld für Pulicity unter Kontrolle halten.Nicht alle fallen heute mehr auf die Sabotage von (legitimem) „Protest“ durch Gewaltprovokateure herein. Das nutzt sich irgendwann ab.

  22. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyn Lopez: „Wenn Sie es besser können, tue Sie es.

    Können Sie englisch? Es gibt Leute, die es besser machen – Dissident Science, Science Woke und John Chappells Natural Philosopy Society. Da wird nicht bloß Kritik von vor bis zu 100 Jahren wiedergekäut, sondern dort treffen sich kritische Denker, die neue Modelle und Ideen vorstellen. Kurz gesagt, es wird an einer Lösung gearbeitet, statt nur stumpf kritisiert. So etwas würde ich mir auch im deutschen Raum und deutscher Sprache wünschen, aber warum sollte gerade ich eine solche Plattform ins Leben rufen? Ich brauche keine Selbstdarstellungsplattform. Ich veröffentliche höchstens meine Theorie, aber sich darüber unterhalten und/oder sie auseinandernehmen soll man gefälligst woanders.

  23. Jocelyne Lopez

    @ Nicht von Bedeutung Nr. 22:

    Wir arbeiten seit mehr als 10 Jahren zusammen mit der Chappells Natural Philosophy Society (ehemals NPA) und wenn Sie in unserem Blog stöbern, werden Sie eine ganze Menge von Autoren aus der US-amerikanischen „Dissident Science“ finden, die wir hier vermittelt haben. Wir sind auch in persönlichen Kontakten mit David de Hilster, der unsere Unterstützung in Deutschland stets geschätzt hat.

  24. Nicht von Bedeutung

    @little Louis: Es wird (philosophisch) schon lange darüber diskutiert, ob die Frage, was etwas „eigentlich“ sei nicht sinnlos oder irgendwie ohne Belang ist.

    [……….] Moderationshinweis: Ein Zusammenhang und ein Link zu einem anonymen Teilnehmer aus der polemischen Szene wurde gelöscht. [………]

    Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es verschiedene Formen der Existenz gibt, ob sie nachweisbar sind oder nicht. MMn kann alles entweder als Konzept, objektiv oder materiell existieren aber niemals als irgendwelche Mischformen davon. Die wohl prominenteste Mischform einer solchen Existenz ist wohl die strukturiert stoffliche Mathematik – genannt Raumzeit.

  25. Jocelyne Lopez

    Nicht von Bedeutung – Nr. 22:

    “Können Sie englisch? Es gibt Leute, die es besser machen – Dissident Science, Science Woke und John Chappells Natural Philosopy Society. Da wird nicht bloß Kritik von vor bis zu 100 Jahren wiedergekäut, sondern dort treffen sich kritische Denker, die neue Modelle und Ideen vorstellen.“
    .

    Auch die von Ihnen geschätzten US-amerikanischen Kritiker aus der John Chappells Natural Philosophy Society (ehemals Natural Philosophy Alliance NPA) waren sich nicht zu schaden, um 2011 zum 100-jährigen Jubiläum des weltberühmten und ewig wiedergekäuten Zwillingsparadoxons die umfangreichste und professionellste Studie zu initiieren, die je über dieses Paradoxon in der Geschichte der Physik geschrieben wurde, siehe Twin Paradox

    Der dazu gehörige Offene Brief an die internationale Wissenschaftsgemeinde wurde unterschrieben von mehr als 1000 Wissenschaftlern aus der ganzen Welt, darunter auch von zahlreichen Wissenschaftlern aus Deutschland, die wir zur Unterstützung dieser einmaligen Initiative in unserem Blog beworben haben.

    Die Citation- und Autorenquellen umfasst mehr als 100 Namen von hochqualifizierten Wissenschaftlern aus der ganzen Welt.

    Es gibt keinen einzigen kritischen Aspekt dieses Paradoxons, keinen einzigen, der nicht fachlich hochqualifiziert behandelt wurde, dazu ist seitens der Kritiker nichts ausgelassen worden, dazu ist nichts hinzuzufügen.

    Wir haben unseren amerikanischen Freunden ihre Einladung an das Albert Einstein Institut in Deutschland zur wissenschaftlichen Debatte vermittelt (Prof. Hermann Nicolai, Direktor AEI): Alles wurde abgeblockt, siehe Mainstream-Response

    Und Sie stellen sich vor, dass Sie mit dem streng dogmatischen Blogger Joachim Schulz bei SciLogs eine sinnvolle und konstruktive wissenschaftliche Debatte über Längenkontraktion und Zeitdilatation führen können? Dann, viel Erfolg! 😉

  26. Jocelyne Lopez

    Der ganze Unsinn der Speziellen Relativität – und daher der kompletten Einstein-Physik, ist im Zwillingsparadoxon enthalten, und zwar schon allein mit den Begriffen der „Zeitdilatation“ und der „Längenkontraktion“.

    Der Physiker und kritische Autor Peter Ripota hat auf Seite 94 in seinem neuesten ART-Buch Reise ins Ungewisse: Gravitationswellen und Schwarze Löcher die Personen kurz charakterisiert, die den Nobelpreis vergaben. Einer von denen, der von der Sache nichts versteht, hat in einer TV-Show den ahnungslosen Zuschauern erklärt, wie das mit dem Zwillings-Paradoxon gar keines ist. Auf dem Niveau werden die Preise vergeben!

    Aus den Konzepten „Zeitdilatation“ und „Längenkontraktion“ folgt der unsinnige mathematische Konzept „Raumzeit“, worauf die ganze Einstein-Physik sich stützt. Kein Wunder, dass die Experimente, die die „Raumzeit“ angeblich bestätigen nur gigantische Fake sind, wie zum Beispiel das LIGO-Experiment, siehe die zwei letzte Update unserer Petition an das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert Einstein Institut):

    Umstrittenes LIGO-Experiment: Physiker bezweifeln Nachweis von Gravitationswellen

    und

    Schon 2010 wurde das Team des LIGO-Experiments mit einer Fake-Gravitationswelle getäuscht!

    Unsere Petition wird zurzeit von 1.752 Unterzeichnern unterstützt. Natürlich wird sie bei SciLogs streng zensiert, genauso wie alle Links zur kritischen Literatur auch zensiert und gelöscht werden. Wir freuen uns auf weitere Unterzeichner und auf die Verbreitung der Petition!

  27. Albrecht Storz

    Nicht von Bedeutung
    08. Dezember 2018 um 17:29

    Es fällt mir einfach auf, dass Sie mit vagen Ideen herumschwadronieren, aber gegen Aussagen von mir dann plötzlich ganz vehement in Stellung gehen. ZB die Behauptung, Einheiten wären überall identisch. Da fangen Sie dümmliches Gewäsch mit SI-Einheiten an, wie wenn es irgend eine Rolle spielen würde, wie die Einheiten systematisch definiert werden. Die Frage lässt sich an einem Einheitsmeter, ja, an einem Zollstock klären.

    Ganz platt gesagt: wenn ein Raumschiff kontrahiert, so muss auch ein sich darin befindlicher Meter kontrahieren. Denn sonst müssten es die Raumfahrer ja bemerken. Können sie aber nicht.

    Ergo kann der Meter dessen, der die Kontraktion behauptet, nicht identisch sein mit dem Meter von den Raumfahrern die sich keineswegs kontrahiert vorkommen. SI hin, SI her.

    w.z.b.w.

    Und ich wundere mich einfach, warum Sie so ein großes Interesse haben, meine Beweise als falsch darzustellen oder Verwirrung darüber zu stiften.

  28. Albrecht Storz

    nvB : „Was wäre denn für Sie denn konsistent? Etwa dass zu einer offensichtlichen, durch H&K bestätigten Zeitdilatation zwingend eine Längenkontraktion gehört?“

    Konsistent ist eine Beweisführung. Inkonsistent ist Geschwafel.

    Durch H&K ist nichts bestätigt. Viel zu unkontrolliert. So etwas kann man keine Experiment nennen. Wenn spätere Experimente Zeitdilatation bestätigt haben, so wiederhole ich: immer ist Bewegung durch Gravitationspotentiale und Beschleunigung involviert. Zeitdilatation aufgrund von unterschiedlichen Gravitationsniveaus halte ich (noch) für bewiesen. Und Beschleunigung müsste eigentlich auch eine Auswirkung haben, wenn das Äquivalenzprinzip gültig sein soll.

    Herr nichtvonbedeutung, auch Ihr agieren hier kommt mir äußerst spanisch vor. Was wollen Sie denn erreichen? Nun, eigentlich geht es mich ja nichts an.

  29. Jocelyne Lopez

    @ Albrecht Storz – Nr. 27: „Ganz platt gesagt: wenn ein Raumschiff kontrahiert, so muss auch ein sich darin befindlicher Meter kontrahieren. Denn sonst müssten es die Raumfahrer ja bemerken. Können sie aber nicht. Ergo kann der Meter dessen, der die Kontraktion behauptet, nicht identisch sein mit dem Meter von den Raumfahrern die sich keineswegs kontrahiert vorkommen.“
    .
    .
    Das sehe ich genauso und habe auch Ihre diesbezüglichen Beiträge in der Diskussion von Joachim Schulz zugestimmt (unser Austausch wurde jedoch gelöscht).

    Die verschleierte Veränderung der Maßeinheiten in der Raumzeit-Physik ist auch ein Dauerbrenner in der kritischen Literatur. 1925 hat zum Beispiel der Kritiker Oskar Kraus in einem offenen Brief an Albert Einstein diesen Umstand moniert, worauf Einstein nie geantwortet hat, siehe hier Oskar Kraus – Offene Briefe an Albert Einstein und Max von LaueOskar Kraus hält der behaupteten Relativität der Gleichzeitigkeit die Unveränderlichkeit der Maßeinheiten entgegen: die Relativität entsteht nur durch Änderung der Maßeinheiten; deshalb können die von Einstein behaupteten Messungen nie stattgefunden haben (S. 33)„.

    Auch der Kritiker Georges Bourbaki hat die verschleierte Veränderung der Maßeinheiten in der „Raumzeit“ ausgearbeitet, siehe Die Hin-Krieger: Einstein und die Metrik von Raum und Zeit

  30. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyn Lopez:
    „Der ganze Unsinn der Speziellen Relativität – und daher der kompletten Einstein-Physik, ist im Zwillingsparadoxon enthalten, und zwar schon allein mit den Begriffen der „Zeitdilatation“ und der „Längenkontraktion“.

    Das ist doch alles längst bekannt. Nur stellt sich die Frage, was man dagegen macht. Mein Ausbilder sagte stets: „Kritisiere nie ein Verfahren, solange du keine Alternativen hast“.

    Vermutlich, stoßen Sie und Andere wegen der eigenen Alternativlosigkeit bei Herrn Schulz auf taube Ohren. Das klingt zwar wie ein Vorwurf, ist aber keiner, wenn man es sich überlegt. Was ist denn schlimm daran, keine eigenen Ideen zu haben?

  31. Nicht von Bedeutung

    @Albrecht Storz: Ich weiß nicht, was Sie wollen. Einheiten sind in allen BS identisch – ein Meter wird nicht irgendwo zu einer Sekunde und umgedreht. Die Maßstäbe sind unterschiedlich 1m wird vllt. irgendwann mal zu 100m oder 1s zu 20s. Das ist keine vage Idee. Was gibt es da nicht zu verstehen?

    Außerdem ist eine vage Idee immernoch besser als keine Idee.

    „Konsistent ist eine Beweisführung. Inkonsistent ist Geschwafel.

    Warum schwafeln Sie dann? Verstehen Sie meine Beweisführung nicht? Natürlich verstehen Sie sie nicht – Sie sind ja noch dabei Maßstab und Einheit auseinanderzudividieren.

  32. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 09. Dezember 2018 um 11:47

    Was halten Sie denn von dieser Beobachtung? Hier spielen wohl beide Effekte zusammen. Ausserdem habe ich ja bei Herrn Schulz erklärt, daß der relativistische Dopplereffekt eine Zeitdilataiion beinhaltet.

  33. Albrecht Storz

    Herr nichtvonBedeutung, Sie machen sich doch völlig lächerlich.

    „ein Meter wird nicht irgendwo zu einer Sekunde“

    Darauf gehe ich nun ganz gewiss nicht ein.

    [………] Moderationshinweis: ad hominem Äußerungen gelöscht – Bitte auf den Umgangston achten, um Eskalationen zu vermeiden! [……..]

  34. Albrecht Storz

    „Das ist doch alles längst bekannt. Nur stellt sich die Frage, was man dagegen macht. Mein Ausbilder sagte stets: „Kritisiere nie ein Verfahren, solange du keine Alternativen hast“.

    Bei der BW? […….]

    Man muss keine bessere Lösung anbieten um offensichtlichen Unsinn anzuprangern.

    Darf man erst sagen, eine Brücke wäre Einsturz gefährdet, wenn man eine neue zur Hand hat?

    Idiotischer geht es wirklich nicht, was Sie so verzapfen. […….]

    […….] Moderationshinweis: ad hominem Äußerungen gelöscht – Bitte auf den Umgangston achten, um Eskalationen zu vermeiden. [………..]

  35. little Louis

    Zu Herrn Storz und:

    „..Durch H&K ist nichts bestätigt. Viel zu unkontrolliert. So etwas kann man keine Experiment nennen. Wenn spätere Experimente Zeitdilatation bestätigt haben, so wiederhole ich: immer ist Bewegung durch Gravitationspotentiale und Beschleunigung involviert. Zeitdilatation aufgrund von unterschiedlichen Gravitationsniveaus halte ich (noch) für bewiesen. Und Beschleunigung müsste eigentlich auch eine Auswirkung haben, wenn das Äquivalenzprinzip gültig sein soll….(Zitatende)

    Ich kann nicht umhi, Herrn Storz da mal vorläufig zuzustimmen. Ich habe ja Ähnliches bezüglich der „universalen Raumexpansion“ bei scilogs schon mehrmals gepostet. Und zwar schon vor etwa einem Jahr.

    Ich habe den Verdacht, dass es auch noch eine Menge astronomischer (und eventuell auch sonstiger ) empirischer „Anomalien“ gibt, die klein gehalten oder gewaltsam systemkonform umgedeutet werden. Da hat einfach vieles ein „Gerüchle“ , wei die Süddeutschen sagen.
    Soviel nur mal kurz dazu.

  36. Albrecht Storz

    Nicht von Bedeutung
    09. Dezember 2018 um 13:28

    „Verstehen Sie meine Beweisführung nicht? Natürlich verstehen Sie sie nicht – Sie sind ja noch dabei Maßstab und Einheit auseinanderzudividieren.“

    Beweisführung? Von Ihnen?
    Sie haben ja noch nicht mal kapiert, dass ein Maßstab schon immer eine Einheit, ein Standard war. Die Verwendung des Begriffes zur Bezeichnung der Proportionalität bei Landkarten geht auf das alte „Maßstab“ zurück, ein Stab um Messen. Das habe ich Ihnen aber schon gesagt. Nur ignorieren Sie eben alles, was Ihnen nicht in den Kram passt.
    [……] Moderationshinweis: Ad hominem Äußerung gelöscht – Bitte keine Eskalation im Umgangston! […….]

  37. litttle Louis

    @ N.v. B.und:
    „…Das ist doch alles längst bekannt. Nur stellt sich die Frage, was man dagegen macht. Mein Ausbilder sagte stets: „Kritisiere nie ein Verfahren, solange du keine Alternativen hast“.
    Vermutlich, stoßen Sie und Andere wegen der eigenen Alternativlosigkeit bei Herrn Schulz auf taube Ohren. Das klingt zwar wie ein Vorwurf, ist aber keiner, wenn man es sich überlegt. Was ist denn schlimm daran, keine eigenen Ideen zu haben?..

    (Zitatende)

    Ich reagiere auf das Nichtfunktionieren meines Automotors auch nicht erst dann, wenn ich eine konsistente Theorie über die zugrundeliegenden Ursachen habe oder einen Konstruktionsplan für eine bessere Alternative entwickeln konnte.
    Der Arzt versucht meine meine Beschwerden auch dann zu behandeln , wenn er noch kein Konzept für einen fehlerfrei arbeitenden biologischen Alternativkörper vorliegen hat.
    Ich erspare mir noch mehr didaktische Gleichnisse und ich weiß, dass solche Gleichnisse nicht behaupten können , das die Situiationen wirklich absolut identisch sind.

  38. Nicht von Bedeutung

    @Albrecht Storz: „Darauf gehe ich nun ganz gewiss nicht ein.“

    Das wäre eine gute Idee gewesen, bevor Sie etwas posten.

    Auf dieses Sie haben ja noch nicht mal kapiert, dass ein Maßstab schon immer eine Einheit, ein Standard war. und auf Folgebeiträge von Ihnen, muss ich jedoch nicht eingehen. Vllt. schafft es ja irgendwann noch Einer, Ihnen den Unterschied zwischen Maßstab und Einheit zu erklären.

  39. Jocelyne Lopez

    @ Nicht von Bedeutung – Nr. 31: „Die Maßstäbe sind unterschiedlich 1m wird vllt. irgendwann mal zu 100m oder 1s zu 20s.

    Mir scheint, dass Sie hier eine Maßeinheit mit den Unterteilungen bzw. Überteilungen (gibt es das Wort?) einer Maßeinheit.

    1 m unterteilt sich zum Beispiel in cm oder Millimeter, oder Micron usw. und überteilt sich zum Beispiel in Km.

    Aber 1 m ist eine ganz andere Maßeinheit als zum Beispiel 1 Zoll, auch in ihren jeweiligen Unterteilungen.

  40. Nicht von Bedeutung

    @little Louis:
    Das ist doch alles vollkommen Okay. Weder du noch der Arzt kritisiert Verfahren, solange keine Alternativen da sind. Was aber macht dein Arzt bei einem sog. Tennisarm? Behandelt er medikativ, chirurgisch oder orthopädisch?

  41. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyn Lopez:
    Eine Maßeinheit unterteilt sich in dimensionslosen Zählwerten multipliziert mit einer Einheit (z.B. Meter, Kilometer usw.) Ein Maßstab ist ein dimensionsloser Faktor und ändert nur den Zählwert. Ein solcher Maßstab ist z.B. auch der Lorentz-Faktor.
    Eine Maßeinheit (oder ein Einheitsmaß) ist etwas vollkommen Anderes als eine Einheit. Herr Storz sprach immer nur von Einheiten.

  42. Jocelyne Lopez

    @ Nicht von Bedeutung – Nr. 41 : „Eine Maßeinheit unterteilt sich in dimensionslosen Zählwerten multipliziert mit einer Einheit (z.B. Meter, Kilometer usw.)“
    .
    Das sehe ich überhaupt nicht so. Die Unterteilungen einer Maßeinheit sind keinesfalls „dimensionslose Zählwerten“, sie sind zum Beispiel für die Unterteilung des Meters keine Zahlen, sondern konkrete Meßgrößen, die ihre Entsprechung in der Natur haben. Genauso für die Unterteilungen oder Überteilungen der Sekunde: Es sind konkrete Meßgrößen, und keine „dimensionslose Zählwerten“.

  43. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Dann verstehen Sie auch etwas falsch. Meter, Sekunde usw. sind Einheiten, Mega, Kilo, Micro usw. sind Einheitenvorsätze. Vor den Einheiten(vorsätzen) steht eine Zahl. Diese Zahl mit 1*Einheit multipliziert, ergibt erst die Maßeinheit und im Falle von SI-Sekunde oder SI-Meter, Zoll usw. Einheitsmaße.

  44. Jocelyne Lopez

    @ Albrecht Storz – Nr. 28: „ Durch H&K ist nichts bestätigt. Viel zu unkontrolliert. So etwas kann man keine Experiment nennen.“
    .

    Dies dürfte Joachim Schulz äußerst missfallen haben, deshalb vielleicht auch die Löschungen und die Verbannung aus seinem Blog… 😉

    Denn in der Tat kann man das Hafele-Keating Experiment nicht „Experiment“ nennen, sondern eher Datenmanipulation und Betrug.

    Die 4 transportierten Atomuhren haben sich nämlich gar nicht so verhalten, wie von der SRT vorausgesagt, weit verfehlt. Dem irischen Autor A. G. Kelly lagen die Originalprotokolle mit den Rohdaten des Experiments vor und er hat drastische Manipulationen der veröffentlichen Ergebnisse entdeckt, siehe zum Beispiel eine Rezension von G.O. Mueller von seiner Arbeit mit dem Titel „“Hafele & Keating tests: did they prove anything?” mit weiterführenden Links: https://www.kritik-relativitaetstheorie.de/2011/09/manipulation-der-ergebnisse-des-beruhmten-experiments-hafelekeating

    „Kelly beschreibt die Versuchsbedingungen (S. 1) […]

    Die Gangabweichungen (S. 2) von kleinen transportablen Cäsium-Uhren sind generell doppelt so groß wie die von großen stationären Uhren. Ursache sind u.a. Änderungen des Magnetfelds. Vor dem Rundflug wurden 16 transportable Uhren durch Vergleich mit einer stationären Uhr getestet; die 4 Uhren mit dem stabilsten Verhalten wurden für den Versuch ausgewählt. Jede portable Cäsium-Uhr hat eine bestimmte Driftrate, positive oder negative; entscheidend für ihre Verwendbarkeit ist die Konstanz der Driftrate, um die gesamte Ungenauigkeit während eines Versuchs berechnen zu können: die Driftraten liegen bei einigen Nanosekunden pro Stunde. Entscheidendes Problem sind plötzlich auftretende Sprünge in den Driftraten der Uhren: sie sind während des Versuchs nicht zu erkennen. Die Driftraten für die 4 verwendeten Uhren vor und nach den Flügen zeigen erratische Sprünge, bei der dritten Uhr sogar zwischen Vorgehen und Nachgehen (S. 3) […]

    Um die Ergebnisse an die erwarteten Werte anzupassen, bildeten Hafele und Keating Durchschnittswerte über alle 4 Uhren und präsentierten das Ergebnis als gute Bestätigung für die Spezielle Relativitätstheorie. […]

    Die Experimentatoren haben die disparaten Zeitmessungen der 4 Uhren durch Gang-Korrekturen bereits während der Flüge vereinheitlicht und 1972 nur ihre manipulierten Ergebnisse als großartige Bestätigung der Theorie veröffentlicht. […]

    Kelly beschreibt die unglaublichen Größenordnungen der vorgenommenen „Korrekturen“ (S.5) […]

    Kelly kommt zu dem Ergebnis (S. 6): „The H & K tests prove nothing. The accuracy of the clocks would need to be two orders of magnitude better to give confidence in the results. The actual test results, which were not published, were changed by H & K give the impression that they confirm the theory. Only one clock (447) had a fairly steady performance over the whole test period; taking its results gives no difference for the Eastward and the Westward tests.“ […]

    Die Analyse der Versuchsergebnisse begründet das tiefe prinzipielle Mißtrauen der Kritiker gegenüber den Triumph-Meldungen von Relativisten und den grundsätzlichen Verdacht auf Fälschungen der gröbsten Sorte. Mit den Fälschungen der Positiv-Ergebnisse des Michelson-Morley in angebliche „Null-Ergebnisse“ hat es angefangen – und die Fälschungen von Hafele-Keating sind sicher nicht die letzten gewesen. […]“

  45. Jocelyne Lopez

    Sogar die Experimentatoren Hafele und Keating selbst haben nach der Publikation der Meßergebnisse in einer Pressekonferenz in den USA zugegeben, dass sie die Uhren manuell „korrigiert“ und die Meßdaten für die SRT passend gemacht haben.

    Joseph C. Hafele hat sich sogar nachträglich eindeutig von seinem eigenen Experiment distanziert, siehe hier

    Tatsache ist, dass alle berühmten und grundlegenden Experimente zur Bestätigung der Längenkontraktion und Zeitdilatation, sprich der „Raumzeit“ der SRT Fälschungen sind, angefangen von der Beobachtung der Sonnenfinsternis 1919, über das Hafele-Keating Experiment 1970, das CERN-Neutrinoexperiment 2011 und das LIGO-Experiment 2015.

    Natürlich wissen es auch die Physik-Blogger Joachim Schulz und Markus Pössel bei SciLogs, deshalb versuchen sie die Fälschungen seit 10 Jahren mit unredlichen Mitteln zu decken und zu vertuschen zur Vernebelung und Irreführung der Leserschaft (Disqualifizierung und Hetze gegen Kritiker, Zensur und Sperrungen, Verschwörungstheorie-Vorwurf, systematische Zerstückelung der verschiedenen Aspekte der Theorie zur Verhinderung der Erkennung der Zusammenhänge).

  46. Jocelyne Lopez

    @ Nicht von Bedeutung – Nr. 43: „Meter, Sekunde usw. sind Einheiten, Mega, Kilo, Micro usw. sind Einheitenvorsätze. Vor den Einheiten(vorsätzen) steht eine Zahl. Diese Zahl mit 1*Einheit multipliziert, ergibt erst die Maßeinheit und im Falle von SI-Sekunde oder SI-Meter, Zoll usw. Einheitsmaße.“
    .

    Sie haben eine durch rein mathematischen Formalismus geprägte Vorstellung was eine Maßeinheit ist.

    Eine Maßeinheit hat nichts Mathematisches, eine Maßeinheit ist ganz pragmatisch: Das ist eine Konvention zwischen Menschen.

    Man wählt irgendeinen Gegenstand aus der Realität, irgendeinen, es ist absolut egal was für ein Gegenstand gewählt wird, absolut egal, und man erklärt per Beschluß diesen Gegenstand als Maßeinheit.

    – Meter:
    Während der französischen Revolution wurde per Beschluß die Länge eines Balkens aus Platin willkürlich als die Länge eines Meters erklärt. Die Länge eines Meters ist die Länge dieses Balkens, genannt „Urmeter“. Punkt, fertig, aus. Alle Messungen der Länge eines Meters, die von der Länge des Urmeters abweichen, sind per Konvention ungültig und als Falschmessungen zu erklären. Punkt, fertig, aus.

    – Sekunde:
    In den sechziger Jahren wurde die Dauer der Sekunde per Beschluß als die Dauer der Sekunde einer bestimmten Uhr in Greenwich willkürlich gewählt, genannt „Primäruhr“. Alle Uhren, die die Dauer der Sekunde dieser willkürlich ausgewählten Primäruhr nicht realisieren, gehen per Konvention falsch, deren Anzeigen sind ungültig. Punkt, fertig, aus.

    .
    Eine Maßeinheit braucht keine Definition, eine Maßeinheit muß nicht genau zu irgendetwas sein, eine Maßeinheit ist nur genau mit sich selbst, per Beschluß.

  47. Jocelyne Lopez

    Zitat J. Lopez: „– Sekunde: In den sechziger Jahren wurde die Dauer der Sekunde per Beschluß als die Dauer der Sekunde einer bestimmten Uhr in Greenwich willkürlich gewählt, genannt „Primäruhr“. Alle Uhren, die die Dauer der Sekunde dieser willkürlich ausgewählten Primäruhr nicht realisieren, gehen per Konvention falsch, deren Anzeigen sind ungültig. Punkt, fertig, aus.“
    .
    Das bedeutet konkret bei Messungen von Zeitdauern:

    Nehmen wir einen Zug, der von A nach B fährt und dessen Dauer der Reise mit zwei Uhren gemessen wird.

    Wenn die eine Uhr die Dauer der Reise mit 2 Stunden misst, und die andere Uhr die Dauer der Reise mit 2 Stunden 10 Minuten, dann ist zwangsläufig (mindestens) eine der Messungen ungültig. Man darf metrologisch nicht als gültig erklären, dass ein und dieselbe Reise zwei verschiedene Dauer hat. Das ist unzulässig.

    Eine der Uhren geht per Konvention falsch: Man muss jeweils die beiden Uhren mit dem Gang der Primäruhr vergleichen. Einzig die Dauer der Reise, die mit dem Gang der Primäruhr berechnet wird ist gültig. Alle anderen Berechnungen von Dauern sind per Konvention ungültig und unzulässig.

  48. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Sogar die Experimentatoren Hafele und Keating selbst haben nach der Publikation der Meßergebnisse in einer Pressekonferenz in den USA zugegeben, dass…

    Das mag ja alles sein und alles stimmen. Nur wollten H&K etwas nachweisen und eingetreten ist eine Vorhersage der RT. Von daher wurde die RT bestätigt, jedoch nebenher gesagt, dass es auch andere Erklärungen geben mag. Eigentlich wäre es logisch gewesen, die Definition der SI-Sekunde zu ändern, aber weil die einzige Erklärung für solche Messungen die RT war (Man war Altrernativlos), hat man es gelassen.
    Es ist viel schwieriger Mathematik für Alternativen, die alles erklären, zu finden oder gar zu etablieren, als Altbewährtes immer wieder bestätigt zu sehen.
    Eigentlich dürfte es in der Wissenschaft keinen Boden für Urknall, Raumzeit, Raumzeitkrümmung, Längenkontraktion, Dunkle Materie, Dunkle Energie und vor allem String-Theorien geben, nur leider kann man immer nur die Ideen nachprüfen, die irgendwann mal gedacht wurden. Somit ist jedes Experiment in der Wissenschaft sozusagen ein Eingangskreuz mit Rücklaufsperre am Anfang eines Holzwegs – man kommt nur dran vorbei, wenn man noch nicht durch ist.
    „Vertuscht“ wird nur im Rahmen von Fehlerrechnungen, durch welche immer eine gewisse Unsicherheit in die Experimente eingeht und man nie genau weiß, was in diesen Fehlerrechnungen alles berücksichtigt wurde. H&K z.B. wurde nach ’71 recht häufig widerholt und dann mit mehreren zusammengeschalteten Atomuhren, um deren Drifts zu verringern, von denen man auch nicht weiß, woher sie kommen, aber selbst damit war das Ergebnis das selbe. Damit war also klar, dass man die Definition der SI-Sekunde hätte ändern müssen, wenn die RT nicht gewesen wär (So viel zum Thema „pragmatische Gründe“ bei Schulz).
    Viel schlimmer äußert sich eine solche Alternativlosigkeit allerdings bei der Gravitationskonstanten – dort weiß man gar nicht, dass man nur verifiziert, statt tatsächlich misst.

  49. Jocelyne Lopez

    @ Nicht von Bedeutung – Nr. 48 : „Das mag ja alles sein und alles stimmen. Nur wollten H&K etwas nachweisen und eingetreten ist eine Vorhersage der RT. Von daher wurde die RT bestätigt, jedoch nebenher gesagt, dass es auch andere Erklärungen geben mag. „

    Wie bitte? Eine Bestätigung der Vorhersage der SRT ist mit den Originaldaten des Hafele-Keating Experiments eingetreten??!!!
    Haben Sie überhaupt die Daten gelesen und zur Kenntnis genommen?

  50. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Ich habe Vieles gelesen und zur Kenntnis genommen. Ohne darüber nachzudenken, glaubt man von Gelesenem ohnehin nur das, was man glauben will, hinter die Problemaiken kommt man auf die Art jedoch nicht.

  51. Albrecht Storz

    Ich weiß nicht, was nichtvonbedeutung ist, aber er ist sicher nicht das, was er zu sein scheint.

    man beachte den ganz anderen Duktus den er hier mit missionarischem Eifer pflegt – im Gegensatz zu seinem mäßig interessanten Geirrlichtern auf SciLogs.

    Und gut, es kann sein, dass jemandem ein Begriff und desse Bedeutung nicht geläufig ist. Aber ich habe für den Begriff „Maßstab“ (ein Stab zum Messen, nicht eine Zahlenangabe in einer Kartenlegende) verschiedene andere Begriffe und vielfältige Erklärungen geliefert. Und trotzdem besteht nvB auf sein kindisches Getue, ich wüsste nicht, was ein Maßstab, eine Einheit, ein Standard ist. Es ist nur erbärmlich. Das ist die billigste Art, anderen Leute Unkenntnis zu unterstellen.

  52. Albrecht Storz

    Wenn Sie erlauben poste ich hier meine zentrale, von Herr Schulz wegzensierte Post, deren Inhalt mE keinen anderen Schluss zulässt, als dass die sRT inkonsistent ist.

    Wir haben zwei Strecken,

    Strecke A_B mit den Enden A und B
    und Strecke C_D mit den Enden C und D.

    Auf jeder Strecke herrscht für alle Punkte Übereinstimmung bezüglich der Zeitmessung mittels synchroner Uhren. So kann A an B zB mitteilen: um 15:15 ist bei mir C vorbei gekommen, und B kann antworten: genau auch dann, um 15:15, ist bei mir D vorbei gekommen.

    Somit lässt sich AUF JEDER DER STRECKEN (auf jeden Fall für jede individuell) Gleichzeitigkeit objektiv feststellen. (Bei diesem Ansatz behaupte ich erst einmal nicht eine feststellbare Gleichzeitigkeit zwischen Punkte verschiedener Strecken/ Inertialsystemen (ist als konform zur sRT), diese kommt aber nun durch „Koinzidenz“ hinzu.)

    Wenn nun die zwei Strecken A_B und C_D so in Beziehung zueinander kommen („Koinzidenz“, Gleichzeitigkeit von Ereignissen aufgrund gleichem Ort und gleicher Zeit), dass A bzw. B die gleiche Uhrzeit ablesen, wenn bei ihnen C bzw. D passieren (also sich nahe vorbeibewegen), und C bzw. D die gleiche Uhrzeit ablesen, wenn bei ihnen A bzw. B passieren, so müssen die beiden Strecken gleich lang sein.

    Und ich behaupte, dass das für jede Relativgeschwindigkeit gelten muss, nicht nur für gegeneinander ruhende Längen (v_rel = 0) . Und mE ebenso nicht nur für eine bestimmte Geschwindigkeit zusammen mit einer bestimmten Proportion der Längen zueinander ungleich 1 (was ja für die Relativisten noch ein Ausweg hätte sein können).

    Die Verfechter der Relativitätstheorie behaupten aber, obiges Szenario könnte ÜBERHAUPT NIE auftreten, wenn Strecken gegeneinander bewegt sind. Dass sie damit die prinzipielle Unvergleichbarkeit von gegeneinander bewegten Strecken behaupten und ihre ganze schöne Theorie damit ebenso zur Makulatur wird, wird elegant ignoriert. Abgesehen von anderen dramatischen Konsequenzen für Kernpunkte von Mathematik und Physik und unserem Weltverständnis.

  53. Nicht von Bedeutung

    @Albrecht Storz:
    Missionarischer Eifer? Kindisches Getue? Nur Erbärmlich? Gute Argumente sind das aber nicht, oder?

    Ein Stab zum Messen heißt Metermaß, Zollstock, Elle usw. aber niemals Maßstab, denn der Begriff ist schon vergeben.

  54. Albrecht Storz

    Dabei ist es so einfach, dass es selbst ein nichtvonbedeutung verstehen können müsste:

    Wenn Raumschiffe kontrahierten, müssten auch darin vorhandene Maßstäbe (Meterstäbe, Einheitsmeter, Standards, Urmeter, …) kontrahieren.

    Wenn er so einfache Gedanken nicht aufnehmen will/kann, muss ich folgern, dass Herr nvB als überzeugter Verfechter der Relativitätstheorie an verschiedensten Stellen im Netz Schabernack mit Kritikern, und, noch viel schlimmer, mit Unwissenden, Lernenden, Studierenden, Interessierten treibt (und wer weiß, mit wie viel verschiedenen Nick-Namen).

    Schon alleine aus obiger, trivialer Überlegung folgt, dass ein bewegter Beobachter mit einem anderen Standard messen müsste als ein unbewegter Beobachter. Folglich misst er auch die angeblich kontrahierten Längen anders.

    Und wenn jemand Restverstand besitzt, sieht er auch, wie anders: nämlich numerisch gleich.

    (Mit verkürzten Maßstäben misst man eine proportional verkürzte Strecke numerisch gleich wie die unverkürzte Länge mit unverkürzten Maßstäben.)

    Ergo gibt es keine Längenkontraktion. Die blind-mathematisch behauptete Kontraktion von Distanzen hebt sich auf, wenn man die ebenfalls Lorentz-kontrahierten Maßstäbe zur Messung verwendet. Und welche auch sonst wenn man auf Verhältnisse in anderen Inertialsystemen schließen will?

    Mit der Zeitmessung verhält es sich analog.

  55. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    09. Dezember 2018 um 14:02
    @Albrecht Storz 09. Dezember 2018 um 11:47

    „Was halten Sie denn von dieser Beobachtung? Hier spielen wohl beide Effekte zusammen.“

    Ich wiederhole mich: kein mir bekanntes Experiment oder Beobachtung zu Zeitdilatation oder Längenkontraktion ist frei von Gravitations- und/oder Beschleunigungs-Effekten.

    Erst wenn eine konsistente Theorie da ist, ab von der überholten sRT, kann man die Effekte auseinander dividieren, unterscheiden, zuordnen, einordnen.

    ich habe nie behauptet, die Newton-Mechanik wäre ohne Abstriche/Erweiterungen allgemeingültig, auch auf jede extremsten Umstände anwendbar.

    Das hat aber auch keinerlei Relevanz für logisch aufweisbare Fehler innerhalb der sRT.

  56. Albrecht Storz

    Wenn der unbewegte Beobachter mit seinen Standards Längen für einen bewegten Beobachter misst, für den aber natürlich die Standards in seinem Inertialsystem einzig relevant sind, so ist das ein Kategoriefehler aller erster Güte.

    Da hilft auch die versuchte Unterscheidung des Herrn Schulz nichts, dass es angeblich mitbewegte und nicht mitbewegte Längen gäbe.

    Jede Länge, die für den bewegten Beobachter Bedeutung haben soll, muss mit DESSEN Standards gemessen werden, und mit keinen anderen.

  57. Jocelyne Lopez

    Eine Information für die Leser dieses Kommentarbereiches:

    Der Physiker und SciLogs-Kommentator Dirk Freyling analysiert in seiner Homepage den modernen Zensurbetrieb und berichtet u.a. von seinen negativen Erfahrungen mit den 7 folgenden Bloggern in der Diskussionsplattform Scilogs/Spektrum der Wissenschaft:

    Lars Fischer (Chemie, Redaktion)
    Heinrich Päs (Physik)
    Joachim Schulz (Physik)
    Markus Pössel (Physik)
    Michael Blume (Religionswissenschaft, aktuelle In- und Außenpolitik)
    Stephan Schleim (Philosophie, Psychologie, Kognitionswissenschaft)
    Helmut Wicht (Anatomie, Philosophie)

    Mit diesen Bloggern habe ich persönlich ebenfalls über 10 Jahre negative Erfahrungen gemacht (Beleidigungen, Herabsetzungen, Disqualifizierung, üble Nachrede, Diffamierung, Löschungen, Sperrungen).

    Siehe Dirk Freyling – Moderner Zensurbetrieb

  58. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz

    Und was halten Sie von diesem Experiment?

    Es gab also schon so ein Experiment, um die Zeitdilatation zu messen.

  59. Albrecht Storz

    Sehr geehrter Herr Knoth,

    das ist ja alle sehr interessant. Aber leider ergibt sich aus der Beschreibung nichts Eindeutiges:

    „Der Laser durchdringt die Atome und wird dann mit einem Spiegel auf gleichem Weg zurückreflektiert.“

    Wie war die Strecke abgestimmt? Konstruktiv oder destruktiv bezüglich der Laserfrequenz? Und bezüglich welcher Ebene auf dem Weg?

    „Der zweite Laser wurde mit einem schnellen Atomstrahl überlagert …“

    „Ergebnis war, dass man zur Anregung der bewegten Atome Licht mit einer um 3235,9 Megahertz (=Millionen Schwingungen pro Sekunde) kleineren Frequenz brauchte …“

    Hier wird eine Frequenz angegeben. Das ist völlig bedeutungslos wenn die anderen Angaben fehlen. Wie schnell waren die Atome? Haben sie sich konstant bewegt oder beschleunigt, …?

    Da fehlt einfach alles um dieses Experiment zu beurteilen. Die Frequenzangabe (aber ohne weiter Details) deutet auf den Versuch hin, wissenschaftlich zu scheinen – für Laien.

    Und was hätte das denn mit dem Kardinalfehler in der sRT zu tun? Dann muss das halt anders interpretiert werden. Das ist nicht notwendig meine Sache. Ich habe einen logischen Fehler in der sRT (sicher nicht als erster) bemerkt und mitgeteilt. Da können Sie mit noch so viel Experimenten kommen. Ist Ihnen denn tatsächlich nicht klar, dass ein Experiment nicht eine Theorie beweisen kann – höchstens falsifizieren!

  60. Albrecht Storz

    Frau Lopez,

    zu Jocelyne Lopez
    09. Dezember 2018 um 16:50

    „Dies dürfte Joachim Schulz äußerst missfallen haben, deshalb vielleicht auch die Löschungen und die Verbannung aus seinem Blog… ?“

    Nein, meine Zweifel am H&K-Experiment hat Herr Schulz einigermaßen toleriert. Er wird erst richtig giftig (und absolut unseriös), wenn er entweder etwas nicht versteht, oder wenn man seinem Heiligen Gral zu sehr ans vermeintliche Existenzrecht geht.

    Schön dass Sie diesen Blog führen. Ich kann auch Ihre Art der „offenen Zensur“ vollkommen akzeptieren, so wie ich es bisher erlebt habe.

  61. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 10. Dezember 2018 um 22:28

    Ich habe einen logischen Fehler in der sRT (sicher nicht als erster) bemerkt und mitgeteilt. Da können Sie mit noch so viel Experimenten kommen. Ist Ihnen denn tatsächlich nicht klar, dass ein Experiment nicht eine Theorie beweisen kann – höchstens falsifizieren!

    Ihre „logischen Fehler der SRT“wurden aber reihenweise bei Schulz widerlegt. Wenn ein „Widerspruch“ geklärt wurde, kamen Sie mit dem nächsten Gedankenexperiment an. Und was Ihre Zitierung des Falsifikationsprinzips angeht, so kann ein Experiment eine bestimmte Voraussage einer Theorie schon bestätigen. Sie behaupten aber, daß es kein Experiment zu Zeitdilatation in Inertialsystemen gäbe. Nur ist der relativistische Dopplereffekt nur mit der Zeitdilatation erklärbar. Von den Myonenschauern ganz abgesehen.

  62. Albrecht Storz

    Herr Knoth,

    haben Sie wirklich keine Ahnung, was dieser folgende Satz für die spezielle Relativitätstheorie bedeutet?

    „Jede Länge, die für den bewegten Beobachter Bedeutung haben soll, muss mit DESSEN Standards gemessen werden, und mit keinen anderen.“

    Es gibt keine „mitbewegten Längen“ oder „ruhenden Längen“.

    Oder wollen Sie immer noch ignorieren, dass, wenn Raumschiffe kontrahierten auch Standards kontrahieren würden? Wollen Sie die Augen vor den offen da liegenden Tatsachen krampfhaft verschließen – oder sind Sie zu keinen anderen Gedanken fähig und können prinzipiell nur auswendig gelerntes, „mit Gütesiegel versehenes“ Wissen abspulen?

  63. Albrecht Storz

    Herr nvB,

    „Ein Stab zum Messen heißt Metermaß, Zollstock, Elle usw. aber niemals Maßstab, denn der Begriff ist schon vergeben.“

    [….] Moderationshinweis: ad hominem Äußerungen gelöscht, sie werden in unserem Blog nicht geduldet […….]

  64. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 11. Dezember 2018 um 09:02

    Nun gut jetzt haben wir wieder das Thema Längenkontraktion. Hier muss man sich erstmal über den Sprachgebrauch einigen. „Ruhend“ sollte im Rahmen der SRT mit dem Inertialsystem, in dem ein Objekt oder eine Länge, genannt werden. Der „mitbewegte“ Masstab ruht also im Inertialsystem, in dem auch das Raumschiff ruht. Eine „mechanische“ Längenänderung findet nicht statt. Wenn das Raumschiff 100 Meter lang ist, dann hat es die 100-fache Länge des drarin befindlichen Meterstabes. Kritisch wird es dann, wenn die Messung in einem Inertialsystem durchgeführt wird, in dem sich das Raumschiff bewegt. Dann muss man eine Messmethode anwenden, mit der man ein bewegtes Objekt vermessen kann.

  65. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Dann muss man eine Messmethode anwenden, mit der man ein bewegtes Objekt vermessen kann.

    Also wie war denn das mit dem etwa 229m langen Zug der bei 0,9c zwischen zwei Lichtschranken passen soll, die nur 100m auseinander liegen? Jeder Mensch weiß, dass das nicht sein kann. Hier wird radial zur Bewegungsachse des Zuges gemessen, Längenkontraktionen sind jedoch nur ein Messartefakt parallel zur Bewegungsachse. Der Zug wird die zweite Lichtschranke t1=370,6ns nach der ersten passieren und jeweils t2=848,7ns brauchen, um an den Lichtschranken vorbei zu fahren. Sie können die beiden Zeiten ja mal passend ins Verhältnis setzen und schauen, auf was für einen Faktor Sie da kommen – etwa auf ?=2,29 und das entspricht dem Lorentz-Faktor. Die Länge reallänge des Zuges ist damit 100m*848,7ns/370,6ns bzw. 100m*?. Der Zug hat jedoch zu keiner Zeit jemals beide Lichtschranken gleichzeitig betätigt. So misst man bewegte Objekte.

  66. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    11. Dezember 2018 um 08:45
    @Albrecht Storz 10. Dezember 2018 um 22:28

    „Ihre „logischen Fehler der SRT“wurden aber reihenweise bei Schulz widerlegt.“

    Da wurde im den Sinne nichts „widerlegt“. Ich bin von fehlerhaften Beweisführungen (von Ihnen und anderen) überzeugt worden. Dafür auch mein Dank. Sie könnten daran auch mal sehen und anerkennen, dass man mich mit Argumente und Logik und Mathematik überzeugen kann.

    Nur, beim tatsächlich kritischen Punkt, nämlich meinem auch hier angegebenen Fall von gleichzeitig/ koinzident erfolgender Passage einer „bewegten“ Strecke an einer „ruhenden“ Strecke haben Sie keine Argumente gefunden, außer der, dass das nicht möglich wäre.

    Noch nicht gemerkt, dass das physikalisch und mathematisch unmöglich ist, dass es keine zwei solche Strecken mit zugehöriger Relativgeschwindigkeit gäbe, die so miteinander in Relation kommen können?

  67. Albrecht Storz

    Herr Knoth,

    „Und was Ihre Zitierung des Falsifikationsprinzips angeht, so kann ein Experiment eine bestimmte Voraussage einer Theorie schon bestätigen.“

    ja. Eine Theorie wird nie von einem Experiment bestätigt. Das ist unmöglich. Aber eine Vorhersage einer Theorie kann bestätigt werden. Und dabei bleibt immer offen, dass unendlich viele andere Theorien (teilweise nur minimal verschiedene, teilweise auch völlig andere Theorien) die selbe Vorhersage machen, also dadurch ebenfalls nicht falsifiziert werden.

    „Dann muss man eine Messmethode anwenden, mit der man ein bewegtes Objekt vermessen kann.“
    Von mir aus. Aber jede Messung kann nur sinnvoll mit dem Standard durchgeführt werden, für dessen zugehöriges Inertialsystem die Messung Bedeutung haben soll.

    Die Distanz eines Raumschiffes zu einem Ziel, zum Beispiel, muss mit dem Standard des Raumschiffes gemessen werden. Sonst hat diese Messung für das Raumschiff/ Inertialsystem keinerlei Bedeutung.

    Immerhin haben wir eines „geschafft“: Sie gestehen zu, dass Standards in unterschiedlichen Inertialsystemen unterschiedlich sind. So verstehe ich auf jeden Fall Ihr:
    „Der „mitbewegte“ Masstab ruht also im Inertialsystem, in dem auch das Raumschiff ruht. […] Wenn das Raumschiff 100 Meter lang ist, dann hat es die 100-fache Länge des drarin befindlichen Meterstabes. „

    Denn wenn das Raumschiff jemandem kontrahiert erschiene, gilt das von Ihnen gesagte trotzdem.

    Sie müssten jetzt nur noch den Schritt machen zu fragen, welche Distanzen von einem solchen scheinbar kontrahierten Raumschiff gemessen werden. Sicher andere als ein „unbewegter Beobachter“ mit seinen „unbewegten Standards“.

  68. Albrecht Storz

    nvB: „„Ein Stab zum Messen heißt Metermaß, Zollstock, Elle usw. aber niemals Maßstab, denn der Begriff ist schon vergeben.““

    Ich will ja meinen „Bildungsauftrag“ auch erfüllen:

    Also für Herr nvB und andere Interessierte

    nach Duden:

    Maßstab, der

    1) vorbildhafte Norm, nach der jemandes Handeln, Leistung beurteilt wird
    2) (besonders Geografie) Verhältnis zwischen nachgebildeten Größen, besonders Strecken auf einer Landkarte, und den entsprechenden Größen in der Wirklichkeit
    3) (selten) mit der Einteilung nach Einheiten der Längenmaße versehener Stab; Lineal, Band o. Ä. zum Messen von Längen

    Gut, ich habe auf eine seltene Bedeutung abgezielt. Vielleicht ist mir das aufgrund meines fortgeschrittenen Alters einfach noch geläufiger als jungen Menschen.

  69. Nicht von Bedeutung

    @Albrecht Storz:
    Das ist selten, weil Umgangssprachlich. Wissenschaftlich bzw. fachlich ist das ebenso falsch, wie Schraubenzieher, der eigentlich Schraubendreher heißt. Wissenschaftlich und fachlich kann man nur mit den korrekten Begriffen punkten.

  70. Joachim Blechle

    Eine wie immer interessante aber eben sinnlose Diskussion.

    Die Unfähigkeit der exakten Würdigung materieller Befunde basiert auf nicht zu überbietender Ignoranz.

    Ich rede hier über das Universum:

    Hat vielleicht schon jemand mal einen mit 0,9 c fahrenden Zug gesehen und bei seiner Sichtung gemessen, wie lang der ist?

    Dem Mathematiker kann man sein Koordinatensystem nicht wegnehmen. Der braucht das zwingend für seine Arbeit.
    Hat aber jemand mal durch das Fernrohr ein Koordinatensystem gesehen, und die Stelle im Universum, an der X, Y und Z durch einen Punkt gehen.

    Genau so kann man dem Physiker seine Zeit nicht wegnehmen.
    Hat vielleicht schon jemand mal eine vergehende Sekunde oder einen vergehende Stunde (usw.) gesehen?
    Hat vielleicht schon mal jemand unterschiedlich schnell vergehende Zeit – Zeitdilatation – gesehen?

    Es sollte geboten sein, sich bei der Diskussion primär auf greifbare materielle Befunde zu stützen.
    Ansonsten bleibt das ganze eine sinnlose Diskussion.

    Zwei materielle Befunde in dem Zusammenhang:
    1. Das Universum existiert.
    2. Das Universum befindet sich in Bewegung.

    Die physische Existenz in der Bewegung ist u.a. ausschließlich die Grundlage für die physikalische Beschreibung der Bewegung in der Zeit.

  71. Jocelyne Lopez

    @ Albrecht Storz – Nr. 68 :
    “ nach Duden: Maßstab:
    3) (selten) mit der Einteilung nach Einheiten der Längenmaße versehener Stab; Lineal, Band o. Ä. zum Messen von Längen.
    Gut, ich habe auf eine seltene Bedeutung abgezielt.“

    .

    So selten ist diese Bedeutung nicht, denn Albert Einstein selbst hat das Wort genau in dieser Bedeutung in Messvorschrift seiner SRT verwendet, und diese Theorie ist nun mal alles andere als selten… 😉

    Zitat Albert Einstein – Zur Elektrodynamik bewegter Körper, 1905:

    Es sei ein ruhender starrer Stab gegeben; derselbe besitze, mit einem ebenfalls ruhenden Maßstabe gemessen, die Länge l. […] Wir fragen nun nach der Länge des bewegten Stabes, welche wir uns durch folgende zwei Operationen ermittelt denken:

    a) Der Beobachter bewegt sich samt dem vorher genannten Maßstabe mit dem auszumessenden Stabe und mißt direkt durch Anlegen des Maßstabes die Länge des Stabes, ebenso, wie wenn sich auszumessender Stab, Beobachter und Maßstab in Ruhe befänden.

    Nach dem Relativitätsprinzip muß die bei der Operation a) zu findende Länge, welche wir „die Länge des Stabes im bewegten System“ nennen wollen, gleich der Länge l des ruhenden Stabes sein.

    Einstein sagt also aus, dass man mit Anlegen eines Maßstabes genau die selbe Länge ermittelt, egal ob der Stab ruht oder sich bewegt.

  72. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 11. Dezember 2018 um 17:32

    Zum Beispiel Raumschiffe:
    Hier ist wichtig, daß die Begriffe gleichzeitig und koinzident in diesem Zusammenhang unterschiedliche Bedeutung haben:

    1. Gleichzeitig
    Dies bezieht sich auf die Wahrnehmung etwa der Beobachter in beiden Raumschiffen, daß sie Erde und PC am nächsten sind. Genauso natürlich daß auf Erde und PC gleichzeitig eines der Raumschiffe am nächsten ist.

    2. Koinzident
    Dies bezieht sich auf die Wahrnehmung eines Beobachters im Raumschiff und des anderen auf der Erde, daß sie am nächsten sind.

    Nur die Gleichzeitigkeit gilt für die koinzidente Beobachtung entweder für die Beobachter in den Raumschiffen oder auf Erde und PC.

  73. Nicht von Bedeutung

    @Joachim Blechle:
    „Hat vielleicht schon jemand mal einen mit 0,9 c fahrenden Zug gesehen und bei seiner Sichtung gemessen, wie lang der ist?“

    Nein, natürlich nicht. Aber das Messverfahren funktioniert auch bei geringeren Geschwindigkeiten. Es funktioniert auch mit nur einer Lichtschranke, wenn die Länge des Objekts bekannt ist, jedoch würde dann dessen Geschwindigkeit gemessen. So etwas wird häufig in Produktionslinien angewandt.

    Zu Ihren Befunden Folgendes:
    1. Das Universum existiert ganz objektiv, denn
    2. alles, was materiell existiert ruht oder bewegt sich darin.

    Ich jedenfalls habe auch noch nie gesehen, wie sich das Universum selbst bewegt. Darüber bewege ich mich auch nicht in der Zeit, sondern allenfalls mit der Zeit. Zeit hat weder etwas Objektives, wie der Raum bzw. das Universum noch etwas materielles, wie Teilchen und Wellen. Zeit ist nur ein Konzept, mit welchem Bewegungen quantitativ beziffert werden können. Alles in Allem führt dies zu drei Formen der Existenz – ideeller-, objektiver- und materieller Existenz. Es stellt sich nicht die Frage ob etwas existiert – die Frage ist vielmehr, wie etwas existiert. Unterschiedlich gehende Uhren existieren objektiv, durch Bewegung verkürzte Objekte nur ideell (also als optische Täuschung im Rahmen einer Theorie).

  74. Jocelyne Lopez

    @ Joachim Blechle – Nr. 70: „Hat vielleicht schon jemand mal einen mit 0,9 c fahrenden Zug gesehen und bei seiner Sichtung gemessen, wie lang der ist? Dem Mathematiker kann man sein Koordinatensystem nicht wegnehmen. Der braucht das zwingend für seine Arbeit.
    Hat aber jemand mal durch das Fernrohr ein Koordinatensystem gesehen, und die Stelle im Universum, an der X, Y und Z durch einen Punkt gehen?“

    Leider sind die Relativisten auch gegen diese Argumente immunisiert, sie ignorieren sie einfach.

    Die SRT kann man nicht experimentell nachprüfen, weil die vorausgesagten Effekte bei Festkörpern auftreten, die nahe c sich bewegen, und das ist technisch einfach nicht möglich. Die SRT ist nicht falsifiziebar, und daher unwissenschaftlich, aber wie gesagt sind die Relativisten gegen dieses Argument völlig immunisiert, gegen alle Argumente… 🙁

  75. Rudi Knoth

    @Jocelyne Lopez 11. Dezember 2018 um 19:42

    Die SRT kann man nicht experimentell nachprüfen, weil die vorausgesagten Effekte bei Festkörpern auftreten, die nahe c sich bewegen, und das ist technisch einfach nicht möglich.

    Der relativistische Dopplereffekt und die Zeitdilatation sind aber experimentell nachgewiesen.

    „Die SRT ist nicht falsifizierbar, und daher unwissenschaftlich, aber wie gesagt sind die Relativisten gegen dieses Argument völlig immunisiert, gegen alle Argumente…“

    Nun das mit der Falsifizierbarkeit stimmt so nicht. Abweichungen von des Aussagen sind prinzipiell möglich.

  76. Jocelyne Lopez

    @ Nicht von Bedeutung – Nr. 73 : “Unterschiedlich gehende Uhren existieren objektiv, durch Bewegung verkürzte Objekte nur ideell (also als optische Täuschung im Rahmen einer Theorie).“
    .

    Die Längenkontraktion von bewegten Objekten ist in der Tat vom Tisch, sie existiert physikalisch und materiell nicht, das haben sogar die zwei ultraorthodoxen Relativisten Joachim Schulz und Markus Pössel bei SciLogs ausgesagt:

    Zitat Markus Pössel, 2008: „Die Laengenkontraktion geht nicht mit materiellen Veraenderungen des Koerpers einher;“

    Zitat Joachim Schulz, 2011: „Diese Feststellung der Längenkontraktion, die man durch einfaches berechnen der Lorentztransformation erhält, ist mit keiner körperlichen Veränderung des Objektes verbunden.“

    Joachim Schulz hat zwar diese zwei Aussagen in seiner Diskussion gelöscht (die Zensoren zensieren sich selbst 😉 ), aber es soll absolut linientreu als sicher gelten, dass die Längenkontraktion materiell physikalisch nicht existiert und dass es sich nur um Messartefakte bzw. um die mathematematische Beschreibung von Meßartefakten handelt.

    Die Zeitdilatation ist genauso wenig gemessen worden und kann es prinzipiell nicht, denn es ist metrologisch ungültig und unzulässig, dass man für ein und denselbe Vorgang zwei Zeitdauer als geltend erklärt, das ist eine Manipulation der Dauer der Sekunde, und sie ist streng verboten.

    Weder Längenkontraktion noch Zeitdilatation existieren physikalisch, die Theorie ist eine reine mathematische Fiktion, sie ist völlig irrelevant und überflüssig in der Physik.

  77. Joachim Blechle

    zu NVB Nr.: 73

    Worin besteht denn die Bewegung des Universums?
    Ich gebe mal darauf folgende Antwort:
    Alle Bewegung die im Universum stattfindet, macht die Bewegung des Universums aus.
    Von subatomar bis intergalaktisch. Da gibt es keine Ruhe. (In der Biologie der Stoffwechsel).
    Und diese Existenz in der Bewegung ist auch das, was einen Taktgeber in der Uhr zum Taktgeber macht.
    Und nun noch ein Experiment, das uns zur übergeordneten Definition der Zeit führen soll.
    Wir bauen dazu einen Multigraphen (analog Seismograph), der mehrere unterschiedliche Bewegungen auf einem Papierband aufzeichnen soll –
    Darunter –
    – die Bewegung der Erde um die Sonne
    – die Drehung der Erde in Bezug auf die Sonne,
    – das Pendeln des Pendel der Pendeluhr
    – das Takten des Schwingquarzes der Quarzuhr
    – das Takten des Taktgebers der Atomuhr und
    weitere Bewegungen, die in dem Zusammenhang aufgezeichnet werden sollen.
    (der Schreiber steht symbolisch für die Existenz, seine Aufzeichnung für die Bewegung, die Linie der Aufzeichnung für die Existenz in der Bewegung)
    Das kann man sich vorstellen und ist auch praktisch umsetzbar.
    Und dann nehmen wir das Papier und schauen uns mal die Aufzeichnung an!!!

  78. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyn Lopez:
    Die ZD wurde zwei mal gemessen, auch wenn Sie das nicht glauben. Einmal bei Wiederholungen des Hafale-Keating-Experiments mit mehreren zusammengeschalteten Rubidium-Atomuhr-Kernen, um die Drift zu verringern bzw. „auszuschalten“ und ein weiteres mal von Ives-Stilwell-Botermann. Bei Letzterem hätte ein Ion bei einer Resonanzfrequenz von 513THz reflektieren (leuchten) müssen, es reflektierte aber erst bei 564THz. Der Faktor zwischen beiden Frequenzen entspricht genau dem Lorentz-Faktor für die Geschwindigkeit von etwa 0,34c mit denen das Ion unterwegs war. Im Gegensatz zur LK ist die ZD etwas, womit man rechnen muss, selbst wenn nur Uhren wegen durch Bewegung verzögerter Wechselwirkungen nachgehen, weil für diese WW c+-v gilt.

  79. Nicht von Bedeutung

    @Joachim Blechle:
    Ist Ihr Universum endlich? Meines nicht und von daher bewegt es sich auch nicht.

    Und zu ihrer Zeit:
    Worauf würden Sie Konzepte entwerfen? Im Zweifelsfalle doch altmodisch mit Bleistift auf Papier oder nicht? Jedoch bleibt das Konzept ein Konzept, welches ideell auf dem Papier existiert. Das Einzige, was materiell existiert ist weiterhin nur Bleistift und Papier. Was ich damit sagen will: Natürlich kann man Konzepte sichtbar machen, aber dennoch bleiben es Konzepte. Für Raum/Universum gilt das nicht. Das Universum bzw. der Raum selber hat nur eine physikalische Eigenschaft, nämlich die, Materie beinhalten zu können. Raum ist damit ein wenig mehr als nur ein Konzept, denn er wird objektiv für die Existenz von Materie benötigt.

  80. Jocelyne Lopez

    @ NvB – Nr. 78: „Die ZD wurde zwei mal gemessen, auch wenn Sie das nicht glauben. Einmal bei Wiederholungen des Hafale-Keating-Experiments mit mehreren zusammengeschalteten Rubidium-Atomuhr-Kernen, um die Drift zu verringern bzw. „auszuschalten“ und ein weiteres mal von Ives-Stilwell-Botermann“
    .

    Die „Zeitdilatation“ wurde weder mit dem Hafele-Keating Experiment noch mit Wiederholungen mit Rubidium-Atomuhr-Kernen gemessen: Das Design des Experiments ist ohnehin von der Methodologie her grundsätzlich nicht geeignet, um die „Zeitdilation“ gemäß Lorentzfaktor zu messen. Es handelt sich lediglich um einen technischen Test des Verhaltens von Atomuhren bei Beschleunigungen, Abbremsungen, Vibrationen und Erschütterungen.

    Die von Ihnen geschätzten US-amerikanischen Kritiker der Natural Philosophy Alliance haben auch tiefgründig das Hafele-Keating Experiment im Rahmen ihrer gigantischen Studie „Twin Paradox“ untersucht, die ich weiter oben in meinem Kommentar Nr. 25 vorgestellt habe.

    Fazit: Das Hafele-Keating Experiment hat weder die „Zeitdilatation“ nach Lorentz und Einstein gemessen, noch ist es methodologisch in der Lage es zu tun: Siehe
    Data Does Not Match Special Relativity Time Dilation – 2.2. Hafele-Keating Experiment

  81. Albrecht Storz

    Herr Knoth,

    Rudi Knoth
    11. Dezember 2018 um 19:32

    „Hier ist wichtig, daß die Begriffe gleichzeitig und koinzident in diesem Zusammenhang unterschiedliche Bedeutung haben:…“

    Genau darum benutze ich ja zwei Begriffe für zwei verschiedenen Umstände:

    Gleichzeitigkeit: in einem Inertialsystem kann Gleichzeitigkeit festgestellt werden. Das werden Sie doch jetzt nicht etwa bestreiten?

    Koinzidenz: wenn ein Beobachter bei A den Endpunkt D vorbeikommen sieht, und ein Beobachter bei D „gleichzeitig“ den Endpunkt A vorbei kommen sieht, rede ich nach Anregung von Herr Schulz von Koinzidenz. Sie werden doch nicht etwa abstreiten, dass wenn zwei Beobachter sich sehen, dies „gleichzeitig“, besser _instantan_ geschieht (nicht zu verwechseln mit „bei gleicher Uhrzeit“)?

  82. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    11. Dezember 2018 um 19:32

    Lesen Sie mein Beispiel genau und Sie werden erkennen, dass ich genau auf diese Unterscheidung abgezielt habe. Schön, dass Sie das jetzt gesehen haben.

    „Nur die Gleichzeitigkeit gilt für die koinzidente Beobachtung entweder für die Beobachter in den Raumschiffen oder auf Erde und PC.“

    Das ist falsch und lässt mich vermuten, dass Sie das Konzept immer noch nicht verstanden haben. Sie behaupten, es gäbe keine Länge zu einer vorgegebenen Länge, und dazu eine Relativgeschwindigkeit, so dass die von mir gegebenen Bedingungen alle erfüllt wären?
    Wie soll das gehen? Welche physikalische Barriere hindert zwei entsprechende Längen daran, so aneinander vorbei zu gleiten? Sehen Sie denn nicht, dass Sie damit behaupten, es gäbe in dem einen System eine Zahl (Maßzahl einer Länge), die in dem anderen System nicht existent wäre?

  83. Albrecht Storz

    Herr Knoth,

    Sie sagen ja, dass auf einer Länge (in einem Inertialsystem) Gleichzeitigkeit bezüglich der Koinzidenz von A’C-B’D festgestellt werden könne, aber nicht auf beiden Längen.

    Nun können Sie doch wohl kaum abstreiten, dass es aber sein kann, dass für A_B und C_D fast Gleichzeitigkeit bezüglich der Koinzidenz A’C-B’D vorliegen kann.

    Nehmen wir den Fall, dass auf A_B Gleichzeitigkeit für die Koinzidenz A’C-B’D gemessen wurde. Nun würde auf C_D fast Gleichzeitigkeit für diese Koinzidenz A’C-B’D gemessen. Und zwar entweder wäre A etwas früher bei C gemessen worden, oder A wäre etwas später bei C gemessen worden.

    Wenn Sie nun behaupten, der von mir aufgeführte Fall wäre nicht möglich, so sagen Sie damit, dass es keinen kontinuierlichen Übergang von der Situation „A früher bei C“ zu der Situation „A später bei C“ (für C_D) geben würde. Sie behaupten damit, es würde ein „Loch“ in der Zahlenkontinuität geben. Sehen Sie nicht wo das hinführt?

    Ich bitte zu verstehen, dass mit „kontinuierlichem Übergang“ hier der Übergang von einem Experiment zu einem anderen Experiment mit beliebig kleinem Unterschied in den Experimentalbedingungen gemeint ist.

  84. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Die „Zeitdilatation“ wurde weder mit dem Hafele-Keating Experiment noch mit Wiederholungen mit Rubidium-Atomuhr-Kernen gemessen: Das Design des Experiments ist ohnehin von der Methodologie her grundsätzlich nicht geeignet, um die „Zeitdilation“ gemäß Lorentzfaktor zu messen. Es handelt sich lediglich um einen technischen Test des Verhaltens von Atomuhren bei Beschleunigungen, Abbremsungen, Vibrationen und Erschütterungen.

    Ja, da sagen Sie was und ich bin geneigt dem zuzustimmen. Es wurde auf jedem Fall ein veränderter Uhrengang festgestellt und das zufällig im Rahmen der Vorhersagen, zumindest bei den Cäesium-Uhren.
    Gerade wegen dem oben verlinkten Artikel, gehe ich davon aus, dass der Verlangsamungs- bzw. Lorentz-Faktor von Masse und Bewegungszustand des Uhrwerks abhängt und nicht blindlinks von der Richtigkeit einer Theorie. Aber ich denke mal, wir sind uns dennoch einig, dass man mit unterschiedlich gehenden Uhren rechnen muss, was man durchaus als lokale Zeitdilatation bezeichnen könnte – nicht weil der Begriff korrekt wäre, sondern weil er sich eingeprägt hat.
    Ives-Stilwell-Boterman weisen ja auch auf die Richtigkeit der ZD hin. Evtl. käme man damit ja auch auf meine These: unterschiedliche Ionen führen zu unterschiedlichen Lorentz-Faktoren.

  85. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Nur zur Info: Natural Philosphy Alliance (NPA) war einmal. Es heisst jetzt Chappells Natural Philosophy Society (CNPS) – aber vermutlich wissen Sie das längst.

    „Wieso interessiert es eigentlich immer nur, was die LoTra oder die SRT sagt? Wieso interessiert es keinen mehr, was die Logik und der gesunde Menschenverstand sagt?“

    Diese Frage musste einfach kommen, wenn Antworten auf meine Beiträge immer mit „Nein die SRT (und die LoTra) sagt…“ beginnen. 😀

    Ich hielte es für besser, wenn man CNPS in möglichst viele Sprachen übersetzt, die Gemeinde jedem zugänglich macht und moderiert, damit solche Pappenheimer mit ihren „guten Ideen“, wie etwa „Ist die Zeit dreidimensional?“ oder „Macht Dunkle Materie die Längenkontraktion aus?“ auch dort keine Chance haben. Solche Ideen könnten logisch erörtert und somit widerlegt werden. Die Relativisten müssten sich und Anderen in ihren eigenen Gefilden dann auch nicht mehr die Sinne vernebeln. Jedenfalls bin ich mir sicher, dass eine sich stets vergrößernde Gemeinde kritischer und logischer Denker im Zusammenschluß weit größere Chancen hat, als Kritik in der Höhle der Löwen, die eh‘ ständig wegzensiert wird. Gibt es einen, der eine solche Plattform anbieten kann? Etwa MAHAG in Moderiert und Multilingual?

  86. Albrecht Storz

    „Es wurde auf jedem Fall ein veränderter Uhrengang festgestellt und das zufällig …“

    Was ist daran zufällig, wenn jemand aus einer Auswahl von Messwerten die aussucht, die seine Erwartungen bestätigt?

  87. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz Heute

    Mit der Gleichzeitigkeit ist es so eine Sache. Angenommen die Länge von A-B und C-D wären gleich lang. C-D begege sich nun in Richtung A-B und beim Zusammentreffen von B und C sind A-B und C-D synchronisiert. Betrachtet man von A Zeitsignale von C und D, wird man festellen, daß D gegenüber C um einen festen Betrag „vorgeht“. Beim Zusammentreffen von A mit C sind B und D nicht synchron, sondern zeigen unterschiedliche Zeiten an. Genau das ist das Problem, warum die von Ihnen gewünschte Bedingung nicht erfüllt werden kann.

  88. little Louis

    @N. v. B.
    und zu:
    „….Alles in Allem führt dies zu drei Formen der Existenz – ideeller-, objektiver- und materieller Existenz…“

    Popper nannte das (in den späteren Arbeiten)

    Welt drei,
    Welt zwei
    und Welt eins.

    Das sind aber zunächst „nur“ hypothetische (philosophisch-) metaphysische Konstrukte bzw. Kategorien.

  89. little Louis

    Es fragt sich generell, ob aus einer extremen Abstraktion ( mit hoher Reduktion der physikalischen Realität), wei es das Konzept “ Inertialsystem“ (nicht Koordinatensystem ! ) darstellt, realphysikalische bzw. empirische Folgerungen gezogen werden können.

    Ist „Inertialsystem“ nicht eigentlich nur eine Art von „Gedankeneexperiment“ bzw. wären Inertialsysteme überhaupt realphysikalisch möglich und damit auch technologisch realisierbar?
    Ich denke nein.

    Kann man alo aus aus extrem abstrakten Grundpostulaten (empirisch) Experimente zur falsifikation ableiten?

    Bezüglich der Falsifikationsthematik gebe ich Albrecht Storz (siehe weiter oben) recht. Und allein schon deshalb (und wie auch dirk Freyling – übrigens mit Popper – immer wieder betont) besagen reine experimentelle Verifikationen nicht allzu viel.
    Schon Popper hat glasklar dargelegt, dass die Experimentalphysik immer
    „theorieinduziert bzw. theoriebelastet ist, da jedes Experiment eines vorherigen Designs und vor allem heutzutage einer „Auswertung“ bzw. einer „Interpretation“ des Rohdaten-Wustes bedarf und man da immer in Gefahr gerät, systemwidriges auzusortieren und systemkonformes überzubetonen. Ist doch alles schon lange bekannt.

    Wenn aber schon in den Grunpostulaten ein (unerkannter oder bewusst gezüchteter) Wurm drin ist, nütz auch alle wunderbare oder „Schöne“ oder „symmetrische“ tatsächlich vorhandene mathematische Konsistenz nicht viel.
    Popper hat ja verlangt, dass in jede Theorie eine möglichst einfache experimentelle „Sollbruchstelle“ zwingend eingebaut werden müsse.
    Wie aber Paul Feyerabend kritisierte , steht und fällt aber auch das alles mit der „Integrität“ und Nicht- Korrumpierbarkeit der Beteiligten im Wissenschaftsbetrieb.
    Und Hand aufs herz: Wer kann das garantieren? Die Mär von der „Selbstkontrolle der Scientific Community“ bröckelt doch (endlich) immer mehr.

  90. Rudi Knoth

    @little Louis 12. Dezember 2018 um 19:41

    Hallo Little Louis

    Ist „Inertialsystem“ nicht eigentlich nur eine Art von „Gedankeneexperiment“ bzw. wären Inertialsysteme überhaupt realphysikalisch möglich und damit auch technologisch realisierbar?
    Ich denke nein.

    Ein Inertialsystem ist in der Tat ein Abstraktum. Wenn etwa Ionen beschleunigt werden, dann kann man nur auf einem geraden Stück, in dem sie sich unbeschleunigt bewegen, von einem Inertialsystem sprechen.

    Kann man alo aus aus extrem abstrakten Grundpostulaten (empirisch) Experimente zur falsifikation ableiten?

    Das kann man. Im Experiment von Boterman wurde dier Umstand in seiner Dissertation erwähnt.

    Wenn aber schon in den Grunpostulaten ein (unerkannter oder bewusst gezüchteter) Wurm drin ist, nütz auch alle wunderbare oder „Schöne“ oder „symmetrische“ tatsächlich vorhandene mathematische Konsistenz nicht viel.

    Dazu sind Experimente zur Überprüfung da.

  91. little Louis

    @ N.V, B. und zu:
    „…Ist Ihr Universum endlich? Meines nicht und von daher bewegt es sich auch nicht…“ (Zitatende)

    Astronomische Beobachtungen zeigten bisher nur Bewegung und zwar bis in die größten Skalen. Und warum sollen überall zu beobachtende (lokale)Rotationen im Widerspruch zu einem „Steady State – Universum“ stehen?
    (Zumindest) auf den großen Skalen (der Rotationen) ergeben sich gewaltige Widersprüche zu den Vorhersagen unserer Standardtheorien.
    Da geht es also nicht nur um winzige Anomalien an der Grenze der Meßbarkeit.Und es geht auch nicht um leicht behebbare rein mathematisch – theoretische kleine Inkonsistenzen der Theorie.

    Irgend etwas scheint also mit „g“ nicht zu stimmen.

    Wenn man nicht unter Zuhilfenahmen ad hoc herbeifantasierter dunkler (!)Zusatzannahmen „faked“, sind diese Theorien (bzw. ist die Standardtheorie) also schon seit langem falsifiziert! Es gibt zwar Alternativen (MONDs usw. usw.).Die werden aber von den Relativisten klein gehalten oder es wird behauptet (!), diese seien durch neue astronomische „Beobachtungen“ widerlegt worden. Der Mainsream nimmt das so hin, obwohl es kaum jemand nachprüfen kann. Denn all das sind meistens teure Einzel- „Experimente/Beobachtungen)einer weltweit handvoll Astronomen, welche nur sehr schwer oder überhaupt nicht unabhängig wiederholt bzw.bestätigt/widerlegt werden können.

    Aber N.v. B. will ja trotzdem nur ein wenig an der Standardtheorie knuspern, weil er noch keine fertig ausgearbeitet Alternative zu bieten bzw. bieten will.
    Herr Freyling allerdings behauptet, er habe eine. Kann sie aber trotz umfangreicher Webpräsenz nur äußerst schwer einem größeren Publikum bekannt machen.

  92. Nicht von Bedeutung

    @little Louis:
    Aber N.v. B. will ja trotzdem nur ein wenig an der Standardtheorie knuspern, weil er noch keine fertig ausgearbeitet Alternative zu bieten hat bzw. bieten will.
    Das ist beides nicht ganz richtig. Tatsächlich habe ich mich zu jedem Thema, mit denen sich meine Theorie befasst(Urknall, Dunkle Materie und Relativitätstheorie), bereits klar und deutlich Stellung bezogen. Leider war es bisher immer so, dass selbst von der Kritik immer noch Kritik kommt, so dass ich das Gefühl nicht los werde, dass sich in Sachen Problemlösungen letztendlich jeder selbst der Nächste ist. Warum also sollte ich meine „Spinnereien“ veröffentlichen, wenn sie sich nicht mit den Spinnereien anderer decken? Ich denke nur gnadenlos kritisch und gnadenlos logisch – aber Missionieren muss ich dafür nicht. Entweder man versteht und schluckt es oder man lässt es.

    Was die sichtbare Endlichkeit und Kontrastschärfe des Universums angeht, könnt ihr euch ja mal ein paar Kapitel über Kontrastoptimierung im digitalen Fotobereich anlesen und euch anschließend fragen, auf welchen Kontrastwellenbereich das menschliche Auge beschränkt ist. Würde das menschliche Kontrastspektrum den kosmologischen Mikrowellenhintergrund (CMB) einschließen, würde man nur noch weiße Fläche sehen. Geht man ferner davon aus, dass der CMB von Lichtstreuungen im ganzen Universum vorhandener Leuchtkörper kommt, dann ist klar, dass es dieser CMB ist, der uns an weiterer Fernsicht hindert. Das Universum jedenfalls ist alles andere als „scharf“ oder „klar“.

  93. Joachim Blechle

    Zu NVB Nr.: 84
    Wohin es führt, wenn der unterschiedliche Gang der Uhren als Zeitdilatation beschrieben wird, kann man anhand des erweiterten Versuches zum Zwillingsparadoxon sehen. Und das kann man auch mal mit Bleistift an einen Zeitpfeil schreiben.

    Der Versuch soll 50 Erdenjahre dauern. Für den gereisten Zwilling sollen „nur 5 Jahre vergangen“ sein.
    Die Atomuhren zeigen am Anfang ein gleiches Datum (Beispiel) die Jahreszahl 2010 – an. Nach 50 Erdenjahren, also nach 50 Umrundungen der Sonne durch die Erde zeigt die auf der Erde verbliebene Atomuhr die Jahreszahl 2060 an. Die Atomuhr des zurückgekehrten Zwillings zeigt das Jahr 2015 an.
    Wenn für den gereisten Zwilling die Zeit langsamer vergangen wäre, dann wäre er, wenn die auf der Erde verbliebene Atomuhr die Jahreszahl 2060 anzeigt nicht im Jahr 2060 sondern im Jahr 2015.

    Die Uhren werden gleichzeitig abgelesen. Das möchte ich nicht weiter kommentieren. Ich verweise nur auf die physische Existenz in der Bewegung als Grundlage für die physikalische Bewegung in der Zeit.

    Fakt ist, das unter unterschiedlichen relevanten physikalischen Bedingungen gleiche physikalische Prozesse unterschiedlich schnell verlaufen. Das gilt insbesondere für die Taktgeber der Uhren.
    Da ist die Aussage unter Nr.: 84 bezüglich unterschiedlich schnell gehender Uhren schon der erste Schritt zur weiteren Erkenntnisgewinnung. Die Bezeichnung ZD geht da aber voll daneben.

    Weiter kommt man in dem Zusammenhang, wenn man bei unterschiedlich schnell gehenden Uhren mal das in Augenschein nimmt, was das Zählwerk geliefert hat, und wo die Ursachen für die Unterschiede liegen.

  94. Nicht von Bedeutung

    @Joachim Blechle:
    Ich verweise nur auf die physische Existenz in der Bewegung als Grundlage für die physikalische Bewegung in der Zeit.
    Was ausgesprochen sinnlos ist, weil man sich nicht in (oder durch) die Zeit bewegt, sondern allenfalls mit der Zeit.
    Zeit ist keine vollständige Dimension, wie Länge, Breite und Höhe. Im Raum kan man sich vorwärts und rückwärts bewegen und das Ganze an Metermaßen feststellen. Aber selbst, wenn man Uhren baut, die gegen den Uhrzeigersinn laufen, vergeht die Zeit nicht etwa rückwärts, sondern immer noch vorwärts. Aber ich fange schon wieder da an, wo ich vor einigen Beiträgen schon einmal war und muss mich fragen, warum ich dies tue. Versteht meinen Standpunkt oder lasst es – an euren Standpunkten bin ich jedenfalls längst vorbei.

  95. Albrecht Storz

    Herr Knoth, Sie sind immer noch dem Zeitalter der Blinklaternen verhaftet.

    „Betrachtet man von A Zeitsignale von C und D, wird man festellen, daß D gegenüber C um einen festen Betrag „vorgeht“.“

    Das ist ausgeschlossen. Denn, wie ich schon öfter ausgeführt habe, leben wir im Zeitalter der Zeitstempel, Datenübertragung, Fernkommunikation (auch wenn es länger dauert, egal).

    D kann nicht gegenüber C vorgehen, aus dem einfachen Grund, da beide miteinander synchronisierte Uhren besitzen.

    Wie ich schon einmal ausgeführt habe: C und D machen Photos von der Passage jeweils von A bzw. B bei C bzw. D. Diese Photos werden aufgrund der synchronisierten Uhren mit Zeitstempel versehen.

    Diese Photos mit Zeitstempel können nun an alle verteilt und von allen verglichen werden. Von allen! A, B, C und D können alle Photos begutachten und vergleichen. Das Geheimnis ist Kommunikation. Und es ist völlig egal wenn erst Jahrzehnte später alle alle Photos haben. Wir haben hier auch ein Gedankenexperiment und können abstrahieren.

    Und nun erklären Sie mir bitte, wie C und D auf den Photos gleiche Zeitstempel sehen können, A und B aber ungleiche. Wohlgemerkt: bei den gleichen Photos von C und D!

    Werden die numerischen Angaben von Daten und Uhrzeiten auf irgend eine magisch-relativistische Art verändert? Aus Einsen werden Achter, Siebener verschwinden, Sechser rotieren? Wie stellen Sie sich das vor?

    Wenn C und D Gleichzeitigkeit bei Ereignissen feststellen, so gilt diese Gleichzeitigkeit auch in jedem anderen Inertialsystem.

    „Beim Zusammentreffen von A mit C sind B und D nicht synchron, sondern zeigen unterschiedliche Zeiten an.“

    Habe ich auch nirgends behauptet. A ist mit B synchronisiert und C mit D. Aber wenn A mit B übereinstimmen (gleiche Zeitstempel), dass bei Ihnen zur gleichen Zeit eine Passage von C bzw. D erfolgte, gibt es keinen Grund, warum nicht auch C mit D übereinstimmen können (gleiche Zeitstempel), dass bei ihnen für sie gleichzeitig A bzw. B vorbei gekommen sind.

    und wenn irgend jemand behauptet A und B bzw. C und D hätten keine Gleichzeitigkeit aus der Sicht von irgend jemand, so könnten A und B ihre Photos mit Zeitstempel vorweisen und C und D ihre Photos mit Zeitstempel vorweisen und den frechen Behaupter damit Lügen strafen.

    Letzten Endes behaupten Sie, Beobachter die Uhren ablesen würden, würden immer falsch ablesen, oder, der Gleichgang von Uhren würde nicht den Gleichgang von Zeit anzeigen – sondern von was? Keine Idee darüber.

    Wollen Sie allen Ernstes behaupten, dass C mit D aus irgend einer Sicht nicht synchron wären, obwohl sie über synchronisierte Uhren verfügen? Kann es nicht vielleicht sein, und ich tippe sehr darauf, dass der, der die Nichtsynchronizität von synchronisierten Uhren behauptet vielleicht sich einfach irrt? Oder eine falsch Sicht auf die ganze Sache hat?

  96. little Louis

    N.v. B reagiert eventuell manchmal etwas zu empfindlich. Kann man zwar verstehen bei dem Engagement, irritiert aber gelegentlich trotzdem
    (Ich weiß, kann ich leicht sagen, denn bei mir geht es ja um (fast) nichts außer ein wenig Interesse am Thema).
    Andererseits gibts aber ja auch immer das Problem, dass man (hier) nie sicher weiß, wer hinter/in welchem Avatar steckt (und wie lange).
    Das führt gelegentlich auch zu etwas Misstrauen.
    Man sollte sich deshalb um die Argumente kümmern und alles andere nicht allzu ernst nehmen. Und Argumnete sind (falls es wirklich welche sind) nicht beleidigt. Auch nicht ein bisschen. (-:

  97. Valentin von Denker

    Im Weltall sind alle, auch die Sonne und die „schwarzen Löcher“, nicht schwarz(!), der Begriff Farbe existiert nicht, weil im Weltall nichts vorhanden ist um die Farben wahrzunehmen. (Deutsch: Die Himmelskörper und die „Raumzeit“ haben nur Krücken, haben aber keine Augen!)
    Farben, nicht Farben, sind nur wunderschöne menschliche literarische „Kindergartenmärchen“.
    Wenn in einem Raumschiff (Zwillingsparadoxon) der Maßstab zusammenschrumpft, wird dort der überempfindliche Mensch, nur gegen die Fahrtrichtung ein paar Zentimeter „schlanker“, freilich die andere Länge bleibt unberührt, also einer, der reisende Zwilling, kann den Maßstab keinesfalls ablesen, weil er sofort tot wird und der „glückliche“ Erdbewohner Zwilling nur die stark verweste Leiche des Bruders findet im erfolgreich zurückkehrenden „Einstein-zauberhaften Raumschiff“.
    Freilich das Raumschiff kehrt nie zurück, weil wegen der oval werdenden Räder und den zusammengeschrumpften Leitungen, usw., die Rakete schon längst explodiert wäre und zu Gravitationswellen geworden wäre.
    HAHA!
    Valentin von Denker

  98. Albrecht Storz

    Herr Knoth,

    die Relativisten sind wie ein kleines Kind, das mit der Zentimeterskala auf seinem Lineal die Länge eines Autos in der Ferne bestimmt und sagt, dass Auto wäre ja geschrumpft.

    Wie würde in diesem Fall ein wissenschaftlich geschulter Mensch vorgehen? Er könnte zB mit seinem Lineal auf die gleiche Weise die Länge eines Meters in der gleichen Entfernung wie das Auto bestimmen. Sagen wir, er käme auf die Länge von 1 cm für 1 Meter. Folglich wäre ein Auto, das auf der Entfernung auf 2 cm gemessen wurde in Wahrheit 2 Meter lang.

    Diese wissenschaftliche Vorgehensweise lassen Relativisten vermissen. Sie behaupten, Raumschiffe und Längen wären tatsächlich geschrumpft, und die Gleichzeitigkeit in einem Inertialsystem wäre tatsächlich nicht gleichzeitig, weil sie einem Beobachter in einem anderen Inertialsystem anders vorkommen würde als den tatsächlich Betroffenen.

    Sie verteidigen leider ein Unsinnssystem.

  99. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 13. Dezember 2018 um 07:56

    Diese wissenschaftliche Vorgehensweise lassen Relativisten vermissen. Sie behaupten, Raumschiffe und Längen wären tatsächlich geschrumpft, und die Gleichzeitigkeit in einem Inertialsystem wäre tatsächlich nicht gleichzeitig, weil sie einem Beobachter in einem anderen Inertialsystem anders vorkommen würde als den tatsächlich Betroffenen.

    Nun daß die Längen „materiell“ geschrumptf wären, behauptet kein „Relativist“. Die Relativität der Gleichzeitigkeit folgt zum Beispiel aus dem Dopplereffekt und der Invarianz der Lichtgeschwindigkeit.

  100. Albrecht Storz

    „Nun daß die Längen „materiell“ geschrumptf wären, behauptet kein „Relativist“.“

    herr Knoth,

    Natürlich behaupten sie (und auch Sie!), dass Längen „materiell“ geschrumpft sind. Wie sonst soll angeblich ein Raumschiff sonst Entfernungen in Zeiten zurücklegen, wozu es eigentlich die Lichtgeschwindigkeit überschreiten müsste?

    Sie lavieren doch ständig nur herum, um diese Unsinnigkeiten zu verbergen.
    Mal ist es diese Perspektive die zählt, mal jene, mal ist es Zeitdilatation, mal Längenkontraktion. Mal ist es „wirklich“ („materiell“) mal ist es wieder nicht.

    Wie können Sie immer weiter diesen offensichtlichen eklatanten Unsinn verteidigen?

  101. Albrecht Storz

    „Die Relativität der Gleichzeitigkeit folgt zum Beispiel aus dem Dopplereffekt und der Invarianz der Lichtgeschwindigkeit.“

    Die Relativität der Gleichzeitigkeit folgt aus gar nichts, denn in einem Inertialsystem ist Gleichzeitigkeit durch Uhrensynchronisation gegeben, auf jeden Fall prinzipiell möglich.

    Nur weil Ihnen oder den Relativisten irgend etwas scheint, ist das keineswegs so.

    Herr Knoth, Sie verwechseln Ihre „überlegene Sichtweise“ mit der Realität zB in einem Inertialsystem. Sie legen Ihre Maßstäbe an andere Inertialsysteme an, Längen, Zeitdauern, alles sehen Sie nur durch Ihre lokale Brille. Wie das Kind, das ein Auto in der Ferne auf 2 cm Länge misst.

  102. Albrecht Storz

    Die Relativisten sind wie das kleine Kind, das die aus der Entfernung mit seinem Zentimetermaß-Lineal gemessene Länge für die tatsächliche Länge des Objektes hält.

    Mit der Zeitmessung ist es das Gleiche. Sie verwechseln irgendwelche Messartefakte aus entfernter Beobachtung mit den tatsächlichen Verhältnissen vor Ort. Sie verwechseln das, was einem entfernten Beobachter (fälschlich) scheint, mit den realen Gegebenheiten in einem fraglichen Inertialsystem.

  103. Valentin von Denker

    Das Raumschiff in beinahe Lichtgeschwindigkeit schrumpft zusammen, in der Außenwelt bleibt aber der alte 1 km weiterhin 1 km.
    Das wesentlich(!) kürzer gewordene Raumschiff muss fast doppelt so viele km fahren, oder mit fast doppelter Lichtgeschwindigkeit, aber in diesem Fall ist das Zusammenschrumpfen freilich quadratisch(!) also das Raumschiff ist jetzt nur ein Viertel von sich selbst…und so weiter, Mensch, wie enorme Perspektiven haben wir auf der Erde!
    …ich habe noch eine unendliche Anzahl von Kindergartenmärchen in meinem Kopf!
    HAHA!
    Valentin von Denker

  104. Albrecht Storz

    Die Relativisten können ihre Theorie überhaupt nur scheinbar aufrecht erhalten, weil sie selbst ihre Theorie gar nicht ernst nehmen und inkonsequent anwenden, so wie es gerade passt.
    Nehmen wir das schöne Beispiel von dem Raumschiff, das mit annähernder Lichtgeschwindigkeit von der Erde nach Proxima Centauri fliegt.

    Wir messen von der Erde aus bis Proxima Centauri eine Distanz von 4,24 Lichtjahre. Licht braucht also von dort bis zu uns 4,24 Jahre.

    Nun soll sich für ein so schnelles Raumschiff (99,99% der Lichtgeschwindigkeit) die Distanz auf ein Siebzigstel verkürzen (Lorentz-Kontraktion, Gamma-Faktor), das Raumschiff müsse also angeblich nur 0,06 Lichtjahre überwinden. Damit würde es mit annähernder Lichtgeschwindigkeit etwa 0,06 Jahre für den Flug bis Proxima Centauri benötigen, so wird uns zB auf Wikipedia erzählt.

    Das kann aber gar nicht stimmen. Denn es träte ja ebenso, wie angeblich eine Längenkontraktion, auch eine angebliche Zeitdilatation auf. Zeitdilatation bedeutet, dass für die Raumschiffbesatzung eine Sekunde viel länger dauern würde wie für einen Beobachter auf der Erde. Wenn aber eine Sekunde länger dauerte, so legte man bei gleicher Geschwindigkeit natürlich auch eine längere Strecke zurück. Das Raumschiff käme durch die Zeitdilatation in einer Raumschiff-Sekunde 70 mal so weit, wie mit einer „normalen“ Sekunde. Damit würde das Raumschiff für den Flug bis Proxima Centauri aber nur noch (0,06 / 70) Jahre benötigen.

    Das wäre 1/3 Tag!

    Die Raumschiffbesatzung müsste sich nach ihrer Uhr nach 16 Stunden bei Proxima Centauri befinden!

    Raumschiff Enterprise lässt grüßen.
    Solche verrückten Ergebnisse erhält man, wenn man die Relativisten versucht, ernst zu nehmen.

    Natürlich wird diese Konsequenz wieder irgendwie abgebogen. Genug Hirnvernebelungsmaterial hat man sich in 100 Jahren religiösen Glaubens an die spezielle Relativitätstheorie schon zusammen gebastelt. Die Inkonsequenz wird unter Wortwänden und Mathematik- und Formelbergen begraben.

    Arme Zeit, die solche „Wissenschaftler“ hat. Früher wären das alles Kleriker gewesen, die das Volk mit unverständlichem Latein-Gebrabbel verdummt haben.

  105. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 13. Dezember 2018 um 11:02

    Sicher kann man in jedem Inertialsystem Uhren, die in diesem ruhen, synchronisieren. Nun zu meiner Betrachtung mit dem Dopplereffekt (Frau Lopez kennt diese vermutlich schon).

    Angenommen in einem Inertialsystem sind Sendemasten aufgestellt, si synchron gehen und Zeitsignale mit Zeitstempel aussenden. Der Abstand zwischen den Masten sei der Takt der Zeitsignale mal der Lichtgeschwindigkeit. Auch seinen diese Masten durch ein Kabel mit einer zentralen Quelle verbunden. In einem dazu bewegten Inertialystem sind die Signale der Masten nicht mehr synchron, weil der räumliche Abstand der Zeitsignale anders als der der Masten ist. Verringert sich die Frequenz durch den Dopplereffekt, dann sind die Zeitsignale weiter zueinander entfernt und im andren Fall dichter zusammen als der Abstand der Masten.

  106. Albrecht Storz

    Valentin…

    „nur gegen die Fahrtrichtung ein paar Zentimeter „schlanker“, freilich die andere Länge bleibt unberührt, also einer, der reisende Zwilling, kann den Maßstab keinesfalls ablesen, weil er sofort tot wird und der „glückliche“ Erdbewohner Zwilling nur die stark verweste Leiche des Bruders findet im erfolgreich zurückkehrenden „Einstein-zauberhaften Raumschiff“.“

    Das juckt einen echten Relativisten nicht. Der kommt eh nie aus seiner kuschlig-warmen Denkerbude raus. Und dass angeblich Reisen jünger machen würde, er aber altert und altert, nimmt er als sein schwere Wissenschaftlerbürde heldenhaft auf sich (zusammen mit seinem aus meist öffentlichen Mitteln gezahlten Salär).

  107. Rudi Knoth

    Albrecht Storz 13. Dezember 2018 um 14:06

    Arme Zeit, die solche „Wissenschaftler“ hat. Früher wären das alles Kleriker gewesen, die das Volk mit unverständlichem Latein-Gebrabbel verdummt haben.

    Omm mani padme Um OoooMMM. (Tibetanisch Gebetsmühle)

    Nun mal ernsthaft. Ihre Rechnung wäre dann sinnvoll, wenn die SRT oder die LoTra solch eine Rekursion zulassen würde. Dies ist aber nicht der Fall, denn die Aussage lautet, Uhr A und Uhr B ruhen zueinander und Uhr C bewegt sich von Uhr A nach Uhr B. Im Fall solch einer Reiseaufgabe gilt nun, daß Uhr C die bewegte Uhr und die Uhren A und B die ruhenden Uhren sind. Denn Passage von Uhr A und von Uhr B finden nur in de Inertialsystem an derselben X-Koordinate statt, in dem die Uhr C ruht.

  108. Albrecht Storz

    Herr Knoth,

    „Auch seinen diese Masten durch ein Kabel „

    Schön dass Sie wenigstens ein Kabel gespendet haben. Die Zeitsignale könnten ja irgendwie sonst in Verwirrung geraten. 😉

    Erwarte Sie auf so etwas etwa allen ernstes eine Antwort?

    „weil der räumliche Abstand der Zeitsignale anders als der der Masten ist.“

    Das ist unterirdisch …

  109. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    13. Dezember 2018 um 14:08
    “ Nun zu meiner Betrachtung mit dem Dopplereffekt „

    gut spring ich halt über das von Ihnen hingehaltene Stöckchen: der Doppplereffekt hat mit dem von mir geschilderten Szenario absolut nichts zu tun, denn die Parteien kommunizieren überhaupt nicht zeitrelevant. Natürlich sind die Signal-Laufzeitentfernungen so, dass Signalverzögerungen auftreten. Aber ich setze intelligente Beobachter voraus, die diese berücksichtigen. Für die Auswertung spielt das keinerlei Rolle.

    Auf den Strecken ist die Signal-Laufzeit irrelevant, da synchronisierte Uhren eingesetzt werden. Und zwischen den einzelnen Strecken (Inertialsysteme) wird so gar nicht kommuniziert, sondern es werden im jeweiligen Inertialsystem Ereignisse registriert (Passage von C an A, von A an C, von D an B und von B an D), die koinzident auftreten. Da ist kein „Doppler“. Nirgends.

  110. Nicht von Bedeutung

    @little Louis:
    Und Argumnete sind (falls es wirklich welche sind) nicht beleidigt. Auch nicht ein bisschen.

    Das ist so nicht ganz korrekt. Man präsentiert etwas – eine vollkommen neue Idee, die an Vorhandenem vorbei geht, weil das Problem von einer anderen Perspektive (andere Grundannahmen, andere Grundvoraussetzungen) aus angegangen wurde. Wenn man sich trotz seiner erklärenden Argumente unisono immer wieder anhören muss, dass man dies, das und jenes doch bitte erst mal verstehen möge und die Argumente Unsinn sind, dann ist das durchaus beleidigend, denn damit wird man durch die Blume für dumm gehalten. Ich bin mir nicht sicher, aber ich denke mal, den Zusammenhang zwischen Sonnensystem, Galaxie und starrer Scheibe in mein Gravitationstheorie hast du verstanden. Andere haben es nicht und deswegen reiten sie immer noch tote Pferde wie Gravitationskonstante, Dunkle Materie und ART – z.B.
    Das einfache Argument, dass wenn jemals zwei einst synchrone Atomuhren, die nach einer Bewegung zueinander, salopp gesagt unterschiedliche Ticks auf dem Tacho haben, sich bei mindestens einer von denen temporär die Periodendauer verändert haben muss, versteht komischerweise auch keiner und deswegen definiert man die SI-Sekunde immer noch über eine feste Tickrate multipliziert mit einer unsicheren Periodendauer und den SI-Meter immernoch über Lichtgeschwindigkeit und die eben definierte SI-Sekunde. In beiden Fällen merkt keiner (außer Kritiker vllt.), dass da was faul ist und deswegen kommt auch keiner (außer Kritiker vllt.) darauf, was da faul ist. Aber ausgerechnet Kritiker sollen Grundlagen lernen – das ist irgendwie traurig, ärgerlich und höchst amüsant gleichzeitig. Ach ja… aufregend ist es auch noch… habe ich vergessen, sorry. 😀

  111. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 13. Dezember 2018 um 14:30

    Nun noch einmal erklärt. Angenommen Masten und Taktgeber bewegen sich in Richtung des Beobachter eines Inertialsystems. Dann nisst dieser Beobachter eine dichtere Folge der einzelnen Zeitsignale. Er folgert dann, daß je weiter die Uhren von ihm entgegen der Bewegungsrichtung der Masten entfernt sind, daß diese Masten immer weiter vorgestellt sind.

  112. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    13. Dezember 2018 um 14:29

    „Nun mal ernsthaft. Ihre Rechnung wäre dann sinnvoll, wenn die SRT oder die LoTra solch eine Rekursion zulassen würde. „

    Alles was da irgend eine Rekursion (keine Ahnung wo Sie so eine sehen) nicht zulässt, sind Denkblockaden.

  113. Albrecht Storz

    „Er folgert dann, daß je weiter die Uhren von ihm entgegen der Bewegungsrichtung der Masten entfernt sind, daß diese Masten immer weiter vorgestellt sind.“

    Dann kann ich dem auch nicht mehr helfen. Offensichtlich völlig relativistisch verbildet.

  114. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 13. Dezember 2018 um 17:10

    Bei diesem Reiseszenario Hat man eine Uhr, die zwischen zwei synchronen Uhren sich bewegt. Es ist zwar richtig, daß die Uhr am Zielpunkt im Intertialsystem, in dem die bewegte Uhr ruht, langsamer geht, aber wegen der RdG vorgestellt ist und damit eine „spätere Zeit anzeigt.

    @Albrecht Storz 13. Dezember 2018 um 17:12

    Sorry mea culpa. Diese Textstelle muss wie folgt lauten:

    Der Beobachter folgert, daß die Uhren an den von ihm entgegen der Bewegungsrichtung entfernteren Masten weiter vorgestellt sind, als die von ihm aus gesehen näheren Masten.

    Für die von ihm aus gesehenen hinteren Uhren ist dies umgekehrt. Je weiter sie weg sind, desto mehr gehen sie nach.

  115. Albrecht Storz

    Also fangen wir, wie immer wieder, noch einmal ganz von vorne an:

    Ein Gedankenexperiment:

    Gegeben sei eine Strecke/Länge, nehmen wir an, eine Einheitslänge, zB ein Lichtjahr. Auf dieser Strecke/Länge herrscht voraussetzungsgemäß Einigkeit über Gleichzeitigkeit (synchronisierte Uhren): zwei Beobachter, zB am Anfang A und am Ende B der Strecke A_B, können eindeutig entscheiden, ob sie gleichzeitig bestimmte Ereignisse wahrnehmen (detektieren), oder nicht. Diese Entscheidungen müssen (und können meist nicht) nicht instantan getroffen werden, sondern erfordern zeitlich von den Beobachtungen unabhängige Kommunikationen. Somit kann unabhängig von dem Moment der Beobachtungen festgestellt werden, ob diese gleichzeitig oder ungleichzeitig wahrgenommen (detektiert) wurden.

    Für die Beurteilung dieser Experimente ist es völlig gleichgültig, wann die Beurteilung vorgenommen wird. Die Beurteilung erfolgt aufgrund objektiver Beurteilungsdaten, zB Fotographien mit Zeitstempeln. Die Beurteilung der Gleichzeitigkeit hat, vorausgesetzt, nur Gültigkeit für das betrachtete Inertialsystem (insbesondere die Länge A_B).

    Gegeben sei eine weitere Länge C_D mit den Endpunkten C und D. Diese Länge kann von Experiment zu Experiment variiert werden. Prinzipiell müssen auf dieser Länge C_D die gleichen Voraussetzungen wie für die Länge A_B gelten: Übereinstimmung bei der Beurteilung von Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten, insbesondere zwischen C und D, mit, vorausgesetzt, nur Gültigkeit für dieses Inertialsystem.

    Und nun die Frage aller Frage:

    Gibt es eine Länge C_D die sich mit einer Relativgeschwindigkeit v_rel parallel so an A_B vorbei bewegen könnte, dass A und B zwischen sich Übereinstimmung für die Gleichzeitigkeit für die Passagen C und D feststellen würden, und C und D zwischen sich Übereinstimmung für die Gleichzeitigkeit für die Passagen A und B feststellen würden?

    Ja oder nein?
    Wenn „nein“, warum nicht?

  116. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    13. Dezember 2018 um 17:53

    „Sorry mea culpa. Diese Textstelle muss wie folgt lauten: …“

    Ist ja gut .. ich verstehe völlig Ihre Verwirrung.

  117. little Louis

    @ n.v.B- gestern um 15:12
    Hallo N.v.B.
    Danke für die Antwort auf meine Bemerkunge. Leider war ich ein Wele virtuell in Straßburg und muss jetzt hier erst nachholen.

    @ Rudi Knoth
    Hallo R.K. Schon lustig das aus „Relativ Kritisch“, gell?

    Das alles lief ja letztes Jahr auf scilogs schonmal sehr ähnlich. Immer wieder dasselbe szenario mit denselben Charakteren. Herr Berger hat das noch sehr milde und etwas oberflächlich kritisiert. Vermutlich weil er die Zustände im populärwissenschaftlichen bereich nicht allzugut oder überhaupt micht kennt.
    Da können Sie auch gleich den Bogen zu A.Müllers Stichwort „Gladio“ bzw. „Tiefer Staat“ spannen.
    Aber das gehört jetzt nicht mehr so ganz hierher.

  118. Nicht von Bedeutung

    Okay… das ist nun auch für mich seltsam…
    Gelöschter Beitrag bei SciLogs:

    @Joachim Schulz:
    „Es ist leichter ein Gerät Ortsfest zu halten als Temperatur und Druck zu stabilisieren.“

    Nun ja… Bedenken habe ich bei Ortsfest in der Hinsicht auf ein absolutes Bezugssystem… man kann der RT nach ja gar nicht wissen, wann etwas Ortsfest ist.

    Die Reproduzierbarkeit der Taktraten von Cäsium-Atomuhren ist nun einmal um Größenordnungen höher als die Längen von Referenzmaßstäben.

    Das hängt immer davon ab, was man als Reproduzierbar erachtet. Diese besagte Frequenz ist nun mal nur bei v=0c und g=9,81m/s² konstant, woher aber will man wissen, wann man wo v=0c erreicht hat? Man kann der RT nach ja gar nicht wissen, wann etwas Ortsfest ist.
    Wie schnell müsste man sich auf dem Mond eigentlich bewegen, damit eine Erduhr mit der Monduhr synchron läuft?
    Naja… Natürlich kann man besagte Periodendauer bei der Definition der SI-Sekunde „die Zeit“ nennen, denn anders sieht es nicht aus. Man will, so alt wie der Hut ausch sein mag, gar nicht wissen, wie lange sie dauert, definiert deswegen mal eben eine Taktrate dazu und nennt das Ganze SI-Sekunde.
    Ebenso könnte man die Zeit an einer Pendlerbrücke über die Anzahl der Arbeiter definieren, die sie überqueren, nur darf man sich dann nicht wundern, wenn an Wochenenden kaum Zeit vergeht (wenn ich es mir recht überlege, hätte ich gerne so eine Definition. 😀 ).
    Hier geht es zwar nicht um „die Neuerungen“ ab 2019, aber zumindest um „eine Neuerung“, die längst überfällig ist. Wenn man solche Beiträge in einem Blog löscht, in welchem es um Definition von SI-Einheiten geht, dann nenne auch ich das Zensur.

  119. Rudi Knoth

    @little Louis | 14. Dezember 2018, 14:23

    Zum Totlachen. Oder wie der gute Markus Termin mir gegenüber sagte: „Bei solchen Freunden braucht die Relativitätstheorie keine Feinde“. Inzwischen lese ich auch das Buch von Albrecht Müller „Meinungsmache“. Wirklich interessant.

    Aber das gehört nicht zum Thema Relativitätstheorie.

  120. Jocelyne Lopez

    @ Rudi Knoth: Zum Totlachen [Relativ Kritisch]. Oder wie der gute Markus Termin mir gegenüber sagte: „Bei solchen Freunden braucht die Relativitätstheorie keine Feinde“. Inzwischen lese ich auch das Buch von Albrecht Müller „Meinungsmache“. Wirklich interessant. Aber das gehört nicht zum Thema Relativitätstheorie.
    .

    Leider gehört eben ein solches illegales Hetzportal sehr wohl zum Thema Relativitätstheorie, denn es ist die Art und Weise, wie man die Kritiker behandelt und was man zu ihren Argumenten entgegen zu setzen hat… 🙁

    Und diese Art und Weise beschränkt sich eben nicht auf ein solches anonymes Hetz- und Mobbingportal, sondern sie wird weitgehend von der offiziellen Mainstream-Physik vertreten und gefördert. Gucken Sie sich bitte die Mitglieder dieses „internationalen Netzwerks“ in der Navigationsleiste rechts an, und Sie werden bekannte Blogger zum Beispiel aus SciLogs erkennen (Markus Pössel, Joachim Schulz, Lars Fischer), sowie den unvermeidbaren Hetzer und Hilfsmoderator Manuel Krüger, der quasi bei SciLogs bis jetzt mehr oder weniger das Sagen in den Diskussionen hatte, auch zum Löschen und Sperren von kritischen Kommentatoren. Wie die Welt klein ist, oder? 😉

  121. litttle Louis

    @ Rudi Knoth und alle (Ich hab fast dasselbe letztes jahr schonmal bei scilogs gepostet)

    Als Kopie von „drüben“ :

    @ Rudi Knoth

    Ich kenn das GWUP- Umfeld auch schon recht lange .Vor allem auch über das Humanisten- Umfeld.Hab mich vor längerer zeit mal halbwegs dazugezählt. Bis sich allmählich bemerkt hab, dass den (angeblichen) Skeptikern vor allem dei Skepsis über sich selbst fehlt. Auch bezüglich so mancher Artikel im Print“Skeptiker“ war ich immer skeptischer geworden. Gerade auch wegen des erkenntnistheoretischen bzw. wissenschaftstheoretischen (dogmatischen) Hintergrunds.

    Zum Teil aber auch wegen des immer wieder durchscheinen
    US- affinen Neocon- Hintergrundes eines Großteils der Beteiligten.

    Dazu gabs ja auch immer wieder (milde) Debatten auf den Humanisten- sites.Zum Beispiel beim hpd.
    ___________ . _____________

    Wenn ich mich recht erinnere hab ich eines der ersten Bücher von A. Müller (Reformlüge) vor etwa 15 Jahren gelesen. Als Dorfschullehrer bin ich auch(!) über dessen Kritik an der Bertelsmann- Stiftung dazu gekommen. Hatte auch immer schon „Oskar“ – Sympathien.
    Bin aber kein Dogmatiker (-:
    Jetzt aber Schluss mit Politik hier. 😉

  122. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Zum Totlachen. Oder wie…
    Zum Totlachen ist eher die Tatsache, dass sich die RT die „Feinde“ nur selbst macht. Intelligentere Menschen hingegen kommen mit Kritik klar und können darüber auch diskutieren. Schon allein die Tatsache, dass Kritiker von diversen Relativisten als „Feinde“ betrachtet werden, lässt auf Hetze gegen Kritiker schliessen und nicht umgekehrt.

    Userhinweis: Ich finde schon, dass die Diskussion über zensierte Beiträge und deren Inhalt weit besser im Faden zu Dirk Freylings Studie über Zensur passen, als in einen Faden, in dem es eigentlich um Herrn Mayrs „Theorie der Zeit“ geht. Ist aber auch Ansichtssache. 😉

  123. Rudi Knoth

    @Jocelyne Lopez 14. Dezember 2018 um 16:44

    Nun das ist sicher eine Frage, wie geduldig der „Relativist“ ist. Es ist ja auch das Paradoxe, daß wohl die meisten Menschen die Relativitätstheorie verstehen, aber bei einzelnen Aussagen stutzig werden. Dies ist meine Erfahrung aus meinem eher kleinen persönlichen Umfeld. Sicher sind da Anwürfe bis zum Antisemitismus wenig hilfreich, um die Leute zu überzeugen. Vor allem wenn diese Menschen keiner Antisemiten sind.

  124. Rudi Knoth

    @litttle Louis 14. Dezember 2018 um 16:52

    Es gibt wohl einen „Wissenschaftsdogmatismus“ der ein Wissenschaftsbild nach Aussen vermittelt, der mit den Diskussionen in der Wissenschaft wenig zu tun hat. Z.B. war ich vom Video von Frau Paech (jetzt richtig geschrieben?) erstaunt, daß mein früherer Professor eine Modifikation der ART entwickelt hat.

  125. little Louis

    @ Albrecht Storz und zu:
    „…Nun soll sich für ein so schnelles Raumschiff (99,99% der Lichtgeschwindigkeit) die Distanz auf ein Siebzigstel verkürzen (Lorentz-Kontraktion, Gamma-Faktor), das Raumschiff müsse also angeblich nur 0,06 Lichtjahre überwinden. Damit würde es mit annähernder Lichtgeschwindigkeit etwa 0,06 Jahre für den Flug bis Proxima Centauri benötigen, so wird uns zB auf Wikipedia erzählt…“ (Zitatende)

    Mal ganz abgesehen davon , dass für massebehaftete Objekte die erforderliche Beschleunigungsenergie bei Annäherung an LG ja gegen „unendlich“ anwachsen soll.

  126. Jocelyne Lopez

    @ NvB Nr. 118: „Naja… Natürlich kann man besagte Periodendauer bei der Definition der SI-Sekunde „die Zeit“ nennen, denn anders sieht es nicht aus. Man will, so alt wie der Hut ausch sein mag, gar nicht wissen, wie lange sie dauert, definiert deswegen mal eben eine Taktrate dazu und nennt das Ganze SI-Sekunde.“
    .

    Wie lange eine Sekunde dauert haben wir doch als Menschen per Konvention festgelegt! Das ist doch gerade der Sinn der Festsetzung einer Maßeinheit!

    Und die per internationale Konvention festgelegte und verbindliche Dauer der Sekunde ist die Dauer der Sekunde, die weltweit von den 15 Primäruhren in den Metrologie-Instituten vorgegeben wird. Alle Uhren, die diese verbindlich vorgegebene Dauer der Sekunde nicht realisieren gehen falsch und liefern ungültige Fehlmessungen! Nur die 15 Primäruhren weltweit in den Metrologie-Instituten gehen per Konvention richtig.

  127. Albrecht Storz

    Rudi Knoth,

    „Es ist ja auch das Paradoxe, daß wohl die meisten Menschen die Relativitätstheorie verstehen, aber bei einzelnen Aussagen stutzig werden. “

    Nun, hier ist eine einfache Aussage, bei der man stutzig werden könnte, die sie aber sicher ganz leicht uns erklären können werden:

    Wieso sollen die Raumfahrer die angebliche Kontraktion Ihres Raumschiffes nicht wahrnehmen, die Kontraktion einer Distanz in Flugrichtung aber schon? Beides beruht auf der gleichen „Beobachtung“ (in Wahrheit eine Berechnung mittels Lorentz-Transformation) eines anderen („ruhenden“) Beobachters.

  128. Jocelyne Lopez

    Austausch zwischen Rudi Knoth und Joachim Schulz im SciLogs-Blog Herzlichen Glückwunsch Relativ Kritisch!

    Rudi Knoth: „Woher kommt denn Ihre Wertschätzung von galilieo2609? Diese Person greift mich seit mehreren Wochen an, wobei sie nicht mal vor dreisten Lügen zurückschreckt.“>

    Joachim Schulz: „Ich habe nicht behauptet, dass ich den Menschen hinter dem Pseudonym galilieo2609 sympathisch finde. Ich bin ihm persönlich nie begegnet und wie sie vielleicht selbst erkennen können, unterscheidet sich mein Diskussionsstil ganz erheblich von seinem.“

    Zu Ihrer Information, Herr Knoth:
    Es mag sein, dass Joachim Schulz „Galileo2609“ nie persönlich begegnet ist, jedoch kennt er die Identität und den „Diskussionsstil“ dieser Person sehr gut, weil „Galileo2609“ zu dem Gründerteam von RelativKritisch gehört, genauso wie Joachim Schulz selbst, der sogar diese Hetzplattform mehrere Jahre auf seinem Privatserver nach eigenen Aussagen gehostet hat. Joachim Schulz hat also genug Gelegenheiten gehabt, den „Diskussionsstil“ von seinem Partner und Verbündeten „Galileo2609“ zu beurteilen… Und Sie sind nun Mal nicht der Erste, Herr Knoth, der in dieser illegalen und anonymen Denunziationsplattform als Antisemit diffamiert wird, es gibt eine ganze Reihe von Privatpersonen, die seit der Gründung genauso verleumdet werden (als erste und heftigste zum Beispiel Ekkehard Friebe und ich).

    Joachim Schulz kennt sehr wohl die Identität der Personen, die zum Gründungs-, Redaktions- und Administrationsteam von RelativKritisch gehören, wie zum Beispiel „Galileo2609“. Seine Identität wurde allerdings im MAHAG-Forum vor mehreren Jahren schon herausgefunden, es handelt sich um Gerhard Hollaschke, siehe hier ein Screenshot von einer Astronomie-Webseite, die jetzt jedoch nicht mehr online ist.

  129. Rudi Knoth

    Jocelyne Lopez 15. Dezember 2018 um 11:37

    Sehr geehrte Frau Lopez:

    Danke für die Information. Eigenltioch wollte ich dieses Thema abschliessen. Es ist ärgerlich, vor allem wenn man merkt, daß man auf „falsche Freunde“ hereingefallen ist. Eventuell fällt mir noch was zum Thema Zeit ein. Aber das erstmal später.

    Gruss
    Rudi Knoth

  130. Rudi Knoth

    little Louis 14. Dezember 2018 um 19:00

    Das ist richtig. In der Praxis sind es eher Elektronen (DESY) oder die berühmten Myonen, die in diesem „Geschwindigkeitsbereich“ kommen. Es gibt zwar eine Projektidee, nach der durch Laser auf 20% der Lichtgeschwindigkeit beschleunigte Minisonden (max 1 Gramm schwer) von der Erde zu Alpha Centauri beschleunigt werden sollen, für deren Realisierung aber noch einige Zeit vergehen wird. Zur Information: dieses Projekt heisst „breakthrough starshot“, was von Stephen Hawking betreut wurde. Früher hiess DEEP-IN von Herrn Lubin.

  131. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Nur die 15 Primäruhren weltweit in den Metrologie-Instituten gehen per Konvention richtig.

    Ja, so würde es der gesunde Menschenverstand einem mitteilen. Nur lt. Definition geht eine (133Cs-Atom)Uhr genau dann richtig, wenn sie nach 9192631770 Takten genau 1s anzeigt und das unabhängig davon, wie lange so ein Übergang dauert.
    Und das ist vermutlich auch der Haken an der Sache. Der gesunde Menschenverstand lässt andere Uhren, außer diesen 15 falsch gehen und Relativisten meinen, alle Uhren gingen richtig, nur dilatiert halt die Zeit. 😀

  132. Rudi Knoth

    @Jocelyne Lopez 15. Dezember 2018 um 11:37

    Sehr geehrte Frau Lopez:

    Nachtrag: Ich habe mir die „Enttarnung“ von galileo2609 auf dem Maurer Forum angeschaut. Man könnte vermuten, daß „Lore Ipsum“ und galileo2609 dieselbe Person sind. Folgende Gemeinsamkeiten gibt es:

    1. Der Begriff „kulturelles Gepäck“ in Bezug auf Antisemitismus.
    2. Die Behauptung meines „niedrigen intellektuell Niveaus“ und der Tatsache, daß es zu bei Scilogs nichts so auffiele.

    Man kann auf jeden Fall annehmen, daß beide dieselbe Mentalität haben.

    Aber jetzt wirklich Schluss mit diesem Thema.

    Gruss Rudi Knoth

  133. Albrecht Storz

    Jocelyne Lopez
    15. Dezember 2018 um 11:37

    “ genauso wie Joachim Schulz selbst, der sogar diese Hetzplattform mehrere Jahre auf seinem Privatserver nach eigenen Aussagen gehostet hat.“

    Vielen Dank für die Info. Dadurch weiß ich jetzt, dass ich einem perfiden PR (Publikrelation)-Mann auf den Leim gegangen bin. Ich dachte wirklich, das wäre ein Wissenschaftler.

    „Relativ-kritisch“ ist ein (vom Niveau her) billiger Honeypot, durch den Menschen öffentlich „hinter die Fichte“ geführt werden. Eine Schande.

    Schulzes SciLogs ist aber nicht weniger schlimm.

  134. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 15. Dezember 2018 um 22:15

    Oje, da habe ich wohl was angerichtet. Hier noch einige Worte zu Herrn Schulz.

    Dieser Mann arbeitet wohl wirklich als Wissenschaftler und schreibt in seiner Freizeit über die Relativitätstheorie und Quantenphysik. Daran ist nichts Verwerfliches Seine Idee, mit dem Dopplereffekt das Zwillingsparadoxon zu erklären, finde ich gut. Er hegt wohl für „relativ-kritisch“ auch aus „ideologischen“ Gründen Sympathien.

    Übrigens bin ich vor Jahren (2012) über GWUP und PSIRAM (damals Esowatch) auf „relativ-kritisch gekommen, und fand die „physikalischen“ Beiträge im Forum in Ordnung. Zweifelhaft ist sicherlich der Ton in den Artikeln über die Theorien von Kritikern.

    Später (2017) bin ich auf scilogs gestossen Eines der ersten Artikel war der von Susanne Paech über meinen ehemaligen Theorieprofessor Walter Greiner. Den rest kennt Frau Lopez ja zur Genüge. Scilogs selbst bietet für jeden wissenschaftlich Interessierten etwas.

    Nun fällt mir nichts mehr ein und ich will auch dieses leidige Thema abschliessen. Hoffentlich gelingt mir dies.

  135. Jocelyne Lopez

    @ Rudi Knoth – Nr.133: „Oje, da habe ich wohl was angerichtet. Hier noch einige Worte zu Herrn Schulz.Dieser Mann arbeitet wohl wirklich als Wissenschaftler und schreibt in seiner Freizeit über die Relativitätstheorie und Quantenphysik. Daran ist nichts Verwerfliches Seine Idee, mit dem Dopplereffekt das Zwillingsparadoxon zu erklären, finde ich gut. Er hegt wohl für „relativ-kritisch“ auch aus „ideologischen“ Gründen Sympathien. Übrigens bin ich vor Jahren (2012) über GWUP und PSIRAM (damals Esowatch) auf „relativ-kritisch gekommen, und fand die „physikalischen“ Beiträge im Forum in Ordnung. Zweifelhaft ist sicherlich der Ton in den Artikeln über die Theorien von Kritikern. „
    .

    So eine weiße Weste wie lediglich „ideologische Sympathien“ mit dem Hetz-Portal Relativ Kritisch kann man Joachim Schulz nicht bescheinigen. Und die Inhalte sowohl des Forums als auch des Blogs von Relativ Kritisch seit der Gründung bis heute noch kann weder Joachim Schulz noch sonst jemand als lediglich „ein zweifelhafter Ton in den Artikeln über die Theorien von Kritikern“ verharmlosen: Es handelt sich nämlich massiv um regelrechte Strafbestände gegen eine ganze Reihe von namentlich genannten Privatpersonen, und zwar gemäß StGB § 185 (Beleidigungen), StGB § 186 (üble Nachrede) und § StGB 187 (Verleumdungen), die empfindliche strafrechtliche und zivilrechtliche Konsequenzen haben können.

    Nicht umsonst wurde es wohl Joachim Schulz, der das Portal Relativ Kritisch auf seinem privaten Server mehrere Jahre gehostet hat, wegen der strafrechtlichen Relevanz dieser Inhalte irgendwann doch zu brenzlig, so daß er 2014 seinen Freund „Karl Hilpolt“ gebeten hat, diese Inhalte von seinem privaten Server herunterzunehmen und ins außereuropäische Ausland zu verlagern, und zwar mit einer illegalen Konstruktion bei einem Hoster, der seinen Kunden strikte Anonymität garantiert (über China, Somalia, Uruguay, USA, Panama usw.) und sie damit vor jeglichen strafrechtlichen Verfolgung schützt. So einen Hoster wählt keiner, der nicht dessen bewußt ist, dass er strafrechtliche Inhalte im Internet stellt.

    Die Identitäten von „Karl Hilpolt“ und von dem Redakteur „Galileo2609“ will Joachim Schulz nicht verraten. Der Kritiker Harald Maurer kennt zwar offensichtlich die Identität von „Karl Hilpolt“ (den er sogar anscheinend persönlich anläßlich eines Experiments in Österreich getroffen hat), er hat jedoch wohl kein Interesse an eine strafrechtliche Verfolgung.

    Die Identität des Redakteurs von Relativ Kritisch „Galileo2609“ ist zwar über das Internet eindeutig als Gerhard Hollaschke entlarvt worden, jedoch ist diese Entlarvung nicht gerichtlich verwendbar: Hollaschke bräuchte vor Gericht nur auszusagen, er habe nie unter diesem Pseudonym im Internet etwas geschrieben, dann darf das Gericht ihm die vorgeworfenen Straftaten nicht zuordnen und anlasten.

  136. Albrecht Storz

    Herr Knoth,

    es existiert eine „Szene“ von Leuten, die die Relativitätstheorie gegen alles verteidigen wollen – vor allem gegen die Wahrheit. Ich weiß nicht inwiefern Sie persönlich zu dieser Szene gehören. Denn Sie setzen sich, wenn auch weitgehend nüchtern und unaufgeregt, für diese Verwirrungstheorie ein. Nun habe ich in der Zwischenzeit feststellen müssen, dass man in dieser Szene MIT ALLEN MITTELN arbeitet. Das fängt damit an, Webseiten speziell dafür zu gründen, um Leute die Zweifel an der RT haben abzufangen, und diesen Leuten mit Schwachsinnsberechnungen und Pseudoargumentationen so zu zuzusetzen, dass Sie ihre anfänglichen Zweifel vergessen oder aufgrund der Widermacht erschöpft begraben.

    Es ist schwer zu entscheiden, wer dort alles an einem Strang zieht – sogar trotz scheinbarem Antipart. Ich bin mir inzwischen weder über Ihre Rolle, noch über die Rolle eines nvB, eines „Krüger“, eine „Chrys“ und wie sie alle heißen, sicher.

    Allein die Tatsache, dass Sie und alle anderen sich um eine Antwort um diese Frage herumlavieren, macht mich bedenklich:

    Wieso sollen die Raumfahrer die angebliche Kontraktion Ihres Raumschiffes nicht wahrnehmen, die Kontraktion einer Distanz in Flugrichtung aber schon? Beides beruht auf der gleichen „Beobachtung“ (in Wahrheit eine Berechnung mittels Lorentz-Transformation) eines anderen („ruhenden“) Beobachters.

  137. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    16. Dezember 2018 um 10:30

    „Oje, da habe ich wohl was angerichtet. Hier noch einige Worte zu Herrn Schulz.

    Dieser Mann arbeitet wohl wirklich als Wissenschaftler und schreibt in seiner Freizeit über die Relativitätstheorie und Quantenphysik

    Das bezweifle ich sehr. Der Mann scheint vielseitig aktiv zu sein. Er betriebt laut eigenen Aussagen 7 Webseiten.

    http://www.joachimschulz.de

    „Auf diesen Seiten findest du ein paar Informationen zu meinem Beruf als Physiker und zu meinen Web-Projekten.

    Da ist SciLogs noch nicht dabei. Und wer weiß, was er sonst noch so anstellt.

    Das ist ein veritabler Info-Krieger. Wie er dazu noch Arbeit und angeblich Familie unter einen Hut bringen soll, ist mir ein Rätsel. Nein, entweder ist das wirklich der Fanatiker, der man sein muss, um so aktiv zu sein – oder er bekommt schlicht Geld und das ist seine (fast) ganze Arbeit. (Eine Proforma-Anstellung geht ja immer noch).

    Man bedenke nur, was er schon alleine an mir für eine „Zensurleistung“ vollbringen musste … Und er hat offensichtlich keinerlei Hemmungen und keinerlei Gewissen …

    Schulz ist einer der Großinquisitoren der modernen Form der Heiligen Römischen Inquisition.

  138. Albrecht Storz

    Jocelyne Lopez – 09. Dezember 2018 um 13:01

    „@ Albrecht Storz – Nr. 27: „Ganz platt gesagt: wenn ein Raumschiff kontrahiert, so muss auch ein sich darin befindlicher Meter kontrahieren. Denn sonst müssten es die Raumfahrer ja bemerken. Können sie aber nicht. Ergo kann der Meter dessen, der die Kontraktion behauptet, nicht identisch sein mit dem Meter von den Raumfahrern die sich keineswegs kontrahiert vorkommen.“
    .
    JL: Das sehe ich genauso und habe auch Ihre diesbezüglichen Beiträge in der Diskussion von Joachim Schulz zugestimmt (unser Austausch wurde jedoch gelöscht).

    Die verschleierte Veränderung der Maßeinheiten in der Raumzeit-Physik ist auch ein Dauerbrenner in der kritischen Literatur. 1925 hat zum Beispiel der Kritiker Oskar Kraus in einem offenen Brief an Albert Einstein diesen Umstand moniert, …“

    Ich weiß nicht ob ich das schon geschrieben hatte: ich sehe schon bei Adlers „Ortszeit, Systemzeit, Zonenzeit und das ausgezeichnete Bezugssystem der Elektrodynamik: eine Untersuchung über die Lorentzsche und die Einsteinsche Kinematik“

    zumindest dem Titel nach einen starken Hinweis auf diese Fragestellung. Einstein wurde gebeten diese Arbeit als Wirrsinnigkeit einzustufen, um Adler vor der Todesstrafe (durch Diagnose von Schwachsinn) zu bewahren. Adler wehrte sich vehement gegen dieses Ansinnen.

    Sie haben ja auf Ihren Seiten schon Adler aufgenommen:

    https://www.kritik-relativitaetstheorie.de/2012/03/untersuchung-uber-die-lorentzsche-und-die-einsteinsche-kinematik/

  139. Albrecht Storz

    Man darf nicht ignorieren, dass das Ganze auch politische Dimensionen hat: unsere moderne Weltauffassung basiert ganz elementar auf der Vorstellung der (technischen und wissenschaftlichen, und moralischen) Überlegenheit des Westens und auf der angeblichen Kraft des Fortschrittes.

    Dies sind pure Glaubensartikel, keine realen Fakten. Was uns als Fortschritt verkauft wird ist oft genug in Wahrheit ein Rückschritt in der Entwicklung des Menschen als freie und moralische Instanz.

    Für viele Menschen, gerade „Gebildete“, ist Wissenschaft ein Religionsersatz: der Glaube an ein Höheres Wesen wird durch den Glauben an „wissenschaftlich erringbare, universelle Wahrheiten“ ersetzt.

    Aber in der Wissenschaft wird genauso borniert gedacht, wie sonst auf der Welt: die „Relativisten“ verabsolutieren ihre eigene Position und verlangen von jeder anderen Position Unterordnung unter ihre (den Relativisten ihre) „Beobachtungen“.

    Wer sieht Ähnlichkeiten mit der Arroganz und Menschenverachtung, mit der Europa die „Neue Welt“ unter seine „Wahrheiten“ unterjocht hat? Ich auf jeden Fall.

    Aber das führt für diesen Blog vielleicht etwas arg zu weit …

  140. Jocelyne Lopez

    @ Albrecht Storz: „ es existiert eine „Szene“ von Leuten, die die Relativitätstheorie gegen alles verteidigen wollen – vor allem gegen die Wahrheit.“
    .

    Diese „Szene“ existiert zweifelsfrei im deutschen Internet, allein aus meinen eigenen Beobachtungen und Erfahrungen seit ca. 15 Jahren. Dabei ist mir aufgefallen, dass es in dieser „Szene“ sehr viel … Heidelberg gibt. 😉

    Der universitäre Standort Heidelberg scheint ein heißes Pflaster als „Inspirationsquelle“ für die Diskreditierung der Kritiker der Relativitätstheorie im Internet zu sein, zum Beispiel :

    Stefan Deiters hat in Heidelberg in Astronomie promoviert, betreibt seit Jahren das Physik-Forum astronews.com zum Bashing der Kritiker der Relativitätstheorie, und wurde namentlich genannt und verlinkt im Blog-Artikel zum 6. Jährigen Geburtstag “Relativ Kritisch „Die halbe Dutzend ist vollbracht – 6 Jahre Relativ Kritisch“ als Auslöser des Projekts genannt: „konkret zur Entlastung des Astronomie-Forums astronews.com von Stefan Deiters „.

    – Gerhard Hollaschke „aka galileo2609“, Mitbegründer, Redakteur und Haupthetzer im Forum und Blog „Relativ Kritisch, hat in Heidelberg studiert.

    – Der Astronom Florian Freisteter, der in seinem Blog bei Science-Blogs ebenfalls über Jahre intensiv das Bashing der Kritiker der Relativitätstheorie praktizierte, war zu dieser Zeit in Heidelberg als Astronom beruflich beschäftigt.

    – Ein Teilnehmer von Relativ-Kritisch, der per Gerichtbeschluß aufgefordert wurde, mehr als 500 hetzende Beiträge mit der Antisemitismuskeule über Ekkehard Friebe und mich zu löschen, hatte in Heidelberg Physik studiert.

    – Ein langjähriger und besonders gehäßiger Stamm-User von Relativ Kritisch, Michael Hammer-Kruse, der mit Hunderten von Beiträgen zwischen 2006 und 2010 im Internet massiv dem GOM-Projekt, Ekkehard Friebe und mir eine antisemitische, rassistische und faschistische Motivation bei der Kritik der Relativitätstheorie attestiert hat, informierte mich in einer privaten E-Mail, dass es die Einstellung seiner früheren Universität Heidelberg gegenüber Kritikern der Relativitätstheorie sei.

    – Markus Pössel ist Direktor der Öffentlichkeitsarbeit bei der Haus der Astronomie in Heidelberg.

    Haben sich etwa ehemalige Studenten der Uni Heidelberg zur Gründung bzw. Unterstützung des Projekts „Relativ Kritisch“ mit Gleichgesinnten zusammengetan, um tüchtig die Antisemitismuskeule zu schwenken?

    Last but not least ist Heidelberg der Sitz von SciLogs/Spektrum der Wissenschaft, dessen Initiator und Herausgeber Carsten Könneker ist, der als eingefleischter Relativist zufälligerweise gemäß Wikipedia mit folgender Dissertation promoviert hat: „In seiner Dissertation bemühte sich Könneker, einen maßgeblichen Einfluss der Physik auf die nationalsozialistische Ideologie und Politik nachzuweisen, was kontrovers diskutiert wurde“.

    Es gibt auffällig viel Heidelberg und Antisemitismuskeule in dieser Szene. 😉

  141. Albrecht Storz

    „Es gibt auffällig viel Heidelberg und Antisemitismuskeule in dieser Szene. 😉 „

    Das ist sehr bedenkenswert.

    Da Sie ja das Thema aufgreifen, weitere Gedanken:

    Die „westliche“ Überlegenheit beruht zu einem großen Teil auf dem Überheblichkeitsgefühl „weißer, europäischer Männer – oft genug auch alt“. Es ist dieser Glaube daran, das man hier in Europa/USA den „Stein der Weisen“ in den Händen hielte, mit seinem Propheten Einstein, jeses christ, dem Superstar.

    Die herrschende Elite ist sich vielleicht mehr oder minder im Klaren darüber, dass mit dem Zusammenbruch dieses Irrglaubens „Relativitätstheorie“ das westliche Überheblichkeitsgefühl, seit den giergetriebenen, natur- und lebensverachtenden, massenmörderischen Kolonisationen bis heute weitgehend ungebrochen, ins Straucheln geraten könnte.

    Darum wunderte es mich nicht, wenn sehr viel Geld hinter dem Mundtot-Machen von Kritikern steckt. Und anders kann man so eine hyperaktive Clique von Torhütern der Wahrheit nicht erklären als mit Geld, viel Geld (plus einigen bildungs-indoktrinierten, denkbefreiten Hobby-Anti-„Verschwörungstheorie“-Kriegern).

  142. Albrecht Storz

    Vielen Dank auf jeden Fall an Sie, dass Sie Ihre Zeit für diese undankbare Aufgabe spenden. Das ist ein Akt im besten Sinne der Aufklärung, zur Befreiung des Menschen.

    Nur ein in sinnvollem Umfang kritischer Mensch kann frei sein von Desinformation, Ausbeutung, Entfremdung, dem Missbrauch durch lebensverachtende, freiheitsverachtende, finanziell übermächtige Kräfte.

  143. little Louis

    @ A.S und zu:
    “ …. man kommt da leider nicht drumherum, die allgemeinpolitische Ebene mit einzubeziehen.

    Spektrum/Scilogs ist letztendlich ein Holtzbrinck (DIE ZEIT usw. usw…) – Produkt. Und deren „Agenda“ ist einigermaßen kritischen Zeitgenossen, die nicht nur Regierungspropaganda konsumieren und gedanklich wiederkäuen, schon lange bekannt. Und sie deckt sich mit der transatlantisch- natofreundlichen Generalagenda der anderen Großverlage. Im Bereich Populärwissenschaft wird das nur stärker unter der Decke gehalten. Denn die „reine Wissenschaft “ gilt dem Volksmund als objektiv und weitgehend unkorrumpierbar. Was ein unheimlicher Propagandavorteil ist. Denn wenn „Wissenschaft“ sagt, dass irgenetwas ein „fake“ ist, dann wird das von den meisten Menschen vorbehaltlos geglaubt, auch wenn keine wirklichen Orginalbelege geliefert werden oder wenn nur dunkel behauptet wird, “ Die Wissenschaft“ habe das ja schon hundertmal bewiesen.

    Gerade auch deshalb ist Propagnda unter dem Label (Populär-) Wissenschaft noch weit gefährlicher, als die ansonsten im politischen Raum übliche.Denn die meisten Politiker und auch sehr viele Richter vertrauen „Wissenschaftlern“ nun mal fast vorbehaltlos.

    Nur mal nebenbei:

    Ich hätte mich vor 20-30 jahren auch über meine heutigen Ansichten gewundert und sie eventuell als etwas zu radikal erachtet.
    Aber eine stetig zunehmende Anzahl von Puzzelteilchen, die man einigermaßen autonom und unabhängig „erweben“ konnte, ergeben nun mal mein heutiges „Weltbild“. Dieser Prozess kann zuweilen durchaus verunsichern, denn immer nur das nachzudenken, was angeblich alle besser wissen, ist halt bequemwer. Aber gerade Menschen, die Wissenschaft betreiben oder wenigstens poulärwissenschaftlich halbprofessionell unterwegs sind, sollten nun mal nicht nur „bequem“ denken.

  144. Valentin von Denker

    133. @Rudi Knoth
    „ Hier noch einige Worte zu Herrn Schulz. Dieser Mann arbeitet wohl wirklich als Wissenschaftler und schreibt in seiner Freizeit über die Relativitätstheorie und Quantenphysik. Daran ist nichts Verwerfliches Seine Idee, mit dem Dopplereffekt das Zwillingsparadoxon zu erklären, finde ich gut.“

    Ich habe einmal, zweimal, sogar unzählige Male von führenden RelativistInnen als die wichtigste Lehre bekommen, dass man die Theoretische Physik nicht beweisen muss, weil sie nur(!) THEORETISCH ist!
    HAHA!
    Also die Theoretische Physik richtiger Name ist = UM-DIE-NASE-FÜHRENDE Physik.
    Ich akzeptiere Ihre Einstellung, Sie haben diese UM-DIE-NASE-FÜHRENDE Physik gewählt und grübeln gerne in dem attraktiven, wissenschaftslosen Mischmasch, Physik-Mischmasch, Mathematik-Mischmasch, Theoretische-Architektur-Mischmasch, usw.… anstatt den veralteten, langweiligen, beweisverpflichtenden, AUF-DER-ERDE-BLEBENDEN-KONTROLLIERBAHREN-SINNVOLLEN Wissenschaften, Jessas na(!), ohne Nobel-Preis bleibend!
    Wir sind verschiedene Menschen, also Akzeptanz!

    […….] Moderationshinweis: Ein Absatz wurde gelöscht. Bitte keine ad hominem Äußerungen über Teilnehmer, sie werden in unserem Blog nicht geduldet. […….]

    Sie schreiben es sehr stolz und selbstzufrieden:
    „Daran ist nichts Verwerfliches Seine Idee, mit dem Dopplereffekt das Zwillingsparadoxon zu erklären, finde ich gut.“

    97. Valentin von Denker, also ich: 13. Dezember 2018 um 02:03

    „Wenn in einem Raumschiff (Zwillingsparadoxon) der Maßstab zusammenschrumpft, wird dort der überempfindliche Mensch, auch sein Kopf*, nur gegen die Fahrtrichtung ein paar Zentimeter „schlanker“, freilich die andere Länge bleibt unberührt, also einer, der reisende Zwilling, kann den Maßstab keinesfalls ablesen, weil er sofort tot wird und der „glückliche“ Erdbewohner Zwilling nur die stark verweste Leiche des Bruders findet im erfolgreich zurückkehrenden „Einstein-zauberhaften Raumschiff“ auch sein Kopf*
    – jetzige Bemerkung von mir
    Sehr geehrter Herr Rudi Knoth, wenn Ihr Kopf jetzt, in eine Richtung, nur(!) zwei-drei (2-3) cm, nicht um die Hälfte(!), zusammenschrumpft, was wir nicht wollen, was werden Sie uns zurückschreiben und wie?
    Sehen Sie?
    Ich riskiere jetzt sehr bescheiden zu veröffentlichen, was ich unter meinen engen Bekannten-Kreis als Vorschlag unterbreitet habe: Die Theoretische Physik sollte neben dem Physik-Nobel-Preis, für die erfolgreichen Theoretischen Gehirn Experimente auch den Medizin Nobel-Preis erhalten müssen, na ja, nicht weniger zu reden über den Chemie-, den Biologie- und den Architektur-Nobel-Preis.
    Sie sind ein Vollblut Einstein-Relativist, es ist ein Vergnügen mit Ihnen zusammenzuarbeiten.
    Ich bin sehr neugierig was der Sonntagsphysiker, Joachim Schulz über diesen „Gehirn-Effekt“ geschrieben hat und ob Sie, wie Sie oben meinen: „finde ich gut“ schreiben?
    HAHA!
    Valentin von Denker

  145. Nicht von Bedeutung

    @Albrecht Storz:
    Wieso sollen die Raumfahrer die angebliche Kontraktion Ihres Raumschiffes nicht wahrnehmen, die Kontraktion einer Distanz in Flugrichtung aber schon? Beides beruht auf der gleichen „Beobachtung“ (in Wahrheit eine Berechnung mittels Lorentz-Transformation) eines anderen („ruhenden“) Beobachters.

    Das sollte doch längst klar sein. Direkte und indirekte Messung. Im Raumschiff kann man ein Metermaß an beiden Enden des Raumschiffs anlegen, das sich nähernde bzw. das sich entfernende Objekt jedoch nur vom Raumschiff – also von einem Ende – aus messen und Letzteres funktioniert nur über Signallaufzeiten (Radar). Da die Zeit an Bord des Raumschiffs dilatiert ist (die Uhren gehen dort langsamer), werden viel mehr Signale, die ja undilatiert mit c unterwegs sind, gesendet und empfangen, als mit undilatierten Uhren, weswegen die Strecke kürzer gemessen bzw. interpretiert wird. Wenn die Länge der Strecke vorher bekannt war, kann man aus den Messwerten aber auch ebensogut die bordeigene ZD ermitteln und muss sich nicht mehr mit Längenkontraktion rumschlagen.

  146. little Louis

    @ Albrecht Storz und zu folgendem:

    „…..Es ist schwer zu entscheiden, wer dort alles an einem Strang zieht – sogar trotz scheinbarem Antipart. Ich bin mir inzwischen weder über Ihre Rolle, noch über die Rolle eines nvB, eines „Krüger“, eine „Chrys“ und wie sie alle heißen, sicher.Das ist ein veritabler Info-Krieger. Wie er dazu noch Arbeit und angeblich Familie unter einen Hut bringen soll, ist mir ein Rätsel. Nein, entweder ist das wirklich der Fanatiker, der man sein muss, um so aktiv zu sein – oder er bekommt schlicht Geld und das ist seine (fast) ganze Arbeit. (Eine Proforma-Anstellung geht ja immer noch)….“

    (Ende der Zitation)

    Die Leute der „Gesellschaft für Anomalistik e.V.“ (Heidelberg/Freiburg) – (Das sind GWUP- Dissidenten – haben die US- Hintergründe der Szene einigermaßen korrekt analysiert. Auf deren Website findes Sie das alles. Auch Hintergründe, üblicherweise eher unter der Decke gehalten wurden. Für Jemanden (wie auch Herr Knoth),der der Szene mal etwas näher stand, ist das alles aber im Grunde nichts Neues.

  147. little Louis

    @ A. Storz
    und zu:
    „..Es ist schwer zu entscheiden, wer dort alles an einem Strang zieht – sogar trotz scheinbarem Antipart. Ich bin mir inzwischen weder über Ihre Rolle, noch über die Rolle eines nvB, eines „Krüger“, eine „Chrys“ und wie sie alle heißen, sicher..“ (Zitatende)

    Da gebe ich ihnen größtenteils recht. leider ist das wohl so, dass wir uns auch teilweise in einer Art von „Undercover- Propagandakrieg“ befinden. (Siehe meine allgemeinpolitischen Bemerkungen von oben).

    Da bleibt halt nur als einzig wirksames „Gegenmittel“ so gut es geht argumentative Standards eizuhalten. nur leider gibt es bei scilogs (und bei weitem nicht nur dort) die Blockwarte, die mit Berufung auf ihr „Hausrecht“ radikal löschen, wenns für ihre Agenda brenzlig wird.

    Nichts für ungut, Frau Lpopez, aber am besten wären wohl mehrere von der „öffentlichen Hand“ finanzierte Portale mit klarer und transparenter Moderation. (Das ist jetzt nur mal ein vorläufiger gedankliche Schnellschuss)

  148. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 16. Dezember 2018 um 13:13

    Eigentlich wollte ich die Diskussion über das Thema „Relativisten“ contra „Antirelativisten“ nicht weiterführen. Aber zu diesem Kommentar einige Anmerkungen:

    es existiert eine „Szene“ von Leuten, die die Relativitätstheorie gegen alles verteidigen wollen – vor allem gegen die Wahrheit. Ich weiß nicht inwiefern Sie persönlich zu dieser Szene gehören. Denn Sie setzen sich, wenn auch weitgehend nüchtern und unaufgeregt, für diese Verwirrungstheorie ein.

    DAS weiss ich auch nicht. Wenn Sie damit eine Gruppe von Menschen meinen, die sich verabreden, um für die Relativitätstheorie zu werben, dann gehöre ich nicht dazu, oblwohl ich von dieser Theorie überzeugt bin und versuche etwa Sie von dieser Theorie zu überzeugen (Wenn auch mit geringem Erfolg). Sonst müsste ja jeder Physikprofessor oder Physiklehrer dazu gehören. Ebenso Wissenschaftsjournalisten in diversen Medien.

    Es ist schwer zu entscheiden, wer dort alles an einem Strang zieht – sogar trotz scheinbarem Antipart. Ich bin mir inzwischen weder über Ihre Rolle, noch über die Rolle eines nvB, eines „Krüger“, eine „Chrys“ und wie sie alle heißen, sicher.

    Nun mein „Werdegang“ zu diesem Thema habe ich im Kommentar 133 beschrieben. Als „Jugendsünden“ kann ich noch angeben, daß ich populärwissenschaftliche Bücher darüber gelesen habe und Physik studiert habe (wie ich älter war Ich bin kein Sheldon Cooper). Was die Anderen angeht, so kann ich wenig Genaues über diese Leute sagen. NvB entwickelt wohl an einer eigenen „Weltformel“ um Gravitation mit der Elektrodynamik zu vereinen. Manuel Krüger und „Chrys“ vertreten wohl die RT mit ihren eigenen Darstellungsweisen.

  149. little Louis

    @ Albrecht Storz und:
    „…Aber in der Wissenschaft wird genauso borniert gedacht, wie sonst auf der Welt: die „Relativisten“ verabsolutieren ihre eigene Position und verlangen von jeder anderen Position Unterordnung unter ihre (den Relativisten ihre) „Beobachtungen“…“ (Zitatende)

    Das kommt daher, dass mit Wissenschaft schon immer Politik gemacht wurde.
    Zum Beispiel Paul Feyerabend hat schon auf all das ziemlich vehement hingeweisen. Und sich so ziemlich zwischen alle Stühle gesetzt. Das ist kein bequemes akademisches Leben. Und wenn man dann noch sozialist ist, wie z. B. David Bohm…… Oder auch noch die falsche Religion oder (zusätzlich) eine nicht ganz so genehme Genlinie hat (Deren Bewertung sich ändern kann)………………………………….
    ……………………… Na dann ist aber Feyerabend , oder…oder..

    (-: (-: (-: (-:(-:

  150. Rudi Knoth

    @Jocelyne Lopez 16. Dezember 2018 um 15:49

    Diese „Szene“ existiert zweifelsfrei im deutschen Internet, allein aus meinen eigenen Beobachtungen und Erfahrungen seit ca. 15 Jahren. Dabei ist mir aufgefallen, dass es in dieser „Szene“ sehr viel … Heidelberg gibt. ?

    Und auch etwas Hamburg. Markus Pössel hat in Hamburg studiert und schon damals in Studentenzeitungen über das Thema „Kritiker der Relativitätstheorie“ geschrieben. Und Joachim Schulz hat auch dort studiert und arbeitet bei DESY.

  151. Nicht von Bedeutung

    @Albrecht Storz:
    Meine Rolle sollte klar sein – Ich bin „woken scientist“, ein „critical thinker“ und „logical therapist“. Ich sehe Umstände und füge sie zusammen, gsnz gleich, was dabei heraus kommt und ganz gleich, mit wem ich mich dabei anlege. Ich putze Fenster nicht bloß von einer Seite, sondern schaue nach, ob sie nicht sogar mehr als zwei haben.

  152. Nicht von Bedeutung

    @little Louis:
    Nichts für ungut, Frau Lpopez, aber am besten wären wohl mehrere von der „öffentlichen Hand“ finanzierte Portale mit klarer und transparenter Moderation. (Das ist jetzt nur mal ein vorläufiger gedankliche Schnellschuss)

    Wäre es nicht einfacher an dieser Stelle längst Erörtertes per Link oder Copy-Paste einzufügen?
    Peer Review als Qualitätssicherung
    Open-Peer-Review ist das, was die Wissenschaft braucht, anderfalls wird sie – wie es augenblicklich der Fall ist – mit der Tatsache konfrontiert, dass, wenn sich Yakmist in die Daten eingeschlichen hat, dieser Yakmist fälschlicherweise als qualitativ hochwertig eingestuft wird. Der Wissens-Pool der Wissenschaftler degeneriert dann durch Peer-Review wie ein Gen-Pool durch Inzest.

  153. Rudi Knoth

    Nun noch eine Betrachtung zum Thema des Artikels. Meiner Ansicht nahc haben ja der Dopplereffekt und die gravitative Rotverschiebung mit der Zeit zu tun, weil Frequenz die Zahl der Schwingungen pro Zeiteinheit ist. Nun gab es vor einiger Zeit Messungen des Sterns S2 bei seinem Umlauf um das Schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße. Dabei wurde in diesem Artikel die gravitative Rotverschiebung genannt. In dem Dokument wurde neben der gravitativen Rotverschiebung auch der trasnversale Dopplereffekt genannt. Wir wird das hier in der Runde gesehen.

  154. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Meiner Ansicht nach haben ja der Dopplereffekt und die gravitative Rotverschiebung mit der Zeit zu tun

    Das passt auch zu meiner Ansicht. Daraus folgt aber auch, dass Welle bzw. die Frequenz, die z.B. von der Erde zur ISS gesendet wird, zu keiner Zeit eine tatsächliche Formänderung durch immer länger werdende Wellenlängen erfahren, was auch die gravitative Rotverschiebung zu einem Messartefakt macht, welches schlicht nicht mehr auftaucht, wenn man die Frequenz mit einer verlangsamten GPS-Uhr in einem der Satelliten misst.
    Daraus folgt weiter, dass bei diesem S2-Phänomen eine gravitative Rotverschiebung nicht auftauchen kann, weil man sie nur mit einem Zeitnormal gemessen wird, obwohl dafür mindestens zwei erforderlich wären.
    Der transversale Doppler-Effekt plus die gravitative Rotverschiebung dürften demnach den Werten von f2′ dieser Tabelle (dropbox.com/s/aujss3bu142ov6d/Doppler-Effekt2.ods) entsprechen.
    Anm.: Echtheits-Zertifikat der Datei SHA1: 42627B4832BC74D899C7A2029AF058105A67ADC0 bei 52108 Bytes. Werden andere Werte angezeigt, besteht Virengefahr!

    ——————–

    Anmerkung der Moderation: Ich kann selbst nicht sicher beurteilen, ob Virengefahr beim Aufrufen der Tabelle besteht, deshalb habe ich den Link dazu vorsichtshalber gelöscht. Interessierte Teilnehmer können die Tabelle direkt aus Ihrem PC aufrufen. Ist es so in Ordnung?

  155. little Louis

    @ J.L und zu „heidelberg“

    Ich hab ja vor einiger Zeit mal irgndwo etwas scherzhaft kommentiert, dass die akademische Szene IN HD mindestens zu 50% aus „Amerikahäusern“ und „Deutsch- amerikanischen Instituten besteht“. Es gibt dort fast wöchentlich populärwissenschaftliche oder politische (akademische) Veranstaltungen fürs Publikum und die Verbindungen zu Univesitätsinstituten sind exzellent. In der Tagespresse wurde offen über die Veranstaltungen während des Trump-Wahlkampfes berichtet: Zu 90 Prozent eingefleischte (neoloberale)Fans der US- (Hillary-) Demokraten.
    Diese Szene deckt sich auch zu großen Teilen mit der GWUP/ Esowatch- Gemeinde. Wenn auch nicht immer so dogmatisch-militant wie viele dort.

    @ A.S.
    Bezüglich Alfred Adler hab ich bei scilogs ja auch mal auf den diesbezüglichen Artikel von Gallison/Wesselyim im suhrkamp- Bändchen
    „Pseudowissenschaft“ von 2008 hingewiesen. Erstaunlich auch der dortige Artikel über David Bohm (im Kalten Krieg). Auch nicht zu verachten ist der suhrkamp- Band “ Philosophie der Physik “ von 2012-
    Aktuell fast am interessaantesten finde ich aber „Cosmo Sapiens“ von John Hands. Ein recht guter kritischer Überblick.

    q Rudi Knoth
    Hab vorhin noch mal einiges in Relativ Kritisch angeschaut. Eigentlich verstehe ich nicht so ganz, weshalb der galileo so sauer (mit ihnen) tut. Sie sind doch eigentlich gar kein richtiger Mainstream- Angreifer –
    Warum macht er dann den Aufstand ? Nur weil mal das Wort „Jude“ oder „Antisemitismus“ gefallen ist ? Kann eigentlich nicht sein. Oder doch?

  156. Nicht von Bedeutung

    @Moderation:
    Für die Überprüfung war eigentlich der Mechanismus Über die Prüfseite (OnlineMD5) gedacht. Bei OnlineMD5 kann man die heruntergeladene Datei (die hoffentlich mit einem Virenscanner vorab geprüft wurde) in das obere Fenster (click or drag) ziehen und auf sha1 stellen. Dann wird, sofern die Datei im Originalzustand ist, der hier veröffentlichte Code und die Anzahl der Bytes dort angezeigt. Werden andere Werte angezeigt, besteht Virengefahr und dann ist auf der Download-Strecke etwas nicht in Ordnung. Sie hätten diese Links nicht löschen müssen – ein solches Prüfverfahren ist Gang und Gäbe. Mit diesen Codes verbürgt sich der Ersteller (in diesem Falle ich) für diese Datei.

    ———————

    Anmerkung von J. Lopez: Die Adresse des Links zu der Tabelle habe ich nicht gelöscht, jeder kann diese Adresse mit seinem eigenen Browser aufrufen und den Sicherheischeck in Ruhe durchführen. Unsere Blog-Software ist auch wenig geeignet für mathematische oder ähnliche Anwendungen.

  157. Rudi Knoth

    Eine kleine Korrektur:

    Mit dem Link zum Dokument ist mir ein Fehler unterlaufen. Hie ist der richtige Link.

  158. Rudi Knoth

    @little Louis 16. Dezember 2018 um 19:29

    „Warum macht er dann den Aufstand ? Nur weil mal das Wort „Jude“ oder „Antisemitismus“ gefallen ist ? Kann eigentlich nicht sein. Oder doch?“

    Eben weil ich vor 10 Monaten ganz schlimme antisemitische Sachen geschrieben habe. „Lore Ipsum“ hat mich darauf angesprochen und ich wollte darauf nicht antworten was ich dann später tat. Un daher kommt dann der Vorwurf des Antisemitismus gegen mich.

  159. Rudi Knoth

    @Nicht von Bedeutung 16. Dezember 2018 um 18:50

    Danke für die Antwort. Jetzt meine Einwände dazu:

    „Daraus folgt aber auch, dass Welle bzw. die Frequenz, die z.B. von der Erde zur ISS gesendet wird, zu keiner Zeit eine tatsächliche Formänderung durch immer länger werdende Wellenlängen erfahren, was auch die gravitative Rotverschiebung zu einem Messartefakt macht, welches schlicht nicht mehr auftaucht, wenn man die Frequenz mit einer verlangsamten GPS-Uhr in einem der Satelliten misst.“

    Bei der ISS (Uplink/Downlink) wird die Frequenz gemessen. Ob eine Wellenlängenänderung noch dabei ist, kann in der Messung nicht festgestellt werden. Der Dopplereffekt, den man dort in der Regel misst (oder auf den man sich einstellen muss) ist eher der longitudinale Anteil. Der transversale Anteil ist recht klein (0,08 Hz).

    Die „Rotverschiebung“ (gravitativ/transversaler Dopplereffekt) wird (meines Wissens nach) durch Vergleich von Absorptionslinien des Lichts des Sterns mit bekannten (Emmisions-)Linien im Labor festgestellt. Man geht davon aus, daß die Atome als Frequenznormal lokal bzw im gleichen Inertialsystem dieselbe Frequenz haben.

  160. Jocelyne Lopez

    @ Albrecht Storz – Nr. 136 zu Joachim Schulz: „Das ist ein veritabler Info-Krieger. Wie er dazu noch Arbeit und angeblich Familie unter einen Hut bringen soll, ist mir ein Rätsel. Nein, entweder ist das wirklich der Fanatiker, der man sein muss, um so aktiv zu sein – oder er bekommt schlicht Geld und das ist seine (fast) ganze Arbeit. (Eine Proforma-Anstellung geht ja immer noch).“
    .

    Joachim Schulz ist jetzt nicht mehr in einer öffentlichen Forschungseinrichtung beruflich beschäftigt, sondern in der Wirtschaft (European XFEL GmbH) , so daß es kaum anzunehmen ist, dass er eine „Proforma-Anstellung“ zum Bashing der Kritiker der Einstein-Physik innehat. Sein SciLogs-Blog führt er rein privat ohne Bezahlung von Spektrum, wie SciLogs-Blogger bei einigen Gelegenheiten es auch betonen. Ganz ohne Eigennutz ist jedoch ein Blog bei SciLogs für die Blogger wohl nicht, allein durch mediale Verbreitung ihrer Auffassungen oder Publikationen.

    Anders ist es allerdings für Markus Pössel, der als Leiter der Öffentlichkeitsarbeit einer Forschungseinrichtung der öffentlichen Hand ( Zentrum für astronomische Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit / Max-Planck-Gesellschaft ) mit Steuergeldern sein Bashing der Kritiker der Einstein-Physik bei SciLogs betreibt.

  161. Valentin von Denker

    @Rudi Knoth
    Sie tratschen über: ISS (Uplink/Downlink), transversale Anteil, Rotverschiebung“ (gravitativ/transversaler Dopplereffekt), (Emmisions-)Linien – usw…

    [……] Moderationshinweis: Absatz gelöscht. Bitte keine ad hominem Äußerungen über Teilnehmer, sie werden in unserem Blog nicht geduldet.[…….]

    Valentin von Denker hat Ihnen in N° 143. schon erklärt, aber noch einmal wie im Kindergarten:
    Wenn Ihr VW Pkw in eine Richtung um die Hälfte zusammenschrumpft, wie fahren Sie damit weiter?
    Im Weltall bei fast Lichtgeschwindigkeit gibt es keine Servicestelle!
    Freilich nur theoretisch!
    HAHA!
    Selbstverständlich werden Sie mir, als überzeugter Relativist, nicht antworten, weil damit Ihrerseits das ganze Einstein Mischmasch blitzschnell vernichtet wird!

    Valentin von Denker

  162. Rudi Knoth

    Noch ein kleiner Nachtrag zum Thema Dopplereffekt und ISS.

    Es wird zwar den teilnehmenden Schulen empfohlen, Sender wie Empfänger in 1 kHz-Schritten abstimmen zu können. In der FB-Gruppe Amateurfunk habe ich aber ein Video gesehen, in dem trotz längere Empfangszeit der Empfänger nicht „nachgestimmt“ werden musste. Trotzdem konnte man das Signal der ISS gut hören.

    Dies nur als kleine Nebenbemerkung.

    @little Louis

    Ich dachte immer, daß „Spektrum der Wissenschaft“ ein deutscher ABleger von „Scientfic American“ sei.

  163. Rudi Knoth

    @Valentin von Denker

    Der erste Absatz deutet wohl darauf hin, daß Ihnen diese Begriffe nichts sagen und wie „Küchenlatein“ vorkommen Nun gut. Ich wollte nur das Thema etwas „wissenschaftlich“ erläutern. Bei den Begriffen hilft Ihnen Professor GOOGLE.

    Wenn Ihr VW Pkw in eine Richtung um die Hälfte zusammenschrumpft, wie fahren Sie damit weiter?
    Im Weltall bei fast Lichtgeschwindigkeit gibt es keine Servicestelle!

    Un Parkplätze sollte man auch nicht mit dieser Geschwindigkeit suchen, weil die Parklücke dann zu klein ist. Wenn Sie in dem VW sitzen, werden Sie von der Schrumpfung nichts bemerken. Denn alle Längen in Fahrtrichtung im Inertialsystem, in dem der PKW ruht, sind in dieser Richtung verkürzt.

  164. Jocelyne Lopez

    @ Rudi Knoth: „Un Parkplätze sollte man auch nicht mit dieser Geschwindigkeit suchen, weil die Parklücke dann zu klein ist. Wenn Sie in dem VW sitzen, werden Sie von der Schrumpfung nichts bemerken. Denn alle Längen in Fahrtrichtung im Inertialsystem, in dem der PKW ruht, sind in dieser Richtung verkürzt.“
    .

    Wenn Sie schon die Aufklärung über die SRT von Joachim Schulz bei SciLogs so herausragend finden, dann verstehe ich nicht, warum sie nicht endgültig die Längenkontraktion und die Zeitdilatation ad acta legen, denn:

    Joachim Schulz hat bereits 2011 in seinem Blog unmissverständlich ausgesagt, dass die Längenkontraktion nicht materiell real, sondern ein Meßartefakt ist – in Anlehnung an Markus Pössel, der es bereits 2008 ausgesagt hatte: „Die Laengenkontraktion geht nicht mit materiellen Veraenderungen des Koerpers einher;“

    Außerdem hat Joachim Schulz neulich in seinem Blog ausgesagt, dass dementsprechend auch die Zeitdilatation nicht real ist: „NvB hat hier recht, wenn die Längenkontraktion nicht real ist, passt der Zug nicht an den Bahnsteig. Längenkontraktion und Zeitdilatation können nur beide real oder beide Messeffekte sein.“

    Ich verstehe daher nicht, warum Sie sich nicht an die Aufklärung Ihrer Vorbilder halten und immer wieder die völlig fiktiven Längenkontraktion und Zeitdilatation diskutieren wollen. 🙁

  165. Rudi Knoth

    @Jocelyne Lopez 17. Dezember 2018 um 13:50

    Wo Sie recht haben, haben Sie recht. Weder „staucht“ sich das Auto materiell, noch geht die Borduhr langsamer. Nur gemessen ist das Auto kürzer und geht die Borduhr im Vergleich mit 2 Uhren an der Straße langsamer. Nur für das Erste werden ich noch erzählen, welche lustigen Effekte bei der Parkplatzsuche vorhergesagt werden.

    Der Fußgänger an der Seite der Parklücken siht das Auto so gedreht, als ob es in die Fahrbahnmitte fährt. Und damit erkkärt er sich, daß der Fahrer schräg auf die Parklücke schaut und daher die Parklücke falsch einschätzt.

    Zum Thema Zeit schreib ich später was. Versprochen.

  166. Albrecht Storz

    Nicht von Bedeutung
    16. Dezember 2018 um 16:53

    @Albrecht Storz:
    „Wieso sollen die Raumfahrer die angebliche Kontraktion Ihres Raumschiffes nicht wahrnehmen, die Kontraktion einer Distanz in Flugrichtung aber schon? Beides beruht auf der gleichen „Beobachtung“ (in Wahrheit eine Berechnung mittels Lorentz-Transformation) eines anderen („ruhenden“) Beobachters.“

    Das sollte doch längst klar sein. Direkte und indirekte Messung.

    Was soll das sein: „direkte und indirekte Messung“? Das ist Unsinn. Es ist sehr verdächtig, wie Sie mit hanebüchenem Zeug versuchen, die sRT zu retten.

    Ähnlich wie Herr Schulz, der mit „mitbewegter“ und „nicht-mitbewegter“ Länge daher kam. Völlig unwissenschaftliches Zeugs.

    [………….] Moderationshinweis: Satz gelöscht. Bitte keine ad hominem Äußerungen über Teilnehmer, sie werden in unserem Blog nicht geduldet und verursachen Eskalationen […………..]

    Schon Ihr Getue „SI-Einheiten, SI-Einheiten“ war von ähnlicher Qualität. Dass die „SI-Einheiten“ eines „kontraktierten Raumschiffes/ Beobachters nicht identisch sein können mit den „SI-Einheiten“ des „unbewegt“ beobachtenden Beobachters, ist immerhin inzwischen klar geworden, sogar von Ihnen (oder Herr Schulz) bestätigt worden. Aber sicher leugnen Sie selbst das jetzt wieder ab. Passt in die Agenda, auf jeden Fall.

  167. Albrecht Storz

    Nicht von Bedeutung
    16. Dezember 2018 um 17:40

    @Albrecht Storz:
    Meine Rolle sollte klar sein – Ich bin „woken scientist“, ein „critical thinker“ und „logical therapist“.

    Wer’s glaubt, wird selig.

    Ihr Kommentar:

    Nicht von Bedeutung
    16. Dezember 2018 um 16:53

    @Albrecht Storz:
    „Wieso sollen die Raumfahrer die angebliche Kontraktion Ihres Raumschiffes nicht wahrnehmen, die Kontraktion einer Distanz in Flugrichtung aber schon? Beides beruht auf der gleichen „Beobachtung“ (in Wahrheit eine Berechnung mittels Lorentz-Transformation) eines anderen („ruhenden“) Beobachters.“

    Das sollte doch längst klar sein.

    spricht eine andere Sprache: Sie suchen schier verzweifelt irgend eine antiwissenschaftliche Ausflucht aus dem offensichtlichen Dilemma: keine verkürzten Raumschiffe, aber angeblich verkürzte Distanzen.

    Die Unterscheidung zwischen „direkten“ oder „indirekten“ Messungen ist einfach lachhaft. Genauso lachhaft wie die „mitbewegten Längen“ und „nicht-mitbewegten Längen“ von Herr Schulz.

    Sie erfinden Zeugs. Und tun, was am entlarvendsten ist, so, wie wenn diese Pseudo-Unterscheidungen wohldiskutierte, gesicherte Wissenschaftsinhalte wären. Dabei lässt sich für so einen Unsinn nicht einmal irgend eine seriöse Textstelle angeben. Geschweige denn eine tragfähige wissenschaftliche Definition. Entweder ist Ihnen wissenschaftliches Denken völlig fremd – oder Sie tun nur so naiv-überzeugt.

  168. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Man geht davon aus…
    Mit „Man geht davon aus“ ist das imer so eine Sache. Wenn Kritiker berechtigterweise von etwas Anderem ausgehen, liegen sie falsch, weil nur Wissenschaftler von dem Richtigen ausgehen können, oder wie?
    Ich jedenfalls gehe davon aus, dass ich mit meiner Annahme richtig liege, ganz einfach deswegen, weil es nicht nur weit logischer klingt, sondern auch, weil es offenbar weit logischer ist.

    Fazit: Die LK ist in jedem Fall ein Messartefakt und zu keiner Zeit real. Die ZD im Sinne der SRT existiert nicht. Wenn Uhren falsch gehen und Frequenzen deswegen falsch gemessen werden, liegt das nur daran, dass die Geschwindigkeit aller Wechselwirkungen im und gegenüber dem allgegenwärtigen Raum bzw. Vakuum konstant c ist. Die aktuellen Definitionen sind, wegen dem Verhalten der Uhren, ein logischer Fehlschuss, weil Strecken auf die Art zu ihren eigenen kontrollierbaren Problemen (Anfälligkeit für Druck und Temperatur) auch noch die unkontrollierbaren Probleme von Zeitmessgeräten (Anfälligkeit für Bewegung und Gravitation) erben.

    Man muss gar nicht mehr darüber diskutieren, ob es anders ist, sondern nur mehr darüber, welche Konsequenzen das haben sollte.

  169. Valentin von Denker

    @Rudi Knoth
    „Der erste Absatz deutet wohl darauf hin, daß Ihnen diese Begriffe nichts sagen…“

    Ich würde sagen, in dieser Situation bedeuten mir „diese Begriffe“ etwas anderes als Ihnen.
    Die Sache hat so angefangen, dass Einstein Falsche-Gedanken-Experimente gemacht hatte, er und niemand anderer hatte das Licht wirklich gekannt, davon buken die erfolglosen, aber schlauen Physiker eine Falsche-Gedanken-Experimente-Torte und in den folgenden 100 Jahren fabrizierten die noch raffinierteren RelativistInnen einen riesig großen, dazu passenden Gedanken-Experimente – Falschen-Beweisschaum-Mischmasch, was die RelativistInnen untereinander nur „ANGEMESSEN“(!) kritisieren.
    Nun darauf deuten „diese Begriffe“ hin!
    „Küchenlatein“ – ich kenne schon von früher Ihre schönliterarische Ader.
    …GOOGLE Professor könnte mir helfen… sagen Sie mir nicht, dass wir vor zwei Wochen, neben einander sitzend in der GOOGLE Bibliothek, nicht den gleichen Artikel gelesen haben!

    Na ja, manchmal denke ich auch ein bisschen!

    Welche Inertialsysteme reden Sie, nehmen Sie?
    Im Weltall, wo unsere Rakete unterwegs ist, herrscht ein riesiges Durcheinander; quer, gegenüber, parallel, Raketen, Kometen, größere-kleinere Himmelskörper, einzeln oder in Gruppen…rasen, rasen und rasen!
    Ist für Sie nur das irdische 87km/h Bahnsteig-Inertialsystem von Einstein gültig?

    Bei diesen Theoretischen Medizin Experimenten ist das Problem nicht das, dass der Mensch in eine Richtung verkürzt wird, sondern, dass er in der QUER-Richtung nicht verkürzt wird!
    „…werden Sie von der Schrumpfung nichts bemerken…“
    …auch nicht in einem schrägen Spiegel, oder einfach; SCHWARZ?

    Valentin von Denker

  170. Albrecht Storz

    Und es wird weiter darüber schwadroniert, wie wenn nichts gewesen wäre. Kein Ansatz die Thematik systematisch anzugehen. Ich habe bei Herrn Schulz mal einen Vorschlag gemacht. Vergebens!

    Indem zu jeder Maßangabe angegeben wird, mit wessen Standards diese gemessen wurden oder in wessen Einheiten, könnte man sehr leicht prüfen, wer recht hat und wer falsch liegt. Wenn die Relativisten Recht hätten würde sich nachher einfach herausstellen, dass „1m = 1m“ oder „1sec = 1sec“. Denn das ist ja die Ausgangsbehauptung. Obwohl die Relativisten inzwischen in ihre typische Sowohl-als-auch-Haltung in Deckung gegangen sind, und jetzt mit „mitbewegten“ versus „nicht-mitbewegten“ Längen oder „direkte“ oder „indirekte“ Messung aus den Löchern kommen.

  171. Albrecht Storz

    Herr nvB

    „Das sollte doch längst klar sein. Direkte und indirekte Messung. „

    Liefern Sie einen wissenschaftlichen Text, in dem eine allgemeingültige Definition dieser Begrifflichkeit (also nicht eine Definition nur bezüglich zB eines bestimmten Experimentalaufbaus oder einer bestimmten Durchführung eines Experimentes) gegeben wird. Nennen Sie das Standardwerk oder das einschlägige Lehrbuch in der diese Unterscheidung dargelegt wird.

    Oder lassen Sie es. Ich kann Sie schon lange nicht mehr ernst nehmen.

  172. Nicht von Bedeutung

    @Albrecht Storz:
    „Ich kann Sie schon lange nicht mehr ernst nehmen.“

    Da sagen Sie was. Vllt. sollte ich auch damit anfangen, Sie nicht mehr ernst zu nehmen. Wenn dies Andere nach mir dann auch noch tun, wird Ihnen nichts weiter übrig bleiben, als auch hier mit Spammen anzufangen. Bringt Ihnen das dann zukünftig irgend einen Erkenntnisgewinn?

    Solange Sie in Gefilden, in denen Maßstab und Einheit definitiv eine andere Bedeutung als bei Ihnen haben, unterwegs sind, sollten Sie sich mit der Bedeutung und der Wortwahl dieser Begriffe vertraut machen, bevor man Sie überhaupt ernst nehmen kann.

    Es ist btw. auch schon lustig, wen Sie hier alles der Schiene „Relativist“ zuordnen.

    Ich wünsche Ihnen dann noch viel Spaß hier.

  173. Jocelyne Lopez

    @ Albrecht Storz und NvB:

    So wie ich Ihren Austausch von Argumenten bei SciLogs und hier verfolgt und wahrgenommen habe, sehe ich zwischen Ihren jeweiligen Positionen zur SRT keinen unüberwindbaren Dissens, sondern ganz im Gegenteil einen grundsätzlichen Konsens:

    Beide sind Sie entschiedene Kritiker der SRT und beide sind Sie darüber einig, dass die Kernannahmen der SRT „Längenkontraktion“ und „Zeitdilatation“ nicht haltbar und zu verwerfen sind, denn weder die Längenkontraktion noch die Zeitdilatation gemäß Lorentztransformation sind reale physikalische Phänomenen, sie existieren nicht in der Realität. Die Lorentztransformation ist lediglich die mathematische Beschreibung einer Fiktion.

    Den einzigen Streitpunkt zwischen Ihnen beiden sehe ich bei der „Meßtechnik“ zum Messen dieser Fiktion, obwohl es müßig ist sich damit zu beschäftigen, wie man eine Fiktion misst… Man kann keine Fiktion messen, es handelt sich weder um konkrete Messungen noch um Meßartefakten, sondern regelrecht um reine Meßfiktionen. 🙁

    – NvB vertritt den Standpunkt, dass die Zeitdilation gemäß Lorentztransformation nicht existiert, jedoch bei vermeintlichen experimentellen Nachprüfungen dieser Meßfiktionen verwechselt wird mit der Unzuverlässigkeit der Atomuhren, die unter realen physikalischen Einflüssen wie Bewegung, Gravitation, Temperatur, Druck usw. langsamer gehen, so daß bei „Messungen“ mit der Lichtgeschwindigkeit (was er „indirekte Messungen“ nennt) andere Meßgröße entstehen als bei „Messungen“ mit einem festen Maßstab (was er „direkte Messungen“ nennt).

    – Albrecht Storz vertritt den Standpunkt (genauso übrigens wie ich), dass die unterschiedlichen Längen- und Zeitgrößen aus der Lorentztransformation einzig auf eine stillschweigende und unzulässige Änderung der Maßeinheiten in der SRT beruht: Die Sekunde „dilatiert“ in der SRT (sie ist länger als die SI-Sekunde) und der Meter schrumpft.

    So sehe ich zumindest den Dissens zwischen Ihnen beiden.

  174. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Sie haben da nicht ganz unrecht. Nur eben was die Messungen angeht, liegen Sie vermutlich falsch, denn Messungen werden immer wieder von unabhängigen Stellen wiederholt und nachvollzogen. Die SRT ist keine Verschwörung. Am deutlichsten wird das bei Yves-Stilwell-Botermann, wo ein Ion statt auf etwa 513MHz erst auf etwa 546MHz reagierte bzw. andersherum bereits bei etwa 0,338c auf etwa 384MHz und etwa 777MHz reagierte statt erst auf etwa 408MHz und etwa 852MHz. Und das sind Unterschiede und da lässt sich nicht viel dran manipulieren.

    Jedenfalls müssten lt. klassischem Doppler aus den Frequenzen 384MHz und 777MHz bei 0,338c etwa 513MHz gemessen werden und nicht etwa 546MHz. Das ist – egal wie man es betrachtet – ein eindeutiger Hinweis darauf, dass Uhren ganz sicher von einer gegenüber dem Raum absolut konstanten Wechselwirkungsgeschwindigkeit abhängig sind, für welche bei bewegter Mechanik c±v gilt und v obendrein noch von der Masse der Mechanik abhängt. Uhren werden damit nachweislich durch Bewegung und Gravitation beeinflusst und deswegen ist mein Fazit aus #168 in vollem Umfang gültig.

  175. Jocelyne Lopez

    @ NvB – Nr. 174: „@ Jocelyne Lopez – Sie haben da nicht ganz unrecht. Nur eben was die Messungen angeht, liegen Sie vermutlich falsch, denn Messungen werden immer wieder von unabhängigen Stellen wiederholt und nachvollzogen. […] Uhren werden damit nachweislich durch Bewegung und Gravitation beeinflusst….
    .

    Hier liegen Sie ganz offensichtlich falsch, das ist vermutlich eine Denkblockade von Ihnen, weil Sie für Ihre Alternativtheorie auch eine „Zeitdilatation“ brauchen, die sie rein mathematisch ohne Längenkontraktion aus der Lorentztransformation abgeleitet haben.

    Die mathematisch abgeleitete „Zeitdilatation“ aus Ihrer Alternativtheorie beträgt ebenfalls den rein mathematisch berechneten Lorentzfaktor, wobei Sie den Wert des Lorentzfaktors meßtechnich mit der Unzuverlässigkeit der Atomuhren begründen wollen. Und das passt experimentell hinten und vorne nicht!!

    Es wurde nämlich nie eine „Zeitdilatation“ nach dem Wert des Lorentzfaktors konkret gemessen! Weder mit dem Hafele-Keating Experiment noch in der GPS-Technologie: Atomuhren verstellen sich nie nach dem mathematischen Wert des Lorentzfaktors, sondern nach verschiedenen und variablen Einflüßen wie Bewegung, Gravitation, Druck, Magnetfelder, Temperatur usw. Und sie können sich dabei sowohl mit einem langsameren als auch mit einem schnelleren Gang verstellen, sie machen erratische Sprünge. Nix mit dem Lorentzfaktor.

    Das wird sowohl mit dem Hafele-Keating-Experiment als auch millionenfach tagtäglich mit der GPS-Technologie festgestellt: Die Abweichungen sind nicht im Voraus zu berechnen, sie betragen nicht den Lorentzfaktor, die sind unvoraussehbar, sie müssen lediglich korrigiert werden wenn sie auftreten, ohne dass man genau die Ursache kennt, die ihre Verstellung verursacht hat. Das ist das tägliche Brot der Ingenieure der GPS-Technologie: Die Satelliten-Uhren werden ständig beobachtet und werden bei Bedarf manuell korrigiert und mit den Uhren der Bodenstation neu synchronisiert. Die GPS-Ingenieure sind Techniker, also Pragmatiker, zum Glück, sie interessiert nicht warum die Uhren sich verstellt haben, sie machen sich keinen Kopf darüber, sie haben was wichtigeres zu tun: sie korrigieren eben die Uhren, wenn sie sich verstellt haben und fertig. Sie sind Pragmatiker, zum Glück, die Technik muss funktionieren, und sie funktioniert. 🙂

  176. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Hier liegen Sie ganz offensichtlich falsch, das ist vermutlich eine Denkblockade von Ihnen, weil Sie für Ihre Alternativtheorie auch eine „Zeitdilatation“ brauchen, die sie rein mathematisch ohne Längenkontraktion aus der Lorentztransformation abgeleitet haben.

    Ich kann nur wiederholen, dass sie hier ganz offensichtlich falsch liegen, denn ich leitete von experimentellen Resultaten und technischen Gegebenheiten ab und nicht von irgendwelchen nichtssagenden Formeln.

    Die Abweichungen sind nicht im Voraus zu berechnen, sie betragen nicht den Lorentzfaktor, die sind unvoraussehbar, sie müssen lediglich korrigiert werden wenn sie auftreten, ohne dass man genau die Ursache kennt, die ihre Verstellung verursacht hat.

    Die Abweichungen entsprechen tatsächlich nicht immer dem Lorentz-Faktor, denn der Faktor für die Abweichung hängt, wie gesagt, nicht nur von der Geschwindigkeit sondern auch noch von der Masse ab. Bei Lichtstrahlen (masselos) zwischen zwei Spiegeln (horizontale Lichtuhr) ist er z.B. c²/(c²-v²)=?² und nicht bloß ?. Faktisch kann man den Abweichungsfaktor aber lokal bestimmen und den Gang von Uhren darauf abstimmen, wobei jedoch einige Bits Genauigkeit bei draufgehen. Wie das funktioniert, sieht man erstens bei GPS und zweitens hatte ich auch schon oft genug beschrieben, wie es funktioniert. Dafür, dass kein Mensch die Daten, über welche die GPS-Satellitenuhren verlangsamt werden, erhebt oder gar erfasst, kann ich ja nichts – ist aber Fakt.

  177. Jocelyne Lopez

    @ NvB – Nr. 176

    Ich kann auch nur wiederholen, dass die Verstellungen des Gangs der Atomuhren absolut nichts mit dem Lorentzfaktor und mit der SRT zu tun haben.

    Dazu können Sie zum Beispiel zwei absoluten Experten vertrauen, die gleichzeitig entschiedene Kritiker der SRT sind:
    .

    Louis Essen, der Erfinder der Atomuhr, der darüber entsetzt war, was die Relativisten mit seinen Uhren veranstalten. Seine Cäsium-Uhr wurde auch im britischen Metrologie-Institut in Greenwich als erste Primäruhr eingesetzt, die die verbindliche Dauer der SI-Sekunde später vorgab. Siehe in unserem Blog mit weiterführenden Links Atomic Standards of Length and Time
    .

    Ronald Hatch, Entwickler der GPS-Technologie, siehe in unserem Blog mit weiterführenden Links Relativity in the Light of GPS – YouTube Video 2013

    sowie seine Seite beim Official U.S. government information about the Global Positioning System (GPS) and related topics

    und die Liste seiner Patente

  178. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Und worin sehen Sie nun unterschiede zwischen Ihren und meinen Aussagen?

    Ich muss eigentlich auf niemanden vertrauen, außer auf meinen Verstand. Aber was hilft das schon, wenn es eh keiner versteht? Ich habe nur zunehmend das unbehagliche Gefühl, dass sich in Sachen Verstand nur jeder selbst der nächste ist.

    Natürlich hängt der Gang einer Uhr nicht vom Lorenz-Faktor ab, sondern, wie gesagt, von Gravitation und Bewegung. Das hindert aber keinen daran, einen Lorentz- bzw. Abweichungs- oder Korrektur-Faktor lokal zu ermitteln und Uhren danach zu stellen.

  179. little Louis

    Lassen Sie sich nicht vom „Ruf“ des Portals abschrecken und lesen Sie dort einen längeren Bericht zum Thema “ Politische Einflussnahme und Zensurversuche) aus Australien.

    https://kenfm.de/akademische-freiheit-und-politischer-druck/

  180. Rudi Knoth

    Jetzt einige Worte zum Thema Zeitdilatation und Dopplereffekt.

    Der relativistische Dopplereffekt hängt in folgender Weise mit der Zeitdilatation zusammen:

    Betrachten wir ein Inertialsystem, in dem der Empfänger ruht. Dann erhält man mit dem Erweitern der Formel des relativistischen Dopplereffekts eine Frequenz, die sich aus der Formel für den klassischen Fall „Empfänger ruhend“ und einer um 1/Gamma verringerten Frequenz des Senders zusammensetzt. Man kann dies auch so interpretieren, daß die laufzeitkorrigierte Taktrate des Senders niedriger ist als die Taktrate des Sender in seinem Inertialsystem.

  181. Jocelyne Lopez

    @ NvB – Nr. 178 : „Natürlich hängt der Gang einer Uhr nicht vom Lorenz-Faktor ab, sondern, wie gesagt, von Gravitation und Bewegung. Das hindert aber keinen daran, einen Lorentz- bzw. Abweichungs- oder Korrektur-Faktor lokal zu ermitteln und Uhren danach zu stellen.“
    .

    Hier zeigt sich, dass Sie den Sinn und Zweck der Festsetzung einer Maßeinheit nicht verinnerlicht haben.

    Keiner darf eine Uhr nach irgendwelchen lokalen physikalischen Einflüssen auf ihren Gang stellen! Das ist nicht zulässig bzw. die Messung mit dieser Uhr ist ungültig, denn diese Uhr geht per internationaler Konvention falsch!

    Die einzigen Uhren, die per internationaler Konvention richtig gehen, sind die Uhren, egal welcher Bauart, die die verbindliche Dauer der SI-Sekunde realisieren, welche von den weltweit 15 Primäruhren in Metrologie-Instituten vorgegeben wird.

    Die verbindliche Dauer der SI-Sekunde wurde in den sechziger Jahren zuerst mit einer Cäsium-Uhr des britischen Physikers Louis Essen im Metrologie-Institut in Greenwich mit der ersten Primäruhr ausgewählt und per internationaler Konvention 1967 als Maßeinheit der Sekunde festgesetzt. Inzwischen gibt es wie gesagt weltweit 15 Primäruhren in Metrologie-Instituten (davon 4 bei der PTB in Deutschland). Einzig diese 15 Primäruhren gehen richtig, alle Uhren aller Bauarten, die die Dauer der Sekunde von diesen Primäruhren nicht realisieren gehen falsch und liefern ungültige Messungen!

    Die Definition der SI-Sekunde ist dabei völlig irrelevant, man kann eine andere Definition auswählen, oder auch am besten gar keine Definition, denn auch andere Uhren als Cäsium-Uhren können die SI-Sekunde realisieren, zum Beispiel mechanische Uhren, Pendeluhren oder Quarzuhren. Die Bauart ist völlig irrelevant, einzig relevant ist der Vergleich des Gangs einer Uhr mit den Primäruhren, einzig relevant ist die verbindliche Dauer der Sekunde, die von den Primäruhren vorgegeben wird.

  182. Albrecht Storz

    Frau Lopez,

    „Die GPS-Ingenieure sind Techniker, also Pragmatiker, zum Glück, sie interessiert nicht warum die Uhren sich verstellt haben, sie machen sich keinen Kopf darüber, sie haben was wichtigeres zu tun: sie korrigieren eben die Uhren, …“

    Genau das ist der Grund warum Techniker und Ingenieure etwas zum Laufen bringen. Nicht, weil sei irgendwelchen Ideologien oder Glaubensrichtungen wie der sRT anhängen. Im schlimmsten Fall baut man irgendwo ein „sRT-Korrekturglied“ ein, um das an anderer Stelle wieder rauszurechnen, oder noch besser, das Programmteil wird einfach ignoriert, als Rudiment früherer Entwicklungsstufen.

    Beim GPS werden die Satelliten-Uhren so häufig korrigiert (ich glaube wenigstens 1*täglich), dass jeder kinematische relativistische Effekt bedeutungslos wäre (wenn es denn einen gäbe).

    Bitte beobachten Sie mal, wie nvB als Kritiker der sRT heiße Luft verbreitet, aber ganz konträr dazu immer wieder vehement in die Bresche springt, wenn es Einzelaspekte zu verteidigen gilt.

    – als ich das Thema „nicht-identische Einheiten“ aufbrachte sprang nvB mit dem SI-Einheiten daher, wie wenn damit irgend etwas anders wäre ob man Einheiten aus Zeiten König Arthurs oder SI-Einheiten verwendet. Es ist heute einfacher. Sonst nichts. Messen bleibt messen: beim Längenmessen der Vergleich eines Stöckchen, eines Maßstabs, einer Einheit, …, mit einer unbekannten Länge.

    – als ich klar machte, dass verschiedene Maßstäbe in verschiedenen Inertialsystemen gelten können, kam er mit seinem Schmontzes von „direkter“ und „indirekter“ Messung daher, beinahe parallel mit Schulzes „ruhenden“ und „mitbewegten“ Längen. Alles völlig unwissenschaftliches Gebrabbel. Durch keinerlei Theorie gestützt. Nirgendwo eine Definition für solche Begriffe weit und breit. Also in der Wissenschaft völlig bedeutungslos. Und so etwas kommt von angeblichen Physikern.

    – mit Längenkontraktion und Zeitdilatation dilettiert nvB ständig herum. Mal sind die Uhren kaputt, mal müssen auch Eieruhren die richtige Zeit anzeigen, und ähnliches Gewäsch.

    Und so ein Satz:

    „Ich kann nur wiederholen, dass sie hier ganz offensichtlich falsch liegen, denn ich leitete von experimentellen Resultaten und technischen Gegebenheiten ab und nicht von irgendwelchen nichtssagenden Formeln.“

    Das ist doch einfach verräterisch. Auf der eine Seite wie ein interessierter Laien rumtun, und dann plötzlich vom hohen, experimental-wissenschaftlichen Roß herunter?!?

  183. Albrecht Storz

    Rudi Knoth „18. Dezember 2018 um 09:21

    „Jetzt einige Worte zum Thema Zeitdilatation und Dopplereffekt.“

    Sie machen sich auch sehr gut dabei, abzulenken.

    Wie wäre es denn, wenn Sie mal auf meine Frage eingingen? Bisher haben Sie zu allen meinen Fragen Antworten gehabt. Jetzt nicht mehr. Ist Ihnen zu unangenehm? Lieber mit Ihrem Schulz-Doppler, der Sie so begeistert, weitermachen? Und warum immer Zeitdilatation? Weil für uns das Denken in den wirklichkeitsfernen Zeitbegriffen der sRT natürliche Schwierigkeiten bereitet. Der analoge Unsinn der Längenkontraktion lässt sich leichter durchschauen, darum immer schön davon ablenken, Herr Knoth. Brav gemacht.

  184. Albrecht Storz

    Frau Lopez,

    finden Sie es nicht auffallend und interessant, wie Herr Knoth und Herr nvB hier „verzweifelt“ bemüht sind, das Thema „Zeitdilatation“, etwa auch in Form von „Doppler“, aufzubringen, um dadurch das Thema „Längenkontraktion“ zu verdrängen?

    Ich kann Ihnen sagen, warum: Anhand der Längenkontraktion wird die Unsinnigkeit der sRT allzu deutlich. Deshalb weicht man auf die Schiene „Zeitdilatation“ aus, da man dort leichter Verwirrung stiften kann.

    Es ist schon spannend, diese Bemühungen zu beobachten und zu analysieren.

  185. Valentin von Denker

    @Rudi Knoth N° 180.
    „Jetzt einige Worte zum Thema Zeitdilatation und Dopplereffekt.“
    „…ein Inertialsystem, in dem der Empfänger ruht…mit dem Erweitern der Formel des relativistischen Dopplereffekts eine Frequenz…aus der Formel für den klassischen Fall „Empfänger ruhend“… um 1/Gamma verringerten Frequenz des Senders zusammensetzt…die laufzeitkorrigierte Taktrate des Senders niedriger ist als die Taktrate des Sender in seinem Inertialsystem…“

    Mensch, hier wimmeln aber, die echten, nicht „Küchenlatein“-„Begriffe“!
    Und mathematisch?
    Übrigens: Es gibt keine Zeitdilatation, und zwar mathematisch auch nicht!
    …ja, beinahe hätte ich vergessen: Es gibt kein ruhendes Inertialsystem!
    Valentin von Denker

  186. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Zumindest habe ich verinnerlicht, dass es möglich ist, alle Uhren in einem gewissen Rahmen genau gehen zu lassen, was ja nicht nötig wäre, wenn es ohne Manipulationen weltweit bereits mehr als nur 15 genaue Uhren gäbe. Konventionen kann man ohne Konsequenzen ändern.

    Ein Längenmaß lässt sich jedenfalls weitaus zuverlässiger definieren, als ein Zeitmaß, das sollte klar geworden sein. Dummerweise praktiziert man das noch nicht, weil allgemein angenommen wird, Atomuhren seien so hyper genau.

    Aber was solls. Soll jeder genau das denken, was er meint es sei richtig.

  187. Albrecht Storz

    Die einfach nachvollziehbare Argumentation, dass wenn irgend ein Beobachte behauptet, ein bewegte Objekt sei verkürzt („Lorentz-Kontraktion“) und eine Strecke, die dieses Objekt durchfliegen wird sei ebenfalls und äquivalent verkürzt („Lorentz-Kontraktion“),

    und ein Beobachter auf diesem Objekt keine Verkürzung dieses Objektes wahrnehmen oder messen kann, dass folglich dieser Beobachter ebenso wenig eine Verkürzung der zu durchfliegenden Strecke beobachten und messen wird,

    ist ganz offensichtlich eine schlagende Widerlegung der heute gültigen Interpretation der speziellen Relativitätstheorie.

    An diesem Schluss ändert sich nichts wenn Vertreter dieser Theorie unbelegte Behauptungen über undefinierte „ruhende“ versus „bewegten“ Längen oder „direkten“ versus „indirekten“ Messungen in den Raum werfen. Nichts davon lässt sich streng wissenschaftlich begründen, da nicht einmal wissenschaftlich verbindliche Definitionen für solche Begrifflichkeiten vorliegen oder irgendwo gegeben werden.

  188. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:

    Es ist reichlich sinnlos, von einer 1/Gamma-Abhängigkeit zu sprechen, wenn man meint, man wüsste, das Gamma nur von einer Geschwindigkeit abhängt und stets aus c/sqrt(c²-v²) bestimmt werden kann. Man sollte wissen, dass man diesen Korrekturfaktor Gamma lokal ermitteln kann und sollte, um an korrekte Frequenzen, Geschwindigkeiten, Zeiten usw. zu kommen. Von was er dann alles sonst noch abhängt, kann man später auch noch ermitteln.

  189. Nicht von Bedeutung

    @Albrecht Storz:
    „finden Sie es nicht auffallend und interessant, wie Herr Knoth und Herr nvB hier „verzweifelt“ bemüht sind, das Thema „Zeitdilatation“, etwa auch in Form von „Doppler“, aufzubringen, um dadurch das Thema „Längenkontraktion“ zu verdrängen?“

    Wer bitte soll Sie denn noch ernst nehmen, wenn sie hier tatsächlich behaupten, man bräuchte beides, sich aber dennoch Kritiker nennen?

    Ich denke mal Frau Lopez hat deutlich genug gemacht, dass weltweit alle Uhren, bis auf 15 recht unzuverlässig sind. Auf Streckenmaße trifft dies allerdings nicht zu, falls es Ihnen noch nicht aufgefallen ist.

  190. Jocelyne Lopez

    @ NvB – Nr. 188: „Es ist reichlich sinnlos, von einer 1/Gamma-Abhängigkeit zu sprechen, wenn man meint, man wüsste, das Gamma nur von einer Geschwindigkeit abhängt und stets aus c/sqrt(c²-v²) bestimmt werden kann. Man sollte wissen, dass man diesen Korrekturfaktor Gamma lokal ermitteln kann und sollte, um an korrekte Frequenzen, Geschwindigkeiten, Zeiten usw. zu kommen. Von was er dann alles sonst noch abhängt, kann man später auch noch ermitteln.“
    .

    In der GPS-Technologie sind die Verstellungen der Satelliten-Uhren viel größer als der Gamma-Faktor, so daß der Wert dieses Faktors völlig untergeht und undifferenziert in einem Wisch mit den größeren Fehlern unbekannter Natur korrigiert wird, welche auch nicht zu ermitteln sind. Zwar wird Proforma der Gamma-Faktor bei den GSP mitberücksichtigt, aber es ist nur Augenwischerei und ein Kniefall vor der SRT, um das weit propagandistisch verbreitete Märchen aufrechtzuhalten, dass die GPS Navigatore nur durch die Relativitätstheorie funktionieren. 🙂

  191. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    In der GPS-Technologie sind die Verstellungen der Satelliten-Uhren viel größer als der Gamma-Faktor
    Woher wissen Sie das?

    Ich weiß, dass bevor GPS überhaupt zivil genutzt wurde, für die verstellung der Satellitenuhren programmierbare Frequenzteiler verwendet wurden, die den eigentlichen Takt der Atomuhr-Kerne gar nicht aufzeichneten, weil er uninteressant war. Bis heute suche ich Stellen im Netz, aus denen hervorgeht, dass diese Werte inzwischen erfasst werden, vergeblich.

    Der weitaus höhere Korrekturfaktor kommt meines Wissens deswegen zustande, weil Rubidium-Taktgeber in Satelliten eine niedrigere Frequenz als die Cäsium-Taktgeber in den genauen Erduhren haben (6,8GHz zu 9,1GHz).

    Augenwischerei ist mehr oder weniger, dass irgendeiner meint, da würde irgendwas berücksichtigt. Wichtig ist nur, dass die Satellitenuhren im Takt der Erduhren ticken und dafür sorgen diskret besagte Frequenzteiler, deren variabler Faktor meines Wissens immernoch nicht interessant genug ist, um ihn aufzuzeichnen. Man würde Daten darüber finden, wenn es anders wäre.

  192. Jocelyne Lopez

    @ NvB – Nr. 191: @ J. Lopez: In der GPS-Technologie sind die Verstellungen der Satelliten-Uhren viel größer als der Gamma-Faktor“

    Woher wissen Sie das?

    .
    Der Kritiker Harald Maurer, der Techniker ist und sich mit der GPS-Technologie sehr beschäftigt hat, hat es in einem seiner Artikel gesagt, siehe in unserem Blog mit weiterführenden Links: Das Märchen der GPS-Navigatore als Bestätigung der Relativitätstheorie
    .

  193. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Oh ja. Harald Maurer ist natürlich wer… Super. Ich habe mich natürlich mit GPS beschäftigt und deswegen passt das wohl auch mit meiner technischen Kurzbeschreibung nicht, oder wie?

    Kein Mensch kann wissen, wie groß der Faktor der GPS-Uhrenverstellung ist, solange er nicht erfasst wird – auch Harald Maurer nicht. Relativisten können es höchstens erahnen. Tatsächlich aber gibt es nur sehr wenige auf der Welt, die echte Schaltpläne der GPS-Technik haben, so dass man sich das Meiste davon selbst erarbeiten muss, wofür tiefere Kenntnisse in Elektro- und Funktechnik erforderlich sind. Selbst als Feuerleit-Radar-Mech erfasst man nur die Spitze des Eisbergs.

    BTW.: Der erste Link in dem Beitrag („GPS funktioniert ohne GPS bestens“) funktioniert nicht mehr.

  194. Albrecht Storz

    Wieder ein schlechter Witz:

    „Ich denke mal Frau Lopez hat deutlich genug gemacht, dass weltweit alle Uhren, bis auf 15 recht unzuverlässig sind. Auf Streckenmaße trifft dies allerdings nicht zu …“

    Was hat das mit irgend etwas zu tun? Messen ist prinzipiell mit Unsicherheit behaftet. Ich kann noch so ein exaktes Metermaß haben und trotzdem systematisch ungenau messen (zB Parallaxenfehler). Und Längen sind nicht prinzipiell besser zu bestimmen als Dauern. Unabhängig von gerätetechnischen Aspekten. Sie beweisen eins aufs andere, dass Sie von nichts was Sie reden eine Ahnung haben.

    ES GEHT HIER NICHT UM UNZUVERLÄSSIGE MESSUNGEN!

    Es geht darum, dass die sRT ein inkonsistentes System ist indem dort Verkürzunge („Lorentz-Kontraktion“) behauptet werden, die die Betroffenen überhaupt niemals wahrnehmen oder messen! Also überhaupt keinerlei physikalische Realität aufweisen!

    Warum Sind Sie nicht besser Ihrem Versprechen treu geblieben, mich zu ignorieren?

  195. Albrecht Storz

    Jocelyne Lopez
    18. Dezember 2018 um 13:22

    […]

    Exakt so ist auch meine Information darüber. GPS funktioniert nicht wegen der Relativitätstheorie sondern trotz Relativitätstheorie. Und nirgendwo wird zur Aufrechterhaltung des GPS-Systems die Relativitätstheorie benötigt.

  196. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 18. Dezember 2018 um 10:49

    Das Hauptthema dieses Artikels ist aber die Zeit und die Frage deren Relativität. Daher denke ich, daß dies keine Ablenkung vom Thema ist.

  197. Rudi Knoth

    @Nicht von Bedeutung 18. Dezember 2018 um 12:30

    Dieser Faktor Gamma bzw 1/Gamma folgt aus dem relativistischen Doppereffekt und dieser aus den Postulaten der SRT.

  198. little Louis

    Hallo herr Storz, schauen Sie mal hier bei scilogs und Schulz:

    _______ . ________

    Antworten
    Nicht von Bedeutung
    17. Dezember 2018 @ 15:26

    @Joachim Schulz:

    In Experimenten der Grundlagenforschung werden ohnehin kaum geeichte Messgeräte verwendet.

    Das ist aber Futter in die Krippen der Kritiker – so etwas schreibt man doch nicht laut. ?

    solche, die sehr genau gemessen werden können

    Die Frage ist doch, unter welchen Umständen das alles so genau gemessen wird und wie man feststellt, ob diese Umstände bei wiederholten Messungen an anderen Orten auch vorzufinden sind. Mir jedenfalls fällt genau ein Umstand ein, von dem man sagt, er sei nicht kontrollierbar.
    (Ende des Scilpgs- Zitats)

  199. little Louis

    @ Albrecht Storz und zu:
    „..Es ist schon spannend, diese Bemühungen zu beobachten und zu analysieren…“ (Zitatende)

    Das finde ich auch. Wird immer spannender hier.

    @ Valentin Denker
    Die realphysikalische Existenzmöglichkeit von Inertialsystemen hatte ich aufgrund der astronomischen (universalen Bewegungs- )“Empirie“ bei scilogs auch schon wiederholt in Frage gestellt. Das Meiste wurde aber (wenn ich es richtig erinnere) zeitnah gelöscht. Von einigen Kommentaren habe ich aber noch screenshots. (-:

  200. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    18. Dezember 2018 um 14:55
    „@Albrecht Storz 18. Dezember 2018 um 10:49

    „Das Hauptthema dieses Artikels ist aber die Zeit „

    Wir wurden von Frau Lopez auf Schulz‘ SciLogs auf diese Seite eingeladen. Ich hatte dort schon die Längenkontraktion“ als Prüf- und endgültiger Stolperstein für die sRT behandelt.
    Ich hatte das nicht so verstanden, dass sich die Diskussion auf das Thema „Zeit“ beschränken müsste. Gerne kann mich Frau Lopez in der Hinsicht korrigieren.

    So lange werde ich die viel nahe liegendere, da die sRT viel leichter als Unsinn entlarvende „Längenkontraktion“ behandeln.

  201. Albrecht Storz

    little Louis
    18. Dezember 2018 um 15:14

    Screenshots okay. Aber besser wäre „speichern als html“ oder „speichern als pdf“. Da ist dann auch der Zusammenhang gegeben. Die Möglichkeiten sind natürlich Browser-abhängig. Ich habe hier zB Yandex

  202. Albrecht Storz

    little Louis
    18. Dezember 2018 um 14:58
    „Hallo herr Storz, schauen Sie mal hier bei scilogs und Schulz:“

    Sie müssten den Blog-Titel mit angeben.

    Allerdings, wie ich schon in einer noch nicht veröffentlichten Post hier angemerkt hatte: es geht nicht um Messfehler.

  203. Albrecht Storz

    Albrecht Storz
    18. Dezember 2018 um 17:10

    Allerdings, wie ich schon in einer noch nicht veröffentlichten Post …

    Korrektur. War schon veröffentlicht:
    18. Dezember 2018 um 14:43

  204. Jocelyne Lopez

    @ Albrecht Storz – Nr. 200: „Wir wurden von Frau Lopez auf Schulz‘ SciLogs auf diese Seite eingeladen. Ich hatte dort schon die Längenkontraktion“ als Prüf- und endgültiger Stolperstein für die sRT behandelt. Ich hatte das nicht so verstanden, dass sich die Diskussion auf das Thema „Zeit“ beschränken müsste. Gerne kann mich Frau Lopez in der Hinsicht korrigieren.So lange werde ich die viel nahe liegendere, da die sRT viel leichter als Unsinn entlarvende „Längenkontraktion“ behandeln.“

    .
    In diesem Blog dürfen alle Aspekte der Relativitätstheorie frei behandelt werden: fachlich, historisch, gesellschaftlich, politisch, alles. Herr Ekkehard Friebe, der diesen Blog täglich verfolgt, möchte es auch so gehandhabt haben und freut sich über die rege Beteiligung.

    Es gibt nämlich seit über 15 Jahren einen extrem hohen und ungebrochenen Gesprächsbedarf über diese Theorie, der bei SciLogs unterdrückt und zensiert sowie durch gezielten Einsatz von polemischen Agitatoren zerstört wird. Wir alle können hier ein Lied davon singen…

    Auch die Zerstückelung der verschiedenen Aspekte der Theorie, die bei SciLogs systematisch praktiziert wird, um das Verständnis der Zusammenhängen zu verhindern und um Löschungen zu rechtfertigen, wollen wir hier nicht praktizieren. Alles hängt zusammen, Längenkontraktion, Zeitdilatation, Maßeinheiten, Experimente und und und.

    Einzig ad hominem Angriffe auf Teilnehmer dulden wir in unserem Blog nicht.

  205. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Dieser Faktor Gamma bzw 1/Gamma folgt aus dem relativistischen Doppereffekt und dieser aus den Postulaten der SRT.
    Tut es Not, dass Sie hier immer wieder den selben unreflektierten Blödsinn zum Besten geben?
    Der Gamma-Faktor folgt aus direkten Messungen von Resonanzfrequenzen an Ionen und nur daraus folgt relativistische Doppler.
    Der relativistische Doppler folgt nicht aus den Postulaten der SRT, er kann allenfalls damit erklärt werden. Jede kommende Alternativ-Theorie wird diesen Dopplereffekt berücksichtigen müssen und meine Alternativtheorie tut dies beispielsweise (und das nicht nur zufällig) auch.

    Merke 1: Resultate von Experimenten existieren auch ohne Theorien. Sie können gemäß einer Theorie allenfalls interpretiert werden.

    Merke2: Technik funktioniert ganz ohne Theorie, sondern nur mit angewandtem Wissen. Sie kann ggf. mit einer Theorie allenfalls erklärt werden.

  206. Albrecht Storz

    Jocelyne Lopez
    18. Dezember 2018 um 17:36

    Danke für diesen Hinweis.

    ******

    Ich werde also weiterhin die nicht-existente Längenkontraktion thematisieren. Und ich lade Herr Knoth gerne dazu ein: Sie dürfen hier also auch offensichtlich hochwillkommen über das Thema schreiben.

    [……] Moderationshinweis: Absatz gelöscht. Bitte keine ad hominem Angriffe auf Teilnehmer [……]

  207. Rudi Knoth

    @Nicht von Bedeutung 18. Dezember 2018 um 17:38

    Man kann schon den relativistischen Dopplereffekt aus den Postulaten der SRT herleiten. Auf der ersten Seite dieses Dokumentes ist dies kurz beschrieben. Man kann auch den Dopplereffekt beim Radar fe = fs *(1+v/c)/(1-v/c) nehmen und aus dem Relativitätsprinzip dann für Hin und Rückweg ansetzen fe = fs * sqrt((1 + v/c)/1-v/c)), weil ja in beiden Richtungen der gleiche Dopplereffekt gelten muss.

  208. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Man kann auch die Resonanzgeschwindigkeit aus den beiden gegebenen Frequenzen ermitteln, für diese Geschwindigkeit einen Korrekturfaktor für die Resonanzfrequenz ermitteln und daraus dann die Resonanzfrequenz ermitteln und siehe da, man landet bei fe=sqrt(fs1*fs2). Finden Sie natürlich in keinem einzigen Dokument, weil er auf die Art nicht aus der SRT hergeleitet wurde.
    Wenn ich selbst ein wenig damit experimentieren könnte, würde ich mal testen, ob die Korrekturkaktoren bei verschiedenen Ionen identisch sind und nicht bloß immer die selben (133Cs afaik) nehmen.
    Relativistische Propaganda isr für diesen Doppler-Effekt jedenfalls nicht von Nöten – es bleibt dabei. Und der Doppler-Effekt muss eben nicht in beide Richtungen identisch sein, das ist nämlich nur eine relativistische Annahme, von der gesagt wird, sie sei hinreichend untersucht worden, was aber längst nicht der Fall ist.

  209. Rudi Knoth

    @Nicht von Bedeutung 18. Dezember 2018 um 20:20

    Nun zu Ihrer Resonanzgeschwindigkeit. Dies ist ja genau das Experiment von Boterman (nicht ganz genau, weil es zwei nahe beieinanderliegende Resonanzfrequenzen sind) . Man hat bei einer bestimmten Geschwindigkeit den Fall, daß für den parallelen Strahl dieselbe Resonanzfrequenz wie für den antiparallelen Strahl gilt. De Korrekturfaktor ist dann das Gamma. Soweit stimmt Ihre Argumentation. Nur ist dabei anzumerken, daß auch das Experiment von Ives und Stilwell nach der Veröffentlichung des Werks von Einstein durchgeführt wurde.

  210. Jocelyne Lopez

    @ Albrecht Storz: “Ich werde also weiterhin die nicht-existente Längenkontraktion thematisieren. Und ich lade Herr Knoth gerne dazu ein: Sie dürfen hier also auch offensichtlich hochwillkommen über das Thema schreiben.“
    .

    Weder Herr Knoth noch Joachim Schulz wollen und werden sich mit Ihren Argumenten über die Längenkontraktion offen auseinandersetzen, aus dem guten Grund, weil Ihre Argumente dazu führen, dass die SRT wegen Manipulation der Maßeinheiten als ungültig erklärt und ad acta gelegt wird.

    Sie haben nämlich richtig erkannt, wie einige Kritiker auch, dass in der SRT andere Maßeinheiten gelten als in der Physik, der Experimentalphysik und der Metrologie, sie haben lediglich den Namen „Meter“ und „Sekunde“ gemeinsam, es ist insofern eine gezielte Irreführung, ich verweise hierzu auf unseren Austausch weiter oben, Kommentar Nr. 29.

    Sogar Joachim Schulz hat in seinem Blog ausgesagt, dass das Minkowski-Diagramm sich einer „Pseudo-Metrik“ bedient, also eine Metrik, die sich auf Pseudo-Vorgängen bezieht, denn Joachim Schulz hat auch unmissverständlich schon 2011 in seinem Blog ausgesagt, dass die Längenkontraktion in der Realität nicht existiert. Es ist nunmal eine Pseudo-Längenkontraktion mit Pseudo-Maßeinheiten.

    Was soll noch von Herrn Schulz darüber kommen? Er kann nur weiter versuchen zu lavieren, zu vernebeln und abzulenken, so wie er es mit diesem Thema seit 10 Jahren bei SciLogs tut. Eine konstruktive, faire, offene und weiterführende Untersuchung der Längenkontraktion ist für Herrn Schulz nicht möglich, ohne den Ast abzusägen, auf dem er als Wissenschaftler und Arbeitnehmer sitzt.

    Die beispielhafte Charakterstärke, die einmal in der Geschichte der SRT mit dem Autor Herbert Dingle vorgekommen ist, erwarte ich von den jetzigen Relativisten nicht, siehe in unserem Blog:

    Herbert Dingle: Beispielhafte Charakterstärke als überzeugter Anhänger und überzeugter Kritiker der Relativitätstheorie

    und

    Herbert Dingle: Vom Einstein-Fan zum Kritiker
    .

  211. Rudi Knoth

    @Jocelyne Lopez 19. Dezember 2018 um 10:15

    Ich will das aber schon versuchen. Dazu einige Vorbemerkungen:

    1. Zeitdilatation wie Längenkontraktion sind das Verhältnis von Messergebnissen von Strecken oder Zeiten in zueinander bewegten Inertialsystemen. Daher wird der Raumfahrer im Raumschiff keine Änderung des Gangs seiner Uhr noch eine Änderung der Länge seines Raumschiffes bemerken. Wenn also über die Längenkontraktion gesprochen wird, sotte man die „Meßmethode“ festlegen.

    2. Messung und „Wirklichkeit“. Wenn das Wort „Wirklichkeit“ von „wirken“ kommt, dann ist natürlich jede Wirkung, aus der eine Messmethode folgt, eine Möglichkeit zum Messen. Also kann es keinen prinzipiellen Unterschied geben.

  212. Frank Wappler

    Albrecht Storz schrieb (18. Dezember 2018 um 18:06):
    > […] Ich werde also weiterhin die nicht-existente Längenkontraktion thematisieren.

    Ich auch. Deshalb möchte ich hiermit wiederholen (wobei, und gerade weil, die entsprechenden Original-Kommentare offenbar nicht mehr öffentlich auffindbar sind):

    Albrecht Storz schrieb (23. November 2018 @ 12:46):
    > meine grundsätzliche Frage […] nach der Längenkontraktionen bei Einheiten.

    Dazu gerne noch einmal betont kurz und bündig:
    Einheiten — ja; Kontraktion — nein.

    > wir hören immer von in Bewegungsrichtung kontrahierten Raumschiffen und ähnlichem.

    Und dem können und sollten wir immer entgegensetzen, dass es sich dabei um eine historisch bedingte Bezeichnung handelt, die nicht ernst genommen werden kann.
    Es geht stattdessen (nur) um den Vergleich von Distanzen zwischen bestimmten Paaren von Enden;
    und es geht zunächst und vor allem um die Feststellung (auch „Projektion“ genannt), genau welches Paar von Enden überhaupt mit welchem anderen Paar verglichen werden soll.

    p.s.
    Da mir leider nicht bekannt und hier anscheinend (noch) nicht dokumentiert ist, ob und ggf. wie LaTeX- oder andere graphisch zuverlässige Formatierungen auf dieser Seite unterstützt würden, möchte ich außerdem (nochmals) auf diese Herleitung der entsprechenden Vergleiche von „Längen“ hinweisen:

    https://scilogs.spektrum.de/relativ-einfach/latex-spielwiese/#comment-31780
    .
    .
    ——————–
    Anmerkung von J.Lopez zum PS: Nein, unsere Blog-Software unterstützt weder LaTex noch irgendwelchen graphischen oder mathematischen Darstellungen.

  213. Valentin von Denker

    Sehr geehrte Herren, Rudi Knoth, Albrecht Storz, Nicht von Bedeutung, little Louis, oder die sind Damen?
    Ich habe Rudi Knoth geantwortet und gefragt:
    Antwort von Herrn Knoth: „…werden Sie von der Schrumpfung nichts bemerken…“
    …also das ist nur im irdischen 87km/h Einstein-Bahnsteig-Inertialsystem zu merken, >>nicht aber, in 6 Monaten Reise Entfernung, weil das Raumschiff die irdische Gravitation „imitierend“ fast ein Jahr braucht um die Lichtgeschwindigkeit zu erreichen(!), freilich, beim Zurückkehren mit dem Skelett des längst verstorbenen Zwillingsbruders braucht das Raumschiff die irdische Gravitation „imitierend“ fast ein Jahr um die Lichtgeschwindigkeit, in ständigem Dopplereffekt, zu reduzieren(!))<<, … noch einmal: …also die Schrumpfung ist nur im irdischen 87km/h Einstein-Bahnsteig-Inertialsystem zu merken, beziehungsweise zu spüren! Oder?

    169. Valentin von Denker
    Ich habe auf meine Frage keine Erklärung bekommen: „…auch nicht in einem schrägen Spiegel, oder einfach; SCHWARZ?“
    Könnte mir jemand diese „Lücke“ ausfüllen?
    Egal was Sie antworten, beide widerlegen das Zwillingsparadoxon, damit machen die auch die medizinisch exzellent überlegte Einstein-SRT lächerlich und das ist mir momentan genügend!
    Ich empfehle Ihnen Jocelyne Lopez: N° 210.
    Danke im Voraus!

    Valentin von Denker

  214. Albrecht Storz

    Nur mal so als Hinweis, falls noch nicht allseits bekannt:

    Frau Dr. Sabine Hossenfelder arbeitet zwar nicht zur Relativitätstheorie, ist eine Verfechterin der RT, was mich nicht wundert: sie beschäftigt sich genug mit anderen kritikwürdigen Sachen in der Wissenschaft der Physik. Sie ist auch eher theoretische Teilchenphysikerin.

    In Ihrem englischsprachigen Blog „backreaction“ Kritisiert sie vehement, aber kenntnisreich und fundiert den aktuellen Status der Physik, der nach ihrer Einschätzung, ganz im Gegenteil zu dem öffentlich verbreiteten Bild, katastrophal ist.

    Sie hatte allerdings mal auf ihrem Blog eine Gastkommentar, der die hier diskutierten Themen wie Hafele&Keating streifte:

    https://backreaction.blogspot.com/2018/08/guest-post-tam-hunt-roasts-carlo.html

    Tam Hunt ist ein Kritiker der RT, kommt aber nicht aus der Wissenschaft.

    Ich liebe den Blog von Dr. Hossenfelder. Er ist sehr anregend. Denkanregend!

  215. Albrecht Storz

    Der Kardinalfehler in der sRT ist, dass regelmäßig unterschlagen wird, wer für wen etwas misst. Diese Unklarheit muss von den Relativisten ganz gezielt aufrecht erhalten werden, denn nur so kann verschleiert werden, dass Behauptungen aus einem Inertialsystem A heraus, für ein Inertialsystem B überhaupt keine Bedeutung besitzen, so lange der Beobachter im Inertialsystem A seine eigenen Standards zur Messung verwendet, oder alternativ, genauso falsch, der Beobachter A physikalische Gegebenheiten im Inertialsystem B in seinen eigenen Einheiten (Einheiten im Inertialsystem A) ausdrückt.

    Das Gedankenexperiment mit dem kontrahierten Raumschiff deckt schonungslos und unübersehbar auf, dass in verschiedenen Inertialsystemen verschiedene, nicht 1:1 vergleichbare Standards gelten müssen. Denn ein Beobachter im Raumschiff misst mit seinem Standard alles ganz genau gleich wie vor dem Start.

    Da die Relativisten auf dieses Problem keinen Antwort haben, müssen sie mit unwissenschaftlichen Begriffen wie „ruhende Länge“, „direkte Messung“ oder „mitbewegte Länge“, „indirekte Messung“ (und wer weiß, was sie sich noch einfallen lassen) operieren.

    Nichts davon existiert als wissenschaftlich definierte Begrifflichkeit. Ist also folglich irrelevant. Damit bricht deren „Gegenargumentation“ in sich zusammen.

    Die nächste, zentrale Feststellung ist die, dass für einen Beobachter nur Größen eine definierte physikalische Bedeutung haben können, wenn sie in ihren eigenen Standards bzw. Maßstäben gemessen wurden. Alle anderen Angaben gehören in die Welt der Fiktion.

    Die sRT ist eine Fiktion darüber was wäre, wenn es über alle Inertialsysteme hinweg geltende gleiche Standards, maß-identische Einheiten gäbe.

    Einstein et al. haben schlicht vergessen auch die Einheiten, etwa den Einheitsmeter der Lorentz-Kontraktion zu unterziehen, wie sie es aber mit JEDER anderen Länge machen. Bzw. die Sekunde der Lorentz-Transformation zu unterziehen, wie sie es aber mit JEDER anderen Dauer machen.

  216. Albrecht Storz

    Frank Wappler
    19. Dezember 2018 um 11:56

    Ah, Sie sind auch hier gelandet? Unter einem Zensurpapst, der wahrscheinlich nicht einmal die Hälfte des Kommunizierten versteht, ist ein Argumentenaustausch auch schlicht nicht möglich.

    Schön das wir hier in gesitteter, und geistig anregender und freier Umgebung vielleicht weitermachen können.

    Später mehr zu Ihrer Post.

  217. Albrecht Storz

    Sehr geehrter Herr Wappler, (und alle anderen natürlich auch)

    bitte erlauben Sie mir ein paar allgemeine Anmerkungen zum Messen vorauszuschicken (natürlich gehe ich davon aus, dass Sie das alles wissen. Aber etwas zu artikulieren anstatt einfach vorauszusetzen schafft oft bessere Klarheit über die Gedanken, zB mit der Begrifflichkeit).

    Die einfachste Art des Messens (ich beziehe mich jetzt mal hier ausschließlich auf das Längen-Messen, obwohl vieles verallgemeinerbar wäre) ist der direkte Vergleich zweier Strecken miteinander. Indem man etwa mit der kürzeren Strecke die längere Strecke auslegt (und ein paar zusätzlichen Kniffs) kann man zB auf das Ergebnis kommen, dass eine Strecke B 1,5-mal so lang ist wie eine Strecke A.

    Das ist eine eindeutige und, wenn korrekt durchgeführt, unbezweifelbar Aussage. Nur nützt diese Aussage einer Person, die weder über A noch über B verfügt nichts. Nur die Personen die Zugang zu A und/oder zu B haben, können diese Aussage insofern nutzen, dass sie auch kommunizierbare und einvernehmliche Aussagen über die Verhältnisse zu weiteren Strecken machen können.

    Aus dieser Tatsache hat sich das Messen weiterentwickelt. Nämlich dahin, dass man zwar auch weiterhin zwei Strecken A und B vergleicht, dass man aber nun eine davon, nennen wir sie A, als Standard definiert – und möglichst allgemein verfügbar macht.

    Damit kommt man obiges Messergebnis wiedergeben als B = 1,5A und wenn A als 1 Meter festgelegt wurde, so sagen wir nun „die Länge B = 1m lang“.

    Wir sehen also, dass Messen letztlich immer der Vergleich von zwei Strecken ist, wobei eine davon ein so genannter Maßstab (Standard, Einheit, Referenz) ist, und Kommunikation über das Messergebnis setzt immer voraus, dass jeder der kommunizierenden Partner den gleichen Maßstab verwendet.

    Klar ist auch, dass es nicht genügt zu sagen: „die Länge ist 1,5 Meter“. Stillschweigend vorausgesetzt wird dabei nämlich immer, dass für alle Beteiligten „1 Meter“ eine identische Länge darstellt. Und wie Frau Lopez schon darauf hingewiesen hat, muss diese Länge entweder körperlich vorliegen, oder es muss ein reproduzierbarer Prozess definiert sein, durch den man die Länge „1 Meter“ so realisieren kann, dass ein körperliches Abbild davon gewonnen werden kann, das dann 1 Meter Länge besitzt. Sicher muss man nicht immer so ein körperliches Abbild erzeugen. Aber prinzipiell muss die Möglichkeit dazu bestehen.

    Und nun noch ein kleines Gedankenexperiment: angenommen wir könnten mit einer Welt von Minimenschen kommunizieren.

    http://www.splashcomics.de/php/rezensionen/rezension/9273/die_minimenschen_maxiausgabe_1

    Natürlich kann man sich mit diesen Minimenschen, wenn die sich auf der Erde befinden, über den Meter einvernehmlich einigen. Aber macht es Sinn darüber mit diesen zu kommunizieren, dass etwa der Weg von A nach B fünf Meter ist? Für einen normalen Menschen 5 kleine Schritte, für Minimenschen eine Wanderung! Also wäre es vielleicht sinnvoller zwischen den Metern der großen Menschen und denen der Minimenschen einen Umrechnungsfaktor einzufügen. Naheliegender Weise wäre der Meter eines Minimenschen etwa auch ein Schritt eines Minimenschen lang. ZB 1/100 eines „Normal-Meters“.

    Dieser Exkurs wirkt jetzt vielleicht auf den ersten Blick etwas deplatziert. Aber man kann schon mal eines daraus lernen: Längen und Distanzen sollten für einen Betroffenen immer in dem Maßsystem angegeben werden, die ihm entsprechen (und die bei ihm auch gelten, möchte ich noch hinzufügen).

    Fortsetzung folgt …

  218. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 19. Dezember 2018 um 14:19

    „Die sRT ist eine Fiktion darüber was wäre, wenn es über alle Inertialsysteme hinweg geltende gleiche Standards, maß-identische Einheiten gäbe.

    Einstein et al. haben schlicht vergessen auch die Einheiten, etwa den Einheitsmeter der Lorentz-Kontraktion zu unterziehen, wie sie es aber mit JEDER anderen Länge machen. Bzw. die Sekunde der Lorentz-Transformation zu unterziehen, wie sie es aber mit JEDER anderen Dauer machen.“

    Was ist daran falsch? Die Einheit bleibt in jedem der Inertialsysteme gleich. Wie gesagt, es geht keine Uhr langsamer und kein Metermaß verkürzt sich wenn ein Inertialsystem gegen+über einem anderen bewegt. Denn man kann ja nur Relativbewegungen feststellen.

    Ausserdem sollte hier noch die Frage, wie man die Zeitdilatation oder Längenkontraktion misst b.z.w. ermittelt. Herr Wappler hat dies für die Längenkontraktion beschrieben.

  219. Albrecht Storz

    Der nächste Schritt ist eigentlich ganz einfach:

    wenn jemand eine Länge für jemand anders bestimmen will, muss er zuerst einmal dessen „1 Meter“ bestimmen. Wenn er feststellt, dass dessen „1 Meter“ gleich ist mit seinem „1 Meter“ ist alles ganz einfach. Wenn er aber feststellen würde, dass dessen „1 Meter“ relativistisch verkürzt wäre, so müsste jede Angabe über eine Länge oder Distanz für diesen anderen entsprechend umgerechnet werden.

    Genau das haben aber die Relativisten vergessen.

  220. Albrecht Storz

    Herr Wappler,

    „Und dem können und sollten wir immer entgegensetzen, dass es sich dabei um eine historisch bedingte Bezeichnung handelt, die nicht ernst genommen werden kann.“

    Wenn Sie natürlich jetzt hier sagen, dass die gängige Interpretation der sRt bezüglich Längenkontraktion sowieso Kokolores sei, weiß ich natürlich überhaupt nicht, wie ich auf Sie eingehen soll.

    Wie soll man denn ohne Längenkontraktion/Zeitdilatation auf eine nicht vorhandene Gleichzeitigkeit kommen? Wollen Sie jetzt sagen, dass es keine Längenkontraktion aber doch Zeitdilatation gäbe? Damit hätten sie eine sehr spezielle Spezielle Relativitätstheorie, zu der ich eigentlich so nichts sagen kann, mangels Wissen darüber.

  221. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    19. Dezember 2018 um 15:50
    „Die Einheit bleibt in jedem der Inertialsysteme gleich.“

    Sie beharren weiter auf diesen längst widerlegten Unsinn? In einem relativistisch verkürzten Raumschiff wäre die Einheit „1 Meter“ gleich lang wie „1 Meter“ in einem dazu ruhenden Inertialsystem? Wie soll das gehen?

    „Rudi Knoth
    19. Dezember 2018 um 15:50
    „Herr Wappler hat dies für die Längenkontraktion beschrieben.“

    Auf was bezieht sich diese Aussage? Wo?

    Um mal eines hier klar zu machen: ich setze mich mit der „offiziellen“, breit vermittelten, aktuellen Auslegung der sRT auseinander, nicht mit irgend welchen „Sonderauslegungen“, oder mit „Fachleuten“, die behaupten, sie hätten die einzig richtige wahre sRT. Sonst können wir hier uns gleich in „kreatives und fiktionales Schreiben“ üben.

  222. Jocelyne Lopez

    @ Frank Wappler – Nr. 212 : „Und dem können und sollten wir immer entgegensetzen, dass es sich dabei um eine historisch bedingte Bezeichnung handelt, die nicht ernst genommen werden kann.
    Es geht stattdessen (nur) um den Vergleich von Distanzen zwischen bestimmten Paaren von Enden; und es geht zunächst und vor allem um die Feststellung (auch „Projektion“ genannt), genau welches Paar von Enden überhaupt mit welchem anderen Paar verglichen werden soll.“

    .
    Ich habe mich bei SciLogs mit unzähligen Beiträgen an Ihre Darlegung der Messung einer Länge gemäß Lorentztransformation beteiligt, und zwar die Konstellation, die auch von Einstein in seiner SRT zur Veranschaulichung vorgegeben wurde:

    Zwei gleich lange starre Stäbe, mit jeweils ein Beobachter an beiden Enden, bewegen sich gleichförmig parallel zueinander.

    Aus Ihren Ausführungen habe ich folgende Position von Ihnen verstanden:

    1. Genauso wie Einstein selbst gehen Sie davon aus, dass die zwei bewegten Stäbe bei ihrer Bewegung genau die gleiche Länge beibehalten, die ermittelt wurde, als sie unbewegt waren. Sagen wir mal hier zum Beispiel: 1 Meter. Beide Stäbe wurden ruhend mit 1 Meter gemessen, beide Stäbe behalten jederzeit diese Länge von 1 Meter bei ihrer parallelen gleichförmigen Bewegung zueinander. Sprich: Es gibt für Sie keine materielle Längenkontraktion.

    2. Bei Anwendung der Mathematik der Lorentztransformation ergibt sich, dass die Beobachter jeweils eine verkürzte Länge des gegenseitigen Stabes messen. Sagen wir mal zum Beispiel 0,7 Meter.
    .

    Und jetzt sage ich zum Beispiel mit Herrn Storz: Hier gibt es ein Problem mit der Maßeinheit „Meter“. Denn ein und denselbe Stab kann nicht gleichzeitig in der physikalischen Realität 1 Meter und 0,7 Meter lang sein.

  223. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 19. Dezember 2018 um 16:16

    Sie akzeptieren wohl nicht was Herr Wappler und ich aussagen. Wir waren (und sind eventuell heute noch) nicht immer einer Meinung, aber in folgenden Punkt sind wir uns einig:

    1. Die SRT ist richtig, bis was Besseres gefunden wird.
    2. Die Längenkontraktion beschreibt keine reale Verkürzung einer Länge in Bewegungsrichtung, sondern der Vergleich von gemessenen Längen zwischen zueinander bewegten Inertialsystemen.

  224. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    19. Dezember 2018 um 17:06


    1. Die SRT ist richtig, bis was Besseres gefunden wird.
    2. Die Längenkontraktion beschreibt keine reale Verkürzung einer Länge in Bewegungsrichtung, sondern der Vergleich von gemessenen Längen zwischen zueinander bewegten Inertialsystemen.

    1. Alles ist besser als das Falsche! Denn das Falsch verhindert das richtige Weiterdenken. Deswegen stehen wir heute in der Physik durchweg dumm da. Dazu verweise ich auf Dr. Hossenfelder.

    2. Das ist Wischiwaschi! Fliegt das Raumschiff mit annähernder LG nun von der Erde bis Proxima Cenatauri 0,06 LJ weit – oder eben doch 4,24 LJ?

    Was sollen „reale Längen“ versus „Vergleich gemessener Längen“ sein? Kommen Sie jetzt etwa mit auch so einem Unsinn wie nvB und Schulz daher? ich dachte, wenigstens Sie denken wie ein Wissenschaftler. (klare Aussagen, definierte Begriffe, logische Schlüsse, offene Augen)

  225. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Mal einige gewichtige Fragen… Welche Experimente wurden vor Einsteins Werken durchgeführt? Definitiv eine ganze Reihe mehr als nach Einsteins Werken, richtig? Wieviele Experimente lassen sich also auch mit anderen Theorien (und Derivaten) als mit SRT und ART erklären bzw. interpretieren? Nicht etwa auch eine ganze Reihe mehr?

    Jetzt zurück zu meiner These, nach welcher Uhren durch Bewegung und Gravitation bzw. Masse abhängen…

    Die Resonanzfrequenzen von Ionen sind bekannt und vermutlich hängen sie von der Ion-Masse ab. Für den Korrekturfaktor zählt dann nur noch die Geschwindigkeit und diese steckt im Lorentz-Faktor. Wählen Sie also beliebige Ionen und beliebige Geschwindigkeiten, teilen Sie die Resonanzfrequenz fB‘ durch den Lorentz-Faktor und Sie kommen an fB. Dann gilt fS1=fB/(c+v)=fB’/(?(c+v)), fS2=fB/(c-v)=fB’/(?(c-v)) und das führt zum relativistischen Doppler, wobei nur eine ZD durch „korrumpierte“ Uhren angenommen werden muss, aber keinesfalls eine LK. Leider verfüge ich über keine Tabelle, in welcher Resonanzfrequenzen verschiedener Ionen zu finden sind und deswegen bleibt diese schlichte Annahme ein Schuss ins Blaue.

    Userhinweis: Für Formeln kann man z.B. den Editor bei Zahlenkern verwenden und von diesem die Grafik-Links hier verlinken.

  226. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Die SRT ist richtig, bis was Besseres gefunden wird.
    Wie soll denn je etwas Besseres gefunden werden, wenn alle Welt immer mit „aber die RT, aber die RT“ argumentiert? Wer macht sich denn schon Gedanken darüber, wenn einer meint, etwas Besseres gefunden zu haben? Sie ganz bestimmt nicht, soviel ist sicher.

  227. Albrecht Storz

    Herr Knoth,

    haben Sie eigentlich gar nicht bemerkt, dass ich in meinem Beitrag von 19. Dezember 2018 um 15:45 genau diese Unterscheidung von „Vergleich“ und „Messen“ mit der Sie jetzt kommen, ad absurdum geführt habe? Jede Messung ist ein Vergleich, jeder Vergleich eine Messung. Es ist völlig irrelevant, ob ich A mit B und dann B mit C vergleiche, oder A direkt mit C. Im ersteren Fall war B einfach mein Maßstab, mein Standard, meine Einheit, meine Referenz.

    Aus dieser Tatsache ergibt sich unmittelbar, dass zwischen dem was Sie unter „Messen“ verstehen, und dem, was Sie (und wohl Herr Wappler) unter „Vergleichen“ verstehen, keinerlei Unterschied besteht.

    Der entscheidende Schritt ist aber immer der, dass eine Größenangabe für irgend jemanden, immer in den für diesen Jemand geltenden Einheiten angegeben werden muss. Auch wenn diese Angaben ein anderer macht.

    Es gibt keine Längenkontraktion, weil, aus Sicht des ruhenden Beobachters, der bewegte Beobachter die Längen mit seinem kontrahierten Maßstab misst.

    Eine kontrahierte Länge mit einem proportional kontrahierten Maßstab gemessen ergibt die gleich Maßzahl wie die unkontrahierte Länge mit dem unkontrahierten Maßstab gemessen.

    Dh, die sRT konsequent angewandt ergeben sich für ruhende und für bewegte Beobachter gleiche Längen als gleich lang.

    Ein echtes Bonmot. 🙂

    Und mit der Zeitdilatation verhält es sich analog. Denn „Längenkontraktion“ und „Zeitdilatation“ sind zwei Seiten einer einzigen falschen sRT-Medaille.

  228. little Louis

    Zu:
    „…Die SRT ist richtig, bis was Besseres gefunden wird…((Zitatende)

    Vielleicht sollte man auch noch mal im Einzelnen das analysieren, was der Herr Josef M.Gaßner in seinen Videaos erzählt.
    Besonders im vorletzten und letzten zu den Relativitätstheorien:

    https://www.youtube.com/watch?v=f-117DUVJD8&list=PLmDf0YliVUvGGAE-3CbIEoJM3DJHAaRzj&i

  229. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Und jetzt sage ich zum Beispiel mit Herrn Storz: Hier gibt es ein Problem mit der Maßeinheit „Meter“.

    Hier sage ich mal ganz deutlich, dass ihr sogar recht habt, nur leider gibt es auch ein Problem mit der Maßeinheit „Sekunde“.

    Tatsächlich ist es so, das Strecken Druck- und Temperaturabhängig und Uhren Bewegungs- und Masseabhängig sind. Beides aber unterliegt unterschiedlichen Faktoren – so dehnt sich die Strecke eines Festkörpers im Vakuum weniger, als eine Uhr bei niedrigerer Gravitation schneller geht. Misst man also auf der Erde im Vakuum einen Festkörper mit 1m Länge und definiert die Sekunde daran, wie lange Licht für eine Strecke von 299792458 solcher Meter benötigt, wird man feststellen, dass diese Sekunde z.B. auf der ISS viel weniger Takte benötigt. Das liegt aber nun nicht daran, dass der Meter kürzer wurde, sondern schlicht nur daran, dass die Uhr schneller lief. Druck und Temperatur sind viel leichter zu kontrollieren, als Gravitation und Geschwindigkeit.

    Kurz gesagt: Die Definitionen von SI-Meter und SI-Sekunde sind zur Zeit ein glatter logischer Fehlschuss – die Sekunde sollte vom Meter abhängen, nicht aber der Meter von der Sekunde.

  230. little Louis

    @ Rudi Knoth und:

    „…. Messung und „Wirklichkeit“. Wenn das Wort „Wirklichkeit“ von „wirken“ kommt, dann ist natürlich jede Wirkung, aus der eine Messmethode folgt, eine Möglichkeit zum Messen. Also kann es keinen prinzipiellen Unterschied geben…..“
    (Zitatende)

    Ich bin eigentlich auch der Meinung, dass ETWAS, das niemals auf (niemanden und)NICHTS eine Wirkung ausübt unserem Sprachgebrauch entsprechend als „UNWIRKLICH“ bezeichnet werden sollte.

    Es ist aber eine der bedeutendsten philosophisch-metaphysische bzw. wissenschaftstheoretische Streitfrage(n), ob dieses ETWAS dann trotzdem in der Realität existieren kann oder ob man annehmen muss, dass es „tatsächlich“ und grundsätzlich NICHTEXISTENT ist bzw sein soll.
    Das ist zu großen Teilen auch der Grund für den sogenannten „Naturalismusstreit“ in der Wissenschaftstheorie bzw philosophischen Erkenntnistheorie und vermutlich auch eine der Hauptursachen für die heißen ideologischen Kontroversen zwischen den orhodoxen Mainstreamlern und den wissenschafttheoretisch „offeneren“ Alternativdenkern. (Jetzt mal von den untergründigen zusätzlichen politischen Motivationen abgesehen)

  231. little Louis

    Zu:
    „….was Sie unter „Messen“ verstehen, und dem, was Sie (und wohl Herr Wappler) unter „Vergleichen“ verstehen,…“ (Zitatende)

    Ja, ich denke auch, dass „messen“ immer ein Abzählen und Aufsummmieren von Vergleichsbewegungen (bzw. Vergleichslängen/ Maßstäben/ Messstäben/ genormten Vergleichsgrößen (-: (-: ) ist.

  232. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Wirklichkeit
    Ob Wirklichkeit von Wirkung kommt, sei mal dahingestellt. Was aber ist Wirklichkeit? Ist es die Umgebung, wie sie nur auf Sie wirkt oder auch die Umgebung, wie sie überhaupt wirkt? Ist Ihnen (und Anderen auch) mal aufgefallen, dass Ihre Wirklichkeit ebenso subjektiv ist, wie mir meine erscheint? Wie wollen Physiker und Astronomen etwas objektiv beschreiben, wenn sie nur subjektiv etwas wahrnehmen bzw. Objektives subjektiv interpretieren? Meine Interpretationen mögen zwar auch subjektiv sein, aber immerhin kann ich noch feststellen, was objektiv unmöglich ist – z.B. das eine Strecke gleichzeitig länger und kürzer sein soll, als eine Andere oder dass eine Uhr gleichzeitig schneller und langsamer gehen soll, als eine Andere.

  233. Frank Wappler

    Albrecht Storz schrieb (217., 19. Dezember 2018 um 15:45):
    > […] etwas zu artikulieren anstatt einfach vorauszusetzen schafft oft bessere Klarheit über die Gedanken […]

    So isses.
    Bleibt jedoch zu hoffen, dass Luitpold Mayr, dem der obige Artikel offensichtlich gewidmet ist, oder wer auch immer sonst hier „Strippen zieht“, diese/unsere betreffenden Artikulationen usw. nicht als störend empfände;
    oder sofern doch (was ich jedem gerne zugestehen will, und ggf. auch für mich selbst in Anspruch nehmen würde), dann im Sinne der „Praktischen Konkordanz“ konkrete Möglichkeiten dazu schüfe oder wenigstens konkrete Ansagen dazu träfe, wo/wie diese/unsere betreffenden Artikulationen denn ansonsten öffentlich auffindbar und (zumindest einigermaßen) Barriere-frei ausgetauscht werden sollten.

    > […] das Längen-Messen […] ist der direkte Vergleich zweier Strecken miteinander.

    Der Vergleich zweier „Strecken“ hinsichtlich ihrer (jeweiligen) „Längen“; ja.

    > […] kann man zB auf das Ergebnis kommen, dass eine [bestimmte] Strecke […] 1,5-mal so lang ist wie eine [andere bestimmte] Strecke […].

    So weit, so gut.

    Was aber ist „eine bestimmte Strecke“ ??
    Wodurch ist eine „Strecke“ bestimmt bzw. eindeutig identifiziert ?? —
    Im Wesentlichen: Durch „ihre“ zwei identifizierbaren, verschiedenen, i.A. voneinander getrennten sogenannten „Enden“.
    (Merke:
    Zwei.
    Verschiedene.
    Wie z.B. „A“ und „B“. Oder z.B. „J“ und „K“. Usw.)

    Und um zwei Strecken, von denen jede jeweils durch ein bestimmtes Paar ihrer Enden bestimmt/identifiziert ist, hinsichtlich ihrer „Längen“ miteinander vergleichen zu können, sodass dabei ein reeller Verhältniswert ermittelt würde,
    ist auch vorauszusetzen,
    dass jede dieser beiden Strecken jeweils „ihre, eigene Länge hat“,
    bzw. zumindest im betreffenden Mess-Versuch „gehabt hat“.
    Anders ausgedrückt:
    die beiden Enden der einen Strecke sollen sich nicht „gegenüber einander bewegt“ haben, und:
    die beiden Enden der anderen Strecke sollen sich nicht „gegenüber einander bewegt“ haben.

    (Wie das überhaupt zunächst zu messen wäre, ist allerdings ein Thema für sich. …)

    Wenn nun beispielsweise A und B zwei (identifizierbare, verschiedene, voneinander getrennte) Beteiligte sind, die sich nicht gegenüber einander bewegen, und die also die beiden Enden der Strecke „AB“ bilden, der (deshalb) eine bestimmte („ihre, eigene“) Länge zugeschrieben werden kann,
    und J und K zwei (identifizierbare, verschiedene, voneinander getrennte) Beteiligte sind, die sich nicht gegenüber einander bewegen, und die also die beiden Enden der Strecke „JK“ bilden, der (deshalb) eine bestimmte („ihre, eigene“) Länge zugeschrieben werden kann,
    dann lassen sich (trotzdem, mindestens) die folgenden zwei Fälle unterscheiden:

    – „der einfache Fall“: dass auch A und J sich nicht gegenüber einander bewegen, und auch A und K sich nicht gegenüber einander bewegen, und auch B und J sich nicht gegenüber einander bewegen, und auch B und K sich nicht gegenüber einander bewegen; und

    – alle anderen „interessanteren Fälle“; insbesondere: dass A und J sich gegenüber einander bewegen, und ebenso A und K, und B und J, und ebenso B und K sich gegenüber einander bewegen.

    > […] Meter
    > […] Maßstab (Standard, Einheit, Referenz)

    … ist zum Verständnis von „Längen“-Verhältnissen (und wie sie im Allgemeinsten zu messen sind) völlig belanglos.

    Es ist und bleibt ganz allgemein erforderlich, das „Längen“-Verhältnis der beiden Strecken AB und JK als reellen Messwert zu ermitteln. Ob die Strecke AB dabei „Referenz“ genannt würde, oder die Strecke JK, oder keine von beiden, ist vollkommen belanglos für das Ergebnis der Messung, also für den reellen Wert des „Längen“-Verhältnisses „(AB / JK)“.

    p.s.
    Dokumentation ausgewählter Elemente des „Erlaubten XHTML-Codes“ in Kommentaren:

    =====================================

    Anmerkung von Jocelyne Lopez zum PS:

    Es gibt nur zwei erlaubten XHTML Code bei unserer Blog-Software, anders als bei dem Kommentareinleitung angegeben, und zwar:

    kursiv wird dargestellt mit i in Spitzenklammern (mit /i zum Schließen)

    fett wird dargestellt mit b in Spitzenklammern (mit /b zum Schließen)

    Andere Formatierungscoden sind nicht möglich.

  234. little Louis

    @A.S. und
    ……….Obwohl die Relativisten inzwischen in ihre typische Sowohl-als-auch-Haltung in Deckung gegangen sind, ……
    (Zitatende)

    Das kann man auch sehr deutlich bei dem von mir vorhin verlinkten J. M.Gaßmann erkennen, der (besonders auch in der Einleitungssendung) immer wieder darauf hinweist, dass die RT „..eine Hypothese sei und man nicht annehmen solle dass das schon die „wahre/wirkliche“ Realität“ sei. Wenn er sie dann aber konkret behandelt, und das fast schon halb orgasmisch, tur er wieder so, als sei auch die ARt schon
    x-mal an der Realität (empirisch) erprobt und immer wieder bestätigt worden.
    Kommen dann in der Abschlussendung kritische Kommentare, zieht er sich wieder auf das Narrativ von der „..ja so extrem verrückten Theorie “ zurück und tut wieder so, als seien das alles ja nur vorläufige seeehr extreme Gedankenexperimente.

  235. Rudi Knoth

    Da sind ja eine Menge Fragen auf einmal. Ich fang jetzt mit einigen Fragen an.

    @Nicht von Bedeutung 19. Dezember 2018 um 17:45

    Mal einige gewichtige Fragen… Welche Experimente wurden vor Einsteins Werken durchgeführt? Definitiv eine ganze Reihe mehr als nach Einsteins Werken, richtig? Wieviele Experimente lassen sich also auch mit anderen Theorien (und Derivaten) als mit SRT und ART erklären bzw. interpretieren? Nicht etwa auch eine ganze Reihe mehr?

    Darauf kommt es nicht an. Interessant sind Experimente und Beobachtungen, die damals nicht durch die theoretische Physik vor 1905 erklärt werden konnten. Ein Beispiel ist die Periheldrehung des Merkurs.

    Die Resonanzfrequenzen von Ionen sind bekannt und vermutlich hängen sie von der Ion-Masse ab. Für den Korrekturfaktor zählt dann nur noch die Geschwindigkeit und diese steckt im Lorentz-Faktor.

    Dafür sind die Elektronenmasse und die elektrostatische Anziehung und natürlich die Quantenphysik zuständig.

  236. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 19. Dezember 2018 um 17:48

    Der entscheidende Schritt ist aber immer der, dass eine Größenangabe für irgend jemanden, immer in den für diesen Jemand geltenden Einheiten angegeben werden muss. Auch wenn diese Angaben ein anderer macht.

    Im verlinkten Beitrag von Herrn Wappler wurden aber keine Maßeinheiten genannt. Herr Wappler beschreibt eine koordinatenfreie Darstellung der SRT wie in diesem Beispiel mit der „Längenkontraktion“. Es sind nur Verhältnisse von Längen und sogar Geschwindigkeiten(die er auch aus Längenverhältnissen bestimmt).

  237. Rudi Knoth

    @little Louis 19. Dezember 2018 um 18:23

    Dieses „nicht Messbare“ gehört dann eher in den bereich der Metaphysik. Wobei bei manchen Theorien (Stringtheorien) wegen der prinzipiell unmöglichen Überprüfbarkeit Zweifel angebracht ist.

  238. Valentin von Denker

    Einer von den Zwillingen hat bei der Raumfahrt zwei 1 m lange Maßstäbe. Er ist schon tot, sein Kopf ist in der Richtung des Raketenbodens um die Hälfte so zusammengeschrumpft, als wären fünf Stockwerke auf seinen Kopf gefallen, aber für die Wissenschaft half ihm der gute Gott zu auferstehen. Ein Stab liegt waagerecht vor ihm auf den Raketen-Tisch, der andere steht senkrecht an dessen Ende. Der Unterschied ist mit Augenmaß sehr gut bemerkbar, der am Tisch liegende ist länger und der senkrecht stehende ist kürzer. Er wechselt die Stäbe, jetzt, gut sichtbar, der längere ist kürzer und der kürzere ist länger. Wie gut, dass Gott uns das Augenmaß geschenkt hat!
    Die Sonne und der Mond sind blind, sie haben keine Augen, und trotzdem funktioniert das Universum exzellent auch ohne Spezielle-Relativitätstheorie!

    Wir wollten einen 1 Meter Maßstab kaufen, in einer Auslage stand: Maßstäbe zu verkaufen!
    „Wir brauchen einen 1 Meter Maßstab“
    „Ja, sofort“
    In kurzer Zeit haben wir ihn in der Hand.
    „Es scheint kürzer als 1 Meter zu sein.“
    „Ja, er ist genau 82 cm“
    Wir haben ihn gekauft, seitdem ergeben bei uns zuhause z.B. die 5 Meter 6 Maßstäbe und 8 cm!
    Dies ist aber die wahre Essenz der Relativität!

    Valentin von Denker

  239. Rudi Knoth

    @Nicht von Bedeutung 19. Dezember 2018 um 18:38

    Eine gute Frage. Aber mit der Möglichkeit der Reproduktion von Experimenten kann der „subjektive Faktor“ eingegrenzt werden.

    „Meine Interpretationen mögen zwar auch subjektiv sein, aber immerhin kann ich noch feststellen, was objektiv unmöglich ist – z.B. das eine Strecke gleichzeitig länger und kürzer sein soll, als eine Andere oder dass eine Uhr gleichzeitig schneller und langsamer gehen soll, als eine Andere.“

    So wie Sie dies darstellen ist die Aussage natürlich Unsinn. Wenn man sich „Messbedingungen“ für Zeitdilatation und Längenkontraktion anschaut, dann erkennt man, daß diese „Gleichzeitigkeit“ nicht gegeben ist.

    Ich habe mir aus der Projektidee von Herrn Lubin (DEEP-IN) ein „Gedankenexperiment“ gebastelt, daß zeigt, wie die Zeitdilatation für die Sonden und für eine Uhr auf der Erde gleichermassen zutrifft. Aber das kommt auf das Interesse der hier Anwesenden an.

  240. Jocelyne Lopez

    Zitat Jocelyne Lopez – Nr. 222: „Und jetzt sage ich zum Beispiel mit Herrn Storz: Hier gibt es ein Problem mit der Maßeinheit „Meter“. Denn ein und denselbe Stab kann nicht gleichzeitig in der physikalischen Realität 1 Meter und 0,7 Meter lang sein.“

    Zitat NvB Nr. 229: Hier sage ich mal ganz deutlich, dass ihr sogar recht habt, nur leider gibt es auch ein Problem mit der Maßeinheit „Sekunde“.
    .

    Natürlich gibt es auch ein Problem mit der Maßeinheit „Sekunde“, und zwar genauso dasselbe Problem wie mit der Maßeinheit „Meter“: Es handelt sich um eine metrologisch unzulässige Änderung der Maßeinheit „Sekunde“, denn:

    – Zwischen den beiden Enden eines starren Stabes kann es nur einen einzigen räumlichen Abstand geben !!! Wenn ein 1 m langer Stab mit 0,7 m gemessen wird, darf diese Verkürzung nicht als gültig akzeptiert werden, sie ist metrologisch unzulässig, das ist eine Veränderung der Maßeinheit „Meter“.
    .

    – Zwischen Senden und Empfangen eines Lichtsignals an den beiden Enden eines 1 m langen Stabes, kann es nur eine einige Zeitdauer geben!!!! Wenn zwei verschiedene Zeitdauer zwischen diesen beiden Ereignissen gemessen werden, darf es metrologisch nicht als gültig akzeptiert werden, das ist eine Veränderung der Maßeinheit „Sekunde“.

  241. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Solche Experimente, von denen Sie sprechen gab es nicht, gibt es auch bis heute nicht und in Zukunft ganz sicher auch nicht. Experimente können stets beliebig und nicht bloß unter Berücksichtigung gängiger Theorien interpretiert werden und man kann davon ausgehen, dass sich Einstein selbst gegen seine ART ausgesprochen hätte, wenn er es 1964 noch gekonnt hätte, ganz zu schweigen von Keppler und Newton.

    Aktuell zeigt einem die Wissenschaft nur, dass sogar das vermeintlich „sicherste“ Peer-Review nicht vor Irrsinn schützt. Die Wissenschaft hat vergessen, was Physik eigentlich sein muss, nämlich widerspruchsfrei für Alle verständlich – nur ist sie das leider nicht, aber Wissenschaftlern mangelt es trotzdem an dieser Erkenntnis.

    Solange für Resonanzfrequenzen von Ionen Elektronenmasse und elektrostatische Anziehung verantwortlich sein sollen (die Quantenphysik ist es sicher nicht, weil es sie auch nur ein theoretisches Modell darstellt), kann man schon fast davon ausgehen, dass ein weitaus besseres Modell existiert, als die aktuell Favorisierten. Wenn einer also mit einem Modell gegen diese Favoriten konkurriert, versuchen Sie doch mal, beide Modelle zu verstehen, bevor Sie mit dem Favorisiertem dagegen argumentieren. So etwas findet ja nirgendwo statt – wie also soll jemals etwas Besseres gefunden werden?

  242. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Meine Aussage ist kein Unsinn. Sie vergessen, dass Resultate von Experimenten beliebig interpretiert werden können und nicht bloß unter Berücksichtigung spezieller vorhandener Theorien.

    Mein Steckenpferd hier hat btw. nur sehr wenig mit Zeit zu tun und genauso wenig mit Strecken, sondern mit der Messung der Gravitationskonstanten, die nur deswegen „konstant“ gemessen wird, weil sie in Bereichen gemessen wird, wo die Anziehungskrafte schon sehr sehr gering sind – also bei weit mehr als etwa 30k Elementarteilchen pro Objekt.

  243. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Was bitte ist denn dann noch so unverständlich, wenn man sagt, dass Zeit besser über Strecke als Strecke über Zeit definiert werden sollte?

    Zwischen zwei Objekten kann es tatsächlich nur eine Dauer pro Weg bzw. eine Dauer pro Hin- plus Rückweg geben. Nur leider kann, sofern sich die Objekte gegenüber einem Raum bewegen und die Übertragungsgeschwindigkeit gegenüber diesem Raum konstant ist, ein Weg schneller zurückgelegt werden, als der Andere – siehe klassischer Doppler-Effekt.
    t=(L/(c+v))+(L/(c-v))

  244. Rudi Knoth

    @Valentin von Denker 19. Dezember 2018 um 19:42

    Ihr „Augenmaß“ würde zu folgender Ansicht kommen:

    Die Rakete erscheint mit dem Boden zu Ihnen gedreht. Der in Flugrichtung stehende Stab erscheint aus dem gleichen Grund gedreht. Un den auf dem Tisch liegenden Stab können Sie nicht sehen, weil der Tisch mit der Fläche von Ihnen weggedreht erscheint.

  245. Jocelyne Lopez

    @ NvB – Nr. 243: „Zwischen zwei Objekten kann es tatsächlich nur eine Dauer pro Weg bzw. eine Dauer pro Hin- plus Rückweg geben. Nur leider kann, sofern sich die Objekte gegenüber einem Raum bewegen und die Übertragungsgeschwindigkeit gegenüber diesem Raum konstant ist, ein Weg schneller zurückgelegt werden, als der Andere

    .
    Zwischen zwei Ereignissen kann es nur eine einzige Zeitdauer geben.

    Wenn ein Zug zum Zeitpunkt t vom Bahnhof A abfährt und zum Zeitpunkt t‘ im Bahnhof B ankommt, kann es nur eine einzige Dauer der Reise für diesen Zug geben, sagen wir mal 2 Stunden.

    Wenn ein 2. Zug zum gleichen Zeitpunkt t vom gleichen Bahnhof A abfährt und zum gleichen Zeitpunkt t‘ im gleichen Bahnhof B ankommt, kann auch nur eine einzige Dauer der Reise für den 2. Zug geben, und zwar die gleiche Zeitdauer von 2 Stunden für beide Züge.

    Daraus kann man einzig folgern:

    – Wenn die Reise des 2. Zuges auch 2 Stunden beträgt, haben die beiden Zügen die Strecke A-B mit der gleichen Geschwindigkeit zurückgelegt.

    – Wenn die Reise des 2. Zuges 2 Stunden und 10 Minuten beträgt, hat der 2. Zug mit einer langsameren Geschwindigkeit die Strecke A-B zurückgelegt.

    – Wenn die Reise des 2. Zuges 1 Stunde und 30 Minuten beträgt, hat der 2. Zug mit einer höheren Geschwindigkeit die Strecke A-B zurückgelegt.

  246. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Licht bewegt sich gegenüber dem Raum mit c. Zwei Spiegel mit Abstand L bewegen sich gegenüber dem selben Raum mit v. Für einen Spiegel bewegt sich ankommendes Licht deswegen mit c+v und sich entfernendes Licht mit c-v – für den anderen Spiegel ist es umgekehrt. Licht benötigt abhängig von v mehr Zeit von A nach B als von B nach A. Züge bewegen sich auf Schienen ganz anders als Licht im Raum oder Schall in Luft. Zwischen den Spiegeln ergibt sich zu jeder Zeit eine Situation, die mit dem klassischen Doppler berechnet werden kann. Das wäre, asl wenn Züge mit konstanter Geschwindigkeit (v) auf Schienen fahren und sich die Bahnhöfe relativ zu den Schienen bewegen (v).

  247. Rudi Knoth

    @Nicht von Bedeutung 20. Dezember 2018 um 00:03

    Solche Experimente, von denen Sie sprechen gab es nicht, gibt es auch bis heute nicht und in Zukunft ganz sicher auch nicht. Experimente können stets beliebig und nicht bloß unter Berücksichtigung gängiger Theorien interpretiert werden und man kann davon ausgehen, dass sich Einstein selbst gegen seine ART ausgesprochen hätte, wenn er es 1964 noch gekonnt hätte, ganz zu schweigen von Keppler und Newton.

    Die Periheldrehung des Merkurs war aber schon vor 1905 bekannt und konnte nicht vollständig mit dem Einfluss anderer Planeten erklärt werden.

    Solange für Resonanzfrequenzen von Ionen Elektronenmasse und elektrostatische Anziehung verantwortlich sein sollen (die Quantenphysik ist es sicher nicht, weil es sie auch nur ein theoretisches Modell darstellt), kann man schon fast davon ausgehen, dass ein weitaus besseres Modell existiert, als die aktuell Favorisierten.

    Haben Sie schon mal was von der Schrödingergleichung gehört? Genau die beschreibt die Spektren. Danach kam noch Dirac hinzu (enthält auch etwas SRT) und damit kann man die Spektren einschließlich der Hyperfeinstruktur erklären. Die Atomuhren beruhen darauf.

  248. Jocelyne Lopez

    @ NvB – Nr. 246: „Züge bewegen sich auf Schienen ganz anders als Licht im Raum…“
    .
    Wie kommen Sie denn darauf?!
    Die Ermittlung einer Geschwindigkeit hat überhaupt nichts zu tun mit dem Objekt bzw. der Natur des Objekts, das sich bewegt, sie spielt überhaupt keine Rolle in der Berechnung.

    Man ermittelt nur, dass sich irgendwas von A nach B bewegt, also auf einer einmaligen Strecke, während einer einmaligen Zeitdauer. Was sich da bewegt spielt absolut keine Rolle zur Ermittlung der Geschwindigkeit.

    Auch Einstein selbst hat in seiner SRT ausdrücklich die Ermittlung der Lichtgeschwindigkeit genauso vorgegeben, wie man auch die Geschwindigkeit aller Objekte ermittelt:

    „Lichtgeschwindigkeit = Weg / Zeitdauer“

    Wo sehen Sie einen Unterschied mit der Ermittlung der Geschwindigkeit eines Zuges?! Wo sehen sie eine Rolle des „Raumes“?!

  249. little Louis

    @ Rudi Knoth und:

    „…Dieses „nicht Messbare“ gehört dann eher in den Bereich der Metaphysik. Wobei bei manchen Theorien (Stringtheorien) wegen der prinzipiell unmöglichen Überprüfbarkeit Zweifel angebracht ist…“
    (Zitatende)

    Wieso nur „eher“ in den Bereich der Metaphysik und wieso wollen Sie nur zweifeln,wenn Sie doch der Überzeugung sind, dass das „NICHT Messbare“ in den Bereich der Metaphysik gehört und folglich eigentlich NICHT mehr „Physik“ genannt werden darf.
    Warum also diese Indiffrerenz? Etwas brutaler: Warum also dieses Herumeiern?
    Nur mal nebenbei: Das erinnert mich ein wenig an Ulf Merbold heute morgen in einem DLF- Interview, der auf die Frage nach dem Nutzen der Mission Alexander Gersts meinte, es gäbe (noch) keinen wirtschaftlichen Nutzen, sondern allenfalls bzw vorläufig nur einen „philosophischen“.
    Er meinte vermutlich natürlich „Grundlagenforschung“. Und am Anfang bei der Frage nach der Gefährlichkeit der Rückkehr der löchrigen Sojus – Kapsel kam er auch ganz schön ins „Herumeiern“. (-:

  250. Albrecht Storz

    Herr Wappler,

    „die beiden Enden der einen Strecke sollen sich nicht „gegenüber einander bewegt“ haben,“

    wenn wir die momentane Entfernung eines Autos bis nach München (auf dem Weg von Stuttgart nach München) angeben, so bewegt sich nichts von der Strecke „gegeneinander“. Aus dem einfachen Grund, weil wir von der Bewegung abstrahieren können und eine „Momentaufnahme“ betrachten.

    Sie führen hier schon wieder neue Begrifflichkeit ein, die in der Physik nirgend sonst existiert.

    (nvB: „direkte/indirekte Messung“, Schulz: „ruhende/bewegte Länge“, all dies sind keine korrekten Begrifflichkeiten, da keine Definitionen dazu verfügbar sind. Ich nenne das „Geschwurbel“.)

  251. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    19. Dezember 2018 um 19:31

    „Im verlinkten Beitrag von Herrn Wappler wurden aber keine Maßeinheiten genannt.“

    dabei habe ich doch extra deswegen die kleine Exkursion ins Messwesen gemacht 😉

    Messen ist eben nichts anderes als Vergleichen. Eine Maßeinheit ist einfach (in unserem Fall) eine Strecke. Nur eben eine bestimmte Strecke. Sie lassen sich von der Nomenklatur verwirren. Bitte lesen Sie noch einmal
    19. Dezember 2018 um 15:45
    durch.

    Aber diese gibt mir Anlass genau auf den Elementarfehler der Relativisten einzugehen: Physik ohne Maßeinheiten ist Physik ohne Menschen, ohne Beobachter!

    Wodurch wird denn Mathematik für uns Menschen relevant? Doch erst dadurch, dass wir mittels Maßeinheiten die Zahlen an unsere Erlebniswelt koppeln.

    Oder anders gesagt: Physik ohne Maßeinheiten betrifft uns Menschen nicht.

    Wenn nicht in einem ersten Schritt Tatsachen von unserer Realität (durch Maße) in die Mathematik eingebracht wird, und nicht in einem letzten Schritt die numerischen Ergebnisse wieder mit unserer Realität verknüpft werden (durch Maße), dann haben Sie keine Physik. Herr Wappler hat sich, wie all die anderen, in der Mathematik verfangen. „Lost in Math“ wie ein Buchtitel von Dr. Hossenfelder lautet.

    Sie müssen verstehen, dass der Vergleich zweier Längen bedeutungslos ist, so lange nicht auch der Vergleich zweier Längeneinheiten der Betroffenen Beobachter erfolgt ist.

  252. Frank Wappler

    Jocelyne Lopez schrieb (245., 20. Dezember 2018 um 08:29):
    > [1] Zwischen zwei Ereignissen kann es nur eine einzige Zeitdauer geben.

    Man spricht wohl eher vom „dem (eindeutigen) zeitlichen Abstand“ zweier (geeigneter) Ereignisse
    (d.h. für je zwei Ereignisse, die voneinander „zeitlich“ getrennt sind; also so, dass mindestens ein Beteiligter vorstellbar und ggf. sogar auffindbar ist, der sowohl an dem einen Ereignis als auch an dem anderen Ereignis teilnahm).

    Und zumindest die Verhältnisse solcher (von Null verschiedener) bestimmter „zeitlichen Abstände“ (jeweils zwischen einem bestimmten geeigneten Paar von Ereignissen, und einem weiteren bestimmten geeigneten Paar von Ereignissen) sollen eindeutige reelle Zahlenwerte sein.

    Der Abstand zwischen zwei bestimmten geeigneten Ereignissen, z.B. zwischen (Koinzidenz-)Ereignis &escr;_AP und (Koinzidenz-)Ereignis &escr;_BP, kann dabei

    – im Flachen als (Betrag der) Wurzel aus dem (Raumzeit-)Intervall zwischen diesen beiden Ereignissen ausgedrückt werden:
    √{ s^2[ &escr;_AP, &escr;_BP ]}, oder

    – etwas Allgemeiner (im Krummen) als (Betrag der) Wurzel aus der „Syngeschen Weltfunktion“ dieser beiden Ereignisse:
    √{ σ[ &escr;_AP, &escr;_BP ]}, oder

    – ganz allgemein als „Lorentzsche Distanz“ dieser beiden Ereignisse:
    &ell;[ &escr;_AP, &escr;_BP ].

    Zu Aussage [1] also: grundsätzlich ja.

    > [2] Wenn ein Zug [P] […] vom Bahnhof A abfährt und […] im Bahnhof B ankommt, kann es nur eine einzige Dauer der Reise für diesen Zug [P] geben

    Richtig: man spricht von „der (eindeutigen) (Reise-)Dauer Ps, von Ps Abfahrtsanzeige P_A, bis zu Ps Ankunftsanzeige P_B“;
    kurz und symbolisch „τP[ _A, _B ]“.

    Diese (Reise-)Dauer Ps ist dabei (naheliegenderweise) die Summe bzw. (im Grenzübergang) das Riemannsche Integral der o.g. zeitlichen Abstände zwischen allen (Durchfahrts-)Ereignissen, an denen P der Reihe nach zwischen dem Abfahrtsereignis &escr;_AP und dem Ankunftsereignis &escr;_BP teilgenommen hatte.

    Und zumindest die Verhältnisse solcher (von Null verschiedener) bestimmter „Dauern“ (Ps, bzw. genauso auch anderer Beteiligter) sollen eindeutige reelle Zahlenwerte sein.

    Zu Aussage [2] also: vorbehaltlos ja.

    Allerdings eine didaktische Anmerkung:
    Von ganzen Zügen ist oft im Zusammenhang mit der Vorstellung die Rede, dass jeder davon jeweils aus mehreren, voneinander getrennten, gegenübereinander einigermaßen ruhenden oder zumindest starren Bestandteilen bestünde; z.B. jeweils aus „Lokomotive“ und „Bremser-Caboose“ und „Speisewagen“ o.Ä.

    Deshalb finde ich es sachdienlich, sich unter P oben z.B. „genauergenommen nur die bestimmte Lok“ vorzustellen,
    und sich unter A oben z.B. „genauergenommen nur die Lok-Haltemarkierung des betreffenden Bahnhofs/Bahnsteigs“ vorzustellen, usw.

    > [3] Wenn ein 2. Zug [Q] [koinzident mit der Abfahrt Ps] vom [selben] Bahnhof A abfährt und [koinzident mit der Ankunft Ps] im [selben] Bahnhof B ankommt, kann auch nur eine einzige Dauer der Reise für den 2. Zug [Q] geben,

    Richtig; selbstverständlich ganz analog zu [2].

    > [4] und zwar die gleiche Zeitdauer […] für beide Züge.

    Nicht unbedingt. Es sind zwei Fälle zu unterscheiden:

    [4a]:
    Entweder blieben P und Q auf ihren Fahrten von A nach B (bzw. auf ihren Ereignis-Pfaden vom gemeinsamen/koinzidenten Abfahrtsereignis &escr;_APQ bis zum gemeinsamen/koinzidenten Ankunftsereignis &escr;_BPQ) auch durchwegs koinzident;
    anschaulich: P und Q fuhren auf der zweigleisigen Eisenbahnstrecke AB durchwegs unmittelbar nebeneinander her,
    sodass an jedem Ereignis zwischen &escr;_APQ und &escr;_BPQ, an dem P teilgenommen hatte, zwangsläufig auch Q teilgenommen hatte,
    und umgekehrt an jedem Ereignis zwischen &escr;_APQ und &escr;_BPQ, an dem Q teilgenommen hatte, zwangsläufig auch P teilgenommen hatte.
    Dann/deshalb sind die in [2] genannten Summen bzw. Integrale für P bzw. für Q zwangsläufig einander gleich,
    also Ps und Qs entsprechende Reisedauern zwangsläufig gleich:

    τP[ _AQ, _BQ ] = τQ[ _AP, _BP ].

    Aber [4b]:
    Falls sich P und Q auf ihren Fahrten von A nach B voneinander (wesentlich) trennten,
    falls also z.B. P nach der mit Q gemeinsamen/koinzidenten Abfahrt von A zunächst „weit davonsauste“, aber anschließend wiederum „bummelte“, bis P und Q schließlich gemeinsam/koinzident auf B trafen,
    wogegen Q nach der mit P gemeinsamen/koinzidenten Abfahrt von A „es zunächst gemütlich anging“, aber anschließend „aufholte“, bis Q und P schließlich gemeinsam/koinzident auf B trafen,
    dann nahmen P und Q offenbar jeweils an ganz verschiedenen (Durchfahrts-)Ereignissen teil; nie (oder nur in Ausnahmen) gemeinsam; immer (oder so gut wie immer) voneinander getrennt.

    Das Argument aus [4a] ist folglich so nicht für [4b] anwendbar; sondern ein Vergleich der Reisedauer Ps und der Reisedauer Qs müsste für [4b] anders begründet und gewonnen werden.

    (Eine entsprechende Begründung/Herleitung des Vergleichs von Dauern, die ich für nachvollziehbar und deshalb für vertretbar halte, siehe dort: https://scilogs.spektrum.de/relativ-einfach/latex-spielwiese/#comment-31574 .)

    p.s.
    Danke für die „p.s.“-Anmerkungen zu meinen obigen Kommentaren (212.) und (233.).
    Da will ich froh sein, dass wenigstens der „a href=…>“-XHTML-Code doch ebenfalls unterstützt wird …
    (Wie viele davon eigentlich, pro Kommentar ?!? …).
    Ich habe auch den „Userhinweis auf Zahlenkern“ (225.) bemerkt (danke auch dafür); mal sehen, wann ich Ansporn und Gelegenheit finde, dem zu folgen …
    .
    =====================================
    Anmerkung von Jocelyne Lopez zum PS: In unserem Blog ist die Anzahl der Links nicht eingeschränkt. Falls Kommentatore Formatierungsfehler machen indem sie die fälschlicherweise angegebenen Codes „Blockquote“ und kursiv mit em in Spitzenklammern statt i eingeben, korrigiere ich sie manuell vor der Freischaltung

  253. Albrecht Storz

    Herr Wappler,

    „Allerdings eine didaktische Anmerkung: […]“

    Wenn ich Ihre Beiträge anschaue, vermute ich, dass ich von Ihnen keine „didaktischen Anmerkungen“ beachten möchte. Müssen Sie sich so unlesbar ausdrücken?

  254. Valentin von Denker

    Rudi Knoth – auf @ 19. Dezember 2018 um 19:42
    „Ihr „Augenmaß“ würde zu folgender Ansicht kommen:
    Die Rakete erscheint mit dem Boden zu Ihnen gedreht. Der in Flugrichtung stehende Stab erscheint aus dem gleichen Grund gedreht. Un den auf dem Tisch liegenden Stab können Sie nicht sehen, weil der Tisch mit der Fläche von Ihnen weggedreht erscheint.“

    War ich im Raumschiff, oder einer von den Zwillingsbrüdern?
    Schaut so aus, dass ich in einer Badehose(?) bei etwa – 270,00 C° (minus(!) außerhalb der Rakete mit Halb-Lichtgeschwindigkeit rasen würde! HAHA!
    …wenn ich der Zwillingsbruder in der Raumschiff-Kabine wäre, würde ich Ihnen auch (aus dem irdischen 87km/h Einstein-Bahnsteig-Inertialsystem) „weggedreht“ erscheinen, so würde ich alles im „Augenmaß“ behalten können!
    Es war nur eine sogenannte „Fangfrage“…sorry!
    Macht nichts, aber die RelativistInnen manipulieren uns auch nur mit dem aus dem Ganzen willkürlich herausgerissenen Details und veränderten Situationen… – manipulieren uns(!) … – manipulieren uns(!) … – manipulieren uns(!) … aber mich nicht! HAHA!

    Valentin von Denker

  255. Albrecht Storz

    Der Fehler den die Relativisten, wie auch Herr Wappler und Herr Knoth, nicht sehen können, besteht doch einfach darin, dass sie zwar unterschiedliche Längen für gleiche Strecken akzeptieren da ihnen diese Idee indoktriniert wurde, aber nicht den nächsten Schritt wagen zu sehen, dass dann eben auch die Standards entsprechend zu behandeln sind.

    Irgend welche Distanzangaben, ohne diese in Beziehung zu den Betroffenen zu setzen, sind sinnlos. Die Betroffenen sind in diesem Fall mitbewegte Beobachter eines als bewegt wahrgenommenen Inertialsystems. Die Relativisten behandeln nun Längen „relativistisch“, nämlich zB Distanzen zu näheren oder fernen Zielen, tun aber gleichzeitig so, wie wenn andere, die Betroffenen betreffenden Längen völlig neutral blieben.

    Wer für einen Betroffenen eine Distanz angibt, muss dies in den Einheiten dieses Betroffenen tun – sonst ist die Angabe reiner Unsinn. (Denken Sie an meinen „Exkurs“ mit den Minimenschen!)

  256. Albrecht Storz

    Herr Wappler,

    es liegt mir fern, Sie in Ihrem Mathe-Kosmos belästigen zu wollen. Sie können gerne rechnen, und wahrscheinlich auch sehr gut.

    Aber so lange Sie mit Ihrer „Rechnerei“ gleichzeitig behaupten, damit würden Sie die unsinnige sRT irgendwie beweisen, muss ich leider gegen Sie in Stellung gehen. Sie verwirren damit junge Menschen und Kritiker und Suchende und Skeptiker, und halten damit unsere ganze Gesellschaft in einen unseligen Irrtum gefangen.

    […….] Moderationshinweis: Satz gelöscht. Bitte keine ad hominem Äußerungen über Teilnehmer. [………].

    ich betone noch einmal: Sie können rechnen so viel und auch so richtig sie wollen: Sie ändern damit nichts am Kardinalfehler der speziellen Relativitätstheorie: Aussagen für einen Beobachter in einem andere Inertialsystem sind nur hilfreich, wenn sie in DESSEN Maßeinheiten ausgedrückt werden.

    Kein Mensch bezweifelt, dass viele Relativisten korrekt Wurzeln ziehen oder einen Kehrwert bilden können! Aber das ist in dem Zusammenhang völlig irrelevant. Meine Argumentation wäre auch zutreffen, wenn ich noch nie einen Differenzialquotienten berechnet oder eine Ableitung gebildet hätte. Was hier gefordert ist, ist Logik! Nicht Mathematik!

  257. Frank Wappler

    Albrecht Storz schrieb (250., 20. Dezember 2018 um 12:21):
    > [Frank Wappler schrieb (233., 19. Dezember 2018 um 18:58): … »die beiden Enden der einen Strecke sollen sich nicht „gegenüber einander bewegt“ haben« …]
    > […] Sie führen hier schon wieder neue Begrifflichkeit ein, die in der Physik nirgend sonst existiert.

    Im Prinzip kann sowas ja schon mal vorkommen, und soll auch anderen (hinreichend gründlichen und selbständigen) Physikern schon passiert sein …

    Die betreffenden Wörter sollten trotzdem bekannt, und ihr Sinn im Zusammenhang sollte geläufig sein:

    https://www.duden.de/rechtschreibung/Ende#Bedeutung2a : »letztes, äußerstes Stück«

    – „die beiden Enden einer Schnur“,
    – „das Ende (der Zipfel) der Wurst“; wobei bekanntlich/sprichwörtlich: „die Wurst hat zwei (Enden)“.

    Also auch: „die beiden Enden (die beiden äußersten materiellen Stücke) einer Strecke“.

    Und bzgl. https://www.duden.de/rechtschreibung/bewegen_schwaches_Verb#Bedeutung1b :

    – „seine Lage (gegenüber dem anderen Ende) nicht verändern“.

    Also ggf. auch: „(bzgl. dem anderen Ende) verharren, starr bleiben, Distanz halten, ruhen“.

    > […] weil wir von der Bewegung abstrahieren können und eine „Momentaufnahme“ betrachten.

    Jaja: diese Begrifflichkeit „Momentaufnahme“ ist sicherlich auch einstmals „(letztmalig) neu eingeführt“ worden; also hinreichend gründlich bedacht und dokumentiert worden, dass der Begriff anschließend nachvollziehbar blieb. (Das war wohl Anfang des 20. Jahrhunderts, unter maßgeblicher Beteiligung eines gewissen A. Einstein …)

  258. Albrecht Storz

    Es ist sehr interessant und bedenkenswert, festzustellen, dass die sRT nur deshalb seit 100 Jahren als verteidigte Theorie bestand haben kann, weil der Mensch selbst (als Subjekt der Physik, als Beobachter, als Adressat, …) aus der Physik weggedacht, eliminiert wurde.

    Es wird zwar dauernd von Beobachtern geredet, aber nie diese als Subjekte mit einer Position ernst genommen.

    Mit dem Mensch, dem Beobachter, dem Betroffenen geht die genaue Untersuchung der verwendeten Einheiten strickt einher. Jeder der dies unterlässt, schließt den Menschen aus, macht abstrakte Mathematik-Turnübungen im luftleeren Denk-Raum. Das Drama ist die Okkupation der Physik durch rein-mathematisches Denken. Herr Wappler ist für mich ein Musterbeispiel dafür.

  259. Frank Wappler

    Albrecht Storz schrieb (255., 20. Dezember 2018 um 14:01):
    > Der Fehler den die Relativisten, wie auch Herr Wappler […], nicht sehen können, besteht doch einfach darin, dass sie zwar unterschiedliche Längen für gleiche Strecken akzeptieren da ihnen diese Idee indoktriniert wurde, aber […]

    Ich bestreite jedenfalls ganz entschieden, dass ich „ungleiche Längen für die selbe Strecke“ akzeptiere.
    (Was mich übrigens keineswegs daran hindert, sondern eher noch darin bestärkt, die Relativitätstheorie beruflich einzusetzen und öffentlich zu vertreten bzw. zu lehren.)

    Allerdings:
    Mir fallen durchaus einige andere „öffentliche Personen“ ein, deren Äußerungen den Verdacht nahelegen könnten, sie akzeptierten „ungleiche Längen für die selbe Strecke“. (Diese Personen finde ich deshalb wiederum inakzeptabel dafür, die Relativitätstheorie öffentlich zu vertreten bzw. zu lehren.)

  260. Rudi Knoth

    @ittle Louis 19. Dezember 2018 um 17:57

    Aus diesem Video kann ich erstmal nur erkennnen, daß die ART eine Erweiterung der SRT ist. Dies ist mir schon klar. Der Begriff „Modelle“ ist sicher auch nach meiner Meinung richtig und diese Denkweise soll der Grund sein, warum man vor 100 Jahren in der Öffentlichkeit über diese Theorien diskutierte.

  261. Albrecht Storz

    Frank Wappler
    20. Dezember 2018 um 14:35

    Herr Wappler, indem Sie eine Konsequenz aus einem falschen Theorem als Voraussetzung Ihrer Erklärungen hernehmen, kann nichts erreicht werden. Sie bestätigen sich nur innerhalb dieses Unsinnssystems, das, ich gebe es zu, in sich konsistent ist. Das haben alle „guten Wahnsysteme“ so an sich.

    Sie behaupten, eine Messung der Länge einer bewegten Strecke wäre unmöglich, da sich die Messpunkte, Anfang und Ende der Strecke, während des Messvorganges verschieben würden?

    Nun, ich weiß das der menschliche Geist schon mit schwierigeren Aufgaben fertig geworden ist. Unterschätzen Sie sich (und uns) vielleicht ein bisschen?

    Nehmen wir mal an, wir wollten einen fliegende Pfeil vermessen: Dazu würden wir vielleicht eine Kamera auf einem Stativ aufbauen, und die Kamera durch eine Drehbewegung dem Pfeil folgen lassen. Dann würden wir die Aufnahmen hernehmen, eine Aufnahme ermitteln, bei der Pfeil genau senkrecht zur Beobachtungsachse steht, die Entfernung ermitteln, aus der Länge des Pfeils auf der Aufnahme auf die Länge des Pfeils in der Entfernung schließen – et viola: wir haben eine bewegte Länge gemessen.

    Was soll uns daran hinder, dies auch für entferntere Objekte so zu machen? Und wo soll da ein Fehler sein?

  262. Rudi Knoth

    @little Louis 20. Dezember 2018 um 10:17

    Zum Thema Stringtheorien ist folgendes zu sagen:

    Diese Theorien sind Ansätze, um die Gravitation mit den anderen Wechselwirkungen (Starke, Elektromagnetische und schwache) im Rahmen einer Theorie zu vereinen. Sie erklären, was bis jetzt bekannt ist, aber es gibt Probleme bei der Überprüfung dieser Theorien oder wie man eine „engere Wahl“ treffen kann. Diesen Zustand halte ich für nicht befriedigend.

  263. Albrecht Storz

    Herr Wappler,

    „Ich bestreite jedenfalls ganz entschieden, dass ich „ungleiche Längen für die selbe Strecke“ akzeptiere.“

    wie ich schon einmal bemerkte: ich möchte mich hier nicht mit Leuten auseinandersetzen die eine persönliche spezielle Spezielle Relativitätstheorie vertreten?

    Wenn dem so ist, hat für mich der Austausch mit Ihnen an dieser Stelle relativitätstheoretisch relativ wenig Wert. Denn ich biete keine Lösungen an oder will diese diskutieren. Ich kann nur vermelden, dass die sRT auf einer unglaublich einfachen Ebene völlig falsch ist.
    Erst wenn dies auf einer breiteren Ebene angekommen ist, kann man vernünftig anfangen die ganze Sache (Konstanz der LG, …?) neu aufzurollen.

  264. Valentin von Denker

    AN ALLE TEILNEHMER(INNEN)!

    Auch laut Einstein ist im Weltall die >Irdische-„Biologische“(!)-Physik< nicht gültig!
    …sowie nicht erlaubt…für die Einstein Gegner…sowie nicht erlaubt …für die Einstein Gegner…sowie nicht erlaubt …für die Einstein Gegner…
    HAHA!

    Valentin von Denker

  265. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 20. Dezember 2018 um 14:40

    Jeder der dies unterlässt, schließt den Menschen aus, macht abstrakte Mathematik-Turnübungen im luftleeren Denk-Raum. Das Drama ist die Okkupation der Physik durch rein-mathematisches Denken.

    In der Quantenphysik geht es auch recht mathematisch her. Da kann man sich schon in Hilberträumen verirren. Oder wie ich bei einer Faschingsfeier nach einer Flasche Wein abstürzen.

  266. Rudi Knoth

    Albrecht Storz 20. Dezember 2018 um 16:06

    Nehmen wir mal an, wir wollten einen fliegende Pfeil vermessen: Dazu würden wir vielleicht eine Kamera auf einem Stativ aufbauen, und die Kamera durch eine Drehbewegung dem Pfeil folgen lassen. Dann würden wir die Aufnahmen hernehmen, eine Aufnahme ermitteln, bei der Pfeil genau senkrecht zur Beobachtungsachse steht, die Entfernung ermitteln, aus der Länge des Pfeils auf der Aufnahme auf die Länge des Pfeils in der Entfernung schließen – et viola: wir haben eine bewegte Länge gemessen.

    Und wie stellen Sie fest, daß der Pfeil senkrecht zur Beobachtungsachse steht. Wenn Sie zum Beispiel feststellen, daß Ihre Sichtlinie senkrecht zur Bahn des Pfeils ist, also die Bedingung der Gleichzeitigkeit in Ihrem Inertialsystem erfüllt ist, dann erhalten Sie als Bild einen gedrehten Pfeil, dessen Spitze in den Hintergrund zeigt. Durch diese scheinbare Drehung haben Sie in Ihrem Bild einen verkürzten Pfeil.

  267. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Es ist vollkommen egal, was vor Einstein bekannt war und was nicht – wichtig ist nur, was man individuell aus Gegebenheiten folgert. Wenn man nun folgert, dass sich die Periheldrehung nur mit Einsteins ART erklären lässt, für die meisten Galaxien aber immernoch Dunkle Materie benötigt, dann ist diese Folgerung eben falsch. Die Folgerung, dass sich bereits die Leute geirrt haben, die um 1876 rum die Gravitationskonstante einführten, ist genau dann umso korrekter, wenn man eine bessere Folgerung auf Lager hat C=4?²/(v²r)=4?²/(?²r³) => G=v²r/M=?²r³/M. Man nehme ein Sonnensystem, eine Galaxie und eine starre Scheibe, normalisiere deren Durchmesser auf 1, füge das Ganze in ein Diagramm Winkelgeschwindigkeit zu Radius ein und vergleiche die Graphen mit der Dichte der Systeme. Man sieht, dass Winkelgeschwindigkeite nach außen hin proportional zur Teilchendichte abnehmen – bei einer starren Scheibe also gar nicht. Die Winkelgeschwindigkeit ist somit ein Faktor für den Drehimpuls umlaufender Systeme, welcher von der Teilchendichte darin abhängig ist. In starren Scheiben herrschen andere Bindungskräfte als in Sonnensystemen und in Galaxien, nur in letzteren beiden, will die Wissenschaft beide identisch Faktorisiert wissen, was eindeutig ein logischer Fehlschuss ist. Mit dieser Überlegung landet man bei einem für umlaufende Systeme allgemein gültigem Keppler 3 und immernoch bei Newtons Gravitationsgesetz vor 1876, nicht aber bei einer Gravitationskonstanten. Nebenbei erklärt man damit nicht nur irgendeine seltsame Periheldrehung, sondern auch noch das Phänomen Dunkle Materie, aber was solls… Wissenschaftler gröhlen weiter ART for ever. 😀

    Auf die Art kann man unabhängig und unvoreingenommen viele weitere logische Fehlschüsse ermitteln, aber wer glaubt einem schon, wenn das nichts mehr mit der RT zu tun hat? Und du meinst immernoch, es könnte etwas Besseres gefunden werden? Es wurde etwas Besseres gefunden, nur sind Leute, wie du davon leider nicht zu überzeugen.

  268. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Wie kommen Sie denn darauf?
    Das ist recht einfach… über Experimente. Man erkennt, dass Licht oder Schall zwischen Objekten z.B. auf dem Hinweg weniger Zeit benötigen, als auf dem Rückweg, wenn sich die Objekte in dem Medium, in welchem sich Schall oder Licht mit c ausbreiten, in die gleiche Richtungen mit v bewegen und sich gegenseitig Impulse übermitteln. Aus Sicht der Objekte müssen Schall- und Lichtgeschwindigkeit deswegen unterschiedlich sein, weil der Abstand der Objekte ja gleich bleibt.

  269. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Also meine Theorie ist keine Stringtheorie und ich brauche eine Solche auch nicht, um Gravitation und Elektromagnetismus zu vereinen. Verblüffend, nicht wahr? Und keine Angst um Ihre Quantenmechanik – Die Formeln daraus sind ja noch gut verwertbar.

  270. Jocelyne Lopez

    @ Frank Wappler – Nr. 259: “Ich bestreite jedenfalls ganz entschieden, dass ich „ungleiche Längen für die selbe Strecke“ akzeptiere. (Was mich übrigens keineswegs daran hindert, sondern eher noch darin bestärkt, die Relativitätstheorie beruflich einzusetzen und öffentlich zu vertreten bzw. zu lehren.)“
    .

    Herr Wappler, einerseits vertreten Sie die Auffassung, dass die Längenkontraktion nicht materiell existiert, andererseits halten Sie sehr viel von der Mathematik der Lorentztransformation, die eine Verkürzung der bewegten Objekten in Bewegungsrichtung berechnet. Ich frage mich vor diesem Hintergrund die ganze Zeit, was Sie überhaupt an der Relativität so interessant finden und warum Sie diese Theorie als richtig und nützlich auch lehren. Für mich passt das nicht zusammen. Ist es nur wegen der Mathematik?

    Hier verweise ich auf einen hochkarätigen Mathematiker, der die Relativitätstheorie frühzeitig kritisiert hat, den ich zwar bei SciLogs schon herangeführt habe, jedoch wurde mein Link von Joachim Schulz gelöscht, vielleicht haben Sie es also bei SciLogs nicht mitgekriegt:

    Paul Barnays – 1911 – Über die Bedenklichkeiten der neueren Relativitätstheorie

    Insbesondere hatte ich auf folgende gravierende Einwände von Paul Barnays hingewiesen:
    .

    “– Zwischen Raum und Zeit besteht keine durchgängige Analogie: im Raum sind alle Richtungen gleichberechtigt; die Zeit dagegen hat eine ausgezeichnete Richtung; deshalb sind beide nicht gleichberechtigt (S. 477).

    – Der zeitlichen Aufeinanderfolge entsprechen Kausalzusammenhänge; dem räumlichen Nebeneinander entspricht keine physikalische Verknüpfung (S. 477-478).

    – Die Theorie liefert keine neuen Erkenntnisse über das Verhältnis von Raum und Zeit (S. 478).

    – Es gibt keinen Grund, die bisherigen Raum- u. Zeitbestimmungen zu bezweifeln. Das Relativitätsprinzip ist grundsätzlich abzulehnen (S. 482).“
    .

    Natürlich ist Herr Schulz bei SciLogs nicht auf diese Einwände eingegangen.

    Jetzt meine Fragen an Sie: Können Sie die Einwände von Paul Barnays nachvollziehen? Wenn ja, warum finden Sie, dass diese Theorie eine Lehre wert ist?

  271. Albrecht Storz

    So, Herr Wappler,

    und jetzt übertragen wir das Szenario mit dem Pfeil auf „relativistische Gefilde“:

    der Pfeil sei zB 1 Lichtjahr lang. Der Bequemlichkeit halber binden wir am Anfang und am Ende eine Laterne dran.

    Der Pfeil flöge nun in Lichtjahren x Entfernung an uns vorbei. Zur weiteren Vereinfachung gebe es einen Moment, bei dem wir diese Strecke mit der Kamera verfolgen, einen Moment, wo der Pfeil exakt parallel zur lichtaufnehmenden Platte läge.

    Nun erklären Sie mir bitte, warum bei diesem Szenario nicht die exakte Länge des Pfeils auf der Fotoplatte und mit der bekannten Entfernung ermittelt werden können sollte?
    Und warum dieser Pfeil nicht einfach mit „1 Lichtjahr Länge“ gemessen werden sollte?

  272. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    20. Dezember 2018 um 16:41


    Und wie stellen Sie fest, daß der Pfeil senkrecht zur Beobachtungsachse steht.

    Ganz einfach indem ich den Film auswerte. Es ist klar, dass der Pfeil beim Vorbeiflug eine längste sichtbare Länge zeigt. Also ist diese längste sichtbare Länge, die Länge, die ich zur Berechnung der wahren Länge einsetze. Andere Fälle sind anders zu behandeln.

    Es ist wirklich witzig: Verstehen Sie denn nicht, dass wenn es mindestens einen Fall gibt, bei dem die wahre Länge ermittelt werden kann, prinzipiell für jeden anderen Fall (Ausnahme: radiale Flucht) die wahre Länge ermittelt werden kann?

  273. Albrecht Storz

    Frau Lopez,

    danke für den interessanten Hinweis:

    aus Peter Rösch
    01. Oktober 2013 um 09:40
    “ ja, es legt nahe, daß die Relativitätstheorie überhaupt von vornherein ihre Existenz den ideologischen Kämpfen der vorvergangenen Jahrhundertwende – mithin nicht der sachorientierten Physik! – verdankt.“

    Ja, diese Vermutung hege ich inzwischen auch. Der „Erfolg“ der Relativitätstheorie ist nicht auf deren Inhalt zurück zu führen (der erschütternd falsch ist) sondern auf elendliche politische Umstände.

    Dies Zeit hat nicht nur den Irrsinn der Weltkriege geboren …

  274. Jocelyne Lopez

    Zitat NvB: „Züge bewegen sich auf Schienen ganz anders als Licht im Raum…“
    .
    Zitat Jocelyne Lopez:
    „Wie kommen Sie denn darauf?!
    Die Ermittlung einer Geschwindigkeit hat überhaupt nichts zu tun mit dem Objekt bzw. der Natur des Objekts, das sich bewegt, sie spielt überhaupt keine Rolle in der Berechnung.

    Zitat NvB: „Das ist recht einfach… über Experimente.“

    .
    Hier besteht möglicherweise ein Denkfehler von Ihnen.

    Die Lichtgeschwindigkeit wurde nie relativ zum Vakuum gemessen (das Vakuum ist ja kein Beobachter und kann nichts messen), sondern ganz normal relativ zu einem Beobachter auf der Erde, und zwar auf einer Strecke von ein paar Metern zwischen Senden und Empfangen eines Lichtssignals. Es ging also immer um die ganz platte Berechnung LG = Weg / Zeitdauer. Wie für einen Zug. 😉

  275. Albrecht Storz

    Herr Wappler,

    Sie ersetzen doch

    „Ich bestreite jedenfalls ganz entschieden, dass ich „ungleiche Längen für die selbe Strecke“ akzeptiere.“

    „ungleiche Längen“ durch „parallel ist nicht parallel“. Mit welcher Begründung denn? Wollen Sie ernsthaft abstreiten, dass wenn sich eine Strecke so zu einem Beobachter verhält, dass ihr Anfang und ihr Ende genau auf einem Kreisbogen mit dem Beobachter als Mittelpunkt befindet, dass dann das Licht vom Anfang und vom Ende gleichzeitig bei dem Beobachter ankommt?

    Sie lehnen das c=const.-Gebot ab?

  276. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Nein, hier besteht kein Denkfehler auf meiner Seite – definitiv nicht.

    Man hat die LG konstant im Raum gemessen und das bedeutet, auch wenn es keiner glauben will, gegenüber dem Vakuum. Das ist das selbe wie bei Schall in Luft.
    Allgemein ist es so, dass die Geschwindigkeit von EM-Wellen bei zunehmender optischer Dichte abnimmt, während die Geschwindigkeit von Druckwellen bei zuhehmender optischer Dichte auch zunehmen. Wellengeschwindigkeiten sind abhängig von der optischen Dichte des Mediums in diesem Medium konstant. Das bedeutet, wenn sich Objekte in des selmen Medien relativ zu Wellen bewegen, gilt für diese c±v. Das ist sogar festgestellt worden und daraus resultierten die Doppler-Gesetze. Halten Sie diese Doppler-Gesetze etwa auch für falsch – unabhängig davon ob relativistischer oder klassischer Doppler-Effekt?

  277. Frank Wappler

    Albrecht Storz schrieb (20. Dezember 2018 um 16:06):
    > […] Nehmen wir mal an, wir wollten einen fliegende Pfeil vermessen:

    Gerne; die schon mehrfach erwähnte Messmethodik dürfte ja in diesem Sujet genauso anwendbar sein wie im Allgemeinen.

    > […] die Länge des Pfeils […]

    Sind wir uns diesbezüglich einig, dass

    – das eine „Ende“ dieses Pfeils (also die sogennnte Spitze dieses Pfeils, und genaugenommen das äußerste spitze Ende der Pfeilspitze) und

    – das andere „Ende“ dieses Pfeils (also die sogennnte Nocke dieses Pfeils, und genaugenommen das äußerste Ende der Pfeilnocke, das die größte Distanz von der Pfeilspitze hatte)

    sich gegenüber einander so gut wie nicht bewegten
    (sondern gegenüber einander einigermaßen starr waren und blieben) ?

    Oder wäre das irgendwie fraglich, oder kontrovers ?? …

  278. Valentin von Denker

    @Frank Wappler
    20. Dezember 2018

    „Ich bestreite jedenfalls ganz entschieden, dass ich „ungleiche Längen für dieselbe Strecke“ akzeptiere.
    (Was mich übrigens keineswegs daran hindert, sondern eher noch darin bestärkt, die Relativitätstheorie beruflich einzusetzen und öffentlich zu vertreten bzw. zu lehren.)“

    Ich, Valentin von Denker, akzeptiere, „ungleiche Längen für dieselbe Strecke“ keinesfalls!!!
    Meine erste Theoretische Physik Unterrichts-Stunde wäre, wie folgt:
    Spezielle Relativitätstheorie – Zeitdilatation.
    Auf der Tafel ist der klassische Einstein-Zug, Decken-Lichtquelle, ein Loch unten im Spiegel und im Wagon-Boden unter dem Spiegelloch liegt ein Optiker-Ingenieur, wartet mit Argus Augen das Licht zu erblicken, der Zug fährt, jemand schaltet im Wagon das Licht ein, das (in diesem Fall) rote Licht beginnt gerade zum Boden zu strahlen, klassisches Einstein Bild: Der Lichtstrahl macht schräge Wege, immer den verschobenen Spiegel erreichend, wovon im gleichen Grad in Richtung Plafond widerspiegelt.
    Erklärung von Einstein und dessen Knechten:
    „Der Lichtstrahl kommt durch ein Fenster in den Wagon, fährt mit uns im Zug und verlässt uns durch das gegenüber liegende Fenster ein bisschen gebrochen!“
    „Im Zug strahlt das Licht gerade zum Boden, vom Bahnsteig aus ist zu sehen wie das Licht schräge Wege hinterlassen hat, die Lichtgeschwindigkeit ist konstant also muss die Zeit dilatieren!“
    FANGFRAGE:
    WIE WIRD IN EINEM ZUGWAGON AUS GERADEM LICHTSTRAHL EIN SCHRÄGER LICHTSTRAHL?
    Frage an den Optiker-Ingenieur:
    „Welche Farbe hatte das Licht?“
    „Welches Licht, ich habe nichts gesehen!“
    „Aber doch, das Licht hat aber, na ja – eine Mini-Minimalste Schräge, trotzdem sollte es in deine Auge laufen müssen!“
    „Ach so? Die Mini-Minimalsten Schräge,- oder das total vorbei laufende Licht kann man nicht sehen! Wenn z.B. in der dunklen Nacht rund herum Sonnenlicht vorhanden ist, das wir nicht sehen oder wahrnehmen können. Aber doch, den Mond beleuchtet die Sonne, so werden die unsichtbaren, sonst „Schwarzen“ Strahlen, zumindest abprallend, sichtbar! Ein exzellenter Beweis der unsichtbaren Lichtstrahlen!“

    Nach kurzer Erklärung, der Optiker-Ingenieur:
    „Die Physiker haben aus der kugelsymmetrischen Ausstrahlung einen schrägen und nicht den direkt zum Boden gerichtendet Lichtstrahl in das Experiment vorsätzlich und falsch einbezogen!“

    SCHON WIEDER EINE, ABER JETZ EINE SEHR GUT VERSTECKTE „FANGFRAGE“!

    Valentin von Denker:
    „Rotes Licht war es!“
    Optiker-Ingenieur:
    „HAHA!“

    Valentin von Denker:
    „Es gibt keine Zeitdilatation!“

    Damit wurde meine Theoretische Physik Lehrer Tätigkeit für immer eliminiert!

    Valentin von Denker

  279. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 20. Dezember 2018 um 19:43

    Das von Ihnen genannte Kriterium entspricht aber nicht der „Messvorschrift“ für die Längenkontraktion. Diese besagt, daß die Ablesungen gleichzeitig im System, in dem die Messung vorgenommen wird, vorgenommen werden soll. Dies bedeutet für eine optische Messung, daß die Beobachtungsrichtung senkrecht zur Flungbahn sein muss. Denn dann kommen die Signale im System, in dem die Kamera ruht, gleichzeitig an. Man kann die Messung so definieren, daß der Pfeil senkrecht zur Beobachtungsrichtung steht. Dann sind die Signale von beinden Enden gleichzeitig im Inertialsystem, in dem der Pfeil ruht. Dies ergibt dann eine grössere Länge.

    PS: Eine Bemerkung zu Herrn Wappler. Er bevorzugt eine koordinatenfreie Darstellung der SRT. Daher benutzt er auch nicht die Bezeichnungen Koordinatensystem und Koordinatentransformationen.

  280. Valentin von Denker

    279. Rudi Knoth
    21. Dezember 2018
    @Albrecht Storz 20. Dezember 2018 um 19:43
    „Das von Ihnen genannte Kriterium entspricht aber nicht der „Messvorschrift“ für die Längenkontraktion.“

    Ich, Valentin von Denker, frage die beiden Herren:
    Ihren Meinungen nach, was schreibt die höchstwissenschaftliche „LÄNGENKONTRAKTION – MESSVORSCHRIFT“ für das LICHT vor?
    Ohne HAHA!
    Valentin von Denker

  281. Albrecht Storz

    Herr Wappler,

    jetzt ist gut.

    „das äußerste spitze Ende der Pfeilspitze) und

    – das andere „Ende“ dieses Pfeils (also die sogennnte Nocke dieses Pfeils, und genaugenommen das äußerste Ende der Pfeilnocke,“ …

    verarschen kann ich mich selber …

  282. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    21. Dezember 2018 um 08:19
    @Albrecht Storz 20. Dezember 2018 um 19:43

    Das von Ihnen genannte Kriterium entspricht aber nicht der „Messvorschrift“ für die Längenkontraktion.

    Herr Knoth, es gibt keine „“Messvorschrift“ für die Längenkontraktion“ weil keine Messvorschriften für das Messen von Unsinn aufgestellt werden.

  283. Albrecht Storz

    Macht es Sinn sich mit Traumtänzern ernsthaft auseinander setzen zu wollen?

    “ Dann sind die Signale von beinden Enden gleichzeitig im Inertialsystem, in dem der Pfeil ruht. Dies ergibt dann eine grössere Länge.“

    Nur im Inertialsystem, in dem der Pfeil ruht? Nein, gewiss nicht.

    Aber wie soll man jemandem, der fest an etwas glaubt, erklären, dass es das, woran er glaubt, leider nicht gibt?

  284. Albrecht Storz

    Herr Wappler glaubt, dass Strecken die bewegt sind, nicht parallel zu dazu (relativ) ruhenden Strecken sein könnten. Da die Nichtparallelität zum einen sich auf die Sicht auf diese Strecken auswirken soll (scheinbare Längenkontraktion), aber andererseits offensichtlich nicht in den bekannten Dimensionen vorliegen kann (denn man kann diese Nichtparallität nicht messtechnisch erfassen wie es mit einer einfach schräg liegenden Strecke ja prinzipiell möglich sein muss), hat Herr Wappler vielleicht ein paar Wappler-Dimensionen zur Verfügung für solche Extra-Optionen. Die Wappler-Dimensionen befinden sich zwischen der 11. und 12. Dimension (oder so ähnlich, oder zumindest in der Nähe), und sorgen dafür, dass nichtparallel Parallelen zugleich parallel sind, aber auch nicht. Und wahrscheinlich sogar nichtnicht.

    Tut mir leid, aber ich sehe hier keine satisfaktionsfähigen Vertreter der heute gültigen Interpretation der speziellen Relativitätstheorie mehr. Damit dürfte auch dieser Thread seinem Ende entgegen gehen. Vermutlicher Zweck der Übung.

  285. Rudi Knoth

    @Valentin von Denker 21. Dezember 2018 um 11:29

    Was meinen Sie mit der Länge von Licht? Ist es die Wellenlänge? Und wenn ja, dann natürlich die Frage fortschreitende oder stehende Welle?

  286. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    21. Dezember 2018 um 08:19


    Das von Ihnen genannte Kriterium entspricht aber nicht der „Messvorschrift“ für die Längenkontraktion. Diese besagt, daß die Ablesungen gleichzeitig im System, in dem die Messung vorgenommen wird, vorgenommen werden soll.

    Und? Wer sollte mich daran hindern? Ich erkläre hiermit feierlich, dass die Ablesungen der Messungen gleichzeitig im System erfolgen!

    Ihre „Argumente“ sind inzwischen zu puren Akklamationen degeneriert.

  287. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 21. Dezember 2018 um 14:23

    Wie messen (oder schätzen) Sie denn Längen selber? Wenn Sie dies möglichst genau machen wollen, dann stellen Sie sich doch vor das Objekt und legen den Masstab an beide Enden an. Wenn es sich bewegt, dann machen Sie das mit einem Foto in der Weise, daß Sie senkrecht auf das Objekt schauen, oder? Wenn Sie „schräg“ auf das Objekt schauen, dann erscheint ja die Länge verkürzt. Dies giltauf jeden Fall bei kleinen Geschwindigkeiten. Bei relativistischen Geschwindigkeiten gibt es die Aberration, weshalb die Ausssage „Senkrecht zur Bewegungsrichtung“ und „senkrecht zum Pfeil“ nicht dasselbe sind.

  288. Valentin von Denker

    284.@Albrecht Storz
    21. Dezember 2018
    285.@Rudi Knoth
    21. Dezember 2018

    Besser ist wenn wir NUR über die scheinbare Längenkontraktion der 11. und 12. Wappler-Dimensionen, oder so ähnlich, oder zumindest in der Nähe reden und nicht mehr über die Zeitdilatation. Ich rede weder über die fortschreitende noch über die stehende Lichtwelle und, wie vorher angekündigt, nicht mehr über die Zeitdilatation.

    ERNST!

    Valentin von Denker

  289. Albrecht Storz

    Sie behaupten hier nichts weiter, als dass der menschliche Geist nicht fähig wäre, die gestellten Problemen zu lösen, die Aufgabe zu realisieren. Technische Probleme, von denen schon zigfach schwierigere gemeistert wurden.

    Aber es geht um all das gar nicht. Es geht darum, dass Längen angeblich verkürzt wären, zB die Flugdistanz von der Erde zu Proxima Centauri, und zwar je mehr, je schneller man sich dorthin bewegen würde. Man wäre also nicht einfach schneller dort, weil man eben sich schneller bewegt, sondern auch noch zusätzlich schneller, weil sich die Strecke proportional zu Geschwindigkeit verkürzte.

    Das ist eine materielle Verkürzung, auch wenn dabei kein Material verkürzt wird, außer wir würden uns einen massiven Stab zwischen Erde und Proxima Cenntaurie vorstellen. Dieser müsste dann tatsächlich materiell verkürzt werden. (Wir nehmen eben an, der Stab reiche im Moment des Vorbeifluges des Raumschiffs bei der Erde bis nach Proxima Centauri. Offensichtlich müsste der Stab für das Raumschiff kürzer sein als für einen Beobachter auf der Erde. Wir können aber auch gerne den Stab vor dem Raumschiff, Wappler-like, herschieben).

    Ich kann so langsam nicht mehr glauben, dass Sie diesen Unfug glauben. Sie tun doch nur so.

  290. Albrecht Storz

    Was kommen Sie da eigentlich mit Aberration? Die aufgestellten Bedingungen sind:

    – Gleichzeitigkeit der Signal- bzw. Lichtankunft vom Anfang und Ende der bewegten Strecke, da Anfang und Ende gleichweit vom Beobachter entfernt sind sie liegen auf einem Kreisbogen um den Beobachter)

    – wir müssen überhaupt keine „schrägen Messungen“ berücksichtigen. Denn wenn es einen Fall gibt, bei dem die exakte Messung möglich ist, so kann man die meisten anderen Fälle entsprechend auf den einfachen zurückführen. Ist Ihnen wirklich nicht bekannt, was Astronomen alles leisten können heutzutage bezüglich Entfernungsbestimmungen, etc.?

  291. Jocelyne Lopez

    @ Valentin von Denker – Nr. 288: „Besser ist wenn wir NUR über die scheinbare Längenkontraktion der 11. und 12. Wappler-Dimensionen, oder so ähnlich, oder zumindest in der Nähe reden und nicht mehr über die Zeitdilatation.“

    Herrn Wappler-Darstellung der Längenkontraktion ist lediglich eine verkappte Darstellung von räumlichen Perspektiven. Dies gehört in der Fachdisziplin Perspektive, die seit langem sehr gut erforscht ist und sowohl von den Künstlern und Architekten als auch von den Wissenschaftlern beherrscht wird. Die Relativitätstheorie bringt auch in dieser Fachdisziplin gar keine neuen Erkenntnisse, ganz im Gegenteil, sie führt zu einer völlig abstrusen, verfälschten und fiktiven Welt der Perspektiven, die kein Mensch erkennen und vor allem gebrauchen kann.
    Das kann auch weg. 😉

  292. little Louis

    @ Rudi Knoth 20. Dezember 2018 um 16:01 Und ZU:

    @ittle Louis 19. Dezember 2018 um 17:57
    Aus diesem Video kann ich erstmal nur erkennnen, daß die ART eine Erweiterung der SRT ist. Dies ist mir schon klar. Der Begriff „Modelle“ ist sicher auch nach meiner Meinung richtig und diese Denkweise soll der Grund sein, warum man vor 100 Jahren in der Öffentlichkeit über diese Theorien diskutierte.
    (Ende der Zitation)

    Das Problem ist aber, ob….

    1. Die Modellkonstruktion fehlerfrei (konsistent) ist
    2. Die „Modelle“ falsifikationsfähig sind.
    3. Die Grundpostulate korrekt und physikalisch zutreffend sind.
    Das heißt vor allem, ob das allem (!) zugrundeliegende Postulat C= konstant empirisch korrekt ist.

    Trifft entweder Punkt eins oder zwei NICHT zu, sind die Relativitätstheorien als widerlegt zu betrachten.

    Trifft (nur) Punkt zwei nicht zu, sind die RTs von ihrem Sockel der
    (harte Wissenschaftlichen) „Theorie“ herunterzunehmen und auf gleicher Höhe wie andere mataphysiche Konstrukte bis hin zu konsitenter Science fiction zu positionieren.

    Der (verstorbene) H. Dieter Zeh schreibt in seinen Aufsätzen:

    „… In diesem Sinne ist die Raumzeit mit ihrer „“relativistischen Struktur““ eine heuristische Fiktion………“

    Hans Dieter Zeh: Physik ohne Realität“ , Springer , 2012

  293. Albrecht Storz

    Jocelyne Lopez
    21. Dezember 2018 um 17:03
    „Herrn Wappler-Darstellung der Längenkontraktion ist lediglich eine verkappte Darstellung von räumlichen Perspektiven.“

    Als Vertreter der Speziellen Unsinns-Relativitätstheorie muss man halt nach einem Weg suchen, sich selber zu verarschen. Also erfindet man halt abstruses Zeugs und nebelt sich damit sein Hirn zu. Wäre ja soweit nicht schlimm. Aber er nebelt auch anderen Leuten das Hirn zu. Das ist sträflich, unverzeihlich …

  294. Frank Wappler

    Jocelyne Lopez schrieb (20. Dezember 2018 um 19:00):
    > Herr Wappler, einerseits vertreten Sie die Auffassung, dass die Längenkontraktion nicht materiell existiert

    ???
    Ich nutze die Gelegenheit gerne, um meine Auffassung (nochmals, genau, aber dabei so kurz und bündig wie möglich) darzulegen:

    Der Vergleich verschiedener materieller Objekte (Züge, Bahngleisabschnitte, Pfeile, Kamerasensoren, usw. usf.), hinsichtlich ihrer jeweiligen (existenten, eindeutigen, dabei unveränderlichen) Länge („von einem Ende bis zum anderen Ende“), insbesondere falls sich diese Objekte (bzw. Paare von jeweils gegenüber einander ruhenden Enden) dabei gegenüber einander gleichförmig und „entlang einander“ bewegten, ist durch die Methode („Einstein-Projektion“) möglich, die Einstein ab 1905 einigermaßen nachvollziehbar skizziert hat.

    Dabei von „Kontraktion“ bzw. „Verkürzung“ zu sprechen, oder dabei auch nur an diese Begriffe zu denken, ist nicht sinnvoll; gerade weil es um existente, eindeutige, dabei unveränderliche Längen geht, die miteinander verglichen werden sollen. Es gibt allenfalls historische Gründe dafür, dass es manche (leider!) trotzdem tun.

    > andererseits halten Sie sehr viel von der Mathematik der Lorentztransformation, die eine Verkürzung der bewegten Objekten in Bewegungsrichtung berechnet.

    Nein (siehe oben):
    Ich halte stattdessen viel von der (Experimental-)Physik, einschließlich der dazu erforderlichen Mathematik, die dem Vergleich von Längen durch die Methode „Einstein-Projektion“ zugrundeliegt bzw. dessen Ergebnisse beschreibt.
    (Koordinaten bzw. Koordinaten-Transformationen haben dabei bestenfalls nur nachgeordnete Bedeutung, falls überhaupt.)

    > was Sie überhaupt an der Relativität so interessant finden und warum Sie diese Theorie als richtig und nützlich auch lehren.

    Es ist unsinnig, eine Theorie (wie z.B. die RT) als „richtig“ zu bezeichnen, oder als „falsch“ zu bezeichnen.
    Eine Theorie ist doch kein Modell; keine Ansammlung von Messwerten bzw. Festlegung von Erwartungswerten.
    Sondern eine (experimental-)physikalische Theorie ist (lediglich) ein System von Begriffen und Definitionen (einschl. ihrer logischen Konsequenzen/Theoreme), die sich damit beschäftigen, wie Messwerte ggf. aus Beobachtungsdaten zu gewinnen wären. (Ohne sich dabei festzulegen, welche Messwerte ggf. Versuch für Versuch gefunden würden.)

    Die RT ist als Theorie lehrbar und nützlich und (zumindest für diejenigen, die sich nicht einfach selbst verarschen wollen) interessant, weil sie nachvollziehbar ist:
    weil sie allein auf den aller-einfachst-denkbaren Begriffen aufbaut („zusammen/koinzident“ oder „voneinander getrennt“; „der/die/das Selbe“ oder „Verschiedene“),
    ohne deren selbstverständliches, von vornherein vorauszusetzendes und gegenseitig zugestandenes Begreifen niemand überhaupt guten Gewissens die Frage stellen könnte: „Was meinst Du überhaupt mit: »Länge&#171?“ usw.

    p.s.
    > Hier verweise ich auf einen hochkarätigen Mathematiker, der die Relativitätstheorie frühzeitig kritisiert hat […] Paul [Bernays] – 1911

    Frühzeitig“ ist zu unterstreichen. Da hat sich also der jugendliche Paul I. Bernays (17 October 1888 – 18 September 1977) kritisch mit Einsteins Schaffen vor 1916/17 auseinandergesetzt ? — Hätte ich auch gemacht! (und ich mache das auch, in meinem mittlerweile etwas fortgeschrittenen Alter, insbesondere hinsichtlich „Koordinaten“ usw.).
    Übrigens hat Bernays offenbar auch (mindestens) 1918 mit Einstein korrespondiert. …

    p.p.s.
    Um eine direkte(re), gerne auch kritische Erwiderung zu meinem obigen Kommentar 255. (20. Dezember 2018 um 12:43) zu erhalten, müsste ich wohl noch auf jemanden „vom Schlage Bernays“ warten …

  295. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Herrn Wappler-Darstellung der Längenkontraktion ist lediglich eine verkappte Darstellung von räumlichen Perspektiven.

    Ich habe fast das Gefühl, als würde die ganze RT dort hineingehören. 😀

    Entfernte Objekte rauschen scheinbar langsamer an Einem vorbei als Nähere und entfernte Strecken sind scheinbar kürzer als Nähere. Das ist jedoch keine Theorie, sondern, wie gesagt, Perspektive und diese ergibt sich offensichtlich durch die Krümmung der Pupillen in menschlichen Augen, etwa so wie bei der Kameralinse der Kamera, die Herr Knoth zum gleichzeitigen Messen beider Enden eines Stabes einsetzen will. 😀

  296. Valentin von Denker

    279. @Rudi Knoth
    21. Dezember 2018
    @Albrecht Storz 20. Dezember 2018 um 19:43

    „Das von Ihnen genannte Kriterium entspricht aber nicht der „Messvorschrift“ für die Längenkontraktion.“

    Herr Rudi Knoth, darf ich Sie bitten versuchen zu antworten, dass unser Blog-Kamerad sich nicht selbst verarschen müsste?
    Deutsch 1.:
    Ihrer Meinung nach, was schreibt die höchstwissenschaftliche „LÄNGENKONTRAKTION – MESSVORSCHRIFT“ für das in der Speziellen Relativitätstheorie die Hauptrolle tragende (ohne Simsalabim) LICHT vor?

    Deutsch 2.:
    Wissen Sie zufällig wie die Eigenschaften der Salzwasserfische mit den Eigenschaften des Lichts beim Zusammenbasteln der Speziellen Relativitätstheorie umgetauscht wurden?

    Parole: „Heilige und gesegnete Weihnachtsselbstverarschung“

    Valentin von Denker

  297. Rudi Knoth

    Zum Thema Herr Wappler und seine Darstellungsweisen.

    Hier gibt es keine Zusatzdimensionen oder seltsame Perspektiven. Er beschreibt in zwei Dimensionen zwei Inertialsysteme, die sich relativ zueinander bewegen und die Verhältnisse von Strecken. Eventuell sollte man sich auch einigen, was man unter Längenkontraktion versteht:

    1. Die nach der kürzeren Reisezeit einer Uhr gegenüber der an Start und Ziel gemessenen Zeitdifferenz un der daher die zurückgelegte Strecke.

    2. Vergleich des Abstand von Messmarken, die gleichzeitig mit dem Objekt in Deckung gebracht werden mit der Länge des Objektes in dem Inertialsystem, in dem es ruht.

    3. Etwas exotisch. Das Verhältnis zwischen der Wellenlänge einer stehenden Welle aus einem einem dazu bewegten Intertialsystem im Vergleich zum Inertialsystem, in dem die Welle ruht.

    4. Die aus Laufzeiten von Signalfronten bestimmten Längenverhältnissen nach der Art von Herrn Wappler

    5. Die mit optischen Methoden bestimmte Ausdehnung eines bewegten Körpers nach Art von Herrn Storz.

    6. Die mit Lichtschranken gemessene Länge von Objekten nach Art von NvB.

    Eventuell kann man sich wenigsten darüber einigen.

  298. Jocelyne Lopez

    Jocelyne Lopez Nr. 291: „Herrn Wappler-Darstellung der Längenkontraktion ist lediglich eine verkappte Darstellung von räumlichen Perspektiven.

    NvB – Nr. 294: „Ich habe fast das Gefühl, als würde die ganze RT dort hineingehören. 😀 „
    .

    Die Relativisten sind ohnehin nicht eigig über die Natur der Längenkontraktion, und es gibt ja auch Autoren, die die Auffassung vertreten, dass es sich bei der Längenkontraktion um perspektivistische Effekte handelt.

    Die Mathematikerin und Kritikerin der Relativitätstheorie aus Großbritannien, Gertrud Walton, hat in ihrer Webseite eine Zusammenstellung der Auffassungen von 24 Autoren der Relativistik über die Natur der Längenkontraktion, siehe Gertrud Walton: On the nature of relativistic effects

    Es gibt Auffassungen für jeden Geschmack: real, nicht real, scheinbar, Messeffekt, perspektivischer Effekt, mathematischer Effekt.

    Gertrud Walton hat bei diesem „Wettbewerb“ der Auffassungen dem unsäglichen Sir Arthur Eddington den 1. Preis erteilt, für dieses Juwel über die Längenkontraktion: „Die Längenkontraktion des bewegten Stabes ist wahr, aber nicht wirklich wahr“ („The shortening of the moving rod is true, but it is not really true.“) 😀 😀 😀 😀 😀

  299. Jocelyne Lopez

    Hinweis: Einen Beitrag von Herrn Wappler, der irgendwie im Spam gelandet war, habe ich soeben leider verspätet freigeschaltet, siehe Nr. 294.

  300. Jocelyne Lopez

    @ Frank Wappler – Nr. 294

    Vielen Dank für Ihre Antworte auf meine Fragen, Herr Wappler.

    Leider verstehe ich Ihre Antwort nicht, ich verstehe ohnehin seit mehreren Jahren allein rein sprachlich keine Ihrer Kommentaren. 🙁

  301. Nicht von Bedeutung

    @ JL:
    Es gibt Auffassungen für jeden Geschmack
    Und für jede dieser Auffassungen gibt es „Marktscheier“ – wie auf dem Fischmarkt in Hamburg. 😀

    …und nicht einer kommt mal auf die Idee, einen Urmeter gemäß SI-Definition mit einer GPS unabhängigen Uhr z.B. auf der ISS herzustellen. Wenn Uhren also tatsächlich durch Bewegung und Gravitation „korrumpiert“ weden können, würde man feststellen, dass ein ISS-Urmeter sicher länger wird, als ein Erd-Urmeter – solange Uhren besagten Einflüssen unterliegen, wird genau dies eintreten.

    Uhren mögen ja besagten Einflüssen unterliegen, aber Längenkontraktion bleibt über die Definitionen SI-Meter und SI-Sekunde genau aus diesem Grunde ein logischer Fehlschuss.

  302. Nicht von Bedeutung

    Oh… Korrektur…

    Der Urmeter der ISS wird natürlich kürzer, weil die Gravitation dort oben geringer ist und Uhren deswegen schneller gehen.

  303. Rudi Knoth

    @Nicht von Bedeutung 21. Dezember 2018 um 20:59

    Ihre Korrektur ist leider aus zwei Gründen falsch:

    1. Die „Zeitdilatation“ überwiegt die gravitative Blauverschiebung. Deshalb wäre dieses Urmeter länger.

    2. Nun zum Thema gravitative Rot- Blauverschiebung. Diese phänomene kommen nicht aus der unterschiedlichen Beschleunigung oder gravitativen Kraft sondern aus dem „Potentialunterschied“. Dies wurde schon im Experiment von Pound-Repka festgestellt. Zu diesem Komplex noch ein Verweis auf eine Diskussion zum Dopplereffekt in der es um die Frage ob das Experiment in der Zentrifuge mit dem transversalen Dopplereffekt oder der Beschleunigung des Absorbers erklärt werden kann.

  304. Valentin von Denker

    …na und die finster-grün-schwarze Raumzeit-Dilatation…*
    …na und dazu der – Poincare“1905“ – Gravitationswellenzeitraum-Dilatation…*
    *beide sind noch in Arbeit!

    Valentin von Denker

  305. Albrecht Storz

    Herr Wappler

    „Das Argument aus [4a] ist folglich so nicht für [4b] anwendbar; sondern ein Vergleich der Reisedauer Ps und der Reisedauer Qs müsste für [4b] anders begründet und gewonnen werden.“

    20. Dezember 2018 um 12:43

    Darauf wollen Sie
    „Um eine direkte(re), gerne auch kritische Erwiderung zu meinem obigen Kommentar 255. (20. Dezember 2018 um 12:43) zu erhalten, müsste ich wohl noch auf jemanden „vom Schlage Bernays“ warten …“
    auf einen Bernays warten? Das kann Ihnen auch jeder andere sagen, dass das der gleiche Unsinn ist, wie Sie es zB hier abgelassen haben:

    „– das eine „Ende“ dieses Pfeils (also die sogennnte Spitze dieses Pfeils, und genaugenommen das äußerste spitze Ende der Pfeilspitze) und

    – das andere „Ende“ dieses Pfeils (also die sogennnte Nocke dieses Pfeils, und genaugenommen das äußerste Ende der Pfeilnocke, das die größte Distanz von der Pfeilspitze hatte)“

    So Leute wie Sie lässt man auf Studenten los? Nee, oder?

  306. Albrecht Storz

    Frau Lopez,
    21. Dezember 2018 um 17:03


    Herrn Wappler-Darstellung der Längenkontraktion ist lediglich eine verkappte Darstellung von räumlichen Perspektiven. Dies gehört in der Fachdisziplin Perspektive,

    Ich habe da immer mein Beispiel vor Augen: ein Kind, das mit der Zentimeterteilung auf seinem Lineal ein Auto in der Ferne misst, und sagt, das wäre ja geschrumpft und da passten ja nur noch Minimenschen hinein.

    Die Relativisten haben erschreckende Ähnlichkeit mit diesem Kind. Wie Sie richtig sagen: diesen Leuten scheint der Begriff der Perspektive abhanden gekommen sein.

  307. Albrecht Storz

    Frank Wappler
    21. Dezember 2018 um 18:19

    Ich nutze die Gelegenheit gerne, um meine Auffassung (nochmals, genau, aber dabei so kurz und bündig wie möglich) darzulegen: …

    Wo soll da eine Auffassung dargelegt sein? Sei sollten mal bei sich aufräumen.

  308. Albrecht Storz

    „1. Die nach der kürzeren Reisezeit einer Uhr gegenüber der an Start und Ziel gemessenen Zeitdifferenz un der daher die zurückgelegte Strecke.“

    Gibt es keine bei synchronisierten Uhren!

    „2. Vergleich des Abstand von Messmarken, die gleichzeitig mit dem Objekt in Deckung gebracht werden mit der Länge des Objektes in dem Inertialsystem, in dem es ruht.“

    Abstand der „Messmarken“ = Länge, alles andere ist Hokuspokus-Trallala.

    „3. Etwas exotisch. „

    Exotischer Unsinn bleibt Unsinn.

    „4. Die aus Laufzeiten von Signalfronten bestimmten Längenverhältnissen nach der Art von Herrn Wappler“

    Laufzeiten sind leicht zu berücksichtigen und damit zu eliminieren.

    „5. Die mit optischen Methoden bestimmte Ausdehnung eines bewegten Körpers nach Art von Herrn Storz.“

    Was sind „optische Methoden“ anderes als Messungen von Wellenfronten?

    „6. Die mit Lichtschranken gemessene Länge von Objekten nach Art von NvB.“

    Sind Sie wirklich nicht in der Lage, die Gemeinsamkeiten aller Messverfahren erkennen zu können? Und was sollen alle diesen technischen Aspekte hier bringen? Noch einmal: es geht hier nicht um fehlerhafte Messungen oder bestimmte Messmethodiken. Es geht darum, dass man mit der sRT behauptet, Distanzen würden sich verkürzen, so dass diese zB schneller überwunden werden könnten als wenn sie nicht verkürzt wären, zB würde scheinbar die Lichtgeschwindigkeit überschritten werden, so schnell sei jemand an einem anderen Ort.

    Das ist einfach kompletter und substantituierter Blödsinn.

    Und Sie lenken nur wieder vom Kern des Skandals ab!

  309. Valentin von Denker

    302. @Nicht von Bedeutung
    21. Dezember 2018
    „Oh… Korrektur…
    Der Urmeter der ISS wird natürlich kürzer, weil die Gravitation dort oben geringer ist und Uhren deswegen schneller gehen.“

    Gottes Mühlen arbeiten pünktlich! Der weltberühmte Schürzenjäger, Einstein, hatte die Tel. Nummer von IHM, oder?
    Wir sollen IHN anrufen, Seminar bei IHM machen, usw.…ER darf nicht nein sagen!
    Jemand sagt mir gerade jetzt:
    „Ganz im Gegenteil, Gottes Mühlen arbeiten nicht pünktlich!“
    Frage Valentin von Denker: GOTTES-Mühlen mit oder ohne Spezielle Relativitätstheorie sind unpünktlich?
    Wenn IHM die Unpünktlichkeit passt…ich habe auch kein GPS!
    Ich würde, und noch 7 Milliarden Menschen würden, sowieso ohne Einstein viel besser leben können…

    Valentin von Denker

  310. Albrecht Storz

    „Vielen Dank für Ihre Antworte auf meine Fragen, Herr Wappler.
    Leider verstehe ich Ihre Antwort nicht, ich verstehe ohnehin seit mehreren Jahren allein rein sprachlich keine Ihrer Kommentaren. 🙁 „

    Dem kann ich mich nur vollauf anschließen. Herr Wappler scheint sich in eine Exzentrik zu flüchten.

  311. Albrecht Storz

    Da die Deliquenten (Verbrechen: wissentliche Verbreitung von Lügen) hier wieder alles versuchen, durcheinander zu wirbeln, kommen wir zum Punkt zurück (zumindest in Hinsicht auf „Längenkontraktion“):

    Die realen und nicht ganz besonders verwirrten Verfechter der sRT behaupten, ein Beobachter A könnte aus seinem Inertialsystem A‘ heraus zutreffende Behauptungen für einen Beobachter B in einem Inertialsystem B‘ aufstellen.

    Dieser Beobachter A behauptet also, Strecken, Längen, Distanzen wären für den Beobachter B verkürzt, weil dieser sich relativ zu A bewegt.
    Dabei sind diese Verfechter sich aber nicht ganz sicher und einig, welche Strecken, Längen und Distanzen nun verkürzt wären, und welche nicht, und führen dazu einen Eiertanz auf, wie ihn gerade Herr Schulz mit seinem neuen Blogthema („Der experimentelle Befund zur Längenkontraktion“, bitte nicht weiter beachten, unnötig) vollführt. Sie erfinden Dinge wie „ruhenden/mitbewegte Längen“ oder „direkte/indirekte Messungen“ oder gar „Längen im Raumschiff/außerhalb“. Andere wieder scheinen so von perspektivischen Effekten fasziniert zu sein, dass sie irgendwie, irgendworin schräg liegende Längen halluzinieren.

    Ich hoffe, ich habe damit alle Positionen, von Herr Knoth, über Herr Schulz, Herr Wappler, … richtig zusammen gefasst?

    Um es kurz zu machen:

    Nichts ist kontrahiert, nur weil der Beobachter A nicht fähig ist, korrekte Beobachtungen durchzuführen!

    Würde der Beobachter A als erstes einen Einheitsmeter im Inertialsystem B mit seinem eigenen Einheitsmeter vergleichen, so hätte er erst überhaupt damit die Grundlage geschaffen, irgend etwas relevantes und vernünftiges für den Beobachter B auszusagen.

    Der Rest ist völlig normales Messen mit dem Ergebnis, dass alles so ist wie es sein soll. Nichts verkürzt, nichts dilatiert, nichts kontrahiert.

  312. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 22. Dezember 2018 um 12:42

    Und wie erklären Sie dann die Myonenschauer? Denn nach der Halbwertszeit von im Labor erzeugten Myonen zu urteilen, müssten viel weniger Myonen auf der Erdoberfläche ankommen.

  313. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 22. Dezember 2018 um 13:01

    Eigentlich glaubte ich, daß die Diskussion um die Längenkontraktion jetzt bei Herrn Schulz weitergeführt wird. Einige Anmerkungen zu Ihrer Antwort.

    Da die Deliquenten (Verbrechen: wissentliche Verbreitung von Lügen) hier wieder alles versuchen, durcheinander zu wirbeln, kommen wir zum Punkt zurück (zumindest in Hinsicht auf „Längenkontraktion“):

    Und welchem Verbrechen sind die „Verbrecher“ schuldig? Das ist aber meiner Meinung etwas hoch gegriffen.

    Ich hoffe, ich habe damit alle Positionen, von Herr Knoth, über Herr Schulz, Herr Wappler, … richtig zusammen gefasst?

    Ich habe in dem Blog von Herrn Schulz nur etwas über funktionierende Laser geschrieben. Von den von Ihnen genannte Begriffen habe ich hier keinen benutzt

  314. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Können Sie sich auch mal entscheiden? Woher kommt die gravitative Rotverschiebung? Vom zunehmenden zeitlichen Abstand bei abnehmenden Gravitationspotential während die Wellenlängen tatsächlich unverändert bleiben – darüber waren wir uns vor unzähligen Beiträgen noch einig. Uhren, die schneller gehen, zählen für gleichbleinende Strecken mehr Sekunden. Misst man mit schnellergehenden Uhren 1m nach einer 299792458tel Sekunde, ist dieser Meter kürzer, weil 9192631770 Takte bei geringerem Gravitationspotential schneller erreicht werden.

    Und btw.: GPS-Atomuhren in den Satelliten (mit denen ich hier nicht arbeiten wollte) werden in der Atmosphäre verlangsamt und nicht verschnellert. Es gäbe keinen Grund dies zu tun, wenn Atomuhren so superhyper genau gingen, wie man vermutet. Man muss es aber tun, um die durch geringeres Gravitationspotential schneller gehenden Uhren zu verlangsamen, um die dadurch entstehende scheinbare gravitative Rotverschiebung zu umgehen. Die Faktoren, um welche GPS-Atomuhren verlangsamt werden und wie dynamisch diese sind, ist nicht bekannt, weil die dafür verwendeten Frequenzteiler-ICs diese Werte nicht abrufbar speichern.

  315. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Und wie erklären Sie dann die Myonenschauer? Denn nach der Halbwertszeit von im Labor erzeugten Myonen zu urteilen, müssten viel weniger Myonen auf der Erdoberfläche ankommen.

    Für die Wechselwirkungen zwischen Teilchen gilt c±v. Wechselwirkungen in Teilchenverbunden (im Fall der Myonen zwei Neutrinos und ein Elektron) die mit 0,9994c unterwegs sind, brauchen deswegen sehr viel länger und deswegen kommen „Zerfallinformationen“ in diesen sehr verspätet.

    Wie erklären Sie eigentlich nach dem Standardmodell, dass Elementarteilchen überhaupt zerfallen dürfen? Irgendwann wirds albern.

  316. little Louis

    Ich velinke jetzt mal einen aus Austria aus dem hiesigen Linkvezeichnis. Auch er bedient sich einer klaren Sprache und einer sehr deutlichen Audruckseise was die (Einstenschen)Relativitätstheorien betrifft. Das trifft auch auf die weiteren dort auffindbaren Texte zum Thema zu:

    http://www.markweger.at/rt_warum.html

    Festliche Grüße von L.L.

  317. little Louis

    Zitat aus dem Robert Markweger- Text „Invarianz der Lichtgeschwindigkeit“:

    „…..Im Prinzip beruht die Vorstellung von einer „Invarianz“ der Lichtgeschwindigkeit darauf dass man das Verhalten von Lichtteilchen mit dem Verhalten einer Welle zu beschreiben versucht.
    Die Mathematik dafür stammt von der so bezeichneten „Lorentz-Transformation“. Diese Lorentz-Transformation ist im Grunde genommen eine mathematische Korrektur der Maxwellschen Gleichungen. Diese Korrektur ist vermutlich deshalb notwendig weil Maxwell von vereinfachten Annahmen ausging.

    Bei der „Invarianz“ der Lichtgeschwindigkeit wird die Lichtgeschwindigkeit zu einem absoluten Wert während Raum und Zeit zu Variablen werden. Mathematisch ist das möglich, physikalisch ist das ein Schwachsinn.
    Was für ein grotesker Unsinn das ist sieht man am besten wenn man Extreme betrachtet.

    Für das Licht selbst vergeht keine Zeit und der Abstand im Raum ist auch null. Für ein Lichtteilchen ist also das ganze Weltall nur ein Punkt ohne zeitliche Veränderung. Obwohl für ein Lichtteilchen keine Zeit vergeht schwingt es mit ganz bestimmter Frequenz.

    Für die Lichtgeschwindigkeit ergibt sich daher für Weg pro Zeit:

    c = s/t c = 0/0

    Großartig, oder ?

    Hinzu kommt dass nach der Relativitätstheorie jedes Lichtteilchen gegenüber jedem anderen Lichtteilchen auch die Geschwindigkeit c aufweist. Zwei Lichtteilchen die sich mit der Lichtgeschwindigkeit c in die gleiche Richtung bewegen haben trotzdem zueinander auch die Relativgeschwindigkeit c. Zwei Lichtteilchen die sich wie im folgenden Bild mit c aufeinander zu bewegen haben auch die Relativgeschwindigkeit c. Die Richtung der Relativgeschwindigkeit kann man sich dabei aussuchen.
    Auch großartig oder ?

    Wer das nicht als Schwachsinn zu erkennen vermag hat keinen rationalen Verstand und sollte auch nicht beanspruchen einen solchen zu besitzen.

    (Ende der Zitation)

    Quelle:

    http://www.markweger.at/ivaz.html

  318. Rudi Knoth

    @Nicht von Bedeutung 22. Dezember 2018 um 15:52

    Können Sie sich auch mal entscheiden? Woher kommt die gravitative Rotverschiebung? Vom zunehmenden zeitlichen Abstand bei abnehmenden Gravitationspotential während die Wellenlängen tatsächlich unverändert bleiben – darüber waren wir uns vor unzähligen Beiträgen noch einig.

    Sie haben etwas unklar von Gravitation geschrieben. Ich nahm an, daß damit die gravitative Beschleunigung gemeint ist. Die nimmt wirklich mit dem Abstand zur Erde ab. Sie ist in der klassischen Physik der Gradient des Potentials.

    Und btw.: GPS-Atomuhren in den Satelliten (mit denen ich hier nicht arbeiten wollte) werden in der Atmosphäre verlangsamt und nicht verschnellert. Es gäbe keinen Grund dies zu tun, wenn Atomuhren so superhyper genau gingen, wie man vermutet. Man muss es aber tun, um die durch geringeres Gravitationspotential schneller gehenden Uhren zu verlangsamen, um die dadurch entstehende scheinbare gravitative Rotverschiebung zu umgehen.

    Mit einer Atmosphäre hat der Gang der Uhren überhaupt nichts zu tun. Die Cäsiumatome sind von der Atmosphäre abgeschirmt. Die Uhren gehen schon genau, aber die Gravitation „beschleunigt“ den Zeittakt der Uhren. Diese Korrekturen sind bekannt und dokumentiert.

  319. Rudi Knoth

    @Nicht von Bedeutung 22. Dezember 2018 um 15:59

    Das Myon ist kein Teilchenverbund. Es ist ein Lepton wie das Elektron aber hat eine grössere Masse. Ihr Modell ist physikalisch unsinnig. Denn die Neutrinos habe eine verschwindend kleine Masse. Wie soll da das 200 fache der Elektronenmasse herkommen?

    Der Zerfall von Elementarteilchen erfolgt durch die schwache Wechselwirkung. Zum Beispiel zerfällt ein Neutron in ein Proton, einem Elektron und einem Neutrino. Und dieser geschieht dadurch, daß ein Down-Quark sich in ein Up-Quark plus ein Elektron verwandelt.

  320. Rudi Knoth

    @little Louis 22. Dezember 2018 um 17:04

    Ich habe mir etwas diese Seite angesehen und die Darstellung von Maxwellgleichungen etc stimmt in einigen Punkten nicht mit der Wirklichkeit überein. Die Maxwellgleichungen fassen die damals bekannten Phänomene der elektrischen und magnetischen Felder zusammen. Daraus kann man eine Wellengleichung herleiten, in der die Ausbreitungsgeschwindigkeit im Vakuum gleich der Lichtgeschwindigkeit ist.

  321. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Ich habe nicht unklar von Gravitation geschrieben. Wenn Sie nur gravitative Beschleunigung in Gravitation hineininterpretieren, ist das ganz allein Ihre Sache. Jeder Andere würde da dann auch noch Trägheit – also Masse – mit hinein interpretieren, denk‘ ich mal. Und wenn die Trägheit kleinerer Objekte, wie z.B. Atomen oder Ionen, bei geringerem Gravitationspotential nicht abnimmt, weswegen sie agiler werden, weil sie sich freier bewegen können, dann stimmt eindeutig etwas in Ihrer Logik nicht. Warum, meinen Sie, gehen Uhren bei geringerem Gravitationspotential schneller? Mangelndes Gravitationspotential lässt Uhren schneller gehen, nicht bestehendes Gravitationspotential. Es sei denn, Sie meinen auch noch, das Gravitationspotential der Erde würde nach oben hin auch noch zunehmen.

    Mit einer Atmosphäre hat der Gang der Uhren überhaupt nichts zu tun.
    Ach was. Habe ich das behauptet? Nein, habe ich nicht. Als wenn sich GPS-Satelliten physikalisch noch in der Erdatmosphäre befinden würden… Ich habe Atmosphäre hier nur als geläufigste der Erdsphären erwähnt, um auf geringeres Gravitationspotential hinzuweisen.
    […….] Moderationshinweis: Satz gelöscht. Bitte keine ad hominem Äußerungen[…….]

    Die Uhren gehen schon genau, aber…
    Eben… ABER… die Uhren gehen abhängig von Bewegung und Gravitationspotential genau. Das war es dann mit GENAU, wenn man weder Bewegung noch Gravitationspotential beeinflussen kann – was mit Druck und Temperatur btw. immer noch sehr gut geht. Und? Dämmert’s jetzt?

  322. little Louis

    Der Herr Schulz ist wieder munter al Löschen:

    Auszug aus seinem neuen Blog:

    „…..Bei M&M schwamm das Spektrometer auf Quecksilber. Das wurde unsere Sicherheitsabteilung heute nicht mehr zulassen ?

    Ich habe den alten Markweger-Käse gelöscht. Und die Einlassungen von Herrn Storz, die mal wieder der SRT Aussagen unterstellen, die niemand je gemacht hat, auch…….“
    (Zitatende)

  323. Rudi Knoth

    @Nicht von Bedeutung 22. Dezember 2018 um 18:21

    Und wie soll das Gravitationspotential wirken? Einleuchtend ist die Potentialdifferenz zwischen Quelle und Empfänger. Diese kann man aber mit dem Einfluss dieser Differenz auf die Signale erklären. Und wie soll denn nach Ihrer Meinung ein Atom wissen, wie weit es vom Erdmittelpunkt entfernt ist?

    PS: Dies pass sicher zum Thema Zeit. Ich hoffe ich verärgere die Leute nicht allzu sehr.

  324. Jocelyne Lopez

    In dieser Diskussion über die Längenkontraktion darf natürlich nicht eine spaßige Analyse des Physikers und Kritikers Peter Ripota aus seinem neuen Buch „Einsteins einmalige Einsichten – Die Relativitätstheorien und wie es dazu kam“ fehlen. Der SciLogs-Blogger Markus Pössel hat hierbei den Platz eingenommen, den ihm als prominenter Hauptvernebeler vom Amt gebührt ist. 🙂 Siehe eine Leseprobe aus dem Buch Erklär mir den Einstein!

  325. Rudi Knoth

    @Jocelyne Lopez 23. Dezember 2018 um 10:12

    Das muss man dem Peter Ripota lassen. Er beschreibt dieses Thema in einer unterhaltsamen Weise.

    Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr (wenn ich mich nicht noch einmal davor melde).

    Rudi Knoth

  326. Valentin von Denker

    323.@Rudi Knoth
    22. Dezember 2018
    „PS: Dies pass sicher zum Thema Zeit. Ich hoffe ich verärgere die Leute nicht allzu sehr.“

    Lieber Herr Rudi Knoth, ich glaube, ich könnte auch im Namen von ein paar Blogkollegen sagen: Wir freuen uns sehr, dass Sie denken. Einzige Verärgerung ist, dass Sie vor lauter Bäumen den Wald nicht sehen können (das ist das gut gelungene Ziel der RelativistInnen!) und deswegen können Sie das 1 + 1 nicht zusammenzählen!
    Valentin von Denker

  327. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    22. Dezember 2018 um 13:21

    Und wie erklären Sie dann die Myonenschauer?“

    Ich erkläre weder den Myonenschauer, noch habe ich ihn je beobachtet.

    Ich erkläre nur einen offensichtlichen Irrtum innerhalb einer Jahrhundertlüge. („Irrtum“, weil falsch gedacht wurde, „Lüge“, weil dieser Irrtum wissentlich weitergetragen wird).

  328. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    22. Dezember 2018 um 14:24
    “ Von den von Ihnen genannte Begriffen habe ich hier keinen benutzt“

    ich habe nur die üblichen „Positionen“, wie die eklatanten Widersprüche weg erklärt werden soll, zusammengefasst. War Ihre „Position“ wirklich nicht dabei? Vielleicht müssen Sie die dann nochmal erklären. Oder bleiben Sie Hardcore-Relativist inklusive „Längenkontraktion“ und „Zeitdilatation“, verkürzten Raumschiffen und überlichtschnellen Reisen zu Proxima Centauri? Warum sich nicht besser den „Geschichten aus tausendundeiner Nacht“ zuwenden?

  329. Jocelyne Lopez

    @ Rudi Knoth

    Auch ich möchte Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für Sie und Ihren Lieben für das Neue Jahr wünschen, Herr Knoth.

    Insbesondere freue ich mich, gratuliere ich Sie und danke Ihnen auch, dass Sie als einziger überzeugter Relativist den Mut, die Aufrichtigkeit und die Wissenschaftlichkeit erwiesen haben, hier in diesem Kritiker-Blog teilzunehmen und sich den Gegenargumenten zu stellen. Ganz besonders freue ich mich, dass Sie dabei stets sachlich und zivil auftreten, sowie Ihren Gesprächspartnern stets mit Respekt begegnen. Das ist nicht selbstverständlich bei dieser äußerst gereizten Angelegenheit. Vielen Dank dafür und Kompliment! 🙂 🙂 🙂

  330. Albrecht Storz

    „Warum sich nicht besser den „Geschichten aus tausendundeiner Nacht“ zuwenden?“

    Ist doch ein prima Tipp für alle, denen noch eine Idee für ein Weihnachtsgeschenk fehlt. 🙂

    Und ich wünschte mir, dass alle „Relativitätstheorie-Verteidiger“ sich mehr solchen angenehmen Sachen widmen würden – und vernünftigen, neu denkenden Menschen eine unbeeinflusste Bestandsaufnahme der Physik, spätestens seit Einstein, erlauben würden. (Anstatt sie in die Irre zu führen.)

  331. Valentin von Denker

    328. @Albrecht Storz
    23. Dezember 2018
    „Warum sich nicht besser den „Geschichten aus tausendundeiner Nacht“ zuwenden?“

    …weil die „Geschichten aus tausendundein Schwarze-Löcher“ sind WISSENSCHAFT!
    Ich schwöre ERNST auf ein Bier!
    Valentin von Denker

  332. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Und wie soll denn nach Ihrer Meinung ein Atom wissen, wie weit es vom Erdmittelpunkt entfernt ist?

    Äehm… Gegenfrage, woher soll ein Myon wissen, wie alt es wird?

    Weder hat ein Myon eine Uhr im Gepäck noch haben andere Atome Gravimeter dabei. Nur Gravitationspotentiale sind – im Gegensatz zur Zeit – etwas, was man unmittelbar erfährt. Gravitationspotentiale wirken physikalisch, Zeit hingegen nicht.

    Machen Sie einen Luftsprung – ist ja gerade die richtige Zeit dazu – wenn Sie es schaffen, höher zu Springen und ewig in der Luft zu bleiben, wirkt nur sehr wenig bis gar keine Gravitation auf Sie.

    In diesem Sinne, auch von mir ein geruhsames Weihnachtsfest euch allen.

  333. little Louis

    @ Albrecht Storz und:
    „…st doch ein prima Tipp für alle, denen noch eine Idee für ein Weihnachtsgeschenk fehlt. ….“ (Zitatende)

    Nicht zu empfehlen. Habe ich vor Jahren schon getan. Billigausgabe im Schuber. War nicht gerade der Renner,

    Persönlich würde ich für jüngere Intellektuelle den Kommentarverlauf auf „Relativ (un) Kritisch“ von Anfang November empfehlen, Am besten gebunden und mit Schleifchen. Habe mich gerade vorhin (beim Nochmallesen) nochmal sehr amüsiert, wie ein etwas (sehr) erstaunter Rudi Knoth damals vom Aufmarsch der üblichen Blockwarte nach Strich und Faden als sexistischer Antisemitismusverdächtiger abgekanzelt wurde und eventuell die Lektion des Jahres erhalten hat.

    Frohe Festtage schon jetzt an alle . Obwohl ich kaum glaube, dass die Beteiligten wirklich eine Weihnachtspause wegen des „Fests des Friedens“ einlegen werden.

  334. Albrecht Storz

    Da Herr Schulz das doch wieder wegzensieren wird (einmal hat er schon), stelle ich das Geschichtchen für Interessierte gerne auch hier rein:

    Eine kleine Kopfnuss-Weihnachtsgeschichte anhand eines Geschichtchens aus einem typischen „Ich erklär-Euch-jetzt-mal die-Relativitätstheorie“-Buches:

    Harald Fritzsch, „Eine Formel verändert die Welt“, 3. Auflage 1996, ISBN 3-492-21325-1
    Kapitel 12, „Der verkürzte Raum“, Seiten 208, 209

    Herr Einstein erklärt Herrn Newton (zusammen mit dem hoffnungsvollen Autor) die Relativitätstheorie.

    „Ich behaupte nämlich, daß bei einer Veränderung des Bewegungszustands des Beobachters gleichzeitig [zur Zeitdilatation bei den Myonen] eine Veränderung der Struktur des Raumes stattfindet. Genauer gesagt, der Raum wird in Richtung der entsprechenden Bewegung verkürzt, und zwar um denselben Gammafaktor, der die Zeitdilatation beschreibt.“

    Mist. Schon wieder wurde die Verkürzung der zur Messung benutzten Maßstäbe vergessen. Der Autor (auch Einstein) glauben tatsächlich, der „bewegte“ Beobachter (in der Story Einstein himself) müsste mit den gleichen Maßstäben messen wie der „unbewegte“ Beobachter.

    Ein Maßstab ist in erster Linie eine Strecke. Diese wäre unverkürzt? Aber für den „bewegten“ Beobachter sonst relevante Längen wären alle verkürzt? Strecken-selektive Lorentz-Transformation? Eine „Veränderung der Struktur des Raumes“? Weil sich etwas relativ zu etwas anderem bewegt?

    Schauen wir uns doch mal die Sache an, wenn „Einstein“ nicht nur behaupten, sondern tatsächlich messen würde. Herr Einstein hätte bei seinem Ritt neben den Myonen (das ist nämlich ein Gag der Geschichte, dass sich Einstein vorstellen müsse, er fliege neben den Myonen her) seinen Patententfernungsmesser dabei. Besonderes Feature ist, dass die Millimeterskala parallel zum Strahlengang angeordnet ist und über Spiegel ins Sichtfeld eingeblendet wird. (!)

    Herr Einstein misst nun aus großer Höhe mit seinem Patententfernungsmesser den scheinbaren Durchmesser des CERN-Ringes anhand seiner eingespiegelten Millimeterskala. (Hier sei angemerkt, dass Einstein entsprechende Landmarken kennt. Der Ring selbst ist natürlich nicht zu sehen). Da ihm der tatsächliche Durchmesser bekannt ist, kann er damit seine Entfernung abschätzen.

    Und da die eingespiegelte Millimeterskala entsprechend der Lorentz-Kontraktion verkürzt ist …

    (Die Geschichte ist besonders pikant, da eine interessante Verquickung von kontrahierten und unkontrahierten Maßstäben vorliegt. Viel Spaß ….)

  335. Rudi Knoth

    @ittle Louis 23. Dezember 2018 um 17:11

    Bei Herrn Schulz wird es noch spassiger. Da sind Aussagen wie „antisemitismusfreundliche Gesinnung“ nicht persönlich zu nehmen.

    Noch ein schönen Rest Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

    Ihr Relativist
    Rudi Knoth

  336. Jocelyne Lopez

    Der Physiker Prof. Heinrich Päs hat vor kurzem einen neuen SciLog-Blog-Artikel über die Philosophie der „Zeit“ zur Diskussion gestellt, und darin u.a. auch Einstein erwähnt, siehe: Philosophisch-physikalische Adventsgedanken: Platon, Quanten und die Zeit, wobei die Diskussion von vorne herein moderiert wird, d.h. die Beiträge der Diskutanten erscheinen nicht sofort online und werden manuell von Herrn Päs freigeschaltet, oder auch nicht… 😉

    Die Diskussion hat zurzeit 32 Kommentare, wobei ich mich bereits mit 4 Beiträgen beteiligt habe, die freigeschaltet wurden.

    Mein 5. Beitrag wurde jedoch nicht freigeschaltet, Herr Päs hält ihn für zu kritisch für die Einstein-Physik und er duldet keine Kritik der Einstein-Physik in seinem Blog, siehe seinen gestrigen Moderationshinweis an mich.

    Nachstehend meinen von Herrn Päs Gestern nicht freigeschalteten Kommentar. Ist denn meine persönliche Meinung zur Definition der Zeit in der Einstein-Physik so gefährlich kritisch, dass sie zensiert werden muss? 🙁

    Zitat Heinrich Päs: “Damit nähern wir uns der Philosophie Spinozas, den Einstein so verehrte, das er ihm sogar ein Gedicht widmete, und für den Gott und Natur ein und dasselbe war.“
    .

    Ich halte wie gesagt nichts von Einstein als Philosoph. Ich halte allerdings auch nichts von ihm als Physiker, der versucht hat, philosophische Überlegungen über die endlose Zeit in der Physik anzustellen.

    Denn Überlegungen über die endlose Zeit haben in der Physik nichts zu suchen, sie gehören ausschließlich zur Metaphysik und Philosophie.

    Die endlose, ereignislose Zeit als Kontinuum ist nämlich nicht messbar, wobei die Physik eine messende Wissenschaft ist, sie kann die „Zeit“ nicht messen, sie kann nur Dauer messen.

    Die „Zeit“ in der Physik versteht sich ausschließlich als „Dauer“: Eine Dauer ist der zeitliche Abstand zwischen zwei Ereignissen. Eine Dauer ist messbar, die ereignislose Zeit als Kontinuum ist nicht messbar.

    Einstein hat den Denkfehler gemacht, „Zeit“ und „Dauer“ zu verwechseln. Dies wird durch seine Definition der „Zeit“ ersichtlich: “Die Zeit ist, was eine Uhr anzeigt“. Nein, eine Uhr zeigt keine „Zeit“ an, sie zeigt einzig eine Dauer, sprich den zeitlichen Abstand zwischen zwei Ereignissen. Und es kann nur eine einzige Dauer zwischen zwei Ereignissen geben, nix mit „relativ“. 😉

  337. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Eine Uhr zeigt keine „Zeit“ an, sie zeigt einzig eine Dauer, sprich den zeitlichen Abstand zwischen zwei Ereignissen.

    Eine Uhr zeigt nicht mal das an, sondern allenfalls, das, was wir dafür definiert haben und genau das ist das relative daran.
    Zeit ist ein Zählwert aufeinanderfolgender Dauern und darin begründet sich Tau*t gleich Tau’*t‘. Das Produkt von beiden ist die einzige Dauer zwischen zwei Ereignissen (Tau*1). Ändert sich Tau aus irgendwelchen Gründen, z.B. durch Gravitation und/oder Bewegung, muss sich zwangsläufig auch t ändern, damit das Produkt wieder des selben Wert hat – wird Tau z.B. größer, muss t kleiner werden. Genau dies passiert vermutlich auch in Atomuhren, aber da die Zeit (SI-Sekunde) fälschlicherweise mit einem festen t definiert wurde, ist Zeit halt relativ und Strecken ebenso.

    Das Ganze muss natürlich Konsequenzen haben:
    Wenn man so in Gedanken drüber nachdenkt, dann gelten 9192631770 Takte für 299792458 Meter und nicht bloß für 1 Meter. 1 Meter hingegen ließe sich dicht an dicht mit 13157894737 Kohlenstoff-Atomen nebeneinander realisieren, aber wenn euch Diamant zu teuer ist, dann nehmt halt 9009009009 Silizium-Atome und pfeifft auf das bisschen Genauigkeit bei Cäsium-Atomuhren. Und dann könnt ihr ja mal messen, wieviele Atome in einer Reihe vom Licht nach einer Sekunde unterschiedlich gehender Uhren passiert werden.

    Eine Sekunde ist die Dauer, die Licht benötigt, um 9009009009 Silizium-Atome in einer Reihe (111pm Kernabstand) zu passieren.

  338. Valentin von Denker

    @Jocelyne Lopez:
    In dem
    Philosophisch-physikalische Adventsgedanken: Platon, Quanten und die Zeit –
    Heinrich Päs: „Oder wie es der Stanford-Physiker und Mitbegründer der Stringtheorie, Leonard Susskind ausdrückt:
    “Es würde keinen Sinn machen, wenn ein KFZ-Mechaniker sagen würde, er wüsste alles über ein Auto, aber unglücklicherweise könne er nichts über irgendeinen seiner Teile sagen. Aber… in der Quantenmechanik kann man alles über ein System wissen und nichts über seine Einzelteile…“

    Heinrich Päs:
    „Angenommen, dass die Quantenphysik universelle Gültigkeit besitzt, ist das die richtige Beschreibung des Universums.“

    Frau Lopez, probieren Sie „MODERN“ zu sein: In der Theoretische Physik kann man alles über ein System wissen und nichts über seine Einzelteile, z.B. so ein Fuzele: Zeit oder was?
    Frau Lopez, merken Sie nicht, dass Einstein schon ade ist?
    Einstein ist ADE, JA…na ja, die Theoretische PhysikerInnen müssen den Einstein-Kadaver noch eine Weile „busserln“!

    Heinrich Päs eindeutig und unveränderlich: Die QUANTENPHYSIK IST DIE RICHTIGE BESCHREIBUNG DES UNIVERSUMS!
    Punkt!
    .

    Valentin von Denker

  339. Werner Holtz

    Ich lasse mal Ernst Mach zu Wort kommen:
    „Wir sind ganz außerstande, die Veränderungen der Dinge an der Zeit zu messen. Die Zeit ist vielmehr eine Abstraktion, zu der wir durch die Veränderung der Dinge gelangen, weil wir auf kein bestimmtes Maß angewiesen sind, da eben alle untereinander zusammenhängen.“ (Ernst Mach, Die Mechanik in ihrer Entwicklung, Leipzig 1883)

    Die Zeit führt in der Physik ihr eigenes eigenständiges Eigenleben (dies ist wort-wörtlich gemeint), unbeeindruckt von philosophischen Betrachtungen und Überlegungen. Die Physik versucht auch die Eigenschaften der „objektiven Zeit“ zu ergründen; und keiner merkt dabei, einem Phantom nachzujagen. Der Gedanke, dass dies ein Phantom (eine materialisierte Abstraktion) ist wurde schon von E. Mach erkannt.

    Ernst Mach war ein scharfer Kritiker der Relativitätstheorie und lehnte sie als Spinnerei komplett ab.

  340. Valentin von Denker

    339. @Werner Holtz
    „Die Zeit führt in der Physik ihr eigenes eigenständiges Eigenleben (dies ist wort-wörtlich gemeint), unbeeindruckt von philosophischen Betrachtungen und Überlegungen.“
    … in der Physik! Auf der Erdoberfläche! JA!
    Dankeschön Werner Holtz!
    Aber ist hier lauft die Diskussion über:
    Theorie der Zeit
    Luitpold Mayr
    „Da die Theorie im Widerspruch zum wissenschaftlichen Mainstream steht, folgt als Teil 3 die philosophische und mathematische Kritik von Einsteins Relativität der Zeit.“
    Valentin von Denker

  341. little Louis

    Der „liebe“ Herr Päs zensiert bei der heißen Relativitätsthematik in der Tat nahezu genauso wie dei anderen Scilogs- Blogger. Zum Beispiel auch das Folgende (Zumindest habe ich es bis jetzt nicht dort entdeckt):

    ____________ . ____________

    Anonymous
    27. Dezember 2018 @ 13:43

    Mal was Generelles zu Platon, Quanten, Zeit und der Hausphilosophie

    Finden andere es nicht auch irgendwie seltsam, dass es bei scilogs erlaubt, legitim und erwünscht ist, sich in den größten spekulativen Bögen über naturphilosophische und auch sonstwie metaphysische Themen und Teilaspekte zu unterhalten, dass es aber kein Blogger zulassen darf, dass über die naturphilosophischen Grundlagen der Relativitätstheorien diskutiert wird?
    Zumindest ich halte das für einen krassen Widerspruch in der ” “Hausphilosophie” bei scilogs. Zumal beim spektrum- online fast monatlich Artikel publiziert werden, bei denen es um eine eventuelle experimentelle Falsifikation der Einsteinschen Relativität geht.
    Denn wenn wesentliche Grundpfeiler einer Theorie widerlegt würden, dann wäre die gesamte Theorie als “falsch” zu entsorgen. Denn etwas Falsches kann nicht gleichzeitig Teil von etwas (angeblich umfassenderem) neuen Richtigen sein.
    Wenn unwiderleglich bewiesen wurde, dassTäter A es nicht war, sondern Täter B , dann bleibt die Aussage, dass es Täter A war NICHT weiter (in Teilbereichen /Randbedingungen) ein Bisschen richtig.
    Wie man sieht, ist an Diskussionen über die Relativitätstheorien nichts sonderbarer oder unerlaubter oder unwissenschaftlicher als (zum Beispiel) an Diskussionen über die Selbstemergenz komplexer Systeme.

  342. Rudi Knoth

    @Anonymous 27. Dezember 2018 @ 13:43

    Was die Moderation etwa bei Herrn Päs angeht, so hat er eine Ansage gemacht, daß er keine Diskussion über die RT im speziellen wünscht. Obwohl der Beitrag von Frau Lopez noch in das Thema des Artikels hineinpasst.

    Zumal beim spektrum- online fast monatlich Artikel publiziert werden, bei denen es um eine eventuelle experimentelle Falsifikation der Einsteinschen Relativität geht.

    Können Sie einen Link zu einem der Artikel nennen? Oder meint die Formulierung „eventuelle Falsifikation“ die prinzipielle mögliche Falsifikation. Dies sollte bei jeder Theorie möglich sein. Wenn auch Herr Wappler dies anders sieht. Dies spricht aber nicht gegen die Theorie.

    Wenn Sie etwa diesen Artikel meinen, dann wurde keine Verletzung der Lorentz-Symmetrie festgestellt. Auch das Experiment von Boterman sollte Abweichungen finden. Diese wurden nicht festgestellt.

  343. Jocelyne Lopez

    @ Valentin von Denker – Nr. 340: „Dankeschön Werner Holtz!
    Aber ist hier lauft die Diskussion über: Theorie der Zeit – Luitpold Mayr“

    .
    In diesem Blog sind alle Überlegungen über die Einstein-Physik erlaubt.
    Einzig persönliche Angriffe, Beleidigungen und Diffamierungen gegen Teilnehmer dulden wir nicht.

  344. Valentin von Denker

    342. @Rudi Knoth
    27. Dezember 2018
    „…dann wurde keine Verletzung der Lorentz-Symmetrie festgestellt.“

    Nichts wurde festgestellt und nichts wurde bestätigt(!!!!!), nur lauter gewöhnliches WICHTIGTUERISCHES „schön(?) literarisches“, Haha (!), Theoretisches Physik MISCHMASCH!
    Haben Sie vergessen, wonach Sie den folgenden Link klickten, weiter zu forschen?
    „Wenn Sie etwa diesen Artikel meinen, dann wurde keine Verletzung der Lorentz-Symmetrie festgestellt.“

    Ein „Spuck“ weiter finden Sie die Artikel:
    Spektrum.de
    Forschungsskandale in Deutschland
    Macht und Machtmissbrauch in der Wissenschaft

    Die absolut passenden EINSTEIN-WÜRDIGEN(!) Schlagzeilen:
    „Mobbing an Max-Planck-Instituten?…
    Teufelskreis aus Angst, Wegschauen und Schweigen…“
    »Die strukturelle Abhängigkeit ist in der Wissenschaft häufig sehr hoch, zuweilen herrschen fast ›feudalistische‹ Zustände«
    (Christof Baitsch, Arbeitspsychologe)

    „Es ist ein Teufelskreis: Die direkt Betroffenen sind aus Angst um die eigene Karriere wie gelähmt, erdulden die Demütigungen oder kündigen frustriert ihre Stelle. Und der Rest hält es mit den sprichwörtlichen drei Affen – nichts sehen, nichts hören, nichts sagen.
    (Na ja, die MODERNE EINSTEINSCHE PHYSIK! –Bemerkung V. von Denker)

    … Die Rahmenbedingungen begünstigen Mobbing und Machtmissbrauch…“
    »Oft ist es so, dass Führungskräfte ›moralisch blind‹ sind und gar nicht bewusst oder gezielt despotisch führen«
    (Armin Pircher Verdorfer, TU München)

    https://www.spektrum.de/news/macht-und-machtmissbrauch-in-der-wissenschaft/1605292
    Viel Spaß wünscht allen Blog-KameradInnen, Valentin von Denker!

    @Rudi Knoth, aber Sie gehören nicht zu dieser Nobel(Preis – HAHA!) Gesellschaft, oder?

    Apropos: Ich habe Sie schon, über die eventuellen Eigenschaften-Manipulation des Lichts – Sie können sich sehr gut erinnern(!), zweimal gefragt!
    Dürfte ich von Ihnen die Antwort, irgendwann, bekommen?

    Valentin von Denker

  345. Rudi Knoth

    @little Louis 23. Dezember 2018 um 17:11

    Nachtrag: Jetzt gefällt Galileo und Ralf auch scilogs nicht mehr ganz. Für Ostern gibt es also noch ein kleines Stück Realsatire.

    Guten Rutsch Ihr Relativist
    Rudi Knoth

  346. little Louis

    @ Rudi Knoth und:
    „…Können Sie einen Link zu einem der Artikel nennen? Oder meint die Formulierung „eventuelle Falsifikation“ die prinzipielle mögliche Falsifikation. Dies sollte bei jeder Theorie möglich sein. Wenn auch Herr Wappler dies anders sieht. Dies spricht aber nicht gegen die Theorie.
    Wenn Sie etwa diesen Artikel meinen, dann wurde keine Verletzung der Lorentz-Symmetrie festgestellt. Auch das Experiment von Boterman sollte Abweichungen finden. Diese wurden nicht festgestellt…..“

    (Zitatende)

    Nichts für ungut, aber suchen Sie selbst weiter, Herr Knoth. Wie Sie ev. wissen, beschäftige ich mich manchmal (wie Sie auch) auch noch mit zwei, drei anderen Baustellen.
    Und verfangen Sie sich nicht in Nebelbänken. Sie waren ja schon einmal etwas erstaunt über gewisse Praktiken.
    Ich denke mal Sie kennen die Problematiken der diesbezüglichen Empirie bzw. der experimentellen Forschung, der kosmischen Beobachtungen und vor allem der (theorigeleiteten?) INTERPRETATIONEN der Messsungen im Graubereich der Auflösung der Messapparaturen besser als ich.
    Was soll ich also davon halten, wenn Sie sich jetzt etwas „naiv“ geben?

  347. Rudi Knoth

    @little Louis 28. Dezember 2018 um 13:44

    Ich denke mal Sie kennen die Problematiken der diesbezüglichen Empirie bzw. der experimentellen Forschung, der kosmischen Beobachtungen und vor allem der (theorigeleiteten?) INTERPRETATIONEN der Messsungen im Graubereich der Auflösung der Messapparaturen besser als ich.

    Nun das stimmt. Ein Beispiel ist die steigende Rotverschiebung mit wachsender Entfernung. Alexander Unzicker weist zurech darauf hin, daß dies kein Dopplereffekt sei, weil dann die scheinbare Grösse und der scheinbare Abstand der Galaxien entsprechend grösser werden müsste.

    Aber das ist jetzt OT.

  348. little Louis

    @ Rudi Knoth

    Danke für die Neujahrsgrüße und ebenfalls einen Rutsch. Wenns geht,einen noch viel besseren. Dasselbe auch an die weiteren Gemeindemitglieder.

    Ihr Skepzitist aus gutem Grund

    Little Louis

  349. little Louis

    @ Rudi Knoth (und alle)

    Können Sie mir DAS (siehe Zitation) erklären? Ist das die berühmte „Selbstkontrolle“ durch die GESAMTE Scientific ommunity?

    (Bezug zu meinen letzten Kommentaren)

    „…………………

    So unvoreingenommen wie möglich

    Im Augenblick laufen am CERN mehrere Analysen zu den B-Mesonen. Beteiligte Forscher betonen, dass sie dabei so unvoreingenommen vorgehen wie möglich: »Um bei den neuen Studien sicherzugehen, dass wir das Ergebnis nicht auf Grund subjektiver Tendenzen verfälschen, ›verstecken‹ wir das eigentliche Resultat mit Hilfe von geheimen Faktoren«, sagt Giovanni Passaleva, Sprecher der LHCb-Kollaboration. Diese werden erst dann wieder entfernt, wenn das Komitee die gesamte Analyse für sauber und fertig entwickelt befindet. Kurzum: Bis kurz vor der Publikation der Ergebnisse wissen also nicht einmal die Autoren selbst, ob sich in ihren Daten spannende Anomalien verbergen oder nicht.

    2019 werden die Forscher den Vorhang lüften. Unabhängig davon, wie die Sache ausgehen wird, ist klar: Ein Stück weit ist die Suche nach solchen Anomalien auch eine Rückbesinnung auf die alten Tugenden der Teilchenphysik. In den vergangenen Jahren hatten sich die Forscher – sowohl die Experimentatoren als auch die Theoretiker – sehr auf die direkte Jagd nach Partikeln konzentriert, die dank dem LHC möglich geworden war……………………
    (Ende der Zitation aus einem aktuellen Spektrum- Artikel)

    Quelle:

    https://www.spektrum.de/news/meuterei-der-mesonen/1614622

  350. Albrecht Storz

    Ich möchte mal wieder dazu anregen, die Längenkontraktion in den Blick zu nehmen.

    Hier mal eine kleine Affirmation:

    Angenommen, wir würden mit Wesen in anderen Dimensionen Kontakt aufnehmen. Es würde sich eine Kommunikation entwickeln, die zum Teil auf purer Neugier aufbaut. So könnte die Frage aufkommen, wie groß denn die fremden Wesen seien. Nun käme die Antwort: sie seien im Schnitt 15 Qurmbel groß. Das wäre wohl für uns ebenso erhellend wie für die, wenn sie von unseren „im Schnitt 2 Meter“ hören würden.

    Im Gegensatz zu mathematischen Inhalten, können physikalische Größen nur Verglichen werden, wenn man gemeinsame, physische Bezüge hat.

    Selbst wenn man den Wesen die Bauanleitung eines „Cäsium-Ionen-Meter-Standards“ zuschicken würde, und in deren Dimensionen die entsprechenden Materialien vorhanden wären, könnte man immer noch nicht sicher sein, dass deren „Cäsium-Ionen-Meter“ gleich lang wäre wie unserer. Denn alle Naturgesetze und alle Feinkonstanten, etc., müssten exakt übereinstimmen. Sonst stimmt’s nicht. Ganz zu schweigen vom notwendig erforderlichen exakt gleichen Zeitablauf.

    Aber in anderen Inertialsystemen soll der Meter unbedingt gleich unserem Meter sein? Ganz davon abgesehen, dass er schon aufgrund der in der sRT angenommenen Längenkontraktion gar nicht gleich sein könnte.

  351. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Jetzt gefällt Galileo und Ralf auch scilogs nicht mehr ganz. Für Ostern gibt es also noch ein kleines Stück Realsatire.

    Da möchte man doch glatt mit Jürgen von der Lippe antworten:
    „Wenn ich so etwas lese, ja? Wenn ich so etwas lese!!! … Was soll das? Ich brauche Namen, Adressen, Telefonnummern, Fotos…“ 😆

    Naja, zumindest ein Link zu dieser Realsatire wäre nicht schlecht.

    Voläufig auch von mir einen guten Rutsch an alle – möglichst ohne Glatteis.

  352. Rudi Knoth

    @Nicht von Bedeutung 28. Dezember 2018 um 19:22

    Hier noch einmal der der Link zum Beitrag von galileo2609.

    Zum Zeitpunkt meines Kommentars gab es nur diese beiden Kommentare. Was den Kommentar von Ralf angeht, so ist sein falscher Eindruck durch die Tücken der Technik (von scilogs?) entstanden.

    Nun zum (vor)letzten Mal einen guten Rutsch.

    —————————
    PS von Jocelyne Lopez:

    Herr Knoth, die Linkadresse war nicht eingegeben, bitte noch mal eingeben.

  353. Jocelyne Lopez

    Ich verstehe nicht, warum SciLogs jetzt nicht mehr ganz Galileo2609 und Ralf Kannenberg gefällt.

    Sie sollten sich im Gegenteil über die Entwicklung von SciLogs als offene Mobbing- und Zensurplattform gegen Kritiker der Relativitätstheorie freuen, wie zum Beispiel die beiden unsäglichen SciLogs-Blogger Prof. Heinrich Päs (Physiker) und Prof. Stephan Schleim (Philosophie, Psychologie und Kognitionswissenschaft).

    Der „Philosoph“ und „Psycholog“ Stephan Schleim lässt zum Beispiel von der Redaktion Sperrungen mit Filterfunktionen auf Kommentatoren einrichten (so wie erst einmal bei mir und jetzt auch offensichtlich bei Dirk Freyling) und rechtfertigt es in besten Mobber Manieren: Er kreischt rum über die „Hass“ der Kritiker, wobei er vorsichtshalber nicht die „Hass“ Beiträge freischaltet, die er hysterisch kommentiert, siehe zum Beispiel gestern hier. Der Hass-Prediger Galileo2609 kann sich doch über diese offizielle Unterstützung bei SciLogs freuen, oder? 😉

    Es ist eine Schande und eine Blamage, sowohl für die Universitäten als auch für SciLogs, dass man solche völlig durchgedrehte Typen bei der Ausbildung von Studenten und als Blogger zur wissenschaftlichen Kommunikation zulässt. 🙁 🙁 🙁

  354. Rudi Knoth

    Nun der Link noch einmal.

    Ich hoffe jetzt gehts.

    Gruss
    Rudi Knoth

    PS: Ich komme mir vor wie im Amateurfunk. Da verabschieden sich die Leute auch mehrmals.

  355. Jocelyne Lopez

    Der andere offene Zensor bei SciLogs, der Physiker Prof. Heinrich Päs, ist zwar nicht so durchgedreht und hysterisch wie seinen Blog-Kollege Stephan Schleim, jedoch genauso effektiv bei der emotionsfreien Zensur der Kritiker der Einstein-Physik: Er hat doch seine Zensurregel bei SciLogs offen als Vorspann bei seinen Blog-Artikeln kommuniziert, siehe hier in seinem letzten Blog-Artikel. Er duldet keinen Hauch von Kritik. Punkt. Das wäre noch schöner, oder?

    So hat er meinen 5. Kommentar in seiner Diskussion zensiert, weil ich darin die Definition der Zeit von Albert Einstein zur Diskussion gestellt habe, siehe weiter oben hier. Prof. Heinrich Päs zensiert sogar Einstein selbst, ein bisschen hysterisch ist es doch auch schon, oder? 😉

    Auch hat er wiederum Gestern meinen versuchten 5. Kommentar in seiner Diskussion nicht freigestaltet, wo ich auf einen Austausch zwischen ihm und dem despotischen und aufgeplusterten studierten „Philosoph“ Stephan Schleim einging:

    Nicht freigeschalteter Beitrag von Jocelyne Lopez:

    Zitat Stefan Schleim: „Unter bestimmten Annahmen lassen sich Berechnungen aufstellen, die unter diesen Annahmen plausibel erscheinen.“

    Zitat Heinrich Päs: „Ja, aber das gilt für jede Messung. Auch wenn ich ein Voltmeter an eine Batterie anlege, nehme ich an, dass der Apparat so funktioniert, wie meine Theorie es beschreibt.“

    Ekkehard Friebe hat mit dem Ohm-sche Gesetz eindrucksvoll gezeigt, dass unsere Theorien einzig Teilvorgängen in der Natur mehr oder weniger grob beschreiben, und zwar sogar auch nur diejenige, die für uns Menschen eine Relevanz haben bzw. nützlich sind. Deren Gültigkeitsbereich ist dementsprechend so eingeschränkt, dass sie kaum als „Naturgesetz“ fungieren können:

    Ekkehard Friebe – Gibt es eine experimentelle Bestätigung des „OHM-schen Gesetzes“?

    „So eine dumme Frage! Das weiß doch jedes Kind, daß dieses Gesetz von dem bekannten Physiker Georg Simon OHM vieltausendfach in der Praxis bewährt ist und schon von Halbwüchsigen ohne Schwierigkeiten experimentell überprüft werden kann.

    Wird es auch überprüft? Mit welchen Fehlertoleranzen wird es überprüft? Wie erfolgt eine solche Überprüfung?

    Das ist doch ganz einfach! Ich nehme einen metallischen Leiter, lege eine elektrische Gleichspannung an die Enden des Leiters an und messe den durch den Leiter fließenden Strom. Dann erhöhe ich die elektrische Gleichspannung um z. B. 10% und messe erneut den Strom. Ich stelle fest, daß sich auch der Strom um 10% erhöht hat. Damit ist die Proportionalität zwischen Spannung und Strom bewiesen und das OHM-sche Gesetz bestätigt.

    Gilt das auch, wenn ich den Strom so stark erhöhe, daß sich der elektrische Leiter merklich erwärmt?

    Dann natürlich nicht wegen des Temperatur-Koeffizienten des Leiters!

    Gilt das auch, wenn ich statt eines metallischen Leiters einen Halbleiter verwende?

    Dann natürlich nicht!

    Gilt das auch bei Wechselspannung?

    Dann natürlich nicht wegen der Selbstinduktivität des Leiters!

    Wann gilt das OHM-sche Gesetz denn überhaupt?

    Ja … man hat da einen speziellen Widerstandsdraht, den sogenannten Konstantan-Draht, entwickelt. Der hat überhaupt keinen Temperatur-Koeffizienten. Da gilt das OHM-sche Gesetz streng und absolut!

    Auch wenn ich den Strom so stark erhöhe, daß aufgrund der Verlustwärme die Schmelztemperatur des Konstantan-Drahtes überschritten wird?

    Dann natürlich nicht!

    Wann gilt dann das OHM-sche Gesetz überhaupt noch?

    Die Lösung des Problems liegt darin: Das OHM-sche Gesetz ist überhaupt keine physikalische Gesetzmäßigkeit, die aus irgendwelchen Einflüssen der Natur folgt, sondern eine Definitionsgleichung für einen idealisierten Widerstandsbegriff.“
    .

    Anders als in der Technologie, wo die Ingenieure und Techniker sofort von der Natur „bestraft“ werden, wenn sie einen Fehler machen (die Maschinen funktionieren nicht) haben die theoretischen Physiker keine Strafe der Natur zu befürchten, wenn sie falschen Annahmen anstellen. Nichts ist nachprüfbar. Alles geht.
    .
    .

    Ich habe Prof. Päs per E-Mail gefragt, warum er meinen Beitrag nicht freigeschaltet habe, ich sehe nicht, dass er gegen seine Hausregel verstößt. Auf seine Antwort muss man schon kommen (aber dafür muss man wohl zur universitären Elite gehören, sonst kommt man nicht drauf):

    Mein Beitrag verstößt gegen seine Hausregel:

    Bitte missbrauchen Sie diese Kommentarspalte nicht, um Ihre eigene wissenschaftliche Arbeit oder Verschwörungstheorie zu bewerben.
    .

    Meine eigene wissenschaftliche Arbeit?? Bin ich Ekkehard Friebe??!!!
    Verschwörungstheorie??? Ist das OHM-sche Gesetz eine Verschwörungstheorie???!!!

    Ich sagte schon, man muss doch zur universitären Elite gehören, um die Krümmung der Gedanken der Universitätsprofessoren zu verstehen. 😉 Arme Studenten. Arme Wissenschaft.

  356. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Ja, jetzt gehts. Danke dafür.

    ——————-
    PS von Jocelyne Lopez:
    Aber gerne. Und auch für Sie noch einmal einen guten Rutsch ins neuen Jahr. 🙂 Und nicht nur natürlich deswegen, weil Sie auch ein Geschädigter des Mobbing-Portals Relativ Kritisch sind

  357. Valentin von Denker

    356.
    29.12.2018
    PS von Jocelyne Lopez:
    „Aber gerne. Und auch für Sie noch einmal einen guten Rutsch ins neuen Jahr. Und nicht nur natürlich deswegen, weil Sie auch ein Geschädigter des Mobbing-Portals Relativ Kritisch sind“

    Um Gottes Willen, bitte Rudi Knoth „aufzubewahren“! Einen guten Rutsch wünsche ich ihm ins neue Jahr!
    Er schuldigt mir eine Antwort…über das Licht…
    …womit ich so oder so die Spezielle Relativitätstheorie widerlege!

    Valentin von Denker

  358. Nicht von Bedeutung

    die Krümmung der Gedanken
    Jaja… Als Kind durfte man nicht auf krumme Gedanken kommen, heute muss man, wenn man studiert. :lo:
    Als Kind darf man nicht bei Rot über die Straße, ab 70 muss man, oder wie?

  359. Rudi Knoth

    @little Louis 28. Dezember 2018 um 16:04

    Ich versuche mal eine Interpretation dieses Textes und gebe meinen Kommentar dazu ab.

    Soweit ich diesen Text verstanden habe, sollen die „Rohdaten“ auf eine definierte Weise verfälscht werden, und dem Auswerteprogramm zugeführt werden. Wenn die Ergebnisse des Programms korrekt sind, sollen dann de echten Daten dem Programm zur Verfügung gestellt werden.

    Dazu meine Ansicht:

    Ich bin seit meinem Diplom vor 40 Jahren nicht im Wissenschaftsbetrieb tätig. Daher wäre es anmassend, wenn ich für die Wissenschaftsgemeinde hier sprechen sollte. Es ist also eher die Meinung eines Menschen, der wenig mit dem Wissenschaftsbetrieb zu tun hat. Falls ich den gegenteiligen Eindruck erweckt habe, dann tut mir das leid. Allerdings bin ich im Bereich Softwareentwicklung und Test tätig und kommentiere dies aus dieser Erfahrung.

    Es ist sicher eine gute Idee, Auswerteprogramme mit simulierten oder verfälschten Testdaten zu prüfen, bevor man die „wirklichen“ Daten damit auswertet. Im Rahmen meiner Diplomarbeit hat sich ein Programmierfehler erst mit den echten Daten gezeigt. In dem Sinne ist solch eine Vorgehensweise legitim.

    Ich selber habe in meiner beruflichen Tätigkeit auch ein „Fälschungsprogramm“ für Rohdaten geschrieben, damit auf einer Messe zur Vorführung die Daten der Handymasten im Bezug auf Position und Kennung nicht mit den „echten“ Daten übereinstimmen. Dann waren die Münchner Handymasten im Atlantik.

    Gruss
    Rudi Knoth

  360. Jocelyne Lopez

    @ NvB – Nr. 358: „Jaja… Als Kind durfte man nicht auf krumme Gedanken kommen, heute muss man, wenn man studiert. :lo:

    Naja, der studierte Physiker Joachim Schulz hat mich neulich aus einer seiner SciLogs-Diskussionen rausgeschmießen, mit dem Argument, dass ich „krause Gedanken“ habe… 🙁

    Vielleicht hat er es mit meinen Haaren verwechselt? 😉 Oder es war vielleicht nur um auszudrücken, dass wir nicht auf der gleichen Wellenlänge sind – das auf jeden Fall. 😉

  361. Valentin von Denker

    Warum diese außergewöhnliche Verwirrungen im Theoretischen Physik Bereich?
    Z.B.
    https://www.spektrum.de/news/macht-und-machtmissbrauch-in-der-wissenschaft/1605292
    Wir wissen, dass knapp vor Ende des Zweiten Weltkriegs (Sagen wir jetzt so: Ende der Epoche der Theoretischen Physik) die Faschisten (Die Faschisten – passt!), je nach dem: Einer begann sich, mit guten Taten, brav zu benehmen, der andere, weil er wusste, dass seine brutalen Kriegsverbrechen sich nie verjähren werden, am Ende noch brutaler geworden ist als vorher!

    HAHA!

    Valentin von Denker

  362. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Relativisten haben dann wohl lange glatte Gedanken. Das würde zumindest erklären, wieso sie sich da gegenseitig immer Zöpfe reinflechten, die kein Mensch mehr versteht oder gar verstehen muss, wie es z.B. Krüger und Chrys letztens bei Schulz taten. Zwei Relativisten versuchen sich gegenseitig die LK zu erklären. Warum nehmen die eigentlich keinen Lockenstab um auf die selbe Wellenlänge zu kommen? 😆

  363. little Louis

    @ Rudi Knoth
    Mir ging es allerdings hauptsächlich um die Frage, inwiefern eine wirklich unabhängige Kontrolle durch objektiv unabhängige und in wirklicher Konkurrenz stehende andere Mitglieder einer „scientific community “ stattfindet.
    Zumindest früher mal hat kein Naturwissenschaftler einem experimentellen Ergebnis getraut, das nicht von mindestens zwei anderen (vom ersten unabhängigen) Wissenschaftlergruppen repliziert werden konnte. Dazu ist natürlich die uneingeschränkte Veröffentlichung des Experimetaldesigns inclusive aller Rohdatenergebnisse erforderlich.
    Wenn orthodoxe Mainstreamler (angeblich) „esoterisches“ kritisieren, ist die (angebliche) Nichteinhaltung dieser Forderung ja gerade deren Argument, um „esoterische“ Ergebnisse als „Humbug“ abzuqualifizieren.

  364. Rudi Knoth

    @little Louis 29. Dezember 2018 um 13:38

    Aus dem von Ihnen verlinkten Artikel:

    Dabei sind SuperKEKB und LHCb ein Stück weit Konkurrenten, ergänzen sich aber auch in ihren Fähigkeiten und dienen nicht zuletzt der gegenseitigen Kontrolle: Findet der eine etwas, wo der andere gar nichts sieht, war es am Ende vielleicht doch keine Entdeckung, sondern ein Fehler in der Datennahme oder in der Auswertung.

    Ist das genug Konkurrenz? Nun darüber kann man wohl streiten. Aber offensichtlich müssen beide zum selben Ergebnis kommen.

  365. little Louis

    1.
    Es wird immer lustiger: Die Helden bei „Relativ kritisch“ streiten sich über genau die „Merkwürdigkeiten“ bei Scilogs (oder der dortigen software) die ich seit über einem Jahr auch immer mal wieder moniert habe. Auch bei mir hilft Strg + F nur manchmal. Es gab aber im Grunde nie Probleme, wenn ich die IT -Adresse (etwas) verschleiert habe. Nur wird dann bei manchen Blogs die Kommentarfunktion gesperrt und die Darstellung ist grafisch unüberdichtlicher oder gewissen Funktionen fehlen. Ich bin mir allerdings nicht sicher, inwieweit hier nur Kasperletheater gespielt wird und Beteiligte genau wiisen , was wirklich abläuft. Ähnlich ist es ja auch bei der Kommentarfunktion unter den Spektrum- Artikeln so. Alledings wird dort neuerdings zu fast 90% Vorzensur betrieben.Das alles ist aber bei Kommentarbereichen im rein politischen Bereich nichts Neues. Immer wenn die Gefahr besteht, dass es für die Agenda des jeweiligen Verlags brenzlig werden könnte , liest man : „Liebe User, leider musste die Kommentarfunktion …. wegen … (irgendwelchen)…..Verstößen gegen die…. geschlossen werden. Nur telepolis macht es etwas geschickter. Da werden dann irgendwelche hochspekulativen Esoterikartikel rausgehauen und die Frequenz der neuen Artiken nochmal erhöht. Denn übermorgen ist das meiste von heute dort vergessen (-:
    Bei telepolis wird übrigens gerade die von gewissen sich (super)links gebenden Kreisen betriebene „Nazi- Hystreie“ heftigst diskutiert (Thomas Konicz). Dasselbe ist es (politisch) halt auch bei Kannenberg und Co. Die (schon seit langer Zeit übliche ) Strategie dort ist es , sich selbst als superrrationalistische Mr. Spocks darzustellen und Gegner als irrationalistisches angstgesteuertes
    Kreti- und Pleti- Volk zu verunglimpfen. Wie gesagt: Eine nicht gerade neue Propagandastategie mit transatlantischen (Neocon- ) Ursprüngen.

    Siehe:

    https://www.heise.de/tp/features/Inflation-der-Einzelfaelle-4259590.html

    Sorry, aber soviel Medienerziehung musste heute mal sein. Aber ich weiß schon, dass zumindest für die meisten hier das auch nicht so neu ist. (-: (-:

  366. Jocelyne Lopez

    @ Rudi Knoth – Nr. 359: „ Es ist sicher eine gute Idee, Auswerteprogramme mit simulierten oder verfälschten Testdaten zu prüfen, bevor man die „wirklichen“ Daten damit auswertet. Im Rahmen meiner Diplomarbeit hat sich ein Programmierfehler erst mit den echten Daten gezeigt. In dem Sinne ist solch eine Vorgehensweise legitim.“
    .
    Was halten Sie von der Idee beim LIGO-Experiment, ein Programm zur Computersimulation von Gravitationswellen, die sogenannte Blind Injections, zu installieren? Es ist aus meiner Sicht äußerst bedenklich bei einer Messung, die grundsätzlich nicht reproduzierbar ist: Die Verschmelzung von zwei Schwarzen Löchern ist einmalig und kann nicht zwei Mal gemessen werden.

    Schon 2010 war offensichtlich die LIGO-Messanlage in der Lage, Gravitationswellen zu registrieren. 2010 wurde auch die Computersimulation einer Gravitationswelle als echte Messung dem LIGO-Team vorgegaukelt: Kein einziger Mitarbeiter war in der Lage zu erkennen, dass es eine Computersimulation war, trotz 6 monatiger Untersuchung! Siehe hier: Schon 2010 wurde das Team des LIGO-Experiments mit einer Fake-Gravitationswelle getäuscht!

    Was für einen Sinn macht es denn, so eine Einrichtung wie die Blind Injection bei einer Meßanlage vorzusehen? Aus meiner Sicht erhöht es gar nicht die Sicherheit der Messung, sondern ganz im Gegenteil: Jeder, der sich intern im Team oder auch extern das Passwort für das Computer-Simulationsprogramm besorgt kann die ganze wissenschaftliche Gemeinde und die ganze Welt betrügen, ohne das es eine Möglichkeit gibt, den Betrug aufzudecken. Was soll dieser Unsinn? Ist es seriöse Experimentalphysik?

  367. Rudi Knoth

    @little Louis 29. Dezember 2018 um 14:49

    Ja mich hat wohl die „Plapperseuche“ befallen. Einige kleine Anmerkungen

    1. Diskussion über die Kommentarfunktion von scilogs.
    Mir ist dies auch aufgefallen, daß nachdem ich was geschrieben habe, vor einem Kommentar von mir mehrere Kommentare „auftauchten“, die aber schon seit Längerem gepostet wurden. Das hat wohl was mit Zeitstempeln zu tun oder?

    2. „Nazis überall Nazis“.
    Das ist auch ein eher gesamtdeutsches Phänomen. Da die NPD laut BVG doch nicht so stark ist, wird eben Ersatz in Form der AfD etc gesucht. Das ist sogar Blogs und Foren im Bereich Naturwissenschaften anzutreffen. Zum Beispiel hier im Forum von astronews. Da gab es ein flapsigen Spruch zu einer Diskussion über die Relativitätstheorie (nicht ganz uninteressant) und der führte dann zu einer langen Diskussion, die von hier bekannten Personen geführt wurde.

    Gruss
    Rudi Knoth

  368. little Louis

    Hallo Herr Knoth

    Nochmal zu Ihrer folgenden „Charakterisierung in „Relativ (Un-) Kritisch“:

    „……..

    Die Kommentare Knoths zu Themen im Bereich des gängigen Antisemitismus erfüllen nahezu vollendet die „Arbeitsdefinition des Antisemitismus“ der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA):
    „Antisemitismus ist eine bestimmte Wahrnehmung von Juden, die sich als Hass gegenüber Juden ausdrücken kann. Der Antisemitismus richtet sich in Wort oder Tat gegen jüdische oder nichtjüdische Einzelpersonen und/oder deren Eigentum sowie gegen jüdische Gemeindeinstitutionen oder religiöse Einrichtungen. Darüber hinaus kann auch der Staat Israel, der dabei als jüdisches Kollektiv verstanden wird, Ziel solcher Angriffe sein.“
    Es ist mindestens skurril, dass ein erfahrungsgemäss mittelmässiger, aber hyperaktiver Rezitator der Schulbuchphysik bei seinen Übergriffen in virulente gesellschaftspolitische Grundfragen regelmässig im extremen Abseits landet.
    Ob er es will, oder nicht … Ich favorisiere das erste Szenario. Dekonstruieren wir im folgenden seine von ihm verbreiteten antisemitischen Stereotype….“

    (Ende der Zitattion aus „Relativ Kritisch“)

    ____________ . ______________

    Ein Kommentator bei tp hat kürzlich auf einen Artikel im StGb hingewiesen:
    https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Inflation-der-Einzelfaelle/Politische-Verdaechtigung-ist-immer-ein-Mittel-der-Nazis-gewesen/posting-33672725/show/

    Zitat aus diesem Kommentar:

    Diesbzgl. ist deshalb konsequent 241a StGB anzuwenden!
    Dieser § wurde als Lehre aus dem 3.Reich in das StGB aufgenommen.
    https://dejure.org/gesetze/StGB/241a.html

    § 241a

    Politische Verdächtigung

    (1) Wer einen anderen durch eine Anzeige oder eine Verdächtigung der Gefahr aussetzt, aus politischen Gründen verfolgt zu werden und hierbei im Widerspruch zu rechtsstaatlichen Grundsätzen durch Gewalt- oder Willkürmaßnahmen Schaden an Leib oder Leben zu erleiden, der Freiheit beraubt oder in seiner beruflichen oder wirtschaftlichen Stellung empfindlich beeinträchtigt zu werden, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    (2) Ebenso wird bestraft, wer eine Mitteilung über einen anderen macht oder übermittelt und ihn dadurch der in Absatz 1 bezeichneten Gefahr einer politischen Verfolgung aussetzt.

    (3) Der Versuch ist strafbar.

    (4) Wird in der Anzeige, Verdächtigung oder Mitteilung gegen den anderen eine unwahre Behauptung aufgestellt oder ist die Tat in der Absicht begangen, eine der in Absatz 1 bezeichneten Folgen herbeizuführen, oder liegt sonst ein besonders schwerer Fall vor, so kann auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren erkannt werden.

  369. Rudi Knoth

    @Jocelyne Lopez 29. Dezember 2018 um 15:43

    Hier stellt sich die Frage, ob man alle drei Detektoren damit „anregen“ kann. Bei LIGO (2 Detektoren) ist das sicher möglich, aber kaum alle drei Detektoren (LIGO und VIRGO). Von daher müssten dann Massnahmen getroffen werden, daß bei einem „Fund“ die Information einer „blind injektion“ abgerufen werden kann.

  370. Jocelyne Lopez

    @ little Louis: „Diesbzgl. ist deshalb konsequent 241a StGB anzuwenden!“

    In der Tat erfüllt die „Charakterisierung“ von Herr Knoth bei Relativ Kritisch den Strafbestand nach 241a StGB.

    Jedoch ist Herr Knoth hier juristisch machtlos und schutzlos, denn diese Aussagen wurden anonym von „Galileo 2609“ in dem anonymen und illegalen Denunziationsportal „Relativ Kritisch“ getätigt.

    Die Identität von „Galileo 2609“ wurde zwar schon aus dem Internet seit ein paar Jahren entlarvt (es handelt sich um Gerhard Hollaschke), jedoch ist diese Entlarvung vor Gericht nicht verwendbar: Er bräuchte vor Gericht nur auszusagen, er habe nie unter diesem Pseudonym im Internet etwas geschrieben, und fertig – siehe weiter oben Kommentar Nr. 128.

    Der Betreiber des Portals könnte natürlich auch für diese Aussagen von Hollaschke haften, jedoch ist er selbst anonym unter dem Fake „Karl Hilpolt“ und hostet sein Denunziationsportal illegal in außereuropäischen Ausland.

    Joachim Schulz kennt die Identität und die strafrechtlichen „Aktivitäten“ im Internet sowohl von „Galileo“ als auch von „Karl Hilpolt“, denn er hat mehrere Jahre die Inhalte von Relativ Kritisch auf seinem privaten Server gehostet, aber er schützt und deckt die beiden Straftäter.

  371. Rudi Knoth

    @little Louis 29. Dezember 2018 um 15:52

    Da weiss ich ehrlich gesagt nicht, was ich am besten mache. Wenn Absatz 4 zutreffen würde, wäre man sogar im Bereich des Verbrechens. Eigentlich müsste man erstmal prüfen, ob der Tatbestand erfüllt ist. Und dann gilt gerade im Bereich der „Cyberkriminalität“ der Spruch „Die Nürnberger hängen keinen, sie hätten ihn denn“. Ich hatte Ende Juni die berühmte Mail mit der Masturbation vor der Webcam erhalten. Das Ermittlungsverfahren wurde eingestellt. Übrigens hat Herr Schulz behauptet, daß dies keine persönlichen Angriffe seien, sonder nur Kritik an meinen Äusserungen, die von der Meinungsfreiheit gedeckt sei. Ihren Hinweis könnten Sie ihm auch posten.

    Denn es ist die Frage, was der Ausdruck „erfüllen nahezu vollendet “ bedeutet. Fast getroffen ist auch vorbei.

    Gruss
    Rudi Knoth

  372. little Louis

    Zu:
    „..Jedoch ist Herr Knoth hier juristisch machtlos und schutzlos, denn diese Aussagen wurden anonym von „Galileo 2609“ in dem anonymen und illegalen Denunziationsportal „Relativ Kritisch“ getätigt. …“

    Ja , klar. Sie haben ja auch schon häufig darauf hingewiesen. Wollte Herrn Knoth (und alle hier)nur nochmal „theoretisch“ auch auf das „ethische“ bzw „moralische“ Potenzial solcher Anschuldigungen hinweisen. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich schon vor etwa zwei Jahren (?) auf dem hpd- Portal über die Problematik dieser (damals runderneuerten) Antisemutismusdefinitionen (mit-)diskutiert.

  373. Rudi Knoth

    @Jocelyne Lopez 29. Dezember 2018 um 16:18

    Danke für die Hinweise. Auch kann galileo2609 ganz frech behaupten, daß mein Name ein Pseudonym sei (was er/sie öfters gemacht hat).

    PS: ich habe bei Schulz gemeckert. Mal sehen wie lange das online bleibt.

    Gruss
    Rudi Knoth

  374. little Louis

    @ Rudi Knoth
    Die Sexerpressungsmail habe ich übrigens auch erhalten. Ich glaub sogar zweimal.Juckt mich überhaupt nicht. Ab in den Spam oder gleich auf „Löschen“ (In den Papierkorb). Natürlich nichts weiter davon gehört. Ob sowas reiner Zufall ist, weiß auch nur der liebe Gott. (-:

    Etwas erschreckender waren schon die wirklich täuschend ähnlichen (angeblichen) Aufforderungen von (angeblich) paypal oder amazon, man hätte seinen Akkount verloren und solle eine bestimmte website zur Eingabe von Daten aufrufen. Kann man aber natürlich relativ schnell durch Einloggen in den Orginalacount als fake erkennen. Ist aber beim ersten mal schon etwas erschreckend. Aber paypal sieht wohl auch Gefahren und forderte zur Änderung der Zugangskennung auf. Ich hadere sowieso immer wieder mit mir,ob ich diese Firma nicht ganz „abbestellen“ soll. Hatte ich vor Jahren schonmal getan.

    Zu Schulz:
    Wenn er seine Meinungsfreiheit ausreizt, sollten Sie das halt auch dürfen. Aber : „Geld regiert die Welt“ (Wusste schon mein Opa“) Da er im „Haus “ eines potenten Medienunternehmens bloggt und verkündet, das sei kaum öffentlichkeitwirsam, bestimmt halt das dortige „Kapital“ (über das Hausrecht) was Sie dort sagen dürfen und was nicht.

    Da liegt halt der demokratische Hund begraben.

    Wollen wir hoffen, dass er nur scheintot ist. Vielleicht wird es ihnen nicht so behagen, aber irgendwann wird man vielleicht auch mit Naturwissenschaft auf (linke) Portale wie „Nachdenkseiten“ oder „KEN FM oder Rubikon oder „Neue Debatte“ oder sogar auch auf Portale weiter rechts ausweichen bzw. zurückgreifen müssen. Ich hab da keine Probleme, denn ich Suche die „Wahrheit“ da , wo ich gerade glaube, dass ich sie finde.

  375. little Louis

    Zu folgendem Auszug aus Stepan Schleims Lyrik:

    „.Ich halte es für hinreichend erwiesen, dass diese Personen nicht mit Gründen angesprochen werden können. Vielleicht ist es so, dass wer sonst keine Form der Bestätigung im Leben findet, was mir für diejenigen sehr leid tut, auch Ablehnung als Bestätigung erfährt. Immerhin schenkt einem jemand ja seine Aufmerksamkeit.

    Und wenn Herr F. etwa meint, mich mit einem Zensurvorwurf ärgern zu können, dann irrt er sich. Mir fallen auf Anhieb drei Personen ein, die mir in diesem Jahr hier so auf die Nerven gegangen sind, dass ich ihre Beiträge hier ohne zu zögern löschen würde. Dann sollen sie meinetwegen “Zeter und Mordio!” schreien, eben nur nicht mehr bei mir, da wird es dann gelöscht, sondern anderswo….“ (Zitatende)

    Zu seiner These, dass gerade auch Ablehnung die Theorie von der Geltungssucht über Bestätigung beim Kommentieren „beweist“:

    Dazu fällt mir immer spontan ein, dass der alte K.R. Popper die Thesen des „Freudianismus“ ablehnte, weil man damit (durch Zirkelschlüsse und Selbstimmunisierung) alles „beweisen“ könne:
    Wer sich gegen die Diagnose seiner psychischen Pathologie wehrt, beweist damit zwingend die Tatsache seiner ihm selbst (durch angebliche Traumata oder Sonstiges hervorgerufene) unbewusste geistige Störung bzw Krankheit.
    Es soll ja Super- Stalinisten gegeben haben, die sich Renitenz gegen den Stalinismus nur als geistige Pathologie vorstellen konnten. Und potentiell gefährliche Kritiker deswegen haben „einweisen“ lassen. (Erinnert auch ein wenig an einen Herrn Mollath im „Freistaat“ Bayern)
    War aber unter Stalin vermutlich eine gebräuchliche und hocheffiziente „Propaganda- und Terrorstrategie“.

    Ich hab das alles dem Herrn Schleim schon mal kommentiert. Worauf er erst richtig „sauer “ tat. Wenns nicht ein wenig tragisch wär, wärs sogar ein wenig lustig. (-:

  376. Rudi Knoth

    @little Louis 29. Dezember 2018 um 17:14

    Etwas erschreckender waren schon die wirklich täuschend ähnlichen (angeblichen) Aufforderungen von (angeblich) paypal oder amazon, man hätte seinen Akkount verloren und solle eine bestimmte website zur Eingabe von Daten aufrufen.

    Das passiert mir auch öfters. Obwohl ich kein PayPal habe, bekam ich auch solch eine Mail. Auf Anfrage sagte mir PyPal, daß ich doch an diese Leute die Mail weiterleiten sollte. Eigentlich ist schon die Adresse des Links verdächtig. Deshalb schaue ich mir die Absender-Info und den Link genau an.

    Dazu fällt mir immer spontan ein, dass der alte K.R. Popper die Thesen des „Freudianismus“ ablehnte, weil man damit (durch Zirkelschlüsse und Selbstimmunisierung) alles „beweisen“ könne:
    Wer sich gegen die Diagnose seiner psychischen Pathologie wehrt, beweist damit zwingend die Tatsache seiner ihm selbst (durch angebliche Traumata oder Sonstiges hervorgerufene) unbewusste geistige Störung bzw Krankheit.

    So argumentiert galileo2609 auch. Übrigens von der Praxis in der UDSSR Oppositionelle in psychiatrische Kliniken einzuweisen habe ich auch gehört. Es gab sogar eine Folge von Mac Gyver mit diesem Thema.

    Ich denke das ist fast Stoff für ein weiteres Blogthema.

    Gruss
    Rudi Knoth

  377. litlle Louis

    @ Rudi Knoth (und alle)
    Jetzt hab ichs doch glatt vergessen: Vorhin um 18:00 lief auf zdf- info eine Doku über Madoff. Ich habs aber (vorprogrammiert) aufgenommen. Eventuell gibts das ja auch auf einer ARD- Mediathek.

  378. little Louis

    Zu:
    …So argumentiert galileo2609 auch…“ (Zitatende)

    Na klar. Um es dann vermutlich selbst zu praktizieren. Ist ja nicht gerade neu, weil in ähnlicher Weise auch uralte theologische Praxis.

    Aber im Prinzip gilt: Was wahr ist ist wahr. Egal wer es sagt. Aber Heuchelei ist natürlich wieder eine andere Geschichte.

  379. little Louis

    Nach weiterer Lektüre auf den alten scilog- blogs als vorläufiges Fazit nochmal zum „Fall“ Rudi Knoth bei RK (und auch auf den scilog blogs):
    ____ . ____

    Die Art und Weise,wie Rudi Knoth von Galileo/xy und Mittätern auf verschieden Blogs und teilweise unter tätiger Mithilfe des scilogs -Bloggers Joachim Schulz ins Verhör genommen wird,zeigt doch ziemlich eindeutig, dass es da nicht um Wissenschaft, sondern um politische Propaganda-Agitation geht.

    Auf vermeintliche oder tatsächliche Dissidenten aus den vermeintlich oder tatsächlich eigene Reihen reagiert man nun mal besonders alarmiert, weil sie (in propagandistischer Hinsicht) natürlich eine ganz besondere Gefahr darstellen. Denn man kann einen bis jetzt „Guten“ nicht ohne Glaubwürdigkeitsverlust so mir nichts Dir nichts plötzlich zum „Bösen “ machen. Das ist in deren Augen ein größeres Problem. Deswegen auch der lächerliche aber immer noch wirksame Antisemitismu- Holzhammer. Und je mehr Rudi Knoth sich dagegen wehrt, deste besser wirkt der Propagandahammer bei den etwas naiveren Zeitgenossen und Mitläufern.

    Die Verwendung von einer Spielart von „Schwarzer Pysychologie“ erinnert schon etwas an das altbekannte Gebaren von „Psychosekten“. Ich fand eine solche Einschätzung früher auch etwas übertrieben, habe aber meine Meinung geändert (bzw. ändern müssen)

    Und deswegen nochmal:
    Das sind Blockwarte aus einer Ecke,die ich nun schon wiederholt angedeutet bzw. direkt benannt habe.Würde mich nicht wundern, wenn da bei manchen nicht auch von irgenwoher Belohnungen fließen würden. Muss ja nicht in Form von Währungen sein.

    Und zur Klarstellung: Dies würde ich genauso auch schreiben, wenn „Rudi Knoth“ tatsächlich der Name eines wirklichen Antisemiten oder ethnischen Nationalchauvinisten wäre.Denn was ICH bisher von ihm gelesen habe, rechtfertigt eine solche Schubladisierung in keinster Weise. Schon gar nicht in populärwissenschaftlichen Blogs.

    Man sollte Leuten wie Galileo, der Lore und konsorten eigentlich doch (virtuell) mehr auf die Finger hauen.

  380. Valentin von Denker

    Entschuldigung, bitte!
    Soll ich meine Lebensgeschichte, wie „Rudi Knoth“ es mit großer Selbstzufriedenheit getan hatte, sehr brav und ausführlich erzählen? „Dann waren die Münchner Handymasten im Atlantik.“ – Bravo Herr/Frau Rudi Knoth!
    Oder soll ich über §Pr.K200/A schreiben, oder wer steht, wirklich, hinter dem „Geheim-Namen“ Jocelyne Lopez?
    Hatte der liebe Bernard Lawrence „Bernie“ Madoff, der Relativist, die Steuergelder, mit einer Atomuhr in der Hand, geplündert?
    Was ist in diesem Blog dieses trübe Text-Gemansche?

    Valentin von Denker

  381. Jocelyne Lopez

    @ Valentin von Denker – Nr. 380:

    Herr/Frau Valentin von Denker, keiner zwingt Sie, hier anonym in diesem Blog Ihr Text-Gemansche über Teilnehmer loszulassen, die unter ihrer echten bürgerlichen Identität schreiben.

    Keiner zwingt Sie, irgendwelche reale oder erfundene Lebensgeschichten mit großer oder kleiner Selbstzufriedenheit hier anonym zu erzählen.

    In diesem Blog wird kein „Text-Gemansche“ veranstaltet, sondern es handelt sich um eine freie und unzensierte Bestandsaufnahme der Erfahrungen über die Kritik der Einstein-Physik seit 15 Jahren im Internet.

    Wenn Ihnen diese Bestandsaufnahme nicht genehm ist, dürfen Sie gerne Ihr Text-Gemansche anonym bei SciLogs oder bei Relativ Kritisch loslassen, wahrscheinlich sind Sie dort besser aufgehoben.

  382. Rudi Knoth

    @little Louis 30. Dezember 2018 um 00:07

    Etwas Ironie am Anfang:

    Ich bin doch kein Dissident. Ich drehe doch jeden Tag fünfmal meine relativistische Gebetsmühle.

    Ironie Ende.

    Nun mal im Ernst weiter. Was „relativ-kritisch“ und dessen Hauptperson angeht stimme ich Ihnen zu. Selbst Herr Schulz hat dies geschrieben. Es ist eben nicht alles vernünftig, was sich „vernünftig“ nennt. Was den Anlass der Diskussion angeht, so sieht man wie lächerlich das Verhalten dieser Leute ist. Es ging um die Frage der Definition von Antisemitismus. Ich denke, da sollten Meinungsverschiedenheiten bis auf die Behauptung, daß es diesen nicht gäbe, erlaubt sein.

    Was Ihren letzten Satz angeht. Ich dachte bei dem Blog von Herrn Schulz die Misstände auf „relativ-kritisch“ aufdecken zu können. Und weil der Artikel von ihm von „relativ.kritisch“ davon handelt, wäre er die richtige Stelle. Leider ist Herr Schulz in dieser Beziehung meiner jetzigen Meinung nicht neutral. Aber scilogs wird vermutlich von mehr „wissenschaftlich“ interessierten Menschen gelesen als „relativ-kritisch“.

    Gruss
    Rudi Knoth

  383. Jocelyne Lopez

    @ little Louis – Nr. 379: “Das sind Blockwarte aus einer Ecke,die ich nun schon wiederholt angedeutet bzw. direkt benannt habe.Würde mich nicht wundern, wenn da bei manchen nicht auch von irgenwoher Belohnungen fließen würden. Muss ja nicht in Form von Währungen sein.“
    .

    Die Motivationen dieser Blockwarte sind insofern schwierig zu eruieren, weil mehrere Interessengruppen hier im Hintergrund agieren. Es gibt nicht nur eine „Ecke“ der Agitation und des Bashings, sondern mehrere.

    Gemäß meinen Beobachtungen der „Szene“ seit 15 Jahren im Internet gibt es eindeutig zwei Hauptquellen, wo Belohnungen fließen, es handelt sich nämlich nicht um politische, sondern um wirtschaftliche Interessen:

    1. Der anonyme Internet-Pranger Esowatch/Psiram:

    Hier ist der „Auftragsgeber“ im Hintergrund mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit die Pharma-Industrie, und zwar als Hauptziel zum Bashing der Homöopathie, um Marktanteile zu schützen. Alle anderen Angriffsziele von Esowatch/Psiram sind Alibi-Thematiken und Nebelkerzen (wie zum Beispiel Astrologie, Esoterik und Verschwörungstheorien), um von dem Bashing der Homöopathie abzulenken.

    Es geht bei Esowatch/Psiram als Grundgeschäft darum, die Marktanteile der Pharma-Industrie gegen die Homöopathie zu schützen. Die „Helfer“ im Hintergrund sitzen hauptsächlich bei der GWUP, wie zum Beispiel Sebastian Bartoschek, den ich persönlich für den Hauptinitiator des langjährigen, extrem brutalen Mobbings gegen den Texter der Homöopathie Claus Fritzsche halte, das zur Vernichtung seiner finanziellen Existenzgrundlage und zu seinem Selbstmord geführt hat, siehe in diesem Blog: Internet-Mobbing mit Todesfolge: In Gedenken an Claus Fritzsche.

    Sebastian Bartoschek, mit dem ich nie eine einzige Zeile im Internet je ausgetauscht hatte, ist auch sofort im Kommentarbereich dieses Artikels plötzlich eingestiegen, um zu versuchen, mich auch zu „bekehren“ – er hat wohl geglaubt, ich wäre auch eine Befürworterin der Homöopathie.

    Auch der Astronom Florian Freistetter hat jahrelang bei ScienceBlogs ein brutales Bashing der Homöopathie praktiziert, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit gegen Belohnung der Pharma-Industrie. Denn was versteht ein Astronom von Medizin? Ich weiß noch, dass er seiner Leserschaft penetrant empfohlen hatte, sich gegen die Schweinegrippe unbedingt impfen zu lassen, wie er es selbst aus „Verantwortung“ für seine Mitbürger getan hatte. Damals war nämlich die Pharma-Industrie gemäß Hinweisen aus den Medien auf einer großen Reserve an Impfungen sitzen geblieben, die sie vor dem Verfallsdatum loskriegen wollte.

    2. Der anonyme Internet-Pranger „Relativ Kritisch“:

    Esowatch/Psiram hat nachträglich neben seinem Hauptgeschäft Bashing der Homöopathie eine kleine „Sparte“ für das Bashing der Kritiker der Relativitätstheorie eingerichtet, in Zusammenarbeit mit dem Internet-Pranger „Relativ Kritisch“, sie gehören dann zum selben „Netzwerk“ und verlinken sich gegenseitig.

    Bei Relativ Kritisch sehe ich die informellen Drahtzieher bei der Physik-Lobby der Max Planck Gesellschaft, um die Forschungsgelder für die extrem teueren Experimente der Einstein-Physik zu schützen und zu sichern. Es handelt sich meiner Meinung nach ebenfalls nicht um politische, sondern um wirtschaftliche Interessen.

  384. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Ich bin doch kein Dissident.

    Aber du bist Antisemit und das reicht schon, um nicht nur wissenschaftlich am Ende zu sein. 😆

    Wenn man Antisemit ist, darf man auch nicht 1+1=2 rechnen, so einfach ist das. 😆

    Man da fallen mir echt viele dumme Dinge ein, mit denen man sich über Feindbilder lustig machen kann, von daher…

    Ironie Ende.

  385. Jocelyne Lopez

    Die ungeheuerliche Macht der Lobby der Pharma-Industrie (sie kauft sie alle, Politiker und Wissenschaftler, sie kauft sie alle), hat der ehemalige Bundesgesundheitsminister Horst Seehofer 2008 unverblümt anläßlich des wiederholten Scheiterns 2003 der sogenannten „Positivliste“ bestätigt, siehe Youtube Video:

    […] „ja, das ist so seit 30 Jahren, bis zur Stunde, dass sinnvolle strukturelle Veränderungen, auch im Sinne von mehr sozialer Marktwirtschaft im deutschen Gesundheitswesen nicht möglich sind wegen des Widerstandes der Lobby-Verbände… [Die Pharma-Lobby setzte sich durch, mit massivem Druck] … Ich kann Ihnen nur beschreiben, dass es so ist, und dass es so abläuft, und zwar sehr wirksam…“

    .

  386. Valentin von Denker

    381.@Jocelyne Lopez

    OK
    Valentin von Denker

  387. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    29. Dezember 2018 um 16:08

    Hier stellt sich die Frage, ob man alle drei Detektoren damit „anregen“ kann.

    Ist das die Frage? Ich glaube nicht. Die Frage ist, wie oft man in drei Zufallsrauschen aufgrund welcher Kriterien ein angebliches, gemeinsames Ereignis hineinphantasieren kann.

    ME wird bei diesem ganzen Gravitationswellenzeugs völlig ignoriert, dass sich alles im Rahmen des Niveaus des Grundrauschen abspielt. Die ganze „Detektion“ erfolgt ja nur in der Software.

    Früher haben Esoteriker an ihren Radios im Kurz- oder Mittelwellenbereich so lang zwischen den Sendern herumgedreht, bis geisterhafte Laute erklangen. („paranormale Radiostimmen“)

    Der Unterschied zwischen früher und heute: die Apparate in denen man heute im Rauschen Signale zu hören meint sind zigmillionenfach teurer.

  388. Albrecht Storz

    „Zu Schulz:
    Wenn er seine Meinungsfreiheit ausreizt, sollten Sie das halt auch dürfen. Aber : „Geld regiert die Welt“ (Wusste schon mein Opa“) Da er im „Haus “ eines potenten Medienunternehmens bloggt und verkündet, das sei kaum öffentlichkeitwirsam …“

    Was mir unbegreiflich ist: für ein potentes Medienunternehmen wäre doch der Nachweis, dass eine ein Jahrhundert alte Lüge völlig leicht widerlegt werden kann ein ungeheurer Scoop, wenn die es gescheit aufziehen würden. Also kann doch nicht die Ökonomie die treibenden Kraft sein.

    Was dann?

    Ist es eben doch der Selbstüberhebungswille des „europäischen, weißen Mannes“, der hier verhindert, dass die Wahrheit verbreitet wird?

    Dumm nur, dass sich damit der „europäische weiße Mann“ das eigene Grab schaufelt: eine Gesellschaft, deren Selbstverständnis auf Lügen über die Realität fußt, muss auf Dauer versagen und untergehen.

  389. Albrecht Storz

    Jocelyne Lopez
    30. Dezember 2018 um 10:34

    Sie haben absolut recht damit, der Spur des Geldes zu folgen.

    Es gibt aber auch noch „höhere Ziele“, die durchaus verfolgt werden könnten, man denke nur an die vielen hoch dotierten Thinktanks zur Gesellschaftssteuerung (zu was auch sonst?).

    Ich halte zB die Förderung des Alien-Glaubens für eine Agenda.

    Wenn man objektiv und wissenschaftlich herangeht, gibt es

    a) keinen einzigen Hinweis auf irgend etwas Lebendigem im Kosmos außer auf diesem Planeten

    b) wäre die Existenz von Lebendigem im Kosmos völlig irrelevant, da Kontakt aufgrund der Distanzen unmöglich wäre.

    Die einzige Art, wie Außerirdische irgend eine Rolle für uns spielen könnten, wäre, wenn sie altruistisch veranlagt für uns verständliche/interpretierbare, neue technische Informationen ins All senden würden. Dadurch könnte bei uns ein Technologiesprung erfolgen. Aber das ist völlig unwahrscheinlich weil

    – technische Entwicklung unterschiedliche Wege nehmen kann die vielleicht sogar inkompatibel sind (was hat ein Silizium-Wesen für eine Technologie?)

    – ein solches Unterfangen völlig sinnlos wäre, könnte damit doch sogar die Auslöschung einer Zivilisation erfolgen (noch nicht reif für die Technologie, Streit über deren Besitz, Einsatz, …), warum sollten Außerirdische so ein vages, im Ergebnis unsicheres Unternehmen also durchführen?

    Warum aber sollte der Alien-Glaube gefördert werden? ich denke, es handelt sich dabei um eine neue Art von Religion. Der Kern dieser Religion ist der unbedingte Technikglaube, der Glaube an die Erlösung durch Technik, der Glaube an ein am Ende unserer Entwicklung stehendes Technikparadies in das wir alle eingehen werden.

    Neben Heilserwartungen hat aber eine Religion noch weitere Funktionen. So soll die Einsamkeit des Menschen im All gemildert werden. Diese Funktion erfüllen die „Aiens“. Die Botschaft ist: „Ihr seid nicht allein!“

    Kurz gesagt: Hier wird eine neue Art von Religion gefeatured um die Masse ruhig zu halten, weiter ihrem Schicksal des ruhigen, widerstandsfreien Ausgebeutetseins zuführen zu können.

    Kühe im Stall brauchen keinen ideologischen Überbau, Menschen im Kapitalismus aber schon.

  390. Rudi Knoth

    @litlle Louis 29. Dezember 2018 um 19:47

    Danke für den Tipp. Ich habe mir den Film angesehen und war überrascht, wie der Mann die Leute reinlegen konnte. Denn es waren ja Menschen, die selbst erfolgreich waren.

    Auch ein Filmtipp (YouTube?): Der Film Gier mit Ulrich Tukur. Dies ist ein fiktiver Film, der aber auf einen oder mehreren Betrugsfällen beruht.

    Gruss
    Rudi Knoth

  391. Jocelyne Lopez

    @ Albrecht Storz – Nr. 388: „Was mir unbegreiflich ist: für ein potentes Medienunternehmen wäre doch der Nachweis, dass eine ein Jahrhundert alte Lüge völlig leicht widerlegt werden kann ein ungeheurer Scoop, wenn die es gescheit aufziehen würden. Also kann doch nicht die Ökonomie die treibenden Kraft sein.“
    .

    Ich meine, dass die Aufdeckung einer ein Jahrhundert alten Lüge gar kein Scoop für die etablierten Medien sein kann, ganz im Gegenteil, das wäre eine ungeheuerliche Blamage. Zu massiv und zu bedingungslos haben sich die „wissenschaftlichen“ Medien mit dem Marketing der Einstein-Physik als geniale und revolutionäre Wissenschaft aus dem Fenster gelehnt, zu sehr haben sie über Jahrzehnten die triumphalen experimentellen Bestätigungen der „Spitzenforschung“ künstlich gefeiert und verkauft. Das alles ohne einen Hauch von Zweifel oder von Kritik, das alles mit den Millionen und Milliarden der Steuerzahler finanziert.

    Die etablierten Medien wie Spektrum der Wissenschaft & Co. verdienen natürlich an dieses Marketing-Geschäft mit, durch Werbung und durch bezahlte redaktionelle Beiträge über das Prestigeobjekt „Einstein-Physik“. Wissenschaftsjournalismus ist ganz bestimmt käuflich, ich halte die Mehrheit der lobenden Artikel über die Einstein-Physik für bezahlte redaktionelle Beiträge – Pseudo-Journalismus für eine Pseudo-Wissenschaft. 🙁

    Nein, ein Scoop wäre es zum Beispiel für Spektrum der Wissenschaft nicht, sondern im Gegenteil eine Blamage ohne gleichen. Deshalb versuchen sie mit allen Mitteln den Fall der Einstein-Physik hinauszuzögern, durch Zensur, durch Bashing der Kritiker oder durch Einschüchterung der Blogger so lange wie möglich hinauszuzögern, zumindest solange die jetzigen Profiteure noch im Amt sind bzw. noch als seriöse Medien fungieren. Sie haben nur die Flucht nach vorne als Ausweg aus der Sackgasse.

    Denn sie wissen natürlich, dass die Einstein-Physik am Ende ist, dass es eine Sackgasse war und geblieben ist. Sogar der Gründungsdirektor des heiligen Albert Einstein Instituts hat es nach den Feierlichkeiten des „Einstein-Jahrs 2005“ (die 10 Mio Euro den Steuerzahlern gekostet haben) zugegeben: Die Einstein-Physik ist völlig irrelevant, sie interessiert keiner mehr, siehe: Kein Nährboden für Einsteins Nachfolger?

  392. litttle Louis

    @ J.L. 383

    1.
    Oh mein Gott, erinnern Sie mich nur nicht an die Schweinegrippe.
    Ich ließ mich überreden, aufgrund eines „Verdachtsfalles“ in meinem beruflichen Umfeld zum Arzt zu gehen . Der Fagte mich dreimal entsetzt: „Wollen Sie sich wirklich (offiziell) testen lassen?“ Als ich bejahte, wurde er sehr unruhig und lotste mich heimlich über einen Hinterausgang aus der Praxis. Später dann erfolgte die Blutabnahme außerhalb der Sprechzeit.
    Das Ergebnis musste ich dann im dreißig Kilometer entfernt ansässigen Labor selbst abholen. Der Laborarzt dort schaute mich mitleidig an, szeigte mir lächelnd einen ca. 15 cm hohen Dokumentenstapel mit Laborergenissen und sagte grinsend: „Alles negativ!“ Mein Ergebnis war auch dabei.

    2.

    Politisch oder rein kommerziell – ökonomisch?

    Ich weiß zwar, dass es die Sache verkomliziert und man sich leicht im politischen Propaganda- Wirrwar verirren kann:
    Aber ich glaube (!) nicht, dass es eine so deutlich Scheidelinie zwischen rein kommerziellen und politikstrategischen Interessen gibt.
    Da muss halt jeder auch selbst recherchieren.

  393. Albrecht Storz

    Albrecht Storz
    30. Dezember 2018 um 14:09


    Ich halte zB die Förderung des Alien-Glaubens für eine Agenda.

    nicht zu vergessen, dass alle Überlegungen, wie man durch „Längenkontraktion“ und „Zeitdilatation“ unerreichbare Entfernungen doch in einem Menschenleben erreichen könnte ja Makulatur sind.

    Egal wie schnell man reist, die Entfernungen bis zu interessanten Zielen im Kosmos bleiben doch unüberbrückbar. Nie wird ein Mensch je einen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems erreichen. Es ist schlicht unmöglich. Selbst mit 10.000 Jahren weiterer ungebrochener Technikentwicklung (was selbst an sich völlig ausgeschlossen ist).

  394. Jocelyne Lopez

    @ little Louis – Nr. 392: „Politisch oder rein kommerziell – ökonomisch?“

    Das ist eigentlich gehupft wie gesprungen: Politik ist Wirtschaft, Wirtschaft ist Politik.

    Es gibt natürlich Mitläufer, die wahrscheinlich hauptsächlich von ihrer politischen Agenda gesteuert sind. Wie zum Beispiel Michael Blume bei SciLogs oder „Galileo 2609“ bei Relativ Kritisch – Was hätte sonst so ein Beitrag in einem Physik-Portal zu suchen? Ariel Scharon – 11-01-2014

  395. Rudi Knoth

    @Jocelyne Lopez 30. Dezember 2018 um 17:48

    Bei Michael Blume kann man wohl annehmen, daß er seinen neuen Job als etwas besonders wichtig darstellen will. Als Tester von Netzelementen habe ich eventuell auch gesagt, daß ich dafür sorge, daß die Leute ins Internet kommen. Herr Blume wird wohl vom Staat bezahlt.

    Bei galileo2609 habe ich den Eindruck, das diese Person politische Themen wie Antisemitismus/Judentum umtreibt. Daher auch Artikel über Israel. „little Louis“ hat da so seine eigene Vermutungen, die er in der Diskussion auf „relativ-kritisch“ genannt hat.

  396. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Was mich btw. in Ihrem Fall wundert… galileo2609 ist doch Relativist, genauso wie Ralf Kannenberg. Wieso richten die sich nun gegen Sie? Sie sind doch eigentlich auf deren Seite? Ob das vllt. etwas damit zu tun hat, dass sich im „Recht haben“ tatsächlich jeder selbst der Nächste ist, womit jeder unbedingt exzellenter sein muss als alle anderen?

    Wenn die meinen, Sie seien Antisemit, na und? Was hat das noch mit Wissenschaft zu tun? Wurde Bernhard L. Madoff etwa verurteilt, weil er Jude war oder weil er weltweit Betrug im großen Stil begangen hat? Wurde Obama Präsident, weil er eine dunkle Hautfarbe hat und man ein Zeichen setzen wollte oder weil er eine Wahl gewonnen hat?

  397. Rudi Knoth

    @Nicht von Bedeutung 30. Dezember 2018 um 21:53

    Mal sehen ob es mir gelingt, diese Diskussion dieses Jahr abschliessen zu können.In scilogs habe ich dies versucht. Die Leser sollen sich dort selber ein Bild von mir machen. machen.

    Was mich btw. in Ihrem Fall wundert… galileo2609 ist doch Relativist, genauso wie Ralf Kannenberg. Wieso richten die sich nun gegen Sie? Sie sind doch eigentlich auf deren Seite?

    Was die Physik angeht, haben Sie recht. Wenn man sich „relativ-kritisch“ genauer anschaut und auch das „Leitbild“ sich vornimmt, dann sieht man, daß dieser Blog auch „politisch“ ist. Ein Beispiel hat ja Frau Lopez gestern gezeigt. Daher ist es wohl so, daß auch die politische Einstellung etwa der Diskussionsteilnehmer eine Rolle spielt.

    Zu Ihrer Frage der Bedeutung des Antisemitismusvorwurfs bin ich da etwas anderer Meinung, weil dieser im Fall Martin Homann auch persönliche Konsequenzen haben kann (Ausschluss aus der Fraktion).

    So ich denke hier ist jetzt von meiner Seite aus genug zum Thema geredet worden.

    Guten Rutsch
    Rudi Knoth

  398. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Zu Ihrer Frage der Bedeutung des Antisemitismusvorwurfs bin ich da etwas anderer Meinung, weil dieser im Fall Martin Homann auch persönliche Konsequenzen haben kann (Ausschluss aus der Fraktion).

    Hahaaaa… als wenn so ein Parteiauschluss nicht auch noch andere Konsequenzen hat bzw. sogar schon hatte. Seit wann genau ist die AfD dritt oder gar zweitstärkste Partei in deutschen Landtagen? Und für wen hatte dieser Parteiauschluß nun mehr Konsequenzen? Man muss sich nicht über Rechtsdruck wundern, wenn man Rechts über alle Maße aufpumpt – das verstehen sogar meine syrischen Nachbarn, mit denen man sich weitaus besser über solche Themen unterhalten kann, als mit deutschen Landsleuten.

    Also mal sie Frage: Wieso zahlen die Deutschen noch für Nazi-Verbrechen, wo sich doch inzwischen ganz andere Problematiken ergeben – z.B. die Flüchtlingskrise, bei welcher sie sich mit „Wir schaffen das“ stark gemacht haben? Was berechtigt die Juden noch, angesichts solcher Widergutmachungen immernoch solche Ansprüche zu erheben? Wenn man nachhakt, ist man Nazi – okay, dann ist man es halt. Nur leider fragt keiner mehr nach, was man davon hat und die Konsequenz ist, dass der Rechtsdruck im ganzen Volk steigt. Beim nächsten, der eine ähnliche Ansprache, wie Hohmann hält, wird es nicht mehr darum gehen, die Entschädigungszahlungen an ehemalige Zwangsarbeiter während des NS-Regimes und an die jüdischen Opfer des Holocaust angesichts der schlechten Wirtschaftslage zu verringern, sondern komplett einzustellen. Womöglich hat das deutsche Volk mal wieder die Nase gestrichen voll davon, allein für das Unglück der Welt verantwortlich gemacht zu werden. Schon komisch, wenn so etwas von (gut integrierten) Syrern kommt, nicht wahr?

  399. Rudi Knoth

    @Nicht von Bedeutung 31. Dezember 2018 um 10:30

    Zu Homann und seine Rede:

    Sie haben im Bezug der Zahlungen an (jüdische) Zwangsarbeiter den eigentlichen Punkt erfasst. Interessant sind dabei mit der jetzigen (unpassenden weil sie nicht mit der SRT zu tun hat) Diskussion folgende Aspekte:

    1. Ihm wurde vorgehalten, daß er die „Juden als Tätervolk“ nannte. Dieses ist aber wirklich ein entstellendes Zitat.

    2. Genauso wie mein „Madoff-Paradoxon“ ist es ein misslungener „Beweis durch Widerspruch“ oder nach Professor WIKIPEDIA „Reductio ad absurdum“.

    Was Ihre Syrer angeht, dann würden vermutlich die von galileo2609 auch einiges zu hören bekommen. In Syrien hat der Staat Israel keinen guten Ruf, weil er Kriegsgegner war. Fragen Sie mal die Leute, was diese von Israel halten.

    Der Erfolg der AfD hat sicher nicht nur was mit Martin Homann zu tun. Eventuell auch mit den Fehlern unserer Regierung.

    Aber jetzt schweift das Thema voll in die Politik ab, was ich eigentlich nicht will.

    Gruss
    Rudi Knoth

  400. little Louis

    @ Rudi Knoth und zu:
    „…..Herr Blume wird wohl vom Staat bezahlt…..“ (Zitatende)

    Herr Blume ist bekennedesa CDU- Mitglied, Angestellter der Baden Württembergischen Landesregierung und zudem deren „Antisemitismusbeauftragter“. Seine „Nähe“ zu betimmten transatlantischen Netzwerken zeigt sich gerade bei der ganzen „Jesiden-Geschicht“, die er zusammen mit Ministerpräsident Kretschmann MIT-(!)eingefädelt hat,übedeutlich.

    Wer das für eine VT hält, sollte halt mal ca. 30 Minuten im Netz recherchieren. Am besten ausgehend von der Verleihung des Preises für eine der von der BW- Landesregierung „importierten“ (oder halb „zwangsimportierten“?) Jesidinnen im Herbst.
    Der Ehemann der bei der Initiative zur Preisverleihung beteiligten bekannten US-Schuspielerin ist ist bei einer bestimmten (politischen bzw. transatlantischen) NGO ziemlich aktiv. Ganz böse Bubeb bahaupten, dasss solche NGOs Verbindungen zu gewissen US-Diensten mit geostrategischen Zielen hätten.

  401. little Louis

    @ Nicht von Bedeutung und:

    „…Wieso zahlen die Deutschen noch für Nazi-Verbrechen, wo sich doch inzwischen ganz andere Problematiken ergeben – z.B. die Flüchtlingskrise, bei welcher sie sich mit „Wir schaffen das“ stark gemacht haben? Was berechtigt die Juden noch, angesichts solcher Widergutmachungen immernoch solche Ansprüche zu erheben? Wenn man nachhakt, ist man Nazi – okay, dann ist man es halt. Nur leider fragt keiner mehr nach, was man davon hat und die Konsequenz ist, dass der Rechtsdruck im ganzen Volk steigt. Beim nächsten, der eine ähnliche Ansprache, wie Hohmann hält, wird es nicht mehr darum gehen, die Entschädigungszahlungen an ehemalige Zwangsarbeiter während des NS-Regimes und an die jüdischen Opfer des Holocaust angesichts der schlechten Wirtschaftslage zu verringern, sondern komplett einzustellen. Womöglich hat das deutsche Volk mal wieder die Nase gestrichen voll davon, allein für das Unglück der Welt verantwortlich gemacht zu werden. Schon komisch, wenn so etwas von (gut integrierten) Syrern kommt, nicht wahr?…… “ (Zitatende)

    Lieber N.v. B.
    Die besten, klarsten und eindeutigsten Antworten auf all diese Fragen erhalten sie von den jüdischen oder jüdischstämmigen oder sonstwasstämmigen deutschen oder israelischen (oder seltener auch US- amerikanischen) Intellektuellen die sich als linke Antizionisten oder zumindest zionismuskritisch verstehen. Auch bei scilogs- Kommentaren wurde schon auf die Bücher und Artikel von (z.B.) Herrn Zuckermann , Herrn Verrleger usw. hingewiesen.
    Allerdings sind diese Leute im deutschen Mainstream „tabu“ und man findet Sie nur auf kritischeren Online – Medien wie „rubikon“, „Nachdenkseiten“, Ken FM usw.
    Scheinlinke (!) Propagandisten hierzulande (entweder bewusst oder unbewusst direkt oder indirekt im Netanjahu- Regierungsauftrag) verunglimpfen sie gerne als semitisch- Antisemitische „Selbsthasser“.

    Man mus also nicht unbedingt „rechts“ werden oder glühender AfD Anhänger werden, um diese Geschichten kritisch zu analysieren.(Zumindest nicht wegen dieser Thematiken (-: )
    Klar genug?

  402. Albrecht Storz

    Also hier läuft alles in völlig beliebige Richtungen.

    Wenn hier weiter so ein allgemeines Befindlichkeitsgedöns abgelassen wird, bin ich weg.

    Warum antwortet ein Rudi Knoth nicht auf Fragen bezüglich seiner Überzeugung von der sRT?

    Warum geht Herr Knoth nicht auf offensichtliche Widersprüche ein? ZB dass für ein Myon in seiner Entstehungshöhe der CERN-Speicherring wesentlich größer aussehen müsste als für ein dort ruhendes Myon. Wie soll das optisch zugehen?

    [……………] Moderationshinweis: Absatz gelöscht. Bitte keine ad hominem Äußerungen über Teilnehmer. Sie werden in unserem Blog nicht geduldet [……………]

  403. Albrecht Storz

    Also bitte, ich kann das auch noch einmal ganz genau explizieren:

    Es ist eine bekannte Methode der Entfernungsmessung

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Stadiametrische_Entfernungsmessung

    die scheinbare Länge eines Objektes in definiertem Abstand zu den Augen zu vermessen. Bei bekannter Länge kann aus der scheinbaren Länge dann die Entfernung des Beobachters vom Objekt ermittelt werden.

    Nun erhält man offensichtlich ein Problem in der sRT damit, dass ein ruhender Beobachter von der Höhe zB der Myonenentstehung aus eine andere scheinbare Länge an einem bestimmten Objekt auf der Erdoberfläche messen müsste als wenn er bewegt wäre (etwa mit Myonengeschwindigkeit).

    Offensichtlich würde hier durch die sRT massiv die bekannten optischen Gesetze verletzt. Denn wie soll denn so eine andere scheinbare Länge durch eine Bewegung bewirkt werden? (Natürlich machen wir instantane Messungen, etwa ein Femtosekundenphoto das nachträglich ausgewertet wird.)

    Ich frage mich, wie hier ein Herr Knoth immer weiter als Verteidiger der sRT auftreten kann, ohne solche offensichtlichen Absurditäten erklären zu können? Wie kann dieser Mann so tun, als wenn nichts wäre?

    Gilt heute nicht mehr was ist, sondern nur noch was meint?
    Man kann noch so viele Beweise vorlegen, am festgefassten Glauben ist nichts zu rütteln?

  404. Albrecht Storz

    Hier noch etwas für nvB zu seiner Erhellung bzgl. „Maßstab“
    10. Dezember 2018 um 16:18

    Ein Stab zum Messen heißt Metermaß, Zollstock, Elle usw. aber niemals Maßstab, denn der Begriff ist schon vergeben.

    „Direkte Messung
    Die unmittelbarste Form der Entfernungsmessung ist die sogenannte direkte Messung. Darunter versteht man den direkten Vergleich der zu bestimmenden Entfernung mit einem Maßstab. Diese Art der Messung ist nur in einem begrenzten Längenbereich möglich, da Vergleichsmaßstäbe nicht in beliebiger Größe hergestellt werden können. Die kleinsten Maßstäbe werden mit lithografischen Methoden erzeugt und sind nur wenige Mikrometer groß. Sie können unter einem Mikroskop wie ein normales Maßband benutzt werden oder werden mit optischen Vorrichtungen automatisiert abgelesen (s. Glasmaßstab). Die längsten Maßstäbe werden aus flexiblem Stahlband in Längen bis über 100 Meter hergestellt.“

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Entfernungsmessung

    Eine Entschuldigung für Ihre arrogante Art, eine falsche Ansicht über lange Erklärungsversuche hinweg zu verteidigen (am Anfang kamen Sie sogar noch mit „Maßstab steht auf Karten“ daher) wäre mehr als angebracht. Aber soviel Anstand darf man heute wohl nicht mehr erwarten.

  405. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Fragen Sie mal die Leute, was diese von Israel halten.
    Diese Frage erübrigt sich. Und Nein, der AfD-Zulauf hat sicher nicht nur was mit Martin Hohman zu tun, wohl aber mit der Flüchtlingskrise und der Frage, ob besagte Entschädigungszahlungen überhaupt noch Zeitgemäß sind, weil deren „Opferrolle“ kaum noch gegeben ist. Ist leider kein Thema, mit dem man ein friedliches neues Jahr beginnen kann.

    @little Louis:
    Klar genug?
    Nein, leider nicht wirklich. Man muss vllt. nicht „rechts“ werden, um diese Thematik analysieren zu können, nur leider wird man nach „rechts“ gedrängt, wenn die Analysen gegen Zion ausfallen und man dies mitteilt und das dürfte über kurz oder lang die Entwicklung in Deutschland sein. Erzähl‘ das aber nicht der CDU oder anderen Großparteien, die glauben es eh‘ nicht – selbst wenn die zur Zeit noch in der Lage wären, ein wenig dieser Kritik zuzulassen, um einen gangbaren Mittelweg zu finden.

    Ich muss an dieser Stelle leider schon mal zugeben, dass ich lieber gar nicht wähle, als AfD zu wählen. Eigentlich hat die Merkel die Sache doch recht gut hinbekommen, oder nicht?

  406. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 31. Dezember 2018 um 15:44

    Soweit ich Ihre Frage verstanden habe, beschreiben Sie die optischen Effekte bei Beobachtern, die sich mit großer Geschwindigkeit zu einem Objekt bewegen. Mit diesem Thema habe ich mich auch etwas befass (Lochkameraparadoxon von Harald Maurer). Übrigens bin ich darauf über das Forum von relativ-kritisch gestoßen. Dies ist ein interessantes Thema, weil früher selten beschrieben. Betrachten wir das Ganze aus dem Inertialsystem, in dem die Kamera ruht. Zum Zeitpunkt der Aufnahme ist wegen der Längenkontraktion der Abstand Objekt-Loch im Vergleich zum Abstand Loch-Bildebene verkürzt. Das Licht des Objektes (das sich zur Kamera bewegt) hat aber eine gewisse Strecke von dem Zeitpunkt, in dem es das Licht ausssendet, bis zum Eintreffen des Lichtes auf das Loch bewegt. Also ist der Winkel, in dem das Licht auf das Loch trifft, entsprechend kleiner. Berechnet man diesen scheinbaren Winkel, ist er gleich dem Winkel, der nach der allgemeinen Aberrationsformel der SRT berechnet wird.

    Das Ergebnis ist dann, daß der Winkel bei Bewegung zum Objekt kleiner als für eine zum Zeitpunkt der Aufnahme an der stelle zum Objekt ruhende Kamera ist. Wegen der einfachen Geometrie der Lochkamera kann am eine ähnliche Betrachtung im Inertialsystem, in dem das Objekt ruht, machen. Dann ist die Länge der Kamera im Vergleich zum Objektabstand verkürzt. Man hat dann aber noch eine weitere Verkürzung, weil die Aufnahmefläche sich zum Punkt, an dem das Licht das Loch passiert noch bewegt. Man erhält dann dasselbe Ergebnis wie im Inertialsystem der Kamera und nach der allgemeinen Aberrationsformel berechnet.

    Es gibt mit dieser Betrachtung sogar interessante Animationen wie die Fahrt durch Stonehenge oder die Tübinger Altstadt.

  407. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    31. Dezember 2018 um 16:45

    „Zum Zeitpunkt der Aufnahme ist wegen der Längenkontraktion der Abstand Objekt-Loch im Vergleich zum Abstand Loch-Bildebene verkürzt.“

    Ah ja. Die Längenkontraktion. Die sich aber nicht auf die Maßstäbe auswirkt …

    Ist nun die Rakete/Kamera/Distanz/Länge in Bewegungsrichtung verkürzt für den mitbewegten Beobachter? Oder eben nur bei Bedarf? Je nach gerade opportuner Betrachtungsweise? Verkürzen sich nur die Längen, die die Relativisten gerne verkürzt hätten? Wirkt da ein geheimer sRT-Effekt selektiv auf verschiedene Längen verschieden?

  408. Albrecht Storz

    Offensichtlich ist aktuell die Taktik, diesen Blog durch Gesäusel und Geblubber auslaufen zu lassen.

    Man hat eben für viele verschiedene Anlässe seine Strategien in den letzten hundert Jahren ausfeilen können.

  409. Jocelyne Lopez

    @ Albrecht Storz – Nr. 408

    Jede Diskussion hat ihre eigene Dynamik. Wir haben in diesem Blog nicht vor, sie abzuwürgen – da wird ja genug bei SciLogs getan.

    Wenn manche Aspekte der Durchsetzung der Einstein-Physik Sie nicht interessieren, können Sie einfach scrollen. 😉

  410. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 31. Dezember 2018 um 16:59

    Ah ja. Die Längenkontraktion. Die sich aber nicht auf die Maßstäbe auswirkt …

    Ist nun die Rakete/Kamera/Distanz/Länge in Bewegungsrichtung verkürzt für den mitbewegten Beobachter? Oder eben nur bei Bedarf? Je nach gerade opportuner Betrachtungsweise? Verkürzen sich nur die Längen, die die Relativisten gerne verkürzt hätten? Wirkt da ein geheimer sRT-Effekt selektiv auf verschiedene Längen verschieden?

    Hier geht es um das Verhältnis von Abständen. Auch war dieses Paradoxon eines von Herrn Maurer, der selber ein Relativitätskritiker ist. Er versucht(e) aus der Längenkontraktion in verschiedenen Inertialsystemen einen Widerspruch zu erzeugen. Natürlich wird weder die Kamera noch der Abstand de Kamera zum Objekt materiell verkürzt. Und das Interessante dabei ist, daß das berechnete Ergebnis mit der allgemeinen Aberrationsformel übereinstimmt.

  411. little Louis

    Ich kann Herrn Storz (vom Neckarstrand?) ja schon ein wenig verstehen. Wenn man sich derart auf eine Thematik fokussiert und fast Tag und Nacht ander Tastatur zu hängen scheint(was ja zunächst mal nichts Verwerfliches ist), dann kann es schon gewaltig nerven, wenn der Argumentationsfaden durch allgemeipolitische Kommentare auseinandergerissen wird.
    Aber vermutlich wird er spätestens dann etwas milder urteilen, wenn er selbst mit unfairer ad Hominem – Brutalrhetorik konfrontiert werden wird. Und sich überlegen muss, was das alles mit physik bzw. Wissenschaft zu tun hat. Man wird sehen.

  412. little Louis

    @ N.v. B. und

    „..nur leider wird man nach „rechts“ gedrängt, wenn die Analysen gegen Zion ausfallen und man dies mitteilt und das dürfte über kurz oder lang die Entwicklung in Deutschland sein.,,,“ (Zitatende)

    Das ist (Mainstream-) Oberflächenpropagnda und ich vermute, dass das von einem größeren Teil (der Richtung) der Linken“ (insgeheim) eh nicht mehr ernst genommen wird. Zumindest von den etwas kritischeren Fraktionen.
    Auch wenn es zur Zeit nur ein kleinerer Flügel offen zugibt.
    Die Diskussionen gab es schon zu Zeiten der „Achtundsechziger“. Zum Glück für manche kam dann ja der „Terrorismus“ auf, linkere Fundamentalkritik in alle (!) Richtungen wurde staatsgefährdend (dargestellt) und aus (überwiegend!)vernünftiger Radikalkritik wurde „Grün“ und später transatlantikkonformes Olivgrün. Einer der ca.1975 hinter mir bei einer studentischen Vollversammlung (kleine) Feuerwerkskörper angezündet hat, ist heute vorsitzender einer „Transatlantischen Vereinigung“. Ob er schon damals als scheinlinker bzw scheinradikaler Provokateur unterwegs war, kann ich (leider) nicht beurteilen. Andere (mir damals nicht beknnte) damals (schein-) „Linksradikale“ sind heute Ministerpräsident.

    Man kommt nicht umsonst auf so manche Gedanken, die anderen gelegentlich als zu „verschwörungstheoretisch“ erscheinen mögen. Auch wenn einiges davon (noch?) rein spekulativ ist.

    Darauf ein (verfrühtes)

    Prosit Neujahr!

  413. Jocelyne Lopez

    Ich verabschiede mich bald aus der Diskussion bis zum nächsten Jahr. 😉
    Ich danke, auch im Namen von Herrn Ekkehard Friebe, für die rege Beteiligung und wünsche allen Teilnehmern einen guten Rutsch und alles Gute für das neue Jahr!

  414. Rudi Knoth

    Schönes neues Jahr Ihnen allen.

    Ich will jetzt mal wieder etwas physikalisches schreiben. Albrecht Storz hat das Thema der Abbildung bei der Annäherung eines Beobachtung- und Aufnahmegerätes an ein Objekt mit grosser Geschwindigkeit angesprochen, woraufhin mir das „Lochkamera-Paradoxon“ von Harald Maurer einfiel. Meine Idee dazu war, daß das Abbildungsverhältnis durch die Aberrationsformwl beschrieben werden kann. Andererseits kann man bei dieser einfachen Optik nur mit Laufzeiteffekten die Aberrationsformwl erhalten. Es stellen sich aber folgende Fragen:

    1. Wie sieht die Sache bei komplexeren Optiken (Linsentelekop, Speigelteleskop) aus?

    2. Bei der Berechnung im Inertialsystem, in der die Kamera ruht wird angenommen, daß die Kamera schon zu der Zeit bewegt, in der das Licht vom Objekt ausgesendet wird. Was ist aber mit dem Licht eines mehrere Lichtjahre entfernten Objektes? Denn dieses ist ja schon seit einiger Zeit unterwegs.

    Gruss
    Rudi Knoth

  415. little Louis

    Zum neuen Jahr (mal wieder) ein kelnes Lob an N.v. B.:

    Das im Fogenden von N.v. B. (aus „Schulz“ )Zitierte finde ich nicht schlecht formuliert. Auch weil kaum jemand wirklich über die realphysikalische Anbindung des Konzepts des (Einsteinschen) Inertialsystems diskutieren zu wollen scheint.

    Die persönlichen Ankotzereien dort bei Schulz (vor allem von den Mainstreamlern ausgehend) allerdings sind weniger erhebend.
    __________ . ___________

    Zitat aus einem Kommentar von N.v. B. :

    „…. Für mich jedenfalls ist es unlogisch, dass solche Ausnahmen die Regeln bestimmen sollen, denn wenn man es genau nimmt, besteht somit die gesamte SRT nur noch aus solchen Ausnahmen – nirgendwo im Universum bewegen sich Teilchen tatsächlich gleichförmig, geradlinig, kräftefrei und unbeschleunigt und deswegen scheitert die SRT mMn genau daran.

    Für Wellen – vor allem EM-Wellen – gilt dies jedoch nicht. Wenn man Uhren ihr Verhalten, durch Bewegung und Gravitation langsamer gehen zu dürfen, zugesteht, landet man beim relativistischen Doppler und der kommt ohne Längenkontraktion aus. Wellenlängen sind das räumliche Pendant zu zeitlichen Periodendauern und nur solche verändern sich – vermutlich sogar in Atomuhren. Demnach wäre nicht bloß die Lorentz-Transformation der Holzweg, sondern auch die Definition von SI-Meter und SI-Sekunde.

    Und an diesem Punkt kommt die Weisheit “erst induktiv, dann deduktiv” zum Tragen. Denn lässt man diese (induktive) Denkweise an sich ran, kommt man (deduktiv) genau nur wieder an das. Lässt man sie hingegen nicht zu, bleibt man, wie z.B. Krüger und Senf, in einer Endlosschleife hängen. Von daher dürfte es keinerlei Sinn mehr machen, alles von vorneherein (deduktiv) in die Lorentz-Transformation zu pressen.

  416. Jocelyne Lopez

    Hinweis an alle Interessierte:

    Ich habe in der Diskussion in diesem Blog „Dirk Freyling über den modernen Zensurbetrieb“ meine heutige Reklamation an die Redaktion von SciLogs über den Blogg Stephan Schleim veröffentlicht:

    https://www.kritik-relativitaetstheorie.de/2018/12/dirk-freyling-ueber-den-modernen-zensurbetrieb/#comment-65581
    .

  417. Rudi Knoth

    @little Louis 01. Januar 2019 um 13:19

    Ein gute neues Jahr auch an Sie. Was den Beitrag von NvB abgeht bin ich allerdings anderer Meinung. Der relativistische Dopplereffekt braucht zur Herleitung nicht die Längenkontraktion, was ich hier schon im Beitrag 207 versuchte zu erklären.

    Gruss
    Rudi Knoth

  418. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    31. Dezember 2018 um 17:18

    Es ist die gängige Taktik, in solchen Fällen mit „zweierlei Maß“ zu messen. Dies ist hier wörtlicher als sonst gemeint: Verschiedene Längen werden mit verschiedenen Maßstäben gemessen. Ein schlimmer Fehler.

    Herr Knoth: „Zum Zeitpunkt der Aufnahme ist wegen der Längenkontraktion der Abstand Objekt-Loch im Vergleich zum Abstand Loch-Bildebene verkürzt.“

    Schauen wir uns das doch mal an. Wir haben hier eine Verkettung von Längen. Es gibt eine Gesamtlänge Objekt-Bildebene und die Teillängen Objekt-Loch und Loch-Bildebene. Nun sollen sich diese Längen in unterschiedlichem Maße verkürzen. Wie soll das gehen? Wie verhält sich die Gesamtlänge Objekt-Bildebene wenn sich die Teillängen unterschiedlich verkürzen? Wie werden diese Unterschiede im Verhalten der Lägen begründet? (Wahrscheinlich kommt wieder dieser hanebüchene Schulz-sRT-Längen-Selektivismus daher).
    Das ist völliger unphysikalischer Nonsens. Natürlich bleiben alle Proportionen erhalten. Man muss aber dazu natürlich auch alle Längen mit gleichem Maßstab messen. Nicht die eine Länge mit ruhendem Maßstab, die andere mit bewegtem Maßstab.

    „Es gibt mit dieser Betrachtung sogar interessante Animationen wie die Fahrt durch Stonehenge oder die Tübinger Altstadt.“

    Oh, ich habe da letzt erst wieder eine Visualisierung vom Warp-Antrieb-Einsatz gesehen: „Warp-Antrieb gibt es!“

    Diese Animationen von „Bewegung mit annähernder Lichtgeschwindigkeit“ sind nichts weiter als das Ergebnis von Maßstabsverzerrungen: Ein Beobachter mit aus unerfindlichen Gründen unbeeinflusstem Maßstab sieht die Umgebung, auf die Maßstabsveränderungen angewandt werden. Während der Beobachter und sein Maßstab unverzerrt bleiben, wird nach vorne eine Kontraktion berechnet, die mit zunehmender Abweichung von der Bewegungsrichtung geringer wird und bei zur Bewegungsrichtung senkrechten Ansichten Null wird. Dass der Beobachter und sein Maßstab analog verzerrt werden müssten wird schlicht unterschlagen. Und dass das alles aus einem absoluten Bezugssystem heraus betrachtet wird, auch (Verletzung des eigenen Relativitätsprinzips: es gibt keine übergeordnete Beobachtungsposition, kein Master-Inertialsystem. „Aber ach egal, sieht halt toll aus!“)

    „Natürlich wird weder die Kamera noch der Abstand der Kamera zum Objekt materiell verkürzt.“

    Was auch das immer sein mag: „materiell verkürzt“. Tatsache ist, dass behauptet wird, Distanzen würden bei Bewegung verkürzt werden. Ist diese Distanz nun materiell erfüllt (zum Beispiel in Form eines materiellen Stabes), wie soll diese Distanz verkürzt sein ohne verkürzt zu sein? Was soll da „materiell“ bedeuten? Natürlich werden keine Atome entfernt. Hat auch nie jemand so etwas blödes behauptet. Was bitte schön ist denn diese immaterielle Verkürzung, die dann nur noch bleibt? Eine Verkürzung ohne Verkürzung? Das ist einfach alles total lächerlich. Und absolut unphysikalisch. Logisch abstrus. Kurz: ein Wahnsystem. Eine Spielwiese für Mathefetischisten, die gerne irgend welches Zeug herumrechnen – am liebsten ohne Sinn und Verstand, ohne Rücksicht auf die nur störende Realität, auf einengende physikalische Gegebenheiten. Und am besten mit noch was SF. Ein paar Aliens würden sicher auch nicht stören …

    Tut mir Leid: ich kann über so viel Argumentationsignoranz nur noch lachen. Und wenn der Mensche den Wunsch hat, blöde zu sein, so muss man ihn wohl auch lassen: des Menschen Wille ist schließlich sein Himmelreich.

  419. Albrecht Storz

    little Louis
    31. Dezember 2018 um 18:26
    „Ich kann Herrn Storz (vom Neckarstrand?) ja schon ein wenig verstehen. …“

    Sie reden kryptisch. Und ich empfinde Ihr Reden als unfreundlich. Ich weiß nicht, was Sie damit ausdrücken oder bezwecken wollen.

    Es mag sein, dass Sie lieber andere Sachen ansprechen wollen. Gut, das ist Ihnen unbenommen. Vielleicht haben Sie auch eine Rede von mir als unfreundlich empfunden und reagieren deshalb so.

    Nichts desto trotz kann ich mit Ihnen und Ihrer Rolle hier und dort nichts anfangen. Machen Sie, was Sie wollen. Hilfreich sind Sie nicht.

  420. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 01. Januar 2019 um 15:19

    Da habe ich mich wohl nicht verständlich genug ausgedrückt.

    Schauen wir uns das doch mal an. Wir haben hier eine Verkettung von Längen. Es gibt eine Gesamtlänge Objekt-Bildebene und die Teillängen Objekt-Loch und Loch-Bildebene. Nun sollen sich diese Längen in unterschiedlichem Maße verkürzen. Wie soll das gehen?

    Die Teillängen werden mit dem Masstab des jeweiligen Inertialsystems gemessen. Im Fall des Inertialsystem, in dem die Kamera ruht ein Masstab, der in diesem Inertialsystem auch ruht. Das kann z.B. ein Massatb sein, der solange wie dier Abstand Loch zu Bildebene ist. In jedem der beiden Inertialsysteme ist das Verhältnis unterschiedlich, weil entweder die Kamera sich bewegt oder die Strecke Aufnahmepunkt-Objekt. Die Argumentation von Herrn Maurer ist die, daß daher verschiedene Abbildungsverhältnisse vorliegen.

    Diese Animationen von „Bewegung mit annähernder Lichtgeschwindigkeit“ sind nichts weiter als das Ergebnis von Maßstabsverzerrungen: Ein Beobachter mit aus unerfindlichen Gründen unbeeinflusstem Maßstab sieht die Umgebung, auf die Maßstabsveränderungen angewandt werden. Während der Beobachter und sein Maßstab unverzerrt bleiben, wird nach vorne eine Kontraktion berechnet, die mit zunehmender Abweichung von der Bewegungsrichtung geringer wird und bei zur Bewegungsrichtung senkrechten Ansichten Null wird.

    Diese Animation beruht auf den optischen Effekten, die aus der allgemeinen Aberrationsformel von Einstein entstehen. Diese kann man auch mit Laufzeiteffekten in der Lochkamera berechnen. Dazu gibt es sogar eine Dissertation. Übrigens diese Beobachtung ist mit kleineren Winkeln seit 200 Jahren bekannt und heisst astronomische Aberration.

    Gruss
    Rudi Knoth

  421. little Louis

    @ Albrecht Storz

    Aber, aber, Herr Storz. Ihre Reaktion ist mir unverständlich. Ich habe nunmal von einer Person mit dem Namen „Albrecht Storz“ aus Heidelberg erfahren. Und ich nehmen mal an, dass das in Ihrem Falle kein Pseudonym ist.Was an meiner Nachfrage ist also unziemlich oder unfreundlich? Zumal ich bisher sachlich kaum ewas gegen Ihre Thesen eingewendet habe.

    Es wäre auch sehr nett von Ihnen wenn Sie mir sagen könnten, was genau Sie an meinem obigen Text despektierlich fanden. Keine Angst. Ich kann einstecken. Zur ErinnerungKommentar 411:

    “ little Louis
    31. Dezember 2018 um 18:26

    Ich kann Herrn Storz (vom Neckarstrand?) ja schon ein wenig verstehen. Wenn man sich derart auf eine Thematik fokussiert und fast Tag und Nacht ander Tastatur zu hängen scheint(was ja zunächst mal nichts Verwerfliches ist), dann kann es schon gewaltig nerven, wenn der Argumentationsfaden durch allgemeipolitische Kommentare auseinandergerissen wird.
    Aber vermutlich wird er spätestens dann etwas milder urteilen, wenn er selbst mit unfairer ad Hominem – Brutalrhetorik konfrontiert werden wird. Und sich überlegen muss, was das alles mit physik bzw. Wissenschaft zu tun hat. Man wird sehen.

  422. Nicht von Bedeutung

    @little Louis:
    Danke für die Blumen und auch dir ein gesundes neues Jahr.

    @Rudi Knoth:
    Der relativistische Dopplereffekt braucht zur Herleitung nicht die Längenkontraktion
    Wie steht es denn in meinem Beitrag, das Sie da anderer Meinung sind? Ich hatte schon bei Herrn Schulz gesagt, dass man zum Dopplereffekt keine LK benötigt. Sie hingegen sind immer der Ansicht gewesen, dass sichr rel. Doppler aus der Lorentz-Transformation ergibt, aus welcher sich auch die LK ableitet. Sie beziehen die LK auf alle Strecken, ich hingegen nur auf physikalische Zwischenräume und nicht auf Längen von festen Gegenständen. Den Unterschied zwischen Abstand, und Länge sollte ja jedem geläufig sein.

  423. Nicht von Bedeutung

    @Albrecht Storz:
    Tut mir Leid: ich kann über so viel Argumentationsignoranz nur noch lachen. Und wenn der Mensche den Wunsch hat, blöde zu sein, so muss man ihn wohl auch lassen: des Menschen Wille ist schließlich sein Himmelreich.

    Tut mir gar nicht leid, warum auch – ist doch zutreffend.

  424. Jocelyne Lopez

    Hinweise für Interessierte:

    Ich habe in der Parallel-Diskussion „Dirk Freyling über den modernen Zensurbetrieb“ einige weiteren Hintergründe meiner heutigen Reklamation über den SciLogs-Blogger Stephan Schleim dargelegt:

    https://www.kritik-relativitaetstheorie.de/2018/12/dirk-freyling-ueber-den-modernen-zensurbetrieb/#comment-65604

  425. Rudi Knoth

    Nicht von Bedeutung 01. Januar 2019 um 19:36

    Sie hingegen sind immer der Ansicht gewesen, dass sichr rel. Doppler aus der Lorentz-Transformation ergibt, aus welcher sich auch die LK ableitet.

    Prinzipiell kann man aus den Postulaten die Lorentztransformation und aus dieser den Dopplereffekt und die LK ableiten, was der „offizielle“ Weg ist. Man kann aber auch wie in meiner Herleitung aus den Postulaten den rel Dopplereffekt und daraus die Lorentztransformation herleiten. Frank Wappler will ja eine koordinatenfreie Darstellung der SRT entwickeln. Übrigens eventuell auch aus Anregungen von Markus Termin.

    Gruss
    Rudi Knoth

  426. Jocelyne Lopez

    Weitere Hintergrundinformationen zu meiner Reklamation über den SciLogs-Blogger Stephan Schleim in der Paralleldiskussion hier in diesem Blog:
    https://www.kritik-relativitaetstheorie.de/2018/12/dirk-freyling-ueber-den-modernen-zensurbetrieb/#comment-65641

  427. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Aber dass ich den rel. Doppler ganz simpel aus zwei Resonanzfrequenzen und der Annahme Uhre würden durch Bewegung beeinflusst herleite und die LoTra anschließend nur noch dazu dient, um auf die überflüssige Längenkontraktion zu kommen, interessiert nach wie vor keinen, nicht wahr?

    Was bedeutet „koordinatenfreie SRT“? Laut Senf soll die LoTra schon koordinatenfrei sein. Nur koordinatenfreie Koordinatentransformationen sind ja schon von Natur aus seltsam. Ich würde es ja mal mit einer inertialsystemfreien Theorie versuchen.

  428. Albrecht Storz

    Herr Knoth, was soll dieser Unsinn?

    „Die Teillängen werden mit dem Masstab des jeweiligen Inertialsystems gemessen.“

    Welches „jeweilige Inertialsystem“? Was für ein Quatsch. Wollen Sie etwa behaupten es gäbe Längen in Inertialsystemen, die es in anderen nicht gäbe? Wie unterscheiden Sie Längen verschiedener Inertialsysteme? Sind da Stempel drauf, „Inertialsystem A“, „Inertialsystem B“?

    Längen werden nicht im Maßstab eines Inertialsystems gemessen sondern im Maßstab eines Beobachters. Inertialsysteme haben keine Maßstäbe. Beobachter haben Maßstäbe.

    Und einzig maßgeblich ist, für wen die Messung gemacht wird. Misst man etwa die Distanz, die ein Raumschiff zurück gelegt hat, oder zurück legen soll, so nimmt man natürlich den Maßstab des Raumschiffes – keinen anderen. Misst man die Entfernungen, die Myonen zurück legen, so nimmt man, wenn man das Inertialsystem der Myonen betrachtet (zB wegen deren Halbwertszeit) den Maßstab dieses Myonen-Inertialsystems (den Maßstab eines angenommenen mitfliegenden Beobachters).

  429. Rudi Knoth

    @Nicht von Bedeutung 02. Januar 2019 um 15:20

    Aber dass ich den rel. Doppler ganz simpel aus zwei Resonanzfrequenzen und der Annahme Uhre würden durch Bewegung beeinflusst herleite und die LoTra anschließend nur noch dazu dient, um auf die überflüssige Längenkontraktion zu kommen, interessiert nach wie vor keinen, nicht wahr?

    Dazu braucht es aber eine plausible Erklärung, warum die „bewegten“ Uhren beeinflusst werden. Und dieser Mechanismus muß für alle Uhren gleich sein. Hat man den relativistischen Dopplereffekt, dann kann man mit diesem und c=const die LoTra und die Längenkontraktion herleiten.

    Was bedeutet „koordinatenfreie SRT“? Laut Senf soll die LoTra schon koordinatenfrei sein. Nur koordinatenfreie Koordinatentransformationen sind ja schon von Natur aus seltsam.

    Da stimme ich mit Ihnen schon überein. Die Lorentztransformation ist eine Koordinatentransformation.

    Ich würde es ja mal mit einer inertialsystemfreien Theorie versuchen.

    Und wie wollen Sie dann den Unterschied zwischen beschleunigten und nicht beschleunigten Bezugssystemen/Koordinatensystemen erklären? Dieser Unterschied wird schon in der klassischen Mechanik gemacht. Ein Lesetipp hierzu: Das Mechanikbuch von R.W. Pohl. Da wird der Unterschied schön erklärt.

  430. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Dazu braucht es aber eine plausible Erklärung, warum die „bewegten“ Uhren beeinflusst werden.
    Wäre dann wohl eine Ähnliche, wie jene nach welcher Längen von Gegenständen von Druck und Temperatur abhängen. Kurz gesagt also, weil es so ist. Es sind nämlich Erkenntnisse. Man fragt ja auch nicht, warum ein Fisch wasser braucht, man nimmt einfach hin, dass es so ist.

    Und wie wollen Sie dann den Unterschied zwischen beschleunigten und nicht beschleunigten Bezugssystemen/Koordinatensystemen erklären?
    Was soll ich da bitte erklären? Eine gleichförmige Bewegung ist der äußerst seltene Spezialfall einer Bewegung, wussten Sie das noch nicht? Diesen Satz sollten Sie sich merken, bevor Sie anderweitige Lektüren empfehlen. Ich meine, diese Denkweise findet man meines Wissens in den wenigsten Büchern, sonst wäre man nicht derartig mit Inertialsystemen so vorne dabei.

  431. Albrecht Storz

    Wir haben nun inzwischen fünferlei verzweifelte antilogische, antiphysikalisch, antiwissenschaftliche Rettungsversuche für die sRT:

    Herr Senf: „1m = 1m“ (hat noch nie kapiert, dass die Längeneinheit eine Länge ist und ebenso kontrahieren würde – wenn andere Längen denn kontrahierten)

    Herr Wappler („Lost in Math“): Es würden nur Proportionen bestimmt werden, also „nur“ Längen zueinander in Relation gesetzt, Einheiten seien irrelevant (Unsinn, denn Länge zu einer Längeneinheit in Relation gesetzt = Messen, nichts weiter als zwischen diesen die Proportion bestimmt; und jede Bezugnahme zu einem Beobachter erfordert notwendig Einheiten)

    Herr nvB: angeblich mögliche Unterscheidung zwischen „direkter/ indirekter Messung“ (wissenschaftlich gesehen hanebüchener Unsinn, wann ist eine Messung indirekt? Ist eine Messung indirekt wenn der Maßstab 1cm oder 0,1 cm neben dem Messobjekt liegt? Ist sie indirekt, wenn eine Umwandlung von analog zu digital oder anders herum, erfolgt? Ist sie indirekt, wenn bei einer Federwaage noch ein Stück Schnur dazwischen gehängt wird? Es gibt keine wissenschaftlichen Kriterien zur Unterscheidung zwischen „direkten“/ „indirekten“ Messungen!)

    Herr Schulz: angeblich gäbe es in der Physik zweierlei Längen, „ruhende/ bewegte Längen“ (ein Armutszeugnis für die physikalische Kompetenz dieses Mannes. Ich würde den sofort feuern.)

    Herr Knoth: zu jeder Länge existierte ein zugehöriges Inertialsystem mit entsprechendem Maßstab (eine Schulz-Variante, an dessen Mund Herr Knoth offensichtlich servil hängt)

    Aus Anlass dieser babylonischen Physik-Verirrungen hier mal echte Physik anstatt Raumschiff Entenscheiß und „Wünsch-Dir-Was“.

    A) Wenn man Längenkontraktionen behauptet, so muss es auch unterschiedlich lange Längen-Einheiten geben

    Begründung: wenn ein Beobachter X und ein Beobachter Y unterschiedliche Messergebnisse bezüglich einer bestimmten Länge ein und desselben Objektes, etwa eines Raumschiffes, hätten, und Messverfahrensfehler ausgeschlossen sind, so müssten die beiden Beobachter unterschiedliche Maßstäbe verwendet haben.

    B) Längen, Entfernungen, Distanzen müssen immer mit den Längeneinheiten des Beobachters (oder angenommenen Beobachters) bzw. Betroffenen gemessen und angegeben werden, für den entsprechende physikalisch zutreffende Aussagen gemacht werden sollen

    Begründung: Wenn ein Beobachter X die Verkürzung einer Länge behauptet, die der Beobachter Y aber nicht misst oder wahrnimmt (etwa äußerer, „ruhender“ Beobachter versus Insasse eines relativ bewegten, angeblich verkürzten Raumschiffes), so muss der Beobachter X sein Messergebnis in den Maßstab des Beobachters Y umrechnen um physikalisch relevante Aussagen für Y machen zu können, womit dann zB keine Verkürzung des Raumschiffes mehr angezeigt wird. Erst dadurch wird aus der Messung des Beobachters X eine zutreffende physikalische Aussage für den Beobachter Y: „Das Raumschiff ist immer noch genau so wie es schon immer und auch schon vor dem Start war.“ (Nicht unerwartetes Ergebnis – außer für einschlägige Relativisten-Hobbyisten)

    C) Dies gilt für JEDE LÄNGE die betrachtet wird mit Rücksicht auf einen bestimmten Beobachter (oder angenommenen Beobachter, etwa auf einem Myon mitfliegend) oder Betroffenen

    Begründung: Was da von den Relativisten an Behauptungen an den Haaren herbei gezogen werden, warum angeblich verschiedene Längen mit jeweils anderen Maßstäben gemessen werden müssten, ist himmelschreiend. Dabei wäre es ganz einfach: Wenn Herbert etwas für Theodor misst, nimmt Herbert dazu den Maßstab von Theodor. Dann ist es auf jeden Fall korrekt. Falls Herbert zufällig einen Maßstab hätte, der mit dem von Theodor gleich ist – macht nichts. Mit dem Maßstab von Theodor stimmt die Messung für Theodor auf jeden Fall!
    Genauso ist es, wenn ein Beobachter in Inertialsystem A eine Messung für einen Beobachter in Inertialsystem B anstellen soll: mit dem Maßstab aus Inertialsystem B stimmt jede Messung für das Inertialsystem B. Egal welche Länge gemessen wird: an einem Objekt, in einem Objekt, eine Distanz die das Objekt durchfliegt, Entfernung zu einem Ziel, egal. Alles stimmt für Inertialsystem B wenn es mit dem Maßstab von B gemessen wurde.

    Das Schlimmste ist vielleicht, dass die spezielle Relativitätstheorie nicht etwa von kompetenten Physikern verteidigt wird (mit denen man ja Argumente austauschen könnte, auf Logik und wissenschaftliches Denken bauen könnte), sondern von Physik-Laien und Relativitäts-Hobbyisten mit denen kein sachlicher Disput möglich ist, da sie sich jede mögliche phantastische Ausflucht ausdenken können um ihr Steckenpferd weiter zu reiten.

    Nicht-wissen ist verzeihlich – nicht wissen wollen ist unverzeihlich.

  432. Joachim Blechle

    Ich wünsche hiermit allen ein Gesundes neues Jahr.

    Natürlich wollte ich noch meine Definition der Zeit loswerden:

    Ausgehend von der Existenz in der Bewegung (materieller Befund)ist –

    – die Zeit ein spezifisches individuelles Bild über die Bewegung.

    (Bild: – hier sich ein Bild machen über…/ in Form von Stand bzw. Dauer.)

  433. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 02. Januar 2019 um 15:48

    Und einzig maßgeblich ist, für wen die Messung gemacht wird. Misst man etwa die Distanz, die ein Raumschiff zurück gelegt hat, oder zurück legen soll, so nimmt man natürlich den Maßstab des Raumschiffes – keinen anderen. Misst man die Entfernungen, die Myonen zurück legen, so nimmt man, wenn man das Inertialsystem der Myonen betrachtet (zB wegen deren Halbwertszeit) den Maßstab dieses Myonen-Inertialsystems (den Maßstab eines angenommenen mitfliegenden Beobachters).

    Was ich geschrieben habe, bedeutet dasselbe, was Sie schreiben. Die Längen im Kameraparadoxon (Länge der Kamera und Abstand der Loch zu Objekt) zum Zeitpunkt des Öffnen des Verschluss werden mit einem Maßstab des im Inertialsystem ruhenden Beobachter gemessen. Möglicher weise habe ich mich nicht verständlich genug ausgedrückt.

    Im Fall von zurückzulegenden Strecken wie in Ihren Beispielen wird die Streckenlänge indirekt aus der im Raumschiff gemessenen Reisezeit gemessen. Denn wie soll der Beobachter in der Praxis an Start und Ziel gleichzeitig sein?

    Hoffentlich haben wir jetzt etwas Konsens wiedergefunden.

  434. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    02. Januar 2019 um 17:36

    „Was ich geschrieben habe, bedeutet dasselbe, was Sie schreiben. „

    Nein.

    „Die Längen im Kameraparadoxon …“

    Was soll das sein?

    “ (Länge der Kamera und Abstand der Loch zu Objekt) zum Zeitpunkt des Öffnen des Verschluss werden mit einem Maßstab des im Inertialsystem ruhenden Beobachter gemessen. „

    Welches Inertialsystem? Wer ruht gegenüber wem?

    „Möglicher weise habe ich mich nicht verständlich genug ausgedrückt.“

    Ich würde sagen: unverständlicher geht gar nicht.

    Aber inzwischen kann man mit Ihnen immer hin darin einig sein, dass es unterschiedliche Maßstäbe gibt. Das ist gegenüber anderen Relatiphantasten schon ein ungeheurer Fortschritt.

    Herr Schulz hat nur noch ein Ziel vor den fest zugekniffenen Augen: seinen Blog „sauber zu halten“. Dabei geht er durchaus hochgradig perfide vor: er zensiert genau solche Beiträge nicht weg, die geeignet sind zu einem bestimmten, von Ihm gezeichneten Bild der geächteten Person zu passen. Da der Nachleser alles, was sich vorher abgespielt hat nicht wahrnimmt, passt es dann.

  435. Albrecht Storz

    little Louis
    01. Januar 2019 um 19:04

    Aber, aber, Herr Storz. Ihre Reaktion ist mir unverständlich. Ich habe nunmal von einer Person mit dem Namen „Albrecht Storz“ aus Heidelberg erfahren.

    Ich weiß nicht, was Sie umtreibt. Mir geht es hier um Physik. Sie scheinen aber ein Interesse an meiner Person zu haben. Warum weiß ich nicht und interessiert mich auch nicht. Genauso wenig, wie Sie als Person mich interessieren.
    Ich verzichte gerne auf weiteres, unangenehmes Interesse von Ihrere Seite. Leben Sie Ihre Langeweile oder was immer das ist sonstwie aus.

  436. Albrecht Storz

    Albrecht Storz
    02. Januar 2019 um 17:52
    an Rudi Knoth


    Aber inzwischen kann man mit Ihnen immer hin darin einig sein, dass es unterschiedliche Maßstäbe gibt.

    Und schon ist er umgefallen. Auf SciLogs phantasiert er jetzt von unkontrahierbaren Maßstäben:

    Herr Knoth: „Der Beobachter Im Raumschiff hat keinen “kontrahierten” Masstab sondern einen mit einer festen Länge.“

  437. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz

    Jetzt wird die Diskussion etwas verworren. Ausgangspunkt war Ihr Beitrag vom 31.12.2018 15:44. In diesem Beitrag ging es um die scheinbare Ausdehnung von Objekten bei der Annäherung mit grosser Geschwindigkeit. Da fiel mir das Lochkamera-Paradoxon von Herrn Maurer ein. Dort wurde auch erwähnt, daß sich die scheinbare Länge ändert. Nach seiner Anwendung der Längenkontraktion sollen sogar je nach Inertialsystem zwei unterschiedliche Ausdehnungen herauskommen. Ich habe erklärt, daß nur eine scheinbare Ausdehnung herauskommt, die mit der allgemeinen Aberrationsformel von Einstein berechnet werden kann. Sie Argumentieren jetzt mit Masstäben, mit denen Längen gemessen werden.

    Frage: Wollen wir uns erst einmal mit den Abbildungsgesetzen (Aberrationsformel) anhand der der Lochkamera unterhalten oder über Entfernungsmessungen diskutieren?

  438. Jocelyne Lopez

    Weitere Hintergründe meiner Reklamation über den SciLogs-Blogger Stephan Schleim in der Paralleldiskussion in diesem Blog:

    https://www.kritik-relativitaetstheorie.de/2018/12/dirk-freyling-ueber-den-modernen-zensurbetrieb/#comment-65685

  439. Albrecht Storz

    spezielle Relativitätstheorie:

    Beobachter A in Inertialsystem A macht Aussagen über physikalische Gegebenheiten im relativ bewegten Inertialsystem B die vom darin mitbewegten Beobachter B direkt erfahren werden.

    Beobachter A behauptet, Längen seien für den Beobachter B verkürzt. Beobachter B kann diese Aussage nicht bestätigen.

    Damit ist die sRT erledigt.

    Die Erklärung, warum Beobachter A solche dämlichen Aussagen machen soll überlasse ich den Relatiphantasten.

  440. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 03. Januar 2019 um 13:44

    Nun so stellen Sie aber die Aussagen der SRT falsch dar. Der Beobachter in Inertialsystem misst die Länge eines Objektes in Inertialsystem B, die der Beobachter in Inertialsystem aber länger misst.

    Andererseits misst der Beobachter in System B eine Länge im System mit einem andere Wert als der Beobachter diese in System A misst. Diese scheinbare Diskrepanz kann durvh die Realtivität der Gleichzeitigkeit gelöst werden. Was in A gleichzeitig ist, ist es in B nicht.

  441. little Louis

    @ A.S. und zu:

    „…Ich verzichte gerne auf weiteres, unangenehmes Interesse von Ihrere Seite. Leben Sie Ihre Langeweile oder was immer das ist sonstwie aus……“ (Zitatende)

    Na das ist (erneut) deutlich. Aber O.K . AKZEPTIERT !!! Ich vergesse manchmal, dass andere (im Gegnsatz etwa zu mir) bei Bekanntwerden einer bürgerlichen Existenz eventuell WIRKLICH „etwas zu verlieren“ haben. Was auch immer. (-:

  442. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Nun so stellen Sie aber die Aussagen der SRT falsch dar.

    Was bitte soll daran falsch sein? Das Problem ist doch stets, dass der Beobachter Strecken des gegenüberliegenden IS stets kürzer misst, als die eigenen. Man muss sich allerdings fragen, warum dies so ist und vor Allem, wie das überhaupt sein kann, wenn die Meßstäbe beim IS-Wechsel nicht mitkontrahieren. Mit Gleichzeitigkeit hat das nichts zu tun, allenfalls mit Gleichortigkeit.

    Ich nehme einen Stab und messe für ihn einen Länge von 1m mit einem Maßband am Bahnsteig. Nun nehme ich Stab und Maßband mit an Bord eines Zuges, der sich mit anschließend mit 0,9c gegenüber dem Bahnsteig in Bewegung setzt. An Bord des Zuges messe ich mit diesem Maßband lustigerweise wieder nur 1m für den selben Stab. Wo ist denn nun die Kontraktion geblieben? Kontrahiert da etwa beides – maw.: eigentlich gar nichts, weil am nachsten Bahnsteig, ruhernd zum ersten, wieder nur 1m gemessen wird?

    Nun stelle ich am Bansteig einen Meter über eine 299792458tel Sekunde und die Lichtgeschwindigkeit her, wie es die Definition verlangt und das selbe mache ich später auch im Zug bei 0,9c. Wird der Stab im Zug nun
    1. Länger, weil für das Licht c±v gilt,
    2. Länger, weil die Borduhr langsamer geht oder
    3. Gleichlang, weil 1. und 2. gleichzeitig zutrifft?
    4. Länger, weil die Uhr nicht im selben Verhältnis langsamer geht, als sich die Differenzgeschwindigkeit für das Licht ergibt.

    Das ist eine Multiple-Choice-Frage und wie Sie sehen, steht RdG hier nicht zur Verfügung.

  443. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    03. Januar 2019 um 14:00

    Nun so stellen Sie aber die Aussagen der SRT falsch dar.“

    Nein.

    „Der Beobachter in Inertialsystem misst die Länge eines Objektes in Inertialsystem B, die der Beobachter in Inertialsystem aber länger misst.

    Versuchen Sie es mal mit verständlichem Deutsch und klaren Aussagen.

    Aber ich verstehe: man könnte Sie ja dann auf Verbindliches festnageln. Das wäre Ihnen sicher unangenehm, scheint mir.

  444. Albrecht Storz

    Aber von mir aus versuche ich es mich mit einer Interpretation von Herr Knoths Einwurf:

    „Nun so stellen Sie aber die Aussagen der SRT falsch dar.“
    Behauptung ohne Beleg. Was soll’s.

    „Der Beobachter in Inertialsystem misst die Länge eines Objektes in Inertialsystem B, die der Beobachter in Inertialsystem aber länger misst.“
    Aha. Was ist erster „Beobachter in Inertialsystem“? Nehmen wir mal an, Beobachter A. Was ist zweiter „Beobachter in Inertialsystem“? Nehmen wir mal an, Beobachter B.
    Dann stände da:
    „Der Beobachter in Inertialsystem A misst die Länge eines Objektes in Inertialsystem B, die der Beobachter in Inertialsystem B aber länger misst.“

    ich schrieb: „Beobachter A behauptet, Längen seien für den Beobachter B verkürzt. Beobachter B kann diese Aussage nicht bestätigen.“ =

    „Beobachter A misst Länge in Inertialsystem B kürzer als Beobachter B, also misst Beobachter B länger als Beobachter A.“ So. Herr Knoth meint also, was ich schrieb war falsch, aber obwohl er dasselbe, nur in anderen Worten, geschrieben hat, ist dann seine Aussage richtig?

    Alles weitere ist sowieso Quark mitohne Soße.

  445. Albrecht Storz

    Nicht von Bedeutung
    03. Januar 2019 um 15:25
    “ warum dies so ist und vor Allem, wie das überhaupt sein kann, wenn die Meßstäbe beim IS-Wechsel nicht mitkontrahieren. “

    Und wie kommen Sie zu diesem Schmalfug? Strecken-selektive sRT-Kontraktion?

    Sehen Sie nicht, was für dummes Zeug Sie daherbabbeln? Leute wie Sie sind schlimmer als alle Relatiphantasten zusammen, weil Sie jegliche Logik zerstören und dem völligen beliebigen Unfug das Feld freimachen.

    Oder dürfen wir etwa auf eine Erklärung hoffen, warum Maßstäbe (bei Ihnen „Meßstäbe“, warum auch immer, vielleicht ist Ihnen sogar etwas peinlich?) sRT-unkontrahierbar wären?

  446. Albrecht Storz

    Frau Lopez (evtl. Herr Friebe),

    es tut mir Leid, dass ich hier nicht die Contenance wahren kann. Aber es ist einfach zu albern alles. Vielleicht können Sie nachvollziehen wie es ist, wenn man den grassierenden Wahnsinn beobachten muss. Das macht Spuren.

  447. Rudi Knoth

    @Nicht von Bedeutung 03. Januar 2019 um 15:25

    Nun stelle ich am Bansteig einen Meter über eine 299792458tel Sekunde und die Lichtgeschwindigkeit her, wie es die Definition verlangt und das selbe mache ich später auch im Zug bei 0,9c. Wird der Stab im Zug nun
    1. Länger, weil für das Licht c±v gilt,
    2. Länger, weil die Borduhr langsamer geht oder
    3. Gleichlang, weil 1. und 2. gleichzeitig zutrifft?
    4. Länger, weil die Uhr nicht im selben Verhältnis langsamer geht, als sich die Differenzgeschwindigkeit für das Licht ergibt.

    Es natürlich Antwort 3.

  448. Albrecht Storz

    Nicht von Bedeutung
    03. Januar 2019 um 15:25
    “ Das Problem ist doch stets, dass der Beobachter Strecken des gegenüberliegenden IS stets kürzer misst, als die eigenen. Man muss sich allerdings fragen, warum dies so ist und vor Allem, wie das überhaupt sein kann, wenn die Meßstäbe beim IS-Wechsel nicht mitkontrahieren.“

    Man könnte Ihnen helfen wenn Sie mit dem Unsinn „nichtkontrahierender Maßstäbe“ aufhören würden.

    Da der Beobachter „Strecken des gegenüber liegenden IS“ mit seinem eigenen unkontrahierten Maßstab misst, misst er diese stehts kürzer. Was ist daran so schwer? Da der mitbewegte Beobachter die Strecken in SEINEM IS mit seinem, für den anderen Beobachter kontrahierten, Maßstab misst, misst er alle seine Strecken völlig normal.

    Was überhaupt kein Wunder ist und nur sRT-Hobbyisten hinter dem Ofen hervor locken kann.

    Dass in Wahrheit überhaupt nichts verkürzt ist – außer die Gedanken von Relatiphantasten – steht auf einem ganz anderen (psychiatrischen) Blatt.

  449. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 03. Januar 2019 um 15:26

    Dann noch mal meine Aussage richtig geschrieben:

    Nun so stellen Sie aber die Aussagen der SRT falsch dar. Der Beobachter in Inertialsystem A misst die Länge eines Objektes in Inertialsystem B, die der Beobachter im Inertialsystem B aber länger misst.

    Andererseits misst der Beobachter in System B eine Länge im System A mit einem andere Wert als der Beobachter diese in System A misst. Diese scheinbare Diskrepanz kann durvh die Realtivität der Gleichzeitigkeit gelöst werden. Was in A gleichzeitig ist, ist es in B nicht.

  450. Nicht von Bedeutung

    @Albrecht Storz:
    Und wie kommen Sie zu diesem Schmalfug? Strecken-selektive sRT-Kontraktion?

    Sehen Sie nicht, was für dummes Zeug Sie daherbabbeln? Leute wie Sie sind schlimmer als alle Relatiphantasten zusammen, weil Sie jegliche Logik zerstören und dem völligen beliebigen Unfug das Feld freimachen.

    Sagen Sie mal, was brennt denn bei Ihnen?

    ===================================================

    Moderationshinweis – Hier muss ich mich bei NvB entschuldigen: Ich habe die beleidigenden Äußerungen im Beitrag von Albert Storz leider übersehen, ich hätte sie löschen müssen. Herr Storz, ich appelliere noch einmal von jeglichen ad hominem Äußerungen abzusehen!

    =====================================================

    Man könnte Ihnen helfen wenn Sie mit dem Unsinn „nichtkontrahierender Maßstäbe“ aufhören würden.
    Ihnen kann man hingegen nicht helfen, weil Sie mit Ihrem „Unsinn“ ja immer weiter machen. Können Sie überhaupt Fragen von Aussagen unterscheiden?

  451. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Antwort 3 ist genau dass, was ich erwartet habe. Nur wie hoch ist jetzt die LG gegenüber dem Zug in und entgegengesetzt der Fahrtrichtung des Zuges, also im Inertialsystem ruhender Zug? Wie kann sie in beide Richtungen c sein? Sie sehen ein, dass Antwort 3 nicht wirklich SRT-Konform ist, nicht wahr?

  452. Rudi Knoth

    @icht von Bedeutung 03. Januar 2019 um 17:38

    Nein diese Antwort ist SRT-konform. DAs ist ja eine Grundannahmen der SRT. Daraus ergibt sich auch, daß eine Addition der Geschwindigkeiten wie in der Galilei-Transformation nicht richtig ist. Daraus ergeben sich einige Konsequenzen, die zu verblüffenden Ergebnissen führen, um die hier diskutiert wird. Genau diese Frage war der Ausgangspunkt für die SRT im Werk von Albert Einstein aus dem Jahre 1905.

  453. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    03. Januar 2019 um 16:17

    Dann noch mal meine Aussage richtig geschrieben:

    Nun so stellen Sie aber die Aussagen der SRT falsch dar. Der Beobachter in Inertialsystem A misst die Länge eines Objektes in Inertialsystem B, die der Beobachter im Inertialsystem B aber länger misst.

    Andererseits misst der Beobachter in System B eine Länge im System A mit einem andere Wert als der Beobachter diese in System A misst.

    Letztere Aussage ist völlig irrelevant. Das interessiert doch nicht. Tatsache ist und bleibt, dass wenn ein „ruhender“ Beobachter FÜR einen relativ bewegten Beobachter misst (also aufgrund von Messungen Aussagen für den bewegten Beobachter machen will), falsch misst. Denn er misst Verkürzungen wo keine sind.
    Der bewegte Beobachter misst nach und stellt fest: alles Unsinn. Nichts ist verkürzt, nichts kontrahiert – und darüber hinaus: nichts dilatiert.

  454. Albrecht Storz

    Nicht von Bedeutung

    Ich sage nur:

    nvB: „Unterschied zwischen direkter/ indirekter Messung entscheidet zwischen Kontraktion/ Nichtkontraktion“

    nvB: „Maßstäbe gibt es nur auf Karten“

    Vielleicht haben Sie ja inzwischen den einen oder anderen Unsinn selber eingesehen.

    Aber wenn Sie nicht klar Formulieren können, dürfen Sie sich nicht über unerwartete Antworten wundern.

  455. Albrecht Storz

    an nvB:

    Albrecht Storz
    31. Dezember 2018 um 15:54
    Hier noch etwas für nvB zu seiner Erhellung bzgl. „Maßstab“
    10. Dezember 2018 um 16:18

    Ein Stab zum Messen heißt Metermaß, Zollstock, Elle usw. aber niemals Maßstab, denn der Begriff ist schon vergeben.

    „Direkte Messung
    Die unmittelbarste Form der Entfernungsmessung ist die sogenannte direkte Messung. Darunter versteht man den direkten Vergleich der zu bestimmenden Entfernung mit einem Maßstab. Diese Art der Messung ist nur in einem begrenzten Längenbereich möglich, da Vergleichsmaßstäbe nicht in beliebiger Größe hergestellt werden können. Die kleinsten Maßstäbe werden mit lithografischen Methoden erzeugt und sind nur wenige Mikrometer groß. Sie können unter einem Mikroskop wie ein normales Maßband benutzt werden oder werden mit optischen Vorrichtungen automatisiert abgelesen (s. Glasmaßstab). Die längsten Maßstäbe werden aus flexiblem Stahlband in Längen bis über 100 Meter hergestellt.“

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Entfernungsmessung

    Eine Entschuldigung für Ihre arrogante Art, eine falsche Ansicht über lange Erklärungsversuche hinweg zu verteidigen (am Anfang kamen Sie sogar noch mit „Maßstab steht auf Karten“ daher) wäre mehr als angebracht. Aber soviel Anstand darf man heute wohl nicht mehr erwarten.

  456. Albrecht Storz

    Diese Diskussion hier ist nicht zielführend weil bei keinem Thema geblieben wird sondern immer von Hötzken zu Stötzken gesprungen wird. Und weil sich jeder vor klaren Aussagen drückt oder nach Belieben sich mal so, mal wieder anders äußerst. Außerdem wird alles im vagen gehalten. Kurz gesagt: höchstens Stammtischniveau.

    Ich habe folgende Kernaussagen:

    1) Wenn Längen kontrahieren, dann kontrahieren auch Maßstäbe / Einheiten, mit denen diese Längen gemessen werden, denn Maßstäbe / Einheiten sind auch Längen

    2) Wenn es verschiedene Maßstäbe / Einheiten in verschiedenen Systemen bzw. für verschiedene Beobachter gäbe, so müsst eine Länge immer in dem Maßstab / Einheit des Beobachters angegeben werden, für den die Aussage relevant sein soll. Wenn man etwa eine Flugdistanz angeben wollte, müsste man diese in der Einheit des Beobachters angeben, der fliegt – und ganz gewiss nicht in der Einheit des Beobachters der dagegen ruht.

    3) Mathematische Aussagen werden erst zu physikalischen Aussagen, wenn Einheiten eingeführt werden. Eine Aussage „Strecke A steht zu Strecke B in Proportion x“ hat erst dann eine physikalische Relevanz für einen Beobachter, wenn wenigstens eine der Strecken durch eine Maßangabe zu einem Beobachter in irgend einer Form in Bezug gesetzt wird.

  457. Nicht von Bedeutung

    @Albrecht Storz:
    Nein, ich habe meinen „Unsinn“ natürlich nicht eingesehen, warum auch? Sie sehen Ihren ja auch nicht ein. Sie machen sich ja nicht mal Gedanken über Inhalte der Aussagen anderer – ganz so, als würden Sie kaum etwas von diesen verstehen.
    Wofür bitte erwarten Sie eigentlich eine Entschuldigung? Für Ihre eigene inkompetente Art? Wo denken Sie hin?

  458. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Antwort 3 kann nicht SRT-Konform sein, weil sie erstens keinerlei Längenkontraktion enthält und zweitens c wegen der Differenzgeschwindigkeit nicht in jedem Inertialsystem konstant ist. Für Antwort 3 müsste man sich nämlich im eigenen Inertialsystem zwingend als bewegt betrachten.

  459. Albrecht Storz

    Noch ein Versuch:

    1) Wenn es kontrahierte Längen gäbe, müsste es auch kontrahierte Beobachter geben und mit diesen mitkontrahierte Maßstäbe und Einheiten.

    2) Wenn es kontrahierte Maßstäbe und Einheiten geben könnte, müsste für jede Messung geprüft werden, welche Maßstäbe zur Messung und welche Einheiten zur Maßangabe für diese Messung gültig verwendet werden dürfen.

    3) Messungen für einen Beobachter dürfen nur mit dem Maßstab dieses Beobachters durchgeführt werden, Maße dürfen nur in den für diesen Beobachter gültigen Einheiten angegeben werden.

    4) Zum Glück gibt es keine kontrahierten Längen oder kontrahierte Beobachter, genau so wenig wie beispielsweise perspektivisch geschrumpfte Menschen. Es handelt sich hierbei um reine Scheineffekte ohne jede physikalische Wirkung auf das beobachtete Objekt.

    5) Ebenso wie Längenkontraktion aufgrund von Lorentz-Transformation ein reiner Scheineffekt ist, ist Zeitdilatation aufgrund von Lorentz-Transformation ein reiner Scheineffekt ohne jegliche physikalische Auswirkungen.

    6) Die spezielle Relativitätstheorie muss von Grund auf neu durchdacht, und eventuell komplett verworfen werden!

  460. Albrecht Storz

    Nicht von Bedeutung
    04. Januar 2019 um 11:34
    @Albrecht Storz:
    „Nein, ich habe meinen „Unsinn“ natürlich nicht eingesehen, warum auch?“

    Sie sind mir einer. Ich habe Ihre Nonsens-Aussage
    “Ein Stab zum Messen heißt Metermaß, Zollstock, Elle usw. aber niemals Maßstab, denn der Begriff ist schon vergeben.“
    eindeutig widerlegt (Frau Lopez übrigens früher auch schon), und Sie tun so, als ob nichts gewesen wäre?

    [……] Moderationshinweis: Absatz gelöscht. Bitte keine ad hominem Äußerungen, sie führen nur zur Eskalation.[……..]

  461. Jocelyne Lopez

    @ Albrecht Storz – Nr. 459:

    Punkt 1 bis Punkt 5 entsprechen ohne Vorbehalt meine Auffassungen.

    Punkt 6 würde ich dahingehend ändern: Die Spezielle Relativitätstheorie muss nicht von Grund auf neu durchdacht, sondern gleich komplett verworfen werden.

  462. Rudi Knoth

    @Nicht von Bedeutung 04. Januar 2019 um 11:38

    Die Antwort 3 ist in der Form richtig, daß weder 1 und 2 richtig ist. Die Differenzgeschwindigkeit ist in der SRT wegen der Invarianz von c abhängig vom Inertialsystem, in dem sie gemessen wird. Dies gilt auch für die Transformation von Voigt.

  463. Nicht von Bedeutung

    @Storz:
    Ich habe Ihre Nonsens-Aussage … eindeutig widerlegt (Frau Lopez übrigens früher auch schon), und Sie tun so, als ob nichts gewesen wäre?
    Im Gegensatz zu dir scheint Frau Lopez aber eingesehen zu haben, dass es nicht hilfreich ist, während einer Diskussion einen Begriff zweigleisig zu verwenden. Innerhalb der RT ist der Maßstab ein Faktor (genauer gesagt der Lorentz-Faktor) und kein Meßmittel. In der RT kontrahieren alle Strecken inkl. Messmittel gemäß dem Maßstab – also dem Lorentz-Faktor, falls du es immer noch nicht auf dem Schirm haben solltest – und das ist vermutlich der Grund, warum die LK in der RT lokal nicht festgestellt werden kann. Du solltest dich mal entscheiden, wann du Maßstab als Faktor und Maßstab als Messmittel verwendest oder lieber gleich für Messmittel eine andere Wortwahl treffen. Bekommst du das hin?
    Solange bis du das nicht hinbekommst, gehe ich nur mit dem letzten Teil deines Punkt 6 konform.

  464. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 4. Januar 2019 um 14:19

    Nun gebe ich noch meine Kommentare dazu ab

    1) Wenn es kontrahierte Längen gäbe, müsste es auch kontrahierte Beobachter geben und mit diesen mitkontrahierte Maßstäbe und Einheiten.

    Es gibt keine „kontrahierten“ Längen oder Maßstäbe. Die „Kontraktion“ wird durch Messung in einem Inertialsystem, in dem sich die Länge oder der Maßstab bewegt, gemessen.

    4) Zum Glück gibt es keine kontrahierten Längen oder kontrahierte Beobachter, genau so wenig wie beispielsweise perspektivisch geschrumpfte Menschen. Es handelt sich hierbei um reine Scheineffekte ohne jede physikalische Wirkung auf das beobachtete Objekt.

    Dem ersten Satz stimme ich zu. Beim zweiten Satz ist aber festzustellen, daß das Objekt sich nicht ändert, aber in einem Inertialsystem, in dem es sich bewegt, was Längen oder Zeitdauer anders gemessen wird und wirkt als in dem Inertialsystem, in dem es ruht.

    5) Ebenso wie Längenkontraktion aufgrund von Lorentz-Transformation ein reiner Scheineffekt ist, ist Zeitdilatation aufgrund von Lorentz-Transformation ein reiner Scheineffekt ohne jegliche physikalische Auswirkungen.

    Diese Scheineffekte sind aber im System, in dem das Objekt sich bewegt, messbar. Dies sind z.B. Objekte, die bei hoher Geschwindigkeit „länger leben“ oder niedrigere Frequenzen senden oder auf niedrigeren Frequenzen resonant sind.

    Zu 6) Die Darstellung mit irreführenden Begriffen wie Längenkontraktion oder Zeitdilatation sollte durch eine genauere aber trotzdem verständliche ersetzt werden.

  465. Jocelyne Lopez

    @ NvB – Nr. 463: „Im Gegensatz zu dir scheint Frau Lopez aber eingesehen zu haben, dass es nicht hilfreich ist, während einer Diskussion einen Begriff zweigleisig zu verwenden. Innerhalb der RT ist der Maßstab ein Faktor (genauer gesagt der Lorentz-Faktor) und kein Meßmittel.“
    .

    Sorry, aber ich habe zu keinem Zeitpunkt eingesehen, dass in der SRT ein Maßstab ein Faktor ist und kein Meßmittel. Ich habe ganz im Gegensatz immer richtiggestellt, dass in der SRT ein Maßstab ein Meßmittel ist, ganz konkret, ganz materiell, ganz platt, wie Einstein selbst es für die Messung der Länge eines starren Stabes beschrieben hat! Man sollte auch nicht päpstlicher sein als der Papst, oder? Ich habe auch die Originalaussagen Einsteins dazu original aus seiner Arbeit 1905 zitiert, weiter oben in meinem Kommentar Nr. 71, noch einmal:

    Zitat Albert Einstein – Zur Elektrodynamik bewegter Körper, 1905:

    „Es sei ein ruhender starrer Stab gegeben; derselbe besitze, mit einem ebenfalls ruhenden Maßstabe gemessen, die Länge l. […] Wir fragen nun nach der Länge des bewegten Stabes, welche wir uns durch folgende zwei Operationen ermittelt denken:

    a) Der Beobachter bewegt sich samt dem vorher genannten Maßstabe mit dem auszumessenden Stabe und mißt direkt durch Anlegen des Maßstabes die Länge des Stabes, ebenso, wie wenn sich auszumessender Stab, Beobachter und Maßstab in Ruhe befänden.

    Nach dem Relativitätsprinzip muß die bei der Operation a) zu findende Länge, welche wir „die Länge des Stabes im bewegten System“ nennen wollen, gleich der Länge l des ruhenden Stabes sein.“

    Einstein sagt also aus, dass man gemäß Relativitätsprinzip mit Anlegen eines Maßstabes genau die selbe Länge ermittelt, egal ob der Stab ruht oder sich bewegt.

    Die Längenkontraktion bzw. der Lorentzfaktor ist ein mathematischer Meßeffekt in der Äther-Theorie von Lorentz. Was interessiert uns hier die Äther-Theorie von Lorentz? Was interessiert sie uns?

    Und damit ist die SRT vom Tisch, ab in die Tonne und Klappe zu. Sie ist vom Tisch seit 100 Jahren – siehe die weltweite Dokumentation der Kritik der Forschungsgruppe G.O. Mueller seit 1908. Und seit 100 Jahren dreht man sich im Kreise, in Endlosschleife. Und man kann sich auch nur im Kreise drehen, weil die SRT keine wissenschaftliche Theorie ist, sondern ein Betrug, ein wissenschaftlicher, historischer, gesellschaftlicher, experimenteller, kultureller und medialer Betrug. Und man kann nicht gegen einen Betrug mit Fachargumenten vorgehen. Wie stellt Ihr denn es alle vor? Seid Ihr denn so naiv, dass Ihr glaubt, man könnte gegen dieses Monstrum und diese gigantische Betrugsmaschinerie mit Fachargumenten vorgehen? Was glaubt Ihr denn warum die Lobby der Relativistik unredliche Mitteln wie Zensur, Diffamierungen, Disqualifizierung, Hetze und Hass gegen die Kritiker einsetzen muss, wie wir es seit 100 Jahren erleben und bis heute noch tagtäglich? Hätten sie es nötig, wenn die Argumente der Kritiker nicht so vernichtend wären? Hätten sie das nötig? Wären endlose Diskussionen in Endlosschleife nötig?

  466. Rudi Knoth

    @Jocelyne Lopez 04. Januar 2019 um 16:32

    Sehr geehrte Frau Lopez:

    Dies sehe ich etwas anders. Ich habe das Dokument vor mir liegen.

    Einstein sagt also aus, dass man gemäß Relativitätsprinzip mit Anlegen eines Maßstabes genau die selbe Länge ermittelt, egal ob der Stab ruht oder sich bewegt.

    Dies bezieht sich auf die Operation a) in der er sich mit dem Stab bewegt. Er ruht also gegenüber dem Stab. In der Operation b) stellt er dann fest, daß die im ruhenden System synchronen Uhren für den mit dem Stab bewegten Beobachter nicht synchron sind. Dann beginnt seine Herleitung aus der dann die Lorentztransformation in seiner Schreibweise folgt.

    Die Längenkontraktion bzw. der Lorentzfaktor ist ein mathematischer Meßeffekt in der Äther-Theorie von Lorentz. Was interessiert uns hier die Äther-Theorie von Lorentz? Was interessiert sie uns?

    Bei Einstein war diese doch nicht das Thema. Den „Lorentzfaktor“ hat Einstein aus seinen Postulaten ermittelt.

    Nur jetzt haben wir ein Problem. Wenn weder die Äthertheorie noch die SRT stimmen, woher kommen dann die experimentell ermittelten Zusammenhänge wie etwa der relativistische Dopplereffekt?

    Gruss
    Rudi Knoth

  467. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Sorry, aber ich habe zu keinem Zeitpunkt eingesehen, dass in der SRT ein Maßstab ein Faktor ist und kein Meßmittel.
    Auch sorry. Aber wenn Sie das sagen, wirds wohl so sein. Nur leider gilt dann auch für Sie die klare Unterscheidung zwischen Maßstab und Maßstab bei jeder Erwähnung.

  468. Jocelyne Lopez

    @ Rudi Knoth – Nr. 466: „Dies bezieht sich auf die Operation a) in der er sich mit dem Stab bewegt.:

    .
    Die Operation a) beschreibt die Messung der Länge eines starren Stabes mit einem starren Maßstab: Albert Einstein sagt unmissverständlich aus, dass nach dem Relativitätsprinzip ein im Raum ruhendes oder im Raum bewegtes Objekt sich materiell nicht verändert. Das sagen auch linientreue ultraorthodoxe Relativisten wie Markus Pössel und Joachim Schulz seit Jahren bei SciLogs. Damit ist die Längenkontraktion und die Zeitdilatation nach irgendwelchem Faktor physikalisch vom Tisch, diese Aussage ist ausreichend. Es kann gemäß SRT keine physikalische Wechselwirkung mit einem vermeintlich verkürzten Stabes aufgrund irgendeinem Verkürzungsfaktor in der Realität geben. Was wollen Sie mehr? Dadurch können keine Experimente eine materielle Verkürzung bestätigen, die es per Definition in der Theorie nicht gibt.

  469. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Damit ist die Längenkontraktion und die Zeitdilatation nach irgendwelchem Faktor physikalisch vom Tisch

    Die Längenkontraktion ist definitiv vom Tisch, keine Frage. Nur was ist mit H&K, GPS und anderen durch Bewegung und Gravitation beeinflussten Uhren (wobei man dafür den Begriff Zeitdilatation durchaus beibehalten kann, auch wenn Zeit selber da gar nicht dilatiert)?
    Ich meine, den Schlüsselsatz lieferte ich vorhin bei Herrn Schulz:
    Die Langzeitstabilität bei Atomuhren ist nun mal nicht gegeben, denn die einzigen Strecken, die sich durch Bewegung und Gravitation ändern, sind Wellenlängen (zeitliche Abstände in denen aufeinanderfolgende Objekte in einer Reihe gezählt werden), welche das Pendant zur zeitlichen Periodendauer sind, wozu dummerweise auch jene Periodendauer gehört, mit welcher die SI-Sekunde definiert wird.

  470. Rudi Knoth

    @Jocelyne Lopez 04. Januar 2019 um 18:15

    Sehr geehrte Frau Lopez:

    Das ist richtig. Wie ich schon vorher geschrieben habe (eigentlich von den beiden Herren entnommen) sind Längenkontraktion wie Zeitdilatation keine materielle Veränderungen der Objekte. Das habe ich auch in meiner Antwort an Albrecht Storz heute um 15:51 deutlich gemacht.

    Ich denke einfach, daß diese Sichtweise auch dadurch entstanden ist, weil man meist das Labor oder die Erde (bei Raumfahrtszenarien) als „ruhend“ ansieht. Ein fliegendes Labor ist in dem Sinne schwer zu realisieren.

    Gruss
    Rudi Knoth

  471. Jocelyne Lopez

    @ NvB – Nr. 469: „Die Längenkontraktion ist definitiv vom Tisch, keine Frage. Nur was ist mit H&K, GPS und anderen durch Bewegung und Gravitation beeinflussten Uhren (wobei man dafür den Begriff Zeitdilatation durchaus beibehalten kann, auch wenn Zeit selber da gar nicht dilatiert)?

    .
    Die „Zeitdilatation“ gemäß Lorentzfaktor ist auch vom Tisch, das Thema haben wir auch ausführlich hier und bei SciLogs besprochen (falls es dort nicht gelöscht wurde).

    Weder das Hafele-Keating-Experiment noch das GPS bestätigen die „Zeitdilation“ nach dem Lorentzfaktor: Es handelt sich um Veränderungen der Gang von bewegten Uhren je nach Bauart und je nach Umwelteinflüßen. Das hat nichts, aber rein gar nichts mit der „Zeitdilatation“ der Lorentztransformation. Sogar der ultraortodoxe Relativist Joachim Schulz gibt zu, dass dieser Begriff „Zeitdilatation“ ungeeignet und irreführend ist.

    Es gibt keine „Zeitdilatation“ nach irgendeinem Faktor, sondern unregelmäßige Veränderungen des Gangs von bewegten Uhren. Bewegte Atomuhren gehen in der Regel langsamer, jedoch nicht immer, sie können auch schneller gehen, sie verändern ihren Gang unregelmässig, sie machen erratische Sprünge, die nicht vorauszusagen sind (wie beim H&K-Experiment und beim GPS). Diese unvoraussehbaren Veränderungen muss man einfach pragmatisch korrigieren, indem man die bewegten Uhren mit den unbewegten Uhren der Bodenstationen (bzw. mit den Primär-Uhren der Metrologie-Institute, sie sind dafür da) neu synchronisiert. Quarzuhren sind zum Beispiel nicht empfindlich bei Bewegungen. Diese Veränderungen haben auch nichts mit der Definition der SI-Sekunde zu tun.

    Es gibt keine „Zeitdilatation“ nach der Lorentztransformation, das ist auch vom Tisch.

  472. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Es gibt keine „Zeitdilatation“ nach irgendeinem Faktor
    Das ist falsch. Die Zeitdilatation kann über einen Faktor bestimmt werden. Nur leider hängt dieser Faktor nicht nur von der Geschwindigkeit ab (Lorentz-Faktor), sondern auch vom Gravitationspotential. Es ist nur leider keine tatsächliche Zeitdilatation, sondern lediglich falsch gehenden Uhren geschuldet. Uhren gehen also nicht irgendwie unregelmäßig unterschiedlich, sondern durchaus vorrausberechenbar.

  473. Jocelyne Lopez

    @ NvB – Nr. 472: „Uhren gehen also nicht irgendwie unregelmäßig unterschiedlich, sondern durchaus vorrausberechenbar.“
    .

    Wäre es so, bräuchte man die GPS-Satellitenuhren nicht tagtäglich zu beobachten und bei Bedarf manuell zu korrigieren. Fragen Sie Louis Essen, der Erfinder der Cäsium-Atomuhr, oder Ronald Hatch, der Entwickler der GPS-Technologie, beide entschiedene Kritiker der RT, was sie von der „Zeitdilatation“ der Lorentztransformation halten. 😉

  474. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Das die Gangraten der GPS-Uhren beobachtet und ggf. korrigiert werden, hat einen ganz anderen mehr pragmatischeren Grund und tag täglich oder gar minutiös passiert das auch nicht, weil zu aufwändig. Die permanent notwendige Uhrenkorrektur findet fest verdrahtet elektronisch über Frequenzteiler statt, die sich grob selbst regeln. Manuell werden nur noch die Zeiten gemäß der Schaltregeln des gregorianischen Kalenders korrigiert. Ob man als GPS-Entwickler Gegner oder Befürworter der RT ist, ist vollkommen egal, weil die Technik ganz ohne diese Theorien auskommt. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass man den Gang von Uhren über einen Faktor vorausberechnen kann.

  475. Jocelyne Lopez

    @ NvB – Nr. 474: “Das die Gangraten der GPS-Uhren beobachtet und ggf. korrigiert werden, hat einen ganz anderen mehr pragmatischeren Grund […]“
    .

    Ich bin keine Uhrenbauerin, aber eins weiß ich mit absoluter Sicherheit: Es gibt keine „ideale Uhr“, wie sich es Einstein geträumt hat.

    Und eins weiß ich auch mit absoluter Sicherheit: Die Uhrenbauer tun pragmatisch alles, um die bestmöglichste Stabilität des Gangs der verschiedenen Bauarten gegen alle möglichen bekannten Störfaktoren zu gewährleisten, und sie arbeiten auch ständig zu diesem Zweck an der Entwicklung von neuen Bauarten. Das ist ihr Job und ich vertraue ihnen blind, dass sie ihren Job fantastisch tun. Sie haben Kenntnisse und Erfahrungswerte, sie testen das Verhalten ihrer Uhren im Labor unter verschiedenen Bedingungen soweit es möglich ist, es zu testen – sie können zum Beispiel nicht ihre Uhren auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigen oder den Gang einer Uhr über 1 Million Jahren beobachten, klar, so etwas kann man nicht von ihnen verlangen.

    Ich vertraue den Uhrenbauern absolut blind, dass sie alles tun und testen, um die Stabilität des Gangs ihrer Uhren bestmöglichst zu gewährleisten. Eins weiß ich aber auch mit absoluter Sicherheit von den Uhrenbauern: Sie haben sich nie darum gekümmert zu beobachten und zu testen wie sich eine Uhr verhält, wenn andere Uhren an sie vorbeirauschen. Das weiß ich mit Sicherheit: Die Uhrenbauer sind Techniker, keine Spinner. 😉

  476. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Das ist ja schön und gut und vor Allem sogar korrekt und das kann man auch machen. Nur leider geht es bei GPS nicht um den Bau einer Uhr bzw. eines Taktgebers selber, sondern nur noch darum, den Takt in etwa 20000km Höhe mit dem Takt auf der Erde zu synchronisieren und das möglichst einfach, kostenneutral und leichtgewichtig und da bieten sich ICs an, an denen die Sollfrequenz als Wert und die Istfrequenz nur noch an die Pins gelegt werden müssen, damit an einem weiteren Pin recht präzise die Sollfrequenz heraus kommt – allgemein hin nennt man solche Teile Frequenzstabilisatoren und wie sie arbeiten, ist weitgehend Blackbox, weil eigentlich nur wichtig ist, dass es funktioniert, was es ja auch tut. Sogar das hier Geschriebene ist noch recht unpräzise, weil nicht die Sollfrequenz feststeht, denn diese muss erst aus den Zeitstempeln, die in den Signalen übermittelt werden, errechnet werden.
    Wie dem auch sei – Sie sind wahrscheinlich auch keine Elektronikerin, so dass Ihnen auch hier nichts weiter übrig bleibt, einem solchen blind zu vertrauen. Ich bin zwar auch nicht (bloß) Elektroniker, sondern Mechatroniker und kenne von der breiten Palette an Fachgebieten jeweils nur etwa ein Viertel des gesamten Berges.

  477. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    04. Januar 2019 um 15:51
    @Albrecht Storz 4. Januar 2019 um 14:19

    „Nun gebe ich noch meine Kommentare dazu ab“

    Ich füge meine Kommentare mit „>> … /“ gekennzeichnet ein

    1) Wenn es kontrahierte Längen gäbe, müsste es auch kontrahierte Beobachter geben und mit diesen mitkontrahierte Maßstäbe und Einheiten.

    Es gibt keine „kontrahierten“ Längen oder Maßstäbe. Die „Kontraktion“ wird durch Messung in einem Inertialsystem, in dem sich die Länge oder der Maßstab bewegt, gemessen.

    >> Was soll das für ein Unterschied sein. „Es gibt keine ‚Kontraktion‘, aber Sie wird gemessen.“ Typisches Relatiphantasten-Gerede. Auf so ein halbgares Zeug kann man einfach nichts fundiertes Antworten. Und genau deshalb werden solchen unphysikalischen Reden auch angewandt. Verdummungstrategie./

    4) Zum Glück gibt es keine kontrahierten Längen oder kontrahierte Beobachter, genau so wenig wie beispielsweise perspektivisch geschrumpfte Menschen. Es handelt sich hierbei um reine Scheineffekte ohne jede physikalische Wirkung auf das beobachtete Objekt.

    Dem ersten Satz stimme ich zu. Beim zweiten Satz ist aber festzustellen, daß das Objekt sich nicht ändert, aber in einem Inertialsystem, in dem es sich bewegt, was Längen oder Zeitdauer anders gemessen wird und wirkt als in dem Inertialsystem, in dem es ruht.

    >> Hier finden wir das typische „Missverstehen“ in perfekter Anwendung. Natürlich ändert sich das Objekt nicht. Habe ich auch nirgends geschrieben. Wird einem aber gerade deshalb unterstellt. Mieser geht’s nicht./

    5) Ebenso wie Längenkontraktion aufgrund von Lorentz-Transformation ein reiner Scheineffekt ist, ist Zeitdilatation aufgrund von Lorentz-Transformation ein reiner Scheineffekt ohne jegliche physikalische Auswirkungen.

    Diese Scheineffekte sind aber im System, in dem das Objekt sich bewegt, messbar.

    >> Genau so, wie die perspektivische Verkleinerung messbar ist. Aber für das beobachtet Objekt Null Bedeutung hat./

    Dies sind z.B. Objekte, die bei hoher Geschwindigkeit „länger leben“ oder niedrigere Frequenzen senden oder auf niedrigeren Frequenzen resonant sind.

    >> Niemand weiß, ob einfach die höhere Energie die durch die Beschleunigung dem Teilchen zugeführt wir dessen längere Lebensdauer oder andere Effekte bedingt. Diese Beobachtungen können eines ganz gewiss nicht: eine unausgegorene, alogische Theorie stützen. Man muss nach anderen Erklärungen suchen./

    Zu 6) Die Darstellung mit irreführenden Begriffen wie Längenkontraktion oder Zeitdilatation sollte durch eine genauere aber trotzdem verständliche ersetzt werden.

    >> Das ist dann immer die letzte Bastion: die landläufigen Darstellungen wären ungenau! Da gibt es tausende Bücher, Sendungen, Lexikoneinträge, Diskurse, Vorträge, …, aber alles nur irreführend bis falsch wenn die Widersprüche offenbar werden. Lächerlicher geht es gar nicht mehr./

  478. Albrecht Storz

    Frau Lopez,

    „Und man kann sich auch nur im Kreise drehen, weil die SRT keine wissenschaftliche Theorie ist, sondern ein Betrug, ein wissenschaftlicher, historischer, gesellschaftlicher, experimenteller, kultureller und medialer Betrug. Und man kann nicht gegen einen Betrug mit Fachargumenten vorgehen. „

    So ist es.

    […………] Moderationshinweis: 3 Absätze gelöscht. Bitte keine ad hominem Äußerungen über Teilnehmer! Mässigen Sie bitte Ihren Umgangston und provozieren Sie bitte keine Eskalation! […………..]

    Ich glaube dass die Methoden heute auf einem unglaublichen Niveau sind. Alleine die Existenz des Honeypot „relativ-kritisch“ hat mir sehr stark zu denken gegeben. Ich frage mich auch schon, ob es einflussreiche Kreise gibt, die WISSEN, dass die sRT völliger wissenschaftlicher Unfug ist, und aus dubiosesten Gründen diese Menschheitsverdummung verteidigen lassen. Als alternative Erklärung bietet sich mir nur noch „weit verbreitete Stockblödheit“ an.

  479. Albrecht Storz

    Nicht von Bedeutung
    “ Nur leider gilt dann auch für Sie die klare Unterscheidung zwischen Maßstab und Maßstab bei jeder Erwähnung.“

    […………] Moderationshinweis: Kommentar gelöscht. Bitte keine ad hominem Äußerungen über Teilnehmer. Mässigen Sie bitte Ihren Umgangston und provozieren Sie bitte keine Eskalation! […………..]

  480. Albrecht Storz

    Nicht von Bedeutung
    “ Die permanent notwendige Uhrenkorrektur findet fest verdrahtet elektronisch über Frequenzteiler statt, „

    [……..] Moderationshinweis: Satz gelöscht. Bitte keine beleidigenden ad hominem Äußerungen über Teilnehmer. Sie werden in unserem Blog nicht geduldet und führen nur zu Eskalationen. [………]

    Das ist schlicht falsch.

    Es gibt
    a) eine Korrektur durch eine fest eingestellte andere Frequenz (Kompensation der anderen Gravitationsbedingungen) gegenüber baugleichen Erduhren
    b) regelmäßiger Abgleich mit der „Masterclock“ auf der Erde. (Ich vermute täglicher Abgleich, weiß es aber nicht sicher).

    Was soll man mit solchen Leuten anfangen, die einfach glauben was sie wollen und gegen Aufklärung völlig resistent sind?

  481. Albrecht Storz

    Die „Längenkontraktion“ ist der Schwachpunkt des sRT-Hirngespinst. Deshalb sind nvb und Herr Knoth auch so bemüht, dieses Thema aus dem Fokus zu drängen.

    Die Rede über Zeitdauern („Zeitdilatation“) ist für uns sehr viel schwieriger, da es keine rechten Begrifflichkeiten für unterschiedliche Zeitverläufe gibt. Alles was man dazu ausdrückt ist irgendwie verwirrend und missverständlich.

    Anders mit Längen. Hier besteht nur die eine Schwierigkeit sich mit dem Gedanken vertraut zu machen, dass es möglich wäre, dass in anderen Systemen, anderen Dimensionen, anderen Universen – oder anderen Inertialsystemen, es Meter geben KÖNNTE, die mit unserem Meter nicht identisch sind.

    Nimmt man dies in Betracht, so erkennt man den Urfehler der Relativisten: sie behaupten beobachtete Längen, die verschieden lang wären, je nach Beobachtungssystem.

    Dass aber, wenn dies tatsächlich so wäre, auch verschiedene Meter, ja nach Beobachtungssystem, vorliegen müssten, und dass die „verschiedenen Längen“ einer Länge wieder alle gleich lang sind, wenn man zu jedem Beobachtungssystem mit deren Meter misst, ist natürlich der Genickschuss für die sRT – und darf deshalb auf keinen Fall in größerem Umfang bekannt werden.

    Also wird von der Diskussion der „Längenkontraktion“ abgelenkt, diese möglichst vereitelt, oder, wenn alles nichts hilft, mit robusten Mitteln sabotiert.

  482. Albrecht Storz

    So langsam finde ich Ihre Moderation nicht mehr hilfreich, und auch nicht mehr neutral. Wenn jede berechtigte Kritik an Personen wegen „ad hominem“ gelöscht wird, aber andererseits ein „littel loius“ meine Person hier thematisieren darf, ohne dass dies irgend eine Relevanz zum Thema „Relativitätstheorie“ hätte, frage ich mich so langsam, ob ich das alles noch zur Aufklärung und zur Diskussion förderlich finde.

  483. Albrecht Storz

    Es ist schlicht so: wenn man den Kontrahenten, die in der besseren Position der Mainstreamhaltung sind, alle Mittel lässt, und der anderen Position, der Minderheitenposition, starke Restriktionen auferlegt, so müssen die „Mainstreamer“ einfach immer gewinnen – denn die kennen keine Skrupel beim Einsatz ihrer Mittel.

  484. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 05. Januar 2019 um 14:57

    Von den Antworten sind für mich nur folgende diskussionswürdig:

    Genau so, wie die perspektivische Verkleinerung messbar ist. Aber für das beobachtet Objekt Null Bedeutung hat.

    Die perspektivische Verkleinerung ist aber nicht Thema der Messbarkeit. Bei der Messung kann das Objekt beliebig weit weg sein, aber für den X-Abstand kommt immer derselbe Wert raus. Das ist bei bewegten Längen etwas anderes.

    Niemand weiß, ob einfach die höhere Energie die durch die Beschleunigung dem Teilchen zugeführt wir dessen längere Lebensdauer oder andere Effekte bedingt. Diese Beobachtungen können eines ganz gewiss nicht: eine unausgegorene, alogische Theorie stützen. Man muss nach anderen Erklärungen suchen.

    Im Prinzip denkbar. Dies entspricht der Argumentation von NvB. Nur dann stellt sich die Frage, welcher Mechanismus dies denn sein soll. Es ist doch eher so, daß Teilchen mit hoher Energie schneller zerfallen als Teichen mit niedriger Energie.

    Das ist dann immer die letzte Bastion: die landläufigen Darstellungen wären ungenau! Da gibt es tausende Bücher, Sendungen, Lexikoneinträge, Diskurse, Vorträge, …, aber alles nur irreführend bis falsch wenn die Widersprüche offenbar werden. Lächerlicher geht es gar nicht mehr.

    Es gibt aber im Bereich der Vorlesungsskripte, die man auch im Internet abrufen kann, bessere Darstellungen. Und wie auch Frau Lopez feststellte, werden etwa in scilogs die Begriffe richtiggestellt.

  485. Rudi Knoth

    Albrecht Storz
    05. Januar 2019 um 16:08

    Ach ja jetzt kommt Ihr „Steckenpferd“(Meins ist der Dopplereffekt).

    Die „Längenkontraktion“ ist der Schwachpunkt des sRT-Hirngespinst. Deshalb sind nvb und Herr Knoth auch so bemüht, dieses Thema aus dem Fokus zu drängen.

    Auf einmal sind NvB und auf derselben Seite. NvB betrachtet die Längenkontraktion weder als materiell noch als messbar. Auch lehnt er die SRT ab. Für ihn wir in den beiden Inertialsystemen nicht mal die gleiche Relativgeschwindigkeit zischen den Inertialsystemen gemessen. Aus meiner Sicht ist die Längenkontraktion nicht materiell aber messbar.

    Anders mit Längen. Hier besteht nur die eine Schwierigkeit sich mit dem Gedanken vertraut zu machen, dass es möglich wäre, dass in anderen Systemen, anderen Dimensionen, anderen Universen – oder anderen Inertialsystemen, es Meter geben KÖNNTE, die mit unserem Meter nicht identisch sind.

    Was die Inertialsysteme angeht (es geht hier um SRT), sind die Meter ruhend nebeneinander gelegt gleich.

    Also wird von der Diskussion der „Längenkontraktion“ abgelenkt, diese möglichst vereitelt, oder, wenn alles nichts hilft, mit robusten Mitteln sabotiert.

    Außer meinem Hinweis, sich auf das Thema Zeit festzulegen, sehe keine Vereitelung oder gar Sabotage.

  486. Nicht von Bedeutung

    @Albrecht Storz:
    Das ist schlicht falsch.

    Ja klar. Du weißt vermutlich nicht einmal, wie so ein Frequenzteiler- bzw. stabilisator arbeitet, aber einer, der es weiß, liegt falsch, oder wie? Von was für einer Art Aufklärung redest du hier eigentlich? Soll ich etwa mal damit anfangen, dich genauer aufzuklären?

    Die Satellitenuhren ticken gerinfügig schneller, als vergleichbare Erduhren, das ist Fakt. wieviel sie schneller ticken ist vollkommen irrelevant, weil am Ende nur der Erdtakt wichtig ist. Aus der Differenz zweier Zeitstempel des GPS-Signals lässt sich die Frequenz einer Erduhr ermitteln und wenn man diese durch die momentane Frequenz der Satellitenuhr teilt, kommt man an den Faktor, um welchen verlangsamt werden muss. All dies geht elektronisch per integriertem Schaltkreis, den man Frequenzstabilisator nennt – vollkommen automatisch, diskret und zuverlässig. Alles, was man nun noch tun muss, ist Zeitstempel übertragen, ggf. überwachen und diese Zeitstempel, wenn nötig korrigieren, was nur dann der Fall ist, wenn es die Schaltregeln des gregorianischen Kalenders erfordern – soweit ist die Technik inzwischen vorangeschritten, auch wenn du es nicht glaubst. Und Zeitstempel werden weitaus häufiger übertragen, als einmal am Tag – ich weiß nur nicht, ob ein Zeitstempel pro PRN-Code oder ein Zeitstempel pro PRN-Zyklus (1023000 PRN-Codes). Ein solcher Zyklus jedenfalls ist als Signal dort, wo er benötigt wird ganz zuverlässig 300m lang. Darüber hinaus werden besagte PRN-Codes auch noch für die Positionierung und zeitlichen Offsets der Satelliten herangezogen.

    Sofern du eine bessere, zuverlässigere und vor Allem einfachere Idee hast, wie das mit den Abgleichen funktionieren soll, lasse ich mich natürlich gerne belehren – ansonsten kann ich nämlich mit dir nichts anfangen.

    Wie auch immer. Soweit kann man sich mit entsprechenden Kenntnissen jedenfalls selbst in GPS-Technik einarbeiten. Das muss nun zwar auch nicht 100%ig korrekt sein, denn wie es genau funktioniert, wissen am Ende eh‘ nur zertifizierte Spezialisten und zu denen gehöre auch ich nicht.

  487. Nicht von Bedeutung

    @Albrecht Storz:
    Ich weiß nicht, woher du die Info nimmst, ich würde die LK hier in den Fokus drängen. Vermutlich ist es ja an dir vorbeigegangen, aber ich komme ganz ohne LK aus. Nur an der ZD (bzw. falsch gehende Uhren) komme auch ich nicht vorbei.
    Der logische Schluß daraus: Solange man Meter über LG und Sekunde definiert, kommen in zueinander bewegten Systemen dank unterschiedlich gehender Uhren definitiv unterschiedliche Meter zustande. Definiert man hingegen Sekunden über LG und Meter, kommen in zueinander bewegten Systemen dank unterschiedlich gehenden Uhren unterschiedliche Geschwindigkeiten heraus.

  488. Albrecht Storz

    Über Zahlen, Einheiten, Beobachter

    Was sagt uns die Zahlenangabe „1,8“?

    Nichts.

    Was sagt uns die Angabe „1,8 Meter“?

    Sehr viel. Etwa die durchschnittliche Größe eines erwachsenen Menschen. Die Distanz, die ein erwachsener Mensch mit zwei kleineren Schritten zurück legt. …

    Es ist der „Verdienst“ von Einstein et al. die Tatsache aus dem wissenschaftlichen Bewusstsein verdrängt zu haben, dass aus der Mathematik erst durch Einheiten für Menschen, für Beobachter, für uns Menschen relevante Bezüge hergeleitet werden können. Alles andere ist Zahlenspielerei. Erst Mathematik verbunden mit Einheiten ist Physik.

    Was sagt uns die Aussage: „Ein erwachsener Mensch ist durchschnittliche 5,2 Meter groß!“?

    Dass der Aussagende entweder ein kompletter Idiot ist, in einem anderen Universum lebt – oder dass er unwissentlich einen falschen Maßstab verwendet!

    Relativisten sind wie kleine Kinder, die die Größe eines Menschen in der Entfernung mit einem Zentimetermaßstab nahe vor ihren Augen messen, und dann überzeugt sind, der Mensch dort wäre nur 2 cm groß.

  489. Albrecht Storz

    Ich werde hier meine Aktivitäten beenden weil es mir nichts mehr bringt.

    Frau Lopez brauche ich von nichts zu überzeugen.

    Herr Knoth und nvb haben mE kein Interesse an der Wahrheit. Sie versuchen nur mit unterschiedlichen Mitteln das Unsinnssystem sRT am Leben zu erhalten oder ihre eigenen, seltsamen Ideen zu verbreiten. Die sRT ist ohne „Längenkontraktion“ in der heute verbreiteten Interpretation tot.

    Für kein sehr schnelles Objekt ist irgend eine Distanz verkürzt. Die Relativisten legen einfach die falschen Maßstäbe an.

    Ein annähernd mit LG fliegendes Raumschiff misst eine Distanz zwischen Erde und Proxima Centauri auf 4,24 Lichtjahre und braucht um diese Strecke zurück zu legen 4,24 Jahre. Wenn das Raumschiff genau so schnell zurück kehrt wird die Besatzung bei Ankunft bei der Erde 8,48 Jahre älter sein – genau so, wie die Menschen auf der Erde auch.

    Das ist alles. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

  490. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    05. Januar 2019 um 16:42
    „Ach ja jetzt kommt Ihr „Steckenpferd“(Meins ist der Dopplereffekt).“

    Eine interessante Parallele zu Herrn Schulz.

    Der Doppler-Effekt ist genau so zu betrachten wie der Perspektiv-Effekt: die Daten bedürfen einer Korrektur, da sie durch die Messbedingungen verzerrt sind.

    Indem die Relativisten eine falsche, unphysikalische Korrektur anwenden, sehen sie Dinge, die nicht der Fall sind.

  491. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    05. Januar 2019 um 16:23

    „Die perspektivische Verkleinerung ist aber nicht Thema der Messbarkeit. Bei der Messung kann das Objekt beliebig weit weg sein, aber für den X-Abstand kommt immer derselbe Wert raus. Das ist bei bewegten Längen etwas anderes.“

    Nein. Beide Beobachtungseffekte sind auf die exakt gleiche Weise zu korrigieren:

    Man misst die Länge eines Einheitsmeters beim beobachteten Objekt und korrigiert seine eigene Messung mit dem gewonnenen Proportionalitätsfaktor „Länge eigener Einheitsmeter / Länge beobachteter Einheitsmeter“.

    Wenn man die scheinbare Größe eines in der Ferne stehenden Menschen misst, und die scheinbare Länge eines Einheitsmeters dort, errechnet man unschwer die tatsächliche Größe des Menschen.

    Analog ist bei bewegten Objekten zu verfahren. Dort ist nur eben ein mitbewegter Einheitsmeter zu vermessen.

  492. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 05. Januar 2019 um 18:52

    So würde man wohl in einer experimentellen Messung vorgehen. Man misst die Länge im Messsystem und multipliziert mit dem Faktor Gamma um die Länge des Objektes im Inertialsystem, in dem das Objekt ruht.

  493. Valentin von Denker

    @Albrecht Storz

    Ich bin auch ein „Austreter“.
    „Der Spiegel“ 3/2005, Seite 134!
    Die ORIGINALE EINSTEINSCHE Spezielle Relativitätstheorie Darstellung: Zug und Gehsteig!

    Was sagt der gute Einstein: Wir müssen beide Inertialsysteme als BEWEGENDE annehmen!

    Erstes Bild: Der Zugreisende in dem gleichförmig fahrenden (Laut Einstein; stehenden) Zug sieht gerade das Licht sich auf dem Boden ausdehnen.
    Zweites Bild: Der auf dem Bahnsteig Stehende (Laut Einstein; fährt der Bahnsteig und der Zug steht!) sieht denselben Lichtstrahl sich in der Fahrtrichtung schräg ausdehnen! Vom Bahnsteig aus zu betrachten, hinterlässt derselbe Lichtstrahl einen längeren Weg!

    FREILICH!

    Was sagt der gute Einstein: Wir müssen beide Inertialsysteme als BEWEGENDE annehmen!

    Wie sieht der Zug Reisende(Stehende!), den aus der („fahrenden“!) Peron-Laterne gerade zum Boden gerichteten Lichtstrahl?
    >>Aber seit hundert und etlichen Jahren, aus den unzähligen Milliarden, ist niemand mit dem Zug oder mit dem Auto gereist? Niemand hatte von dem stehenden Fahrzeug den senkrecht fallenden Regen oder Schnee beobachtet, der nach dem Losfahren (!), abhängig von der Geschwindigkeit des Fahrzeuges, entgegen der Fahrtrichtung in schräger Bahn auf die Erde gefallen ist?<<
    Dies ist, freilich, nur die Situation mit dem MANIPULIERTEN LICHT
    für das „Einstein-Theoretische-Physik-Theater“ und bestimmte Personen!
    HAHA!
    Bitte keine Antwort!
    Apropos!
    In Stoffgeschäften ist der Meter-Stab 1 oder 2 cm kürzer, aber dort kriegt man immer(!) Minimum 5% Gratis-Stoff, aber die 5% sind kein Scheinmaß!
    HAHA!
    Viel Spaß wünscht Ihnen,
    Valentin von Denker

  494. little Louis

    Hallo Herr Storz aus Nirgendwo

    Falls ich mich richtig erinnere, habe ich bisher noch nichts gegen Ihre Argumentation ins Feld geführt. Aber ich wundere mich nur ein wenig.
    Weshalb?
    Weil der größte Teil der Autoren, die auf dieser webseite (oben) unter der Rubrik „Links“ aufgeführt ist, doch eigentlich zumindest überwiegend fast derselben Meinung ist,wei Sie auch. Und das schon seit Jahrzehnten.
    Ich persönlich bemühe mich zum Beispiel gerade, mir (neben Anderem)die aktuellen Büchlein von Peter Ripota zu Gemüte zu führen.

    Zu Ihrer Hauptthematik:
    Auch ich bin mir da noch nicht so ganz sicher, ob nicht eine geeignete Anfangsdefinition des (theoretischen) Konstrukts „Inertialsystem“ nicht dazu benutzt worden sei könnte, um in einer Art von „regressiver Zirkeldefinition“ jeweils immer wieder neu sich selbst mit sich selbst zu beweisen und sich dadurch (zumindest formal) gegen fast jede Kritik zu immunisieren.

    Nun ist aber doch der Gedanke,dass der Name Albrecht Storz ein (zum Beispiel) Pseudonym von einem der hier verlinkten Autoren sein könnte (!!! drei Ausrufezeichen hinter könnte) nicht allzu abwegig und auch in keiner Weise ehrenrührig. Weshalb also Ihre Aufregung bei Hinweisen auf oder Fragen zu Namen (oder evntuellen Pseudonymen) von Forenten? Zumindest ich verstehe das also nicht so ganz. (Bin aber auch nicht beleidigt deswegen) (-:

  495. Albrecht Storz

    little Louis

    das Interesse von Forenten an einer Person, über das Thema und die Argumentation hinaus, ist idR unangemessen. Ich habe da schlechte Erfahrungen gemacht. Mit ausreichender krimineller Energie oder Skrupellosigkeit können uU Lebensentwürfe zerstört werden (solche Versuche werden gemacht).
    Ich sehe etwas anderes darin, nach Strukturen oder Hintergründen von möglicherweise organisiert auftretenden Infokriegern zu suchen. Zumal, wenn diese Mainstream vertreten und daher idR bestens etabliert sind und kaum etwas zu befürchten haben.
    Der Dissidentenstatus ist dagegen immer kritisch.
    Ganz unabhängig davon empfinde ich Ihr Interesse völlig unangemessen und äußerst unangenehm.
    Schwamm drüber. Ich will hier sowieso nicht mehr groß weiter aktiv sein.

  496. Jocelyne Lopez

    Der SciLogs-Blogger Joachim Schulz praktiziert genauso eine unbegründete Zensur in seinem neuesten Blog „Der experimentelle Befund zur Längenkontraktion“.

    Nachstehend meinen heutigen gelöschten Beitrag, der von Joachim Schulz wegen „faktenfreien Belehrungen“ gelöscht wurde:
    .
    .

    Zitat Joachim Schulz- 8. Januar 2019 – 03:29 Uhr :

    Eine Theorie, die nur dem Ruhesystem Realität zuspricht, gibt es nur in der Phantasie einiger Relativitäts-Kritiker. Es wäre eine ziemlich zerstückelte Weltsicht.“
    .

    Zitat Jocelyne Lopez – 8. 01.2019 gegen 8:30 Uhr – gelöscht

    Eine Theorie, die einer und derselben physikalischen Realität verschiedene Zustände zuspricht, gibt es nur in der Phantasie einiger Relativitäts-Anhänger. Es ist eine reine esoterische Weltsicht.

    1. Längenkontraktion:

    Ein starrer Stab bzw. ein Zug kann materiell nur eine einzige Länge zwischen seinen beiden Enden in der physikalischen Realität haben. Sie haben ja auch selbst im Anklang mit Ihrem Kollegen Markus Pössel schon vor Jahren ausgesagt, dass bei dem Effekt „Längenkontraktion“ der SRT keine materiellen Veränderungen der physikalischen Objekte stattfinden: Bei dem Effekt „Längenkontraktion“ der SRT behalten die Objekte stets ihre einzige und einmalige materielle räumliche Ausdehnung bei.

    Einige Relativitäts-Anhänger dagegen haben die esoterische Vorstellung, dass ein und denselben Stab bzw. Zug zwei bzw. unendlich viele verschiedenen materiellen Ausdehnungen im Raum haben können.
    Das ist Esoterik. Das ist magische Schöpfung bzw. Abschaffung von Materie. Das kann u.U. der Vorstellung von unendlich vielen Paralleluniversen entsprechen.
    .

    2. Zeitdilatation:

    Zwischen zwei Ereignissen kann es nur eine einzige Zeitdauer geben, die Einstein selbst in seiner Meßvorschrift für eine Rundreise explizit mit der Zeitdauer t’A – tA vorgibt.

    Es kann dementsprechend auch für die Dauer der Rundreise der Zwillinge im Zwillingsparadoxon zwischen dem Zeitpunkt t (Ereignis „Trennung“) am Ort A und dem Zeitpunkt t‘ (Ereignis „Wiedervereinigung“) am Ort A auch dementsprechend nur eine einzige Zeitdauer geben.

    Zeigen die Uhren zwischen diesen zwei Ereignissen, wenn sie wiederzusammengeführt werden, zwei verschiedene Zeitdauer der Rundreise an, ist es weder von der Logik noch von der Metrologie her zulässig, diese zwei verschiedenen Zeitdauer als gültig anzunehmen, sie müssen als Fehlmessungen verworfen werden:

    a) Es kann von der Logik her nur eine einzige Zeitdauer zwischen zwei Ereignissen bzw. zwei Zeitpunkten geben.

    b) Es darf von der Metrologie her nur eine einzige Zeitdauer zwischen zwei Zeitpunkten mit ein und derselbe Maßeinheit „Sekunde“ geben. Einzig die Uhr, die die Zeitdauer der per Konvention vorgegebenen Dauer der SI-Sekunde anzeigt (= unbewegte Primär-Uhren in Metrologie-Instituten), ist richtig gelaufen und zeigt die einzig gültige und zulässige Zeitdauer der Rundreise an. Alle Uhren, die eine andere Zeitdauer anzeigen sind per Definition falsch gelaufen, sprich sie haben sich aus irgendwelchen technischen bzw. physikalischen Störfaktoren verstellt. Es handelt sich um Fehlmessungen, die zwingend verworfen werden müssen.

  497. Frank Wappler

    Jocelyne Lopez schrieb (#34, 08. Januar 2019 um 10:42):
    > 1. Längenkontraktion:
    > Ein starrer Stab bzw. ein Zug kann materiell nur eine einzige Länge zwischen seinen beiden Enden in der physikalischen Realität haben.

    Man spricht dabei auch vom „(eindeutigen) räumlichen Abstand“ der betreffenden beiden Enden voneinander, bzw. (falls diese beiden Enden nicht nur gegenüber einander starr blieben, sondern sogar gegenüber einander ruhten) von der „(eindeutigen) Distanz“ der betreffenden beiden Enden gegenüber einander.

    > […] dass bei dem Effekt „Längenkontraktion“ der SRT keine materiellen Veränderungen der physikalischen Objekte stattfinden: Bei dem Effekt „Längenkontraktion“ der SRT behalten die Objekte stets ihre einzige und einmalige materielle räumliche Ausdehnung bei.

    Richtig. (Es wirkt deshalb allerdings irreführend, in diesem Zusammenhang überhaupt von einem „Effekt“ zu reden; es handelt sich stattdessen um eine bestimmte Versuchsanordnung zum Vergleich von Längen; auch/richtiger „Einstein-Projektion“ genannt.)

    > Einige Relativitäts-Anhänger dagegen haben die esoterische Vorstellung, dass ein und denselben Stab bzw. Zug zwei bzw. unendlich viele verschiedenen materiellen Ausdehnungen im Raum haben können.

    Die Vertreter derartiger Vorstellung als „Relativitäts-Anhänger“ zu bezeichnen, erscheint verleumderisch gegenüber der (Einsteinschen) Relativitäts-Theorie und deren gewissenhaften Anhängern bzw. Nutzern.

    > 2. Zeitdilatation:
    > Zwischen zwei Ereignissen kann es nur eine einzige Zeitdauer geben […]

    Man spricht stattdessen vom „(eindeutigen) zeitlichen Abstand“ der betreffenden beiden (voneinander „zeitlich getrennten“) Ereignisse voneinander;
    und im Allgemeinen vom Fachbegriff der „(eindeutigen) Lorentzschen Distanz“ der betreffenden beiden Ereignisse voneinander.

    Mit „Dauer“ bezeichnet man stattdessen das zeitliche Maß jeweils eines einzelnen Beteiligten.
    Die (eindeutige) Dauer eines bestimmten Beteiligten, von dessen (Anzeige der) Teilnahme an einem bestimmten Ereignis, bis zu dessen (Anzeige der) Teilnahme an einem bestimmten anderen Ereignis, entspricht dabei (selbstverständlich) der Summe (bzw. dem Integral) der einzelnen (jeweils eindeutigen) zeitlichen Abstände bzw. Lorentzschen Distanzen zwischen Paaren von Ereignissen, an denen dieser Beteiligte dazwischen nacheinander teilgenommen hatte.

    Als der eindeutige zeitliche Abstand (die eindeutige Lorentzsche Distanz) zwischen zwei (voneinander „zeitlich getrennten“) Ereignissen wird dabei das Maximum (bzw. das Supremum) aller eindeutigen Dauern der Beteiligten definiert, die sowohl an dem einen als auch an dem anderen Ereignis teilgenommen hatte.
    (Einige erforderliche Grundlagen des Vergleichs von Dauern sind u.a. dort skizziert …)

    > Es kann dementsprechend auch für die Dauer[n] der Rundreise[n] der Zwillinge im Zwillingsparadoxon zwischen […] Ereignis „Trennung“ […] und Ereignis „Wiedervereinigung“ […] nur eine einzige Zeitdauer geben.

    Nein; weil bzw. sofern:

    – die beiden betreffenden „Zwillinge“ zwischen […] Ereignis „Trennung“ […] und Ereignis „Wiedervereinigung“ nicht beide zusammen an genau den selben Ereignissen teilnahmen (also durchwegs koinzident geblieben wären, sodass von „Trennung“ gar keine Rede sein könnte);
    insbesondere sollte der eine „Zwilling“ zwischendurch an einem Ereignis „Wende“ teilgenommen haben, und der andere ausdrücklich nicht, und

    – die Summe bzw. das Integral der zeitlichen Abstände (Lorentzsche Distanzen) der Ereignisse, an denen der eine „Zwilling“ zwischendurch teilgenommen hatte ungleich der Summe bzw. des Integrals der zeitlichen Abstände (Lorentzschen Distanzen) der Ereignisse ist, an denen der andere „Zwilling“ zwischendurch teilgenommen hatte. Insbesondere soll in den beispielhaften „Zwillings“-Versuchen die Summe aus dem (eindeutigen) zeitlichen Abstand zwischen Ereignis „Trennung“ und Ereignis „Wende“ und dem (eindeutigen) zeitlichen Abstand zwischen Ereignis „Wende“ und Ereignis „Wiedervereinigung“ kleiner sein als der (eindeutige) zeitlichen Abstand zwischen Ereignis „Trennung“ und Ereignis „Wiedervereinigung“.

  498. Jocelyne Lopez

    Herr Wappler, leider muss ich hier wiederholen, dass ich Sie nicht verstehen kann.

    Ich verstehe Ihre Gedanken und ich verstehe Ihre Sprache nicht, und zwar seit ca. 10 Jahren, obwohl ich mich darum sehr bemüht habe, das versichere ich Ihnen. Das wird leider mit der Zeit nicht besser, es gibt zwischen uns eine unüberwindbare Kommunikationssperre, ich kann es nur feststellen und bedauern, aber leider nicht ändern. 🙁

    Deshalb bitte ich um Ihr Verständnis, dass ich nicht weiter auf Ihren Kommentar eingehe.

  499. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    leider muss ich hier wiederholen, dass ich Sie nicht verstehen kann.
    Das lässt sich nachvollziehen, wenn man das gleiche denkt. Bei mir liegt es daran, dass manch ein Einstein-Versteher der Meinung ist, eine mathematische Formel sage mehr als Worte. Leider sagt einem eine mathematische Formel aber nicht, das erstens Gegenstände nicht aus Integralen, sondern aus Atomen bestehen und zweitens der Abstand zwischen zwei Atomen nicht vom Bezugssystem abhängt und nur einer sein kann und drittens, dass auf solchen Abständen mit einer Uhr nur eine Zeit gemessen werden kann. Woran liegts bei Ihnen?

  500. Jocelyne Lopez

    NvB, verstehen Sie vielleicht, was Herr Wappler denkt und erklären will wenn ich sage:

    Zwischen zwei Ereignissen bzw. zwei Zeitpunkten kann es nur eine einzige Zeitdauer geben

    und wenn er antwortet:

    Nein.

    Mit diesem „Nein“ ist die weitere Kommunikation unmöglich. Das verprellt dermaßen mein logisches Denken, dass ich mich nicht einmal mit Erläuterungen beschäftigen will. Das ist reine Esoterik, und ich habe keinen Hang zur Esoterik.

  501. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    NvB, verstehen Sie vielleicht, was Herr Wappler denkt und erklären will wenn ich sage…

    Es tut mir leid, dass ich Ihnen das jetzt so sagen muss, zumal Sie es ja oft genug hören, aber ähh Nein. 😆

    Für mich sind seine Antworten größtenteils nicht mal Esoterik, denn sogar Esoterik macht teilweise sogar noch Sinn. Seine Argumente machen für mich manchmal nicht mehr Sinn, als jene einer gewissen Vicky Pollard aus litte Britain USA („Ja aber nein aber ja aber nein aber ja aber…“).

  502. little Louis

    @ A.S
    Finde ich zwar etwas seltsam und eigentlich auch etwas schade. Ist aber ansonsten zumindest für mich kein größeres Problem. Sie können selbstverständlich tun, was Sie glauben, tun zu müssen. Ich bitte dann aber auch darum, in irgendwelchen Fogekommentaren wo auch immer nicht mehr auf L.L. einzugehen bzw. sich auf dessen Kommentare zu beziehen.

  503. Gerd Termathe

    @Rudi Knoth 06. Januar 2019 um 08:26

    „Man misst die Länge im Messsystem und multipliziert mit dem Faktor Gamma um die Länge des Objektes im Inertialsystem, in dem das Objekt ruht.“

    Das haben Sie sehr schön gesagt, haben Sie doch damit exakt beschrieben, was genau die Lorentztransformation (für x=ct) macht, ohne dass Sie sich dessen bewusst gewesen wären (hier ein Bild dazu: https://c.1und1.de/@519542296413215474/8XwUs5qIQdCkIEzIRGMztA):

    Bei der Hin-Transformation werden, durch irreführende Namensgebung verdeckt, effektiv beide Seiten der „Galilei-Transformation“ mit dem gleichen Faktor (Lorentzfaktor) multipliziert.

    Bei der Rück-Transformation, wo man statt der Ausgangssituation völligen Unsinn erhält, offenbart sich dann, worauf die ganze Relativitätstheorie beruht:

    Auf der Annahme, dass wir alle Idioten sind.

  504. Jocelyne Lopez

    @ Little louis – Nr. 502 : „@ Albrecht Storz: Finde ich zwar etwas seltsam und eigentlich auch etwas schade. Ist aber ansonsten zumindest für mich kein größeres Problem. Sie können selbstverständlich tun, was Sie glauben, tun zu müssen. Ich bitte dann aber auch darum, in irgendwelchen Fogekommentaren wo auch immer nicht mehr auf L.L. einzugehen bzw. sich auf dessen Kommentare zu beziehen.“
    .

    Eigentlich konnte ich die Irritation und das Unbehangen von Herrn Storz verstehen, dass Sie Einzelheiten über seine bürgerliche Identität bzw. seinen Wohnsitz herauskitzeln wollten. Es handelt sich dabei um private Daten, die gesetzlich durch Datenschutz streng geschützt sind und einzig von dem Betroffenen selbst in der Öffentlichkeit des Internets freiwillig preiszugeben sind, oder eben nicht. Die Bedenken, die dabei Herr Storz in seinem Beitrag Nr. 495 dargelegt hat, sind nicht von der Hand zu weisen, zumal die Kritiker der Relativitätstheorie seit 15 Jahren schutzlos und machtlos aus dem Hinterhalt als Zielscheibe einer extrem aktiven Szene von anonymen Figuren genommen werden, die mit krimineller Energie und strafrechtlich relevanten Methoden völlig skrupellos agieren (Netzwerk RelativKritisch/PSIRAM/GWUP & co).

    Herr Storz hat bezüglich seiner Irritation Ihnen angeboten „Schwamm drüber“. Das sollten Sie akzeptieren, little Louis.

  505. Albrecht Storz

    Jocelyne Lopez
    09. Januar 2019 um 09:35

    „Herr Storz hat bezüglich seiner Irritation Ihnen angeboten „Schwamm drüber“. Das sollten Sie akzeptieren, little Louis.“

    Danke.

    Hier noch ein kurzer Gedanke zum Zwillings-Paradoxon, dass von Herr Wappler mal wieder thematisiert und verwurstelt wurde:

    Es wird immer behauptet, der reisende Zwilling würde bei der Rückkehr jünger sein obwohl Relativität in Bezug auf die Bewegung gilt, weil der reisende Zwilling „das Inertialsystem wechselte“.

    Das ist kompletter Unfug. Wenn Zeitverläufe unterschiedlich schnell sein könnten, so müsste sich die Differenz über Phasen bzw. Dauern aufsummieren. Durch einen praktisch instantanen Wechsel von Inertialsystemen (Gedankenexperiment, abstrahiert auf pure Bewegung, ohne Beschleunigungen) kann keine Differenz aufsummiert werden.

    Betrachtet man die einzelnen Phasen, so gibt es keinerlei Begründung für eine Differenz in der Geschwindigkeit der Alterung der beiden Zwillinge:

    – Reise des Zwillings von der Erde weg: beide einsteinverwirrten Zwillinge werden gegenüber dem jeweils anderen Zwilling eine Zeitdilatation annehmen. Die Situation ist aber völlig symmetrisch. Für keinen von beiden kann ernsthaft etwas anderes angenommen werden, da sich beide gegeneinander relativ bewegen. Es gibt keinen objektiven Unterschied zwischen den beiden. Also sind die Zwillinge in jedem Moment der Fort-Reise gleich alt.

    – Wechsel des Inertialsystems des reisenden Zwillings: diese erfolgt (abstrahiert) instantan. Es kann keine Zeitdilatation über diesen einzelnen Moment aufsummiert werden. Also sind beide Zwillinge immer noch gleich alt.

    – Rückreise des reisenden Zwillings: wieder ist die Situation völlig symmetrisch. Beide nehmen einsteinverwirrt an, der andere Zwilling alterte langsamer. Beide bewegen sich relativ zueinander. Es gibt keinen objektiven physikalischen Unterschied zwischen den Zwillingen. Also altern sie tatsächlich auch hier wieder gleich schnell (oder langsam, wie man es sehen will). Sie sind in jedem Moment der Rückreise gleich alt.

    – Ankunft des reisenden Zwillings bei seinem zurück gebliebenen Zwillings ist wieder ein instantaner Wechsel des Inertialsystems. Es kann keine Zeitdilatation über diesen einzelnen Moment aufsummiert werden. Also sind beide Zwillinge immer noch gleich alt.

    Der „Wechsel des Inertialsystems“ kann überhaupt keine Rolle für die Alterung der Zwillinge spielen, da diese Wechsel im Gedankenexperiment ohne Beschleunigung instantan, also unmittelbar, erfolgen. Tatsächlich habe ich aber sogar „Begründungen“ gelesen, wonach bei den Inertialsystemwechseln schlagartige Alterungen oder gar Verjüngungen erfolgen sollten. Was für ein Quatsch.

    Wie man so eine völlig abstruse Behauptung der unterschiedlichen Alterung von reisenden/ ruhenden Zwillingen/ Beobachtern aufrecht erhalten kann, ist mir wirklich ein Rätsel. Gibt es nur noch Minderbegabte an den Unis?

    (Nichts gegen Minderbegabte. Nur sollten diese nicht alleine die Agenda bestimmen bzw. über Wahrheit und Irrtum entscheiden.)

  506. Nicht von Bedeutung

    @Gerhard Termathe:

    Das haben Sie sehr schön gesagt

    Ja, sehr schön… Sie klangen im Anschluß daran aber auch nicht schlecht.

    Hintergrund: Die zeitliche Periodendauer ist das Pendant zur räumlichen Wellenlänge.

    Nun wird die Sekunde über einen Zählwert (9192631770) definiert, mit dem Periodendauern (also Wellenlängen) gezählt werden und der Meter ist dann die Strecke, die Licht in einer 299792458tel Sekunde (etwa 31 Takte) zurück legt. Und wie lange dauert nun eine solche Periode? Welche Wellenlänge resultiert daraus? Man weiß es nicht, denn man kann sie nicht messen, weil der Meter ja noch gar nicht definiert wurde. Der Fall aber, dass sich besagte Periodensauer/Wellenlänge gemäß gravitativer Rorverschiebung und Doppler-Effekten verändert, weswegen Uhren von Gravitation und Bewegung beeinflusst werden können, wird gar nicht in Betracht gezogen, geschweige denn Peer reviewed. Die Längenkontraktion steckt genau nur in diesem Sachverhalt, denn wenn man Wellenlängen und Periodendauern eine gewisse Identität zugesteht, was sonst auch getan wird, gilt für Strecken auf die Art das selbe wie für Zeiten. Löst man besagten Kreisbezug auf, indem man Zeiten über Strecken definiert (statt andersrum), gilt es nur noch für Zeiten.

    Auch daran erkennt man, worauf die RT beruht.
    Auf der Annahme, dass wir alle Idioten sind. 😆

  507. Rudi Knoth

    @Gerd Termathe 09. Januar 2019 um 00:52

    Bei der Rück-Transformation, wo man statt der Ausgangssituation völligen Unsinn erhält, offenbart sich dann, worauf die ganze Relativitätstheorie beruht:

    DAS sehe ich nicht so. Sie schreiben ja selber, daß nach der Rücktransformation in der Summe die Identität gegeben ist. Und auch die Summe der Teilausdrücke ergibt die Identität.

    Gruss
    Rudi Knoth

  508. little Louis

    @ J.L um 09:25
    Das kann man alles verstehen. Nun habe ich aber niemanden zu irgenetwas gezwungen oder genötigt. (Wie sollte/könnte ich auch und warum ?) Sondern nur ein paar lockere Anspielungen gemacht.Nun schien er sich aber über mich fast genauso aufgeregt zu haben,wie über seine Meinungskontrahenten. Ich hatte ja „Schwamm drüber“ schon akzeptiert. Das gilt aber für beide Seiten. Also gut, kauf ich mir halt nochmal einen Vorrat an Schwämmen.

  509. little Louis

    Nachtrag: (da ich bisher vergessen hatte, das zu erwähnen):

    Bürgerliche Identitäten von Personen mit diesem Namen kann man mit wenigen Klicks „googeln“. Was daran unseriös sein soll, eschließt sich mir nicht. Falls jemand das unangenehm sein sollte, kann er sich ja „Big Louis“ nennen. (-:
    Und das nur ganz, ganz nebenbei: Ich lasse die Identifikation meiner IP- Adresse auf diesem Blog ja auch zu.Und ich benutze noch nichtmal eine „verdeckte“ Mailadresse. Was ein ziemlicher Vertrauensvorschuss ist. ((-:

  510. Valentin von Denker

    @Sehr geehrte Damen und Herren!
    >>Ich bin auch ein „Austreter“.
    „Der Spiegel“ 3/2005, Seite 134!
    Die ORIGINALE EINSTEINSCHE Spezielle Relativitätstheorie Darstellung: Zug und Gehsteig!<<

    Darf ich Sie, ausnahmsweise, um eine Antwort bitten!
    Ich möchte wissen, wie im „Der Spiegel“ (oben) die Darstellung des an der Entstehung befindlichen gerade zum Boden gerichteten einzigen Lichtstrahls weiter läuft!
    Der Zug ist in Bewegung, usw.…
    Ich brauche ein hochphysikalische, aber einfache, Erklärung, oder nichts!
    Danke im Voraus,
    Valentin von Denker

  511. Jocelyne Lopez

    @ Little Louis – Nr. 508 und 509: Sich mit Google über die Identität eines namentlich auftretenden Kommentatoren zu erkundigen ist eine Sache, die jedem zusteht.

    Diese Recherchen öffentlich in einer Diskussion zu stellen, ohne Anlass und Notwendigkeit, ist eine andere Sache, die ich auch als unangenehm und unangemessen empfunden hätte.

  512. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 09. Januar 2019 um 11:57

    Das beliebte Zwillingsparadoxon.

    Sie haben mit Ihrer Beschreibung für den Hinweg vollkommen recht. Nun schauen wir uns den Rückweg an. Im Falle der Rückreise ruht der reisende Zwilling in einem Inertialsystem, das sich in Richtung Erde bewegt. In diesem Inertialsystem ist aber der auf der Erde verbleibende Zwilling älter. Denn eine Uhr auf dem Zielplaneten, die im Inertialsystem, in dem Erde und Zielplanet ruhen, synchron ist, geht gegenüber der Uhr auf der Erde nach. Also die Uhr auf der Erde geht „schlagartig“ im Inertialsystem, in dem der reisende Zwilling jetzt ruht, vor.

    Aber eigentlich wollte ich das Zeitthema systematisch mit Zeidilatation und Relativität der Gleichzeitigkeit und danach dem Uhrenparadoxon (das ja das halbe Zwillingsparadoxon ist) beschreiben.

  513. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Sie haben mit Ihrer Beschreibung für den Hinweg vollkommen recht.

    Nö. Er hat beim Zwillingsparadoxon komplett recht. Es gibt keine Inertialsysteme, sondern nur zueonander bewegte Objekte. Für diese Objekte gilt das RP, solange keine gegenüber einem Raum konstante Geschwindigkeit gemessen oder festgelegt wurde.
    Die SRT gilt, solange alles wechselseitig und symmetrisch ausfällt. in Symmetriebruch, den man fadenscheinig mit der RdG begründet, killt die Theorie.
    Eine Uhr geht nur den Umständen, denen sie ausgesetzt ist, entsprechend genau und diese Umstände beachtet die SRT erst beim fließenden (jedoch recht harten) Übergang in die ART und selbst dabei ignoriert man den Kreisbezug, den man sich bei der augenblicklichen Definition von Sekunde und Meter einhandelt. Leider fällt mir an dieser Stelle immer nur ein Zitat von Peter Rütten ein. Wenn es so etwas wie eine Hitparade der SchlePhy geben würde, wäre die SRT auf platz zwei. Der Erste Platz ist dauerhaft für String-Theorien reserviert.

  514. Frank Wappler

    Jocelyne Lopez schrieb (500., 08. Januar 2019 um 20:41):

    > NvB, verstehen Sie vielleicht, was Herr Wappler denkt und erklären will wenn […]

    Eine Nachfrage zu meinem Kommentar (497., 08. Januar 2019 um 16:41),
    und sogar versehen mit konkreten Zitaten! Respekt!

    (Und wie schon oben bemerkt, 233., 19. Dezember 2018 um 18:58, hoffe ich auch weiterhin, dass Luitpold Mayr, dem der obige Artikel offensichtlich gewidmet ist, es nicht als unmäßig störend empfände, dass sich dadurch eine (weitere) fachliche Diskussion über die Einstein-Physik ausgerechnet hier entwickeln sollte …)

    > ich sage:

    … vgl. https://www.kritik-relativitaetstheorie.de/2018/12/luitpold-mayr-theorie-der-zeit/#comment-66026

    bzw. meine „ursprüngliche Quelle“

    https://www.kritik-relativitaetstheorie.de/2018/12/dirk-freyling-ueber-den-modernen-zensurbetrieb/#comment-66025

    > > – Zwischen zwei Ereignissen bzw. zwei Zeitpunkten kann es nur eine einzige Zeitdauer geben

    Ja-Ja, das habe ich gelesen, und in meinem Kommentar zitiert (in Zeile 18 meines Kommentars 497., zumindest in meiner Browser-Darstellung und Zählung), und anschließend ziemlich ausgiebig kommentiert (in Zeilen 20 – 35).

    > und wenn er antwortet:

    > – Nein.

    In Zeile 41 meines Kommentars 497. habe ich u.a. „Nein“ geschrieben, stimmt soweit.

    Aber dieses „Nein“ war doch meine Antwort auf die in den Zeilen 37 – 39 meines Kommentars 497. zitierten Bemerkungen (die ich hier nicht nochmals zitieren möchte) !!

    Und um das vermeintlich Offensichtliche nicht unerwähnt zu lassen: dieses „Nein“ war doch ausdrücklich nicht meine Antwort auf die in Zeile 18 meines Kommentars 497. zitierte Bemerkung (die in Kommentar 500. erneut auftauchte und in diesem Kommentar erneut zitiert wurde)!

    Wenn nicht einmal die Zuordnung jeweils einer bestimmten „Rede“ und einer bestimmten entsprechenden „Gegenrede“ gewährleistet ist bzw. begriffen wird, dann handelt es sich eben nicht um „Dialog“ bzw. nicht um „Kommunikation„. Was ich bedaure — ohne allerdings große Hoffnungen auf Verbesserung zu haben. Immerhin könnten meine Äußerungen als „A Reference for the Rest of Us“ öffentlich bleiben …

  515. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    09. Januar 2019 um 14:38
    „Im Falle der Rückreise ruht der reisende Zwilling in einem Inertialsystem, das sich in Richtung Erde bewegt. In diesem Inertialsystem ist aber der auf der Erde verbleibende Zwilling älter.“

    Keineswegs. Jeder ist in jedem Inertialsystem gleich alt. Sie bringen völlig unsubstantiierte Behauptungen einfach wie einen Fakt.

    Niemand ist irgendwo anders älter oder jünger als er ist.

  516. Valentin von Denker

    @Liebe Damen und Herren!
    Sorry für den Fehler, anstatt eines Fragezeichens ist mir ein Rufzeichen gelungen.
    Gültig ist: „Darf ich Sie, ausnahmsweise, um eine Antwort bitten?“

    – Solange Sie nachdenken, eine kleine Erfrischung –
    Zwillingsparadoxon!
    Fünf Jahre Reisezeit =
    Hinfahrt: 1 Jahr Beschleunigung, also keine Lichtgeschwindigkeit(!)
    Zurückfahrt: 1 Jahr angemessene Bremsung, also keine Lichtgeschwindigkeit(!)
    Ankommen des IRGENDWAS-IRGENDWO: 1 Jahr angemessene Bremsung, also keine Lichtgeschwindigkeit(!)
    Zurückfahrt von IRGENDWAS-IRGENDWO: 1 Jahr Beschleunigung, also keine Lichtgeschwindigkeit(!)
    ODER!
    Das Umkehren(!) des IRGENDWAS-IRGENDWO, anstatt umständlich zu bremsen – und umständlich zu beschleunigen!
    Na ja, mit LICHTGESCHWINDIGKEIT!
    Wie groß muss, Ihrer Meinung nach, der Flugbahn Radius ein mit Lichtgeschwindigkeit flitzendes Echt-Einsteinsches-Gedanken-Raumschiff sein?
    Darüber nicht zu reden, dass diese Radius-Fahrt keine geradlinige Bewegung bedeutet, also ist Einstein futsch!
    HAHA!
    Valentin von Denker

  517. Gerd Termathe

    @Nicht von Bedeutung 09. Januar 2019 um 12:09

    „Hintergrund: Die zeitliche Periodendauer ist das Pendant zur räumlichen Wellenlänge.“

    Im Prinzip ja, aber nicht so, wie Sie meinen.

    Periodendauer ist der zeitliche Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden, periodisch auftretenden Ereignissen am gleichen Ort.

    Wellenlänge ist der räumliche Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden, periodisch auftretenden Ereignissen zum gleichen Zeitpunkt. Denken Sie dabei an ein Photo.

    Die Relativitätstheorie lebt von dem Durcheinander zwischen Wellenlänge und Frequenz.

  518. Jocelyne Lopez

    @ Frank Wappler: “Und wie schon oben bemerkt, 233., 19. Dezember 2018 um 18:58, hoffe ich auch weiterhin, dass Luitpold Mayr, dem der obige Artikel offensichtlich gewidmet ist, es nicht als unmäßig störend empfände, dass sich dadurch eine (weitere) fachliche Diskussion über die Einstein-Physik ausgerechnet hier entwickeln sollte …)
    .

    Luitpold Mayr ist ein langjähriger Autor und Kommentator in unserem Blog. Ich schätze ihn außerordentlich für die Klarheit seiner Gedanken, seiner Argumente und seiner Sprache. Ich habe eine ganze Menge über die Spezielle Relativitätstheorie und ihre Kritik von ihm gelernt, hier in unserem Blog mit seinen Artikeln und Kommentaren, sowie auch in seinem eigenen Blog, die im Eingangsartikel alle verlinkt sind.

    Zwar hätte ich nicht sein Buch „Theorie der Zeit“ jetzt vorstellen sollte, weil eine neue Auflage in Vorbereitung ist, wie Luitpold Mayr es selbst ganz am Anfang dieser Diskussion im Kommentar Nr. 3 darlegt, jedoch empfinde er es nicht als Beinbruch.

    Die umfangreiche Diskussion über die Einstein-Physik hat sich mehr oder weniger zufällig in diesem Artikel durch einen Beitrag von NvB im Kommentar Nr. 1 entwickelt, aber ich bin davon überzeugt, dass es Herrn Mayr nicht stört. Er selbst kennt alles über die Kritik der Einstein-Physik und hat auch alles selbst schon behandelt, einschließlich natürlich Längenkontraktion und Zeitdilatation, die die SRT mit dem Zwillingsparadoxon ausmachen.

    Sogar bei SciLogs hat sich Herr Mayr kurz eingebracht, in der Diskussion von Joachim Schulz “Zwillingsparadoxon nachgerechnet”:

    Luitpold Mayr – 25. Oktober 2017 @ 09:26

    Es ist logisch und tatsächlich ausgeschlossen, dass von zwei Uhren jede gegenüber der anderen nachgeht. Durch diesen Satz von Paul Langevin ist die spezielle Relativität seit 1911 widerlegt. Normalerweise hätte die Theorie daraufhin im Papierkorb landen müssen. Irgendwas ist damals schiefgelaufen.“

    Joachim Schulz, der unzählige Artikel und Beiträge zum Zwillingsparadoxon seit 10 Jahren im Internet propagiert, war nicht einmal in der Lage diese Aussage von Paul Langevin, der „Erfinder“ des Zwillingsparadoxons, zu verstehen und fragte stumpfsinnig:

    Joachim Schulz – 25. Oktober 2017 @ 09:49

    Und das ist so, weil Sie das sagen? Oder kommt noch ein Argument?“
    .

    Unfassbar, schier umfassbar. Ein Armutszeugnis ohne Gleichen. Eine Blamage für die Mainstream-Wissenschaft. Ich habe mich dafür geschämt, dass Herr Mayr mit solcher Stumpfsinnigkeit konfrontiert wurde. 🙁

  519. Nicht von Bedeutung

    @Gerhard Themate:

    Was ist denn gegen „so wie ich das meine“ einzuwenden? Es besteht auf jedem Fall ein krasser Zusammenhang zwischen Wellenlänge und Periodendauer. „Blaue“ Photonen erreichen mich in zeitlich kürzeren Perioden, als „rote“, weil die räumliche Wellenlänge von „blauen“ Photonen kürzer ist, als die von „roten“.

    MMn lebt die RT nicht von einem Durcheinander zwischen Wellenlänge und Frequenz, sondern unmittelbar von dem oben dargelegten fatalen Kreisbezug, nach welchem der variable Wert der Wellenlänge/Periodendauer, mit welchem die Sekunde festgelegt wird, vollkommen ignoriert wird. Sofern sich diese besagte Periodendauer/Wellenlänge warum auch immer ändert, ändern sich auch die Meter, die damit definiert werden. 1 Meter ist ja per Definition grundsätzlich immer etwa 31 Atomuhrtakte lang.

    Mit diesem Argument stellt man alle Relativisten an die Wand.

  520. Albrecht Storz

    Noch zu
    Rudi Knoth
    09. Januar 2019 um 14:38

    Die Rede vom „Wechsel des Inertialsystems“ oder überhaupt von „Inertialsystemen“ ist auch nichts weiter als verschleierndes Gerede. Was soll das überhaupt bedeuten?
    Es handelt sich dabei um nichts anderes, als dass beschleunigt wird (positiv oder negativ).

    Nehmen wir mal folgendes an: ein Raumschiff macht einen Zwischenstopp und fliegt dann wieder in die gleiche Richtung wie vorher mit der gleichen Geschwindigkeit weiter: ein Wechsel des Inertialsystems? Dabei hat sich am Zustand des Raumschiffes zwischen vorher und nachher nichts geändert.

    Die Rede vom „Inertialsystem“ stammt aus der Abgrenzung gegenüber der Allgemeinen Relativitätstheorie, macht aber innerhalb der sRT keinerlei Sinn. Was soll also dieser Zauber, wenn man über sRT redet?

    Es dient einfach der Verschleierung der Sachverhalte. Und man kann dann so mystisch munkeln wie „In diesem Inertialsystem ist aber der auf der Erde verbleibende Zwilling älter. “

    Das ist einfach nur Unsinn mit pseudowissenschaftlichem Touch.

  521. Gerd Termathe

    @Valentin von Denker 09. Januar 2019 um 13:30
    „Zug und Gehsteig“

    Stellen Sie sich einen kurzen Lichstrahl vor und schauen sich ein Bild dazu an:
    https://c.1und1.de/@519542296413215474/B4cFgCwtRxm0H-dCIdayRw

    Einsteins Gleichungen beschreiben nur einen Punkt eines Lichtstrahls, z.B. den Anfang eines Lichtimpulses.

    Wenn Sie auf einer Brücke eine Autobahn überqueren, ändern die Autos unter Ihnen ja auch nicht ihre Richtung.

  522. Jocelyne Lopez

    @ Albrecht Storz – Nr. 520 : “Die Rede vom „Wechsel des Inertialsystems“ oder überhaupt von „Inertialsystemen“ ist auch nichts weiter als verschleierndes Gerede. Was soll das überhaupt bedeuten? […] Die Rede vom „Inertialsystem“ stammt aus der Abgrenzung gegenüber der Allgemeinen Relativitätstheorie, macht aber innerhalb der sRT keinerlei Sinn. Was soll also dieser Zauber, wenn man über sRT redet? Es dient einfach der Verschleierung der Sachverhalte. […] Das ist einfach nur Unsinn mit pseudowissenschaftlichem Touch.“
    .
    .

    Auch G.O. Mueller hat mehrfach die Unsinnigkeit des Konzepts „Inertialsystem“ thematisiert, zum Beispiel hier: Die Existenz von geradlinig und gleichförmig bewegten Körpern (Inertialsystem) ist ein derart seltener Fall…
    “Es ist unerfindlich, wie Albert Einstein und alle Relativisten glauben können, daß Aussagen einer derart eingeschränkten Theorie für ganz seltene Spezialfälle (Spezielle Relativitätstheorie) – selbst wenn sie einwandfrei hergeleitet und empirisch bestätigt werden könnten – irgendeine allgemeingrundlegende, globale Bedeutung erlangen sollen.“

    Oder über die Einbeziehung von mehr als 2 Inertialsystemen, die die Physik zu einer grotesken Clownerie verwandelt : Die Einbeziehung von mehr als den üblichen 2 Inertialsystemen in die Gedankenexperimente der SRT führt zu grundlegenden Widersprüchen

  523. Jocelyne Lopez

    @ NvB und Gerhard Termathe:

    G.O. Mueller hat auf eine bemerkenswerte Studie von 1996 von Relativisten über die Relativitätstheorie im GPS-System hingewiesen. Ich kann damit kaum etwas anfangen, aber es ist für Sie als Fachleute vielleicht von Interesse, ich weiß es nicht, siehe hier.

  524. Gerd Termathe

    @Nicht von Bedeutung. 09. Januar 2019 um 18:45
    Wollen Sie mich jetzt verarschen?

    ================================

    Moderationhinweis: Bitte bleiben Sie sachlich und formulieren Sie konkret Ihre Einwände.

    =================================

  525. Rudi Knoth

    Da hier jetzt über den Begriff Inertialsystem geschrieben wurde, will ich einige Aussagen richtigstellen:

    1. Der Begriff Inertialsystem ist zwar zentral für die SRT aber etwa laut Wikipedia schon früher eingeführt.

    2. Ein Inertialsystem ist kein materielles Objekt, sondern ein Bezugssystem in dem ein Objekt kräftefrei ruht. Dabei kann man sich Koordinatensysteme oder auch aus mehreren gegeneinander ruhenden Objekten bestehenden Gebilden vorstellen.

  526. Jocelyne Lopez

    @ Rudi Knoth – Nr. 525: „Ein Inertialsystem ist kein materielles Objekt, sondern ein Bezugssystem in dem ein Objekt kräftefrei ruht.“

    .
    Es ist überhaupt nicht notwendig und auch überhaupt nicht hilfreich, ein „System“ dafür einzuführen, sondern soll man ganz im Gegenteil zweckmässigerweise und präziser direkt das physikalische Objekt benennen und identifizieren, das kräftefrei ruht, zum Beispiel ein ruhender Beobachter, eine ruhende Uhr, ein ruhender Maßstab. Wo ist das Problem? Wo ist die Notwendigkeit der vernebeltenden Rolle eines „Systems“?

    In der Empirie und in der Experimentalphysik gibt es auch keine „Systeme“, sondern einzig präzis genannte physikalische Objekte.

    (siehe in meinem Blog Sie gehen mir auf das System… 😉 )

  527. Nicht von Bedeutung

    @Gerd Themathe:
    Wollen Sie mich verarschen?

    Wie kommen Sie denn auf diesen schmalen Pfad? Naja. Ich warte mal auf den Beitrag, in welchem Sie mich sachlich „zerlegen“. Bei dem hier Zitierten scheint ja Einiges schiefgelaufen.

  528. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    2. Ein Inertialsystem ist kein materielles Objekt, sondern ein Bezugssystem in dem ein Objekt kräftefrei ruht.

    Wenn „kräftefrei“ so wichtig ist, dass erwähnt werden muss, dann sollte auch erwähnt werden, dass ein Objekt, welches in einem Inertialsystem ruht, nicht umdrehen kann. Wenn man also das Raumschiff beim ZP als ruhend betrachtet, dreht nun mal die Erde um. Folglich schießt der Symmetriebruch beim relativistischen Erklärungsversuch des ZPs die SRT komplett in den Hades. Na zum Glück heißt sie „spezielle Relativitätstheorie“ – die ist derartig „speziell“, dass sie tatsächlich kaum noch real ist, weil diese Symmetriebrüche bei jedem massebehafteten Objekt erfolgen müssen.

  529. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    G.O. Mueller hat auf eine bemerkenswerte Studie von 1996 von Relativisten über die Relativitätstheorie im GPS-System hingewiesen.

    Ich kann damit auch nichts anfangen, jedenfalls nicht mehr. So ziemlich das Erste, was man lernt, wenn man sich mit der GPS-Technik befasst, ist, dass da so ziemlich jede Theorie passt, die H&K erklären kann und die RT ist nur eine davon.

    Wichtig ist ja nur, dass Atomuhren von Gravitation und Bewegung beeinflusst werden und wie schnell die Satellitenuhren tatsächlich ticken, ist vollkommen uninteressant, Hauptsache, sie ticken nach Anwendung der Technik letztlich auf Erdniveau.

    Wenn also Relativisten sagen, da müsse groß was gemäß Relativitätstheorie beachtet, gerechnet und faktorisiert werden, dann ist das reinste Propaganda, denn alles was da gerechnet werden müsste und sonstige Einflüsse (Störeinflüsse), die beachtet werden müssen, verschwinden diskret in Schaltkreisen, die man, wie gesagt, Frequenzstabilisatoren nennt. Auf die Art wird ein unbekannter selbstregelner dynamischer Faktor für all dies verwendet, den man manuell nicht mal mehr korrigieren kann, was auch gar nicht mehr nötig ist. Relativisten sehen in dieser Hinsicht immer nur die Bestätigung der Formeln ihrer Theorie, aber niemals die Technik, wie sie realisiert werden.
    Für die Positionierung und Bewegung der Satelliten ist auch das ECI nicht nötig, sondern nur der relative Abstand der Satelliten und diesen ermitteln die Satelliten sozusagen durch das „Zählen“ von PRN-Codes. Hier ist jedoch zeitweilig auch noch manuelles Eingreifen nötig.
    Ist zwar alles nicht ganz so simpel, aber im Großen und Ganzen stimmt mindestens die Richtung.

  530. Rudi Knoth

    @Jocelyne Lopez 10. Januar 2019 um 11:30

    Dann hätte die Physik aber gewisse Probleme. Und nicht nur diese. Wenn man seinen Standort mitteilen will, dann braucht man etwa auf der Erde oder auf hoher See eine Angabe, wo man ist. Und dann wird ein Koordinatensystem mit geographischer Breite und Länge benutzt. In der theoretischen Mechanik wird dann die Bewegung eines Himmelkörpers im Gravitationsfeld durch eine Differentialgleichung in einem passenden Koordinatensystem gelöst.

    Und wenn man Wellen ohne Äther mit einem Bewegungszustand (Rede Einsteins in Leiden) beschreiben will, braucht man auch ein Bezugssystem, in dem Sender oder Empfänger ruhen.

    Alternativ kann man die SRT koordinatenfrei beschreiben, was Herr Wappler macht. Eventuell auch mit dem Dopplereffekt einige Aspekte der SRT.

  531. Valentin von Denker

    Noch einmal!
    Liebe Frau Lopez, die Hälfte des Artikels fehlt bei der Veröffentlichung!

    @521.Gerd Termathe
    10. Januar 2019
    „Einsteins Gleichungen beschreiben nur einen Punkt eines Lichtstrahls, z.B. den Anfang eines Lichtimpulses.“

    WELCHE RICHTUNG, BITTE?

    Danke für Ihre Antwort!
    Ich kenne diese Lehre, das Problem ist nicht, dass man „nur einen Punkt eines Lichtstrahls“ sogar den „Anfang eines Lichtimpulses“ beschreiben muss!
    In meinem „Experiment“ verwende ich nur einen einzigen Lichtstrahl, und zwar den, der sich direkt vom Entstehungspunkt (90°) gerade zum Fußboden richtet!
    Einstein wusste es auch sehr gut wann er die Spezielle Relativitätstheorie 1905 zusammenbastelte, er hatte exzellente Arbeit geleistet! Der Haken ist, er wurde 1919 weltberühmt und nachher wagte er nicht>> verständlicher Weise, das Genie(!)<>„Der Spiegel“ 3/2005, Seite 134!
    Die ORIGINALE EINSTEINSCHE Spezielle Relativitätstheorie Darstellung: Zug und Gehsteig!<> >>EINZIGER<<<< LICHTSTRAHL FÄHRT NICHT MIT DER ZUGLAMPE, DEMENTSPRECHEND NICHT MIT DEM ZUG!

    Sie alle sind gute PhysikerInnen, Sie können also die richtigen Geschehnisse leicht zusammenstellen!
    Damit fängt nach 114 Jahren eine neue Epoche an!

    HAHA!

    Valentin von Denker

  532. Jocelyne Lopez

    @ Alle

    In unserer Diskussionsgemeinde beteiligen sich bis jetzt nur Relativitätstheorie-Kritiker, bis auf 3 Teilnehmer und zwar:

    – Rudi Knoth: bekennender Relativitätstheorie-Anhänger

    – Frank Wappler: Ich konnte in den letzten 10 Jahren nicht herausfinden, welche Position Frank Wappler zur Relativitätstheorie einnimmt, seine Position ist mir nach wie vor völlig unverständlich. So wie ich es verstanden habe, lehnt er die Längenkontraktion als materielle Verkürzung ab, hält jedoch die Zeitdilatation für real (die Uhren gehen nach der Lorentztransformation real langsamer) und somit die Relativitätstheorie für genial, nützlich und brauchbar in der Physik. Dies ist aus meiner Sicht inkonsistent und nicht haltbar: man kann nicht halber Kritiker und voller Anhänger sein.

    – Valentin von Denker: Seine Position ist mir bis jetzt unklar. Ganz bestimmt steckt hinter diesem Pseudonym jemand anderer als der „Pausen-Clown“, wofür er sich ausgibt. Es bleibt abzuwarten, zu welcher ernstzunehmenden und verständlichen Position er sich bekennt, falls er es tun wird.

    Dies nur zu sagen, dass wir hier in dieser Diskussionsgemeinde mehrheitlich Relativitäts-Kritiker sind, mit verschiedenen Schwerpunkten im Gedankengang bzw. in den Argumentationen und auch mit Details-Differenzen (wie zum Beispiel aktuell NvB und Gerd Termathe). Es gibt also gar keinen Grund, sich gegenseitig feindselig, unzivil und polemisch auszutauschen, wie es zum Beispiel bei SciLogs oder RelativKritisch seit 10 Jahren der Fall ist, wobei es dort System steckt. Ich würde auch hier nie solche Figuren wie Herr Senf/Manuel Krüger oder Galileo 2609 zulassen und der Diskussionsgemeinde zumuten.

    Der einzige bekennende Relativitätstheorie-Anhänger hier ist Herr Knoth, und er kann sich benehmen. Tun wir es auch als Relativitätstheorie-Kritiker.

  533. Nicht von Bedeutung

    @Valentin von Denker:
    Damit fängt nach 114 Jahren eine neue Epoche an!
    …beginnend mit einem physikalisch theoretischen „Pearl Harbour“. Die Relativisten ahnen gar nicht welcher Kritiker wie, wo und vor Allem womit, verbal argumentativ angreift. Mit anderen Worten – die verstehen die Argumente nicht.

  534. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    10. Januar 2019 um 10:44
    „Da hier jetzt über den Begriff Inertialsystem geschrieben wurde, will ich einige Aussagen richtigstellen: …“

    Was hätten Sie mit dieser Post richtig gestellt?

    „1. Der Begriff Inertialsystem ist zwar zentral für die SRT aber etwa laut Wikipedia schon früher eingeführt.“

    Ja und?

    „2. Ein Inertialsystem ist kein materielles Objekt, sondern ein Bezugssystem in dem ein Objekt kräftefrei ruht. Dabei kann man sich Koordinatensysteme oder auch aus mehreren gegeneinander ruhenden Objekten bestehenden Gebilden vorstellen.“

    Das ist Unfug. Ein Inertialsystem ist ein System in dem keine Beschleunigungen auftreten. Deshalb heißt es ja „Inertialsystem“. Ein System, in dem nur Trägheitskräfte wirken. Natürlich kann darin genau so kräftefreie Bewegung auftreten.

    inertial force Substantiv
    Trägheitskraft f

  535. Valentin von Denker

    Jetzt der fehlende Teil…mit den letzten schon bestehenden Wörtern!
    Bitte ergänzen, Danke!

    das Genie(!)<>„Der Spiegel“ 3/2005, Seite 134!
    Die ORIGINALE EINSTEINSCHE Spezielle Relativitätstheorie Darstellung: Zug und Gehsteig!<> >>EINZIGER<<<<

  536. Albrecht Storz

    Jocelyne Lopez
    10. Januar 2019 um 15:28
    „In unserer Diskussionsgemeinde beteiligen sich bis jetzt nur Relativitätstheorie-Kritiker, bis auf 3 Teilnehmer und zwar:

    – Rudi Knoth: bekennender Relativitätstheorie-Anhänger

    – Frank Wappler: …“

    Herr Wappler vertritt implizit die Position, dass zwei gegeneinander bewegte Strecken nie parallel sein könnten.

    Er ersetzt „Längenkontraktion“ durch eine nicht-reale Verdrehung aus der Bewegungslinie heraus. Allerdings gibt es keine Dimension, in der diese Verdrehung vonstatten gehen könnte.

    Und er behauptet mit Herrn Knoth, dass es keinen Moment geben könnte, in dem eine Strecke A_B mit einer Strecke C_D so koinzidieren könnte, dass für A und B Gleichzeitigkeit mit der Koinzidenz mit C (A mit C) und D (B mit D) und für C und D Gleichzeitigkeit mit der Koinzidenz mit A (C mit A) und B (D mit B) auftreten würde.

  537. Albrecht Storz

    Jocelyne Lopez
    10. Januar 2019 um 15:28

    Ob es Absicht ist oder nicht – viele sRT-Verteidiger UND sRT-Kritiker vernebeln mit ihren Äußerungen nur den Gegenstand und behindern damit eine ernst zu nehmende Auseinandersetzung mit der sRT.

  538. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Also Herrn Wappler (Man spricht deswegen von…) und Valentin von Denker (Damit fängt nach 114 Jahren eine neue Epoche an!) würde ich auch als Kritiker einstufen.
    Bei Herrn Wappler werde ich aber das Gefühl nicht los, dass er die RT, trotz der daraus folgenden Widersprüche, die auch er sieht, als noch „zulässige“ Theorie verteidigt.
    Die Personen können sich dazu ja mal klipp und klar äußern.
    Und bei Herrn Termathe habe ich gar nicht lesen können, was er kritisiert (das können Sie mir ja mal per E-Mail zukommen lassen, wenn er es nicht noch mal sachlicher schreibt).

  539. Rudi Knoth

    @Jocelyne Lopez 10. Januar 2019 um 15:28

    Ein kleiner Kommentar zu Frank Wappler aus meiner aber eher kurzen Bekanntschaft (1 Jahr):

    Er vertritt die Relativitätstheorie aber in einer anderren Weise als ich. Er bevorzugt eine koordinatenfreie Beschreibung der Relativitätstheorie. UNd beim Thema Falsifikation hat er eine andere Meinung als ich, was Sie vor einem Jahr wohl auch mitgekriegt haben. Und im Bereich der Formulierungen streiten wir uns manchmal (früher schon öfters).

  540. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 10. Januar 2019 um 15:54

    Herr Wappler vertritt implizit die Position, dass zwei gegeneinander bewegte Strecken nie parallel sein könnten.

    Er ersetzt „Längenkontraktion“ durch eine nicht-reale Verdrehung aus der Bewegungslinie heraus. Allerdings gibt es keine Dimension, in der diese Verdrehung vonstatten gehen könnte.

    Das habe ich anders von ihm verstanden. Er schliesst aus Laufzeiten der Signalfront auf Längenverhältnisse, die dann zur gemessenen Längenkontraktion führen.

    Und er behauptet mit Herrn Knoth, dass es keinen Moment geben könnte, in dem eine Strecke A_B mit einer Strecke C_D so koinzidieren könnte, dass für A und B Gleichzeitigkeit mit der Koinzidenz mit C (A mit C) und D (B mit D) und für C und D Gleichzeitigkeit mit der Koinzidenz mit A (C mit A) und B (D mit B) auftreten würde.

    Das stimmt. Das ist aus uns beider Sicht das „Geheimnis“ der Längenkontraktion.

    PS: Falls Herr Wappler nicht mit meiner Darstellung einverstanden sein sollte, dann möge er mir verzeihen. Es war keine böse Absicht. Nur gut gemeinter Irrtum.

    Gruss
    Rudi Knoth

  541. Nicht von Bedeutung

    @Albrecht Storz:
    …vernebeln mit ihren Äußerungen nur den Gegenstand und behindern damit eine ernst zu nehmende Auseinandersetzung mit der sRT.

    Da ist insoweit was dran, weil man sich beim Recht haben immer nur selbst der Nächste ist und da schließe ich mich nicht aus. Nur wenn man einem zeigen will, dass er unrecht hat, dann muss man seine Argumente zerlegen und nicht die Person. Ich habe nur versucht deine Argumente zu zerlegen, nur wenn du weder meine Argumente noch die Art, wie sie deine zerlegen verstehst, kann ich nur immer und immer wieder einen neuen Versuch starten. Natürlich unterlasse ich das irgendwann, wenn es persönlich wird und dann bekommst du für dein „Recht haben wollen“ immer nur die selben Sätze vorgelegt, die dich bereits zerlegt haben – siehe z.B. Disput mit Krüger auf SciLogs.

  542. Valentin von Denker

    Ich habe Ihnen eine E-Mail mit dem kompletten Text geschickt!
    Bitte um Korrektur.
    Danke!

  543. Jocelyne Lopez

    @ Valentin von Denker:

    Ich habe zum 3. Mal schon Ihren Text freigeschaltet, der für mich allerdings inhaltsleer ist und keinen Sinn macht.
    Das „System“ ändert nichts an Ihre Texte, ich auch nicht. Und ich werde ganz bestimmt nicht Texte hier reinkopieren, die Sie mir per E-Mail schicken. Benutzen Sie bitte die Kommentarfunktion wie alle andere Teilnehmer auch, sie funktioniert einwandfrei. Sonst werde ich Ihre Texte zukünftig als Spam nicht freischalten.

    Ein Tipp: Bitte benutzen Sie nicht die Formatierungsbefehle, die angegeben sind, sie funktionieren nicht.

  544. Valentin von Denker

    Ich glaube, ich verstehe schon die Regeln.
    Danke Frau Lopez!

    @521.Gerd Termathe
    10. Januar 2019
    „Einsteins Gleichungen beschreiben nur einen Punkt eines Lichtstrahls,
    z.B. den Anfang eines Lichtimpulses.“

    WELCHE RICHTUNG, BITTE?

    Danke für Ihre Antwort!
    Ich kenne diese Lehre, das Problem ist nicht,
    dass man „nur einen Punkt eines Lichtstrahls“ sogar den
    „Anfang eines Lichtimpulses“ beschreiben muss!
    In meinem „Experiment“ verwende ich nur einen einzigen Lichtstrahl,
    und zwar den, der sich direkt vom Entstehungspunkt (90°)
    gerade zum Fußboden richtet!
    Einstein wusste es auch sehr gut wann er die Spezielle
    Relativitätstheorie 1905 zusammenbastelte, er hatte exzellente
    Arbeit geleistet! Der Haken ist, er wurde 1919 weltberühmt und
    nachher wagte er nicht – verständlicher Weise, das Genie(!)-
    die „Reparatur“ zu riskieren und damit alles(!) zu verlieren!
    Er war lieber schlau und hatte damit recht! Es ist ihm gelungen,
    114 Jahre lang wahllos die Menschen (auch alle ART PhysikerInnen)
    an der Nase herumzuführen!
    Worum geht es?
    Um 1905 war das Licht nicht richtig erforscht! Nicht viel später,
    noch zu Einsteins Lebzeiten wurde erforscht, dass die Ausdehnung
    des Lichts unabhängig von der Bewegung der Lichtquelle ist,
    wo es entstand!
    ALSO!
    – Der Spiegel – 3/2005, Seite 134!
    Die ORIGINALE EINSTEINSCHE Spezielle Relativitätstheorie Darstellung:
    Zug und Gehsteig –

    Ist völlig falsch!
    Ist völlig falsch – weder vom fahrenden Zug,
    noch vom Perron aus betrachtet!

    UNSER – EINZIGER – LICHTSTRAHL FÄHRT NICHT MIT DER ZUGLAMPE,
    DEMENTSPRECHEND NICHT MIT DEM ZUG!

    Sie alle sind gute PhysikerInnen, Sie können also die richtigen
    Geschehnisse leicht zusammenstellen!
    Damit fängt nach 114 Jahren eine neue Epoche an!

    HAHA!

    Valentin von Denker

  545. Jocelyne Lopez

    @ Valentin von Denker

    Ok, es lag wohl an Formatierungsbefehle, die Sie benutzt haben und nicht funktionieren in unserem Blog.

    Einzige zulässige Formatierungsbefehle:
    Kursiv mit i in Spitzenklammern
    Fett mit b in Spitzenklammern
    Links kann man eingeben mit dem normalen htlm-Format mit a href= … in Spitzenklammern

  546. Gerd Termathe

    @Rudi Knoth 09. Januar 2019 um 12:59
    „DAS sehe ich nicht so. Sie schreiben ja selber, daß nach der Rücktransformation in der Summe die Identität gegeben ist. Und auch die Summe der Teilausdrücke ergibt die Identität.“

    Es stört Sie offensichtlich nicht, dass nach Hin- und Rücktransformation plötzlich der Ursprung des bewegten Systems ganz woanders ist. Natürlich müssen alle Teilstrecken reproduziert werden.

  547. Gerd Termathe

    @Jocelyne Lopez 10. Januar 2019 um 09:18
    „G.O. Mueller hat auf eine bemerkenswerte Studie von 1996 von Relativisten über die Relativitätstheorie im GPS-System hingewiesen. Ich kann damit kaum etwas anfangen, aber es ist für Sie als Fachleute vielleicht von Interesse, ich weiß es nicht, siehe hier.“

    Die Studie kenne ich, sie enthält neben vielen relativitätsfreundlichen Zusätzen letztendlich doch die Informationen, die man braucht, um die Funktionsweise zu verstehen.

    Ich selbst habe erst kürzlich einen Thread im GSJ-Forum gestartet, der auf den in dieser Studie enthaltenen Angaben basiert (in englischer Sprache):
    „GPS: the most simple experiment on the electrodynamics of moving bodies“
    (https://www.tapatalk.com/groups/gsjournal/gps-the-most-simple-experiment-on-the-electrodynam-t9836.html)

    GPS ist für die Ausbreitung von elektromagnetischen Feldern das Experiment schlechthin. Die Relativitätstheorie braucht man schon allein deshalb nicht, weil sich dort, wie auch sonst, alle physikalischen Vorgänge in einem einzigen Koordinatensystem beschreiben lassen. Es sollte halt zweckmäßig sein.

  548. Jocelyne Lopez

    @ Gerd Termathe – Nr. 547: “GPS ist für die Ausbreitung von elektromagnetischen Feldern das Experiment schlechthin. Die Relativitätstheorie braucht man schon allein deshalb nicht, weil sich dort, wie auch sonst, alle physikalischen Vorgänge in einem einzigen Koordinatensystem beschreiben lassen. Es sollte halt zweckmäßig sein.
    .

    Das leuchtet ein, eine Koordinatentransformation braucht man zweckmäßigerweise nicht.

    Jetzt habe ich eine Frage bzgl. der Transformation, die in der GPS-Technologie künstlich eingebaut wird, die in der von mir verlinkten Studie beschrieben wird und worauf G.O. Mueller auch kritisch eingegangen ist:

    „Ein Leckerbissen sind die Ausführungen der Autoren (S. 195) über die verschiedenen Zeitsysteme (siderische Zeit, terrestrischsonnenbezogene Zeit und Atomzeit), ihre Anwendungen im GPS sowohl auf geostationäre Stationen und Benutzer und auch auf die Satelliten und schließlich das fiktive Inertialsystem „ECI Coordinate System“ – „ECI („Earth Centered Inertial“) frame of reference“: daraus wird klar, daß ausnahmslos alle GPS-Objekte sich beschleunigt bewegen (Rotation der geostationären, Beschleunigung der raumreisenden) und damit aus der Zuständigkeit der SRT und ihrer Lorentz-Transformationen herausfallen! Über das fiktive ECI werden alle Zeitmessungen rechnerisch-pragmatisch gekoppelt: dieses fiktive Inertialsystem wäre, wenn es existierte, der einzige legitime SRT-Gegenstand des GPS, wenn sich noch nachweisen ließe, daß es sich nicht ebenfalls dreht!“

    Man kann wohl davon ausgehen, dass die Anwendung des fiktiven Inertialsystems ECI mit einem fiktiven Beobachter im Erdmittelpunkt eine reine Trickserei ist, um der Öffentlichkeit zu suggerieren bzw. vorzugaukeln, dass das GPS die Lorentztransformation sprich die Einstein-Physik anwendet, oder?

    Mit dieser Trickserei wurde ich bei meinen Bürgeranfragen nach Informationsfreiheitgesetz ab 2011 an das Albert Einstein Institut und auch an das deutsche Metrologieinstitut PTB über die Interpretation des OPERA-CERN-Neutrinoexperiments konfrontiert: Ich habe gefragt, ob die Uhren nach den anerkannten experimentellen Erkenntnissen von Georges Sagnac c +/- v synchronisiert wurden, oder aber nach dem Postulat Einstein c=konstant. Es war sofort die Rede von einer Transformation zwischen Systemen, um die Gültigkeit der SRT von vorneherein festzulegen, wie zum Beispiel hier:

    PTB – 23.09.2016:

    „Die Navigation wie auch die Zeitübertragung mit Signalen eines Global Navigation System, derzeit meist noch GPS, erfordert die Signalübertragung zwischen Sender und Empfänger in unterschiedlichen rotierenden Bezugssystemen. Die hier zu Grunde liegende Theorie ist seit Jahrzehnten gesichert, vielfach publiziert und experimentell bestätigt. Ihre Anwendung muss daher von der PTB nicht in Frage gestellt und in Veröffentlichungen auch nicht mehr ausdrücklich belegt werden.“

    Es gibt aber kein „Empfänger“ im Erdmittelpunkt, der als absolut ruhend oder als mitrotierend zu fabulieren ist und die Lorentztransformation bestätigt… Ich sehe die Anwendung des fiktiven ECI-Inertialsystems in der GPS-Technologie als eine Trickserei bzw. eine gezielte Täuschungsmanöver. Oder?

    PS: Ich habe übrigens 5 Jahren mit zwei Bürgeranfragen nach Informationsfreiheitsgesetz und letztendlich der Einschaltung eines Rechtsanwaltes gebraucht, um die Bestätigung von der PTB zu erhalten, dass sie die Uhren nach der variablen Lichtgeschwindigkeit c +/- v synchronisiert hat, und nicht nach dem Postulat Einsteins c=konstant… Das deutsche Metrologieinstitut gehört ebenfalls zur Lobby der Einstein-Physik.

  549. Rudi Knoth

    @Gerd Termathe 11. Januar 2019 um 01:18

    Welchen Ursprung meinen Sie denn? Wenn SIe den Ursprung (0,0) eingeben, erhalten Sie ihn wieder. Es ist klar, daß in der Lorentztransformation t‘ auch von x abhängt.

  550. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Man kann wohl davon ausgehen, dass die Anwendung des fiktiven Inertialsystems ECI mit einem fiktiven Beobachter im Erdmittelpunkt eine reine Trickserei ist
    Es kommt darauf an, wie man es sieht. Dass GPS-Satellitendaten per ECI-System berechnet werden ist tatsächlich nur Trickserei, vermutlich zu Propaganda-Zwecken. Fakt ist aber, dass sich per GPS der Ursprung dieses fiktiven Systems ermitteln ließe, wenn man will und im gesamten GPS-Empfangsbereich steht die TAI-Sekunde zur Verfügung.

    Was hätte man wohl, wenn man für den Mars, unserer Sonne und jedem anderen Planeten in Sonnensystem ähnliche Systeme entwickelt und diese dann koppelt? Ein Solar Positioning System? Ließe sich das Ganze vllt. noch weiter ausdehnen, wenn die technischen Möglichkeiten gegeben wären? Und wenn man nun davon ausgeht, dass die Erde im Universum nicht ruht, würde man dann feststellen, dass Uhren auch mal schneller gehen, als wie es die TAI-Sekunde vorgibt, weil nämlich diese Uhren (zumindest eher als die Erde) im Universum ruhen? Von allen Fiktionen, die ich je vernehmen durfte, ist dies die Naheliegendste – technisch (bisher) nur leider unmöglich.

  551. Jocelyne Lopez

    @ Rudi Knoth: „@ Gerd Termathe: Welchen Ursprung meinen Sie denn? Wenn SIe den Ursprung (0,0) eingeben, erhalten Sie ihn wieder. Es ist klar, daß in der Lorentztransformation t‘ auch von x abhängt.“
    .

    Man kann auch ohne Mathematik bzw. ohne Koordinatensysteme verstehen, was Herr Termathe mit seiner Aussage vermittelt: „Es stört Sie offensichtlich nicht, dass nach Hin- und Rücktransformation plötzlich der Ursprung des bewegten Systems ganz woanders ist.

    Die Lorentztransformation bewirkt nämlich mit der Längenkontraktion und der Zeitdilatation, dass ein und dasselbe Ereignis an zwei verschiedenen Orten und zwei verschiedenen Zeitpunkte stattfindet. Die physikalische Realität „in dem einzigen Koordinatensystem, wo alle physikalischen Vorgänge beschrieben werden können“ (Gerd Termathe, Nr. 547) wird dadurch plötzlich „verdoppelt“. Das ist Esoterik.

  552. Albrecht Storz

    Ergänzend zu:
    Albrecht Storz
    10. Januar 2019 um 15:54

    bzgl. Herr Wappler:

    außerdem vertrete er eine „koordinatenfreie“ Sichtweise. Das heißt auf Deutsch: der Rückzug auf pure Mathematik. In mathematischen Gefilden kann man sich ja auch richtig schön austoben und man muss keine Rücksicht auf Realitäten nehmen.

    Insbesondere wird dadurch jeglicher Beobachter, alles Menschliche aus der Physik eliminiert. Genau diese Art der Sichtweise wurde mit Einstein beginnend zunehmend in der Physik etabliert und führte zu der heutigen Situation.

    Tatsache ist: nur über Maß-Einheiten wird ein Bezug zu Beobachtern, zu uns Menschen hergestellt. Eine „koordinatenfreie Sichtweise“ hat die Maß-Einheiten gründlichst aus der Betrachtung entfernt und ist damit nur noch für uns irrelevantes Abstraktum. Aber klar: anders kann ein halbwegs intelligenter Mensch heute auch nicht mehr eine „Spezielle Relativitätstheorie“ vertreten.

    Sobald Maßstäbe, Standards und Einheiten korrekt in Betracht gezogen werden lösen sich „Zeitdilatation“ und „Längenkontraktion“, die ganze Relativitäts-Science-Fiction, in Wohlgefallen auf.

  553. Albrecht Storz

    Eine kurze Geschichte der speziellen Relativitätstheorie – special relativity in a nutshell

    Das Relativitäts-Paradoxon:

    Der gegenüber X unbewegte Beobachter A funkt zu dem in Richtung X fliegenden Beobachter B: „Du, B, Deine Distanz bis X ist wesentlich kleiner als meine Distanz zu X – obwohl Du Dich gerade in meiner unmittelbaren Nähe befindest.“
    Darauf funkt B zurück: „Nein, Deine Aussage ist falsch. Ich messe die gleiche Distanz bis X wie Du!“

    Auflösung des Paradoxons:

    A hat die Distanzen A-X und B-X beide mit seinem eigenen A-Maßstab gemessen, nach relativistischer Fehl-Manier.

    B hat korrekter Weise die Distanz B-X mit seinem B-Maßstab gemessen, die Distanz A-X aber mit dem A-Maßstab von A, wie es physikalisch völlig richtig ist und auf keinem Fall anders gemacht werden darf.

    Wenn man sich schneller bewegt kommt man schneller an ein Ziel als wenn man sich langsamer bewegt. Klar. Aber kein Ziel ist näher, keine Distanz kürzer, weil man sich schneller bewegt.

  554. Jocelyne Lopez

    @ Albrecht Storz: „Wenn man sich schneller bewegt kommt man schneller am Ziel als wenn man sich langsamer bewegt. Klar. Aber kein Ziel ist näher, keine Distanz kürzer, weil man sich schneller bewegt.
    .

    Klasse Argumentation!!!

  555. Jocelyne Lopez

    @ NvB – Nr. 550: „Was hätte man wohl, wenn man für den Mars, unserer Sonne und jedem anderen Planeten in Sonnensystem ähnliche Systeme [wie ECI] entwickelt und diese dann koppelt? Ein Solar Positioning System? Ließe sich das Ganze vllt. noch weiter ausdehnen, wenn die technischen Möglichkeiten gegeben wären? Und wenn man nun davon ausgeht, dass die Erde im Universum nicht ruht, würde man dann feststellen, dass Uhren auch mal schneller gehen, als wie es die TAI-Sekunde vorgibt, weil nämlich diese Uhren (zumindest eher als die Erde) im Universum ruhen? Von allen Fiktionen, die ich je vernehmen durfte, ist dies die Naheliegendste – technisch (bisher) nur leider unmöglich.“
    .
    .
    Aber NvB, diese fiktive Messung ist nicht nur bisher technisch unmöglich, sondern sie wird es nie sein!!!!!! Nie im Leben!

    Wie wollen Sie dieses haarsträubende „Experiment-Design“ denn konkret verwirklichen? Wie wollen Sie denn konkret eine Uhr im Mittelpunkt der Erde platzieren (bitte im Bereich des Attometers genau), die ein elektromagnetisches Signal, gesendet von der Erdoberfläche, empfangen kann??!! Wie können Sie bewirken, dass diese Uhr im Mittelpunkt der Erde absolut ruht oder mit der Erde mitrotiert???!! Wie wollen Sie neben dieser Uhr im Mittelpunkt der Erde ein Beobachter platzieren, der sie abliest??!! Wie wollen Sie dieses Experiment-Design im Mittelpunkt der Sonne oder im Mittelpunkt des Mars bewerkstelligen??!

    Diese ECI-System-Story bei dem OPERA-CERN-Experiment ist keine Messung und wird es nie sein. Das ist eine reine Fiktion, wo die fiktiven Meßergebnisse mit der Lorentztransformation im Voraus vorgegeben werden. Das ist haarsträubend.

    Das ist haarsträubender sogar als das LIGO-Experiment, das uns vorgaukeln will, dass ca. 4 Photonen aus der Verschmelzung von zwei Schwarzen Löchern aus einer Entfernung von 1.3 Milliarden Lichtjahren einen 40 Kg-Spiegel um 1/1000 Protonradius während 0.2 Sekunde verschoben haben!!!

    Das ist alles keine Physik mehr, das ist keine Experimentalphysik mehr, das ist Zirkus, das ist Kabarett, das ist Parodie. Und nicht mal das, das ist Irrenhaus. Und nicht mal das, das ist Betrug.

  556. Rudi Knoth

    @Jocelyne Lopez 11. Januar 2019 um 11:52

    Die Lorentztransformation bewirkt nämlich mit der Längenkontraktion und der Zeitdilatation, dass ein und dasselbe Ereignis an zwei verschiedenen Orten und zwei verschiedenen Zeitpunkte stattfindet.

    Nun wie man es nimmt. Auch in der Galilei-Transformation geschehen im Inertialsystem, in dem sich ein Objekt bewegt, an zwei unterschiedlichen Orten. Was allerdings stimmt, ist daß im Inertialsystem, in dem das Objekt ruht, der zeitliche Abstand kleiner als im Inertialsystem, in dem sich das Objekt bewegt, ist. Allerdings sollte man bedenken, daß es Hinweise gibt, die diese „Esoterik“ plausibel machen.

  557. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    10. Januar 2019 um 17:06


    „Und er behauptet mit Herrn Knoth, dass es keinen Moment geben könnte, in dem eine Strecke A_B mit einer Strecke C_D so koinzidieren könnte, dass für A und B Gleichzeitigkeit mit der Koinzidenz mit C (A mit C) und D (B mit D) und für C und D Gleichzeitigkeit mit der Koinzidenz mit A (C mit A) und B (D mit B) auftreten würde.“

    Das stimmt. Das ist aus uns beider Sicht das „Geheimnis“ der Längenkontraktion.

    Und damit schneiden Sie ein „Loch“ in unsere Realität und in unser Zahlenkontinuum. Wir reden von allen möglichen Experimenten zu einer gegebenen Länge A_B und einer gegebene Relativgeschwindigkeit v_rel. C_D sei für verschiedene Experimente verschieden lang.

    Nun muss es alle möglichen Längen C_D geben bei denen die Koinzidenz nicht so erfolgt, weil die Länge zu kurz ist. Und es muss alle möglichen Längen C_D geben bei denen die Koinzidenz nicht so erfolgt, weil die Längen zu lang ist. Aber eine Länge C_D gäbe es (lt. Wappler und Knoth) nicht, bei der die Koinzidenz erfolgen würde: also ein Loch im Zahlenkontinuum, eine inexistente Länge die als inexistente Zahl die Zahlengerade in zwei Teile zersplittert. Mathematisch völlig unsinnig.

    Da waren schon die Pythagoräer weiter.

  558. Albrecht Storz

    Frau Lopez,

    „Das ist alles keine Physik mehr, das ist keine Experimentalphysik mehr, das ist Zirkus, das ist Kabarett, das ist Parodie. Und nicht mal das, das ist Irrenhaus. Und nicht mal das, das ist Betrug.“

    Leider sind sogar diese Worte letzendes zu wenig hart für das, was hier und heute passiert. Sobald man die Illusion durchbrochen hat, die da lautet: „die sRT würde valide Physik sein und unsere Realität beschreiben“, sieht man wie dieses Wahngebilde an allen Ecken und Enden faul und morsch ist.

    Jeder, der aber mit Glauben und Vertrauen an dieses System herangeht, wird durch die Meinung „vieler tausender Wissenschaftler“, zig Bücher, Artikel, Argumentationslinie, angebliche experimentelle Beweise, so geblendet, dass er für jede Kritik nach einer, selbst hanebüchensten, Erklärung sucht, warum die sRT doch wahr sein solle.

    Gut, das ist nicht das erste Mal (und sicher auch nicht das letzte Mal), dass sich die europäische, westliche Menschheit in einem totalen Wahnsystem verfangen haben. Und immerhin ist dieses Wahnsystem nicht so schrecklich wie etwa der mittelalterliche, auch von den Kirchen beförderte Glaube, alle „primitiven Menschen“ wären Untermenschen, unwert, und könnte ohne Skrupel ignoriert, versklavt, verkauft oder einfach „weggeräumt“ werden.

    Leider wird mit unseren Mitlebewesen „Nutz-Tiere“ heute immer noch genau so inhuman und unmenschlich umgegangen wie früher, auch ohne jeden Skrupel, mit unseren Mitmenschen.

  559. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    11. Januar 2019 um 13:52
    “ Was allerdings stimmt, ist daß im Inertialsystem, in dem das Objekt ruht, der zeitliche Abstand kleiner als im Inertialsystem, in dem sich das Objekt bewegt, ist.“

    Sie verwechseln fehlerhafte Messungen und Anschauungen mit tatsächlichen physikalischen Gegebenheiten.

  560. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 11. Januar 2019 um 14:00

    Folgende Fälle sind (nach mir) möglich:

    Fall 1:

    Die Abstände A_B (Im System in dem A und B gegeneinander ruhen) und C_D (Im System in dem C und D gegeneinander ruhen) sind so gewählt gewählt, daß im System A_B gleichzeitig A gegenüber C und B gegenüber D sich befinden. Dann sind im Inertilasystem in dem C und D ruhen diese Koinzidenzen nicht gleichzeitig.

    Fall 2:

    Die Abstände A_B (Im System in dem A und B gegeneinander ruhen) und C_D (Im System in dem C und D gegeneinander ruhen) sind so gewählt gewählt, daß im System C_D gleichzeitig A gegenüber C und B gegenüber D sich befinden. Dann sind im Inertilasystem in dem A und B ruhen diese Koinzidenzen nicht gleichzeitig.

    Man kann also Längen für A_B und C_D finden, in dem der eine oder der andere Fall eintrifft. Nur die Gleichzeitigkeit gilt nur jeweils in einem der Inertialsysteme.

  561. Rudi Knoth

    Albrecht Storz 11. Januar 2019 um 12:20

    Insbesondere wird dadurch jeglicher Beobachter, alles Menschliche aus der Physik eliminiert. Genau diese Art der Sichtweise wurde mit Einstein beginnend zunehmend in der Physik etabliert und führte zu der heutigen Situation.

    Dann haben Sie wohl seine Texte noch nicht gelesen. Für die Relativtät der Gleichzeitigkeit gibt es 6 Beobachter oder Beteiligte.

  562. Jocelyne Lopez

    @ Jocelyne Lopez – Nr. 551: “Die Lorentztransformation bewirkt nämlich mit der Längenkontraktion und der Zeitdilatation, dass ein und dasselbe Ereignis an zwei verschiedenen Orten und zwei verschiedenen Zeitpunkte stattfindet. Die physikalische Realität „in dem einzigen Koordinatensystem, wo alle physikalischen Vorgänge beschrieben werden können“ (Gerd Termathe, Nr. 547) wird dadurch plötzlich „verdoppelt“. Das ist Esoterik.“

    @ Rudi Knoth – Nr. 556: “Nun wie man es nimmt. Auch in der Galilei-Transformation geschehen im Inertialsystem, in dem sich ein Objekt bewegt, an zwei unterschiedlichen Orten. Was allerdings stimmt, ist daß im Inertialsystem, in dem das Objekt ruht, der zeitliche Abstand kleiner als im Inertialsystem, in dem sich das Objekt bewegt, ist. Allerdings sollte man bedenken, daß es Hinweise gibt, die diese „Esoterik“ plausibel machen.“
    .
    .
    Selbstverständlich wechselt ein bewegtes Objekt ständig Standorte und Zeitpunkte. Dies bedeutet aber keinesfalls eine „Verdoppelung“ oder „Vervielfältigung“ der Realität: Das ist die Definition selbst, das Wesen einer Bewegung. Man badet nicht zweimal im gleichen fluss. 😉

    Nur, wenn eine physikalische Wechselwirkung mit der Materie dieses Objekts stattfindet, kann sie in der Realität nur an einem einzigen, einmaligen Standort und zu einem einzigen, einmaligen Zeitpunkt geschehen. Eine physikalische Wechselwirkung ist einmalig.

    Mit der Lorentztransformation findet jedoch ein und dieselbe Wechselwirkung mit der Materie des Objektes an zwei verschiedenen Standorten (wegen der Längenkontraktion) und zu zwei verschiedenen Zeitpunkten (wegen der Zeitdilatation) statt. Das ist eine „Verdoppelung“ der Realität. Das ist Esoterik, die nicht „plausibel“ gemacht werden kann – es sei denn, man hat eben einen Hang zur Esoterik. 😉

  563. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Wie wollen Sie denn konkret eine Uhr im Mittelpunkt der Erde platzieren

    Darum geht es ja gar nicht. Es geht darum, dass man den Mittelpunkt der Erde per GPS ermitteln kann, womit man einen „Ort“ der Erde bestimmen kann. An jedem Ort – ob bewegt oder unbewegt – im GPS-Empfangsbereich gilt die TAI-Sekunde und dazu gehört auch das Zentrum der Erde.

    Nun weite man das Ganze auf das Sonnensystem aus. An jedem Ort im Sonnensystem gilt nun die TAI-Sekunde und wieder kann man die Mittelpunkte der Planeten und der Sonne rechnerisch ermitteln und damit auch alle relativen Positionen und Positionsänderungen dieser Objekte zueinander.

    Nun weite man das Ganze auf die Milchstraße aus…

    Nun weite man das Ganze auf das Universum aus… Im ganzen Universum gilt dann die TAI-Sekunde und im ganzen Universum lassen sich Uhren damit synchronisieren. Auf dem Weg dorthin lässt sich jedoch feststellen, dass Uhren auch mal schneller gehen, als es die TAI-Sekunde vorgibt – das liegt dann daran, dass diese Uhren gegenüber dem Universum mehr ruhen, als eine Uhr, die man sich ins Zentrum der Erde denkt oder solchen, die zu dieser synchronen laufen, weil sie auf die TAI-Sekunde synchronisiert wurden.

    Lassen wir Zeitzonen und den Umstand, dass es zu Ortswechseln Zeit benötigt mal weg – betrachten wir also GPS synchronisierte Uhren bei Ihnen, bei mir, in China, in Canada und in Russland gleichzeitig? Meinen Sie, eine hypothetische Uhr im Erdmittelpunkt würde eine andere Zeit anzeigen, wenn man hinkäme? Nicht wirklich, oder?

  564. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    11. Januar 2019 um 14:33

    „Folgende Fälle sind (nach mir) möglich: …“

    Pure glaubensbasierte Behauptungen. Was soll man damit anfangen? Ich habe es mehr mit Beweisen und Logik.

    Sie behaupten also wieder, dass es keine „Momentaufnahme“ von zwei gegeneinander bewegten aber parallel liegenden Strecken A_B und C_D geben könnte, in der A bei C und B bei D ist. Einfach so. „Geht halt nach meinem Gefühl nicht!“ „Würde ja Einstein widerlegen, deshalb will ich das nicht“?

    Was soll man damit anfangen?

    „Nur die Gleichzeitigkeit gilt nur jeweils in einem der Inertialsysteme.“

    Was haben Sie eigentlich für eine Definition von „Inertialsystem“. Das ganze beschrieben Szenario spielt sich exakt in einem einzigen, gemeinsamen Inertialsystem ab! Denn nirgendwo wird dort etwas beschleunigt oder abgebremst. Kann es etwa sein, dass Sie solche grundlegenden Begriffe der sRT-Thematik gar nicht verstehen?

  565. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    11. Januar 2019 um 15:00
    “ Für die Relativtät der Gleichzeitigkeit gibt es 6 Beobachter oder Beteiligte.“

    Ach nee. Genau 6? Immer? Nie mal nur 5, oder 8?

    Was soll das?

  566. Valentin von Denker

    @Liebe Damen und Herren!
    Einstein sagte einen einzigen Satz: Alles ist relativ!
    Die Menschen (Prolos oder nicht Prolos – wahllos) haben diese wirklich exzellente „Neuigkeit“ mit großer Begeisterung, Jahrzehnte lang, wiederholt und ins eigene Leben, ohne weiteres, gern aufgenommen und sie sind damit gern schlafen gegangen.
    Der Erfolg der RELATIVITÄT, war aber so groß, dass die „Manager“ Lunte gerochen haben: Dies wird unsere Kirche sein, wo wir grenzenlos Herrscher sein können! So wurden diese KRÜPPEL mit „Baumschmücken“ überdeckt!
    Das Baumschmücken: Einer ist schöner und glänzender als der andere: Lorentztransformation, fiktives Inertialsystem – ECI Coordinate System, Lorentzkontraktion, Dopplereffekt, Zwillingsparadoxon, Lorentzfaktor usw.… wie ein Weihnachtsbaum!
    Was dahinter steckt, seit + – 100 Jahren ist nur ein aus Abfallzweigen zusammenbastelter NADELBAUM-KRÜPPEL!
    …und die Menschen reden über dieses wunderschöne „Baumschmücken“ …reden…reden…reden…
    …und solange die Menschen nur reden, und nichts was Vernünftiges tun, ist alles OK…
    …die RelativistInnen können ruhig schlafen…
    …auch ich gehe ruhig schlafen…

    Valentin von Denker

  567. Jocelyne Lopez

    @ Valentin von Denker

    Eigentlich gut gedacht, Herr von Denker… 😉

    Aber was ist Ihrer Meinung nach „Vernünftiges“ dagegen zu tun, anstatt reden… reden… reden.. und ruhig schlafen gehen?

    Haben Sie einen Lösungsansatz?

  568. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 11. Januar 2019 um 16:19

    Sie behaupten also wieder, dass es keine „Momentaufnahme“ von zwei gegeneinander bewegten aber parallel liegenden Strecken A_B und C_D geben könnte, in der A bei C und B bei D ist. Einfach so. „Geht halt nach meinem Gefühl nicht!“ „Würde ja Einstein widerlegen, deshalb will ich das nicht“?

    Solch eine Momentaufnahme gibt es schon. Aber diese gibt es nur in einem der beiden „Inertialsysteme“. So hat es Herr Wappler beschrieben.

    Bemerkung Die Reihe J..Q bewegt sich nach rechts und die Momentaufnahme wurde im Inertialsystem von A…G gemacht.

  569. Rudi Knoth

    @Valentin von Denker 11. Januar 2019 um 17:38

    Einstein sagte einen einzigen Satz: Alles ist relativ!

    Hat er das so gesagt? Sicherlich nicht im Sinne von alles. Denn die LG ist ja absolut.

    Das Baumschmücken: Einer ist schöner und glänzender als der andere: Lorentztransformation, fiktives Inertialsystem – ECI Coordinate System, Lorentzkontraktion, Dopplereffekt, Zwillingsparadoxon, Lorentzfaktor usw.… wie ein Weihnachtsbaum!

    Nicht ganz richtig. Die Begriffe, die mit Lorentz anfangen, stammen wohl von Herrn Lorentz selber. Und der Dopplereffekt war schon länger bekannt.

  570. Jocelyne Lopez

    @ Alle: Hinweis

    Morgen werden keine Kommentare freigeschaltet.

    Ich bin bei einer Demo gegen die Frankenstein-Forscher der mächtigen und korrupten Max Planck Gesellschaft. Die Lobby der Pharmaindustrie kauft sie alle, die Forscher, die Behörden, die Politiker, die Medien, die Staatsanwaltschaften, die Richter, sie kauft sie alle.

  571. Nicht von Bedeutung

    @Valentin von Denker:

    Ich kenne auch Leute, die interessante Sätze von sich gegeben haben.
    1. „Die Wahrheit ist ein unwegsames Land, es gibt keine geebneten Pfade die zu ihr führen.“ (Jiddu Krishnamurti)
    2. „Die Natur kennt keine Demokratie“ (frei nach Dirk C. Fleck, „GO! Die Ökodiktatur)

    Aus all dem folgt, dass Realität relativ – also subjektiv – empfunden wird, es jedoch nur eine objektive Realität (ein einziges Universum, in dem alles stattfindet) gibt, der sich alle irgendwann beugen müssen, weil es die Natur diktiert.

    Oder hier ist ein Neuer von mir: „Das müsst ihr einfach glauben, sonst Hitler. Aber ihr dürft auch nicht Alles glauben, sonst auch Hitler.“

    Soviel dann zum Thema „Glauben“ – Nachdenken ist angesagt.

    Wollen wir alle hoffen, dass der nächste Einstein nicht Nicht von Bedeutung ist.

  572. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    11. Januar 2019 um 18:00

    „Solch eine Momentaufnahme gibt es schon. Aber diese gibt es nur in einem der beiden „Inertialsysteme“. So hat es Herr Wappler beschrieben.“

    a) Sie sehen ein, dass Sie den Begriff „Inertialsystem“ fehlerhaft genutzt haben?

    b) Sie verstehen weiterhin nicht, dass in meinem Szenario der Begriff „Gleichzeitigkeit“ so aufgelöst wurde, dass kein Widerspruch zu der Behauptung der sRT-Vertreter auftritt, verschieden bewegte Beobachter könnten keine Einigkeit über Gleichzeitigkeit erzielen, indem ich nämlich Gleichzeitigkeit nur für gegeneinander unbewegte Beobachter einfordere, und für gegenseitig bewegte Beobachter auf die so genannte Koinzidenz zurück greife (hier: von mehr als einem Beobachter gleichzeitiges Erleben eines Ereignisses am selben Ort, zB dass sich zwei Beobachter begegnen)?

    Ich verstehe aber so langsam, dass Sie sich selber überhaupt nicht sicher sind in der Sache, und deshalb auf Herrn Wappler referieren. Sie betätigen sich als so etwas wie als dessen Exeget, da Herr Wappler ja sonst weitgehend unverständlich bleibt. Sehe ich das richtig?

  573. Albrecht Storz

    Ich habe mir inzwischen noch ein paar Gedanken zum Zensur- und Moderationsverhalten von Herrn Schulz auf SciLogs gemacht, nachdem er gerade relativ viel (fast alles) von mir stehen lies (bisher, kann er natürlich auch noch später wegredigieren).

    Meinen ersten Gedanken, dass er alles löscht, was valide Argumente gegen die sRT enthält, kann ich so nicht mehr aufrecht erhalten. Entweder stört ihn das inzwischen nicht mehr, weil auf seiner Seite sich sowieso hauptsächlich nur fanatische Einstein-Gläubige tummeln, oder weil er meint, relevante Beiträge würden sowieso durch die Fülle der Nonsensbeiträge wie die von Krüger et al. schnell genug aus dem Ausfmerksamkeitsfokus verschwinden so dass es eh keine Rolle spielt.

    Letzen Endes vermute ich, dass es bei den SciLogs-Autoren ein Click- und Post-Häufigkeits-Ranking gibt. Vermutlich versucht Herr Schulz seine Blogs so zu steuern, dass sie einerseits nicht negativ auffallen (durch scheinbare oder echte Trollerrei oder durch extensives gegenseitiges Beschimpfen und Beharken), andererseits aber möglichst große Schlagzahlen liefert.

    Vermutlich ist Herr Schulz da ganz gut dabei. Meine Hoffnung, dort eine seriöse Diskussion führen zu können, bei der es auf Logik und Fakten ankommt, habe ich schon lange aufgeben müssen.

  574. Gerd Termathe

    @Jocelyne Lopez 11. Januar 2019 um 10:02 (Nr. 548)

    „Jetzt habe ich eine Frage bzgl. der Transformation, die in der GPS-Technologie künstlich eingebaut wird, die in der von mir verlinkten Studie beschrieben wird und worauf G.O. Mueller auch kritisch eingegangen ist:
    „Ein Leckerbissen sind die Ausführungen der Autoren (S. 195) über die verschiedenen Zeitsysteme (siderische Zeit, terrestrischsonnenbezogene Zeit und Atomzeit), ihre Anwendungen im GPS sowohl auf geostationäre Stationen und Benutzer und auch auf die Satelliten und schließlich das fiktive Inertialsystem „ECI Coordinate System“ – „ECI („Earth Centered Inertial“) frame of reference“: daraus wird klar, daß ausnahmslos alle GPS-Objekte sich beschleunigt bewegen (Rotation der geostationären, Beschleunigung der raumreisenden) und damit aus der Zuständigkeit der SRT und ihrer Lorentz-Transformationen herausfallen! Über das fiktive ECI werden alle Zeitmessungen rechnerisch-pragmatisch gekoppelt: dieses fiktive Inertialsystem wäre, wenn es existierte, der einzige legitime SRT-Gegenstand des GPS, wenn sich noch nachweisen ließe, daß es sich nicht ebenfalls dreht!““

    ECI ist kein fiktives Inertialsystem, es ist im Gegenteil wohldefiniert an die Himmelsmechanik gebunden.
    Der Nullpunkt ist der Mittelpunkt (genauer:Schwerpunkt) der Erde, eine Achse ist die Rotationsachse der Erde, die Richtung der zweiten wird bestimmt durch die Schnittlinie zweier Flächen zum Zeitpunkt der Frühjahrs-Tag-und-Nacht-Gleiche, nämlich der Fläche, in der der Äquator liegt, und der Fläche, in der die Umlaufbahn der Erde um die Sonne liegt.

    Eine Kreisbahn ist eher vergleichbar mit einer konstanten linearen Bewegung: potentielle und kinetische Energie sind konstant. Ein Astronaut in einer Raumstation ist schwerelos. In der Tat geht es in der Relativitätstheorie jedoch nur lineare Bewegungen.

    „Man kann wohl davon ausgehen, dass die Anwendung des fiktiven Inertialsystems ECI mit einem fiktiven Beobachter im Erdmittelpunkt eine reine Trickserei ist, …“

    Ein Koordinatensystem dient zur Beobachter-unabhängigen Beschreibung von Vorgängen. Damit man so etwas wie „von mir aus gesehen eine Handbreit links von dem Wäldchen da vorne“ nicht braucht.
    (Was soll eigentlich ein Beobachter im Koordinaten-Ursprung beobachten? Wenn es einen Beobachter bräuchte, sollte er am Ort des Geschehens sein!)

    GPS funktioniert nach den Gesetzen der klassischen Physik, darauf weist die genannte Studie mehr als deutlich hin.

    Lässt man die technischen Details beseite, reduziert sich das GPS auf ein äußerst einfaches Minimal-Experiment zur Ausbreitung von elektromagnetischen Feldern:

    Eine Spannungsänderung an einer punktförmigen Quelle, der Satellitenantenne, zum Sendezeitpunkt tT führt zu einer Änderung des elektromagnetischen Feldes, das sich von der Quelle in alle Richtungen mit der Geschwindigkeit c relativ zum Bewegungszustand der Quelle zum Sendezeitpunkt ausbreitet, und wird vom Empfänger zum Empfangszeitpunkt tR detektiert.

    Die grundlegende GPS-Formel
    Abstand = Lichtgeschwindigkeit c * Signallaufzeit
    liefert dann unter Idealbedingungen den beinahe genauen Abstand zwischen Satellit und Empfänger, wie im folgenden Bild dargestellt:
    https://c.1und1.de/@519542296413215474/9fS9DgpHQt2YvyLQbs4tBg
    (Aus Darstellungsgründen ist das Diagramm für eine Satellitengeschwindigkeit von etwa halber Lichtgeschwindigkeit gezeichnet, in einem weiteren Diagramm sind die sich aus realistischen Werten ergebenden Entfernungen eingetragen. Die Mathematik, die man zum Nachrechnen braucht, heißt Satz des Pythagoras und Sinussatz)

    Mit Idealbedingungen ist dabei gemeint, dass hier insbesondere Effekte, die sich auf den letzten Kilometern aus der Verunreinigung des Vakuums mit der Luft, die wir atmen, ergeben, nicht berücksichtigt sind.

    Das Ergebnis lässt sich wie folgt zusammenfassen:

    Die bekannte GPS-Formel
    Abstand = Lichtgeschwindigkeit c * Signallaufzeit
    führt auch unter Idealbedingungen zu einer Positionsungenauigkeit:

    – Mit Einsteins SRT: zwischen ca. -80 Meter und +80 Meter (nicht korrigierbar)

    – Mit klassischer Physik: ca. 2 Millimeter (korrigierbar)

    Der Trick der Relativisten besteht darin, die schlappen 80 Meter zu unterschlagen. Stattdessen rechnen sie lieber an den 2 Millimetern herum, die man korrigieren könnte, wenn man in den Rechnungen so täte, als wäre die Lichtgeschwindigkeit ein wenig kleiner.

  575. Jocelyne Lopez

    @ Albrecht Storz – Nr. 573: „Ich habe mir inzwischen noch ein paar Gedanken zum Zensur- und Moderationsverhalten von Herrn Schulz auf SciLogs gemacht, nachdem er gerade relativ viel (fast alles) von mir stehen lies (bisher, kann er natürlich auch noch später wegredigieren). Meinen ersten Gedanken, dass er alles löscht, was valide Argumente gegen die sRT enthält, kann ich so nicht mehr aufrecht erhalten. Entweder stört ihn das inzwischen nicht mehr, weil auf seiner Seite sich sowieso hauptsächlich nur fanatische Einstein-Gläubige tummeln, oder weil er meint, relevante Beiträge würden sowieso durch die Fülle der Nonsensbeiträge wie die von Krüger et al. schnell genug aus dem Ausfmerksamkeitsfokus verschwinden so dass es eh keine Rolle spielt.“
    .
    .
    Meine Meinung nach stört es Joachim Schulz schon, Ihre sachlichen kritischen Kommentare stehen zu lassen, er hat bloß jetzt keine andere Wahl, da er weiß, dass die Argumente über zwei getrennte Diskussionsplattformen ausgetauscht werden: in den SciLogs (zensiert) und in unserem Blog (unzensiert). Er weiß, dass ein bei ihm grundlos gelöschter sachlicher Beitrag hier in unserem Blog wieder auftauchen wird. Damit wird im Internet seine Zensurpolitik dokumentiert, und sie bleibt auch dann dokumentiert, wenn er nachträglich Beiträge stillschweigend wegzensiert (was er auch tut), um seine Diskussionen als Archiv „rein“ von Kritik zu halten. Die Zensur bleibt dokumentiert über zwei Diskussionsplattformen. Und es ist ihm doch peinlich, er will bei aller Heuchelei das Mythos aufrecht erhalten, dass Scilogs eine freie Diskussionsplattform sei und einzig „Trolle“, „Störer“, Pöbeler“ und „Vandalen“ kommentarlos gelöscht werden. Hier in unserem Blog wird der Nachweis gebracht, dass er lügt und dass er effektiv Zensur betreibt.

  576. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 12. Januar 2019 um 13:13

    Nach einer 1-tägigen Abstinez nun mein Kommentar zu Ihrem.

    b) Sie verstehen weiterhin nicht, dass in meinem Szenario der Begriff „Gleichzeitigkeit“ so aufgelöst wurde, dass kein Widerspruch zu der Behauptung der sRT-Vertreter auftritt, verschieden bewegte Beobachter könnten keine Einigkeit über Gleichzeitigkeit erzielen, indem ich nämlich Gleichzeitigkeit nur für gegeneinander unbewegte Beobachter einfordere, und für gegenseitig bewegte Beobachter auf die so genannte Koinzidenz zurück greife (hier: von mehr als einem Beobachter gleichzeitiges Erleben eines Ereignisses am selben Ort, zB dass sich zwei Beobachter begegnen)?

    Da sehe ich trotzdem eine Differenz. A und B ruhen gegeneinander wie C und D gegeneinander ruhen. Um die Gleichzeitigkeit zu prüfen kann man sich zwischen A und B einen gegenüber diesen ruhenden Beobachter M vorstellen, für den die Signalwege gleich lang sind. Dasselbe gilt für einen gegenüber C und D ruhenden Beobachter N (als Signalweg zu C gleich Signalweg zu D).

    Betrachtet man eine Momentaufnahme im Inertialsystem, in dem A, B und M ruhen, dann sieht man daß das Signal der Koinzidenz von A und C von A zu M gleichzeitig mit dem Signal der Koinzidenz von B und D eintrifft. Aber man sieht auch, daß in N die Signale nicht gleichzeitig eintreffen. Denn N bewegt sich und daher hat das Licht von C zu N eine andere Strecke als von D zu N zurückzulegen.

    Ich verstehe aber so langsam, dass Sie sich selber überhaupt nicht sicher sind in der Sache, und deshalb auf Herrn Wappler referieren. Sie betätigen sich als so etwas wie als dessen Exeget, da Herr Wappler ja sonst weitgehend unverständlich bleibt. Sehe ich das richtig?

    Ich wollte mir vor allem das Zeichnen sparen und da ich mich mit LaTex nicht auskenne (muß ich wohl lernen) habe ich auf seine Zeichnung verwiesen. Übrigens stammt die Idee mit der Relativität der Gleichzeitigkeit von Einstein aus dem Jahr 1916/1917 selber.

    Gruss
    Rudi Knoth

  577. Jocelyne Lopez

    @ Albrecht Storz – Nr. 258: „Es ist sehr interessant und bedenkenswert, festzustellen, dass die sRT nur deshalb seit 100 Jahren als verteidigte Theorie bestand haben kann, weil der Mensch selbst (als Subjekt der Physik, als Beobachter, als Adressat, …) aus der Physik weggedacht, eliminiert wurde. Es wird zwar dauernd von Beobachtern geredet, aber nie diese als Subjekte mit einer Position ernst genommen.“
    .
    .

    Das stimmt. Und zwar wird dauernd von Beobachtern geredet, die gar keine Beobachter sein können, weil sie keine Menschen mit ihren Meßinstrumenten sind und daher keine Messungen vornehmen können. Es sind lediglich fiktive Beobachter in fiktiven Gedankenexperimenten (Lorentztransformation), es sind lediglich mathematische Objekte in Koordinatensystemen, die für die Experimentalphysik komplett ausfallen.

    A Propos geheime Wahrnehmungs- und Gefühlsleben der fiktiven „Beobachter“ in der Einstein-Physik: Peter Ripota hat in seinem neuen Buch Einsteins einmalige Einsichten – Die Relativitätstheorien und wie es dazu kam einen satirischen Beitrag von mir übernommen (Seite 140-142), den ich im MAHAG-Forum nach einer realen Schulaufgabe in einem Physikbuch – geliefert von Peter Rösch – vor ein paar Jahren geschrieben habe:

    „Einsteins Panzer“ Siehe hier eine Leseprobe

  578. Nicht von Bedeutung

    @Gerd Termathe:
    ECI ist kein fiktives Inertialsystem, es ist im Gegenteil wohldefiniert an die Himmelsmechanik gebunden.

    Was sind Inertialsysteme? Ein Bezugssystem, richtig? Und was sind Bezugssysteme? Fiktive Gebilde/Koordinatensysteme auf dem Papier und das ECI gehört nun mal dazu.
    „Earth Centered Inertial“ heißt nun mal Ruhesystem der Erde. Wäre es nicht fiktiv, wären wir wieder im finsteren Mittelalter, in welchem sich alles um die Erde dreht. Dabei wissen wir doch inzwischen recht genau – die Erde dreht sich um die Sonne und die Sonne noch mal um einen Galaxiekern.

    Die grundlegende GPS-Formel
    Abstand = Lichtgeschwindigkeit c * Signallaufzeit

    Über das GPS-Signal sollten Sie sich noch mal grundlegend informieren, denn es gibt (sozusagen) keine Signallaufzeit. Es gibt Chip-Codes mit denen Zeitstempel übermittelt werden – C/A-Codes im Zivilen und P(Y)-Codes im Militärbereich. Die Signallaufzeit ist nur Nebensache, weil erstens ist die Signalgeschwindigkeit c in verschiedenen Luftschichten der Erde grundverschieden (Brechungsindices) und zweitens braucht man sie schon deswegen nicht, weil die Satellitenuhren ohnehin bereits technisch verlangsamt werden. Positioniert werden Satelliten über die wohl „elastischste Zahnstange der Welt“ – Positionierung mittels Signal-Korrelation – und die Uhren über Code-Offsets gestellt.

  579. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    13. Januar 2019 um 11:18

    „Betrachtet man eine Momentaufnahme im Inertialsystem, in dem A, B und M ruhen, dann sieht man daß das Signal der Koinzidenz von A und C von A zu M gleichzeitig mit dem Signal der Koinzidenz von B und D eintrifft.“

    Herr Knoth, hier sieht man mal wieder wunderbar, wie sich sRT-Gläubige selbst veräppeln.

    a) Sie verkomplizieren ein schon recht aufwändiges Szenario ohne Not durch zusätzliche Beobachter, die aber nichts weiter bringen außer Konfusion

    b) Sie bringen spätmittelalterliche Denkweisen wie „Signallampen“ und deren Lichtstrahlen und irrtümliche Auswertungen aufgrund von unvollständiger Information ins Spiel, wo wir heute mit Zeitstempeln und nachträglicher, intelligenter Kommunikation zum Informationsabgleich arbeiten würden.

    c) Sie bringen weitere Beobachter ein, unterschlagen aber Ihre eigene Beobachterposition, von der aus Sie das alles beobachtet und beurteilt haben wollen

    Egal was Sie da reden: Fakt ist, dass auf A_B sowie auf C_D jeweils für sich Übereinstimmung über Gleichzeitigkeit erzielt werden kann – sogar von Einstein abgesegnet („langsamer Uhrentransport“ oder „Einstein-Synchronisation“). Und selbst Einstein wird nicht widersprechen können, dass wenn er Lorentz getroffen hat, dies für beide gleichzeitig der Fall war -> Koinzidenz (ein Begriff von Herr Schulz, vielleicht nicht der allerbeste, aber ich habe den nun mal aufgenommen).

    Sie bestreiten ja die prinzipielle Möglichkeit, dass sowohl A und C wie auch B und D koinzidieren UND A mit B Übereinstimmung über die Gleichzeitigkeit dieser Koinzidenz wie auch C und D Übereinstimmung über die Gleichzeitigkeit dieser Koinzidenz erzielen.

    Es ist aber ganz einfach unmöglich, dass es keine zwei Längen A_B und C_D und dazu eine Relativgeschwindigkeit v_rel gäbe, mit denen so eine Situation auftreten könnte. Sie schließen eine physikalisch völlig plausible Situation ohne Begründung aus. Wissen aber genau, dass es solche Situationen geben muss, bei der sich die Koinzidenzen knapp verfehlen – und zwar mal zu früh, mal zu spät. Den Zwischenwert – zugleich – schneiden Sie apodiktisch aus dem Möglichkeitskontinuum aus. Da dieser Zwischenwert Einstein widerlegt.

    Wenn es aber mindestens eine solche Situation gibt, so muss dazu A_B und C_D dabei gleich lang sein. Egal welche Relativgeschwindigkeit. Das wissen Sie immerhin.

  580. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Und zwar wird dauernd von Beobachtern geredet, die gar keine Beobachter sein können

    Ja genau. Vor Allem bei Myonen kann ich mir das lebhaft vorstellen…
    „Na? Welcher von euch Zwergen will an Bord des nächsten Myons gehen?“
    „Chef, Chef… Mal ehrlich… Sind selbst wir dafür nicht schon ein bissl zu groß?“ 😆

  581. Albrecht Storz

    Jocelyne Lopez
    13. Januar 2019 um 12:08

    „Das stimmt. Und zwar wird dauernd von Beobachtern geredet, die gar keine Beobachter sein können, weil sie keine Menschen mit ihren Meßinstrumenten sind und daher keine Messungen vornehmen können.“

    Dass das stimmt wird sehr einfach daran erkannt, dass immer von Raumschiffen mit verkürzten Flugdistanzen geredet wird – aber niemals die Frage aufgeworfen wird, wie lange denn dann der Einheitsmeter eines Beobachters auf diesem Raumschiff wäre.

    Aber nur genau so wäre überhaupt eine solche Beobachtung „von außerhalb“ statthaft.

    Relativisten sind wie Kinder die mit einer Zentimeterskala vor Augen eine Distanz in der Ferne messen und dann sagen, der Mensch dort müsse doch nur einen Schritt von dem einen Berggipfel zu dem anderen Berggipfel tun.

  582. Albrecht Storz

    Jocelyne Lopez
    13. Januar 2019 um 12:08


    „Einsteins Panzer“ Siehe hier eine Leseprobe …

    Ja, sagenhaft was die sRT für Abstrusitäten hervor bringt. Erstaunlicher Weise sind zwar die Unterhaltungen von sRT-Verteidigern oft nicht von Unterhaltungen in „Anstalten für geistig Verwirrte“ zu unterscheiden (Panzer und Gräben, Leitern und Scheunen, kontrahierte Raumschiffe, praktisch überlichtschnelle Überwindung von Distanzen da diese ja kontrahiert seien, Bahnhöfe, Bahnsteige und Signallampen, Weichensteller und Nachtwächter, Ritt auf Myonen, …), werden aber auf „seriösen Seiten“ wie etwa dem SciLogs und in vielen Büchern und Artikeln verbreitet.

    Vielleicht nimmt in Wahrheit niemand mehr diesen Verein ernstlich für voll. Man tut nur so. Ist ein eigentlich durchaus verbreitetes Verhalten gegenüber Verwirrten.

  583. Albrecht Storz

    Nachtrag zu
    Albrecht Storz
    13. Januar 2019 um 12:54

    „Da dieser Zwischenwert Einstein widerlegt.“

    So, jetzt ist mir der notwendige mathematische Satz dazu eingefallen: der Zwischenwertsatz garantiert, dass bei einer stetigen Funktion (die wir hier vorliegen haben) zwischen zwei Werten („zu früh für Koinzidenz“, „zu spät für Koinzidenz“) jeder Zwischenwert angenommen werden muss (also auch „genau richtig für Koinzidenz“).

    Bei geeigneter Darstellung wäre das eine Nullstelle.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Zwischenwertsatz

  584. Jocelyne Lopez

    @Jocelyne Lopez – Nr. 577: “Und zwar wird dauernd von Beobachtern geredet, die gar keine Beobachter sein können“

    @ NvB – Nr. 580 : “Ja genau. Vor Allem bei Myonen kann ich mir das lebhaft vorstellen…
    „Na? Welcher von euch Zwergen will an Bord des nächsten Myons gehen?“
    „Chef, Chef… Mal ehrlich… Sind selbst wir dafür nicht schon ein bissl zu groß?“ 😆

    .
    .

    Es gibt auch aufgeweckte männliche Physik-Studenten oder ehemalige männliche Physik-Studenten, die sich auch lebhaft nicht vorstellen können, dass die „Beobachter“ der SRT irgendetwas messen können, denn nur Männer könnten sich ein solches Beispiel ausdenken, klar, wer denn sonst: Siehe in der Satire-Seite Stupidedia über die Messfähigkeit von Spermien mit der SRT, wenn man „auf jedem Spermium eine 24-Karat-Rolex umschnürt.“ 😉

  585. Valentin von Denker

    @Liebe Damen und Herren!

    Herr Knoth, Sie provozieren die Menschen!
    ICH AUCH!
    Mit allen Sachen kann ein Mensch den anderen provozieren!
    Ich habe Sie so lange provoziert, dass Sie, auf dieses harmlose Schlafengehen, endlich reagierten!
    Ich habe geschrieben: „So wurden diese KRÜPPEL mit „Baumschmücken“ überdeckt!“
    Wovon dieses „Schmücken“ stammt, zu „Weihnachten“ ist es völlig egal!
    Oder Sie prüfen auch die Erzeuger-Firmen des „Baumschmucks“?

    Schauen Sie!
    Ich provoziere die Menschen, weil ich keine Lust habe viel zu tratschen! Die Menschen ärgern sich und vergessen ihr gewöhnliches „gesellschaftliches Benehmen“! Das bedeutet, sie beginnen viel offener(!) zu reden, weil sie sich schon fest im Sattel fühlen. Ich kriege, sogar von oben, meine schnellen und richtigen Informationen, also! Nachher lade ich die Menschen auf einen Kaffe ein, jetzt auch Sie Herr Knoth, …und? Es gibt kein Sattel-Kaffehaus…bei der Antwort JA muss man den Sattel verlassen!

    Noch einmal: Ich provoziere die Menschen, aber nicht aus Zerstörungswut, sondern mit konstruktiver Absicht!

    „Alles ist relativ!“
    Die Menschen haben keine Ahnung, was LG, SRT, LT, ECI, DE…usw. bedeuten!
    Trotzdem, Einstein ist mit dieser, laut Ihnen, fehlerhaften Aussage FELSENFEST weltberühmt geworden!

    Ich kümmere mich, auch den anderen Bloggerinnen zu antworten.

    Valentin von Denker

  586. Jocelyne Lopez

    @ Gerd Termathe und NvB:

    Wie genau die Relativisten mit der GPS-Technologie tricksen, um damit die SRT als experimentell bestätigt zu verkaufen, ist mir immer noch nicht klar. Es ist auch technisch sehr komplex und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Es ist wohl auch für Physiker, Ingenieure und Techniker wahrscheinlich undurchsichtig, weil das Fach-Knowhow in der Wissenschaft grundsätzlich unter den Fachleuten sehr zersplittert verteilt ist.

    Ich habe zum Beispiel zusammen mit dem Physiker Dr. Wolfgang Engelhardt im Rahmen des Informationsfreiheitgesetzes versucht, hinter der Trickserei des dubiösen CERN-Neutrinoexperiments 2011 als angebliche Bestätigung der SRT zu kommen. Nachstehend unsere konkreten Bemühungen, dokumentiert in einer Online-Petition:

    Prof. Karsten Danzmann, beantworten Sie bitte 2 Fragen über das OPERA-CERN Neutrinoexperiment

    ERFOLG! Unter Androhung einer Klage beantwortet die Behörde PTB eine Frage über das OPERA-Experiment

    OPERA-Experiment: Bürgeranfrage an das Albert Einstein Institut

    Kurz zusammen gefasst:

    1) 2011 löst eine Messung der Geschwindigkeit von Neutrinos des CERN eine Sensation in der Presse aus: Neutrinos sind schneller als das Licht, die SRT ist widerlegt!

    2) Aufgrund von Vorwürfen, es sei eine voreilige Publikation gewesen, prüft das CERN nochmal alle Daten über Wochen und Monate: Alles in Ordnung. CERN nimmt auch eine zweite Messung vor, mit demselben Ergebnis: Neutrinos sind schneller als da Licht, die SRT ist widerlegt.

    3) Das Albert Einstein Institut lehnt weiterhin die Messergebnisse der zwei Messungen ab, es könne sich nur um eine Fehlmessung handeln. Originalton von Prof. Karsten Danzmann in der Presse: „Auch Karsten Danzmann vom Albert Einstein Institut in Hannover ist sich ziemlich sicher, dass es sich um einen Fehler handeln muss. Neutrinos, die schneller sind als Licht, hält er jedenfalls für äußerst unwahrscheinlich. „Anders gesagt: Ich halte es für wahrscheinlicher, dass der Papst Bundeskanzler wird.“

    4) Der Direktor des CERN tritt zurück, es wird über Wochen und Monate weiterhin nach einem Fehler gesucht. Schließlich wird der „Fehler“ gefunden: Ein Stecker sei locker gewesen, was die Fehlmessung erklärt. Für wie dumm hält man die Öffentlichkeit? Wie kann ein Stecker in dieser millionenschweren Anlage so maßgebend für eine Fehlmessung sein, dass man es bei den vorherigen Prüfungen nicht gefunden hat? Wie kann ein Stecker die Geschwindigkeit der Neutrinos um genau denselben Wert nicht zurückgehalten haben, der genau zu einer Bestätigung der SRT notwendig war?

    5) Man steckt den losen Stecker wieder richtig rein, und o Wunder, die Neutrinos sind bei einer 3. Messung nicht schneller als das Licht, die SRT ist noch einmal experimentell bestätigt!

    Für wie dumm halten die Relativisten die Öffentlichkeit und die Wissenschaftsgemeinde? Wie riesig muss ein Fake sein, damit es als Fake erkannt wird?

    Jetzt frage ich mich mit welcher Trickserei die Relativisten das Wunder der Bestätigung vollzogen haben.

    Ich denke mir, dass es mit einer mathematischen Manipulation der Rohdaten geschehen ist:
    Die Uhren wurden mit c +/- v synchronisiert, also sollte das Experiment die SRT in der Tat widerlegen. Wenn man aber auf die Meßergebnisse in irgendeinem der Verarbeitungvorgängen die Lorentztransformation hinklatscht, dann verschwindet das experimentelle Ergebnis c +/- v und es kommt simsalabim c=konstant aus den Rechnereien heraus.
    Oder? Was meint Ihr?

  587. Nicht von Bedeutung

    @Jocalyne Lopez:
    Mit Männern sind hier hoffentlich jetzt auch Frauen gemeint, oder nicht? Der IQ hängt nicht mit dem Geschlecht ab und der Blondheitsgrad nicht von der Haarfarbe. Obwohl…
    „If there’s any god, it has to be a man. No women in the universe can fuck up things like this.“ (O-Ton: George Carlin) 😀

  588. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Wie genau die Relativisten mit der GPS-Technologie tricksen, um damit die SRT als experimentell bestätigt zu verkaufen, ist mir immer noch nicht klar…
    Nun, Vieles über das GPS ist öffentlich zugänglich, wenn nicht sogar Alles. Nur leider passt das nicht alles auf eine Seite bei z.B. Wikipedia. Man muss sich das Alles akribisch zusammen suchen und dazu braucht man das nötige Interesse oder ein wenig Vorbildung – ganz besonders für den Bereich, wie das Alles elektronisch umgesetzt wird und wo die Theorien dabei bleiben – nämlich komplett auf der Strecke. Denn letztendlich sorgt die Technik dafür, dass es funktioniert und welche Theorie welchen Effekt vorhersagt und welchen nicht, ist vollkommen irrelevant – die selben Effekte können von beliebigen bestehenden und auch neuen Theorien vorhergesagt werden. Die Effekte sind da und um diese wird sich gekümmert – unabhängig davon, was Theorien sagen.
    Ich z.B. kann mich daran erinnern, dass bei meiner Grundausbildung 1990 sehrwohl (NavStar) GPS theoretisch und technisch (im Rahmen der Feuerleit-Radar-Technik) erklärt wurde nur halt die RT dabei nicht einmal erwähnt wurde. Soweit ich mich erinner, war GPS zu der Zeit nicht mal öffentlich, sondern nur den Militärs der Nato zugänglich und nicht mal die wissen Alles darüber, weil es im V-Fall nun mal eine „Waffe“ ist.

  589. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    13. Januar 2019 um 11:18

    Sie suggerieren mit Ihren zusätzlich eingeführten Beobachter auch einen völlig unnötig eingeschränkten Begriff von Gleichzeitigkeit. Für Sie muss anscheinend Gleichzeitigkeit instantan festgestellt werden. Das ist kompletter Unsinn.

    Wenn zum Beispiel einer zu einem anderen sagen würde: „So, Sie waren also auch um 12:00 Uhr am Kölner Dom. Da hätten wir uns ja sehen können.“, so wird damit eine Gleichzeitigkeit festgestellt. (Hier dazu noch zusätzlich Koinzidenz.) Die Feststellung erfolgt eben erst später, tut aber der Sache „Gleichzeitigkeit“ keinerlei Abbruch.

    Sie versuchen mit Ihren „Lichtstrahlbeobachtern“ diese Gleichzeitigkeit ad absurdum zu führen. Dabei ist es völlig klar: Wenn zwei mit nachweisliche gleich laufenden Uhren gleichzeitig nach ihren Uhren etwas in Ihrer Nähe beobachten, so beobachteten die zwei gleichzeitig das, was Sie beobachten. Und die Ereignisse die sie beobachten finden gleichzeitig statt. Egal was irgend jemand anderes (anderer Beobachter, Relativist, Phantast, …) dazu meint.

    Alles andere ist Relativitäts-Kokolores.

  590. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 13. Januar 2019 um 16:12

    Nun da scheinen Ihnen die Erklärungen für die Relativität der Gleichzeitigkeit, die ich von Einstein und Wappler nicht zu gefallen. Das ist schade.

    Jetzt versuche ich dies mal mit meinem „Steckenpferd“ Doppereffekt. Angenommen in Ihrem Beispiel gibt es rechts von C und D einen Zeitgeber, dessen Zeittakte (mit entsprechenden Zeitstempeln) im Abstand der Länge zwischen C und D gleichzeitig bei C und D in dem Inertialsystem, in dem C und D ruhen, eintreffen. Dann sind diese synchron und die von C und D ausgehenden Impulse laufen dann parallel mit den Zeitimpulsen des Senders. Wenn diee Anordnung sich zu den Beobachter A und B bewegen, stellen diese wegen des Dopplereffektes fest, daß das Signal von D bei B vor dem „gleichzeitigen Signal von C bei A ankommt. Daher werden A und B registrieren, daß C und D nicht synchron sind. Dss bedeutet, daß das es eine Gleichzeitigkeit von A und B für die Koinzidenz gibt aber nicht von C und D.

    @Valentin der Denker

    Was soll ich denn bitteschön machen?

  591. Valentin von Denker

    @571.Nicht von Bedeutung
    11.Januar 2019

    Nicht von Bedeutung: „Ich kenne auch Leute, die interessante Sätze von sich gegeben haben.“

    ICH AUCH! Soll ich sie aufzählen…? Leute? Sätze?

    Nicht von Bedeutung: 1. „Die Wahrheit ist ein unwegsames Land, es gibt keine geebneten Pfade die zu ihr führen.“ (Jiddu Krishnamurti)

    Ein enger Verwandter von mir hatte eine Freundin aus Indien. Sie hatte immer gelogen, egal wann, warum, wem, usw. Ihm war diese sinnlose Lügerei sehr unangenehm und fragte bei ihr nach.
    Die junge Inderin erzählte, dass in Indien ab der Volljährigkeit, wegen der „Geschäfte“ alle ununterbrochen lügen, so ist es halt!
    Jiddu Krishnamurti ist ein Inder gewesen.
    Unter solchen Umständen ist die Wahrheit ein unwegsames Land…
    Ich bin ein Europäer, ich lüge nur seltener!

    Nicht von Bedeutung: 2. „Die Natur kennt keine Demokratie“ (frei nach Dirk C. Fleck, „GO! Die Ökodiktatur)“

    Die Natur ist aber nicht rachsüchtig und die „NATUR-PERSON“ sammelt keine 100 Milliarden EURO zusammen, die Natur hat keine Relativitätstheorie…
    Wir Menschen sind auch Natur, solche Natur die LÜGT!
    Ohne diese „Ökodiktatur“ oder die SANDUNDSTEIN „Diktatur“ würde das Universum nicht existieren!
    …es gibt keinen geebneten Pfad.
    HAHA!

    Valentin von Denker

    Frau Lopez ich habe Sie nicht vergessen!

  592. Valentin von Denker

    590.Rudi Knoth
    13. Januar 2019
    „Was soll ich denn bitteschön machen?“

    Jemand wurde Jahre lang in einem ausgetrockneten Brunnen gefangen gehalten. Er hatte nur einen einzigen Gedanken, er wollte heraus! Schon hatte er die Hoffnung fast aufgegeben, wann er eines Morgens, oben beim Rand des Brunnens aufgewacht ist. Schön langsam hatte er die Situation zur Kenntnis genommen, schaute ratlos mehrmals verstohlen herum, er hatte jetzt Angst vor den unendlich vielen Möglichkeiten und er begann vor sich murmeln: „Was soll ich denn bitteschön machen?“

    Valentin von Denker

  593. Nicht von Bedeutung

    @Valentin von Denker:
    Verdammt… soll ich das nu unter „gauben“ oder „nicht glauben“ einordnen? 😆

  594. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    13. Januar 2019 um 17:29

    Nun da scheinen Ihnen die Erklärungen für die Relativität der Gleichzeitigkeit, die ich von Einstein und Wappler nicht zu gefallen. Das ist schade.“

    Wie albern ist das denn? Wie wenn es darum ginge was einem persönlich gefällt oder nicht —

    […….] Moderationshinweis: Satz gelöscht. Bitte keine ad hominem Äußerungen über Teilnehmer, sie werden in unserem Blog nicht geduldet. [………]

  595. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Was soll ich denn bitteschön machen?

    Im Zweifelsfalle sollte man immer nachdenken. Gerade über Ihr Steckenpferd kommt man dem Irrsinn RT gewaltig auf die Schliche. Sagen ihnen Seitenband-Analysen etwas? Darin kennzeichnen zwei Senkrechte Striche die Trägerfrequenz (Sync-Signale) und darauf kann man den Empfänger einstellen um an die Daten auf den Seitenbändern zu kommen. In diesen Daten kann man Frequenzwerte übertragen – z.B. die beim Sender eingestellte Trägerfrequenz. Nun kann man Träger- und Empfängerfrequenz direkt miteinander vergleichen. Auf die Art konnte man bisher nur den klassischen Doppler bestätigen, was kein Wunder ist, weil man mit Gerätschaften nicht annähernd LG oder gar 1/3 LG wie bei Ives-Stilwell erreicht. Zumindest aber weiß man, dass sich weder Sender noch Empfänger in ihren Ausmaßen ändern, sondern lediglich Frequenzen ändern – evtl. auch Taktfrequenzen für Uhren.
    Nun übertragen wir das mal auf die definierten SI-Meter und SI-Sekunden sowie auf das Verhalten und den Ausmaßen von Atomuhr-Taktgebern. Was müsste passieren, wenn sich die Taktfrequenz eines solchen Taktgebers erhöht, während sich die Ausmaße des Taktgebers verinngern? Die Änderung der Taktfrequenz würde doch gar nicht auffallen, richtig? Nun sie fällt aber auf und zwar in den Satellitenuhren des GPS-Systems und daraus folgt mMn nur, dass sich nur eines ändert und dabei denke ich eher an die Taktfrequenz der Taktgeber als an deren Ausmaße. Wie sehen Sie das? Wenn wir hier eine Übereinkunft finden, können wir uns weiter über die Konsequenzen unterhalten, die der Zusammenhang von Wellenlängen und Periodendauern für die Definition von SI-Meter und SI-Sekunde mit sich bringt, falls auch Sie mir da noch nicht so ganz folgen konnten.

  596. little Louis

    @ Albrecht Storz und zu:
    „..Wenn zum Beispiel einer zu einem anderen sagen würde: „So, Sie waren also auch um 12:00 Uhr am Kölner Dom. Da hätten wir uns ja sehen können.“, so wird damit eine Gleichzeitigkeit festgestellt. (Hier dazu noch zusätzlich Koinzidenz.) Die Feststellung erfolgt eben erst später, tut aber der Sache „Gleichzeitigkeit“ keinerlei Abbruch… „

    (Zitatende)

    Das hatte ich so ähnlich auch schon einmal bei einem der Physiker- Blogs bei scilogs anhand des „Gedankenexperiments“ eines von Hamburg nach Münschen fahrenden Zuges geschrieben. Leider aber hatte der Text (aus den bekannten Gründen) dort nicht allzu lang bestand. Weiß auch nicht mehr genau, ob ich ihn gesichert hab.(Ich weiß – kann jetzt danach jeder behaupten)

  597. little Louis

    @ J.L. und alle und zu dem Folgenden:

    „….4) Der Direktor des CERN tritt zurück, es wird über Wochen und Monate weiterhin nach einem Fehler gesucht. Schließlich wird der „Fehler“ gefunden: Ein Stecker sei locker gewesen, was die Fehlmessung erklärt. Für wie dumm hält man die Öffentlichkeit? Wie kann ein Stecker in dieser millionenschweren Anlage so maßgebend für eine Fehlmessung sein, dass man es bei den vorherigen Prüfungen nicht gefunden hat? Wie kann ein Stecker die Geschwindigkeit der Neutrinos um genau denselben Wert nicht zurückgehalten haben, der genau zu einer Bestätigung der SRT notwendig war?

    5) Man steckt den losen Stecker wieder richtig rein, und o Wunder, die Neutrinos sind bei einer 3. Messung nicht schneller als das Licht, die SRT ist noch einmal experimentell bestätigt!
    Für wie dumm halten die Relativisten die Öffentlichkeit und die Wissenschaftsgemeinde? Wie riesig muss ein Fake sein, damit es als Fake erkannt wird?… „

    (Zitatende)

    Das Schlimmste ist aber, dass solche Dinge spätestens ein paar Monate später einer allgemeinen Amnesie anheim zu fallen scheinen.

    Man könnte diesbezüglich Parallelen mit den drei (dreimal) „zuuufällig“ aus dem Leben geschiedenen Zeugen im Verlaufe der süddeutschen NSU- Ermittlungen ziehen. Zweimal darüber gewundert – und wieder vergessen: Motto Nr.1 :
    In der Welt wird schon alles so zugehen, wei es seine Ordnung hat und wie die da oben es sagen. Denn sonst wär ja alles schlimm. Und das ist unangenehm.
    Oder Motto Nr zwei: Was wollt Ihr denn? Irgendwie bescheißen doch alle. Ich doch auch. Also was solls?

    Oder Motto Nr.4:
    Ich weiß zwar, dass viel beschissen wird. Denn schließlich mach ich ja mit. Aber wenn ich mich querstelle lebe ich nicht mehr so angenehm wie wenn ich mitschwimme. Ist doch völlig rational, den Beschiss abzustreiten, obwohl er in meiner Kloschüssel liegt.

  598. Gerd Termathe

    @Nicht von Bedeutung 13. Januar 2019 um 12:52

    „„Earth Centered Inertial“ heißt nun mal Ruhesystem der Erde. Wäre es nicht fiktiv, wären wir wieder im finsteren Mittelalter, in welchem sich alles um die Erde dreht. Dabei wissen wir doch inzwischen recht genau – die Erde dreht sich um die Sonne und die Sonne noch mal um einen Galaxiekern.“

    Earth Centered Inertial (ECI) ist ein Koordinatensystem, in dem sich die Erde ziemlich genau einmal in 24 Stunden um sich selbst dreht und die Satelliten sich auf Kreisbahnen bewegen.
    Earth Centered Earth Fixed (ECEF) ist das Koordinatensystem, in dem die Erde ruht. Es ist deckungsgleich mit dem bekannten System von Längen- und Breitengraden.

    „Über das GPS-Signal sollten Sie sich noch mal grundlegend informieren, denn es gibt (sozusagen) keine Signallaufzeit. Es gibt Chip-Codes mit denen Zeitstempel übermittelt werden – C/A-Codes im Zivilen und P(Y)-Codes im Militärbereich. Die Signallaufzeit ist nur Nebensache, weil erstens ist die Signalgeschwindigkeit c in verschiedenen Luftschichten der Erde grundverschieden (Brechungsindices) und zweitens braucht man sie schon deswegen nicht, weil die Satellitenuhren ohnehin bereits technisch verlangsamt werden. Positioniert werden Satelliten über die wohl „elastischste Zahnstange der Welt“ – Positionierung mittels Signal-Korrelation – und die Uhren über Code-Offsets gestellt.“

    Sie hätten vielleicht meinen Beitrag (Nr. 574) bis zum Ende lesen sollen, bevor Sie antworten.

  599. Jocelyne Lopez

    @ Gerd Termathe und NvB:

    Bei allen technischen Differenzen seid Ihr jedoch beide darüber einig, dass man in der GPS-Technologie keine Transformation braucht, weil sich alle physikalischen Vorgänge in einem einzigen Koordinatensystem beschreiben lassen.

    Das ist ein grundlegender Konsens zwischen Euch und darauf kann man aufbauen.

    Auf der Basis dieses Konsenses frage ich Euch, mit welcher Trickserei die Relativisten das Wunder der Bestätigung der SRT bei dem CERN-Neutrinoexperiment vollzogen haben:

    – Zwei Hochgenauigkeitsmessungen haben ergeben, dass die Neutrinos schneller als das Licht sind und dass die SRT sensationell experimentell widerlegt wurde.

    – Dem Albert Einstein Institut gefällt dieses Meßergebnis überhaupt nicht und es lässt krampfhaft nach einem Fehler suchen, der auch gefunden wurde, natürlich: Ein Stecker war locker (HAHAHA).

    – Eine dritte Messung mit derselben Methodologie und derselben Anlage ergibt, dass die Neutrinos nicht schneller als das Licht sind und dass die SRT mit hoher Genauigkeit experimentell bestätigt wurde.

    Wie gesagt denke ich mir, dass das Wunder mit einer mathematischen Manipulation geschehen ist, und zwar mit der Einführung der Lorenztransformation in der Verarbeitung der Rohdaten, obwohl man wie gesagt bei der GPS-Technologie keine Transformation braucht:

    Die Uhren wurden mit c +/- v synchronisiert (das hat die PTB nach 5 Jahren nur unter Androhung einer Klage durch einen Rechtsanwalt bestätigt), also sollte das Experiment die SRT in der Tat prinzipiell widerlegen. Wenn man aber auf die Meßergebnisse in irgendeinem der Datenverarbeitungsvorgängen die Lorentztransformation hinklatscht, dann verschwindet das experimentelle Ergebnis c +/- v und es kommt simsalabim c=konstant aus den Rechnereien heraus.

    Oder? Was meint Ihr?

  600. Jocelyne Lopez

    @ Jocelyne Lopez: “5) Man steckt den losen Stecker wieder richtig rein, und o Wunder, die Neutrinos sind bei einer 3. Messung nicht schneller als das Licht, die SRT ist noch einmal experimentell bestätigt! Für wie dumm halten die Relativisten die Öffentlichkeit und die Wissenschaftsgemeinde? Wie riesig muss ein Fake sein, damit es als Fake erkannt wird? “

    @ little Louis: “Das Schlimmste ist aber, dass solche Dinge spätestens ein paar Monate später einer allgemeinen Amnesie anheim zu fallen scheinen.“

    .

    So ist es. Es gibt zwar Wissenschaftler, die den Fake nicht schlucken wollten und sich bemüht haben, den Vorfall genau unter die Lupe zu nehmen, jedoch vergeblich, wie zum Beispiel hier berichtet wurde: Offizielles Fazit („Loser Stecker“) zu den Neutrino-Experimenten am CERN ist fragwürdig: Die Fachberichte von den Untersuchungen über den losen Stecker sind für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, sie werden geheim gehalten, nicht einmal die CERN-Bibliothek konnte sie zur Verfügung stellen.

  601. Rudi Knoth

    Hier mein Kommentar zum Neutrinoexperiment.

    1. Soweit ich das verstanden habe (oder vermute) dienten die Zeitstempel bei CERN und Grand Sasso dazu, eine Verbindung zwischen den Ereignissen bei CERN und den Neutrinoereignissen bei Grand Sasso herzustellen. Es geht also nicht darum, die Geschwindigkeit der Neutrinos zu messen.

    2. Synchronisation über c+v/c-v
    Ich habe mir die Synchronisationsformel angeschaut, und darin die Relativität der Gleichzeitigkeit „schimmern“ gesehen. Der wesentliche Punkt ist das Skalarprodukt aus Abstandsvektor und der Geschwindigkeit des Empfängers geteilt durch das Quadrat der Lichtgeschwindigkeit. Der Term c+v/c-v ist die Differenzgeschwindigkeit im ECI zwischen Zeitimpuls und Empfänger. Diese aus der Bewegungsgleichung berechnete Geschwindigkeit ist aber nicht die Geschwindigkeit des Zeitimpulses im „Inertialsystem“ des Empfängers. Zu bemerken ist, daß für die kurze Zeit der Signalübertragung der Empfänger sich nahezu auf einer Geraden bewegt.

  602. Rudi Knoth

    @Nicht von Bedeutung 13. Januar 2019 um 22:34

    Die Frage war an „Valentin dem Denker“ gerichtet, weil er behauptete, ich würde „provozieren“.

    Nun zu Ihrem Text. Soweit ich die GPS-Technologie verstanden habe, wird der Takt der Uhr und die Sendefrequenz so eingestellt, daß sie mit Uhren im ECI auf der Erdoberfläche synchron geht. Damit entspricht auch der gemessene Dopplereffekt dem klasischen Dopplereffekt.

    Die mit einer nicht „verstimmten“ Atomuhr erzeugte SI-Sekunde b.z.w. der daraus erzeugte SI-Meter würden sich nur dann von den auf der Erde erzeugten Zeitdauern und Längen unterscheiden, wenn die Uhren durch physikalische Prozesse lokal schneller gehen würde.

  603. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Bei allen technischen Differenzen seid Ihr jedoch beide darüber einig, dass man in der GPS-Technologie keine Transformation braucht, weil sich alle physikalischen Vorgänge in einem einzigen Koordinatensystem beschreiben lassen.

    Also nach meinem Dafürhalten braucht man die Tansformationen nicht, weil die von der Elektronik und vom Signal dynamisch vorgenommen werden. Die Codes im Signal wirken, als wenn man die Zähne von Zahnstangen und -rädern durchnummeriert und passende Zähne dann übereinander stellt („Elektromechanische Wellen“ in etwa. Aber bitte nicht ernst nehmen. 😀 ). Zu passenden Zähnezahlen gibt es dann noch passende Offsets mit denen die Zeitstempel (grob) korrigiert werden. Ein Satellit muss sich jetzt nur noch an den Codes im Signal entlang „hangeln“ und auf die Art positioniert und bewegt er sich. Da wird nicht mehr viel gerechnet und auch nicht nach Pythagoras oder anderweitig klassisch – da werden überwiegend nur noch Bits manipuliert (also digital gerechnet, nichts Verschwörerisches 😉 ) und dafür wird dort oben die TAI-Zeit benötigt.

    Aber verdammt, ich schwafel schon wieder, es ging ja um die Neutrinos. Hier denke ich mir auch, dass es schon etwas Mathematisches war und kein loser Stecker. Es ist durchaus möglich, dass den Herren Experimentatoren dort genau jener Kreisbezug zum Verhängnis wurde, der eindeutig bei den Definitionen SI-Meter und SI-Sekunde existiert, aber nach wie vor ignoriert wird. Sie maßen die Strecke, auf der sich die Neutrinos bewegten, sozusagen mit unveränderlichen „Gitterabständen“ wo sie eigentlich gemäß RT mit veränderlichen Wellenlängen hätten messen müssen (oder anders herum). Wissenschaftlichen Koryphäen (also solche, die es anscheinend nicht mehr gibt) wären an dieser Stelle wohl direkt auf besagten Kreisbezug gestoßen (und da ist ein Kreisbezug und das PDF dazu ist in Arbeit).

  604. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Die Frage war an „Valentin dem Denker“ gerichtet
    Dann entschuldigänse vielmals, dass ich ihn dazu verwendet habe, das Thema umzuleiten. 😀

    wird der Takt der Uhr und die Sendefrequenz so eingestellt
    Eingestellt ist das falsche Wort – das wird „elektronisch provoziert“ und das funktioniert diskret und dynamisch in diesen Frequenzstabilisatoren. „Einstellen“ hat immer etwas mit Werten zu tun, die man manuell in ein System einbringt, aber das passiert hier nicht, weil man minutios Daten ändern dürfte. Die Taktfrequenz des Taktgebers in den Satelliten ist auch noch dahingehend uninteressant, dass man nicht mal weiß, welcher Doppler da anzuwenden wäre – Hauptsache der Taktgeber tickt oben schneller als ein baugleicher auf der Erde.

    Die mit einer nicht „verstimmten“ Atomuhr erzeugte SI-Sekunde b.z.w. der daraus erzeugte SI-Meter würden sich nur dann von den auf der Erde erzeugten Zeitdauern und Längen unterscheiden, wenn die Uhren durch physikalische Prozesse lokal schneller gehen würde.
    Die „Uhren“ dort gehen lokal schneller und was könnte Anderes dafür verantwortlich sein, als ein physikalischer Prozess? Ein „Wunder“ etwa?
    Machen wir es doch einfach:
    Der SI-Meter ist etwa 31 Wellenlängen lang, die mit etwa 31 Periodendauern, mit denen die SI-Sekunde definiert wird, korrespondieren. Das ist etwas ganz Anderes, als wenn der SI-Meter auf einer festen Anzahl Kristallgitterabstände beruhen würde.

    Vergleicht man Periodendauern mit Gitterabständen, führt dies zur Zeitdilatation.
    Vergleicht man Wellenlängen mit Gitterabständen, führt dies zur Längenkontraktion – wobei sich hier nur Wellenlängen ändern, jedoch keine Gitterabstände.

    Und welche Konsequenzen sollte dies jetzt zwangsläufig haben?

  605. Valentin von Denker

    @567. Joceline Lopez
    11. Januar 2019

    „Haben Sie einen Lösungsansatz?“

    Nicht nur die Spezielle Relativitätstheorie existiert, sondern auch die Allgemeine Relativitätstheorie mit dem zentralen Thema, dem Äquivalenzprinzip!

    Aber jetzt nur die Spezielle Relativitätstheorie!

    Klassische Einstein-Darstellung – Bahnsteig und gleichförmig, sowie geradlinig fahrender Zug im absoluten Raum, heute heißt es – ECI oder „Earth Centered Inertial“, alias Ruhesystem der Erde! (Z.B. Eine Messung 2001 hat ergeben, dass wir uns mit weniger als 0.5 Mikrometer/s in ECI bewegen!) ???
    Der Zug fährt, neben der Deckenlampe steht ein Techniker, der sollte…egal, er kann nichts tun!
    Wichtiger, dass ich vor dem Computer sitze, wo dieser Text sich selbst schreiben lässt!
    Perron: Dort steht jemand, auch egal…!
    Die Beobachter sind „OFFIZIELL“; sowieso Experiment-Fremdkörper!
    ZEITLUPE
    Der Zugführer nähert sich mit der Hand dem Lichtschalter!
    Noch(!) alles ist dunkel.
    Der Lichtschalter wurde betätigt!
    Hallo! ZEITLUPE!
    Das Licht ist in der Zuglampe erschienen!
    Der Zug fährt, vorher gab es kein Licht und jetzt zeigt sich der erste gerade auf den Boden gerichtete Lichtstrahl ohne die minimalste Ausdehnung und ohne die minimalste Geschwindigkeit!
    Das Licht ist nicht in dem Zug eingebaut, das Licht ist kein Bestandteil in dem!
    Das Licht, auch der Lichtstrahl beginnen sich ununterbrochen ausdehnen…schon wieder und schon wieder erscheinen die neuen und neuen (90%) gerade auf den Boden gerichteten Lichtstrahlen, wegen dieser Kontinuierlichkeit scheint es so, als ob das Licht mit dem Zug gemeinsam fahren würde.
    Hallo! ZEITLUPE!
    Mein Lösungsansatz für Sie Frau Lopez (und wenn noch jemand Interesse hätte):
    UNSER ERSTER LICHTSTRAHL BLEIBT HINTEN, FÄHRT NICHT MIT DEM ZUG!
    Na freilich, im Laufe der Zeit, auch alle anderen!
    Die Lichtquelle ist kein Licht-Beschleunigungsgerät!
    Bevor mir jemand zu schreiben anfangen würde, jetzt kommt die Bestätigung!

    Lieber Herr Knoth, das ist alles auf Google zu finden, dies haben wir, leider, nicht gemeinsam studiert!

    GOOGLE
    Äquivalenzprinzip Physik

    LINK: https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84quivalenzprinzip_(Physik)

    Untertitel – Äquivalenzprinzip in der allgemeinen Relativitätstheorie

    Hier ergibt es sich eindeutig, dass die RelativistInnen die wissenschaftlichen Forschungsergebnisse absolut willkürlich verwenden, um sie mit dieser „Abstraktion“ ihr Monats-Judas-Einkommen weiterhin „verdienen“ zu können!
    Diese Sache, jawohl(!), exzellent verwendbar bei der Speziellen Relativitätstheorie!

    Bildgruppe-Darstellung: Labor mit einem Beobachter und einem Laser. (Laser oder normaler Lichtstrahl ist völlig egal! – Valentin)

    Abbildung links oben und unten, je nachdem welche Richtung wir fahren.
    Prüfen der Bilder ist viel leichter, wenn wir die ganze Darstellung nach links drehen, so wird man eindeutig wahrnehmen können, dass das Licht in der Bordlampe entsteht und ENTGEGEN DER FAHRTRICHTUNG gekrümmt den Boden erreicht!
    (HALLO! HALLO! Hier wurde, von den sonst bissigen RelativistInnen, auch kein ECI oder sonst was gerechnet!)

    Der von Einstein verwendete, in der Fahrtrichtung, schon von Anfang(!) an schräg gerichteten Lichtstrahl und die, als Tarnung verwendeten, „Weihnachtsbaumschmücke“ interessieren mich nicht!

    HAHA!

    Valentin von Denker

  606. Valentin von Denker

    593.Nicht von Bedeutung
    13. Januar 2019
    „Verdammt… soll ich das nu unter „gauben“ oder „nicht glauben“ einordnen?“

    Freilich, unter „nicht glauben“.
    … vielleicht nur „merken“?
    Meine Antwort ist halt nur, sogenannte Schön-Literatur.
    Ernst ist, dass wir ohne die „Diktatur“ der Natur nicht existieren würden.
    Valentin von Denker

  607. Jocelyne Lopez

    @ NvB – Nr. 603: “Aber verdammt, ich schwafel schon wieder, es ging ja um die Neutrinos. Hier denke ich mir auch, dass es schon etwas Mathematisches war und kein loser Stecker.
    .

    Natürlich hat die 3. Messung, die die SRT bestätigt hat, nichts zu tun mit einem losen Stecker. Wer so etwas glaubt, ist nicht mehr zu retten…

    Und dass die Relativisten so eine haarsträubende Erklärung für die ersten 2 angeblichen Fehlmessungen geben mussten, zeigt, wie hilflos sie von dem Meßergebnis an die Wand gestellt wurden. Sie haben sich nicht einmal von einer nie dagewesenen Blamage mit dem losen Stecker Story zurückgeschreckt gefühlt.

    Sie haben auf die Amnesie der Medien und der Gesellschaft gepokert, wovon little Louis weiter oben gesprochen hat, und sie haben vor allem damit fest gerechnet, dass kein Mensch von außen genau herausfinden und aufdecken kann, was sie mit den Daten gedreht und manipuliert haben. Denn die Auswertungen eines solchen gigantischen Experiments fühlen Fachpublikationen von mehreren Hunderten von Seiten aus. Welche hochqualifizierten Wissenschaftler oder Team aus der Öffentlichkeit sollen aus eigenem privaten Antrieb und auf eigenen Kosten die monatelange Prüfung dieses Datenlabyrinthen vornehmen um genau herauszufinden, wo getrickst wurde? Und falls sie diese gigantische Arbeit doch privat auf sich genommen und herausgefunden hätten, was könnten sie mit ihren fachlichen Untersuchung anfangen? Wo sollten sie sie publizieren? Wer würde ihnen Aufmerksamkeit schenken? Niemand.

    Solche unabhängigen Nachprüfungen können ja nur von der öffentlichen Hand beauftragt, finanziert und kommuniziert werden. Der Staat und Geldgeber denkt aber keine einzige Sekunde daran, irgendwelche unabhängige Gutachten über die Datenauswertung des CERN-Neutrinoexperiments zu beauftragen, ist ja klar. Das Betrugssystem ist völlig dicht, die Relativisten können mit den Experimenten tun und lassen, was sie wollen und die Öffentlichkeit so viel an die Nase herumführen, wie es ihnen lustig bzw. bequem ist. Die Steuerzahler sind machtlos bzw. entmachtet.

  608. Rudi Knoth

    @Nicht von Bedeutung 14. Januar 2019 um 13:10

    Die „Uhren“ dort gehen lokal schneller und was könnte Anderes dafür verantwortlich sein, als ein physikalischer Prozess? Ein „Wunder“ etwa?

    Nein die Uhren gehen nicht „lokal“ schneller sondern werden als „schneller“ von der Erdoberfläche aus gemessen. Genauso wie umgekehrt das Loch von S2 nahe dem schwarzen Loch im Zentrum der Milchstrasse rotverschoben ist.

    Vergleicht man Periodendauern mit Gitterabständen, führt dies zur Zeitdilatation.
    Vergleicht man Wellenlängen mit Gitterabständen, führt dies zur Längenkontraktion – wobei sich hier nur Wellenlängen ändern, jedoch keine Gitterabstände.

    Und welche Konsequenzen sollte dies jetzt zwangsläufig haben?

    Nach dem Dopplereffekt hat die stehende Welle in einem bewegten Laser eine kürzere Wellenlänge. Dann würder er nicht funktionieren, weil die Resonanzbedingung nicht stimmen würde. Also wird aus der Tatsache, daß er funktioniert, geschlossen werden, daß die Länge des Resonators des bewegten Lasers kürzer ist.

  609. Nicht von Bedeutung

    @Valentin von Denker:
    Ernst ist, dass wir ohne die „Diktatur“ der Natur nicht existieren würden.
    Erstens das und zweitens immer noch „Das müsst ihr jetzt einfach glauben, sonst Hitler“ und „Ihr müsst aber nicht alles glauben, sonst auch Hitler“. 😀
    Ohne die Diktatur der Natur würden wir auch in Zukunft nicht weiter existieren. Deswegen müssen wir akzeptieren, dass die Natur uns ein Verhalten diktiert und nicht wir unseres der Natur. Es ist vollkommen egal, ob man glaubt oder nicht und selbst das glaubt man nicht. 😆

  610. Valentin von Denker

    602.Rudi Knoth
    14. Januar 2019
    @Nicht von Bedeutung 13. Januar 2019 um 22:34
    Die Frage war an „Valentin dem Denker“ gerichtet, weil er behauptete, ich würde „provozieren“.

    Hoho! Ich habe folgendes geschrieben…
    Herr Knoth, Sie provozieren die Menschen!
    ICH AUCH!
    …und noch dies und das.
    Sehr geehrter Herr Rudi Knoth, wenn Sie sich beleidigt fühlen, entschuldige ich mich bei Ihnen und ziehe meine Behauptung zurück!
    Nur ich provoziere die Menschen, Sie nicht!
    Meine Kaffe Einladung gilt weiterhin!
    Valentin von Denker

  611. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Wer würde ihnen Aufmerksamkeit schenken? Niemand.

    Ich würde noch fragen, was seitenlange Aufsätze über Auswertungen und Interpretationen bringen, wenn nicht mal einer Notiz von zwei drei (wie ich finde) wichtigen Sätzen nimmt, die das Problem recht einfach auf den Punkt bringen. 😉
    Dann diskutiert man wieder seitenlang über den Sinn solcher Sätze und hat sie danach immer noch nicht gegrokt, weil die Sätze selber während der Diskussion ganz sicher wieder Scheinargumenten, Gedankenexperimenten, mathematischen Formeln ohne tieferen Sinn und sonstigem „besserwisserischem“ Getrolle zum Opfer fallen.

  612. Jocelyne Lopez

    @ Valentin von Denker – Nr. 605

    .
    Sorry, ich kann mit Ihrem „Lösungsansatz“ nichts anfangen… 🙁

    Außerdem ist es wiederum nur reden… reden… reden… wie Sie es in Ihrem obigen Beitrag Nr. 566 moniert haben.

    Ich habe Sie gefragt, was wir anstatt nur reden etwas „Vernünftiges“ machen könnten, um die Missstände in der theoretischen Physik auszuräumen. Immerhin habe ich seit 15 Jahren nicht nur geredet, sondern habe ich auch gehandelt: Vorstellung der Kritiker der SRT unter extrem schwierigen Bedingungen, Anfragen an die Behörden und Forschungsinstituten nach Informationsfreiheitsgesetz , Petitionen, Ansprache an Verantwortliche für Bildung und Forschung, Einleitung von gerichtlichen Verfahren über einen Rechtsanwalt, usw. usw. usw.

    Nein, ich sehe leider keinen Lösungsansatz in Ihrer Antwort. 🙁

  613. Rudi Knoth

    Der letzte Kommentar hoffentlich jetzt richtig mit Zitierung.

    @Nicht von Bedeutung 14. Januar 2019 um 13:10

    Die „Uhren“ dort gehen lokal schneller und was könnte Anderes dafür verantwortlich sein, als ein physikalischer Prozess? Ein „Wunder“ etwa?

    Nein die Uhren gehen nicht „lokal“ schneller sondern werden als „schneller“ von der Erdoberfläche aus gemessen. Genauso wie umgekehrt das Loch von S2 nahe dem schwarzen Loch im Zentrum der Milchstrasse rotverschoben ist.

    Vergleicht man Periodendauern mit Gitterabständen, führt dies zur Zeitdilatation.
    Vergleicht man Wellenlängen mit Gitterabständen, führt dies zur Längenkontraktion – wobei sich hier nur Wellenlängen ändern, jedoch keine Gitterabstände.

    Und welche Konsequenzen sollte dies jetzt zwangsläufig haben?

    Nach dem Dopplereffekt hat die stehende Welle in einem bewegten Laser eine kürzere Wellenlänge. Dann würder er nicht funktionieren, weil die Resonanzbedingung nicht stimmen würde. Also wird aus der Tatsache, daß er funktioniert, geschlossen werden, daß die Länge des Resonators des bewegten Lasers kürzer ist.

  614. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Ich merke, dass sie nichts aus meinen Beiträgen verstanden haben.

    Von mir aus, dann geht die Uhr da oben eben lokal normal aber dennoch sind die lokal normalen Wellenlängen im Verhältnis zu überall konstanten Gitterabständen kürzer als auf der Erde. Misst man das Äquivalent von 9192631770 Periodendauern in Wellenlängen und Gitterabständen, kommen oben weniger Gitterabstände zustande als unten. Das ist die Situation. 😉

  615. Albrecht Storz

    Noch einmal ausführlich:

    Wir betrachten eine Serie von Experimenten bei denen zwei sich parallel mit v_rel aneinander vorbeibewegenden Strecken A_B und C_D verfolgt werden. Die Strecke A_B sei bei allen Experimenten gleich lang gehalten, die Strecke C_D kann von Experiment zu Experiment in ihrer Länge variieren.

    Auf der Strecke A_B seien Uhren bei A und B miteinander synchronisiert, auf der Strecke C_D seien Uhren bei C und D miteinander synchronisiert – durch langsamen Uhrentransport bzw. Einstein-Synchronisation.

    Wir nennen die „Begegnung“, also das Auftreten unmittelbarer nächster Nähe zwischen den Punkten A und C bzw. B und D jeweils die Koinzidenz A*C bzw. die Koinzidenz B*D die jeweils von A gleichzeitig und in unmittelbarer Nähe mit C und B gleichzeitig und in unmittelbarer Nähe mit D beobachtet wird.

    Nun kann nicht begründet abgestritten werden, dass es Längen C_D geben muss, bei denen Koinzidenz A*C kurz vor einer Koinzidenz B*D auftreten wird, und dass es Längen C_D geben muss, bei denen Koinzidenz A*C kurz nach einer Koinzidenz B*D geben muss.

    Der Mittelwertsatz unserer als gültig angesehenen Mathematik besagt nun, dass es damit auch eine Länge C_D geben muss, bei der die Koinzidenz A*C gleichzeitig mit der Koinzidenz B*D auftritt.

    Gleichzeitig bedeutet hier, dass A mit B Gleichzeitigkeit nach ihren synchronisierten Uhren feststellen, und C mit D Gleichzeitigkeit nach deren synchronisierten Uhren feststellen.

    Das Auftreten der Koinzidenzen A*C und B*D, wobei zwischen A und B Einigkeit über die Gleichzeitigkeit der Ereignisse A*C und B*D erzielt wird und zwischen C und D Einigkeit über die Gleichzeitigkeit der Ereignisse A*C und B*D erzielt wird, wiederlegt die sRT.

    Das ist keine Geschmackssache sondern Notwendigkeit. Mit dieser Argumentation ist die spezielle Relativitätstheorie widerlegt. Denn letzterer Fall kann nur auftreten, wenn A_B und C_D gleich lang sind – unabhängig von irgend einer Relativgeschwindigkeit. Also auch bei v_rel = 0. „Längenkontraktionen“ sind somit reine Scheineffekte.

  616. Albrecht Storz

    Jocelyne Lopez
    14. Januar 2019 um 13:54

    Und dass die Relativisten so eine haarsträubende Erklärung für die ersten 2 angeblichen Fehlmessungen geben mussten, zeigt, wie hilflos sie von dem Meßergebnis an die Wand gestellt wurden.

    Bedenken Sie, dass der LHC zuerst wegen einem liegengebliebenen Butterbrot nicht in Betrieb gehen konnte …

    und dann befand sich plötzlich das Higgs-Teilchen darin.

    😉

  617. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Also wird aus der Tatsache, daß er funktioniert, geschlossen werden, daß die Länge des Resonators des bewegten Lasers kürzer ist.
    Demnach würde sich ein Laser also nicht rotverschieben, wenn er sich weg bewegt und auch nicht blau verschieben, wenn er sich her bewegt.

    Erinnern Sie sich noch an meine Anwendung, mit welcher Sie nicht so recht warm wurden? Die Grüne Welle darin ist die Resonanzwelle und ja, es ist eine stehende Welle, jedoch hat sie nur einen unabhängigen Fixpunkt mit Wert 0 und zwar rechten „Spiegel“. Und ja, die Wellenlänge der Resonanzwelle wird bei Bewegung kürzer, nicht jedoch der Reaonanzkörper oder der Abstand der Spiegel. Das ist auch vollkommen uninteressant, weil die Resonanzwelle (der Laserstrahl) nur an einer Stelle aus diesem austritt und welche das ist, steht außer Frage – natürlich die beim unabhängigen Fixpunkt mit Wert 0.

  618. Valentin von Denker

    612.Joceline Lopez
    14. Januar 2019
    Sorry, ich kann mit Ihrem „Lösungsansatz“ nichts anfangen…

    Sorry! Ich damit gerechnet, die Ergänzung –
    Das habe ich geschrieben…
    „…so wird man eindeutig wahrnehmen können, dass das Licht in der Bordlampe entsteht und ENTGEGEN DER FAHRTRICHTUNG gekrümmt den Boden erreicht!“
    Ich habe zu schreiben vergessen, dass sich bei der OFFIZIELLEN, Speziellen Relativitätstheorie das Licht in der FAHRTRICHTUNG vorpflanzt!
    Das ist FALSCH!
    Ja, ohne Krümmung! Weil dort ein gleichförmiger und nicht konstant beschleunigter, mit Halblichtgeschwindigkeit fahrender „Dampfzug“ vorhanden ist! (HAHA – in einem Echt-Einsteinschen Gedankenexperiment, wenn es die RelativistInnen so wollen, auch die Dampfzüge können mit Halblichtgeschwindigkeit „fliegen“! Töff – töff – töff!
    Die Neuigkeit nach 114 Jahren!!!!! – DAS LICHT FÄHRT NICHT MIT DEM ZUG!
    Der Reisende sieht wie das Licht nicht mitfährt, sondern er sieht wie das Licht zurückbleibt, HAARGENAU die GLEICHE STRECKE als der Perron zurückbleibt!
    Das ist die Essenz der Geschichte.
    Diese neue Veränderung ist nicht leicht zu erklären und ebenso nicht leicht zu verstehen.
    Ich schätze Ihre Tätigkeit, ein Teil davon war vielleicht vergebens in Ihren vergangenen 15 Jahren der Bemühungen und Handlungen, aber auch Einstein musste, mit sämtlichen Misserfolgen verziert, mindestens 15 Jahre warten, warten und warten, bis zu seinem „Erfolg“!
    Viele Menschen haben lebenslang umsonst auf die offizielle Vernichtung dieses Betrugs gewartet, manche sind nicht mehr unter uns, aber Sie leben, Frau Lopez!
    Es dauerte bei mir auch ein paar Jährchen, bis ich die Fehler erkannte!
    Sie haben meinen Artikel veröffentlicht, ich bedanke mich dafür!
    Valentin von Denker

  619. Rudi Knoth

    @Nicht von Bedeutung 14. Januar 2019 um 16:56

    Von mir aus, dann geht die Uhr da oben eben lokal normal aber dennoch sind die lokal normalen Wellenlängen im Verhältnis zu überall konstanten Gitterabständen kürzer als auf der Erde.

    Dann müsste aber ein auf der Erde abgestimmter LASER/MASER auf dem Satelliten oder der ISS nicht funktionieren. Denn die mechanische Länge (Gitterabstände) ändert sich nicht, aber die Wellenlänge ändert sich.

  620. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 14. Januar 2019 um 17:20

    Wie in meinem Beitrag gestern um 17:29 mit dem Dopplereffekt beschrieben habe, gibt es zwar eine gleichzeitige Koinzidenz von A*C und B*D aber nur bei den Beobachtern in A und B. Die Beobachter C und D messen keine Gleichzeitigkeit, sonder C stellt sein Zusammentreffen mit A zu einem früheren Zeitpunkt als D mit B fest.

  621. Rudi Knoth

    @Nicht von Bedeutung 14. Januar 2019 um 17:58

    Ich sehe das so, daß die Zahl der Wellenknoten gleich bleibt und deren Abstand kleiner ist. Aber an beiden Spiegeln muß ein Wellenknoten sein. Daher ist die so gemessene Länge des bewegten Resonators kleiner. Natürlich sieht man den Strahl des Lasers rotverschoben oder blauverschoben wenn er sich zum Beobachter weg- oder hinbewegt.

  622. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Dann müsste aber ein auf der Erde abgestimmter LASER/MASER auf dem Satelliten oder der ISS nicht funktionieren. Denn die mechanische Länge (Gitterabstände) ändert sich nicht, aber die Wellenlänge ändert sich.
    Das ist falsch, weil genau nur ein „Ausgang“ des Resonanzkörpers für die Funktion des Lasers verantwortlich ist. Ob auf der anderen Seite die Resonanzwelle sozusagen in der Luft hängt (0-Durchlauf vorm Reflektor) bzw. am Reflektor schwingt, wie in der Anwendung auf der linken Seite, ist vollkommen uninteressant und es würde eh niemndem auffallen.

  623. Albrecht Storz

    Herr Knoth: „Angenommen in Ihrem Beispiel gibt es rechts von C und D einen Zeitgeber, dessen Zeittakte (mit entsprechenden Zeitstempeln) im Abstand der Länge zwischen C und D gleichzeitig bei C und D in dem Inertialsystem, in dem C und D ruhen, eintreffen. Dann sind diese synchron und die von C und D ausgehenden Impulse laufen dann parallel mit den Zeitimpulsen des Senders.“

    Warum versuchen Sie mit aller Gewalt das Modell zu verbiegen? Es braucht Ihren veralteten Zeitgeber nicht.

    A ist mit B synchronisiert. Das heißt, jeder liest einfach seine Uhr neben sich ab. Niemand wartet auf einen Zeittakt von sonstwo.

    Ebendieses gilt für C und D. Diese haben auch miteinander synchronisierte Uhren. Also lesen auch diese einfach die aktuelle Uhrzeit ab, die für beide gilt. Auch da wartet niemand auf irgend einen Zeittakt.

    Lösen Sie sich doch mal von Ihren Vorstellungen, die noch auf Signallaternen und eingeschränkter Fern-Kommunikation basieren!

    Oder erklären Sie, was genau Sie an dem Konzept miteinander synchronisierter Uhren nicht verstehen.

    Ich möchte auch noch folgendes zu Bedenken geben: das Modell, wie ich es angegeben habe, ist völlig symmetrisch. Die Bewegung ist relativ! Woher soll dann die von Ihnen jetzt behauptete Asymmetrie kommen, dass nur A und B gleichzeitige Koinzidenz A*C und B*D feststellen könnten, C und D aber nicht? Sie tun ja so, wie wenn A_B in einem absoluten Sinn ruhen würden und C_D in einem absoluten Sinn bewegt wären. Schon allein daher kann Ihre „Lösung“ nicht richtig sein.

    Eine korrekte Lösung kann auf keinem Fall die Symmetrie des Modells brechen!

  624. Albrecht Storz

    Butterbrote? … oder waren es Bierflaschen im LEP?

    „… und kürzlich mußten Techniker fünf Tage lang in dem 27 Kilometer langen Ringbeschleuniger LEP nach einer ominösen Verstopfung fahnden, bis sie zwei Bierflaschen in ihrer milliardenteuren Anlage entdeckten.“

    Auch egal. Bierflaschen passen sogar besser zum *Hicks*- äh Higgs-Teilchen!

    😉

  625. Albrecht Storz

    Oh, Link vergessen:

    https://www.focus.de/wissen/natur/cern-jaeger-der-verlorenen-teilchen_aid_162449.html

    „und kürzlich mußten Techniker fünf Tage lang in dem 27 Kilometer langen Ringbeschleuniger LEP nach einer ominösen Verstopfung fahnden, bis sie zwei Bierflaschen in ihrer milliardenteuren Anlage entdeckten.“

  626. Gerd Termathe

    @Jocelyne Lopez 13. Januar 2019 um 14:48 (Nr. 586)

    „Wie genau die Relativisten mit der GPS-Technologie tricksen, um damit die SRT als experimentell bestätigt zu verkaufen, ist mir immer noch nicht klar. Es ist auch technisch sehr komplex und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Es ist wohl auch für Physiker, Ingenieure und Techniker wahrscheinlich undurchsichtig, weil das Fach-Knowhow in der Wissenschaft grundsätzlich unter den Fachleuten sehr zersplittert verteilt ist.“

    Die Grundlagen des GPS sind keineswegs komplex. Jeder Schüler mit ein bisschen Physikunterricht könnte sie verstehen, wenn ihm nicht systematisch die Grundbegriffe der Physik vorenthalten würden. Die Schüler werden in der Schule planmäßig verdummt, damit sie die Naturgesetze NICHT verstehen.

    Einsteins Relativitätstheorie dagegen, deren Herleitung Schülern per kultusministerieller Anweisung (Lehrplan) vorenthalten werden, besteht NUR aus elementaren mathematischen und physikalischen Fehlern, schon die Herleitung beginnt mit einer Division durch Null.

    Physik beginnt mit dem Messen von Längen.
    Länge ist die Entfernung zwischen 2 Punkten zum gleichen Zeitpunkt. Länge ist eine absolute Größe und hat in jedem Koordinatensystem den gleichen Wert. Die Gleichzeitigkeit wurde schlicht und einfach aus den Physikbüchern und Nachschlagewerken entfernt. Suchen Sie mal in Wikipedia oder Leifi-Physik danach, vielleicht gibt es noch verbliebene Reste davon.

    Geschwindigkeit kann dagegen absolut oder relativ sein. Wenn Sie mit gleichmäßiger Geschwindigkeit von A nach B fahren und den zurückgelegten Weg durch die dafür benötigte Zeit teilen, erhalten sie ihre Absolutgeschwindigkeit. Wenn Sie dagegen mit 180 auf der Autobahn unterwegs sind und ein anderer an Ihnen mit 185 „vorbeischleicht“, denken Sie eher an die Relativgeschwindigkeit, die Änderung des Abstandes zwischen den beiden Fahrzeugen mit der Zeit.

    Die Relativitätstheorie kennt keine absoluten Größen.

    Unser ganzes Einheitensystem beruht auf absoluten Größen wie Länge, Masse und Zeit. Mit Hilfe dieses Einheitensystems werden auf der ganzen Welt verteilt Bauteile gefertigt und anderswo (z.B. im Weltall, man denke nur an die ISS) passgenau zusammengefügt.

    GPS beruht auf Abständen (zwischen Satellit und Empfänger).
    Abstand ist, wie jede andere Länge auch, die Entfernung zwischen 2 Punkten zum gleichen Zeitpunkt
    (Autofahrer wissen was Abstand ist, insbesondere, wenn sie schon mal ein Beweisphoto der Polizei (Gleichzeitigkeit!), geschossen von einer Brücke oder aus dem Hubschrauber, in Händen hatten).

    Der Trick der Relativisten besteht aus dem ständigen Wiederholen von leeren Behauptungen, auch Propaganda genannt, und dem systematischen Verdummen der Bevölkerung, indem man ihr die Grundlagen vorenthält.

    (mein Bild zum GPS: https://c.1und1.de/@519542296413215474/9fS9DgpHQt2YvyLQbs4tBg)

  627. Rudi Knoth

    @Nicht von Bedeutung 14. Januar 2019 um 18:54

    Merkwürdig. Herr Dr. Wolfgang Engelhardt und Harald Maurer benutzen aber gerade das Missverhältnis des Abstands der Wellenknoten und der Resonatorlänge als Argument gegen die SRT.

  628. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 15. Januar 2019 um 02:03

    Ich möchte auch noch folgendes zu Bedenken geben: das Modell, wie ich es angegeben habe, ist völlig symmetrisch. Die Bewegung ist relativ! Woher soll dann die von Ihnen jetzt behauptete Asymmetrie kommen, dass nur A und B gleichzeitige Koinzidenz A*C und B*D feststellen könnten, C und D aber nicht? Sie tun ja so, wie wenn A_B in einem absoluten Sinn ruhen würden und C_D in einem absoluten Sinn bewegt wären. Schon allein daher kann Ihre „Lösung“ nicht richtig sein.

    Ich betrachte die Situation im System A_B also in einem Inertialsystem, in dem A und B gegeneinader ruhen und C und D mit gleicher Geschwindigkeit bewegt sind. Dies ist legitim, im die Verhältnisse zu beschreiben. Und es ist nach der SRT nun mal so, daß Uhren, die in einem System ruhen und dort synchron sind, in einem anderen dazu bewegten System nicht synchron sind. Dies habe ich durch die Zeitimpulse verdeutlicht. Diesen kann man auch Zeitstempel zuordnen. Trotzdem ist klar, daß A und B bei der Koinzidenz die gleiche Zeit ablesen und C und D dies nicht tun.

  629. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Merkwürdig. Da würde ich gerne sehen, wie sie das machen, denn ein solches Missverhältnis führt ja gerade zur SRT.
    In der SRT sieht man stets beide Reflektorenseiten des Resonators bei einem 0-Durchlauf.
    Wenn sich die Wellenlängen zwischen den Resonatorseiten verändern, nicht jedoch deren Abstände hängt der 0-Durchlauf gegenüber der zuerst angestrahlten Resonatorseite (sozusagen) in der Luft und damit dies eben nicht geschieht, wird von der SRT her die physische LK angenommen. So werden auch die fehlenden Phasenverschiebungen beim MM-Experiment erklärt.
    Und nun Folgendes:
    Wenden wir das selbe Prinzip auf Atomuhr-Taktgeber an, auch wenn sie etwas anders funktionieren. Von den kürzer werdenden Wellenlängen passen nun mehr zwischen die Resonatorseiten und dadurch würde die Taktfrequenz einer solchen Uhr erhöht (andersherum mit länger und weniger funktioniert natürlich auch). Die Taktfrequenz würde sich hier aber eben nicht ändern, wenn man auch hier die physische LK des Resonanzkörpers annimmt und unterschiedlich gehende Uhren könnten gar nicht festgestellt werden.
    Was denn nun? Das eine mal muss man LK annehmen, damit sich Frequenzmuster nicht verschieben und das andere mal, damit sie sich verschieben, oder wie? Da stimmt doch etwas ganz und gar nicht.

  630. Valentin von Denker

    @ Jocelyne Lopez und wer noch Interesse hat

    GOOGLE:
    Äquivalenzprinzip Physik
    LINK: https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84quivalenzprinzip_(Physik)
    Bildgruppe-Darstellung: Labor mit einem Beobachter und einem Laser.

    Diese Bild-Tabelle habe nicht ich –Transparenter Clown – gemacht, sondern haben führende Theoretische Physikerinnen um die Allgemeine-RT zu unterstützen angefertigt. Sie steht unberührt und unverändert mindestens 5 Jahren auf GOOGLE!
    Diese Theoretischen PhysikerInnen fühlen sich sicher in Sattel, weil sie überzeugt sind, dass sich mit dieser Bildgruppe-Darstellung niemand auskennt!

    Sie, Frau Lopez, erwarten etwas Besonderes, was Sie jetzt, direkt mit RelativistInnen-Unterstützung, bekommen haben…
    DAS ursprüngliche-LICHT-Entstehungs-Kern FÄHRT NICHT MIT DEM ZUG…sondern DAS ursprüngliche-LICHT-Entstehungs-Kern bleibt dort wo es im ECI entstanden ist.
    Eine gewöhnliche Zuglampe hat keine Licht-Kern-Schieber Funktion!
    Nicht leicht, aber dies ist die Natur des Lichts.
    Einstein und seine RelativistInnen Knechte verwenden in der Speziellen-RT ein MANIPULIERTES LICHT!
    Ich weiß, Kern ist „der“!
    Valentin von Denker

  631. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    15. Januar 2019 um 11:03

    „Ich betrachte die Situation im System A_B also in einem Inertialsystem, in dem A und B gegeneinader ruhen und C und D mit gleicher Geschwindigkeit bewegt sind. Dies ist legitim, im die Verhältnisse zu beschreiben.“

    Sie verstehen nicht, dass es darum geht, dass Sie aus einer symmetrischen Situation (A_B kann als bewegt angesehen werden, genau so wie C_D) ein „asymmetrisches Ergebnis“ ableiten, indem Sie unterschiedliche Verhältnisse auf A_B gegenüber C_D behaupten. Das ist falsch. Und „Inertialsystem“ ist hier völlig unnötig. Das Experiment beinhaltet keine Beschleunigungen oder Gravitation.

    „Und es ist nach der SRT nun mal so, daß Uhren, die in einem System ruhen und dort synchron sind, in einem anderen dazu bewegten System nicht synchron sind.“

    Sie winden sich. Das ist völlig abwegig für die gegebenen Bedingungen. Wenn A und B gleichzeitig die gleiche Zeit ablesen kann es nicht sein, dass C und/oder D berechtigt der Meinung wären, dass A und B zu verschiedenen Zeiten die gleiche Zeit ablesen würden. Das ist völlig hirnrissig so etwas zu behaupten.

    Per Definition ist bei miteinander synchronisierten Uhren zur gleichen Uhrzeit Gleichzeitigkeit gegeben.

    Die missverstandene sRT bringt Leute dazu, völlig abstruse Behauptungen zu erfinden und ernsthaft als Wahrheit darzustellen und zu glauben.

    Übrigens wäre Ihr Argument sogar irrelevant, wenn es stimmen würde. Nirgendwo ist ein Vergleich zwischen Uhren mit gegenseitiger Relativbewegung erforderlich. Und die Gleichzeitigkeit des Systems ergibt sich aus der Kombination von gleichbewegten, synchronisierten Uhren und Koinzidenzen in Form von räumlichem und zeitlichem Zusammentreffen.

    Sie argumentieren die ganze Zeit nach dem Motto: „aber es muss doch so und so sein, sonst würde die sRT ja nicht stimmen.“ Ja, leider ist es aber so: die sRT ist falsch, zumindest falsch interpretiert.

  632. Nicht von Bedeutung

    @Albrecht Storz:
    Sie argumentieren die ganze Zeit nach dem Motto: „aber es muss doch so und so sein, sonst würde die sRT ja nicht stimmen.“ Ja, leider ist es aber so: die sRT ist falsch, zumindest falsch interpretiert.
    Womit die RT natürlich wieder bewiesen wäre, denn sie muss ja auch „relativ richtig“ – also genau genommen für einen falsch für den Anderen solala – interpretiert werden und das hat zur Folge, dass sich selbst Befürworter der RT manchmal gar nicht einig sind, welche Interpretation nun richtig sei und das wird der breiten Öffentlichkeit dann mal kurz als „loser Stecker“ verkauft. 😆

    Hier ist was zum singen (in Sächsch büdde):
    „Einischkeut un Rescht un Freuhoit, fur de Relativistnlan. Des koa man eusch nur noch wunsche, sons würd de RT verbrannt.“
    😆

  633. Gerd Termathe

    @Jocelyne Lopez 14. Januar 2019 um 10:27

    Wenn der Standort genau bekannt ist, erhält man mit den Signalen eines einzigen GPS-Satelliten die genaue Uhrzeit. Um atmosphärische Effekte klein zu halten, sollte der Satellit sich dabei vorzugsweise etwa im Zenith befinden.

    GPS funktioniert nur im Freien. Wie beim Neutrino-Experiment die genaue Uhrzeit an den Ort des Geschehens (da ist ja noch von einem Tunnel und einem 8km langen Glasfaser-Kabel die Rede) gebracht wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Offensichtlich sind da gleich mehrere elementare Fehler passiert.

    Die SRT widerlegt sich selbst, dazu braucht es keiner Experimente und auch keiner Teilchenbeschleuniger. Propaganda hat mit Hilfe der Relativitätstheorie aus der Physik eine Religion gemacht.

    Das GPS hingegen beweist die Richtigkeit der klassischen Physik inkl. Emissionstheorie. Den Beweis dafür tragen die meisten ständig mit sich herum. Das GPS beweist auch, dass das meiste, was in den Physik-Büchern steht, schlicht und einfach falsch ist.

  634. Jocelyne Lopez

    @ Gerd Termathe – Nr. 626 : „Physik beginnt mit dem Messen von Längen.
    Länge ist die Entfernung zwischen 2 Punkten zum gleichen Zeitpunkt. Länge ist eine absolute Größe und hat in jedem Koordinatensystem den gleichen Wert. Die Gleichzeitigkeit wurde schlicht und einfach aus den Physikbüchern und Nachschlagewerken entfernt. Suchen Sie mal in Wikipedia oder Leifi-Physik danach, vielleicht gibt es noch verbliebene Reste davon.

    Geschwindigkeit kann dagegen absolut oder relativ sein. Wenn Sie mit gleichmäßiger Geschwindigkeit von A nach B fahren und den zurückgelegten Weg durch die dafür benötigte Zeit teilen, erhalten sie ihre Absolutgeschwindigkeit. Wenn Sie dagegen mit 180 auf der Autobahn unterwegs sind und ein anderer an Ihnen mit 185 „vorbeischleicht“, denken Sie eher an die Relativgeschwindigkeit, die Änderung des Abstandes zwischen den beiden Fahrzeugen mit der Zeit.

    Die Relativitätstheorie kennt keine absoluten Größen.

    Unser ganzes Einheitensystem beruht auf absoluten Größen wie Länge, Masse und Zeit. Mit Hilfe dieses Einheitensystems werden auf der ganzen Welt verteilt Bauteile gefertigt und anderswo (z.B. im Weltall, man denke nur an die ISS) passgenau zusammengefügt.

    .
    Ich finde diese Aufklärung super und wohl für jedermann verständlich. Und sie trifft im Meß- und Einheiten-Wirrwarr der Relativitätstheorie auf den Nagel.

  635. Nicht von Bedeutung

    @Gerd Termathe:
    Zu Ihren GPS-Einlassungen könnte man schon wieder Korrekturbücher texten, aber lassen wir das.

    Innerhalb von Gebäuden lässt sich GPS über Funkverteiler, Netzwerk oder Beidem verteilen. Ist aber im LHC, anderen Collidern oder sonstigen Laboren egal, denn Experimente werden dort mit weitaus (in der Teilbarkeit) genaueren Laboruhren durchgeführt und diese Zeiten lassen sich genauso innerhalb von Gebäuden verteilen, wie GPS, nur brauchen sie geringfügig) mehr Bandbreite – so etwa 5 Bits pro Zeitstempel.

    Und die Emissionstheorie können Sie gleich at Acta legen, denn Lichtgeschwindigkeit ist gegenüber dem Vakuum invariant, nicht aber gegenüber Objekten. Die SRT ist somit insofern falsch, weil sie LET und NET wahllos vermengt, wodurch Lichtgeschwindigkeit nun gegenüber Allem (alle Inertialsysteme) invariant sein soll. Denkbar ist also nur noch eine Äthertheorie ohne physikalischen Äther (also nur noch leerer Raum) und einem Relativitätsprinzip in welchem der Raum als allumgreifendes absolutes Bezugssystem (passend zum Universum) gilt.

  636. Gerd Termathe

    @Nicht von Bedeutung 15. Januar 2019 um 21:56

    „Zu Ihren GPS-Einlassungen könnte man schon wieder Korrekturbücher texten, aber lassen wir das.“

    Reden Sie nicht drum rum, tun Sie’s einfach.

    „Innerhalb von Gebäuden lässt sich GPS über Funkverteiler, Netzwerk oder Beidem verteilen. Ist aber im LHC, anderen Collidern oder sonstigen Laboren egal, denn Experimente werden dort mit weitaus (in der Teilbarkeit) genaueren Laboruhren durchgeführt und diese Zeiten lassen sich genauso innerhalb von Gebäuden verteilen, wie GPS, nur brauchen sie geringfügig) mehr Bandbreite – so etwa 5 Bits pro Zeitstempel.“

    Wenn man Geschwindigkeiten messen will, braucht man an beiden Enden der Teststrecke synchron gehende Uhren. Bei besagtem Experiment waren die Endpunkte der Teststrecke so um die 700km voneinander entfernt entfernt. GPS bietet da die einfachste Möglichkeit, weit voneinander entfernte Uhren miteinander zu synchronisieren.

    Ein Knackpunkt waren vermutlich die letzten 8km im Tunnel, die Frage ist, wie die Laufzeit des Lichtleiter-Kabels ermittelt wurde. Da kann man viel falsch machen.

    „Und die Emissionstheorie können Sie gleich at Acta legen, denn Lichtgeschwindigkeit ist gegenüber dem Vakuum invariant, nicht aber gegenüber Objekten. Die SRT ist somit insofern falsch, weil sie LET und NET wahllos vermengt, wodurch Lichtgeschwindigkeit nun gegenüber Allem (alle Inertialsysteme) invariant sein soll. Denkbar ist also nur noch eine Äthertheorie ohne physikalischen Äther (also nur noch leerer Raum) und einem Relativitätsprinzip in welchem der Raum als allumgreifendes absolutes Bezugssystem (passend zum Universum) gilt.“

    Dunkel ist der Rede Sinn.

    Die „Lichtgeschwindigkeit des Vakuums c“ ist eine Naturkonstante. Sie gibt an, mit welcher Geschwindigkeit sich der Momentanwert eines elektromagnetischen Feldes im Vakum von einer punktförmigen Quelle am Punkte A in alle Richtungen ausbreitet.

    Das sieht dann in etwa so aus, wie auf den Bilder hier:
    https://c.1und1.de/@519542296413215474/4mhvQ6cvSBmUa9b-IwxwLg

  637. Albrecht Storz

    Herr Knoth,

    Sie argumentieren immer wieder mit der „Relativität der Gleichzeitigkeit“. Darum ein paar Gedanken dazu. Als Grundlage nehme ich jetzt einfach mal den Wiki-Artikel

    https://de.wikipedia.org/wiki/Relativität_der_Gleichzeitigkeit

    auch wenn ich jetzt nicht weiß, ob Sie dem Inhalt voll zustimmen.

    Das Beispiel mit dem Zug mit dem Lichtblitz und den zwei Uhren im Zug und den zwei Uhren auf den Gleisen krankt schon daran, dass zwischen Ereignis und Beobachtung nicht sauber getrennt wird.

    Die Ereignisse, deren Gleichzeitigkeit oder Ungleichzeitigkeit beobachtet werden soll ist doch der Start der zwei Uhren im Zug. Der Beobachter im Zug sagt, die Uhren wären gleichzeitig gestartet, der Beobachter auf dem Bahnsteig sagt, dass A1 vor A2 gestartet wäre.

    Nun ist doch aber völlig klar, dass diese Frage objektiv entschieden werden kann. Warum also solche fragwürdigen Beobachteraussagen?

    Der Zug hält nach dem Experiment an, der Beobachter vom Bahnsteig geht zu dem Zug, und gemeinsam mit dem Beobachter im Zug werden die beiden Uhren A1 und A2 inspiziert.

    Nun können entweder die beiden Uhren die gleiche abgelaufene Zeit anzeigen, dann hat der Beobachter im Zug recht, oder A1 zeigt einen größeren Wert an als A2, dann hätte der Beobachter vom Bahnsteig recht.

    Klar ist doch wohl, dass die beiden Beobachter zu einem eindeutigen, einvernehmlichen Ergebnis kommen müssen. Oder sollen die beiden Beobachter etwa aus irgend welchen magischen Gründen verschiedene Zeitwerte an der gleichen Uhr ablesen?

    Die Uhren auf dem Gleis sind dabei völlig irrelevant, denn sie messen einfach einen Scheineffekt. Das ist wie bei der „Längenkontraktion“ auch: aufgrund falscher Annahmen bei der Beobachtung wird falsch gemessen. Etwa wie wenn jemand eine perspektivische Verkürzung eines Objektes misst und dabei die Entfernung nicht berücksichtigt.

    Alle die richtig messen sind sich über das Ergebnis völlig einig. Über Gleichzeitigkeit oder Ungleichzeitigkeit kann von jedem Ort aus und mit jeder Relativgeschwindigkeit einvernehmlich entschieden werden – wenn man es richtig anstellt.

  638. Albrecht Storz

    Und hier noch ein paar Gedanken zu dem immer wieder aufschlagenden Thema „Synchronisation (bzw. deren angebliche Unmöglichkeit) zwischen bewegten Orten“.

    Von jedem beliebigen Ort im Universum aus kann prinzipiell mit jedem anderen Ort, egal wie weit weg, egal mit welcher Realtivgeschwindigkeit bewegt, synchrone Zeit gewährleistet werden.

    Einzige Voraussetzung ist, dass die Entfernung zu dem Ort zu jedem Zeitpunkt bekannt (berechenbar) ist.

    Es ist folgende Vorgehensweise, die ich auch schon für das GPS-System vorgeschlagen habe:

    Bei der Zentral-Uhr wird in einem Rechner ein Sendetermin bestimmt, dann wird die Entfernung des zu synchronisierenden Ortes zum Zeitpunkt des Empfangs der Sendung bestimmt und dann die Uhrzeit berechnet, die die Zentral-Uhr anzeigt, wenn die Sendung an dem Ort ankommt.

    Dann wird die Sendung zum Sendetermin abgesetzt in der Form:
    „Beim Empfang dieser Sendung am Ort X zeigt die Zentral-Uhr die Uhrzeit x:y:z an!“

    Solche Sendungen können laufend neu berechnet und abgesetzt werden, so dass am Ort X laufend die aktuelle Uhrzeit der Zentral-Uhr verfügbar ist.

    Wer angesichts dieser Überlegung noch von einer „Relativität der Gleichzeitigkeit“ träumt …

  639. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz

    Nun geht es um die Relativität der Gleichzeitigkeit. Dieses Thema wurde übrigens vor etwa einem Jahr bei Herrn Pössel diskutiert. Nach etwa 1800 Kommentaren war die Diskussion recht erschöpft. Zu Ihren Einwänden:

    „Sie verstehen nicht, dass es darum geht, dass Sie aus einer symmetrischen Situation (A_B kann als bewegt angesehen werden, genau so wie C_D) ein „asymmetrisches Ergebnis“ ableiten, indem Sie unterschiedliche Verhältnisse auf A_B gegenüber C_D behaupten. Das ist falsch. Und „Inertialsystem“ ist hier völlig unnötig. Das Experiment beinhaltet keine Beschleunigungen oder Gravitation.“

    Inwieweit ist diese Situation symmetrisch? Dss bedeutet doch, daß die Ruhelängen gleich sein sollten. Und warum ist es nicht „gestattet“, sich anzusehen, was Beobachter A und B beobachten? Und warum ist hier die Frage des Inertialsystems unnötig? Auch ohne Gravitation und Beschleunigung kann man diese definieren.

    „Per Definition ist bei miteinander synchronisierten Uhren zur gleichen Uhrzeit Gleichzeitigkeit gegeben.“

    Aber nur wenn sie gegeneinander ruhen. In dem Werk von Einstein aus dem Jahre 1905 wird ja am Anfang gezeigt, daß die Uhren auf der bewegten Stange, die untereinander synchron gehen, aus der Sicht der Beobachter nicht synchron gehen.

    „Übrigens wäre Ihr Argument sogar irrelevant, wenn es stimmen würde. Nirgendwo ist ein Vergleich zwischen Uhren mit gegenseitiger Relativbewegung erforderlich. Und die Gleichzeitigkeit des Systems ergibt sich aus der Kombination von gleichbewegten, synchronisierten Uhren und Koinzidenzen in Form von räumlichem und zeitlichem Zusammentreffen.“

    Im Falle der Uhrensynchronisation nach GPS aber schon. Denn ortsfeste Uhren bewegen sich mit der Erde gegenüber dem ECI. Um diese synchron zu halten, muß diese Bewegung berücksichtigt werden.

    Übrigens auch der User Cryptic hat indirekt zugegeben,daß bei endlicher maximaler Signalgeschwindigkeit es die Relativität der Gleichzeitigkeit gibt.

  640. Jocelyne Lopez

    @ NvB – Nr. 635: „denn Lichtgeschwindigkeit ist gegenüber dem Vakuum invariant, nicht aber gegenüber Objekten.
    .

    Ich finde Ihre Formulierung, dass die Lichtgeschwindigkeit „gegenüber dem Vakuum invariant ist“ unglücklich und verwirrend.

    Denn eine Geschwindigkeit kann man konkret nur relativ zu irgendetwas Physikalisches messen (= zu einem Beobachter), und das Vakuum ist nichts Physikalisches, das Vakuum ist kein Beobachter, das Vakuum ist eben NICHTS. Man kann keine Geschwindigkeit relativ zu NICHTS messen.

    Besser ist meiner Meinung nach zu sagen, dass man die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum als invariant gegenüber allen Objekten per Konvention festgesetzt hat – ein Kniefall vor der SRT – und zwar es gilt fiktiv c=const im Vakuum, obwohl die LG im Vakuum eben nicht invariant gegenüber Objekten ist, es gilt konkret c +/-v.

    Die Festsetzung der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum per Konvention ist eine reine Propaganda-Entscheidung der Metrologie-Institute (die zur Relativitätslobby gehören), eine Augenwischerei, um zu suggerieren, dass die SRT gültig ist.

  641. Jocelyne Lopez

    Zitat Jocelyne Lopez – Nr. 640: „Die Festsetzung der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum per Konvention ist eine reine Propaganda-Entscheidung der Metrologie-Institute (die zur Relativitätslobby gehören), eine Augenwischerei, um zu suggerieren, dass die SRT gültig ist.“
    .
    .

    Dass die Metrologie-Instituten zur Lobby der Relativistik gehören wird eklatant durch meine Anfrage nach Informationsfreiheitsgesetz 2012 an das deutsche Metrologie-Institut PTB bzgl. dem CERN-Neutrino-Experiment.

    Ich habe ganz einfach gefragt, ob man bei diesem Experiment die Uhren nach der invariablen LG c=const gemäß Einstein oder nach der variablen LG gemäß Sagnac c+/-v synchronisiert hat.

    Der zuständige Beamter, der gute Priv.-Dozent Dr. Robert Wynands, Leiter Präsidialer Stab der PTB, fällt mir sofort mit der Tür ins Haus und anstatt diese Frage zu beantworten, belehrt er mich von vornherein, dass die Relativitätstheorie gültig sei und dass ich mich darüber keine Sorgen und keine Gedanken zu machen brauche, siehe Dokument Nr. 3 im o.g. Link:

    Zitat Dr. Robert Wynands: „Sie hatten sich an die Physikalisch-Technische Bundesanstalt gewandt, um zu fragen, ob bei der GPS-Kalibrierung für die Neutrino-Laufzeitmessungen des OPERA-Experimentes alles korrekt verlaufen ist. Um es kurz zu machen: Ja.

    Die Kalibrierung von GPS-Zeitsynchronisationsverbindungen ist seit Jahren eine Routineangelegenheit für die Zeitlaboratorien dieser Welt. Die hohe Präzision, die dort erreicht wird, ist nur möglich, indem alle relevanten Effekte von Relativitätstheorie, von Atmosphärenphysik und von der Elektronik in den Satellitenterminals berücksichtigt werden. Sie können also beruhigt sein, dort ist nichts schief gegangen.

    Hallo? Habe ich etwa die PTB gefragt, ob die Relativitätstheorie richtig und gültig ist? Habe ich den guten Priv-Doz. Dr. Wynands gefragt, wie er privat die SRT bewertet? Ich habe eine wertfreie, konkrete Frage gestellt, und er hat diese Frage wertfrei und konkret zu beantworten, ohne jegliche persönliche Bewertung und Belehrung über eine Theorie. Das darf ein Beamter nicht, private Bewertungen gegenüber dem anfragenden Bürger sind juristisch ein Verstoß gegen das Informationsfreiheitsgesetz bzw. ein amtliches Fehlverhalten.

    Es folgt ein monatelanger E-Mail-Austausch, wo der gute Priv-Doz. Dr. Wynands hinsichtlich der Beantwortung der Frage völlig mauert, laviert und ausweicht, um mir schließlich mitzuteilen, dass die PTB selbst nicht weiß, wie sie die Uhren synchronisiert hat, weil sie eine Software des französischen Metrologie-Instituts verwendet und den Code dazu nicht hat. Wenn es mich interessiert, solle ich mich bitteschön selbst den Code besorgen und meine Frage selbst beantworten. Unfassbar! Auch die PTB schreckt vor keiner Blamage zurück.

    Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen über den inneren Aufbau fremder Software einfach deshalb keine weitere Auskunft geben können, weil wir selber ja auch nicht mehr wissen. […] Sie hatten sich erneut an uns gewandt, um Auskunft über die Behandlung des Sagnac-Effektes in der Software in den Zeitvergleichs-Satellitenmodems zu erhalten. Da wir dort den Quellcode nicht besitzen, können wir nichts zur konkreten Implementierung aussagen. Sie müssten sich dazu an die Programmierer der Software wenden.“

    Eine zweite Bürgeranfrage nach Informationsfreiheitsgesetz im Jahre 2016 führt zum selben Ergebnis: Die PTB weigert sich, die Frage zu beantworten, ob sie die Uhren nach Einstein c=const oder nach Sagnac c +/- v synchronisiert hat, weil die Relativitätstheorie bereits bestens bestätigt sei:

    Antwort der PTB – 23.09.2016 – Dokument Nr. 3:Die Navigation wie auch die Zeitübertragung mit Signalen eines Global Navigation System, derzeit meist noch GPS, erfordert die Signalübertragung zwischen Sender und Empfänger in unterschiedlichen rotierenden Bezugssystemen. Die hier zu Grunde liegende Theorie ist seit Jahrzehnten gesichert, vielfach publiziert und experimentell bestätigt. Ihre Anwendung muss daher von der PTB nicht in Frage gestellt und in Veröffentlichungen auch nicht mehr ausdrücklich belegt werden.“

    Einzig die Einschaltung eines Rechtsanwalts ist erfolgreich: Unter Androhung einer Klage beantwortet die PTB 2017 die erstmalig 2012 gestellte Frage: Die Uhren wurden nach der variablen LG gemäß Sagnac c+/v synchronisiert. Meine Rechtsanwaltskosten hat die PTB spontan zurückerstattet, siehe Abhilfebescheid

    Es ist unübersehbar, dass das deutsche Metrologie-Institut PTB zur Lobby der Mainstream-Physik gehört.

  642. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    16. Januar 2019 um 08:37

    „Aber nur wenn sie gegeneinander ruhen. In dem Werk von Einstein aus dem Jahre 1905 wird ja am Anfang gezeigt, daß die Uhren auf der bewegten Stange, die untereinander synchron gehen, aus der Sicht der Beobachter nicht synchron gehen.“

    Aus meinem „Werk“ von gestern Nacht sollte hervor gehen, dass Einstein völlig falsch lag.

  643. Albrecht Storz

    „Übrigens auch der User Cryptic „

    Bin weder bekannt, verwandt, noch verschwägert, … 😉

    Was der „User Cryptic“ meint ist mir denkbar Wurscht. Ich wüsste nicht, was dessen Meinung für eine Relevanz für irgend etwas besitzt.

  644. Albrecht Storz

    Jocelyne Lopez
    16. Januar 2019 um 09:05
    „Ich finde Ihre Formulierung, dass die Lichtgeschwindigkeit „gegenüber dem Vakuum invariant ist“ unglücklich und verwirrend.“

    Die Formulierung ist meines Erachtens einfach nur blanker Unsinn.

  645. Valentin von Denker

    @an Alle
    GOOGLE:
    Äquivalenzprinzip Physik
    LINK: https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84quivalenzprinzip_(Physik)
    Bildgruppe-Darstellung: Labor mit einem Beobachter und einem Laser.

    Diese Bild-Tabelle habe nicht ICH, der „Transparenter Clown“ gemacht, sondern haben führende Theoretische Physikerinnen um die Allgemeine-RT zu unterstützen angefertigt. Sie steht unberührt und unverändert seit mindestens 5 Jahren auf GOOGLE!

    Diese Theoretischen PhysikerInnen fühlen sich sicher in Sattel, weil sie überzeugt sind, dass sich mit dieser Bildgruppe-Darstellung niemand auskennt!

    ODER, kennen Sie sich aus?
    Bitte nur melden, wer sich auskennt!
    Weil mit Hilfe dieser „Bildgruppe-Darstellung“ kann man auch das Äquivalenzprinzip widerlegen!
    Sogar, SEHR LEICHT widerlegen!
    HAHA!

    Valentin von Denker

  646. Jocelyne Lopez

    @ Valentin von Denker – Nr. 645: „ODER, kennen Sie sich aus?
    Bitte nur melden, wer sich auskennt!“

    .
    Ich kenne mich persönlich nicht damit besonders aus, jedoch hat die Forschungsgruppe G.O. Mueller in ihrer Dokumentation mehrere Autoren referiert, die sich kritisch mit dem Äquivalenzprinzip in der RT auseinandergesetzt haben, siehe in diesem Blog:

    Das Äquivalenzprinzip der Allgemeinen Relativitätstheorie soll eine Gleichwertigkeit von Gravitation und Beschleunigung und Trägheit beweisen

    Das Äquivalenzprinzip der Allgemeinen Relativitätstheorie soll in den Dimensionen des Kosmos gelten

    Das Äquivalenzprinzip der Allgemeinen Relativitätstheorie soll eine Gleichwertigkeit von Inertialsystem und Rotationssystem beweisen

    Sowie auch den Autor András Balint in unserem Blog:

    Kinderleichte Widerlegung des Äquivalenzprinzips>

  647. Nicht von Bedeutung

    @Gerd Termathe:
    Reden Sie nicht drum rum, tun Sie’s einfach.
    Nicht solange es so aussieht, als müsste man bei Ihnen ganz von vorne beginnen, sorry.

    Natürlich bietet nicht GPS (Funk) die zuverlässigste Art, Uhren zu synchronisieren, sondern Kabel (von mir aus auch LWLs) und die werden per Stecker verbunden – klassisch als auch relativistisch (wenn man schnell genug ist) – und diese können auch mal lose sein. Kabel bieten auch den Vorteil, dass man deren Länge nicht mit PRN-Codes markieren muss, weil man diese einfach per ordinärem Messen beim Abrollen ermitteln kann. Damit bleibt mehr Bandbreite für die Zählgenauigkeit von Uhren, die man in Erdnähe aber auch nicht sonderlich oft braucht, weil Uhren vor einem Experiment nur ein mal synchronisiert werden müssen.

    Dunkel ist der Rede Sinn.

    Die „Lichtgeschwindigkeit des Vakuums c“ ist eine Naturkonstante. Sie gibt an, mit welcher Geschwindigkeit sich der Momentanwert eines elektromagnetischen Feldes im Vakum von einer punktförmigen Quelle am Punkte A in alle Richtungen ausbreitet.
    Die Frage ist nun aber: Von wo aus sieht das so aus? Wenn sich Ihr Punkt bewegt (z.B. ein Elektron), sieht es etwa so aus (keine Sorge wegen des Makros).

    Wenn Sie mir bis hier her folgen können, schreibe ich Ihnen auch, warum mir Ihr Verständnis von GPS eher wie Verständnis von Satelliten-Rundfunk vorkommt.

  648. Rudi Knoth

    @Albert Storz

    Ich hatte heute früh noch nicht Ihre Beiträge von heute 3 Uhr lesen können. Daher haben sie sich etwas „überschnitten“. Was User „Cryptic“ angeht, so kennt ihn Frau Lopez eher. Nun zu den Aussagen:

    Nun ist doch aber völlig klar, dass diese Frage objektiv entschieden werden kann. Warum also solche fragwürdigen Beobachteraussagen?

    Diese „fragwürdigen Beobachteraussagen“ betreffen jedes Objet oder Gerät, das die Ereignisse registriert. Wenn der Beobachter am Bahnsteig in den Zug springt, dann sieh er die Zuguhren synchron.

    Und jetzt zur Uhrensynchronisation über die Position zum Zeitpunkt des Empfangs:

    Diese Methode ist richtig und wird bei der sogenannten „Sagnac-Korrektur“ verwendet. Genau dieser Term wird bei der Berechnung im Empfänger verwendet. Der Empfänger berechnet aus der Position des Senders bei der Sendung seine Position beim Empfang (aus der Erddrehung) und bestimmt daraus die entsprechende Korrektur.

  649. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Ich finde Ihre Formulierung, dass die Lichtgeschwindigkeit „gegenüber dem Vakuum invariant ist“ unglücklich und verwirrend.
    Kann sein, Sie sind da nicht die Erste. Gefällt Ihnen „LG invariant gegenüber dem Raum“ vllt. besser? Vermutlich nicht, denn Sie sind ja der Meinung, dass…

    eine Geschwindigkeit kann man konkret nur relativ zu irgendetwas Physikalisches messen
    was nicht ganz korrekt ist, wenn man sich Schall in Luft betrachtet. Rechnen wir also damit, dass es Geschwindigkeiten gibt, die sich in einem dedizierten Volumen (Luft, Vakuum, Raum) invariant ausbreiten und diese Geschwindigkeiten deswegen gegenüber Objekten, die sich im selben dedizierten Volumen bewegen, eben nicht mehr invariant sein kann. Das bedeutet, solange ich in diesem dedizierten Volumen ruhe messe ich diese invariante Geschwindigkeit in alle Richtungen. Ein zu mir bewegtes Objekt bewegt sich logischerweise auch gegenüber diesem dediziertem Volumen und kann deswegen diese gegenüber dem Volumen invariante Geschwindigkeit nicht mehr invariant messen. Meint man, es dennoch zu tun, liegt ganz sicher ein Logikfehler vor, der LET und NET zwangsläufig miteinander vermischt, ob man sich dessen bewusst ist, oder nicht.
    Damit gilt das Relativitätsprinzip nicht mehr, wie noch bei Galilei, für Objekte, sondern nur noch für Inertialsysteme und wie real Inertialsysteme sind, weiß eigentlich jeder, bis auf Befürworter der Relativitätstheorie.
    Kurz gesagt: Betrachtet man einzelne Lichtschwingungen als Objekte (Objekte sind nicht zwangsläufig materiell, sondern besitzen lediglich die Eigenschaften im Raum positioniert und bewegt werden zu können), die sich dem Raum gegenüber mit invarianter Geschwindigkeit bewegen, passt das Relativitätsprinzip nur noch für genau ein einziges Bezugssystem – passend zum Universum.
    Aber was soll die lange Rede – Sie waren ja auch schon bei c±v für im Raum bewegte Objekte. Und das Vakuum ist nun mal nichts Anderes, als mit Wellen gefüllter Raum und die Abwesenheit von Teilchen.

  650. Nicht von Bedeutung

    @Albrecht Storz:
    Die Formulierung ist meines Erachtens einfach nur blanker Unsinn.
    Ahaaa, Sie haben eine bessere Idee? Na dann mal raus damit. 😉

  651. Gerd Termathe

    @Jocelyne Lopez 16. Januar 2019 um 10:31
    „Der zuständige Beamter, der gute Priv.-Dozent Dr. Robert Wynands, Leiter Präsidialer Stab der PTB, fällt mir sofort mit der Tür ins Haus und anstatt diese Frage zu beantworten, belehrt er mich von vornherein, dass die Relativitätstheorie gültig sei …“

    Das hat er nicht getan. Er hat gesagt:

    (Zitat Dr. Robert Wynands)
    „Die hohe Präzision, die dort erreicht wird, ist nur möglich, indem alle relevanten Effekte von Relativitätstheorie … berücksichtigt werden.“
    und
    „Die hier zu Grunde liegende Theorie ist seit Jahrzehnten gesichert, vielfach publiziert und experimentell bestätigt.“

    Eine der seit Jahrzehnten (Dez 1996) bekannten Publikationen ist hier (http://www.dtic.mil/docs/citations/ADA516975)zu finden,
    wo es im Schlusswort heißt:
    „But it’s the absence of any explicit acknowledgment of special relativistic effects due to the speed of light being the same whenever measured by an observer, leading to the relativity of simultaneity and the associated Lorentz transformation physics – there’s nothing of that at all modeled in the current system“

    Die experimentelle Bestätigung trägt jeder mit einem Smartphone in der Hand mit sich.

    In der SRT sind Längenkontraktion und Zeitdilatation untrennbar miteinander verbunden (Lorentz-Transformation).

    Sein Satz ist daher gleichbedeutend mit:
    Die Anzahl der für die GPS-Kalibrierung relevanten Effekte der Relativitätstheorie ist gleich NULL.

    N.B.:
    Ein Vergleich mit dem, was in Schulbüchern über das GPS zu finden ist,
    z.B. in Fokus Physik Gymnasium Bayern 11, S.101
    https://c.1und1.de/@519542296413215474/raMAyR5JT7usBGdSapdh-Q
    zeigt, was das Ziel unserer Bildungspolitik ist:
    Kinder und Jugendliche zu relativitätsgläubigen Idioten zu machen.

  652. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    16. Januar 2019 um 14:48
    „Diese „fragwürdigen Beobachteraussagen“ betreffen jedes Objet oder Gerät, das die Ereignisse registriert.“

    Nein. In dem Beispiel auf Wiki sind der Start der zwei Uhren die zwei Ereignisse bei denen Sie behaupten, dass dafür keine Übereinstimmung über die Gleichzeitigkeit erzielt werden könnte.

    Was soll daran fragwürdig sein, die beiden Uhren später zB per langsamen Uhrentransport so zusammen zu bringen, dass deren Anzeigen direkt verglichen werden können?

    Dabei kann dann eindeutig und objektiv entschieden werden, ob

    a) beide Uhren die gleiche Zeit anzeigen

    oder

    b) die Uhren verschiedene Zeiten anzeigen.

    Wohlgemerkt: die beiden Uhren zeigen jeweils die Zeit an, die seit ihrem jeweiligen Start vergangen ist.

    Sie müssen für den mitbewegten Beobachter a) annehmen und für den Beobachter der auf dem Bahnsteig war b).

    Das ist eine physikalische Unmöglichkeit und eine logische Antinomie. Zwei Anzeigen können nicht gleichzeitig gleich und verschieden sein.

  653. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    16. Januar 2019 um 14:48
    @Albert Storz

    Sehr lustig. Ha hah hahh

  654. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    16. Januar 2019 um 14:48

    „Und jetzt zur Uhrensynchronisation über die Position zum Zeitpunkt des Empfangs: …“

    Wo ist da der Zusammenhang? Ich habe auf die Synchronisation der „Slave-Clocks“ angespielt.

    Der Sender sendet die Uhrzeit, die die Zentral-Uhr („master clock“) anzeigt, wenn der Empfänger die Sendung empfängt. Wenn der Empfänger diese Zeit unmittelbar übernimmt ist damit Gleichzeitigkeit zwischen Sender und Empfänger gewährleistet.

  655. Gerd Termathe

    @Nicht von Bedeutung 16. Januar 2019 um 14:14
    „Nicht solange es so aussieht, als müsste man bei Ihnen ganz von vorne beginnen, sorry.“

    Gehen Sie einfach davon aus, dass ich mich der Materie bestens auskenne. Ich hoffe nur, dass die Leute beim CERN mehr von Kabeln verstehen als Sie.

    „Die Frage ist nun aber: Von wo aus sieht das so aus? Wenn sich Ihr Punkt bewegt (z.B. ein Elektron), sieht es etwa so aus (keine Sorge wegen des Makros).“

    Wenn sich zwei Elektronen kreisförmig um einen Atomkern bewegen (wie z.B. beim Helium), sieht das in einer GEOGEBRA-Animation etwa so aus (nur das Feld eines Elektrons ist gezeigt):
    https://ggbm.at/q5sdkucw .
    Starten Sie einfach die Animation, indem Sie auf den Startknopf neben der t(Zeit)-Variablen klicken. Sie sehn’s dann schon, was passiert, wenn Sie das Elektron ein paarmal kreisen lassen. Oder Sie setzen t mit dem Schieber auf Null und schaun sich das Ganze nochmal von vorne an.

    Die gleiche Animation für ein anderes „Energieniveau“ ist hier zu finden:
    https://ggbm.at/khkptgxq .

  656. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    16. Januar 2019 um 14:48
    “ Wenn der Beobachter am Bahnsteig in den Zug springt, dann sieh er die Zuguhren synchron.“

    Herr Knoth, Sie versuchen sich schon wieder herauszuwinden. Diese Aussage ist nicht ernst zu nehmen. Was soll das?

    Da muss niemand irgendwo herumspringen. Die am einfachsten realisierbare Art für die Beobachter Übereinstimmung zu finden ist die, dass der Beobachter im Zug, nachdem er durch „langsamen Uhrentransport“ die Uhren zusammen gebracht hat, ein gemeinsames Photo der beiden Anzeigen macht, und dieses dann dem Beobachter auf dem Bahnsteig übermittelt.

    Das Photo ist dann ein objektives Beweismittel und zeigt entweder, dass die Anzeigen der beiden Uhren zur gleichen Zeit gleich oder verschieden sind.

    Die Beobachter werden dadurch gewiss Übereinstimmung erzielen können, ob die Uhren gleichzeitig oder ungleichzeitig gestartet wurden. Damit ist diese „Realtivitäts-Ungewissheit“ und Unwissenheit vom Tisch, nichts mehr mit „relativer Gleichzeitigkeit“, sondern objektiv feststellbare, für alle gleich geltende Gleichzeitigkeit bzw. Ungleichzeitigkeit, objektiv und für alle Beteiligten übereinstimmend feststellbar.

    Nun, ich kann Sie ja nicht zu Vernunft und Erkenntnis zwingen … das kann höchstens Ihre Selbstachtung machen.

  657. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 16. Januar 2019 um 22:13

    Wenn die Uhren zusammengebracht werden, dann sehen beide Beobachter (Zug und Bahnsteig) die beiden Uhren mit der gleichen Uhrzeit. Denn es ist der Abstand der Uhren, die für den Beobachter am Bahnsteig die unterschiedlichen Anzeigen verursacht.

  658. Rudi Knoth

    @Gerd Termathe 16. Januar 2019 um 17:12

    Soweit ich das verstanden habe, geht es um die relativistische Korrektur im Empfänger. Aber es gibt eine Korrektur im Satelliten. Auf Seite 193 Ihres Dokumentes steht:

    First, each GPS space vehicle
    (SV) clock is offset from its nominal rate by about -4.45xlO-‚O (= -38 microseconds per day)
    to allow for the relativistic offsets between the differences between the SV and the ground.
    Of this -38 microseconds per day, about -45 are due to the gravitational potential difference
    between the SV at its mean distance and the earth’s surface, and +7 to the mean SV speed,
    which is about 3.87 kmlsec.

    Das ist die relativistische Korrektur im Satelliten. Dazu kommt noch eine Korrektur wegen der Exzentrizität der Satelliten.

    Die am Ende genannten Korrekturen beziehen sich auf die Erdrotation. Die Korrektur für die Signallaufzeit beträgt 2 Millimeter.

    Fazit: Es gibt schon Korrekturen, die im Satelliten gemacht werden. Aber man muß keine Korrekturen mit Gamma auf der Erde durchführen.

  659. Albrecht Storz

    Gerd Termathe
    16. Januar 2019 um 17:12

    „In der SRT sind Längenkontraktion und Zeitdilatation untrennbar miteinander verbunden (Lorentz-Transformation).“

    Exakt. Nur sind sich selbst darüber nicht einmal alle sRT-Theoristen im Klaren, geschweige denn einig.

    Und daher kann man mit diesen Leuten großenteils nicht logisch oder auf der Basis physikalischer Grundtatsachen Argumente austauschen.

    SRT-Vertreter sind wohl in der Mehrzahl Laien, die kaum ein physikalisches Grundverständnis haben.

    Diese erkennen noch nicht einmal, wenn durch ihre Behauptungen jegliche Physik ad absurdum geführt wird. Wenn zB behauptete wird, der eine Beobachter würde auf den Uhren etwas anderes ablesen als der andere. Damit erklären sie jeglichen Messvorgang zum Lug und Trug: jemand anderes könnte ja etwas anders ablesen. Also gibt es keine objektiven Messergebnisse? Das Ende der Physik und der objektiven Wissenschaften? Macht nichts. Hauptsache Relativitätstheorie „gerettet“. ;-(

  660. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 17. Januar 2019 um 08:37

    Nun gut da habe ich Ihren Post missverstanden. Wenn die Uhren zusammengebracht werden, sieht auch der Beobachter am Bahnhof die gleiche Uhrzeit, wenn dieses Uhrenpaar ihn passiert.

  661. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 17. Januar 2019 um 10:43

    Was Ihre Aussage zu den SRT-Vertretern angeht, so stimmt dies bei mir, Herrn Wappler, Herrn Pössel, Herrn Päs und Herrn Joachim Schulz sicherlich nicht. Alle haben Physik studiert. Und bis auf mich auch promoviert.

  662. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    17. Januar 2019 um 11:26

    „Nun gut da habe ich Ihren Post missverstanden. Wenn die Uhren zusammengebracht werden, sieht auch der Beobachter am Bahnhof die gleiche Uhrzeit, wenn dieses Uhrenpaar ihn passiert.“

    Okay. Aber Sie verstehen immer noch nicht, dass Ihre Sicht aus den 10er-Jahren des 20. Jahrhunderts stammt? Wir sind heute weiter.

    Experimente werden sinnvoller Weise nachträglich ausgewertet. Es gibt keinen Grund, die Uhren während des Experimentes auszuwerten („wenn dieses Uhrenpaar ihn passiert“).

    Die Uhren laufen nach ihrem jeweiligen Start immer weiter. Das Ablesen der Uhren kann jederzeit danach erfolgen. Und dass sie gleichzeitig abgelesen werden ist keine Kunst, kein von irgend einem physikalischen Phänomen behinderter Akt. Und das Ablesen kann für alle Beobachter gleich und objektiv organisiert werden. Dazu wird heute Fern-Kommunikation genutzt. ZB indem ein gemeinsames Photo der Anzeigen der beiden Uhren verschickt wird.

    Warum machen Sie es sich so schwer?

  663. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    17. Januar 2019 um 11:29

    „Was Ihre Aussage zu den SRT-Vertretern angeht, so stimmt dies bei mir, Herrn Wappler, Herrn Pössel, Herrn Päs und Herrn Joachim Schulz sicherlich nicht. Alle haben Physik studiert. Und bis auf mich auch promoviert.“

    Dann sind mir die Masse von völlig unphysikalischen Aussagen (zB Unterscheidung zwischen „bewegten/unbewegten Längen“, so etwas gibt es in der Physik nicht), mit denen man konfrontiert wird ein echtes Rätsel.
    Oder jetzt aktuell bei Herr Schulz die Nicht-kontrahierte Kontraktion, die aber kein Schein- bzw. Beobachtungs-Effekt sei.

  664. Valentin von Denker

    657.Rudi Knoth
    17. Januar 2019 um 08:39
    @Albrecht Storz 16. Januar 2019 um 22:13
    „Wenn die Uhren zusammengebracht werden, dann sehen beide Beobachter -Zug und Bahnsteig- die beiden Uhren mit der gleichen Uhrzeit. Denn es ist der Abstand der Uhren, die für den Beobachter am Bahnsteig die unterschiedlichen Anzeigen verursacht.“

    Aber, trotz zwei „genauer“ Uhren, haben sie keine Ahnung, wie spät ist es!
    Wie bringen die „Beobachter“ die Uhren in etwa einem Lichtjahr Entfernung zusammen?
    Werden nur die Uhren, oder auch die Beobachter zusammengebracht?
    EINSTEIN: Das Licht breitet sich unabhängig von der Bewegung der Lichtquelle und von den BEOBACHTERN aus!
    Parole: Grimm.
    In meiner Jugendzeit habe ich eine damals hyper-super Armbanduhr, MIT EINEM GROSSEN SEKUNDERZEIGER, bekommen.
    Na, dies war der Anfang einer Epoche, wann ich angefangen habe, alle möglichen Zeiten zu messen!
    Mein bestes Vergnügen war, vom fahrenden Zug abzuspringen und wieder aufzuspringen.
    Einmal habe ich zufällig erblickt, wann ich eben auf dem Zug gelandet bin, dass der GROSSE SEKUNDERZEIGER ein paar Sekunden zurückgesprungen ist.
    Huch!
    Was war es?
    Da begann ich meine Uhr auch beim Herausspringen zu beobachten.
    Der GROSSE SEKUNDERZEIGER, war jetzt genau so viel wie beim Aufspringen, ein paar Sekunden, ABER, vorwärts gesprungen.
    Ab jetzt wurde dies meine Lieblingsbeschäftigung, größere Geschwindigkeit – mehrere Sekunden, kleinere Geschwindigkeit – weniger Sekunden!
    So lange, bis ich beim Abspringen eine Säule verfehlte und fürchterlich zusammengebrochen bin.
    HAHA!

    Valentin von Gebrüder Grimm

  665. Jocelyne Lopez

    @ Rudi Knoth – Nr. 657: „Wenn die Uhren zusammengebracht werden, dann sehen beide Beobachter (Zug und Bahnsteig) die beiden Uhren mit der gleichen Uhrzeit. Denn es ist der Abstand der Uhren, die für den Beobachter am Bahnsteig die unterschiedlichen Anzeigen verursacht.“

    .
    Ich würde lieber sagen, dass es die Lichtlaufzeit ist, die unterschiedliche Anzeigen bei zueinander entfernten Uhren verursacht.

    Jeder Beobachter nimmt die Anzeige einer entfernten Uhr wegen der Übertragungsdauer des Lichtsignals verspätet wahr, so daß er den Eindruck hat, dass die entfernte Uhr gegenüber seiner eigenen Uhr nachgeht. Je näher die zwei entfernten Uhren zusammenkommen, desto kürzer wird die Übertragungsdauer des Lichtssignals und desto kleiner wird die Differenz der Anzeigen der Uhren, bis sie schließlich völlig verschwindet, wenn die Uhren nebeneinaner zusammenstehen.

  666. Jocelyne Lopez

    @ Valentin von Denker – Nr. 664: „Mein bestes Vergnügen war, vom fahrenden Zug abzuspringen und wieder aufzuspringen.
    Einmal habe ich zufällig erblickt, wann ich eben auf dem Zug gelandet bin, dass der GROSSE SEKUNDERZEIGER ein paar Sekunden zurückgesprungen ist.
    Huch!
    Was war es?
    Da begann ich meine Uhr auch beim Herausspringen zu beobachten.
    Der GROSSE SEKUNDERZEIGER, war jetzt genau so viel wie beim Aufspringen, ein paar Sekunden, ABER, vorwärts gesprungen.
    Ab jetzt wurde dies meine Lieblingsbeschäftigung, größere Geschwindigkeit – mehrere Sekunden, kleinere Geschwindigkeit – weniger Sekunden!
    So lange, bis ich beim Abspringen eine Säule verfehlte und fürchterlich zusammengebrochen bin.
    HAHA!

    .
    .
    Ich moniere bei Ihren jugendlichen und halsbrecherischen Selbstexperimenten, dass Sie bei Abspringen und Ausspringen aus dem Zug nicht bemerkt und genau aufgezeichnet haben, dass Ihre Körpergröße dabei sprungartig kleiner und größer wurde. 😉

    Aber nun, bitte, hören Sie jetzt auf mit solchen Selbstexperimenten, ja? 😉

  667. Jocelyne Lopez

    A propos gefährliche Experimente:

    Der Kritiker Hans Henning hatte sich 1922 auch ein gefährliches Experiment zur Prüfung der Längenkontraktion ausgedacht, er nahm aber an, dass keiner aus der Führung der Relativisten in seinen Zug einsteigen würde… 😉

    – Erfindet zur Prüfung der behaupteten Längenkontraktion ein reales Experiment im Stil von Einsteins Eisenbahn-Gedankenexperimenten: zwei „Drahtgitter“, die als elektrische Kontakte dienen sollen, werden am Schienenweg so aufgestellt, daß der ruhende Wagen sie mit beiden Wagenenden gerade berührt und dann einen elektrischen Kontakt schließt; der fahrende Wagen soll laut Theorie verkürzt sein, würde daher im Vorbeifahren die beiden Drahtgitter nicht mehr gleichzeitig berühren und deshalb keinen elektrischen Kontakt schließen können. Der Wagen wird mit Sprengstoff beladen, der bei Kontakt mit beiden Drahtgittern den Wagen in die Luft sprengt: nun werden alle Relativisten zur Fahrt im Wagen eingeladen; wenn sie an die Verkürzung durch Bewegung glauben, müßten sie vertrauensvoll einsteigen. Henning erwartet: „Nur einige Führer bleiben zurück und gestehen: der Wagen muß explodieren, denn Naturgesetze sind unabhängig von den Einsteinschen Koordinatenbetrachtungen“.

    Wenn man anstatt den ruinösen LIGO oder CERN-Experimente Forschungsgelder für so ein Experiment beantragt und erhält, würde unsere tapferen Experimentatoren vertrauensvoll in so einen Zug einsteigen? 😉

  668. Valentin von Denker

    662. Albrecht Storz
    17. Januar 2019 um 12:06
    Rudi Knoth
    17. Januar 2019 um 11:26
    „Nun gut da habe ich Ihren Post missverstanden. Wenn die Uhren zusammengebracht werden, sieht auch der Beobachter am Bahnhof die gleiche Uhrzeit, wenn dieses Uhrenpaar ihn passiert.“
    Albrecht Storz:
    Die Uhren laufen nach ihrem jeweiligen Start immer weiter. Das Ablesen der Uhren kann jederzeit danach erfolgen. Und dass sie gleichzeitig abgelesen werden ist keine Kunst, kein von irgend einem physikalischen Phänomen behinderter Akt. Und das Ablesen kann für alle Beobachter gleich und objektiv organisiert werden. Dazu wird heute Fern-Kommunikation genutzt. ZB indem ein gemeinsames Photo der Anzeigen der beiden Uhren verschickt wird.
    Warum machen Sie es sich so schwer?
    Erstens: Gleichzeitig Fotografieren, wovon wissen sie WIRKLICH, dass JETZT DIE GLEICHE ZEIT IST?
    Zweitens: Eine Uhr ist von Jocelyne Lopez, die alles tut, um die richtige Zeit zu messen!
    Drittens: Die andere Uhr ist vom OPERA-Experiment wo die alles anrichten um die Zeit zu manipulieren!
    Kann sein, dass sie alkoholisiert sind – zufälligerweise!
    12:43:54
    Bitte Foto, jetzt!
    HAHA!
    Valentin von Denker

  669. Valentin von Denker

    @666.Jocelyne Lopez
    17. Januar 2019 um 13:23

    „Ich moniere bei Ihren jugendlichen und halsbrecherischen Selbstexperimenten, dass Sie bei Abspringen und Ausspringen aus dem Zug nicht bemerkt und genau aufgezeichnet haben, dass Ihre Körpergröße dabei sprungartig kleiner und größer wurde.
    Aber nun, bitte, hören Sie jetzt auf mit solchen Selbstexperimenten, ja?“

    Erstens: Sie haben sichtlich genießerisch, ich freue mich, mit mir weiter experimentiert: … Ihre Körpergröße wurde dabei sprungartig kleiner und größer.
    Zweitens: Diese LIEGENDE KÖRPERGRÖSSE Sache riecht nach EINSTEIN…
    Drittens: HAHA!
    Viertens: Sorry! Ich habe in der Zwischenzeit auch über Ihre „Selbstexperimente“ geschrieben! Sorry! Sorry! Sorry!
    Valentin von Denker

  670. Rudi Knoth

    Es sind nicht nur die Lichtlaufzeiten durch unterschiedliche Entfernungen. Angenommen zwei synchrone Uhren bewegen sich ein einen Beobachter zu. Wenn das Signal der näheren Uhr empfangen wird, dann bewegt sich der Beobachter zu der ferneren Uhr Uhr ein Stück hin, bis er das Signal empfängt. Wenn er die Distanz wischen den beiden Uhren bei der Zeitkorrektur berücksichtigt, stell er fest, daß die fernere Uhr gegenüber der näheren Uhr „vorgeht“.

  671. Nicht von Bedeutung

    @Gerd Termathe:
    Gehen Sie einfach davon aus, dass ich mich der Materie bestens auskenne.
    Das eben funktioniert nicht und da nutzt es auch wenig, wenn Sie das, was sich in meiner Kalkulation auf gerade Strecken bezieht, in irgend einer Form auf kreisförmige Strecken ausweiten können – das bekomme ich auch selbst hin.

    Beim Aufbau von Netzwerken reicht es btw. auch nicht, wenn man sich nur mit kabeln auskennt, man sollte auch schon wissen, was Latenz-Zeiten von Ping-Laufzeiten unterscheidet. Ehrlich gesagt nutzt einem Wissen über Kabel da nur sehr wenig, denn man will ja Uhren synchronisieren und das möglichst über Kabel statt über (GPS-)Funk, weil Ersteres nun mal einfacher ist, weil man die Synchronität nicht in den übermittelten Daten unterbringen muss, weil die Kabellänge im Gegensatz zu Funkstrecken bzw. Signallaufzeiten durch verschiedene Luftdruckschichten konstant bleibt. Aber Sie sind mit der Materie ja bestens vertraut.

  672. Rudi Knoth

    @Jocelyne Lopez 17. Januar 2019 um 13:43

    Einen recht makaberen Humor hat der Mann gehabt. Bei einer Zuglänge von 100 Metern und einer Geschwindigkeit von 360 Km/h hätte man eine Verkürzung von 5 Pikometer gehabt. Ob man das sio genau einstellen konnte?

  673. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    „Es sind nicht nur die Lichtlaufzeiten durch unterschiedliche Entfernungen. Angenommen zwei synchrone Uhren bewegen sich ein einen Beobachter zu. Wenn das Signal der näheren Uhr empfangen wird, dann bewegt sich der Beobachter zu der ferneren Uhr Uhr ein Stück hin, bis er das Signal empfängt. Wenn er die Distanz wischen den beiden Uhren bei der Zeitkorrektur berücksichtigt, stell er fest, daß die fernere Uhr gegenüber der näheren Uhr „vorgeht“.“

    Und Sie tun es schon wieder!

    Was hat diese Überlegung für irgend eine Bewandtnis? Die Uhren werden per „langsamem Uhrentransport“ zueinander gebracht und nachträglich nebeneinander(!) gleichzeitig(!!) abgelesen. Sehen Sie denn gar nicht, dass damit alle Ihre anderen, jenseitigen Überlegungen Makulatur sind?

  674. Albrecht Storz

    Die Überlegungen, die ich hier vorführe sind so trivial und einfach, dass es einfach unbegreiflich ist, wie jemand sich dem so energisch verweigern kann.

  675. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz

    Zu den Fotos:

    Das ist ja nicht die Frage. Die werden genau das zeigen, was der Beobachter im Zug sieht. Bei der SRT geht es aber darum was ein gegenüber den Uhren bewegter Beobachter sieht/misst.

    Zu den „nichtpkysikalischen Aussagen“:

    Hier sind es wohl eher Fragen, ob es eine vom Beobachter unabhängige Wirklichkeit gibt. Das ist eher ein philosophische als eine physikalische Frage. In der Quantenphysik kann sogar die Messung einer Grösse eine bestimmte andere Grösse verändern (Heisenbergsche Unschärferelation).

  676. Albrecht Storz

    Valentin von Denker
    17. Januar 2019 um 12:43

    „Wie bringen die „Beobachter“ die Uhren in etwa einem Lichtjahr Entfernung zusammen?“

    Sie haben offensichtlich noch nie etwas von „langsamen Uhrentransport“ gehört? Goggeln Sie mal, bevor Sie sich hier so inkompetent äußern.

    Noch ein Wort für Sie: „Gedankenexperiment“!

  677. Albrecht Storz

    Valentin von Denker
    17. Januar 2019 um 13:45

    Kann sein, dass sie alkoholisiert sind – zufälligerweise! Anders ist Ihr Benehmen nicht akzeptabel.

  678. Albrecht Storz

    PS zu meiner letzten Post an an VvD:

    Ich werde Sie in Zukunft weiterhin so betrachten müssen.

  679. Jocelyne Lopez

    @ Rudi Knoth – Nr. 672: “ Einen recht makaberen Humor hat der Mann gehabt. Bei einer Zuglänge von 100 Metern und einer Geschwindigkeit von 360 Km/h hätte man eine Verkürzung von 5 Pikometer gehabt. Ob man das sio genau einstellen konnte?“
    .

    Aber sicher kriegen unsere Helden der Mainstream-Experimentalphysik eine Messung in Picometer hin, wo ist das Problem? Sie kriegen alle Messungen hin, in Zeptometer, Attometer, Femtometer, Pikometer oder Nanometer, gar kein Problem, sie kriegen alles hin (deshalb hat sie der Kritiker Georges Bourbaki auch die „Hinkrieger“ genannt… 😉 ). Sie haben doch auch im Attometerbereich mit dem LIGO Experiment hingekriegt, dass 4 Photonen aus der Verschmelzung von zwei Schwarzen Löchern aus einer Entfernung von 1.3 Milliard Lichtjahren 40 kg Spiegelgewicht um 1/1000 eines Protonenradius geschoben haben. Oder glauben Sie es auch vielleicht nicht? 😉 Wieso sollen sie dann kein Vertrauen in den Zug von Hans Henning zu steigen, unsere Helden der Mainstream-Physik? 😉

  680. Gerd Termathe

    @Rudi Knoth 17. Januar 2019 um 09:15

    „Die Korrektur für die Signallaufzeit beträgt 2 Millimeter.“

    Ich habe schon gesagt, dass der Report relativitätsfreundlich geschrieben ist (Nr. 547).

    Sehen Sie sich doch noch mal mein GPS-Diagramm (das mit den Zahlenwerten) an:
    https://c.1und1.de/@519542296413215474/9fS9DgpHQt2YvyLQbs4tBg

    Der Abstand zwischen Satellit und Mittelpunkt der Signalfront zum Empfangszeitpunkt lässt sich leicht mit dem Satz des Pythagoras abschätzen, wenn man das Dreieck mit den rechtwinklig zueinanderstehenden Seiten R und v(tR-tT) betrachtet. Herauskommen etwa 2 Millimeter, ich muss das doch hoffentlich hier nicht vorrechnen.

    Diese 2 Millimeter kann man korrigieren, wenn mal will, insbesondere, wenn man weiß, wo sich der Empfänger befindet: in der Nähe der Erdoberfläche nämlich.

    Die 2 Millimeter hat man den Relativisten geschenkt, die sie dann zu 7 Mikrosekunden Zeitdilatation pro Tag umdeklariert haben.

    „Fazit: Es gibt schon Korrekturen, die im Satelliten gemacht werden. Aber man muß keine Korrekturen mit Gamma auf der Erde durchführen.“

    Ein bisschen Relativitätstheorie ist das gleiche wie ein bisschen schwanger.

  681. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    17. Januar 2019 um 15:41

    Immer noch nicht verstanden.

    „Die werden genau das zeigen, was der Beobachter im Zug sieht.“

    Es ist völlig irrelevant wer das wo sieht. Selbst wenn der Zug gestoppt hat, selbst wenn die Uhren aus dem Zug genommen werden: so lange sie gleichen Bedingungen unterworfen werden wird die Relation zwischen den beiden auf den Uhren abgelaufenen Zeiten gleich bleiben. Und wenn man die Uhren nach hundert Jahren auf dem Mars abliest.

    „Bei der SRT geht es aber darum was ein gegenüber den Uhren bewegter Beobachter sieht/misst.“

    Nein. Sie flüchten schon wieder. Es geht um die Frage der Gleichzeitigkeit. Und die kann im betrachteten Experiment auch entschieden werden, nachdem keine Relativbewegung mehr auftritt.

    Sie haben es doch um 17. Januar 2019 um 11:26 selber zugegeben!
    Warum habe ich nur immer mehr das Gefühl, dass sRT-Verteidiger ständig einen Veits-Tanz aufführen würden?

  682. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    17. Januar 2019 um 15:41

    „Hier sind es wohl eher Fragen, ob es eine vom Beobachter unabhängige Wirklichkeit gibt.“

    Das ist also Ihre neue Ausflucht. Wo es mit „Inertialsystemen“ nicht mehr so klappt kommen „verschiedene Wirklichkeiten“ (wie in SciLogs geäußert) daher.

    Wenn Sie Physik studiert haben, dann frage ich mich, für was.

  683. little Louis

    Schon gesehen ? (Ist schon 2 Jahre alt)
    Zwei Experimentalphysiker erzählen. Der eine ist deutlich vorsichtiger als die andere:

    https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwjqzMuFifXfAhVJLFAKHQSsAU0QwqsBMAB6BAgGEAQ&url=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DuDvlMGw53s4&usg=AOvVaw17Gwn_XuEQnINK0BUoHFYh

  684. Nicht von Bedeutung

    @little Louis:
    Der eine ist deutlich vorsichtiger als die andere
    MaW.: Die Eine sagt, es sei so und der Andere fragt, was wäre, wenn es anders ist.
    Die Eine ist die Flacherdlerin von morgen und der Andere der Einstein von morgen.
    Man irrte sich in der Vergangenheit ja nicht bloß einmal und mit der RT ganz sicher auch nicht zum letzten mal.

  685. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 17. Januar 2019 um 16:27

    Nochmal erklärt. Die Relativität der Gleichzeitigkeit hängt von der Bewegung der synchronen Uhren gegenüber einem Beobachter ab. Wenn sie sich nicht mehr bewegen oder sich am gleichen Ort befinden, geehn sie natürlich auch für diesen Beobachter synchron. Es war ja im Beispiel von Wikipedia das Ereignis des Start der Uhren.

    @Albrecht Storz 17. Januar 2019 um 16:31

    Was soll ich zur Ihrer letzten Frage antworten? Und warum? Wichtig ist doch nur, daß ich diese Wissenschaft studiert habe.

  686. Jocelyne Lopez

    @ little Louis und NvB:

    Beide haben aber eine ganz markante Gemeinsamkeit:
    Beide sagen mit Nachdruck: Wir müssen unbedingt noch gigantischere Detektoren bauen, wir brauchen unbedingt noch mehr Milliarden!!

  687. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Wir müssen unbedingt noch gigantischere Detektoren bauen, wir brauchen unbedingt noch mehr Milliarden!!
    Jep… hoffentlich irren sich die „Hinkrieger“ sich darin auch nicht. 😆
    Ich würd‘ ja spenden, wenn die „Hinkrieger“ endlich mal Hirn- statt immer nur Teilchen-Detektoren bauen würden. 😆

  688. Albrecht Storz

    Über die Beobachtung von Gleichzeitigkeit

    Zuerst sollen nur gegeneinander unbewegte Objekte und Beobachter betrachtet werden.

    Gegeben seien zwei Sterne A und B die zufällig gleichzeitig zu Supernovae werden. Diese Ereignisse werden beobachtet.

    Nehmen wir einen Beobachter, der sich genau in der Mitte zwischen den beiden Sternen befindet. Offensichtlich kommen bei diesem Beobachter gleichzeitig die Wellenfronten der Nova-Explosionen an. Der Beobachter beobachtet also die Gleichzeitigkeit der Ereignisse korrekt.
    Ist der Beobachter zwischen den Sternen näher an Stern A, so wird er zuerst die Nova-Explosion von A wahrnehmen, dann erst B. Da der Beobachter aber seine Entfernungen zu den Sternen kennt, kann er seine Beobachtung korrigieren. Also wird er seine Scheinwahrnehmung „ungleichzeitige Explosionen“ entsprechend korrigieren können. Aus den Entfernungen und den Signallaufzeiten kann er korrekt auf die Gleichzeitigkeit der Ereignisse schließen.

    Erweitern wir das System, so können wir feststellen, dass jeder Beobachter der sich auf einer mittigen Normale zu der Strecke AB (senkrechte Gerade auf dem Mittelpunkt der Strecke zwischen den Sternen A und B) befindet, die Explosionen korrekt als gleichzeitig wahrnehmen wird.
    Jeder Beobachter, der sich außerhalb dieser mittigen Normale befindet, wird die Ereignisse als scheinbar ungleichzeitig wahrnehmen, kann aber aus den bekannten Entfernungen zu den Sternen A und B auf die Gleichzeitigkeit der Ereignisse schließen.

    Nun sei der Beobachter bewegt gegenüber den Sternen A und B. Die Sterne selbst ruhen gegeneinander. Hier können wir feststellen, dass wenn der Beobachter sich genau auf der mittigen Normale zu AB befindet, wenn in diesem Augenblick die Signalfronten bei ihm eintreffen, er die Gleichzeitigkeit der Ereignisse genauso feststellen wird, wie wenn er dort ruhen würde. Egal mit welcher Geschwindigkeit und in welcher Richtung sich der Beobachter dabei bewegt.
    Kompliziert wird es erst, wenn der Beobachter sich bei Eintreffen einer der Signalfronten außerhalb der mittigen Normale befindet. Dann haben wir die Situation, dass der Beobachter die zweite Signalfront wahrnimmt, wenn er sich an einer anderen Position befindet.
    Nun wird es etwas komplizierter für den Beobachter, wenn er bestimmen will, ob die Ereignisse gleichzeitig waren. Aber auch das ist mit etwas Physik und Mathematik und den bekannten Entfernungen machbar.

    Keine „Relativität der Gleichzeitigkeit“ weit und breit für jemanden, der grundlegende Physik und Mathematik beherrscht. Und keinerlei sRT erforderlich um auf die wahren Verhältnisse zu schließen.

  689. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    17. Januar 2019 um 18:33

    „Nochmal erklärt. Die Relativität der Gleichzeitigkeit hängt von der Bewegung der synchronen Uhren gegenüber einem Beobachter ab. Wenn sie sich nicht mehr bewegen oder sich am gleichen Ort befinden, geehn sie natürlich auch für diesen Beobachter synchron.“

    Wenn die Uhren beim direkten Vergleich die gleich Zeit anzeigen, sind sie die ganze Zeit synchron gelaufen (und gleichzeitig gestartet). Und zwar gegenüber jedem Beobachter der fähig ist, Signal-Laufzeiten herauszurechnen. Und gegenüber allen anderen auch. Selbst wenn die es nicht wahrhaben wollen.

    Sie sind immer noch in einer Welt, in der noch Nachtwächter gebraucht wurden (wie in Einsteins „Wunderjahr“ 1905).

  690. Valentin von Denker

    676.Albrecht Storz
    17. Januar 2019 um 15:42

    Sie haben offensichtlich noch nie etwas von „langsamen Uhrentransport“ gehört? Goggeln Sie mal, bevor Sie sich hier so inkompetent äußern.
    Noch ein Wort für Sie: „Gedankenexperiment“!

    ________________
    Goggeln Sie immer anstatt Google -n? Sie sind aber ein preziöser Mensch!
    Denken Sie an Joachim Schulz: RELATIVITÄTSPRINZIP.INFO – Wie können Uhren zueinander synchronisiert werden?
    Der gute Joachim Schulz!
    Entschuldigung, ich wusste nicht, dass Sie auch Vollblut Relativist sind!
    Sorry!
    Aber das macht nichts!
    „Gedankenexperiment“ – Ja!
    Über den „halb Lichtgeschwindigkeit“ LANGSAMER Uhrentransport!
    Wissen Sie, alles ist relativ!
    Die Straßen sind voll mit riesigen langsamen Einstein-Uhrentransportern! Das EU Parlament hat monatelang darüber debattiert, wie man organisieren könnte, dass die Einstein-Uhrentransporter noch grösser, aber viel langsamer sein werden!
    Ihr Gedankenexperiment?
    Haben Sie heute auch schon überlegt ob Einstein immer das manipuliertes Licht verwendet, oder….
    … was sagt der gute Joachim Schulz darüber?
    Wissen Sie? Sie 8, Herr Storz, haben Einstein auswendig und gründlich studiert…
    682.Albrecht Storz an Rudi Knoth…
    …aber nein!
    Jetzt wie Sie, wortwörtlich!
    Valentin von Denker an Albrecht Storz:
    „Wenn Sie Physik studiert haben, dann frage ich mich, für was.“

    HAHA!
    Ihr – Valentin von Denker – für Sie immer besoffen – im „Gedankenexperiment“!

    678.Albrecht Storz
    17. Januar 2019 um 15:49
    PS zu meiner letzten Post an an VvD: Ich werde Sie in Zukunft weiterhin so betrachten müssen.
    Herr Storz, Sie haben Angst vor mir, ich habe Sie erwischt, Sie lesen meine Kommentare.
    Ja! Die pünktliche Zeit kaufen Sie in einem Einstein-Zeit-Geschäft, oder lesen einfach die Funkuhr an der Wand ab? Diese Zeit ist viel pünktlicher als die ABRAKADARABRA-Zeit mit Herrn Mag. Rudi Knoth!
    Hu-Huhu! Fast vergessen!
    Die Einstein „Gedankenexperimente“ sind nur in geradlinigen Bewegungen gültig, und im Universum gibt es keine einzige geradlinige Bewegung!
    Wiederholung ist die Mutter des Wissens!
    Noch ein Wort für Sie: „Gedankenexperiment“!

  691. Albrecht Storz

    Frau Lopez hatte angeboten, dass hier die Zensur von Herr Schulz auf SciLogs dokumentiert werden könne. Also hier zwei aktuell von Hr. Schulz wegzensierte Posts von mir:

    ****
    Albrecht Storz
    Chrys
    17. Januar 2019 @ 14:09
    “Aus der Relativität von Gleichzeitigkeit folgt bekanntlich, dass sich diese beiden Lichtblitze `Zug’-ungleichzeitig ereignen.”

    Hier wird klassisches sRT-Fehldenken live vorgeführt: nicht die Ereignisse sind es, was irgendwie relativ wäre, sondern nur deren Beobachtung.

    Natürlich werden zwei Lichtblitze in ihrer zeitlichen Folge anders wahrgenommen, wenn man dem einen Blitz näher ist als dem anderen.
    Ohne jede sRT ist aufgrund endlicher Signalausbreitung klar, dass man bei zwei gleichzeitig ausgelösten Blitzen den Blitz zuerst wahrnimmt, der einem näher ist. Aber keiner käme auf die Idee, deshalb eine “Relativität der Gleichzeitigkeit” zu erfinden. Nicht die Ereignisse erfolgen anders, sondern nur der Beobachter nimmt sie anders wahr. Auch mit Bewegung sind die Verhältnisse nicht viel anders.
    Aber in der sRT muss man eben die Ereignisse mit der Beobachtung dieser Ereignisse verwechseln, um die Theorie aufrecht zu erhalten.
    ****

    ****
    Albrecht Storz
    Manuel Krüger
    17. Januar 2019 @ 20:24

    “Die Sirene selber im Fahrzeug hat nie ihre Frequenz geändert, dennoch sind die beiden höheren Frequenzen real und nicht nur scheinbar höher.”

    Die Beobachtung scheint nahezulegen, dass der Oszillator (Ursache des Tones, das Martinshorn) anders schwingen würde. Das ist aber nicht der Fall. Also handelt es sich um einen Scheineffekt.
    Ein Scheineffekt zeichnet sich dadurch aus, dass er nicht durch den Beobachtungsgegenstand selbst, sondern durch Bedingungen bei der
    Beobachtung des Beobachtungsgegenstandes verursacht ist.
    Natürlich hat der Scheineffekt eine reale Wirkung auf den Beobachter. Das kann ja nur durch ein realen Effekt bewirkt werden. Wir sind nicht im Gespensterland.
    Solange hier niemand Begriffe klar definiert, bleibt das alles im Vagen. Das hat aber System.
    Ein Scheineffekt ist ein Effekt, der nicht auf Gegebenheiten des Beobachtungsgegenstand selbst beruht, sondern auf Bedingungen bei der Beobachtung. Damit zeichnen sich Scheineffekte dadurch aus, dass verschiedene Beobachter verschiedene Beobachtungen am selben Beobachtungsgegenstand machen. Ziel von Wissenschaft und Physik ist es, aus den verschiedenen Beobachtungen verschiedener Beobachtungen die Scheineffekte zu identifizieren und zu eliminieren, um eine objektive, für alle Beobachter gültige Aussage über den Beobachtungsgegenstand machen zu können.
    Genau am Fehlen solcher Klarheit hapert es bei allen Diskussionen hier:
    – da wird Ereignis mit dessen Beobachtung verwechselt
    – da werden verschiedene Wirklichkeiten postuliert
    – da werden Scheineffekte mit tatsächlich durch den Beobachtungsgegenstandes verursachten Effekten verwechselt
    – da wird in der sRT von Inertialsystemen gemunkelt, obwohl es dort gar nichts anderes gibt, mangels Beschleunigung und mangels Gravitation
    – da werden Wirkungen behauptet, für die gar keine Ursachen vorliegen (Längenkontraktion, Zeitdilatation)
    – …
    ****

    ****
    Albrecht Storz
    Korrektur:
    Ziel von Wissenschaft und Physik ist es, aus den verschiedenen Beobachtungen verschiedener Beobachter die Scheineffekte zu identifizieren und zu eliminieren, um eine objektive, für alle Beobachter (und für alle Beobachtungssituationen) gültige Aussage über den Beobachtungsgegenstand machen zu können.
    ****

    und diese Post ist ganz sicher auch gleich wieder weg:

    ****
    Und er hat es wieder gemacht: andere Leute dürfen hier jeden Senf abgeben. Meine Kommentare werden weg gelöscht. Damit bleibt unbegründetes Gelaber stehen und Richtigstellungen werden in den Orkus verbannt. Bravo.
    Gut, ich habe einfach immer noch nicht verstanden, dass dies ein Blog für pseudowissenschaftliches Geschwafel ist (“verschiedene
    Wirklichkeiten”, “Scheineffekte sind keine Scheineffekte”, “nicht-kontrahierte Kontraktionen”, Ereignisse werden mit deren Wahrnehmung
    verwechselt, Definitionen von Begriffen sind unerwünscht, …). Ich unterliege immer noch der Täuschung, dass hier auch nur ein Einziger an Logik, Argumenten, Physik, Wahrheit irgend ein Interesse hätte …
    ****

    Bitte beachten: das „hier“ und jeder Bezug auf einen Blog bezieht sich natürlich immer auf SciLogs, nicht etwa auf diesen Blog hier!

  692. Valentin von Denker

    @Sehr geehrter Herr Mag Rudi Knoth!
    Ich bin sehr neugierig, was Sie auf den Kommentar N° 688 antworten werden…
    HAHA!
    …in der Zwischenzeit, lerne ich sehr fleißig „Physik“…
    HAHA!
    Valentin von Denker

  693. Jocelyne Lopez

    @ Alle – Moderationshinweis

    Ich bitte alle Teilnehmer darum, keine abfälligen Äußerungen oder Unterstellungen über die Ausbildung von anderen Teilnehmern zu tätigen. Es ist hier nicht von Relevanz, wer Physik studiert hat oder nicht. Einzig sind die sachlichen Argumente maßgebend.

    Ich weiß auch nicht was die Verunstaltung des Namens von Herrn Rudi Knoth durch Valentin von Denker mit „Herr Mag Rudi Knoth“ bedeuten soll. Ich finde sie auf jeden Fall nicht lustig und nich angebracht, vor allem von Teilnehmern, die hier anonym auftreten. Bitte unterlassen sie es. Ich appelliere noch einmal auf gegenseitiges Respekt und auf einen zivilen Umgangston miteinander.

    Jocelyne Lopez

  694. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 17. Januar 2019 um 22:45

    Zu Ihrem Gedankenexperiment. Wenn die beiden Ereignisse gleichzeitig erfolgen und das Raumschiff sich beim Eintreffen der Signale gleich weit von den Sternen befindet, dann sieht er die Signale gleichzeitig. Aber er sieht den Winkel zwischen der Normalen und Stern B grösser als den Winkel wischen der Normalen und Stern A. Also folgert er daraus, daß die Strecke zu Stern B grösser als zu Stern A ist und damit Stern B früher das Signal gesendet hat. Denn in seinem Inertialsystem sind die Ursprünge der Lichtblitze an der Stelle wo die Sterne sich im Moment der Aussendung befanden.

  695. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 17. Januar 2019 um 22:52

    Genau das „Herausrechnen der Signallaufzeiten“ führt zur „Relativität der Gleichzeitigkeit“. Denn diese werden im Inertialsystem, in dem der Beobachter ruht, vorgenommen. Und die von Ihnen genannten „Zeitstempel“ waren vor 100 Jahren Uhrzeiger.

  696. Nicht von Bedeutung

    Wer ist eigentlich dieser „Herr Mag Rudi Knoth“? Wer mag Rudi Knoth überhaupt? Der ist doch Antisemit (An die Moderation: Herr Knoth wird die Ironie verstehen, also stehen lassen). 😆
    Naja… ist wohl alles Nicht von Bedeutung.

    Ihr müsst nicht immer Alles so verbissen sehen. Man kann sich auch tiefer in die Materie einlesen, bevor man auf etwas Antwortet, was man nicht gleich versteht. Herr Knoth versteht das, jede Wette. Leider gibt es sowohl unter Kritikern als auch unter SRT-Befürwortern Leute, die es eben nicht verstehen und mit denen braucht man sich auch nicht unbedingt unterhalten, es sei denn, man hat Spaß daran, sie zu zerpflücken, wie ich z.B. Herrn M. Krüger (oder er mich? :lol:).

  697. Valentin von Denker

    @ alle
    „Die Einstein „Gedankenexperimente“ sind nur in geradlinigen Bewegungen gültig, und im Universum gibt es keine einzige geradlinige Bewegung!“
    Nun, wer kann antworten?
    In der Speziellen-RT ist das Licht manipuliert oder nicht und wie?
    _______________________
    Joceline Lopez: „Einzig sind die sachlichen Argumente maßgebend.“
    _______________________
    Nur die unbewegten Nova-Explosionen sind „SACHLICH“! Hier gibt es keine einzige Bewegung, von da ist die Name: „unbewegte Nova-Explosion“ + ein Beobachter in 5 Milliarden Entfernung von unserer Erde, in einer Badehose.
    _________________________
    Liebe Frau Lopez, danke für Ihre ein bisschen verzögert angekommenen, aber wertvollen Hinweis, wie dieses Nova „Gedankenexperiment“ bestätigt:
    „Es ist hier nicht von Relevanz, wer Physik studiert hat oder nicht.“
    Außerdem in welcher Universität kann man die Widerlegung Einsteins studieren?
    ________________________

    [………] Moderationshinweis – Absatz gelöscht. Ich habe Sie schon gebeten Herr von Denker, keine ad hominem Äußerungen über Teilnehmer zu tätigen. Halten Sie sich bitte daran! [………]

    @ alle
    Ich bin weiterhin bereit auf dem Pranger zu stehen, wenn damit das Ende dieser primitiven Einstein Geschichte immer näher kommt!
    HAHA!
    Vielen Dank Frau Lopez, Sie haben Recht!

    Valentin von Denker

  698. Rudi Knoth

    Wer ist eigentlich dieser „Herr Mag Rudi Knoth“? Wer mag Rudi Knoth überhaupt? Der ist doch Antisemit (An die Moderation: Herr Knoth wird die Ironie verstehen, also stehen lassen). ?
    Naja… ist wohl alles Nicht von Bedeutung.

    Nun ja da hat unser Denker wohl die Titel verwechselt. In der Physik gibt es neben dem Doktor noch die Abschlüsse Diplom (meiner) und die neueren Bachelor (nicht der von RTL) und Master. Aber das macht nichts.

    @all oder Herrn Mayr

    Aber was solls. Mir kommt bei dem Thema Zeit noch in den Sinn, ob die Zeit wirklich kontinuierlich ist, oder ob es eine Stückelung gibt. Denn es gibt ja das Paradoxon von Achilles und der der Schildkröte, das mit dieser Stückelung aufgelöst werden kann. Aber das später.

  699. Jocelyne Lopez

    @ Rudi Knoth – Nr. 698: „Aber was solls. Mir kommt bei dem Thema Zeit noch in den Sinn, ob die Zeit wirklich kontinuierlich ist, oder ob es eine Stückelung gibt. Denn es gibt ja das Paradoxon von Achilles und der der Schildkröte, das mit dieser Stückelung aufgelöst werden kann. Aber das später.“
    .

    .
    Natürlich ist die Zeit ein unendliches Kontinuum, und natürlich kann man es unendlich zerstückeln, und zwar eben in … Zeitdauern. 😉 Wir kennen ein paar dieser Stückelungen: Sekunde, Millisekunde, Mikrosekunde, Nanosekunde, Picosekunde … und alle anderen infinitesimalen Stückelungen, wofür wir keinen Namen haben und auch nicht messen können.

    Was das Paradoxon Achilles und die Schildkröte angeht, nehme ich eine Beschreibung von Ekkehard Friebe vor ein paar Jahren in seinem Forum vorweg:

    Es geht so:

    Achilles ist ein schneller Läufer, dem die Aufgabe gestellt ist, eine auf der gleichen Bahn laufende Schildkröte einzuholen, die lediglich ihrer Langsamkeit wegen einen Wegvorsprung bekommt. Es wird nun gezeigt (Paradoxon), daß Achilles die Schildkröte niemals einholen kann.

    Nehmen wir beispielsweise an, Achilles hat die zehnfache Laufgeschwindigkeit wie die Schildkröte und die Schildkröte erhält einen Wegvorsprung von V = 100 m.

    Beide, Achilles und die Schildkröte, starten zum gleichen Zeitpunkt. Während nun Achilles die Strecke V = 100 m durchläuft, durchläuft die Schildkröte wegen ihrer geringeren Laufgeschwindigkeit nur die Strecke 0,1 V = 10 m. Die Schildkröte hat also gegenüber Achilles noch den eindeutigen Vorsprung von 10 m, da sie ja von Anfang an einen beachtlichen Wegvorsprung hatte.

    Während nun Achilles diese Strecke von 10 m durchläuft, durchluft die Schildkröte eine Strecke von einem Zehntel dieser letztgenannten Strecke, also eine Strecke von 1 m. Die Schildkröte hat jetzt gegenüber Achilles immer noch den eindeutigen Vorsprung von 1 m.

    Während nun Achilles diese Strecke von 1 m durchläuft, durchläuft die Schildkröte eine Strecke von einem Zehntel dieser letztgenannten Strecke, also eine Strecke von 0,1 m. Die Schildkröte hat jetzt gegenüber Achilles immer noch den eindeutigen Vorsprung von 0,1 m.

    Dieser Gedankengang kann jetzt beliebig fortgesetzt werden. Die Schildkröte wird immer noch einen kleinen, wenn auch immer geringer werdenden Vorsprung haben. Aber Achilles wird die Schildkröte niemals einholen.
    .

    Die Lösung:

    Ein Paradoxon ist immer nur scheinbar, es gibt keine Paradoxien in der Realität. Der Trick bei Achilles und der Schildkröte besteht aus einer geschickten sprachlichen Irreführung des Zuhörers bzw. Lesers und man kann ohne Mathematik und Infinitesimalrechnung das Paradoxon lösen.

    Die Aufmerksamkeit des Lesers wird von der Gesamtstrecke des Wettbewerbs abgelenkt, dafür wird sie stets auf die Teilstrecke gelenkt, die vor dem Überholungszeitpunkt liegt und wo die Schildkröte folglich immer noch einen Vorsprung hat: Man teilt diese Teilstrecke bzw. diesen Vorsprung der Schildkröte vor dem Überholungszeitpunkt unendlich auf, so daß man der Täuschung unterliegt, die Schildkröte würde ewig einen Vorsprung behalten. In Wirklichkeit hat aber Achilles die Schildkröte auf der Gesamtstrecke schon nach dem 2. Rechenschritt überholt, ohne dass man es bemerkt hat.

    Dieses Paradoxon hat insofern eine Verwandtschaft mit der relativistischen Geschwindigkeitsaddition, weil auch da eine Täuschung vorliegt: Der Teilnehmer Cryptic, den ich sehr schätze und von dem ich in Foren über Jahre auch viel gelernt habe, hat mir mal erklärt, dass die Addition c+v funktioniert nur solange die Summe c+v kleiner als c ist, es handelt sich also nicht um eine Addition, sondern im Gegenteil um eine Funktion, die verhindert, dass eine Addition stattfindet (so drücke ich es einfach als Mathematiklaie in diesem Fall aus, weil ich diese Funktion nicht kenne und nicht direkt mathematisch nachvollziehen kann).

  700. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Natürlich ist die Zeit ein unendliches Kontinuum, und natürlich kann man es unendlich zerstückeln, und zwar eben in … Zeitdauern…
    Irgenwie haben Sie die wichtigste Stückelung vergessen. 9192641770*108,782ns=1*1s. Leider interessiert die Dauer der Periodendauer keinen und der Umstand, dass Periodendauern proportional zu Wellenlängen sind, schon gar nicht.

    Die relativistische Geschwindigkeitsaddition ist keine Addition, sondern eine Funktion bestehend aus einer Addition und einem „Korrekturfaktor“ (1/(1±v1*v2/c^2). Was an dieser nicht stimmt, erfährt man am ehesten, wenn man 1c?1c damit addiert (bzw. in diesem Fall subtrahiert), was nicht etwa 1c oder 0c sondern nicht definiert c (0/0) ergibt. Die Addition wird nicht verhindert, sondern verfälscht. Ich denke mal, so hat das Cryptic damals auch gemeint.

    Kennt hier einer den Unterschied zwischen mir und Einstein? Bei mir gibt es mehr Begriffe, von denen ich überzeugt bin, dass sie standhalten werden, als bei ihm. 😉

  701. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Nun ja da hat unser Denker wohl die Titel verwechselt.
    Ach, das sollte ein Titel sein? Aber nur mit viel Phantasie – oder einer von der RTLniversität. 😀

  702. Nicht von Bedeutung

    Ach jetzt versteh‘ ich das… Herr Denker ist Östreicher. Mir war Magister als Titel jedenfalls längst nicht mehr geläufig. Deswegen nahm ich an, er meint jemanden, der Rudi Knoth mag. 😆

  703. Rudi Knoth

    Zum Thema „Zeitstückelung“:

    Es gab vor über 40 Jahren mal ein Artikel über Experimente an einem Beschleuniger, das zu der Vermutung führte, daß die Zeit „gestückelt“ oder quantifiziert sei. In dem Artikel in „Bild der Wissenschaft“ wurde dann das Paradoxon von Achilles und der Schildkröte ins Spiel gebracht. Es ist natürlich klar, daß es andere Lösungen für dieses Paradoxon gibt. Es sind einfach unendlich viele Gedankenschritte, aber die Summe der Teilzeiten ist endlich (Für „Mathematiker“ unendliche geometrische Reihe mit q < 1).

  704. Jocelyne Lopez

    @ NvB – Nr. 700: “Die relativistische Geschwindigkeitsaddition ist keine Addition, sondern eine Funktion bestehend aus einer Addition und einem „Korrekturfaktor“ (1/(1±v1*v2/c^2). Was an dieser nicht stimmt, erfährt man am ehesten, wenn man 1c?1c damit addiert (bzw. in diesem Fall subtrahiert), was nicht etwa 1c oder 0c sondern nicht definiert c (0/0) ergibt. Die Addition wird nicht verhindert, sondern verfälscht. Ich denke mal, so hat das Cryptic damals auch gemeint.
    .
    .
    Die Division mit Null in der relativistischen Geschwindigkeitsaddition haben in der Tat einige Kritiker herausgearbeitet und moniert.

    Was aber Cryptic mir damals erklärt hatte, war nicht die Division mit Null, sondern eine Funktion (Tangeshyperbolikus), die verhindert, dass sich die Geschwindigkeit v des Beobachters auf c addiert, also c als maximale Geschwindigkeit festsetzt.

    Er schrieb mit einem kleinen Graphik und einer Formel, die ich hier nicht darstellen kann:

    Da wird einfach Additionstheorem hyperbolischer Funktionen (Tangeshyperbolikus) übernommen. Man sieht, dass die Funktion niemals größer als 1 sein kann. Durch geschickte Formulierung wird der Eindruck vermittelt, dass es sich dabei um eine Addition handelt.

    Aus

    tanh=Geschwindigeit/Lichtgeschwindigkeit erhält man:

    u/c=(v/c+w/c)/(1+vw/c²) und multipliziert mit c ergibt:

    u=(v+w)/(1+vw/c²).
    .

    Ich muss mit der Mathematik der SRT immer an die Aussage der beiden Physiker
    Georg Galeczki und Peter Marquardt denken, die man als Ursprung unserer Webpräsenz ansehen kann, und die in ihrem gemeinsamen Buch „Requiem für die Spezielle Relativität“ geschrieben haben:

    Transformationen als Gaukler

    Der Zirkus der Mathematik hält einige Taschenspielertricks bereit, die sich nicht leicht durchschauen lassen und oft für bare Physik genommen werden. Theimer (1977) zitiert Melchior Palágyi: „Mathematik schützt vor Torheit nicht“. Und was dabei herauskommt, ist Mathematismus, zur Formel erstarrte Pseudo-Physik.

  705. Jocelyne Lopez

    @ Rudi Knoth – Nr. 703: „In dem Artikel in „Bild der Wissenschaft“ wurde dann das Paradoxon von Achilles und der Schildkröte ins Spiel gebracht. Es ist natürlich klar, daß es andere Lösungen für dieses Paradoxon gibt. Es sind einfach unendlich viele Gedankenschritte, aber die Summe der Teilzeiten ist endlich (Für „Mathematiker“ unendliche geometrische Reihe mit q < 1).“
    .
    .
    Ich sehe es so:

    – Wenn man die Zeit als „unendliches Kontinuum“ definiert (philosophische Sichtweise), ist die Stückelung auch unendlich

    – Wenn man die Zeit als „Zeitdauer“ zwischen zwei Ereignissen definiert (physikalische Sichtweise), d.h. eine bereits vorgenommene Stückelung als Teilzeit, als Dauer untersucht, ist die Stückelung endlich: Die Stückelung tendiert dann immer mehr zu Null und erreicht sie auch irgendwann. Dann ist die Zeitdauer als Stückelung nicht mehr vorhanden, sie ist nur ein einziger und undefinierter Zeitpunkt auf dem unendlichen Zeitkontinuum.

    Oder?

  706. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Also dass das Ganze ein Taschenspielertrick ist, sieht man schon in Minkowski-Diagrammen – wohl bemerkt in mindestens zweien davon. Man zeichne ein beliebiges Ruhesystem und ein beliebiges bewegtes System in ein Diagramm und in das andere die beiden Systeme transformiert. Nun sieht man deutlich, wie sich die Differenzgeschwindigkeiten zum Licht ändern, was ganz sicher real nicht der Fall sein wird.

    Der Eindruck, dass es sich bei der relativistischen Geschwindigkeitaddition nur um eine Addition handelt, kann nur bei Mathematiklaien entstehen. Tatsächlich ist es ja ein Additionstheorem und am Zusatz Theorem erkennt man meist schon, dass es sich nicht um eine simple mathematische Operation, sondern bereits um eine Funktion handelt. Das ist im Prinzip alles, was man darüber wissen muss, ganz gleich, wie man es herleitet.

    Mir fallen bei solchen Dingen leider immer nur Obszönitä?ten ala Rütten und Kalkofe ein, also bleiben wir lieber bei Galeczki und Marquardt.

  707. Rudi Knoth

    @Jocelyne Lopez 19. Januar 2019 um 11:44

    Ich meinte die Planck-Zeit, die eine physikalisch kleinste Zeiteinheit beschreibt.

  708. Valentin von Denker

    @ Alle
    Alles kann man erlernen.
    Sie haben alle, was sie wissen, auf diese Weise ergattert.

    Ich lerne selektiert, was bedeutet; keinesfalls die Einsteinschen Relativitäts-Mascaras – ! – freilich studiere ich etwas davon, genügend, knapp den Betrug zu erkennen.
    Ich bin weniger Lernender als Denker.
    Riesige Abenteuer zu erleben, wie die zwei inkompatiblen „Säulen“ des irdischen Lebens, dass die Natur und die Gesellschaft zusammenleben!
    Dies kann man auch als „Gedankenexperiment“ benennen, dieses Phänomen ist ja schon längst in Gebrauch, wurde zuerst vielleicht nur durch den Großen-Schürzenjäger so bekannt.
    Keine Angst!
    Ein Sprung und Sie widerlegen erfolgreich Einstein!

    Ein paar mathematische Kleinigkeiten zum Jocelyne Lopez Kommentar:

    JAHR 2013!!!!!! ICH WEISS SEHR GUT, WER HARALD LESCH IST!!!!
    Harald Lesch im Interview:
    „Der Matheunterricht ist zu theoretisch
    und zu wenig angewandt.
    Die Kinder wissen häufig nicht, was sie da rechnen.“

    Universität Stuttgart, Computational Methods for Uncertainty Quantification
    Von mir: “WIE DIE RELATIVITÄTSTHEORIEN“
    ______________________
    What is Uncertainty Quantification? (UQ)
    UNSICHER:
    ______________________
    gefahrvoll, gefährlich, keine Sicherheit bietend
    gefährdet, bedroht
    das Risiko eines Misserfolges in sich bergend,
    WIE DIE RELATIVITÄTSTHEORIEN! keine [ausreichenden] Garantien
    bietend; nicht verlässlich; zweifelhaft unzuverlässig
    WIE DIE RELATIVITÄTSTHEORIEN!
    einer bestimmten Situation nicht gewachsen,
    WIE DIE RELATIVITÄTSTHEORIEN! eine bestimmte Fähigkeit
    nicht vollkommen, nicht souverän beherrschend nicht selbstsicher
    (etwas Bestimmtes) nicht genau wissend
    nicht feststehend; ungewiss WIE DIE RELATIVITÄTSTHEORIEN!
    _________________
    Duden Online
    ungewiss:
    _________________
    fraglich, WIE DIE RELATIVITÄTSTHEORIEN!
    nicht feststehend; WIE DIE RELATIVITÄTSTHEORIEN!
    Offen unentschieden, noch keine Klarheit gewonnen habend
    WIE DIE RELATIVITÄTSTHEORIEN!
    (gehoben) so [beschaffen], dass nichts Deutliches zu erkennen, wahrzunehmen
    ist; WIE DIE RELATIVITÄTSTHEORIEN!
    Unbestimmbar
    ________________
    Duden Online
    Die Erstellung eines mathematischen Modells für einen Realitätsausschnitt ist nicht mehr Aufgabe der Mathematik…
    WIE DIE RELATIVITÄTSTHEORIEN!
    Ein mathematisches Modell stellt somit einen Realitätsbezug her, der für mathematische Teilgebiete im Allgemeinen nicht vorhanden sein muss.
    WIE DIE RELATIVITÄTSTHEORIEN!

    Valentin von Denker

  709. Rudi Knoth

    Noch einige Bemerkungen zur „Addition von Geschwindigkeiten.

    1. Die Herleitung aus der Lorentztransformation geht von einem Inertialsystem, das sich mit v1 ungleich +-c bewegt. Von daher ist es mathematisch zweifelhaft, ob man v1=c oder v1=-c wählen kann.

    2. In dieser Herleitung spielt die Relativität der Gleichzeitigkeit eine Rolle. Manchmal wird behauptet, daß die Zeitdilatation damit zu tun hat, was aber nicht stimmt. Der „Lorentzfaktor“ kürzt sich bei der Division oder der Bildung des Differentialquotienten.

    3. Interessant ist auch, daß wenn das Licht gegen die Bewegungsrichtung ausgesendet wird, man nach dieser Berechnung wieder c erhält. Dies ist wohl einigen Leuten nicht klar. In „astronews“ in der Rubrik Antriebstechnologien->DEEP-IN wurde behauptet, daß das Licht bin zur Ankunft auf die Erde 6 Jahre braucht. Das stimmt aber nicht.

  710. Valentin von Denker

    @ Alle

    Ein Kommentar ohne Kommentar:

    Dr. Michael Hartmer und
    Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber
    Sprechen – mit UNTERTITELN:
    zwischen 5,55 und 6,09 Min.
    Der Film ist 6,44 Minuten lang.
    https://youtu.be/eVNC0V1dCAA
    Am 14.08.2018, veröffentlicht: Klima Manifest Heiligenroth

    Sprechen – mit UNTERTITELN:
    „Der Deutsche Hochschulverband hat den Vorschlag unterbreitet,
    in das Strafgesetzbuch einen Straftatbestand einzuführen der Wissenschafts-Betrug heißt,
    weil ich finde, dass wir heutigen Erwachsenen unsere eigenen Nachkommen betrügen!“

    Valentin von Denker

  711. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Ich meinte die Planck-Zeit, die eine physikalisch kleinste Zeiteinheit beschreibt.
    Welche nur eine theoretische Einheit ist, welche auf dem Planckschen Wirkungsquantum beruht und nur berechnet werden kann (10^-44s – da gibt es nicht mal ein Präfix für). Die kürzeste Dauer, die bisher auf der Erde auch gemessen werden kann sind etwa 10^-18s (einige Attosekunden; optische Uhr). Theoretisch wären auch weitaus kleinere Einheiten möglich, welche jedoch stets >0s sein müssen, nur die Technik dazu fehlt.

  712. Valentin von Denker

    @ 709.Rudi Knoth
    19. Januar 2019 um 14:07

    Meinen Sie das Licht oder das manipulierte Licht?

    Valentin von Denker

  713. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    1. Die Herleitung aus der Lorentztransformation geht von einem Inertialsystem, das sich mit v1 ungleich +-c bewegt.
    Das genügt doch schon. Am interessantesten ist nämlich, dass sich Inertial- oder sonstige Bezugssysteme gar nicht bewegen, sondern nur Objekte darin.
    2. In dieser Herleitung spielt die Relativität der Gleichzeitigkeit eine Rolle.
    Die spielt nur eine mathematische Rolle, jedoch keine Reale. Transformiert man ein Ruhesystem zum bewegten und ein Anderes dazu bewegtes vice versa, ändern sich für diese Objekte die Differenzgeschwindigkeiten zum Licht, was in der realen Betrachtung jedoch ausfällt.
    Mit Ihren Worten:
    Dies ist wohl einigen Leuten nicht klar.

  714. Rudi Knoth

    @Valentin von Denker 19. Januar 2019 um 14:50

    Was ist „manipuliertes Licht“?

  715. Rudi Knoth

    @Nicht von Bedeutung 19. Januar 2019 um 15:03

    Zu Antwort 1:
    Ich habe nur beschrieben, was in der Herleitung mit der Lorentztransformation zu beachten ist. Man kann auch mit dem Dopplereffekt die Addition herleiten, aber dann muß v2 auch ungleich +-c sein.

    Zu Antwort 2:
    Diese unterschiedlichen Differenzgeschwindigkeiten sind die Folge der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit.

  716. Valentin von Denker

    714.Rudi Knoth
    19. Januar 2019 um 15:07
    @Valentin von Denker 19. Januar 2019 um 14:50
    Was ist „manipuliertes Licht“?
    ___________________
    Einstein hatte 1905 das im damaligen Niveau erforschte Licht für die Spezielle Relativitätstheorie verwendet. Er glaubte, dass die Zuglampe das Licht mitschleppt, oder er wollte uns damit vorsätzlich betrügen!
    Die Lichtquelle nach der Entstehung verlässt, in diesem Fall, hinterlässt das Licht!
    Das LICHT hat KEINE MASSE, die Geschwindigkeit der Zuglampe ist für sie nicht autoritativ!
    Über diese neuesten Lichtforschungen schweigt die Wissenschaft!
    Überall FEHLEN-!- die Erklärungen über die „bewegenden“ Lichtquellen auf GOOGLE!

    Valentin von Denker

  717. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Ich glaube, Sie haben da etwas falsch verstanden.

    1. Über den Doppler-Effekt kann man für zwei gegebene Frequenzen und der Wellengeschwindigkeit eine Resonanzfrequenz und die Geschwindigkeit, bei welcher sie eintritt ermitteln. Nimmt man nun dür Bewegungen Zeitdilatationen um den Lorentz-Faktor an, kann man aus der ermittelten Geschwindigkeit den Lorentz-Faktor ermitteln und die ermittelte Resonanzfrequenz mit diesem multiplizieren. So kommt man auf den relativistischen Doppler. Hier findet keine Geschwindigkeitsaddition statt.

    2. Nö, die Konstanz der LG ist hier das Problem. Sie ist nämlich ruhend betrachtet immer c und bewegt betrachtet immer c±v. Real aber ändern sich Geschwindigkeiten nicht, nur weil man den „Blickwinkel“ bzw. die Betrachtungsweise ändert. Siehe bei Valentin von Denker:
    „Er glaubte, dass die Zuglampe das Licht mitschleppt“. Das ist die eigentlich die Aussage der Emissionstheorie, die 1910 und 1913 eindeutig widerlegt wurde – 5 bzw. 8 Jahre nach Einsteins Relativitätstheorie. Die Erklärungen zur bewegten Lichtquelle fehlt nicht nur bei Google, sondern überhaupt – Lichtgeschwindigkeit soll ja invariant sein.

  718. Jocelyne Lopez

    @ Valentin von Denker – Nr. 716 : “Einstein hatte 1905 das im damaligen Niveau erforschte Licht für die Spezielle Relativitätstheorie verwendet. Er glaubte, dass die Zuglampe das Licht mitschleppt, oder er wollte uns damit vorsätzlich betrügen!“
    .
    .

    Soweit ich das verstehe, und Sie sind nicht einfach zu verstehen (zumindest mit dem Schreibstil, mit dem Sie bis jetzt hier auftreten – Sie haben ganz bestimmt ein anderes Sprachstil, davon gehe ich fest aus), soweit ich das also verstehe, sprechen Sie hier ein anderes Kapitel der SRT an, und zwar das Postulat Einsteins der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit relativ zur Quelle (bis jetzt haben wir nur die Konstanz der LG relativ zum Beobachter behandelt).

    Einstein hat nämlich 1905 zwei Postulate aufgestellt:
    – Die Konstanz der LG relativ zur Quelle
    – Die Konstanz der LG relativ zum Beobachter

    Diese beiden Postulate sind völlig getrennt zu untersuchen und zu behandeln, sie haben nichts miteinander zu tun.

    Das Postulat der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit relativ zum Beobachter ist ungültig und unzulässig, gar kein Thema, weil es einen gravierenden Logikbruch, eine logische und mathematische Aporie darstellt, womit allein die komplette Theorie für die Tonne ist. Dieses Postulat ist falsch, gar kein Thema. Das ist auch der Dauerbrenner der Kritik seit mehr als 100 Jahren.

    Während die Hypothese der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit relativ zum Beobachter definitiv ungültig und unzulässig ist, ist die Hypothese der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit relativ zur Quelle zulässig, sie hängt nämlich davon ab, wie man sich die Ausbreitung des Lichts vorstellt, mit oder ohne Trägermedium.

    Einstein hat 1905 die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit relativ zur Quelle angenommen, wobei er sich die Ausbreitung des Lichts in einem ätherlosen, leeren Raum, also ohne Trägermedium, vorgestellt hat. Er hat sich also nicht die Lichtausbreitung als Wellen vorgestellt (Wellen benötigen ja zwingend ein Trägermedium), sondern hat er sich eine ballistische Ausbreitung vorgestellt. Es handelte sich de facto 1905 bei Einstein um eine Emissionstheorie, wo die Lichtteilchen sich ballistisch ausbreiten – Einstein sprach auch von „Korpuskeln“ und von „Lichtstrahl“, nicht von Lichtwellen. Normalerweise geht eine ballistische Vorstellung der Ausbreitung des Lichts mit einer Abhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit von der Geschwindigkeit der Quelle einher: Die Quelle überträgt ihre Geschwindigkeit auf das Licht zum Zeitpunkt der Emission (zum Beispiel Kanonenkugel).

    Einstein hat aber seltsamerweise für seine Emissionstheorie angenommen, dass die Quelle ihre Geschwindigkeit nicht auf das Licht überträgt und hat die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit relativ zur Quelle postuliert. Gut, das ist ein Widerspruch, aber nun, mit Einstein sind wir daran gewohnt… 😉

    Erst 1920 hat Einstein die Wellenvorstellung der Ausbreitung des Lichts übernommen, indem er wieder den Äther in seine Theorie eingeführt hat: Die SRT wurde zur Äthertheorie und damit zur Wellentheorie: Die Quelle überträgt nicht ihre Geschwindigkeit auf das Licht, das Licht löst sich sofort von der Quelle mit eigener Geschwindigkeit zum Zeitpunkt der Emission der Welle.

    Die SRT ist also eine Theorie, die stillschweigend zwischen 1905 und 1920 von einer Emissionstheorie (ballistisch) zu einer Äthertheorie (Wellen) wurde. Es gab zur Lebzeit Einsteins einen prominenten Vertreter der Emissionstheorie mit Walter Ritz.

  719. Lothar Pernes

    Jemand, der sich Nicht von Bedeutung nennt, hat hier geschrieben: „Das ist eigentlich die Aussage der Emissionstheorie, die 1910 und 1913 eindeutig widerlegt wurde …“

    Hierzu ist zu sagen:

    Vor fast 100 Jahren, 1913, hat der Relativist W. de Sitter mit zwei kurzen, einfachen und leicht fertigen Abhandlungen („Ein astronomischer Beweis für die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit“ und „Über die Genauigkeit, innerhalb welcher die Unabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit von der Bewegung der Quelle behauptet werden kann“), die Emissionstheorie, oder auch ballistische Lichttheorie genannt, „widerlegt“. Widerlegt in Gänsefüßchen, weil diese angebliche Widerlegung der Emissionstheorie sich heute im Gegenteil als Beweis f ü r die Emissionstheorie umkehren läßt. Deshalb erweist sich die de Sittersche „Widerlegung“ heute nicht nur als völlig wertlos, sehr leichtfertig und nicht zu Ende gedacht, sondern auch noch, zusammen mit einem sorgsam vertuschten weiteren Fehler der Relativisten, als Beweis f ü r die Emissionstheorie und als Beweis für die absolute Scharlatanerie der Relativisten.
    (Auszug aus meiner Arbeit: „Der Delta-Lambda-Effekt der Emissionstheorie“, http://www.Lothar-Pernes.de ).

  720. Jocelyne Lopez

    @ NvB – Nr. 717:

    Die Emissionstheorie ist nicht vom Tisch, er gibt moderne Vertreter dieser Theorie, wobei die Interpretation der modernen Experimente im Anklang mit einer Emissionstheorie steht, siehe zum Beispiel in unserem Blog mit weiterführenden Links

    Lothar Pernes – Der Sagnac-Effekt und LG=c±v gemäß Emissionstheorie

    Oder auch mit weiter führendem Link:

    Robert S. Fritzius – The Ritz-Einstein Agreement to Disagree

  721. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez & Lothar Pernes:
    Die Emissionstheorie ist nach meinem Dafürhalten sehrwohl vom Tisch, denn man sieht keinerlei Verzerrungen bei Doppelsternsystemen. Das bedeutet, Lichtgeschwindigkeit ist invariant gegenüber „Etwas“ (und ich verschlucke hier bewusst den Ausdruck Äther) und nicht gegenüber der Quelle. In der RT gilt aber leider sowohl als auch, was man ganz besonders gut in Minkowski-Diagrammen beobachten kann, wenn man transformiert. c ist dann plötzlich c±v, was nicht sein kann.

    Denkbar ist also nur noch eine Art „Äther-Theorie“ mit dem gesamten zusammenhängenden leeren Raum des Universums als „Äther“ in welchem sich Licht isotrop ausbreitet und umso langsamer wird, je mehr Teilchen sich im selben Raum aufhalten (Brechungsindices, optische Dichte). Bei meiner Theorie handelt es sich um eine Theorie, die genau das bietet.

    Wenn man so will, sind für mich viele Theorien vom Tisch und mir ist es inzwischen herzlich egal, wer mit meinem Gesamtwerk an Aussagen etwas anfangen kann und wer nicht oder wer etwas anderes aussagt und wer nicht. Ich bekomme auch ohne so etwas alle Beobachtungen unter einen Hut – ganz ohne Dunkle Materie, Dunkle Energie, Urknall, verstofflichte Mathematik genannt Raumzeit usw. usf., aber das interessiert leider auch keinen.

    Solange jeder sein eigenes Süppchen kocht und meint alles besser zu wissen, brauche ich mich gar nicht bemühen. Aber ich bin bei jeder meiner Aussagen davon überzeugt, dass sie standhalten werden.

  722. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Einstein hat nämlich 1905 zwei Postulate aufgestellt:
    – Die Konstanz der LG relativ zur Quelle
    – Die Konstanz der LG relativ zum Beobachter

    Es ging vielmehr darum, ob sich Licht gegenüber einer Quelle bzw. Beobachter oder einem Medium konstant ausbreitet. Bei Einstein fielen sowohl Quelle als auch Medium in den Hintergrund, denn Licht breitete sich gegenüber Inertialsystemen konstant aus und genau das funktioniert eben nicht, denn wenn man transformiert (Ruhesystem ins bewegte und vice versa) wird aus c c±v – eine Mischform aus Äther- und Emissionstheorie.

  723. Valentin von Denker

    @718.Jocelyne Lopez
    19. Januar 2019 um 20:23
    Denken Sie nach!
    Was machen die RelativistInnen?
    Einerseits vernebeln sie alles mit – falschen –„über-drüber –dimensionalen“ mathematischen Hokuspokus. KEIN NORMALER MENSCH KANN EIN WORT VERSTEHEN UND DIE ÜBRIGEN RELATIVISTINNEN WERDEN SOWIESO NICHTS GEGEN DEN HOKUSPOKUS TUN!
    Anderseits veröffentlichen die RelativistInnen Theoretische Physik Angelegenheiten im zuckersüßen Stil und lässig, – LESCH, – klar gewusst was die 93% der Menschen – Statistik: ZDF – von ihnen gern erwarten. Frankfurter mit Senf und ein paar Krügel Bier – und als geistige Nahrung: Einstein! Den kennt jeder. Wegen der Zunge und dem dreckigen Haar.
    Dies ist der Mensch nach vielen, vielen Millionen Jahren Entwicklung!
    Alles ist relativ! – Sagte einmal Einstein und danach in den Salons, auf den Straßen, zuhause, in den Puffs, in den WC-s, auf den Zügen usw.…Jahrzehnte lang skandierten die Menschen diesen Spruch, tief in die Augen der Redepartnern blinzelnd. „Wir sind jetzt Modern“ – sagten sie glücklich untereinander!
    LG relativ zur Quelle, Trägermedium, Korpuskeln, Äthertheorie, Emissionstheorie, Delta-Lambda-Effekt —-Entschuldigung Herr Lothar Pernes, Agreement to Disagree …
    DIESE „WISSENSCHAFTS-DRECK“ SITUATION MIT DIESEN BEGRIFFEN MÜSSEN WIR FÜR UNSERE MITMENSCHEN AUSPUTZEN!
    HAHA!
    ABER GERN!
    Valentin von Denker

  724. Valentin von Denker

    DIESE „WISSENSCHAFTS-DRECK“ SITUATION MIT DIESEN BEGRIFFEN MÜSSEN WIR FÜR UNSERE MITMENSCHEN AUSPUTZEN!
    Freilich so, dass die erwähnten 93% gerne mit uns mithalten!

    Valentin von Denker

  725. Gerd Termathe

    Lassen wir uns von den gebetsmühlenartig wiederholten unbelegten Behauptungen der Relativisten, die zudem unsere Aufmerksamkeit immer wieder auf Effekte einer Theorie lenken wollen, der jede mathematische und physikalische Grundlage fehlt, nicht in die Irre führen:

    Gleichzeitigkeit ist der wichtigste Begriff der Physik überhaupt.

    Jede Länge, jeder Abstand ist die Entfernung zwischen zwei Punkten zum gleichen Zeitpunkt. Die ganze Geometrie beruht auf Längen und Abständen.

    Ohne zu gewährleisten, dass ein Maßstab bei einer direkten Messung an beiden Enden der zu messenden Strecke gleichzeitig anliegt, kann man noch nicht einmal sein Wohnzimmer ausmessen.

    Auch das GPS basiert auf Abständen, die dazugehörige Mathematik liefert die Geometrie. Hochpräzise Atomuhren dienen dazu, festzustellen, was auf der ganzen Welt und im Weltraum gleichzeitig stattfindet. Eine ebenso hochpräzise Naturkonstante, Lichtgeschwindigkeit c genannt, dient dabei als Hilfmittel.

    Das GPS weist uns nicht nur den Weg, sondern offenbart uns noch viel mehr:
    Das, was Lichtgeschwindigkeit genannt wird, ist die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Momentanwertes eines sich ändernden elektromagnetischen Feldes, das sich von einer punktförmigen, sich bewegenden Quelle in alle Richtungen ausbreitet
    (s. GPS-Diagramm: https://c.1und1.de/@519542296413215474/9fS9DgpHQt2YvyLQbs4tBg).

    Die Theorie dahinter wird Emissionstheorie genannt, ist in Wirklichkeit aber nichts anderes
    als die klassische Physik (die vor Einstein).

    Bei den Lichtquellen, die in der Natur vorkommen, rotiert die Quelle des elektromagnetischen Feldes, das Elektron, mit hoher Geschwindigkeit um einen Atomkern. Für eine stabile Kreisbahn muss die Summe der auf jeden Körper wirkenden Kräfte (Anziehungskräfte, Zentrifugalkraft) zu jedem Zeitpunkt gleich Null sein. Daraus ergibt sich, dass nur diskrete Geschwindigkeiten möglich sind, die sich in diskreten Spektrallinien äußern (siehe auch mein Beitrag Nr. 655, die dort gezeigten Animationen für ein Helium-Atom sind hier: https://ggbm.at/q5sdkucw, https://ggbm.at/khkptgxq). Die Kreise in den Animationen entsprechenden dabei den Momentanwerten des elektrischen Feldes zum jeweiligen Aussendezeitpunkt.
    Stabile Kreisbahnen und die dazugehörigen Geschwindigkeiten erhält man aus der Frage, nach wieviel Umdrehungen das Feld des einen Elektrons entweder das aussendende Elektron selbst oder das andere Elektron senkrecht zur Bewegungsrichtung erreicht.

    Aus den Animationen sieht man auch, dass c nicht die einzige Lichtgeschwindigkeit ist (c ist senkrecht zur Betrachtungsebene). Die innere Feldfront bewegt sich mit c-v, die äußere Feldfront mit c+v in jede Richtung vom Zentrum fort, wobei v die Geschwindigkeit des Elektrons ist. Die Elektronen reiten dabei auf den Feldfronten wie ein Surfer vor Hawaii auf den Ozeanwellen.

    Wer die Animationen verstanden hat, hat damit auch bereits die Grundlagen der Quantenmechanik verstanden.

    Wenn man noch zusätzlich bedenkt, dass die elementaren Ladungsträger (Protonen, Elektronen) zwar die gleiche Ladung haben, aber recht unterschiedlich groß und schwer sind und dazu elektromagnetische Felder immer von Oberflächen ausgehen, ist man der Frage, was Gravitation sein könnte, schon ein gutes Stück nähergekommen.

  726. Rudi Knoth

    @Nicht von Bedeutung 19. Januar 2019 um 19:01

    Zum Dopplereffekt:
    Hier scheint Ihrerseits ein Missverständnis vorzuliegen. Ich habe nicht geschrieben, daß die Geschwindigkeitsaddition Grundlage des relativistischen Dopplereffektes sei, sondern daß man mit dem relativistischen Dopplereffekt die Geschwindigkeitsaddition herleiten kann.

    @Jocelyne Lopez 19. Januar 2019 um 20:23

    Zum Punkt:

    Einstein hat 1905 die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit relativ zur Quelle angenommen, wobei er sich die Ausbreitung des Lichts in einem ätherlosen, leeren Raum, also ohne Trägermedium, vorgestellt hat. Er hat sich also nicht die Lichtausbreitung als Wellen vorgestellt (Wellen benötigen ja zwingend ein Trägermedium), sondern hat er sich eine ballistische Ausbreitung vorgestellt.

    Dies steht aber in seinem Werk „zur Elektrodynamik bewegter Körper“ anders drin. Schon der Titel spricht ja für die These, daß das Licht sich als elektromagnetische Welle ausbreitet. Und bei seiner Herleitung von Dopplereffekt und Aberration wird genau diese Wellennatur angenommen.

  727. Jocelyne Lopez

    @ Rudi Knoth: „Dies steht aber in seinem Werk „zur Elektrodynamik bewegter Körper“ anders drin. Schon der Titel spricht ja für die These, daß das Licht sich als elektromagnetische Welle ausbreitet. Und bei seiner Herleitung von Dopplereffekt und Aberration wird genau diese Wellennatur angenommen.“
    .
    .
    Herr Knoth, im Artikel Einsteins von 1905 steht alles und auch das Gegenteil… 😉 Das „Werk“ ist inkonsistent und voll von Widersprüchen, darüber wird ja seit mehr als 100 Jahren gestritten, hier bei uns auch.

    Fest steht, dass eine Welle ein Trägermedium braucht, um überhaupt zu existieren und sich auszubreiten. Einstein hat 1905 postuliert, dass das Licht sich in einem leeren Raum, im Vakuum ausbreitet, und damit die Ausbreitung als Welle ausgeschlossen. Erst 1920 hat er das Trägermedium Äther wieder eingeführt.
    .

    Sie müssen verstehen, Herr Knoth, dass die SRT keine Theorie ist, sondern ein Patchwork von verschiedenen Hypothesen dieser Zeit, die wahllos und sinnlos plagiert und zusammengeworfen wurden (Maxwell, Voigt, Lorentz, Ritz, Poincaré).

    Sie müssen verstehen, dass dieses Patchwork ursprünglich ein physikaliches FAKE war, das nachträglich von dem damaligen führenden Physiker Max Planck und von den Mathematikern der SRT als Schwindel und Betrug entwickelt und durchgesetzt wurde.

    Nur ein paar Beispiele:

    – Der renommierte Experimentalphysiker Albert Michelson hat die SRT als „Zeug“ bezeichnet: „Ehe ich das Zeug glaube, glaube ich lieber, dass ich falsch beobachtet habe!“

    – Der Experimentalphysiker und Nobelpreisträger Maurice Allais hat analysiert: „Die größte Mystifizierung in der ganzen Geschichte der Wissenschaft: Die Relativitätstheorie“

    – Die Philosophen Ernst Marcus und Salomo Friedlaender haben die SRT als Skandal und Lügengebäude analysiert.

    – Der Historiker Peter Rösch hat umfangreich über die Umstände der Entstehung dieses FAKE recherchiert.

    – Der Erfinder der Atomuhren Louis Essen fragt, ob die SRT ein Joke oder ein Schwindel ist.

    Die SRT ist physikalisch und historisch beide: ein Joke und ein Schwindel.

    Herr Knoth, Sie müssen verstehen, dass es gar keinen Sinn hat irgendeine physikalische oder mathematische Konsistenz in einem Joke und einem Schwindel zu suchen.

    Lassen Sie sich lieber von Hans Christian Andersen erklären, wie so etwas psychologisch und gesellschaftlich zustande kommen kann: Des Kaisers neue Kleider. 🙂

  728. Rudi Knoth

    @Gerd Termathe 20. Januar 2019 um 02:59

    Bei den Lichtquellen, die in der Natur vorkommen, rotiert die Quelle des elektromagnetischen Feldes, das Elektron, mit hoher Geschwindigkeit um einen Atomkern. Für eine stabile Kreisbahn muss die Summe der auf jeden Körper wirkenden Kräfte (Anziehungskräfte, Zentrifugalkraft) zu jedem Zeitpunkt gleich Null sein. Daraus ergibt sich, dass nur diskrete Geschwindigkeiten möglich sind, die sich in diskreten Spektrallinien äußern

    Da haben Sie sich aber recht weit aus dem Fenster gelehnt. Die Elektronen können nach der klassischen Physik in einem beliebigen Abstand vom Atomkern sich bewegen. Nur mit der Quantenphysik (Bohrsches Atommodell) sind die diskreten Bahnen und Energieniveaus zu erklären. Und Schrödinger konnte mit seiner Schrödingergleichung das Wasserstoffspektrum erklären.

  729. Rudi Knoth

    @Jocelyne Lopez 20. Januar 2019 um 09:45

    Fest steht, dass eine Welle ein Trägermedium braucht, um überhaupt zu existieren und sich auszubreiten. Einstein hat 1905 postuliert, dass das Licht sich in einem leeren Raum, im Vakuum ausbreitet, und damit die Ausbreitung als Welle ausgeschlossen. Erst 1920 hat er den Trägermedium Äther wieder eingeführt.

    In dem Artikel von 1905 steht aber klar drin, daß er für den Dopplereffekt und die Aberration eine Welle annahm, die er mit der Transformationsgleichung (Lorentz?) von einem Koordinatensystem ins andere transformierte. In seiner Rede von 1920 sprach er zwar vom Äther, betonte aber, daß dieser keinen Bewegungszustand habe.

    Sie müssen verstehen, Herr Knoth, dass die SRT keine Theorie ist, sondern ein Patchwork von verschiedenen Hypothesen dieser Zeit ist, die wahllos und sinnlos plagiert und zusammengeworfen wurden (Maxwell, Voigt, Lorentz, Ritz, Poincaré).

    Es ist sicher richtig, daß die SRT „mehrere Väter“ hatte. Leider wird in den Medien dies als der grosse Wurf eines „einsamen Genies“ dargestellt, was natürlich so nicht stimmt.

    Und die Tatsache, daß es vor 100 Jahren Kritik an dieser Theorie gab, zeit doch, daß der Vergleich mit dem Märchen nicht ganz zutrifft.

  730. Jocelyne Lopez

    @ Rudi Knoth: „Es ist sicher richtig, daß die SRT „mehrere Väter“ hatte. Leider wird in den Medien dies als der grosse Wurf eines „einsamen Genies“ dargestellt, was natürlich so nicht stimmt.

    .
    Ich würde sagen, es war wie ein großer Wurf in Sumpf. 😉

  731. Valentin von Denker

    @ Alle
    N° 1. = meine Widerlegung
    Also, der Zug fährt im ABSOLUTEN RAUM von Newton, wie es Einstein dargestellt hat!
    Der Reisende sieht, dass der Lichtstrahl sich schräg gegenüber der Fahrtrichtung nähert, nach hinten zum Zug-Boden.
    Die gleiche Szene beobachtet der auf dem Perron Stehende, er sieht auf dem Zug, dass der Lichtstrahl sich schräg gegenüber der Fahrtrichtung nähert, nach hinten zum Zug-Boden.
    Beide Wahrnehmungen sind: GLEICH!
    Der Zug ist im Absoluten Raum in BEWEGUNG -!- der Perron steht im Absoluten Raum unbewegt, also Schluss!
    Die Sache weiter zu analysieren ist absolut UNWISSENSCHAFTLICH!
    Es gibt keine Zeitdilatation!
    HAHA!
    Valentin von Denker

  732. Albrecht Storz

    Widerlegung der „Relativität der Gleichzeitigkeit“:

    Wenn zwei voneinander entfernte Uhren gleichzeitig gestartet werden

    (das Starten der Uhren nennen wir „Ereignisse“, ausgelöst werden diese zwei Ereignisse durch ein genau in der Mitte zwischen den Uhren platziertes Lichtsignal, siehe

    https://de.wikipedia.org/wiki/Relativität_der_Gleichzeitigkeit )

    dann kann anhand des gleichzeitigen Ablesens der Uhren irgendwann zu einem späteren Zeitpunkt nach diesen Ereignissen von jedem beliebigen Beobachter jederzeit und objektiv die Gleichzeitigkeit der Ereignisse ermittelt werden. Nach der sRT müssten Beobachter, welche zum Zeitpunkt der Starts der Uhren unterschiedlich bewegt waren, beim späteren, gleichzeitigen Ablesen der Uhren unterschiedliche Anzeigen auf den Uhren zu sehen bekommen. So etwas gehört in die Welt der Gespenstergeschichten.

    Widerlegung der „sRT-Längenkontraktion“ von Distanzen:

    Wenn ein „ruhender Beobachter“ einen „bewegten Beobachter“ verkürzt sieht, der „bewegte Beobachter“ sich aber nicht als verkürzt wahrnimmt, so müssen diese Beobachter unterschiedliche Maßstäbe zur jeweiligen Messung anwenden.

    Wenn ein „ruhender Beobachter“ behauptet, für einen „bewegten „Beobachter“ wäre ein Distanz verkürzt gegenüber der selben Distanz des „ruhenden Beobachters“, so hat der „ruhende Beobachter“ fälschlich seinen Maßstab für die Messung der Distanz für den „bewegten Beobachter“ angewandt. Der „bewegte Beobachter“ wird mit seinem eigenen Maßstab die exakt gleichen Maßzahl für die Distanz ermitteln wie der „ruhende Beobachter“ mit seinem eigenen Maßstab.

    Widerlegung der „sRT-Zeitdilatation“ für „bewegte Beobachter“:

    Aufgrund der Relativität der Bewegung gibt es keinen ruhenden Beobachter versus einem bewegten Beobachter. Jeder Beobachter in einem Inertialsystem hat physikalisch gesehen denselben Bewegungszustand. Daher können auch keine solchen Unterschiede in den Zeitläufen auftreten. Der „Wechsel eines Inertialsystems“ ist kein realer Vorgang und bewirkt daher physikalisch rein gar nichts. Insbesondere keine Alterung oder Verjüngung von irgendwas oder irgendwem.
    Der Zwilling des „Zwillings-Paradoxons“ kehr also exakt so gleich alt zurück, wie er seinen Zwilling nach der Rückkehr antrifft.

    Die sRT ist eine unglaublich komplexe 100jährige Wucherung, die auf einem banalen Irrtum aufbaut: wenn es für verschiedene Beobachter verschiedene Längen oder Dauern für dieselben Gegebenheiten gäbe, so müsste es auch verschiedene Maßstäbe, Einheiten, Standards für verschiedene Beobachter geben. Wendete man die Lorentz-Transformation aber folglich entsprechend auch auf die jeweiligen Maßstäbe, Einheiten, Standards an, so lösen sich alle Kontraktionen und Dilatation und Relativitäten in Wohlgefallen auf: EINE einzige bestimmte Länge für eine bestimmte Distanz, EINE einzige bestimmte Dauer für einen bestimmten Vorgang, EINE einzige bestimmte Zeit für ein bestimmtes Ereignis an einem bestimmten Ort in diesem Kosmos.

  733. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    18. Januar 2019 um 15:16

    „Genau das „Herausrechnen der Signallaufzeiten“ führt zur „Relativität der Gleichzeitigkeit“.“

    Nur nach dem diese Vorher „hineingerechnet“ wurde, mit dem Gamma-Faktor. Wenn korrekte Maßstäbe (immer der Maßstab des Beobachters, für den gemessen werden soll, für den die Messung relevant sein soll, für den darauf aufbauende Aussagen gemacht werden sollen wie: „der Beobachter muss die und die Strecke zurücklegen“, …) angewandt werden, bleibt nach dem „Herausrechnen“ der Signallaufzeiten nichts als die tatsächlichen, für alle Beobachter gleichen Ergebnisse.

    Alles andere ist als angebliche Wissenschaft angewandter Flüchtigkeits-, ja, Anfänger-Fehler als Dogma.

  734. Rudi Knoth

    @Valentin von Denker 20. Januar 2019 um 12:12

    Und wieso gibt es dann die astronomische Aberration? Dabei kommt das Licht von einem fernen Stern und die Erde bewegt sich im die Sonne. Je nach Bewegungsrichtung wird von der Erde aus der Winkel des Lichtes unter einem anderen Winkel gesehen.

    Mit der Zeitdilatation hat dies nicht zu tun. Eher mit der Relativität der Gleichzeitigkeit.

  735. Albrecht Storz

    Ich kann ja verstehen, dass eine Theorie wie die Spezielle Relativitätstheorie zu einer Zeit, als Nachtwächter noch in den Städten ihre Runden machten, aufgestellt wurde. Aber nicht, wie diese Theorie heute noch, angesichts von komplexer Daten-Fernkommunikation und Computern, aufrecht erhalten werden kann.

  736. Valentin von Denker

    @ Alle
    N° 2. = Einsteins Selbst-Widerlegung

    Also, der Zug fährt im ABSOLUTEN RAUM von Newton, wie es Einstein dargestellt hat!

    Einstein hat mich gebeten eine kleine Zug-Reise zu machen.
    Warum auch nicht? Ich habe nur dem kleinen Armin die Sache erzählt…
    Ich reise schon, das Licht strahlt aus der Zuglampe heraus.

    Ich weiß, laut Einstein wenn ein maßen-reicher! HAHA! Lichtstrahl von der Lichtquelle austritt, sich weiter in der Fahrtrichtung schräg zum Zug-Boden nähert!

    Fahrkarten Kontrolle! Ich frage den Konduktor ob ich hier ein kleines Experiment vorführen dürfte?
    Waaas?
    Nur einen Papier Knödel zu Boden fallen lassen?
    Keinen Müll bitte!
    Einstein?
    Das geht!
    Ich habe von meiner Fahrkarte einen Papier-Knödel geformt, bin aufgestanden und habe ihn etwa von zwei Meter Höhe fallen lassen.


    Nichts!


    Mein Telefon klingelt: Hallo Onkel Valentin, ich habe von der Zaun-Mauer aus gesehen, wie dein Papier-Ball in der Fahrtrichtung schräg zum Zug-Boden gefallen ist!
    Es war der kleine Armin…


    Nichts!
    Traurig habe ich durch das Fenster in das ANDERE INERTIALSYSTEM geglotzt.
    Es regnete große Tropfen, die Millionen von Tropfen sind gegenüber meiner Zug-Fahrtrichtung schräg zur Wiese gefallen.
    Freilich, die Strecke der Schräge des Papier-Balls nach vorne und die Strecke der Schräge der Regen-Tropfen nach hinten, waren GENAU GLEICH LANG!

    HAHA!

    Es gibt keine einsame – nur gegenseitige Zeitdilatation!

    Das „einsame Genie“, Einstein, der sich selbst gleichzeitig beweisen sowie widerlegen kann, ist unüberbietbar!

    Valentin von Denker

    …wer zahlt mein Zug-Ticket?

  737. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Hier scheint Ihrerseits ein Missverständnis vorzuliegen. Ich habe nicht geschrieben, daß die Geschwindigkeitsaddition Grundlage des relativistischen Dopplereffektes sei, sondern daß man mit dem relativistischen Dopplereffekt die Geschwindigkeitsaddition herleiten kann.
    Okay, dann war es ein Missverständnis. Nun frage ich mich, warum man ein solches Theorem überhaupt herleiten will – es macht nämlich keinen Sinn. Transformieren (das heißt Austauschen der Bezugssysteme) Sie doch erstmal ein beliebiges Minkowski-Diagramm und messen parallel zur x-Achse des Ruhesystems die Abstände der Objektgraphen zum Lichtgraphen (45°), bevor Sie antworten. Für das jeweilige Ruhesystem ist es stets c (Konstant zur Quelle/zum Beobachter – NET) und für die bewegten Systeme stets c±v (Konstant zum Medium – LET).

  738. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyna Lopez:
    Fest steht, dass eine Welle ein Trägermedium braucht, um überhaupt zu existieren und sich auszubreiten.
    Ich würde den zusammenhängenden leeren Raum des Universums nicht gerade als Medium bezeichnen, aber wer weiß schon in wessen Aquarium wir leben. Für Fische dürfte sich das Wasser als ähnliches Medium erweisen, wie für uns der Raum. Vllt. wissen ja Lachse, wie wir den leeren Raum verlassen können. Andernfalls müsste man den Anfang allen Unheils im Nichts suchen. 😆

  739. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 20. Januar 2019 um 13:29

    Nur welche Entfernungen für die Signallaufzeiten soll der jeweilige Beobachter annehmen? In Ihrem Beispiel mit den Supernovae ist es so, daß im Raumschiff die Winkel zu den Sternen nicht gleich sind. Daher nimmt der Beobachter an, daß „vorne“ befindliche Stern weiter weg ist und damit früher aufleuchtete.

    @Valentin der Denker

    Was Sie beschreiben ist die astronomische Aberration. Diese folg bei der Annahme der Wellennatur des Lcihts eher mit der Lorentz-Transformation.

  740. Rudi Knoth

    @Nicht von Bedeutung 20. Januar 2019 um 14:08

    Okay, dann war es ein Missverständnis. Nun frage ich mich, warum man ein solches Theorem überhaupt herleiten will – es macht nämlich keinen Sinn.

    Warum soll es keinen Sinn machen? Man will ja wissen, wie bei einer Transformation, in der die Zeit vom Raum abhängt, eine Geschwindigkeit berechnet wird.

  741. Gerd Termathe

    @Rudi Knoth 20. Januar um 9:46
    „Da haben Sie sich aber recht weit aus dem Fenster gelehnt.“

    Soll das heißen, dass Sie in den Animationen nichts erkennen können? Ohne den Begriff der Gleichzeitigkeit kann man kein einziges Diagramm verstehen, deshalb gibt es in der Relativitätstheorie auch kein einziges aussagekräftiges Diagramm.
    Anscheinend finden Physiker noch nicht einmal die Fenster, aus denen man hinausschauen kann, um die Gesetze der Natur zu verstehen, selbst dann nicht, wenn man ihnen einen Gebäudeplan vor die Nase hält.

    Unter Berücksichtigung der endlichen Ausbreitungsgeschwindigkeit von elektromagnetischen Feldern ergibt sich, dass die Elektronen sich eben NICHT in einem beliebigen Abstand vom Atomkern bewegen können.

    Aus meinen Animationen lassen sich im Übrigen
    nicht nur die Spektren von Wasserstoff und Helium herleiten.

  742. Valentin von Denker

    735.Albrecht Storz
    20. Januar 2019 um 13:49
    „Ich kann ja verstehen, dass eine Theorie wie die Spezielle Relativitätstheorie zu einer Zeit, als Nachtwächter noch in den Städten ihre Runden machten, aufgestellt wurde. Aber nicht, wie diese Theorie heute noch, angesichts von komplexer Daten-Fernkommunikation und Computern, aufrecht erhalten werden kann.“


    Sonnenfinsternis 1919

    DIE WAHRHEIT: Vorhanden ist ein einziges, mit gut sichtbaren verschiedenen Strichen manipuliertes „Beweisfoto“!
    Aber keine Zeitangabe: Ort, Datum, Uhrzeit – Stunde, Minute, Sekunde!
    Von Anfang an war nirgendwo ein Vergleichs-Foto aufgetaucht!

    WAS KANN MAN MIT DEM COMPUTER „ERREICHEN“?
    Trotzdem die 1,75Bogensekunden mit verschiedenen Programmen in verschieden Zeiten am Computer, nachträglich ganz genau 1,75 Bogensekunden aufrecht bewiesen wurden!
    UND DAMIT WURDE EINSTEIN WELTBERÜHMT!

    HAHA!

    Valentin von Denker

  743. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Warum soll es keinen Sinn machen?
    Nun haben Sie etwas missverstanden. Es macht keinen Sinn, weil die Zeit nicht vom Raum abhängt. Die gemessene Zeit hängt allenfalls von Bewegung und Schwerkraft ab und das ziemlich krass – ich sage nur Kreisbezug und damit lehne ich mich jetzt mal aus dem Fenster.

  744. Valentin der Denker

    739.Rudi Knoth
    20. Januar 2019 um 14:32
    @Valentin der Denker
    „Was Sie beschreiben ist die astronomische Aberration. Diese folg bei der Annahme der Wellennatur des Lcihts eher mit der Lorentz-Transformation.“
    Meine Quelle:
    DER SPIEGEL
    2005/3 Seite 134
    Autor: Johann Grolle

    Herr Knoth, Sie sind ein preziöser Beobachter.

    Welche Kapitel beschäftigen sich bei der Lorenz-Transformation mit dem PAPIER-KNÖDEL und dem REGENWASSER?

    Valentin von-der Denker

  745. Rudi Knoth

    @Gerd Termathe 20. Januar 2019 um 14:43

    Tut mir leid. Aus Ihrer Animation werde ich nicht schlau. Dann stellen sich folgende Fragen:

    1. Warum ist man da nicht früher drauf gekommen? Die endliche Lichtgeschwindigkeit war damals schon bekannt.

    2. Könne Sie damit auch das Periodensystem der Elemente erklären?

    3. Und wie kommt nach Ihrer Theorie das Plancksche Wirkungsquantum zustande?

  746. Jocelyne Lopez

    @ Rudi Knoth:

    Der Autor Luitpold Mayr, der mehr oder weniger zufällig Anlaß zu dieser umfangreichen kontroversen Diskussion in unserem Blog wurde, hatte 2017 im Blog von Joachim Schulz die Aporie zur Diskussion gestellt, die von dem Physiker Paul Langevin, Erfinder des Zwillingsparadoxons, moniert wurde, siehe weiter oben meinen Kommentar Nr. 518:

    Zitat Luitpold Mayr: „Es ist logisch und tatsächlich ausgeschlossen, dass von zwei Uhren jede gegenüber der anderen nachgeht. Durch diesen Satz von Paul Langevin ist die spezielle Relativität seit 1911 widerlegt. Normalerweise hätte die Theorie daraufhin im Papierkorb landen müssen. Irgendwas ist damals schiefgelaufen.“

    Joachim Schulz als Spezialist der RT und linientreuer Relativist hat nicht einmal die Aporie erkannt (!!!) und stumpfsinnig Herrn Mayr gefragt, ob noch ein Argument kommen würde… 🙁

    Kein der Relativitätstheorie-Anhänger in der Diskussion von Joachim Schulz ist auf diese Aporie eingegangen, sie wurde in der Diskussion bei SciLogs 2017 völlig ausgeblendet, obwohl es ein grundlegendes Problem darstellt, wenn eine Theorie auf einer logischen Unmöglichkeit beruht und aufbaut: Sowohl aus der philosophischen als auch aus der physikalischen Betrachtungsweise hätte unbedingt eine Untersuchung dieser Aporie erfolgen müssen, um die Konsistenz und die Gültigkeit der Theorie zu prüfen.

    Ich habe kürzlich im neuesten SciLogs-Blog von Jaromir Konecny über die Künstliche Intelligenz (KI) diese Aporie ebenfalls zur Diskussion gestellt und gefragt, ob ein KI-Computer in der Lage wäre, diese Aporie zu erkennen (der KI-Computer wäre dann künstlich intelligenter als Joachim Schulz, der sie nicht erkennen konnte… 😉 )

    Ich habe mir mit dieser Frage aus heiterem Himmel eine brutale Zurückweisung des Bloggers Jaromir Konecny als Esoterikerin und „Tatsachen-Leugnerin“ (?) eingefangen, mit der Drohung einer Sperrung aus seinem Blog, siehe hier.

    Meine Untersuchung dieser Aporie im Blog von Jaromir Konecny lautete wie folgt:

    Das Relativitäsprinzip Einsteins ist falsch. Er hat falsch gemacht, dass er das kinematische Relativitätsprinzip von Galilei/Newton als dynamisches Relativitätsprinzip umgewandelt hat. Er hat Kinematik und Dynamik gleichgesetzt.

    Die Kinematik ist die geometrische Betrachtung einer relativen Bewegung zwischen zwei Objekten ohne Berücksichtigung von Kräften und sonstigen physikalischen Eigenschaften. Es ist zum Beispiel völlig egal zur Berechnung einer Kreisbahn, ob man kinematisch betrachtet, dass die Erde ruht und die Sonne sich um die Erde dreht, oder andersrum dass die Sonne ruht und die Erde sich um die Sonne dreht, es gilt exakte Symmetrie. Das kinematische Relativitätsprinzip Galilei/Newton ist richtig.

    Die Dynamik ist die Betrachtung einer Bewegung unter Berücksichtigung von Kräften und sonstigen physikalischen Eigenschaften. Hier gilt bei einer Relativbewegung zwischen zwei Objekten das Relativitätsprinzip Galilei/Newton nicht, es gilt keine Symmetrie, sondern Asymmetrie: Man benötigt zum Beispiel eine andere Kraft um einen Zug auf eine bestimmte Geschwindigkeit zu bewegen, als um einen Bahnhof auf eine bestimmte Geschwindigkeit zu bewegen…

    .
    .
    Herr Knoth, Sie sind in unserem Blog der einzige Relativitätstheorie-Anhänger, und Sie können sich benehmen – im Gegensatz zu Herrn Konecny 😉 . Haben Sie Lust, auf meine Untersuchung dieser Aporie hier einzugehen? Das würde mich freuen.

  747. Rudi Knoth

    @Valentin der Denker 20. Januar 2019 um 16:32

    Danke für den Hinweis. Interessant dabei ist, daß auch die Arbeiten von Lorentz und Poincaré genannt wurde. Ein kleiner Fehler war trotzdem im Artikel: Die Quantenhypothese der Wärmestrahlung wurde vorher von Max Planck aufgestellt und damit das Spektrum richtig beschrieben.

    Zu Regentropfen und Papierknödeln. Bei der gringen Geschwindigkeit reicht im Prinzip die Galilei-Transformation aus. Aber man kann alles auch mit der Lorentz-Transformation berechnen. Aber der Unterschied ist kaum messbar.

  748. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    20. Januar 2019 um 14:32

    „Nur welche Entfernungen für die Signallaufzeiten soll der jeweilige Beobachter annehmen? „

    Wenn Sie das Beispiel mit den Supernovae unnötig komplizieren wollen, indem Sie ignorieren, dass man Aberration kennt und herausrechnen kann, dann gehen Sie doch gerne auf das einfachere Beispiel aus Wikipedia ein:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Relativität_der_Gleichzeitigkeit

    Ganz offensichtlich kann von jedem beliebigen Beobachter die Gleichzeitigkeit der Ereignisse der „Uhrenstarts“ nachgewiesen werden, indem die immer weiter laufenden Uhren im Zeitablauf unverfälscht zusammen gebracht („langsamer Uhrentransport“) und von allen Beobachtern beliebig viel später gemeinsam und gleichzeitig abgelesen werden können.

    Damit ist jede „Relativität der Gleichzeitigkeit“ hinfällig.

    Ihre „Relativität der Gleichzeitigkeit“ beruht doch einfach darauf, dass Sie Umstände konstruieren wollen, wodurch angeblich die Gleichzeitigkeit gleichzeitig mit der Beobachtung festgestellt werden müsste.
    Experimente werden aber idR nachträglich und sinnvoll ausgewertet – und nicht instantan und planlos.

  749. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyn Lopez:

    Joachim Schulz als Spezialist der RT und linientreuer Relativist hat nicht einmal die Aporie erkannt (!!!) und stumpfsinnig Herrn Mayr gefragt, ob noch ein Argument kommen würde…

    Das passiert ihm anscheinen häufiger…

    Gestern fordert er mich noch heraus:

    Joachim Schulz: 20.01.2019@20:31

    @Nicht von Bedeutung:
    Es geht hier nur um eine Beobachtung und meine ist eben, dass die Periodendauer zwischen zwei speziellen Energieniveaus unter gegebenen Umständen unterschiedlich lange dauert, […] während sich Gitterabstände nicht ändern.

    Oh, das ist interessant! Mit welcher Methode haben Sie das denn beobachtet und welche Genauigkeit haben Sie denn dabei erreicht? Wenn Sie damit eine Verletzung der Lorentzinvarianz nachweisen können, ist das eine Sensation. Entsprechend sorgfältig wird man Ihre Beobachtung natürlich zu reproduzieren versuchen müssen.

    und nach meinem Beitrag

    Nicht von Bedeutung: 20.01.2019@21:29

    @Joachim Schulz:
    Mit welcher Methode haben Sie das denn beobachtet und welche Genauigkeit haben Sie denn dabei erreicht?

    Eigentlich sind es mehrere Methoden mit unterschiedlichen Genauigkeiten – Hafele und Keating, GPS, Maryland und weitere. Wenn Gitterabstände ebenso relativistischen Effekten unterlägen, wie Wellenlängen, wären die Frequenzen von Atomuhren ebenso starr wie die Interferenzmuster bei Michelson Morley und niemand würde jemals unterschiedlich gehende Uhren feststellen können. Nur leider stimmt diese These dann nicht mehr mit den Interpretationen der Nullresultate bei Michelson Morley überein, weil dazu die LK von Gitterabständen nötig ist, aber wer sagt denn, dass sich das beobachtete radiale Interferenzmuster entsprechend der Interferenzen entlang der Lichtlaufstrecken ändert, solange die Arme gleich lang bleiben?

    Das funktioniert Alles – inkl. der Problematik, die existiert, wenn man ruhende Längen (Gitterabstände) mit bewegten Uhren (Wellenlängen/Periodendauern) misst.

    Warum also sollte ich dies noch Leuten nachweisen, die sich (wie z.B. hier in diesem Blog) nur über Lorentzinvarianz einig sind, nicht aber darüber, wie sie sie Laien beibringen bzw. beweisen können.

    Aber wenn Sie dennoch einen Beweis brauchen, dann überlegen Sie sich doch mal, mit was für einem Meter die Lichtgeschwingigkeit gemessen wurde bzw. überhaupt nur gemessen werden konnte.

    baut er Atomuhren aus heißer Luft.

    Joachim Schulz: 21.01.2019@08:48

    @Nicht von Bedeutung:

    Es wundert mich nicht, dass auf meine Nachfrage von Ihnen nur heiße Luft kommt. Hafele und Keating, GPS und Maryland-Experiment haben alle nicht das geringste mit der Gitterkonstante zu tun.

    Mal Ehrlich… Atomuhren sind doch schon recht stabil und eher an Gittersbständen als an heißer Luft, oder nicht? 😆

  750. Valentin von Denker

    @ Rudi Knoth
    „…kaum messbar.“ – ist mir genügend…
    …im Vergleich zur unendlichen Einstein Theoretischen Physik BETRUG und LÜGE!
    Valentin von Denker

  751. Valentin von Denker

    @ Alle
    Ich habe Hendrik Antoon Lorentz in der Gesellschaft von Einstein gefunden, sie schienen überhaupt nicht Busserl-Freude zu sein!
    Meine Quelle:
    DER SPIEGEL
    2005/3 Seite 134
    Autor: Johann Grolle
    HOHO!!!!!!! KLASSE!!!! KOMPLETT MIT ABBILDUNGEN!
    DIESE ARTIKEL HABE ICH IM INTERNET GEFUNDEN!
    ___________________
    http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/38998500
    ___________________
    @ Rudi Knoth
    Die Abbildung über die Spezielle Relativitätstheorie, Sie wissen doch, das LICHT-PAPIER-KNÖDEL Experiment Einsteins, ist auch dabei!
    Bitte, glauben Sie mir, auch in Deutschland regnet es manchmal!

    Ein paar Zuckerl:
    „Teilnehmer der Solvay-Konferenz 1911*: Haben Vordenker und Vollender der Relativitätstheorie je ein Wort miteinander gewechselt?“

    Max Planck versteckt sich schämend, er ist der Hinterste!

    „Der Reisende im ICE wird behaupten, die Bahnhofsuhr ticke langsamer,
    während umgekehrt der Mann am Bahnsteig zu dem Ergebnis kommt, dass
    die Zeit im Zug langsamer verstreicht. Dieser paradox anmutende Zusammenhang
    wird verständlich, wenn man sich vorstellt, der Reisende im Zug messe die
    Zeit mittels kleiner Spiegel (siehe Grafik). Raum und Zeit sind relativ, also abhängig
    vom Betrachter – wie eine Bombe schlug diese Erkenntnis in der Forschergemeinde
    ein. Bald stellten die Mathematiker fasziniert fest, dass in Einsteins
    Relativitätstheorie Raum und Zeit zu einer vierdimensionalen Raumzeit verschmelzen.“
    Ein bisschen Wiederholung:
    „RAUM UND ZEIT SIND RELATIV, ALSO ABHÄNGIG VOM BEOBACHTER „
    Conclusio: Also das Universum ist abhängig vom „Beobachter“ Einstein! –
    Conclusio ist von Valentin von Denker –
    Sorry! HAHA!
    „BALD STELLTEN DIE MATHEMATIKER FASZINIERT FEST, DASS IN EINSTEINS RELATIVITÄTSTHEORIE RAUM UND ZEIT ZU EINER VIERDIMENSIONALEN RAUMZEIT VERSCHMELZEN.“
    Haben Sie gelesen?
    Mathematiker!!!!
    Welcher Mathematiker?
    Name und Adresse?
    Ich habe einen Mathematiker kennen gelernt, er war Alkoholiker, immer tiefer in seine Sucht versunken, aber muss man leben, er hatte zum Schluss die Scheißhosen und andere Kleidungsstücke in einer Kaserne gezählt.
    Ich habe sofort eine Rechenmaschine gekauft, eine sehr alte Rechenmaschine weil ich mag das Bodenständige, der Koch-Holzlöffel wurde weggeworfen und jetzt ich koche mit der Rechenmaschine, alles klappt: Ohne Berührung wird alles VERSCHMELZEN sogar ABBRENNEN!
    Na ja, die MORERNE-PHYSIK! Na und, die Mathematiker!

    Keine Panik, ab jetzt gibt es zwei Möglichkeiten um mit dem Geliebten in der Sommernacht die Sterne zu beobachten!
    N° eins: Durch die Moderne-Einstein-Relativitätstheorie Raumzeit!
    N° zwei: Durch den gemeinen Raum, nur so PROLO-artig!
    HAHA!

    Viel Spaß beim Weiterlesen!
    Es lohnt sich! Sie ist die „100 Jahre Simsalabim“ Ausgabe!

    Valentin von Denker

  752. Gerd Termathe

    @Rudi Knoth 20. Januar 2019 um 17:46
    „Tut mir leid. Aus Ihrer Animation werde ich nicht schlau.“

    Die Animationen beruhen auf den gleichen Gesetzmäßigkeiten, die uns das GPS beweist:
    Der Momentanwert des Potentials einer punktförmigen Quelle, die sich zum Zeitpunkt t am Ort x befindet, breitet sich mit der Geschwindigkeit c in alle Richtungen aus. Dazu addiert sich die Geschwindigkeit v der Quelle zum Zeitpunkt t, d.h. der Mittelpunkt des sich auf einer Kugeloberfläche ausbreitenden Potentials bewegt sich mit v.

    Ein Potential ist ein Kraftfeld, die Richtung der Kraft ist immer senkrecht zur Oberfläche. Für eine stabile Kreisbewegung muss die Kraftrichtung der Kraft, die das jeweilige Elektron erreicht, durch den Rotationsmittelpunkt gehen.

    Letztendlich beruhen die Animationen auf den Lösungen der Gleichung x=tan x. Daraus folgen dann die diskreten Werte für v/c.

    Man erhält damit auch die Fälle, wo nur ein einzelnes Elektron den Atomkern umkreist:
    wie z.B. https://ggbm.at/tvqt6ajr und https://ggbm.at/hjkmzkxc.
    Lassen Sie die Elektronen ein paar Runden drehen,

    „Warum ist man da nicht früher drauf gekommen? Die endliche Lichtgeschwindigkeit war damals schon bekannt.“

    Politik und Religionsgemeinschaften haben bisher erfolgreich verhindert, dass die Menschen die Naturgesetze verstehen. Ausbeutung ist das Ziel. Dumme Menschen, die zudem noch an Hokuspokus glauben, kann man leichter nach Strich und Faden ausnehmen.

    Natürlich kann man damit nicht alle Fragen auf einmal beantworten.

    Wer aber das GPS verstanden hat, hat schon mal die wesentlichen Grundlagen der Physik verstanden.

  753. Albrecht Storz

    Ach wäre das schön, wenn man die Kommentare bis auf eine Kopfzeile ein- und nur bei Bedarf ausklappen könnte … Manche Elaborate würde ich schlicht immer eingeklappt lassen und der Kommentarstrang wäre so viel besser lesbar …

    Wunschdenken darf ja doch auch mal bei Relativitätstheorie-Gegnern sein (und nicht nur bei Befürwortern und Verwirrern)

    😉

  754. Valentin von Denker

    Wenn man überlegt, einer kann auf solche Gedanken kommen; was wäre, wenn er nur allein auf der Erde bleiben würde…
    …er wäre kein Antisemit, kein Faschist, kein Neger, kein Chinese, kein Amerikaner, kein Verbrecher, kein Fauler, kein Vater, keine Mutter, kein Sklave, kein Direktor…

    Valentin von Denker

  755. Rudi Knoth

    @Jocelyne Lopez 21. Januar 2019 um 11:43

    Herr Knoth, Sie sind in unserem Blog der einzige Relativitätstheorie-Anhänger, und Sie können sich benehmen – im Gegensatz zu Herrn Konecny 😉 . Haben Sie Lust, auf meine Untersuchung dieser Aporie hier einzugehen? Das würde mich freuen.

    Danke für das Kompliment. Ich beginne erst mal mit dem Thema Relativitätsprinzip.

    Nach Newton ist eigentlich bekannt, daß es einein Unterschied zwischen zueinander beschleunigten Bezugsystemen und nicht beschleunigten Bezugssystemen gibt. Dieses zeigt sich etwa in einem Bild eines Schleifsteins mit einem Eisengegenstand im Mechanikbuch von R.W. Pohl. Die Partikel fliegen vom Schleifstein in gerader Linie tangential weg. In einem Bezugsystem, das sich mit dem Schleifstein bewegt, bewegen sich die Eisenpartikel beschleunigt vom Schleifstein weg. Sie bewegen sich auch nicht in einer graden Linie sondern wegen der Coriolis-Kraft in einer gekrümmten Bahn. Es ist also nicht ein neues Konzept von Einstein, sondern etwas älter.

    Ich denke, das reicht erstmal für heute.

    Gruss
    Rudi Knoth

  756. Jocelyne Lopez

    @ Rudi Knoth – Nr. 755: „ Nach Newton ist eigentlich bekannt, daß es einein Unterschied zwischen zueinander beschleunigten Bezugsystemen und nicht beschleunigten Bezugssystemen gibt. […] Es ist also nicht ein neues Konzept von Einstein, sondern etwas älter.“
    .
    .
    Das ist mir klar, dass die Gesetze der Kinematik und der Dynamik nicht von Einstein erfunden wurden, sondern dass diese Lehren die klassische Physik par excellence darstellen, der wir seit Jahrtausenden u.a. den technologischen Fortschritt verdanken – vor allem wohl die Dynamik. Einstein hat diese beiden Begriffe auch in seiner SRT 1905 übernommen, er hat also weder Kinematik noch Dynamik erfunden.

    Ich möchte jedoch als Physik- und Mathematiklaie zur Untersuchung des Unterschiedes zwischen kinematischer und dynamischer Betrachtung einer Bewegung so nah wie möglich an das Beispiel des Zwillingsparadoxons bleiben, das sie sehr schön veranschaulicht, sowie auch an die zur Diskussion gestellte Aporie, die von Paul Langevin moniert wurde: Es ist logisch und konkret ausgeschlossen, dass von zwei Uhren jede gegenüber der anderen nachgeht.

    Diese Aporie kann nur gelöst werden wie der Teilnehmer Martin Holzherr bei SciLogs sie auch spontan gelöst hat: Die Uhren können nicht gegenseitig nachgehen, die einzige Möglichkeit ist, dass sie gegenseitig nachzugehen scheinen. Es geht also grundsätzlich um Schein versus Sein.

    Bevor wir uns weiter austauschen ist es wichtig zu wissen, ob wir uns erst einmal darüber einig sind, dass die Uhren nicht konkret nachgehen können, sondern dass sie lediglich nachzugehen scheinen. Sind wir uns darüber einig, Herr Knoth?

  757. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Es ist also nicht ein neues Konzept von Einstein, sondern etwas älter.
    Was aber neu zu sein scheint, ist die Tatsache, dass das Galileische Relativitätsprinzip nicht für Inertial- oder sonstige Bezugssysteme gelten konnte, sonren nur für materielle Objekte also ist auch Strahlung ausgenommen. Darüber hinaus war man 1632 noch nicht annähernd soweit, dem Licht eine Geschwindigkeit zu zugestehen.

    Die Newtonschen Gesetze gelten nach Newton überall und nicht bloß Newton 1 in einem Inertialsystem. Newton 1 ist aber das einzige Newtonsche Gesetz, welches Inertialsysteme ausmacht, denn nur ohne äußere Krafteinwirkung können sich Gegenstände gleichförmig und geradlinig bewegen oder ruhen.

    Aus dem Galileischen Relativitätsprinzip geht hervor, dass sich jeder Gegenstand gegenüber Anderen als ruhend betrachten darf, wodurch Geschwindigkeiten zwischen Gegenständen stets relativ zu sehen sind.

    Für eine konstante Lichtgeschwindigkeit gilt dies aber nicht, denn sie kann genau nur zu einem einzigen Inertialsystem konstant sein. Dieses ist allen anderen Inertialsystemen übergeordnet und findet sich im zusammenhängenden leeren Raum des gesamten Universums.

    Daraus folgt, dass sich Gegenstände nun nicht mehr nur relativ zueinander, sondern auch relativ zum Licht bewegen, was man gemeinhin Differenzgeschwindigkeit nennt. Licht kann demnach in sich zueinander bewegten Inertialsystemen nicht mehr konstant sein, sonst hat man das selbe Problem, wie in der Korpuskel-Theorie. Mit der gemessenen Konstanz der Lichtgeschwindigkeit gegenüber dem Vakuum ist das Galileische Relativitätsprinzip gestorben und das aktuelle Relativitätsprinzip gilt nur noch für die RT und darin für Inertialsysteme, die jedoch nur – wie schon bei Newton – auf dem Papier existieren.

    @Jocelyne Lopez:
    Uhren können nachgehen, nur leider nicht wechselseitig und leider nur, ohne tatsächliche Längenkontraktion. In den Taktgebern ändern sich Periodendauern proportional zu Wellenlängen und nicht die physischen Strecken in den Resonatoren der Taktgeber.

    Man muss das Wahre immer wiederholen. 😉

  758. Rudi Knoth

    @Jocelyne Lopez 21. Januar 2019 um 22:01

    Ich sehe das mit den gegeneinander nachgehenden Uhren so, daß jede der Beobachter ruhend zu einer der Uhren die Zeitstempel (Uhrenanzeige) der anderen Uhr nach einer Laufzeitkorrektur in einem größeren Zeitabstand ankommend „sieht“ als die Zeitstempel angeben. Wenn sich die Uhren „treffen“ sehen dann die Beobachter bei diesen Uhren unterschiedliche Uhrzeiten, die den aktuellen Zeitstempel entsprechen, weil es keine Laufzeit gibt.Man kann dies als“scheinbar“ bezeichnen.

  759. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Ich fasse es ja wohl nicht.
    Das mit der wechselseitig „gesehenen“ Verlangsamung der Uhren über die Laufzeit klappt nur, wenn sich die Uhren voneinander entfernen. Nähern sie sich einander an, sieht man sie wechselseitig schneller gehen.

    Außerdem ist dies nicht der Effekt, der bemängelt wird. Wenn einst synchrone Uhren nach einem Trip und einer Wiederzusammenkunft unterschiedliche Anzeigen aufweisen, ist dies ein eindeutiges Indiz dafür, dass die Uhren während des Trips unterschiedliche Gangraten hatten und das unabhängig davon, was jemals während des Trips beobachtet wurde. Dieser Effekt ist nicht nur „scheinbar“ sondern bittere Realität. Bitter allerdings nur für die Relativität, denn die geht damit die Wupper runter, weil man von den X berechneten Bezugs- oder Inertialsystemen plötzlich nur noch eine verwenden kann und aus dieser ergibt sich das bevorzugte Bezugs- bzw. Inertialsystem und das war, ist und bleibt so. Dazu muss man nicht mal irgendeine RdG oder einen darin enthaltenen Symmetriebruch verstehen – dazu muss man nur einsehen, dass ein solcher stets vorhandener Symmetriebruch das Ende der RT bedeutet.

  760. Jocelyne Lopez

    @ Rudi Knoth – Nr. 758: „Wenn sich die Uhren „treffen“ sehen dann die Beobachter bei diesen Uhren unterschiedliche Uhrzeiten, die den aktuellen Zeitstempel entsprechen, weil es keine Laufzeit gibt.Man kann dies als“scheinbar“ bezeichnen.“
    .
    .
    Ich finde Ihre Antwort verklausuliert, Herr Knoth… 🙁

    Aus Ihren Formulierungen kommt nämlich nicht eindeutig und unmissverständlich hervor, ob Sie das gegenseitige Nachgehen der Uhren als „Sein“ oder „Schein“ ansehen.

    Wie gesagt kann man die Aporie, die von Paul Langevin als Erfinder des Zwillingsparadoxons moniert wurde, nur dadurch ausräumen, dass man ganz klar erkennt und sich auch dazu bekennt, dass die Uhren nicht gegenseitig nachgehen können, sondern dass sie nur gegenseitig nachzugehen scheinen.

    Eine bewegte Uhr läuft demnach nicht tatsächlich langsamer, sondern „scheint“ für einen entfernten Beobachter langsamer zu laufen (logischerweise wegen verspätetem Empfang der Signalübertragung, sprich wegen Laufzeit des Lichts): Dem entfernten Zwilling B „scheint“ die Uhr seines Bruders A langsamer zu laufen als seine eigene, genauso wie dem entfernten Zwilling A die Uhr seines Bruders B langsamer zu laufen “scheint” als seine eigene. Es ist lediglich eine Wahrnehmungstäuschung, denn in Wirklichkeit laufen die Uhren die ganze Zeit weiterhin synchron gleich schnell und zeigen auch die gleiche Uhrzeit, wenn sie wieder nebeneinander gebracht werden – was auch das Zwillingsparadoxon auflöst: Die Zwillinge treffen sich gleichaltrig wieder.

    Mit Ihrer Formulierung „Wenn sich die Uhren „treffen“ sehen dann die Beobachter bei diesen Uhren unerschiedliche Uhrzeiten“, erwecken Sie den Eindruck, Sie seien der Meinung, dass die Uhren tatsächlich die ganze Zeit gegenseitig nachgegangen sind, auch wenn sie wieder nebeneinander gebracht werden, die Aporie bleibt dementspechend bei Ihrer Formulierung bestehen: Das ist sowohl logisch als auch empirisch unmöglich!!! Was auch eine zweite Aporie zu Folge hätte: Die Zwillinge treffen sich gegenseitig jüngerer. 🙁

  761. Rudi Knoth

    @Jocelyne Lopez 22. Januar 2019 um 13:54

    Beim Zwillingsparadoxon und dem ihm ähnlichen Uhrenparadoxon (eine Uhr bewegt sich von einer synchronen Ur zur anderen) werden folgende Punkte nicht beachtet:

    1 Die „langsamer gehenden“ Uhren werden nicht von den Beobachter bei den Uhren festgestellt sondern im Inertialsystem, in dem die Beobachter gegenüber den jeweiligen Uhren ruhen.

    2. Wenn man sich die von den Beobachtern registrierten Zeitsignalen ansieht, sieht die Sache schon anders aus. Dies wird für das Zwillingsparadoxon im Artikel von Herrn Schulz mit der Überschrift „Mit dem Dopplereffekt Relativität durchschauen“ beschrieben.

    3. Wenn manch schon mit der Beschreibung der „nachgehenden Uhren“ aus dem Inertialsystem des „reisenden“ Zwilling beschreibt, dann sollte man die Relativität der Gleichzeitigkeit nicht vergessen.

  762. Jocelyne Lopez

    @ Rudi Knoth – Nr. 761:

    Schon wieder ist Ihre Antwort verklausuliert. 🙁

    Die Konstellation des berühmten Zwillingsparadoxons, worauf die SRT basiert, ist ganz einfach und beruht auf dem Relativitätsprinzip Einsteins:

    – Der Zwilling B sieht aus der Ferne die Uhr seines Bruders A langsamer laufen als seine eigene Uhr.
    – Der Zwilling A sieht aus der Ferne die Uhr seines Bruders B langsamer laufen als seine eigene Uhr.

    Die Frage, die ich gestellt habe lautet:

    Sind Sie persönlich der Meinung, dass die beiden Uhren gegenseitig tatsächlich langsamer laufen, oder sind Sie der Meinung, dass die Uhren aus der Sicht der beiden Brüder gegenseitig langsamer zu laufen scheinen?

    Ist es Ihrer Meinung nach Schein oder Sein?

    NB: Albert Einstein selbst hat hier keine feste Meinung: In seiner Artikel 1905 spricht er abwechselnd von „Sein“ und von „Schein“.

  763. Rudi Knoth

    @Jocelyne Lopez 22. Januar 2019 um 21:03

    Die Konstellation des berühmten Zwillingsparadoxons, worauf die SRT basiert, ist ganz einfach und beruht auf dem Relativitätsprinzip Einsteins:

    – Der Zwilling B sieht aus der Ferne die Uhr seines Bruders A langsamer laufen als seine eigene Uhr.
    – Der Zwilling A sieht aus der Ferne die Uhr seines Bruders B langsamer laufen als seine eigene Uhr.

    Hier sollte erstmal geklärt werden, was die Aussage „Zwilling A sieht aus der Ferne die Uhr seines Bruders langsamer laufen“ bedeutet.

    Zuerst empfängt jeder der Brüder Zeitimpulse, die wegen des Dopplereffektes während der Hinreise verlangsamt sind und während der Rückreise beschleunigt sind. Dieser Dopplereffekt ist dabei symmetrisch. Die empfangenen Zeittakte sind daher tatsächlich scheinbar verlangsamt oder beschleunigt. Dazu kommt noch, daß der „ruhende“ Zwilling die „schnelleren “ Impulse des reisenden Zwilling erst dann empfängt, wenn der reisende Zwilling schon ein gutes Stück seiner Reise zurückgelegt hat. In dem Sinne sind die Signale der „fernen“ Zwillinge nur scheinbar.

  764. Jocelyne Lopez

    @ Rudi Knoth – Nr. 763: „Zuerst empfängt jeder der Brüder Zeitimpulse, die wegen des Dopplereffektes während der Hinreise verlangsamt sind und während der Rückreise beschleunigt sind.
    .
    .
    ???????

    Kein Lichtimpuls zwischen den beiden Brüdern wird „verlangsamt“ oder „beschleunigt“. Wie kommen Sie denn darauf?? Einstein postuliert nämlich ausgerechnet, dass das Licht sich in allen Richtungen stets mit einer konstanten Geschwindigkeit c ausbreitet! Wie kommen Sie dann auf die Idee, dass ein Lichtsignal zwischen den zwei Brüdern „verlangsamt“ oder „beschleunigt“ wird??

    Es gibt zwischen den beiden Brüdern zu jedem Zeitpunkt immer nur eine einmalige Distanz, egal ob sie sich voneinander entfernen oder zueinandern nähern, denn es kann logischerweise nur einen einmaligen räumlichen Abstand zwischen zwei Objekten zu einem einmaligen Zeitpunkt geben. Ich hoffe, dass Sie hier zustimmen.

    Wenn also Zwilling B ein Signal dem entfernten Zwilling A schickt, wird das Signal genau um die selbe Dauer von Zwilling A verspätet empfangen (wegen Lichtlaufzeit) wie das Signal von Zwilling A von Zwilling B verpätet empfangen wird. Es gibt gemäß postuliertem Relativitätsprinzip Einsteins jederzeit absolute Symmetrie zwischen den ausgetauschten Signalen, denn es gibt jederzeit nur eine einzige Distanz zwischen den Zwillingen und eine einzige Lichtgeschwindigkeit.

    NB: Natürlich wissen die Zwillinge beim Empfang der verspäteten Signale, dass ihre Uhren nicht gegenseitig langsamer laufen (vorausgesetzt sie frönen nicht dem irrationalen Weltbild eines Joachim Schulz 😉 ), sondern dass es sich lediglich um eine Wahrnehmungstäuschung handelt, denn sie wissen ja von der Laufzeit des Lichts.

  765. Rudi Knoth

    @Jocelyne Lopez 23. Januar 2019 um 09:51

    Kein Lichtimpuls zwischen den beiden Brüdern wird „verlangsamt“ oder „beschleunigt“. Wie kommen Sie denn darauf?? Einstein postuliert nämlich ausgerechnet, dass das Licht sich in allen Richtungen stets mit einer konstanten Geschwindigkeit c ausbreitet! Wie kommen Sie dann auf die Idee, dass ein Lichtsignal zwischen den zwei Brüdern „verlangsamt“ oder „beschleunigt“ wird??

    Es wird natürlich nicht die Geschwindigkeit der Signale zwischen den Zwillingen verringert oder erhöht, sondern der zeitliche Abstand zwischen den einzelnen Zeitsignale beim Empfänger wegen des Dopplereffekts. Genau das sieht aber jeder der Zwillinge vom Anderen.

  766. Jocelyne Lopez

    @ Rudi Knoth: „Es wird natürlich nicht die Geschwindigkeit der Signale zwischen den Zwillingen verringert oder erhöht, sondern der zeitliche Abstand zwischen den einzelnen Zeitsignale beim Empfänger wegen des Dopplereffekts.
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    Der räumliche Abstand zwischen den beiden Brüdern ist jederzeit einmalig gleich. Bei konstanter LG kann der zeitliche Abstand demzufolge nur jederzeit einmalig gleich sein. Ein Bruch der Symmetrie, sowohl räumlich als auch zeitlich, pflanzt einen grundlegenden Widerspruch in der Theorie ein, der zu ihrer Inkonsistenz führt, so daß die Theorie ad acta zu legen ist.

  767. Rudi Knoth

    @Jocelyne Lopez 23. Januar 2019 um 11:32

    Der räumliche Abstand zwischen den beiden Brüdern ist jederzeit einmalig gleich. Bei konstanter LG kann der zeitliche Abstand demzufolge nur jederzeit einmalig gleich sein. Ein Bruch der Symmetrie, sowohl räumlich als auch zeitlich, pflanzt einen grundlegenden Widerspruch in der Theorie ein, der zu ihrer Inkonsistenz führt, so daß die Theorie ad acta zu legen ist.

    Bei der Hinreise ist es klar, daß beide Brüder dieselbe Rotverschiebung erfahren. Bei der Rückreise kommt dann die Asymmetrie dadurch zustande, weil für den reisenden Zwilling die Blauverschiebung sofort auftritt, während für den zurückbleibenden Zwilling diese erst dann gemessen wird, wenn der reisende Zwilling schob ein Stück unterwegs ist. Dies hat Herr Schulz in seinem Beitrag „Mit dem Dopplereffekt die Relativität durchschauen“ beschrieben.

  768. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    22. Januar 2019 um 11:40

    „Ich sehe das mit den gegeneinander nachgehenden Uhren so, daß jede der Beobachter ruhend zu einer der Uhren die Zeitstempel (Uhrenanzeige) der anderen Uhr nach einer Laufzeitkorrektur in einem größeren Zeitabstand ankommend „sieht“ als die Zeitstempel angeben. Wenn sich die Uhren „treffen“ sehen dann die Beobachter bei diesen Uhren unterschiedliche Uhrzeiten, die den aktuellen Zeitstempel entsprechen, weil es keine Laufzeit gibt.Man kann dies als“scheinbar“ bezeichnen.“

    Was macht man mit Leuten, die in ihrer „Not“ völlig widersinniges Zeug behaupten?

    Argumente nützen da ja nichts. Wie soll man gegen Widersinn argumentieren?

  769. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    22. Januar 2019 um 20:40

    „1 Die „langsamer gehenden“ Uhren werden nicht von den Beobachter bei den Uhren festgestellt sondern im Inertialsystem, in dem die Beobachter gegenüber den jeweiligen Uhren ruhen.“

    Schon wieder am Nebelwerfen? „Inertialsystem“ ist hier völlig irrelevant. Was für eine Pseudounterscheidung führen Sie denn hier ein. Der Beobachter ruht gegenüber der Uhr. Punkt.

    „2. Wenn man sich die von den Beobachtern registrierten Zeitsignalen ansieht, sieht die Sache schon anders aus. Dies wird für das Zwillingsparadoxon im Artikel von Herrn Schulz mit der Überschrift „Mit dem Dopplereffekt Relativität durchschauen“ beschrieben.“

    Soso. Und wird dadurch der Unsinn besser? In Ihrer Welt mag das ja so sein, Wahrheit per Akklamation durch passende Verkünder/Gurus/Spiritisten …

    „3. Wenn manch schon mit der Beschreibung der „nachgehenden Uhren“ aus dem Inertialsystem des „reisenden“ Zwilling beschreibt, dann sollte man die Relativität der Gleichzeitigkeit nicht vergessen.“

    Also so langsam werden Sie mir unheimlich. Warum sollte man etwas nicht vergessen was es gar nicht gibt? Aber Sie wollen ja nicht auf die offensichtliche Widerlegung anhand des Wiki-Beispieles eingehen. „Feigheit vor dem Feind“ oder Einsicht in die Unmöglichkeit des eigenen Standpunkts?

  770. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    23. Januar 2019 um 08:16

    „Zuerst empfängt jeder der Brüder Zeitimpulse, die wegen des Dopplereffektes während der Hinreise verlangsamt sind und während der Rückreise beschleunigt sind.“

    Wieder nur Ausflüchte. Herr Knoth scheint zunehmend verzweifelt. Rationalität und verhandelbare Argumente sind kaum noch zu erkennen.

    Wie oft muss man eigentlich noch wiederholen, dass instantane Beobachtungen völlig irrelevant sind? Beobachtungseffekte werden von verständigen Menschen eliminiert/ „herausgerechnet“, das Abstraktions-Vermögen der Beteiligten von Schein-Effekten sollte im wissenschaftliche Kontext Voraussetzung sein. Verhandeln wir hier Wissenschaft oder Erlebnis-Aufsatz?

    Hält Herr Knoth eine in der Ferne stehende Person für klein, oder erkennt er, dass dies ihm nur aufgrund der Perspektive so scheint? Glaubt Herr Knoth, das Martinshorn eines vorbei fahrende Krankenwagens ändere wegen ihm seine Frequent, oder weiß er, dass ihm das nur aufgrund des Doppler-Effekts so scheint?
    Kann Herr Knoth beobachtungsbedingte Schein-Effekte von den realen Tatsachen und Bedingungen am Beobachtungsgegenstand unterscheiden, oder kann er nicht?

    Es ist auch sehr bezeichnend, dass Herr Schulz die weitere Diskussion um Effekte und Schein-Effekte unterdrückt hat, während ein völlig schwachsinniger Herr-Senf-Kommentar dazu natürlich stehen bleiben durfte. Böswillige Verdummer aktiv und gezielt an ihrem Werk!

  771. Albrecht Storz

    PS zu letzter Post:

    die Relativitäts-Verdummer müssen diese unklare Begriffsbildung um Schein und Sein gezielt aufrecht erhalten, da sie sich sonst, absolut zurecht, auf verlorenem Posten sehen.

  772. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    23. Januar 2019 um 11:00
    „Es wird natürlich nicht die Geschwindigkeit der Signale zwischen den Zwillingen verringert oder erhöht, sondern der zeitliche Abstand zwischen den einzelnen Zeitsignale beim Empfänger wegen des Dopplereffekts. Genau das sieht aber jeder der Zwillinge vom Anderen.“

    So. Und? Jeder weiß über die Signallaufzeiten Bescheid. Was für eine weltbewegende Erkenntnis sollen wir nun daraus ziehen? Durch den Doppler-Effekt werden Signallaufzeiten zwischen zueinander bewegten Beobachtern verändert, „verzerrt“, beschleunigt oder verzögert. Genau so ist es, und nicht mehr.

    Wie genau soll dieser Schein-Effekt nun auf die Alterung der Beobachter o