Luitpold Mayr – Theorie der Zeit

Ein Buch von Luitpold Mayr, einem in unserer Webseite langjährigen Autor und Kommentator:

Theorie der Zeit
Luitpold Mayr
Verlag epubli; Auflage: 2 (4. Januar 2017)
Amazon

 

Aus dem Klappentext des Buches:

„Was ist Zeit und ist sie relativ? Dieses Buch soll einen Beitrag dazu leisten, einige Irrtümer über die Zeit zu überwinden. Es geht um die Zeit, die als Maßeinheit definiert wird oder als messbar verstanden wird und meist als physikalische Zeit bezeichnet wird. Teil 1 enthält einen kurzen Überblick über die historische Entwicklung des Zeitbegriffs und behandelt Einzelfragen der Zeittheorie. Als Kernstück des Buches wird eine neue Theorie der Zeit vorgestellt. Sie versteht die Zeit als eine Denk- und Ordnungsstruktur des Verstandes und versucht den Zusammenhang zwischen Zeit und äußerer Realität zu erklären. Da die Theorie im Widerspruch zum wissenschaftlichen Mainstream steht, folgt als Teil 3 die philosophische und mathematische Kritik von Einsteins Relativität der Zeit.“

Meine Rezension bei Amazon (Jocelyne Lopez):

Dieses Buch über die Vorstellung der „Zeit“ in der Geschichte, im Alltag, in der Physik und in der Relativitätstheorie Einsteins ist unglaublich informativ und ich kann es nur wärmstens empfehlen, sowohl für interessierte naturwissenschaftliche Laien, als auch für Schüler, Studenten, Lehrer und Physiker. Wegen seinem umfangreichen Wissen, der Klarheit seines Denkens und seiner prägnanten, allgemeinverständlichen Sprache halte ich den Autor für einen begnadeten Didaktiker. Ich habe viel gelernt mit seiner „Theorie der Zeit“. Unbedingt lesenswert.

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Siehe auch vom Autor in diesem Blog:

Zur Relativität von Bewegung
Kritik der Raumzeit
Das Prinzip der konstanten Lichtgeschwindigkeit wird fallen
Eine Theorie, die aus Paradoxien besteht
Der Zeitbegriff in der Relativitätstheorie

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93 Antworten zu “Luitpold Mayr – Theorie der Zeit”

  1. Nicht von Bedeutung

    Wieso braucht es überhaupt immer ganze Bücher, um hinter das Wesen der Zeit zu kommen?
    Man muss sich nur klar machen, dass Zeit nur ein Konzept ist, mit dem sich Zeitspannen, in denen sich physikalische Vorgänge abspielen, quantitativ beziffern lassen. Die Zeit vergeht Instantframe für Instantframe auch ohne dieses Konzept und man braucht nicht zu glauben, dass man jemals das „Heute“ aus „diese Woche“ entfernen und in „nächste Woche“ einbauen kann. Zeit lässt sich nicht messen, sondern allenfalls relativ über Vergleiche bemessen.

    Sehen Sie – ich brauchte kein Buch, sondern nur einen recht kurzen Absatz.

  2. Jocelyne Lopez

    @ Nicht von Bedeutung

    Man braucht ganze Bücher, weil die Kritik der Einstein-Physik seit 100 Jahren sowohl in den Universitäten als auch in den Medien streng zensiert wird.

    Das dürfte Ihnen schmerzlich bewusst sein, Nicht von Bedeutung, denn auch ganz aktuell werden sowohl Ihre kurzen als auch Ihre längen Absätze zum Beispiel bei der Diskussionsplattform SciLogs / Spektrum der Wissenschaft gelöscht. 😉

    Hier verweise ich zum Beispiel auf Goethe: Man muss das Wahre immer wiederholen…

  3. Luitpold Mayr

    Zunächst möchte ich einen allgemeinen Hinweis anbringen. Ich hatte Jocelyne Lopez vor längerer Zeit gebeten, mein Buch auf dieser Webseite vorzustellen. Leider habe ich es versäumt, J.L. über den aktuellen Stand zu informieren. Voraussichtlich im Januar 2019 wird nämlich eine Neuauflage des Buches erscheinen unter dem Titel „Was ist Zeit und ist sie relativ?“. Andererseits ist es kein Beinbruch falls jemand die alte Fassung kauft oder gekauft hat, weil die wesentlichen Inhalte bezüglich Theorie der Zeit und Relativitätskritik unverändert bleiben.

  4. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez

    „denn … ganz aktuell werden sowohl Ihre kurzen als auch Ihre längen Absätze … gelöscht.“

    Das ist so nicht ganz richtig. Es werden nur Beiträge gelöscht, die nach Herrn Schulz Meinung nicht zum Blog-Thema passen. Herr Schulz konnte mir inzwischen glaubhaft versichern, dass er bereits mehr Beiträge vom Krüger gelöscht hat, als von mir und das wird zukünftig auch so weitergehen, weil ich Herrn Schulz inzwischen anscheinend davon überzeugen konnte, mehr von der RT zu verstehen, als es unseren Pappenheimern lieb ist. Sogar Yukterez im Mahag ist inzwischen beunruhigend ruhig.

  5. Jocelyne Lopez

    @ Nicht von Bedeutung Nr. 4

    Ich mache im Gegenteil die Erfahrung, dass Joachim Schulz in seinen Physikblogs weiterhin grundlos und kommentarlos meine Kommentare löscht, obwohl sie on-topic sind und von anderen Kommentatoren auch angesprochen werden.

    Zum Beispiel nachstehender Kommentar von mir wurde mehrmals von Joachim Schulz kommentarlos gelöscht. Warum?

    Stimmt es, dass bewegte Menschen sich in Bewegungsrichtung verkürzen (Längenkontraktion) und langsamer altern (Zeitdilatation)? Veranschaulicht durch das weltberühmte „Zwillingsparadoxon“.

    Antwort:

    Es ist bereits naturwissenschaftlich erkannt, dass wir uns alle seit dem Tag unserer Geburt dynamisch durch den Kosmos mit Lichtgeschwindigkeit und sogar Überlichtgeschwindigkeit in diversen Bewegungsrichtungen bewegen und … nichts passiert von den Vorhersagen der Relativitätstheorie: Weder altern wir langsamer, noch verkürzen wir uns in Bewegungsrichtungen.

    Auch bewegt sich die Erde mit allen ihrer Inhalten seit Milliarden von Jahren dynamisch durch den Kosmos mit Lichtgeschwindigkeit und sogar Überlichtgeschwindigkeit und nichts passiert von den Vorhersagen der Relativitätstheorie: Weder „altert“ die Erde und alle ihrer Inhalte langsamer, noch verkürzt sie sich in Bewegungsrichtungen. Denn wenn es nach den Berechnungen der SRT so wäre, wäre die Erde seit Milliarden von Jahren dynamischer Bewegung mit c durch den Kosmos so geschrumpft, dass sie zu einem unsichtbaren Materieteilchen verschwunden wäre, mit allen ihrer Inhalten. Wenn es so wäre, wie von der Relativitätstheorie vorausgesagt, würde das Universum mit allen seiner Inhalte nicht existieren, und wir wären alle nicht da, um darüber zu diskutieren. 😉

  6. Luitpold Mayr

    @ Nicht von Bedeutung Nr.1
    Da Sie für sich eine Antwort auf die Frage nach dem Wesen der Zeit gefunden haben, halten Sie Bücher zu diesem Thema anscheinend für überflüssig. Allerdings glaube ich nicht, dass Sie mit drei kurzen Sätzen ohne Begründung und Erläuterung jemanden überzeugen können, der sich ernsthaft mit dem Thema befasst.
    Theorien und Bücher über die Zeit sind notwendig, weil die Zeitkonzepte von Newton, Leibniz und Kant keinen dauerhaften Bestand hatten und weil das relativistische Konzept ein Irrweg ist. Meines Wissens gilt in der akademischen Wissenschaft der Zeitbegriff nach wie vor als ungeklärt. Der viele Unsinn, den man über die sog. physikalische Zeit lesen kann, bestätigt diesen Eindruck.

  7. Luitpold Mayr

    @ Jocelyne Lopez, Nr. 2
    „Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns herum immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht nur von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten.“
    Danke, Frau Lopez, für das Zitat dieser treffenden Worte von Goethe, die von zeitloser Gültigkeit sind.

  8. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyn Lopez:
    Der Grund für die Löschung ist jener, dass Sie in jedem Thema unmittelbar auf die Relativitätstheorie mit all ihren Aspekten zu sprechen kommen. Die RT ist jedoch ein breitgefächertes Thema, welches sich über relativistischen Doppler-Effekt, Längenkontraktion, Zeitdilatation usw. erstreckt. Wenn man also in Themen über ZD die LK kritisiert, ohne dabei ein einziges mal auf die ZD zu sprechen zu kommen, hat dieser Beitrag nicht mehr viel mit dem Thema ZD zu tun – das ist Alles. Aber gerade beim Thema ZD ist es schwierig nicht auch über die LK zu reden, wie Herr Schulz inzwischen wohl auch schmerzlich einräumen muss, sonst wären dort jede Menge mehr Beiträge verschwunden. Er selbst kam ja im Blog selber auch nicht umhin, über die LK schreiben zu müssen. Ihre Beiträge enthalten vermutlich zu viel Allgemeinkritik an der RT, die man überall anbringen kann, wo es um LK, ZD, relativistischen Doppler u.Ä. geht.

  9. Jocelyne Lopez

    @ Nicht von Bedeutung Nr. 8

    Der Grund für die Löschungen in den Blogs von Joachim Schulz bei SciLogs liegt einfach an Zensur und Hilflosigkeit. Soeben hat er auch wieder einen Kahlschlag bei den Kommentaren in seiner letzten Diskussion veranstaltet und mehr als die Hälfte gelöscht (einschließlich Kommentaren von Ihnen): von 112 auf 49 Kommentaren.

    Wenn Sie aber glauben, dass Ihnen, Nicht von Bedeutung, gelungen ist, Joachim Schulz oder irgendeinen Blogger der Mainstream-Physik mit irgendeinem Argument in Ihren Kommentaren überzeugt zu haben, dann sind Sie einfach naiv… 😉

    Joachim Schulz und die anderen Physikblogger bei SciLogs wollen auch gar nicht von der Relevanz der kritischen Hinterfragung der Einstein-Physik überzeugt werden, und schon gar nicht eine faire wissenschaftliche Debatte führen und ermöglichen, und schon gar nicht Aufklärung betreiben. Sie sind da, um die Leserschaft zu vernebeln und irrezuführen, und zwar auf strenger Anweisung der Redaktion von SciLogs/Spektrum der Wissenschaft als Sprachrohr der Mainstream-Physik.

  10. Nicht von Bedeutung

    @Luitpold Mayr:
    Ich bin mir nicht sicher, ob meine Antwort nur für mich passt – fakt ist, dass man einen wissenschaftlichen Konsenz über Zeit finden muss. MMn hat Zeit nur ein Wesen – sie vergeht. Dabei stellt sich nicht die Frage, ob Zeit existiert, sondern allenfalls wie sie existiert – nämlich ideell als Konzept und das bedeutet, dass Zeit weder etwas Objektives noch gar etwas Materielles vorzuweisen hat. Zeit ist auch keine Bewegung, denn im Gegensatz zur Zeit hat Bewegung schon mal etwas Objektives an sich. Deswegen stellt sich auch nicht die Frage, ob wir – evtl. mit Lichtgeschwindigkeit – in bzw. durch die Zeit bewegen, denn man bewegt sich allenfalls mit ihr. Zeit ist ganau nur das, was man daraus macht und wenn man artig zwischen Zeit und Zeitmessung unterscheidet, wird man feststellen, dass sich Zeit nur sehr unzuverlässig, mit anderen Worten gar nicht wirklich messen lässt – kein Wunder, dass sich Wissenschaftler über das Wesen einer in irgendeiner Form objektiv oder gar materiell gewordenen Zeit uneinig sind.
    Außerdem liest man nicht nur viel Unsinn über die Zeit, man treibt auch Unsinn damit. Man definiert z.B. Strecken über die Zeit und die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum, wobei die Vakuumlichtgeschwindigkeit hier nicht mal das Problem ist. Das eigentliche Problem ist, dass Strecken auf die Art zu ihren eigenen „Krankheiten“ – z.B. Abhängigkeit von Druck und Temperatur – auch noch die „Krankheiten“ der Zeit – Abhänigkeit von Gravitation und Bewegung – erbt. Was also muss man zuerst (wieder) ändern, wenn man hinter „das Wesen der Zeit“ kommen will?

  11. Jocelyne Lopez

    @ Nicht von Bedeutung Nr. 8 : „Der Grund für die Löschung ist jener, dass Sie in jedem Thema unmittelbar auf die Relativitätstheorie mit all ihren Aspekten zu sprechen kommen.“

    NB: Zur Information über die Zensur-Politik bei Scilogs:

    Über die SciLogs-Blogger, die sich der Anweisung der Redaktion beugen, keine kritische Hinterfragung der Einstein-Physik zu dulden bzw. unter normalen Bedingungen zu ermöglichen, habe ich aufgrund meiner 10-jährigen Erfahrung der Diskussionsplattform Scilogs/Spektrum der Wissenschaft kürzlich detaillierter berichtet, und zwar im letzten Blog von Prof. Helmut Wicht über seine profane Engelserscheinung am Seziertisch, siehe hier meinen Kommentar vom 2. Dezember 2018 um 8:33 Uhr.

    Ich werde jedoch demnächst dieses Problem der Zensur und der gezielten Verhinderung von sachlichen und zivilen Austauschen über die Einstein-Physik gesondert in unserem Blog thematisieren.

  12. Albrecht Storz

    nichtvonbedeutung

    was spielen Sie eigentlich für eine Rolle? Sie verteidigen Herr Schulz‘ Zensurorgien (und es ist Zensur, wenn immer ganz bestimmte Gedanken unterdrückt werden), andererseits generieren Sie sich als ein Mensch mit einer gewissen Kompetenz in RT und als Kritiker dieser, ohne irgendwo etwas konsistent dagegen vorbringen zu können oder zu wollen. Sind Sie ein Strohmann?

  13. Jochim Blechle

    Ich hatte mal zum Thema „Zeit“ folgenden Beitrag geschrieben:

    Interessant, was da alles irgendwo geschrieben steht:
    Nachdem Albert Einstein schon vor fünfzig Jahren deutlich machte, dass nach seiner Überzeugung als Physiker Zeit nur eine Illusion sei, scheint sich diese Erkenntnis einem Bericht des Wissenschaftsjournals „bild der wissenschaften“ zufolge (Heft 1 / 2008) jetzt zunehmenden auch bei den heutigen Physikern durchzusetzen. Bislang wurde Einsteins Zeitillusion von den meisten Physikern nur als ein mentaler Ausrutscher des Meisters angesehen. Das ist umso erstaunlicher, als es sich hierbei um eine direkte Konsequenz der speziellen Relativitätstheorie handelt. Auszug aus „bild der wissenschaften“: „…Dieser Fluss der Zeit ist uns sehr vertraut und zugleich äußerst rätselhaft – aber trotzdem wohl eine blanke Illusion. Denn immer mehr Physiker und Philosophen kommen zu dem Schluss, dass es die Zeit objektiv überhaupt nicht gibt.“

    Wenn es die Zeit gibt es objektiv nicht gibt, worüber reden wir dann eigentlich?
    Mir fehlt eine abschließende Definition der Zeit und mich wundert immer wieder, dass man dazu nicht in der Lage ist.
    Das dürfte man hier schon erwarten!!!!
    Letztendlich gibt es auch wegen der fehlenden Zeitdefinition immer noch extrem gescheite Leute, die darüber nachdenken, wie sie ihre seit Jahren tote Großmutter noch erschießen können, bevor diese Kinder geboren hat.
    Ein Wissenschaftsskandal vom Allerfeinsten ist das!!!!!
    ________________

    Man kann „Zeit“ in einem Satz allumfassend definieren, vorausgesetzt man begreift, was „Zeit“ eigentlich ist.
    Eine umfassende/allgemeingültige Definition empfehle ich auch L.M.

    Zur „Zeit“ gibt es keine brauchbare Alternative. Der Begriff „Zeit“ hat sich als solcher dermaßen tief in den Köpfen verankert, dass er dort nicht mehr entfernt werden kann. Schon gar nicht bei den Physikern, denen mit der verselbstständigten und vergegenständlichten „Zeit“ ein gut handhabbares „Werkzeug“ zur Verfügung steht – was sie aber eben nur in Ausnahmefällen begreifen.

    Deswegen helfen da auch keine dicken Bücher, egal wie gut (oder schlecht) sie sind.
    Entweder man will es selbst begreifen, da können Bücher durchaus hilfreich sein.
    Oder man lässt es sein, weil man es- aus welchen Gründen auch immer – nicht will und bleibt bei Agitation und Propaganda.

  14. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez: einschließlich Kommentaren von Ihnen

    Ja, das ist sein gutes Recht – ich habe nichts dagegen. Bei Einigen, die er von mir gelöscht hat, habe ich sogar damit gerechnet. Das ist aber keine Zensur – kann es nicht aein, weil sachlichere Kritik ja nicht gelöscht wird. Sachlich ist dabei dass, was Herr Schulz als sachlich empfindet.

    Wenn Sie aber glauben, dass Ihnen, Nicht von Bedeutung, gelungen ist, Joachim Schulz oder irgendeinen Blogger der Mainstream-Physik mit irgendeinem Argument in Ihren Kommentaren überzeugt zu haben, dann sind Sie einfach naiv

    Es geht nicht in erster Linie darum, jemanden von seinen Ansichten zu überzeugen oder für seine Ansichten zu missionieren – es geht viel mehr darum, Probleme unbefangen logisch zu erfassen und seine Ansichten darüber zu teilen. Dann wird es Leute geben, die diesen Ansichten folgen können und Leute, die es halt nicht können. Auf der einen Seite gibt es Studenten, die stur den ganzen Unsinn pauken, den sie vorgesetzt bekommen und auf der anderen Seiten nur wenige, die wagen, das gepaukte auch zu hinterfragen. Die, die nicht studieren, können sich ganz unbefangen eine Meinung bilden und die Probleme aus anderen Blickwinkeln betrachten, was zu Lösungswegen, wie den Meinen führt. Wenn man diese Dinge nicht ebenso unbefangen betrachtet oder betrachten kann, weil man von etwas Anderem überzeugt ist, wird man es nicht verstehen und zu Letzteren gehört z.B. auch M. Krüger.
    Einerseits sehe ich, dass Herr Schulz sehr viel mehr vom Krüger als von mir gelöscht hat und andererseits hat er Krüger auch direkt mitgeteilt, dass ich seiner Ansicht nach mehr von der RT verstanden habe, als Krüger. Zumindest ist Herr Schulz einer der wenigen – um nicht zu sagen zur Zeit der Einzige – der sachliche Kritik überhaupt zulässt. Eine die RT zersetzende Kommunikation ist mit 0815-Mainstream-Lemmingen und/oder Inquisitoren der Einsteinschen Lichtkirche eh‘ nicht möglich, aber Herr Schulz gehört meiner Ansicht nach, nicht wirklich dazu.
    Und weil letztendlich überall so viel zu Lesen ist, von dem kaum einer weiß, was davon Unsinn ist und was nicht, muss man halt mal damit anfangen, nachzudenken, welche Argumente logisch und plausibel sind und welche nicht. Die Floskeln, wo habe man das gelesen oder wo wird das (schriftlich) belegt, sind nicht ausschlaggebend – da kann man Bücher schreiben, so viel man will.

    Und noch etwas. Am allerwenigsten bringt es etwas, wenn sich „Kritiker“ gegenseitig auch noch zerfleischen, wie z.B. Ernst, Kurt, Harald, All, McDaniel77, Jan, Rafael Haumann und noch Andere vom Mahag oder ViaVeto. Es kann nicht jeder exzellenter sein, als alle Anderen. Ich erhebe keinen Anspruch, als Einziger richtig zu liegen, dass soll jeder, der sich dazu in der Lage sieht, selbst nachvollziehen.

  15. Nicht von Bedeutung

    @Albrecht Storz:
    Ich betrachte die Löschung mancher Beiträge nicht als Zensur. Meine kritischen Gedanken unterdrückt Herr Schulz ja auch nicht.
    Was heißt eigentlich
    ohne irgendwo etwas konsistent dagegen vorbringen zu können oder zu wollen
    Was wäre denn für Sie denn konsistent? Etwa dass zu einer offensichtlichen, durch H&K bestätigten Zeitdilatation zwingend eine Längenkontraktion gehört? Nö – ist nicht der Fall. Vor dem Flug gingen die Uhren synchron, nach dem Flug nicht mehr. Für Strecken jedoch gilt stets vor dem Flug ist nach dem Flug. Folglich geschieht während einer Bewegung nur etwas mit den Uhren, nicht aber mit den Strecken. Wer das nicht einsieht, sollte, wie es Herr Schulz jüngst vorschlug, seine Hausaufgaben machen.

  16. Jocelyne Lopez

    @ Nicht von Bedeutung Nr. 14 und Nr. 15

    Wenn Sie die Löschorgien des Herrn Schulz in seinen Blogs nicht als Zensur betrachten und es Ihnen auch nichts ausmacht, wenn er Ihre eigenen Beiträge löscht, würde ich empfehlen, dass Sie im Blog von Joachim Schulz zum Vortragen Ihrer Gedanken und Überlegungen bleiben.

    Hier bei uns ist es eher gedacht als ein Platz für die Kommentatoren, die darüber zu recht frustriert sind, von Joachim Schulz mit seinem speziellen „Hausrecht“ gelöscht, herabgesetzt, disqualifiziert und herauskomplimentiert zu werden.

    Außerdem ist unser Blog auch nicht der Platz, um hier die endlosen postpubertären Polemiken aus dem Internet zu übertragen (Mahag und ViaVeto???), wie Sie es leider auf SciLogs getan haben. Auf diesem Niveau soll unser Blog nicht geführt werden.

  17. Jocelyne Lopez

    @ Joachim Blechle – Nr. 13 „ Mir fehlt eine abschließende Definition der Zeit und mich wundert immer wieder, dass man dazu nicht in der Lage ist.
    Letztendlich gibt es auch wegen der fehlenden Zeitdefinition immer noch extrem gescheite Leute, die darüber nachdenken, wie sie ihre seit Jahren tote Großmutter noch erschießen können, bevor diese Kinder geboren hat.

    .

    Ich habe eine ganz pragmatische und brauchbare Definition der „Zeit“ für die Physik vorgeschlagen – die allerdings im SciLogs Physikblog von Joachim Schulz über die Zeitdilatation gelöscht wurde.

    Und zwar ist die „Zeit“ in der Physik meiner Meinung nach ganz gut definiert mit dem Begriff „Zeitdauer“, den sogar Einstein selbst in seiner SRT verwendet hat.

    Der Begriff „Zeitdauer“ ist nämlich von jedermann verständlich, sowohl im Alltag als auch in der Physik:

    Eine Zeitdauer ist der zeitliche Abstand zwischen zwei Ereignissen.

    Und es kann nur eine einzige Zeitdauer zwischen zwei Ereignissen geben, sodaß es völlig unsinnig ist von einer „Zeitdilatation“ zu sprechen. 🙁

  18. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    „Auf diesem Niveau soll unser Blog nicht geführt werden.

    Dann muss ich gleich mal fragen, auf welchem Niveau denn dann? Schwebt es Ihnen vor, dass hier Jeder zu allem was ihr hier produziert, ja und Amen sagt? Dann seid ihr ja nicht besser, als die Leute, die ihr kritisiert. Prinzipiell würde dann ja auch ich hier zu den Kritisierten gehören – aber das ich zu den Kritisierten gehöre, ist ja nichts Neues für mich. Jeder ist von sich aus halt exzellenter als alle anderen.

    Und was heisst eigentlich postpubertäre Polemik? Man könnte glatt annehmen, dass Herr Schulz Ihre und Herrn Storz Beiträge auch nur als postpubertäre Polemik empfindet und sie deswegen löscht – tatsächlich löscht er aber nur, wie gesagt, was seiner Meinung nach nicht zum Thema passt. Auf SciLogs habe ich mich nur gegen die postpubertäre Polemik vom Krüger gewehrt und all dies wurde gelöscht, was wohl auch verständlich ist.

    Btw. was wollen Sie denn dagegen tun, wenn ich mich hier genauso verhalte, wie auch bei SciLogs? Mich sperren? Dann wären Sie ein weiteres mal nicht besser, als jene, die Sie kritisieren. Nur leider sperren Sie sich auf die Art auch gegen jegliche Vermittlingsversuche.

  19. little Louis

    @ N.VB. und zu:
    ..Zeit ist auch keine Bewegung, denn im Gegensatz zur Zeit hat Bewegung schon mal etwas Objektives an sich. „ (Zitatende)

    Es wird (philosophisch) schon lange darüber diskutiert, ob die Frage, was etwas „eigentlich“ sei nicht sinnlos oder irgendwie ohne Belang ist.

    Es ist aber nun mal realphysikalisch so, dass Zeitabläufe (irgndwie) immer mit Bewegungsabläufen „verbacken“ zu sein scheinen.
    Zum Beispiel vergeht für Systeme (oder Strukturen) irgendwelcher Art vermutlich (zumindest für sie selbst ) keine zeit, solange alle Systembewegungen absolut eingefroren sind.
    Das betrifft zum beispiel die Erosion eines Felsen. Haben Sie in diesen etwas „codiert“ und absolut nicht bewegt oder ändert sich mehr an dessen „System“ bzw . dessen Struktur, dann ist nicht nur der Fels, sondern auch Ihre Codierung Quasi „zeitlos“ . Das das bis in alle Ewigkeit. Zumindest in eine Ewigkeit der Bewegungslosigkeit. Für den Fels und ihren Code existiert dann kein „Zeitablauf“ mehr.

    Also muss „Zeit “ doch auch etwas Grundlegendes mit Bewegung zu tun haben,

    Zum Schulz- Blog:

    Er löscht Sie vermutlich nur deswegen nicht, weil sie ihm die Zeitdilatation nicht wegnehmen wollen. (-:

  20. Jocelyne Lopez

    @ Nicht von Bedeutung – Nr. 18: „Btw. was wollen Sie denn dagegen tun, wenn ich mich hier genauso verhalte, wie auch bei SciLogs? Mich sperren? Dann wären Sie ein weiteres mal nicht besser, als jene, die Sie kritisieren. Nur leider sperren Sie sich auf die Art auch gegen jegliche Vermittlingsversuche.“
    .
    Ich stelle seit nahezu 15 Jahren im Internet die Kritik der Speziellen Relativitätstheorie vor, und zwar sowohl direkt durch Vermittlung der kritischen Arbeiten der unzähligen Kritiker weltweit seit 100 Jahren (wie zum Beispiel hier in diesem Blog-Artikel mit den Arbeiten von Luitpold Mayr), als auch durch mit eigenen Worten formulierten kritischen Argumenten.

    Ich vermittle die Kritik der Speziellen Relativitätstheorie seit 15 Jahren im Internet, so gut ich kann und so viel ich dazu zugelassen werde ohne zensiert zu werden. Wenn Sie es besser können, tue Sie es. 😉

  21. little Louis

    @ N.v. B
    Ich bin mir fast sicher, dass Schulz meinen Kommentar auch dann löscht, wenn ich einfach einen Text von Ihnen, den er vorgestern zugelassen hat, per c&p übernehme und unter meinem nick erneut bei ihm poste.
    Aber leider kann ich das Experiment jetzt nicht mehr durchführen, weil er (und seine Helfershelfer ) hier verrmutlich mitlesen und das Experiment in dem Moment „verbrennt“, wenn J.L diesen Kommentar hier online stellt.

    Von mir löscht er inzwische zeitnah alles, sogar Kommentare, die sich auf aktuelle Spektrum- Artikel zur verifikation der Rts beziehen.
    Ich habe mir die Mühe gemacht in den letzten beide Tagen die Mühe gemacht, nach dem Erscheinen der meisten Kommentare im Kommentarverlauf eine „Sicherung des letzten teils des Verlaufs abzuspeichern. Viele gelöschte Kommentare haben sich auf vorherige Texte von Ihnen bezogen.Und bei weitem nicht alle lagen außerhalb der Blogthematik.

    Aber allmählich habe ich (wieder mal) „die Schnauze voll. Und das ist das Ziel der Herren bei silogs. Wird sich aber irgeneinmal für den Verlag „rächen“. Da bin ich fast (!) sicher.
    Und nur nebenbei:
    Auch Macron hat geglaubt, er könne die „Meinung“ seiner Untertanen mit sehr viel Geld für Pulicity unter Kontrolle halten.Nicht alle fallen heute mehr auf die Sabotage von (legitimem) „Protest“ durch Gewaltprovokateure herein. Das nutzt sich irgendwann ab.

  22. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyn Lopez: „Wenn Sie es besser können, tue Sie es.

    Können Sie englisch? Es gibt Leute, die es besser machen – Dissident Science, Science Woke und John Chappells Natural Philosopy Society. Da wird nicht bloß Kritik von vor bis zu 100 Jahren wiedergekäut, sondern dort treffen sich kritische Denker, die neue Modelle und Ideen vorstellen. Kurz gesagt, es wird an einer Lösung gearbeitet, statt nur stumpf kritisiert. So etwas würde ich mir auch im deutschen Raum und deutscher Sprache wünschen, aber warum sollte gerade ich eine solche Plattform ins Leben rufen? Ich brauche keine Selbstdarstellungsplattform. Ich veröffentliche höchstens meine Theorie, aber sich darüber unterhalten und/oder sie auseinandernehmen soll man gefälligst woanders.

  23. Jocelyne Lopez

    @ Nicht von Bedeutung Nr. 22:

    Wir arbeiten seit mehr als 10 Jahren zusammen mit der Chappells Natural Philosophy Society (ehemals NPA) und wenn Sie in unserem Blog stöbern, werden Sie eine ganze Menge von Autoren aus der US-amerikanischen „Dissident Science“ finden, die wir hier vermittelt haben. Wir sind auch in persönlichen Kontakten mit David de Hilster, der unsere Unterstützung in Deutschland stets geschätzt hat.

  24. Nicht von Bedeutung

    @little Louis: Es wird (philosophisch) schon lange darüber diskutiert, ob die Frage, was etwas „eigentlich“ sei nicht sinnlos oder irgendwie ohne Belang ist.

    [……….] Moderationshinweis: Ein Zusammenhang und ein Link zu einem anonymen Teilnehmer aus der polemischen Szene wurde gelöscht. [………]

    Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es verschiedene Formen der Existenz gibt, ob sie nachweisbar sind oder nicht. MMn kann alles entweder als Konzept, objektiv oder materiell existieren aber niemals als irgendwelche Mischformen davon. Die wohl prominenteste Mischform einer solchen Existenz ist wohl die strukturiert stoffliche Mathematik – genannt Raumzeit.

  25. Jocelyne Lopez

    Nicht von Bedeutung – Nr. 22:

    “Können Sie englisch? Es gibt Leute, die es besser machen – Dissident Science, Science Woke und John Chappells Natural Philosopy Society. Da wird nicht bloß Kritik von vor bis zu 100 Jahren wiedergekäut, sondern dort treffen sich kritische Denker, die neue Modelle und Ideen vorstellen.“
    .

    Auch die von Ihnen geschätzten US-amerikanischen Kritiker aus der John Chappells Natural Philosophy Society (ehemals Natural Philosophy Alliance NPA) waren sich nicht zu schaden, um 2011 zum 100-jährigen Jubiläum des weltberühmten und ewig wiedergekäuten Zwillingsparadoxons die umfangreichste und professionellste Studie zu initiieren, die je über dieses Paradoxon in der Geschichte der Physik geschrieben wurde, siehe Twin Paradox

    Der dazu gehörige Offene Brief an die internationale Wissenschaftsgemeinde wurde unterschrieben von mehr als 1000 Wissenschaftlern aus der ganzen Welt, darunter auch von zahlreichen Wissenschaftlern aus Deutschland, die wir zur Unterstützung dieser einmaligen Initiative in unserem Blog beworben haben.

    Die Citation- und Autorenquellen umfasst mehr als 100 Namen von hochqualifizierten Wissenschaftlern aus der ganzen Welt.

    Es gibt keinen einzigen kritischen Aspekt dieses Paradoxons, keinen einzigen, der nicht fachlich hochqualifiziert behandelt wurde, dazu ist seitens der Kritiker nichts ausgelassen worden, dazu ist nichts hinzuzufügen.

    Wir haben unseren amerikanischen Freunden ihre Einladung an das Albert Einstein Institut in Deutschland zur wissenschaftlichen Debatte vermittelt (Prof. Hermann Nicolai, Direktor AEI): Alles wurde abgeblockt, siehe Mainstream-Response

    Und Sie stellen sich vor, dass Sie mit dem streng dogmatischen Blogger Joachim Schulz bei SciLogs eine sinnvolle und konstruktive wissenschaftliche Debatte über Längenkontraktion und Zeitdilatation führen können? Dann, viel Erfolg! 😉

  26. Jocelyne Lopez

    Der ganze Unsinn der Speziellen Relativität – und daher der kompletten Einstein-Physik, ist im Zwillingsparadoxon enthalten, und zwar schon allein mit den Begriffen der „Zeitdilatation“ und der „Längenkontraktion“.

    Der Physiker und kritische Autor Peter Ripota hat auf Seite 94 in seinem neuesten ART-Buch Reise ins Ungewisse: Gravitationswellen und Schwarze Löcher die Personen kurz charakterisiert, die den Nobelpreis vergaben. Einer von denen, der von der Sache nichts versteht, hat in einer TV-Show den ahnungslosen Zuschauern erklärt, wie das mit dem Zwillings-Paradoxon gar keines ist. Auf dem Niveau werden die Preise vergeben!

    Aus den Konzepten „Zeitdilatation“ und „Längenkontraktion“ folgt der unsinnige mathematische Konzept „Raumzeit“, worauf die ganze Einstein-Physik sich stützt. Kein Wunder, dass die Experimente, die die „Raumzeit“ angeblich bestätigen nur gigantische Fake sind, wie zum Beispiel das LIGO-Experiment, siehe die zwei letzte Update unserer Petition an das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert Einstein Institut):

    Umstrittenes LIGO-Experiment: Physiker bezweifeln Nachweis von Gravitationswellen

    und

    Schon 2010 wurde das Team des LIGO-Experiments mit einer Fake-Gravitationswelle getäuscht!

    Unsere Petition wird zurzeit von 1.752 Unterzeichnern unterstützt. Natürlich wird sie bei SciLogs streng zensiert, genauso wie alle Links zur kritischen Literatur auch zensiert und gelöscht werden. Wir freuen uns auf weitere Unterzeichner und auf die Verbreitung der Petition!

  27. Albrecht Storz

    Nicht von Bedeutung
    08. Dezember 2018 um 17:29

    Es fällt mir einfach auf, dass Sie mit vagen Ideen herumschwadronieren, aber gegen Aussagen von mir dann plötzlich ganz vehement in Stellung gehen. ZB die Behauptung, Einheiten wären überall identisch. Da fangen Sie dümmliches Gewäsch mit SI-Einheiten an, wie wenn es irgend eine Rolle spielen würde, wie die Einheiten systematisch definiert werden. Die Frage lässt sich an einem Einheitsmeter, ja, an einem Zollstock klären.

    Ganz platt gesagt: wenn ein Raumschiff kontrahiert, so muss auch ein sich darin befindlicher Meter kontrahieren. Denn sonst müssten es die Raumfahrer ja bemerken. Können sie aber nicht.

    Ergo kann der Meter dessen, der die Kontraktion behauptet, nicht identisch sein mit dem Meter von den Raumfahrern die sich keineswegs kontrahiert vorkommen. SI hin, SI her.

    w.z.b.w.

    Und ich wundere mich einfach, warum Sie so ein großes Interesse haben, meine Beweise als falsch darzustellen oder Verwirrung darüber zu stiften.

  28. Albrecht Storz

    nvB : „Was wäre denn für Sie denn konsistent? Etwa dass zu einer offensichtlichen, durch H&K bestätigten Zeitdilatation zwingend eine Längenkontraktion gehört?“

    Konsistent ist eine Beweisführung. Inkonsistent ist Geschwafel.

    Durch H&K ist nichts bestätigt. Viel zu unkontrolliert. So etwas kann man keine Experiment nennen. Wenn spätere Experimente Zeitdilatation bestätigt haben, so wiederhole ich: immer ist Bewegung durch Gravitationspotentiale und Beschleunigung involviert. Zeitdilatation aufgrund von unterschiedlichen Gravitationsniveaus halte ich (noch) für bewiesen. Und Beschleunigung müsste eigentlich auch eine Auswirkung haben, wenn das Äquivalenzprinzip gültig sein soll.

    Herr nichtvonbedeutung, auch Ihr agieren hier kommt mir äußerst spanisch vor. Was wollen Sie denn erreichen? Nun, eigentlich geht es mich ja nichts an.

  29. Jocelyne Lopez

    @ Albrecht Storz – Nr. 27: „Ganz platt gesagt: wenn ein Raumschiff kontrahiert, so muss auch ein sich darin befindlicher Meter kontrahieren. Denn sonst müssten es die Raumfahrer ja bemerken. Können sie aber nicht. Ergo kann der Meter dessen, der die Kontraktion behauptet, nicht identisch sein mit dem Meter von den Raumfahrern die sich keineswegs kontrahiert vorkommen.“
    .
    .
    Das sehe ich genauso und habe auch Ihre diesbezüglichen Beiträge in der Diskussion von Joachim Schulz zugestimmt (unser Austausch wurde jedoch gelöscht).

    Die verschleierte Veränderung der Maßeinheiten in der Raumzeit-Physik ist auch ein Dauerbrenner in der kritischen Literatur. 1925 hat zum Beispiel der Kritiker Oskar Kraus in einem offenen Brief an Albert Einstein diesen Umstand moniert, worauf Einstein nie geantwortet hat, siehe hier Oskar Kraus – Offene Briefe an Albert Einstein und Max von LaueOskar Kraus hält der behaupteten Relativität der Gleichzeitigkeit die Unveränderlichkeit der Maßeinheiten entgegen: die Relativität entsteht nur durch Änderung der Maßeinheiten; deshalb können die von Einstein behaupteten Messungen nie stattgefunden haben (S. 33)„.

    Auch der Kritiker Georges Bourbaki hat die verschleierte Veränderung der Maßeinheiten in der „Raumzeit“ ausgearbeitet, siehe Die Hin-Krieger: Einstein und die Metrik von Raum und Zeit

  30. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyn Lopez:
    „Der ganze Unsinn der Speziellen Relativität – und daher der kompletten Einstein-Physik, ist im Zwillingsparadoxon enthalten, und zwar schon allein mit den Begriffen der „Zeitdilatation“ und der „Längenkontraktion“.

    Das ist doch alles längst bekannt. Nur stellt sich die Frage, was man dagegen macht. Mein Ausbilder sagte stets: „Kritisiere nie ein Verfahren, solange du keine Alternativen hast“.

    Vermutlich, stoßen Sie und Andere wegen der eigenen Alternativlosigkeit bei Herrn Schulz auf taube Ohren. Das klingt zwar wie ein Vorwurf, ist aber keiner, wenn man es sich überlegt. Was ist denn schlimm daran, keine eigenen Ideen zu haben?

  31. Nicht von Bedeutung

    @Albrecht Storz: Ich weiß nicht, was Sie wollen. Einheiten sind in allen BS identisch – ein Meter wird nicht irgendwo zu einer Sekunde und umgedreht. Die Maßstäbe sind unterschiedlich 1m wird vllt. irgendwann mal zu 100m oder 1s zu 20s. Das ist keine vage Idee. Was gibt es da nicht zu verstehen?

    Außerdem ist eine vage Idee immernoch besser als keine Idee.

    „Konsistent ist eine Beweisführung. Inkonsistent ist Geschwafel.

    Warum schwafeln Sie dann? Verstehen Sie meine Beweisführung nicht? Natürlich verstehen Sie sie nicht – Sie sind ja noch dabei Maßstab und Einheit auseinanderzudividieren.

  32. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 09. Dezember 2018 um 11:47

    Was halten Sie denn von dieser Beobachtung? Hier spielen wohl beide Effekte zusammen. Ausserdem habe ich ja bei Herrn Schulz erklärt, daß der relativistische Dopplereffekt eine Zeitdilataiion beinhaltet.

  33. Albrecht Storz

    Herr nichtvonBedeutung, Sie machen sich doch völlig lächerlich.

    „ein Meter wird nicht irgendwo zu einer Sekunde“

    Darauf gehe ich nun ganz gewiss nicht ein.

    [………] Moderationshinweis: ad hominem Äußerungen gelöscht – Bitte auf den Umgangston achten, um Eskalationen zu vermeiden! [……..]

  34. Albrecht Storz

    „Das ist doch alles längst bekannt. Nur stellt sich die Frage, was man dagegen macht. Mein Ausbilder sagte stets: „Kritisiere nie ein Verfahren, solange du keine Alternativen hast“.

    Bei der BW? […….]

    Man muss keine bessere Lösung anbieten um offensichtlichen Unsinn anzuprangern.

    Darf man erst sagen, eine Brücke wäre Einsturz gefährdet, wenn man eine neue zur Hand hat?

    Idiotischer geht es wirklich nicht, was Sie so verzapfen. […….]

    […….] Moderationshinweis: ad hominem Äußerungen gelöscht – Bitte auf den Umgangston achten, um Eskalationen zu vermeiden. [………..]

  35. little Louis

    Zu Herrn Storz und:

    „..Durch H&K ist nichts bestätigt. Viel zu unkontrolliert. So etwas kann man keine Experiment nennen. Wenn spätere Experimente Zeitdilatation bestätigt haben, so wiederhole ich: immer ist Bewegung durch Gravitationspotentiale und Beschleunigung involviert. Zeitdilatation aufgrund von unterschiedlichen Gravitationsniveaus halte ich (noch) für bewiesen. Und Beschleunigung müsste eigentlich auch eine Auswirkung haben, wenn das Äquivalenzprinzip gültig sein soll….(Zitatende)

    Ich kann nicht umhi, Herrn Storz da mal vorläufig zuzustimmen. Ich habe ja Ähnliches bezüglich der „universalen Raumexpansion“ bei scilogs schon mehrmals gepostet. Und zwar schon vor etwa einem Jahr.

    Ich habe den Verdacht, dass es auch noch eine Menge astronomischer (und eventuell auch sonstiger ) empirischer „Anomalien“ gibt, die klein gehalten oder gewaltsam systemkonform umgedeutet werden. Da hat einfach vieles ein „Gerüchle“ , wei die Süddeutschen sagen.
    Soviel nur mal kurz dazu.

  36. Albrecht Storz

    Nicht von Bedeutung
    09. Dezember 2018 um 13:28

    „Verstehen Sie meine Beweisführung nicht? Natürlich verstehen Sie sie nicht – Sie sind ja noch dabei Maßstab und Einheit auseinanderzudividieren.“

    Beweisführung? Von Ihnen?
    Sie haben ja noch nicht mal kapiert, dass ein Maßstab schon immer eine Einheit, ein Standard war. Die Verwendung des Begriffes zur Bezeichnung der Proportionalität bei Landkarten geht auf das alte „Maßstab“ zurück, ein Stab um Messen. Das habe ich Ihnen aber schon gesagt. Nur ignorieren Sie eben alles, was Ihnen nicht in den Kram passt.
    [……] Moderationshinweis: Ad hominem Äußerung gelöscht – Bitte keine Eskalation im Umgangston! […….]

  37. litttle Louis

    @ N.v. B.und:
    „…Das ist doch alles längst bekannt. Nur stellt sich die Frage, was man dagegen macht. Mein Ausbilder sagte stets: „Kritisiere nie ein Verfahren, solange du keine Alternativen hast“.
    Vermutlich, stoßen Sie und Andere wegen der eigenen Alternativlosigkeit bei Herrn Schulz auf taube Ohren. Das klingt zwar wie ein Vorwurf, ist aber keiner, wenn man es sich überlegt. Was ist denn schlimm daran, keine eigenen Ideen zu haben?..

    (Zitatende)

    Ich reagiere auf das Nichtfunktionieren meines Automotors auch nicht erst dann, wenn ich eine konsistente Theorie über die zugrundeliegenden Ursachen habe oder einen Konstruktionsplan für eine bessere Alternative entwickeln konnte.
    Der Arzt versucht meine meine Beschwerden auch dann zu behandeln , wenn er noch kein Konzept für einen fehlerfrei arbeitenden biologischen Alternativkörper vorliegen hat.
    Ich erspare mir noch mehr didaktische Gleichnisse und ich weiß, dass solche Gleichnisse nicht behaupten können , das die Situiationen wirklich absolut identisch sind.

  38. Nicht von Bedeutung

    @Albrecht Storz: „Darauf gehe ich nun ganz gewiss nicht ein.“

    Das wäre eine gute Idee gewesen, bevor Sie etwas posten.

    Auf dieses Sie haben ja noch nicht mal kapiert, dass ein Maßstab schon immer eine Einheit, ein Standard war. und auf Folgebeiträge von Ihnen, muss ich jedoch nicht eingehen. Vllt. schafft es ja irgendwann noch Einer, Ihnen den Unterschied zwischen Maßstab und Einheit zu erklären.

  39. Jocelyne Lopez

    @ Nicht von Bedeutung – Nr. 31: „Die Maßstäbe sind unterschiedlich 1m wird vllt. irgendwann mal zu 100m oder 1s zu 20s.

    Mir scheint, dass Sie hier eine Maßeinheit mit den Unterteilungen bzw. Überteilungen (gibt es das Wort?) einer Maßeinheit.

    1 m unterteilt sich zum Beispiel in cm oder Millimeter, oder Micron usw. und überteilt sich zum Beispiel in Km.

    Aber 1 m ist eine ganz andere Maßeinheit als zum Beispiel 1 Zoll, auch in ihren jeweiligen Unterteilungen.

  40. Nicht von Bedeutung

    @little Louis:
    Das ist doch alles vollkommen Okay. Weder du noch der Arzt kritisiert Verfahren, solange keine Alternativen da sind. Was aber macht dein Arzt bei einem sog. Tennisarm? Behandelt er medikativ, chirurgisch oder orthopädisch?

  41. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyn Lopez:
    Eine Maßeinheit unterteilt sich in dimensionslosen Zählwerten multipliziert mit einer Einheit (z.B. Meter, Kilometer usw.) Ein Maßstab ist ein dimensionsloser Faktor und ändert nur den Zählwert. Ein solcher Maßstab ist z.B. auch der Lorentz-Faktor.
    Eine Maßeinheit (oder ein Einheitsmaß) ist etwas vollkommen Anderes als eine Einheit. Herr Storz sprach immer nur von Einheiten.

  42. Jocelyne Lopez

    @ Nicht von Bedeutung – Nr. 41 : „Eine Maßeinheit unterteilt sich in dimensionslosen Zählwerten multipliziert mit einer Einheit (z.B. Meter, Kilometer usw.)“
    .
    Das sehe ich überhaupt nicht so. Die Unterteilungen einer Maßeinheit sind keinesfalls „dimensionslose Zählwerten“, sie sind zum Beispiel für die Unterteilung des Meters keine Zahlen, sondern konkrete Meßgrößen, die ihre Entsprechung in der Natur haben. Genauso für die Unterteilungen oder Überteilungen der Sekunde: Es sind konkrete Meßgrößen, und keine „dimensionslose Zählwerten“.

  43. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Dann verstehen Sie auch etwas falsch. Meter, Sekunde usw. sind Einheiten, Mega, Kilo, Micro usw. sind Einheitenvorsätze. Vor den Einheiten(vorsätzen) steht eine Zahl. Diese Zahl mit 1*Einheit multipliziert, ergibt erst die Maßeinheit und im Falle von SI-Sekunde oder SI-Meter, Zoll usw. Einheitsmaße.

  44. Jocelyne Lopez

    @ Albrecht Storz – Nr. 28: „ Durch H&K ist nichts bestätigt. Viel zu unkontrolliert. So etwas kann man keine Experiment nennen.“
    .

    Dies dürfte Joachim Schulz äußerst missfallen haben, deshalb vielleicht auch die Löschungen und die Verbannung aus seinem Blog… 😉

    Denn in der Tat kann man das Hafele-Keating Experiment nicht „Experiment“ nennen, sondern eher Datenmanipulation und Betrug.

    Die 4 transportierten Atomuhren haben sich nämlich gar nicht so verhalten, wie von der SRT vorausgesagt, weit verfehlt. Dem irischen Autor A. G. Kelly lagen die Originalprotokolle mit den Rohdaten des Experiments vor und er hat drastische Manipulationen der veröffentlichen Ergebnisse entdeckt, siehe zum Beispiel eine Rezension von G.O. Mueller von seiner Arbeit mit dem Titel „“Hafele & Keating tests: did they prove anything?” mit weiterführenden Links: https://www.kritik-relativitaetstheorie.de/2011/09/manipulation-der-ergebnisse-des-beruhmten-experiments-hafelekeating

    „Kelly beschreibt die Versuchsbedingungen (S. 1) […]

    Die Gangabweichungen (S. 2) von kleinen transportablen Cäsium-Uhren sind generell doppelt so groß wie die von großen stationären Uhren. Ursache sind u.a. Änderungen des Magnetfelds. Vor dem Rundflug wurden 16 transportable Uhren durch Vergleich mit einer stationären Uhr getestet; die 4 Uhren mit dem stabilsten Verhalten wurden für den Versuch ausgewählt. Jede portable Cäsium-Uhr hat eine bestimmte Driftrate, positive oder negative; entscheidend für ihre Verwendbarkeit ist die Konstanz der Driftrate, um die gesamte Ungenauigkeit während eines Versuchs berechnen zu können: die Driftraten liegen bei einigen Nanosekunden pro Stunde. Entscheidendes Problem sind plötzlich auftretende Sprünge in den Driftraten der Uhren: sie sind während des Versuchs nicht zu erkennen. Die Driftraten für die 4 verwendeten Uhren vor und nach den Flügen zeigen erratische Sprünge, bei der dritten Uhr sogar zwischen Vorgehen und Nachgehen (S. 3) […]

    Um die Ergebnisse an die erwarteten Werte anzupassen, bildeten Hafele und Keating Durchschnittswerte über alle 4 Uhren und präsentierten das Ergebnis als gute Bestätigung für die Spezielle Relativitätstheorie. […]

    Die Experimentatoren haben die disparaten Zeitmessungen der 4 Uhren durch Gang-Korrekturen bereits während der Flüge vereinheitlicht und 1972 nur ihre manipulierten Ergebnisse als großartige Bestätigung der Theorie veröffentlicht. […]

    Kelly beschreibt die unglaublichen Größenordnungen der vorgenommenen „Korrekturen“ (S.5) […]

    Kelly kommt zu dem Ergebnis (S. 6): „The H & K tests prove nothing. The accuracy of the clocks would need to be two orders of magnitude better to give confidence in the results. The actual test results, which were not published, were changed by H & K give the impression that they confirm the theory. Only one clock (447) had a fairly steady performance over the whole test period; taking its results gives no difference for the Eastward and the Westward tests.“ […]

    Die Analyse der Versuchsergebnisse begründet das tiefe prinzipielle Mißtrauen der Kritiker gegenüber den Triumph-Meldungen von Relativisten und den grundsätzlichen Verdacht auf Fälschungen der gröbsten Sorte. Mit den Fälschungen der Positiv-Ergebnisse des Michelson-Morley in angebliche „Null-Ergebnisse“ hat es angefangen – und die Fälschungen von Hafele-Keating sind sicher nicht die letzten gewesen. […]“

  45. Jocelyne Lopez

    Sogar die Experimentatoren Hafele und Keating selbst haben nach der Publikation der Meßergebnisse in einer Pressekonferenz in den USA zugegeben, dass sie die Uhren manuell „korrigiert“ und die Meßdaten für die SRT passend gemacht haben.

    Joseph C. Hafele hat sich sogar nachträglich eindeutig von seinem eigenen Experiment distanziert, siehe hier

    Tatsache ist, dass alle berühmten und grundlegenden Experimente zur Bestätigung der Längenkontraktion und Zeitdilatation, sprich der „Raumzeit“ der SRT Fälschungen sind, angefangen von der Beobachtung der Sonnenfinsternis 1919, über das Hafele-Keating Experiment 1970, das CERN-Neutrinoexperiment 2011 und das LIGO-Experiment 2015.

    Natürlich wissen es auch die Physik-Blogger Joachim Schulz und Markus Pössel bei SciLogs, deshalb versuchen sie die Fälschungen seit 10 Jahren mit unredlichen Mitteln zu decken und zu vertuschen zur Vernebelung und Irreführung der Leserschaft (Disqualifizierung und Hetze gegen Kritiker, Zensur und Sperrungen, Verschwörungstheorie-Vorwurf, systematische Zerstückelung der verschiedenen Aspekte der Theorie zur Verhinderung der Erkennung der Zusammenhänge).

  46. Jocelyne Lopez

    @ Nicht von Bedeutung – Nr. 43: „Meter, Sekunde usw. sind Einheiten, Mega, Kilo, Micro usw. sind Einheitenvorsätze. Vor den Einheiten(vorsätzen) steht eine Zahl. Diese Zahl mit 1*Einheit multipliziert, ergibt erst die Maßeinheit und im Falle von SI-Sekunde oder SI-Meter, Zoll usw. Einheitsmaße.“
    .

    Sie haben eine durch rein mathematischen Formalismus geprägte Vorstellung was eine Maßeinheit ist.

    Eine Maßeinheit hat nichts Mathematisches, eine Maßeinheit ist ganz pragmatisch: Das ist eine Konvention zwischen Menschen.

    Man wählt irgendeinen Gegenstand aus der Realität, irgendeinen, es ist absolut egal was für ein Gegenstand gewählt wird, absolut egal, und man erklärt per Beschluß diesen Gegenstand als Maßeinheit.

    – Meter:
    Während der französischen Revolution wurde per Beschluß die Länge eines Balkens aus Platin willkürlich als die Länge eines Meters erklärt. Die Länge eines Meters ist die Länge dieses Balkens, genannt „Urmeter“. Punkt, fertig, aus. Alle Messungen der Länge eines Meters, die von der Länge des Urmeters abweichen, sind per Konvention ungültig und als Falschmessungen zu erklären. Punkt, fertig, aus.

    – Sekunde:
    In den sechziger Jahren wurde die Dauer der Sekunde per Beschluß als die Dauer der Sekunde einer bestimmten Uhr in Greenwich willkürlich gewählt, genannt „Primäruhr“. Alle Uhren, die die Dauer der Sekunde dieser willkürlich ausgewählten Primäruhr nicht realisieren, gehen per Konvention falsch, deren Anzeigen sind ungültig. Punkt, fertig, aus.

    .
    Eine Maßeinheit braucht keine Definition, eine Maßeinheit muß nicht genau zu irgendetwas sein, eine Maßeinheit ist nur genau mit sich selbst, per Beschluß.

  47. Jocelyne Lopez

    Zitat J. Lopez: „– Sekunde: In den sechziger Jahren wurde die Dauer der Sekunde per Beschluß als die Dauer der Sekunde einer bestimmten Uhr in Greenwich willkürlich gewählt, genannt „Primäruhr“. Alle Uhren, die die Dauer der Sekunde dieser willkürlich ausgewählten Primäruhr nicht realisieren, gehen per Konvention falsch, deren Anzeigen sind ungültig. Punkt, fertig, aus.“
    .
    Das bedeutet konkret bei Messungen von Zeitdauern:

    Nehmen wir einen Zug, der von A nach B fährt und dessen Dauer der Reise mit zwei Uhren gemessen wird.

    Wenn die eine Uhr die Dauer der Reise mit 2 Stunden misst, und die andere Uhr die Dauer der Reise mit 2 Stunden 10 Minuten, dann ist zwangsläufig (mindestens) eine der Messungen ungültig. Man darf metrologisch nicht als gültig erklären, dass ein und dieselbe Reise zwei verschiedene Dauer hat. Das ist unzulässig.

    Eine der Uhren geht per Konvention falsch: Man muss jeweils die beiden Uhren mit dem Gang der Primäruhr vergleichen. Einzig die Dauer der Reise, die mit dem Gang der Primäruhr berechnet wird ist gültig. Alle anderen Berechnungen von Dauern sind per Konvention ungültig und unzulässig.

  48. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Sogar die Experimentatoren Hafele und Keating selbst haben nach der Publikation der Meßergebnisse in einer Pressekonferenz in den USA zugegeben, dass…

    Das mag ja alles sein und alles stimmen. Nur wollten H&K etwas nachweisen und eingetreten ist eine Vorhersage der RT. Von daher wurde die RT bestätigt, jedoch nebenher gesagt, dass es auch andere Erklärungen geben mag. Eigentlich wäre es logisch gewesen, die Definition der SI-Sekunde zu ändern, aber weil die einzige Erklärung für solche Messungen die RT war (Man war Altrernativlos), hat man es gelassen.
    Es ist viel schwieriger Mathematik für Alternativen, die alles erklären, zu finden oder gar zu etablieren, als Altbewährtes immer wieder bestätigt zu sehen.
    Eigentlich dürfte es in der Wissenschaft keinen Boden für Urknall, Raumzeit, Raumzeitkrümmung, Längenkontraktion, Dunkle Materie, Dunkle Energie und vor allem String-Theorien geben, nur leider kann man immer nur die Ideen nachprüfen, die irgendwann mal gedacht wurden. Somit ist jedes Experiment in der Wissenschaft sozusagen ein Eingangskreuz mit Rücklaufsperre am Anfang eines Holzwegs – man kommt nur dran vorbei, wenn man noch nicht durch ist.
    „Vertuscht“ wird nur im Rahmen von Fehlerrechnungen, durch welche immer eine gewisse Unsicherheit in die Experimente eingeht und man nie genau weiß, was in diesen Fehlerrechnungen alles berücksichtigt wurde. H&K z.B. wurde nach ’71 recht häufig widerholt und dann mit mehreren zusammengeschalteten Atomuhren, um deren Drifts zu verringern, von denen man auch nicht weiß, woher sie kommen, aber selbst damit war das Ergebnis das selbe. Damit war also klar, dass man die Definition der SI-Sekunde hätte ändern müssen, wenn die RT nicht gewesen wär (So viel zum Thema „pragmatische Gründe“ bei Schulz).
    Viel schlimmer äußert sich eine solche Alternativlosigkeit allerdings bei der Gravitationskonstanten – dort weiß man gar nicht, dass man nur verifiziert, statt tatsächlich misst.

  49. Jocelyne Lopez

    @ Nicht von Bedeutung – Nr. 48 : „Das mag ja alles sein und alles stimmen. Nur wollten H&K etwas nachweisen und eingetreten ist eine Vorhersage der RT. Von daher wurde die RT bestätigt, jedoch nebenher gesagt, dass es auch andere Erklärungen geben mag. „

    Wie bitte? Eine Bestätigung der Vorhersage der SRT ist mit den Originaldaten des Hafele-Keating Experiments eingetreten??!!!
    Haben Sie überhaupt die Daten gelesen und zur Kenntnis genommen?

  50. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Ich habe Vieles gelesen und zur Kenntnis genommen. Ohne darüber nachzudenken, glaubt man von Gelesenem ohnehin nur das, was man glauben will, hinter die Problemaiken kommt man auf die Art jedoch nicht.

  51. Albrecht Storz

    Ich weiß nicht, was nichtvonbedeutung ist, aber er ist sicher nicht das, was er zu sein scheint.

    man beachte den ganz anderen Duktus den er hier mit missionarischem Eifer pflegt – im Gegensatz zu seinem mäßig interessanten Geirrlichtern auf SciLogs.

    Und gut, es kann sein, dass jemandem ein Begriff und desse Bedeutung nicht geläufig ist. Aber ich habe für den Begriff „Maßstab“ (ein Stab zum Messen, nicht eine Zahlenangabe in einer Kartenlegende) verschiedene andere Begriffe und vielfältige Erklärungen geliefert. Und trotzdem besteht nvB auf sein kindisches Getue, ich wüsste nicht, was ein Maßstab, eine Einheit, ein Standard ist. Es ist nur erbärmlich. Das ist die billigste Art, anderen Leute Unkenntnis zu unterstellen.

  52. Albrecht Storz

    Wenn Sie erlauben poste ich hier meine zentrale, von Herr Schulz wegzensierte Post, deren Inhalt mE keinen anderen Schluss zulässt, als dass die sRT inkonsistent ist.

    Wir haben zwei Strecken,

    Strecke A_B mit den Enden A und B
    und Strecke C_D mit den Enden C und D.

    Auf jeder Strecke herrscht für alle Punkte Übereinstimmung bezüglich der Zeitmessung mittels synchroner Uhren. So kann A an B zB mitteilen: um 15:15 ist bei mir C vorbei gekommen, und B kann antworten: genau auch dann, um 15:15, ist bei mir D vorbei gekommen.

    Somit lässt sich AUF JEDER DER STRECKEN (auf jeden Fall für jede individuell) Gleichzeitigkeit objektiv feststellen. (Bei diesem Ansatz behaupte ich erst einmal nicht eine feststellbare Gleichzeitigkeit zwischen Punkte verschiedener Strecken/ Inertialsystemen (ist als konform zur sRT), diese kommt aber nun durch „Koinzidenz“ hinzu.)

    Wenn nun die zwei Strecken A_B und C_D so in Beziehung zueinander kommen („Koinzidenz“, Gleichzeitigkeit von Ereignissen aufgrund gleichem Ort und gleicher Zeit), dass A bzw. B die gleiche Uhrzeit ablesen, wenn bei ihnen C bzw. D passieren (also sich nahe vorbeibewegen), und C bzw. D die gleiche Uhrzeit ablesen, wenn bei ihnen A bzw. B passieren, so müssen die beiden Strecken gleich lang sein.

    Und ich behaupte, dass das für jede Relativgeschwindigkeit gelten muss, nicht nur für gegeneinander ruhende Längen (v_rel = 0) . Und mE ebenso nicht nur für eine bestimmte Geschwindigkeit zusammen mit einer bestimmten Proportion der Längen zueinander ungleich 1 (was ja für die Relativisten noch ein Ausweg hätte sein können).

    Die Verfechter der Relativitätstheorie behaupten aber, obiges Szenario könnte ÜBERHAUPT NIE auftreten, wenn Strecken gegeneinander bewegt sind. Dass sie damit die prinzipielle Unvergleichbarkeit von gegeneinander bewegten Strecken behaupten und ihre ganze schöne Theorie damit ebenso zur Makulatur wird, wird elegant ignoriert. Abgesehen von anderen dramatischen Konsequenzen für Kernpunkte von Mathematik und Physik und unserem Weltverständnis.

  53. Nicht von Bedeutung

    @Albrecht Storz:
    Missionarischer Eifer? Kindisches Getue? Nur Erbärmlich? Gute Argumente sind das aber nicht, oder?

    Ein Stab zum Messen heißt Metermaß, Zollstock, Elle usw. aber niemals Maßstab, denn der Begriff ist schon vergeben.

  54. Albrecht Storz

    Dabei ist es so einfach, dass es selbst ein nichtvonbedeutung verstehen können müsste:

    Wenn Raumschiffe kontrahierten, müssten auch darin vorhandene Maßstäbe (Meterstäbe, Einheitsmeter, Standards, Urmeter, …) kontrahieren.

    Wenn er so einfache Gedanken nicht aufnehmen will/kann, muss ich folgern, dass Herr nvB als überzeugter Verfechter der Relativitätstheorie an verschiedensten Stellen im Netz Schabernack mit Kritikern, und, noch viel schlimmer, mit Unwissenden, Lernenden, Studierenden, Interessierten treibt (und wer weiß, mit wie viel verschiedenen Nick-Namen).

    Schon alleine aus obiger, trivialer Überlegung folgt, dass ein bewegter Beobachter mit einem anderen Standard messen müsste als ein unbewegter Beobachter. Folglich misst er auch die angeblich kontrahierten Längen anders.

    Und wenn jemand Restverstand besitzt, sieht er auch, wie anders: nämlich numerisch gleich.

    (Mit verkürzten Maßstäben misst man eine proportional verkürzte Strecke numerisch gleich wie die unverkürzte Länge mit unverkürzten Maßstäben.)

    Ergo gibt es keine Längenkontraktion. Die blind-mathematisch behauptete Kontraktion von Distanzen hebt sich auf, wenn man die ebenfalls Lorentz-kontrahierten Maßstäbe zur Messung verwendet. Und welche auch sonst wenn man auf Verhältnisse in anderen Inertialsystemen schließen will?

    Mit der Zeitmessung verhält es sich analog.

  55. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    09. Dezember 2018 um 14:02
    @Albrecht Storz 09. Dezember 2018 um 11:47

    „Was halten Sie denn von dieser Beobachtung? Hier spielen wohl beide Effekte zusammen.“

    Ich wiederhole mich: kein mir bekanntes Experiment oder Beobachtung zu Zeitdilatation oder Längenkontraktion ist frei von Gravitations- und/oder Beschleunigungs-Effekten.

    Erst wenn eine konsistente Theorie da ist, ab von der überholten sRT, kann man die Effekte auseinander dividieren, unterscheiden, zuordnen, einordnen.

    ich habe nie behauptet, die Newton-Mechanik wäre ohne Abstriche/Erweiterungen allgemeingültig, auch auf jede extremsten Umstände anwendbar.

    Das hat aber auch keinerlei Relevanz für logisch aufweisbare Fehler innerhalb der sRT.

  56. Albrecht Storz

    Wenn der unbewegte Beobachter mit seinen Standards Längen für einen bewegten Beobachter misst, für den aber natürlich die Standards in seinem Inertialsystem einzig relevant sind, so ist das ein Kategoriefehler aller erster Güte.

    Da hilft auch die versuchte Unterscheidung des Herrn Schulz nichts, dass es angeblich mitbewegte und nicht mitbewegte Längen gäbe.

    Jede Länge, die für den bewegten Beobachter Bedeutung haben soll, muss mit DESSEN Standards gemessen werden, und mit keinen anderen.

  57. Jocelyne Lopez

    Eine Information für die Leser dieses Kommentarbereiches:

    Der Physiker und SciLogs-Kommentator Dirk Freyling analysiert in seiner Homepage den modernen Zensurbetrieb und berichtet u.a. von seinen negativen Erfahrungen mit den 7 folgenden Bloggern in der Diskussionsplattform Scilogs/Spektrum der Wissenschaft:

    Lars Fischer (Chemie, Redaktion)
    Heinrich Päs (Physik)
    Joachim Schulz (Physik)
    Markus Pössel (Physik)
    Michael Blume (Religionswissenschaft, aktuelle In- und Außenpolitik)
    Stephan Schleim (Philosophie, Psychologie, Kognitionswissenschaft)
    Helmut Wicht (Anatomie, Philosophie)

    Mit diesen Bloggern habe ich persönlich ebenfalls über 10 Jahre negative Erfahrungen gemacht (Beleidigungen, Herabsetzungen, Disqualifizierung, üble Nachrede, Diffamierung, Löschungen, Sperrungen).

    Siehe Dirk Freyling – Moderner Zensurbetrieb

  58. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz

    Und was halten Sie von diesem Experiment?

    Es gab also schon so ein Experiment, um die Zeitdilatation zu messen.

  59. Albrecht Storz

    Sehr geehrter Herr Knoth,

    das ist ja alle sehr interessant. Aber leider ergibt sich aus der Beschreibung nichts Eindeutiges:

    „Der Laser durchdringt die Atome und wird dann mit einem Spiegel auf gleichem Weg zurückreflektiert.“

    Wie war die Strecke abgestimmt? Konstruktiv oder destruktiv bezüglich der Laserfrequenz? Und bezüglich welcher Ebene auf dem Weg?

    „Der zweite Laser wurde mit einem schnellen Atomstrahl überlagert …“

    „Ergebnis war, dass man zur Anregung der bewegten Atome Licht mit einer um 3235,9 Megahertz (=Millionen Schwingungen pro Sekunde) kleineren Frequenz brauchte …“

    Hier wird eine Frequenz angegeben. Das ist völlig bedeutungslos wenn die anderen Angaben fehlen. Wie schnell waren die Atome? Haben sie sich konstant bewegt oder beschleunigt, …?

    Da fehlt einfach alles um dieses Experiment zu beurteilen. Die Frequenzangabe (aber ohne weiter Details) deutet auf den Versuch hin, wissenschaftlich zu scheinen – für Laien.

    Und was hätte das denn mit dem Kardinalfehler in der sRT zu tun? Dann muss das halt anders interpretiert werden. Das ist nicht notwendig meine Sache. Ich habe einen logischen Fehler in der sRT (sicher nicht als erster) bemerkt und mitgeteilt. Da können Sie mit noch so viel Experimenten kommen. Ist Ihnen denn tatsächlich nicht klar, dass ein Experiment nicht eine Theorie beweisen kann – höchstens falsifizieren!

  60. Albrecht Storz

    Frau Lopez,

    zu Jocelyne Lopez
    09. Dezember 2018 um 16:50

    „Dies dürfte Joachim Schulz äußerst missfallen haben, deshalb vielleicht auch die Löschungen und die Verbannung aus seinem Blog… ?“

    Nein, meine Zweifel am H&K-Experiment hat Herr Schulz einigermaßen toleriert. Er wird erst richtig giftig (und absolut unseriös), wenn er entweder etwas nicht versteht, oder wenn man seinem Heiligen Gral zu sehr ans vermeintliche Existenzrecht geht.

    Schön dass Sie diesen Blog führen. Ich kann auch Ihre Art der „offenen Zensur“ vollkommen akzeptieren, so wie ich es bisher erlebt habe.

  61. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 10. Dezember 2018 um 22:28

    Ich habe einen logischen Fehler in der sRT (sicher nicht als erster) bemerkt und mitgeteilt. Da können Sie mit noch so viel Experimenten kommen. Ist Ihnen denn tatsächlich nicht klar, dass ein Experiment nicht eine Theorie beweisen kann – höchstens falsifizieren!

    Ihre „logischen Fehler der SRT“wurden aber reihenweise bei Schulz widerlegt. Wenn ein „Widerspruch“ geklärt wurde, kamen Sie mit dem nächsten Gedankenexperiment an. Und was Ihre Zitierung des Falsifikationsprinzips angeht, so kann ein Experiment eine bestimmte Voraussage einer Theorie schon bestätigen. Sie behaupten aber, daß es kein Experiment zu Zeitdilatation in Inertialsystemen gäbe. Nur ist der relativistische Dopplereffekt nur mit der Zeitdilatation erklärbar. Von den Myonenschauern ganz abgesehen.

  62. Albrecht Storz

    Herr Knoth,

    haben Sie wirklich keine Ahnung, was dieser folgende Satz für die spezielle Relativitätstheorie bedeutet?

    „Jede Länge, die für den bewegten Beobachter Bedeutung haben soll, muss mit DESSEN Standards gemessen werden, und mit keinen anderen.“

    Es gibt keine „mitbewegten Längen“ oder „ruhenden Längen“.

    Oder wollen Sie immer noch ignorieren, dass, wenn Raumschiffe kontrahierten auch Standards kontrahieren würden? Wollen Sie die Augen vor den offen da liegenden Tatsachen krampfhaft verschließen – oder sind Sie zu keinen anderen Gedanken fähig und können prinzipiell nur auswendig gelerntes, „mit Gütesiegel versehenes“ Wissen abspulen?

  63. Albrecht Storz

    Herr nvB,

    „Ein Stab zum Messen heißt Metermaß, Zollstock, Elle usw. aber niemals Maßstab, denn der Begriff ist schon vergeben.“

    [….] Moderationshinweis: ad hominem Äußerungen gelöscht, sie werden in unserem Blog nicht geduldet […….]

  64. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 11. Dezember 2018 um 09:02

    Nun gut jetzt haben wir wieder das Thema Längenkontraktion. Hier muss man sich erstmal über den Sprachgebrauch einigen. „Ruhend“ sollte im Rahmen der SRT mit dem Inertialsystem, in dem ein Objekt oder eine Länge, genannt werden. Der „mitbewegte“ Masstab ruht also im Inertialsystem, in dem auch das Raumschiff ruht. Eine „mechanische“ Längenänderung findet nicht statt. Wenn das Raumschiff 100 Meter lang ist, dann hat es die 100-fache Länge des drarin befindlichen Meterstabes. Kritisch wird es dann, wenn die Messung in einem Inertialsystem durchgeführt wird, in dem sich das Raumschiff bewegt. Dann muss man eine Messmethode anwenden, mit der man ein bewegtes Objekt vermessen kann.

  65. Nicht von Bedeutung

    @Rudi Knoth:
    Dann muss man eine Messmethode anwenden, mit der man ein bewegtes Objekt vermessen kann.

    Also wie war denn das mit dem etwa 229m langen Zug der bei 0,9c zwischen zwei Lichtschranken passen soll, die nur 100m auseinander liegen? Jeder Mensch weiß, dass das nicht sein kann. Hier wird radial zur Bewegungsachse des Zuges gemessen, Längenkontraktionen sind jedoch nur ein Messartefakt parallel zur Bewegungsachse. Der Zug wird die zweite Lichtschranke t1=370,6ns nach der ersten passieren und jeweils t2=848,7ns brauchen, um an den Lichtschranken vorbei zu fahren. Sie können die beiden Zeiten ja mal passend ins Verhältnis setzen und schauen, auf was für einen Faktor Sie da kommen – etwa auf ?=2,29 und das entspricht dem Lorentz-Faktor. Die Länge reallänge des Zuges ist damit 100m*848,7ns/370,6ns bzw. 100m*?. Der Zug hat jedoch zu keiner Zeit jemals beide Lichtschranken gleichzeitig betätigt. So misst man bewegte Objekte.

  66. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    11. Dezember 2018 um 08:45
    @Albrecht Storz 10. Dezember 2018 um 22:28

    „Ihre „logischen Fehler der SRT“wurden aber reihenweise bei Schulz widerlegt.“

    Da wurde im den Sinne nichts „widerlegt“. Ich bin von fehlerhaften Beweisführungen (von Ihnen und anderen) überzeugt worden. Dafür auch mein Dank. Sie könnten daran auch mal sehen und anerkennen, dass man mich mit Argumente und Logik und Mathematik überzeugen kann.

    Nur, beim tatsächlich kritischen Punkt, nämlich meinem auch hier angegebenen Fall von gleichzeitig/ koinzident erfolgender Passage einer „bewegten“ Strecke an einer „ruhenden“ Strecke haben Sie keine Argumente gefunden, außer der, dass das nicht möglich wäre.

    Noch nicht gemerkt, dass das physikalisch und mathematisch unmöglich ist, dass es keine zwei solche Strecken mit zugehöriger Relativgeschwindigkeit gäbe, die so miteinander in Relation kommen können?

  67. Albrecht Storz

    Herr Knoth,

    „Und was Ihre Zitierung des Falsifikationsprinzips angeht, so kann ein Experiment eine bestimmte Voraussage einer Theorie schon bestätigen.“

    ja. Eine Theorie wird nie von einem Experiment bestätigt. Das ist unmöglich. Aber eine Vorhersage einer Theorie kann bestätigt werden. Und dabei bleibt immer offen, dass unendlich viele andere Theorien (teilweise nur minimal verschiedene, teilweise auch völlig andere Theorien) die selbe Vorhersage machen, also dadurch ebenfalls nicht falsifiziert werden.

    „Dann muss man eine Messmethode anwenden, mit der man ein bewegtes Objekt vermessen kann.“
    Von mir aus. Aber jede Messung kann nur sinnvoll mit dem Standard durchgeführt werden, für dessen zugehöriges Inertialsystem die Messung Bedeutung haben soll.

    Die Distanz eines Raumschiffes zu einem Ziel, zum Beispiel, muss mit dem Standard des Raumschiffes gemessen werden. Sonst hat diese Messung für das Raumschiff/ Inertialsystem keinerlei Bedeutung.

    Immerhin haben wir eines „geschafft“: Sie gestehen zu, dass Standards in unterschiedlichen Inertialsystemen unterschiedlich sind. So verstehe ich auf jeden Fall Ihr:
    „Der „mitbewegte“ Masstab ruht also im Inertialsystem, in dem auch das Raumschiff ruht. […] Wenn das Raumschiff 100 Meter lang ist, dann hat es die 100-fache Länge des drarin befindlichen Meterstabes. „

    Denn wenn das Raumschiff jemandem kontrahiert erschiene, gilt das von Ihnen gesagte trotzdem.

    Sie müssten jetzt nur noch den Schritt machen zu fragen, welche Distanzen von einem solchen scheinbar kontrahierten Raumschiff gemessen werden. Sicher andere als ein „unbewegter Beobachter“ mit seinen „unbewegten Standards“.

  68. Albrecht Storz

    nvB: „„Ein Stab zum Messen heißt Metermaß, Zollstock, Elle usw. aber niemals Maßstab, denn der Begriff ist schon vergeben.““

    Ich will ja meinen „Bildungsauftrag“ auch erfüllen:

    Also für Herr nvB und andere Interessierte

    nach Duden:

    Maßstab, der

    1) vorbildhafte Norm, nach der jemandes Handeln, Leistung beurteilt wird
    2) (besonders Geografie) Verhältnis zwischen nachgebildeten Größen, besonders Strecken auf einer Landkarte, und den entsprechenden Größen in der Wirklichkeit
    3) (selten) mit der Einteilung nach Einheiten der Längenmaße versehener Stab; Lineal, Band o. Ä. zum Messen von Längen

    Gut, ich habe auf eine seltene Bedeutung abgezielt. Vielleicht ist mir das aufgrund meines fortgeschrittenen Alters einfach noch geläufiger als jungen Menschen.

  69. Nicht von Bedeutung

    @Albrecht Storz:
    Das ist selten, weil Umgangssprachlich. Wissenschaftlich bzw. fachlich ist das ebenso falsch, wie Schraubenzieher, der eigentlich Schraubendreher heißt. Wissenschaftlich und fachlich kann man nur mit den korrekten Begriffen punkten.

  70. Joachim Blechle

    Eine wie immer interessante aber eben sinnlose Diskussion.

    Die Unfähigkeit der exakten Würdigung materieller Befunde basiert auf nicht zu überbietender Ignoranz.

    Ich rede hier über das Universum:

    Hat vielleicht schon jemand mal einen mit 0,9 c fahrenden Zug gesehen und bei seiner Sichtung gemessen, wie lang der ist?

    Dem Mathematiker kann man sein Koordinatensystem nicht wegnehmen. Der braucht das zwingend für seine Arbeit.
    Hat aber jemand mal durch das Fernrohr ein Koordinatensystem gesehen, und die Stelle im Universum, an der X, Y und Z durch einen Punkt gehen.

    Genau so kann man dem Physiker seine Zeit nicht wegnehmen.
    Hat vielleicht schon jemand mal eine vergehende Sekunde oder einen vergehende Stunde (usw.) gesehen?
    Hat vielleicht schon mal jemand unterschiedlich schnell vergehende Zeit – Zeitdilatation – gesehen?

    Es sollte geboten sein, sich bei der Diskussion primär auf greifbare materielle Befunde zu stützen.
    Ansonsten bleibt das ganze eine sinnlose Diskussion.

    Zwei materielle Befunde in dem Zusammenhang:
    1. Das Universum existiert.
    2. Das Universum befindet sich in Bewegung.

    Die physische Existenz in der Bewegung ist u.a. ausschließlich die Grundlage für die physikalische Beschreibung der Bewegung in der Zeit.

  71. Jocelyne Lopez

    @ Albrecht Storz – Nr. 68 :
    “ nach Duden: Maßstab:
    3) (selten) mit der Einteilung nach Einheiten der Längenmaße versehener Stab; Lineal, Band o. Ä. zum Messen von Längen.
    Gut, ich habe auf eine seltene Bedeutung abgezielt.“

    .

    So selten ist diese Bedeutung nicht, denn Albert Einstein selbst hat das Wort genau in dieser Bedeutung in Messvorschrift seiner SRT verwendet, und diese Theorie ist nun mal alles andere als selten… 😉

    Zitat Albert Einstein – Zur Elektrodynamik bewegter Körper, 1905:

    Es sei ein ruhender starrer Stab gegeben; derselbe besitze, mit einem ebenfalls ruhenden Maßstabe gemessen, die Länge l. […] Wir fragen nun nach der Länge des bewegten Stabes, welche wir uns durch folgende zwei Operationen ermittelt denken:

    a) Der Beobachter bewegt sich samt dem vorher genannten Maßstabe mit dem auszumessenden Stabe und mißt direkt durch Anlegen des Maßstabes die Länge des Stabes, ebenso, wie wenn sich auszumessender Stab, Beobachter und Maßstab in Ruhe befänden.

    Nach dem Relativitätsprinzip muß die bei der Operation a) zu findende Länge, welche wir „die Länge des Stabes im bewegten System“ nennen wollen, gleich der Länge l des ruhenden Stabes sein.

    Einstein sagt also aus, dass man mit Anlegen eines Maßstabes genau die selbe Länge ermittelt, egal ob der Stab ruht oder sich bewegt.

  72. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz 11. Dezember 2018 um 17:32

    Zum Beispiel Raumschiffe:
    Hier ist wichtig, daß die Begriffe gleichzeitig und koinzident in diesem Zusammenhang unterschiedliche Bedeutung haben:

    1. Gleichzeitig
    Dies bezieht sich auf die Wahrnehmung etwa der Beobachter in beiden Raumschiffen, daß sie Erde und PC am nächsten sind. Genauso natürlich daß auf Erde und PC gleichzeitig eines der Raumschiffe am nächsten ist.

    2. Koinzident
    Dies bezieht sich auf die Wahrnehmung eines Beobachters im Raumschiff und des anderen auf der Erde, daß sie am nächsten sind.

    Nur die Gleichzeitigkeit gilt für die koinzidente Beobachtung entweder für die Beobachter in den Raumschiffen oder auf Erde und PC.

  73. Nicht von Bedeutung

    @Joachim Blechle:
    „Hat vielleicht schon jemand mal einen mit 0,9 c fahrenden Zug gesehen und bei seiner Sichtung gemessen, wie lang der ist?“

    Nein, natürlich nicht. Aber das Messverfahren funktioniert auch bei geringeren Geschwindigkeiten. Es funktioniert auch mit nur einer Lichtschranke, wenn die Länge des Objekts bekannt ist, jedoch würde dann dessen Geschwindigkeit gemessen. So etwas wird häufig in Produktionslinien angewandt.

    Zu Ihren Befunden Folgendes:
    1. Das Universum existiert ganz objektiv, denn
    2. alles, was materiell existiert ruht oder bewegt sich darin.

    Ich jedenfalls habe auch noch nie gesehen, wie sich das Universum selbst bewegt. Darüber bewege ich mich auch nicht in der Zeit, sondern allenfalls mit der Zeit. Zeit hat weder etwas Objektives, wie der Raum bzw. das Universum noch etwas materielles, wie Teilchen und Wellen. Zeit ist nur ein Konzept, mit welchem Bewegungen quantitativ beziffert werden können. Alles in Allem führt dies zu drei Formen der Existenz – ideeller-, objektiver- und materieller Existenz. Es stellt sich nicht die Frage ob etwas existiert – die Frage ist vielmehr, wie etwas existiert. Unterschiedlich gehende Uhren existieren objektiv, durch Bewegung verkürzte Objekte nur ideell (also als optische Täuschung im Rahmen einer Theorie).

  74. Jocelyne Lopez

    @ Joachim Blechle – Nr. 70: „Hat vielleicht schon jemand mal einen mit 0,9 c fahrenden Zug gesehen und bei seiner Sichtung gemessen, wie lang der ist? Dem Mathematiker kann man sein Koordinatensystem nicht wegnehmen. Der braucht das zwingend für seine Arbeit.
    Hat aber jemand mal durch das Fernrohr ein Koordinatensystem gesehen, und die Stelle im Universum, an der X, Y und Z durch einen Punkt gehen?“

    Leider sind die Relativisten auch gegen diese Argumente immunisiert, sie ignorieren sie einfach.

    Die SRT kann man nicht experimentell nachprüfen, weil die vorausgesagten Effekte bei Festkörpern auftreten, die nahe c sich bewegen, und das ist technisch einfach nicht möglich. Die SRT ist nicht falsifiziebar, und daher unwissenschaftlich, aber wie gesagt sind die Relativisten gegen dieses Argument völlig immunisiert, gegen alle Argumente… 🙁

  75. Rudi Knoth

    @Jocelyne Lopez 11. Dezember 2018 um 19:42

    Die SRT kann man nicht experimentell nachprüfen, weil die vorausgesagten Effekte bei Festkörpern auftreten, die nahe c sich bewegen, und das ist technisch einfach nicht möglich.

    Der relativistische Dopplereffekt und die Zeitdilatation sind aber experimentell nachgewiesen.

    „Die SRT ist nicht falsifizierbar, und daher unwissenschaftlich, aber wie gesagt sind die Relativisten gegen dieses Argument völlig immunisiert, gegen alle Argumente…“

    Nun das mit der Falsifizierbarkeit stimmt so nicht. Abweichungen von des Aussagen sind prinzipiell möglich.

  76. Jocelyne Lopez

    @ Nicht von Bedeutung – Nr. 73 : “Unterschiedlich gehende Uhren existieren objektiv, durch Bewegung verkürzte Objekte nur ideell (also als optische Täuschung im Rahmen einer Theorie).“
    .

    Die Längenkontraktion von bewegten Objekten ist in der Tat vom Tisch, sie existiert physikalisch und materiell nicht, das haben sogar die zwei ultraorthodoxen Relativisten Joachim Schulz und Markus Pössel bei SciLogs ausgesagt:

    Zitat Markus Pössel, 2008: „Die Laengenkontraktion geht nicht mit materiellen Veraenderungen des Koerpers einher;“

    Zitat Joachim Schulz, 2011: „Diese Feststellung der Längenkontraktion, die man durch einfaches berechnen der Lorentztransformation erhält, ist mit keiner körperlichen Veränderung des Objektes verbunden.“

    Joachim Schulz hat zwar diese zwei Aussagen in seiner Diskussion gelöscht (die Zensoren zensieren sich selbst 😉 ), aber es soll absolut linientreu als sicher gelten, dass die Längenkontraktion materiell physikalisch nicht existiert und dass es sich nur um Messartefakte bzw. um die mathematematische Beschreibung von Meßartefakten handelt.

    Die Zeitdilatation ist genauso wenig gemessen worden und kann es prinzipiell nicht, denn es ist metrologisch ungültig und unzulässig, dass man für ein und denselbe Vorgang zwei Zeitdauer als geltend erklärt, das ist eine Manipulation der Dauer der Sekunde, und sie ist streng verboten.

    Weder Längenkontraktion noch Zeitdilatation existieren physikalisch, die Theorie ist eine reine mathematische Fiktion, sie ist völlig irrelevant und überflüssig in der Physik.

  77. Joachim Blechle

    zu NVB Nr.: 73

    Worin besteht denn die Bewegung des Universums?
    Ich gebe mal darauf folgende Antwort:
    Alle Bewegung die im Universum stattfindet, macht die Bewegung des Universums aus.
    Von subatomar bis intergalaktisch. Da gibt es keine Ruhe. (In der Biologie der Stoffwechsel).
    Und diese Existenz in der Bewegung ist auch das, was einen Taktgeber in der Uhr zum Taktgeber macht.
    Und nun noch ein Experiment, das uns zur übergeordneten Definition der Zeit führen soll.
    Wir bauen dazu einen Multigraphen (analog Seismograph), der mehrere unterschiedliche Bewegungen auf einem Papierband aufzeichnen soll –
    Darunter –
    – die Bewegung der Erde um die Sonne
    – die Drehung der Erde in Bezug auf die Sonne,
    – das Pendeln des Pendel der Pendeluhr
    – das Takten des Schwingquarzes der Quarzuhr
    – das Takten des Taktgebers der Atomuhr und
    weitere Bewegungen, die in dem Zusammenhang aufgezeichnet werden sollen.
    (der Schreiber steht symbolisch für die Existenz, seine Aufzeichnung für die Bewegung, die Linie der Aufzeichnung für die Existenz in der Bewegung)
    Das kann man sich vorstellen und ist auch praktisch umsetzbar.
    Und dann nehmen wir das Papier und schauen uns mal die Aufzeichnung an!!!

  78. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyn Lopez:
    Die ZD wurde zwei mal gemessen, auch wenn Sie das nicht glauben. Einmal bei Wiederholungen des Hafale-Keating-Experiments mit mehreren zusammengeschalteten Rubidium-Atomuhr-Kernen, um die Drift zu verringern bzw. „auszuschalten“ und ein weiteres mal von Ives-Stilwell-Botermann. Bei Letzterem hätte ein Ion bei einer Resonanzfrequenz von 513THz reflektieren (leuchten) müssen, es reflektierte aber erst bei 564THz. Der Faktor zwischen beiden Frequenzen entspricht genau dem Lorentz-Faktor für die Geschwindigkeit von etwa 0,34c mit denen das Ion unterwegs war. Im Gegensatz zur LK ist die ZD etwas, womit man rechnen muss, selbst wenn nur Uhren wegen durch Bewegung verzögerter Wechselwirkungen nachgehen, weil für diese WW c+-v gilt.

  79. Nicht von Bedeutung

    @Joachim Blechle:
    Ist Ihr Universum endlich? Meines nicht und von daher bewegt es sich auch nicht.

    Und zu ihrer Zeit:
    Worauf würden Sie Konzepte entwerfen? Im Zweifelsfalle doch altmodisch mit Bleistift auf Papier oder nicht? Jedoch bleibt das Konzept ein Konzept, welches ideell auf dem Papier existiert. Das Einzige, was materiell existiert ist weiterhin nur Bleistift und Papier. Was ich damit sagen will: Natürlich kann man Konzepte sichtbar machen, aber dennoch bleiben es Konzepte. Für Raum/Universum gilt das nicht. Das Universum bzw. der Raum selber hat nur eine physikalische Eigenschaft, nämlich die, Materie beinhalten zu können. Raum ist damit ein wenig mehr als nur ein Konzept, denn er wird objektiv für die Existenz von Materie benötigt.

  80. Jocelyne Lopez

    @ NvB – Nr. 78: „Die ZD wurde zwei mal gemessen, auch wenn Sie das nicht glauben. Einmal bei Wiederholungen des Hafale-Keating-Experiments mit mehreren zusammengeschalteten Rubidium-Atomuhr-Kernen, um die Drift zu verringern bzw. „auszuschalten“ und ein weiteres mal von Ives-Stilwell-Botermann“
    .

    Die „Zeitdilatation“ wurde weder mit dem Hafele-Keating Experiment noch mit Wiederholungen mit Rubidium-Atomuhr-Kernen gemessen: Das Design des Experiments ist ohnehin von der Methodologie her grundsätzlich nicht geeignet, um die „Zeitdilation“ gemäß Lorentzfaktor zu messen. Es handelt sich lediglich um einen technischen Test des Verhaltens von Atomuhren bei Beschleunigungen, Abbremsungen, Vibrationen und Erschütterungen.

    Die von Ihnen geschätzten US-amerikanischen Kritiker der Natural Philosophy Alliance haben auch tiefgründig das Hafele-Keating Experiment im Rahmen ihrer gigantischen Studie „Twin Paradox“ untersucht, die ich weiter oben in meinem Kommentar Nr. 25 vorgestellt habe.

    Fazit: Das Hafele-Keating Experiment hat weder die „Zeitdilatation“ nach Lorentz und Einstein gemessen, noch ist es methodologisch in der Lage es zu tun: Siehe
    Data Does Not Match Special Relativity Time Dilation – 2.2. Hafele-Keating Experiment

  81. Albrecht Storz

    Herr Knoth,

    Rudi Knoth
    11. Dezember 2018 um 19:32

    „Hier ist wichtig, daß die Begriffe gleichzeitig und koinzident in diesem Zusammenhang unterschiedliche Bedeutung haben:…“

    Genau darum benutze ich ja zwei Begriffe für zwei verschiedenen Umstände:

    Gleichzeitigkeit: in einem Inertialsystem kann Gleichzeitigkeit festgestellt werden. Das werden Sie doch jetzt nicht etwa bestreiten?

    Koinzidenz: wenn ein Beobachter bei A den Endpunkt D vorbeikommen sieht, und ein Beobachter bei D „gleichzeitig“ den Endpunkt A vorbei kommen sieht, rede ich nach Anregung von Herr Schulz von Koinzidenz. Sie werden doch nicht etwa abstreiten, dass wenn zwei Beobachter sich sehen, dies „gleichzeitig“, besser _instantan_ geschieht (nicht zu verwechseln mit „bei gleicher Uhrzeit“)?

  82. Albrecht Storz

    Rudi Knoth
    11. Dezember 2018 um 19:32

    Lesen Sie mein Beispiel genau und Sie werden erkennen, dass ich genau auf diese Unterscheidung abgezielt habe. Schön, dass Sie das jetzt gesehen haben.

    „Nur die Gleichzeitigkeit gilt für die koinzidente Beobachtung entweder für die Beobachter in den Raumschiffen oder auf Erde und PC.“

    Das ist falsch und lässt mich vermuten, dass Sie das Konzept immer noch nicht verstanden haben. Sie behaupten, es gäbe keine Länge zu einer vorgegebenen Länge, und dazu eine Relativgeschwindigkeit, so dass die von mir gegebenen Bedingungen alle erfüllt wären?
    Wie soll das gehen? Welche physikalische Barriere hindert zwei entsprechende Längen daran, so aneinander vorbei zu gleiten? Sehen Sie denn nicht, dass Sie damit behaupten, es gäbe in dem einen System eine Zahl (Maßzahl einer Länge), die in dem anderen System nicht existent wäre?

  83. Albrecht Storz

    Herr Knoth,

    Sie sagen ja, dass auf einer Länge (in einem Inertialsystem) Gleichzeitigkeit bezüglich der Koinzidenz von A’C-B’D festgestellt werden könne, aber nicht auf beiden Längen.

    Nun können Sie doch wohl kaum abstreiten, dass es aber sein kann, dass für A_B und C_D fast Gleichzeitigkeit bezüglich der Koinzidenz A’C-B’D vorliegen kann.

    Nehmen wir den Fall, dass auf A_B Gleichzeitigkeit für die Koinzidenz A’C-B’D gemessen wurde. Nun würde auf C_D fast Gleichzeitigkeit für diese Koinzidenz A’C-B’D gemessen. Und zwar entweder wäre A etwas früher bei C gemessen worden, oder A wäre etwas später bei C gemessen worden.

    Wenn Sie nun behaupten, der von mir aufgeführte Fall wäre nicht möglich, so sagen Sie damit, dass es keinen kontinuierlichen Übergang von der Situation „A früher bei C“ zu der Situation „A später bei C“ (für C_D) geben würde. Sie behaupten damit, es würde ein „Loch“ in der Zahlenkontinuität geben. Sehen Sie nicht wo das hinführt?

    Ich bitte zu verstehen, dass mit „kontinuierlichem Übergang“ hier der Übergang von einem Experiment zu einem anderen Experiment mit beliebig kleinem Unterschied in den Experimentalbedingungen gemeint ist.

  84. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Die „Zeitdilatation“ wurde weder mit dem Hafele-Keating Experiment noch mit Wiederholungen mit Rubidium-Atomuhr-Kernen gemessen: Das Design des Experiments ist ohnehin von der Methodologie her grundsätzlich nicht geeignet, um die „Zeitdilation“ gemäß Lorentzfaktor zu messen. Es handelt sich lediglich um einen technischen Test des Verhaltens von Atomuhren bei Beschleunigungen, Abbremsungen, Vibrationen und Erschütterungen.

    Ja, da sagen Sie was und ich bin geneigt dem zuzustimmen. Es wurde auf jedem Fall ein veränderter Uhrengang festgestellt und das zufällig im Rahmen der Vorhersagen, zumindest bei den Cäesium-Uhren.
    Gerade wegen dem oben verlinkten Artikel, gehe ich davon aus, dass der Verlangsamungs- bzw. Lorentz-Faktor von Masse und Bewegungszustand des Uhrwerks abhängt und nicht blindlinks von der Richtigkeit einer Theorie. Aber ich denke mal, wir sind uns dennoch einig, dass man mit unterschiedlich gehenden Uhren rechnen muss, was man durchaus als lokale Zeitdilatation bezeichnen könnte – nicht weil der Begriff korrekt wäre, sondern weil er sich eingeprägt hat.
    Ives-Stilwell-Boterman weisen ja auch auf die Richtigkeit der ZD hin. Evtl. käme man damit ja auch auf meine These: unterschiedliche Ionen führen zu unterschiedlichen Lorentz-Faktoren.

  85. Nicht von Bedeutung

    @Jocelyne Lopez:
    Nur zur Info: Natural Philosphy Alliance (NPA) war einmal. Es heisst jetzt Chappells Natural Philosophy Society (CNPS) – aber vermutlich wissen Sie das längst.

    „Wieso interessiert es eigentlich immer nur, was die LoTra oder die SRT sagt? Wieso interessiert es keinen mehr, was die Logik und der gesunde Menschenverstand sagt?“

    Diese Frage musste einfach kommen, wenn Antworten auf meine Beiträge immer mit „Nein die SRT (und die LoTra) sagt…“ beginnen. 😀

    Ich hielte es für besser, wenn man CNPS in möglichst viele Sprachen übersetzt, die Gemeinde jedem zugänglich macht und moderiert, damit solche Pappenheimer mit ihren „guten Ideen“, wie etwa „Ist die Zeit dreidimensional?“ oder „Macht Dunkle Materie die Längenkontraktion aus?“ auch dort keine Chance haben. Solche Ideen könnten logisch erörtert und somit widerlegt werden. Die Relativisten müssten sich und Anderen in ihren eigenen Gefilden dann auch nicht mehr die Sinne vernebeln. Jedenfalls bin ich mir sicher, dass eine sich stets vergrößernde Gemeinde kritischer und logischer Denker im Zusammenschluß weit größere Chancen hat, als Kritik in der Höhle der Löwen, die eh‘ ständig wegzensiert wird. Gibt es einen, der eine solche Plattform anbieten kann? Etwa MAHAG in Moderiert und Multilingual?

  86. Albrecht Storz

    „Es wurde auf jedem Fall ein veränderter Uhrengang festgestellt und das zufällig …“

    Was ist daran zufällig, wenn jemand aus einer Auswahl von Messwerten die aussucht, die seine Erwartungen bestätigt?

  87. Rudi Knoth

    @Albrecht Storz Heute

    Mit der Gleichzeitigkeit ist es so eine Sache. Angenommen die Länge von A-B und C-D wären gleich lang. C-D begege sich nun in Richtung A-B und beim Zusammentreffen von B und C sind A-B und C-D synchronisiert. Betrachtet man von A Zeitsignale von C und D, wird man festellen, daß D gegenüber C um einen festen Betrag „vorgeht“. Beim Zusammentreffen von A mit C sind B und D nicht synchron, sondern zeigen unterschiedliche Zeiten an. Genau das ist das Problem, warum die von Ihnen gewünschte Bedingung nicht erfüllt werden kann.

  88. little Louis

    @N. v. B.
    und zu:
    „….Alles in Allem führt dies zu drei Formen der Existenz – ideeller-, objektiver- und materieller Existenz…“

    Popper nannte das (in den späteren Arbeiten)

    Welt drei,
    Welt zwei
    und Welt eins.

    Das sind aber zunächst „nur“ hypothetische (philosophisch-) metaphysische Konstrukte bzw. Kategorien.

  89. little Louis

    Es fragt sich generell, ob aus einer extremen Abstraktion ( mit hoher Reduktion der physikalischen Realität), wei es das Konzept “ Inertialsystem“ (nicht Koordinatensystem ! ) darstellt, realphysikalische bzw. empirische Folgerungen gezogen werden können.

    Ist „Inertialsystem“ nicht eigentlich nur eine Art von „Gedankeneexperiment“ bzw. wären Inertialsysteme überhaupt realphysikalisch möglich und damit auch technologisch realisierbar?
    Ich denke nein.

    Kann man alo aus aus extrem abstrakten Grundpostulaten (empirisch) Experimente zur falsifikation ableiten?

    Bezüglich der Falsifikationsthematik gebe ich Albrecht Storz (siehe weiter oben) recht. Und allein schon deshalb (und wie auch dirk Freyling – übrigens mit Popper – immer wieder betont) besagen reine experimentelle Verifikationen nicht allzu viel.
    Schon Popper hat glasklar dargelegt, dass die Experimentalphysik immer
    „theorieinduziert bzw. theoriebelastet ist, da jedes Experiment eines vorherigen Designs und vor allem heutzutage einer „Auswertung“ bzw. einer „Interpretation“ des Rohdaten-Wustes bedarf und man da immer in Gefahr gerät, systemwidriges auzusortieren und systemkonformes überzubetonen. Ist doch alles schon lange bekannt.

    Wenn aber schon in den Grunpostulaten ein (unerkannter oder bewusst gezüchteter) Wurm drin ist, nütz auch alle wunderbare oder „Schöne“ oder „symmetrische“ tatsächlich vorhandene mathematische Konsistenz nicht viel.
    Popper hat ja verlangt, dass in jede Theorie eine möglichst einfache experimentelle „Sollbruchstelle“ zwingend eingebaut werden müsse.
    Wie aber Paul Feyerabend kritisierte , steht und fällt aber auch das alles mit der „Integrität“ und Nicht- Korrumpierbarkeit der Beteiligten im Wissenschaftsbetrieb.
    Und Hand aufs herz: Wer kann das garantieren? Die Mär von der „Selbstkontrolle der Scientific Community“ bröckelt doch (endlich) immer mehr.

  90. Rudi Knoth

    @little Louis 12. Dezember 2018 um 19:41

    Hallo Little Louis

    Ist „Inertialsystem“ nicht eigentlich nur eine Art von „Gedankeneexperiment“ bzw. wären Inertialsysteme überhaupt realphysikalisch möglich und damit auch technologisch realisierbar?
    Ich denke nein.

    Ein Inertialsystem ist in der Tat ein Abstraktum. Wenn etwa Ionen beschleunigt werden, dann kann man nur auf einem geraden Stück, in dem sie sich unbeschleunigt bewegen, von einem Inertialsystem sprechen.

    Kann man alo aus aus extrem abstrakten Grundpostulaten (empirisch) Experimente zur falsifikation ableiten?

    Das kann man. Im Experiment von Boterman wurde dier Umstand in seiner Dissertation erwähnt.

    Wenn aber schon in den Grunpostulaten ein (unerkannter oder bewusst gezüchteter) Wurm drin ist, nütz auch alle wunderbare oder „Schöne“ oder „symmetrische“ tatsächlich vorhandene mathematische Konsistenz nicht viel.

    Dazu sind Experimente zur Überprüfung da.

  91. little Louis

    @ N.V, B. und zu:
    „…Ist Ihr Universum endlich? Meines nicht und von daher bewegt es sich auch nicht…“ (Zitatende)

    Astronomische Beobachtungen zeigten bisher nur Bewegung und zwar bis in die größten Skalen. Und warum sollen überall zu beobachtende (lokale)Rotationen im Widerspruch zu einem „Steady State – Universum“ stehen?
    (Zumindest) auf den großen Skalen (der Rotationen) ergeben sich gewaltige Widersprüche zu den Vorhersagen unserer Standardtheorien.
    Da geht es also nicht nur um winzige Anomalien an der Grenze der Meßbarkeit.Und es geht auch nicht um leicht behebbare rein mathematisch – theoretische kleine Inkonsistenzen der Theorie.

    Irgend etwas scheint also mit „g“ nicht zu stimmen.

    Wenn man nicht unter Zuhilfenahmen ad hoc herbeifantasierter dunkler (!)Zusatzannahmen „faked“, sind diese Theorien (bzw. ist die Standardtheorie) also schon seit langem falsifiziert! Es gibt zwar Alternativen (MONDs usw. usw.).Die werden aber von den Relativisten klein gehalten oder es wird behauptet (!), diese seien durch neue astronomische „Beobachtungen“ widerlegt worden. Der Mainsream nimmt das so hin, obwohl es kaum jemand nachprüfen kann. Denn all das sind meistens teure Einzel- „Experimente/Beobachtungen)einer weltweit handvoll Astronomen, welche nur sehr schwer oder überhaupt nicht unabhängig wiederholt bzw.bestätigt/widerlegt werden können.

    Aber N.v. B. will ja trotzdem nur ein wenig an der Standardtheorie knuspern, weil er noch keine fertig ausgearbeitet Alternative zu bieten bzw. bieten will.
    Herr Freyling allerdings behauptet, er habe eine. Kann sie aber trotz umfangreicher Webpräsenz nur äußerst schwer einem größeren Publikum bekannt machen.

  92. Nicht von Bedeutung

    @little Louis:
    Aber N.v. B. will ja trotzdem nur ein wenig an der Standardtheorie knuspern, weil er noch keine fertig ausgearbeitet Alternative zu bieten hat bzw. bieten will.
    Das ist beides nicht ganz richtig. Tatsächlich habe ich mich zu jedem Thema, mit denen sich meine Theorie befasst(Urknall, Dunkle Materie und Relativitätstheorie), bereits klar und deutlich Stellung bezogen. Leider war es bisher immer so, dass selbst von der Kritik immer noch Kritik kommt, so dass ich das Gefühl nicht los werde, dass sich in Sachen Problemlösungen letztendlich jeder selbst der Nächste ist. Warum also sollte ich meine „Spinnereien“ veröffentlichen, wenn sie sich nicht mit den Spinnereien anderer decken? Ich denke nur gnadenlos kritisch und gnadenlos logisch – aber Missionieren muss ich dafür nicht. Entweder man versteht und schluckt es oder man lässt es.

    Was die sichtbare Endlichkeit und Kontrastschärfe des Universums angeht, könnt ihr euch ja mal ein paar Kapitel über Kontrastoptimierung im digitalen Fotobereich anlesen und euch anschließend fragen, auf welchen Kontrastwellenbereich das menschliche Auge beschränkt ist. Würde das menschliche Kontrastspektrum den kosmologischen Mikrowellenhintergrund (CMB) einschließen, würde man nur noch weiße Fläche sehen. Geht man ferner davon aus, dass der CMB von Lichtstreuungen im ganzen Universum vorhandener Leuchtkörper kommt, dann ist klar, dass es dieser CMB ist, der uns an weiterer Fernsicht hindert. Das Universum jedenfalls ist alles andere als „scharf“ oder „klar“.

  93. Joachim Blechle

    Zu NVB Nr.: 84
    Wohin es führt, wenn der unterschiedliche Gang der Uhren als Zeitdilatation beschrieben wird, kann man anhand des erweiterten Versuches zum Zwillingsparadoxon sehen. Und das kann man auch mal mit Bleistift an einen Zeitpfeil schreiben.

    Der Versuch soll 50 Erdenjahre dauern. Für den gereisten Zwilling sollen „nur 5 Jahre vergangen“ sein.
    Die Atomuhren zeigen am Anfang ein gleiches Datum (Beispiel) die Jahreszahl 2010 – an. Nach 50 Erdenjahren, also nach 50 Umrundungen der Sonne durch die Erde zeigt die auf der Erde verbliebene Atomuhr die Jahreszahl 2060 an. Die Atomuhr des zurückgekehrten Zwillings zeigt das Jahr 2015 an.
    Wenn für den gereisten Zwilling die Zeit langsamer vergangen wäre, dann wäre er, wenn die auf der Erde verbliebene Atomuhr die Jahreszahl 2060 anzeigt nicht im Jahr 2060 sondern im Jahr 2015.

    Die Uhren werden gleichzeitig abgelesen. Das möchte ich nicht weiter kommentieren. Ich verweise nur auf die physische Existenz in der Bewegung als Grundlage für die physikalische Bewegung in der Zeit.

    Fakt ist, das unter unterschiedlichen relevanten physikalischen Bedingungen gleiche physikalische Prozesse unterschiedlich schnell verlaufen. Das gilt insbesondere für die Taktgeber der Uhren.
    Da ist die Aussage unter Nr.: 84 bezüglich unterschiedlich schnell gehender Uhren schon der erste Schritt zur weiteren Erkenntnisgewinnung. Die Bezeichnung ZD geht da aber voll daneben.

    Weiter kommt man in dem Zusammenhang, wenn man bei unterschiedlich schnell gehenden Uhren mal das in Augenschein nimmt, was das Zählwerk geliefert hat, und wo die Ursachen für die Unterschiede liegen.

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